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[E387] Meinungen zu "Sterbensschön

  • Rare
  • 9. April 2026 um 22:47
  • Rare
    Kriminalkommissar
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    1.369
    • 9. April 2026 um 22:47
    • #1

    Gestern sah ich mir nicht nur "Bedingungslos" an, zu dem ich bereits einen Thread erstellt habe, sondern auch "Sterbensschön".

    Was soll ich vielleicht zu der letzten Cobra-Folge sagen? Sie war gut, denn Botox und auch indirekt der Trend verschiedener Tik-Tok-Challenges haben in dieser Folge Erwähnung gefunden, was durchaus positiv zu begrüßen ist. Darüber hinaus haben die Schauspielerinnen, allen voran die Mutter des verstorbenen Mädchens, ihre Rollen gut gespielt. Positiv ist auch die Story, die dann doch die ein oder andere Wende hatte, wenngleich es dadurch einen übertriebenen Touch bekommen hat.

    Die Machart von Frederike Heß war in dieser Folge deutlich besser als jene in "Die Jägerin". Der Einatz der Flashbacks hat die erzählerische und emotionale Ebene der Geschichte aufgewertet.

    Die Action fand ich in Ordnung. Der Anfangsstunt hat mir gefallen, während ich beim Ende kritisieren muss, dass das zu schnell abgehandelt worden ist. Die Kreativität ist aber erwähnenswert (Boot als Schutzschild). Der Humor ist auch gut gewählt und passend. Die Musik fand ich in dieser Folge besser als in der vorherigen Episode.

    Allgemeiner Fanservice: Der ist in dieser Folge eigentlich recht gut, denn wir bekommen Ayda nach vielen vielen Jahren zurück und ihr Wiedersehen hat total Freude gemacht und auch zu Istanbul gibt es in den Dialogen einen kurzen Mini-Bezug, der per se nicht der Rede wert ist, aber nicht unerwähnt bleiben soll. Der Autobahnbezug war insgesamt irgendendwie vorhanden.

    Die letzten Minuten in Kombination mit dem traurigen Cobra-Theme sind berührend und schön, was zum einen bei mir ein trauriges Gefühl ausgelöst hat, da es eventuell die letzte Cobra-Folge sein könnte, und zum anderen kommt dieses Familienfeeling etwas mehr auf, was über all die Zeit immer wieder verändert worden ist. Aber dieses Gefühl ist bei mir entstanden und nach all den sechs Episoden kaufe ich ihnen das auch ab.


    "Mit Alex Brandt werden wir die Cobra ein weiteres Mal neu definieren - Alex Brandt ist ein toller Charakter mit Ecken und Kanten".

    Einmal editiert, zuletzt von Rare (9. April 2026 um 22:53)

    • Zitieren
  • Simon.
    Kriminalhauptkommissar
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    • 10. April 2026 um 02:11
    • #2

    Das neue Ende nach dem Ende nach dem Ende. Ob es diesmal wirklich die letzte Ehrenrunde war? Jedenfalls wäre es ein würdiges allerletztes Ende, zumindest in meinen Augen. Und es ist, für mich unerwartet, sogar noch ein besseres, passenderes Ende als das vorherige harmonische Ende in „Schutzlos“ am Krankenbett von Dana. Es wirkt noch finaler, hatte noch mehr Momentum. Die letzten Minuten: Gänsehaut. Die Rede von Max, der eine Lehre aus dem aktuellen Fall in seinen Worten vor dem Ausschuss einbaut, die Spielereien von Vicky und Semir im Büro in Slomo, dazu musikalisch das pathetisch-nostalgische Cobra Thema im Hintergrund. Das neue Cobra-Team harmonisch am feiern. Ein Team, das nun gar nicht mehr so neu, vielmehr vertraut rüberkommt und mit der letzten Szene genau die Gefühle und Werte übermittelt, die die Serie immer ausgezeichnet haben: Familie und Zusammenhalt.

