Schlüsselbotschaft

  • Schlüsselbotschaft


    Semir war auf der Autobahn in Richtung PAST unterwegs. Er fuhr auf einen der Rastplätze und hielt kurz an, stieg aus und betrat das Toilettenhäuschen. Dann sah er in die Kabinen. Eine war ekelhaft dreckig und so benutzte er die zweite. Als er fertig war sah er dass aus dem Spülkasten etwas rausragte. Seine Neugier siegte und er zog einen Brief heraus. Er öffnete ihn und entnahm den Inhalt. Es war ein kleiner Schlüssel. Wer kommt auf die Idee, einen Schlüssel in dem Spülkasten zu verstecken, fragte er sich. Da er von berufswegen sehr neugierig war sah er sich den Schlüssel an und kam zum Entschluss diesen mitzunehmen. Er steckte ihn ein und verließ das Toilettenhäuschen wieder.


    Zur gleichen Zeit kamen drei andere Männer ebenfalls am Rastplatz an. Sie sahen den Wagen von Semir und sie sahen, dass ein Wagen bereits auf dem Platz stand. Der Fahrer lachte. „Warte bis der Typ raus ist, dann holen wir uns den Schlüssel und dann ab zum Schließfach, Stoff raus und gut ist.“ „Ich hoffe nur es ist alles da.“ „Peter gehst du rein?“ Der Angesprochene nickte und stieß an der Tür mit einem Mann zusammen. „Oh…Entschuldigung“ murmelte dieser und Peter ging weiter. Peter ging in die Kabine wo der Schlüssel versteckt sein sollte. Doch als er den Spülkasten öffnete sah er nichts. Wütend verließ der die Toilette und ging zu seinen Freunden. „Da ist kein Schlüssel.“ „Mist verdammt. Normalerweise kann man sich auf Alex einhundert Prozent verlassen.“ „Dann bleibt ja nur eins… dieser Typ der eben aus dem Haus kam. Vielleicht hat er den Schlüssel genommen.“ „Verdammt wie kriegen wir den Typen?“ „Das ist kein Problem. Ich hab mir das Kennzeichen gemerkt, Weiß nicht warum, aber ich hab es getan.“ meinte Lutz vom Rücksitz. Peter und Toni sahen ihn an. „Perfekt. Damit finden wir ihn.“ Sie fuhren wieder auf die Autobahn.

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    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
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  • so kurz vor Cobra noch ein kleines stück.


    Semir kam in der PAST gleichzeitig mit Tom an. Dieser stellte seinen Mercedes direkt neben den BMW ab. „Guten Morgen.“ rief Tom fröhlich aus, obwohl Semir ihn eigentlich als Morgenmuffel kannte. „Morgen Tom. Alles klar?“ „Ja sicher. Und bei dir?“ „Och ja… nur komme ich bei Andrea nicht weiter.“ Tom grinste. Er hat schon vor einiger Zeit gemerkt, dass Semir sich in die hübsche Andrea, die Sekretärin der Chefin, verguckt hatte. Sie waren auch schon mal zusammen, aber irgendwie klappte das nicht so richtig. So trennten sie sich wieder und nun versuchte Semir sie erneut zu erobern, doch Andrea hielt stand. „Na das packst du schon. Warte einfach ab.“ „Ja du hast leicht reden. Die ist schlimmer wie ein Eisblock.“ „Na komm…. Wir müssen auf die Autobahn.“ „Ja, schon gut.“ Semir warf erneut einen Blick auf Andrea, doch diese sah ihn nicht an. „Weiber!“ fluchte Semir wütend. Tom grinste nur breit. Im Auto drehte Semir den Schlüssel in der Hand, den er auf der Toilette gefunden hatte. Tom sah ihn an. „Was hast du da? Einen Zweitschlüssel deiner Wohnung?“ Semir lachte „Quatsch... den hab ich auf der Toilette am Rastplatz gefunden. War im Spülkasten versteckt in einem Umschlag.“ „In einem Umschlag? Wer macht denn so was?“ „Das frage ich mich auch. Aber Leute die so etwas machen, verbergen etwas. So wie dieser Schlüssel aussieht, könnte er zu einem Schließfach gehören.“ Tom nickte. „Und nun willst du alle Schließfächer in Köln und Umgebung überprüfen oder was?“ „Nee... aber ich würde zu gern wissen, was darin ist. Na ja.... irgendwann.“ „Hey... pennt der.“ Tom stieg so heftig auf die Bremse, das Semir der Schlüssel aus der Hand rutschte und auf den Wagenboden fiel. Er fiel in eine ziemlich unübersichtliche Stelle. „Mist... er ist weg.“ „Wer?“ „Der Schlüssel. Er ist runter gefallen.“ „Na ich finde ihn beim Waschen des Wagens sicher wieder.“ Semir nickte.


    „So... unser Freund heißt Semir Gerkhan. So weit das Kennzeichen. Wir wissen wo er wohnt. Eine kleine Wohnung in Leverkusen. Wir werden ihn heute mal besuchen und den Schlüssel abnehmen.“ sagte Toni der gerade auflegte. „Toni? Woher hast du diese tollen Kontakte?“ „Ach... das ist eine der Versicherungsgesellschaften gewesen. Ich hab denen erzählt dass ich den Wagen von Herrn Gerkhan beschädigt hätte und ihn nun persönlich aufsuchen möchte. Tja... und er hat mir gesagt, dass es sehr nett ist und mir die Adresse gegeben.“ Lutz lachte leise auf. „Was für ein netter Zeitgenosse. Dann sollten wir uns mal auf den Weg machen. Bevor unser Freund auf die Idee kommt, das Schließfach zu öffnen.“ Toni nickte. „Ja... machen wir. Aber keine unnötige Gewalt.“ „Klar.“ grinste Lutz. Sie fuhren los und parkten vor Semirs Wohnung. Lutz und Toni stiegen aus, während Peter im Wagen sitzen blieb und die beiden warnen sollte wenn Semir auftaucht. Toni knackte das Schloss sehr professionell ohne Spuren. Sie betraten die Wohnung. „Hmm... Geschmack hat er. Das muss man sagen.“ Nickte Lutz anerkennend als er das Wohnzimmer betrat. Sie durchsuchten alle Schubladen und Schränke. Alles warfen sie achtlos auf den Boden. Tonis Handy klingelte. „Er kommt gerade heim.“ „alles klar.“ sagte er nur zur Antwort und gab Lutz ein Zeichen. Beide postierten sich an der Tür.

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  • So noch ein kleines Häppchen zum Schlafen..... angenehme Träume, sag ich da nur.


    Semir fuhr in die Garage und stellte seinen Wagen auf den Parkplatz ab. Er stieg aus und ging zum Fahrstuhl. Sein Handy klingelte. Er sah auf dem Display dass es Tom war. „Ja was gibt es denn?“ „Semir? Wo bist du denn gerade?“ „Ich bin zuhause… also in der Garage vom Haus. Warum?“ „Nun ich wollte dich fragen, ob du Lust hättest mit mir auf Tour zu gehen?“ Semir grinste leicht. „Ja warum nicht. Ich zieh mich nur schnell um und dann komm ich zu dir.“ „Nee… ich komm zu dir.“ „Alles klar. Dann bis später.“ Semir legte auf und fuhr in die neunte Etage. Er schloss seine Wohnungstür auf und betrat den Flur. Als er den Lichtschalter betätigte sah er das Chaos in seiner Wohnung. Mit der Waffe in der Hand schlich er durch seine Wohnung. Er ging fassungslos ins Wohnzimmer und als er die Tür passiert hatte, spürte er eine Bewegung hinter sich. Er wollte sich umdrehen, das explodierte etwas an seinem Kopf. Das nächste was kam, war Dunkelheit.

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  • Toni sah auf den Mann am Boden. „So dann wollen wir mal sehen, wo du den Schlüssel hast.“ sagte er grinsend und durchsuchte Semir. Er sah dabei auf die Waffe. „Hey… ich werde verrückt. Das ist ein Bulle…. Ein gottverdammter Bulle“ „Egal… hat er den Schlüssel?“ Toni schüttelte den Kopf „Nee…. nichts. Verdammt. Was machen wir denn jetzt?“ „Warum hast du auch so hart zugeschlagen? Wir müssen warten bis er wach ist oder wir kommen wieder.“ „Nee. ist mir zu heiß. Wir hauen ab und werden ihn ab sofort beobachten. Sobald er am Schließfach ist…zack… schlagen wir zu.“ Lutz lachte leise. „Eine bessere Idee…. Wir werden ihn ausquetschen…. Er wird uns verraten wo der Schlüssel ist und dann machen wir ihn kalt.“ „Du willst ihn umbringen?“ „Nein…. Nicht umbringen. Ich meine wir stellen ihn kalt. Ich hab keinen Bock auf der Liste von dem zu stehen. Sieh mal nach von welchem Revier der ist.“ Toni zog Semirs Brieftasche raus. „Ah hier… Kripo Autobahn.“ „Okay….Los wir bringen ihn erst einmal zum Sessel und machen den Jungen wach.“ „Nee… lass uns erst mal abhauen. Irgendwie hab ich ein sehr ungutes Gefühl. Den Knaben krallen wir uns ein anderes mal.“ Lutz nickte. „Okay. Hauen wir ab.“


