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    4. Staffel 04 (Frühjahr 1998)
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    5. Staffel 05 (Herbst 1998)
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[E384] Meinungen zu "Blutsbande"

  • Rare
  • 12. März 2026 um 08:33
  • Rare
    Kriminalkommissar
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    1.368
    • 12. März 2026 um 08:33
    • #1

    Danke Franco und danke Carl Stück!

    Das ist eimal wieder eine Folge, die sich sehen lassen kann, weil verschiedene Elemente großartig funktionieren und vor allem die Action wieder stärker zur Geltung kommt. So stelle ich mir das für die gegenwärtige Cobra vor!

    Die Geschichte ist bodenständig und bietet per se nichts Neues, aber das muss sie auch nicht, weil man der Fokus stark auf Vicky und ihrer Familie liegt. Dementsprechend finde ich auch die leicht dunklen Ansätze und die ernsten Momente in dieser Folge für ausreichend. Die antagonistische Ebene wird nur oberflächlich beleuchtet, aber das ist okay. Zumindest wurde versucht, ein Profil aufzubauen.

    Die Action darf hier wieder glänzen und ich war von der Action positiv angetan. Die FTL am Abend sieht einfach besser aus als am Tag und der Autobahnbezug wurde ideal eingebaut. Man kann ja Punkte in der Vicky-Ära finden, die man kritisieren kann, was ich auch persönlich nachvollziehen kann, aber die Einbindung der Autobahn ist in dieser Ära verbessert worden.
    Pias Kampf in der Wohnung war erste Sahne, genauso wie der Endfight. Man hat in den letzten Jahren und im letzten Jahrzehnt viel im Wald gedreht, aber hier habe ich das Gefühl, dass man den Raum, bezogen auf den Wald, perfekt genutzt hat, um der Erzählung und insbesondere der Action die notwendige Tiefe zu verleihen, weil alle Aketeure gut eingebunden worden sind.

    Das Schauspiel aller Beteiligten hat mir gefallen. Hotte und Dieter-Ersatz (meine Bezeichnung für Rohrbach und Bärenfänger) waren in Ordnung, aber sie werden nicht unbedingt benötigt. Schön wäre es, wenn Max und Dana stärker zur Geltung kommen würden und auch im Mittelpunkt der Handlung stehen. Max ist in der Folge aktiv und es funktioniert solide. Die Chefrolle lebt er aber definitiv anders aus.

    Der Humor klappt auch gut - Stichwort Semir und seine Unterhose oder der Gag mit der Brille sowie seine einzelnen Kommentare dazwischen.

    Sehenswert, gute Unterhaltung und gerne mehr davon, dies ist mein Fazit dazu.

    "Mit Alex Brandt werden wir die Cobra ein weiteres Mal neu definieren - Alex Brandt ist ein toller Charakter mit Ecken und Kanten".

    Einmal editiert, zuletzt von Marco (12. März 2026 um 08:53) aus folgendem Grund: Beitrag in neues Thema verschoben

    • Zitieren
  • Simon.
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    • 12. März 2026 um 15:40
    • #2

    „Blutsbande“ ist in meinen Augen ein solider, routiniert umgesetzter und durchweg gelungener Action-Krimi, der sich auf der emotionalen Ebene auf die Hauptfiguren Vicky und Sandra beschränkt und den Krimi-Plot bewusst mit weniger Tiefe und ohne Thriller Ambitionen erzählt. Dadurch unterscheidet er sich, genau wie schon „Kein Kinderspiel“, recht deutlich von den von mir etwas favorisierten drei Spielfilmen aus 2022.

    Seine Stärken hat der Film für mich eindeutig in den Charakterszenen mit den sehr gut verkörperten Reisinger Schwestern sowie - man höre und staune - in den Actionparts, die allesamt mit einer überzeugenden Härte daherkommen.
    Vor allem die wirklich überragend aufgenommene Highspeed-Chase von Semir, die mal wieder in der wohl am häufigsten verfilmten Nebenstraße Kölns endet, ist hervorzuheben; die beste seit dem Finale von „Das Team (2)“. Und auch das packende Finale im Wald weiß sehr zu gefallen.

