[E348] Quoten zu "Endstation"

  • Leider war der Staffelauftakt ein flopp.


    Insgesamt erreichte man 2,23 Millionen Menschen, die eine Quote von 11,8% Marktanteil beträgt.



    "Insofern könnte die mit dem Hauptdarsteller-Wechsel eingehende Veränderung auch gleich wieder eine Chance der Nachjustierung innerhalb des Formats sein."



    Mehr dazu: http://www.quotenmeter.de/n/10…n-bei-der-autobahnpolizei

    "Mit Alex Brandt werden wir die Cobra ein weiteres Mal neu definieren - Alex Brandt ist ein toller Charakter mit Ecken und Kanten".

  • Ich hoffe inständig, dass RTL die richtigen Schlüsse daraus zieht. Vor allem sollte man mal auf die zahllosen Reruns verzichten, bzw. auf Kiefer-Folgen oder die Folgen vor Beck zurückgreifen.

  • Wundert mich nicht großartig. Die Quoten sind schon länger rückläufig(er) und RTL setzt voll und ganz auf TVNOW, sonst wären die meisten Folgen nicht schon abrufbar. Scheint ja ein neues Konzept zu sein, andere Serien, wie bspw. „Beck is back“ wurden auch schon (fast komplett) vorab veröffentlicht.

    8) Ist ja wie auf der Autobahn hier....! :D

  • Fragt sich nur ob intern die Zahlen von TVNOW auch irgendwie relevant sind wovon wir gar nichts wissen. Ansonsten bleiben diese Zahlen und ich bin mir fast sicher, dass das in etwa gleich bleiben wird, eine Katastrophe. Da braucht man sich den neuen Partner schon bald sparen, wenn das so gewaltig in den Boden kracht.


    Ich bin mir sicher, dass die Quoten im F20 sicherlich nicht besser werden, wenn der Neue mit von der Partie ist und er den Zuschauern aus irgendwelchen Gründen auch immer nicht gefällt.

    "Mit Alex Brandt werden wir die Cobra ein weiteres Mal neu definieren - Alex Brandt ist ein toller Charakter mit Ecken und Kanten".

  • Fragt sich nur ob intern die Zahlen von TVNOW auch irgendwie relevant sind wovon wir gar nichts wissen.

    Na es wird ja von den Verantwortlichen für TV Now ja immer wieder bestärkt, dass man damit VOD-Diensten wie Netflix oder Amazon Prime Konkurrenz machen möchte. So ambitioniert das Ziel auch sein mag, so sehr wird das meiner Meinung nach in die Hose gehen, weil das Programm bei der Mediengruppe RTL und deren Fernsehsender größteils dann doch eher leichte Unterhaltung ist und mal ernsthaft: Wer zahlt dafür, um solche Qualitätsproduktionen wie den Blaulicht-Report, Teenie-Mütter oder Frauentausch zu sehen? Genau, niemand. Das weiß auch RTL und deswegen kaufen sie jetzt massenhaft Serienlizenzen (überwiegend aus den USA) ein und bieten diese Serien exklusiv auf TV Now an. Dazu gesellen sich dann noch solche "Top-Produktionen" wie Temptation Island, was ein TV-Now-Original ist (mWn aber trotzdem bei RTL gezeigt wird). Ist halt nur die Frage, ob die Leute dann auch dafür zahlen wollen, weil was bringt das Angebot, wenn die Leute lieber andere, bessere Serien bei Netflix sehen?


    Aber um nicht alles von TV Now schlecht zu reden: Man hat sich auch die Rechte für die Serienverfilmung von "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" geholt (dass das in Österreich im ÖR gezeigt wurde sei mal dahingestellt). Aber es macht schon den Eindruck, als habe man bei RTL entdeckt, dass der Trend bei Serien immer mehr zu VOD hin geht, deswegen bietet man vermutlich auch alle Folgen bereits im Voraus über Premium an.


    So - und jetzt zum negativen Teil des ganzen: Man hält sich über die Nutzungszahlen ja relativ bedeckt und ich könnte mir vorstellen, dass die nicht der Burner sind, dabei haben sie gerade bei solchen VOD-Plattformen viel bessere Möglichkeiten ihr Publikum zu identifizieren und Aufrufzahlen zu beurteilen. Ich wäre bisher jedoch schon davon ausgegangen, dass ein Werbeblock im linearen TV für RTL erfolgreicher ist, als die VOD-Plattform TV Now.


    Ich denke eher, dass die schlechten Quoten einfach weggesteckt werden, weil man sowieso kein Alternativprogramm zur Verfügung hat (das hab ich letztens ja bereits erwähnt). Wenn man dann aber eh schon nach dem Schema "mir is alles wurscht" agiert, kann man doch direkt den Sendeplatz wechseln um nicht jede Woche von GNTM versenkt zu werden. Sowas wie ein Seriendonnerstag funktioniert doch sowieso immer nur eine gewisse Zeit im Jahr (nämlich dann, wenn "Der Lehrer" und "Alarm für Cobra 11" neue Folgen haben), weil entweder es laufen irgendwelche Serienwiederholungen (die man eh schon zu Tode gesendet hat) oder man hat sonst irgendein schwaches Programm. Angesichts dessen, dass man die aktuelle Staffel bis in den Juni strecken will, weil man immer wieder irgendwas anderes zeigt, sieht man doch sehr schön, dass man den Seriendonnerstag selbst nicht ernst nimmt. Und hab ich die Wahl, dann schau ich doch entweder eine Show im TV oder zieh mir die Serien nach Lust und Laune über die Mediathek rein. Nachdem Cobra 11 eh keinen horizontalen Erzählstrang hat, verpass ich ja ohnehin nichts, wenn ich eine Folge nicht sehe.

