Eine Frage des Glaubens

  • Holla... da hab ich doch glatt noch eine Story von STeffi und mir gefunden... wo hatte die sich denn versteckt :?::D viel Spass beim Lesen und Feeden


    Eine Frage des Glaubens.


    „Zentrale an Cobra 11“ plärte das Funkgerät. Semir ging gelangweilt ans Gerät. „Was ist denn, Hotte. Wir haben Feierabend.“ „Tut mir Leid Semir. Wir haben einen Leichenfund an der A3 auf dem Rastplatz bei Kilometer 145,7. Ein Wanderer hat dort eine seltsam gekleidete Person im Gras gefunden. Die Kehle wurde durchgeschnitten und auf der Brust ist ein Zettel angebracht.“ „Verstanden. Wir übernehmen.“ Tom trat das Gaspedal durch, während Semir das Blaulicht aufsetzte. Alle anderen Verkehrsteilnehmer machten Platz und so waren beide relativ schnell an der Fundstelle.


    „Gerade heute, wo ich weg wollte und jetzt das. na das kann ne lange nacht werden, super“ Tom fluchte und dachte an seine Verabredung. „Ja denk du nur an dich. ich wollte heute Abend mit Andrea weg, sie hat endlich ja gesagt zu einem romantischen abend zu zweit.“ „Ihr zwei, das wird nie was. „Tom grinste und stoppte den CLK. „Doch, doch, wirst schon sehen.“ Semir steig aus und ging Richtung Wegner von der gerichtmedizin“Und? Was verdirbt uns den Abend?“


    „Nun der Mann ist etwa 25. Er hat wie du sehen kannst einen Schnitt über den ganzen Hals. Verblutet. Tot seit ungefähr 12 Stunden. Aber das interessante an der ganzen Sache ist, dass hier kein Blut liegt. Also schließe ich daraus, dass der Fundort nicht der Tatort ist.“ Semir nickte. „gut… was ist das für ein Zettel?“ „Ach ja… das Zeug was da drauf steht ist ganz schön dämlich. * du glaubst nicht an Botan… also wird er dich strafen mit dem Tod * steht drauf.“ Semir sah ihn an. „Botan? Wer ist das denn?“

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • So, wie versprochen, ich habe gesucht und gefunden *ggg* Und ehe ich mich jetzt in den Berliner Morgenverkehr schmeisse und ins Büro düs kommt ein Stück für euch :)



    „Frag ich nicht, dafür bin ich nicht zuständig“Wegner hob abwehrend beide Hände.
    „hat er wenigstens einen Ausweis bei sich?“ Wegner schüttelte den Kopf.“Ne, müßt ihr ein Bild für die Zeitung machen, tut mir leid. oder ich kann ihn an den abdrücken oder dem Zahnschema identifizieren.“
    Tom schüttelte den Kopf"Womit hab ich das verdient. Sieht ja ganz nach nem Sektenmord aus, sieh mal was der für komische Klamotten trägt.“


    Semir sah sich den Kittel an. Er war gelb und erinnerte eher an einer Kutte eines Mönchs. „Meinst du ne Sekte, die ihre Mitglieder umbringen?“ „Na wäre sicher nicht das erste Mal, oder?“ Semir nickte und dachte daran als Andreas Schwester mal in einer Sekte war. Dort hatte sich auch hundert der Gläubigen umgebracht. Nur in letzter Sekunde konnte er verhindern das Andrea und ihre Schwester ebenfalls starben. Tom sah ihn an. „Hey, träumst du?“ Semir sah ihn ein. „Was? Nein… ich dachte nur an einem Fall von damals.“


    „Na gut. Komm, lass uns fahren und versuchen aus dem Rechner was über diesen Botan zu erfahren. Mehr können wir nicht tun, ehe Wegener uns was sagt.“ Tom ging zum CLK und stieg ein, griff zum Handy und rief seine Verabredung an. „Ja, morgen... ich dich auch.“
    „So. Seit ihr schon beim „Ich dich auch 2? „ Semir grinste setzte sich neben ihn.
    „ halt dich raus. Kümmer du dich lieber um Andrea.“
    Tom warf den Motor an und schwieg den Rest der Fahrt über zur PAST.


    In der PAST, sah Andrea Semir an. Tom bemerkte sofort den „Ich - hab- dich - vermisst-Blick“ und grinste nur. „Andrea könntest du mal versuchen etwas über Botan heraus zu finden?“ fragte Semir. Andrea nickte. „Wenn du mir sagst wer oder was das ist.“ „Ich weiß es nicht. Es könnte sich um eine Sekte handeln.“ Andrea nickte. „Ich versuche mein Glück.“ meinte sie nur.


    2 Stunden später legte Tom den Hörer auf und stöhnte.
    „Wegener hat ihn nicht identifizieren können. Keine Abdrücke , die bekannt sind, keine Ausweispapiere, nix. Müssen wir doch an die Presse gehen. Mist, sowas spar ich mir gern.Aber hilft ja alles nix. Hier sind die BIlder.“ Tom druckte 2 Fotos aus und ging nach vorne in den Dienstraum zum Fax, schrieb die lokale Presse an.
    „Tom? Hier, eure Infos über Botan“ Andrea ging hinter ihm her und drückte ihm mehrere Blätter in die Hand.
    „Scheint ne Sekte zu sein, radikal und im Aufbruch. „


    Im Aufbruch? Wie ist das denn zu verstehen?“ „Nun ja… diese Sekte glaubt an Gott Botan. Er ist ein Mythos aus einem Science-Fiktion-Film. Eine Kinoniederlage. Kaum jemand hat den Film gesehen. Aber diese Sekte glaubt an diesem Typen. Sie sind zu vergleichen mit den Sekten in der USA also Scientology. Und wahrscheinlich genauso gefährlich.“ Semir nickte. „Dieser Botan soll wer sein? Oder was?“ „Nun dieser Gott Botan, verbietet den an ihn glaubenden wie in jeder Sekte den Besitz von irdischen Gütern. Er vebietet zu essen, was nicht auf von ihm geweihten Boden gewachsen ist. Kontakt zur Außenwelt sowieso.“ „Schon wieder so ein Spinner.“ Stöhnte Semir.

  • „Spinner hin oder her. Ich mach jetzt Feierabend. Über diesen Botan finden wir jetzt eh nix mehr raus. Und die Presse wird erst in den Morgenstunden erscheinen.“ Tom zog sein Jackett über und kramte den Wagenschlüssel raus. „ Ja, Recht hast du. ich schnapp mir jetzt Andrea und wir sind dann auch weg. Morgen früh hol ich dich ab.“ Tom nickte und schmunzelte „Wenn du das noch schaffst. Sonst ruf an.“ „Ha, ha, von dir musst du nicht auf mich schliessen mein Lieber.“


    1 Stunde später lagen Semir und Andrea auf den Sofa bei Kerzenschein und tranken Rotwein.“Woran denkst du?“ „Ach, an die Sache damals mit der Sekte, Sonnenkinder oder wie die hiessen...“

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  • :love: oooohhhhmmmmm......Räucherstäbchen anzüde und neuen Teil einstelle:


    Semir nickte. „Ja daran hab ich heute auch gedacht. Aber ich hoffe es wird nicht so schlimm wie damals.“ „Ich setze mich morgen direkt noch einmal ran. Vielleicht bekomme ich noch mehr raus, als das was wir bisher haben.“meinte Andrea. Sie sah ihn an. „Semir… ich will nicht, dass irgendwen etwas passiert.“ Semir lächelte. „Was sollte denn passieren?“ „Ich weiß nicht. Aber ich habe das Gefühl, dass diese Sekte schlimmer ist, als die der Sonnenkinder.“ Semir küsste sie. „Na komm. Lass uns schlafen gehen. Ich bin müde.“ Sie nickte und dann verschwanden sie ins Schlafzimmer.



