Mr. Black

  • Hier hist noch eine Story die aus der gemeinsamen Feder mit Steffi stammt. viel Spass beim Lesen und die FEEDs nicht vergessen!!!


    Mr. Black


    „SEMIR! Pass auf!! Stell dich quer und brems ihn doch aus!! Hey…. Was machst du denn? Bist du wahnsinnig? Du kannst mich doch nicht schneiden? Was soll das denn!“ Tom brüllte im Büro und Semir lachte Tränen. Beide hatten Nachtdienst und da es ruhig war, spielten beide auf der Play-Station ein Autorennen. Semir gewann natürlich. Für Tom mit unlauteren Mitteln aber beide hatten ihren Spass. „So… das war die letzte Runde, die du gewonnen hast. Wenn du mal endlich fair spielen würdest dann hätte ich auch mal eine Chance….“ Semir lachte immer noch. „Du wirst mich nie schlagen. Ich bin der King.“


    „Pah, das bist du nur, weil du betrügst. Du spielst nicht fair.“ Tom zog ab in die Teeküche, gefolgt von Semir, der immer noch am lachen war. „Komm, du kannst es nur nicht vertragen, dass ich gewinne. Ausserdem bin ich eindeutig der bessere Fahrer. Das sagt meine Statistik. ich habe weniger Autos auf dem Gewissen als du.“ „Kein Kaffee mehr da und ich hab keine Lust neuen zu kochen. komm, wir drehen eine Runde und machen beim Eifeltor einen Stopp.“ Tom holte sein Jackett und Semirs Jacke. „Du fährst“ „ Hast wohl für heute keine Lust mehr, was?“ „Laber nicht, fahr einfach und mach die Heizung an, mir ist kalt.“ Im dichten Herbstnebel fuhr Semir auf die A4. Um die vorgerückte Stunde war kaum noch Betrieb.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Semir starrte auf die Autobahn. Der Nebel wurde dichter und es tat ihm auf den Augen weh. „Boah… das wird wieder eine Suppe. Da sind Unfälle vorprogramiert. Sieh dir nur mal die Idioten an. Die halten nicht einmal den Sicherheitsabstand ein.“ sagte er und deutete hinter sich. Ein LKW fuhr ihn ziemlich dicht auf. „Hey… ich glaub du machst ihm lieber platz und zeigst dann mal unsere Lichterorgel“ meinte Tom. Semir sah ihn kurz an. „Tom… das hier ist kein Spiel mehr. Wir sind jetzt im wahren Leben. Wenn ich dem jetzt ausweiche, dann baut der einen Unfall.“ Tom sah ihn an. „Na dann bleib doch hier.“ grinste er. „hey sag mal spinnt der?“ Von hinten krachte und klirrte es, man hörte Bremsen quitschten und mehrer Wagen prallten bereits in den sich querstellenden LKW, dessen hinterer Anhänger umkippte und sich mitten auf die Fahrbahn legte. „Scheiße.......“ Semir zog 50 Meter weiter auf die Standspur machte das Blaulicht an und griff zum Funk, während Tom schon aus dem Wagen gesprungen war und den anfahrenden verkehr warnen wollte. „Ja Hotte mach.. alles was Räder hat, RTW, Feuerwehr, das volle Programm. Und macht die Autobahn dicht.“ schon warf Semir den Funk auf den Sitz und rannte hinter Tom her.


    „RAUS!! ALLES RAUS AUS DEM WAGEN!“ schrie Semir laut und rannte die Fahrzeugreihe durch. Er sah Tom an einem der PKWs stehen und rannte hin. Doch bevor er ganz angekommen war, sah er eine Flamme unter dem LKW. „TOM!! Schnell der Wagen brennt.“ Semir rannte zum LKW und wollte den Fahrer rausziehen. Er stand am Fahrzeug und versuchte die Tür zu öffnen, während ein anderer Verkehrsteilnehmer versuchte die Flammen mit dem Feuerlöscher zu ersticken. Semir schaffte es den Fahrer rauszuziehen und zog den bewußtlosen Mann vom Wagen weg. Der Mann mit dem Feuerlöscher hatte aufgegeben. Tom kam zu Semir und half ihn den Verletzten aus der Gefahrenzone zu ziehen. Sie waren gerade weit genug weg, als es einen extremen Knall gab. Dann flogen glühende Blechteile durch die Luft.


    Tom und Semir duckten sich als ein weiterer Knall zu hören war. „Holla... was war das denn?“ Tom sah den Wagen neben dem er noch vor Sekunden gestanden hatte und schüttelte den Kopf. „ Na gut, dass du da weg warst, sonst wärst du gegrillt worden. Aber jetzt ist dir sicher nicht mehr kalt, oder?“ „Ne, dafür fühl ich mich grad irgendwie angekokelt.“


    Mittlerweile kamen vom Stauende die ersten Rettungsfahrzeuge und Verstärkung. „Mein Gott, das sieht hier ja aus....“ Hotte schüttelte den Kopf und sah sich um. Nach Stunden war das letzte Fahrzeug auf dem Hänger Richtung KTU unterwegs und die Unfallstelle konnte wieder freigegeben werden. „ Super, das bist du schuld. Nur weil du Kaffee am Eifeltor haben wolltest sind wir da mit reingeschliddert und mein Wagen ist kaputt.“ Semir stieg aus dem Abschleppwagen vor der PAST und knallte die Türe wütend zu. „Nu hab dich nicht so. Wärest du rechtzeitig zur Seite gefahren, so wie ich gesagt habe, wär das nicht passiert“ Nun lachten Beide. Doch kurze zeit später als Hartmut anrief hatten sie nichts mehr zu lachen.