    Tom fuhr los. Wenn er sich beeilte konnte er gegen zehn bei Semir sein. Sie würden dann ein paar Kneipen besuchen und anschließend schlafen gehen. Beide hatten ja ab morgen Nachtdienst. Er sah auf die Uhr. „So und nun ab auf die Piste und mal sehen, was für Bräute rumlaufen.“ Grinste er leicht und verließ die Wohnung. Sein Wagen stand direkt vor der Tür und er fuhr auf die Autobahn. Wenn er gut durchkam, dann war er pünktlich bei Semir. Er kam sehr gut voran. Und war endlich vor Semirs Wohnung. Doch nun hieß es wieder Parkplatz suchen. Er fuhr dreimal um den Block. „Endlich“ stöhnte er, als er sah wie zwei Männer das Haus verließen und in einen Wagen stiegen. Er wartete und setzte sich in die Parklücke. Er stieg aus und schloss den Wagen ab. Dann ging er ins Haus. Da er einen Schlüssel für Semirs Wohnung hatte, brauchte er nicht zu klingeln. Vor der Tür tat er es trotzdem. Doch Semir öffnete nicht. „Stehst wohl unter der Dusche“ murmelte Tom und öffnete die Tür mit seinem Schlüssel. „Semir?“ rief er als er das Chaos sah. Keine Antwort. „Scheiße“ er griff zum Handy und rief die Kollegen an. Dann ging er ins Wohnzimmer, wo Semir am Boden lag. Vorsichtig drehte Tom ihn um. „Hey… Semir? Komm wach auf. Ist doch unbequem am Boden.“ Er tätschelte das Gesicht von Semir. Endlich schlug er die Augen auf. „aua!“ kam von ihm als erstes. „Bist du okay?“ „Tom? Ja… ich glaub schon…Aua…“ „Na komm…. Ich helfe dir hoch. Was ist passiert?“ „Ich weiß nicht genau. Wir haben telefoniert, ich bin rein sah das Chaos und dann gingen die Lichter aus.“ stöhnte Semir. Tom sah sich um. „Die scheinen was gesucht zu haben. Eine Ahnung was?“ „Nee…. überhaupt nicht.“ „Gut… die Spurensicherung ist gleich hier. Muss ich einen Arzt rufen?“ „Quatsch. Geht schon. Mir ist nur übel.“ „Leg dich besser hin.“ „Aber wir wollten doch raus…“ „Semir das kannst du eh vergessen. Du mit deinem Schädel kannst eh jetzt kein Bier trinken.“ „Das werden die Kerle mir büßen.“ „Kerle?“ „Ja sicher… es waren mindestens zwei.“ „Weißt du was die gesucht haben?“ „Sicher den Schlüssel. Hast du ihn?“ „Ja... lag im Fußraum. Es wird langsam interessant. Mal sehen ob wir herausfinden wohin der Schlüssel gehört. Dann sehen wir nach was drin ist.“ Semir legte sich auf das Sofa. Tom holte ein Cool-pad und legte es ihm in den Nacken. „Hast du jemanden erkannt?“ „Nein... die haben sofort zugeschlagen.“

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  • „Fuck....!!!“ brüllte Toni. „Ausgerechnet ein Bulle krallt sich den Schlüssel. Wenn der das Schließfach öffnet, dann sind wir geliefert. Der Kunde will den Stoff haben.“ „und wie willst du dran kommen?“ „Na wir werden den Bullen beobachten und dann mal sehen.“ meinte Lutz. Toni nickte. „Okay... das machst du. Sobald du die Möglichkeit hast, ihn abzufangen und den Schlüssel zu kriegen, schlag zu.“ Lutz nickte. Peter sah von einen zum Anderen. „Hey..... ihr bringt ihn aber nicht um.“ Lutz lachte laut auf. „Natürlich nicht. Bullenmord ist das Schlimmste was es gibt. Da bist du Freiwild und der Richter zeigt überhaupt keine Milde. Wir werden ihn nur den Schlüssel abnehmen und dann... holen wir uns den Stoff und verschwinden.“ Peter nickte. „Gut, dann bin ich dabei.“ „okay.... Lutz hau ab und sieh zu, dass du ihn erwischt. Mach ihm klar, dass es besser ist, uns den Schlüssel zu überlassen.“ Lutz nickte und verschwand.


    Tom saß bei Semir im Wohnzimmer. Hartmut kam mit seinem Team an und machte sich an die Arbeit. Nur zwei Stunden später war die Wohnung wieder in einem bewohnbaren Zustand. Semir war blass und Tom machte sich Sorgen um ihn. „Willst du nicht doch besser zum Arzt?“ „Quatsch. Ich hab schon öfter etwas auf die Glocke bekommen.“ Tom nickte. „Schon, aber...“ „Lass mal. Ich leg mich gleich hin und gut ist.“ „Soll ich hier bleiben?“ „Nein... nicht nötig.“ „Wirklich nicht?“ „Nein Tom. Ich komm schon klar. Was ist mit dem Schlüssel? “ „Ich gebe ihn Andrea... vielleicht findet sie heraus, wo der hingehört. Dann können wir morgen auf die Suche nach dem Schloss gehen.“ Tom erhob sich und nickte. „Du bleibst am besten morgen zuhause.“ „Mal sehen.“ „Nein nicht mal sehen. Ich kann auch allein nach dem Schließfach schauen.“ Semir nickte. „Okay... ich bleib morgen zuhause.“ „Sehr gut. Ich komme nach Feierabend zu dir.“ Semir schloss die Augen. In seinem Kopf schien eine ganze Meute an kleinen Männchen zu sein, die mit dem Hammer ständig zuschlugen. Tom spürte dass und meinte nur, er solle Aspirin rein werfen und liegen bleiben sollte. Semir nickte nur. Tom verließ ihn mit Hartmut. Semir schlief kurz darauf ein.


    Lutz stand vor der Tür und sah dem Treiben zu. Er wartete bis alle weg waren. Lächelnd sah er auf den Ersatzschlüssel der Wohnung, den er hat mitgehen lassen. So kam er ins Haus ohne dass es auffiel. Als er sicher war, das nur der Bulle in der Wohnung war, betrat er das Haus. Vor Semirs Tür lauschte er kurz. Er hörte nichts. Leise steckte er den Schlüssel ins Schloss. Fast lautlos öffnete er die Tür. Er betrat die Wohnung und verschloss die Tür wieder. Im Wohnzimmer sah er den Mann liegen. Er trat zu ihm und sah ihn an. Der Bulle schien zu schlafen. Lutz zog seine Waffe und zielte auf Semir. Dann tippte er ihn an. Erschrocken öffnete dieser die Augen und sah in die Mündung. „Nicht einen Ton, klar?“ Semir nickte.

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  • „Sehr gut. Du hat etwas, das mir gehört. Ich hätte es jetzt gern zurück.“ „Ich weiß nicht.... was Sie meinen?“ „Wirklich nicht? Okay.... auf dem Rastplatz gestern Morgen da hast du doch was genommen. Berufliche Neugierde vielleicht.“ Semir wollte sich aufsetzten, doch als Lutz den Waffenhahn spannte blieb er doch liegen. „Ich... den Schlüssel?“ Lutz nickte. „Na die Zellen funktionieren wieder. Ja... genau. Den Schlüssel. Wo ist er?“ „Nicht hier. Ich hab ihn im Büro.“ Lutz lächelte leicht. Er drehte sich etwas um. Semir nutzte seine Chance und trat ihm die Waffe aus der Hand. Lutz war so verwundert, dass er es ziemlich spät realisierte, doch dann schlug er zu. Er traf Semir empfindlich und nagelte ihn am Boden fest. Dann prasselten die Schläge auf Semir ein. Lutz hatte die Arme von Semir mit den Beinen festgeklemmt und so konnte Semir sich nicht schützen oder zur Wehr setzen. Nach einigen Minuten ließ Lutz ab. Er nahm seine Waffe und sah auf Semir, der sich vor Schmerzen am Boden krümmte. „Wir sehen uns wieder.“ hörte er den Mann sagen. Dann verschwand er und Semir blieb allein zurück.


    Tom lag bereits im Bett, als das Telefon klingelte. „Egal wer dran ist. Leg besser wieder auf, bevor ich richtig sauer werde.“ grummelte er ins Mikro. „Tom...ich...brauche .... Hilfe...“ Beim Klang von Semirs Stimme war Tom hellwach. „Hey... du hörst dich gar nicht gut an. Was ist los?“ „ich...hatte.... Besuch....“ „Warte ich komm zu dir.“ Tom beendete das Gespräch und zog sich schnell an. Dann fuhr er zu Semir. Er benutzte seinen Schlüssel. Als er vor ihm stand erschrak er. Semirs Gesicht war von den Schlägen gezeichnet. Getrocknetes Blut war noch zu sehen, obwohl Semir sich bereits etwas gewaschen hatte. Semir hielt sich die Rippen und krümmte sich. „Der Mistkerl hat mich zusammengefaltet.“ stöhnte er. „Brauchst du nen Arzt?“ Semir schüttelte den Kopf. „Ich hab eine verdammte Wut. Der ist in meine Wohnung, ohne dass ich es mitbekommen habe. Der hat nen Schlüssel benutzt.“ „Du solltest das Schloss umgehend austauschen lassen.“ Semir nickte und verzog sein Gesicht. „Ich bring dich erstmal zum Arzt.“ „nein... ist nicht nötig.... geht schon.“ „Okay. Beschreib den Typen.“ „Er war ungefähr 180 cm, blond, blaue Augen, ohne Akzent. Er wollte den Schlüssel haben.“ „Na dann wird es umso dringender zu erfahren wohin der Schlüssel gehört und was darin ist. Ich bleib heute bei dir.“ Semir nickte nur.

