[E283] Meinungen: "Vendetta“ [P]

  • Auch wenn ich schon in den Genussgekommen bin, die Folge auf der Premiere zu sehen, so war ich heute auch wieder begeistert von der Umsetzung.


    Die Action war einfach atemberaubend.


    Die Stunts aufwendig und sehrschön anzusehe (zumindest nach meinem Geschmack. Ich liebe es wenn Autos explodieren :D )


    Die Bodystunts einfach nurklasse (von beiden Darstellern sehr gut dargestellt)


    Happy end für alle (auch für Dana)


    Das Thema „Blutrache“ ist zwar nicht neu, aber es hat mir sehr von der Umsetzung gefallen. Vielleicht auch,weil mein Lieblingscharakter der Leidtragende war. Auch wenn er Alex mit seinerAktion nur das Leben gerettet hatte. Die Verbrecherbande sah das anders. Ermusste in der Folge ganz schön einstecken und konnte auch einiges austeilen. Absolut gut von Erdogan gemacht und der erzählt mir was, von alt sein :D


    Alex hat alles getan um Semir zubefreien, der leider doch von dem Berishan-Clan gepackt wurde. Auch hier muss ich sagen, war die Bodyaction verdammt gut. Die neue Pathologin hat es Alex angetan und ich bedauere sehr, dass dieser Charakter der Geschichte angehört.Nur acht Folgen darf man mit ihm noch sehen, dann ist es leider vorbei. Dabei zeigt doch auch diese Folge, dass Alex Brandt sehr wohl Humor haben kann und Vinzenz Kiefer es auch gut rüberbringt. ;(


    Dana ist wie immer rebellisch und will sich nicht integrieren, zumindest am Anfang. Die raucht Joints, ärgert sich über die Familie. Umso schöner fand Ich es, als sie Andrea in den Arm nimmt, als diese alles Hoffnung schon aufgegeben hat, Semir noch mal wieder zu sehen und das Dana sich am Ende dann doch einreiht und es sogar wagen will, mit allen unter einem Dach zu leben. Natürlich nur mit eigenem Badezimmer, was ja irgendwie auch zu verstehen ist.


    Jana Palaske in der Rolle derDejana war recht gut besetzt. Ihr steht auch mal die böse Rolle. Wenn ichrichtig gezählt habe, war sie jetzt schon viermal bei der Cobra dabei.


    Was allerdings etwas sonderbar vorkam, war das alles was aus Albanien in Köln war, darüber Bescheid wusste das Semir „in Blut“ steht. Das kam mir doch etwas übertrieben vor, was aber keinen Abbruch tat. Ich habe diese Folge auch ein 2. Mal sehr gern gesehen.


    Auch klasse ist, wenn man die Gegend in der gedreht wurde und wo man selbst auch daheim ist, wieder erkennt .


    Katrin Hess alias Jenny Dorn habeich in der Folge vergeblich gesucht, oder habe ich sie übersehen?


    Ich hoffe die Quoten sind morgen auch entsprechend.

    _______________________________
    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Also mir hat der Pilot sehr gut gefallen. Da ich ein großer Semir-Fan bin.


    + Der große Auftritt von Semir, Andrea und Alex.
    + Der Auftritt von jana Pallaske. Ihr Dritter nach "Roch'n Roll" und "Das Zweite Leben"
    + Der Pilot war sehr gut umgesetzt. Humor, Action, Spannung, Ernsthaftigkeit...es war alles da.
    + Susanne sieht man die schwangerschaft endlich mal an.
    + Die Auftritte von Susanne und Hartmut.
    + Kim krüger. steht langsam mehr hinter ihren Männern. Wenn ich da an 2009 bis 2013 zurückdenke. Oh man.



    - Das Thema Sander und Isabel wird garnicht erwähnt.
    - Dieter hätte wenigstens mal kurz erwähnt werden können.
    - Jenny ist nurmal kurz verschwommen durch eine Scheibe zu erkennen. Jedenfalls denke ich, dass sie es war.
    - Die Story gab es schon, aber hier wurde sie verdammt gut umgesetzt.



    Alles in allem ein sehr guter Pilot. 9 von 10 Punkten.


    PS: Irgendwie scheint sich Jenny um die Auftaktfolgen zu drücken. Nur in Revolution war sie dabei.^^

  • Mir hat der Pilot ebenfalls sehr gut gefallen und auch gezeigt, wie sehr mir Vinzenz fehlen wird.


    + Die Schauspielerische Leistung aller
    + Die Story ist zwar nicht neu - aber sehr gut dieses Mal umgesetzt
    + Jana Pallaske
    + Die Frauenpower hinter unseren Männern
    + Der dezente aber gute Humor
    + Erdogans Tochter hat einen guten Job gemacht
    + Der Dialog gegen Ende zu war so gut, dass er in meine Signatur musste :D


    - Dana...ja sie hat ihre guten Momente, aber selbst für einen vom Schicksal geplagten Teenager hat sie zu viele Schwankungen
    - Das Fehlen von Jenny
    - Andreas plötzliches Halten zu Semir obwohl dies der Trennungsgrund war, dass sie ständig in Gefahr gerieten. (Die Schreiber sollten ihr da endlich mal eine klare Meinung geben)


    Aber sonst, super! ich fühlte mich gut unterhalten


    9 von 10 Punkten!

    Semir: Du blutest übrigens!
    Alex: Ich blute?! Ja, ich blute! Ich habe mir 'ne Kugel für dich eingefangen! Man ich stehe hier vielleicht auf der Fahndungsliste!
    Semir: Alex...
    Alex: Weisst du wie Knast hier aussieht?
    Semir: Alex...
    Alex: WAS?!
    Semir: Ich hab dich lieb...
    Alex: Ja schönen Dank auch!

  • Sehr positiv überrascht war ich am vergangenen Dienstag auf der Premierenfeier und auch heute hat mich "Vendetta" vollends überzeugt. Der Film ist komplett anders als seine Vorgänger "Revolution" und "Die dunkle Seite", kämpft jedoch mit seinen eigenen Mitteln und wird zu einem runden Ergebnis. Er ist ein packender Actionfilm, der sich nicht mit schweren Gesellschafts- oder Psychologiethemen beschäftigt, wie es zuletzt durchaus des Öfteren auf grandiose Weise der Fall war. Dennoch entsteht eine Menge Thrill und gemeinsam mit einer durchweg gesunden Dosierung ! von Komik wird "Vendetta" zu einem Film der richtig Bock macht und durch die hervorragend eingebrachten Emotionen rund um Semirs und Boschkos Familien, am Ende als Produkt einfach nur schön ist. Eine runde Sache einfach.


