Wenn Träume in Erfüllung gehen

  • so etwas früher als eigentlich geplant aber aus zeitlichen Gründen hier de 2. Teil meiner Lovestory mit Ben und Carla..




    (2. Teil Wenn Engel fliegen lernen)


    Isabella sah Carla an. „Träumst du?“ riss sie ihre Freundin aus den Gedanken. „Was? Nein..nein…er ist süß….“ strahlte sie als sie ihr Patenkind in den Armen hielt. Auch Ben blickte auf den neuen Erdenbürger. „Hey… Kleiner André Lyon…ja…er ist wirklich sehr süß..“ bestätigte er auch. Isabella sah Beiden eine Weile zu, wie sie gemeinsam ihren Sohn auf dem Arm von Carla betrachtete. Ein Blitzlicht flammte auf. Carla sah Ben erschrocken an und dann sahen beide zu Isabella. „Hier…ein Foto wie klasse es ausschaut, wenn Ihr ein Baby hättet..ich würde es mir an eurer Stelle überlegen…“ schlug sie vor und reichte Carla das Bild. „Das ist wirklich klasse…aber….“ Ihr Blick wanderte zu Ben. „Nein..noch nicht….wir sind ja nicht einmal verheiratet…“ lehnte Ben ab. „Nun… das könnte man auch ändern…“ meinte nun Wolfgang, der sich zu den Drei gesellte. „Ähm…wollt ihr uns zwingen?“ lachte Carla. „Nein…aber ihr solltet daran denken. Immerhin seid ihr doch schon ne ganze Weile zusammen…“ kam von Wolfgang. Ben lachte laut auf. „Wir müssen doch nicht heiraten..weil wir zusammen sind….“ klärte er auf und umarmte Carla von hinten. „nicht wahr mein Schatz?“ grinste er und küsste ihren Nacken. „Zum Kinderkriegen muss man auch nicht verheiratet sein..“ gab Isabella zu verstehen. Auch sie sah ihren Mann verliebt an. „Ben… wir sollten die Damen mal allein lassen und wir wollen auch mal was besprechen..“ schlug Wolfgang vor. Ben sah Carla an und diese nickte. „Gut…dann gehen wir an die Theke…Semir und Andrea stehen sicher auch da…“ grinste Ben. Gemeinsam mit Wolfgang ging er zur Theke. „und hat sie ja gesagt?“ harkte Wolfgang nach, der von Bens Antrag wusste. „Nein...sie hat gesagt sie braucht noch Zeit...und ich gewähre es ihr. Solange ich sie nicht verliere....ich liebe diese Frau mehr als mein Leben...“ gab Ben leise von sich. Sein Blick ging sehnsüchtig zu Carla die sich mit Isabella unterhielt.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
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  • Carla setzte sich auf den Stuhl der neben Isabella stand. Sie sah ihre Freundin an. „Weißt du…als ich nicht mehr wusste wer ich war, wollte ich nicht mehr leben. Wenn ich es jetzt so sehe, dann ziehe ich meinen Hut vor Dir. Du kannst nicht laufen, obwohl die Ärzte doch sicher waren, das es funktionieren würde. Was ist eigentlich passiert?“ wollte sie wissen Isabella lachte bitter. „An diesem Zustand ist mein Ehrgeiz schuld. Die Ärzte hatten mir gesagt, dass ich mir Zeit lassen sollte. Als ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, saß ich noch im Rollstuhl, doch ich wollte es einfach nicht…das André Lyon da ist, ist auch ein Wunder. Oder aber es ist eine kleine Entschädigung für das was ich meinem Körper angetan habe. Alles was ich wollte war laufen…laufen…auf meine eigenen Beine stehen…ich wollte nicht bis zum Ende der Schwangerschaft im Rollstuhl sitzen. Also bin ich gelaufen, immer wenn ich es konnte. Wolfgang hat mich ständig gemahnt, ich solle mich nicht überanstrengen…aber…ich meine du kennst mich… ich will immer alles haben und dafür gebe ich 100 %. Leider habe ich dabei nicht auf meinen Körper gehört. Ich konnte schon die ersten Schritte laufen und wollte die nächste Hürde viel zu früh nehmen. Ich bin die Treppe rauf.. und wollte Andrés Zimmer endlich sehen. Wolfgang hat sich so viel Mühe gegeben und ich wollte einfach nicht warten. Ich bin die Treppen also rauf…und…bin gefallen. Es waren zum Glück für André nur zwei Stufen. Für mich bedeutete es, dass ich für immer im Rollstuhl landen würde. Ich bin auf dem Rücken gefallen, als ich die Stufe nicht richtig traf und habe dabei das vollendet, was bei dem Absturz nur angebrochen war. Der Lendenwirbel brach und beschädigte das Rückenmark. So schwer, dass es irreparabel ist. Aber…mein Leben geht weiter. Und seit André da ist, weiß ich, dass das Leben mit so einem Schicksal weiter gehen kann. Ich bin sehr glücklich…“ strahlte Isabella. André Lyon lag nun in ihrem Arm. Sie sah ihn so zufrieden an. „Er sieht aus wie Wolfgang…nur die Nase…die hat er von mir..“ lachte sie. Carla nickte. „Carla…du und Ben..ihr seid wirklich ein tolles Paar. Auch euer Glück ist doch durch eine Katastrophe auf eine harte Probe gestellt und ihr habt sie gemeistert. Warum heiratet ihr denn nicht?“ wollte sie wissen. Ein leises bitteres Lachen war zu hören. „Er hat mir einen Antrag gemacht, aber…ich habe abgelehnt…“ gab Carla zu.


    Sie sah sehnsüchtig nach Ben, der sich mit Semir und Wolfgang angeregt zu unterhalten schien. „Wenn du nicht gewesen wärest…dann wüsste ich vermutlich heut noch nicht wer ich bin, oder was ich war. Das einzige was ich ganz sicher weiß ist, dass ich Ben über alles liebe. Ohne ihn wäre mein Leben völlig leer…“ hängte sie an. Isabella schüttelte den Kopf. „Du bist ein Närrin weißt du das Carla Maria Mercedes de Cossa….du bist völlig verrückt. Lass ihn doch nicht wieder gehen…“ stieß sie aus. Carla drehte sich zu ihr. „Isabella….ich habe Angst…Angst vor diesem Schritt, der für immer ist. Ich weiß nicht ob ich dazu schon bereit bin. Auf der anderen Seite…habe ich unendlich große Angst, dass ich ihn verliere. Nicht das er untreu ist…er liest mir jeden Wunsch von den Augen ab…er macht alles für mich und…was soll ich tun?“ wollte Carla wissen. „Geh zu ihm….und sag das du ihn liebst und dass du noch einmal darüber nachgedacht hast. Und dass du nun weißt, was du willst….“ schlug Isabella vor. Carla lachte. „Und was will ich?“ harkte sie „Du willst den Mann, den du liebst nicht mehr loslassen…und das geht mit der Hochzeit…und dann kommt das erste Kind…und dann das zweite…, das dritte…ihr werdet eine große Familie haben….“ kam von Isabella zurück. Carla sah sie ernst an. „Aber…was wenn er nicht mehr will?“ stellte sie leise die Frage. „Du hast Angst, dass er nein sagt? Das wird er nicht….ich denke er wird vor Freude an die Decke springen…er würde dich nie verlassen…“ antwortete Isabella. „Woher willst du das wissen?“ „Ich…sehe es ihm an. Er ist überglücklich und du kannst ihn noch glücklicher machen, wenn du seinen Antrag annimmst…Also sei nicht dumm und sag einfach Ja….“ Carla sah zu Ben. Nur kurz trafen sich ihre Blicke und er warf ihr einen Luftkuss zu. „Und wenn er nein sagt?“ wollte sie wissen. Isabella lachte leise. „Warum sollte er denn? Er liebt dich…er hat dir einen Antrag gemacht…warum sollte er es nun ablehnen?“ harkte sie nach. „Weil….weil….ach ich weiß nicht….ich habe einfach nur Angst…“ stöhnte Carla.

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  • Die Party klang gegen Mitternacht aus und die Gäste verabschiedeten sich. Isabella und Wolfgang verabschiedeten ihre Gäste. Ben und Carla standen noch kurz vor der Tür und unterhielten sich mit Semir und Andrea. „So….wir werden uns jetzt auch auf den Weg nach Hause machen..was tut ihr denn jetzt? Wollt ihr noch wo hin?“ fragte Semir nach. Ben legte Carla den Arm auf die Schulter und drückte sie an sich. „Was meinst du Schatz?“ wollte er wissen. „Nein..ich bin müde….ich möchte schlafen…“ lächelte Carla. Bens Blick ging wieder zu Semir. „du hast es gehört… wir fahren auch nach Hause…und wir sehen uns morgen in alter Frische…“ lächelte er. Das Ehepaar Gerkan ging zum Wagen und fuhren ab. Ben und Carla stiegen in den Porsche ein. Auf der Fahrt bemerkte Ben, dass Carla mit ihren Gedanken abwanderte. „Hey… was ist? Du siehst so nachdenklich aus...“ riss er sie aus ihren Gedanken. „Nein..nein…ist alles in Ordnung. Ich habe nur an Isabella und unser Gespräch gedacht….“ gab sie von sich. „Was hat dich denn so beschäftigt?“ harkte Ben weiter nach. Carla lachte leise. „Spielst du jetzt den Polizisten?“ wollte sie wissen. Ben lachte. „Ich bin außer Dienst…und wenn du es mir nicht erzählen willst…dann eben nicht…“ gab er zurück. Carla sah ihn an. Sie schwieg einige Augenblicke. „Ben…?“ fragte sie. „Ja mein Schatz?“ gab er ebenso leise zurück. „Liebst du mich?“ kam die nächste Frage von ihr. „Ja sicher…ich liebe dich mehr als mein Leben…Carla..ich würde….wenn du…ich meine wenn du mich..also was ich sagen will…wenn du nicht mehr bei mir sein willst, dann hätte ich sicher eine ganze Zeit dran zu knabbern…aber warum fragst du mich? Du willst mich doch nicht verlassen oder? “ stellte Ben die Gegenfrage.


    Semir sah zu Andrea. „Was meinst du…ob Ben und Carla heiraten werden?“ fragte er sie. „Sie wären ein tolles Paar. Carla hat mir gesagt, dass Ben sie bereits gefragt hat. Aber Carla wollte noch nicht. Sie braucht noch Zeit und ich verstehe es. Und ich denke auch Ben versteht es. Auch wenn es ihm sehr schwer fällt.“ Meinte Andrea. „Wie jetzt? Er hat Carla gefragt? Wieso hat er mir das denn nicht erzählt?“ wollte Semir nun wissen. Andrea lachte. „Hör mal… du kannst doch nichts für dich behalten…du hättest es doch sofort an die große Glocke gehangen. Wie damals…als Tom fast Vater geworden war….da hast du auch ganz laut gebrüstet, dass es soweit ist…oder als er vorher bei der Wahrsagerin…war…“ gab sie von sich. „Das war ja nicht absichtlich..ich meine..ich hab einfach nur vergessen, dass noch andere im Raum waren…das ist alles… außerdem hat Tom mir das sicher verziehen..“ verteidigte Semir sich sofort. „Ja sicher hat er das…dennoch war es sehr peinlich….aber egal….ich denke Carla braucht einfach noch. Es ist zu viel passiert. So einfach kann man das nicht weg stecken. Aber wenn Ben sie wirklich liebt, dann wird er auch warten, bis sie soweit ist.“ erklärte Andrea. Semir hielt vor seiner Haustür an und beugte sich zu Andrea rüber. „Ich liebe deine Erklärungen..“ hauchte er ihr zu. Andrea lachte laut. „Komm mein türkischer Hengst… wir haben nur diesen einen Abend ohne die Kinder…den sollten wir nutzen..“ schlug sie vor. Semir grinste breit. Schnell waren die Beiden im Haus verschwunden.

