Schattenseiten

  • Hier ist noch eine... damit ihr auch im Sommerloch was zu lesen habt. Die Story ist von aus der Schreibküche von Steffi und mir:


    Schattenseiten



    Semir schloss die Augen und sah betroffen zur Seite. So sehr er seinen Job liebte, das waren eindeutig die Schattenseiten des Berufs. Vor ihm und Tom war ein völlig verkohlter Wagen mit 2 Unfallopfern. "Komm, ich kann das nicht mehr sehen" Tom zog ihn langsam weg und machte den Weg für die Spusi frei. "Eins sag ich dir Tom, wenn ich die Kerle erwische, die das hier auf dem Gewissen haben, dann.." "Was dann Semir? Du bist Polizist...." Tom wusste, was seinen Partner bedrückte. Er dachte ähnlich, doch sprach es nicht aus. "Seit Wochen sind wir jetzt an dem Fall dran und immer, aber auch immer sind uns die Kerle eine Nasenlänge voraus.“ Semir schlug mit der Faust auf das Dach des CLK. "He, was kann mein Wagen dafür?" Doch er war nicht minder wütend und hatte Schrankmanns Worte noch im Ohr "Kranich, wenn sie die Bande nicht bald packen, sind sie den Fall los!"


    „Was haben wir diesmal?“ fragte Anna stöhnend, als die beiden zur PAST kamen. „Nun der Wagen ist ausgebrannt. Zwei Leichen ebenso verkohlt wie der Wagen. Ob da eine Identifizierung möglich ist… ist mehr als fraglich.“ „Das ist jetzt schon der vierte Fall. Gibt es irgendein Muster zu sehen? Wir müssen doch so langsam herausfinden, was die Opfer gemeinsam haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Täter sich die Opfer wahllos suchen.“ „Chefin… wir haben die anderen drei Wagen nicht einmal zuordnen können. Die haben an alles gedacht. Bevor sie den Wagen anzünden, nehmen sie sie Nummernschilder ab. Hartmut überprüft die Fahrgestellnummern, aber das dauert. Die Opfer…“ Anna winkte ab. „Schon gut, Semir. Bleiben Sie am Ball. Ich weiß wie schlimm die Opfer aussehen. Aber wir müssen Resultate haben.“ Tom nickte. „Ja… wir sind ja dran.“


    5 Minuten später im Büro stand Tom vor ihrer großen Pinnwand und sah sich die Daten und Bilder an. "Dir wird auch nicht besser, wenn du da immer wieder draufstarrst." Semir kam mit 2 Kaffeetassen ins Büro. "Ja Mensch, weis ich auch, aber ich versuche gerade die ganze Zeit einen Zusammenhang zwischen den Opfern herzustellen. Alle waren zu zweit in den Fahrzeugen. Einer davon ist bei einem Unfall in Flammen aufgegangen, die anderen auf Rastplätzen und das auch noch verschiedenen." "Tja, ich denke nicht, das wir da so auf einen nenne kommen, da hat einen anderen Grund. Ich tippe eher auf die Insassen. Da muss es etwas geben." Semir nahm sich die Namen der bislang identifizierten Opfer vor.


    „hier… dieser Ingo Sandner… der war wegen einiger Delikte vorbestraft. Nichts Großes… Diebstahl… Hehlerei und Körperverletzung. Ihn hat man anhand seines Zahnabdrucks identifiziert. Aber das ist dann auch schon alles. Der zweite Insasse konnte nicht identifiziert werden. Ich habe die Akte von Sander durchgesehen. Es gibt keine Hinweise. In dem zweiten Wagen war eine gewisse Lara Richter. Sie hat nur Verkehrsdelikte… Falsch parken, erhöhte Geschwindigkeit, Alkohol am Steuer. Auch sie wurde durch den Zahnabdruck erkannt. Der Mann, der mit ihr im Auto war, ist vermutlich ihr Freund ein gewisser Alexander Peters gewesen, ein absolut unbeschriebenes Blatt. Die anderen Insassen sind noch unbekannt. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen den Leuten.“

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  • "Ok, auf den ersten Blick evtl. nicht, aber etwas muss es geben. Es bleibt uns nichts anderes über als mit Angehörigen und Freunden der Opfer zu reden. Sportvereine? Ärzte? Evtl. Arbeitgeber? Irgendwo muss es etwas geben, was uns auf einen Nenner bringt. " Tom trank seinen Kaffee aus und zog sein Jackett an. "Ok, dann mal los." Wenig später saßen sie der Mutter von Lara Richter gegenüber, die in ihr Taschentuch schniefte. "Wissen sie, Lara war immer so zuverlässig. Und mit der neuen Arbeit auch so glücklich. Sie hatte nette Kollegen und sich gut eingelebt." "Was genau hat ihre Tochter bei dieser Sicherheitsfirma gemacht?" "Das weiß ich nicht, tut mir leid. Die Sachen waren alle streng geheim."


    Semir nickte. „Gut… Frau Richter… Welche Freunde hatte Ihre Tochter? Kennen Sie die Namen? Die Adressen?“ „Nein… außer die von ihrer Kollegin. Eine Tanja Kettner. Die wohnt in Kerpen. Aber die Straße weiß ich nicht.“ „Nun das finden wir schon raus.“ Die Mutter sah ihn an. „Versprechen Sie mir, dass der Mörder meiner Tochter seine gerechte Strafe bekommt?“ „Wir tun alles was Möglich ist.“ Frau Richter nickte und brachte Semir und Tom zur Tür.


    Im Auto nahm Semir direkt dass Mirko in die Hand. „Andrea… könntest du mal bitte eine Frau Tanja Kettner ausfindig machen?“ „Klar.. melde mich sobald ich die Adresse habe.“ Semir hängte wieder ein. „Okay… wer steht nun auf dem Plan?“ Tom sah ihn an. „Tja… was hältst du von Sandner?“


    Bei Sandner stellte sich die Nachbarin als eine gerne Auskunft gebende Gesprächspartnerin heraus. "Wissen sie, der arme, war ja völlig allein. Bis er so ein nettes Ding kennen gelernt hat. Über seine Arbeit bei dem Menü und Kantinendienst. " "Ach ja? Wo denn?" „Na bei Syntex Sicherheitsdienst und Systeme, soweit ich weiß. Er hat mir das einmal erzählt.“ Tom nickte und warf Semir einen viel sagenden Blick zu. nach schier endlosen Minuten hörte der Redeschwall der alten Dame und auf sie konnten sich verabschieden. "Na das ist dann wohl unser gemeinsamer Nenner würde ich sagen" Tom warf Semir einen ernsten Blick zu. "Wie? Du meinst diese Firma? Das ist doch eher Zufall oder? Meinst du wirklich? Ein Koch und eine Angestellte aus einer Sicherheitsfirma?" Semir schien nicht sonderlich überzeugt.

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  • und auch hier gehts weiter:


    Simon und Albert saßen in ihrer Wohnung. „Die Bullen werden so langsam wach. Wir müssen höllisch aufpassen.“ sagte Simon. Albert nickte. „Ja… schon richtig. Aber wir werden trotzdem weiter machen. Es ist doch bisher sehr gut gelaufen. Niemand der uns identifizieren kann. Kein Zeuge. Das ist doch sehr gut. Keiner der Anzeigen machen kann, weil es keinen gibt, der eine Anzeige macht.“ Er lachte laut. Simon sah ihn an. „Albert. Die Bullen finden sicher was raus. Was wenn die anfangen, tiefer zu wühlen? Was meinst du wie lange es dauern wird, bis die es herausfinden?“


    "Simon, das ist mir scheiß egal. Unser Plan ist lupenrein. Ehe die genau merken, was wir vorhaben, sind wir reich, der Deal ist gelaufen und wir hauen ab. Bis jetzt läuft alles nach Plan und wer uns in die Quere kommt..." er zeigte mit der Hand an den Hals "ex und weg" „Na wenn du meinst. Ich habe die Pläne der Tresore und Codekarten zur sicherheit alle getrennt voneinander aufbewahrt" "Gut. Und ich kümmere mich heute Abend um unser Werkzeug. "


    "Tom ich weiß nicht. Das paßt nicht zusammen. Was hat ein einfacher Hilfsarbeiter bei einem Kantinendienst mit einer Frau gemeinsam, die bei einer Sicherheitsfirma arbeitet?"
    "Weiß ich nicht, aber das finden wir heraus. Und ausserdem hatte er dort eine Flamme, vielleicht hilft die uns ja weiter?" Tom stellte den CLK auf dem Besucherparkplatz vor Syntex ab. "Na gut, wie du meinst. Wir haben ja sonst nichts, was solls. Einen Versuch ist es wert" Semir gab klein bei.


    In der Anmeldung von Syntex wurden sie von der Sekretärin empfangen. „Warten Sie bitte einen Augenblick… ich rufe nur eben Herrn Lichten. Er wird Sie dann in Empfang nehmen.“ Semir nickte kurz. Tom sah sich die Sekretärin an. Semir bemerkte es und trat ihm leicht gegen das Schienbein. „vergiss es.“ flüsterte er grinsend. Nur kurz darauf kam ein Mann zu ihnen. „Leon Lichten. Ich bin der Inhaber von Syntex. Was kann ich für Sie tun?“ „Gerkhan, Kripo Autobahn. Mein Kollege Kranich. Wir ermitteln in einigen Fällen von Raub und Mord. Könnten wir uns irgendwo ungestört unterhalten?“ Lichten nickte. „Ja sicher… in meinem Büro. Kommen Sie bitte.Magdalena… bringen Sie uns bitte drei Kaffee?“ Die Sekretärin nickte. Begleitet mit Toms Blicken ging sie in die Küche.