    "Die dunkle Seite" war finster, tiefgründig und raffiniert, ein Psychothriller. Für mich der beste aller Zeiten, und ich bin mir angesichts der sich angekündigten Veränderung für 2016 auch sicher, dass das für immer so bleiben wird. "Vendetta" geht komplett anders vor und glänzt dennoch insbesondere durch den im Fokus stehenden Dramaanteil um Semir und dessen Familie. Der eigentliche Plot ist nicht sonderlich originell und innovativ, große Drogenclans und rachsüchtige Bösewichte hat man schon dutzende Male sehen können. Dennoch lässt Regisseur Nico Zavelberg die Handlung mit einer sehr gelungenen Inszenierungsweise glänzen und bekommt dabei Unterstützung von einer phänomenalen Kamerarbeit von Tobias Schmidt und einem meisterhaften Soundtrack von Nik Reich und Jaro Messerschmidt. Mit viel Liebe zum Detail wird eine recht simple Geschichte sehr weit ausgeholt und mühevoll aufgebaut um dann in der zweiten Hälfte zu einer packenden Mischung von Spannung, Drama, Emotionen und Action zu kommen. Den Albanien-Teil sehe ich visuell mal wieder als hollywoodreif an, insbesondere durch Kamera und Soundtrack. Ich fühlte mich mehr als nur einmal an einen Film aus der "Bourne" Reihe erinnert.


    Sehr überzeugen tut zudem auch Schauspieler Matthias Weidenhöfer. Er bringt die Rolle des Boschko sehr glaubhaft und sympathisch herüber. Einer der besten Momente des gesamten Films ist daher neben der Szene mit Andrea und Dana im Badezimmer und dem traumhaften bekannten "Andrea-Semir" Thema, auch Boschkos Entscheidung Semir doch nicht auszuliefern und die geplante Entführung rückgängig zu machen. In einem sonst vielleicht an manchen Stellen vorhersehbaren Handlungsverlauf ein wirklich sehr starker Moment, der mich sehr berührt hat.


    Weniger zu überzeugen weiß für mich einmal mehr die Rolle der Dana Wegener, auch wenn ihre Beziehung zu Semir auf sehr gelungene Art und Weise beleuchtet wird. Ihr pubertäres Benehmen verläuft mir jedoch zu sehr nach Standartmustern und auch ihre Wandlung am Ende ist einfach viel zu klischeehaft und überspitzt das zuvor ansonsten wunderbar inszenierte Happy-End.


    Kritik gibts von mir nur für das komplette Ausblenden der Ereignisse aus "Tag der Abrechnung". Sander spaziert einfach so durchs Bild, kein Wort über Isabel und Jenny. Scheinbar absichtlich meidet man auch eine bloße Erwähnung. Dafür kann der Film nichts, aber stören tut der erneute Bruch der horizontalen Erzählung dennoch. Dana wird im Pilot ja auch erzählt, warum dann der andere Handlungstrang nicht auch mal kurz?!


    Besser als die letzten 3 Streifen? Nein. Aber von schlechter kann auch keine Rede sein. Das Punktesystem ist für mich mittlerweile komplett nichtsaussagend und unbrauchbar, aber wenn ich so überlege.. 10 Punkte! Warum auch nicht. Vollends zufrieden!

  • Ich poste mal aus dem Spoiler-Thread:



    Naja...
    So wahrlich begeistert, wie nach den letzten beiden Pilotfilmen bin ich nicht wirklich. Es gab einige Sachen, die mir gefallen haben, aber nicht so sehr, dass sie den Film zu etwas besonderem machten. Ein paar Dinge fand ich extrem störend.



    + Der Humor war mehr als vorher, aber wohl dosiert. Würde sagen, ungefähr wie in der letzten Ben-Staffel. Nie niveaulos, ein paar gute Sprüche, vor allem Alex' Ausraster auf dem Dach war ganz lustig.
    + Die Aufnahmen und das exotische Flair von Albanien
    + Der albanische Kommissar hat mit spielerisch und charakterlich echt überzeugt. Hatte schon befürchtet, dass der entweder zur falschen Seite gehört, oder am Ende erschossen wird. Trat zum Glück nicht ein
    + Soundtrack war hervorragend.


    - Die Story war wirklich nichts Neues. Jemand will für einen Todesfall Rache an den Polizisten nehmen, bedroht die Familie, entführt die Famile... gab es schon 1000mal. Allein die Thematik um den albanischen Clan und den alten Brauch war neu.
    - Ich fand die Verhältnismäßigkeit wieder sehr "überrissen." Drei Polizisten hebeln den gefährlichsten Drogenclan Albaniens aus, die eine komplette Armee hinter sich haben... bitte.
    - Andrea's Rolle, bezogen auf die Gründe für die Scheidung, fand ich nicht konsequent. Sie lässt sich von Semir, u.a. aufgrund der ständigen Gefahr für ihre Familie scheiden, sie kommen wieder zusammen und geraten sofort wieder in Lebensgefahr... aber trotzdem ist alles okay, sie ist wieder die starke Frau? Hat mir nicht gefallen. Zumindest ein paar Zweifel hätten da hin gemusst.
    - Wie in den mittleren Ben-Staffeln, zuviel MG-Geballer, was niemanden interessiert. Alex legt die halbe Stadt in Schutt und Asche, die Menschen stehen interessiert herum. Semir läuft mit einer gezückten Knarre (!) durch eine deutsche Schule, die Schüler sitzen auf den Pausenbänken und denken sich nichts dabei.
    - Danas Rolle gefällt mir einfach nicht... jedesmal spielt sie zu Beginn die verzogene Göre, jedesmal gerät sie dann in Gefahr, jedesmal kommt sie am Ende zur Vernunft, damit das gleiche Spiel in der nächsten Folge von vorne losgeht.
    - Dass man Sander gezeigt hat, fand ich vollkommen daneben. Genauso umgekehrt, dass die Frings überhaupt keine Erwähnung fand. Wenn man konsequent einen roten Faden verfolgen will, was man ja auch diese Staffel vorhat, dann hat das gar nicht gepasst. Alle wissen, dass Sander mit dem Tonbandgerät Dreck am Stecken hat, und die Frings wohl noch im Krankenhaus liegt. Das hätte man mal erwähnen müssen, in nem Halbsatz und Sander erstmal rauslassen müssen. Das sah aus, als wäre die Welt wieder in Ordnung.
    - (Persönlicher, aus männlicher Sicht, Minuspunkt): Jenny war nicht dabei :D



    Glaube, das wars soweit... also doch irgendwie mehr Dinge die mich gestört haben, als wirklich gut gefallen... und die positiven Dinge waren jetzt auch nicht vom Hocker hauend. Verglichen mit "Die dunkle Seite", der Doppel-Folge "Ausgelöscht" und dem letzten Staffelfinale stinkt der Pilotfilm ab.