    Am nächsten Morgen hupte Semir vor Toms Wohnung und sein mehr als verschlafener Partner stieg auf dem Beifahrersitz ins Auto.
    „Oh je, ich muss wohl nicht fragen, wie es dir geht?“ Semir grinste.
    „Ne, nicht mitten in der Nacht, fahr zu und sei leise. Ich hab einen Kater.“
    „Oh je, hört sich nach Kummer ertränken an.“
    Von Tom kam keine Antwort mehr. In der PAST war er 2 Aspirin ein und warf einen ersten Blick auf die Zeitung. Ihre Suchanzeige prangte dick und fett auf der Titelseite.
    „Hier, hab bereits 2 anrufe für euch“ Dieter reichte ihm einen Zettel. „Eurer Toter , das sind 2 Leute die ihn kennen. Hab ihnen gesagt, dass ihr euch meldet.“


    Semir sah sich die Nummern an. „Du nimmst diese hier. Das ist sicher eine Frau.“ Tom sah ihn an. „Woher willst du das denn wissen?“ „Na an den Zahlen kannst du das erkennen.“ Semir sah ihn verschmitzt an. „Semir…. ich habe heute keine Lust auf solche Scherze.“ „Na dann eben nicht.“ Semir wählte die erste Nummer. „Andreas Sieger.“ hörte er eine männliche Stimme. „Semir Gerkhan, Kripo Autobahn. Sie haben sich auf das Foto in der Zeitung gemeldet.“ „Ach ja… richtig. Ich kenne diesen Mann. Oder ich glaube ihn zu kennen. Er könnte mein Nachbar sein. Der ist seit einiger Zeit verschwunden.“ „Okay… wie heißt er und wo wohnte er? Könnten Sie zu uns kommen?“ „Ja sicher. In etwas einer Stunde bin ich dann bei Ihnen und dann können wir darüber reden.“ „Alles klar. Oder warten Sie… wir kommen zu Ihnen und dann zeigen Sie uns wo dieser Herr gewohnt hat.“ Damit war Sieger ebenfalls einverstanden.


    „Kommen sie rein“ begrüßte Andreas Sieger die beiden in der Türe.
    „Danke, dass sie sich für uns so schnell Zeit genommen haben, Herr Sieger.“ Tom und Smeir setzten sich ins Wohnzimmer .
    „Tja, schlimme Sache, Moritz Waldner, so heisst er. Er wohnt oben im Dachgeschoß.“
    „Aha, kannten sie ihn näher?“
    „Na ja, wie mans nimmt. Er war komisch und als ich mit ihm mal weg war, habe ich den Kontakt abgebrochen.“
    „Warum, wenn man fragen darf?“
    „Ja, er hatte so merkwürdige Freunde. Ich war bei einem Treffen dabei und nun ja, Sekten sind nicht mein Fall.“
    Er erzählte noch eine ganze Menge und als Tom und Semir wieder draussen im Flur standen entfuhr es Tom „Na , der sieht mir auch nicht nach Sektentyp aus.“


    :D

  • Semir schüttelte den Kopf. „Schauen wir uns mal in der Wohnung um. Vielleicht finden wir dort einen Hinweis wo diese Botan-Brüder wohnen.“ Tom nickte und sie stiegen die Treppen hinauf. Doch als sie an der Wohnung waren, sahen sie das aufgebrochene Schloss. „Na es scheint ja noch jemand Interesse zu haben, sich die Wohnung anzusehen. Oder es ist uns jemand zuvor gekommen.“ meinte Semir und zog seine Waffe. Gemeinsam mit Tom betrat er die Wohnung. Diese war durchwühlt. Alles war herausgezogen und auf dem Boden verteilt. „Sieht ganz danach aus als habe hier jemand was gesucht.“ Meinte Tom und Semir griff zum Handy. „Ich ruf die Spusi.“


    In der Wohnung herrschte ein einziges Chaos. Lauter Sachen lagen auf dem Boden verstreut und Tom griff zu einem Foto “Sieh mal, das hier. Sind alle gleich gekleidet.“ er zeigte Semir das Foto. „Hm, das wurde im Park aufgenommen. Hier, der Turm, den kenne ich.“ er drehte das Bild um “Sieh mal, da steht was drunter. Botan ...“ er las einen Nummer vor. „Ich würde sagen ich rufe da mal an. „ Tom griff zum Handy.


    Semir sah ihn an. „Du willst da anrufen? Was dann?“ „Na mal sehen. Wir werden uns was ausdenken. Dieser Turm steht, in Köln am Rhein. Da sind einige Villen. Darunter auch welche die total von der Außenwelt abgeschottet sind. Vielleicht sind die genau dort untergebracht.“ Semir nickte. „Klar… die wohnen mitten in der Stadt.“ „Ist doch nichts Neues. Ich meine wenn die sich nichts anmerken lassen, dann interessiert es die Nachbarn doch eh nicht.“ „Okay… schauen wir uns da mal um.“ Tom rief die Nummer an. Er hörte eine Bandansage. „Willkommen in der Botan-Gemeinde. Willst du einen Ausweg finden? Willst du deinem jetzigen Leben auf Wiedersehen sagen? Dann komm zu uns. Bei uns findest du das, was dir fehlt. Bei uns wird es dir gut ergehen. Sag der schlechten Welt ade….“ Tom musste grinsen. Er stellte den Lautsprecher ein, damit Semir ebenfalls mithören konnte.

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  • „Ich werd nicht mehr, wer glaubt denn so einen Scheiß?“
    „Semir, das ist Ansichtssache. Ich werde da mal hingehen. Wirst sehen, dann erfahren wir sicher mehr.“
    „Hm, ich weiß nicht. Meinst du das klappt? Obwohl, du paßt sicher ins Bild der Leute.“
    „Was soll das denn heissen? Ich passe ins Bild?“
    „Nix, aber zeih dir was anderes an. Mit Jeans sieht es sicher besser aus.Und einen Sender trägst du.“
    „Ja Papa, mach ich. Fährst du mich nach Hause zum umziehen? Dann nehme ich meinen Wagen.“



    Als Tom sich umgezogen hatte, kam das schwerste an der ganzen Sache. Sie mussten Anna Engelhard davon überzeugen, dass ihre Vorgehensweise richtig und die einzige war. Doch nun kam der Zufall ihnen zur Hilfe. Bevor sie mit Anna sprechen konnten gab es von Hotte die Information, dass eine weitere Leiche gefunden wurde. Die gleiche Tötungsart, der gleiche Zettel.“ „Fahren Sie beide…“ Anna stockte als sie Tom in Jeans sah. „Tom? Das ist ja ne ganz neue Art für Sie.“ Schmunzelte sie. „Nun ja… ich dachte mal was anderes.“ Semir zog Tom raus und sie fuhren zum Tatort. Als sie dort ankamen sah Wegener ihnen entgegen. „Also was ich sagen kann, ist ganz klar. Genau wie der Tote. Aber diesmal ist der Fundort auch Tatort. Blut wohin das Auge sieht. Diese Sekte scheint es zu lieben ihre Abtrünnigen verbluten zu lassen.“


    „Ok, dann fahr ich jetzt mal zu meiner Verabredung.“ Tom schnappte sich den Wagenschlüssel.
    „Tom? Mach langsam und lass dein Handy an. Treib es nicht zu weit. „ in Semirs Stimme schwang die Besorgnis mit.
    „Mach ich.“


    Semir sah ihm nach.
    „Was hat er denn vor?“ Wegner stellte sich neben Semir.
    „Ach nix, er will dieser Sekte mal einen Besuch abstatten. Mehr nicht.“
    „ Ihr zwei. Wetten das geht wieder in die Hose? Ich kenn die Geschichten von euch , das hat die Chefin sicher nicht genehmigt.“
    „ an und? Er hört und sieht sich nur um. Mehr nicht.“
    „Na wenn es dabei bleibt. Ich hab keine Lust ihn hier liegen zu haben, echt nicht.“ Wegner zuckte mit den Achseln und machte sich wieder an die Arbeit.

