Am Rande des Wahnsinns

  • Am Rande des Wahnsinns


    „Tom? Wo seid ihr gerade?“ fragte Andrea über Funk. Tom griff zum Mikro und grinste Semir an. „Wir sind gerade auf dem Rastplatz an der A4. KM 88,5. Was gibt es denn?“ „Dann seid ihr fast richtig. Am Rastplatz bei KM 201 stehen zwei Särge auf dem Parkplatz. Eine Autofahrerin hat es gerade gemeldet. Kümmert euch bitte drum.“ Semir sah Tom fragend an. „Särge? Sagtest du gerade Särge?“ „Ja… zwei Särge, geschmückt mit Kranz und allem.“ „Wir sind unterwegs.“ Sie stiegen ein und Tom gab Gas. „Särge.. wie makaber ist das denn? Ob ein Leichenwagen die Ware verloren hat?“ grinste Semir. „Na… wenn das so wäre, hätten die Trauergäste das sicher schon bemerkt. Mit Kranz und allem drum und dran…. Also nur das eins klar ist. Ich schau nicht rein.“ „Na sehen wir erst einmal. Ich glaub es ist ein Scherz.“ Tom kam zügig voran und schnell hatten sie den Platz erreicht.


    Sie hielten direkt vor den Särgen an, die tatsächlich dort standen. Semir sah Tom mit etwas gemischten Gefühlen an. „Ist aber ein übler Scherz.“ Meinte er dann und Tom nickte nur. Auch ihm war bei der Sache nicht ganz wohl. Aber das war wohl immer so, wenn man einen Sarg sah. Beide hatten schon viele Dinge erlebt, aber dass Särge am Straßenrand standen, das war noch nicht da. Semir stieg aus und ging zum ersten Sarg. Unschlüssig starrte er auf das Braune Ding aus Holz auf dem ein Kranz lag. Er sah zu Tom der den zweiten in Augenschein nahm. Semir sah auf den Kranz und las „In tiefer Trauer…. Alle Kollegen des Autobahnreviers 11“ Er stutzte. „Tom? Kommst du mal?“ Tom kam zu ihm. „Hier sieh mal.“ Tom las… „Aber das ist doch… ist dir ein Todesfall bei uns bekannt?“ Semir schüttelte den Kopf. „Mir auch nicht…. okay…. hast du reingesehen?“ Semir sah ihn an. „Spinnst du?“ „Gut… ähm… wir sollten zunächst die Spusi rufen. Nicht dass hier jetzt ne Bombe drin ist.“ Semir nickte. „Was ist mit dem da?“ er wies auf den zweiten Sarg. „Der sieht genauso aus, wie dieser hier.“ „Gut… zwei Bomben?“ „Wäre ein bisschen übertrieben oder?“ „Was steht denn auf dem Kranz?“ „Hab ich noch nicht gelesen.“ Semir nickte und leckte sich nervös über die Lippe.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Am frühen Nachmittag im Büro bei Anna Engelhard. Semir und Tom saßen ihr gegenüber und tranken einen Kaffee. „Was genau haben wir?“ „Zwei Särge, zwei Kränze, einen Nachruf der Kollegen… aber kein Hinweis auf wen es sich bezieht.“ Anna nickte. „Was war in den Särgen? Fingerabdrücke? Spuren?“ Semir schüttelte den Kopf „Nein…. Gar nichts. Chefin.. das war vielleicht nur ein Scherz.“ Anna sah Semir an. „Glauben Sie das wirklich?“ Auf diese Frage konnte Semir nicht mehr antworten, weil ein Schrei aus dem Großraumbüro kam. „Das war Andrea!“ rief Semir und rannte raus. Andrea saß an ihrem Schreibtisch und starrte in die Zeitung. „Was ist denn?“ fragte Anna besorgt. Andrea sah von einem zum Anderen und wies dann auf die Zeitung. Semir sah die Todesanzeigen. „Oh… das ist mehr als nur ein Scherz.“ Anna nahm die Zeitung und las vor: „In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von drei wunderbaren Menschen…. Anna Engelhard, Tom Kranich und Semir Gerkhan. Alle drei wurden bei der Ausübung Ihrer Pflicht getötet. Die Trauerfeier findet am 18. in der Friedenskapelle Neuss statt.“ Sie senkte die Zeitung. „Was soll denn der Quatsch?“ Sie sah Semir an. Dieser zuckte mit den Schultern und versuchte Andrea zunächst zu beruhigen. „Chefin? Das ist sicher kein Zufall. Der 18. ist nächste Woche…“ Anna nickte.

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  • „Das ist doch echt makaber. Erst zwei Särge, dann die Todesanzeige… was hat das zu bedeuten?“ Semir sah Tom an. „Ja und vor allem interessiert mich, wer dahinter steckt.“ „Ja aber was wirklich sonderbar ist… wieso gerade uns drei…. Und wieso nur zwei Särge?“ „Vielleicht, weil der dritte keinen mehr braucht?“ Toms Stimme stockte etwas. „Wer könnte dahinter stecken?“ „Das müssen wir herausfinden, und zwar bevor der 18. da ist.“ kam gepresst von Semir zurück. Anna kam zu ihnen. „Meine Herren, haben Sie einen Verdacht was dahinter stecken könnte?“ „Nein, Chefin. Bisher nicht. Aber ich befürchte, es wird sich schnell zeigen.“ Anna nickte. „Ja damit rechne ich auch. Okay… wie wollen wir vorgehen?“ „Zunächst müssen wir herausfinden, wer die Anzeige aufgegeben hat… und dann wer die Särge gekauft hat und die Kränze… sie müssten ja auch gekauft worden sein… also….“ Anna stimmte zu. „Dann fangen Sie mit den Särgen an. Ich übernehme die Anzeige, Andrea die Kränze.“


    „Na hören Sie mal… haben Sie eine Ahnung wieviele Särge wir im Monat verkaufen? Außerdem können die Dinger schon vor Monaten gekauft worden sein… das ist ja kein Verfallsprodukt.“ zeterte der Bestatter herum. Semir sah genervt zu Tom. „Würden Sie dann mal bitte in den Unterlagen sehen, wer gleich zwei Modelle der gleichen Bauart bestellt haben? Sind das überhaupt Särge aus Ihrem Haus?“ Der Mann sah Semir an. „Natürlich sind die von uns. Das sieht man an der Bearbeitung. Ein erstklassiger Hersteller. Der beliefert in ganz NRW nur uns.“ „Na dann ist es sicher nach zu vollziehen, wer die Dinger gekauft hat.“ „Das geht aber nicht von heute auf morgen. Wir müssen die Akten durchsehen…“ „Dann sollten Sie damit anfangen.“ kam von Tom. „Ja… sicher… aber ich gehe davon aus, dass es nichts mit unserem Haus zu tun hat.“ „Das sagt ja auch keiner. Hören Sie… wir haben zwei Särge mit Kränzen gefunden, die standen an einem Parkplatz auf der Autobahn und schon das ist sehr makaber, finden Sie nicht?“ Der Mann nickte. „Wie kann ich Sie erreichen?“ Semir reichte dem Mann die Karte. „Rufen Sie an, sobald Sie wissen, wer sie gekauft hat.“

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  • Anna stand in der Anzeigenannahme der Tageszeitung. „Anna Engelhard, Kripo Köln. Ich hätte gern eine Auskunft zu einer Anzeige.“ Die Frau sah sie an „Ja selbst verständlich. Um was geht es da bitte?“ „Eine Todesanzeige.“ „Oh… keine so erfreuliche Nachricht.“ „Nein… besonders dann nicht, wenn die Personen die dort genannt sind, noch leben.“ „Wie bitte?“ „Das ist Nebensache. Wer bearbeitet die Anzeigen, wo erfahre ich wer die Anzeige aufgegeben hat?“ „Das kann ich Ihnen sagen. Welche Anzeige ist das?“ Anna gab ihr die Zeitung. „Diese hier.“ sagte sie nur und wies auf die Anzeige. Die Frau nickte. „Das haben wir gleich.“ Sie tippte einige Daten in den PC und sah Anna dann an. „Es tut mir Leid… die Anzeige wurde via Internet aufgegeben. Die Rechnung ging an das Autobahnpolizeirevier 11.“ Anna rollte die Augen. „Danke… Ich würde gern die Daten haben, samt IP-Adresse des Absenders.“ „Wie soll ich denn daran kommen?“ fragt die Frau empört.