    Weiß nicht... würde vielleicht eine 5,5/10 geben, wenn ich den Zeitraum mit den schwachen Ben-Staffeln dazu nehme. Nur auf die Alex-Zeit bezogen war das mit eine der schwächeren Folgen, der schwächste Pilot sowieso, und würde schlechter in den Punkten abschneiden.

    Wenn Engel hassen

    Stürzen sie wie Steine aus dem Himmelszelt

    Wenn Engel hassen

    Fliegen sie als dunkle Vögel in die Welt

    Wenn Engel hassen

    Landen sie als schwarzer Schatten der uns quält

    Und nehmen Rache an den Menschen, die gefallen sind

    Wie sie.


    Subway to Sally - Wenn Engel hassen


    <3

  • Für mich war es nach der Premiere in Hürth auch das zweite Mal, dass ich diesen Pilotfilm sehen durfte. Und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, da bin ich mir ganz sicher, obwohl ich heute die große Leinwand vermisst habe, die die Aufnahmen gerade vom Digicopter-Team, aber auch die Stunts verdient hätten.


    Blutrache – glücklicherweise kein Killervirus, keine Wunderwaffe, keine Atombombe, aber für Semir und seine Familie nicht minder gefährlich, war doch vom Clan-Chef der Tod eines Familienmitglieds gefordert. Natürlich kann Semir sich, Andrea und seine drei Töchter nicht für immer verstecken und geht in die Offensive, und so mutiert die Story zu einer 3-Mann-Action-Show vom Feinsten, leider auf Kosten der Auftritte der PAST-Kollegen, die sehr wenig oder gar nicht zu sehen und zu hören waren, dafür jedoch gespickt mit grandioser Action und tollen Stunts.


    Die Stunts, gerade auch die Bodystunts haben mir besonders gut gefallen. Besonders die Szene in der Tankstelle ist da für mich hervorzuheben, in der auch der Humor genau meinen Geschmack getroffen hat. „Es ist ja die Geste, die zählt!“ – einfach klasse!


    Natürlich musste Semirs Familie in Sicherheit gebracht werden, die bedrückende Stimmung war bis auf meine Couch zu spüren. Ungewohnte Umgebung, geschlossene Fenster, überall Kameras, kein Wunder, dass die Kinder, Dana und Andrea gereizt sind und einen gewissen Lagerkoller entwickeln. Erst durch das Telefonat mit Susanne, in dem Andrea erfährt, dass der Kontakt zu Semir abgebrochen war und sie nicht wüssten, ob er noch lebt, wendet sich das Blatt und Dana und Andrea finden doch noch Zugang zueinander. Eine schöne Szene, wie die beiden sich gegenseitig trösten. Aber ich verstehe Danas Verhalten auch nicht, mittlerweile sollte sie sich mit ihrer wenn auch verständlicherweise schwierigen Situation arrangiert haben. Andrea ist da nicht zu beneiden. Ich bin gespannt, ob sie ihrer neuen Rolle als Familienmitglied treu bleiben wird.


    Als der albanische Polizist Anstalten machte, Semir auszuliefern, blieb mir einen Augenblick die Luft weg, zum Glück hat er sich noch besonnen und sich entschieden, seine Familie mit Hilfe der 3-Mann-Armee zu befreien. Aber seinen inneren Kampf konnte man gut nachvollziehen.


    Die Blutrache war letztendlich dem Albaner nur „auszureden“, indem Semir ihm dank der durch Alex verursachten Explosion auf dem Dach das Leben retten musste. Der Dialog auf dem Dach, wieder ein Beweis für den Humor, der auch mit Alex in den Folgen Platz finden kann. Ich mag mich wiederholen, aber wenn das RTL das nicht humorvoll genug ist, dann blicke ich mit Grausen der nächsten Staffel entgegen.


    Jana Pollaske hat die Rolle der rachsüchtigen Ehefrau perfekt verkörpert, dem Bruder ihres Mannes nahm man den Gangster auch problemlos ab.


    Negativ anzumerken sind neben dem fehlenden Bezug zur letzten Staffel - hier hätte man den Pilotfilm vielleicht eher am zweiten Tag der Herbststaffel platzieren sollen - die Werbepausen, hat jemand mitgezählt? Oder kam es mir nur so viel vor? Da war ich mal wieder froh, verspätet mit dem Film begonnen zu haben und die Unterbrechungen vorspulen durfte. Zum Ende der Folge war dann auch ich schon fast beim unausweichlichen Happy End angekommen.


    Fazit: Recht einfach gestrickte Story (du hast einen von uns getötet, jetzt töten wir einen von euch) – tolle Umsetzung. Mir hat der Film sehr gut gefallen, es war die optimale Mischung aus Action, Drama und Humor, und er ist in der Episodenrangliste sicher unter den Besten anzusiedeln, auf jeden Fall aber meiner Meinung nach der beste Pilotfilm mit Vinzenz Kiefer, obwohl ... vielleicht doch gleichauf mit "Die dunkle Seite".

    "Ich will mit Alex arbeiten - oder gar nicht!"

  • Ich hatte auch das Glück "Vendetta" schon auf grosser Leinwand zu sehen und muss sagen, das war richtig klasse. Diese Digicopter Aufnahmen von der Landschaft Albaniens und der Stadt Tirana, ebenso die Stunts und Explosionen kommen natürlich ganz anders rüber, als im Fernsehen. Ich war richtig geflasht.
    Ich muss aber auch sagen, dass der Film die Piloten "Die dunkle Seite" und "Auf Leben und Tod" nicht schlagen konnte. Diese beiden sind für mich die besten 90 Minüter der Cobra Geschichte.
    Trotzdem ist "Vendetta" für mich ein aussergewöhnlicher Pilotfilm. Schon allein die Kameraaufnahmen und der tolle Soundtrack verdienen einen Daumen hoch.
    Das es wieder mal um Vergeltung ging, stört mich überhaupt nicht. Davon kann ich persönlich nicht genug bekommen, vor allem, wenn Semir im Mittelpunkt der Rache steht. Dann die Bodyfights, ich bin ein Fan von Zweikämpfen und der in der Tankstelle war einfach erste Sahne! Die Autostunts waren nicht minder schön anzusehen, genauso wie Alex Jagd über die Dächer der Stadt, als er den Wagen mit Semir drin verfolgt. Er hat ja die meisten Stunts selbst erledigt.
    Und das nur drei Mann sich mit der albanischen Mafia anlegen ist ja nichts Neues, meist sind sie nur zu zweit und bekämpfen erfolgreich grosse Verbrecherbanden und retten die ganze Welt. Kennen wir doch! Das wundert mich schon lange nicht mehr. Das ist halt Cobra 11.