    Sie nahmen an einem Besprechungstisch Platz und Lichten sah sie erwartungsvoll an.
    "So und nun bin ich gespannt, wie ich der Kripo helfen kann mene Herren." "Ganz einfach. "Semir ergriff das Wort. "Wir haben durch Zufall herausgefunden, dass Opfer unterschiedlicher Fälle in ihrem Unternehmen gearbeitet haben oder hier zu tun hatten. Es handelt sich dabei um folgende Personen." Semir legte ihm Bilder und Namen vor. Lichten schluckte und wendete den Kopf ab. "Oh ja, das war grausam. Sander allerdings arbeitert nur bei einer Leihfirma, d.h. er hat hier das Essen abgeliefert bei Banketten."


    Die Türe ging auf und Magdalena kam mit einem Tablett herein. "Bitte, ihr Kaffee..oh. jetzt habe ich die Milch vergessen, Moment." "Kommen sie, ich nehme sie mit, dann müssen sie nicht noch einmal zurück." schon war Tom aufgesprungen und hinter ihr her. Er hatte den nervösen und etwas betroffenen Gesichtsausdruck der Frau bemerkt und wollte ungestört 2 Worte mit ihr wechseln.


    In der Küche sah Tom Magdalena an. „Ist Ihnen nicht gut?“ fragte er, als er sah, dass sie sehr blass wurde. „Doch… ist nichts..“ Sie wischte sich eine Träne weg. „Das glaube ich Ihnen nicht. Sie sind sehr traurig. Warum?“ „Lara… war meine Freundin. Ich… Gott wie grausam.“ Tom verstand erst jetzt warum Magdalena so entsetzt war. Sie hatte die Bilder gesehen. „Es tut mir Leid… mit Ihrer Freundin. Kann ich etwas für Sie tun?“ Magdalena schüttelte den Kopf. Tom legte eine Karte auf den Tisch. „Wenn Sie reden möchten… dann…können Sie mich anrufen. Egal wie spät es ist.“ Tom ging aus der Küche. „Sie haben die Milch vergessen“ rief Magdalena ihm nach. Er kam zurück und lächelte. „Stimmt. Sähe sicher blöd aus, wenn ich ohne da rein gehen.“ Magdalena nickte nur.


    Wie zufällig strich Magdalens Hand über Tos, als sie ihm die Milch gab.
    "Wie gesagt, rufen sie an, wenn sie etwas auf dem Herzen haben. Ich bin ein guter Zuhörer." er lächelte und ging wieder zu Semir zurück, der aber mit Lichten noch nicht weiter gekommen war.

  • "Herr Lichten. Gibt es eine Möglichkeit aus dem Tod der Personen einen Nutzen zu ziehen oder haben sie eine Idee, was die Personen gewusst haben könnten, was ihnen zum Verhängnis geworden ist?" Er schüttelte den Kopf. "Nein, aber ich werde mir Gedanken machen. Sollte mir etwas einfallen, melde ich mich bei ihnen, sofort." "Das wäre sehr nett. Nur noch eine Frage. Was genau macht ihre Firma eigentlich alles?" "Tja, mit wenigen Worten umrissen: wir statten Banken, Büros, Botschaften und andere mit Sicherheitssystemen aus. Organisieren Transporte für Museen und vieles mehr." "Danke. Und wäre es möglich eine Liste davon zu bekommen? Von den Kunden und vor allem von ihrem Personal?" "Ja von meinem Personal gerne, aber die Kunden sind teilweise geheim, stehen unter Datenschutz. Also da kann ich ihnen nicht helfen-" "Na, das Personal reicht uns denke ich erstmal." Wieder draußen auf dem Parkplatz pfiff Semir leise hinter Tom her "Na du lässt auch nix anbrennen was?"


    "Quatsch, hast du gesehen, wie fertig die war? Das war die Freundin von dieser Lara. ""Ja und du barmherziger Samariter hast sie gleich getröstet, edel wie du bist..." Tom grinste leicht. „Cobra 11 für Zentrale!“ kam durchs Funk. Tom meldete sich. „Was gibt es denn?“ „Ein ausgebranntes Fahrzeug bei KM 94,5. Spurensicherung ist bereits vor Ort.“ Tom sah Semir kurz an. „Nicht schon wieder. Okay… wir sind bereits unterwegs.“ Semir stellte das Blaulicht an und gab Gas. Nur kurz darauf waren sie am Tatort. Sie sahen in den Wagen und Semir drehte sich angewidert weg. „Sag dass es nicht wahr ist.“ Tom sah ihn an. „Hey… alles okay?“ „Nein… gar nichts ist okay… das da hinten drin… das war … das war ein Kindersitz… und dann dürfte das Ding… was da drin ist… ein Kind gewesen sein..“ Tom nickte. „Hey… ist ja gut. Ja… Vermutlich hast du Recht. Verdammt. Ich hoffe nur, dass wir den Mistkerl bald kriegen….“


    Sie fuhren nach der Tatort Besichtigung zurück zur PAST und Anna sah den Beiden schon von weitem an, dass ihnen der Fall langsam an die Nieren ging. „Tom, Semir , in mein Büro.“ Sie setzte sich, stellte das Tablett mit Tee auf den Tisch. „Wegner hat angerufen, es war kein Kind in dem Sitz, nur eine Puppe. Aber wir haben dennoch wieder 1 Tote mehr.“ „ich versteh das nicht, das ergibt doch alles keinen Sinn...“ Semir kratzte sich am Kopf, erzählte Anna nebenbei was sie in der Firma erfahren hatten, als Toms Handy klingelte. „Kranich? ja... ich habe es versprochen... gerne... ich hole Sie ab….“ Tom stellte sein Handy weg und wandte sich Anna und Semir zu. „Vielleicht hilft uns das ja weiter. Die Sekretärin will sich mit mir treffen.“ Semir grinste leicht. „Will sie das? Meinst du sie kann das?“ Tom nickte. „Ja sicher… ich habe sie heute gesehen und mir ihr gesprochen. Ich denke sie kann uns helfen.“ „Ja sicher… ich weiß dass du .. lassen wir das. Chefin… wenn Tom sich mit dieser Magdalena unterhält, dann werde ich mich mal mit dem neuen Opfer beschäftigen. Ich denke nämlich ich kenne den Arbeitsplatz von dieser Person.“ Anna sah ihn an. „Wie meinen Sie das?“ „Nun bisher waren alle Toten bei dieser Syntex… das wird bei dieser Person nicht anders sein.“ Anna nickte. „Gut. Tom… sie werden die Sekretärin unterhalten. Wenn es geht bitte auch dienstlich.“ Sie lächelte. Tom parkte den CLK vor der Firma und Magdalena stieg sofort ein, sah sich kurz um und wirkte irgendwie völlig aufgelöst. „Fahren sie los, egal wohin. „ sie war mehr als nervös.

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  • „Magdalena, ganz ruhig, sie sind in Sicherheit. Ich fahre zu mir.“ „Gut, aber passen sie auf, dass uns niemand folgt. Ich habe da so eine Ahnung.“ Kaum bei Tom angekommen setzte sie sich aufs Sofa, zitterte etwas. „Mein Gott, was ist denn los.....jetzt erzählen sie erst einmal warum sie solche Angst haben.“ „Magdalena, sagen Sie ruhig du...“ „Ok, Tom.“„ Ich habe ein Gespräch mitbekommen, das heißt eigentlich zwei. und ich , also.. nachdem sie heute da waren, weiß ich endlich auch worum es geht... jetzt hat sich das alles erklärt...“
    Semir bekam die Daten des letzen Toten. Es war so wie er gedacht hatte. Ein Angestellter der Firma Syntex. „Ich hasse es, wenn ich Recht behalte“ murmelte er. Dann ging er zu Andrea. „Ich fahre noch mal zur Firma Syntex.“ sagte er und verschwand. Er wurde direkt zu Lichner gebracht. „Herr… Gerkhan. Sie? Was kann ich diesmal für Sie tun?“ „Nun ja… als wir heute Mittag hier abgefahren sind, gab es wieder einen Toten. Einen gewissen Erik Pfeiffer.“ „Pfeiffer? Wollen Sie damit sagen, dass Pfeiffer tot ist?“ Semir nickte. „Ja…“ „Mein Gott. Wenn das so weitergeht, habe ich bald gar keine Angestellten mehr. Ich muss Leute einsteigen. Pfeiffer war einer meiner besten Leute.“ Semir beobachtete den Mann genau. Seine Bestürzung schien echt zu sein. „Was hat Pfeiffer denn gemacht?“ „Er war für die Sicherheit der Deutschen Bank zuständig. Schon seit acht Jahren.“
    „Also, Lichner hat über Pläne gesprochen und man vorsichtig sein müsse. Die Zahlencodes neu wären und es keine weiteren Zeugen geben würde. Ich habe mir dabei nichts weiter gedacht, bis auf jetzt..“ sie holte ihr Taschentuch heraus und weinte bitterlich. Tom nahm sie vorsichtig in den Arm.“ Ok, mal langsam. ich nehme an, das.. also .. das deine Freundin da mit dran beteiligt war, also wegen den Plänen?“ „Ja, sie war die technische Assistentin.“
    Draußen zündete sich jemand eine Zigarette an du griff zum Handy. „Boss, ihre Sekretärin ist jetzt bei dem Bullen. Was soll ich tun?“
    Semir saß immer noch bei Lichner im Büro als dieser Telefonierte. „Nun… darum kümmern wir uns später. Ich bin gerade in einer Besprechung mit der Polizei…. Ja… sicher … Sie machen das schon.“ Er legte auf. „Entschuldigung, Herr Gerkhan.“ Semir nickte verständnisvoll. „Herr Lichner… die Opfer sind alle aus Ihrer Firma. Wir sehen da einen Zusammenhang. Können Sie mir sagen, ob alle vielleicht gemeinsam irgendwelche Freizeitinteressen hatten. Bowlen, Schwimmen… irgendwas?“ Lichner überlegte kurz. „Nein… kann ich leider nichts zu sagen.“ Semir nickte. „Okay… wenn Ihnen etwas einfallen sollte, was uns vielleicht weiterhelfen kann, dann rufen Sie mich bitte an.“ „Ja sicher, Herr Gerkhan.“ Er nahm die Karte und Semir verließ das Büro. Er hatte das Gefühl, das die Blicke von Lichner ihn durchbohrten.