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  • Sie saßen im Büro als Hartmut anrief. „Sagt mal Jungs… ich weiß ja, dass euer Job etwas gefährlicher ist als meiner. Also mit Verfolung und so… aber dass ihr einen LKW mit so viel TNT von der Straße fegt, ist nun wirklich nicht gerade alltäglich….“ „TNT?“ fragte Tom verwirrt. „Ja… TNT, das ist ein ziemlich gefährlicher Sprengstoff und wird eigentlich nur in Spezialfahrzeugen transportiert.“ „Hartmut ich weiß genau was TNT ist.“ „Ja sicher Tom. Aber das Besondere an diesem Zeug ist, dass es aus den Beständen einer Sprengfirma stammt, die sich das Sprengen von Gebäuden zur Spezialität gemacht haben.“ „Was? Mitten in der Nacht und dann in einem normalen Wagen? Da stimmt doch was nicht.“ „Nun da müsst ihr anfangen zu suchen.“


    Tom legte den Hörer auf und schüttelte den Kopf. „Semir, warum wir? Warum immer wir?“
    „Wieso? Was schaust du ich so irritiert an?“ „Das war Hartmut. In dem Unfallwagen war TNT... super. Wieso können wir nicht mal einen stink normalen Unfall haben und gut ist. Nein, wieder in die Vollen.“ „Jetzt nochmal für mich. Der Wagen der so laut exlodiert ist, da war TNT drin?“ „Ja. Und ich habe das Kennzeichen überprüft. Es ist gefälscht. Und der Mann,. der den Wagen gefahren hat ist verschwunden. Der Name, der auf dem Ausweis stand, existiert nicht.“


    „Ja super. Was hat Hatmut sonst noch gesagt?“ Tom grinste. „Das es unser Problem ist. „Okay… dann werden wir zum Dienstende diese Sprengfirma besuchen. Mal sehen, warum sie den Diebstahl nicht gemeldet haben.“ Semir nickte. „Ich sehe schon jetzt wieder ne Menge an Überstunden auf uns zukommen.“

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  • Am nächsten Morgen fuhren sie zum Werk. Der Chef war ein gewisser Olaf Werner. „Ah… die Herren der Polizei, Sie kommen sicher wegen dem Raub.“ Semir sah Tom an. „Ähm… ja. Wann bitte ist das gestohlen worden?“ „Wir sollten uns im Büro unterhalten.“


    Werner führte sie in sein Büro und setzte sich. Die Situation war ihm sichtlich peinlich.
    „Ähm.. ja.. gestohlen worden ist es gestern. Aber ich dachte, nun ja, das klärt sich. Sie wissen ja wie das ist, wenn man einmal in Verruf gerät...“ „Ach, wir wissen das? Herr Werner. Sie leiten ein Unternehmen was mit einem Sicherheitszertifikat ausgestattet ist, wissen sie was das heisst?“ Tom hämmerte auf den Tisch. „Ja, nur...“ „Nichts ja nur. Der Sprengstoff ist auf der Autobahn hochgegangen und jetzt haben wir den Fall am Hals. Sie können von Glück reden, dass es keine Toten gegeben hat.“ „Da konnte ich doch nichts für, sicher nicht.“ „ Ja dafür ist es jetzt zu spät. Wir würden dann gerne lückenlos alle Angestellten der Firma überprüfen, Personalliste bitte und wann jeder wo gewesen ist gestern. So einfach kann man Sprengstoff ja nicht stehlen, da muss ja schon jemand aus der Firma dran beteiligt gewesen sein.“ Tom sah den Mann ernst an und stand auf.


    Werner sah Tom an. „Sie wollen doch nicht im Ernst jemanden aus meiner Firma des Diebstahls verdächtigen. Das ist absurd. Völlig absurd.“ „Ach ja? Und wie ist dann Ihr Sprengstoff, der doch eigentlich unter Verschluß gehört auf die Autobahn gekommen?“ fragte Semir wütend. Werner sah Semir an. „Herr Gerkhan. Ich kann schlecht Ihren Job machen, genauso wie Sie den meinen machen können. Sie bekommen die Personalliste von meiner Sekretärin. Und Sie sollten aufhören die Schuldigen bei uns zu suchen. Sicher war das jemand der das Schloss geknackt hat und….“ „Herr Werner, wer hat denn den Schlüssel zum Depot?“


    „Nun, meine Sekretärin, ich, alle Sprengmeister und der Wachmann.“„Nun ja, das sind ja eine ganze Menge Leute. Und die waren alle gestern hier?“ „Nein, bis auf 3, oder warten sie. Der Schmitt, der ist seit gestern Mittag krank. Der ist nach Hause, also 4.“ Tom wurde hellhörig. „Schmitt? Wie sieht der Mann aus...“ „Moment...“ Werner kramte in seinem Schreibtisch und zog ein Bild heraus „ Hier, das ist Schmitt.“ „Bingo Semir. Schau mal. Da ist der Mann, dessen Name es nicht gibt.“

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  • Tom sah ihn an und grinste dann. „Na jetzt nicht mehr. Okay…. Herr Werner. Das genau ist der Mann, der den Wagen gesteuert hat. Wo wohnte Herr Schmitt?“ Werner sah ihn an. „Wohnte? Ich denke der wohnt immer noch dort.“ Tom schüttelte den Kopf. „Nein… er wohnt jetzt etwas weiter untern. Ich meine wenn die Reste von ihm aufgesammelt sind. Er ist tot.“ „Was sagen Sie da?“ „Ja er ist tot. Gestern bei der Explosion so schwer verletzt und heute Nacht verstorben.“


    Werner war sichtlich schockiert und hatte Mühe, die Fassung zu bewahren.
    "Ja, also, das glaube ich nicht. Er war doch immer so zuverlässig, ein absolut loyaler Mitarbeiter.... Hier. das ist seine Adresse." er reichte Tom einen Zettel.
    "Gut, dann werden wir uns da mal umsehen. " Tom steckte den Zettel ein.


    Auf dem Weg zu Schmitts Wohnung dachte Semir laut " Schmitt gibt sich für jemand anderen aus. Ok, aber wer war dann der Mann dessen Ausweis du hattest? Da muss eine 2.Person mit im Wagen gewesen sein. Ich werd den Verdacht nicht los, das da was ganz im Argen ist. Mein Magen grummelt." "Dann iss was....." "Ne, im Ernst Tom. Gefälschter Ausweis, TNT, das ist kein kleines Vergehen, da stecken große Fische hinter"


    Sie standen vor der Wohnungstür. Semir sah Tom an. Auch er hatte die Einbruchspuren entdeckt. Sie zogen die Waffen und gingen sich gegenseitig deckend in die Wohnung. Semir ging ins Wohnzimmer. Dort war alles durchgewühlt. Tom ins Schlafzimmer. Auch hier war alles rausgerissen. „TOM?“ fragte Semir. „Ja… hier. Mann sieht das aus. Die haben etwas gesucht.“ Semir kam zu ihm. „Ja… die Frage ist nur was. Ich meine… der wird hier kaum Unterlagen oder sowas gehabt haben.“ Tom nickte. „Ja… wenn er nur der Fahrer war sicher nicht.“ Semri ging in die Küche. Die Schränke waren ausgeräumt worden. „Na vielleicht war er kein ordnungsliebender Mensch und mochte die Unordnung hier.“ lachte er.