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  • Am nächsten Morgen sah Semir nicht besser aus. Sein Auge und die Lippe waren geschwollen. „Du siehst aus, als wärest du in eine Lawine geraten.“ meinte Tom und machte Kaffee für beide. „Ja... ich fühl mich auch so.“ murmelte Semir etwas unverständlich. Nach dem Frühstück fuhren beide zur PAST. Andrea sah Semir an und erschrak. Tom erklärte was vorgefallen war. „Ich weiß wohin der Schlüssel gehört. Schließfach 1370 im Kölner Hauptbahnhof.“sagte Andrea. Semir nickte vorsichtig und fuhr mit Tom zum Hauptbahnhof. Weder er noch Tom bemerkten, dass sie beobachtet wurden. In der Halle des Bahnhofs war reger Betrieb. Reisende rannten zu den Bahnsteigen, während die Ankommenden den Ausgang stürmten. Tom und Semir gingen zu den Schließfächern und öffneten das Fach mit der Nr. 1370. Eine blaue Reisetasche kam zum Vorschein. Semir zog sie raus und öffnete sie. Darin waren mehrere Tüten mit weißem Pulver. Er nahm einige Tüten raus und legte sie in eine mitgebrachte Tasche. Semir sah Tom an. „Das würde ich auch gern wiederhaben wollen.“ murmelte er und testete das Zeug. „Heroin.“ sagte er nur. Tom nickte. „Dann ab damit.“ Semir nahm die Tasche und sie verließen den Bahnhof. Sie gingen zu ihrem Fahrzeug und wollten gerade einsteigen, als es hinter ihnen eine Bewegung gab. „Wenn sich einer von euch auch nur wagt mit dem Finger zu wackeln, schluckt der Andere die Kugeln“ sagte ein Mann, der sich direkt hinter ihnen befand. Semir und Tom versteiften sich.


    „Bring mir die Tasche!“ forderte der Mann Semir auf. Dieser nickte und ging mit der Reisetasche zu dem Mann. „Abstellen!“ Semir stellte sie auf den Boden. Er hatte die Stimme erkannt. Es war der Mann von gestern Abend. „Zurück zum Wagen und die Hände hinter den Kopf.“ Semir tat alles was der Mann wollte, denn er hatte das Maschinengewehr gesehen, womit dieser auf Tom und ihn zielte. Als Semir am Wagen stand drückte der Mann ab. Semir und Tom warfen sich sofort in Deckung, doch der Mann wollte nur den Wagen treffen. Das Ergebnis waren vier platte Reifen. Dann hörten sie nur, wie ein Fahrzeug mit quietschenden Reifen die Garage verließ. Tom und Semir erhoben sich und rannten auf einen Wagen zu, der gerade angekommen war. „Kripo Autobahn. Wir brauchen Ihr Auto.“ rief er und zog den Fahrer kurzerhand aus dem Wagen. Dieser konnte nur verwundert zusehen, wie sein Auto mit den beiden Kommissaren verschwand.

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  • Semir nahm sein Handy und rief die Zentrale an. „Semir hier. Wir brauchen Hilfe. Wir sind im Augenblick hinter einem dunkelgrünen Chrysler Voyager. Brauchen dringend Unterstützung. Befinden uns auf der Neusser Straße Richtung Stadtauswärts.“ „Semir? Was ist denn los?“ hörten sie die Chefin sprechen. „Chefin im Schließfach war Heroin versteckt.... wir haben es rausgeholt und wollten es gerade einladen, als wir überfallen wurden. Der Mann, der mich gestern bereits besucht hat, hat auf unser Auto geschossen und die Reifen geplättet. Wir sind derzeit mit einem Fremdfahrzeug unterwegs.“ „Lassen Sie um Himmelswillen den Wagen ganz.“ „Wir geben unser Bestes, Chefin. Aber Tom fährt…“ „Verstärkung ist unterwegs.“ „Der Fahrer ist bewaffnet.“ „Okay. Ich gebe es direkt weiter.“ Semir beendete das Gespräch. Er sah Tom an. „Was ist... gib Gas.“ „Ja sicher... der schießt doch auf uns.“ Semir zog seine Waffe. „Dann schieße ich auch.“ „Ja aber nicht hier. Der Verkehr ist zu groß. Wir gefährden die Anderen noch.“ „Setz dich neben ihn, sobald wir auf der Autobahnauffahrt sind.“ Tom nickte. Semir kurbelte das Fenster runter. Dann war es soweit. Tom zog mit dem Wagen auf gleiche Höhe und Semir zielte den Fahrer an. Dieser sah es und versuchte zu entkommen, dabei geriet er ins Schlingern und verriss das Steuer. Er geriet auf Toms Spur und rammte den Wagen. Tom bekam nun ebenfalls Probleme und hatte alle Hände voll zu tun, den Wagen wieder unter Kontrolle zu bekommen.



    „Hey! Bleib dran.“ „Ja du Schlauberger... Willst du fahren?“ „Der haut ab!“ Tom bekam den Wagen wieder unter Kontrolle und trat das Pedal durch. Semir kurbelte das Schiebedach auf. „Ich geh rüber!“ Tom sah ihn an. „Bist du wahnsinnig? 1. Bsit du nicht gerade fähig es zu machen, der hat dich erst zusammen gefaltet und…wenn der dich abknallt...“ „Dann schieß ich zurück. Los fahr gleich auf!“ Er konnte Semir nicht zurückhalten, das wußte er bereits. Tom holte den Wagen ein und schaffte es den Wagen auf gleicher Höhe zu bringen. Der Fahrer schien Probleme mit der Waffe zu haben. „Ha.... Ladehemmung. So mein Freund... nun bist du dran.“ grinste Semir und machte sich sprungbereit. Dann stieß er sich ab und landete auf dem Dach des Chrysler Voyager. Er konnte die Seitentür öffnen und so in den Wageninnenraum gelangen. Tom sah ihm gespannt zu und versuchte den Fahrer abzulenken. Semir zog erneut seine Waffe und presste sie dem Fahrer in den Nacken. Tom überholte den Wagen und wollte ihn ausbremsen, doch der Fahrer trat das Gaspedal erneut durch und konnte an Tom vorbeiziehen. „Verdammt!“ brüllte Tom und schlug aufs Lenkrad.

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  • „HALT AN!“ schrie Semir den Fahrer an. Doch dieser lachte nur. „Willst du mich abknallen? Während der Fahrt?“ Der Fahrer hatte Recht. Semir würde nicht schießen, nicht bei Tempo 130. Der Fahrer machte eine heftige Lenkbewegung und Semir, der immer noch im Wagen stand, konnte sich nicht halten. Er stürzte nach hinten, schlug mit dem Kopf gegen den Türholm, verlor die Waffe und sah für einen Augenblick Sterne. Die Seitentür fiel ins Schloss und er hörte das Klicken der Türverriegelung. Er suchte seine Waffe. „Was willst du jetzt machen? Du bist mit mir im Wagen eingeschlossen. Na los! Schieß doch! Ach hab ich ganz vergessen zu erwähnen. Deine Waffe ist ja hier vorn.“ lachte ihn der Fahrer aus. Semir sah dass seine Waffe in den Fußraum des Beifahrers gefallen war. Er versuchte ranzukommen, aber wieder machte der Fahrer eine Lenkbewegung. Semir fiel erneut hin. Er sah wie Tom versuchte den Wagen wieder einzuholen, aber es gelang ihm nicht. „Halten Sie an! Es bringt doch nichts!“ versuchte Semir den Mann zum Aufgeben zu bewegen, doch dieser interessierte es überhaupt nicht, was sein ungewollter Passagier sagte.


    Tom konnte nicht sehen, was sich im Raum des Fahrzeugs tat, aber er hoffte inständig, das Semir den Fahrer dazu zwingen konnte, endlich rechts ran zu fahren. Dann sah er wie der Wagen nach links schlingerte, dann nach rechts. „Mensch Semir! Was machst du denn? Der soll anhalten und nicht Schlangenlinien fahren!“ schimpfte Tom. Durch die Schlingerbewegung des Fahrzeugs vor ihm, kamen die anderen Verkehrsteilnehmer in Bedrängnis und so dauerte es nicht lang, bis die ersten sich quer stellten. Tom wich aus so gut er konnte, doch bei einem Vierzigtonner musste er die Fahnen streichen. Er bremste, stieg aus und sah sich das Chaos vor und hinter sich an. „Mist!“ brüllte er laut und rief dann die Kollegen via Handy an. „Tom? Wo sind Sie verdammt noch mal?“ fragte Anna wütend, denn mittlerweile war der Besitzer des Wagens bei ihr in der Wache. „Ähm.... bei Kilometer 174 auf der A4. Ich brauche unbedingt Räumfahrzeuge. Hier haben sich einige Wagen quer gestellt. Anscheinend ist keiner verletzt.“ Doch genau in diesem Moment krachte es. Tom drehte sich erschrocken in die Richtung und sah zwei Pkws in der Luft. Er sah wie sich die Wagen senkten und direkt auf den Wagen landeten, den er eben noch benutzt hatte. Er brachte sich mit einem kurzen Sprint in Sicherheit. „TOM!!“ hörte er Anna aus dem Handy brüllen. „Okay...ich bin okay.... Ähm..... Chefin... ich brauch ein Auto, Rettungswagen, Feuerwehr... das ganze Programm.“ Er beendete das Gespräch bevor Anna antworten konnte. „Verdammt!“ fluchte er noch einmal.