    Auch zuvor schon eine schöne Dosis Fanservice. Ayda kommt zu Besuch, man erwähnt Andrea, Kopenhagen und Semirs zurückliegender Asservatenkammer-Coup. Semir in Bezug auf Aydas Ghana Pläne ist 100% Semir, hier und da immer wieder Situationskomik vom feinsten. Semir110 will mit Ayda in den Zoo, so wie früher, und kann auch seine zweite erwachsene Tochter nicht richtig loslassen. Passt. Max glänzt in seiner Rolle endlich nochmal und sogar mit Bärenfänger und Raubach freundet man sich spätestens nach diesem Film irgendwie an und sieht die eventuell zunächst unnötig wirkende Sidestory um den Polizeiwagen in „Bedingungslos“ nun irgendwie mit anderen Augen.

    Und auch abgesehen davon ist der Film an sich ne ziemlich gut gelungene Nummer mit wunderbar agierenden Darstellern und einem sehr erfrischenden und eingespielten Zusammenspiel von Semir und Vicky. Es gibt zwar hier und da auch Schwächen, wie zB. wir ballern mal eben ohne Not auf einen flüchtigen Fahrer, von dem wir zu dem Zeitpunkt noch denken, er entsorge lediglich illegal Müll unter einer Autobahnbrücke. Und über die eher gering ausgeprägte Glaubwürdigkeit des korrupten Asservatenkammer & Sicherheitsfirma goes Darknet - Systems und wie Semir und Vicky mal eben so nebenbei nach einer missglückten verdeckten Verfolgung darauf kommen, reden wir auch mal lieber nicht.

    Es fehlt eigentlich nur die große, aufwändige Action. Aber das hat nun mal seine Gründe, für die niemand der aktiv Beteiligten etwas kann. Akzeptiert man das und sieht davon ab, ist dieser Film genau das, was die Cobra immer war: der sture aber warmherzige, verspielte, manchmal leicht aus der Zeit gefallene und nie aufgebende Semir Gerkhan und seine (neue) Familie im Kampf für Gerechtigkeit. Ein rundum gelungener Abschluss, der einerseits irgendwo traurig stimmt, einen andererseits aber auch lächelnd zurücklässt. Das darf es nun gewesen sein!

    • Zitieren
  • Eye
    Kriminalhauptmeister
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    • 10. April 2026 um 23:02
    • #3

    Habe den Film gestern noch im Bett angefangen, weil ich nach "Blutsbande" tatsächlich noch Lust auf einen zweiten Film hatte. Nach etwas über der Hälfte war dann doch die Müdigkeit stärker und der Rest folgte dann heute.

    Ich hätte NIE gedacht, dass es mich mal so wenig stören würde, einen nahezu actionfrei erzählten Cobra 11-Spielfilm zu bekommen. Frederike Heß erzählt das Thema respektvoll und ernst, gleichzeitig aber auch mit einer erfrischenden Leichtigkeit und Kurzweile, die "Blutsbande" so nicht hatte. Ich hab bei beiden Filmen ungefähr um Minute 34 herum zum ersten Mal auf die Laufzeit geguckt, bei "Blutsbande" dachte ich "Oh, erst so wenig Zeit rum?", bei "Sterbensschön" hingegen "Woah, das ging jetzt aber schnell". Warum? Weil man sich hier nicht in endlosen Darstellungen von deprimierten Menschen verliert. Man zeigt Gefühle, aber man beweist auch ein Gespür dafür, ab wann sich das zieht. Hier fand ich dann auch die Teamchemie sehr gelungen und Rauhbach und Bärenfänger waren für mich erstmals keine Fremdkörper mehr. Dass über Hotte und Dieter nichts geht, brauchen wir nicht zu diskutieren, aber meiner Meinung nach versuchen die beiden auch nicht mehr, das zu sein.

    Der Plot selber ist bei der Cobra jetzt nicht allzu verbraucht und ich fand es etwas schade, dass der Film sich in der zweiten Hälfte dann eher um die Darknet-Sache dreht und die Schönheits-Geschichte insgesamt etwas oberflächlich angefasst wurde. Letztlich war es ja nur der Aufhänger für eine Story, die dem Format auf den Leib geschrieben wurde.
    Mir fällt auch auf, dass ich die Filme favorisiere, deren tragende Figuren eher Menschen wie Du und Ich sind und keine superbösen Mafiosi-Kampfhunde mit MP in der Hand. Das gefiel mir auch bei "Hoffnung" so gut. Wenn Figuren spannend sind, der Fall undurchsichtig und wendungsreich, dann sehe ich über die mangelnde Action auch gerne mal hinweg. Und ich fand die Geschichte sehr stringent und nachvollziehbar erzählt.