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  • Lichner griff zum Telefon. „Was ? Ich hab euch doch gesagt ihr sollt sie beschatten, mehr nicht. laßt die Frau und den Bullen nicht mehr aus dem Auge. Besonders den Bullen. Setzt ihm eine Wanze ins Haus, aber paßt auf.“ er knallte den Hörer auf die Gabel und stand auf, ging im Büro hin und her. Es waren nur noch 2 Tage bis der Coup seines Lebens über die Bühne gehen sollte. So lange mußten sie sich die Bullen noch vom Hals schaffen.
    „Axel, Bruno. Zu mir.“ sagte Lichner in die Gegensprechanlage. Kurz darauf erschienen zwei Männer in seinem Büro. „Unser Plan gerät aus den Fugen. Wir müssen Zeit gewinnen. Ich habe jetzt zwar schon Andi mit der Beschattung von Magdalena und dem Bullen beauftragt. Aber ich befürchte, dass sie ihm schon alles erzählt hat. Wir müssen höllisch aufpassen. Außerdem riecht der Andere auch Lunte. Ihr zwei werdet euch Informationen über die Beiden beschaffen. Und euch abwechseln. Ich will sofort informiert werden, wenn dieser Gerkhan etwas unternimmt. Genauso wie bei Magdalena und diesem… Kranich.“ Die Männer nickten.


    "Ok Magdalena, paß auf. Wo liegen diese Pläne?“
    „Na, beim Chef im Zimmer, wo sonst.“
    „Gut, dann rufe ich jetzt meinen Kollegen an und fahre mit ihm da hin. Du gibst mir deine Schlüssel und ich kümmere mich drum. Du bleibst hier.“
    „Ich weiß nicht ich habe Angst, Tom wirklich.“
    „Keine Sorge, wir machen das schon. Vertrau mir.“


    „Spinnst du? Wir können doch da nicht einbrechen?“Semir brüllte fast in sein Handy. „Tun wir nicht, wir haben einen Schlüssel und gehen uns nur etwas ansehen.“
    „Ja gut, wenn du meinst.“
    „Ich wart auf dich Partner. Bin fast da.“


    Tom stieg in Semirs Auto. „Sag mal.. was hat das denn mit den Plänen auf sich?“ Tom zuckte mit den Schultern.
    „Weiß ich nicht genau. Wir werden sie uns mal ansehen. Also was ist… fährst du jetzt, oder soll ich die Bahn nehmen?“ Semir schüttelte den Kopf und fuhr zu Syntex zurück. Dort warteten sie bis zum Abend. „Was wenn der Wachdienst kommt?“ Tom sah ihn an. „Magdalena hat mir gesagt, dass die alle zwei Stunden patroulliern. Wir müssen eben innerhalb dieser zwei Stunden rein, suchen, finden und wieder raus sein.“ Semir nickte. „Na gut… dann mal los.“
    Tom und Semir schlossen die Türe auf und gingen geradewegs in Lichners Büro als Tom plötzlich ein Geräusch hörte. „Pst... da ist jemand“ Semir duckte sich in dem Moment als draussen auf dem Gang das Licht anging und ein „Wachmann“ kam. „Hallo ? Ist da jemand?“
    Plötzlich und ohne jede Ankündigung . „Tom? Was jetzt?“ Semir zischte hinter dem Schreib-tisch hervor. „Was weiß ich..... raus hier würde ich sagen...“ Beide duckten sich und warteten. Draussen auf dem Flur hörten sie Geräusche und jemand kam ins Zimmer, gab erneut Schüße ab und jemand stöhnte auf.


    „Tom?“ flüsterte Semir. „Nichts… ich bin okay.“ kam genauso leise von ihm zurück. „Verdammt… wir müssen was tun.“
    „Ja und was?“
    „Ich weiß nicht… aber das Problem… meine Waffe… sie… sie ist weg.“
    „WAS?“ Tom glaubte den Ohren nicht zu trauen. „Ich… ich hab sie verloren, als… als ich mich versteckt habe…“
    „Mann…Semir.“ Semir lugte vorsichtig um den Schreibtisch herum. Er hatte ein dumpfes Gefühl, dass dieser abgegebene Schuss von jemand kam, der genauso wenig hier sein durfte, wie er und Tom. Wer wurde da verletzt? Der Wachmann? Wie lange dauert es, bis die Kollegen kamen?


    „Ok, du bleib hier, ich schau was da abgeht.“
    „Tom.... paß auf dich auf.“ Doch sein Partner war im Schutz der Dunkelheit bereits um die Ecke und raus auf den Flur. Im Gebäudeteil um die Ecke hörte er erneut einen Schuss. Mit gehobener Waffe schritt er weiter „Polizei!“ Im gleichen Augenblick krachte von vorne ein Schlag mit einem schweren Gegenstand auf seinen Unterarm, die Waffe glitt ihm aus der Hand und schlidderte über den Boden. Er wollte sich ducken und zuschlagen, aber zu spät. Von hinten übermannte ihn der nöchste Treffer und er sackte zusammen. Von weitem hörte er noch 2 Schüsse, das war das Letzte was er wahrnahm.

    Edited once, last by Stephanie ().

  • Im ganzen Gebäude flammte nun das Licht auf. Semir schlich zur Tür. „Tom?!“ rief er leise. Es kam keine Antwort von Tom. „Okay! Rauskommen! Hände Hoch!“ hörte er hinter sich, als er aus dem Raum schlich. Semir warf vorsichtig einen Blick hinter sich. Dort stand ein uniformierter Kollege der hiesigen Wache. „Hallo… ähm… ich kann das erklären…“ „Ja sicher… An die Wand und dann mit den Händen dagegen!“ „Hören Sie… ich bin Kollege…“ „Ja und ich bin Donald Duck. Mach schon!“ Semir fügte sich. Der Kollege legte ihm die Handschellen an und führte ihn ab. Vor dem Gebäude stieß er auf Tom. Dieser saß ebenfalls gefesselt im Streifenwagen.


    Mit einer Hand hielt er sich den schmerzenden Kopf und versuchte derweil mit dem Kollegen zu reden „Hören sie, meinen Ausweis haben sie gesehen und wie wäre es, wenn sie sich jetzt lieber um die Täter kümmern, die in Seelenruhe abmarschieren?“ „Was ich gesehen habe ist jemand, der am Boden liegt, 10 Meter weiter ein toter Wachbeamter und ihre Waffe. Das reicht fürs Erste.“ „ Sie glauben doch jetzt nicht im Ernst, dass ich den Wachmann erschossen habe, nein?“ „Was ich glaube oder nicht, steht hier nicht zur Debatte. Das wird die Spurensicherung sicher auch erklären. Jetzt warten wir hier auf die Kollegen vom Kriminaldauerdienst und ihre Vorgesetzte.“ Semir setzte sich neben Tom, sah die kleinen Blutspritzer auf seinem Hemdkragen „Alles ok Partner?“ „Ja Semir sicher, alles ok. Außer dass man mir gerade einen Mord in die Schuhe schieben will, dir sicher auch, nö, sonst ist alles ok.....“
    Anna war eine halbe Stunde später vor Ort. Sie sah die Beiden im Verhörraum des Reviers sitzen. Doch zunächst ging sie zum Revierleiter. „Engelhard.“ „Riester. Frau Engelhard, schön Sie kennen zu lernen, obwohl ein besser Grund sicher schöner gewesen wäre.“ Anna lächelte ihn an. „Ja stimmt. Wo sind die beiden?“ „Derzeit in der Zelle. Die beiden sind auf frischer Tat ertappt worden. Sie sind in die Firma Syntex eingebrochen und stehen nun unter Verdacht, zwei Wachmänner getötet zu haben.“ „Das ist absurd. Ich kenne die Beiden seit Jahren. Die würden nicht einfach so schießen.“ „Nun, es tut mir Leid. Aber die Waffen von den Beiden sind vermutlich die Tatwaffen. Genaueres wissen wir erst, wenn die Ballistiker die Waffen untersucht haben. Aber es ist keine Notwehr in Sicht.“ „Kann ich zu den Beiden?“ Riester nickte. „Ja sicher… kommen Sie.
    Riester führte sie in den Besuchsraum " Ich lasse sie mit den Beiden ungestört, auf sie kann ich mich ja sicher verlassen, dass keine Verdunklungsgefahr besteht, oder?" Sie nickte.