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  • Carla sah Ben verliebt an. „Ich würde dich niemals verlassen...dafür liebe ich dich viel zu sehr...Steht dein Antrag noch? Ich meine…willst du mich immer noch heiraten?“ wollte sie wissen. Ben verschluckte sich und lenkte den Wagen an den rechten Straßenrand. Er sah sie an. Tränen waren in den Augen zu sehen. „Das fragst du? Natürlich….ich ja sicher…es ist mein sehnlichster Wunsch…..du würdest mich zum glücklichsten Mann der Welt machen…“ strahlte er. Carla lächelte. „Ben…ich…ich weiß nicht, wie ich es dir sagen soll..ich meine….“ suchte sie nach den richtigen Worten. Das breite Lachen in Bens Gesicht erlosch. „Du willst nicht? Du willst mich verlassen oder?“ harkte er nach. „Nein..nein…ich wollte dir sagen…das…wenn du mich jetzt noch einmal fragen würdest…dann…dann …dann würde ich ja sagen…“ lächelte sie leicht. Sie war froh, dass es endlich raus war. „Carla? Bist du sicher? Ich meine..es ist jetzt keine Kurzschlusshandlung oder? Du willst mich wirklich….? Ich meine..das ist…das….WHOW!!!! JUHUUUUUUUUUUUUU“ schrie Ben heraus. Er beugte sich zu ihr und küsste sie innig. „Ich bin…..whow…ich fühle mich so…..es ist unbeschreiblich…“ strahlte er. Carla lachte und drückte ihn weg. „Ben…lass uns jetzt nach Hause fahren…bitte…sonst bekommen wir noch Ärger mit deinen Kollegen..“ Ben nickte. „Ja..ja…wann wollen wir es machen? Wir müssen einen Termin festlegen..und..wir müssen….die Einladungen schreiben und….die Kirche…in welcher Kirche wollen wir heiraten?“ ging Ben durch. Carla lachte nur. „Beruhige dich….das machen wir alles wenn wir geschlafen haben. Ich bin müde…“ versuchte sie. „Ja..aber…das ist … ich muss Semir sagen..und Andrea….als Blumenmädchen nehmen wir Aida…ja..die kann das sicher…“ ging es bei Ben weiter. „Ben!!! Bitte….lass uns doch jetzt erst einmal nach Hause fahren…bitte…“ lachte Carla. „Ja..du hast Recht… wir haben sicher noch eine Woche Zeit…bis zum Termin..“ nickte er und ließ den Wagen wieder anrollen. Nur eine halbe Stunde später waren sie in der Wohnung. Carla zog sich aus und sah Ben herausfordernd an. „Was ist?“ wollte er wissen und musterte sie grinsend. „Die Dusche ist mir zu groß…“ lächelte sie, kam auf ihn zu und küsste ihn. „Hast du schon was vor, Süßer?“ grinste sie ihn an. „Nein….noch nicht…das…Carla..das ist unfair…das ist nicht…..du machst mich …..Carla….“ versuchte Ben und tat auf unnahbar. „Was ist…die Dusche ist zu groß…komm….mein baldiger geliebter Ehemann..“ lachte Carla und fing an Ben auszuziehen.


    Semir wachte am nächsten Morgen gegen Sieben auf. „Guten Morgen Schatz….“ hauchte Andrea und küsste ihn auf die Wange. „Guten Morgen…ist es schon wieder Zeit?“ stöhnte Semir leise. „Ja…du bist dran, Ben abzuholen…und du musst in einer knappen Stunde los. Also …auf geht es. Geh duschen…dann frühstücken wir und dann musst du leider los…“ lächelte sie ihn an. Sie wollte aufstehen. Doch Semir hielt sie fest. „Weißt du was…Ben lässt mich auch immer warten…diesmal kann er auf mich warten…ich will noch nicht aufstehen….“ grinste Semir und küsste sie. Andrea lachte und genoss die Streicheleinheiten von ihm. „Ich muss aber doch Ayda und Layla abholen…hast du das vergessen. ….der Kaffee läuft auch schon…sei also nicht albern und komm…“ gurrte sie. Wieder wurde geküsst. Semir lachte leicht. „Also gut….aber nur, weil ich eh aufstehen muss…“ lachte er, warf die Decke zur Seite und ging duschen. „So…der Kaffee ist fertig...willst du Rührei essen?“ wollte Andrea wissen. Semir nickte. „Die beiden sind ein schönes Paar nicht wahr?“ wollte Andrea wissen. Semir sah sie an. „Wen meinst du? Carla und Ben?“ stellte er die Gegenfrage. „Ja sicher meine ich die Beiden. Sie sind ein verdammt tolles Paar. Schade dass Carla seinen Antrag abgelehnt hat. Ich wäre gern zur Hochzeit gegangen…“ kam von Andrea. „Schatz….keine Hochzeit wird so schön sein, wie unsere gewesen ist…“ grinste Semir schelmisch. „Oh ja…ich erinnere mich noch….Du mit dem zerrissenen Anzug und blutender Lippe…und Jan….sah auch nicht besonders aus. Mein Kleid war dreckig und….trotzdem…es war eine wunderschöne Hochzeit…“ gab Andrea zu. Sie stellte ihrem Mann den Teller hin und dieser genoss das Ei.

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  • Semir fuhr pünktlich vor Bens Tür vor, der bereits wartete. Semir prüfte seine Uhr als er einstieg. Er schüttelte seinen Arm und horchte an der Uhr. Ben sah ihn an und musste lachen. „Nein…die ist nicht kaputt..“ gab Ben von sich. „die muss kaputt sein…es ist gerade halb acht…und du bist nicht nur schon wach, sondern auch ausgeschlafen….was ist passiert?“ wollte Semir grinsend wissen. „Semir….du bist der Erste….Carla hat Ja gesagt!!“ stieß Ben aus und strahlte über das ganze Gesicht. Semir sah ihn an. „Nein…!“ stieß er aus. „Doch…sie hat mir gestern gesagt, dass sie meine Frau werden will…Semir…du kennst doch diese Frau…ich meine die mit dem Brautmoden…ich will hin und ihr das schönste Kleid aussuchen…das allerschönste…“ strahlte Ben weiter. Semir lachte leise. „Ben… ich gebe dir einen guten Rat…so als alter Ehemann….lass Andrea mit Carla dorthin gehen…sie werden das schönte Kleid aussuchen…glaub mir… das erspart sehr viel Ärger… außerdem ist es Sache der Braut, das Kleid auszusuchen. Du darfst es vorher nicht sehen…“ regte sein Partner an. „ Carla wird sicher ein weißes Kleid nehmen und darin wunderschön aussehen…wie eine Prinzessin…..Bist du sicher das die Kleider bei deiner Bekannten die Besten sind?“ wollte Ben nachdenklich wissen. „Zelda ist die Beste wo du so etwas kaufen kannst…wollt ihr in weiß heiraten?“ harkte Semir nach. Ben sah ihn pikiert an. „Ja sicher doch!! Das gehört sich wohl so...und du und Andrea seit Trauzeugen..und Ayda ist Blumenkind…“ gab Ben bekannt. „Welch eine Ehre….du planst schon alles...hoffentlich geht es diesmal gut…“ meinte Semir nachdenklich. „Oh ja…diesmal wird sie nicht in einen Flieger steigen… aber wohin machen wir die Hochzeitsreise…ich meine...sie will nie wieder fliegen und ich habe Angst, dass sie Panik bekommt, wenn ich jetzt sage, wir fliegen nach Dubai….“ dachte Ben laut nach.


    „Na dann macht doch eine Seereise….eine Kreuzfahrt soll doch auch sehr nett sein…“ schlug sein Partner vor. „Das ist eine gute Idee….auf die Aida!!! Oder noch besser auf die Prinzess of Queen…“ nickte Ben. „Prinzess of Queen? Ist das nicht die Aida?“ harkte Semir nach. „Was nein..glaub ich nicht…egal...weißt du was...Seefahrt ist gut, aber ich werde eine Yacht mieten…und zwar diese hier!“ gab Ben bekannt, der gerade eine Zeitschrift in der Hand hielt und diese nun kurz vor Semirs Gesicht brachte. „Hey…ich muss fahren!!“ lachte Semir und warf einen schnellen Blick auf das Gefährt. „Whow…..das sieht ja klasse aus wie heißt der Kahn denn?“ grinste er. „Das ist die Alysia…die teuerste Jacht der Welt…..Die Suite die ich dann anmiete kostet 4.500 Euro pro Tag….“ gab Ben bekannt. „Ein stolzer Preis…aber Ben…bedenke bitte, das Carla diesen Luxus sicher nicht will…warum nicht auf die Aida? Ich meine sie ist zwar nicht so teuer aber ich denke sie wird ausreichen.“ versuchte Semir seinen Partner wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen. „Du meinst, das wäre ihr zu teuer? Aber gute Idee…ich werde sobald wir auf dem Revier sind die Reederei anrufen und Plätze reservieren…“ nickte Ben nun. „Wann wollt ihr denn heiraten?“ wollte Semir wissen. „Den Termin müssen wir noch festlegen, warum?“ kam etwas verwundert von Ben. „Dann solltest du die Reservierung des Schiffes so legen, dass ihr dann auch verheiratet seid…“ lachte Semir. „Ach so..ja klar….dann muss ich damit vielleicht noch warten…Ach Semir...ich bin so glücklich..ich könnte die ganze Welt umarmen…ich könnte vor Glück laut losschreien…“ stieß Ben mit einem Seufzer aus. Sie stiegen vor der PAST aus. Semir sah ihn an. „Dann tu es….schrei…“ lachte er. Ben sah ihn an. Einige Kollegen kamen aus der Wache und Ben überlegte es sich doch noch. Semir grinste nur und betrat die PAST.

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  • Abendessen!!!!


