[E 348] Meinungen zu „Endstation“

  • Eines vorweg. Ich habe Reiner Strecker nicht wiedererkannt. Da hat die Zeit doch ganz schön genagt.



    Ein interessanter Fall mit dem Lockführer, der durch Reiner Strecker meiner Meinung nach, sehr gut dargestellt wurde.Zumindest sah er wirklich so aus, als wäre er völlig am Ende durch das, was passiert ist.


    Das Vorgehen der Gangster, die die ganze Wache in Geiselhaft nehmen, fand ich ziemlich brutal. Was mich allerdings doch wunderte, dass der Anführer Heinz, der durch Dirk Martens wieder super dargestellt wurde, bei der Kripo war. Aber von solchen Racheakten kann man ja auch des Öfteren in der Presse lesen. Angehörige, die nach einem tödlichen Unfall ausrasten und sich an die Personen rächen wollen, die den Unfall verursacht haben. Egal was dazu geführt hat.


    Die Söldnertruppe fand ich allerdings zu viel des Guten. Die ballern rücksichtlos herum und das Umfeld reagiert in meinen Augen gar nicht richtig. Die Reaktion der Autofahrer, die hier zufällig reinrutschen, zu sehen, wäre doch mal was gewesen. Panik, Angst und so...


    Ansonsten würde ich sagen, solide Unterhaltung für einen Abend. Bin mal gespannt, wie Dana sich als Polizistin in der Dienststelle macht. Solange sie Partner von Finn ist, ist es mir ehrlich gesagt egal. Sie ist halt nur ein Nebenpart mit dem man klarkommen kann.


    Die Endszene zwischen Heinz und Kemper fand ich sehr emotional.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Endstation ist ein Staffelauftakt, der einzig und allein durch seine Optik besticht. Aus dem eigentlich interessanten Grundthema wird dagegen fast gar nichts herausgeholt. Für 45 Minuten ist die Handlung erschreckend dünn, was bei diesem Hintergrund sehr stark verwundert. Es ist aber klar, woran es liegt: Der Fokus liegt eindeutig auf der Action und das ist hier einfach sehr schade, weil man eine durchaus bisher unverbrauchte Handlung anstelle eines 0815-Plots für eine Folge à la Wettlauf gegen die Zeit oder Schlangennest verwurstet, wenn auch ohne Comedy. So verkommt die Geiselnahme in der PAST zu einer unspektakulären, hektisch abgedrehten Nebenhandlung, die jedoch eigentlich interessanter ist, weil sie mit mehr Überraschungspotential daherkommt, wohingegen bei den Schießereien zwischen Semir & Paul und den Söldnern selten echte Spannung aufkommt, das ist einfach viel zu berechenbar. Hierbei möchte ich dennoch einige Szenen positiv hervorheben, nämlich als Semir Kemper fallen lässt, um Paul zu retten, dann das Finale in der Lok, was so ziemlich der einzige Zeitpunkt ist, wo man aus dem Hintergrund nochmal ein bisschen was rausholt sowie das doch überraschend kommende zweite Finale unmittelbar vor Schluss, auch wenn hier mehr Intensität möglich gewesen wäre. Es ist einfach schade, dass man Kempers Job als Zugführer ansonsten locker gegen so was wie Architekt oder Dachdecker hätte austauschen können, mit minimalen Änderungen in einzelnen Szenen hätte auch das funktioniert. Der Humor hält sich außerhalb der typisch lockeren Endsequenz in Grenzen und das ist gut so.
    Allerdings ist nicht nur der Plot verschenkt worden, sondern auch die Wendungen sind erschreckend rar gesät, es ist genau eine an der Zahl und unvorhersehbar ist die weiß Gott nicht.
    Wenn man nicht gerade ballert, ist die sonstige Action schön anzusehen, aber mehr dann auch nicht. Vor allem, weil man exakt dieselbe Autostunteinlage in dieser Staffel nochmal verwendet - mir ist allerdings gerade die Folge entfallen.
    Ein meiner Meinung nach sehr dummer Filmfehler ist das Einblenden des Namens „Paul Renner“ auf Jennys Handy beim Empfang der SMS - wie kann das sein, wenn Paul sein Handy doch gar nicht mehr hat?


    Rainer Strecker hat mich hier außerordentlich überzeugt. Wann immer ihm das Drehbuch die Gelegenheit gab, sich hervorzuheben und nicht blass zu bleiben, er hat es genutzt. Die Rolle war eine vollkommen andere als vor 23 Jahren und auch äußerlich hat er sich deutlich verändert, deshalb störe ich mich auch nicht weiter daran, dass er mal vor über 20 Jahren für etwa 2 Stunden Sendezeit ermittelnder Kommissar bei der Cobra war.


    Fazit: Bei Weitem kein Totalausfall, die Optik stimmt und der fast ausschließlich ernste Ton gefällt, aber alles andere ist dürftig. Die Balance zwischen Action und Handlung ist supotimal getroffen worden. Wie gesagt, bei einer 0815-Story würde mich das weniger ärgern. Eine Folge, die man sich durchaus mal ansehen kann, die aber keine hohen Ansprüche stellt und erzählerisch im Prinzip sogar der Ritterfolge hinterherhinkt.