    Auch Andrea konnte nicht in Erfahrung bringen, woher die Kränze stammten. Als alle wieder im Büro saßen konnten sie nur darüber grübeln, was das alles zu sagen hatte. „Es könnte ein Fall sein, wo wir drei gemeinsam ermittelt haben.“ Vermutete Anna. „Chefin… da kommen etliche zusammen. Ich meine wir haben bisher mit ein paar Ausnahmen stets zusammen ermittelt.“ Anna nickte. „Ja… Sie haben Recht, Semir. Aber irgendwo müssen wir anfangen.“ „Was wenn es nur ein Trick ist uns genau in diese Richtung zu bringen?“ warf Tom ein. „Sie meinen, dieser Kranke veranstaltet es um einen von uns auszuschalten?“ Tom nickte. „Gut, wenn es das wäre, dann ist die Frage wer damit gemeint ist…“ „Tja… aber ich befürchte so schnell werden wir nicht dahinter kommen, es sei denn, dass Mr. Unbekannt es uns zeigt.“ „Das sehe ich auch so…“ gab Tom zu. „Wir können doch wohl schlecht abwarten, bis jemanden von uns dreien etwas passiert, oder?“ Doch auf diese Frage konnte keiner der Drei eine Antwort geben.


    Am Abend verließen Tom und Semir gemeinsam mit Anna die PAST. Keiner von ihnen wollte allein nach Hause fahren, denn die Ereignisse hatten sie alle geschockt. Als sie mit Semirs BMW fahren wollten, stockte Semir als er den Schlüssel ins Zündschloss steckte. „Was ist denn?“ fragte Anna. „Ich… Tom… ich hatte den Wagen doch abgeschlossen, oder?“

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  • Tom sah ihn an. „Ich denke schon, aber genau weiß ich es nicht, warum?“ „Weil ich jetzt nicht aufgeschlossen habe… Ich meine… vielleicht bin ich ja paranoid oder wie das heißt…“ Anna sah ihn an. „Okay… wir steigen alle aus und sehen uns das Fahrzeug an.“ Tom nickte und stieg als erster aus, dann Anna und Semir. Sie gingen vom Fahrzeug weg. Semir kniete sich auf den Boden und sah sich das Fahrzeug von unten an. „Und?“ fragte Tom, als er wieder hoch kam. „Ich kann nichts sehen….“ „Okay… dann den Motorraum?“ Semir nickte. Tom ging an den Wagen und leuchtete mit der Taschenlampe in die gerade aufgeklickte Motorhaube. „Keine Drähte…ich mach jetzt ganz auf, okay?“ „Chefin… gehen Sie etwas zurück…“ bat Semir und Anna ging zwei Schritte rückwärts. Die Motorhaube schwang auf. Doch auch hier war nichts. Semir lächelte. „Wir sind wohl etwas nervös….“ Tom nickte und auch Anna konnte sich nicht erwehren. Sie hatten Angst. Angst vor einem unbekannten Gegner.


    Am nächsten Morgen fanden sich alle gesund und teilweise munter wieder im Revier ein. Der Blumendienst brachte einen Strauß weißer Lilien und gab sie bei Andrea ab. „Von wem sind die denn?“ fragte Anna als sie den Strauß sah. Andrea zuckte mit den Schultern. Anna nahm das Kärtchen und las. „Hebt sie euch auf, ihr braucht die Blumen für das erste Grab.“ Anna sah Tom und Semir an. „Das reicht jetzt. Andrea… finden Sie heraus, wer diese Blumen bestellt hat.“ Andrea nicke. „Sie, Semir und Tom in mein Büro.“ Sie ging voraus. Tom und Semir sahen sich nur an. Tom ging ins Büro während Semir mit Andrea sprach. „Hey… das ist nur ein dummer Scherz. Da will uns einer sehr gekonnt nervlich fertig machen…“ Andrea nickte. „Ich hoffe du hast Recht.“ „Bestimmt. Bringst du uns einen Kaffee rein?“ Andrea stand auf und ging in die Küche. Sie schaltete die Kaffemaschine an. Semir ging ins Büro.

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  • Andrea hantierte mit dem Kaffeefilter und ließ den Kaffee durchlaufen. Sie drehte sich zum Schrank um die Tassen herauszuholen. Sie stellte drei Tassen auf das Tablett. Sie ging an ihren Schreibtisch und sah auf die Blumen. Sie nahm den Strauß und ging erneut in die Küche um die Blumen in eine Vase zu tun. Doch als sie das Papier entfernt hatte und die Blumen anfasste spürte sie ein Brennen an den Fingern, welches so stark war, dass sie laut aufschrie. Kurz darauf standen Tom, Semir und Anna bei ihr. „Es brennt so…..aua…“ Andrea weinte. Anna hielt ihr die Hände unter Wasser während Semir einen Arzt anrief. Weniger Augenblicke später war Dr. Winter anwesend. Er besah sich die Hände von Andrea und behandelte sie mit Salbe. Dann legte er einen Verband an. „So… das hätten wir. Wo ist die Quelle gewesen?“ Andrea ziegte mit dem Kopf auf die Blumen. „Ich hab sie nur angefasst und wollte sie ins Wasser stellen, dann war auf einmal dieses Brennen da….“ Der Arzt nickte und zog sich Handschuhe an. Er nahm die Blumen und tat sie in eine Tüte. „Wir finden heraus was da dran ist.“ Semir hielt Andrea im Arm. „Soll ich dich nach Hause fahren?“ fragte er besorgt. „Ach Quatsch. Geht schon. Außerdem…warum sollte das jemand mit mir machen?“ Anna schüttelte den Kopf „Ich glaube nicht, dass es an Sie gerichtet war, Andrea…“ sagte sie.


    Anna ging in ihr Büro. Tom und Semir sahen besorgt auf Andrea die mit ihren verbundenen Händen auf einem der Stühle saß. „Ich hab Kopfweh.“ sagte sie. „Willst du nicht doch besser nach Hause? Hotte könnte dich fahren und…“ „Ja… vielleicht hast du Recht.“ Kam von Andrea und Tom ging schon raus. „Hotte… fahr Andrea bitte nach Hause.“ „Ja klar… mach ich.“ „Ach und Hotte… pass auf, das euch niemand folgt.“ Hotte sah ihn an. „Du meinst…das da jemand…“ Tom nickte. „Ja genau das.“ „Alles Klar. Keine Angst Andrea ist so sicher wie in Abrahams Schoss.“ Tom sah ihn an. „Das hoffe ich sehr. Es reicht wenn ich auf Semir und die Chefin aufpassen muss.“ Dieter stellte sich nun dazu. „Ja aber wenn du auf Semir und die Chefin aufpassen musst, Hotte auf Andrea….. wer passt dann auf dich auf?“ Tom lachte. „Na Semir und die Chefin.“ gab er zurück und verschwand im Büro von Anna.

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  • Okay... Gitti Hier gibt es ein kleines Stückchen noch...