  • Hinzu kommt, dass RTL viel zu wenig und zu spät Werbung macht! "Endstation" war ihnen nicht mal einen Post auf Facebook wert.

    Vinzenz Kiefer ist war die größte Chance für die Cobra!!

  • Ist doch nur logisch, dass die Quote si niedrig ist.


    1. Wenn man schon die fast komplette Staffel vorher im Internet veröffentlicht.


    2. Gerade zu Tom Becks Zeiten wurde exzessive Werbung für die neue Staffel betrieben. Im TV liefen schon im Voraus und auch sehr oft die Trailer zur Staffel. In Köln hingen riesige Plakate und gerade bei Ben‘s letzter Staffel gab es auf Facebook einen Blog vom Charakter Ben, der die Staffel über regelmäßig sich mit uns Fans unterhielt.


    All das gibt‘s heute nicht mehr, von Piloten ganz zu schweigen. Es wird minimaler Aufwand in den sozialen Netzwerken betrieben und das auch nur eine Woche vor Sendestart.

  • Jap, das Format "Alarm für Cobra 11" ist RTL wirklich egal geworden. Ich bin schon sehr gespannt, wie man den Fans auf Facebook verklickert, dass insgesamt 5 Mal zwischen Staffelauftakt und Staffelfinale was Anderes läuft. Die sind schon in der letzten Herbststaffel wegen den 2 Wochen Unterbrechung fast Amok gelaufen, das wird sicher witzig. Das ist wohl einfach ein Verzweiflungsschuss, um so unfallfrei wie möglich über den Sommer zu kommen, im Herbst dann ja gleich wieder neue Folgen - und sicherlich werden es wieder 11-13 mit dem selben Budget wie für 6 Folgen. Ich gehe stark davon aus, dass wir selbst die 3 Millionen Zuschauer bis zum Ende von Paul Renner im Herbst nicht nochmal knacken werden. Allerdings frage ich mich immer noch, wie es sein kann, dass ein Sender mit mehr als 30 Jahren Sendegeschichte so große Probleme hat, am Donnerstagabend mal was Anderes zu zeigen als zum hundertsten Mal Cobra 11 oder Der Lehrer, letzterer musste das Ruder ja zuletzt selbst am Dienstag rumreißen. Irgendwann ist VOD relevanter als TV. Aber das wird mit Sicherheit noch 10-20 Jahre Minimum dauern. RTLs brachialer Umbruch kommt viel zu früh.

  • Fragt sich nur wieso denen ihr eigenes "Zugpferd" egal geworden ist. Schon in der Zeit mit Vinzenz konnte man das irgendwie spüren, aber nicht so heftig wie ich finde. Die Belanglosigkeit von RTL und den Machern nervt einfach und dann wundert man sich wieso die Cobra keine Quoten einfährt.


    Die neue Staffel mit Paul hätte damals einfach nicht im Frühjahr starten sollen, sondern im Herbst, dann hätte man genug Zeit gehabt, um sich ein ordentlich Konzept auszudenken. Jetzt haben wir wieder den Salat, aber nun ist die notwendige Zeit vorhanden, um ein neues und gescheites Konzept auf die Beine zu stellen. Ob das denen gelingen wird wage ich zu bezweifeln.


    Mit Paul Renner wird man niemals die 3 Millionen knacken, denn wir schwanken irgendwo zwischen 2 Millionen Zuschauer und das sind einfach katastrophale Zahlen.


    Mittlerweile bin ich der Ansicht, dass die Cobra auf einem anderen Sendeplatz besser aufgehoben ist und man sich für den Donnerstag ein neues Motto als Seriendonnerstag überlegen sollte. Andererseits begreift dann die Hälfte der Zuschauer nicht wann die Cobra dann wieder tatsächlich läuft, weil sie schon an den Donnerstag gewöhnt ist. Da müsste man wieder mehr Werbung machen und vielleicht sogar begründen damit es JEDER versteht.


    Nach wie vor bin ich der Ansicht, dass die Cobra mit neuen innovativen Ideen und einem neuen Konzept wesentlich mehr könnte, also bloß die Belanglosigkeit, die RTL mit ihrer beschissenen Eindimensionalität an den Tag legt. Die Forderungen drehen sich mittlerweile eh nur noch im Kreis: Handlungsstränge, Cliffhanger, Dramatik + Emotionen, notwendige Härte und gescheite Drehbücher. Ja, es ist nicht so schwer, aber die Cobra ist bei RTL einfach nicht richtig aufgehoben.

    "Mit Alex Brandt werden wir die Cobra ein weiteres Mal neu definieren - Alex Brandt ist ein toller Charakter mit Ecken und Kanten".

  • Ich glaube, die Gewöhnung an den neuen Sendeplatz würde ziemlich schnell gehen. Vor der Ausstrahlung der 7. Lehrer-Staffel donnerstags hat man ja Staffel 1-6 dienstags wiederholt. Die Erstausstrahlungen erfolgten aber damals donnerstags. Durch die Wiederholungen haben prompt einige Leute gefragt, wieso die neue Staffel jetzt wieder am Donnerstag läuft und waren sich sicher, dass der Starttermin am 4. Januar ein Fehler ist und eigentlich der 2. Januar gemeint war. Und ich halte die Facebook-Fangemeinde vom Lehrer ganz allgemein schon für anspruchsvoller, kritischer und intelligenter, als die von der Cobra 11-Facebookseite (und nein, das bezieht sich natürlich nicht auf alle!). Bei der Cobra würde sich spätestens in der Herbststaffel 2020 also bestimmt kaum noch jemand an den alten Sendeplatz erinnern.

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