    Der Humor hat mir auch sehr gut gefallen und wie man sieht kann auch Alex Witze machen und locker sein. Diese Mischung aus Ernst und Humor war doch perfekt. Ich verstehe nicht warum man ihn nicht weiterverpflichtet hat.


    Alle Schauspieler haben mich überzeugt und wirklich toll gespielt. Besonders Boschko muss ich hervorheben, sein Konflikt, ob er Semir nun ausliefert oder nicht, war richtig gut dargestellt.


    Gut, die Sache mit Dana nervt mich auch. Erst die Zicke und dann wieder das liebe Töchterlein. Naja, wenns sein muss um den heutigen pubertierenden Teenager gerecht zu werden, damit die sich auch angesprochen fühlen, dann muss es wohl so sein. Aber das mit dem Joint, war schon lustig. "Du rauchst das vor den Kindern?" "Warum? Sie schläft doch!"


    Also für mich war alles dabei, coole Action, klasse Bodystunts, guter Humor, Emotionen, tolle Musik, geniale Kameraführung und ganz viel Semir. :thumbup:


    Das einzige, was mich eben auch gestört hat, war,dass zur letzten Folge überhaupt kein Bezug genommen wurde, nicht ein Wort! Dann brauch man so einen Cliffhanger nicht machen.


    Punkte würde ich 9 von 10 vergeben!

    Am Ende gibt es nur zwei Möglichkeiten, aufgeben oder weitermachen.

  • i thkin Vendetta was ok but my favorite Pilot with alex still remains Die Dunkle Seite.
    In this serie the episodes have mor action but are not ridicoulos as Ben's ones.


    7/10

  • „Vendetta“, so der Name des ersten Pilotfilms von Nico Zavelberg


    Anders als Franco Tozza, Heinz Dietz, Axel Sand bringt Nico seinen eigenen tollen Stil hinein, der auch funktioniert. „Die dunkle Seite“ war ein sehr tiefgründiger und toller Stoff, doch was ist „Vendetta“? Ein toller und netter Actionfilm, welcher auch als Kinofilm hervorragend funktioniert hätte.


    Die Story mit dem albanischen Clan war ganz nett, aber ein solches Szenario ist uns schon längst bekannt, nur halt mit einigen neuen Elementen dabei. Was mich sehr überrascht hat war die Rückkehr des Humors, welcher auch in „Blutgeld“ und „Lockdown“ vertreten sein wird. Ich hätte nie im Leben damit gerechnet, dass man erneut wieder auf tollen Humor zugreift und das Ergebnis: Einfach klasse! Köstlich die Szene wo sich Alex und Rechtsmedizinerin Stegmann unterhalten und dann der Gesichtsausdruck von Semir :D (ebenso wie die Szene in der Tankstelle).
    Der Film hat durchgehend eine Tiefe und es ist alles nachvollziehbar was die Charaktere anstellen. Die Rolle des Boschko war auch toll – Sehr ergreifend wie er mit sich selbst zu kämpfen hat, nachdem er Semir in den Kofferraum eingesperrt hat. Gut gemacht!


    Das Finale am Dach fand ich auch toll, denn man wusste nicht unbedingt wie es ausgehen wird außer halt, dass Semir überlebt. Neben einer netten Story bekommt man auch wieder eine wohl dosierte nette Action zu sehen. Anfangsstunt war toll, alles dazwischen war im grünen Bereich!


    Was ich an dieser Stelle noch sehr loben möchte, ist der Soundtrack! Nik und Jaro haben wieder einmal eine ganz ganz tolle Arbeit geleistet – Sehr geil die Stelle als die Frau nach Deutschland reist und man die Dialoge mit dem Vater zu hören bekommt. Sehr geil!


    Extrem gut gefallen haben mir die ganzen Aufnahmen von Digicopter, vor allem die Szene wo Alex auf das Auto springt. Auch hier hat man wieder ganze Arbeit geleistet und lässt den Film noch einmal professioneller wirken.


    Weniger begeistert bin ich von der normalen Kamera, denn da waren einige Stellen dabei wo ich mir gedacht habe: „Meine Augen…MEINE AUGEN“.
    Kritisieren könnte man auch noch den Tod von Kristjan(?), denn da hätte man von den Emotionen noch ein bisschen mehr rüberbringen können. Ebenso bin ich nicht ganz davon begeistert, dass die Handlung von „Tag der Abrechnung“ keine Erwähnung findet, aber sei es drum.


    Eine exakte Punktevergabe ist schwer zu sagen, denn er glänzt auf seine eigene Art und ist etwas vollkommen anderes als die letzten beiden Alex Brandt-Pilotfilme. Was ich jetzt schon weiß, ist, dass Vinzenz fehlen wird…

    "Mit Alex Brandt werden wir die Cobra ein weiteres Mal neu definieren - Alex Brandt ist ein toller Charakter mit Ecken und Kanten".

  • Mich hat der Pilotfilm „Vendetta“ überhaupt nicht erreicht, weder emotional noch dramaturgisch. Ich habe zwischenzeitlich sogar daran gedacht umzuschalten, was mich dann selber erschreckt hat und was ich natürlich nicht gemacht habe.


    Ich bin jetzt nicht der große „Alex Brandt“ Fan, aber die beiden anderen Pilotfilme mit ihm waren wirklich super. Aber diesmal fand ich auch die schauspielerische Leistung von Vinzenz Kiefer dermaßen schlecht. Er hat mich weder mit seinen Emotionen, noch mit der Wut oder der Verzweiflung erreicht. Kann natürlich aber auch sein, weil ein überragender Erdogan Atalay ihn quasi an die Wand gespielt hat.


    Was mich auch extrem gestört hat, war dass es überhaupt keinen Bezug zum Cliffhänger gab. Warum wird dann mit Cliffhänger gearbeitet, wenn es nicht in der nächsten Folge aufgelöst wird. Wenn jetzt in einer der zukünftigen Folgen Bezug genommen werden sollte, finde ich es persönlich zu spät, denn immerhin Sander war in einer kleinen Rolle zu sehen und da hätte schon Erklärungsbedarf geherrscht.


