Beiträge von Rare

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    Den Schülercast finde ich nicht schlecht, aber mir fehlt ein wenig Rose, welchen ich schon neben Stefan und Karin als einen der wichtigeren Anker - neben den beiden Hauptfiguren - sehe. Ansonsten fühle ich mich recht gut unterhalten und glaube, dass das Format wieder neues Leben auf diese Weise erhält. Die zweite Folge ist meines Ermessens stärker als die Auftaktfolge. Ansonsten freue ich mich sehr auf Karins Auftritt und die damit verbundene Möglichkeit, jene wieder einzubauen. Vielleicht schafft man es wirklich einmal die gemeinsame Zeit - Diagnose bis Tod - von Karin und Stefan in Flashbacks zu erzählen. Hendrik hat dies einmal in der Vergangenheit angedeutet. Wer weiß, ob wir dies zu sehen bekommen werden?

    Ein neues Interview zu einer möglichen Fortsetzung bleibt weiterhin unklar. Fiction-Chef Hauke Bartel sagte bei "The Spot - Media & Film" zu folgenden Fragen folgendes:

    - RTL machte zuletzt auch Schlagzeilen mit der Entscheidung, zwei neue „Alarm für Cobra 11”-Filme zeitgleich auf RTL+ und Disney+ zu veröffentlichen. Wie ist die Perspektive von RTL auf diesen Deal mit Disney, der noch zusätzlich zwei weitere „Alarm für Cobra 11”-Filme beinhaltet?

    Hauke Bartel: „Alarm für Cobra 11” ist eine Marke, die uns und den treuen Fans sehr am Herzen liegt. Im Rahmen der etwas klassischeren Krimis am Tödlichen Dienst-Tag hat die Action-Legacy nicht ihr volles Potenzial erreichen können, während wir auf RTL+ nach wie vor sehen, wie stark die Fanbase alte und neue Folgen sucht. Der Deal mit Disney zum Jubiläum gibt uns die Möglichkeit, diese besondere Marke einem noch größeren Zuschauerkreis zu präsentieren und ihr die gebührende Reichweite zu verschaffen. Und es lohnt sich wirklich reinzuschauen, die Filme lassen es wieder krachen.

    Bei „Alarm für Cobra 11” lässt sich festhalten, dass es aktuell eher eine Beziehungspause und kein Beziehungsende ist, was die Zukunft der Marke angeht, oder? Wenn die Reihe zum Beispiel jetzt bei Disney+ durch die Decke geht und das Maushaus gerne eine Koproduktion machen will.

    Hauke Bartel: Grundsätzlich sind wir auch gegenüber Koproduktionen mit den Disney-Kolleginnen und -Kollegen sehr offen. Aber natürlich müssen dafür auf beiden Seiten die Zahlen stimmen.

    Quelle: https://the-spot-mediafilm.com/news/people/rt…hst-und-gedeiht

    Wir bleiben uns unseren Ritualen trotz der seltsamen Veröffentlichung treu und schreiben ein Staffelfazit zu diesen sechs Episoden. Wir haben alle die Gelegenheit gehabt, manche früher oder manche erst später, die Episoden zu sehen, um unsere Ansichten kundzutun.


    Als im letzten Jahr die beiden Folgen „Kein Kinderspiel“ und „Hoffnung“ erschienen sind, habe ich mir gedacht, dass es zumindest gut weitergeht, denn die Vicky-Staffeln und die drei Spielfilme zuvor sind definitiv hervorragend gewesen. Wenn man mit einer bestimmten Erwartungshaltung hineingeht, dann besteht immer die Gefahr, enttäuscht zu werden. Deswegen sind auch meine Fazits in diesem Zusammenhang so ausgefallen, wie sie eben ausgefallen sind. Heute sehe ich das anders, denn bereits nach dem Ansehen von „Blutsbande“ und die „Jägerin“ habe ich mir die Folgen erneut angesehen und bin zu dem Entschluss gekommen: „Eigentlich passt das schon – bis auf die Action! -. „Hoffnung“ habe ich letztes Jahr an manchen Stellen kritisiert, aber das sehe ich heute auch anders, weil mir der Film besonders gut gefallen hat. Deshalb habe ich auch bei dieser Staffel meine Favoriten und diese sind – der Plural deutet schon auf zwei hin– „Hoffnung“ und „Blutsbande“. Beide Episoden halte ich für großartig unter vollkommen anderen Gesichtspunkten. „Hoffnung“ glänzt durch die Dramatik und tolle Inszenierung von Ruff, während Franco mit „Blutsbande“ die typischen Cobra-Elemente mit schönem und typischem Glanz seiner Art vereint. Bei „Hoffnung“ bekommen wir sogar einen typischen Cobra-Chase seiner Art mit einem tollen Soundtrack „Chasing Marie Trapped in RV“, welchen ich gerne hervorheben möchte und Pia hat endlich in einer Folge einen Autojump durchgeführt. Früher war das regelmäßig, heute ist es leider zu erwähnen.

