[E270] Meinungen: "Die Akte Stiller"

  • Die Folge hat mich sehr an „Totalverlust“ weil es dort auch eine „Rentnerband“ mit Verbrechern aufgenommen hatte und auch etwas an die Folge „Gemini“ da es hier wieder um eine Akte ging, die Geheimmaterial enthielt.


    Direkt am Anfang gibt es erst einmal wieder einen Mord auf der Autobahn. Ein alter Agent wird getötet und wer übernimmt die Ermittlungen? Natürlich von Seiten der Polizei unsere Helden. Aber diesmal gibt es auch eine andere Seite, die aus zwei alten Rentnern bestehen. Nachdem Semir und Alex die Todesnachricht ziemlich kühl rübergebracht haben, verwandelt sich die alte Frau Stiller in eine kalte Agentin, die mal eben so…einen Mann überwältigt und ihn niederschlägt.


    Für mich war allerdings nicht überraschend dass Frau Köster die Verräterin war. Allein der Satz, das niemand im BND auf die Akte zugegriffen hatte, aber der Feind wusste was war, konnte es nur sie gewesen sein. Alex hat aber sehr gut auf Semirs Auto aufgepasst :D

    Es war mir einfach zu viel Spionage und wieder zu viel Schießerei dennoch eine recht gute Unterhaltung.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Diese Folge war für mich persönlich die langweiligste Folge der ganzen Alex-Ära. ;( Dabei hatte sie mit der Geschichte durchaus Potenzial, aber irgendwie hat mich die Geschichte überhaupt nicht erreicht. ;( Dabei ist da doch eigentlich viel passiert, aber ich habe immer gedacht, wenn jetzt das Telefon klingelt, was normalerweise um diese Zeit am Donnerstagabend ein absolutes No-Go ist, dann ist es auch nicht schlimm und ich kann beides gleichzeitig machen.

    Leider hat es nicht geklingelt und so musste ich mich echt durch die Story durchquälen, wie in einem langweiligen Buch, da hofft man auch dass es auf jeder Seite besser wird. Das Einzige, was mir gefallen hat, waren die letzten 2 Minuten. Aber die entschädigen irgendwie nicht für die 43 Minuten vorher. ;(

  • Ich war bisher selten so zwiegespalten bei einer Folge wie hier bei "Die Akte Stiller". Denn auf der einen Seite tendiere ich zu einer positiven Bewertung.
    -> Wir wollen kein "Welt-retten", ergo diese ruhige Folge mit Autobahnbezug und guter Action macht alles richtig.
    Auf der anderen Seite kann ich das aber nicht einfach so hinnehmen, da richtige Begeisterung auch etwas anders aussieht.


    Erklärung: Dass Heinz Dietz ein eher klassischer und schlichter Regisseur ist, ist denke ich allgemein bekannt und kein Geheimnis. Dass aber in dieser Folge weitestgehend vollkommen auf Emotionen verzichtet wird, ist meiner Ansicht nach einfach nicht gut. Gerade jetzt, wo man der Serie den Dramaanteil gegeben hat. Wenn komplett auf Emotionen und richtige "Inszenierung" verzichtet wird, entsteht im Ergebnis eine Folge mit wenig Mitfiebern, ohne Identifikation mit den Figuren, also ohne wirkliche Spannung. Ergebnis: Hoffentlich nicht zu viel Langweile bei den relevanten Zuschauern.


    Natürlich gibt die Handlung zunächst nicht allzu viel her, und doch ist es doch irgendwie Aufgabe der Regie den Zuschauer in die Story hineinzuversetzen. "Die dunkle Seite" ist doch das beste Beispiel dafür. Allzu viel passiert da im ersten Drittel auch nicht. Und doch ist es was komplett anderes. Es plätschert einfach alles so vor sich hin und es dauert viel zu lange bis die Folge endlich an Fahrt aufnimmt. Und das auch nur auf der Ebene des "Miträtseln". Ein wirkliches Spannungsgefühl taucht nicht auf, wobei das sehr wohl möglich gewesen wäre. Nämlich in dem viel mehr auf Emotionen rund um Elena Stiller gesetzt worden wäre, die in ihrer letzten Mission bereit ist bis aufs Äußerste zu gehen. Und damit meine ich nicht diese absurde Szene, in der sie wie wild auf Köster schießt.