    Natürlich lässt man hier die beiden Extreme zu Wort kommen: Schönheits-OPs nein danke und auf der anderen Seite die Mutter, die ihrer Tochter aufzwingt, ihren Traum zu leben und sie bedingungslos unterstützt - und natürlich bei allem zuerst an den Ruf denkt. Es ist fast erstaunlich, dass man das nicht vertieft und die blonde Schminkkasten-Explosion nicht irgendwann weinend zusammenbricht und gesteht, dass sie eigentlich gar keinen Bock auf den ganzen Kram hat. Find ich aber gar nicht so schlimm, dass nicht komplett in die Schema F-Kiste gegriffen wird.

    Deutlich mehr Beachtung findet mit Ulli die Mutter der Toten samt ihren beiden Kindern und diese Momente sind wirklich sehr gelungen, auch die Kinder spielen toll. Auch wenn es irgendwann absehbar war, hab ich bis zuletzt gehofft, dass Gesa nicht schuldig ist und leider ist das Buch diesen Weg dann doch gegangen. Dramaturgisch mag das sicher sinnvoll gewesen sein, aber ich hätte mir echt gewünscht, dass es anders kommt.

    Dass es mit der Glaubwürdigkeit öfter mal hapert, ist unübersehbar. Alleine der Darknet-Shop ist dermaßen unrealistisch präsentiert und vor allem das "Gib mal den Namen des Shops ein" - ähh, so funktioniert das Darknet nicht... Auch das Ballern auf einen erstmal vermutlich unbewaffneten Flüchtigen am Anfang und dann dieser ultraschnelle Gedankengang von Semir auf der Autobahn, das hätte man wirklich etwas besser rausarbeiten können, indem man vorher ein Detail einbaut, durch das die Zusammenhänge schlüssiger hergeleitet werden können. Das war schon seeehr abenteuerlich. Und dass die Sicherheitsfirma, die Tag und Nacht in der Aservatenkammer abhängt, einfach mal unbemerkt Sachen vertickt... joa, war mal was Anderes, ein bisschen reißerisch, aber gut, da hat die Cobra in der Vergangenheit sicher schon größere Böcke präsentiert.
    Dafür fand ich dann das Finale in der Aservatenkammer sehr stark und hier war ich erleichtert, dass Ulli am Ende nicht schoss, wenngleich sich diese Sequenz natürlich längst abgenutzt hat.

    Der Humor war 1A! Vicky, die Semirs Verabschiedung am Telefon auf die Schippe nimmt, dann das wirklich richtig geil rüberkommende Ende mit dem Wagen, der "nur in die Waschstraße muss" und diese fantastische Szene, als die Influencerin einfach unbeirrt ihren Stream weiterdrehen will und dann von Vicky abgewürgt wird. Das hatte man hier wirklich top drauf und ich musste jedes Mal lachen. Hut ab!

    Und dann ist da ja natürlich noch der Gastauftritt von Ayda, die entgegen meiner Erwartungen erstmal über eine Stunde durch Abwesenheit glänzt und eben nicht der Kernpunkt der Episode ist - und auch nicht später als Undercover-Agentin herhalten muss. Damit überrascht der Film eigentlich ziemlich positiv - aber gerade, weil es hier jemand ist, den man als zahlreichen vorherigen Folgen kennt, findet ein Teil von mir das auch etwas schade. Mehr als zwei Szenen hat sie nicht und das ist nach der turbulenten Zeit, in der sie und ihre Familie jahrelang nicht zu sehen waren, dann doch ein wenig enttäuschend. Immerhin wird aber Andrea erwähnt. Pauletta Pollmann ist ja mittlerweile sogar schon 25, was man ihr nicht unbedingt ansieht, als 16-Jährige wäre sie hier auch noch durchgegangen. Musste schmunzeln, als man sah, dass sie sogar kleiner ist als ihr Vater. Die Szenen zwischen den beiden waren natürlich astreiner Fanservice. Hier verpasst man erneut einen Verweis, denn das Ganze erinnert natürlich sehr an die Dana-Story, die wird in diesem Kontext aber leider überhaupt nicht erwähnt. Dafür die Drogengeschichte mit Semirs Mutter, die es erst in der Vicky-Ära gab... mir scheint so ein bisschen, dass man sich auch nur noch auf diese Ära beziehen darf, warum auch immer.