    Tom wartete bereits mit einem Coolpack am Kopf und sah auf, als Anna hereinkam. 2 Minuten und Schweigen später wurde Semir in das Zimmer gebracht. " Wessen Idee habe ich es zu verdanken, dass ich mitten in der Nacht aus dem Bett gerissen werde?" "Chefin, sie .. das ist alles dumm gelaufen." "Semir , netter Versuch. Aber ich würde das nicht als Dumm Gelaufen bezeichnen. Also bitte jetzt im Klartext. Was hatten sie da zu suchen und was ist passiert?" "Unterlagen und Pläne, es gibt eine Zeugin, die uns weiterhelfen konnte.... " "Und das musste mitten in der Nacht sein?" "Ja sie hätten ja nie zugestimmt... und außerdem.." Tom verzog etwas das Gesicht als er lauter wurde und Anna unterbrach ihn gleich, "Ja und da hatten sie nichts Besseres zu tun als einzubrechen und sich eine Schiesserei mit dem Wachdienst zu liefern?" "Chefin, das glauben sie jetzt nicht im Ernst? Jemand anderes hat geschossen und ich bin niedergeschlagen worden... "

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  • Anna sah ihn an. „Natürlich nicht. Aber der Verdacht reicht aus. Es tut mir Leid, Tom… Sie müssen leider suspendiert werden.“ Semir sah sie an. „Aber Chefin… er hat doch ….“
    „das gilt auf für Sie. Zwei Polizeibeamte brechen in eine Firma ein. Wie soll ich das bitte der Staatsanwaltschaft erklären? Können Sie es mir sagen?“ Tom und Semir sahen sich an und schüttelten dann die Köpfe. „Sehen Sie… ich auch nicht.. „Aber Chefin… wir sind doch gar nicht eingebrochen… wir haben doch den Schlüssel gehabt.“
    „Das ist absolut egal. Sie haben in den Räumen nichts zu suchen gehabt.“
    „Chefin… wir müssen weiter ermitteln.“


    "Sie ermitteln nicht weiter. Im Gegenteil. Sie halten die Füße still. Ich werde versuchen sie zumindest an der U-Haft vorbeitzuschleusen. "
    "Chefin, unterhalten Sie sich bitte mit der jungen Frau, die bei mir zu Hause in der Wohnung sitzt. Und ich denke es ist besser, wenn sie auf sie auspassen... ich denke sie ist in Gefahr." Tom sah sie besorgt an.
    "Kranich, Kranich, wo haben sie sich da wieder reinmanövriert? In Ordnung. Und bis ich mich wieder melde, halten Sie still und sagen kein Wort." Anna schickte eine Streife zu Toms Wohnung und fuhr auf direktem Wege weitern Schrankmanns Büro. "Frau Engelhardt? Mitten in der Nacht, ich hoffe sie haben dafür einen mehr als guten Grund."
    "Den habe ich ja, leider. Aber es gibt da ein Problem, es geht um den Fall der verbrannten Unfallopfer an dem Kranich und Gerkhan dran sind...


    „Gerkhan und Kranich? Das kann ja nur Ärger geben. Frau Engelhardt. Egal was Sie wollen. Die Antwort ist nein.“
    „Aber Frau Schrankmann… Die beiden sind unschuldig.“
    „Ja sicher… wie immer. Aber gut… ich höre mir an, was Sie wollen.“
    „Nun… es geht darum…. Herr Kranich und Herr Gerkhan sind in der Firma Syntex gegangen und haben sich Pläne angesehen. Welche das sind, weiß ich nicht genau… aber es war sicherlich richtig. Allerdings… ist etwas Unvorhergesehenes passiert…“ Schrankmann nickte. „Ja, das passiert den Herren ja des Öfteren.“ stöhnte sie, „eigentlich sogar ständig. Aber bitte… sprechen Sie weiter.“
    „Nun ja… es wurden zwei Wachmänner der Syntex erschossen. Und Herr Kranich steht im Verdacht…“
    „HA! Er steht unter Verdacht des Mordes…. Ein gefundenes Fressen für die Presse, die dann wieder ein tolles Licht auf die Polizei…. Sie wollen von mir sicher, dass die Herren insbesondere Herr Kranich von der Untersuchungshaft ausgeschlossen wird?“ Anna nickte. „Ja… ich bin mir sicher, dass er es nicht war.“
    „Was sagt Herr Gerkhan?“ „Er hat nichts gesehen.“ Schrankmann stand auf und ging das Büro rauf und runter. Immer wieder sah sie Anna an und dachte nach. Dann sagte sie, „Okay… ich werde ihn davon ausschließen, aber die beiden Herren werden Suspendiert und unter Hausarrest gestellt.“


    Schrankmanns Telefon klingelte und machdem sie 3 Minuten zugehört hate verfinsterte sich ihr Gesichtsausdruck zusehends. "Ja danke. Ich will den Bericht so schnell wie möglich auf meinem Tisch und bringen sie die beiden Kommissare umgehend zu mir ins Büro."
    Sie legte auf und sah Anna ernst an. " Das war der leitenede Ermittler. Die Gerichtsmedizin hat sobene ihren vorab Bericht gefaxt. Der 2. Wachmann ist eindeutig mit Gerkahns Waffe er schossen worden, was sich ja irgednwie und ganz und gar nicht mit der Aussage von Gerkahn deckt, er habe nichts gesehen...." Anna war sichtlich geschockt. "Gerkahn hat in diesem Büro gesessen ohne Waffe, die ihm bei der Flucht auf dem Flur abhanden gekommen ist, so steht es im Protokoll."
    "Frau Engelhardt, sie wissen genauso gut wie ich, dass sich das mehr als fadenscheinig anhört. Aber nun gut. Wir warten jetzt ab, was die beiden Herren gleich zu sagen haben und bringen sie mir diese ominöse Zeugin aus Kranichs Wohnung her. "

  • Nur wenig später saßen Semir und Tom mit Handschellen gefesselt bei Schrankmann im Büro. Sie saß am Schreibtisch und sah von einem zum Anderen. Niemand sagte etwas. Nach zwei Minuten sah Schrankmann Semir an. „ Ich nehme an, dass Sie mir erklären können, wie Sie ihre Waffe verloren haben.“ „Ähmm… ja sicher. Also wir sind durch den Flur gelaufen, weil die Wachmänner außerplan einen Rundgang machten. Sie muss mir irgendwie runter gefallen sein und bevor ich sie aufheben konnte, war sie weg.“ Schrankmann lachte verächtlich. „Natürlich. Mit der Waffe ist einer der Wachmänner erschossen worden.“ „WAS? Ich … ich hab niemanden erschossen. Das…müssen Sie mir glauben.“ sagte Semir verwundert. Schrankmann sah ihn an. „Ja sicher… wissen Sie wie oft ich das schon gehört habe? Und es ist mir so ziemlich egal, ob Sie Polizist sind oder nicht.“ „Frau Schrankmann…Bitte.“ „Halten Sie den Mund. Sie stehen unter Mordverdacht. Nur weil Frau Engelhard mich darum bittet werde ich Sie von der Untersuchungshaft ausschließen. Aber… Sie stehen unter Hausarrest. Das heißt… Sie werden keinen Schritt machen, von dem ich nicht unterrichtet werde.“ Sie sah zu Tom. „Das zählt übrigens auch für Sie, Herr Kranich. Wenn sich herausstellen sollte das der andere Wachmann mit Ihrer Waffe erschossen wurde.“


    Schrankmann stand auf und nickte dem Wachmann zu. " ich glaube wir können an den beiden Herrschaften mal testen ob sich der versuch durchsetzt aus den USA." er nickte, ging aus dem Zimmer und kam 2 Minuten später mit einem schwarzen Koffer wieder. Schrankmann öffnete ihn und entnahm 2 metallene "Bänder" " in den USA hat sich das System der elektronischen Überwachung schon durchgesetzt und die Kollegen haben uns netterweise 2 Exemplare zum testen gegeben. Sie reichte dem Beamten das gerät, der es Sekunden später um Toms Fußgelenk einrasten ließ. "Was soll das werden Frau Schrankmann? Sie glauben doch jetzt nicht, dass ich mit dem Ding rumlaufe?" Tom wurde sauer. "Sollen sie auch nicht Kranich. Sie können Innendienst auf der PAST schieben und dann nach Hause, mehr nicht. und sie Gerkhan ebenfalls. Dass man ihnen beiden nicht trauen kann, haben wir ja in einem alten Fall erlebt. ich erinnere sie an den Van Kerkhoven Fall?"


    Anna schmunzelte, als sie wenig später mit Tom und Semir zum Wagen ging. Beide waren weiterhin am murren und meckern. "Ich an ihrer Stelle wäre ruhig. In U-Haft hätte man sie weitaus brutaler behandelt. dagegen ist das harmlos. Und sie können an dem Fall weiter ermitteln, zumindest aus ihrem Büro heraus. Ach und ihnen Tom soll ich grüße von dieser Magdalena ausrichten, sie wartet auf der PAST und wir dann rede und Antwort stehen."


    Zurück in der PAST sah Andrea Semir entgegen und bemerkte dass er irgendwie komisch lief. „Hast du neuerdings einen Gehfehler, oder bist du verletzt?“ „Nein… ich bin nicht verletzt und habe auch keinen Gehfehler.“ Knurrte Semir zurück. Andrea sah Tom an. „Hey… was für eine Laune hat der denn?“ fragte sie. „Genauso eine wie ich auch.“ Gab Tom wütend zurück. Andrea schüttelte den Kopf. Dann kam Anna. „Chefin? Was ist denn mit den Beiden los?“ „Oh… die haben gerade eine Unterhaltung mit Frau Schrankmann hinter sich. Beide sind in die Firma von dieser Magdalena eingebrochen und stehen nun unter Mordverdacht. Ich konnte sie vor der U-haft bewahren, allerdings müssen sie nun als Versuchskaninchen für so genannte elektronische Fußfesseln herhalten. Die hat die Schrankmann wohl von ihrem letzten USA-Aufenthalt mitbekommen. Zum Testen. Tja… und die beiden sind die Testpersonen.“ Andrea nickte wissend. „Na deshalb… dann verstehe ich das. Hab schon darüber gelesen. Die Dinger registrieren wo sich der Träger befindet und senden umgehend Signale ab, wenn er seinen ihm zugewiesenen Ort verlässt. Die Armen Jungs.“ Andrea lachte leise.

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    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Anna ging in ihr Büro , wo bereits Magdalena wartete. "Guten Tag , oder besser gesagt Nacht. Es tut mir leid, dass ich sie von einer Streife um die Uhrzeit herbringen lassen musste, aber wir gehen davon aus, dass sie nach dem Vorfall nun in ernster Gefahr schweben.
    Sie haben ja sicher schon gehört was den Kollegen kranich und Gerkhan passiert ist, als sie mit ihrem Schlüssel auf der Suche nach den Plänen waren." Magdalena nickte "Ja und das tut mir sehr leid, aber was jetzt? Lichner wird sicher die Pläne beiseite schaffen und alles was ihn belastet." "Mit Sicherheit, aber wir haben ihre Aussage. Und jetzt ist wichtig, dass sie sich an alles erinnern, was ihnen in dem Zusammenhang enfällt." Magdalena nickte stumm.
    " Sie werden von unseren Beamten in eine Schutzwohnung gebracht und dort nicht aus den Augen gelassen. Glauben sie mir, wir kommen dahinter was da gespielt wird."