    Warum bitteschön muss man es derart übertrieben darstellen, als Frau Stiller auf Köster schießt. Das führt einfach zu einer ziemlichen Unglaubwürdigkeit, insbesondere auch auf die Figur Semir Gerkhan bezogen. Im Pilot lobe ich noch die Autoren, die seine Aufrichtigkeit wieder bestens darstellen, und hier hat die Figur als Reaktion auf den Mordversuch nur ein "Darüber reden wir noch." parat ?! Die Szene ist sinnbildlich dafür, dass ich mich nie wirklich auf Folgen von Heinz Dietz freuen kann. Es sind immer diese Details, die übel aufstoßen. Das Opfer Köster wird aufgrund eines unbegründeten Verdachts festgenommen und der Mordversuch, oder um es in Semirs Worten auszudrücken, die "Ballerei" wird zu den Akten gelegt. Das wäre absolut in Ordnung, wenn es umsetzungstechnisch ganz anders herüber gebracht werden würde. Dezenter und glaubwürdiger heißt ja nicht, dass nicht versucht werden soll zu "inszenieren".


    Aber auch das Buch ist bei weitem nicht unschuldig daran, dass ich diese Folge lediglich als Mittelmaß ansehen kann. Dass die Story so undurchsichtig ist, kommt zwar dem Finale zugute, allerdings ist es nicht optimal, dass einem die ganzen Fäden lediglich in der Verhörszene mit Köster erklärt werden. Zudem stößt auch ein recht übles Logikloch auf. Köster erzählt im Verhör, die NSA habe herausgefunden, dass die Russen einen Spion beim BND haben. Darauhin kontaktieren sie Johannes Stiller, einen Ehemaligen, da sie sonst niemandem trauen können. Mit der Hilfe von Köster sollte dem Maulwurf eine Falle gestellt werden. So weit, so gut. Warum aber lässt Johannes Stiller, die NSA denn dann in der Anfangsszene glauben, Köster sei der Verräter? "Trifft sich unser Freund Köster doch glatt mit einem Agenten der russichen Auslandsbehörde". Gibt leider absolut keinen Sinn. Es sei denn man würde sich mit unplausiblen Erklärungen, wie z.B die, dass er das aus Angst vorm "abgehört werden" erzählt, zufrieden geben. Tue ich aber nicht. :)


    Neben diesen Schattenseiten, macht die Folge aber sehr viel richtig.


    Das größte Plus ist auf jeden Fall der großartige Twist im letzten Drittel der Folge. Es gelingt den Zuschauer mehrfach in eine falsche Richtung zu locken, so dass er am Ende gar nicht mehr weiß wem er glauben soll. Und wenn sich nach fast 300 Folgen am Ende eine Figur als Verräter herausstellt, mit der man wirklich überhaupt nicht gerechnet hätte (zumindest ich), dann hat der Drehbuchautor im Grunde genommen doch vieles richtig getan. Ich hätte wetten können, dass der alte Freund Arthur von Frau Stiller am Ende hinter allem steckt.


    Heute sei auch zur Action gesagt, dass sie absolut großartig war. Damit meine ich insbesondere die Anfangschase auf der Autobahn und auch das Finale vor dem RheinEnergie Stadion. Und Nik und Jaro haben es sogar geschafft, dass ich fetzige techno-elektronisch klingende Verfolgungsmusik gelungen finde. Auch neu. :D (bei der Chase zu Fuß)


    Auch die Szenen in der Tiefgarage sehen optisch sehr gut aus, allerdings hätte es hier deutlich besser gepasst (und es wäre auch dramaturgisch wertvoller gewesen), wenn sich Elena Stiller, sei es für Semir oder sei es für Köster, dem sie Unrecht getan hat, in ihrer "letzten Mission" heldenhaft geopfert hätte.


