Tränen eines Sommers

  • Trännen eines Sommers


    So hier kommt eine Storry von Wendy und lola°°°123 viel Spaß dabei.... ;)



    Es war ein schöner und Sonniger Morgen. "Hey Tom du schlafmütze raus aus den Federn!" Rief Semir und zog Tom die Bettdecke weg. Die beiden hatten sich nach einem Jahr harter Arbeit einen gemeinsamen Urlaub gegönnt. Sie hatten beschlossen nach Spanien zu fahren. "Man Semir es ist 07:00 Uhr ich hab Urlaub lass mich schlafen!" Murmelte Tom. "Na du komm schon wir gehen schwimmen." Man der liegt ja selber noch im Bett und schmeißt mich einfach so raus. Na warte du...Dachte Tom bei sich. Semir hatte sich gerade selber noch mal eingekuschelt da sprang Tom auf Semir natührlich gleich hinterher. "So mal sehn wer schneller fertig ist." Lachte Tom....Etwa eine halbe Stunde später waren sie beide fertig und machten sich auf dem weg zum Strand. Sie hatten ihren Spaß. Semir war dabei sich ein Eis zu kaufen als eine Frau über einen Eimer stolperte und direkt auf den gerade vor sich hin dösenden Tom fiel. "Ahh mensch...!" Tom hatte sich tierisch erschrocken. Die Frau hatte dabei noch eine eis kalte Cola in der Hand die sich blitz schnell über Tom ausbreitete. "Oh nein das tut mir so leid das wollte ich nicht warten sie..." Tom schaute die Frau an wären sie immer noch auf ihm lag. "Lassen sie mal geht schon ist halb so wild." Semir der das alles nicht mit bekommen hatte ließ fasst sein Eis fallen als er sah das eine fremde Frau auf seinem Freund lag.

  • Aber irgendwie überraschte es ihn nicht wirklich. Bei Tom brauchte die Frau eben nur gut aussehen und das gewisse etwas haben, dann war er ihnen verfallen.
    Grinsend ging er auf die beiden zu und konnte sich einen Kommentar nicht verkneifen:
    "Na Tom, zeigst Du ihr Erste-Hilfe-Maßnahmen?"


    Tom verdrehte die Augen und sah seinen Partner entnervt an, doch ehe er etwas sagen konnte, ergriff die junge Frau die Initiative:
    "Das war nur ein dummes Missgeschick...ich bin gestolpert und tja, dann ist die Cola ausgekippt." Sie lächelte ein wenig verlegen. Semir musterte sie kurz: hübsch, jung, schlank und einen blonden Pferdeschwanz - na ja, nicht ganz Toms Typ aber für´n Urlaubsflirt ok.
    Dann reichte sie ihm die Hand und stellte sich vor: "Ich heiße Tanja...Tanja Brennmann".
    "Oh, angenehm...Semir Gerkhan und der Herr da hinter Ihnen ist Tom Kranich." Tanja nickte ihm zu. Sie wechselten noch ein paar belanglose Worte ehe sie sich verabschiedete, nicht aber ohne Tom einen vielsagenden Blick zuzuwerfen.


    Tom funkelte seinen Partner böse an.
    "Schöner Freund bist Du...nicht einmal ihr Hotel habe ich..."
    Semir ignorierte den Blick und meinte nur: "Die wirst Du garantiert nicht das letzte Mal in diesem Urlaub gesehen haben..." und reichte Tom das Eis, ehe es komplett geschmolzen war.

  • "Was meinst du mit noch nicht mal ihr Hotel habe ich?" Fragte Semir. Tom überlegte kurz was er jetzt sagen sollte. "Nun ja vielleicht war das ja kein Zufall ich meine sie war schon sehr nett und hatte auch das gewisse Etwas." Einen Moment lang schwiegen beide. Semir würde es Tom wirklich gönnen endlich die Frau fürs Leben zu finden....Nach Ellenas Tod hatte er es immer wieder versucht aber es wollte und wollte nicht klappen. "Ich würde sagen du triffst dich mal mit ihr und dann würde ich abwarten was daraus wird." Fing Semir dann an. Tom hing gerade seinen Gedanken hinter her und hatte das was Semir zu ihm sagte nicht wirklich war genommen.


    Tanja war wieder zurück in ihr Hotel gegangen. Sie musste sich erst mal abduschen denn die Cola klepte einfach wiederlich. Wärend sie duscht muss sie die ganze Zeit über an Tom denken. Ein anderer Mann wäre warscheinlich ausgerasstet aber Tom war anders er hatte dieses gewisse etwas und Tanja glaubte Gefallen an ihn gefunden zu haben. Sie überlegte die ganze Zeit wie sie herausbekommen sollte ihn welchen Hotel er war.


    "Was hast du gesagt? Sorry ich war gerade in Gedanken..." Entschuldigte sich Tom. "Ja das habe ich gemerkt ich habe gesagt das du dich vielleicht mal mit ihr treffen solltest dann wirst du ja sehn was daraus wird." Das war echt eine gute Idee von Semir. "Ja du hast Recht das werde ich machen aber jetzt muss ich erst mal dieses klebrige Zeug von mir runter bekommen." Schon stand er auf und ging richtung Hotel.