    Danach wird es schon schwieriger, denn „Bedingungslos“, „Kein Kinderspiel“ und „Sterbensschön“ sind durchweg gelungene Episoden. Schwächen finden wir immer wieder, kritisieren können wir ebenso immer wieder, aber am Ende des Tages haben wir hier trotzdem gute Produkte vor uns, die glänzen. Ich mochte sie alle aufgrund ihrer unterschiedlichen Umsetzung. Von der Stärke her würde ich aber trotzdem „Sterbensschön“ und „Bedingungslos“ eher dem Ranking nach hintereinander reihen, zumal sie dramatischer und ernsthafter in ihrer Geschichte sind. „Sterbensschön“ sticht stark heraus, da das Thema als solches und die Umsetzung von Heß erstklassig sind.

    Auf dem letzten Platz befindet sich ohne Zweifel „Die Jägerin“. Ich denke, dies muss man nicht näher erläutern. Die hätte man sich sparen können.


    Was haben diese Folgen für die Charaktere gebracht? Semir hat wegen der ziellosen Kessler-Story nicht unbedingt profitiert oder eine neue Entwicklung geebnet bekommen. Das ist bei Vicky leider genauso. Warum man Marc zur Seite geschoben hat, ist mir auch schleierhaft. Lediglich Max profitiert aufgrund der Beförderung in seiner Entwicklung. Bärenfänger und Rauhbach sind in Ordnung, auch wenn sich der Gedanke ihrer Einführung erahnen lässt.

    Die Action ist leider aufgrund der unterschiedlichsten Faktoren dem Sparzwang zum Opfer gefallen. Schön anzusehen und gut sind aber trotzdem, die Endaction aus „Hoffnung“ sowie der Anfangs- und Mittelstunt (+Vickys Fight) aus „Blutsbande“. Diese bleiben jedenfalls hängen und auch wenn in „Blutsbande“ der Anfangsstunt Standardware ist, so ist die Umsetzung mitsamt der Musik positiv hervorzuheben. Allgemein muss man auch sagen, dass die Verfolgungsjagden in allen Folgen erstklassig inszeniert worden sind.

    Der Ausfall Erdogans wird wohl auch dazu beigetragen haben, dass die Kosten nicht unbedingt günstiger geworden sind, sondern eher das Gegenteil ausgelöst hat. Dementsprechend würde ich auch sagen, dass der Heß-Block etwas verteidigt werden muss.

    Die Musik war in jeder Folge sehr unterschiedlich. Es gab durchaus Highlights, aber auch Folgen, in denen nichts irgendwie sehr stark herausgestochen hat. Das Cobra-Theme ist zum Glück in mehreren Folgen Bestandteil jener gewesen, was eine Aufwertung der Folgen ermöglicht, da dies auch zur Cobra-Identität gehört.

    Am Ende ist es RTL trotzdem gelungen sechs gute Folgen zustande zu bringen, obzwar sie diese allem Anschein nach im Archiv verstauben lassen möchten und sich eigentlich getrauen sollten, notwendige Änderung zu vollziehen, um der Cobra ihr Leben wieder einzuhauchen. Ob es mit Disney+ eine solche Änderungen oder Wiederbelebung geben wird, ist aktuell fraglich. Die Radikalkur haben wir schon zu oft erlebt, aber was die Cobra nach diesem langen Bestehen benötigt, ist ein finaler Film oder finale Folgen, um in Würde zu einem adäquaten Ende zu kommen, denn dieser Wunsch ist ein fairer und realistischer für alle Beteiligten. Das Credo ist natürlich bekannt. Sollten die Beteiligten eine Fortsetzung ins Auge fassen, dann hoffe ich, dass dies auch mit dem richtigen Mut und Ideen vonstattengeht und nicht ein weiteres Seelenfressen der Cobra. Es gibt immer noch genug, was man machen kann, aber dieses Trauen und das Zurückgreifen auf vorherige Episoden oder Ären kann ein nützliches Instrument sein, um wieder ins Gespräch zu kommen oder wieder mehr Personen ansprechen (inklusive adäquater Action).