    Insgesamt ist es für mich eine Folge, die also erneut eigentlich sehr viel richtig macht, allerdings wurde es wieder versäumt deutlich mehr aus dem vorhandenen Stoff herauszuholen. Insbesondere durch eine recht träge Inszenierung eines Stoffes, der zudem an manchen Stellen aber auch etwas glaubwürdiger hätte geschrieben sein müssen. Schade. So bleibt es "nur" bei einer "guten" Folge.

  • Elvira: der Retner (nicht der ermordet wurde) ist witzigerweise auch noch der Gleiche aus "Totalverlust".


    Diese Folge war wirklich zu viel mit Spionage und auch mal wieder nicht das was Cobra einst war. Ich hoffe sehr, dass sich das wieder in den kommenden Folgen oder Staffeln ändern wird! Trotzallem wird jetzt die Folge von kommenden Donnerstag geguckt. :)

  • Also ich fand die Folge einfach genial. Es war alles drin: Ein wenig Humor, Autobahn (!), Spannung (auch wenn die Auflösung nicht sonderlich überraschend war) und auch Action. Sie schlägt "Jung, weiblich, hochexplosiv" deutlich und kann daher mindestens 9 Punkte erwarten. Die Darsteller waren wirklich in Form, und Andrea und Semir kommen sich (wenn auch durch einen Trick von Alex) sehr nah - ich kann die Folge nächste Woche wirklich kaum noch erwarten und bin drauf und dran, vorzuschauen ...


    Der Stunt am Ende ging viel zu schnell und zum ersten Mal habe ich bei dieser unrealistischen Darstellung den Kopf geschüttelt - aber Alex hat wenigstens gut auf Semirs Auto aufgepasst :D Ansonsten gibt es nur wenig Kritik - es ist unglaublich, nach 270 Folgen nochmal was mehr oder weniger Neues rauszuhauen. Großes Lob an Herrn Dietz, auch wenn bei ihm nicht die volle Verantwortung dafür liegt, dass die Folge grandios ist.


    Gut, EDIT, habe gerade in Simons langen Text reingeschnuppert, er hat Recht die Darstellung der Schüsse auf Köster ... war jetzt nicht so der Bringer. Auch sonst hat Elena Stiller den einen oder anderen Durchhänger, überwiegend spielte sie aber sehr gut - was ist eigentlich aus ihrem Freund geworden? OP gut verlaufen - ja, sonst nichts? (Merke gerade, ich lasse mich doch ein wenig von Simon beeinflussen...)


    Wenn man sich in einen Zuschauer hineinversetzt, der die Serie wegen Tom Beck lieben gelernt hat, wird dieser sicherlich mehr als enttäuscht sein. Aber: irgendwann geht eine Ära zu Ende und mit 81 Folgen hat man genug Stoff von ihm. Ein baldiges Comeback würde ich zur Zeit tatsächlich nicht begrüßen. Ernsthaftere Folgen liegen diesem Team nicht wirklich, was auch das Ende von "Tödliche Wahl" deutlich macht.


    Bis jetzt haben mich nur drei Folgen mit Alex nicht wirklich begeistert, Folge 261, Folge 264 und Folge 267, die aber allesamt eine Staffel zurückliegen und mit den fantastischen Folgen "Geisel", "Familienfest" und "1983" hat man trotzdem eine gelungene Staffel abgeliefert und die Halb- oder Totalausfälle wieder aufgewertet. Besser geht es nicht? Besser geht doch! Auch wenn der Pilot deutlich vom Cobra-Konzept abgewichen ist, bis jetzt ist die Staffel wirklich Wahnsinn und man sollte sich die Frage stellen, warum es damals mit Tom Beck nicht vorgekommen ist, dass eine Staffel durchgängig super war (phänomenale Staffel 29, aber was macht es kaputt - genau: "Hundstage" und "Schlangennest".) Jetzt mit Alex hat man einen Partner, der mir vom Charakter her zwar nicht ganz so gut wie Ben gefällt, aber durch die hammermäßigen Folgen wird das wieder ausgeglichen.


