Schwere Kost

  • Schwere Kost
    An alle Leser und verhinderte Schreiber/-innen… klinkt euch ein…das ist eine Gemeinschaftsstory…



    „Komm lass und was essen. Ich verhungere.“ Sagte Semir und schlug den Aktendeckel zu. Tom sah ihn schräg an. „Hör mal…. Du hast doch eben erst eine Stulle gegessen.“ „Na und… das ist eben nicht ausreichend. Weißt du eigentlich was für eine Energie es kostet Vater zu sein? Du musst Lieder vorsingen bis sie schläft, Geschichten erzählen, Händchen halten…. Viele Dinge die wirklich sehr stressen.“ Tom grinste. „Ja und diese Aufgaben sind dann so anstrengend das du innerhalb eines Monats mindestens drei Kilo zulegst.“ lachte er. „Gut… dann esse ich eben nur einen Salat…. Na komm schon…“ Tom stöhnte. „Okay…. ich komm ja schon. Aber ich esse was Handfestes. Ich bin kein Kaninchen.“ Semir lachte und nickte nur. Dann fuhren sie in Richtung Eifeltor.


    An der Raststätte war Hochbetrieb. „Mann…. Wir überziehen unsere Pause.“ stöhnte Tom als sie in der Schlange standen. „Ach wo… wir ermitteln.“ Tom grinste „und was?“ …

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • "Was weiß ich... ist auch egal. Hängen wir es halt an die Schicht ran. Ich hab jetzt Hunger." Semir schob sein Tablett über die Anrichte und nahm sich einen Salat und eine Suppe.


    5 Minuten später saß er Tom gegenüber der sich einen Nudelauflauf genommen hatte und gähnte.
    "Mann, irgendwie muss Aida langsam mal aus unserem Schlafzimmer raus. ich kann keine Nacht mehr durchschlafen, weil sie ständig zwischen uns liegt."


    Tom lachte auf "Ach komm, erzähl keinen Unsinn, sie stört dich nur bei was andrem....."
    "Woran du wieder denkst, nein ehrlich...."


    Neben ihnen fing ein Mann furchtbar an zu husten und kippte vom Stuhl, hielt beide Hände an den Hals.
    "Helfen sie ihm, mein Mann....... bitte so tun sie doch etwas"
    eine völlig hysterische Frau stand auf und schrie das Restauarant zusammen.

  • Tom und Semir hatten sich erschrocken umgedreht. Sie zögerten keine Sekunde und liefen zu dem Mann hin. Tom klopfte ihm kräftig auf den Rücken, doch es half nichts. Der Mann wurde langsam blau im Gesicht und schien keine Luft mehr zu bekommen. "Rufen sie einen Arzt! Schnell!" schrie Semir in die Runde.


    „Bitte, tun Sie was!“ hörte man die Frau erneut schreien. „Er erstickt!“ Sie brach in Tränen aus.


    (Hoffe es passt)

  • Passt bestenst Katrin....


    "hören Sie mich?" fragte Semir den Mann. "Ganz ruhig. Der Arzt kommt gleich... versuchen Sie nur ruhig zu bleiben." Tom sah seine Frau an. "Sieht nach einem Herzanfall aus.... hat Ihr Mann Probleme mit dem Herzen?" Die Frau schüttelte den Kopf. "Er ist völlig gesund...Gott so tun Sie doch was .... Bitte!" Die Sirene des Rettungswagen war zu hören und kurz darauf stürmte ein Notarzt das Restaurant. "Was ist los?" fragte er und sah Semir an.


    ...

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  • Der Notarzt überprüfte die Vitalfunktionen und schüttelte den Kopf " Herzinfarkt ist das nicht, sieht mir eher nach einer allergischen Reaktion aus oder Vergiftung... los. Zugang , das volle Programm"


    Tom hatte inzwischen die umstehenden Leute zur Seite geschoben, und machte den Medizinern Platz.


    "Wir kümmen uns hier um alles. Geben sie uns bitte nur kurz ihre Personalien bitte und in welches Krankenhaus sie fahren ?"