    „Das war sicher kein beabsichtigter Anschlag auf Andrea.“ Sagte Anna als Semir und Tom bei ihr waren. „Nein… sehe ich auch so. Zumal der Strauß ja an Sie gerichtet war, Chefin.“ Anna nickte. „Ja… es scheint als wollte er mich verletzen. Wie geht es Andrea?“ „Ich hab sie von Hotte heimfahren lassen. Er soll auf sie aufpassen.“ „Ja… ist besser so. Gut… wir müssen herausfinden, wer dahinter steckt. Wer könnte so einen Hass auf uns haben, der solche Wege geht. Wer könnte da hinter stecken?“ Tom sah sie an. „Wichtiger ist, dass wir den Idioten bekommen, bevor er sein Ziel erreicht.“ Anna nickte. „Ja und deshalb werden wir jetzt damit anfangen ihn zu suchen.“ Semir nickte und erhob sich. „Gut… wir werden uns sämtliche Fälle von…. Ja von welchem Zeitraum denn?“ Anna zuckte mit den Schultern.


    „So und nun?“ fragte Semir achselzuckend als er mit Tom im Büro saß. „Semir ich weiß es nicht. Aber für heute ist Feierabend. Ich kann nicht mehr.“ Semir nickte. „Okay… aber ich bin dafür, dass wir beide uns zusammen tun. Ich meine, wenn der Typ wirklich vorhat uns umzubringen, dann…“ „Ja sicher.. gib ihm die Gelegenheit, uns beide auf einen Schlag zu erledigen. Nee. du fährst mit deinem Wagen, den haben wir ja unter Bewachung gestellt, genau wie meinen und da dürfte nichts dran sein. Ich fahre mit meinem Wir fahren getrennt heim und gut ist.“ Semir lachte. „Ach du willst doch nur der Erste sein, den der Wahnsinnige bekommt.“ Tom sagte nichts. Anna kam zu ihnen. „So meine Herren, für heute ist schluss. Es war genügend Stress heute. Ich fahre nach Hause.“ „Ja Chefin wir werden auch abziehen.“ Gemeinsam verließen sie das Gebäude und fuhren heim.


    „Morgen“ knurrte Tom, als er am nächsten Morgen das Büro betrat. Andrea saß an ihrem Tisch, die Hände immer noch verbunden. „Und wie geht es deinen Patschhändchen?“ fragte Tom. „Sie schmerzen nicht mehr so aber der Arzt sagt dieVerätzung ist nicht so schlimm.“ gab Andrea zurück. Tom sah ins Büro. „Semir noch nicht da?“ „Nee.. bis jetzt noch nicht. Aber er hat gestern sicher noch lange Dienst getan.“ „Nein, eben nicht. Er hat gemeinsam mit mir und der Chefin Feierabend gemacht“ Andrea sah ihn erschrocken an.

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  • Okay ist ja schon gut Chrissy.... darfst wieder aufstehen =)


    „Tom… ich hab Angst… ich rufe ihn an.“ „Na nun mach die Pferde nicht scheu. Gib ihm noch zehn Minuten.“ Andrea legte den Hörer wieder auf. „Entschuldige… bin etwas nervös.“ Tom nicke. „Ist verständlich.“ Anna kam ins Büro. Auch sie sah übernächtigt aus. „Tom und Semir schon da?“ fragte sie Andrea. „Tom ja.. Semir noch nicht.“ „Was? Haben Sie ihn angerufen?“ Andrea sah sie an. „Ich wollte ihm noch etwas Zeit geben… aber ich rufe ihn an.“ Anna nickte. „Es ist im Augenblick für alle eine ziemliche Belastung aber wir müssen aufpassen. Versuchen Sie ihn sofort zu bekommen.“ Andrea nickte und wählte Semirs Handynummer.


    Semir schreckte auf als sein Handy klingelte. Er sah auf die Uhr. Neun Uhr. Verdammt, verschlafen, dachte er und sprang aus dem Bett. „Ja… Andrea? Entschuldige…. Ich hab…vergessen den Wecker zu stellen. Ja sicher… bei mir ist alles in Ordnung.“ Er legte auf, duschte und wollte anschließend in der PAST frühstücken. Er fuhr los. Als er auf der Autobahn war, bemerkte er im Rückspiegel einen blauen Audi. Irgendwas schien Semirs Aufmerksamkeit an den Wagen zu fesseln. Er griff zum Funk und rief die Zentrale. „Zentrale für Cobra 11.“ „Zentrale hört, wo steckst du denn?“ „Ich bin auf dem Weg zur PAST. Hör mal… überprüf mal bitte ein Kennzeichen für mich. K- IB 1999. Es ist ein blauer Audi 80. Der Wagen fährt seit ich losgefahren bin hinter mir her.“ „Habe verstanden. Soll ich dir Verstärkung schicken?“ Semir überlegte kurz. „Nein… bin schon fast am Parkplatz.“ Er hängte das Mikro ein und sah, dass der Audi zum Überholen ansetzte. Semir ließ ihn passieren und sah in das Auto. Er wollte das Gesicht des Fahrers sehen. Als der Wagen auf gleicher Höhe war zog der Fahrer den Audi rüber und rammte Semir. Nur unter Aufbringen aller Kraft gelang es Semir den Wagen wieder unter Kontrolle zu bekommen. Er griff zum Mikro. „Cobra 11 an Alle….Beamter in Gefahr!“ Wieder wurde er gerammt. „Scheiße! Was soll das denn!“ schrie er den anderen Fahrer an. Diese sah ihn an und Semir bemerkte, dass er eine Waffe in der Hand hielt. Dann schoss der Fahrer auf ihn. Das letzte was Semir mitbekam, war der Knall. Danach wurde es dunkel um ihn.

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  • „Tom! Unfall…auf der A4 quasi direkt um die Ecke. Es wurde auf einem Wagen geschossen und dieser ist die Böschung runter.“ Tom griff seine Jacke und wollte gerade Semir auffordern mit ihm zu fahren, als er bemerkte, dass dieser ja immer noch nicht da war. „Immer diese Verspätungen.“ Er fuhr los. Als er an der Unfallstelle ankam und die Böschung runterschaute, sah er den Unfallwagen im Graben liegen. „Nein!!“ stieß er aus und rannte die Böschung runter, als er den Wagen von Semir erkannte. Er sah den leblosen Körper neben dem Wagen liegen. „SEMIR!!“ schrie er und alle Kollegen schauten ihn an. „EINEN ARZT!!“ schrie Tom weiter. Er zog Semir vom Wagen weg und untersuchte ihn. Dann kam ein Arzt. „Okay… lassen Sie mich an den Mann ran.“ Der Arzt untersuchte Semir und rief die Kollegen mit der Trage. Semir wurde auf die Trage gelegt und die Böschung hochgetragen. Tom folgte ihnen. Im RTW begann der Arzt Semir genau zu untersuchen. Tom sah in den Wagen. „Was ist mit ihm?“ fragte er voller Sorge. Doch vom Arzt kam keine Antwort.


    Tom ging zu seinem Wagen und griff zum Mikro. „Zentrale für Cobra 11.“ „Zentrale hört.“ „Gib mir die Chefin.“ „Tom… was gibt es?“ „Der Unfall… ich bin am Ort… Es ist Semir.“ sagte Tom stockend. „Mein Gott. Tom ich komme sofort.“ Und wenige Augenblicke war Anna vor Ort. Sie sah Tom im Wagen sitzen. „Was ist mit Semir?“ fragte sie.