  • Tom fuhr zu der Adresse, die er in der Bandansage gehört hatte. Dahinter lag eine große Villa mit einem riesigen Grundstück. Eingezäunt mit Stachedraht und Mauern. Tom klingelte. „Ich bin Tom.“ sagte er. Die Türen wurden geöffnet. „Tritt ein, Bruder.“ Hörte er aus einem Lautsprecher. „Geh zum Haupthaus. Dein Wagen wird entsorgt.“ Tom verzog das Gesicht. Das wird der Chefin gar nicht passen, dachte er und machte sich auf den Weg zum Haus. Dort angekommen trat ein Mann von ca. fünfzig vor die Tür. „Willkommen in der Gemeinde von Botan.“ „Ähm… ja danke…“ „Tritt ein und lass dir zeigen, was dich erwartet.“ Tom nickte. Er betrat einen riesiegen Flur. Alles war in sterilem Weiß gehalten. Es sah ziemlich trostlos aus. „Willst du uns wirklich beitreten?“ fragte ihn der Mann. Tom nickte erneut. „Ja will ich.“ „Warum?“ „Was? Wie Warum? Ich will von der Welt wie sie ist nichts mehr wissen.“ „Du bist enttäuscht worden, von der Welt?“ Tom nickte und versuchte einen traurigen Blick zu zeigen. „Nun dann wirst du dich hier wohl fühlen. Aber es gibt auch bei uns Regeln, die jeder befolgen muss.“ „Ja sicher.“


    Tom wurde in ein Zimmer geführt und sah ausser 2 Stühlen, einem Tisch nichts weiter.
    „Setz dich“ ein Mann, ganz in weiß gekleidet, kam aus einem angrenzenden Zimmer. „Ja, danke.“ „ Wie bist du zu uns gekommen?“ Tom überlegte, sagte dann „ ich habe über mehrere Ecken von euch gehört.nachdem ich einen Schicksalsschlag erfahren habe...“ „Gut, dann erkläre ich dir jetzt, wie es bei uns läuft. Jetzt hast du noch die Möglichkeit zurück zu gehen.“ Tom nickte und war sich scheinbar nicht im Klaren darüber, dass ab jetzt die Türen nach aussen für ihn verschlossen waren.

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  • „Du hast ab sofort, keine Rechte mehr. Du wirst deine ganze Arbeitskraft in die Gemeinschaft stecken. Kontakt zu deinen damaligen Freunden ist untersagt. Du wirst nur noch für uns sein.“ Tom nickte. Ein mulmiges Gefühl breitete sich aus. Und es wurde größer mit jeder Forderung die der Guru weiter von sich gab.


    Semir saß derweil Anna gegenüber. „Semir? Wo ist Tom?“ „Ähm… dem ging es nicht so gut. Ich hab ihn…nach Haus gebracht.“ Anna nickte. „Was ist mit dem zweiten Toten?“ „Das gleiche wie beim ersten. Wir müssen zunächst die Identität raus bekommen. Danach werden wir weiter sehen. Die Nachricht ist wie bei dem ersten. Also ebenfalls ein Anhänger dieser Sekte.“ Anna nickte. „schade dass Tom krank ist. Dann müssen Sie wohl mit Hotte zusammen arbeiten.“ Semir schüttelte den Kopf. „Tom wird sicher morgen wieder fit sein. Der hat vielleicht nur was Falsches gegessen.“ „Wie wollen Sie vorgehen?“ „Ich werde versuchen die Adresse dieser Sekte heraus zu finden. Dann dort hin fahren und die Ermittlungen aufnehmen.“ Anna nickte. Semir stand auf. „Ach Semir?“ sagte Anna. Er sah sie an. „Wir spielen doch wohl mit offenen Karten, oder?“ „ja sicher Chefin. Genau wie immer.“ „Genau das meine ich.“


    Tom stand nun allein in einem Zimmer und stand vor dem nächsten Problem. Er wurde gleich da draussen erwartet und musste seine Sachen ablegen. Wo sollte er seine Waffe , Ausweis und Handy verstecken? Am besten im Bettzeug. Hoffentlich kam niemand auf die Idee dort danach zu suchen.
    An der Türe klopfte es bereits und er zog die Leinenhose und das weite Hemd über, steckte alle anderen Sachen in den Bettbezug und ging zur Türe.


    Eine Frau stand vor ihm. „Bist du bereit, Botan gegenüber zu treten?“ fragte sie und Tom hatte irgendwie das Gefühl, als stünde sie unter Drogen. Er nickte und dann folgte er der jungen Frau. Es ging in einem großen Saal. Dort standen etliche Mänenr und Frauen die Kerzen trugen und summten. Jeder verbeugte sich, als Tom vorbei ging.


    Semir saß in seinem Büro und wartete darauf dass Tom sich meldete. Doch nichs geschah. Dafür kam Andrea rein. „Hier… wir haben die Adresse. Diese Botan-Sekte hat ihr Domzil am Rheinufer. Und zwar an der Rheinuferstrasse 9. Es ist ein altes Gutsgelände. Aber alles eingemauert und abgeschirmt.“
    Semir nickte .
    „Ja, danke. Andrea.“
    „Semir? Ist was? Du siehst besorgt aus.“
    „Hm, ja, ach Mist, ich hätte mich da nie drauf einlassen dürfen.“
    „Worauf denn ?“
    „Tom, er ist bei dieser Sekte, hätte sich schon längst melden sollen, es aber nicht getan . und er geht nicht an sein Handy.“
    Andrea schluckte.

  • „Spinnt ihr beiden eigentlich total? Das ist doch nie und nimmer abgesegnet gewesen von der Chefin, oder?“ Semir schüttelte den Kopf. „Na, er meldet sich sicher bald. Ich fahr da jetzt mal hin.“


    Tom wurde ein Platz zugewiesen und man nahm auf dem Boden Platz. Es folgte eine Rede über Botan und am Ende ging ein Tablett mit Gläsern und Getränken rum. „Stärkt euch und dann treffen wir uns in der Halle.“ Tom entging nicht, dass er beobachtet wurde und nahm ein Glas vom Tablett.


    Semir war vor dem Haus angekommen. Er klingelte und dann hörte er die gleiche Stimme wie Tom zuvor. „Gerkhan, Kripo Autobahn. Ich hätte gerne mal ein Gespräch mit den Hausherren.“ „Einen Augenblick bitte.“ Kam es nun kühler aus dem Lautsprecher. Die Tore öffneten sich und Semir fuhr mit seinem Wagen hinein. Vor dem Haus standen zwei Mann in einer Kluft die an Kutten erinnernen. Aber Semir sah deutlich das die Männer eine Waffe trugen. Er ging die Stufen rauf und sah sich die Männer an. „Meine Herren, ich hoffe Sie haben den erforderlichen Waffenschein für die Dinger.“


    Die Männer gingen auf Semir zu „Was wollen sie?“ „Ihre Waffenscheine sehen und dann zu ihrem Boß, mehr nicht. ich habe ein paar dringende Fragen“ „Kommen sie durch“ Semir wurde in ein Büro ganz am Anfang des Hauses gebeten. Dort zeigte man ihm die Waffen-scheine, die scheinbar echt waren. „Und nun zu ihrem Boß, ich warte.“ Semir warf einen Blick aus dem Fenster, konnte nichts entdecken. „Sie wollten mit mir sprechen?“ ein älterer Mann betrat das Zimmer. „Ja, Gerkahn, Kripo Autobahn. Ich ermittele in 2 Mordfällen, die eindeutig zu ihrer Sekte führen.“