    "Ich glaub es nicht" Tom trat vor Wut gegen den Mülleimer, der 2 Meter weiter flog."Die behandelt uns wie Kriminelle. Nicht nur, dass sie wirklich denkt wir haben da etwas mit zu tun. Nein, dann verpasst sie uns auch noch die Fußangeln, die spinnt, total durchgeknallt das Frauenzimmer." "Nu hol Luft und setz dich hin. Kannst eh nix dran ändern. Denk mal lieber nach, was wir jetzt machen können..... es muss ja jemand gewusst haben, dass wir da auftauchen, richtig?"


    Tom nickte. „Ja genau und dann haben die zwei Männer abgeknallt. Du lieferst ihnen eine perfekte Tatwaffe. Mann… wir sitzen in der Scheiße. Wie willst du denn mit den Dingern am Fuß Ermittlungen betreiben. Wie sollen wir das bitte machen? Kannst du mir das mal erzählen?“ Semir schüttelte den Kopf. „Meinst du… ich hab die Waffe extra verloren? Das …das ist halt passiert. Und wie wir ermitteln weiß ich auch nicht. Wir sind suspendiert und wir haben diese Dinger am Fuß. Was weiß ich wie die Dinger funktionieren.“


    „Das ist einfach. Die Dinger senden Signale an eine Station. Ich nehme an sie steht bei der Schranke im Büro. Nun so kann sie euch überwachen, und weiß genau was ihr macht.“ Andrea stand in der Tür. „Ja toll… und hast du ne Ahnung wie man soetwas manipulieren kann?“ „Semir! Meinst du nicht dass es illegal ist… das zu machen?“ Semir grinste. „Hat es dich irgendwie schon einmal gestört etwas Illegales zu tun. Andrea… bitte.“


    "Andrea bitte. Mach dir mal Gedanken dazu, wie wir die Eletronik umgehen können, meinetwegen frag Hartmut gleich, wenn er im Dienst ist und wir machen hier so lange, was wir machen können." Tom wendete sich nun Magdalena zu, die ins Büro trat. "Gott sei Dank sind sie in Sicherheit." "Ja, ich wollte nur schnell Hallo sagen, ehe ihr Kollege mich in eine sichere Wohnung bringt. ich hoffe ihnen beiden ist nichts apssiert?" "Na wie man es nimmt... aber das ist jetzt egal."

  • Zwei Stunden später lehnte Tom sich im Stuhl zurück und gähnte laut. "Ich bekomme das in meinen Kopf nicht rein. Irgendwo muss es jemanden gegeben haben, der mich beobachtet hat mit Magdalena. Also muss dieser jemand Kontakte zu ganz oben haben und evtl. dort in der Firma arbeiten. Richtig?" Semir dachte nach „Könnte sein." "Gut, also ist mir jemand gefolgt. Und hat das von langer hand geplant. " "Könnte auch sein." "Hast du noch ne andere Antwort auf Lager?" "Ja, mich juckt dieses scheiß Teil um den Fuß"


    Andrea sah lachend zu den beiden. Anna kam zu ihr. „Und..?“ fragte sie. Andrea sah sie an. „Was denn?“ „Haben sie schon gefragt ob Andrea Schäfer die Dinger irgendwie manipulieren kann?“ Andrea nickte. „Ja… haben sie.“ Anna lachte. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es den beiden wurm. Nun gut. Ach Andrea… lassen Sie sich Zeit damit. Die Strafe haben sie verdient.“ Andrea lächelte leicht. „Ja…stimmt.“ „Fragen Sie Hartmut nach den Möglichkeiten.“ „Mach ich.“


    „Tom… wenn diese Magdalena ihren Chef beobachtet oder belauscht hat, dann ist es sehr gut möglich, dass sie in Gefahr ist. Wie wäre es, wenn du und sie… quasi mit ihr in der Schutzwohnung bleibst und auf sie aufpasst. Dann wäre auch dieses Ding an deinem Fuß nützlich. Ich meine… wenn die dann versuchen, sie..“ „Semir. Ich trage das Ding nicht länger als nötig. Such dir nen anderen für den Mist.“ „Wir wechseln uns ab. Ich schwöre. Wir wechseln uns ab. Aber …“
    "Wobei wechseln sie sich ab Gerkhan?" Anna stand in der Türe und warf ihm einen fragenden Blick zu. "Nix, nix Chefin, alles ok. Wir wechseln uns beim Kaffee holen ab. Mehr nicht." "Dann ist ja gut. Und ? haben sie einen Ansatzpunkt wo sie weitermachen können?" "Bislang noch nicht, aber wir arbeiten dran, sofern das von hier möglich ist." "Beten sie, dass sie bald nicht noch ganz andere Aussichten haben, wenn der Oberstaatsanwalt den Fall auf dem Tisch hat. ...ach ja und Tom? Sie werden von Siggi gleich zu ihrer Freundin gefahren. Gehen sie mit ihr den Fall durch und sehen sie zu, dass sie an Infos kommen." Kaum war Anna weg, prustete Semir los." Ha, sag ich es nicht? Du passt auf sie auf und ich..." "Mach was du willst."


    Hartmut grinste, als Andrea ihm am Telefon erzählte um was es ging. "Tja, das müsste einfach sein, wenn man Ahnung hat. Warte. Ich mach mich schlau und komm dann vorbei. Wäre doch gelacht, wenn wir das nicht hinbekommen."

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  • „Mann juckt das Ding. Ich hab bestimmt ne Allergie, gegen das da.“ stöhnte Semir und kratzte sich am Gelenk. Tom grinste. „Ja… ich auch. So ich werde jetzt mit Siggi und Magdalena in die Schutzwohnung fahren. Schrankmann hat die Adresse schon und sie hat sicher den Empfänger für das dämliche Ding schon angeschaltet und schaut neugierig drauf. Ich wette die wartet darauf, dass wir hier eine Dummheit machen.“ Semir nickte. „Tja… du bist somit ziemlich gefesselt.“ Lachte er. „Ach du etwa nicht?“ „Nur im Augenblick. Aber so wie ich Andrea kenne, wird sie einen Weg finden, das Ding auszuschalten.“


    Lichner saß seinen Geschäftspartnern gegenüber. "Die Bullen nerven. Und was viel schlimmer ist, diese Magdalena ist bei ihnen und packt aus. Gustav ist dran. Er sitzt vor dieser Polizeistation und paßt auf zusammen mit seinen Kumpeln. Wenn Magdalena da rauskommt fangen sie sie ab. " Die Männer nickten" Wir können uns so kurz vorm Ziel nichts mehr erlauben. Die Sache ist jetzt fast durch."
    Tom nahm Magdalena am Arm und ging mit ihr Richtung Türe.
    "Tom? Denken sie an Schrankmanns Worte. mehr habe ich dazu nicht zu sagen.“ Er nickte.
    Siggi ging schmunzelnd hinter den beiden her.
    Tom setzte sich in seinen CLK auf die hintere Bank mit Magdalena zusammen. Siggi sollte fahren, weil Tom das Gerät am Fußgelenk beim Autofahren störte. Als sie auf der Autobahn waren, bemerkte Tom, dass sie verfolgt wurden. „Siggi.. wir haben einen Schatten.“ „Ja hab ich eben schon bemerkt. Der ist seit der PAST hinter uns. Vielleicht Freunde deiner Freundin.“ Magdalena sah sich um. „Nein… den kenne ich nicht.“ „Gut… ich rufe Semir an.“ Tom nahm sein Handy und rief Semir an. „Hör mal, gib Andrea den Auftrag folgendes Kennzeichen zu überprüfen: BM –TD 994. Der Wagen verfolgt uns. Vielleicht ist es nicht schlecht, wenn wir Verstärkung bekämen.“ „Ich kümmer mich drum.“ kam von Semir.


    „Andrea, überprüfe das Kennzeichen mal.“ „Ja, mach ich. Hartmut kommt gleich… also lauf nicht weg. Ich finde dich eh.“ Andrea lachte herzhaft auf. „Ha-Ha-Ha… sehr witzig. Ich bin in meinem Büro. Hab ja Hausarrest.“ Er ging wieder in sein Büro und ließ sich auf den Stuhl fallen.


    "Tom? Ja, also das sind gefälschte. Verstärkung ist unterwegs. Wo genau seit ihr jetzt?"
    "Scheiße, so hab ich mir das gedacht... Kilometer 53 und die kommen näher..."
    Semir hörte seinen Partner rascheln und dann Toms Stimme "Siggi, gib mir deine Waffe.... "
    Man hörte Schüssse.
    Semir raste in den Funkraum "Chefin, da wird geschossen, Funk laut, verdammt Axel, Ernst, seid ihr bald da?" Anna kam aus ihrem Büro gerannt und lauschte dessen wa süber Funk kam.
    "Cobra 11, die sind jetzt mit 2 Autos, nehmen uns in die Zange. Lange können wir denen nicht mehr ausweichen..." im Hintergrund krachte es gewaltig und man hörte Siggi und Tom schreien, Magdalena kreischen. "Ich fahre hin." Anna lief Richtung Türe. "Da komme ich mit." Schon stand Semir neben ihr. "Sie bleiben hier. Verdammt. Und jetzt keine Diskussion.!"


    Tom schoß mit Siggis Waffe aus dem Seitenfenster und drückte Magdalena auf dem Sitz nach unten. Die Verfolger hatten sie nun in die Mangel genommen und drängten sie seitlich ab.
    "Im Wagen schlug eine Scheibe ein und Qualm machte sich breit." Verdammt mit was schiessen die denn?" Tom fing an zu husten und hielt sich die Hand vor den Mund.
    "Ich seh nix mehr..." Siggi kam ins schleudern und der CLK nahm den Weg in die Leitplankte. Ein Lieferwagen stoppte neben ihnen und Blitzschnell waren sowohl Tom, als auch Magdalena aus dem Wagen gezogen und im Laderaum verschwunden.