    Der dezent und mit leichter Comedynuance erzählte Semir typische Never-give-up-Charakter passt auch sehr gut. Zwar schon „zu alt für die Scheiße“ und doch immer noch mit dem Kopf durch die Wand. Trotz zwei Autoüberschlägen und mit Schusswunde am Oberschenkel macht er sich mit beschlagnahmter MP zu Fuß auf den Weg zur Mafiapatin statt zum Arzt. Toll gefilmte Schlussszene! Und es ist genau der mit Augenzwinker erzählte Semir, wie man ihn kennt und liebt.

    Zu den leichten Schwächen zählt die Auflösung des Falls, die leider schon recht früh vorhersehbar ist. Bedauerlich einerseits, andererseits aber eben auch nicht unbedingt anders beabsichtigt.

    Ich sehe den Film unterm Strich auf einem Level mit „Kein Kinderspiel“ und habe ihn, joa, doch schon auch vor allem der Nostalgie und Erinnerungen wegen, trotz fehlender Wow-Momente ziemlich genossen.

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    ceddy
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    • 12. März 2026 um 21:22
    • #3

    "Blutsbande" war ein solider Film. Wie auch schon damals in "Kein Kinderspiel" gab es nichts schlechtes aber auch nichts wirklich herausragendes.

    Das ganze war einfach bodenständig und mehr über Vickys Familie zu erfahren ist eine nette Abwechslung. Mich persönlich holen Familiendramen nur leider nie besonders ab.

    Action gab es wenig aber dafür sah die richtig gut aus.

    Semirs "zu alt für die Scheiße" liebe ich. Das ist der Humor, den wir brauchen. Da schließe ich mich Simons Worten voll und ganz an.

    Die Dynamik zwsichen den Charakteren ist ebenfalls gut. Filmerisch ist die Folge zudem durchaus gut gemacht.

    Alles in allem hat mir die Folge gefallen. Wie gesagt, nichts ultra umwerfendes, aber definitiv etwas, was man sich in ein paar Jahren noch einmal ansehen kann.

    Grüße aus dem Weserbergland,

    Cedrik

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  • Der Clown
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    • 15. März 2026 um 17:04
    • #4

    Solide. Genau das isses.

    Ich mag Pias Spiel, wenn es dramatisch wird, das kann sie gut. Wenn sie dann aber vom Drehbuch die Anweisung kriegt, in den ersten 20 Minuten apathisch zu spielen, find ich das anstrengend. Im anderen Film meint sie zu Semir "auch mal Hilfe annehmen" - hier blockt sie jede Hilfe in einer einschneidenden Lebenssituation konsequent ab. Mir ist schon klar, dass das fürs Ende aufgehoben wird, um alles im Beisein ihrer Schwester 'rauszulassen', anstrengend find ichs trotzdem. Genauso wie die Tatsache, dass man - wie alle Beteiligten - die Familie von Vicky nur jetzt nach 6 Jahren rauskramt, wenn man sie für ein Drehbuch braucht. Früher wurde ein neuer Hauptcharakter in den ersten Folgen vorgestellt und beleuchtet - heutzutage wartet man damit, bis mans braucht - schade.

    Apropos fürs Drehbuch brauchen: bei einem 90-Minüter muss man natürlich einige Fährten links und rechts streuen, um mitraten zu können, wer der Maulwurf ist. Papa, Kollegin, Vorgesetzter - ja wer denn nun? Zwischenzeitlich dachte ich glatt es wäre die Schwester. Aber da hat man (mal wieder) nicht die Eier für, jemanden aus der Familie wirklich als böse darzustellen. Happy End muss sein. Würde doch auch eine Charakterzeichnung vorantreiben, wenn der Papa oder die Schwester ein dirty cop ist - da könnte man mit der Psyche von Vicky noch was anstellen. Zumal Pia das wie erwähnt gut rüberbringen kann, wenn sie darf.