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  • Herr Gerkhan, richtig? Wie kommen Sie denn darauf, dass wir eine Sekte sind?“ „Das sehe ich und das weiß ich.“ „Wer sind denn die beiden traurigen Gestalten, die ermordet wurden?“ „Ein gewisser Herr Mortiz Waldner.“ Der Mann lächelte. „Herr Waldner hat unsere Gemeinschaft verlassen.“ „Ja ich weiß. Die Kehle wurde durchschnitten. Hat Herr Waldner ein Zimmer hier im Haus?“ Der Mann nickte. „Wenn Sie mir einen Durchsuchungsbefehl vorlegen können, dürfen Sie es betreten. Ansonsten verlassen Sie diese Räumlichkeiten bitte.“ „Den Durchsuchungsbefehl habe ich bereits dabei. Wo ist das Zimmer?“ Semir reichte dem Mann das geforderte Schriftstück. Er besah es sich und nickte dann. „Nun gut.. Nehmen Sie es mir bitte nicht übel. Aber manche die hier waren, wollten uns Böses nachsagen.“ Semir nickte. „Wie war eigentlich Ihr Name?“ „Oh Namen bedeuten hier nichts.“ „Hier vielleicht nicht. Aber dort wo ich mich sonst aufhalte schon. Nennen Sie ihn mir?“ Der Mann sah ihn an. „Nun gut. Mein Name ist Rudolf Singer. Aber wie gesagt, diesen Namen habe ich schon lange abgelegt.“ „Ach und wie ist Ihr Name hier?“


    „Mein Name hier? Anubis, wenn sie das unbedingt wissen müssen. Ich bin für dieses Anwesen verantwortlich.“
    „Aha, dann sicher auch für die Leute, die hier wohnen , oder?“
    „Ja, für alle die hier wohnen, für die älteren unserer Jünger. Die neuen und sich noch prüfenden sind in unserer Stadtvilla untergebracht.“
    „So, haben sie noch ein Anwesen. Interessant.“ Semir vermutete, dass Tom dann dort war.
    „Ja, so ist es und hier ist das Zimmer, was sie sehen wollten“
    Er schloß einen Türe auf und ließ Semir hinein.
    Das Zimmer war karg und leer. Hier würde er nichts finden, das war Semir sofort klar,



    Semir ging trotzdem zum Bett und zog die Matratze hoch. Darunter lag ein kleiner Brief. Semir sah sich kurz nach dem Mann um, der mit ihm ins Zimmer gekommen war, doch dieser schien sich nicht dafür zu interessieren. Semir griff nach dem Brief und stecke ihn ein. Dann verließ er das Zimmer. Als er die Treppe runterging sah er eine Gruppe der Anhänger, die sich an der Treppe vorbei in eine große Halle schlich. Semir sah sich die Gesichter an und entdeckte Tom. Aber dieser schien ihn nicht wahr zu nehmen. Anubis kam zu ihm. „und zufrieden?“ „Nein nicht ganz. Ich möchte mit den Herrschaften sprechen. Einen nach den Anderen.“ Anubis nickte. „sicher. Aber erst wenn Sie ihre Reinigung hinter sich haben.“ „Wie bitte?“


    „Warten sie hier und trinken einen Tee. ich schicke ihnen nach und nach die ersten Leute.“


    Tom nahm Platz und war mit einer netten, sehr gut aussehenden Frau allein im Zimmer.
    „was soll ich jetzt hier?“
    „ Sich mit mir unterhalten, mir zusehen....“ sie holte ein Pendel aus der Tasche.
    „Schauen sie sich das mal an. Spannen sie aus....“
    Tom versuchte so gut es ging sich zu konzentrieren, e ahnte, was die Frau vor hatte, doch zwecklos, Er sackte weg.


    Semir rieb sich die Augen. 2 Leute hatte er jetzt durch, doch mit denen war absolut nichts anzufangen.
    Erneut ging die Türe auf und Tom wurde ins Zimmer gelassen“So, der nächste“
    Tom setzte sich Semir gegenüber und zeigte keine Regung.
    „Mensch Tom, warum hast du dich nicht gemeldet?“
    Keine Reaktion .
    „Tom? Hallo?“
    „Was wollen sie von mir? „


    Semir sah ihn an. „Sag mal spinnst du? Was soll der Quatsch?“ „Was wollen Sie von mir?“ „Tom ich mache mir Sorgen. Warum meldest du dich nicht? Hast du schon was raus gefunden?“ „Ja sicher… ich bin hier endlich zuhause. Ich fühle mich wohl. Botan ist sehr gnädig.“
    „Und du bist verrückt.“ Murmelte Semir leise. „Okay. Wir gehen. Komm.“ Er zog Tom am Ärmel seiner Kutte. Doch Tom riss sich los. „Ich bleibe hier.“ sagte er.


    Die Türe ging auf und Anubis kam herein“Was ist hier losß Warum wird hier jetzt gebrüllt?“
    Semir ließ Tom schnell los.
    „ Der Mann will mich mitnehmen, aber ich will nicht.“ Tom stand auf, stellte sich neben Anubis.
    „Du bist hier sicher. Und sie sollten jetzt lieber gehen Herr Gerkahn.“


    Semir fuhr zur PAST, eilte ohne Worte an Andrea vorbei in Annas Büro. „Chefin, ich muss mit ihnen reden.“


    „Ja sicher. Kommen Sie gleich in mein Büro. Wo haben Sie denn Tom gelassen?“
    „Das ist ja der Grund, weshalb ich mit Ihnen sprechen möchte.“ Anna sah ihn böse an. „Okay, sofort“ Semir nickte und ging hinter ihr her, wie ein geprügelter Hund. „Setzen Sie sich und fangen bitte ohne Ausflüchte an.“ „Ja sicher.. .es geht um diese Sektenmorde an der Autobahn. Tom und ich haben herausgefunden welche Sekte es ist. Wir wollten es von zwei Seiten angehen, diese Sekte auszuheben. Tom ist in die Sekte rein und ich rolle von außen auf.“
    Anna schluckte. „Soll das heißen, das Tom der Sekte beigetreten ist?“ fragte sie ungläubig.
    „Ja… also erst nicht aber …“ „Semir… das darf doch wohl nicht wahr sein. Was um alles in der Welt haben Sie sich beide dabei gedacht? Sind Sie denn von allen guten Geistern verlassen? Was ist mit Tom?“ „Er will … nicht mehr dort raus.“ „Wie bitte? Wollen Sie mir erzählen, er glaubt nun an diesen Gott?“ „Ja… er glaubt an Botan. Ich hab versucht ihn raus zu holen, aber…“


    „Das kann nicht sein. Tom ist viel zu bodenständig, dass er auf sowas reinfallen würde.“
    „Er hat mich nicht einmal erkannt. Die haben garantiert was mit ihm gemacht. Die anderen waren auch so seltsam . „
    „Ja, das hilft uns nun auch nicht weiter. Wir müssen ihn da rausholen ohne ihn in Gefahr zu bringen. „
    „Ich hoffe nur, die finden sein Handy und seine Waffe .nicht. Er hatte eine der Kutten an und musste seine Sachen sicher ablegen.“
    „Semir, das fällt ihnen ja früh ein. Mensch ich dachte wirklich, dass sie nach den letzten Sache gelernt hätten. Mit welcher Begründung holen wir ihn jetzt da raus?“


    :D tja...schwer schwer*gggg* ...oooohhhhmmmmm und mit dem Räuerstäbchen wedel

  • Semir zuckte mit den Schultern. „Ich werde nachher noch einmal hinfahren. Ich weiß wo Toms Zimmer liegt und werde dort den Jungen dann zur Vernunft bringen. Wenn es nicht mit Worten geht, dann eben mit Gewalt.“ Anna verzog ihren Mund zu einem bitteren Lächeln. „Aber nicht allein.“ „Chefin, wenn die ein Aufgebot von Polizisten sehen, dann…“ „Okay… aber Sie werden einen Sender tragen. Sie werden mit Bonrath und Herzberger fahren.“ „Nein… ich will mich nur dort umsehen. Mehr nicht. Ich will nur wissen was die gemacht haben. Ich selbst bin damals in einer dieser Sekten unter Drogen gesetzt worden. Aber bei Tom waren das keine Drogen. Da bin ich mir sicher.“ Er stand auf und lief raus. Anna hinterher. „Semir! Nun warten Sie doch…“ Es war zu spät. Sie hörte den Motor des Wagens.