    Es lebe unsere Cobra!

    Gestern sah ich mir nicht nur "Bedingungslos" an, zu dem ich bereits einen Thread erstellt habe, sondern auch "Sterbensschön".

    Was soll ich vielleicht zu der letzten Cobra-Folge sagen? Sie war gut, denn Botox und auch indirekt der Trend verschiedener Tik-Tok-Challenges haben in dieser Folge Erwähnung gefunden, was durchaus positiv zu begrüßen ist. Darüber hinaus haben die Schauspielerinnen, allen voran die Mutter des verstorbenen Mädchens, ihre Rollen gut gespielt. Positiv ist auch die Story, die dann doch die ein oder andere Wende hatte, wenngleich es dadurch einen übertriebenen Touch bekommen hat.

    Die Machart von Frederike Heß war in dieser Folge deutlich besser als jene in "Die Jägerin". Der Einatz der Flashbacks hat die erzählerische und emotionale Ebene der Geschichte aufgewertet.

    Die Action fand ich in Ordnung. Der Anfangsstunt hat mir gefallen, während ich beim Ende kritisieren muss, dass das zu schnell abgehandelt worden ist. Die Kreativität ist aber erwähnenswert (Boot als Schutzschild). Der Humor ist auch gut gewählt und passend. Die Musik fand ich in dieser Folge besser als in der vorherigen Episode.

    Allgemeiner Fanservice: Der ist in dieser Folge eigentlich recht gut, denn wir bekommen Ayda nach vielen vielen Jahren zurück und ihr Wiedersehen hat total Freude gemacht und auch zu Istanbul gibt es in den Dialogen einen kurzen Mini-Bezug, der per se nicht der Rede wert ist, aber nicht unerwähnt bleiben soll. Der Autobahnbezug war insgesamt irgendendwie vorhanden.

    Die letzten Minuten in Kombination mit dem traurigen Cobra-Theme sind berührend und schön, was zum einen bei mir ein trauriges Gefühl ausgelöst hat, da es eventuell die letzte Cobra-Folge sein könnte, und zum anderen kommt dieses Familienfeeling etwas mehr auf, was über all die Zeit immer wieder verändert worden ist. Aber dieses Gefühl ist bei mir entstanden und nach all den sechs Episoden kaufe ich ihnen das auch ab.


    Nachdem ich die Folge heute Nachmittag gesehen habe, bin ich so frei und erstelle einen dazu passenden Thread.

    Was soll ich dazu sagen? Ich würde sagen, dass erzählerisch und von den gegebenen Möglichkeiten Franco alles versucht hat, um hier eine solide Folge zu produzieren.

    Insgesamt bin ich von dem Endergebnis und der Story zufrieden und deutlich zufriedener als bei der Jägerin, weil es in dieser Folge doch auch Konsequenzen (Stichwort: Tod der Freundin) gab und das Drama deutlich besser funktioniert hat, aber das Ende wäre in meinen Augen im Zusammenhang der Episodenprotagonisten anders einzusetzen gewesen.

    Die Sets und vorhanden Räume sind gut und solide, auch wenn ich mir beim Jahrmarkt mehr erwartet hätte, aber immerhin etwas. Die Drohnenaufnahmen waren auch sehr gut in Szene gesetzt, das hat mir sehr gefallen, insbesondere das Ende lässt allgemein Actionherzen etwas höher schlagen. Das Ende war im Gesamtpaket gut und auch mit Semir, der bedroht worden war, erhängt zu werden, hat das sehr gut gespielt.

    Kessler-Semir-Story: Was soll man dazu sagen? Das ist wieder einmal irgendetwas ohne Konzept. Wie wäre es wieder mit Hedautoren? Achja...Sparzwang. Die Verfolgungsjagden waren zwar nett, aber die Actionarmut ist etwas, das mich bei sechs Folgen ankotzt, wobei hier das Gesamtpaket immer noch besser läuft als bei der Jägerin. Bei Sterbensschön wird wohl auch nur ein Auto fliegen.