  • „Siggi!! Was ist denn los?“ Semir dreht fast durch. Er fluchte, dass die Chefin allein gefahren ist und er hier bleiben musste. „Ich werde wohl bald einen Mord begehen. Ich werde die Schranke umbringen, wenn Tom jetzt…“ schimpfte er. Andrea sah ihn entsetzt an. So hatte sie Semir noch nie erlebt. Dass er Schranke nicht mochte, war nichts Neues, aber dass er so reagiert… obwohl wenn Tom in Gefahr ist, dann …


    Hartmut kam rein. „So ich hab unser Problem mit dem Ding gelöst.“


    Siggi hustete und öffnete mit letzter Kraft die Türe, ließ sich aus dem Wagen fallen und schloss die Augen. Hinter ihm waren die ersten Sirenen der Verstärkung zu hören und jemand redete auf ihn ein.
    Tom spürte einen heftigen Stoß gegen den Kopf und sah verschwommen 2 maskierte Gestalten, die sich um ihn und Magdalena kümmerten. Er bekam langsam wieder Luft, sah sich Hilfe suchend um und erntete einen Tritt „Liegenbleiben und Ruhe!“ Die Hände wurden ihm auf den Rücken gezogen und zusammengebunden und eine Augenbinde umgebunden.


    „Ja und wie? Lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen. Mann Tom braucht mich.“ Brüllte Semir Hartmut an. „Ja ist ja gut. Okay…. also… wir müssen nur den Sender modellieren, dazu gehe ich…“ „Hartmut mach es einfach…“ stöhnte Semir. „Ja bin ja schon dabei.“ Hartmut tippte auf den PC und kurz danach sagte er: „So… das war’s. Du kannst das Ding abnehmen.“ „Ha- ha… hast du einen Schlüssel dafür?“ „Tja… dann musst du es eben weiterhin tragen, aber du kannst dich frei bewegen. Ich habe das Signal so eingestellt, dass es ab Mitternacht als Standpunkt deine Privatadresse hat…“ „Danke, Hartmut“ rief Semir und rannte raus. Andrea sah ihm hinterher… „Ich glaube es war keine Gute Idee.“
    Siggi, Mensch, alles ok?“ „Tom.... die Frau..... der Lieferwagen...“ er hustete und krümmte sich. Hotte und Dieter kamen gefolgt von Anna an der Unfallstelle an. „Was ist mit Tom? Was für ein Lieferwagen ?“ „Die sind weg... in die Richtung. Weißer Lieferwagen mit Bonner Kennzeichen..... so schnell das ging...“ Anna griff zum Funk, gab einen kurze Anweisung durch und wendete sich Siggi zu. „ Haben sie mehr als Bonner Kennzeichen?“ Er schüttelte den Kopf.“ Konnte ich leider nicht mehr sehen......“ mühsam holte er erneut Luft. Anna dachte nach, und nickte dann. „ Aber wir wissen etwas, was die Täter hoffentlich nicht wissen. „ und schon war sie am Telefon.“ ich brauche eine Ortung von Kranichs Fußfessel, SOFORT!“
    Semir kam ebenfalls am Unfallort an. Anna sah ihn an. „Was machen Sie denn hier? Sie stehen unter Hausarrest, schon vergessen?“ Semir schüttelte den Kopf. „Ich bin doch in der PAST.“ Anna sah ihn an. „Wie meinen Sie das?“ „Hartmut hat das Signal überbrückt. Ich kann mich frei bewegen und bin für die Schranke dort wo ich sein darf.“ Anna schloss die Augen. „Das darf doch wohl nicht wahr sein. Semir… wenn Frau Schrankmann dahinter kommt, dann sind nicht nur Sie ihren Job los, sondern auch ich. Also halten Sie sich zurück.“ „Ja sicher Chefin. Ich tue nichts, was nicht notwenig ist. Wo ist Tom?“ „Er ist entführt worden. Mit Magdalena. Siggi kann nicht sagen wohin sie gefahren sind, Kennzeichen Fehlanzeige, genauso wie das Aussehen.“ Semir nickte.

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  • Tom blieb auf dem Boden des Lieferwagen liegen und hoffte inständig, dass der Täter die Fussfessel nicht bemerkte. Das war ihre einzige Chance schnell gefunden zu werden.
    Nach einer recht kurzen Fahrt stoppte der Wagen und er wurde äusserst unsanft herausgezogen.
    „Los, lauf, sonst gibt’s Ärger.“
    Jemand drückte ihm etwas ins Kreuz und führte ihn eine Treppe hinab.
    Tom hörte Magdalena leise weinen, die hinter ihm ging.
    „So, hier bleibt ihr mal ne Weile.“
    Eine Türe wurde geschlossen und sie waren alleine.


    Eine Etage über ihnen beratschlagten derweil die Entführer, was man nun mit den Beiden vor hatte.
    „Ich war gleich für umbringen. Jetzt müssen wir noch auf die aufpassen.“
    „Wartet ab, evtl. sind die Beiden noch nützlich, wer weiß. Der Boß ruft sicher gleich an.“


    Semir tobte. „Verdammt wieso brauchen die denn so lange, um das Signal zu orten?“ schrie er durch das Büro. Anna sah ihn an. „Semir… beruhigen Sie sich bitte. Es bringt gar nichts, wenn Sie hier ausrasten.“
    „Ich will nur das Tom endlich gefunden wird… ist das so schlimm?“
    „Nein… das nicht. Was ist mit den Plänen?“
    „Chefin die sind jetzt Nebensache…“ Semirs Handy klingelte.
    „JA? Was denn?... Tom….? … Wo bist du?.... Ja… ja… ich hab verstanden…. Keine Tricks… hallo? … hallo?“ Er legte auf. Anna sah ihn an. „Wer war das?“ „Sie… wollen die Pläne. Ich bekomme in zwei Stunden Bescheid wo der Übergabeort ist.“


    Magdalena kroch in Toms Richtung und beugte sich runter „ Komm her, ich versuche mal die Augenbinde zu lösen“
    Tom fühlte ihre Finger und konnte kurz drauf wieder etwas sehen, auch wenn es nur wenig war.
    „Danke. Jetzt bist du dran.“ er zog ihr das Tuch vom Kopf.
    „Was haben die jetzt mit uns vor?“
    „Ich weiss es nicht, aber es wird mit Sicherheit nichts Gutes sein.“ Tom zerrte an seinen Händen , doch kam nicht durch die Handfesseln.
    Als die Türe mit einem lauten Knall an die Wand krachte zuckte Magdalena zusammen.
    „So, Bulle. Auf geht’s. Wollen wir deinen Kollegen doch mal einen Beweis liefern, dass wir es ernst meinen. Steh auf.“
    Er trat neben Tom und zog ihn brutal auf die Beine.
    „Lassen sie ihn los. Er hat mit der Sachen nichts zu tun.“ Magdalena stellte sich neben ihn.
    „Zur Seite Schlampe“
    Rico und Walter zerrten Tom in den Nebenraum .

  • Na will dann mal nicht so sein, Ela braucht ihre Knie noch um vor mir darauf zu fallen, gell Ela? :D


    Semir trommelte mit den Händen auf dem Schriebtisch herum „Hartmut geht das schneller?“ „Wenn du mich nicht verrückt machen würdest ja, also lass das klappern sein. ich hab das Signal bald.“ „ Semir, Chefin. Hier ist eine E-Mail mit Anhang.....“ Andrea winkte die Beiden zu sich und öffnete eine Datei. „Mein Gott....“ Anna wendete sich ab, als sie die Bilderfolge auf dem Monitor sah. „Diese Schweine.......“ „Wir meinen es ernst. Schauen sie sich gut an, wie ihr Kollege aussieht, dann tun sie was sie gesagt bekommen. „ Semir las leise, was nach dem kurzen Videoclip kam.
    „Hartmut! Was ist denn jetzt?“ „Ich hab es… hier… er ist in Euskirchen.“ „Euskirchen? Wo genau?“ „Warte doch mal. Nun hetz mich nicht.“ „Hartmut, Tom wird eben fertig gemacht… also wo ist er genau.“ „Okay… Semir… Sie fahren schon mal los.“ Semir nickte und verschwand.
    Schrankmann sah auf ihren PC. Sie sah einmal hin und bemerkte, dass das Signal der Fußfesseln der beiden unter Mordverdacht stehenden Kriminalhauptkommissare gut zu erkennen waren. Doch was war das? Ein Signal ist eindeutig nicht dort, wo es sein sollte. Sie griff zum Telefon und rief Engelhard an. „Frau Engelhard, ich sehe gerade die Signale…. Hallo? Hallo?“ Doch Anna hatte bereits wieder aufgelegt. Schrankmann zog ihren Mantel an und fuhr zur PAST. Als sie dort ankam bemerkte sie die Aufregung die dort herrschte. Sie ging sofort zu Anna ins Büro. „Frau Engelhard, ich mag es überhaupt nicht, wenn man mich einfach ignoriert.“ „Frau Schrankmann. Verzeihung, aber hier ist im Augenblick sehr viel Stress und…“


    Was hier ist oder nicht interessiert mich nicht. Wo ist Kranich?“ Sie sah sich suchend um, bemerkte Andreas betroffene Blicke. „was wird hier gespielt?“ „Hier wird nichts gespielt und wenn sie wissen wollen wo Tom Kranich ist, schauen sie sich das her an.“ Anna drehte den Monitor zu ihr und ließ den Videoclip ablaufen Schrankmann atmete tief ein beim Anblick der grausamen Bilder und setzte sich auf den nächsten Stuhl. „Darf ich fragen, wie er in die Gewalt dieser Leute gekommen ist, wo er sich doch hier zusammen mit Gerkhan aufhalten sollte?“ „Er hat die Zeugin in die Schutzwohnung begleitet. Mehr nicht.“ Anna baute sich vor ihr auf. „Gut, dann werde ich jetzt Gerkhan mitnehmen, wenn man ihnen scheinbar nicht trauen kann. Also holen sie ihn.“