    "Hm, also ich denke mal hartmut soll kommen und hier alles nach Fingerabdrücken absuchen, wer weiß, ob wir was fnden." Tom zog sein Handy und rief in der KTU an. "Schau mal, hier.“ Semir hatte mit einem Bleistift über einen Notizblock gestrichen und eine Nummer zu tage gelegt. "Mal sehen, wer da rangeht." Er nahm das Telefon und wählte die Nummer.
    "Grüß Gott. Schweizer nationalbank,Gürtli am Apparat…"

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  • „Entschuldigung…hab mich verwählt.“ Semir legte auf. „Schweizer Nationalbank…. Na ich denke wir können davon ausgehen, dass unser Herr Schmitt etwas zu verbergen hat. Ein normaler Arbeitnehmer ist das sicher nicht.“ Tom nickte. „Semir… sieh mal hier.“ Tom zeigte auf die Rückseite vom Garderobenschrank. Semir sah hin. Er griff zu dem Etwas und zog einen Briefumschlag ab. „Wollen wir reinsehen?“ Tom schüttelte den Kopf. „Nachher ist da ein Sprengsatz drin. Lass ihn zu. Hartmut soll ihn besser öffnen.“ „Angsthase.“ lachte Semir und riss den Umschlag auf. "Hm, was immer das auch ist, ich glaube hartmut kann da mehr mit anfangen." Semir zog eine Art Speicherkarte aus dem Umschlag und mehrere Blätter mit Zahlencodes, Nummern und Buchstabengewirren. "Sieht mir nach einem elektronischen Türöffner aus oder sowas in der Art" Tom steckte das Ding in eine kleine Plastiktüte und legte es zur Seite.


    Nachdem die Kollegen der Spusi eingetroffen waren, machten sich Tom und Smeir zurück auf den Weg ins Revier. "Wollen wir doch mal sehen, was uns der Computer alles über diese Firma und Schmitt noch so veraten kann. Langsam werde ich neugierig."


    Semir grinste nur. „Na schauen wir doch direkt mal rein“ Er tippte den Namen ein und schon kurz darauf erschienen die Angaben. „Hier… Helmut Schmitt, geboren am 7.3. 1962 in Hamm. Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft und…ah…hier… wegen Unterschlagung und Veruntreuung zu einer Strafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Damals hat er knappe sechstausend DM veruntreut. Damals war er bei der Kölner Securety angestellt. Hauptsächlich für Banken zuständig. Unverheiratet, keine Kinder.“ Tom sah ihn an. „Nichts Besonderes?“


    "Ne, auf den ersten BLick vielleicht nicht. Aber ich finde es komisch, er klaut TNT und hat ein Kontakt zu einer schweizer Bank. Jetzt ist er tot. Hat einen Umschlag mit verdächtigem Inhalt versteckt und nun ja. " "Wie wäre es, wenn wir mal seine Nachbarn befragen? Es könnte doch..." Tom wurde vom Läuten des Telefons unterbrochen. "Ja Semir hier. Hartmut, was gibts..ok... wir kommen...." er legte auf. "Was hat unserse Supernase gefunden?" "Was, was er uns unbedingt zeigen muss, weil, wie er sagte: wir es sonst eh nicht verstehen..." "Ach ja.... hält er uns für dumm oder was?" "Das hast du gesagt."

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  • Freut mich nebenher mal eben schnell zu lesen, dass euch unsere Story gut gefällt. :D Dann gibts jetzt Frühstück, ehe ich wieder auf Arbeit husche:



    :baby:


    30 Minuten später standen sie in der KTU und hörten Hartmut gespannt zu. "So und mit dieser Karte und den Codes.. voila.simsala bim.... aha ja und ich habe in der Wohnung noch Fingerabdrücke gefunden von einem alten Bekannte. Safeknacker Johann...."


    Semir sah Hartmut an. „Hartmut… könntest du vielleicht erst einmal einen Satz beenden, bevor du einen zweiten anfängst?“ „Was? Ach ja… sicher… Also die Zahlen und die Buchstaben sind Codes…“ Hartmut sah Semir stolz an. „Hartmut, das es keine Schachzüge sind weiß ich auch. Von was sind das Codes? Was ist auf der Karte?“ Hartmuts Grinsen erlosch. „Die Karte….? Ah ja… also die Karte ist eine ganz normale Zugangskarte für einen Sicherheitsbereich. Von wo… keine Ahnung. Das müsst ihr herausfinden. Aber dieser Safeknacker Johann…Reichelt… der kann euch sicher weiterhelfen.“ Semir rollte mit den Augen. „Danke Hartmut.“


    "Scheint so, als würdest du mit deinem Bauchgefühl Recht behalten." Draussen im Wagen sah Tom Semir grinsend an."Ich bin halt gut." "Also, spinnen wir mal rum. Unser Schmitt klaut TNT und hat mit Reichelt einen Bruch vor. Mal angenommen in der schweizer Nationalbank. Dafür ist diese Karte und die Zahlencodes. Richtig?" "Richtig" "Das ist nicht seine Größenordnung. Weder die von Schmitt noch die von Reichelt. Also sind die nie im Leben zu Zweit gewesen. Richtig?" "Richtig." "Kannst du auch mal was anderes sagen, als Richtig?"
    "Ja, was denn? Wie wärs mal mit ner Runde Kaffee und ner Bulette bei Schröder?"
    "Gute Idee, da waren wir schon ewig nicht mehr." Tom änderte die Richtung und schlug den Weg zu Schröder ein.




    Reichelt saß mit den Männern um einen großen Tisch "Warum habt ihr Schmitt erledigt?"
    "Der hat sich selbst erledigt, Blödmann. Scheiße nur, dass die Bullen mit Sicherheit den Sprengstoff analysiert haben. Da geh ich jede Wette ein, wir müssenvorsichtig sein."
    Reichelt nickte. "Ich muss die Karte noch aus Schmitts Wohnung holen, wann soll ich das machen?"