    So genug gemoppert: Action war äußerst solide, Verfolgung am Anfang (ich mag die Autobahn aber lieber im Tageslicht :) ) , Verfolgung mit dem M4 in der Mitte (aber warum zeigt ihr die wegdigitalisierte Rampe so lange??? ||) , Hand-to-Hand-Combat (die Feuerlöscher-Szene war übrigens der Auslöser für Erdogans Verletzung, wenn ich mich nicht täusche), Hand-to-Hand-Combat 2.0 im Wald inkl. Explosion. Humor auch eingestreut und - eröffnet mit einem coolen Drohnenshot - ein "offenes" Ende, in dem man die Verhaftung der Bösewichtin eben mal NICHT mitbekommt - alles solide!

    ~~ Autobahn-Legende seit 12.03.1996 ~~

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  • Robert
    Kriminaloberkommissar
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    • 16. März 2026 um 15:11
    • #5
    Zitat von ceddy

    Action gab es wenig aber dafür sah die richtig gut aus.

    Das war seit der Filmreihe der actionreichste Film!

    Deutschlands erfolgreichste Eigenproduktionen:

    Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei (12.03.1996 - 14.11.2019)
    Hinter Gittern - Der Frauenknast (22.09.1997 - 13.02.2007)

    EINE EINZIG WAHRE ERFOLGSSTORY MITTEN IN DEUTSCHLAND.

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  • Eye
    Kriminalhauptmeister
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    • 10. April 2026 um 08:25
    • #6

    Woran merkt man, dass man es nicht mehr fühlt?

    Richtig: Man lässt zwei nach einer langen Wartezeit erscheinende Cobra-Folgen einen Monat lang links liegen und jagt lieber selber am Computer was in die Luft, anstatt sich anzugucken, was mit den paar Kröten gemacht wurde, die RTL nicht an Stefan Raab gegeben hat (ich kann euch gar nicht sagen, wie schadenfroh ich bin, dass der Deal komplett in die Hose gegangen ist).

    Gestern Abend war's dann endlich mal so weit und ich habe mit dem ersten der vier neuen Filme angefangen.

    Und ich muss zuallererst mal sagen: Das war eine Folge, die mir unironisch gut gefallen hat und die in der Eventfilmreihe sicherlich mit zu den besten Folgen zählt.

    Die Geschichte war beileibe nichts Neues, war aus zig vergangenen Folgen irgendwie zusammengesetzt und hätte auch auf 45 Minuten noch funktioniert. Trotzdem war es nicht verkehrt, sie auf 90 Minuten auszubreiten, die das Drehbuch spürbar nutzte, um die Charakterentwicklungen besser darstellen zu können. Der Anfang war für mich persönlich etwas sperrig, weil ich mit Pias Schockstarre-und-ich-bin-jetzt-apathisch-Schauspiel mittlerweile nichts mehr anfangen kann. Ich war echt froh, als wir mit der ersten Viertelstunde dann durch waren und man sich auf die Ermittlungen konzentrierte, weil es ehrlich gesagt bei diesem Bild, wo Vicky nur teilnahmslos neben ihrem Vater hockt und die Hand auf den Bauch hält, schon fast wieder vorbei war. Auch wenn es später erklärt wurde, das war mir too much.

    Das Drehbuch liefert aber auch gut verpackte Kritik an der Serie selbst, als von den Figuren sehr überrascht aufgenommen wird, dass Vicky eine Schwester und sogar einen Vater hat. Gleichzeitig ist das so ein Punkt, den man heutzutage besser drauf haben müsste, dieses "Ich zaubere für eine Folge verschollene Familienmitglieder aus dem Hut, die keiner kannte" war 2003 vielleicht noch okay, zwanzig Jahre später fragt man sich eher, ob Semir Vickys Akte überhaupt mal angelesen hat, wenn man so an den Rassismus-Skandal denkt. Die Folge hätte mich auch noch viel mehr gepackt, wäre der Konflikt nicht neu gewesen, sondern schon mal angeteasert worden.