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  • „Halten Sie endlich an!“ forderte Semir den Fahrer erneut auf, doch dieser schien ihn nicht hören zu wollen. Mittlerweile hatte der Fahrer Semirs Waffe so unter den Sitz befördert, dass Semir sie nicht holen konnte. „Setz dich hin und genieße die Fahrt.“ lachte der Mann am Steuer und machte einen Schlenker. Semir fiel zu Boden. „Sie können nicht entkommen.“ sagte er und erhob sich wieder, doch diesmal setzte er sich auf die hintere Bank. „Ach meinst du? Dein Kumpel hat die Verfolgung abgebrochen. Wir beide sind ganz allein.“ Semir sah erschrocken nach hinten und konnte nur noch das Blechknäuel in der Ferne sehen. Er war zur Untätigkeit verdammt, sobald er versuchte zum Fahrer zu kommen, machte dieser eine Bewegung und Semir fiel hin. Er wollte sich auf den Beifahrersitz setzen, doch der Mann stieß ihn zurück. „Bleib da hinten.“ Dann sah er wie der Mann abfuhr. Jetzt musste er ja langsamer werden, vielleicht bekam er nun die Chance ihn zu überwältigen.


    „Tom? Wo ist Semir? Was haben Sie beide wieder angestellt?“ Tom saß Anna gegenüber. „Semir ist auf den anderen Wagen gesprungen, er wollte ihn zum Anhalten zwingen, aber...“ Anna sah ihn an. „Aber?“ „Nun ja... ist etwas schief gelaufen.“ „Etwas? Etwas schief gelaufen? Ich höre ja wohl nicht richtig. Sie haben ein Auto zu Schrott gefahren. Nicht Ihren eigenen. Nein.... das eines unbeteiligten Bürgers. Das Dienstfahrzeug steht mit platten Reifen irgendwo am Hauptbahnhof in Köln. Ihr Kollege sitzt in irgendeinem Auto irgendwo. Das ist doch wohl...“ „Chefin.... Sie können mir doch nicht die Schuld dafür geben. Ich meine.... das der Wagen von...diesem... netten Menschen Schrott ist, wollte ich ja nicht. Aber das Semir in der Patsche sitzt, hat er selbst zu verantworten.... ich bin...“ „Ruhe! Versuchen Sie heraus zu finden, wo Semir ist. Was wissen wir von dem Mann?“ Tom zuckte mit den Schultern. „Nicht viel. Eigentlich gar nichts. Außer das Kennzeichen von dem Wagen. Aber der ist entweder gestohlen, oder die Kennzeichen sind Dubletten.“ „Eine andere Spur haben wir nicht. Andrea soll es checken.“ Tom nickte und verschwand.

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  • „So.... gleich sind wir da.“ meinte der Fahrer und Semir sah ihn an. Bisher konnte er nichts unternehmen, um den Fahrer zu überwältigen. Denn dieser fuhr immer noch schneller, als erlaubt. „Ich wollte eigentlich niemanden mitbringen, aber nun... du hat dich ja selbst eingeladen. Er fuhr in eine Tiefgarage im Industriegebiet. Dort standen bereits mehrere Leute herum und sahen dem Wagen entgegen. Semir bekam ein ziemlich ungutes Gefühl. Der Wagen stoppte. Semir stand auf und sah plötzlich in die Waffenmündung. „Hey.... bleib noch sitzen.“ forderte ihn der Fahrer auf, der die Waffe auf ihn gerichtet hatte. Semir konnte nicht sehen, ob es die mit der Funktionsstörung war und tat was verlangt wurde. Die Türen wurden geöffnet. „Ich habe einen Fahrgast mitgebracht. Bringt ihn weg, der Boss entscheidet, was mit ihm zu tun ist.“ Zwei der Männer nickten und zogen Semir aus dem Wagen. Dann brachten sie ihn in einen Raum und sperrten ihn ein. Der Raum hatte keine Fenster und die Tür aus Stahl ging nach Innen auf. Semir konnte nichts tun außer warten. Doch dann fiel ihm ein, dass er ja sein Handy hatte. Er holte es raus und wählte Tom an.


    Tom spürte sein Handy vibrieren. Er nahm es und sah Semirs Nummer auf dem Display. „Semir? Wo bist du?“ „Ich weiß es nicht genau. Aber die Jungs sind nicht gerade hell in der Birne. Die haben mich eingesperrt. Industriegebiet. Das letzte was ich auf der Autobahn gesehen habe, war Köln Poll als Ausfahrt. Lass mein Handy orten, ich lasse es an.“ „Alles klar. Wir finden dich. Mach bitte keine Dummheiten, also nicht noch eine.... Semir? Hallo?“ „Tom, sie kommen ich lass das Handy an.“ Dann hörte er ein Knistern. Er konnte sich schon denken, dass Semir das Handy irgendwo hingelegt hatte. Er rannte zu Andrea. „Orte Semirs Handy... er hat es an.“ Tom lauschte was bei Semir geschah. „Was machen wir mit ihm?“ hörte er einen Mann sagen. „Na ich weiß nicht. Er stört doch eh nur. Wir lassen ihn hier. Hauen ab. Ist doch egal wann er gefunden wird.“ kam von einem Anderen zurück. „Ja, macht das.... und meine..“ hörte er Semir antworten und dachte nur: Halt doch einfach die Klappe, Partner. „Halt dein Maul!“ wurde Semir angebrüllt. „Okay.... wir lassen ihn hier. Seine Kollegen werden ihn sicher bereits suchen. Aber eins lass dir gesagt sein, Bulle. Wenn ich dich noch einmal vor die Augen bekommen, dann ist deine letzte Stunde angebrochen.“ Dann hörte Tom wie eine Tür zuschlug. Nur kurz darauf meldete sich Semir wieder. „Okay... Tom... orte mich und hol mich ab.“


    „Ich hab ihn. Köln Poll, Industriegebiet West.“ „Bin schon unterwegs.“ Tom fuhr los. Eine knappe Stunde später hatte er das Gebiet erreicht. „Okay, Andrea... ich bin im Industriegebiet. Wo ist er genau?“ „Warte.... okay.... das ist die Industriestraße 8.“ „Danke...“ Tom fuhr in die angegebene Straße und stieg vor dem Gebäude aus. Er zog seine Waffe und betrat das Gebäude. Niemand war zu sehen. Tom ging tiefer rein. „SEMIR!“ rief er. Keine Antwort. Er ging weiter. „SEMIR!“ „ja...hier!“ Er hörte ein dumpfes Dröhnen. Mit der Taschenlampe leuchtete er in die Richtung und sah eine Stahltür. Der Schlüssel steckte von außen. Er schloss auf und leuchtete in den Raum. „Hey! Mach das Licht aus... es blendet“ „Bist du ne Kakerlake oder warum scheust du das Licht.“ Tom sah Semir prüfend an. „Alles klar?“ „Ja sicher....“ „Na dann komm. Die Chefin hat Sehnsucht nach dir.“ „Oh.... du hast ihr aber nicht erzählt....“ „Natürlich. Meinst du ich lass mich wegen dir anpfeifen. Nee... Partner, mach das mal selbst. Nur keine Angst.... sie war nur besorgt um dich.“ „Tja... aber ich habe jetzt auch zwei andere Männer gesehen. Und einer davon kam mir sehr bekannt vor.“ Tom nickte. „Gut und in welchem Zusammenhang?“ „Drogen, ganz sicher mit Drogen.“ Tom rollte mit den Augen und fuhr mit der Hand durch das Haar. „Nun gut.... davon haben wir ja nur ein paar Hundert im PC. Das ruft ja wieder nach Überstunden.“ Sie fuhren zur PAST. „Ach sag mal... ich hab doch einiges von dem Zeug in die andere Tasche gepackt, ist das schon bei der KTU?“ „Ja was denkst du denn? Während du auf Tour warst habe ich das Zeug checken lassen. Reinstes Heroin, Marktwert laut Hartmut mehrere Hunderttausend wert.“ Semir pfiff anerkennend. „Dann hat sich das ja wirklich gelohnt.“ Tom nickte. „Ja und du kannst dir vorstellen, dass es in den nächsten Tagen einen größeren Run auf die Abnahmestellen in Köln und Umgebung geben wird. Okay…. wir geben den Jungs vom Rauschgiftdezernat einen Wink.“ Semir nickte. „Ja und dann werden wir uns mal dort genau aussehen, wo die mich eingesperrt haben. Da muss es etwas geben, was uns sicher helfen kann“ „Sicher aber erst wenn du im PC nach diesen Typen gestöbert hast. Vielleicht ersparen wir uns dann was.“ Semir grinste leicht. „Den hab ich im Handumdrehen.“