    Von dem Moment an, als Ferro die „Vendetta“ Semir gegenüber ausgesprochen hatte, war klar, dass Semir die nur aufheben kann, wenn er dafür ein Leben eines Mitglieds des Clans rettet. War nur die Frage wer und wie, alles andere war zu offensichtlich.


    Jana Pallaske ist sicher eine gute Schauspielerin, aber ich fand, sie war schon mindestens zweimal in einer Serienhauptrolle dabei, da hätte ich es besser gefunden, wenn es eine andere Schauspielerin gespielt hätte. Gibt doch genug Andere.


    Alex hat wohl ein Auge auf die neue Pathologin, gespielt von Inez Bjorg David geworfen. Das ist auch eine Schauspielerin, die von der Soap- Schiene kommt. Aber gut, dass war bei Katrin Heß auch so und die Rolle spielt sie ja wirklich sehr gut, also hier mal abwarten.


    Es gab zwei emotionale Szenen, die mich doch berührt haben. Das war einmal die Andrea/Dana Szene im Badezimmer und der Konflikt von Boschko, als er Semir in den Kofferraum gezwungen hat. Das war es dann aber auch schon.


    Andreas Rolle kann ich auch, wie schon Andere hier angemerkt haben, nicht wirklich verstehen. Sie trennt sich von Semir wegen der Gefahr für die Familie und wieder gerät die Familie in massive Lebensgefahr und sie nimmt es so hin. Einen kleinen Zweifel hätte ich mir da schon gewünscht.


    Und auch Dana ist erst der rebellische und zickige Teenager und dann zum Schluss ist alles gut und sie will weiter mit der Familie leben. Das war mir dann auch zu weich gespült.


    Die Szenen in Albanien und gerade die Szene auf dem Dach haben mich doch sehr an „72 Stunden Angst“ erinnert. Auch da hing Jemand über einer Kante an Semirs Arm. Einmal war es seine Tochter, jetzt der albanische Patriarch. Die Szene war irgendwie die gleiche (gut, die Vorgeschichte war eine andere), nur die Stadt war einmal Istanbul und einmal Tirana.


    Bei einer der Schlussszenen, als der Patriarch durch das Gefängnis geführt wurde und erst an der Zelle seines Sohnes und dann an der Zelle seiner Schwiegertochter vorbei kam, musste ich an die End Szene aus „Der Wixxer“ denken. Da hätte nur noch Jemand raus springen müssen und ein lustiges Lied singen.


    Fazit: Mir persönlich hat die Folge nicht gefallen. :thumbdown:

  • ich war echt überrascht, wie gut der Staffelauftakt war. Die Spannung war manchmal für mich kaum auszuhalten und ich hatte Angst, irgendetwas zu verpassen.


    Endlich war Action und Autos wieder im Vordergrund und nicht nur Beziehung.


    Auch der Humor war wieder ein wenig vorhanden.


    Ich muss sagen: Im ganzen eine Bomben Folge!


    9 von 10 Punkten!

    "...und außerdem Ich kann Blaulicht."



    aus "Drift"

  • Ein letzter Versuch, einen Piloten mit Alex Brandt auf die TV-Leinwand zu bringen, an dem nicht ein irgendeiner Stelle ein gravierender Fehler gemacht wird, der die Wertung runterzieht, wurde mit "Vendetta" gestartet. Dieses Mal gibt Franco Tozza Nico Zavelberg das Piloten-Zepter in die Hand. Darüber war ich im Voraus wenig begeistert, leistete sich Zavelberg doch in letzter Zeit mit "Jump", "Tote kommen nicht zurück" und "Das letzte Rennen" drei ziemliche Flops. Auch zwei andere Werke in den letzten Staffeln, "Spiel mit dem Feuer" und "Auf eigene Gefahr" konnten mich nicht vollständig überzeugen, bzw. konnten mit der Klasse der restlichen Brandt-Folgen nicht ganz mithalten. Ein Grund mehr, dem Piloten bereits im Voraus kritisch entgegenzublicken, in allen Brandt-Staffeln war eine Zavelberg-Folge mein letzter Platz. Da er dieses Mal ausschließlich für den Piloten verantwortlich ist, dachte ich, das wäre schon ein ziemliches Trauerspiel, ausgerechnet diese Folge am Staffelende auf dem letzten Rang zu sehen, zumal es sich um einen 90-Minüter handelt...


    Als ich dann im Voraus die Story für den neuen Piloten sogar träumte (es ging darum, dass Semir einen Virus infiziert bekommt), war ich zunächst heilfroh, dass es nur ein Traum war. Als ich dann den richtigen Spoiler gelesen habe, wäre mein Traum wohl dann doch die bessere Story-Wahl gewesen. Aber der Reihe nach.


    Leider gelingt es Nico Zavelberg schon von der ersten Minute an nicht, eine grandiose Atmosphäre, die mitreißt, auf den Bildschirm zu zaubern. Lässt man die Hochzeit mal außen vor, beginnt man zunächst mit dem, was wir alle befürchtet hatten: Lustige Sprüche heitern die Stimmung auf. Und das ist eine der gut gelungenen Dinge in diesem Film, denn der Humor ist an den allermeisten Stellen sensationell platziert, stört nicht und man kann drüber schmunzeln. Allerdings zerstört er gleichzeitig auch ein wenig die albanische, in der Luft liegende Atmosphäre. Aber um mal keinen Roman zu schreiben, weiter im Text: Die Polizeiaktion gegen die Drogendealer sah für mich zunächst nicht wie eine aus. Ungewohnt brutal, hart und laut wird das Ding durchgezogen, das kennt man so nicht. Viel schlimmer ist dann allerdings die Atmosphäre, als Alex mal so eben von ein paar Kugeln, die seine Weste aufhält, auf den Boden fliegt und Semir ebenfalls kaum noch in der Lage ist, sich zu rühren. Der anschließende Schuss, der Alex das Leben rettet, der Moment, als der Bruder Kristjan tot am Boden liegen sieht, sich sogar noch zu ihm gesellt, weil mal wieder keiner in der Lage ist, ihn zu schnappen, das alles geschieht unter geradezu beängstigender nicht vorhandener Atmosphäre. Wo mir bei "Ausgelöscht (1)" pausenlos die Luft wegblieb, kann ich diese Szenen mit einem völlig emotionslosen Gesicht quittieren.