  • Semir stand auf. "Was hat der Mann denn gegessen?" fragte er die Bedienung. Sie zeigte auf den tisch wo der Mann saß. Der Teller war leer. "Gut...da ist nichts mehr. Was hat er gegessen?" "Da muss ich auf der Bestellung schauen, das weiß ich nicht aus dem Kopf." Semir sah sie an. "Ja dann machen Sie das bitte." Der Besitzer kam dazu. "Was ist denn hier los?" fragte er

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  • Tom zog seine Einmalhandschuhe an und steckte den Teller in eine Plastiktüte.
    "Das soll Hartmut sich mal ansehen und analysieren. Sollte etwas am oder im Essen gewesen sein, haben wir schnell ein Ergebnis. Und mit ihnen möchte ich mich auch unterhalten" Tom sah den Besitzer ernst an.
    "Ja , sicher klein problem. Kommen sie. Oder wie kann ich ihnen helfen?"
    "Ich möchte gerne in der Küche alles sehen" Tom ging ihm nach.


    Nachdem vor Ort alles geregelt war, machten sich beide auf den Weg in die KTU und dann in die Klinik.


    "Sie werden schon erwartet. Der Professor ist hier. Kommen sie durch."


    "Krüger. Sind sie die Herren von der Kripo? "
    Sie nickten.
    "Ich muss ihnen leider mitteilen, dass der Mann aus dem Rasthof gestorben ist."

  • Semir sah betreten zu Boden. "Der Leichnam kommt sofort in die Gerichtsmedizin. Ich will wissen, woran der Mann gestorben ist." Der Arzt nickte nur. "Die Ehefrau sitzt dort hinten. Ich habe ihr gesagt, sie müsse noch hier bleiben, falls Sie noch Fragen haben." Semir nickte und ging zur Frau. "Frau...." "Fischer... Sarah Fischer." "Frau Fischer... es tut mir aufrichtig Leid mit Ihrem Mann." Sie weinte leise. "Danke... aber ...warum?" "Das finden wir raus. Das verspreche ich Ihnen. Hier ist meine Karte. Wenn Sie bereit sind, dann reden wir miteinander." Sarah nickte.

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  • Nach einer Weile hatte sich die Frau wieder einigermaßen beruhigt. „Ich kann es noch immer nicht glauben! Wir wollten nur Mittagessen gehen und dann…dann passiert so was…“ schluchzte sie.
    „Frau Fischer, können Sie mir bitte noch einmal ganz genau erzählen was passiert ist?“ Sie nickte uns sah Semir an. „Mein Mann hat nur eine Knoblauchcremesuppe und danach ein Rindfleisch mit Rahmkürbis und Rösti gegessen. So wie jede Woche. Wir kommen sehr oft zum Essen hier her. Naja und plötzlich…plötzlich, ohne Vorwarnung, stand er auf und begann fürchterlich zu husten. Den Rest kennen Sie ja…“ Erneut stiegen ihr Tränen in die Augen. Semir nickte.


    „Frau Fischer, ich weiß es ist schwer für Sie…aber könnten Sie sich vorstellen, dass jemand absichtlich ihren Mann umgebracht hat? Wir haben den Verdacht, dass eventuell Gift ins Essen gemischt wurde.“ Die Frau sah ihn mit großen Augen an. „Sie glauben jemand hat meinen Mann vergiftet? Aber warum? Wer sollte das tun? Mein Mann hatte keine Feinde. Er war überall sehr beliebt.“

  • " ich brnge sie jetzt erst einmal nach Hause nd dann haben sie evtl. jemanden der sich um sie kümmert?"Semir legte beruhigend einen Arm um die Frau.
    Sie nickte.
    "Gut, ich fahre zur PAST und kümmere mich um den Rest" Tom machte sich auf den Weg und ging dann das Protokoll des Restaurant Besitzers durch. Irgednwie war ihm der Mann nicht ganz geheuer gewesen. Aalglatt und kurz angebunden, so, als hätte er etwas zu verbergen.
    "ich glaube, dem statte ich noch einmal einen Besuch ab." dachte er sich und ging zu seinem Wagen.


    20 Minuten später saß er dem Mann erneut gegenüber und teilte ihm mit , dass Herr Fischer verstorben war, wartete die Reaktion des Mannes ab.