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  • Andrea kam herein. „Die Kennzeichen sind Dubletten. Das Fahrzeug ist also nicht zugelassen. Außerdem wurde es eben ausgebrannt in der Kiesgrube in Krefeld gefunden.“ Sie verließ das Büro wieder und warf Semir einen Blick zu. Semir fing ihn auf, konnte ihn aber nicht deuten. „Ach ihr sollt zur Chefin kommen.“ Semir nickte und dann gingen sie zu Anna. „Semir? Was um alles in der Welt war das wieder für eine Aktion? Ich musste diesen Herren, denen Sie beide das Auto demoliert haben erklären, dass sein Auto Schrott ist und dass er nun mit einer Menge Papierkrieg rechnen muss, bis er ein gleichwertiges Auto bekommt. Die Staatsanwältin ist überhaupt nicht begeistert von der Aktion, wobei einer meiner Beamten sich einfach kidnappen lässt.“ „Chefin…. ich wollte ihn überwältigen, aber…. Nun ja es ist etwas daneben gegangen.“ „Etwas? Also… gut…lassen wir es. Was haben wir an Spuren?“ „Nicht sehr viel. Wir haben die Kennzeichen des Autos überprüft. Fehlanzeige. Der Wagen ist ausgebrannt gefunden worden. Keine Spuren. Wir haben eine kleine Menge von dem Heroin bekommen, welches schon einen ziemlichen Wert hat. Aber wir wissen nichts über die Hintermänner.“ Anna nickte „Was ist mit dem, der das Schließfach gemietet hat?“ „Wir wollten gleich die Bänder der Überwachungsaufzeichnungen sichten.“ „Dann fangen Sie damit an. Und viel Spaß“ Ein gequältes Lachen von den Beiden Hauptkommissaren war zu hören und ließ erkennen, was sie davon hielten.


    „Oh…. So und nun? Wie kriegen wir den Rest zusammen?“ fragte Peter. „Ach komm…. Es fehlen höchstens 2 Kilo. Das ist zu überbrücken. Der Abnehmer merkt es sicher nicht. Wir strecken das Zeug etwas und schon ist alles da. Die gestreckten Beutel tun wir nach unten. Das hochgradige nach oben. Fällt nicht auf.“ „Gut…. nun müssen wir nur dafür sorgen, dass der Bulle nicht wieder auftaucht.“ „Dafür werde ich schon sorgen. Ich weiß wo er wohnt und ich weiß wie ich ihn unter Kontrolle kriege.“ „Sehr gut. Mach keine Fehler. Ich treffe mich heute mit dem Abnehmer.“ Lutz grinste. „Gut ich kümmere mich um unser kleines Problem.“ Alex sah von einem zum Anderen. „Wir müssen uns die Bullen vom Hals schaffen. Wenn du anfängst ihn zu erpressen, dann wird er sich festbeißen. Ich habe nämlich mal Erkundigung über diesen Semir Gerkhan eingeholt. Das ist ein ganz fieser harter. Wenn der dich am Wickel hat, dann lässt er dich erst wieder los, wenn er dir was nachgewiesen hat.“ Lutz lachte. „Na dann werden wir es verhindern, dass er was findet.“

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  • Semir und Tom saßen im Büro und sahen sich das zehnte Band an. Die Augen wurden immer schwerer. „Boah…. Wie viele sind es denn noch?“ stöhnte Tom. „Nur noch sechs. Das schaffen wir.“ gab Semir müde zurück. Sie sahen auf den Monitor wie die Menschen sich Schließfächer mieteten, ihre Sachen verstauten und nach einiger Zeit wieder abholten. Dann endlich sahen sie einen Mann, der genau das Schließfach mietete, welches sie suchten. „Da…. das ist er.“ sagte Semir auf einmal und Tom war hellwach. „Wer?“ „Na der Typ… der … sag mal schläfst du?“ Semir sah Tom an. „Nee… bin hellwach. Gut, dann versuchen wir das Bild mal zu schärfen, so das wir ein vernünftiges Bild von dem Typen bekommen.“ „Ja der ist mit Sicherheit bei uns verzeichnet. So eine Visage allein gehört bestraft.“ Sie nahmen das Band und gingen zu Hartmut. Doch die Türen waren zu. Erstaunt sah Semir auf die Uhr. „oh…. Hartmut hat ja noch gar keinen Dienst. Ist gerade drei Uhr nachts.“ „Gut…. dann schlafen wir jetzt auch was und kommen morgen Früh wieder her.“ Semir nickte. „Ich penn bei dir.“ sagte er und gemeinsam fuhren sie zu Tom.


    „Ich hab die Ware bezahlt. Also will ich alles haben. Besorgt mir den Rest, sonst seid ihr dran.“ Der Anrufer knallte den Hörer auf die Gabel, dass Lutz zusammen zuckte. „Mist. Der ist ganz schön wütend. Wir müssen den Rest besorgen. Unser Kunde will alles haben.“ „Wie sollen wir denn dran kommen?“ „Das dürfte kein Problem sein. Wir wissen doch wo der Kleine wohnt. Auf und bringt ihn her.“ Toni und Peter nickten „Okay. wir holen ihn her.“ „Aber passt auf… die sind immer zu zweit.“ „Sollen wir beide …“ „Nein! Nur den Kleinen, der den Schlüssel geklaut hat. Er hat den Stoff sicher unter den Nagel gerissen um auch mal genug Geld zu haben. Aber ich zeige ihm, dass es gar nicht so gut ist, wenn man mir etwas wegnimmt.“ Toni und Peter verschwanden. Sie warteten vor Semirs Wohnung. Bisher war der Bulle noch nicht aufgetaucht. „Macht vielleicht Überstunden.“ murmelte Toni. Peter sah ihn an. „Dann warten wir eben bis er kommt.“ „Ja das tun wir. Weck mich.“ Toni schloss die Augen.


    Semir fuhr morgens mit Tom zu Hartmut. „So und nun möchten wir von dir einen kleinen Gefallen haben.“ begrüßte Semir Hartmut. Dieser sah ihn an. „Semir… es sind genau diese kleinen Gefallen, die mich meist in Teufels Küche bringen.“ „Ach komm… Du musst uns helfen. Sieh mal. Wir haben hier die Überwachungsbänder vom Bahnhof. Dort ist der Mann zu sehen, welcher das Schließfach mit dem Rauschgift gemietet, wir wollen den Typen. Bitte… Hartmut…“ Semir schlug mit den Augenlidern. Hartmut grinste. „Semir spar dir das. Es wirkt bei Andrea und der Chefin. Vielleicht auch bei Tom… aber… na gut. Ich sehe mal was ich machen kann. Aber später. Jetzt muss ich erst mal ein paar Spuren für die Schrankmann auswerten.“ Semir grinste Tom an. „Gut… dann fahre ich jetzt nach Hause und dusche ausgiebig.“ Tom nickte. „Ja mach das. Und umziehen nicht vergessen.“ Semir verschwand. Tom stellte sich neben Hartmut. „Sag mal…. Wo ist denn der Stoff?“ „Der liegt hier noch im Tresor. Semir bat mir ihn hier noch festzuhalten.“ Tom nickte. „Wer weiß warum.“ Er fuhr zur PAST. Sobald Semir zurück war, wollten beide auf Streife gehen und versuchen an die Dealer heran zu kommen.

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  • Semir parkte direkt vor dem Haus, da er nach dem Duschen zurück fahren wollte. Er stieg aus und ging in seine Wohnung. Er suchte sich frische Sachen raus und ging unter die Dusche. Durch das laufende Wasser hörte er nicht, wie sich Toni und Peter in die Wohnung schlichen. Sie sahen sich kurz in der Wohnung um und setzen sich ins Wohnzimmer. Sie warteten bis Semir fertig war. Als dieser aus der Dusche kam und sich angekleidet hatte, ging er ins Wohnzimmer. Er blieb im Türrahmen stehen und sah die Besucher an. „Was … Wer…“ stammelte er. Toni stand auf. „Nur keine Panik. Ganz ruhig bleiben. Wir werden gemeinsam eine kleine Fahrt unternehmen.“ Semir hob leicht die Hände. „Was wollen Sie?“ fragte er. Peter lächelte. „Sagten wir doch gerade. Wir drei fahren gemeinsam zu einem Freund.“ Semir nickte. Er hatte sein Handy in der Tasche und es war auf Empfang. Sobald Tom versucht ihn zu erreichen, konnte das Handy geortet und er somit gefunden werden. „Wir gehen ohne Aufsehen zu erregen zum Wagen, steigen ein und dann werden wir uns unterhalten. Aber wir könnten es auch abkürzen. Wo ist der Rest des Stoffes?“ Semir zuckte mit den Schultern. „In der Asservatenkammer. Dort gehört es schließlich hin.“ Peter nickte. „Ja…. aber wir hätten es gern zurück. Ab!“ Semir überlegte fieberhaft, wie er Tom benachrichtigen könnten, dann kam ihm eine Idee. „Ich… ich muss erst einem Kollegen Bescheid geben. Wir dürfen nur…“ Toni sah ihn an. „Dann mach es! Sofort und keine Tricks… sonst….“ Sermir nickte nur und nahm sein Handy.