  • Auf dem Weg ins Hotel war Tom am überlegen, wie er am geschicktesten den Namen des Hotels herausbekommen könnte. Sie gefiel ihm und bei dem Gedanken an sie ertappte er sich, dass er vor sich hin lächelte. Zu dumm, dass ausgerechnet dann Semir zurückkommen musste, dachte Tom bei sich. Aber wer weiß, wofür es gut war, denn oft bleibt es ja nur bei der Urlaubsliebe...und was ist danach? Ein paar Anrufe und dann war´s das. Nein, dass wollte er sich nun wirklich nicht antun. Er suchte nach der Frau für´s Leben. Auch wenn es amüsant war, hier und da ein Flirt oder ein Date...aber irgendwie war der Reiz daran verflogen. Er sehnte sich nach Geborgenheit. Er dachte kurz an Elena, bereute es aber, denn der Schmerz saß immer noch sehr tief und versuchte die Gedanken an sie zumindest hier im Urlaub zu verdrängen.
    Tom beschloss, die Idee, die Junge Frau ausfindig zu machen, zu verwerfen und begab sich erst einmal unter die Dusche.


    Als Tanja aus dem Bad kam, hörte sie das Telefon läuten. Vielleicht war er das, schoss es ihr durch den Kopf, aber die Stimme der Mitarbeiterin der Rezeption brachte erst einmal Ernüchterung.
    "Ein Gespräch für Sie. Der Teilnehmer kommt aus Deutschland und bittet um Kostenübernahme. Darf ich sie verbinden?"
    Sie musste erst einmal tief durchatmen und besinnen. Sie ahnte, wer an dem anderen Ende der Leitung sein würde. Die wenigen Tage hier in Spanien haben sie den Alltag völlig vergessen lassen. Keine Sorgen, keine Gedanken an den kommenden Tag verschwenden, einfach nur Leben. Erst jetzt merkte sie, was sie in den letzten Monaten alles durchgemacht hatte, und sie wusste, dass es noch lange nicht zu Ende sein würde.
    "Frau Brennmann?" Die Stimme am anderen Ende der Leitung riss sie aus ihren Gedanken. "Äh, was?...Ja, bitte verbinden Sie, ich übernehme die Kosten."
    Ein Knacken, dann ein Summen und endlos langsam schleichende Sekunden bis sich endlich eine beherrscht klingende Männerstimme meldete.
    "Hallo Tanja..." Ihr Herz schlug schneller. Sie freute sich, seine Stimme zu hören, aber ein gewisses Unbehagen war dabei.
    "Hallo,...wie geht es Dir?" fragte sie vorsichtig.
    "Leider nicht so gut wie Dir. Du hast Dich gar nicht verabschiedet."
    Tanja schloss die Augen: "Weißt Du...das kam so plötzlich...meine Tante hier in Spanien wurde krank und da bin ich einfach los..." Es klang nicht überzeugend. Zwar lebte hier irgendwo eine Tante von ihr, aber sie hatten kaum Kontakt zueinander und das wusste er, also rückte sie dann doch lieber mit der Wahrheit raus. "Ich war einfach fertig, völlig leer...ich musste mal raus, so weit weg wir nur möglich. - Sag mal, wie hast Du denn die Nummer herausbekommen?"
    Eine Weile war außer einem Knacksen in der Leitung nichts zu hören. Tanja wollte schon auflegen, aber dann kam doch noch eine Antwort: "Deine Schwester war da...ist aber auch egal...ich muss jetzt aufhören. Ich versteh Dich, aber vergiss mich nicht. Schreib mal eine Karte, ja?"
    Tanja wollte noch etwas erwidern, aber da hörte sie nur noch das Freizeichen. Er hatte aufgelegt. Erschöpft sank sie auf das Bett und rieb sich die Stirn. In ihrem Kopf hämmerte es und sie hatte das Gefühl, dass in ihrem Kopf alle Gedanke und Bilder nur noch am routieren waren...Nach ein paar Minuten setzte sie sich auf und nahm sich vor, zumindest hier in Spanien die Vergangenheit ruhen zu lassen. Sie wollte wenigstens einmal leben. Und dann fielen ihr seine Augen ein. Diese wunderschönen, intensiven und so freundlichen Augen. Sie lächelte bei dem Gedanken daran und rief sich seinen Namen in Erinnerung. "Tom Kranich" flüsterte sie fast liebevoll. Dann wusste sie mit einem Mal was sie tun musste. Sie zog sich ein luftiges Sommerkleid an, griff nach einem Bolero und ihrer Tasche und verließ ihr Zimmer.