    6/10

  • Also mir hat die Episode gut gefallen.


    + Viel Action. So viel wie schon lange nicht mehr. Sowas sollte es schon mal in einer Actionserie geben. ^^
    + Kein unnötiger Humor.
    + Ein ernstes Hintergrundthema, welches man allerdings ruhig stärker hätte einbauen können. Aber dafür waren 45 Minuten wohl zu wenig.
    + ein starker Rainer Strecker. Ich musste nicht einmal an Ingo denken, während der ganzen Episode. Allgemein. Der Mann war 23 Jahren mal für zwei Episoden dabei. Ich kenne die Episoden, trotzdem hat es mich nicht gestört, dass er dabei war.


    - Einige Logiklöcher wie die Nachricht von Paul
    - Kim und Susanne wurden nur erwähnt.
    - Ich hätte gerne noch die Gerichtsverhandlung gesehen.


    Alles in Allem hätte die Storie sogar für einen Pilot gereicht. Aber so wurde eine für mich Unterhaltsame 45 Minütige Episoden mit stärken alsauch mit Schwächen. Aber dafür mit so viel Action wie schon lange nicht mehr in einer Episode.


    7 Punkte von 10.

  • ein guter start für mich


    Fand den Einsteig als festes PAST-Mitglied von Dana super gelungen (kann das sein, das Finn ein Auge auf sie geworfen hat?)
    waren fast alle zu sehen, außer Susanne und Fr. Krüger.


    Die Story war schlüssig und ich freu mich, das Jenny zu sehen war.


    Ich las mich einfach überraschen was noch kommt

    "...und außerdem Ich kann Blaulicht."



    aus "Drift"

  • Hello and Welcome to the New Season ;


    I am very glad with the start of the first episode of the new season. :):thumbsup: It was really entraining and full of adventure. Both the hostage takers at the Police Station and the Mechanic Kemper were so sad and regretful. The feeling of the situation in the episode awful for the both sides. The relatives of the Victims at the Train accident are so furious. Therefore ; Noone may say them They are not right to hunt the Mechanic Kemper. Kemper is so regretful and this makes him feel deeply sad.


    The mission was accomplished by Semir and Paul at the final. And by this way ; The duty is completed. I never want for anyone to be the relative of any Train accident Victim and the relative of the Mechanic Who feels deeply regret.These are the hardest conditions in people's life.


    I think this episode matches with the Season start with its full Quality. Therefore ; My Rating is for this episode is 9/10 :thumbup:


    I wish everyone wonderful Weekend.

  • Fande die Folge mittelmäßig. Sie war zwar ernst, hatte aber leider eine dünne Story. Meiner Meinung nach war die Action ein bisschen zu viel. Die Schauspieler haben mich überzeugt. Insgesamt eine Folge, die nicht schlecht war, aber da gibt es noch Luft nach oben.
    7 von 10 Punkte

  • Zunächst einmal das Wichtigste: Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, musste mich nicht fremd schämen und das Thema war interessant.
    Ich war allerdings auch ein wenig enttäuscht, dass man aus den Szenen in der Past nicht noch ein wenig mehr heraus geholt hat. War prinzipiell eine super Sache mit einer Jenny die da ohne Wissen der Geiselnehmer rumgeistert und Informationen nach draußen weiter geben kann. Eigentlich war das gut gemacht, aber es hat mich nicht so mit gerissen wie ich es gerne gehabt hätte und ehrlich gesagt weiß ich bis heute nicht warum das so war.
    Das mit den von den Hinterbliebenen engagierten Söldnern, die aber eigentlich die Geisel töten sollten, damit der sich nicht an den technischen Defekt erinnert und seinen ehemaligen Arbeitgeber damit anschwärzt, war ein wenig weit her geholt und die Ballerei war mir fast ein wenig too much.
    Aber was ich stark fand war Semir´s Reaktion dem Lokführer gegenüber- er begegnet dem neutral und menschlich und auch Paul gibt ihm zu verstehen, dass er für ihn immer noch ein Mensch ist- dessen schauspielerische Leistung war echt super. Die Zerrissenheit, die Reue, die Selbstzweifel ,die bis zum versuchten Suizid auf dem Dach mit einer intelligenten Rettung gingen, waren super gespielt und die Szenen in dem Zug waren für mich mitreißend und spannend.
    Das Finale war ebenfalls irgendwie tröstlich als der Lokführer und die Hinterbliebenen, die selber völlig an der Kante sind. aufeinander treffen und dann doch emotional reagieren.
    Wobei natürlich der Restalkohol trotzdem sicher eine Rolle gespielt hat und der Lokführer auch eine gerechte Strafe bekommen musste- ja das war schade, dass man da das Strafmaß nicht erfahren hat- hätte ja z. B. eine Radiomeldung sein können.
    Aber ich war gut unterhalten und freue mich auf die nächsten Folgen.

  • Auch beim zweiten Mal fand ich die Schauspieler großartig, wirklich gute Arbeit von den Darstellern! Trotzdem hat mich das viele Geballer immer noch gestört und ich frage mich, ob die Söldnergruppe wirklich nötig war. Spannung war vorhanden, aber die Wendepunkte in dieser Folge waren leider voraussehbar.


    Ich bleibe bei 7\10!

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