  • "Frau Fischer, kann ich jemanden für Sie anrufen?" Sie nickte. "Ja...meine Schwester..." Sie gab Semir die Nummer und nach einem kurzen Gespräch ging Semir wieder zu der Frau. "Sie kommt direkt zu Ihnen. Frau Fischer.... ich denke es ist besser, wenn Sie sich hinlegen." Sie nickte nur. Ihr Blick war leer.


    "Okay... was bitte ist in Ihrem Restaurant los? Der Mann war Gast bei Ihnen, und hat diverse Gerichte gegessen. Wir haben von jeder dieser Gerichte, eine Probe zum Labor gegeben. Die Ergebnisse werden wir sicher bald bekommen. Ich hoffe nur für Sie, das die Lebensmittel wenigstens von Ihrer Sicht her, in Ordnung waren." Der Besitzer schwieg nur. "Ich wollte doch auch nicht dass jemanden etwas passiert."

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  • Tom sah auf "Was wollen sie damit sagen: sie wollten nicht, das jemandem etwas passiert?"


    Der Mann druckste rum......."ich kann mein Lokal dichtmachen, wenn das rauskommt."
    "Was soll rauskommen? Könnten sie jetzt bitte kalrer werden?"
    "Nein... kann ich nicht....und jetzt habe ich zu tun."
    Tom stand auf. "Gut, wie sie meinen, dann warten wir die Ergebnisse der proben ab, aber bis dahin wird hier nichts zu essen ausgegeben. Klar?!" er wurde den Verdacht nicht los, dass der Mann etwas zu verbergen hatten.

  • Im Wagen griff Tom zum Funkgerät. Die ganze Angelegenheit kam ihm sehr eigenartig vor. Und irgendwoher kannte er das Gesicht des Mannes.


    "Cobra11 an Zentrale"
    "Ja, Tom, was gibt es?"
    "Andrea, ich stehe gerade vor der Raststätte, wo wir vorhin den Todesfall hatten. Bitte überprüfe doch mal den Pächter und guck mal, ob es weitere Vorfälle im Zusammenhang mit ihm oder der Rastanlage gegeben hat, Lieferanten, Gäste...eben das ganze Programm."
    "Ok, mache ich, ach Tom, Hartmut hat sich gemeldet...bisher keine Spuren auf nachweisbare Gifte. Er will aber noch weitere Testungen durchführen."
    "Gut, danke. Ich komm dann rein..."


    Der Pächter sah aus dem Fenster, wie Tom wegfuhr. Er war nervös, kleine Schweisperlen traten ihm auf die Stirn.

  • Tom fuhr in die PAST. Andrea sah ihm entgegen. "Gegen den Besitzer liegt nichts vor. Also zumindest nichts kriminelles. Vielleicht hat er ja nur Gammelfleisch verarbeitet, oder Giftpilze." Andrea lachte. Tom sah sie an. "Das ist nicht witzig. Immerhin ist ein Mann gestorben." Andreas Lachen verschwand sofort.


    Nur kurz danach kam auch Semir zur Wache. Er ging direkt ins Büro. "Und? Was hat der Besitzer gesagt?" fragte er Tom. Dieser schüttelte den Kopf. "Nichts. Absolut nichts. Der hat was zu verbergen, dass weiß ich sehr gut. Der hatte Angst." "Angst? Wovor?" Tom zuckte mit den Achseln. "Ich weiß es nicht. Den Eindruck hatte ich jedenfalls von ihm."

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  • Robert Horn hielt zittern den Hörer des Telefons in der Hand " Hören sie, ich spiele das Spiel nicht mit, wie oft soll ich das noch sagen. Und wenn sie meinen, dass sie mich erpressen können, bitte. Es hat einen Toteng egeben, das ruiniert den Laden...."
    Die Stimme am anderen Ende lachte " Richtig. Es runiert sie und dann bekommen wir ihr Geschäft umsonst. Also sehen sie zu, dass sie es sich schnellstens überlegen!"