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  • Schau mal Manuela... ich hab sie gefunden =)


    . „Er wird gerade behandelt. Scheint großes Glück gehabt zu haben. Streifschuss an der Stirn, einige Schürfwunden beim Abrauschen in die Böschung und eine Zerrung des linken Armes. Ansonsten ist seinem Dickschädel nichts passiert.“ Anna schloss erleichtert die Augen. Dann ging sie zum RTW. Semir lag zwar immer noch auf der Trage, aber er war wach. Er sah sie an. „Chefin… Sorry… ich verspäte mich heute etwas.“ sagte er etwas gequält. Anna musste lachen, „Schon gut… Entschuldigung angenommen. Wie geht es Ihnen?“ „Ich bin etwas durchgeschaukelt aber an sonsten geht es mir gut. Ich werde gleich mit Ihnen fahren.“ Der Arzt schüttelte den Kopf. Anna sah ihn an. „Sind Sie anderer Meinung, Doc?“ fragte sie. „Ein absolutes Ja. Er gehört in die Klinik. Nicht nur weil er ohne Bewußtsein war, sondern auch weil wir nicht wissen, ob innere Organe vielleicht verletzt wurden. Wir müssen ihn röntgen. Wer weiß ob er sich nicht doch etwas gebrochen hat. Ich kann nur eine sehr undeutige Analyse hier geben.“ Anna nickte. „Dann nehmen Sie ihn mit.“ „Aber Chefin…. ich …AUA!!“ kam von Semir als er sich aufsetzen wollte. Die Türen des RTW wurden geschlossen und der Wagen rauschte ab.


    Tom sah den Wagen abfahren und ging zu Anna. „Ist es doch schlimmer?“ fragte er besorgt. „Nein… er soll sich röntgen lassen, um auszuschließen dass innere Verletzungen vorliegen. Wissen wir wie es passiert ist?“ „Semir hatte einen Funkspruch durchgegeben, dass ihm ein blauer Audi 80 folgt und wollte die Kennzeichen geprüft haben. Dann wenig später kam sein Hilferuf. Er sagte mir, dass der Fahrer auf ihn geschossen hat und dann weiß er nichts mehr.“ Anna nickte „Gut. Wir müssen den Wagen überprüfen.“ „Andrea ist bereits dabei. In welches Krankenhaus wird er gebracht?“ „Ins Marienhospital. Wir fahren erst zur PAST und dann anschließend gemeinsam in die Klinik. Die paar Minuten wird er es ja wohl ohne uns schaffen.“ Tom lächelte. „Ja sicher.“ Sie stiegen in die Wagen und fuhren ab. Semirs Wagen sollte umgehend in die KTU gebracht werden und Hartmut sollte ihn untersuchen.


    In der PAST sah Andrea Tom und Anna ängstlich entgegen. „Was ist mit Semir?“ Tom lächelte. „Na du kennst doch seinen Dickschädel. Er ist soweit in Ordnung und will den Typen bekommen, der ihn von der Straße gefegt hat.“ „Wo ist er denn?“ „Er wird ins Krankenhaus gebracht, vorsorglich. Er soll geröngt werden und ruft mich sicher gleich an, dass ich ihn abholen soll.“ Andrea nickte. „Tom… fahren Sie schon mal vor?“ fragte Anna. Tom verschwand in Richtung Klinik. Dort fragte er sich durch um zu erfahren, wo Semir lag. Doch die Frau an der Anmeldung sah ihn nur an. „Wir haben heute kein Unfallopfer hereinbekommen. Vielleicht sind sie in einem anderen Krankenhaus.“ Tom sah sie an. Normalerweise werden die Opfer hier her gebracht. Er war irritiert und auch gewarnt. Tom rief Anna an. „Ja Tom was gibt es?“ „Semir ist nicht hier.“ „Wie bitte?“ „Er ist nicht im Marien.“ „Gut… dann fahren Sie ins Vinzenz. Vielleicht ist er dort.“ „Chefin, das glaube ich nicht. Er wäre hier her gebracht worden…wenn….“ „Wenn? Sie meinen….. oh mein Gott…. Unser unbekannter Gegner macht ernst“ „Genau das befürchte ich. Haben Sie das Kennzeichen?“ „Was… vom Krankenwagen… nein. Ich muss zugeben, dass ich es mir nicht gemerkt habe…. Verdammt…“ hörte er Anna fluchen.“ „Chefin, ich werde hier mal hören, ob ein RTW vermißt wird.“

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  • Semir lag auf der Trage. Er war etwas verwundert, weil ihm die Fahrt ins Krankenhaus zu lange dauerte. Er sah den Arzt an. „Müssten wir nicht langsam da sein?“ „Was? Wo?“ „Na im Krankenhaus, oder fahren wir über Italien ins Hospital?“ Der Arzt sah ihn nur an, sagte aber nichts, dafür meldete sich der Fahrer. „Nun, Gerkhan… wir sind gleich am Ziel.“ Semir stutzte. Seit wann bestimmt der Fahrer wo es hingeht?. Er sah den Arzt an. „Machen Sie mich bitte los…“ forderte er ihn auf. „Nein… wird er nicht. Bleib einfach ruhig liegen.“ Semir zerrte an den Gurten. „Lassen Sie mich raus!!“ „Gib ihm was, damit er ruhig ist.“ Der Arzt nickte und zog eine Spritze auf. „Nein…. Warten Sie…. Ich brauch….. ich brauch keine Spritze…“ sagte Semir leise und blieb ruhig liegen. Er bemerkte, dass der Arzt unsicher war. „Gib ihm die Spritze.“ „Halten Sie still, dann tut es nicht weh.“ sagte der Arzt zu Semir. „Tun Sie es nicht…. bitte…. Sie machen sich zum Werkzeug bei einem Mord….“ „Aber Gerkhan… ich töte Sie doch nicht… noch nicht.“ Der Fahrer lachte. Der Arzt setzte die Spritze und Semir spürte wie er langsam abdriftete.

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  • „Das kann doch wohl nicht wahr sein…. Sie müssen doch wissen, ob Ihnen ein RTW abhanden gekommen ist? Ein Fahrer ein Arzt? Irgendwas?“ brüllte Tom den Krankenhausleiter an. „Aber Herr Kranich. Es dauert sicher nicht lange, und ich werde erfahren, ob ein Wagen fehlt.“ Es klopfte. „Ja? Was ist denn?“ Auch der Klinikleiter war ungehalten. Die Sekretärin kam herein. „Herr Aher, es fehlt ein Wagen…. Der von Achim.“ „Was? Wo ist Achim?“ „Wir haben ihn in der Garage gefunden, gefesselt und geknebelt. Er sagt, er sei niedergeschlagen worden und….“ „Danke Svenja…. Schicken Sie mir Achim sofort rein.“ Die Sekretärin nickte. „Wie kann so etwas passieren? Kann jeder zu den Wagen gelangen?“ „Nein, die sind eigentlich nur für Pfleger und Notärzte. Gott, Sie glauben doch wohl nicht das einer der Ärzte dahinter steckt?“ „Ich glaube gar nichts. Ich suche meinen Partner, der nach einem Unfall mit einem RTW von Ihnen abgeholt wurde und nun verschwunden ist.“ „Ja das klärt sich sicher bald auf… vielleicht ist er wirklich nur in einem der umliegen Häuser eingeliefert worden.“ Tom lachte verächtlich. „Glauben Sie das wirklich?“ Aher sah ihn an und gab dann zu: „Nein. Eigentlich nicht.“