    „Um die Karte kümmere ich mich. Hoffen wir doch mal, das die Bullen noch nichts heraus gefunden haben.“ Reichelt nickte. „Na die sind sicher nicht so intelligent. Schmitt hat einen falschen Pass und…..“ „Falschen Pass? Ja seid ihr den total bescheuert? Die Bullen finden doch sofort heraus dass der Pass falsch ist. Ihr seid doch absolute Idioten. Aber eins merkt euch, wenn mein Plan dadurch mißlingt, dann werdet ihr euch wünschen, ebenso tot zu sein, wie Schmitt.“ Reichelt nickte und nahm seine Jacke. Er fuhr zu Schmitts Wohnung, die er versiegelt vorfand "Scheiße, die Bullen waren schon dort gewesen. " dachte er sich und brach dennoch in die Wohnung ein.

  • Durch den Türspion auf der anderen Seite blickte die alte Frau Ungerer und sah einen Mann in die Wohnung, wo kurz vorher noch die Polizei gewesen war einbrechen. Sie suchte nach der Karte des netten Polizisten und rief an. "Ja Ungerer, die Nachbarin von Herrn Schmitt, sie haben mir doch ihre karte gegeben.. also da drüben, da ist grad ein Mann rein....." Semir riß die Augen auf „Ja danke. wir sind unterwegs." "Partner, gib Gas, bei Schmitt wird grad eingebrochen."


    Tom sah ihn an. „Aber da hat doch schon…“ Semir grinste. „Ja noch mal… Los fahr!!“ Tom trat das Pedal durch. Als sie in der Wohnung ankamen öffnete Frau Ungerer die Tür. „Er ist immer noch drin.“ Sagte sie leise. Semir schickte sie wieder in die Wohnung und forderte sie auf, die Türe abzuschließen. „Wir klopfen bei Ihnen, wenn die Gefahr vorbei ist.“ Beruhigte Tom sie. Die Frau verschwand und legte einige Schlösser vor. Semir und Tom zogen die Waffen und betraten die Wohnung.


    Tom stieß leise mit dem Fuß die Türe auf und sah in den Flur. Reichelt hatte das Geräusch bemerkt und war durch die Küche in den hinteren Teil der Wohnung gelaufen, kletterte gerade aus dem Fenster, als der Blumtenopf schepperte. "Da war was...Tom..." Semir nickte in Richtung Küche. Bei Waffen im Anschlag sich gegenseitig Deckung gebend blickten sie um die Ecke. Das Fenster stand offen. "Ich geh hinterher, nimm du den Weg durch den Hof" schon steckte Tom seine Waffe ein und machte einen Sprung auf den Fenstersims.
    Semir rannte durchs Treppenhaus nach unten und in den Hof. Von dort sah er eine männliche Gestalt aufs Nachbardach laufen und springen. Tom war hinter ihm.
    Semir sah sich um, rannte auf die Straße und in die nächste Seitengasse.

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  • Morgeeeen und ein kleines Stück :baby:



    Tom rannte hinter Reichelt her. „Bleiben Sie stehen!“ rief er und gab einen Warnschuss ab. Reichelt rannte weiter. Er sprang auf das nächste Dach. Tom versuchte ihn zu stoppen und sprang hinterher. Reichelt war schneller als er und Tom fluchte wild.


    Semir sah die beiden springen. „Tom… mach bloß keine Scheiße. Wir kriegen ihn hier unten.“ Rief er ihm zu. Tom winkte nur ab und rannte weiter. Semir kam in die Hinterhöfe und genau hier müsste Reichelt die Dächer verlassen. Semir stellte sich etwas verdeckt in die Einfahrt.


    Reichelt strauchelte und Tom war mit einem Satz bei ihm. Sie taumelten und Tom verlor das Gleichgeicht, prallte nach hinten über eine kleine Mauer und viel rückwärts aufs Vordach des nächsten Hauses, blieb benommen liegen. Reichelt raffte sich auf, sprang aufs nächste Dach und hangelte sich dort die Feuerleiter herunter. „Trottel...“ dachte er sich und wollte gerade um die Ecke rennen, als er Semirs Stimme hörte. „Stehenbleiben, das wars dann“ Im Affekt drehte er sich um, machte einen gekonnten Fußtritt und beförderte Semir 2 Meter nach hinten in die Mülltonnen, sprang hinterher und verpaßte ihm einen Kinnhaken.


    Semir streckte sich. Reichelt verschwand. Tom kam zu Semir und tätschelte ihm die Wange. „Hey… schläfst du immer im Müll?“ Semir sah ihn mit glasigen Augen an. „Was? Aua… Wo ist er?“ Tom sah Semir an. „Tja… du hast ihn entkommen lassen.“ Semir stand auf. „Hey Augenblick mal… du doch auch.“ „Ja aber ich hab es versucht.“ „Ach ich nicht, oder was?“


    Reichelt stieg in den Bus. Er setzte sich in die letzte Reihe und griff zum Handy. „Hören Sie… es tut mir Leid. Die Bullen waren bereits in der Wohnung von Schmitt. Sie haben die Karte und die Codes.“ Reichelt brummte und steckte das Handy weg.“Scheiße, er wusste was nun kommen würde. Diese dämliche Karte besorgen, egal wie. Aber er hatte auch schon eine Idee.“


    „Boah du stinkst.“ „Danke. halt dir die Nase zu und sei ruhig. Wenn ich bemerken darf, du siehst auch nicht besser aus.“ er war einen Blick auf Toms vorher schwarzes Jackett, welches über und über mit Mossflecken gesprenkelt war. „danke für dien Mitleid, ich hätt mir auch den Hals brechen können da oben.“ „Dein Pech, hab je gebrüllt du sollst aufpassen. Und nun? Stehen wir da. Aber den bekommen wir, dass schwör ich dir.“

  • Tom sah Semir an und lachte auf einmal los. „Ja… weißt du auch wie er heißt?“Semir grinste ihn an. „Ja… weiß ich.“ Toms Lachen verlosch. „Wie bitte?“ „Tja… der Junge ist nicht ganz helle. Er hat sein Ausweis verloren.“ Er wedelte mit einer Plastikkarte. Tom nahm sie und sah auf den Namen. „Du Hirni… das ist doch gar kein Ausweis.“