    Der Max-Plot wurde ebenfalls gut eingebettet, am Ende vielleicht etwas zügig durchgehechelt, aber ich finde, man hat das schön gestaltet, auch dieses Ende auf dem Revier, das sicher nicht ohne Hintergedanken so gedreht wurde. Man sorgt mal wieder vor, falls es dieses Mal wirklich zu Ende ist. Gut gemacht.

    Über den Score will ich mich gar nicht mehr groß auslassen. Bin gespannt, ob es in den anderen beiden Filmen wenigstens ein gutes Stück gibt. Ansonsten fällt mir nur der Endfight von "Schutzlos" ein.

    Am Ende war das für mich sehr kurzweilige, gute Unterhaltung, die fehlende Action wurde mit einer starken, ohne viele Längen erzählten Geschichte aufgefangen, tatsächlich hab ich die fliegenden Autos hier so gut wie gar nicht vermisst. Thematisch fehlt ein bisschen der Tiefgang und die Logik wird ab und zu ein wenig zu stark strapaziert. Wenn man damit zurechtkommt, wird man mit diesem Ende nach dem Ende nach dem Ende zufrieden sein. Und wenn ihr wirklich noch eine Ehrenrunde drehen wollt, dann fragt verdammt nochmal die alten Hasen dafür an!

    8,5/10

    • Zitieren
  • ceddy
    Kriminalmeister
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    • 11. April 2026 um 12:03
    • #4

    Dann möchte ich doch auch meine Meinung zu "Sterbensschön" abgeben.

    Am Anfang die Schüsse auf den Bösewicht waren unnötig und die Action für meinen Geschmack irgendwie überflüssig.
    Action im Allgemeinen ist während der Staffel ja allgemein so ein Thema.

    Dann zu der Story an sich. Wie in den anderen Folgen flach, aber ganz gut erzählt. Wenn mir die Influencer Mutti auch ein bisschen zu sehr Klischee war.

    Wieder einmal sieht man, dass eine 45 Minuten Story auf 90 Minuten gestreckt wurde. Die Mutter der Toten und auch deren Kinder haben wirklich gut gespielt. Dass die Raubach so leicht hinters Licht zu führen war, als die Mutter sich angeblich im Bad eingesperrt hat war ja irgendwie logisch und dass die Freundin der Mutter böse war, war leider auch zu schnell vorhersehbar. Die Asservatenkammer in der alten Lagerhalle und der Darknet Shop... Ay ay ay, das war so unrealistisch, dass es leider die ganzen Geschichte unglaubwürdiger macht.

    Dass man Ayda nochmal wiedersieht, hätte ich niemals gedacht und war dann doch positiv überrascht. Hier hat man es aber verschenkt, ihr mehr Bildfläche und Tiefe zu geben. Semir ist so fürsorglich wie immer, auch, wenn ich es hier etwas zu sehr drüber fand.

    Semir110 hat mich so sehr zum Lachen gebracht, wie lange nicht. So liebe ich das. Ein ernster Fall und zwischendrin ein kleiner Schmunzler, wenn der alte Semir moderne Technik benutzt.

    Max hat ebenfalls wieder mehr zu sagen. Das gefällt mir. Warum er jetzt auf einmal geprüft wird, nachdem er gefühlt erst 3 Tage in dem Posten ist, und dies nicht vorher gemacht wird, erschließt sich mir nicht so ganz.

    Die Kessler vergisst man hier komplett. Da hätte ich damit gerechnet, dass man am Ende der letzten Folge weitermacht.