    Bärenfänger und Rauhbach haben so eine - zu versuchende- Diete-Hotte-Story bekommen, die ganz okay war und sie etwas mehr in den Vordergrund gestellt hat. Das fand ich durchaus klug gewählt, weil sie dadurch auch etwas Screentime erhalten. Max bleibt leider auch nur im Hintergrund, bei dem wir nach all den Jahren keine Episodenfolge erhalten haben..


    Ist irgendwie merkwürdig, dass die Cobra in ihrem jetzigen Zustand immer noch so viel teurer sein soll als andere Tödlicher Dienst-Tag-Formate. Verschlingt Erdogan die Hälfte des Budgets? So viel fliegt ja nun nicht mehr in die Luft. Ich hatte ja immer eher die Hoffnung, dass die Reduzierung der Folgenanzahl dazu führt, dass man wieder 2, 3 mehr Stunts pro Film bekommt. Immerhin hat man zeitweise 20 Folgen im Jahr rausgehauen und brauchte dafür 20x einen neuen Episodenrollen-Cast und ein Team für 40-50 Stunts. Jetzt brauchte man den Cast in zwei, drei Jahren nur neun Mal. Hat wohl trotzdem nicht gereicht.

    Das finde ich auch seltsam. Wir wissen ja, dass eine Folge früher rund eine Million gekostet hat, wobei diese Zahl dann auch gesunken ist. Die Stunts sind auch erheblich reduziert worden. Gerade die drei Spielfilme aus dem Jahre 2023 haben eigentlich gute Quoten erzielt und zwei Folgen danach sagt man, dass es nicht mehr finanzierbar sei? Das ist doch irgendwie absurd.

    Die Headautoren Brune und Frauenhoff sind beispielsweise auch nicht mehr da. Eigentlich hat man schon an vielen Ecken gespart und das sieht man auch in diversen Episoden, wie die Sets ausgestattet sind und wie die Räume (allgemein) in den Filmen genutzt werden. Diese Aussage kann ich mir nicht ganz erklären.

    Mittlerweile beschäftigen sich auch diverse Medien mit der Cobra.

    "Wir hätten gerne weitergemacht": Ungewisse Zukunft für "Cobra 11" - DWDL.de
    Die Filme, die RTL zum 30-Jährigen des Action-Klassikers "Alarm für Cobra 11" zeigt, wurden vor zwei Jahren gedreht. Seither ruht die Produktion – ohne…
    www.dwdl.de

    Das Ende einer TV-Ära? Warum die Chancen für „Alarm für Cobra 11“ gegen Null gehen
    Was am 12. März 1996 als Action-Experiment startete, entwickelte sich zu einer der langlebigsten Marken des deutschen Privatfernsehens. Doch zum 30.…
    www.digitalfernsehen.de

    „Alarm für Cobra 11“ vor dem Aus: Kultserie zu teuer für RTL
    30 Jahre nach dem Start steht die Zukunft von „Alarm für Cobra 11“ auf der Kippe. Neue Filme gibt es zwar noch – doch eine Fortsetzung ist unwahrscheinlich.
    www.tvmovie.de




    Mein Lieblingssatz, Ironie voraus, aus dem DWDL-Beitrag von einem RTL-Sprecher: Auf DWDL.de-Nachfrage nennt ein Sendersprecher "Cobra 11" eine der "ikonischsten Fiction-Marken von RTL" und sagt weiter: "Als starke Marke bleibt 'Cobra 11' für uns strategisch relevant. Aktuell stehen die vier bereits produzierten neuen Filme im Fokus: Zwei sind seit dem 11. März auf RTL+ verfügbar, zwei weitere werden im Laufe dieses Jahres auf RTL+ veröffentlicht. Über eine mögliche spätere Ausstrahlung im Free-TV informieren wir zu gegebener Zeit. Nach Auswertung dieser Filme werden wir die weitere Entwicklung von 'Cobra 11' bewerten. Dabei betrachten wir stets das Gesamtbild und berücksichtigen die Performance über alle Ausspielwege sowohl auf RTL+ als auch im linearen TV."

    Linear liefen die Folgen einmal mies, wenngleich sie auf RTL+ besser liefen, aber was das in RTL-Sprache bedeutet, ist unklar.
    Eigentlich wünschen sich Fans nur noch eines für die Cobra: Einen eigenen Abschlussfilm, in dem die besagten lebenden Charaktere noch einmal auftauchen können und man die Geschichte adäquat zu Ende erzählt. Das würde RTL auch die Quote bringen, wenn man dafür wirbt und bekannte Geschichter auftreten würden.