    Auch Carla war völlig außer sich vor Freude. Sie rief Isabella an. „Carla..was ist los mit dir? Du klingst so anders...so glücklich…“ meinte Isabella. „Wir heiraten….Ben und ich…ich habe ihn gestern gesagt, dass ich es möchte...direkt als wir bei euch weg waren….und...er hat sich so gefreut…..“ erklärte Carla. „Das ist wunderschön für euch… du wirst sicher die hübscheste Braut sein, die die Welt gesehen hat. Was für ein Kleid willst du anziehen?“ wollte Isabella wissen. „Ich weiß nicht...ich will kein Weiß…ich hab mir gedacht, dass ich rot anziehe…..aber Ben soll es erst an dem Tag sehen….und…ich bin so glücklich…Isa… du hattest Recht…er ist der Beste den man sich wünschen kann. Ich will das du meine Trauzeugin wirst…du und Wolfgang….bitte sag ja…bitte..“ flehte Carla. „Ja sicher….wir machen das gern….“ stimmte Isabella ein. Sie redeten noch etwas über die geplante Hochzeit und auch über die Reise. „Ich weiß nur, dass ich in kein Flugzeug steigen werde….dann mache ich lieber Urlaub in Köln am Rhein…“ schwor Isabella. „Das ist doch kein Problem… ich denke Ben weiß das auch. Ein rotes Kleid ist übrigens sehr schön….willst du auch eine Schleppe?“ wollte Isabella wissen. „ja sicher…die gehört dazu….“ lachte Carla. „Schade, dass ich nicht dabei sein kann, wenn du es auswählst….“ kam leise von Isabella. „Warum denn nicht? Ich schiebe dich notfalls durch die Stadt…meine allerbeste Freundin wird an der Wahl des Kleides zu meinem schönsten Tag mithelfen….ohne dich kann ich das nicht…“ gab Carla bekannt. „Ich freu mich….ich werde dich sehr gern beraten…“ lachte Isabella. Carla legte auf. Sie wollte zu Andrea fahren, mit der sie sich bereits gut angefreundet hatte. Gegen elf kam sie bei Andrea an. Diese begrüßte ihre neue Freundin und sie tranken gemeinsam Kaffee auf der Terrasse, während Ayda in ihrem kleinen Planschbecken spielte und Layla in der Wiege lag und schlief. „Ich habe eine tolle Nachricht…Ben und ich werden heiraten…“ strahlte Carla. Andrea sah sie an. „Whow…das ging aber schnell…hast du es dir doch überlegt. Was sagt Ben denn dazu?“ lachte sie. „Er ist völlig aus dem Häuschen….ich liebe ihn so sehr….“ kam von Carla. „Ihr seid ein hübsches Paar…wie für einander gemacht. Wisst ihr denn schon wann?“ wollte Andrea wissen. „Ben will heute noch zum Standesamt um den Termin festzulegen. Es wird eine tolle Hochzeit….“ meinte Carla nur. Verträumt sah sie auf Layla, die in einer kleinen Wiege lag. Sie ist wunderschön….Bens Patennichte..“ hängte sie an. „ja…sie ist sehr süß. Und sie ist überhaupt nicht anstrengend. Wollt ihr auch Kinder haben?“ harkte Andrea nach. „Ich schon….ich weiß nicht wie Ben darüber denkt...ich hoffe er auch…“ nickte Carla.


    Während sich die Frauen über das Kleid und den Ablauf der Hochzeit Gedanken machten, mussten Semir und Ben zu Kim. „Guten Morgen Ben..Semir…wir haben eine besondere Aufgabe erhalten…und ich brauche Sie beide in Topform…“ erklärte die Chefin. „und was liegt an?“ wollte Ben wissen. „Waffenschmuggel. Ich habe von einem Informanten den Hinweis bekommen, dass am Rastplatz bei KM 708 an der A4 ein Waffendeal durchgeführt werden soll. Den genauen Zeitpunkt konnte er mir nicht mehr nennen. Das Gespräch wurde unterbrochen und….ich..“ Kim machte eine Pause. „Ich war in seiner Wohnung…wo er tot am Boden lag…Kopfschuss...“ hängte sie an. Semir sah Ben an. „Das tut uns Leid… Chefin… was sagt die Spurensicherung?“ wollte er wissen. „Die haben den Tod auf 9Uhr 30 heute Morgen festgelegt. Es war die Zeit wo wir telefoniert haben. Man hat ihn während des Gespräches erschossen. Ich kannte den Mann seit vielen Jahren…sein Tod…hat mich getroffen…“ erklärte Kim leise. „Der Waffendeal soll also auf einem Parkplatz stattfinden. Klingt ja irgendwie sonderbar. Ich meine da gibt es Publikum und die Polizei kontrolliert ja auch häufig. Das macht doch keinen Sinn. Sollen wir uns jetzt um die Waffen kümmern oder um den Mord?“ wollte Ben wissen. „Um Beides….die Kollegen haben mir den Fall übertragen obwohl ich befangen bin…“ kam von Kim. Sie sah aus dem Fenster. „Er war …ich…hab ihn mal geliebt..“ hängte sie kaum hörbar an. Ben sah Semir an und nickte. „Chefin…wir werden alles tun um den Mörder zu finden…“ versprach Semir. Kim nickte nur. „Die Kollegen sind vor Ort?“ wollte Semir noch wissen. „Ich denke ja…Semir…bitte behalten Sie das, was ich Ihnen eben sagte…für sich zu behalten…es muss niemand wissen, dass ich ihn geliebt habe..“ bat Kim. Semir und Ben nickten und verließen das Büro.

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  • „Verdammt...so fertig hab ich sie nur gesehen, als einer dieser Typen mal Kopfgeld auf ihr ausgesetzt hat. Da steckt noch mehr dahinter….“ meinte Ben später als sie im Büro saßen. „Ja…genau das denke ich auch. Gut..wir lassen von Susanne die Akten kommen. Dann sehen wir uns den Tatort an und fragen Hartmut, ob er was gefunden hat. Vielleicht Fingerabdrücke oder so…?“ schlug Semir vor. „Lass uns los…ich muss noch zum Juwelier…“ meinte Ben und stand auf. Semir sah ihn an. „Wie bitte? Während der Dienstzeit?“ grinste er. „Semir…wir haben immer Dienst…also auch immer Dienstzeit….wann soll ich es denn sonst machen?“ wollte Ben wissen. Semir dachte kurz nach. „Stimmt auch wieder…na dann los..“ Die Beiden verließen das Büro. Semir gab im Vorbeigehen an Susanne den Befehl die Akte wegen dem Mord auf seinen PC zu legen und sie fuhren nach Köln. „Wo willst du die Ringe holen?“ wollte Semir wissen. „Na wo wohl…beim Juwelier natürlich…in der Königsberger Straße…“ kam von Ben. „Wie der Herr befiehlt…“ grinste Semir und fuhr zu der angegebenen Straße. „Darf der Trauzeuge die Ringe mit aussuchen?“ harkte er nach, als er an den Laden fuhr. „Klar doch...“ nickte Ben. Sie stiegen aus und betraten den kleinen exklusiven Laden. „Ben? Das ist ja eine Überraschung….das ist….mein Gott wie lange ist das her…“ strahlte der Verkäufer. „Hallo Onkel Walther…schön das du mich noch erkennst….“ begrüßte Ben den Mann. „Das ist Semir…mein Dienstpartner. Onkel Walther..zeig mir doch mal deine Trauringe..“ bat Ben. „Oh…du willst heiraten? Wirklich?“ harkte der Verkäufer nach. Ben nickte. „Ja….also wo sind die tollen Stücke?“ wiederholte er seinen Wunsch. „Einen kleinen Augenblick..“ strahlte der Mann und verschwand. Ben sah Semir an, der sich die Auslage anschaute. „Suchst du was für Andrea?“ wollte er wissen. „Bei den Preisen? Da müsste ich ja mindestens zwei Monate arbeiten gehen…ohne etwas auszugeben..“ stöhnte Semir leise. Er sah aus dem Fenster. Vor der großen Scheibe standen drei junge Männer und sahen ihn an.


    Andrea sah Carla an. „Was für ein Brautkleid möchtest du denn tragen? Semir kennt da einen Laden in der Keupstrasse in Köln…sie ist die beste….wenn es um Kleider geht. Eine sehr gute Freundin...wollen wir hinfahren?“ wollte Andrea wissen. „Ich möchte kein Weiß tragen…ich möchte etwas, das auffällt. Ich schwanke da zwischen Orange, rot oder Blau…“ kam von Carla. „Blau? Das ist schon sehr exklusiv…ich werde Zelda anrufen, ob sie so etwas hat. Weiß Ben davon?“ lachte Andrea. „Nein….ich will es ihm erst zeigen, wenn es soweit ist. Ganz traditionell. Er wird mich erst im Brautkleid sehen, wenn ich in der Kirche bin..“ lachte Carla. „Das wird sicher eine Überraschung. Hast du da an Babyblau gedacht oder eher mitternachtsblau?“ harkte Andrea weiter nach. „An Ozeanblau….klar und rein….und eine Schleppe. Ayda wird unser Blumenkind…“ malte Carla aus. Andrea lachte leise. „Das wird ein tolles Fest….hast du denn auch schon Trauzeugen?“ wollte sie wissen. „Ja….meine sind Wolfgang und Isabella…und Ben hat euch sicher ausgesucht….ihr macht das doch oder?“ kam sofort von Carla. Andrea nickte „Ja sicher…so ich würde sagen…wir bringen Layla jetzt in die Krabbelgruppe und Ayda in den Kindergarten…anschließend schauen wir uns die Brautkleider an.“ schlug Andrea vor. Carla war soweit damit einverstanden. „Andrea...können wir Isabella abholen? Sie möchte auch mit aussuchen…“ bat sie. Andrea war einverstanden. Sie fuhren eine Stunde später los. Layla und Ayda waren nun für vier Stunden versorgt. Vier Stunden in denen die Frauen shoppen gehen konnten. Schnell holten sie Isabella ab, deren Sohn heute bei den Großeltern blieb. Eine weitere halbe Stunde später waren sie bei Zelda im Brautmodenladen. „Hallo Zelda…wo ist der Traum?“ begrüßte Andrea die Freundin. „Andrea….hier…sieh es dir an…ein schönes Königsblau…eigentlich ein Ladenhüter. Viele wollen nur in Weiß heiraten….für wen brauchst du es?“ wollte Zelda wissen und sah die beiden anderen Frauen an. „Für mich..“ erklärte Carla. „Oh….das wird an Ihnen wunderschön aussehen…wollen Sie es anprobieren?“ harkte Zelda nach. Carla sah Andrea und Isabella an. Beide nickten heftig. „Also gut…ich versuch es mal…“ lachte Carla. Gemeinsam mit Zelda ging es in den hinteren Raum.

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  • „Wo sind die Waffen?“ wollte Ramon wissen. „Ich habe sie im Lagerraum untergebracht. Den kannte der Bulle nicht..“ stieß Kurt aus. „Du hast ihm mir doch aufgeschwatzt..einen Bullen..Undercover…dieser Mistkerl..er hat mir drei Deals verraten… Der Tod war eine Erlösung für ihn..“ nickte Ramon. „Entschuldige…woher soll ich denn wissen das der Typ ein Bulle ist? Er tat so als würde er wirklich ein armer Schlucker ist…und…ich dachte ich tu mal was Gutes und…“ rechtfertigte sich der Wirt bei Ramon. „Ja schon gut…ich habe das Problem beseitigt. Was ist mit dem Saal? Ist da wenigstens alles klar?“ harkte er nach. Kurt nickte. „Wenn ich den Saal vermiete dann ist das auch klar. Die Bonzen sind ganz bestimmt gute Zahlende….. was genau hast du vor?“ kam nun von Kurt. Ramon lachte leise. „Ich habe eine große Familie in Mexico, die will versorgt werden. Also muss ich viel Geld schicken…und deshalb werde ich die Leute mal zur Kasse bitten..so einfach ist das. Sie werden mir sicher was geben..um ihre Söhne und Töchter aus meiner Gewalt zu befreien…“ lachte Ramon. „Wir werden es so machen, dass ich das Personal…also Kellnerin, Kellner, Kaltmamsell und so weiter stelle. Du stellst die Räume. Das Geld was für dich dabei raus springt wird nicht unerheblich sein. Ab sofort werden wir nicht mehr telefonieren oder sonst irgendwie in Kontakt treten. Der Termin ist der 31.08.2010 und der steht fest.“ kam von Ramon. Kurt nickte nur. Er kannte diesen Mann lange genug um zu wissen, dass es nicht gut war Widerworte zu geben. „Was genau hast du vor?“ wollte er dennoch wissen. Ramon lachte kurz. „Ich werde die Herrschaften zur Kasse beten, das ist alles. Die ehrenwerte Gesellschaft wird sich noch freuen von mir zu hören, glaub mir…meine Leute sind zuverlässig und knallhart. Wenn ich denen sage, sie sollen schießen tun sie das ohne mit der Wimper zu zucken.“ versprach Roman.