  • Inzwischen lag Hartmuts Befund vor. Es wimmelte dort nur von Fachbegriffen, das Semir entnervt den Hefter auf den Schreibtisch warf.
    "Was ist, braucht da jemand Nachhilfe?" Tom grinste Semir schadenfroh an. "Hier Du Schlaumeier, vielleicht verstehst Du das ja." Semir stand auf und knallte ihm den Hefter auf den Tisch. Tom sah sich das ganze an und nickte dann, obwohl er genauso wenig vom Inhalt verstanden hatte, aber das behielt er für sich.
    Semir kannte Tom genau, und ahnte, dass er genaus ahnungslos war wie er, doch ehe er ihm auf den Zahn fühlen konnte, kam Andrea ins Büro.
    "Da kam eben ein Anruf aus dem Krankenhaus. Ein Patient mit Verdacht auf Lebensmittelvergiftung ist eben verstorben."
    "Ja, das tut mir ja leid, aber was hat das mit uns zu tun?" Semir schüttelte den Kopf.
    "Na ja, der diensthabende Arzt hat sich den ominösen Fall von heute Mittag erinnert und meinte, dieser Vorfall könnte damit in Verbindung stehen. Der Tote hat wohl im gleichen Lokal gegessen."

  • "Danke." Er legte auf. Tom sah ihn an. "Was gibt es?" "Einen zweiten Toten. Im gleichen Restaurant gegessen. Wir müssen das Lebensmittelaufsichtsamt informieren." Tom nickte. "TJa... das heißt dann ja wohl Schließung des Lokals. Wir müssen noch mit ihm reden. Ich sag ja... der hat was zu verbergen.

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  • Semir nickte. „Na dann nehmen wir uns den netten Mann doch noch einmal vor!“


    Kurze Zeit später standen Semir und Tom wieder vor dem Besitzer in dem Lokal. „Sie schon wieder? Hören Sie, es tut mir ja Leid was passiert ist, aber ich kann Ihnen leider nicht weiterhelfen! Und jetzt lassen Sie mich bitte weiterarbeiten, es gibt eine Menge zu tun.“
    Robert Horn war sichtlich nervös. Er wollte gerade in den Nebenraum gehen, als Semir sich ihm in den Weg stellte. „Nicht so schnell! Darum brauchen Sie sich keine Sorgen mehr zu machen! So wie es aussieht werden Sie in nächster Zeit sehr viel Freizeit haben! Das Lokal wird geschlossen!“ Der Besitzer schluckte. Er blickte Semir verständnislos an. „Geschlossen? Aber wieso?“ „Es ist vor kurzem ein weiterer Mann gestorben! Und er hat ebenfalls in ihrem Lokal gegessen! Finden Sie das nicht auch merkwürdig? Wollen Sie nicht endlich mit der Sprache rausrücken?“


    Robert wurde kreidebleich im Gesicht und sah zu Boden. „Ein weiterer Toter? Das wollte ich nicht, ehrlich!“ flüsterte er.

  • "Ich werde erpresst." sprach Horn leise. Semir sah ihn an. "Wie bitte? von wem?" "Ich weiß es nicht. Aber er hat gesagt... dass.. .wenn ich ihm nicht bis zum 10. also bis gestern mindestens 30.000 Euro gebe, dann passiert was. Ich wollte nicht zahlen. 30.000 das lege ich ja auch nicht einfach so hin. Ich hab es gesagt. Und er sagte mir, dann passiere morgen, womit er heute meint etwas." Tom schüttelte verständnislos den Kopf. "Herr Horn, das ist doch wohl absolut das Unvernünftigste und nicht darüber zu informieren. Das Lokal muss geschlossen werden. Schon allein um Schaden fü weitere Personen zu verhindern. Wir müssen alle Gäste warnen, die heute hier gegessen haben."

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  • Horn sah Tom verständnislos an.
    "Hören Sie, so einfach ist das nicht. Wer nicht mit Karte zahlt, den kann ich nicht ausfindig machen...und selbst das würde dauern..."


    Tom verstand das Dilemma.
    "Dann können wir nur hoffen...hey, Semir, wir geben eine Nachricht übers Radio durch...jeder, der hier heute gegessen hat, soll sich zu einem Arzt begeben."


    "Spinnen Sie...dann weiß der doch, dass ich geplaudert habe..."


    "Ja und, dann locken wir ihn aus dem Mauseloch. Was soll denn noch passieren? Der Laden ist dicht." meinte Semir trocken.