    Reichelt fuhr zu seinem Auftraggeber. „Verdammt woher wußten die so schnell, wo Schmitt wohnte?“ fragte er ihn. Der Mann drehte sich zu ihm um. „Weil der Arbeitgeber die Adressen hat. Schon mal davon was gewußt? Aber davon werde ich mich nicht abhalten lassen. Ich brauch die Karte und den Code. Egal wie beschaff sie mir.“ Reichelt nickte. „Ja… aber wie denn? Ich meine die Bullen haben die Karte und den Code bestimmt im Revier und ….“ Der Gegenüber lächelte. „Genau… also besorg sie. Du hat bis morgen Abend zeit.“


    „Ein Ausweis nicht, aber dafür etwas anderes. Und das zeigt uns wo der gute Mann arbeitet. Es ist eine Eingangskarte für eine Firma. Hier.Fensterputzdienst Ungermann.“ „Ja gut und weiter?“ „Mensch Tom, ist dir bei deinem Flugversuch das Hirn abhanden gekommen? da fahren wir jetzt hin, aber... ich denke erst geh ich duschen.“ „Da hast du allerdings Recht Partner.“ Tom grinste.


    Reichelt lief es heiss und kalt den Rücken runter bei dem Gedanken, dass er diese dämliche Karte besorgen musste. Aber mit etwas Glück war das ganz einfach. Er hatte ja schliesslich gute Freunde und eine davon war Jenny. Die wiederrum kannte einen Bullen und der würde sicher wissen, wer an dem Fall dran war.“


    „Jenny… bitte hilf mir. Ich will nur wissen, wer diesen Fall bearbeitet. Bitte.“ Er sah sie an. Jenny lächelte und warf ihre blonde Mähne zurück. „Ich frage ihn, aber nur weil du es bist.“ Er küsste sie. „Würdest du es mir bitte umgehend sagen, wenn du es weißt?“ Jenny nickte.


    Tom und Semir waren, nachdem Semir ausgiebig geduscht hatte, zu der Firma gefahren. Doch leider stellte es sich als schwierig heraus. Die Karte war ohne Nummer und ohne Namen. Der Inhaber erklärte, dass hier die Aushilfen, die Angestellten, die Besucher. Alle bekämen eine solche Karte, die für einen Tag galt. Semir rollte die Augen. Was für ein Aufwand, dachte er nur.

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  • Johann ging an Telefon und sah auf dem Display zufrieden Jenny Nummer. „ich bins. Also Frank sagt, der fall liegt bei den Autobahnbullen. Was hast du wieder angestellt?“ „Nix, zu schnell gefahren und hinter mir hats gekracht. mehr nicht. danke. Hast was gut bei mir.“ „Mach kein Scheiß Johann. Du hast einen Aushilfsjob und bekommst sicher bald ne Festanstellung.“ „Ne Süße, keine Sorge. Also bis dann“ er legte auf und atmete durch. Autobahnbullen, ok. Also wußte er wenigstens wo er nach der karte suchen musste und griff zum Telefon, holte sich die Nummer der PAST und hatte Sekunden später Hotte am Telefon.


    „Autobahnpolizei Köln, Herzberger am Aparat. Wie kann ich Ihnen helfen?“ „Guten Tag, Schmitz mein Name. Es geht um einen Unfall. Dabei ist ein Wagen explodiert. Ich hab es gesehen, aber ich selbst war in Eile und bin deshalb weitergefahren.“ „Ah ja… wo und wann war es denn?“ „Ähm… das müsste jetzt zwei Nächte hersein. Auf der A4 glaub ich.“ „Dann weiß ich welchen Unfall Sie meinen. Allerdings wird der von meinen Kollegen bearbeitet. Das sind die Herren Kranich und Gerkhan.“ „Ähm… könnte ich einen von den Herren sprechen?“ „Es tut mir Leid, aber die beiden sind derzeit unterwegs. Ich werde Ihnen eine Nachricht hinterlassen und dann kann einer der beiden sich mit Ihnen in Verbindung setzten.“


    Gernot lief unruhig im Zimmer hin und her. „Mein Gott wie schwer ist das. Ich will diesen Trottel aus dem Verkehr gezogen haben.“ er schrie förmlich in den Hörer. Am anderen Ende der Leitung zuckte jemand zusammen „Aber Mr. Black. Die Karte....“ „Die Karte ist ersetzbar. ich habe jemanden vom Fach, der taugt wenigstens was. Und Sie sehen zu, dass Reichelt verschwindet. Ich kümmere mich um den Rest.“


    Michael schmiss den Hörer in die Ecke. Er kannte Mr. Black, wie er sich nannte bislang nur vom Telefon und aus Briefen. Langsam wuchs ihm die Sache über den Kopf. Hätte er vor Monaten gewusst, woraus er sich da eingelassen hatte, wäre er nicht weiter mit von der Partie gewesen. Nur der Ausblick auf das schnelle Geld hatten ihn zum mitmachen bewogen.

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  • Michael fuhr zu der Wohnung von Johann Reichelt und klingelte. Er öffnete als es klingelte. Michael ging hinein. „Oh… Mike. Was gibt es?“ fragte Johann und ließ Michael durch. Er schloss die Tür. Dabei drehte er Michael den Rücken zu. „Geh schon mal ins Wohnzimmer.“ Michael sah Johann an und nickte. „Willst du was trinken?“ fragte er. „Nein… ich bleib nicht lange.“ Johann nickte. „Schade… was machst du hier?“ Michael zog seine Waffe und legte auf Johann an, der sich versteifte. „Was soll das? Ist das ein Scherz?“ „Nein… ich soll dir schöne Grüße von Mr. Black ausrichten.“ Michael drückte ab. Mit einem verwunderten Ausdruck in den Augen sank Johann zu Boden.