    Carla trat aus dem Hinterraum hervor. Andrea und Isabella staunten nicht schlecht. Das Kleid saß wie angegossen und hatte zwei weiße Streifen links und rechts an den Seiten, auf dem Dekolleté waren kleine Glitzersteine in verschiedenen Farben in denen sich das Licht brach. Andrea und Isabella sahen sie mit großen Augen an. „Whow….“ kam von Andrea. Carla besah sich im Spiegel. „Und?“ fragte sie. „Das ist….Klasse….du siehst aus wie…eine Prinzessin aus dem Märchen…“ bestätigte Isabella. „Das sitzt richtig gut…aber ob Ben das auch gefallen wird?“ kam nachdenklich von Carla. „Ja sicher….er wird sicher in Ohnmacht fallen, wenn er dich so in der Kirche sieht….“ nickte Andrea. „Meinst du? Ich meine sie hat auch weiße Kleider aber…die sind so schlicht…“ meinte Carla nachdenklich. Andrea trat zu ihr. „Carla….was gefällt dir weiß oder blau?“ fragte sie mit ernstem Gesicht. „Das Blaue..es ist so wunderschön…der Schleier schließt mit dem Kleid ab und….Andrea..es ist wunderschön…“ lachte Carla. „Dann nimm es…“ befahl Andrea sanft. Sie sah Zelda an. „Was soll es kosten?“ wollte sie wissen. „398 Euro….darin ist dann auch noch das Bukett eingelagert…“ lächelt Zelda und zupfte noch etwas am Kleid. Carla sah Andrea enttäuscht an. „Das ist doch viel zu viel…“ stöhnte sie und sah verträumt in den Spiegel. Andrea lächelte. „Das glaub ich nicht….Dein Mann wird es bezahlen….“ lachte sie nur. Zelda nickte. „Der zukünftige Mann kann sich glücklich schätzen so eine Frau zu bekommen. Das Kleid ist wie für Sie gemacht…“ meinte sie zu Carla. „Also gut…Ben hat mir gesagt, ich darf es mir aussuchen und er zahlt die Rechnung….“ sagte sie dem Kauf zu. „Die Rechnung werde ich erst nach der Hochzeit ausstellen, sonst weiß er ja, was für eine Farbe es hat…“ lachte Zelda. Die Drei verabschiedeten sich und Andrea brachte erst Isabella und dann Carla nach Hause.

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  • Ben sah auf die Uhr. „Ich muss noch zum Standesamt..das Aufgebot bestellen…..meinst du, du schaffst es heute mal allein mit den Berichten?“ wollte er wissen. Semir lachte leise. „Klar…hau ab….“ Bestätigte er. Schon rannte Ben raus. Semir hörte noch wie er mit kreischenden Reifen abfuhr. „Was muss Liebe schön sein…“ meinte Semir leise. „Ja….aber das weißt du doch auch..immerhin hast du Andrea geheiratet..“ riss Susanne ihn aus seinen Gedanken. „Ach…Susanne…ja…mit Andrea und mir…da war das was Anderes…das war wahre Liebe….aber irgendwie zieht der Alltag immer mehr ein. Ich habe das Gefühl, dass ich Andrea zu sehr vernachlässige. Nur wenn ich Andrea frage, dann meint sie immer nur, dass es okay ist…doch ich glaube dennoch, dass sie sich vernachlässigt fühlt…“ murmelte Semir leise. „Oh ich verstehe…ich soll für dich spionieren, ob sie oder nein…was sie über dich so denken?“ fragte Susanne nach. Semir lachte. „Du bist ein verdammt helles Köpfchen… nein…ich möchte Andrea überraschen…aber ich weiß nicht, womit..kannst du sie nicht aushorchen und es mir dann sagen?“ bat Semir und klimperte mit den Wimpern. Er setzte seinen traurigsten Blick auf. Susanne lachte. „Also gut…du willst also wissen, was deine Frau sich am meisten wünscht…und dann sag ich es dir, du kaufst es und sagst, es wäre deine Idee gewesen?“ wollte Susanne wissen. Semir lachte. „Genau das…Susanne…bitte…du bist ihre beste Freundin… dir wird sie es verraten..“ bettelte Semir erneut. „Also gut…ich mach es…ich werde mich mit ihr am Samstag eh treffen. Ihr habt ja Dienst….“ stimmte Susanne zu.


    Ben sah den Standesbeamten an. „Sie haben vor dem 31.08. keinen Termin mehr frei?“ fragte er enttäuscht. „Leider nein….tut mir Leid.. und danach dann auch erst wieder im Dezember. Sie müssen sich schon entscheiden…in zwei Wochen, oder in vier Monaten…“ lächelte der Beamte. Ben dachte kurz nach. „Also gut…ich nehme den Termin….was muss ich nachreichen?“ wollte er wissen. „Die Geburtsurkunde ihrer zukünftigen Frau, Ihre…die Daten der Trauzeugen und dann haben wir schon alles…“ erklärte der Beamte. „Gut…das haben Sie bis Mittwoch…ist das ausreichend?“ harkte Ben nach. Der Beamte nickte. „Danke Herr Glück….verabschiedete er sich und verschwand. Er wollte noch schnell zu Zelda um nachzufragen ob und für welches Brautkleid Carla sich entschieden hatte. Er kam zügig voran und stellte den Wagen direkt vor dem Geschäft an. „Ben…hallo….deine zukünftige Frau war auch schon da..“ lächelte Zelda und begrüßte Ben auf die freundschaftliche Art mit Küsschen links und Küsschen rechts. „Ja..ich hoffe sehr. Hat sie sich auch entschieden?“ wollte Ben wissen. „Ja…hat sie…ein Traum von Kleid….wundervoll…wie für sie gemacht..“ schwärmte Zelda. „In Weiß…!“ stieß Ben aus. Zelda lachte leise. „Ben…das werde ich dir nicht verraten…“ gab sie bekannt. „Na komm..ich muss es doch auch bezahlen…du kannst mir ja schon mal die Rechnung geben..“ schlug Ben vor. Zelda nickte. „Ja sicher du kannst schon mal zahlen. Aber die Rechnung kommt erst nach der Hochzeit..“ lachte Zelda. „Zelda..ich bin doch ein Freund..und Freunde teilen Geheimnisse..ich sag es auch niemanden…ich kann schweigen..wenn du willst unterschreibe ich dir das sogar..“ bettelte Ben. Zelda sah ihn an. „Du kannst schweigen?“ fragte sie ernst nach. Ben nickte heftig.. „Siehst du Ben..ich auch..“ lachte Zelda.

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  • Carla wartete zuhause auf ihren Zukünftigen. Sie hatte bereits gekocht und auch der Hunger war zu spüren, doch ohne Ben wollte sie nicht essen. Es klingelte. „Er hat den Schlüssel wieder vergessen…“ mutmaßte sie und öffnete die Tür. Ein grauhaariger Mann stand davor. „Ja bitte?“ fragte sie freundlich. „Du bist Carla?“ fragte er erstaunt. Carla nickte. „Ja..und wer sind Sie?“ wollte sie wissen. Irgendwie fand sie es nicht gut, wie der Mann sie von oben bis unten musterte. Skeptischer Blick und irgendwie unpersönlich. „Ich bin …“ wollte sich der Mann gerade vorstellen, als Ben die Treppe hoch kam. „Papa!!! Hallo…was tust du denn hier?“ freute sich Ben und umarmte den alten Mann. „Ich wollte mir deine Frau ansehen…eine sehr hübsche Person….wirklich…sehr schön…“ meinte er. Carla wurde rot. „Danke…entschuldigen Sie, wenn ich Sie nicht rein gelassen habe…aber…man weiß nie…“ lächelte sie leicht. „Schon gut…ist verständlich.“ Lächelte der Mann. „Ich bin Konrad Jäger….“ Hängte er an. „Carla…..und bald auch Jäger..“ kam leise fast schüchtern von ihr. „Das hoffe ich sehr… aber wie ist der jetzige Nachname?“ wollte Konrad wissen. „Carla Mercedes de Cossa…“ gab Ben von sich. „Eine Spanierin?“ harkte Konrad nach. „ja…aber meine Eltern sind in Deutschland geboren und ich auch…“ kam sofort von Carla. „Lass uns erst einmal rein..es riecht so lecker..was gibt es denn?“ wollte Ben wissen und reckte seine Nase in die Luft. „Ich habe Paella gemacht….“ lachte Carla. „Ich verhungere...hast du noch was für meinen Vater übrig?“ harkte Ben nach. „Ja….sicher….“ kam von Carla. Gemeinsam aßen sie. Während des Essens versuchte Ben heraus zu finden, was Carla sich für ein Kleid ausgesucht hatte. Doch seine zukünftige Frau schwieg. „Hast du den Termin schon gemacht?“ wollte Konrad wissen. „Ja…der 31.8. ist unser Hochzeitstag…“ nickte Ben. „Whow..ist das ausgesucht?“ harkte Konrad nach. „Nein Papa..ich weiß..es war auch der Tag an dem du und Mama heirateten, aber ich schwöre…es war nicht so gedacht. Es war der einzige Tag der noch frei war..und noch einmal will ich nicht warten..“ lachte Ben. „Nein….das ist mir klar….ich hoffe der Tag bringt euch sehr viel Glück…und unter uns…mit deiner Wahl bin ich sehr zufrieden….eine hübschere Schwiegertochter kannst du mir gar nicht schenken.“ strahlte Konrad.