    Tom und Semir saßen im hoteleigenen Restaurant. Während Tom genüsslich seinen Salat verputzte und sich dann an die Fischplatte machte, versuchte Semir das Essen auf seinem Teller zu identifizieren. Tom konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen: "Tja, das ist was anderes als Pommes rot-weiß." Semir warf seinem Freund einen bösen Blick zu: "Schöner Freund bist Du...hättest mich ja vorwarnen können."
    "Du hättest ja mal fragen können, aber Semir Gerkhan weiß ja alles..."
    Semir warf resignierend die Gabel auf den Teller und meinte: "Weißt Du was? Den nächsten Urlaub buche ich, und dann gibt es so etwas wie das hier nicht."
    "Stimmt, dann haben wir den lieblichen Duft von Benzin, Abgasen, brennenden Reifen...ach ja und so kulinarische Köstlichkeiten wie Tiefkühlpizza und HotDogs von Schröders Imbissbude" antwortete Tom mit gespieltem Ernst. Beide sahen sich an und prusteten los.
    Als sie sich nach einer Weile wieder beruhigt hatten, fragte Semir unvermittelt: "Sag mal, was ist denn aus Deiner Schönheit von heute vormittag geworden?" Tom sah ihn fragend. "Na, die Dame mit dem Getränkeservice..."
    Tom erinnerte sich und musste grinsen, als er daran dachte, wie sie mit dem Getränk auf ihm gelandet ist. Er hatte sie tatsächlich schon vergessen gehabt. "Ja, nichts ist...war doch nur ein Unfall...ist schon abgehakt..."
    "Na, dass sieht da wohl jemand ganz anders. Tom, ich rate Dir dringend, Dich mal ganz schnell an den Namen von Deinem Unfall zu erinnern..." und deutete grinsend auf den Eingangsbereich hinter Tom. Der sah erst fragend zu Semir und glaubte, dieser würde sich garantiert einen Scherz mit ihm erlauben. Aber dann packte ihn doch die Neugier, drehte sich um und entdeckte am Eingang die junge Frau von heute morgen, die sich suchend im Speisesaal umsah.
    "Wenn Du mich fragst, sucht die keinen freien Tisch..."
    "Blödmann..." kam es kurz von Tom, der genervt die Augen verdrehte. Dann stand er auf, warf den Vorsatz von heute Vormittag über Bord und ging zu Tanja, auch auf die Gefahr hin, dass sie vielleicht gar nicht wegen ihm hier war.

  • Semir schaute Tom neugirig hinter her er war gespannt auf das was jetzt passieren würde. Tanja sah das Tom auf sie zu kam fieberhaft suchte sie nach Sätzen die sie ihm jetzt sagen könnte doch dann stand er schon vor ihr. "H..Hallo Tom...O...Entschuldigen sie...Ich meine Herr Kranich...Also ich...." Sie stotterte und bekam keinen richtigen Satz auf die Reihe. "Also erstens ich bin Tom zweitens lassen wir mal das sie weg und drittens wollen sie zu mir?" Kam Tom ihr entgegen. "Okay Tom also ja ich wollte zu dir um mich noch mal richtig zu entschuldigen dafür das ich dich heute Mittag ich sage mal so überrumpelt habe das tut mir leid." Sagte Tanja. "Ach was, das ist doch schon vergessen Schwamm drüber." Tanja sah das Tom mit seinem Freund hier war und wollte deswegen auch nicht länger stöhren. "Naja ich muss dann auch mal wieder ins Hotel." "Na okay dann tschau man sieht sich." Sagte Tom noch drehte sich um und ging wieder zu Semir.


    Tanja kam gerade in ihrem Hotel an schloss die Tür auf und knalte sie mit aller Wucht zu. "Verdammt ich bin so doof!" Schrie sie durchs Zimmer. Das war gerade die perfekte Gelegenheit gewesen um ihn zum Essen einzuladen oder wenigstens nach seinem Hotel zu fragen aber nein ich stottere mir ja lieber einen zusammen und mache mich zum voll Depp.


    "Ja sag mal was war das denn jetzt?" Fragte Semir föllig entgeistert. "Was soll was gewesen sein." Fragte Tom. "Ja hör mal ich habe gedacht das ihr jetzt raus geht oder sonst was macht aber das ihr nur kurz hallo sagt und tschüss damit habe ich nicht gerechnet." Tom schluckte ein Stück von seinem Fisch herunter. "Semir ich habe sie als du mich vorhin auf sie angesprochen hast schon vergessen das kann nichts werden glaub mir außerdem hat sie sich nur bei mir entschuldigt für heute Mittag." Mehr wollte Tom nicht dazu sagen. Semir kannte ihn nur zu gut und stellte deswegen lieber keine Fragen mehr.


    Am Abend lag Tanja in ihrem Bett und dachte nach. Wie komme ich bloß an diesen Mann ran so wie er aussieht hat er bestimmt schon Familie und Kinder die genau so schön sind wie er. Dan sah sie wieder diese Augen seine Augen so wunderschön grün so tief, man könnte darin versinken. Verdammt ich muss ihn wieder sehn. Dachte sie. Nur wie, wie komme an diesen Mann ran. "Tom Kranich für dich werde ich mir etwas ganz ausgefallenes ausdenken." Sagte sie. Und kurz darauf schlief sie ein.