    Anubis hatte Tom zu den Anderen geführt als einer seiner Leute kam. „Hier, das haben wir im Zimmer von ihm gefunden.“ er hatte das Handy und Toms Waffe in der Hand. „Sieh an, na dann reimt sich ja was zusammen. Bringt ihn weg, ins andere Haus. Ich will ihn hier aus dem Weg haben, ehe der kleine Zwerg wieder auftaucht. Deshalb wollte er ihn auch mitnehmen. Na dafür überlegen wir uns dann noch was.“


    Der Mann nickte. Anubis winkte einem der Anderen Wächter zu. „Sorge doch bitte dafür, dass wenn sich Herr Gerkhan auf dem Grundstück blicken lässt, ich sofort benachrichtigt werde. Niemand wird ihn zu diesem Luxor bringen.“ Der Mann nickte. Luxor, so hieß Tom hier in der Gemeinde.


    Semir war wütend. Wütend auf sich weil er mit Tom das ausgetüftelt hat und nicht an die Folgen dachte. Wütend auf Tom, dass der sich so einfach das Hirn verdrehen ließ, wütend auf Anubis, wo er den Grund gar nicht für kannte. Aber er wollte Tom aus dem Haus holen. Er wußte ja wo er war. Als Semir am Sektenhaus ankam, sah er sich das Gelände an. Er musste nur noch einen Weg finden, wo er ungehindert ins Haus kam. Nach einigem Suchen fand er ein Loch in der Mauer. Er kletterte an der Fassade hoch bis ins Hochpaterre und stieg in ein offenes Fenster ein. Toms Zimmer musste gleich auf der anderen Seite des Flures sein, doch als er es aufmachte sah er nichts ausser einem leeren Schrank und Bett. Hier war nichts mehr, keine Spur, einfach nichts. „Scheiße“, dachte Semir und trat den Rückzug an. Ihm viel ein, dass man vorher von einem 2. Anwesen gesprochen hatte. Da würde er jetzt nach Tom suchen.

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  • Semir suchte das zweite auf. Er sah sofort wo Tom sein könnte. Das Zimmer war hell erleuchtet. Semir schlich sich an das Fenster. Er sah das Tom auf dem Bett saß und dämlich vor sich hin grinste.
    „Du scheinst ja ein tolles Zeug geschluckt zu haben,“ sagte er leise. Dann öffnete er die Tür mit seinem Dietrich. Er schlich ins Haus und öffnete Toms Tür. Dieser sah ihn an und zuckte zusammen.
    „Ich will nicht weg. Ich will hierbleiben.“
    „hey, halt doch die Klappe. Sonst kriegen die uns noch. Komm. Ich will dir zeigen wo Botan wohnt. Der Meister meint du bist reif dafür.“ Tom sah ihn an. „Wirklich? Der will mich sehen?“ Semir nickte heftig. Tom stand auf und Semir griff ihn am Ärmel. „Komm, wir müssen dort auf die andere Straßenseite.“ Tom nickte. Semir kam ungesehen bis zur Mauer. „So und nun musst du da rauf klettern.“ sagte er zu Tom und zeigte auf die Mauer. Tom sprang und erreichte den Mauersims mit einem Sprung. Plötzlich entstand Lärm hinter den Beiden . Semir zuckte zusammen. „Hilf mir schnell!“ rief er Tom leise zu. Tom reichte ihm die Hand und wollte ihn hochziehen.


    Semir hing mit Tom an der Mauer und wankte. Tom verlor das Gleichgewicht und prallte mit dem Kopf zuerst auf den Bordstein, blieb regungslos liegen.
    Semir schwang ein Bein über den Sims der Mauer, doch zu spät, unten hangelte eine starke Hand nach ihm und zog ihn runter.
    „Wo willst du denn so schnell hin? Komm mal mit.“
    Von der Sraßenseite war ein lautes Quitschen zu hören, ein Auto bremste ab.
    „Scheiße, der andere Kerl liegt da noch, was machen wir jetzt?“
    Norbert sah seinen Kumpel an.“Nix, lass ihn liegen, der Boß hatte ihn eh auf dem Kiecker. Wichtiger ist, dass wir die kleine Ratte hier haben. „
    Er hielt Semir den Mund zu, damit er nicht brüllen konnte und zerrte ihn ins Haus.


    Semir trat um sich und wandte sich im Griff der Männer. Doch er wurde erbarmungslos ins Haus gezerrt. Anubis kam zu ihnen. „Ich wußte doch, dass ich dich wieder sehe.Niemand wird hier aus unserer Gemeinschaft gerissen. Das wirst du lernen müssen. Und glaube mir, du wirst es lernen.“ Er lachte gemein. „Bringt ihn in einem der Sonderräume unter.“ Die Männer nickten und zerrten den sich heftig wehrenden Semir in den Keller


    Der Fahrer des Kleinbusses hatte eine leblose Gestalt halb auf der Straße liegend bemerkt und eine Vollbremsung gemacht.
    „Hallo? Kann ich ihnen helfen?“ er beugte sich neben dem Mann auf die Straße und drehte ihn vorsichtig zur Seite. Er blutete stark aus einer Kopfwunde und war nicht bei Bewußtsein.
    „Scheiße, auch das noch.“ Hajo griff zum Handy und alarmierte die Rettung, die Gott sei Dank nicht lange auf sich warten ließ.
    Tom wurde in die Klinik gebracht, wo man ihn versorgte.
    „der Mann hat keine Papiere bei sich. gebt mal ne Meldung mit der Beschreibung an die Polizei raus. So lang er nicht zu sich kommt, können wir keine Angehörigen verständigen.“



    Semir wurde in einen Raum gesperrt, der einer Gefängniszelle glich. Das Bett war nur eine dieser Liegen die unbequem waren. Weder einen Stuhl noch Tisch war vorhanden. In einer Ecke war eine dreckige Toilettenschüssel. Es stank. Die Männer zerrten Semir zur Liege und zwangen ihn sich hinzulegen. Dann banden sie ihm die Handgelenke mit Seilen fest und zogen die Enden durch Ringe, die am Boden angebracht waren. So musste er liegen bleiben.

  • Er wurde ruhiger. Anubis kam zu ihm. „So. Er ist jetzt erst mal sicher untergebracht. Wo ist Luxor?“ „Er ist geflohen.“ Anubis lachte leise. „Er kommt wieder. Sobald er weiß wohin er gehört, kommt er wieder. Wir brauchen nur warten.“ Er sah auf Semir und setzte sich neben ihn. „Sie werden Tom nicht in die Hände kriegen. Sie werden…“ Anubis schlug zu und Semir verstummte. „Du wirst besser ruhig sein. Ich gebe dir gleich etwas, damit du siehst wie gütig Botan auch mit Ungläubigen ist. Er verzeiht viel. Und in ungefähr einer Woche wirst du auch an Botan glauben. Und was Luxor angeht, oder Tom, wie du ihn nennst. Er wird zurückkommen. Und dann wird er helfen, dich zu bekehren.“ Anubis zog eine Spritze hervor. Semir sah ihn an. „Was soll das? Was ist da drin?“


    Anna tobte. Semir war weder über sein Handy, noch über Funk zu erreichen. Sie hatte es geahnt, dass das kommen würde. Gerade als sie wieder in ihr Büro gehen wollte, lief eine Meldung über den Verteiler: männliche unbekannte Person aufgefunden. Größe..... Sie flog immer und immer wieder über die Zeilen und überlegte. Die Beschreibung paßte auf Tom. Sie griff zum Hörer und rief im Krankenhaus an, „Ja, Hauptkommissar Kranich hat ein Muttermal. Genau... ja danke.“ Es handelte sich tatsächlich um Tom. „Herzberger, ich bin im Marienkrankenhaus. Falls Semir sich melden sollte, soll er mich dort anrufen.“