    Als Konrad die Beiden verlassen hatte sah Ben seine zukünftige Frau an. „Die Hürde haben wir schon mal genommen. Mein Vater ist sehr exzentrisch. Er will mein Leben bestimmen. Als ich zur Polizei ging, war er wütend…extrem wütend sogar. Wir hatten eine ganze Weile kaum Kontakt zueinander und wenn doch, haben wir uns gestritten. Erst am Tag der Hochzeit meiner Schwester waren wir endlich wieder vereint. Was wollen wir denn heute Abend noch machen?“ wollte er wissen und küsste Carla auf die Wange. „Nun…wir sollten uns eine Lokalität aussuchen, wo wir feiern können und die Einladungskarten noch fertig machen. Das mache ich morgen mit Andrea und Isabella….und dann müssen wir ….ach Ben..ich bin so glücklich…..und ich hab auch schon Namen für unsere Kinder…“ strahlte Carla. Ben sah sie an. „Das ist wunderschön…aber Kinder werden jetzt noch nicht gemacht….erst einmal werden wir eine wundervolle Reise machen….was hältst du … von…“ fing Ben an. „Ben…ich steige in kein Flugzeug!! Nie wieder!!“ gab sie sofort von sich. Ben nickte. „Wie wäre es mit einer Schiffsreise? Eine Kreuzfahrt auf der Aida?“ schlug Ben vor. Carla sah ihn an. „Auf dem Traumschiff?“ fragte sie nach. Ben lachte und nickte. „Das ist wunderschön….das ist wirklich sehr schön…“ strahlte sie. Sie umarmte Ben und küsste ihn innig. „Ich werde morgen schon buchen. Und dann suche ich das Lokal aus. Mal sehen…..was ich das so finde…wie viele Gäste kommen denn?“ wollte er wissen. Carla zog eine Liste hervor und zählte die Namen ab. „Es sind hier nach 103 Leute….mit Familie..“ gab Carla bekannt. Ben nickte. „Gut…dann werde ich ein großes Lokal suchen…etwas pompöses…. Am 31.8. ist der schönste Tag in meinem Leben..“ gab er zu verstehen, als sie sich wieder lösten. „Ich liebe dich Ben….ich will immer für dich da sein...“ gab Carla zurück. Der Abend endete mit einer schönen Liebesnacht.

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  • Hier kommt das Abendessen...


    Schon am nächsten Morgen machte Ben sich daran, ein geeignetes Lokal zu finden. Es gestaltete sich schwerer, als er dachte. In der Kölner Innenstadt fand er einen entsprechenden Raum. Karl Munster war der Inhaber. „Ich benötige den großen Saal für meine Hochzeit..“ erklärte Ben. „Das tut mir Leid...aber am 31.8. habe ich den Saal bereits vermietet....ich könnte Sie auf die Liste setzen, falls es ausfällt....doch es sieht sehr schlecht aus...“ kam von Karl Munster und sah ihn an. „schade...gibt es hier noch einen Saal in der Größe?“ wollte Ben wissen. „Leider nein...ich habe den größten Saal hier. Es tut mir sehr leid…“ entschuldigte sich der Mann. Ben nickte. „Gut…dann muss ich sehen, das ich etwas Anderes bekomme. Können Sie wirklich nichts machen? Ich bin auch bereit etwas drauf zu legen…wirklich….“ Schlug Ben vor. Karl Munster sah ihn an. „Ich werde mal sehen, was ich für Sie tun kann…“ versprach der Mann. Ben fuhr wieder nach Hause. Carla sah ihn an. „hast du was gefunden?“ wollte sie wissen. „Leider nein…oder besser gesagt…ich weiß es noch nicht…ich hoffe es sehr…“ gab er zurück und küsste sie. Carla ließ es sich gefallen. „Ich muss gleich zum Dienst…hast du einen Kaffee für mich?“ bat er. Carla lachte. „Ja sicher….schwarz und stark…. Schon fertig…“ Ben sah sich um. „Ist Papa schon weg?“ wollte er wissen. „Ja…er musste ins Büro. Aber er hat versprochen bald wieder her zu kommen. Er sagte mir, dass er sich für unsere Hochzeit was ganz Besonderes ausdenken wird…was meint er damit?“ wollte Carla wissen. Ben grinste breit. „Eine große Überraschung. Da bin ich mal gespannt…“


    Roman sah sich die Personen an, die er sich für die Party ausgedacht hatte. Die Mädchen waren sexy und würden diesen Dr. Peter Rossmann sicher den Kopf verdrehen. Der Mistkerl ist so geldgierig. Wenn er ihn damals nicht entlassen hätte dann würde Roman diesen Zug niemals machen. Die Familie von Rossmann wird sicher jeden Preis zahlen um Dr. Peter Rossmann zu befreien.. dachte er. „Du wirst die Türen des Saals mit Sprengstoff versehen. Niemand wird den Laden verlassen..niemand verstehst du?“ fragte er den jungen Mann vor ihm. „Ja sicher….ansonsten bin ich der freundliche Kellner der auf ein gutes Trinkgeld hofft. Was willst du mit den Anderen machen, die dabei sind?“ wollte Stanislav wissen. „Stani….die werden uns sicher auch was einbringen. Wenn auch nicht so viel…“ grinste Roman. Er sah auf den Kalender. Nur noch 11 Tage bis seine Rache vollzogen wurde. 11 Tage bis er das bekommt was ihm zustand. Er sah auf die Zeitung von der vergangenen Woche. Dr. Peter Rossmann lädt ein….prangte in großen Buchstaben auf der Titelseite. „Dr. Peter Rossmann lädt zu seinem 35 Geburtstag die Cremé de la Cremé ein. Viele bekannte Gesichter haben die Einladung bereits angenommen. Doch Dr. Peter Rossmann wäre nicht er, wenn er diese Veranstaltung zu seinem eigenen Nutzen auslege. Die Geschenke die man ihm mach will er der Welthungerhilfe spenden und hat daher um Geldgeschenke gebeten. Wir sind gespannt was da zusammen kommt..“ las er vor. Wut stieg auf. Mit voller Wucht ließ er sein Messer auf das Bild sausen. „Danke für die Einladung..ich nehme sie an!!“ stieß er wütend aus.

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  • Kurt Munster überlegte. Dieser Dr. Rossmann zahlte nur halb so viel wie dieser Jäger. Er hatte zwei Säle einen großen und den Kleineren. Der kleine würde ohne Weiteres für die Veranstaltung von Dr. Rossmann genügen. Er könnte doch vorgeben einen Wasserrohrbruch zu haben und deshalb die Veranstaltung in den kleinen Saal verlegen…ja..und der große den konnte Jäger dann zum dreifachen Preis mieten. Das war gut…so machte er einen besonderen Reibach dabei…Er griff zum Hörer und wählte die Nummer von Dr. Peter Rossmann an. „Herr Dr. Rossmann..hier ist Karl Munster...es geht um Ihre Veranstaltung am 31.8…. der große Saal…er ist….in einem extrem desolaten Zustand. Ich hab ein Wasserrohrbruch gehabt und der Saal hat sehr viel abbekommen. Ich habe aber noch einen etwas kleineren Saal für Sie….auch exklusiv. Ganz neu eingerichtet und….wirklich sehr edel wirkend..“ versprach Kurt. „Also gut…dann nehme ich den. Es ist zu spät etwas Anderes zu finden. Aber der Preis ist dann auch niedriger..das ist ja wohl klar…“ hörte er den Geschäftsmann. Kurt atmete tief durch. „Ja selbstverständlich….er wird sich um zehn Prozent verringern…“ versprach er. „Also gut…ich nehme den kleinen Saal.“ stimmte Dr. Rossmann zu. „Vielen Dank….das ist eine große Ehre für mich, dieses Fest für Sie auszurichten…“ säuselte Kurt. In Wirklichkeit dachte er nur, was für ein arrogantes Arschloch dieser Dr. Rossmann doch war. Nun musste er nur noch Roman Bescheid geben. Dieser musste seine Aktion so durchführen, dass die Hochzeitsgesellschaft nichts davon mitbekam. Doch erst rief er Ben Jäger an. „Herr Jäger..hier ist Karl Munster…es geht um den Saal… also wenn Sie ihn haben wollen, dann können Sie ihn bekommen….aber er ist nicht ganz billig…3500 Euro inklusive Bedienung für den Abend, zuzüglich Getränke und Essen“ erklärte er dem Mann. Doch Ben Jäger war einverstanden. Karl Munster rieb sich die Hände.


    Die Tage vergingen und Bens und Carlas schönster Tag rückte immer näher. „was soll ich denn zur Hochzeit anziehen?“ wollte Semir wissen. „Deinen dunklen Anzug…. Du bist immerhin Trauzeuge. Ach und vergiss die Fliege nicht..“ rief Andrea ihm zu und zog ihr dunkelblaues Kleid an. Die Haare steckte sie hoch und nach dem Schminken sah sie unglaublich schön aus. Semir kam herein und sah sie an. „Whow…..“ stieß er aus. Andrea lachte leise. „Danke Schatz...du siehst auch nicht schlecht aus. Mama ist gleich hier und wird auf Layla aufpassen. Ayda hat ein gelbes langes Kleid an. In den Haaren waren kleine Blümchen befestigt und sie konnte es kaum erwarten dem Brautpaar die Blütenblätter vor die Füße zu werden. „ich will zu Ben….“ nörgelte die Kleine. „Ja..wir fahren sobald die Mama fertig ist und die Oma hier ist….Oma holt dich dann nach der Hochzeit ab und dann gehst du mit ihr schwimmen…“ erklärte Semir. Ayda hatte heute noch Schwimmunterricht und den wollte sie auf gar keinen Fall verpassen. „Au ja…“ strahlte das Mädchen. Dann fuhren sie los. Zunächst ging es in die Kirche. Semir war gespannt welches Brautkleid Carla anhaben würde. Auch er hatte versucht über Andrea heraus zu finden, wie es aussah, doch Andrea blieb hart und verriet nichts. „Nur so viel….ihr werdet euch sehr wundern…“ versprach sie. „Ich denke mal, das sie weiß trägt…das ist eine schöne Farbe zu ihrem dunklen Teint…“ fachsimpelte Semir. Andrea lachte leise. „Ich werde dir nichts sagen…..du musst Ben abholen..“ ermahnte sie ihn. Semir nickte und verschwand. Andreas Handy klingelte. „Mama….wo bleibst du denn?“ wollte sie wissen, als sie sah wer dran war. „Andrea..ich bin krank..ich kann nicht kommen…“ klagte ihre Mutter. Die Stimme war extrem verschnupft. „Oh….dann gute Besserung. Ich nehme die Kinder mit…..kein Problem…“ gab Andrea zurück. Sie sprach noch etwas mit der Oma bevor sie Layla und Aida fertig machte.

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  • „Semir...ich bin so gespannt wie Carla aussieht... Mein Vater führt sie zum Traualtar..das ist unfair...wieso darf er sie sehen und ich nicht…?“ wollte Ben wissen und zog seine Fliege zurecht. „Du heiratest sie….und es bringt Unglück die Braut vor der Hochzeit im Kleid zu sehen..“ erklärte Semir sachlich. „Ja aber du hast Andrea doch auch vorher gesehen..ich meine…bevor ihr verheiratet ward…oder nicht?“ kam von Ben. Semir grinste. „Das war was Anderes….Andrea wurde vor der Zeremonie entführt….da konnte keiner was für…“ stellte er sofort richtig. „Ach und warum ist es dann für dich kein Unglück gewesen?“ maulte Ben weiter. Er drehte sich vor dem Spiegel um den Sitz des Anzugs zu prüfen. „ist das so gut?“ fragte er nach. Semir stellte sich etwas abseits hin und besah sich seinen Freund genau. „perfekt…“ stimmte er zu. „Ich bin so nervös…verdammt… die Ringe? Wo sind die Ringe?“ stieß er aus und durchsuchte die Taschen nach den Ringen. „Semir?? Ich hab die Ringe nicht….verdammt ich hatte sie doch eben noch…wo sind sie denn?“ stieß Ben hektisch aus. Semir lachte leise und hob das kleine Kästchen hoch. „in sicheren Händen…“ gab er zurück. „Mann…versetz mir doch nicht so ein Schrecken…“ lachte Ben erleichtert. „Können wir jetzt?“ wollte Semir wissen. Ben nickte. „Ja…ich bin bereit….“ Gemeinsam fuhren die Männer zur Kirche.