    Es war jetzt schon sehr spät Semir und Tom waren auch schon auf dem Hotelzimmer beide waren Hundemüde. "Boar was war das für ein Tag." Murmelte Semir. Tom döste schon eingemurmelt vor sich hin und sagte nichts. "Ach ja und Tom wenn du meinst mir heute Nacht wieder irgendwas erzählen zu müssen dann schafe ich auf dem Sofa." Schimpfte Semir gespielt. "Habe ich ihm Schlaf geredet?" Fragte Tom etwas verwundert er dachte nach er hatte von Ellena geträumt. "Ja hast du du hast sowas gesagt wie nein geh nicht bleib stehn dreh ihn nicht um." Toms blick verfinsterte sich. "Was ist denn habe ich was falsches gesagt?" Fragte Semir. "Ich habe von Ellena geträumt." Sagte Tom mit leiser und trauriger Stimme. "Oh das wusste ich nicht tut mir leid." Entschuldigte sich Semir. Tom sagte nichts mehr. Und schlief kurz darauf ein.

  • Es war noch dunkel, als Tom völlig verschwitzt und mit klopfenden Herzen aufwachte. Hatte er geträumt? Tom wusste es nicht. Er rieb sich verschlafen die Augen, schaltete die Nachttischlampe an und sah auf seine Uhr. Tom stöhnte leicht, es war mal gerade halb fünf. Er drehte sich zu Semir rüber, der seelig vor sich hin schlummerte. Tom setzte sich auf und stützte die Hände ins Gesicht. Schlafen konnte und wollte er irgendwie nicht mehr, und für´s Frühstück war es definitiv noch zu früh.
    Er kratzte sich am Hinterkopf und blickte erneut rüber zu einem tief schlafenden Semir. Er beneidete ihn manchmal. Seit ein paar Tagen hatte er wieder diese Träume und gehofft, dass er durch den Urlaub ein wenig Abstand davon bekommen könnte. Aber bisher fehlte das erhoffte kleine Wunder. Es war schon ein wenig zum verzweifeln. Am liebsten hätte er sich mit Semir darüber unterhalten, aber er wollte seinem Freund den langersehnten Urlaub nicht verderben. Schon den Satz, dass er von Elena geträumt hat, hatte er hinterher ein wenig bereut.
    Schließlich warf Tom die Decke zurück, schaltete die Nachttischlampe aus und krabbelte leise aus dem Bett und verschwand in Richtung Badezimmer. Dort blickte er in den Spiegel, doch da hätte er sich lieber gewünscht, das nicht getan zu haben. Nach einer schnellen Rasur und einer Katzenwäsche schlüpfte er in Jeans und ein T-Shirt. Fast lautlos verließ er das Zimmer. Semir drehte sich einmal um, doch nahm keinerlei Notiz von Toms Treiben.



    Nach ungefähr zwanzig Minuten zielloses Umherlaufen landete Tom schließlich am Strand. Um diese Zeit war dieser menschenleer bis auf ein Seevögel, die kreischend nach ihrem Frühstück suchten. Am Horizont dämmerte es langsam, hauchdünne rot-orangene Streifen schienen wie aus dem Meer aufzutauchen, man konnte den Sonnenaufgang schon erahnen.
    Tom genoss die Stille. Er atmete tief durch und sog die frische Meeresluft in sich ein. Er zog die Schuhe aus und lief barfuß durch den noch feuchten und kühlen Sand. Langsam lief er weiter, blieb stehen, malte mit den Zehenspitzen Kreise in den Sand und ließ gedankenverloren den Blick in die Ferne schweifen.
    Irgendwann bemerkte er, dass er doch nicht so alleine war, wie er anfangs dachte. Nur ein paar Meter weiter saß jemand im Sand und schien auf´s Meer hinauszublicken. Als er sich näherte, erkannte er in der Person Tanja Brennmann und musst unwillkürlich lächeln.
    Eigentlich hatte er sich ja vorgenommen, sich nicht auf einen Urlaubsflirt einlassen, aber war er irgendwie schon gestern Abend kurz davor, alle Prinzipien über Bord zu werfen und nun dachte er bei sich, warum eigentlich nicht. Das Schicksal wollte es so.
    "Guten Morgen, Tanja!" rief Tom ihr fröhlich entgegen. Sie erschrak ein wenig, denn genauso wenig wie Tom erwartete sie um diese Zeit Menschen am Strand. Auch sie hatte eine unruhige Nacht hinter sich. Der Anruf gestern hatte sie doch mehr mitgenommen, als sie sich einzugestehen bereit war und suchte nun innere Ruhe am Strand.
    Und nun war er hier, der Mann mit den unglaublichsten Augen, in die sie je geblickt hatte und dem sie gestern mehr oder weniger hat stehen lassen oder sich hat abblitzen lassen? Egal, jetzt war er hier und das Schicksal hat ihr eine neue Chance zugespielt. Sie lächelte zurück und erwiederte den Gruß.
    "Sind sie immer so ein Frühaufsteher?" fragte Tanja. Tom musste lachen.
    "Waren wir gestern nicht schon bei einem "Du"?" entgegnete er. Sie blickte leicht verlegen in den Sand und meinte: "Stimmt...also, bist Du immer so ein Frühaufsteher?"
    "Ich konnte nicht mehr schlafen", antwortete er einfach. Er setzte sich zu ihr. "Und, was ist mit Dir?"
    "Hm, tja, ich wollte einfach mal vor dem ganzen Trubel hier...da läuft man vor allem nicht Gefahr, jemanden mit Cola zu übergießen..."
    Beide lachten bei der Erinnerung an den gestrigen Vormittag. Unvermittelt blickten sich beide in die Augen, das Lachen verstummte. Es war kein unangenehmes Schweigen. Als sich ihre Hände trafen, lächelten sie sich an und genossen dann gemeinsam den Sonnenaufgang...