    „Er ist in keinem der umliegen Häuser eingeliefert. Er ist verschwunden.“ sagte Andrea und Tränen stiegen ihr in die Augen. Anna sah sie an. „Wir finden ihn.“ „Ja… am 18. und dann ist er tot.“ sagte Andrea traurig. „Andrea… er will uns alle umbringen. Semir ist der erste, den er in die Gewalt bekommen hat. Er wird ihn noch nicht töten. Er will uns alle auf einmal, deshalb müssen wir daran glauben, dass Semir noch lebt. Hören Sie? Geben Sie ihn nicht auf. Ich brauche Sie jetzt um ihn zu finden.“ Andrea nickte und sah sie dann an. „Was ist mit seinem Handy?“ „Das können Sie vergessen. Es ist bei Tom.“ Andrea sah sie resigniert an. „Wie sollen wir ihn dann finden?“ „Der Mann, der ihn hat, wird sich garantiert bei uns melden. Wir müssen abwarten. Er will uns alle haben…. Andrea… bitte. Wir müssen eine Spur haben. Gehen Sie alle Fälle durch wo ein Arzt, ein Pfleger oder sonst irgendwie medizinisches Personal auf der Gegenseite war.“ „Mach ich.“

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  • Für Semir endete die Fahrt in einer ziemlich trostlosen Gegend. Er schlief und merkte nicht, wie ihn die Männer, in deren Gewalt er war, in einen Sarg legten und fotografierten. „So… und nun bring ihn in sein Zimmer. Es ist alles vorbereitet. Ist eine richtige Suite die er bekommt. Dusche, Toilette im Zimmer. Nur keine Aussicht und keine Tür zum öffnen.“ Er lachte und sein Bruder sah ihn an. „Simon… es ist nicht richtig…. Wirklich.. es ist nicht richtig.“ „Was richtig ist und was nicht… werde ich bestimmen. Seine Chefin hat mir das schlimmste angetan, was es gibt. Dafür wird sie bluten.“ „Ja aber was hat er hier damit zu tun?“ „Nichts…. Das ist ja das Besondere. Alle werden denken, es ist ein Fall, dass er und sein Freund Kranich mit Anna Engelhard hatten. Niemand kommt darauf dass die beiden nur Mittel zum Zweck sind. Ich will Anna Engelhard, mehr nicht. Sie soll leiden, wie ich gelitten habe. Sie soll sehen, wie es ist, geliebte Menschen zu verlieren. Sie mag die beiden sehr. So und nun sieh zu, dass er in sein Zimmer kommt. Die Versorung ist wie im Krankenhaus…. Drei Mal täglich Essen und trinken. Anschließend wird er behandelt. Und dieses Foto bekommt Anna per Post.“ Er drehte sich um und ging. Der Mann im Arztkittel sah auf Semir, der immer noch tief schlief. Dann schleppte er ihn in ein Krankenzimmer. Es standen ein Bett darin, ein Tisch und drei Stühle. Der Mann legte Semir auf das Bett, zog ihm die Sachen aus und ein Pyjama an. Dann deckte er ihn zu und verließ den Raum. Er schloss ab.


    Andrea nahm die Post entgegen und brachte sie zu Anna ins Büro. Dabei fiel ihr ein Brief auf, der nicht verschlossen war. Aus einem unbestimmten Gefühl nahm sie den Inhalt heraus. Es war ein Foto. „NEIN!!“ schrie sie so laut, dass Tom aus seinem Büro zu ihr gestürmt kam. „Andrea? Was ist?“ fragte er. Sie zeigte auf das Bild. Tom nahm es und schloss die Augen. „Bitte nicht…“ stöhnte er. Anna sah ihn an. „Ist das hier ne Versammlung?“ Tom zeigte ihr das Bild. Sie sah drauf und erkannte Semir im Sarg. „Das kann doch nicht wahr sein.“ sagte sie. „Er… er ist tot… er …“ weinte Andrea und Tom versuchte sie zu beruhigen. „Andrea… wir wissen doch nicht, ob er tot ist, vielleicht schläft er nur… Wir finden ihn. Dieser Mistkerl will uns fertig machen…. Komm…“ Er brachte sie raus und Anna telefonierte nach dem Arzt. Wieder sah sie auf das Bild. Der Sarg war genau wie am Rastplatz. Tom kam zu ihr. „Glauben Sie wirklich, dass er noch lebt?“ fragte Anna ihn. Er konnte diese Frage nicht beantworten. „Was ist mit dem Fahrer des RTW, der gestohlen wurde?“ „Er konnte mir eine vage Beschreibung des Mannes geben. Er soll ungefähr 180 cm groß gewesen sein, kräftig, die Haarfarbe ist unbekannt.“ Anna lächelte verbittert. „Das ist wirklich sehr vage. Ich zermatere mir das Hirn. Wer kann dahinter stecken?“

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  • Semir wurde wach. Er setzte sich irritiert auf und sah sich um. Der Raum in dem er sich befand ähnelte einem Krankenzimmer. Er erinnerte sich an den Unfall. Er wurde von der Autobahn gedrängt. Er fühlte seine Stirn. Richtig… er wurde angeschossen… und dann… RTW. Er war in einem RTW. Er ging schwankend zur Tür. Sie war verschlossen. Er klopfte „HEY…. Hallo!“ rief er und rüttelte am Türgriff. Nichts passierte. Semir sah sich in dem Raum um. Er sah die Nebenräume und betrat die Dusche und die Toilette. Er sah in den Spiegel. Wo war er nur hier? Er wußte es nicht, aber es war mit Sicherheit kein Krankenhaus. Er hatte keine privaten Sachen mehr nur diesen grauen Pyjama den er trug. Was sollte er tun? Er ging zum Tisch und setzte sich auf einen der Stühle. Er ging wieder zur Tür und rüttelte dran. „Hey!!!“ rief er und hämmerte gegen die Tür. Doch es passierte nichts. Die Tür öffnete sich nicht, niemand sah nach ihm.


    „Herr Ahler? Was gibt es?“ „Ich wollte wissen, ob Sie Ihren Kollegen gefunden haben?“ „Nein, leider nicht. Wir sind nach wie vor auf der Suche nach ihm. Hat der Fahrer noch etwas sagen können?“ „Leider nein. Er weiß nicht mehr als er gesagt hat.“ Tom legte auf, doch schon klingelte das Telefon wieder. „Kranich?“ meldete er sich. „Haben Sie das Foto gesehen? Einen hab ich schon…“ „Was soll das? Wer sind Sie?“ Ein Lachen war zu hören. „Ich hole mir bald den nächsten.“ „Wer sind Sie? Wo ist Semir?“ „Du wirst es bald erfahren.“ „Lassen Sie die dämlichen Witze. Ich will mit ihm reden!“ „Du willst gar nichts, Bulle. Du wirst tun was ich will.“ „Okay…. hören Sie… lassen Sie uns vernünftig miteinander reden. Was ist mit Semir? Lebt er noch? … hallo? Hallo?“ Tom legte auf und rannte zu Anna. „Er hat sich eben gemeldet.“ „Was? Was fordert er?“ „Nichts… er sagte nur, den ersten hätte er.“ Anna sah ihn nur an. „Dann wird er sich bald den Nächsten holen. Okay. Tom Sie werden in Schutzhaft genommen.“ Tom lachte. „Was ist mit Ihnen? Sie sind auch in Gefahr.“ „Na einer muss ja wohl ermitteln, oder?“ „Ja aber nicht allein. Wir werden gemeinsam nach Semir suchen und wir werden ihn finden. Hotte und Dieter werden mit uns zusammen auf Streife fahren. Wir werden jeden Fall durchgehen, den wir drei miteinander bearbeitet haben.“ Tom nickte. „Was hat Andrea herausgefunden?“ „Andrea ist nervlich am Boden. Sie hat große Angst davor, dass der Mann der Semir in seiner Gewalt hat, ihn tatsächlich umbringt.“ Tom nickte. „Ja… die Angst hab ich auch.“ Anna stand auf. „Gut, Tom wir werden uns die Fälle ansehen.“ Tom nickte nur.