    Tom wartete auf Semir. Sein Handy klingelte und er sah Semirs Nummer. „Hallo Siggi…. Sorry ich muss noch eben zur Asservatenkammer fahren und mir den Stoff ansehen.“ „Moment. Siggi? Wieso Siggi und Asservatenkammer? Hast du sie noch alle? Hartmut sagte eben....“ „Ja dauert sicher nicht lange.“ Tom verstand. Semir schien in Schwierigkeiten. „Soll ich auch hinkommen. Mit Verstärkung vielleicht?“ „Ja... wäre sicher nicht schlecht. Ich denke ich bin so gegen zwei wieder im Revier.“ „Alles klar.“ Tom beendete das Gespräch und ging zu Anna. „Wir brauche das SEK.“ sagte er. Anna sah ihn an. „Was ist denn los?“ „Semir hat Probleme. Die Typen wollen den restlichen Stoff. Er lockt sie zur Asservatenkammer.“ Anna griff sofort zum Hörer und orderte eine Einheit an. Sie sah Tom während des Gesprächs in die Augen. „Wie viele Gegner sind es?“ „Semir deutete an, dass er mit zwei Personen dorthin unterwegs ist.“ Anna gab es weiter. „Wann?“ „Er fährt in diesen Augenblick hin. Von seiner Wohnung aus sind es eine knappe halbe Stunde.“ „Das wird eng. Tom fahren Sie zur Kammer und übernehmen Sie dort.“ Tom nickte und fuhr umgehend los.


    Erwin der in seinem kleinen Käfig in der Asservatenkammer seinen Dienst tat war erstaunt, als Tom vor ihm stand. „Was machst du denn hier?“ Tom grinste. „Ich löse dich für ein paar Minuten ab.“ „Was? Seit wann bist du denn ...“ „Erwin... es ist wegen Semir. Er steckt in Schwierigkeiten und ich muss ihm aus der Patsche helfen. Du kannst ja mit der Chefin Rücksprache halten.“ Erwin lachte. „Das ist ja was ganz Neues. Semir in Schwierigkeiten. Das ist so ungefähr jeden zweiten Tag.“ „Erwin... bitte. Ich habe keine Zeit. Lass mich in deinen Käfig, mach dich dünn und gut ist.“ „Ja...ja... ist ja schon gut. Bin schon weg.“ Er öffnete die Tür und Tom übernahm den Dienst. Er zog sich den üblichen grauen Kittel an und konnte nun darauf hoffen, dass ihn außer Semir keiner kannte. Anna rief ihn an. „Das SEK geht in ungefähr zehn Minuten in Stellung.“ Tom wollte gerade antworten, als Semir den Raum betrat. „Ist schon im Gange.“ gab er als Antwort, damit die Chefin wusste, das Semir bereits aufgetaucht ist. „Halten Sie sie hin.“ Tom beendete das Gespräch. „Hallo Semir.“ rief er freudig in den Raum. Semir sah ihn überrascht an. „Hallo Tom. Wie geht es denn so?“ „Och du weißt doch... die üblichen Beschwerden. Der Rücken will nicht mehr so, die Beine lassen auch nach.... Was machst du denn hier?“ „Ähm... ich wollte ein Beweismittel abholen. Du weißt schon... den Koks vom Bahnhof.“ Tom schaute in die Papiere. „Ah ja... dann brauche ich bitte das Formular 3-10-25/A in dreifacher Ausfertigung.“ Semir sah ihn an. „Entschuldige, aber das hab ich leider vergessen.“ Tom schüttelte den Kopf. „Also ohne dieses Formular darf ich dir nichts geben Du kennst doch die Bestimmungen.“ „Ja schon....“ Semir spürte die Waffe dicht an seinen Rippen. „Mach hin,“ forderte ihn Toni auf. „Tom... mach mal eine Ausnahme... bitte.“ versuchte Semir Tom zu überreden. „Dann muss ich erst mit der Chefin telefonieren. Warte bitte hier.“ Tom verschwand in einem hinteren Bereich.

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  • Na gut... noch ein kleines Stückchen für die NAcht.... :baby:


    „Chefin... es ist schwierig. Semir wird von zwei Typen bedroht. Der eine steht dicht bei ihm und presst eine Waffe in die Seite. Der Andere steht an der Tür. Was ist mit dem SEK?“ „Steht bei Fuß. Wir können sofort zuschlagen.“ „Gut... ich versuch Semir zu mir reinzuholen.“ Tom legte wieder auf und ging zu Semir. „Okay.... sie hat gesagt, du darfst es haben. Komm rein.“ Semir nickte und betrat den Käfig. Als Toni ebenfalls rein wollte schüttelte Tom den Kopf. „Nur einer.“ sagte er. Doch Toni zog Semir zurück und zeigte nun ganz offensichtlich seine Waffe. „Dann geht mein Kumpel rein.“ Tom tat erschrocken. „Semir? Was soll das?“ Semir zuckte mit den Schultern. Peter betrat mit Tom den Raum. „Wo ist es?“ fragte er barsch. Tom schaute ängstlich. „Semir würdest du mir bitte erklären, was das ganze soll?“ „Hey.... Opa halt den Sabbel und hol den Stoff!“ befahl Peter. Tom nickte. So war ein Zugriff nicht möglich... und er überlegte wie er Semir aus der Situation retten konnte. „Okay... ich geh ja schon.“ Tom verschwand nach hinten. Er hatte eine Idee, allerdings würde die weder Erwin, noch Semir gefallen. Toni stand mit Semir dicht vor dem Regal. Tom ging dahinter und stieß es um. Toni konnte nichts dagegen tun und wurde mit Semir darunter begraben. Die Waffe fiel ihm aus der Hand. Dann setze er zum Angriff gegen Peter vor, der so überrascht war, dass er gar nicht an Gegenwehr dachte. Tom legte ihm die Handfesseln an. Er gab grünes Licht für das SEK und mit vereinten Kräften zogen sie das Regal von Semir und Toni runter. Toni lag da und blickte in die Mündungen von den Gewehren des SEK´s. Semir lag reglos am Boden. Tom zog ihn aus der Gefahrenzone und untersuchte ihn.


    „AUA!“ kam von Semir, als dieser die Augen aufschlug. „Sag mal... was sollte das denn werden? Willst du mich umbringen?“ brüllte er Tom an. „Was hast du denn? Ich hab dich gerettet.“ „Ach in dem du dieses schwere Regal auf mich kippst? Eine ganz tolle Rettung.“ „Hey.... es hat doch geholfen. Und außerdem.... was kann ich dafür, dass du gleich umkippst sobald du was an den Kopf bekommst, wo da doch gar nichts zu beschädigen ist.“ gab Tom zurück und grinste. Er zog Semir auf die Beine. Anna kam nun ebenfalls herein. „Semir? Sind Sie in Ordnung?“ fragte sie besorgt. Semir nickte. „Ja.... Von den Beiden bin ich sehr gut behandelt worden. Die hätten mich nicht erschossen. Aber mein eigener Kollege bringt mich fast um. “ Er sah Tom von der Seite her an. Anna blickte von einem zum Anderen. Doch dann grinsten sich beide an. „Was ist eigentlich das Formular 3-10-25/A?“ fragte Semir. Tom sah ihn an. „Na das Formular mit dem du Beweismittel aus der Asservatenkammer bekommst.“ „Nee… das ist nämlich das Formular 2-25-10/B“ „Ach wirklich? Hab ich dann wohl verwechselt.“ Tom grinste leicht. Anna sah zu Semir und deutete auf Toni und Peter. „Wer ist das?“ „Das sind Helfer von dem der den Stoff am Bahnhof versteckt hat. Der Fahrer ist aber ein Anderer. Die Beiden habe ich heute zum ersten Mal gesehen. Glaub ich wenigstens. Sie haben mich in meiner Wohnung abgefangen und wollten sich den Rest holen. Ich hab nicht einmal mitbekommen, das sie die Tür geöffnet haben.“ Anna nickte. „Schreiben Sie das in Ihr Bericht. Und Semir... wechseln Sie mal das Schloss an Ihrer Tür aus. Alles weitere im Büro.“

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  • Nur wenig später saßen alle bei Anna und tranken Kaffee. „Semir Sie werden solange wie der Fall nicht abgeschlossen ist, in eine Schutzwohnung gebracht. Die Typen scheinen Sie ja auf den Kicker zu haben.“ „Wie bitte? Sicher haben die mich auf dem Kicker, weil ich den Schlüssel an mich genommen hab. Aber ich verstecke mich doch nicht. Wie soll ich die den bekommen?“ Anna nickte. „Ja genau das ist was mir Sorgen macht. Wie sollen wir an die Hintermänner kommen?“ Semir sah Tom an. „Ich hätte da eine Idee.“ sagte er dann. „Auf diese Idee bin ich sehr gespannt, allerdings befürchte ich, dass ich sie nicht mögen werde“ meinte Tom darauf. Semir lächelte. „Bestimmt nicht. Aber es ist so sehe ich das, die einzige Möglichkeit die Hintermänner dingfest zu machen.“ Anna nickte. „Gut... ich höre?“ „Okay.... also ich werde weiterhin in meiner Wohnung sein. Die Kollegen überwachen mich. Der Typ, dem der Stoff gehört wird sicher versuchen, an mich ranzukommen.“ „Das klingt nicht gerade sehr sinnvoll.“ „Nun ich hab doch genügend Kollegen, die mich beschützen können.“ Anna sah ihn an. „Semir, die Kollegen wissen doch gar nicht wie der Hintermann aussieht. Was wenn er unerkannt zu Ihnen kommen kann?“ „Nun daran hab ich auch schon gedacht, Tom könnte doch bei mir in der Wohnung bleiben und...“ Er sah Tom an. Dieser nickte. „Okay... versuchen wir es.“ meinte Anna nur doch sie verspürte ein merkwürdiges Gefühl in der Magengegend.