  • Gemeinsam saßen sie jetzt im Sand und schauten raus aufs Meer. Tanja hatte dieses Wunderschöne kribbeln im Bauch auch wenn sie versuchte es etwas zu unterdrüken, es wollte ihr nicht gelingen ganz im Gegenteil es wurde immer doller irgendwie fand sie es schön und dachte sich ob er wohl das gleiche fühlen würde. Sie rückte etwas näher an Tom rann und wunderte sich sehr zum positiven als dieser seinen Arm um sie legte."Soll ich oder soll ich nicht." Flüsterte sie leise. "Was sollst du nicht?" Fragte Tom. Na toll was sollte sie nun machen was sollte sie ihm jetzt sagen. Sie schaute ihm direkt in die Augen diese Wunderschönen Gras grünen Augen. Dann nam sie all ihrem Mut zusammen und küsste ihn. Tom war erst etwas erschrocken hatte dann aber keine Probleme damit den Kuss zu erwidern.

  • Später an diesem Morgen saßen Tom und Semir zusammen am Frühtstückstisch. Semir entging Toms leicht entrückter Blick nicht und war leicht genervt, als er seinen Freund und Kollegen erneut fragte, wo er heute morgen gewesen war. Als wieder keine Antwort kam warf Semir eine Cocktailtomate nach Tom. Dieser schreckte auf und sah halb verärgert und halb verwirrt rüber zu Semir.
    "Erde an Tom..." spöttelte Semir.
    "´tschuldige, habe gerade nicht zugehört..."
    "Ist mir gar nicht aufgefallen", gab Semir ironisch zurück. "Also, was ist? Wo warst Du heute morgen?"
    "Ich war spazieren, konnte nicht mehr schlafen.."
    Semir war alamiert. Er hätte auch selber drauf kommen können, das Tom wieder von Elena geträumt haben musste.
    "Und...?" Semir wagte einen Vorstoß.
    Tom biss in sein Brötchen, kaute gemütlich und ließ Semir zappeln.
    Semirs Neugier steigerte sich und als Tom erneut ansetzte um in sein Brötchen zu beißen, meinte Semir: "Ok, dann rede halt nicht drüber..." und mimte den Beleidigten.
    Tom konnte sich ein Lachen über Semirs Schnute nicht verkneifen und sein Verhalten war zu offentsichtlich.
    "Also, Du bekommst es ja doch raus." Tom machte eine kurze Pause, ehe er fortfuhr und von seinem Spaziergang am Strand erzählte, wo er Tanja wiedertraf. Semir spitzte die Ohren und versuchte aus seinem Freund mehr Details aus dem Kreuz zu leiern, aber da stieß er auf Granit. Zumindest war er froh, dass Tom für den Moment einfach nur glücklich war.

  • Tanja lief durch ihr Zimmer und war einfach überglücklich diese Mann ging ihr nicht mehr aus den Augen dann noch die Augen und jetzt dieser Kuss sie war sich nun ganz sicher das sie sich in Tom Kranich verliebt hat.


    "Tom jetzt sag ehrlich ihr habt euch geküsst?" Tom grinste glücklich vor sich hin. "Joa haben wir und es war schön ja ende der Auskunft." Antwortete Tom.
    Semir dachte sich das die beiden schon ein süßes Paar wären. "Naja immerhin lernen sich nicht alle Menschen so kennen wie ihr euch." Semir musste lachen.


    Tanja ging in die Stadt und besorgte sich ein wunderschönes Kleid. Sie fand sich jetzt perfekt. Heute Abend gehe ich mit ihm aus ich muss ihn nur noch fragen. Dachte sie sich.