    Also: bis zu den letzten Minuten wirklich spannend, gut umgesetzt, dann am Ende leider wieder das selbe Problem wie bei dem Piloten: man lässt sich zu viel Zeit im Parkhaus, dadurch kommt die anschließende "Verfolgungsjagd" - wenn man es noch so nennen kann, kürzer, als der Bankraub von Alex und Luisa in der Vorgängerfolge.


    Ich frage mich übrigens immer noch, ob die Bild-Qualität seit der letzten Staffel irgendwie gesunken ist. Die Farben kommen nicht mehr so kräftig rüber, wie z. B. in Staffel 32, wo man ein brillantes Bild ablieferte.


    Fazit: Bis jetzt eindeutig (auch wenn viele den Piloten an dieser Position sehen) die beste Folge der Staffel. Ob "Die letzte Nacht" da noch einen draufsetzen kann? Kann man dann 11 Punkte vergeben? :D

    Edited once, last by Eye ().

  • Sorry, für die Verspätung, ich bin durch den Uni-Beginn allerdings momentan echt ausgebucht.^^ (Und Vorschauen :D )


    Ich sehe die heutige Folge mit der von letzter Woche etwa auf einem Level, sie wirkt hochwertiger, auch wenn letzte Woche Uwe Bohm ein echter Pluspunkt war. In Sachen Kritikpunkte stimme ich mit Simon in dem Punkt auf Köster-schießen überein, möchte allerdings noch den zu starken Farbfilter bemängeln und die Tatsache, dass sich die Dietz-Folgen optisch, wie schon im Frühjahr, von den anderen Episoden der Staffel abheben. Schade, hätte man einheitlicher machen können.
    Ansonsten tolle Action (es kracht hier mehr als in den bisherigen Alex-Folgen, besonders im Anfangsstunt) und ein paar schöne Wendungen, die nicht unbedingt vorhersehbar waren. Die Grundidee mit den Spionen im Ruhestand war mal eine neue, hatten wir so auch noch nicht, gefiel mir ganz gut. Zum Glück hat man hier auf übermäßige Agenten-Gadgets verzichtet. Dass Kösters Frau am Ende der Maulwurf war, war ein super Einfall, leider aber auch ein realistischer und zu Zeiten des kalten Krieges auch traurigerweise gar nicht mal unüblich. Was die fehlenden Emotionen angeht, so kann ich hier darüber hinweg sehen, gerade was Elena Stiller angeht. In ihrem Alter oder in ihren Kreisen zeigt man die Gefühle nicht unbedingt bzw tat sie es ja auf eine andere Weise. Alles ok hier.
    Semir und Alex funktionieren als Team, die Annäherungsphase hat man scheinbar jetzt komplett überwunden.


    Ich vergebe hier 8 Punkte, da Heinz Dietz wieder eine gute Folge abgeliefert hat. Ich fühlte mich unterhalten, mochte auch am Anfang dieses Versteckspiel der beiden Rentner vor der Drohne sehr, sehe die Szene, in der Elena auf Köster schießt dann aber doch ziemlich kritisch, was am Ende "Die Akte Stiller" einen halben Punkte gegenüber "Jung, weiblich, hochexplosiv" kostet, auch wenn diese hier hochwertiger daherkommt und eigentlich meiner Meinung nach die bessere Folge ist.

    Vinzenz Kiefer ist war die größte Chance für die Cobra!!

    Edited 2 times, last by Mav^^ ().

  • Es ist die letzte Heinz Dietz-Folge für dieses Jahr und schafft er es wohl auf einem guten Level zu bleiben? Meine Antwort darauf: Ja, aber es kostet mal wieder in unnötigen Bereichen.