    „So bei all dem Stress mit dem Einbrecher haben wir völlig vergessen unserem Herrn Reichelt mal einen Besuch abzustatten. Der kann uns dann mal einige Fragen beantworten. Ich bin mir sicher, er wird nicht erfreut über unseren besuch sein.“ Tom grinste Semir an und gab Gas. „Na wenn du meinst. Mal ehrlich, wenn du vor meiner Türe stehen würdest, hätte ich auch Angst und Panik.“ „Sag mal hast du heute etwas gegen mich? Sags nur, kannst gern laufen.“ „Ich? ich doch nicht.. du hast was gegen mich und meine Witze gibs zu, du bist immer noch sauer, dass ich beim Spiel gewonnen hab.


    20 Minuten später stellte Tom den CLK vor dem Mehrfamilienhaus ab und sah sich das haus an.
    „mein Gott, was ne Bruchbude.“ „ Komm, du sollst hier nicht einziehen, wir wollen nur jemanden besuchen“

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  • Sie betraten das Gebäude und klingelten. Es öffnete niemand. Semir sah Tom an. „Ich höre doch Musik. Der muss zu Hause sein.“ Tom horchte ebenfalls. „Ja… hast Recht. Musik läuft. Aber vielleicht hat er ja nur vergessen, sie auszuschalten.“ Semir verzog sein Gesicht. „Ich weiß nicht… könntest du diese Musik vergessen?“ Tom lachte… „nein nicht wirklich.“ „Ich geh mal im Garten und schau nach. Die Wohnung liegt ja im Erdgeschoss. Und vielleicht sehe ich ja eine offene Tür.“ Tom nickte und sah Semir hinterher. „Ach Semir… die Tür sollte schon offen sein.“ rief er ihm noch nach.


    1 Minute später machte ihm Semir die Türe auf. Komm rein, aber paß auf, hier liegt jemand.“
    „WAS?“ „Ich nehme an das ist Reichelt? „ Tom beugte sich über den am Boden liegenden Mann und fühlte den Puls“ der Körper war noch warm. „Na lang ist der nicht tot. Verdammt, irgendwie fängt dieser fall an zu stinken und zu nerven...“ Semir hatte bereits Wegner und die Spusi angerufen und sah sich nun vorsichtig in der Wohnung um.“Keine Kampfspuren, nichts. Ordnung und alles sauber. Tja... da kann man wohl von ausgehen, dass Reichelt seinen Mörder kannte.“

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  • Tom sah Semir an und bemerkte dass die Hand von ihm blutete. „Hast du die Tür eingeschlagen?“ „Was? Nein… die war schon kaputt. Warum?“ „Weil du blutest.“ Semir sah verwundert auf seine Hand. „Ach… ist wohl passiert, als ich durchgegriffen habe.“ Tom nickte. „Wieso wird er erschossen? Ich meine… es bringt doch eigentlich gar nichts.“ „Sicher bringt es was. Wir haben seine Karte und hätten ihn ohneweiteres identifizieren können, was wir ja getan haben. Der Drahtzieher entledigt sich dem schwächsten Glied. Und wie es scheint, war Reichelt so eine Schwachstelle.“ Tom nickte und reichte Semir ein Tuch. „Du versaust die Spuren.“ „Oh… ja… danke. Ich sag Hartmut Bescheid, dass sie auch meine Spuren nicht vergessen. Was machen wir jetzt?“ Tom zuckte mit den Schultern.


    1 Stunde später saßen beide mit einer Tasse Kaffee in der PAST und zermarterten sich den Kopf, als Anna ins Büro kam. „Ich hoffe sie sind schon weiter in dem Fall?“ „Leider nein. Anstelle dessen haben wir nun einen weiteren Toten. Und bislang keine Anhaltspunkte um was es geht.“ „Na dann sehen sie zu, dass sie die bald haben. Schrankmann hat angerufen und will Fakten auf den Tisch. Der Besitzer der Sprengmeisterei macht Theater, weil wir ihm den Betrieb lahmgelegt haben“ Sie schloss geräuschvoll die Türe. Tom lehnte sich im Stuhl zurück. „Ich hab eine Idee. Dieser Reichel, der hatte doch eine Aushilfsstelle bei der Putzkolonne. Ich gehe jede Wette ein, dass da eine Bank bei ist und ich weiß auch schon welche. „ er griff zum Hörer und liess sich verbinden. „Bingo. ich hatte Recht. die Schweizer Nationalbank!“

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  • „Ich habe es erledigt. Wie Sie es wollten“ sagte Michael ins Telefon. „Das ist sehr gut. Ich habe bereits eine neue Karte besorgt. Wir können also im Zeitplan bleiben. Du und Mark werdet wie geplant euren Platz einehmen. Alles Andere ist meine Sache. In genau 72 Stunden werde ich den ersten Test machen. Wenn alles klappt, dann weitere 72 Stunden die Sache durchziehen. Bis dahin werdet ihr Beide euch zurück halten und nicht auffallen. Ihr wißt ja, was mit Leuten passiert, die mir etwas versauen.“ „Ja sicher. Ich hab verstanden Mr. Black.“


    Semir und Tom standen vor der Filiale der Schweizer Nationalbank in Köln. Sie wollten Erkundigungen über Reichelt einholen. Vor allem interessierte es die Polizisten, warum ein einfacher Zeitarbeiter ein Schweizer Konto hatte. Doch als sie die Sachbearbeiterin vor sich stehen hatten, stießen sie im wahrsten Sinne des Wortes auf Mauern.


    „Hören sie Frau Sachenbacher, es geht hier um 2fachen Mord und wir gehen stark davon aus, dass in naher Zukunft ein Einbruch hier vonstatten gehen soll. Also hätten sie die Güte und würden uns mit dem Filalleiter bekannt machen?“ „Das kann ich gerne versuchen, aber Herr Konradi hat sehr viele Termine und ich glauben icht, dass er mal eben so Zeit hat.“ sie drehte sich um ging. „Oh weia, die hat aber bei der Vergabe der schweizer Gastfreundschaft nicht viel abbekommen.“ Tom sah der Frau mit verkniffenem Geicht nach. „Wie? Du und Abneigung gegen eine Frau? das ich das noch erleben darf.....“

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  • „Ha, ha… ich habe eben Geschmack.“ Meinte Tom nur. „Na… ich werde das gleich in die Hand nehmen. Du wirst sehen, bei mir schmilzt sie dahin.“ lachte Semir und sah die Frau zurückkommen. „Tja.. wie ich bereits gesagt habe. Herr Konradi hat keine Zeit.“ „Okay… Frau Sachenbacher… wie mein Kollege eben schon gesagt hat, geht es hier um 2fachen Mord. Wenn wir nicht sofort mit dem Filialleiter sprechen können, dann werden wir mit einem Durchsuchungsbefehl kommen und die Bank wie sie jetzt ist auf den Kopf stellen, sagen Sie das doch bitte Herrn Konradi.“ Die Frau sah ihn entsetzt an. „Sie werden doch nicht…“ fragend sah sie Tom an. „Aber das können Sie doch nicht wirklich…“ Sie verschwand erneut in Richtung Direktionszimmer.