    Semir lag auf dem Bett als er hörte, dass jemand kam. Er setzte sich auf. Die Tür schwang auf und ein maskierter Mann kam herein. „Bleib sitzen!“ befahl er, als Semir aufstehen wollte. Seinen Befehl unterstrich er mit einerWaffe, die auf Semir gerichtet war. „Wer sind Sie?“ fragte Semir. „Ein Freund.“ „Ein Freund? Dann lassen Sie mich hier raus.“ Semir stand auf. „Du sollst sitzen bleiben!“ warnte ihn der Mann. Semir sah ihn an. „Wenn nicht? Schießen Sie dann auf mich?“ forderte Semir ihn auf. Der Mann lachte… „Du machst mir Spaß. Aber du hast Recht… ich schieße auf dich.“ Er hob die Waffe und spannte den Hahn. Semir setzte sich schnell hin. „Okay…. schon gut…“ versuchte er den Mann zu beruhigen. Dieser drückte ab und die Kugel schlug dicht bei Semir in die Wand. „Du wirst noch ganz viel lernen müssen. Wir werden viel Spaß miteinander haben. Und noch besser wenn du nicht allein bist. Dein Freund wird bald hier sein. In der Nebenzelle.“ „Sie werden Tom nicht kriegen. Mit meiner Entführung haben Sie sich den Weg verbaut. Sie können aufgeben. Die Rache aus welchen Gründen auch immer, werden Sie nicht durchführen.“ „Meinst du wirklich? Wir werden sehen. So… du bekommst jetzt die erste Unterhaltung. Raus hier!“ Semir sah ihn an.

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    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • „Hier! Dieser Rainer Paulsen. Er hat vor sieben Jahren mit uns zu tun gehabt. Er hat damals eine Bank ausgeraubt und wurde von Semir und mir festgesetzt.“ „Ja aber ich war in dem Fall nicht involviert.“ „Stimmt. Gut dann ist er das nicht. Weiter…. Dann haben wir diesen Van Herlen. Bankraub. Er ist damals von Semir und mir festgenommen worden. Sie waren mit von der Partie. Er ist vor zwei Wochen entlassen worden.“ „Das stimmt schon, aber der Bestatter hat mir gesagt, dass die Särge vor sechs Wochen gekauft wurden. Sie sind bezahlt worden. Aber die Adresse und der Name ist falsch.“ „Stimmt schon. Wir lassen gerade eine Phantomzeichnung anfertigen. Sie bringt uns sicher ein Stück weiter.“ Andrea kam herein. „Van Herlen könnt ihr vergessen. Er ist gestern bei einem Unfall ums Leben gekommen.“ Tom schloss die Augen. „Es muss doch eine Spur geben…“ stöhnte er. Andrea sah ihn ängstlich an. „Was wird der Typ mit Semir machen?“ fragte sie ihn. Tom zuckte nur mit den Schultern. „Andrea… wir brauche dich. Bitte hilf uns.“ „Ja sicher… was soll ich tun?“ „Wir haben hier noch über neunzig Fälle wo Semir, die Chefin und ich gemeinsam ermittelt haben. Finde heraus, wer von ihnen frei ist und wer noch sitzt.“ „Geht klar.“


    Markus sah wie Semir aus dem Raum gestoßen wurde. „Was hast du mit ihm vor?“ fragte er Simon. „Das lass mal meine Sache sein. Er soll wissen, was ihn und seine Freunde erwartet.“ „Ich komme mit.“ Simon sah ihn an. „Warum?“ „Ich will nicht, dass du …“ Simon nickte. „Ja.. ist sogar besser. Es ist gut, wenn du als Arzt da bist.“ Er stieß Semir in den Rücken. „Los beweg dich“ Semir ging in die Richtung die Simon ihm zeigte. „Wenn Sie wirklich Arzt sind, dann sollten Sie ihn auf seinen Gesundheitszustand überprüfen.“ Ein Schlag in die Seite war die Antwort. Semir schwieg. Es ging eine Treppe runter und Semir versuchte sich die Umgebung einzuprägen. Unten kam ein Raum der mit etlichen Geräten bestückt war. Semir bekam ein sehr übles Gefühl in der Magengegend. „Was wollen wir hier?“ fragte er und seine Stimme klang heiser. „Nun… werden wir deinen Freunden zeigen, was ihnen bevorsteht.“ lachte der Mann hinter ihm. Der zweite sah Semir an. „Ich kann die Geräte erklären, wenn Sie wollen.“ „Lass das. Er muss es nicht wissen, er wird es erfahren. Mach ihn da fest.“ Er wies auf eine Kette an der Wand. „Simon… was du machst ist nicht abgesprochen…“ „Keine Namen du Idiot.“ Semir sah den Mann an. „Simon Lichtentaler… Jetzt weiß ich es wieder. Sie haben vor elf Jahren ein Mädchen entführt und vergewaltigt. Nur mit sehr viel Glück…konnte das Kind entkommen…“ „Glück? Das war kein Glück!!! Das war deine Chefin… Sie hat mich gejagt und…“ Er schlug zu. Semir ging stöhnend in die Knie. Japsend versuchte er Luft zu holen. Der Schlag war wie ein Dampfhammer. „Binde ihn an!“ brüllte Simon Markus an.


    Tom fuhr nach Hause. Er dachte darüber nach, wer der Unbekannte sein kann. Lebt Semir noch? Wie ging es ihm? Er sah in den Rückspiegel. Doch nichts fiel auf. Wir müssen ihm eine Falle stellen, dachte er. Wenn ich bei Semir wäre, dann hätten wir eine bessere Chance. Aber die Chefin wird sicher nicht zustimmen. Dann werde ich ihr nichts sagen, dachte Tom. Hotte und Dieter werden mir sicher helfen. Er griff zum Mikro und rief Hotte. „Tom? Ist was passiert?“ fragte Hotte besorgt. „Nein… Hotte ich brauche dich und Dieter bei mir.“ „Wir sind schon unterwegs.“ „ Hotte noch ein… kein Wort zur Chefin oder Andrea..“ „Schon verstanden.“ Tom parkte und ging in seine Wohnung. Auf dem Tisch lag ein Video. Irritiert sah er es an. Er hatte es nicht liegen lassen. Tom schob es ein und schaltete den Fernseher ein. Dann sah er das Band.

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  • Hotte zog Dieter beiseite. „Wir müssen sofort nach Tom.“ Dieter erschrak. „Ist was passiert?“ „Nein… so hörte er sich nicht an. Aber ich glaube er will auf eigene Faust Semir finden.“ Dieter nickte. „Also dürfen die Chefin und Andrea nichts davon erfahren. Das wird schwer… ich meine wir müssen uns einen triftigen Grund finden zu Tom zu fahren.“ Hotte nickte nur. „Ich mach das schon.“ sagte er und ging ins Büro von Anna. Nur fünf Minuten später kam er wieder raus. „Komm Dieter… wir fahren.“ sagte er und grinste ihn an. Dieter und er verließen die PAST und fuhren nach Tom. Während der Fahrt sah Dieter ihn an. „Was haste ihr denn erzählt?“ „Ach nur, das es dir nicht gut geht und ich dich zum Arzt fahre, dort warte und dann wieder zurück komme.“ „Aber mir geht es doch gut.“ „Ja… ich weiß Dieter, aber ich will Tom helfen. Also wenn wir zurück fahren, dann tu mal krank. Das kannst du doch.“ Dieter nickte. „Ja… das krieg ich hin.“ Sie hielten vor Toms Wohnung und gingen zu ihm rein. Er saß vor dem Fernseher und starrte auf das Gerät. Dieter und Hotte sahen sich an. „Tom? Was ist …“ Dieter stockte und sah ebenfalls auf den Bildschirm. „Oh mein Gott….“ stöhnte er. „Der Typ macht ihn fertig. Ich mache ihn fertig… ich bringe ihn um. Jeder Schlag den Semir erleiden muss, wird er tausendfach spüren.“ Tom weinte. „Hey… mach das aus… komm…“ Hotte zog Tom in die Küche und goß ihn ein Weinbrand ein. „Komm trink.“ Tom schluckte es runter. „Ich mach diesen Schwein fertig… ich bringe ihn um.“ Hotte sah Dieter an.