    Lutz wartete auf seine Komplizen. Doch sie kamen nicht. Sein Handy klingelte und er sah, dass Peter ihn anrief. Na endlich, dachte er und meldete sich. „Ja?“ „Herr Riefenstahl... ich benötige Ihre anwaltliche Fähigkeit. Ich wurde festgenommen und würde mich freuen, wenn Sie sich mit der Autobahnpolizei in Verbindung setzen würden. Vielen Dank.“ Das Gespräch war beendet. „VERDAMMT!“ brülle Lutz. Dieser verdammte kleine Bulle kann doch nicht beide aus dem Verkehr gezogen haben. Wie sollte das denn von Statten gegangen sein? Er war doch allein?“ „Okay.... dann werden wir nun andere Seiten aufziehen. Ich lasse mir mein Geschäft nicht versauen. Nicht von einem Bullen.... Aber wie er will. Ich kann auch Anders.“ fluchte er leise vor sich hin und griff zum Telefon. Es dauerte nur kurz und er hörte eine raue Männerstimme. „Hallo Axel, Lutz hier. Ich brauche deine Hilfe.“ „Hmmm wobei?“ „Nun es geht darum einen Bullen in seine Schranken zu weisen. Außerdem um jede Menge Stoff, die er an sich genommen hat. Nur weigert er sich es mir zurück zu geben.“ „Oh... ich verstehe. Ich komme gleich zu dir, dann bereden wir die Sache. Sind Peter und Toni auch dabei?“ „Die hat der Bulle bereits festgesetzt.“ „Oh... das ist scheinbar ein ziemlich harter Bulle.“ „Ja und ich mag ihn überhaupt nicht.“ Axel lachte gemein. „Ja... kann ich verstehen. Okay, in einer Stunde bei dir.“ Lutz legte auf.


    „Okay… Herr Peter Schwers. Sie wollen mir nicht erzählen, was das ganze sollte? Wer Ihr Boss ist?“ Peter schwieg. Er sah Semir an. „Ich werde ohne meinen Anwalt gar nichts sagen.“ Semir nickte. „Das ist Ihr gutes Recht, aber ich würde an Ihrer Stelle sehr genau nachdenken. Freiheitsberaubung, Einbruch, Körperverletzung…. Ist schon ne ganze Menge.“ Peter war unbeeindruckt. Es klopfte. Semir sah zur Tür. Tom war mit Toni beschäftigt. Er ging zur Tür. Dieter stand davor. „Riefenstahl. Er ist der Anwalt von diesem Peter Schwers.“ „Ah ja…. darf reinkommen.“ Der Mann betrat das Verhörzimmer. Er sah Semir an. „Würden Sie mich mit meinem Mandanten bitte allein lassen?“ Semir nickte. „Sie könnten ihn begreiflich machen, dass es nicht sehr gut für ihn aussieht.“ meinte er und verließ den Raum. Peter sah den Mann an. „Sie sind nicht Riefenstahl.“ Der Mann lächelte. „Woher wollen Sie das wissen?“ „Nun es gibt keinen Riefenstahl. Es ist ein Name den ich erfunden habe. Deswegen.“ „Gut…. Lutz schickt mich. Ich soll dich hier raus holen. Die Frage ist nur wie.“ Peter nickte. „Tja…. Es wird sicher schwer werden.“ Der Mann vor ihm lächelte immer noch. „Och so schwer nun auch wieder nicht. Wir brauchen nur die überzeugenden Argumente, dann geht es schon.“ Peter nickte. „Ja und welche wären das?“

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  • Tom sah Toni an. „Herr Weiler.... Sie haben meinen Partner direkt bedroht. Sie haben ihn in der Wohnung bedroht, das hat er ausgesagt. Sie haben doch bereits mehrere Anzeigen wegen verschiedener Delikte gehabt. Wollen Sie nicht endlich sagen, für wen Sie arbeiten? Das könnte sich bei Gericht zu Ihren Gunsten entwickeln.“ Toni schwieg und rauchte seine Zigarette in aller Ruhe weiter. Tom musste sich sehr beherrschen um nicht anzufangen zu schreien. „Okay.... Sie wollen es nicht Anders. Auf Freiheitsberaubung stehen eh bis zu fünf Jahren, dazu Drogenbesitz, wenn nicht sogar Mordversuch.... Tja... Sie werden eine lange Zeit hinter Gitter verbringen.“ Auch das zog nicht. Toni schwieg. Tom gab auf und ließ ihn abführen. Anna kam zu ihm. „Und?“ „Nichts.... er sagt absolut gar nichts.“ Anna nickte. „Bei Semir sieht es nicht anders aus. Beide haben eine Meldeadresse. Wir können beide erst einmal in U-Haft stecken. Vielleicht werden sie dann gesprächiger.“ Tom nickte und ging ins Zimmer zurück.


    Der Anwalt ging zu Semir. „Sie dürfen wenn Sie wollen meinen Mandanten nun abführen. Ich werde gegen den Haftbefehl Widerspruch einlegen.“ Semir nickte. „Tun Sie das... .zunächst wird Ihr Mandant in U-Haft kommen. Freiheitsberaubung ist kein Kavaliersdelikt.“ Der Anwalt nickte. „Ja. Ich konnte leider nichts erreichen. Aber im Augenblick steht Aussage gegen Aussage. Und mal ganz ehrlich... wer sagt denn dass es nicht Anders war.“ Der Mann lachte leise. „Wir sehen uns sicher noch wieder.“ Er drehte sich um und verließ die PAST. Semir sah dem Mann nach. Ein seltsames Gefühl breitete sich aus. Er ließ Schwers abführen und ging zu Tom. Dieser saß am Schreibtisch und sah ihn an. „Hast du mehr Erfolg gehabt?“ „Nee... schweigt wie ein Stein. Angeblich hätte er nichts getan. Unschuldig. Sein Anwalt meint es stünde Aussage gegen Aussage. Wir würden uns wieder sehen.... ich weiß nicht genau....“ „Nun gut. Wir werden wohl deinen Plan ausleben müssen. Vielleicht bekommen wir den Typen so.“ Semir nickte. „Ja genau.... nur weiß ich nicht, ob das so gut war....“ Tom lächelte. „Hast du Angst?“ „Ach Angst würde ich nicht sagen. Du passt doch auf mich auf.“ Tom nickte. „Sicher. An dich kommt keiner ran.“ Semir sah ihn nur an.


    Gegen Abend fuhren beide zu Semir. Tom sollte auf der Couch schlafen. In der Tiefgarage waren Hotte und Dieter postiert. Auf der Straße waren Attila, Siggi, Axel und Thomas verteilt. Nun hieß es zunächst warten. Semir kochte für sich und Tom. „Was machen wir heute noch?“ „Ich weiß nicht.... mal sehen. Warten wir doch einfach ab, ob sie sich überhaupt rühren, vielleicht schreiben sie das Zeug in den Wind und.... Ach ich weiß nicht.“ Semir räumte nach dem Essen auf und lief wie ein Tiger in der Wohnung rum. „Mensch nun setzt dich doch mal hin. Du machst mich ganz nervös.“ „Ich kann jetzt nicht sitzen.“ Tom grinste. „Ja nun bereust du den Entschluss dich als Zielscheibe zu präsentierten, nicht wahr?“ „Ja ein wenig. Wenn die heute nicht kommen, dann werde ich mit der Chefin sprechen und das alles hier abblasen. Wieso bin ich eigentlich so neugierig. Wenn ich den Schlüssel einfach dort gelassen hätte, dann....“ „... dann wäre Köln wieder mit Drogen überschwemmt worden, wir hätten an der Autobahn ein paar Drogentote mehr...“ beendete Tom den Satz.