    Miriam Höller, ehemals Stuntfrau bei AC, hat gestern bei dem Cobra-Event gesagt, dass es traurig sei, dass wirklich nach so vielen Folgen (knapp 400) wirklich Schluss sei. Weiß sie vielleicht mehr als andere oder interpretiert sie da etwas hinein? Das ist wohl eine interessante Frage.

    Eine Revision wurde aber nicht vorgenommen. Dieser Beitrag lässt sich auf Instagramm auf ihren Kanal ansehen, wodurch sich jeder und jede von euch selbst ein Bild davon machen kann.

    Ich sehe es auch mit gemischten Gefühlen. Vom Stil her ist es eine Folge ala 2020. Die Action fehlt größtenteils, obwohl es durchaus gute Momente gab. Ich denke hier an das Casino oder die Verfolgungsjagd durch das Einkaufszentrum. Die Idee mit dem Nagelband fand ich auch nett, das ist auch einmal etwas Durchdachtes.

    Grundsätzlich hat Frederike Heß für mich persönlich eine Atmosphäre geschaffen, die mir gefallen hat. Die Jägerin war für mich vom Schauspiel her sehr gut. Die Musik hat dazu auch diese Momente verstärkt und auch das traurige Cobra-Theme hat seinen Weg in diese Folge gefunden.

    Das Problem bei solchen Episoden ist, dass wir diese schon kennen und leider gibt es in jeder Ära solche Episoden, die man aber nach 30 Jahren wirklich nicht braucht oder sich zumindest etwas überlegen muss, um diese attraktiv zu gestalten. Die Einbindung der KI-Thematik war dabei auch gut. Grundsätzlich hat die Story und damit halt das Drehbuch seine Schwächen und der Antagonist wird eingebaut, damit man eine Bedrohungslage inszeniert und damit etwas passiert, aber die Screentime ist so lasch und niedrig, dass es eigentlich keinen Sinn macht. Am Ende muss auch noch alles schnell gehen, damit eine Auflösung zustande kommt.

    Sehen wir einmal davon ab, dann kann man hervorheben, dass die Teameinbindung gut funktioniert hat und es auch einmal Konsequenzen gab - Stichwort Max - und Dana auch wieder zu sehen gewesen ist. Auch die Konfliktsituationen zwischen Semir und Vicky sind sehr schön gewesen und da hat man einmal einen anderen Zugang gefunden, um diese Geschichte zu erzählen.

    Insgesamt eine Folge, die Unterhaltung liefert, aber im Gesamten ein Produkt, das man sich hätte sparen können. Nach vier Episoden merkt man, dass der Fokus gezielt auf die Protagonisten gerichtet ist, um noch eine stärkere Verbundenheit zu generieren.

    Danke Franco und danke Carl Stück!

    Das ist eimal wieder eine Folge, die sich sehen lassen kann, weil verschiedene Elemente großartig funktionieren und vor allem die Action wieder stärker zur Geltung kommt. So stelle ich mir das für die gegenwärtige Cobra vor!

    Die Geschichte ist bodenständig und bietet per se nichts Neues, aber das muss sie auch nicht, weil man der Fokus stark auf Vicky und ihrer Familie liegt. Dementsprechend finde ich auch die leicht dunklen Ansätze und die ernsten Momente in dieser Folge für ausreichend. Die antagonistische Ebene wird nur oberflächlich beleuchtet, aber das ist okay. Zumindest wurde versucht, ein Profil aufzubauen.

    Die Action darf hier wieder glänzen und ich war von der Action positiv angetan. Die FTL am Abend sieht einfach besser aus als am Tag und der Autobahnbezug wurde ideal eingebaut. Man kann ja Punkte in der Vicky-Ära finden, die man kritisieren kann, was ich auch persönlich nachvollziehen kann, aber die Einbindung der Autobahn ist in dieser Ära verbessert worden.
    Pias Kampf in der Wohnung war erste Sahne, genauso wie der Endfight. Man hat in den letzten Jahren und im letzten Jahrzehnt viel im Wald gedreht, aber hier habe ich das Gefühl, dass man den Raum, bezogen auf den Wald, perfekt genutzt hat, um der Erzählung und insbesondere der Action die notwendige Tiefe zu verleihen, weil alle Aketeure gut eingebunden worden sind.