    Was mir wieder so leichte "Kein Kinderspiel"-Vibes gab, war der "Zu alt für die Scheiße"-Semir, der das hier ein Mal zu viel sagen darf. Ein Mal hätte gereicht. Mag sein, dass das bewusst gemacht wurde, um auch dem begriffsstutzigsten Fan klarzumachen, dass es ausläuft, aber ich seh das immer auch mit einem weinenden Auge. Nicht wegen des Serienendes an sich, sondern weil es zeigt, dass es die Figur Semir Gerkhan schon zu lange gibt und sie ihren Zenit überschritten hat. Den Anfangscrash hätte er früher jedenfalls locker weggesteckt.

    Das Drehbuch spielte mehrfach auf alte Folgen an, nutzte diese Verweise aber kaum. Referenzen an "Wer Wind sät" (Semir äußert sich zu der moralischen Zwickmühle von Lennart Reisinger), "Auferstehung" (Die Mafiapatin richtet einen ihrer Leute beim Essen hin), "Happy Birthday" (Semirs eigener Familienkonflikt) und "Vaterfreuden" (Semir muss dieses Mal wirklich humpelnd den Dienst fortsetzen) waren vorhanden, aber leider glänzte man dabei nicht mit einer klaren Anspielung, die ich zumindest beim ersten und dritten Punkt erwartet hätte.
    Im Gegenteil, Semirs Äußerungen hier zu seinem vermuteten Vorgehen nach einem Fehler seines Partners im Dienst standen im krassen Gegensatz zu dem, was er in Wer Wind sät gesagt hat. Dass Semir in den Actionparts zurückstecken musste, war natürlich realistisch und man kann sagen, dass hier im Vergleich zur früheren Unverwundbarkeit etwas "richtig" gemacht wurde. Aber nach über 380 Folgen, in denen jede Explosion mit ein bisschen Ruß im Gesicht so hingenommen wurde, wirkt das irgendwie eher ein bisschen tragikomisch und fast so, als wolle man damit erklären, warum nicht mehr so viele Autos geschrottet werden dürfen - die Helden sind halt älter geworden.

    Dass das Drehbuch die Geschichte von mehreren Seiten aufgemacht hat, hat definitiv geholfen, denn so blieb es lange dabei, dass immer noch hier und da eine Frage offen war und man bis zum Schluss dranbleiben wollte. Am Ende war es dann doch ein Faden zu viel, die Figur der Mafiapatin blieb weit unter ihren Möglichkeiten und dieser harte Cut zwischen der Lennart-Handlung und ihrer Mutterrolle mit anschließendem Hinrichtungs-Kontrast und dann zurück zur Semir und Vicky-Perspektive war irgendwie ein wenig unglücklich platziert. Auch die Szene am Esstisch selbst war mir einfach zu kalkuliert, vom Dialogbuch her schwach geschrieben und sehr aufgesetzt gespielt. Ich bin eine Frau, guckt mal, was ich kann - zack. Da war Auferstehung mit Tonio Arango aber meilenweit drüber.

    Abgesehen davon hab ich mich nach den ersten 20 Minuten nicht mehr gelangweilt. Witzig fand ich, dass man gleich zwei Mal das Gebäude vom Zollamt untertiteln musste, damit der Zuschauer auch ja nicht vergisst, wo man sich gerade befindet. Das fiel halt vor allem dadurch auf, dass man das bei anderen Schauplätzen nicht gemacht hat.

    Die Dynamik zusammen mit Vickys taffer Schwester gefiel mir sehr, da wirkte viel stimmig herausgearbeitet und das waren auch die Momente, die Pia Stutzenstein sehr gut hinbekommen hat. Diese Charakterentwicklung hin dazu, dass sie ihrem Vater doch noch hinterhertrauert, hätte man in 90 Minuten kaum besser herausarbeiten können. Mich persönlich hat das auch an meine eigene Familiengeschichte erinnert, glücklicherweise nicht bzgl. der Eltern, aber bzgl. der Geschwister meiner Mutter, da hat der Alkohol viel zerstört. Deshalb fand ich auch die Szene, in der Sandra ihren Vater rechtfertigt, unglaublich stark.