  • Es klingelte. Zuerst nahm sie es nicht wahr, aber nachdem sie die Kundschaft in der Boutique ansahen, wurde ihr bewusst, dass es ihr eigenes Handy war und ging dran. Es war eine unbekannte Nummer und sie fragte sich, wer sie hier anrufen wollte.
    "Brennmann"
    "Ein R-Gespräch, übernehmen sie die Kosten des Teilnehmers?"
    Tanjas hatte das Gefühl, im Erdboden zu versinken. Mit einem Mal wurde sie wieder aus ihrer Traumwelt gerissen.
    "Ja, ich übernehme die Kosten."
    Es knackste in der Leitung, dann war eine Männerstimme zu hören.
    "Hallo Tanja...tut mir leid...Du fehlst mir."
    "Ist schon ok...wie geht es Dir?"
    "Na ja, soweit alles in Ordnung. Und bei Dir?"
    Tanja überlegte. Sie suchte nach einer unverfänglichen Antwort.
    "Tja, ich genieße die Sonne, gehe viel Spazieren...eben, was man so im Urlaub macht."
    "Das ist schön...vergiss mich nicht."
    "Keine Angst..."
    "Also, bis dann...war schön Dich zu hören."
    "Sicher, bis dann."
    Damit war das Gespräch beendet. Sie fehlte ihm, das spürte sie und auch dass er ihr nicht egal war, aber da war noch Tom...
    Sie blickte in den Spiegel und betrachtete sich in dem Kleid. Auf einmal wusste sie nicht mehr, was sie tun sollte.



    Später an diesem Tag rangen sich Tom und Semir zu einer kleinen Shoppingtour durch. Eigentlich wollten sie die Zeit damit verbringen, nur faul am Strand zu liegen, zu schwimmen und ab und an mal einen Ausflug machen, aber dummerweise hatten sie den Kollegen ein paar Souvenirs versprochen, also zogen sie den unangenehmen Teil des Urlaubs vor.


    In dem kleinen Ort gab es diverse Läden, wie fast überall, wo es Touristen gibt. In dem einem gab es mehr, in dem anderen weniger Kitsch. "Eine Glaskugel mit Schnee..." Semir hielt das Ding schüttelnd in die Höhe. "Wie originiell..."
    Tom sah nach draußen und entdeckte Tanja. Sie sah ernst aus, während sie die Auslagen betrachtete. Das war etwas, dass er so noch nie an ihr bemerkt hatte. Er legte die Sachen zurück und ging zu Tanja.


    "Na, wenn das kein Zufall ist..." begrüßte er sie und gab ihr einen Kuss auf die Wange. Tanja war hin und hergerissen. Sie hatte nicht gedacht, ihn hier anzutreffen und wusste nicht, wie sie nach dem Telefonat reagieren sollte. Tom bemerkte ihre Unsicherheit: "Alles in Ordnung." Sie kam wie aus weiter Ferne und zwang sich zu einem Lächeln: "Ja, alles in Ordnung."
    "Tja, wenn wir hier schon mal sind, wie wär´s, drüben ist ein hübsches Lokal..."
    Sie bemerkte Semir, der sich inzwischen dazugesellt hatte und wich aus: "Hm, jetzt nicht - aber heute Abend?"
    Was hatte sie da nur gesagt, sie war so durcheinander...aber bis heute Abend war ja noch Zeit und bis dahin könnte noch eine Menge passieren. Und mal abgesehen davon: Könnte denn ein Essen Sünde sein?
    Tom nickte zustimmend und sie verabredeten sich für 19Uhr in der Hotelbar.


    Als Tanja außer Hörweite war, meldete sich Semir fast ein wenig beleidigt zu Wort: "Schöner Freund bist Du..."
    "Wieso? Du hast doch Andrea."
    "Ja, und sie macht sich bestimmt für ein Date auf den Weg von Köln nach Spanien..." Semir tippte sich grinsend an die Stirn.
    "Ok, ich will mal nicht so sein...viel Spaß..." und klopfte Tom freundschaftlich auf die Schulter.

  • Tom war ein wenig nervös, als er sich am Abend frisch machte und dabei war es nur ein kleines Treffen an der Hotelbar.
    Aber sie war schon etwas besonderes und irgendwie fühlte er sich zu ihr hingezogen. Hinter ihm tauchte Semir auf.
    "Na Casanova...bereit zu neuen Schandtaten?"
    Tom verdrehte die Augen: "Eifersüchtig?"
    "Wieso? Glaubst Du, ich habe Lust auf eine Coladusche?"
    "Witzbold...ich habe halt etwas anziehendes."
    "Hätte ich jetzt nicht gedacht."
    Jetzt mussten beide lachen.



    Tanja stand in ihrem neuen Kleid vor dem Spiegel. Zuerst wollte sie es in der Tüte lassen und morgen zurückbringen, aber dann gestand sie sich ein, dass man nur einmal lebte und sie wollte jede Gelegenheit nutzen, wenigstens für ein paar Augenblicke das Leben zu leben.
    Noch ein Hauch von Make-up, dann war sie bereit und machte sich auf den Weg in Toms Hotel.