    Semir lag im Bett. Seine Hände waren mit Seilen an Ringen im Boden gefesselt. Er konnte sich nicht bewegen. Doch er bewegte sich eh nicht. Er war müde. Anubis hatte ihm eine Spritze gegeben. Erst dachte Semir es wäre irgendein Rauschgift, aber Anubis schien nicht gewillt zu sein, dass Semir im Rausch war, im Gegenteil er wollte dass Semir still ist, ja. aber er sollte nicht schlafen. Sobald Semir die Augen schloss überfiel ihn die Übelkeit. Er überlegte fieberhaft, wie er hier rauskommen könnte, doch ein Ausweg war nicht in Sicht.
    Wenigstens war Tom nun frei, auch wenn er sicher beim Sturz von der Mauer Schaden genommen hatte. Die Türe zum Keller öffnete sich und jemand kam hinein. Es war eine junge, hübsche Frau, die ihn anlächelte. „Wie ich höre haben wir einen neuen Gast. ich bin gekommen um dich zu verwöhnen und dir etwas zu erzählen.“ Semir sah sie an „Ach ja? Den Unsinn können sie sich sparen, ich will weder verwöhnt werden, noch mir etwas anhören. ich will hier raus.“ „Da kann ich ihnen leider nicht helfen „ sie packte ihr Pendel aus und lullte Semir ein.

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    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • sonnige Morgengrüße aus Berlin und in den Park zum joggen verschwindend*ggg* noch ein Stück zu lesen für euch:


    Anna wurde zu Tom gebracht. Er lag im Bett und war käsig. „Tom?“ fragte sie. Er sah sie an. „Wer sind Sie?“ Anna sah zum Arzt. Dieser zuckte mit den Schultern. „Er hat scheinbar Gedächtnisverlust. Aber das kommt nicht vom Aufprall. Irgendwas Anderes steckt dahinter. Sie können ihn mitnehmen .Seine Verletzungen sind nicht so gravierend.“ Anna nickte. „Kommen Sie, Tom. Ich bringe Sie nach Hause.“ Tom nickte und stand auf.


    Semir lenkte sich ab. Er konnte seine Ohren regelrecht auf Durchzug stellen. Eine Eigenschaft die ihm nun sehr nütze. Er dachte an andere Sachen um nicht dieser monotonen Stimme der Frau zu hören. Er summte Musik um sich abzulenken. Es half. Die Frau sah ihn an und atmete tief ein. „Okay…. Es bringt so nichts.“ Sagte sie und verschwand aus dem Zimmer. Semir schloss erleichter für einen kurzen Augenblick die Augen.


    Anna nahm Tom mit und brachte ihn in seine Wohnung, doch er war nicht nur total abwesend, sondern auch gänzlich ohne Reaktion.
    „Tom, so geht das nicht. Sie können nicht alleine bleiben . Wissen sie was? Ich denke Frau Schäfer hat nichts dagegen,, wenn sie bei ihr bleiben. „
    Er sagte nichts.


    „Andrea. Ich möchte Tom nicht alleine lassen. Er benimmt sich mehr als merkwürdig. Könnten sie ihn mitnehmen? Er sitzt draussen in meinem Wagen, sagt kein Wort und blickt ins Leere. „
    „Ja, sicher.“
    Andrea stand auf, nahm ihre Jacke und den Wagenschlüßel.
    och als sie vor die PAST trat, war Annas Wagen leer. Von Tom keine Spur.


    Andrea ging irritiert zu Anna. „Tom ist nicht in Ihrem Wagen.“ „WAS?“ rief Anna entsetzt aus und rannte selbst raus. Tatsächlich. Von Tom fehlte jede Spur. „Gott, wo kann er nur sein?“ Andrea zuckte mit den Schultern. „Vielleicht ist er zurück zu diesen Botan-Typen.“ Meinte sie beiläufig. „Nein, das kann nicht. Er erinnert sich doch gar nicht.“ Sie schnappte sich das Funkgerät und rief die Zentrale. Hotte meldete sich. „Herzberger, Sie und Bonrath geben die Fahndung nach Tom raus. Er ist weg gelaufen. Das schlimme ist, dass er das Gedächtnis verloren hat. Er irrt irgendwo hier rum.“ „alles klar Chefin.“ kam kurz zurück. Anna sah Andrea an. „Hoffentlich finden wir ihn schnell genug.“ Andrea nickte nur.


    Tom hatte gewartet bis die Frau aus dem Wage gestiegen war und sich dann auf den Weg gemacht. Ein netter Mann hatte ihn mitgenommen in Richtung Stadt.
    Eine innere Stimme nannte ihm den Weg .
    Wenig später stand er vor den Toren der Villa und klingelte. Hier kam ihm alles bekannt vor . Ja doch, das war das Haus. 2 Männer sahen ihn und ließen ihn ein, brachten ihn ein Zimmer.
    „Anubis. Hier ist jemand für sie. Luxor ist zurück.“


    Anubis grinste leicht als er Tom sah. „Luxor. Botan sei Dank, du bist zurück. Wir haben uns große Sorgen gemacht.“ Tom nickte. „Ich bin verletzt. Botan muss mich heilen.“ „Das wird er. Wir haben noch Besuch. Dieser Mann, der dich hier entführen wollte. Wir haben ihn gefangen.“ Tom Augen wurden wütend. „Dieser Mann wollte mich aus Botans Güte holen. Er muss bestraft werden.“ Anubis nickte. „Ja das wird er. Willst du es selbst tun?“ Tom nickte. Anubis lachte. „Dann komm, ich bringe dich zu ihm.“ Tom folgte Anubis in den Keller.


    Semir sah auf, als sich die Türe öffnete .
    „Tom? „
    „Ich heisse Luxor. Und sie sind schuld, das ich Schmerzen habe.“
    „Tom , hör auf zu spinnen. ich bins , Semir. Dein Partner.“
    „ Sicher, reden sie nur.“
    Tom setzte sich und sah Semir tief in die Augen. „Botan ist so gütig und sie versuchen alles in den Schmutz zu ziehen.“
    „Sag mal, was hat man dir ins Esse getan? Hallo? : Semir zerrte an den Fesseln. „Verdammt. Werde mal klar und mach mich los!“ forderte er Tom auf doch dieser sah ihn nur an.. „Sie werden es bezahlen. Sie werden Schmerzen erleiden. Botan, läßt nur seine Gläubiger in Frieden leben. Jeder der diesen Frieden stört wird bekehrt. Anubis hat mich dazu auserkoren, Sie zu bekehren.“ Semir lachte leise. „Du bist schon immer etwas verrückt gewesen, aber es reicht jetzt wirklich.“

  • Anna und Andrea saßen in der Teeküche der PAST und grübelten. „ich verstehe das nicht. Wo kann er nur so schnell hin sein?“ „Chefin ? da ist ein Anrufer, der sich auf die Radio Durchsage gemeldet hat. Er meint, er hätte Tom mit in die Stadt genommen und in der Friedrichstr. abgesetzt. Die Beschreibung stimmt genau.“ „Danke Bonrath. na dann mal los.“
    Anna stand auf. Andrea sah sie an.“ ich möchte mitkommen. Bitte. Semir ist mit Sicherheit auch dort.“


    „Andrea. Sie helfen mir mehr, wenn Sie hier am Funk die Stellung halten. Vielleicht meldet sich Semir ja und dann …“ Andrea seufzte und nickte dann. Sie nahm den Platz am Funkgerät ein. Dieter, Hotte und Anna fuhren los.