    „So nennst du das also ich nehm es in die Hand ja?“ Tom eilte hinter seinem Partner her, der nicht mehr zu bremsen war. „Herr Konradi ..ich konnte den Herren nicht aushalten, wirklich.“
    „Schon gut Frau Sachenbacher. Lassen sie mich ruhig mit den Herren von der Kripo allein.“
    Er schloss die Türe und setzte sich, bot Tom und Semir ebenfalls Sessel an. „ich höre es gibt ein Problem?“ „Das kann man so sagen ja. Wenn sie es ein Problem nennen, wenn 2 Tote und weitere Hinweise auf ihre Bank fallen.“


    „Herr Konradi, wir benötigen Informatinen über den Herrn Reichelt.“ „Aber meine Herren, ich kann Ihnen keine Auskunft geben. Bankgeheinis.“ lächelte Konradi die beiden an. „Herr Konradi.“, sagte Semir süffisant, „wir können auch mit einem Durchsuchungsbefehl wiederkommen.“ Der Filialleiter sah Semir an. „Sie werden doch wohl nicht… meine Herren. Wir sind ein seriöses Unternehmen.“ „Dann zeigen Sie uns wie seriös Sie sind und geben uns die Daten.“ Konradi nickte. Tom trat Semir unter dem Tisch gegen das Schienbein.

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  • :baby: und weiter gehts:



    „ Aua ...“ „Was haben sie gesagt?“ „Ach nichts...gar nichts.“ Semir warf Tom einen wütenden Blick zu. „Hier, das sind die Unterlagen von Reichelt... und wie sagten Sie hiess der andere Mann? Ach so, ja.. der hatte auch ein Konto.“ Tom und Semir sahen sich an. „Sagen sie, diese Putzkolonne. Zu welchen Teilen des Gebäudes haben die Zugang?“ „Na überall. Bis auf den Tresorraum, da kommen sie nicht rein. Aber bis in die Vorhalle.“ Tom nickte vielsagend. „Gut, dann würden wir da gerne jetzt mal hin und uns die Sicherheitstechnik da ansehen. Haben sie den Bereich mit einer Codekarte gesichert?“ Konradi nickte.


    „Der Bereich ist mit einer Codekarte gesichert. Der Code ändert sich in der Regel jede Woche.“ „Jeder Mitarbeiter bekommt den Code?“ „Nein, Herr Gerkhan… nur die Leute, die auch in den Tresor müssen. Alle Anderen haben damit nichts zu tun.“ „Sind die Karten nummeriert?“ „Ja sicher.“ „Wo werden die Karten aufbewahrt? Für wen sind sie zugänglich?“ „Die Karten werden von unseren Sicherheitsfachkräften verwahrt. Und sie bekommen nur dann eine, wenn Sie eine Berechtigung vorlegen, die von mir unterschrieben wurde.“ Semir nickte. „Gut… sehen Sie… es ist gar nicht so schwer, der Polizei zu helfen.“


    „ Ja, aber was haben sie denn jetzt vor?“ „Ganz einfach. Wir werden jetzt zu unserer Dienststelle fahren und mit jemandem über den Fall sprechen, dann sehen wir weiter. Aber ich denke wir werden hier alles beobachten lassen. darauf können sie sich einrichten.“ „Wenn sie meinen, dass das nötig ist. ich erwarte sie zurück.“ „Was meinst du? Stimmt die Chefin einer Bewachung zu?“ „Weiß nicht, bis jetzt haben wir ja nicht viel. Aber mal sehen. Evtl. findet hartmut ja noch etwas raus bei diesem Reichelt.“ Tom gähnte. „Ja, Kaffee und ne Runde Schlaf wären jetzt nicht schlecht, aber erst die Chefin.“


    „Nein.“ kam von Anna. „Aber Chefin… die haben sicher vor die Bank zu überfallen.“ „Haben Sie Beweise dafür?“ Semir sah Tom an. „Nein… also nicht wirklich.“ „Dann werde ich nicht zustimmen.“ „Aber Chefin…. was ist wenn … stellen Sie sich vor… Sie hätten verhindern können, das die Bank überfallen wird, tun es aber nicht, weil Sie die Beweislast falsch einschätzen. Dann erfahren Sie, das die Bank tatsächlich überfallen wurde und Sie werden von Ihrer Vorgesetzten zusammen gefaltet, weil Sie ihr nichts gesagt haben.“ Semir holte Luft. Anna musste sich das Lachen verkneifen.


    „Den Satz erklären sie mir irgendwann noch einmal neu. Aber nur gut. Sie können sich umsehen, aber dabei weiter ermitteln. Eine Observierung wird nicht genehmigt werden.“ Tom und Semir nickten und gingen in hr Büro. „So und nun wüßte ich gerne wo wir noch weiter ermitteln sollten. Ich denke mal, was wäre sinnvoll nach Kumpels von den Beiden zu suchen. Zu wem hatten sie Kontakt. Und alle, die in der Branche für so einen Bruch in Frage kommen würden“

  • Gernot Soldan war ein guter Kunde der Bank und Konradi saß ihm gerade bei einer Tasse Tee gegenüber als seine Sekretärin ins Zimmer kam „Ich soll ihnen von den beiden Kommissaren einen schönen Gruß ausrichten, sie kommen nachher noch einmal.“ „Danke, ich weiß Bescheid.“ „Polizei? Haben sie Probleme?“ „Nein, nicht weiter wichtig. 2 Aushilfen kamen uns Leben, mehr nicht.“


    Soldan sah Konradi an. „Wie grausam…. Hat die Polizei denn schon Spuren?“ Konradi sah ihn an. „Das weiß ich nicht. Aber die beiden Herren scheinen sehr bestrebt den Fall zu lösen.“ Soldan nickte. „Ja die deutsche Polizei ist sehr tüchtig. Ich liebe Deutschland.“ Konradi nickte nur. „Was die Polizisten vorhaben, sagten Sie ihnen sicher nicht, oder?“ „Nein… das denke ich ist sicher nicht gut, wenn es alle wissen. Die beiden Herren waren sehr sparsam mit den Worten.“ Soldan verabschiedete sich.