    Carla sah sich in ihrem blauen Kleid an. „Es ist wunderschön…es sitzt noch besser als vorher…“ strahlte sie. Julia, Bens Schwester steckte ihr die Haare hoch und befestigte den Schleier. „Du bist eine sehr schöne Braut….Carla….eine sehr schöner Braut…“ gab sie zu. „Ich bin so aufgeregt….Es ist der schönste Tag in meinem Leben…der aller schönste Tag. Ben und ich..wir….ich…“ kam von Carla. Julia lächelte ihre zukünftige Schwägerin an. „Es wird euer schönster Tag werden.“ Versprach sie fest. „Hast du alles? Was Altes? Was Geliehenes? Was Neues?“ zählte Julia auf. Carla nickte und zeigte zu allem etwas an ihrem Körper. Es klopfte und Konrad trat ein. „Darf ich?“ fragte er lächelnd. „Ja..ich bin bereit. Ist Ben schon da?“ wollte Carla wissen. „Er kommt gerade an. Julia….leg den Schleier über das Gesicht….Carla…du bist wunderschön….Ben wird vermutlich kein Wort herausbekommen…“ gab Konrad zu. „Danke Papa…ich bin nervös…was wenn ich…das entscheidende Wort nicht über meine Lippen bekomme?“ harkte Carla nervös nach. Konrad lachte leise. „Nur keine Angst….ich stupse dich an, wenn du es sagen sollst…“ versprach er. Carla lachte ebenfalls. „Ich bin so glücklich….und ich habe für Ben noch eine Extrageschenk….“ Strahlte sie. Konrad sah Julia an. „Verrätst du es uns schon?“ kam sofort die Frage. Carla lachte leise. „Nein…ihr müsst warten bis heute Abend….. beim Fest geb ich mein kleines Geheimnis bekannt…“ Konrad grinste breit. „Ich weiß schon….ich kann es mir schon denken….“ kam nachdenklich von ihm. Ein Glanz verbreitete sich in seinen Augen. „Los…lass uns gehen….Ben ist sicher genauso nervös wie du…“ meinte Julia und gemeinsam gingen sie aus dem Raum. Die Kapelle in der Kirche füllte sich mit den Gästen.

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  • Ben und Semir standen bereits am Altar und auch der Pfarrer wartete nur auf die Braut. Dann endlich ging die Türe auf und Konrad trat ein. Bens Augen wurden größer als er seine Braut an der Seite seines Vaters sah. Sein Mund öffnete sich und schien sich nicht wieder schließen zu wollen. Semir grinste leicht und schob mit dem Daumen den Unterkiefer von Ben hoch. „sonst bist du gleich heiser beim Ja-Wort…“ gab er leise zurück. „Whow… sie… sie… sieht…umwerfend aus…“ strahlte Ben. „Ja….eine wunderschöne Braut. Dieses Kleid…ist einfach ein Traum…“ musste Semir zugeben. Mit gemächlichen Schritten führte Konrad seine Schwiegertochter ihrem Mann entgegen. Dann endlich stand sie neben ihn. „Du….bist….wunderschön…“ sagte er leise. „danke..du siehst auch sehr gut aus….ich bin so aufgeregt…“ kam unter dem Schleier hervor. „Meine Damen und Herren… wir haben uns hier zusammen gefunden um diesen Mann und diese Frau in den gemeinsamen Bund der Ehe zu begleiten. Bitte nehmen Sie Platz…“ fing der Pfarrer an. Er wandte sich an Ben Jäger. „Ben Jäger…wollen Sie die hier anwesende Carla Mercedes de Cossa zu Ihrer rechtmäßig angetrauten Ehefrau nehmen? Sie lieben und Ehren in guten wie in Schlechten Tagen…in Gesundheit und Krankheit bis das der Tod Sie scheidet? Dann sagen Sie…Ja ich will mit Gottes Hilfe…“ ertönte die Stimme des Kirchenmannes. Ben räusperte sich. „Ja…ich will mit Gottes Hilfe…“ wiederholte Ben. „Und Sie….Carla Mercedes de Cossa…wollen Sie den hier anwesenden Ben Jäger zu Ihrem rechtmäßig angetrauten Ehemann nehmen? Ihn lieben und ehren in guten wie in schlechten Tagen. In Krankheit und Gesundheit... bis das der Tod Sie scheidet? So antworten Sie… ja mit Gottes Hilfe…“ wiederholte der Mann die Worte. Carla sah zu Ben. „Ja…mit Gottes Hilfe…“ gab auch sie ihr Einverständnis. „Zum Zeichen dass Sie beide eingewilligt haben tauschen Sie bitte nun die Ringe..!“ kam der Wunsch des Kirchenmannes. Semir trat vor und gab die Ringe an den Mann weiter. Auf einem weißen Kissen lagen die Ringe von denen der für Carla einen großen weißen Diamanten trug. „Mit diesem Ring….schwöre ich dir ewige Liebe und Treue…“ gab Ben zurück und steckte ihr den Ring an. „Mit diesem Ring schwöre ich dir ewige Liebe und Treue“ wiederholte Carla. Sie schob den Ring auf Bens Finger und sah ihn an. Ein Blick zum Pfarrer und dann lüftete Ben den Schleier. Er beugte sich zu Carla und küsste sie innig.


    Das Brautpaar sah sich an. „ich liebe dich..“ hauchte Carla in Bens Ohr. Die Gratulanten reihten sich ein. Semir war der erste, der den Beiden alles Gute aussprach. „Na…wenn euer erstes Kind kommt…bin ich aber Patenonkel…damit das klar ist…“ drohte er den Beiden an. Ben lachte. „Danke Partner…“ gab er von sich. Es hagelte Küsschen links und Küsschen rechts. Konrad sah seinen Sohn stolz an. „Jetzt bist du unter der Haube….und ich habe da noch etwas für euch….“ erklärte der Geschäftsmann. Ben sah ihn erwartungsvoll an. „Ich weiß, dass unsere Geschmäcker immer unterschiedlich waren, aber dennoch….die Hochzeitsreise…werde ich euch spendieren…..eine Kreuzfahrt für vier Wochen in der Karibik…“ gab er bekannt. Ben strahlte als er sah auf welchem Schiff diese Reise stattfinden sollte. „Danke Papa….danke…“ stieß er aus und umarmte seinen Vater. „Du machst mich zum glücklichsten Menschen….du bist endlich verheiratet und nun bekomme ich auch Enkel von dir….ich hoffe ihr nutzt die Reise nicht nur zum schlafen…“ lachte Konrad. Ben sah Carla an. „Ganz sicher nicht…“ gaben die Beiden zurück. Nach der kirchlichen Trauung ging es zum Standesamt. Herr Glück musste es nun noch amtlich machen. Das die kirchliche Trauung schon vollzogen war, schien dem Standesbeamten nicht zu stören. Nachdem sich die Beiden erneut das Ja-Wort gegeben hatten und die Trauzeugen es bezeugten lachte Ben leise und sah Carla an. „Ich könnte es immer wieder machen...“ raunte er ihr zu. Die Party konnte beginnen. Im Konvoi ging es durch Köln zum großen Saal wo die Gäste mit Speisen und Getränke verwöhnt werden sollten. Doch zunächst galt es den Brautstrauß nach alter Sitte in die Menge zu werden. Dazu versammelten sich alle vor dem Restaurant und Carla stellte sich mit dem Rücken zur Menge. Sie warf den Strauß hoch und drehte sich um. Wer fing den Blumenstrauß? Ein Jubel ging durch die Menge und alle sahen Susanne an, die den Strauß in der Hand hielt. „Du bist die nächste..“ raunte Andrea ihrer Freundin zu.

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  • Roman fand sich ebenfalls ein. Er nahm den Hinterausgang und sah Kurt an. „du kannst wohl deinen Hals nicht vollkriegen was? Den großen Saal an eine Hochzeitsgesellschaft und den kleinen an die Wirtschaftsbosse.“ lachte er. Kurt sah ihn nur an. „ich muss auch dafür sorgen, dass ich nicht auf der Strecke bleibe. Aber du solltest dafür sorgen, dass niemand deiner Jungs durchdreht und die Gesellschaft der Hochzeit in Ruhe lässt. Ich will nicht dass die unschuldigen Gäste mit rein gezogen werden…außerdem reicht mir der eine Tote...“ ermahnte er Roman. Roman lachte. „Hey.. .der hat uns verpfiffen...was sollte ich tun? Ihm Blumen schenken oder was? Mir reicht es auf zwanzig Geiseln zu achten. Mehr brauch ich nicht um meine Forderungen durchzusetzen…“ versprach er. „Gut…deine Gäste sind nämlich schon da. Nur Rossmann fehlt noch, aber der liebt ja den theatralischen Auftritt. Ich muss mich um die Hochzeitsgesellschaft kümmern…“ erklärte Kurt und verschwand. Roman sah ihm nach. Er warf noch einmal einen Blick auf die Gästeliste und sah in den kleinen Saal der sich füllte. Ein kurzes Nicken zu einem der Kellner ließ ihn zufrieden wieder an die Theke gehen. In zwei Stunden würde hier die Post abgehen. „Das war eine ganz tolle Zeremonie….die Beiden sind ein so tolles Paar…“ hörte er sagen und drehte sich um. Die Hochzeitsgesellschaft fand sich in dem großen Saal ein. Auch das Brautpaar kam heran. Roman sah sich die Beiden an und trat auf sie zu. „Ich hebe das Glas auf Ihr Glück….“ sagte er und hob das kleine Schnapsglas. Auch wenn er das Brautpaar nicht kannte….Das Brautpaar bedankte sich und betrat den Saal. Alles war wunderbar hergerichtet. Die Plätze benannt. Nach und nach fanden sich die Gäste im Saal ein. Als alle da waren, schloss Kurt die Türen und hängte das Schild „geschlossene Gesellschaft“ an die Tür.


    Peter Rossmann sah die Gäste im Saal an. „Meine lieben Freunde…ich danke euch, dass ihr zu meinem Ehrentag den Weg hier her gefunden habt. Die Geschenke bitte ich direkt in den kleinen Behälter dort zu werfen. Wie ihr wisst will ich diese der Welthungerhilfe schenken, die wirklich Gutes damit tut. Seid also großzügig.“ Gab er in seiner Rede bekannt. Ein donnernder Applaus war die erste Anzahlung. Peter Rossmann winkte den Kellner heran. „Wie sieht es denn im großen Saal aus?“ wollte er wissen „Warum fragen Sie?“ harkte dieser nach. „Nun..weil es doch einen Rohrbruch gegeben hat…“ kam etwas erstaunt von Rossmann. „Rohrbruch? Nein…der Saal wurde doch an eine Hochzeitsgesellschaft vermietet..“ erklärte der Kellner. „Oh…dann war das wohl ein Missverständnis. Wo ist denn Herr Munter?“ kam die nächste Frage von Rossmann. „Er dürfte sich in der Kneipe aufhalten. Hat heute mal Thekendienst…“ lächelte der Kellner und wandte sich wieder den Gästen zu. Peter Rossmann verließ den kleinen Saal. Vom Gang aus sah er in den großen Saal. Das Brautpaar tanzte gerade den Einführungstanz. Peter Rossmann sah die Braut in ihrem blauen Kleid. Eine sehr schöne Wahl…und eine wunderschöne Braut. Er lächelte leicht. „Entschuldigen Sie..Herr Dr. Rossmann…geschlossene Gesellschaft…“ hörte er Kurt Munter sagen. „Ja…ich weiß. Wie schön, das Sie für diese Gesellschaft den Saal so schnell herrichten konnten..“ kam lakonisch von ihm. „Ähm…Sie verstehen das falsch..ich….also der Saal..er sah wirklich…übel aus..aber…diese Gesellschaft ist ja die untere Schicht und…nun ja…die achten nicht so auf Qualität…“ redete sich Kurt heraus.