    Aber: Selbstverständlich kann Semir (wir erinnern uns an "Das letzte Rennen") nach der ganzen Sache noch fahren, es gibt in der Folgezeit völlig unnötige Szenen, zehn Mal wird betont, dass Kristjans ehemalige Ehefrau dessen Tod rächen will (solange, bis es einem dann auch auf den Geist geht) und durch den ständigen Wechsel zwischen Albanien und Deutschland wissen Nik & Jaro nicht so recht, in welche Richtung sie gehen sollten. Leider in die Falsche. (Dazu später mehr).


    Wer richtig bei der Sache war, war Sander. Ihm nimmt man das schlaue Ekelpaket jede Sekunde wieder ab. Moment ... Sander - Staffelfinale - war da nicht noch was? Hm, ne, wohl nicht. Schade aber auch.


    Das Geplänkel in den ersten 20 (!) Minuten hört zum ersten Mal bei der guten Szene an der Tankstelle auf. EDIT: Ich vergaß an dieser Stelle das Highlight in der Gerichtsmedizin. Auch wenn die Medizinerin wie zuvor auch Anna Julia Kapfelsberger eine leicht nervige Stimme hat, ihr Humor war brillant! EDIT ENDE. Anschließend wurde es tatsächlich eine gute halbe Stunde lang sehr unterhaltsam. Hartmuts Auftritt war gut inszeniert, der Überfall auf den JVA-Transporter ebenso, die Szene, in der Semir bewusst wird, dass auch seine Familie von der Blutrache betroffen ist und erst recht (Highlight) die Szenen, in denen Dana und Semir in der Schule flüchten und die anschließende Taxi-Jagd. Da dachte ich dann doch, das könnte noch richtig was geben. Die Szene im Taxi wirkt sogar unfreiwillig komisch, die ganze Familie rast im Auto davon und ist völlig verwirrt - sehr gut inszeniert! Auch Boschkos Einsicht, dass er Semir nicht ausliefern kann, ist gut gespielt.


    So gut ich an diesen Stellen gelaunt war, so schnell flaute das Gefühl wieder ab - in Albanien. Ein großes Highlight ist das Treffen mit dem Informanden, der es nicht fassen kann, dass sich drei Jungs mit einer Großfamilie anlegen wollen. Danach dann noch die ganz unterhaltsame Befreiung von Boschkos Familie. Aber ab da ging es dann wieder den Bach runter. Alles wiederholt sich. Semir wird eine halbe Ewigkeit halb tot durch die Gegend kutschiert, Alex schaltet nacheinander die halbe Familie aus und prügelt Informationen heraus, woraufhin immer die albanischen Kollegen nur eine Zehntelsekunde zu spät anrücken.


    An dieser Stelle sei kurz auf Albaniens Darstellung in "Vendetta" eingegangen: Dass das Land - vorsichtig ausgedrückt - nicht zu den Reichsten der Erde gehört - wurde mit einem sich immer wiederholenden albanisch klingendem Soundtrack untermalt, der leider einfach nicht passen und - viel schlimmer - keine Atmosphäre aufkommen lassen will.


    Auch der Chef, der Boss, das Oberhaupt redet nur, aber tut nichts, außer seinem Sohn eine Ohrfeige zu geben, weil er keine Lust auf eine Diskussion a la Sister Act hat: "Wer bringt ihn um?". Fast wie im Kindergarten.


    Auch das Ende reißt es nicht mehr heraus - bis auf 3 Tatsachen. Aber erst mal überhaupt zum Ende: Das Familienoberhaupt hat einen geeigneten Mordplatz gefunden, sein Haus wollte er dafür ja nicht benutzen - ich dachte eigentlich, es gäbe mindestens eine feierliche Hinrichtung, wenn die Familie schon so streng auf Blutvergießen sinnt. Das hätte dann zumindest nochmal eine kleine Zitterpartie um Semir gebracht. Alex schießt und explodiert sich bis zum Ziel und Boschko - wo ist der überhaupt abgeblieben? Irgendwie hat Alex das während seiner Jagd nicht gekümmert. Und auch Nico Zavelberg scheint das erst kurz vor Schluss wieder einzufallen. Zuerst fegt eine schöne Explosion das Familienoberhaupt (hieß er eigentlich "Vendetta" oder was war mit diesem tiefsinnigen Titel gemeint? Hab's leider nicht so mit albanischen Namen) vom Dach, aber Semir bleibt natürlich unversehrt (Das letzte Rennen :rolleyes: ) und rettet den Obergangster.
    Erste schöne Endsituation: Allem Anschein nach lässt das den albanischen Boss nicht kalt, er zielt erneut auf Semir - bis die Überraschung folgt.
    Zweite schöne Endsituation: Alex' Wutanfall am Schluss. Herrlich anzuhören ;)
    Dritte schöne Endsituation: Die wortlose Komik, als der Boss an seiner Familie vorbei in seine neue Heimat geführt wird.


    Auf Teufel komm raus muss es noch eine typische klischeehafte Endszene geben, alle machen auf Happy Family (öhm, hat die Staffel nicht gerade erst angefangen?), essen Nutella und schmeißen sich schon beim Frühstück gegenseitig mit Essen ab. Na herzlichen Glückwunsch. Und dass ausgerechnet Dana auf die Familie aufpassen will, passt dann auch überhaupt nicht mehr in das eh schon wirre Bild, das ich von diesem Pilot habe.


    Zavelberg war nicht bei der Sache, Nik und Jaro nicht, Vinzenz Kiefer nicht und wer weiß wie viele Leute noch nicht. Aber man hat es wenigstens versucht. Nur hätte ich mir gewünscht, Zavelberg würde lieber den ersten Renner-Piloten übernehmen, als Alex' letzten 90-Minüter, da wäre vermutlich weniger schiefgegangen.


    Immerhin schafft es Zavelberg einige nette, einige gute und sogar einige grandiose Szenen zu drehen. Aber das Geaamtbild stimmte nicht. Atmosphärisch fährt man hier in vollem Tempo gegen die Wand und auch die Geschwindigkeit ist mal wieder daneben: erst passiert nichts, dann alles.
    Ich habe gestern Abend sofort nach dem Filmende die Punktewertung für "Die dunkle Seite" von 8 auf 9 heraufgesetzt.
    Für "Vendetta" gibt es nach reiflicher Überlegung 6 Punkte, in direktem Vergleich mit anderen Alex-Brandt-Episoden würden es dann wahrscheinlich auch 4,5 tun. Einen Versuch war es wert. Hoffe nun, dass Tozza schon die nächsten 5 Piloten für sich reserviert hat.

    Edited once, last by Eye ().