    Als sie dort ankam, saß er bereits an der Bar. Ihr Herz klopfte höher vor Freude. Alles andere schien sich in den Hintergrund zu treten.
    "Guten Abend, Tom."
    Er drehte sich um und erwiederte ihren Gruß mit einem freundschaftlichen Kuss.
    "Was möchtest Du trinken?"
    "Eine Weinschorle wäre ganz gut..."
    Tom bestellte das Getränk, dann herrschte zwischen den beiden für eine Weile Stille. Aber es war kein unangenehmes Schweigen. Sie betrachteten sich und versuchten in dem Gesicht des anderen zu lesen. Schließlich fragte Tom: "Was machst Du hier in Spanien?"
    "Na, Urlaub. Was denn sonst?"
    "So ganz alleine?"
    "Ist das so schlimm?" Sie sah in fragend an, worauf wollte er hinaus, schoß es ihr durch den Kopf.
    "Tja, in der heutigen Zeit ist es nicht ganz ungefährlich, so alleine, als Frau..."
    "Ah, dann gehörst Du zu der Gattung "Retter einsamer Frauen"?"
    Tom lachte. "Nein, nicht so ganz, aber fast...ich bin Polizist...aber nicht weitersagen..."
    Sie spürte ein leichtes Ziehen in der Magengegend bei dem Wort 'Polizist'. Er schien ihr Unbehagen zu spüren und legte seine Hand auf ihre.
    "Alles ok?"
    Sie sah in dirket in seine wunderschönen Augen, die Besorgnis signalisierten. Er schien ihre Vergangenheit nicht zu kennen. Und wenn dem so war, dann wollte sie es auch so belassen, für´s erste zumindest.
    "Nein, geht schon wieder...war wohl nicht so eine gute Idee, Alkohol auf nüchternen Magen..."
    "Dann lass uns ein wenig rausgehen...draußen ist ein herrlicher Abend."
    Gesagt, getan. Tom bezahlte die beiden Getränke, dann verließen beide Hand in Hand die Hotelbar.
    Der Barkeeper sah den beiden hinterher und dachte, was für ein hübsches Paar.



    "Ola, Pedro..."
    "Ola Manuel. Was machst Du denn hier?"
    "Na Urlaub. Hatte in Deutschland viel Arbeit und nun brauche ich mal ein paar Tage Erholung." Manuels Blick fiel auf die Tom und Tanja.
    "Pedro, wer sind die beiden?"
    "Der eine ist hier Hotelgast, die hübsche Senora...keine Ahnung."
    Manuel Gutmann sah den beiden weiter nach. Die Frau kam ihm bekannt vor...dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: Das war doch die Frau seines Mandanten.

  • ok, dank klinke ich mich mal mit ein, wenn dein mitschreiber nicht mehr mag wendy *gggg*....



    Manuel überlegte und rief seinen Mandanten an.
    "Sag mal, kann es sein, dass deine Frau in Spanien Urlaub macht? Ich hab sie hier eben gesehen und sie hatte eine ziemlich nette Begleitung. "
    "Danke. Du weist was du tun musst? "
    "Ja sicher, wenn du es mir sagst. ich leite es in die Wege."

  • Semir sah Tom an. "Na zufrieden?" fragte er neugierig. Tom nickte. "Ja... voll und ganz. Der Abend war sehr schön. Aber ich weiß nicht. Irgendwas ist da. Sie verheimlicht mir etwas." Semir lachte. "Vielleicht ist sie verheiratet?" meinte er grinsend. "Ja klar und sechs Kinder oder was? Nee... aber ich kriege es raus."




    Ich klinke mich auch mal rein :baby:

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Hi Steffi und Elli :baby:...super, dass ihr mitmacht... :D



    "Wäre zumindest ein guter Grund, sie wiederzusehen, oder?" Semir sah seinen Freund prüfend an.
    "Tja, wenn Du es genau wissen willst...wir treffen uns morgen früh zu einem Spaziergang, während alle anderen noch schlafen..."
    "Und dann?"
    Tom zuckte mit Schultern.
    "Irgendwann werde ich schon erfahren, was da los ist. Nachdem ich sagte, ich bin Polizist, da war sie so eigenartig."
    "Na vielleicht ist sie ja eine Hochstaplerin oder Trickbetrügerin und hat Angst bekommen?"
    "Du kannst mir ja Mut machen..." und warf Semir ein Kissen an den Kopf.
    "Hey, mal langsam...war ja nur ne Überlegung", verteidigte sich Semir lachend.
    "Ist schon ok, wir werden sehen."




    Tanjas Handy klingelte. Wieder war es eine fremde Nummer. Sie konnte sich gut vorstellen, wer sie um diese Uhrzeit versuchte zu erreichen.
    Dieses mal nicht, sagte sie zu sich selber und drückte das Gespräch weg und schaltete das Handy aus.

  • Manuel bekam erneut einen Anruf seines Mandanten.
    "meinst du wirklich? ich denke du solltest es dir gut überlegen..ich leite das gerne in die Wege... aber ob das eine Lösung ist? ...." er nickte, legre auf.
    Blickte zu seinen Handlangern.
    "Ich habe einen Auftrag für euch. Kümmert euch darum. Erledigt es so schnell wie möglich , unser Freund wartet auf eine postive Nachricht." er händigte den beiden ein Foto aus.

