Gestern sah ich mir nicht nur "Bedingungslos" an, zu dem ich bereits einen Thread erstellt habe, sondern auch "Sterbensschön".
Was soll ich vielleicht zu der letzten Cobra-Folge sagen? Sie war gut, denn Botox und auch indirekt der Trend verschiedener Tik-Tok-Challenges haben in dieser Folge Erwähnung gefunden, was durchaus positiv zu begrüßen ist. Darüber hinaus haben die Schauspielerinnen, allen voran die Mutter des verstorbenen Mädchens, ihre Rollen gut gespielt. Positiv ist auch die Story, die dann doch die ein oder andere Wende hatte, wenngleich es dadurch einen übertriebenen Touch bekommen hat.
Die Machart von Frederike Heß war in dieser Folge deutlich besser als jene in "Die Jägerin". Der Einatz der Flashbacks hat die erzählerische und emotionale Ebene der Geschichte aufgewertet.
Die Action fand ich in Ordnung. Der Anfangsstunt hat mir gefallen, während ich beim Ende kritisieren muss, dass das zu schnell abgehandelt worden ist. Die Kreativität ist aber erwähnenswert (Boot als Schutzschild). Der Humor ist auch gut gewählt und passend. Die Musik fand ich in dieser Folge besser als in der vorherigen Episode.
Allgemeiner Fanservice: Der ist in dieser Folge eigentlich recht gut, denn wir bekommen Ayda nach vielen vielen Jahren zurück und ihr Wiedersehen hat total Freude gemacht und auch zu Istanbul gibt es in den Dialogen einen kurzen Mini-Bezug, der per se nicht der Rede wert ist, aber nicht unerwähnt bleiben soll. Der Autobahnbezug war insgesamt irgendendwie vorhanden.
Die letzten Minuten in Kombination mit dem traurigen Cobra-Theme sind berührend und schön, was zum einen bei mir ein trauriges Gefühl ausgelöst hat, da es eventuell die letzte Cobra-Folge sein könnte, und zum anderen kommt dieses Familienfeeling etwas mehr auf, was über all die Zeit immer wieder verändert worden ist. Aber dieses Gefühl ist bei mir entstanden und nach all den sechs Episoden kaufe ich ihnen das auch ab.