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  • Anna sah sie an. „Ähm… ja… sicher.“ Sie stand auf. „Ach warten Sie… ich hole ihn. Ist er in seinem Büro?“ Schrankmann ging raus und betrat Semirs Büro. Doch dies war leer. Sie drehte sich zu Anna um. „Was wird hier gespielt? Wo ist Gerkhan?“
    „Ähm… Frau Schrankmann.. ich kann Ihnen das erklären…“
    „Ja… das denke ich mir. Das Signal von Gerkhan, kommt von hier. Wo ist er?“
    „Er…ist sicher irgendwo im Gebäude.“
    „Sie haben mich nicht richtig verstanden. Das Signal kommt hier aus dem Büro. Ich weiß er ist klein. Aber nicht so klein, dass ich ihn übersehe, oder?“ Anna schüttelte den Kopf. „Er ist unterwegs.“
    „Unterwegs? Soll das heißen, das Gerkhan ermittelt, obwohl er Hausarrest hat?“ Anna nickte. „Das ist doch wohl… wo ist er hin?“
    „Frau Schrankmann, einer meiner Beamten wird gerade in dieser Minute gefoltert und sie haben nichts besseres zu tun, als mich nach dem Verbleib von Semir Gerkahn zu fragen? Das ist jetzt nicht ihr Ernst.“
    „Doch Frau Engelhardt, das ist es. Zumal mir langsam der verdacht aufkommt, dass sie wissentlich das Signal manipuliert haben um mich in die Irre zu führen. Also?“
    „ Cobra 11. Chefin? “
    “Das war er doch, oder? Also wo ist er?“
    In dem Moment klingelte das Telefon.



    Magdalena hörte aus dem Nebenraum Schreie und lautes Stöhnen, was urplötzlich abbrach.
    Die Türe ging auf und die 2 Männer zerrten Tom, der bewusstlos zu sein schien in den Raum und liessen ihn einfach auf den Boden fallen.
    „So Süße, sieh ihn dir an und jetzt rede. Wo sind die Pläne, wenn wir jetzt den anderen Bullen anrufen.?“
    Magdalena hatte Angst. „Ich sage es Ihnen. Die beiden sie haben sie in der Wohnung. Ich bitte… lassen Sie ihn doch..“ Der Mann nickte. „Sehr schön gelogen. Die Wohnung haben wir bereits überwachen lassen. Wir haben euch doch direkt eingefangen, bevor ihr dort wart. Also lüg mich nicht an.“ „Nein… ich meine… in seiner Privaten Wohnung… Ich lüge nicht… bitte….“ „Gut… dann werden wir seinen Kumpel jetzt mal Bescheid geben.“




    Rico drehte Tom die Arme wieder auf den Rücken, obwohl dieser bewusstlos am Boden lag und liess die Handfesseln einrasten.
    Dann fiel die Türe hinter ihm wieder ins Schloss.
    Magdalena kniete sich neben Tom auf den Boden und zog ihr Halstuch aus, tupfte damit das Blut an seiner Lippe weg.
    „Hallo? Hörst du mich? Tom? Bitte sag doch etwas.....“ doch sie bekam keine Antwort. Seinen Kopf auf ihre Beine gelegt lehnte sie sich an die Wand und weinte hemmungslos drauflos.


    „ Ich hoffe du bist allein und hörst gut zu!“
    Semir stellte das Gespräch auf laut , damit Anna über Funk mithören konnte.
    „Ja, bin ich.“
    „Gut, deinem Kumpel geht es gar nicht gut. Du fährst jetzt in seine Wohnung und holst von dort die Pläne, dann melden wir uns wieder. Und denk dran. Du bist nicht allein.!“


    „Ich will mit Tom sprechen.“ „Das geht nicht. Er ist … sagen wir etwas verhindert. Hol die Pläne. Ich sehe dich. Also nochmal keine Tricks.“ „Ja schon gut… was ist… hallo?“ Der Anrufer hatte aufgelegt. „Chefin… ich hole die Pläne und werde tun was die Männer verlangen. Ich lasse mein Handy an, dann können Sie mich orten.“ „Semir… Frau Schrankmann ist bei mir. Sie überwacht Ihr Tun wieder. Wir haben das Signal Ihrer Fussfessel wieder.“ „Okay…“


    Anna lief um ihren Schreibtisch, nahm die Waffe aus dem Schrank und legte ihr Holster um.
    „Sie können gerne mitkommen, falls sie Angst haben, dass gerkahn und Kranich abhauen, wenn die Sache ausgestanden ist, Frau Schrankmann.“
    „Äh, ja.. nein, also... kümmern sie sich drum. und ja, sie haben mein Vertrauen. Ich warte hier.

    Anna nickte „ Gut, dann bitte ein SEK auf standy by und Hartmut, sie kommen mit mir. Ich will Toms Signal keine Minute aus den Augen lassen.“


    Semir suchte in Toms Wohnung fieberhaft nach der Rolle mit den Plänen. Er kannte ihn zu gut und wußte, dass er gründlich war. Oben unterm Dach im Schlafzimmer hinten im
    Schrank wurde er fündig. gerade rechtzeitig als sein Handy klingelte.

  • . „Haben sie die Sachen? Dann fahren sie jetzt mit ihrem Wagen stadtauswärts. Ihnen wird jemand folgen, also keine Sorge.“
    Semir stieg in seinen Wagen und sah sich um. Er konnte niemanden sehen, geschweige denn als Verfolger ausmachen. Er tat was die Männer verlangten. Während der Fahrt klingelte sein Handy erneut. „Okay… und nun nimmst du die nächste Querstraße rechts. Dort wirst du den Wagen verlassen, dein Handy bleibt im Auto. Etwas weiter steht ein Fiat… den wirst du nehmen. Nur damit wir sicher sein können, dass du keinen Sender trägst. Lass deine Waffe ebenfalls im Wagen.“ Semir nahm seine Waffe und legte sie auf den Beifahrersitz. Er wollte keine Tricks versuchen. Sein Vorteil war nur, dass die Anderen nicht wissen, war der Sender der Fußfessel. So konnte man ihn ohne Probleme orten. Dann griff er zum Funk. „Chefin… „ mehr konnte er nicht sagen, weil sein Handy erneut klingelte. „Ja…?“ „Finger vom Funk!“


    Tom fühlte ein Stechen im Oberkörper, musste husten und schlug langsam die Augen auf. „Ganz ruhig... ich bin’s nur „ Magdalena spürte wie er kurz zuckte und leicht zitterte. „Die Kerle sind weg. wie geht es dir?“ „Frag besser nicht.... „ er bekam sichtlich sehr schlecht Luft. „ Liegst du so halbwegs gut, oder soll ich anders..?“ „Geht... danke...“ „Verdammt wo hab ich uns da reingeritten. Hätte ich das vorher gewusst...“ „Du bist... doch nicht schuld... „ seine Augen fielen wieder zu. Anna hatte den abrupten Abbruch des Funkspruches mitbekommen. „Hartmut, schicken sie Semir eine SMS. Wir sind dran. Er soll sich keine Sorgen machen.“


    Semir bog in die Straße ab. Er hörte sein Handy. SMS… er las sie. Erleichtert atmete er auf. „Okay…“ sagte er leise. Er sah den Wagen, stieg aus, nahm die Pläne und ging zum Fiat. Er überlegte sich das Handy zu nehmen. Doch dann hörte er im Gedanken, dass er ja verfolgt wird und damit sicher unter Beobachtung stand. Er ging zum Wagen und stieg ein. Auf dem Beifahrersitz lag ein neues Handy. Dieses klingelte. „Ja?“ meldete sich Semir. „So nun ist es schon besser. Sie werden jetzt auf die Autobahn fahren. Richtig Siegburg. Keine Tricks. Wir sehen Sie.“ „Ja…hab ich schon verstanden. Was ist mit meinem Kollegen?“


    „Der liegt im Keller und ist ruhig, wie es sich gehört. Und jetzt weiter.“ Anna überlegte. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Entführer Tom und die Frau am Leben lassen würden, wenn sie die Pläne hatten, lief gegen Null. Sie griff zum Telefon und ließ sich Schrankmann geben. „Engelhardt, passen sie auf. Ich benötige jetzt das SEK, sofort, fahren sie mit. Sie haben ja das Signal wo Tom Kranich mit der Frau festgehalten wird. Wir müssen zeitgleich agieren. Anders geht das nicht.“ „Wie sie meinen Frau Engelhardt, aber ich warne sie, ich will nicht schon wieder ein Fiasko. Wir sind dann auf dem Weg.“

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  • na dann bin ich mal nicht so und stell ein Stück ein....


    Tom atmete zusehends schwerer und war nicht wieder aufgewacht. Magdalena machte sich nun langsam Sorgen um den Zustand des Polizisten und versuchte ihn so gut wie möglich mit den auf dem Rücken gefesselten Händen zu lagern.
    „Halt durch.... wir haben es sicher bald geschafft, wenn dein Kollege die Pläne übergibt.“ doch irgendwie wollte sie selbst nicht an die Worte glauben, die sie leise in den Raum sprach.


    Semir wurde auf einen Parkplatz gelotst. „So… ich bin jetzt da. Was jetzt?“ „ Steig aus und geht zur Bank. Dort setzt du dich hin und hältst die Pläne fest.“ „Wann lassen Sie Tom gehen?“ „Wenn wir die Pläne haben.“ „Sie können sie bekommen… aber nur gegen Tom.“ Ein Lachen kam. „Du wirst hier keine Forderungen stellen. Tu was ich sage!“ Semir stieg aus und tat was der Mann von ihm wollte. Mit einem unguten Gefühl setzte er sich auf die Bank.