  • Jetzt habe ich eine ganze Weile überlegt, ob ich überhaupt was schreiben soll, aber es ist wirklich erstaunlich, wie dieser Pilot polarisiert. Alle die ihn zuvor auf der Premiere-vermutlich auf der Großleinwand mit viel Stimmung außen herum- gesehen haben sind begeistert-manch anderer weniger-zu denen auch ich gehöre.
    Ich habe mich sehr gefreut, dass ich diesmal ohne jeden Zeitstress mal Cobra kucken konnte, hab mit was zu trinken bereit gestellt und mich aufs Sofa gelegt-und dann: hmm-wäre ich mehrmals beinahe eingeschlafen, obwohl ich eigentlich nicht müde war. Was gut war-nein ich korrigiere mich-was ich persönlich gut fand, denn das hier ist ja nur meine höchstprivate Meinung, war Semir´s schauspielerische Leistung und zwar auf sehr hohem Niveau die ganze Folge durch und auch Boschko war sehr überzeugend. Alles andere hat mich nicht vom Hocker gehauen, auch Alex hat in meinen Augen nicht überzeugend gespielt-der war irgendwie kaum präsent-gut -war vielleicht auch schwierig so neben einem zu Höchstform auflaufenden Erdogan. Ich fand die platt inszenierten Witze auch nicht lustig, die Filmmusik war ok, aber nicht herausragend in meinen Ohren. Die Story hat sich gezogen, die Stunts waren gut, aber das wars auch in meinen Augen. Ich hätte aus prinziplichen Gründen sicher nicht umgeschalten, wenn ein Alternativprogramm geboten gewesen wäre, aber ich konnte es verstehen, dass mein Mann nach etwa 10 Minuten gepennt hat und erst um 22.15 wieder aufgewacht ist!

  • I have loved the pilot. Vendetta has been a different pilot of the others with Vincent Kiefer: with more action, beautiful images of the accidents (more natural), fightings overall I liked the scene in the gas station. the scene Semir escaping with his family has been perfect. The rhythm was faster agains Revolution and The dark side with a slower rhythm.


    The appearance Semir Family is very interesting: to see Semir with Andrea, Dana and the smalll girls is very beautiful. I hope the problemes between Semir and Dana to be fisnished. I think Dana begins accept them as her new family and she is happier, I hope she ,in next episodes, not to behave as a little girl, and I marked the scene between Dana and Andrea in the bathroom.


    Erdogan has done, the best perfomance in the pilot and I have liked too the perfomance of the albanese Family overall Jana Pallaske a great perfomance of the a vengeful widow.


    I haven´t liked that Vincent has been a few minutes in the film and Semir had more relationship with Boshko than Alex, Semir had to work more with Alex. He is his partner.


    They have done a fantistic work filming in Albania , with beautiful images of Tirana. at the end in the roof has been spectacular.

  • Ich persönlich war leider auch nicht begeistert von dieser Folge. ich fand die Story teilweise sehr schleppend und hab des öfteren mit mir gekämpft nicht einzuschlafen, was mir noch nie bei Cobra 11 passiert ist.


    Auch die Story, dass Semirs Familie wieder einmal in Gefahr gerät, fand ich persönlich langweilig. Aus dem Grund verstehe ich nicht wieso dann Andrea wieder mit ihm zusammen ist gerade weil es ihr Grund war, was sie eigentlich so massiv störte und jetzt sind sie wieder zusammen und es passiert genau das gleiche wieder, verstehe ich nicht so ganz.


    Dana habe ich auch nicht so ganz verstanden, erst will sie nicht mit den zusammen ziehen und verhält sich wie ein schwieriger Teenager aber zum Schluss will sie dann doch auf einmal alles mitmachen und alles ist wieder gut und man tut auf eine Heile Welt.


    An sich war die Idee das Dana etwas schwieriger ist gar nicht mal so schlecht, aber auch das wurde irgendwie so schnell abgearbeitet. Da wäre auf jeden Fall noch mehr gegangen.


    Aber auch die Ermittlungsmethode von Alex und Semir fand ich gewissermaßen brutal, was auch noch nie so in der Form bei Cobra 11 gab. Alex hat mich in dieser Folge leider auch nicht überzeugt, da hauptsächlich Semir im Vordergrund stand und Alex somit ein wenig unterging.


    Auch hätte ich mir das Ende ein wenig spannender vorgestellt.
    auch ich fand es schade, dass überhaupt nicht auf dem cliff hänger von der letzten Folge eingegangen ist. ich und bestimmt auch andere Leute hätten gerne gewusst, wie es mit dem Staatsanwalt Sander weiter ging, da ich leider etwas irritiert war, dass Sander wieder ganz normal im Dienst war und den Anschein hatte, als sei überhaupt nichts passiert gewesen. Nur dann frage ich mich, wieso arbeitet man dann mit einem Cliff Hänger wenn man sowieso nicht mehr darauf eingeht?


    ich muss leider echt sagen, dass ich mega enttäuscht war und mich sehr auf den Staffelauftakt gefreut hatte aber schlussendlich war ich froh, als die Folge zu Ende war und das fand ich ein wenig erschreckend.


    Cobra 11 geht leider mehr und mehr den Bach runter... RTL muss endlich mal aufwachen, so kann es echt nicht mehr weitergehen! :(


    ich hoffe, dass die nächste Folge mich wieder überzeugen kann.. :/

  • Es ist ja schon viel gesagt worden über den Auftakt zur neuen Staffel, da halte ich mich relativ kurz, ich versuche es zumindest... "Vendetta" fällt vollkommen anders aus von der Machart als die Piloten der letzten Staffeln und ist daher kaum zu vergleichen. Die Aufnahmen Albaniens und der Soundtrack sind ganz große Klasse und auf internationalem Niveau. Der Film bietet auch alles, was ein Action-Blockbuster beinhalten sollte: Action, Spannung, Emotionen und eine gute Brise Humor- darauf habe ich lange gewartet. Der Episodencast kann natürlich auch glänzen, allen voran Matthias Weidenhöfer, wo man lange Zeit rätselt, auf welcher Seite er nun steht. Auch die Geschichte um die Zusammenführung von Semirs Familie findet auf gelungene Weise ihren vorläufigen Abschluss. Wieso Dana ihre Meinung ändert, kann ich leicht erklären, so aus dem Off heraus. Da ihr Vater spurlos von der Bildfläche verschwunden ist, wächst die Familie hier auf engem Raum zusammen und in einer solchen Zeit vergisst man alle Nebensächlichkeiten. Ich bin mal gespannt, ob der Handlungsstrang "Familie" so schnell wieder vorkommt oder jetzt abgehandelt ist. Wieso der eine Strang fortgesetzt wird, aber Sander durchs Bild läuft, als wäre nix gewesen und am Donnerstag drauf sind wir plötzlich wieder mitten im Geschehen: Das macht keinen Sinn, das ist sogar ausgemachter Blödsinn. Wieso der Film bei manchen hier so abschmiert, kann ich gar nicht nachvollziehen, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.