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  • Isabella rollte auf Carla und Ben zu. „Hier…ist mein Geschenk für euch…ich wünsche euch das größte Glück auf Erden…“ strahlte sie und Carla beugte sich zu ihr runter. „Danke…..ohne dich würde ich vermutlich hier gar nicht stehen und den besten Mann der Welt heiraten…dein Geschenk bekommt sicher einen Ehrenplatz…“ gab Carla zurück. Auch von Ben bekam Isabella einen Kuss. „Danke für deine Hilfe….“ strahlte auch er. Carla stellte das Geschenk auf den Tisch zu den Anderen. Hier häuften sich die Karten, Geschenke und andere nützliche Dinge. „Ich muss euch leider schon verlassen….der Kleine muss gleich ins Bett und…ich fühle mich heute auch nicht besonders wohl….“ erklärte Isabella und wollte gerade weiter ausholen, als auch Semir und Andrea mit den Kindern dazu kamen. „Carla…Ben..seid uns nicht böse…aber ich werde mit den Kindern heimfahren. Layla hat etwas Fieber und Ayda ist auch schon müde…“ erklärte Andrea. Ben sah Carla an. „Ja sicher…sag mal…kannst du Isabella und den kleinen auch mitnehmen? Sonst müsste sie sich ein Taxi nehmen und….nun ja…“ bat Carla sie. Andrea sah zu Isabella und nickte. „Klar…sie kann mit zu mir und wir machen uns dort noch einen schönen Abend…ich meine…wenn du nichts dagegen hast..“ lächelte sie Isabella an. „Danke für die Einladung, aber ich will dass der Kleine in seinem Bett schläft.“ lehnte sie die Einladung ab. Andrea verabschiedete sich von Ben und Carla und von ihrem Mann. Anschließend fuhr sie Isabella nach Hause und dann ging es selbst in ihr Heim. Die Kinder schliefen auf dem Rücksitz ein. Sie brachte erst Layla in ihr Bettchen und holte dann Aida. Auch das Blumenkind wachte beim Transport ins Haus nicht auf. Das Semir sicher erst in den Morgenstunden nach Hause kommen würde, war ihr klar und so wartete sie nicht lange und legte sich ebenfalls schlafen.


    Roman sah durch die Tür in den kleinen Saal. Die Gäste waren bereits ziemlich zugedröhnt und lachten, tanzten und taten alles um Dr. Peter Rossmann saß in der Mitte des Raumes und lachte albern. Roman ballte seine Faust. Dieser selbstgefällige Mistkerl…es wurde Zeit, dass man ihn in die Reihen wies wo er hingehörte. Mit einem Schritt nach vorn stand er im Saal und hob seine Waffe. „Plopp… Plopp…“ machte es. Gläser die eben noch auf dem Tisch standen zersprangen und so zog Roman die Aufmerksamkeit auf sich. Er zeigte seine Waffe in die Menge. Dr. Peter Rossmann sah ihn mit glasigen Augen an. „Was….. was…. wi… willst..du hier…?“ lallte er fragend. Roman stieß ihn heftig auf den Stuhl zurück. „Mir das holen, was mir zusteht und du wirst mir dabei helfen!“ fauchte er wütend. Die Kellner zogen nun ebenfalls Waffen und verbarrikadierten die Türen. „was zum Teufel soll das?“ fragte einer der anwesenden Gäste. „Das werden Sie noch erfahren…“ meinte Roman nur. „Zu Ihrer Information…. Der Raum hier ist hermetisch abgeriegelt. Jeder der hier Anwesenden hat aber die Chance sich frei zu kaufen. Ich habe hier die Liste der hier anwesenden Personen und bitte jeden sich zu melden, wenn ich die Namen aufrufe. Wenn nicht…werde ich mich persönlich davon überzeugen, ob die Person nicht anwesend ist..“ drohte Roman. „Mayer, Richard?“ fing er an. Ein Mann stand auf. „Kommen Sie doch bitte zu mir und legen alle Ihre Wertsachen auf den Tisch!“ befahl er freundlich.

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  • Semir tanzte mit Carla und gab sie dann an Ben zurück. „Sie tanzt wirklich gut...“ gab er zu. Ben strahlte. „Ja...ich weiß..... der Walzer hat mich schon umgehauen...sie ist eine Prinzessin...meine Prinzessin...“ kam von ihm zurück. „Rede nicht...tanze...Schatz“ lachte Carla und zog ihn auf die Fläche. „Ich habe übrigens noch eine Geschenk für dich..“ lachte Carla. Ben sah sie an. „Was denn? Ich meine….ein Geschenk.. ich versteh nicht…“ gab er zu. „Ich habe das hier in den Sachen meiner Mutter gefunden. Es ist ein Brief von ihr an mir. Sie hat mir ein Haus in Spanien vermacht. Direkt am Meer..“ strahlte Carla. Ben sah sie an. „Ein Haus in Spanien? Whow….“ machte er nur. Semir schüttelte den Kopf über Bens Antwort. Na was soll es. Ben und Carla waren ein wunderbares Paar. Schon morgen würden die Beiden auf Hochzeitsreise gehen. Semir musste dann drei Wochen den Dienst allein schieben und es graute ihm davor, mit Dieter und Hotte als Dienstpartner vorlieb nehmen zu müssen. Er ging zu Andrea die sich gerade mit Layla und Ayda beschäftigte. „Schatz…die Kinder sind müde..ich schlage vor, dass wir nach Hause fahren….“ gab sie vor. Semir sah sie etwas enttäuscht an. „Aber..ich wollte doch mit Ben hier feiern und…“ maulte er. Andrea lachte. „Dann bleib du hier….schlaf bei Ben und ich fahre mit den Kindern nach Hause…“ schlug sie vor. „Du bist mir nicht böse, wenn ich bleibe?“ strahlte Semir sofort. „Nein natürlich nicht…..aber die Kleinen sind müde und ich kann sie hier nirgends hinlegen…und noch mein…mein türkischer Hengst….bleib mir ja treu…ich kratze jeder Frau die Augen aus,…..“ drohte Andrea und küsste ihn. Semir lachte auf. „ Keine Frau kann dir das Wasser reichen…mein Engel…meine einzige Herzdame…“ beruhigte er sie. Er brachte Andrea und die Kinder zum Wagen und ging nachdem sie abgefahren war wieder in den Saal. Aus dem Nebensaal hörte was dort er gesprochen wurde. Semirs Neugier kam hervor und ließ sich kaum in Zaum halten.


    Er öffnete die Tür zum Saal so weit, dass er hineinsehen konnte, ohne selbst gesehen zu werden. Als erstes sah er den Mann, der eine Waffe auf die Personen in dem Raum gerichtet hatte. Doch er war nicht allein, was sich sofort zeigte, denn in seinem Blickfeld traten nun drei weitere, die nach und nach die dort anwesenden Personen zum Tisch stießen. Verdammt...dachte er und schloss die Tür unmerklich. Er hörte Schritte und ging schnell in Richtung Toiletten. Ein Mann kam ihm entgegen. „Guten Abend...“ grüßte er Semir. Dieser nickte nur. „Sie gehören auch zu der Gesellschaft dort im Raum?“ fragte er. Der Mann lachte. „Nein..mir gehört das hier alles. Und Sie? Sie sehen nicht nach einem der reichen Leute aus...“ stellte er die Gegenfrage. „Nein..ich gehörte zur Hochzeitsgesellschaft im großen Saal. Sagen Sie… was für Personen befinden sich denn dort im Raum?“ harkte Semir weiter nach. „Das sind Geschäftsleute….von sehr bekannten Unternehmen….die oberen zehntausend… wenn Sie wollen.“ erklärte der Wirt bereitwillig. „Okay….und was feiern die da?“ kam die nächste Frage. „Das entzieht sich meiner Kenntnis…also ich weiß das der Veranstalter Geburtstag hat und das wird sicher begossen….warum interessiert es Sie denn?“ wollte der Mann nun wissen. „Nennen Sie es einfach Neugier….“ lächelte Semir. „Sie sollten sich nicht darum kümmern…gehen Sie zu Ihrer Gesellschaft und feiern Sie einfach nur…“ lächelte der Wirt. Semir nickte nur…“Ich muss nur erst mal für Königstiger..“ gab er zurück. Doch er hatte mit seinem Blick in den anderen Saal sofort erfasst was dort ablief. Semir ging zur Toilette und griff zu seinem Handy. Die Nummer die er wählen musste war einfach…110…er musste die Kollegen darauf hinweisen, dass hier ein Überfall stattfindet. „Gerkhan…Kripo Autobahn…hier…in den Veranstaltungsräumen auf der Handelsbacher Straße in Köln wird gerade ein Überfall durchgeführt..schickt mir Verstärkung…“ gab er durch.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Ben sah Carla verliebt an. „Ich freu mich schon auf die Reise….nur wir beide allein….“ Schwärmte er. Carla nickte. „Aber ich steige in kein Flugzeug...“ ermahnte sie. „Das musst du auch nicht...Papa hat uns doch die Reise geschenkt. Drei Wochen auf hoher See….eine Weltreise und sie wird in zwei Tagen starten… …“ gab er bekannt. „OH BEN!!! Das ist so schön….“ strahlte Carla. „Mein Sohn….hast du mal kurz Zeit?“ unterbrach Konrad die Zweisamkeit. „Was ist denn, Papa?“ wollte Ben wissen. „Ich bin der Schwiegervater dieser wunderschönen Braut und damit habe ich ein Anrecht mit der Braut zu tanzen…ich bin hier um diese Tradition einzufordern.“ lachte Konrad. Ben sah zu Carla und lachte. „Ich muss mich dem Wunsch meines Vaters beugen…aber pass auf…er kann überhaupt nicht tanzen..“ warnte er seine Angetraute. „Ich geb dir gleich was…“ lachte Konrad und führte Carla zur Tanzfläche. „So und nun zu dem Geschenk…was ist es? Werde ich Opa?`“ wollte Konrad wissen. Carla lachte hell auf. „Nein…wie kommst du denn darauf… ich habe ein Haus in Spanien. Das weiß ich aber erst seit gestern. Das habe ich Ben zum Geschenk gemacht…“ klärte sie das kleine Missverständnis auf. „Schade…ich dachte ….nun ja…wäre wohl zu viel verlangt, wenn ich von meinem Sohn eine Braut und einen Enkel gleichzeitig forderte..“ meinte er dann nur. Ben sah sich um. Wo waren denn Andrea und Semir? Und schon entdeckte er seinen Freund und Partner gerade durch die Tür kommen. Er ging zu ihm. „Hey…wo hast du denn Andrea gelassen?“ wollte er wissen. „Sie ist mit den Kindern nach Hause...ich schlafe heute bei dir….“ Gab Semir bekannt. „Ja aber nur im Gästezimmer…“ stellte Ben sofort fest. „Ja dabei will ich sicher nicht sein..aber Ben..wir haben ein anderes Problem...eben…als ich Andrea raus brachte…bin ich am anderen Saal vorbei und…die Tür stand etwas auf…und du kennst mich..ich bin neugierig. Auf jeden Fall habe ich gesehen, dass sich dort ein paar Verbrecher bereichern…von dem Wirt weiß ich, dass dort eine Zusammenkunft von ziemlich bedeutenden Industriellen stattfindet….ich habe eindeutig Waffen gesehen…die Kollegen sind schon unterrichtet…“ gab Semir im Telegramstil von sich.