    „Tom!!! Steh da nicht so doof rum! Mach mich los!!“ schrie Semir und zerrte nach wie vor an den Fesseln. Doch Tom stand nur da und sah ihn an. „Ich bin Luxor. Ich habe bereits einen Namen für dich. Du siehst so lustig aus. Ich werde dich „Loki“ nennen. Ja… Luxor und Loki. Hört sich doch gut an.“ Semir schüttelte den Kopf. „Tom und Semir gefallen mir besser. Bitte… mach mich los.“ „Nur wenn du auch glaubst.“ „Ja… okay… ich glaube. Nun mach mich los.“ Tom lachte bitter auf. „Du hältst mich für dumm?“


    Anna, Bonrath und Herzberger stellten ihre Fahrzeuge in der Nähe der Villa ab. „Tja und nun? Einer muss da rein und schauen, was da abgeht.“ „Chefin, Wie wäre es, wenn Hartmut mit der Technik spielt. Der kann uns doch sicher helfen.“ Gute Idee Bonrath. Das wäre eine Möglichkeit“ „Rufen sie ihn an und sagen ihm er soll alles einpacken, was er braucht, ich schaue mich mal um das Haus rum etwas um.“ Anna stieg aus und sah sich um.


    „Luxor. Bitte. Wenn ich mich wie ein Gefangener fühle, kann ich mich nicht bekehren lassen. Mach mich los und ich höre dir zu.“ Semir lockte Tom und hatte Erfolg.


    „Okay… Loki. Aber du darfst nie wieder das tun, was du getan hast.“ Semir nickte. „Natürlich.“ „und ich bin dein Herr. Du musst tun was ich sage. Wenn nicht, werde ich dich bestrafen.“ Wieder nickte Semir und dachte: * wenn du wieder bei Verstand bist, werde ich dir was erzählen. Von wegen Sklave. * Tom band ihn los. Semir rieb sich die roten Gelenke. „Danke….“ „So und nun zu deiner ersten Aufgabe. Du wirst Anubis begleiten. Er will das du mit ihm zu Botan gehst und dort deinen Glauben preis gibst. Du musst Botan um Verzeihung bitten.“ Semir nickte.

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  • Tom klopfte an die Türe und die beiden wurden hinausgelassen. „Anubis wartet schon auf euch.“ Anna hatte eine Runde um das Gelände gedreht, als Hartmut ankam. „Ich habe alles dabei was sie brauchen um jedes Wort da drinnen zu hören“


    Anubis sah Semir entgegen. Er hielt etwas in der Hand, was Semir nicht genau erkennen konnte. Dieses etwas gab er Tom und sagte dazu: „Leg es ihm an. Er ist ein Sklave für seine Tat. Er muss das Halsband tragen und Botan will, dass du ihn abends festkettest und einsperrst. Das soll seine Strafe sein.“ Tom nickte und kam mit dem Halsband zu Semir.


    Anna bekam jedes Wort mit.“ Was machen die da drin? Tom ist auch da. Semir brüllt ihn an. ich glaube wir werden das SEK alarmieren. Sie griff zum Funk, während Hotte und die anderen weiter den Worten lauschten.


    „Tom, jetzt hör auf mit dem Scheiß. Bis hierhin war das Spiel noch witzig, jetzt nicht mehr.“
    Semir wehrte sich etwas und wurde gleich von 2 Männern festgehalten.


    „Du verstehst es immer noch nicht, Loki. Ich bin nicht Tom. Ich bin Luxor, dein Meister.“ Er legte das Halsband an. Anubis lachte. „Gib es auf…. er gehört zu uns.“ Semir sah ihn an. „Was haben Sie mit ihm gemacht?“ Anubis sagte nichts und reichte Tom eine Kette. „Damit wird er festgebunden. Jeden Abend in seiner Zelle.“ Tom nickte und befestigte die Kette am Halsband. „Bring ihn erst einmal wieder zurück. Ich brauche ihn in zwei Stunden. Wenn er zu laut wird, dann kneble ihn.“ Wieder nickte Tom und zog Semir an der Kette hinter sich her.

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  • Tja... meine Mitschreiberin ist irgendwie verschollen.... Helft mir mal suchen :D;(



    Er kettete ihn an und ging zurück zu Anbubis. „So, du bist ein treuer Untergebener, Zeit, dass auch du Botan kennenlernst. Deine Prüfung steht an.“ er führte Tom den langen gang entlang, die Treppe hoch in den ersten Stock der Villa. „Setz dich da hin. Du wirst gleich reingerufen.“ er selbst ging schon in eins der Zimmer. Tom jedoch stellte sich ans Fenster und sah raus. Da war doch was.... die Frau, die ihn abgeholt hatte. Was machte die hier?“


    Semir zerrte an der Kette und versuchte das Halsband zu lösen. Doch beides gelang ihm nicht. Er fluchte laut und schrie nach Tom. Anscheinend hörte man es in den oberen Räumen und Anubis kam zu ihm. „Halt endlich deine verdammte Klappe, Ungläubiger.“ „Sie können mich mal. Wo ist mein Partner? Was haben Sie mit ihm vor?“ Anubis sah ihn böse grinsend an. „Du bist sehr ungehorsam. Ich werde dir es beibringen mich respektvoll zu behandeln.“ Er griff unter seine Kutte und holte einen Elektroschocker hervor. Semir zuckte zurück. Anubis setze das Ding an und löste es aus. Der Schmerz durchzog Semirs Körper, aber er machte Anubis nicht die Freude zu schreien sondern biss die Zähne zusammen.
    Tom wurde ins Zimmer gerufen und stand im Dunkeln. Eine Lampe blendete ihn und er hielt sich die Hand vors Auge. „Was soll das? Ich sehe nichts.“ „Das macht nichts, noch ist nicht die Zeit dafür. Setz dich auf den Stuhl und beantworte mir erst ein paar Fragen.“


    Anna sah auf die Uhr. Das SEK würde jeden Augenblick hier sein. Sie mußten langsam etwas tun.


    Semir zuckte erneut zusammen, als Anubis den Schocker ansetzte. „so und nun wirst du ganz brav mir dienen. Luxor wird dich sicher gleich holen. Du wirst uns heute bei der Messe bedienen, solltest du auch nur einmal etwas daneben benehmen, werden wir unsere Unterhaltung fortsetzten. Hast du mich verstanden, Loki?“ „Mein Name…ist Gerkhan…Semir Gerkhan.“ kam von Semir mit leiser schmerzverzerrter Stimme.


    Tom stand Rede und Antwort bis sein Gegenüber der Meinung war, dass er keine Spielchen spielen konnte. Der Schneinwerfer ging aus und Tom blinzelte. Vor ihm stand ein alter Mann mit schloweißem Haar. „Wir sind fertig. Jetzt werden wir gemeinsam zu unserer Messe gehen und die nächsten Opfer ihrem Schicksaal überführen. Dein Gehilfe wartet schon. Ihr werdet die Opfer gemeinsam ins Jenseits befödern.

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  • *kurzauftauch und wieder verschwinde* sorry, derzeit etwas im stress....in mehrfacher hinsicht....:


    Tom ging zu Semir, der in seiner Zelle am Boden kauerte. Tom sah ihn an. Er sah die Wunden. „Was hast du getan?“ fragte er. Semir sah ihn an. Tränen waren in den Augen zu sehen. „Anubis…Tom… der Typ bringt mich um… wird doch wach, bitte… hilf mir.“ Tom sah ihn an. Er hielt sich eine Hand an den Kopf. „Semir?...“ fragte er. Semir sah ihn an. „Bist du wieder…Tom? Bist du wieder bei Verstand?“


    Tom sagte nichts mehr, rieb sich weiter den Kopf und faßte an den Verband im Nacken.
    „Ich bin mir nicht sicher... da fehlt was...... „
    „ja, Hirnmasse und zwar ganz gewaltig viel davon. Spinner. Jetzt mach mch los und dann nix wie raus hier.“
    „Ja, wenn das so einfach wäre. Die warten auf uns oben. Da kommen wir nicht vorbei. Aber ich habe draussen jemanden gesehen, die Frau die mich aus der Klinik geholt hat.“
    Das war sicher die Chefin. Also gehe ich davon aus, dass es hier gleich rundgeht. So lang müssen wir noch mitspielen“


    Semir sah ihn an. „Was willst du denn machen? Was haben die mit dir gemacht?“
    „Ich weiß nicht….Was ist mir dir?“
    „Dieser Anubis hatte Spaß daran mich mit einem Elektroschocker zu drangsalieren. Mach mir wenigstens das Halsband ab.“
    „Semir… es muss so aussehen, als ob ich immer noch unter was weiß ich stehe.“
    „Was hast du denn vor?“
    „Ich habe soeben einen Mordauftrag erhalten. Du sollst als mein Sklave gemeinsam mit mir einen Verräter liquidieren.“
    „Du willst weiterspielen?“
    „Ja… und du auch. Ich bin weiterhin Luxor und du mein treuer Untertan Loki. So können wir einem Menschen das Leben retten.“
    „Okay….ich spiele mit. Aber nicht so brutal.“ Tom fing auf einmal an zu grinsen und nahm die Kette mit der Semir gefesselt war.