    Semir und Tom machen sich auf den Weg den Freundeskreis zu erkunden. Während der Fahrt sah Tom Semir an. „Was machst du denn heute Abend?“ „Was? Wieso?“ „Ich frag nur.“ „Nichts, warum?“ „na, wie wärs mit einer Thermoskanne Kaffee und wir zwei..?“ „Wir zwei? Ah du meinst... in der Bank. Ja, können wir machen. Vielleicht haben wir ja Glück.


    Nachdem die Beiden versucht hatten etwas herauszubekommen, drehten sie erfolglos um zur Bank und setzten Konradi davon in Kennnis, was sie vorhatten. „ich weiß nicht ob das so eine gute Idee ist meine Herren. Der Wachdienst reicht doch. Wirklich.“ „Wenn sie meinen. Dann legen wir ns draussen auf die Lauer. Geben sie dem Mann unsere Handy Nummer, damit er uns erreichen kann, sollte er etwas bemerken.“

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  • Konradi war einverstanden. „Aber ich bitte Sie… lassen Sie alles liegen, wo es liegt“ Semir grinste. „Herr Konradi, der Staat bezahlt zwar nicht gerade Traumgehälter, aber wir können uns zurückhalten.“ Konradi nickte nur. „Aber es wird nicht sehr bequem werden.“ Tom nickte. „Ja… schon klar.“


    Soldan lief in seinem Hotelzimmer hin und her. Michael war zum ersten Mal bei ihm. „Diese beiden Bullen machen mich nervös…. Wenn die mir in die Quere kommen, dann….“ Michael nickte. „Dann sollten wir dafür sorgen, das sie uns nicht in die Quere kommen.“ Soldan nicke. „Ja… sehr gute Idee und wie??“


    „Konradi hat gesagt sie würden heute noch einmal zu ihm kommen. Also stell dich vor die Bank und beobachte sie. Greif sie ab, schiess sie ab, was weiß ich. aber tu was.“ „Und das wirbelt dann noch mehr Staub auf. Nein, keine gute Idee. Sollten sie auftauchen, werden wir sie beseitigen, das halte ich für besser. Alles andere macht keinen Sin und bringt uns unnötig in Gefahr.“ „Stimmt, auch wieder wahr. Aber dann muss es 100% klappen.“ Soldan drehte sich um und sah aus dem Fenster. „Dafür habe ich zu lange an dem Plan gearbeitet.“


    Michael bezog seine Stellung am Abend vor der Bank. Er sah sich aufmerksam um. Doch keine Spur von den Bullen. Soldan hatte die beiden beschrieben. Nach einigen Stunden Warten rief Soldan an. „Was ist? Wo sind die Bullen?“ „Die sind bisher nicht aufgetaucht.“ „Da stimmt was nicht… was ist mit der Bank? Wenn die drin sind?“ „Ich kann doch jetzt nicht rein…“ „Natürlich nicht. Wie viele Leute hast du dabei?“ „Wir sind zu viert.“ „Okay…ich ruf dich gleich an, wie wir sie ausschalten. Aber keine Toten.“


    5 Minuten später klingelte das Telefon erneut. "Paß auf. ich rechne damit, dass die 2 in der Bank sind, also werden sie über kurz oder lang da rauskommen. Fangt sie ab. Nur seht zu, dass ihr Wagen nicht vor der Bank steht und gefunden wird. Wir müssen nur noch diese Nacht überstehen, dann hat Richard Nachdienst an der Wache und wir kommen rein."


    „Alles Klar. Was sollen wir mit den Beiden machen? Sie einsperren? Oder doch lieber…“ „ich sagte… keine Toten. Also werdet ihr doch wohl mit zwei Bullen fertig? Ihr seid zu viert.“ „Ja geht klar, Boß…ist ja gut.“ „Pass mal auf du Idiot. Wenn es den beiden gelingt, Alarm zu schlagen dann werden wir gemeinsam für sehr lange Zeit im Knast sein. Aber es gibt einen Unterschied, Ich werde den Knast überlegen, verstanden?“ „Ja, Mr. Black.“ „Sehr gut und nun los. Sucht die beiden und schaltet sie aus.“

  • Tom sah Semir an. „Hey… du hast den ganzen Kaffee allein gesoffen.“ Semir grinste. „Du magst ja eh nicht so viel Zucker.“ „Ich hol mir welchen. Pass bloß auf, dass du keinen Koffein-Schock bekommst.“ „Ach quatsch. Wo geht du denn hin?“ „Na och mensch…. Ist ja alles zu. Nee… ich hab im Bürokomplex einen Getränkeautomaten gesehen. Ich hol mir nen Kakao.“ Semir grinste. „Bringst du mir einen mit?“ Tom sah ihn grinsend an „Na, wenn du mich so nett fragst, mach ich das. " er stand auf und ging los. Der Wachmann liess ihn raus und zeigte ihm den kürzesten Weg zum Bürotrakt, des kombinierten gebäudes in dem noch andere Firmen untegebacht waren.


    Als Tom auch nach 10 Minuten nicht wieder zurück war, wurde Smeir langsam unruhig. "Wo blebt der denn?" dachte er sich und liess sich vom Wachmann erklären in welche Richtung Tom verschwunden war. Tom hatte den Kakao gezogen und war mit den 2 dampfenden Bechern unterwegs zurück, als ihn ein leises Geräusch erschrecken liess. "Hallo?"
    doch niemand antwortete ihm. Der lange Flur war nur durch die Nachtbeleuchtung erhellt und Tom bemerkte den Schatten hinter der nächsten Ecke nicht. Als er auf gleicher Höhe war, holte Michael zum Schlag aus, Tom fühlte einen scharfen Schmerz im Hinterkopf und sackte zusammen. "Los, ab in den Keller. Ich warte auf den anderen, der kommt sicher gleich ..."

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