    Das SEK und Schrankmann näherten sich dem Haus, aus dem das Signal von Kranichs Fußfessel kam.
    „Frau Engelhardt? Wie weit sind sie? Hier steht alles in Position.“
    „Noch nicht da. Greifen sie zu. Dann kümmern wir uns um den Rest.“
    „In Ordnung.“
    Schrankmann nickte den Beamten zu, die sich umgehend um das Hausverteilten.


    Semir saß auf der Bank und wurde nun nervös. Nichts tat sich und er hoffte nur, dass sowohl der Sender um seinen Fuß, als auch der Plan aufgehen würde. Sonst waren er und Tom geliefert.


    „Ich bins. Bei euch alles klar? Der Bulle sitzt jetzt hier auf der Bank. „
    „Alles ruhig. Der Bulle im Keller hat glaube ich genug und die Frau ist am heulen, kümmert euch um die Pläne und sobald ihr die habt, jage ich das Haus in die Luft und komme nach.“
    Walter legte auf und rieb sich die Hände.
    Er sah zu dem Polizisten auf der Bank und nahm sein Handy. „So… die Hände hoch und die Pläne in die rechte Hand.“ Er sah wie der Mann es tat. „Sehr gut… hast wohl Angst was?“ „Wo ist mein Kollege?“ „Na wer wird denn so neugierig sein. Er sah wie der Polizist die rechte Hand etwas sinken ließ „Die Hand hoch!“



    Magdalena horchte auf. Da draussen war doch etwas zu hören.
    Sie stand auf und ging an den Lichtschacht. „Hallo? ist da draussen jemand?“
    „Pst...leise... ja.Gehen sie vom Schacht weg, das Haus wird gleich gestürmt. ist der Polizist bei ihnen?“
    „Ja, aber er ist verletzt, sie müssen einen Arzt holen...... machen sie schnell. Bitte.“
    Es dauerte keine Minute da vernahm Magdalena oben ein lautes Poltern und Schreie. Schüße vielen und binnen Sekunden riß jemand das Gitter des Lichtschachtes aus den Angeln. Ein schwarz vermummter Mann mit gewhr im Anschlag ließ sich herunter gleiten und legte den Finger an den Mund.
    Keine Sekunde zu früh, denn die Kellertüre ging auf und Rico kam in den Keller.
    „Polizei, bleiben sie stehen .....“
    Walter wurde von dem beamten überwältigt.
    „Zugriff erfolgreich. Zielpersonen gefunden, Täter unter Kontrolle.“



    Die Männer zogen Tom vorsichtig hoch. Dann hörten sie plötzlich wie einer der SEK-Männer rief. „RAUS!! BOMBE!!“ Schnell wurden Tom und Magdalena rausgebracht. Draußen stand ein RTW und Tom wurde umgehend versorgt. Mittlerweile war auch ein Mann vom Sprengkommando anwesend und entschärfte die Bombe.


    „So… der erste Bulle ist Geschichte“ lachte Walther leise als er den Knopf drückte. Dann sah er noch einmal zu dem Bullen, der nach wie vor auf der Bank saß. Mit einer Waffe ging er zu ihm. „So… keine Bewegung… die Pläne zu mir.“ Der Mann reichte ihm die Pläne.



    Schrankmann stand neben dem RTW in dem Tom versorgt wurde und gab dem Sanitäter den Schlüssel für die Fußfessel „Hier, bitte... wie... wie geht es dem Beamten?“
    „Können wir nicht sagen, sieht nach inneren Verletzungen aus, wenn sie mit wollen nur zu. Wir müssen schnellstens los.“
    Magdalena drängte sich dazwischen „Ich möchte mit, mich brauchen sie hier ja jetzt nicht mehr, oder?“
    Schrankmann schüttelte den Kopf „Fahren sie ruhig mit und lassen sich auch durchchecken. In der Klinik sind sie sicher. Wir kommen dann nach, sobald der Kollege von Hauptkommissar Kranich in Sicherheit ist.“

  • Anna vernahm zufrieden über Funk, dass Tom und Magdalena in Sicherheit waren. Jetzt mussten sie nur noch Semir da rausholen und möglichst die Pläne dabei sicherstellen.


    Semir übergab die Pläne. „Wo ist mein Kollege?“ „Nur keine Angst. So… Sie bleiben hier sitzen.“ Semir nickte und streckte seine Beine etwas weg. Dabei wurde die Fussfessel sichtbar. Walther sah es. „Was ist das?“ fragte er wütend. Semir erschrak etwas. „Verdammt Du willst uns reinlegen.“ Walther holte aus und schlug mit der Waffe auf Semirs Kopf. Er sackte zusammen. Walther nahm die Pläne und verließ den Parkplatz.
    Anna kam endlich am Parkplatz an. „Okay… ich bin am Übergabeort.“ gab sie durch und stieg aus. Sie sah einen dunkeln Peugeot abfahren und dachte sich nichts dabei. Dann ging sie zur Bank und sah Semir reglos dort am Boden liegen.
    Anna rannte zu Semir und kniete sich neben ihn. Hartmut, der das ganze aus dem Wagen verfolgt hatte dachte blitzschnell nach und handelte. Setzte sich ans Steuer und nahm die Verfolgung des Peugeot auf. „ Semir....hallo? Kommen sie zu sich.“ Anna klopfte ihm leicht gegen die Wange. „Ooaaahhh... Chefin? Gott sei Dank… die Pläne.. im Peugeot...“ „ja ja, ist mit ihnen alles in Ordnung?“ „Mit mir.. ja... was ist mit Tom? Wir müssen...“ „Keine Sorge, darum hat sich Schrankmann gekümmert, er und diese Magdalena sind in Sicherheit...“
    Hartmut raste hinter den Peugeot her. Er fuhr riskant und überholte wie er es von Semir in einem älteren Einsatz gelernt, auf dem Seitenstreifen an die Autos vorbei. Schnell konnte er den Wagen einholen, der wesentlich langsamer war als Annas Lexus. Dann war er auf gleicher Höhe. „So… jetzt zeig ich dir mal, was ich schon alles gelernt habe…“ murmelte er und zog nach links. Er rammte den Peugeot, der gefährlich ins Schlingern kam.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Anna zog Semir vorsichtig auf die Beine. Dieser schwankte etwas, aber außer einer kleinen Platzwunde war nichts Schlimmeres passiert. „Okay… kommen Sie. Mein Wagen steht dort…“ Anna stockte. Ihr Wagen stand nicht mehr dort. Etwas verwirrt sah sie sich um. „Chefin? Was ist denn?“ fragte Semir. „Mein Wagen? Er ist weg.“
    „Waren Sie allein?“
    „Nein… ich meine Hartmut war bei mir… Oh nein… das darf nicht wahr sein. Er wird doch wohl nicht… oder doch?“ Sie sah Semir an.


    Anna griff zum Handy „Hartmut? Wo bitte stecken sie?“
    „Äh Chefin? Das ist jetzt ganz schlecht..... ich .. ich bin beschäftigt...“ im Hintergrund hörte sie es krachen.
    „HARTMUT?!“
    Doch ausser einem lauten und blechernen scheppern war keine Antwort zu hören.


    Hartmut zog erneut mit dem Lenker rüber nd drückte den Lexus gegen den Peugeot.
    „Na siehste, geht doch.“
    Er sah, wie der Fahrer des Peugeot die Kontrolle vollends verlor und der Wagen sich überschlug . Am Ende der Böschung blieb er auf dem Dach liegen.
    „So Chefin, jetzt hab ich Zeit. Ihr Fahrer ist hier und die Pläne sicher auch „
    „Dann warten sie da jetzt, bis Verstärkung kommt und passen sie auf. Bitte.“
    Sie sah Semir an und schüttelte den Kopf.
    „ich glaubs nicht, nein, das ist alles nicht war......“


    Wir können den kleinen Wagen nehmen.“ Meinte Semir und ging zum Fiat. Anna hielt ihn fest. „Sie sitzen rechts.“ „Aber Chefin… ich ….“ „Ich fahre. Sie spielen den Beifahrer.“ Semir nickte und setzte sich wie befohlen hin. Anna fuhr los. Nur wenigen Augenblicke später war sie mit Semir am Unfallort. Sie sah den Peugeot auf dem Dach liegen. Hartmut hatte Walther rausgezogen und ihn mit Hilfe des Abschleppseils gefesselt. Stolz stand er neben dem Lexus von Anna. „Ich hab ihn.“ sagte er stolz, als Anna zu ihn kam. „Hartmut… was haben Sie mit meinem Auto gemacht?“ fragte sie als sie ihren Wagen sah. „Ach… das ist nichts schlimmes. Den Lack hab ich sicher in der Werkstatt stehen. Das regel ich später.“ Anna schüttelte den Kopf. „Ich glaub das nicht….“ Semir konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.


    HInter ihnen stoppte auch schon die Streife mit den Kollegen.
    „Hier, abführen und gleich auf die PAST. „
    Der nächste Wagen stoppte mit quitschenden Reifenund Schrankmann stieg aus.
    „haben sie den anderen Täter? Gerkan? „
    „Ja , ja, wir haben alles im Griff. Was ja danke ihrer Einmischung mal wieder eskaliert ist. Hätten sie uns ungehindert ermitteln lassen.....“
    anna zog Semir am Arm.
    „ich glaube wir fahren jetzt besser mal in die Klinik und lassen sich ihre Platzwunder versorgen. Dan können sie gleich nach Tom sehen. „
    „Gerne, aber vorher möchte ich dieses Ding an meinem Fuß los werden, also bitte...“ er hielt die hand hin und Schrankmann gab ihm den Schlüssel.
    „Wir sprechen später noch ein Wort darüber, das können sie sich denken, oder?“