  • Tom sah Semir an. "Was mache nwir heute?" "Na wir gehen gleich zum Strand. Du wolltest doch schwimmen." Tom nickte. "Ja aber ich ..." "nee Tom. Wir wollten gemeinsam Urlaub machen. Du hast hier deine Liebe gefunden, dann fahr hin und ich sehe ob ich auch jemanden aufgabeln kann. Dann machen wir uns zusammen zu viert einen schönen Abend .... " Tom grinste. "ist ja gut Semir. Ist ja gut. Wir gehen schwimmen." seufzte Tom.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Am Strand angekommen war das Meer dann doch zu verlockend und Tom tauchte ein in die Fluten.
    Nach einer Weile kam er prustend wieder raus, trocknete sich ab und ließ sich dann auf sein Handtuch neben Semir fallen.
    "Und, noch kein Cola-Attentat?"
    Semir nah ihn entnervt an: "Kann ja nicht jeder so viel Glück haben."
    "Und wie wär´s denn mit der da hinten im gelben Bikini.."
    Semir riskierte einen Blick, doch es war genau, das, was er erwartet hatte: "Die hat ja Haare wie ein Feuerwehrhelm..."
    Tom stubste seinen Partner an: "Hey, auf die inneren Werte kommt es an und außerdem schaut sie schon die ganze Zeit immer wieder zu Dir hin."
    "Ehrlich..." Semir zog die Augenbrauen hoch und Tom nickte zustimmend.
    "Tja, wenn das so ist, ein Versuch kann ja nicht schaden..."



    Tanja war im Begriff das Hotel in Richtung Strand zu verlassen, als sie von der Dame am Empfang aufgehalten wurde.
    "Senora...heute früh hat ein Herr für Sie angerufen und Ihnen eine Nachricht hinterlassen."
    Tanja nahm sie entegegen und ging nach draußen. Sie wollte die Telefonnotiz schon in den nächsten Abfall werfen, als sie durchrang und sie doch las. Ihre Hände zitterten so sehr, dass sie den Zettel fallen ließ und sich bügte, um ihn aufzuheben.
    In dem Moment war ein Schuss zu hören und traf den Tonkasten mit Blumen, der sich knapp über ihr befand. Splitter und Erde flogen umher, Leute rannten wie wild durcheinander oder warfen sich zu Boden.
    Tanja kauerte zusammengeduckt am Boden, ihr Herz schlug wie wild in dem Wissen, dass die Kugel ihr gegolten hat und von wem sie kam.
    Sie dachte an Tom und dass er Polizist ist und zum ersten mal kam in ihr der Wunsch hoch, sich ihm anzuvertrauen.


    Ein Mann in dunkler Kleidung setzte erneut an, aber es waren zu viele Menschen dort und Tanja sah er nicht mehr. Fluchend packte er sein Gewähr wieder ein und lief zum Auto.
    "Fahr los...ist leider schiefgegangen...aber die kriegen wir noch..."

  • Tanja war hinten aus dem Hotel geflüchtet und suchte am Strand nach Tom, fand ihn auch schnell.
    "Was ist denn mit dir los. Du bist ja ganz weiß im Gesicht und völlig ausser Atem."
    "Ach nichts. Da war eben nur etwas Gedränge am Hotel und ich wollte da raus. Was machen wir denn noch. Wie wäre es mit einer Bootsfahrt? Laß uns so einen Catamaran mieten. Ich kann damit fahren."
    "Gerne, was ist mit dir Semir?"
    "Ne,ich bleib lieber an Land. Auf so einem Ding... nicht mein Fall. "


    Die Männer beobachteten Tom und Tanja, wie sie zum Bootsverleih gingen .
    "Das paßt doch perfekt. Ab zum Schnellboot, das fällt nichtmal auf da draussen."


    Wenig später segelte Tanja in der Brandung weit aufs Meer hinaus. Tom genoß es ihr zuzusehen.
    Das Schnellboot in ihrer Nähe bemerkten beide nicht.

  • Semir saß am Strand im Sand und schaute den beiden im Boot zu. Doch dann sah er dass ein Schnellboot auf sie zukam. "TOM!!" rief er. Doch Tom schien ihn nicht zu hören. "Verdammt, was machen die denn da? TOM! PASS AUF!" Semir war afgesrpungen, als er sah, das dass Schnellboot direkt auf Tom fuhr.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Inzwischen hatten auch Tom und Tanja das Schnellboot bemerkt, waren aber nicht so wendig. Zuerst dachte Tom an einen blöden Scherz, aber als er die Waffen sah, wusste er, dass die Männer keinen Spaß verstehn.
    Sie wurden ein paar Mal umkreist, dann begann der Katamaran gefährlich an zu schaukeln und Tanja und Tom gingen über Bord.
    Er schwamm unter den Katamaran und zog Tanja mit, in der Hoffnung, die Typen würden aufgeben.
    Dann tauchten Kugeln neben ihm im Wasser auf...



    Semir hatte vom Strand aus alles beobachtet. Inzwischen waren auch die Rettungsschwimmer alamiert und mit Booten unterwegs um einzugreifen.