    Der Einstieg in die Folge war okay, schöne Action bei der Autobahn mit wunderbarer Kameraführung. Sehr gut, gefällt mir! Die Folge braucht eine gewisse Zeit um richtig aktiv zu werden, liegt auch daran, dass auch nicht viel Sonderbares passiert. Die Grundidee der Story ist nicht schlecht( Pensionisten die früher Geheimagenten waren gab es noch nicht) und so gibt es natürlich am Schluss die in oder andere Wendung mit der man nicht unbedingt gerechnet hätte. Die Beteiligten machten ihre Sache gut, vor allem David C. Brunners spielt seine Rolle überzeugend. Die Rolle der Elena Stiller wurde gut gespielt, allerdings stehe ich nur bei einer Szene, die bereits erwähnt wurde, auf dem Kriegsfuß. Da ballert diese Frau einfach auf Martin Köster, warum?!!! Wieso nicht lieber ein aggressives Verhalten aufweisen und gegen das Auto schlagen usw.? Muss man Wut (völlig egal welche Rolle) mit einer Schusswaffe deklarieren? Die Szene war wohl das schlechteste was die Folge zu bieten hatte. Auch bei den Emotionen ging noch etwas mehr rauszuholen.



    Auch der Filter war heute ein bisschen zu viel des Guten. Lieber wieder auf seinen Filter umsteigen, der auch bei „Ohne Gewissen“ zu sehen war, denn der war perfekt. Die Musik war in Ordnung, der Track wo Alex und Semir den Schergen verfolgen war super! Die Action ungewohnt richtig stark, Anfangs- und Endstunt kann man nur loben. Die Explosion in der Mitte war auch super und passte völlig ins Schema.


    Alex und Semir sind nun auch ein besseres Team. Schön auch, dass Andrea am Schluss zu sehen war, die ja nächste Woche auch wiederzusehen sein wird ;)


    Letztendlich bleibt für diese Folge doch eher 8 Punkte, auch wenn sie theoretisch mehr zu bieten hat als sein Vorgänger. Aber 8 Punkte heißt nicht zwingend schlecht, sondern es sind wirklich positive 8 Punkte, aber die bereits angesprochene Szene mit Köster und Stiller ging mir doch bisschen mehr auf den Sack, was nicht hätte passieren sollen.

    "Mit Alex Brandt werden wir die Cobra ein weiteres Mal neu definieren - Alex Brandt ist ein toller Charakter mit Ecken und Kanten".

    Edited 2 times, last by Rare ().

  • Für mich reiht sich diese Folge ein in die Reihe der durchschnittlichen, ordentlichen Cobra-Folgen. Ich fand sie jetzt nicht überragend, aber durchgefallen ist sie bei mir auf gar keinen Fall. Was ich besonders gut fand, war der wohl dosierte Humor, der in Szenen wie "Da kommen wir nur mit Spezialwerkzeug rein" oder "Pass auf meinen Wagen auf" seinen Niederschlag gefunden hat, und das von Alex eingefädelte Treffen von Semir und Alex.

    "Ich will mit Alex arbeiten - oder gar nicht!"

  • Für mich war die Folge.....ok. Genug Action und seit langem in der Cobra 11-Welt lässt man den Zuschauer bis zum Ende im Dunkeln tappen, wer der Bösewicht ist. Fand ich nicht schlecht. Das Thema hat mich so stark an den Kinofilm "RED Älter. Härter. Besser." erinnert. Dort ballern auch ruheständige ex-CIA-Agenten durch die Gegend.


    Ich fände ein Ende besser, bei dem Elena mit diesem Freund zusammen käme. Ich hatte bei der "Tröstszene" so den Eindruck, dass die beiden sich lieben, und als sie beim Dialog mit Semir und Alex meinte, sie hätte ein Abkommen über das Verschweigen der Aufträge, und Johannes wäre ihr Komparse gewesen, dachte ich, sie liebe in Wirklichkeit einen Anderen. Nämlich diesen Freund.


    Bei einer Szene musste ich heftig grinsen: Als in der Waldhütte die Ballerei los ging und Elena ihr "Waffenarsenal" öffnete und Semir uns Alex die Waffen zuwarf..... diese beiden Gesichtsausdrücke von Semir und Alex....herrlich...wie sie einander verwirrt anschauten.

  • A great episode, with something of humour, very good action scenes (overall at the beginning) ;Very good also the actress who does Elena Stiller: the friendship between Semir and Alex is growing more and more and at the end: Andrea, to prepare next episode ,here we can see that she and Semir is very near now helped by Alex
    Hope that next episode to finish happy to both.