    Die Verräterin hab ich recht früh enttarnt, das war für mich am Ende keine große Überraschung mehr. Man hat sich so darauf versteift, den Vorgesetzten als potentiellen Verräter darzustellen, dass es verwundert hätte, wäre er es wirklich gewesen. Ich fand es aber gut, dass man den "Ich erschieß dich jetzt, aber vorher laber ich noch die ganze Schose runter"-Moment dieses Mal glaubwürdig inszeniert hat, weil die Beate das ja eigentlich gar nicht wollte. Klar fragt man sich irgendwo, warum sie dann überhaupt die Seiten gewechselt hat, aber geschenkt... Sandra war ja nicht irgendwer für sie.

    Ein ganz großer Pluspunkt des Films ist die für heutige Maßstäbe überdurchschnittlich gute Action, die der ausgelutschte Plot auch braucht und die hervorragend in die Geschichte eingebettet wurde, wenngleich das Ende mit den ballernden Libanesen natürlich ein bisschen gewollt und zum genau richtigen Zeitpunkt war, aber Holy Shit, Franco, DAS war ein Finale, das sich optisch sehen lassen konnte! Fast noch besser gefiel mir Pias überragender Bodyfight in der Wohnung, während Semir draußen versucht, die Tür aufzuschießen. Woah, da kamen wieder richtig Gefühle in mir hoch, die ich lange vermisst habe. Die Szene mit dem Feuerlöscher, die Erdogan Atalays Verletzung hervorrief, wirkte in dem Kontext mehr wie fantastische Comedy an einer eigentlich unmöglichen Stelle und weniger wie grottenschlecht vertont, denn ganz ehrlich, so wie der da mit dem Feuerlöscher zaghaft an die Tür anklopft und die sich dann auch noch öffnet, das war extrem komisch, dazu als Kontrast Vicky, die ordentlich Prügel bezieht - ich glaube, ich hab in den bisherigen Eventfilmen noch keine bessere Szene gesehen. Auf so vielen Ebenen grandios und hervorragend abgeschlossen - "Musstest du ihn gleich abknallen?" :D

    Vielleicht irre ich mich, vielleicht liegt's auch daran, dass ich mich heute eher als "Altfan" bezeichnen würde, aber irgendwie war mir Francos Stil in diesem Film oft fremd. Mir fehlten so geile filmische Momente wie die 360-Grad-Treppe in "Unversöhnlich", so Einzelbilder, die richtig hängen bleiben. In den Actionmomenten war er stark wie eh und je, ansonsten hab ich das zB von seinem Kompagnon Christian Paschmann, aber auch von dem von mir oft kritisierten Nico Zavelberg schon besser gesehen.
    Es könnte aber auch daran liegen, dass der Score mittlerweile ein schlechter Witz ist. Es gibt noch so viel geile, unveröffentlichte Musik bei der Cobra und dieses Plastikgedudel wird sofort rausgehauen. Wer will sich das denn noch anhören? Da blieb nix hängen. Nik und Jaro müssen mittlerweile echt mies bezahlt werden. Ob das mit Suno erzeugt wird oder ob echte Komponisten das drunter legen, das macht mittlerweile keinen Unterschied mehr.

    Nun hab ich zu einem neuen Cobra-Film doch wieder deutlich mehr geschrieben als ich wollte, nun ja, vielleicht hab ich doch noch ein bisschen mehr Herzblut für die Serie übrig, als ich mir selbst weismachen will. Immerhin hatte ich gestern nach "Blutsbande" noch Lust darauf, in "Sterbensschön" reinzugucken und bin dort deutlich weiter gekommen, als ich gedacht hätte. Dazu dann heute Abend mehr :)

    8/10

    Einmal editiert, zuletzt von Eye (10. April 2026 um 08:30)

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