    „Andrea? Wissen Sie wo Tom ist?“ „Er ist nach Hause. Er wollte sich hinlegen.“ Anna nickte. „Ja gut… ach wenn Herzberger und Bonrath wieder da sind, sollen die zu mir kommen.“ Andrea nickte. „Ja sicher.“ Anna ging wieder in ihr Zimmer als das Telefon klingelte. „Engelhard.“ Meldete sie sich. „Sehr schön. Hast du das Foto bekommen, Anna?“ „Wer sind Sie?“ „ich bin dein größter Feind. Erinnerst du dich nicht an mich? Das wirst du… sobald du bei mir bist. Du bist nämlich die Nächste…. Ich hole dich gleich.“ Der Anrufer legte auf. Anna ging erneut zu Andrea. „Rufen Sie Herzberger, Bonrath und Tom sofort hierher… er hat sich gemeldet.“ Andrea griff zum Hörer, als etwas durch das geöffnete Fenster flog. Anna und Andrea sahen sich das Ding an. „Gott… das ist Gas… Andrea halten Sie sich was vor dem Mund!!“ schrie Anna noch, doch es war zu spät. Beide Frauen atmeten es bereits ein. Alle im Raum anwesenden Personen gingen zu Boden. Anna schloss die Augen. Sie spürte nicht mehr, dass sie aufgehoben und rausgetragen wurde.

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  • Semir lag in seinem Bett. Er starrte einfach an die Decke. Schmerzen waren überall in seinem Körper. Er schloss die Augen und versuchte sich zu konzentrieren. Er wollte weg. Er wollte hier nicht bleiben. Er versuchte sich zu erheben. Doch er schaffte es nicht. Tränen traten in die Augen. Dann hörte er die Tür aufgehen. „Nein…“ sagte er flehend. Er wollte nicht mehr. Doch er sah Markus in den Raum kommen. „Es tut mir Leid. Mein Bruder ist irre. Das habe ich jetzt verstanden. Er wird Sie nicht mehr quälen. Ich gebe Ihnen etwas gegen die Schmerzen. Sie werden schlafen. Es wird so aussehen, als dass Sie tot sind. Simon wird es nicht bemerken…“ Semir schüttelte den Kopf. Er begriff den Sinn des Gesprochenen nicht. „Tun Sie… tun Sie es nicht… ich …“ „Ganz ruhig. Das Mittel braucht einige Zeit, bis es wirkt. Es geht langsam….“ Doch wieder ging die Tür auf. Simon kam herein und trug eine Frau in den Raum. Semir erkannte Anna. Simon sah Markus an. „Was willst du hier? Du sollst ihn in Ruhe lassen.“ brüllte er Markus an. „Ich kann diese Sache nicht mehr unterstützen. Du schlägst ihn tot.“ „Ja Na und? Was interessiert es dich denn? Raus hier!“ Er stieß Markus aus dem Raum und sah dann auf Semir. „Na…. Geht es uns gut?“ fragte er böse lachend. „Ich habe Gesellschaft für dich mitgebracht. Sie wird dir die letzten Stunden versüßen.“ Er lachte und verschwand wieder.

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  • extra für Littlegitti :baby:


    „Du gehst da nicht noch einmal rein. Er kann das vertragen. Er ist hart im Nehmen. Was wolltest du machen? He? Ihm eine Spritze geben? Wolltest du ihm die Schmerzen nehmen? Ich habe jetzt schon zwei hier. Der dritte kommt auch noch und dann dann werden sie alle drei sterben….“ Er lachte irre und Markus bekam Angst. Angst vor seinem eigenen Bruder. „Du bist wahnsinnig… du tickst nicht mehr richtig.“ „Ich? Ich bin wahnsinnig? Nein, mein Lieber. Ich bin nur voller Hass und Rachegefühle. Sie hat mich hinter Gitter gebracht mit Hilfe von diesen beiden Kollegen. Er wird dafür am meisten leiden, die anderen dürfen sogar zusehen. Er wird schreien und mich um den Tod anflehen verstehst du?“ Markus nickte nur. „So und nun verschwinde! Den Rest mache ich.“ Er ging wieder ins Zimmer und hob Anna auf das Bett von dem er Semir brutal runterzog. „Du brauchst das Bett nicht.“ lachte er. Anna lag in tiefer Bewußtlosigkeit. Dann beugte er sich zu Semir runter. „Du bekommst gleich auch eine Liegemöglichkeit. Aber sie wird dir sicher nicht gefallen.“ Semir antwortete nicht.


    „Tom? Erkennst du die Gegend?“ Tom sah einfach nur in den Raum. „Tom? Hey… komm schon.“ „Was? Was hast du gesagt?“ „Hier sieh doch mal… im Hintergrund… da ist doch was.“ Das Telefon klingelte. „Ja?“ fragte Tom. „Tom…. Tom… die Chefin… sie ist weg.“ „Andrea? Was ist los?“ fragte er verdutzt ins Telefon. „Ich… komm bitte…“ Tom legte auf. „Wir müssen sofort zur PAST. Er hat die Chefin geholt.“ Hotte und Dieter sahen sich entsetzt an. „WAS?“ riefen beide wie aus einem Mund. Sie rasten zur PAST. Dort sahen sie Andrea am Boden sitzen. Blass und verweint. „Andrea? Was ist passiert?“ „Ich… wir saßen hier und haben die Fälle gesichtet. Dann klingelte das Telefon und sie ging ran. Danach kam sie zu mir. Ich … Ich hatte das Fenster auf, weil es so stickig war. Und dann flog was rein und danach bin ich eingeschlafen. Als ich wieder zu mir kam, war die Chefin weg. Das hier hat dieser Jemand hier gelassen…“ Sie reichte Tom einen Zettel. Er sah rauf. „Nr. 2“ stand drauf. Er sah Hotte und Dieter an. „Okay… Dieter das Videoband kommt sofort nach Hartmut… er soll alles sehen und dann Vergrößerungen der Umgebung machen, wo Semir ist. Wir müssen endlich was finden.“ Andrea sah ihn an. „Video? Von Semir? Er lebt noch?“ Tom nickte. „Ja er lebt. Und ich werde ihn und Engelhard rausholen.“ „Darf ich es sehen?“ fragte Andrea mit verweinter Stimme. „Nein… es ist wirklich nichts für dich. Verstehst du?“ Andrea nickte. Hotte fuhr das Band zur KTU.


    Hartmut sah als Hotte und Dieter kamen, auf. „Na das ist ja ne Überraschung. Wo sind den Tom und Semir?“ „Hartmut… die brauchen deine Hilfe.“ Hartmut nickte. „Ja wie immer. Okay. um was geht es diesmal?“ Hotte klärte Hartmut auf und mit jedem Wort wurde seine Miene härter. „Okay… wo ist das Band?“ Hotte gab es ihm. „Ich sehe mir jede Sequenz an.“ Hartmut legte los. Hotte und Dieter sahen ihn über die Schulter. „Hey.. .so geht das nicht.“ „Aber wir wollen doch helfen.“ „Nee… nicht so… passt auf. Ich rufe euch an, ich mache in paar Bilder und vergrößere die Bilder.“ Hotte und Dieter nickte. „Gut, wir fahren in die PAST. Ach und Hartmut… kein Wort über die Bilder zu Andrea.“ Hartmut nickte und arbeitete weiter.