    9/10 Punkte

  • Gerade gesehen und ich finde, dass "Vendetta" ein sehr guter Pilotfilm ist. Die Schauplätze in Albanien sind interessant und sorgen für Abwechslung und die Atmosphäre kam meiner Meinung nach auch gut rüber. Obwohl Vendetta nicht mehr so düster ist wie der vorhergehende Pilotfilm "Die dunkle Seite" wird doch eine ziemlich beklemmende Grundstimmung aufgebaut, in der Semirs Angst um seine Familie sehr authentisch wirkt. Aufgelockert wird das nur durch ein paar angenehm dosierte, leichte humoristische Einlagen an den richtigen Stellen (ich sage nur: "Das waren die Letzten!"). Ansonsten bietet der Film durchgehende Spannung, wuchtige Stunts und reichlich Schießereien und Faustkämpfe, wie es sich für einen "Alarm für Cobra 11" - Pilotfilm gehört. Ich habe im Großen und Ganzen nur wenig auszusetzen und fühlte mich die 90 Minuten lang bestens unterhalten.

  • Hin und wieder nehme ich mir mal die Zeit für Episoden, die mich beim ersten Mal nicht überzeugen konnten. Das hat zum einen den Grund, dass man nicht ständig die selben Top 50 Episoden schauen kann und zum anderen ist es gerade in der Tom-, Jan- und Alex-Ära schon mehrfach vorgekommen, dass ich meine eher negative Meinung zu einer Folge nach oben korrigieren musste. Allerdings kommt es eher selten zum vollständigen Konsum von Pilotfilmen, die ich bei der Premiere nicht mochte. Heute war so ein Abend, an dem ich eine Ausnahme gemacht habe, mit „Vendetta“.


    Mir fällt auf, dass ich 2015 gar nicht wirklich sagen konnte, warum ich den Film nicht positiv in Erinnerung behalten habe. Nico Zavelbergs Stil ist die eine Sache, die ich auch erwähnt hatte. Gerade diese langen Einstellungen, zB als Boschko im Auto zusammenbricht und Semir doch nicht ausliefern will, da fehlt einfach komplett dieses „Gänsehaut-Feeling“ und das ist nur eine Szene von vielen. Tozza hingegen schüttelt so was mal eben locker flockig aus dem Ärmel. Aber das Grundproblem ist ein Anderes: Diese Folge hat einfach so gar nichts mit Alarm für Cobra 11 zu tun und das bereits lange vor dem Trip nach Albanien. Da können zwischendurch noch so viele Autos durch die Luft fliegen und eine Illusion erzeugen, das hilft gar nichts. Nicht mal, dass die Autobahn zu sehen ist, macht die Story im Serienkontext auch nur ansatzweise glaubhaft/passend. Der ganze Film wirkt insbesondere in der Alex-Ära wie ein riesengroßer Fremdkörper, der den Anfang einer Reihe von Fehlentscheidungen eingeleitet hat. Und das zweite Problem ist einfach, dass der Film komplett vorhersehbar ist, weil er einfach keine Fragen stellt, bis auf eine: Wird Semir überleben? Die Frage nach den Tätern stellt der Film von Anfang an nicht, Überraschungen, Wendungen, alles komplette Fehlanzeige, schon die Kameraeinstellungen in vielen Szenen machen bereits vor einem Pseudo-Spannungsmoment klar, was gleich passieren wird. Sei es die Szene an der Tankstelle, die Szene vor dem Haus, als Semir den Taxifahrer enttarnt oder Boschkos Fahrt mit Semir ins Nirgendwo. Alles berechenbar. Und man kann mir jetzt echt nicht mit „Überall ein gelungenes, absichtliches Stilmittel“ kommen. Und dadurch, dass klar ist, dass weder Semir, noch irgendjemand aus der Familie stirbt (zu letzterer Option baut man nicht mal zumindest nen kleinen Spannungsmoment ein!), gibt es also genau genommen gar keine Fragen und der ganze Film ist völlig sinnlos und langweilig. Dazu, wie Campino schon beschrieben hat, diese Inkonsequenz von Andrea, die nicht mal so was wie „Geht das schon wieder los“ von sich gibt, die lässt sich hier nur von A nach B schubsen und macht alles brav und klaglos mit.

    Und man kann immer weiter machen, die Rettung von Hartmut - viel zu früh, die Rettung von Boschkos Familie - viel zu einfach und spannungsarm, Danas komplett widersprüchliche Figurenzeichnung - vollkommen für den Eimer. Und außer dass man ein bisschen was von Albanien sieht und man ein paar aus der Steinzeit stammende Gesetze hört, wird aus dem Albanien-Thema auch absolut nichts gemacht, sodass nur dieser Vendetta-Plot übrig bleibt, den man selbst zu Jan-Richter-Zeiten schon packender verfilmt hat („Vertrauter Feind“). Jeder bisherige Pilot hatte irgendeine Intention. Filme wie „Jenseits von Eden“ oder „72 Stunden Angst“ sollen in erster Linie einfach witzig sein, „Engel des Todes“ und „Auf eigene Faust“ sind grandiose Actionfilme und da liegt auch ganz klar erkennbar der Fokus drauf, „Revolution“ und „Die dunkle Seite“ dagegen sind packende Thriller mit gesellschaftsrelevanten Themen, Filme, über die man nachdenkt. Aber was will „Vendetta“ denn? Irgendwie alles drei gleichzeitig, Humor, Action und Nachdenk-Effekt. Und das Resultat ist dementsprechend ein riesengroßes Fragezeichen. Ein vollkommen unnötiger Pilotfilm, dem ich jetzt noch viel weniger abgewinnen kann als vor vier Jahren. Vielleicht sollte ich mir „Lockdown“ nochmal anschauen, wundern würde es mich gar nicht mal mehr, wenn „Vendetta“ tatsächlich im Staffelfazit doch noch auf den letzten Platz abrutschen würde. Punkte? Wofür?

  • Hallo Leute,


    hab heute die Folge Vandetta gesehen und würde gerne wissen wer den Song am Ende singt????


    kann mir da einer vielleicht helfen?????

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!