    Das Schauspiel aller Beteiligten hat mir gefallen. Hotte und Dieter-Ersatz (meine Bezeichnung für Rohrbach und Bärenfänger) waren in Ordnung, aber sie werden nicht unbedingt benötigt. Schön wäre es, wenn Max und Dana stärker zur Geltung kommen würden und auch im Mittelpunkt der Handlung stehen. Max ist in der Folge aktiv und es funktioniert solide. Die Chefrolle lebt er aber definitiv anders aus.

    Der Humor klappt auch gut - Stichwort Semir und seine Unterhose oder der Gag mit der Brille sowie seine einzelnen Kommentare dazwischen.

    Sehenswert, gute Unterhaltung und gerne mehr davon, dies ist mein Fazit dazu.

    Eigentlich hätten sie alle vier Filme bringen sollen, denn das wäre wirklich ein Feiern wert. Ziemlich dreist finde ich, dass sie das auf YouTube kommunizieren und sonst herrscht Totenstille.

    Nichtsdestotrotz freue ich mich auf die beiden Filme, welche ich sehr genießen werde, nachdem man unser Format begraben möchte und wird.

    Am 3.3 und 10.3 kehren Behringer und die Toten zurück. Das wäre der Coup gewesen, um für 30-Jahre zu werben.

    Die Cobra bleibt sicher länger im Archiv und wird entweder irgendwann zur WM herausgeschleudert, im Herbst oder im nächsten Jahr.
    Die Quoten der aktuellen Formate sind bei den Gesamtzuschauern mit zwei Millionen recht hoch, während es bei den ZIelgruppen große Schwankungen gibt.

    In puncto Herbst haben wir nur ein Problem, denn "Das Sommerhaus der Stars" kehrt Mitte September zurück und wir wissen ja, dass das teilweise bis Ende November/Anfang Dezember geht. Jetzt kann man sagen, dass man Ende November/Anfang Dezember die Folgen senden könnte, aber das bezweifle ich stark. Wir bekommen das sicherlich erst nächstes Jahr und dann wird man sehen, ob es vier oder nur zwei Folgen sein werden.

    RTL hat nach wie vor einige Formate in der Hand, die auch ausgetrahlt werden sollten. Des Weiteren bekommen wir den Lehrer mit sechs Folgen zurück, die wird man auch unterbekommen müssen.

    Ich hoffe, dass man sich dazu entscheidet, die Folgen online zu veröffentlichen und zwar genau wie im Jahr 2022.

    Schön, dass es noch ein Backup gäbe, wenn eine Fortsetzung bestellt wird. AC hat leider nichts mehr zu produzieren.

    Ich gehe auch davon aus, dass man uns nicht unbedingt eine Verlängerung schenkt, sondern nach Beendigung der vier Episoden aufhört, wenngleich ich mir einen abschließenden Film als Finale vorstellen könnte, da die Abrufzahlen auf RTL+ - gemäß unseren Informationen - besser als gelaufen sind.

    Am Donnerstag wurden von RTL einige Serienrückkehrer kommuniziert (Der Lehrer und Club der roten Bänder).

    Auch zur Cobra hat man einige Worte verloren und festgestellt, dass diese unter schwierigen Bedingungen gelaufen seien. Nichtsdesotrotz konnte die Cobra auf RTL+ überzeugen, was die Fortsetzung vielleicht erleichtern könnte.

    Fest steht, dass laut RTL-Fiction-Chef Hauke Bartel die Entscheidung über eine mögliche Fortsetzung oder Ende erst nach Abschluss der vier Episoden getroffen werden. Stellt sich nun die Frage, wann diese Episoden ausgestrahlt werden und man kann wohl davon ausgehen, dass das im nächsten Jahr sein wird.

    «Club der roten Bänder» & «Der Lehrer»: RTL skizziert Fiction-Pläne
    In einem Interview hat RTL-Fiction-Chef Hauke Bartel die Rückkehr der beiden Serien angekündigt. Ein Fragezeichen machte er derweil hinter der Zukunft von…
    www.quotenmeter.de

    Kalupa sagte in dem Video, welches vor geraumer Zeit hier ins Forum gestellt wurde, dass man die Cobra erneut verändere und er nicht mehr dabei sei. Die Gründe sind - wie auch vom Clown angeführt - unbekannt, aber wir können entweder davon ausgehen, dass es eingespart wurde oder man eine zusätzliche Entwicklung in Max stecken wollte.