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  • „Chefin?“ sagte Semir leise. Anna schlug die Augen auf. „Semir? Gott sei Dank… Sie leben. Mein Gott… was hat er mit Ihnen gemacht? Wissen Sie wer es ist?“ Semir nicke. Simon Lichtenthaler.“ „Der Simon Lichtenthaler? Gott… nun wird einiges klar. Kommen Sie… Setzen Sie sich hin.“ Sie zog Semir auf einen der Stühle. „Deshalb will er sich an uns rächen.“ Semir nickte. „Ich hab damals mit diesem Fall zu tun gehabt. … dieser Arzt… der mich beim Unfall behandelt hat… er ist sein Bruder Markus. Er wollte mir etwas spritzen, als Simon Sie reinbrachte… Er sagte etwas, es sei als ob ich tot wäre…Simon hat ihn daran gehindert.“ „Wissen Sie wo wir hier sind?“ „Nein… bisher hab ich nicht viel mehr gesehen, als diesen Raum. Wir müssen weg. Wenn er Tom bekommt, dann…welchen Tag haben wir heute?“ „Den 16.“ „Ich bin schon zwei Tage hier?“ fragte Semir verwundert. „Ja…. seit dem suchen wir Sie schon. Heute hat er mich mitten aus der PAST geholt. Er hat Betäubungsgas geworfen und…nun bin ich auch hier. Aber jetzt sind wir zu zweit und werden gemeinsam gegen diese Männer kämpfen. Wo sind Ihre Sachen?“ Semir zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht.“ gab er zu.


    Tom saß im der PAST. Er sah Andrea an, die verzweifelt hin und her lief. „Andrea setzt dich doch hin.“ „Nein… ich kann nicht sitzen. Ich muss wissen was mit Semir und mit der Chefin ist. Der Typ, der die beiden hat, ist wahnsinnig.“ Toms Telefon klingelte und er meldete sich. „Na… schon unruhig?“ fragte ihn eine männliche Stimme. „Wo sind Anna Engelhard und Semir?“ „Komm zu mir… du wirst sehen, dass es ihnen noch gut geht.“ Lachte der Mann am anderen Ende. „Bitte… lassen Sie mich mit Semir oder Anna reden.“ Doch der Mann hatte schon aufgelegt. Hartmut kam zu Tom. „Tom… ich glaub ich hab was.“ Tom sah ihn an. „Was?“ „Hier… dieser Hintergrund. Er ist ziemlich bekannt.“ Tom sah gar nicht auf die Bilder, weil Semir darauf zu sehen war. „Tom… sieh es dir… komm schon.“ „Hartmut… ich kenne die Bilder. Ich habe das Video gesehen.“ „Ja schon… aber hier im Hintergrund… Mensch Tom… nun sieh doch mal hin!“ Hartmut wurde laut und Tom sah ihn an. „Was war das?“ Hartmut verstand nicht. „Was meinst du?“ „Du hast mich angebrüllt?“ „Was ach quatsch hat du nur mißverstanden. Zurück zu den Bildern.“ Tom nickte und nun sah er auch drauf. „Hier… dieses Ding gibt es nicht überall. Es ist ein Warnzeichen. Ich habe alle Zeichen durchgesehen. Es ist ein Zeichen für Lachgas.“ „Lachgas? Aber das gibt es doch nur in Krankenhäusern.“ „Richtig, Tom. Und deshalb müssen wir sämtliche Krankenhäuser absuchen.“ „Das haben wir doch schon getan. Er ist in keinem der Häuser.“ „Hast du auch die Krankenhäuser eingeschlossen, die geschlossen sind? Nicht mehr im Betrieb?“ Tom sah ihn erstaunt an. „Hartmut du bist der Beste.“ Tom rannte raus.

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  • „Hotte, Dieter, Andrea… ich brauch umgehend eine Liste aller außer Betrieb genommenen Krankenhäuser.“ Rief er durch das Büro. Die drei sagten nichts und machten sich direkt an die Arbeit. Tom selbst rief Aher an. „Professor Aher, haben Sie die Akten durch?“ „Ja… aber ich bin mir sicher, dass es kein Arzt meiner Klinik ist.“ „Professor…. Wir haben einen Hinweis, das meine Kollegen in einem alten Krankenhaus sind.“ „Ihre Kollegen? Sie meinen Ihr Kollege.“ „Nein Kollegen. Der Mann, der Gerkhan entführt hat, hat auch Anna Engelhard entführt.“ „Das sind ja schlechte Neuigkeiten.“ „Wer war als Notarzt für den Unfall eingeteilt?“ „Dr. Markus Lichtenthaler.“ „Lichtenthaler? Der Name kommt mir sehr bekannt vor. Wo wohnt der Doktor?“ „Aber Herr Kranich, das geht nun wirklich zuweit.“ „Wie weit ich gehen kann, weiß ich selbst. Sagen Sie mir die Adresse, oder Sie sind wegen Beihilfe zum zweifachen Mord dran.“


    Tom legte auf .Aher hat ihm die Adresse von Markus Lichtenthaler gegeben .Er selbst fuhr mit Hotte und Dieter hin. Die Wohnung war leer. Nicht einmal Möbel standen darin. Tom sah zu Hotte. „Das ist eine Farce… er hat hier nie gewohnt…“ Hotte legte ihm die Hand auf die Schulter. „Wir werden beide finden. Wichtig ist aber, dass er dich auch nicht bekommt.“ „Ich weiß…. Lichtenthaler… der Name… irgendwas sagt mir der Name… Andrea… Andrea muss sofort überprüfen, ob es einen Lichtenthaler gibt.“ Hotte nickte und gab es durch. Nur kurz darauf kam Andrea über Handy. „Tom… es gibt einen Lichtenthaler. Er ist vor vier Monaten aus dem Gefängnis entlassen worden. Er saß wegen Entführung und sexuellen Missbrauch einer 11jährigen im Knast. Das Mädchen leidet bis heute darunter. Aber er ist nie von Semir oder von dir gestellt worden. Anna Engelhard hatte ihn damals festgenommen.“ „Deshalb haben wir den Fall auch nicht in Betracht gezogen. Dieser Typ will uns damit auf eine falsche Fährte locken. Haben wir die Adresse von Lichtenthaler?“ „Leider nein. Aber er hat einen Bruder…“ „Ja ich weiß… wir sind gerade in dessen Wohnung. Sie ist leer.“ Er legte auf.


    Semir und Anna sahen sich an, als die Tür aufging. Simon kam herein. Er hielt eine Waffe in der Hand und ging zu Semir. „Komm!“ „Lassen Sie Ihn!“ schrie Anna ihn an. „Was? Willst du Schlampe mir Befehle geben?“ brüllte Simon sie an und ging auf sie los. Doch bevor er sie schlagen konnte griff Semir, trotz der Schmerzen ein. Er versuchte ihn zu überwältigen und die Waffe zu bekommen. Eine Rangelei begann. Simon gewann die Oberhand und schlug Semir mit der Waffe ins Gesicht. Doch nun kam Anna ins Spiel. Sie trat Simon und traf sein Schienbein. Er schrie auf und Anna trat weiter. Als sie ihn im Schritt traf und er sich vor Schmerzen krümmte, nahm sie die Waffe. „Semir! Kommen Sie….. na los, kommen Sie….“ Sie zog Semir hoch. Die Nase blutete und Semir konnte kaum etwas sehen. Simon wimmerte. Anna zielte mit der Waffe auf Simon. „Keine Bewegung“ stieß sie vor. „Semir… sind Sie soweit fit, hier raus zu kommen?“ Semir nickte nur, doch Anna sah dass er absolut nicht in der Lage war. Sie überlegte kurz. „Los! Rauf auf das Bett!“ fauchte sie Simon an.

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