    Und dann das Ende: Es ist wieder typisch RTL. Nichts Halbes und nichts Ganzes. Zwar funktioniert es durchaus als "für immer Ende" aber irgendwas fehlt mir da trotzdem noch.

    Es ist eigentlich genauso, wie in den anderen Filmen auch. Grundsolide. Nichts ist wirklich schlecht in der Folge, aber auch nichts herausragend. Ich persönlich brauche keine 200 explodierenden Autos in der Cobra, aber ein bisschen mehr Action hätte es ruhig sein dürfen.

    6/10, wie die vorherige Folge auch.

    Ist es das nun für immer gewesen? Schwer zu sagen. RTL hat erfolgreich alles dafür gegeben, dass weder Fans, noch Gelegenheitszuschauer Lust auf die Cobra haben. Das liegt nicht an den Folgen selbst, sondern am ganzen Drumherum. Zudem fühlt es sich auch komisch an, eine Cobra Folge bei Disney+ zu schauen. Vielleicht sehe das aber nur ich so.

    Kleine Randnotiz: Mich freut es sehr, bei YouTube die ganzen alten Folgen noch einmal kostenlos sehen zu können. Das ist ein kleines Ritual geworden, dass ich mich Mo, Mi, Fr und Sa immer auf eine neue Folge freue.

    Grüße aus dem Weserbergland,

    Cedrik

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  • Der Clown
    Kriminalobermeister
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    • 11. April 2026 um 12:46
    • #5

    Wir sind angekommen meine Freunde, am Ende von Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei.

    Wo die Autobahnpolizei ermittelt, wenn etwas UNTER einer Autobahn passiert. Wo die Autobahn, über die ein BMW inkl. Kamerafahrzeug fährt, eine echte Autobahn ist und nicht die FTL, die extra für solche Szenen gebaut wurde. Wo eben diese FTL nicht für eine Verfolgungsjagd eingesetzt wird, sondern ein schlammiger Feldweg. Wo die Insta-Tochter rein zufällig Leni heißt und die überkandidelte Mutter mit Bob-Frisur mal eine Schönheitskönigin war. Und wo eine Sicherheitsfirma unentdeckt Dinge aus einer Asservatenkammer mitgehen lassen kann, um diese im Darknet an eine PAKETSTATION zu verschicken.

    Ich hab hier gar nicht so viele Emojis, wie ich mit den Augen rollen könnte. Und das im allerletzten Film nach 30 Jahren. Schade. Das Ende hätte halt auch in jedem anderen Film angehängt werden können, aber wir kommen aus einem hanebüchenen Fall der Woche auf diese Zielgerade und das ist mehr als schade.

    Keinen Vorwurf an die Machart, Regie, Kamera, Humor etc., aber ich bin dann eben nicht die Zielgruppe, die sich mit Beauty und 15jährigen Botox-Spritzern identifizieren kann. Oder einer Mutter, die in mehr Szenen Schock oder Wut verspürt und auch so handelt, als Trauer oder Beerdingungsvorbereitungen. Man erkennt an der Frisur von Bärenfänger, dass dieser Film wohl nach dem anderen gedreht wurde, vielleicht auch nur einzelne Szenen wegen der Verletzung von Erdogan oder Terminplänen allgemein. Deswegen glaube ich auch nicht, dass das Ende nachgedreht wurde, nur um eins zu haben. Und es war schön geschrieben:

    Denn jemanden, der lange dabei ist (und nicht Semir heißt), einen Off-Monolog zu halten, darüber wird eine abgewandelte Version des Original-Themes zu legen, dann in Zeitlupe gewisse Team-Interaktionen im Revier, Lächeln, Lachen, Umarmungen, und die Tochter - finaler Kreis, die Kamera fährt langsam zurück, wird unscharf, das Thema dreht auf, Blackscreen - Gänsehaut. Für mich kein perfektes, aber ein versöhnliches Ende.

    Hat es mich emotional erwischt? Nö. Das Original-Thema war sehr schön in dieser Konstellation, aber die Krokodilstränen waren dann mehr bei "Schutzlos" vorhanden als hier.

    Leider war das für mich der falsche Film für das 'richtige' Ende.

    ~~ Autobahn-Legende seit 12.03.1996 ~~

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