    I do to the episode 9/10

  • Ich sehe "Die Akte Stiller" als schlechteste Folge seit Alex Brandt. Auch wenn ich ein großer Fan der "Killer-Oma" geworden bin, fand ich die Folge ziemlich langweilig und sogar die Schießerei hat mir nicht gefallen :( Allerdings sind die Schauspieler super und die Folge hatte wieder den gewohnten Cobra-Humor :)


    Ich denke, die Zeichen werden immer deutlicher: Semir und Andrea lieben sich noch!
    In der Folge "1983", als Andrea sich quasi gewehrt hat, die Scheidung zu unterschreiben, dachte ich schon, dass die Scheidung gar nicht erst übern Tisch geht.
    Jetzt kam erst die Uhr und dann die Karten. Und letztendlich versucht Alex die beiden wieder zusammen zu bringen. Das wird wieder was :D


    So, zurück zur Folge: Meiner Meinung nach gibts diesmal 7/10. Ohne den gut eingebrachten Humor gäbe es für mich evtl. nur 6 Punkte :(

  • Also ich fand die Folge jetzt auch nicht so übel ganz im gegenteil, da mal wieder einiges neues zu sehen war. Auch ich muss sagen das ich nicht gedacht hätte das Kösters Frau da noch mit drin steckt das war wieder mal große klasse, ich habe absolut nichts geahnt. Auch die Story war klasse gestrickt. Gerade der Anfang auf der Autobahn war sehr anschaulich hinzu kommt noch dieses Familienauto welches mit in die Story eingefügt wurde, das hat wieder ein bisschen typische Autobahn-Atmoshäre verschafft schön ´das es sowas mal wieder gab. Was mir auch gefiehl war der vermeintliche Vorfahrtsunfall wirklich interessant gemacht. :)


    Schon wie Simon auch sagte zum Anfang der Folge plätschert es so vor sich hin aber nimmt dann gerade ab der hälfte bis zum Ende ganz schön an fahrt auf. Diesmal zwar wieder ein bissel mehr schießereien aber gut dies war so story technisch eingebunden und nach einiger Zeit mal wieder MPs. Für mich wirkte das zwar komisch wie die Oma da so losballert genauso wie sie auf Köster schießt, er hätte auch tot sein können und ob Semir es dann auch noch so locker genommen hätte glaube ich kaum. :|


    Auch der Humor kommt wieder etwas mehr vor, gerade dieses "gut wohl dosierte" wie zu Tom Kranich-Zeiten macht die perfekte Mischung in der Folge. Auch das Ende mit Andrea und Semir und den Fußballkarten rundet die ganze Sache ab auch schön zusehen Alex sein Blickkontakt zu den beiden. :)


    Auch in dieser Folge von Heintz Dietzt fällt auch auch das manche Szenen doch sehr grenzwertig sind und nicht sein müssten, jedoch aber liefert eine recht gute Folge ab. ;)

    Deutschlands erfolgreichste Eigenproduktionen:


    Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei (12.03.1996 - 14.11.2019)
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    EINE EINZIG WAHRE ERFOLGSSTORY MITTEN IN DEUTSCHLAND.

    Edited 3 times, last by Robert ().

  • Ich war bisher selten so zwiegespalten bei einer Folge wie hier bei "Die Akte Stiller"


    Mir geht es ebenfalls so.Streckenweise war ich gebannt und dann wieder fast gelangweilt.


    Ich fand die Idee mit den ehemaligen Agenten sehr gut.Also von der Story her,hätte das schon richtig was werden können. Der Anfang,als Stiller auf der Autobahn mit diesem Pfeil getötet wurde und die darauffolgenden Autostunts,haben mich total fasziniert.Die Szene bei Elena als die Todesnachricht überbracht wurde fand ich auch noch gut gemacht.Aber dann ließ irgendwie die Spannung nach,bis sie wieder auffloderte bei der Verfolgungsjagd zu Fuß,um dann wieder abzuflachen.So ging es mir die ganze Zeit über.Selbst die Szene in dem Waldhaus fand ich nicht besonders spannend..Ich weiß auch nicht warum.Es war ja eigentlich Action pur,die ganze Ballerei und die Sprengfallen,aber keine Ahnung,warum mich das nicht gefesselt hat.Und jetzt muß ich noch mal Simon zitieren.