    Anna und das SEK hatten das Gelände umstellt.
    „Zwei meiner Leute sind da drinnen. Einer davon tägt die Robe des Ordens und ist geistig nicht zurechnungsfähig. Er steht unter Einfluß von irgendwelchen Mitteln.“
    „Lassen sie ich raten Frau Engelhardt, Kranich und Gerkahn sind mal wieder am Werke.“
    „Ja, und Kranich ist der mit der Robe, also Vorsicht bitte. „


    Tom führte Semir nach oben wo bereits die Männder warteten. Sie gingen gemeinsam einen Gang nach draussen zu einem Wintergarten. Dort hockten 4 Leute in Ordensrobe mit Säcken auf dem Kopf und gefesselt in der Mitte eines Kreises auf dem Boden.


    Anubis kam zu ihnen. „Nun Luxor. Botan hat dir gesagt, was dein Auftrag ist?“ Tom nickte. „und du weißt auch warum Loki verletzt ist?“ Wieder ein nicken. „Sehr gut. Du und Loki werdet nun diese vier Verräter aus dem Weg räumen. Ihr werdet ihnen zeigen wie böse Botan ist, dass ist die gerechte Strafe. Und dann bekommt auch Loki seine Lektion verpasst. Aber erst hier im Haus. Ach übrigens, du solltest zurückkommen, wenn nicht… wir finden dich.“


    Anubis sah zu Semir. Er fasste ihn an der Kette. „So und wenn du auch nur einmal versuchst quer zu schlagen, dann zeige ich dir wie wütend Botan werden kann.“ „Sie sind doch Botan. Sie sind wahnsinnig. Sie werden…“ Anubis schlug ihm ins Gesicht und Semir verstummte. Tom zog Semir an der Kette zu den Opfern. „Du solltest etwas ruhiger sein.“ murmelte er kaum hörbar.


    Tom und Semir stellten sich zu den Opfern. Wenn nicht bald etwas passierte, würden sie ein noch größeres Problem haben.
    da bemerkte Tom ein Geräusch und nickte Semir fast unmerklich zu.
    Binnen Sekunden warfen sie sich über die 4 Leute und das SEK stürmte auf das Gelände.

  • Anubis rannte ungesehen ins Haus. „Dieser verdammte Mistkerl. Ich werde ihn kriegen… ich hole ihn mir mit Botans Hilfe werde ich Loki in die Hölle schicken.“ Ein zweiter Mann kam zu ihm. „Was ist da draußen los?“ „Die Bullen. Die kommen rein und werden unser kleines Geheimnis finden und…“ „Nein… hol Sandra und dann durch den Geheimgang ab.“ Sagte der Mann und Anubis nickte.


    Tom spürte, wie sich jemand auf ihn warf, ihm die Hände nach hinten zog. Um ihn herum wimmelte es von SEK Beamten. „da runter, die sind weg, hinterher.....“ rief er den Kollegen zu. „Klar, keine Sorge. Kranich.... alles wird gut.“ Tom wurde weiter auf den Boden gedrückt „ Die 4 anderen ebenfalls. „Lassen sie mich los, ich bin ein Kollege. Semir....“


    Doch Semir war bereits hinter Anubis her. Er hatte sogar vergessen, dass er immer noch das Halsband und die Kette trug. Ein Rattenschwanz von SEK-Leuten rannte hinter ihm her. Schnell fand er den Weg im Keller. Semir rannte den Gang entlang. Von diesem Gang aus gingen viele Türen ab. Es schien ein richtiger Irrgarten zu sein. Die Männer vom SEK teilten sich auf.


    Tom wurde hochgezogen und sah Anna kommen. „Frau Engelhardt, Semir, er ist da lang. Die hauen ab, warum werde ich festgehalten?“ „Tom? Ich glaube es ist besser, sie bleiben jetzt mal hier. Um die anderen kümmern sich genug Beamte. Sind sie sicher, dass es ihnen wieder gut geht? Ich meine...“ „Ja doch... mir ging es nie besser. Ich will jetzt meine Waffe und hinterher.“ „Nein Tom. Sie bleiben hier. Semir und das SEK schaffen das schon.“ „Chefin…Wieso?“ Anna sah ihn an und er schwieg. „Sie bleiben hier!“ Tom nickte.

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  • Semir ging den Gang entlang. Er hatte mittlerweile die Taschenlampe angemacht, weil es immer dunkler wieder.


    Tom lies sich nun still auf einen Stuhl sinken und legte den Kopf in die Hände. Ihm schwirrte alles vor Augen .Dieser Einsatz war mal wieder gänzlich schief gegangen.
    Nicht nur, das ihm die Erinnerung fehlte und sein Kopf dröhnte, nein, auch die Flucht dieser Kerle, die Semir hoffentlich bekam.



    Semir und die SEK Beamten folgten Anubis und den anderen durch ein System mehrere Gänge, Die Gruppe war etwas vor ihnen, Sichtkontakt hatten jedoch keinen.


    „Okay…. passt genau auf. Hier gibt es jede Menge Verstecke, wo sich die Kerle verbergen können“ gab Semir durch und ging vorsichtig weiter. Nun teilte sich der Gang in drei Richtungen. „Das ist ja ein richtiger Irrgarten“, meinte einer der Drei SEK-Leute die bei ihm waren.“ „Tja… wir müssen uns teilen. Sie gehen nach rechts. Sie beide gehen nach Links. Ich nehme die Mitte.“ Der SEK-Beamte sah ihn an. „Wann wollen Sie eigentlich das Halsband abnehmen? Sieht etwas komisch aus.“ Semir sah ihn an und fasst an den Hals. „Hmmm… dafür hole ich mir jetzt erst einmal den Schlüssel. Ist nicht so einfach.“ Semir ging los.


    Er ging nun alleine in den gang und hörte es vor ihm knacken. Da war eine Türe. Ehe er sich versah sprang jemand hinter einem Vorsprung raus und schlug ihn nieder. Es wurde dunkel um ihn.


    Anna reichte Tom ein Glas Wasser „Hier, sie sehen so aus, als klappen sie mir gleich zusammen.“ Er nahm es dankend an, als es plötzlich einen ohrenbetäubenden Krach gab. „Was war das? das war doch eine Explosion?“ Einer der Beamten kam aus dem Gang und fluchte. „Da ist weiter hinten was explodiert. Anna und Tom sahen sich geschockt an „Semir? Oh Gott.“


    Anubis sah auf den vor ihm liegenden Mann am Boden. „So, mein Freund du hast mir zum letzen Mal das Leben schwer gemacht.“ Er legte mit der Waffe an. Doch dann stand „Botan“ neben ihn. „Warte noch nicht… erst werden wir ihn mitnehmen. Er ist ja schon richtig Versandfertig“ lachte dieser und nahm die Kette in die Hand, die immer noch an Semir hing. Ein Stöhnen kam von Semir und er rührte sich. Anubis riss ihn hoch und hielt ihm den Mund zu. „Okay, sieh zu, dass sie nicht mehr suchen.“ meinte er nur und zerrte den benommenen Semir mit sich während Botan sich um das Dynamit kümmerte.

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