    Bevor Ben antworten konnte wurden die Türen aufgestoßen. Alle drehten sich in die Richtung. Julia und ihr Mann schoben eine sechsstöckige Torte herein. An der Seite waren rote Rosen und auf jeder Zwischenetage lagen Rosenblüten aus Marzipan. Carla kam zu Ben. „Das ist eine schöne Torte…“ strahlte sie. „Noch hast du nicht alles gesehen…mein Schatz…“ gab er geheimnisvoll von sich. Die Torte wurde direkt vor sie geschoben und erst jetzt sah Carla den Brief der von dem Bräutigam aus Marzipan gehalten wurde. Sie wollte ihn gerade greifen als Ben ihn nahm. „Mein lieber Schatz das ist für mich….würdest du dich bitte dort hinstellen und meiner Rede lauschen?“ bat er. Carla nickte. Ben stellte sich auf einen Stuhl um alle Gäste im Blick zu haben bzw. das ihn alle sehen. „Carla….das erste Mal als ich dich sah…dachte ich nun ja….hübsch aber vermutlich auch unnahbar…zumindest sah es so für mich aus…aber als ich dich zum ersten Mal zum Essen ausführte und wir einen wunderschönen Abend hatten, wusste ich…du bist die Frau meines Lebens…meine große Liebe….für dich wäre ich gestorben, wenn es sein müsste. Als wir dann das große Schicksal bestehen mussten, dass du nach dem Absturz nichts mehr wusstest… du warst nicht mehr du…du wusstest nichts von uns...und…du kannst Semir fragen… ich war mit der Welt fertig…ich dachte ich würde mich nie wieder verlieben...nie wieder würde ich die für mich allerschönste Frau in den Armen halten… Doch nach ziemlich hartnäckiger Hilfe von meinem Freund und Partner…fanden wir wieder zusammen….dafür bin ich sehr dankbar…Carla...ich schwöre dir….dass ich dich immer lieben werde…du bist die Frau meines Herzens….und so hoffe ich sehr…die Mutter meiner Kinder…Ich liebe dich...“ erklärte Ben.

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  • Carla wurde rot.. „ Ein klasse Mann“ ertönte Isabellas Stimme. Carla sah zu ihr. „Ich dachte du bist weg…?“ fragte sei erstaunt. „Na…ich habe Andre weggebracht und Andrea hat mich wieder hier abgesetzt…ich lasse doch meine beste Freundin nicht allein..“ lachte Isabella. Carla sah etwas beschämt zu Boden und ging zu Ben hin „Das war wundervoll….ich liebe dich auch..“ strahlte sie. Eine kleine Träne lief die Wange runter. Ein inniger Kuss der Frischvermählten folgte und alle Gäste applaudierten. Ben löste sich von Carla und sah die Gäste an. „Dann wollen wir mal die Torte anschneiden..“ lachte sie nervös. Gemeinsam mit Ben ließ sie das Messer durch die Torte fahren und verteilte die Stücke. Auch Isabella und Wolfgang ließen es sich nicht nehmen das erste Stück zu ergattern. Carla strahlte ihr Glück nur so heraus. Isabella sah sie an. „Ich will ja nicht unken… aber ich glaube die Flitterwochen werden wunderbar werden…“ lächelte sie. „Das hoffe ich sehr….wo hast du denn André eigentlich gelassen?“ wollte Carla wissen. „Der schläft bei Wolfgangs Eltern..er ist noch viel zu klein für solch eine Veranstaltung. Aber wir werden auch gleich fahren….ich bin müde..“ erklärte Isabella. Carla sah sie an. „Danke übrigens für dein Geschenk…es ist sehr schön… Ich freu mich schon wenn ich wieder zurück bin und wir beide dann den Gutschein beim Schoppen einlösen...“ gab Carla zu. „Es ist nicht viel, aber ich hoffe du bekommst dafür etwas Gutes...“ meinte Isabella „Ganz bestimmt…..ach ich bin so glücklich….Ben ist….er…ist….ach..einfach wundervoll…“ strahlte sie. „Ja das ist er… die Rede war eben wundervoll. Ich wünsche euch alles Gute…und viele glückliche Jahre.“ lachte Isabella. Sie freute sich, dass ihre Freundin so viel Freude ausstrahlen konnte. Noch ahnte keiner der Gesellschaft, dass schon bald die lustige Stimmung in wenigen Augenblicken erloschen war.


    Ramon sah seine Beute auf dem Tisch an. Einer seiner Gehilfen ging ans Fenster und sah Blaulicht. „Verdammt!!! Die Bullen!! Die riegeln alles ab!!“ stieß er aus und legte seine Waffe an. Bevor Ramon es ändern konnte schoss der Komplize auf die Fahrzeuge. „NEIN!! LASS DAS!!“ schrie Ramon. Doch sein Komplize hörte nicht. Er schoss immer weiter. Ramon hasste solche Irren, die die Beherrschung verloren sobald sie Polizei sahen. Er legte mit seiner abgesägten Schrotflinte an und drückte ab. Der Mann der eben noch wie wild um sich schoss ging zu Boden und war bereits tot, als er diesen berührte. Doch Ramon war klar, dass es hier nun zu einer Geiselnahme kam. Die Bullen wussten wo sie waren…also mussten sie schnellstens raus hier…in einen anderen Raum..sie waren zu Acht und damit eindeutig im Vorteil. „Raus hier!! Packt die Beute ein und dann rüber in den anderen Saal. Mischen wir doch die Gesellschaft auch mal auf!“ befahl er. Schnell war die Beute in den Taschen verstaut. Ramon jagte noch einige Salven in die Luft um die dort anwesenden Gäste zu ängstigen, was sehr gut gelang. Er war der Letze der den Raum verließ. Doch damit waren die Gäste nicht in Sicherheit, denn Ramon hatte noch eine Gemeinheit im Petto. Er verschloss die Tür und setzte einige C4-Sprengsätze an um die Flucht der darin eingeschlossenen zu verhindern. Wer weiß wozu es noch gut war…dachte er und ging mit seinen Komplizen in den großen Saal wo eine Hochzeit stattfand. Sie zogen sich Masken über das Gesicht. Mit großer Wucht stieß Ramon die Türen auf und gab einige Salven aus seiner Waffe ab. Alle Köpfe der anwesenden Personen ruckten zu ihm herum.

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  • Auch Semir und Ben sahen erschrocken zur Tür als es knallte. Wie gewohnt gingen ihre Hände zu der Stelle am Körper wo sie sonst ihre Waffen trugen, doch diesmal waren dort keine. Sie wechselten schnell einen Blick. „Verdammt…“ stieß Semir aus. Nun hieß es die Situation schnell in den Griff zu bekommen. Einige Frauen schrien auf, als der Mann schoss. „Meine Damen und Herren…eine kleine unplanmäßige Änderung…wir sind sicher schnell wieder weg, wenn Sie sich einfach an das halten, was wir fordern.“ erklärte der Mann. Dann entdeckte er die Braut. „Oh….Sie sind wunderschön…“ erklärte er. Sofort war Ben bei Carla und stellte sich schützend vor seine Frau. „Was wollen Sie?“ stieß er fragend aus. „Es tut mir wirklich sehr leid ihr gerade anfangendes Glück zu stören, aber wir sind in einer Notlage…und ich denke Sie können uns helfen hier raus zu kommen…danach dürfen Sie dann einfach weiterfeiern. „Okay….wie haben Sie sich das vorgestellt?“ harkte Ben weiter nach. „Das ist ganz einfach….Sie sind doch der Bräutigam…also werden Sie raus gehen und die netten Polizisten dort vor der Tür dazu bringen, uns abziehen zu lassen… so einfach ist das…“ erklärte der Mann. „Wenn das so einfach ist…warum gehen Sie dann nicht vor?“ schlug Semir vor. Der Mann sah ihn an. „Wer bist du?“ fragte er fauchend. „Gerkan..ich bin Gast hier…“ erklärte Semir leiser und verfluchte sich schon für die große Klappe. „aber weißt du was…eigentlich hast du sogar Recht…. Und da wir einen großen Wagen benötigen, werden wir ihn nun fordern. Vier von euch werden uns begleiten bis wir in Sicherheit sind...danach dürfen Sie gehen…“ lächelte Ramon.


    Robert Scholz hatte die Einsatzleitung vor dem Lokal wo ein Kollege eben noch um Verstärkung gebeten hatte. Kaum waren sie vorgefahren wurde das Feuer eröffnet. Einige Kollegen wurden getroffen und sofort in Sicherheit gebracht. Nun stand Robert mit dem Megaphon vor der Tür und forderte die Männer zum Aufgeben auf. „Hier spricht die Polizei!! Kommen Sie mit erhobenen Händen raus!! Wir haben das Haus umstellt und Sie haben keine Chance!!“ rief er immer wieder. Doch von innen kam nichts. Robert wiederholte seinen Spruch immer wieder. Nichts passierte. „HILFE!!! HELFEN SIE UNS!!! BITTE!!“ kam aus den hinteren Räumen. Robert hob die Hand und rannte direkt zum Fenster. „Was ist hier los?“ wollte er von dem Mann am Fenster wissen. „Peter Rossmann….wir … wir haben meinen Geburtstag gefeiert und….da sind die Männer hier über uns hergefallen..sie haben uns alles genommen….was wertvoll ist..und den Topf..mit fast fünftausend Euro…Geld was ich für einen wohltätigen Zweck stiften wollte…“ stieß der Mann am Fenster aus. „Okay…können Sie den Raum verlassen?“ harkte Robert nach. „Nein….die Tür ist verschlossen und…. ich hab gehört wie die Männer sagten, dass sie die andere Gesellschaft stören wollen..im Nebensaal gibt es ne Hochzeit….“ kam weiter von Rossmann. „Also gut.. wir holen Sie raus und dann die Anderen…“ schlug Robert vor. Die Fenster waren vergittert und so musste er die Feuerwehr rufen, denn rein konnten sie bisher noch nicht. Schon allein um die anderen Geiseln zu schützen. „Wir müssen wissen was da drin los ist….“ knurrte er und wählte die Rufnummer an, die er von diesem Gerkan noch im Gerät gespeichert hatte.

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