    Warum bitteschön muss man es derart übertrieben darstellen, als Frau Stiller auf Köster schießt. Das führt einfach zu einer ziemlichen Unglaubwürdigkeit, insbesondere auch auf die Figur Semir Gerkhan bezogen. Im Pilot lobe ich noch die Autoren, die seine Aufrichtigkeit wieder bestens darstellen, und hier hat die Figur als Reaktion auf den Mordversuch nur ein "Darüber reden wir noch." parat ?!


    Also das fand ich auch übertrieben und unecht.Es sollte wohl so rüberkommen,dass Elena total rot gesehen hat und nur den Tod ihres Mannes in diesem Moment rächen wollte.Aber dafür fehlten einfach die Emotionen von ihr.Auch wenn sie eine ehemalige Agentin war,würde ich das nicht so darstellen.Und Semirs Spruch war noch die Krönung."Darüber reden wir noch!" Hallooo?Das war ein Mordversuch und er reagiert so,als ob seine Tochter eine 6 in Mathe geschrieben hat.Nee!


    Gut fand ich allerdings wieder,dass man echt dachte Köster ist doch der Verräter.Jedenfalls ich dachte es.So wie der immer reagiert hat.Besonders in dem Vip Raum des Stadions als Boris Elena gesagt hat,dass Köster den Tod ihres Mannes wollte.Da hat er auch so unglaubwürdig die Sache bestritten,dass für mich er der "Kalesch" war.War total überrascht,als es dann doch nicht so war.Der Showdown zum Schluß war für mich auch nicht besonders gelungen.War nichts Besonderes,Ballerei in der Tiefgarage,nicht sehr spannend gemacht und Alex Verfolgung mit Semirs Wagen war auch kurz und schmerzlos.Den Salto des Autos fand ich wieder toll,hätte aber viel besser und in mehr Zeitlupe gezeigt werden können.Naja,wenn ich Punkte vergeben würde dann immerhin noch 6 von 10.Auch wenn ich hier viel zu meckern hatte.Andererseits bin ich jetzt etwas verwöhnt und es gab in dieser Folge ja auch spannende und gut gemachte Szenen.Deshalb will ich mal nicht so hart sein.Also 7 von 10 Punkten.

    Am Ende gibt es nur zwei Möglichkeiten, aufgeben oder weitermachen.

  • Die Folge war auf jeden Fall besser als die zwei bisherigen Episoden der Staffel. Ich stimme aber im Kanon ein: Es gab durchaus herausragend inszeniert, spannende sowie emotionale Szenen, sowie Momente, wo ich gar nicht gefesselt war. Überzeugt hat mich auch diese Folge wieder also nur teilweise... Tilo Prückner hätte ich gerne länger gesehen. Ingesamt werde ich noch immer nicht mit dem neuen Stil warm. Der Blaufilter ist mir auch aufgefallen, den fand ich aber optisch gar nicht schlecht.

  • Nette Episode, nur die alte Oma ist übers Ziel hinaus geschossen mit ihrer Spionage, ihre Gründe sind verständlich ging um ihren Mann aber gleich auf alle wild ballern ist bisschen zu viel des Guten gewesen. ;)


    Nur..warum dauernd russen bitte? ^^ da ist man schon leicht gekränkt weil sie dauernd als bösewichte dargestellt werden.

  • Ich muss hier leider sagen, dass das die einzige Episode der Alex-Ära mit der ich nicht wirklich warm werde. Dass das ganze Team dabei war sowie das Ende mit Andrea waren das Beste. Allerdings ging mir diese Exagentin irgendwann doch auf die Nerven. Die Spannung war auch nicht so hoch wie in den anderen Episoden. 5 von 10 Punkten auf der Alexskala

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