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  • Anna ließ der Einsatz von Tom und Semir auch keine Ruhe. Sie rief die beiden Beamten an, die in der Tiefgarage von Semirs Haus Stellung bezogen hatten. „Bonrath? Herzberger? Wie sieht es aus?“ „Hier ist alles ruhig. Niemand der nicht ins Haus gehört oder sonst was. Es ist langweilig.“ „Danke. Sie bleiben bitte dort.“ Der nächste war Axel und Thomas. Doch auch die hatten nichts zu berichten. Blieben nur noch Attila und Siggi. Alles war ruhig. Etwas beruhigter war Anna nun doch. Nur hatte sie eine dumpfe Ahnung, dass es nicht lange ruhig bleiben würde. Sie rief Tom an. „Wie sieht es bei Ihnen und Semir aus?“ „Nun unser Semir ist etwas nervös. Aber angesichts der Sache ist das verständlich. Bisher haben wir keinen ungebetenen Besuch und konnten auch nicht feststellen, ob wir beobachtet werden.“ „Gut.... dann müssen wir zunächst warten. Vielleicht geben die Leute ja auch nichts auf das Zeug.“ „Ja... das meinte Semir auch.“ „Gut.... warten wir ab. Passen Sie bitte auf sich und Semir gut auf.“ „Klar, machen wir.“ Sie legte auf.


    „Verdammt überall stehen Bullen rum. Wie sollen wir nun an den einen drankommen?“ fluchte Lutz. Axel lachte leise. „Das ist kein Problem. Das Haus hat mit Sicherheit einen Hintereingang. Gehen wir uns doch mal umsehen. Wir brauchen allerdings ein paar Jungs die Randale machen, damit die Bullen vor und sicher auch hinter dem Haus abgelenkt sind. Aber das ist kein Problem. Ein paar von den Straßenjungs und schon ist das Ding gelaufen.“ Lutz nickte. „Gut dann warten wir hier auf das Ablenkmanöver und gehen dann in die Wohnung.“ Axel griff zum Handy und telefonierte kurz. Dann sah er Lutz an. „In ungefähr dreißig Minuten kannst du ihn haben.“ „Sehr gut.“ Lutz lehnte sich zurück. Doch dann klingelte sein Handy. Er meldete sich. „Ja... Boss... ähm... ja ich bin dabei... Doch. Ich bekomme das Zeug. Spätestens in zwei Stunden. Ich muss nur den Bullen dazu überreden, mir das Zeug zu geben.“ Eine kleine Pause entstand und Lutz schloss die Augen. „Ich.... doch... ich werde ... okay... ja ich hab verstanden.“ Er fluchte als er auflegte. Axel sah ihn lachend an. „Der Big-Boss hat wohl andere Pläne was?“ Lutz nickte. „Ja.... er will ein Exempel statuieren, damit niemand von den Bullen sich jemals wieder in seine Geschäfte einmischt. Wir sollen ihn zum Boss bringen und dann ....“ Axel nickte. „Nun gut. Dann müssen wir schnell umdenken.“


    Semir sah auf den Fernseher. Tom lag auf der Couch und schlief. Semir stieß ihn an. „Hey... du sollst doch auf mich aufpassen.“ „Tu ich doch.... du bist sicher wie in Abrahams Schoß.“ murmelte Tom verschlafen. Semir lachte. „Ja sicher du schläfst und ich pass auf, das keiner reinkommt. Na... ich geh mal duschen und dann auch schlafen.“ „hmmmm...“ machte Tom nur. Semir schüttelte den Kopf und verzog sich ins Badezimmer. Tom machte ein Auge auf und grinste ihm hinterher. Dann hörte er das Wasser rauschen. Tom setzte sich auf. Sein Handy rutschte dabei unter das Sofa. Plötzlich hörte er Geräusche von der Tür. Sofort versuchte er das Handy zu greifen, doch bevor er es hatte, sah er vier Mann in die Wohnung dringen. Sie waren bewaffnet und richteten die Waffen auf ihn. Tom hob die Hände. Das Wasser rauschte immer noch. Einer der Männer kam zu Tom und legte die Finger auf den Mund. „Nur ein Ton von dir... und es war dein letzter, klar?“ Tom nickte. „gut... wir wollen uns nur mit deinem Partner unterhalten. Setz dich dahin!“ Tom tat was der Mann verlangte. Seine Gedanken liefen auf Hochtouren. Wie sollte er Semir warnen? Das Wasserrauschen ebbte ab. Semir war fertig. Die Tür vom Bad schwang auf und Semir kam in Jogginghose heraus. Er ging ins Wohnzimmer und erstarrte.

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  • „Na komm schon rein. Wir sind doch eine gemütliche Runde.“ lachte ihn Lutz an. Semir ging mit erhobenen Händen in den Raum. „Lassen Sie meinen Partner in Ruhe.“ warnte er Lutz, der Tom eine Waffe an den Kopf hielt. „Sicher doch.... aber ich möchte endlich das was mir gehört. Wo ist es?“ „Nicht hier.“ „Na dann sorg dafür, dass ich es bekomme!“ „ja... okay...ich muss dafür telefonieren.“ Lutz nickte. „Gut... aber nur ein falsches Wort....“ Semir griff zum Handy und rief Anna an. Sie meldete sich sofort. „Semir? Was gibt es denn?“ „Chefin... Tom und ich... wir haben Besuch. Sie halten Tom eine Waffe an den Kopf....“ „Okay. Tun Sie was die Männer verlangen.“ „Ja Chefin.... sie wollen den Stoff...Ich...“ „Gib Her!“ Lutz nahm Semir das Handy aus der Hand. „So nun hören Sie mir genau zu.... ich will den Stoff. Sie haben ab jetzt genau drei Stunden Zeit. Danach stirbt der erste von den Beiden.“ „Sie bekommen es. Warten Sie.... lassen Sie uns...“ Lutz legte auf. „So das reicht. Sie sollte tun, was wir wollen, sonst.... Setz dich da hin!“ Er wies auf den Sessel in Semirs Wohnzimmer und stieß Semir in die Richtung. Tom sah ihn kurz an. „Sorry... konnte nichts tun.“ sagte er leise. Semir nickte nur.


    Anna fluchte und rief Hotte an. „Herzberger. Sie sind bereits bei Semir und Tom in der Wohnung. Wieso ist das nicht aufgefallen?“ „Also hier durch die Tiefgarage sind se nicht. Das ist ganz klar.“ „Okay.... Sie und Bonrath fahren zu Hartmut und holen das Heroin. Warten Sie anschließend wieder in der Tiefgarage bis ich kommen.“ „Alles klar, Chefin.“ Anna rief Attila an. „Ich habe eben einen Anruf erhalten. Semir und Tom haben Besuch bekommen. Sie sind im Haus. Eine Erklärung dafür?“ „Chefin... wir haben einige Randaliere beruhigen müssen.“ Anna schloss die Augen. „Das war Absicht... Verdammt noch mal... Okay, Danke.“ Anna legte wütend auf. Sie zog ihren Mantel an und rief bevor sie das Büro verließ eine SEK Einheit. Sie fuhr zum Haus von Semir und traf in der Tiefgarage auf Hotte und Dieter. „Wie sind die denn rein gekommen?“ „Durch die Tür. Die Kollegen auf der Straße haben sich ablenken lassen. Nun gut. Haben Sie das Heroin?“ Hotte nickte. „Ja liegt im Wagen. Aber Sie wollen die Leute doch wohl nicht entkommen lassen?“ Anna zuckte mit den Schultern. „Im Augenblick können wir nichts anderes tun. Das SEK ist gleich hier.“


    Semir saß im Sessel und konnte nur abwarten. Es waren vier Mann, die in seiner Wohnung ihn und Tom bedrohten. Der Anführer setzte sich zu ihm „Weißt du.... Neugier kann sehr große Probleme machen. Deine Neugier hat mir große Probleme bereitet. Mein Boss, will sich mit dir unterhalten. Und ich denke wir sollten gleich abfahren. Du und dein Partner werden uns begleiten.“ Semir nickte. Er hatte den Fahrer seiner letzten unfreiwilligen Autofahrt erkannt. „Sie werden hier nicht rauskommen. Meine Kollegen habe bereits alles abgesperrt.“ sagte er. Lutz lachte. „Ach man muss nur die richtigen Argumente haben. Du und der andere werdet gleich schöne Jacke tragen..... Niemand wird uns aufhalten. Wenn die Bullen draußen nur einen Trick versuchen, dann ... bummmm....“ Er lachte laut. Semir warf einen Blick zu Tom. Sein Blick schien zu sagen, wir müssen was unternehmen. Semir nickte. Er hatte verstanden. Aber erst einmal abwarten. „Los, anziehen!“ befahl der Mann und warf Semir eine Weste zu. Semir sah die Dynamitstangen. Er sah den Mann erneut an. „ANZIEHEN!“ Semir tat es. Dann war Tom dran. Auch er trug eine Weste. „So…. schön. Partnerlook.“ lachte einer der Männer.


    FEEDS!!!!

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  • Anna rief Semir auf dem Handy an. Er meldete sich kurz und dann war die andere Stimme zu hören. „Was?“ fragte er. „Wir haben es jetzt hier. Wie soll es weiter gehen?“ „Das ist ganz einfach. Wir werden gleich runter kommen. Ihre beiden Freunde werden uns etwas begleiten. Damit Sie keine Pläne schmieden uns zu überwältigen, wäre es sehr gefährlich für ihre beiden Kollegen. Beide traten eine Weste. Die ist mit Dynamit gespickt und mit einem Zeitzünder. Also…. Keine falschen Gedanken.“ „Wir werden tun, dass Sie verlangen.“ „Sehr weise Entscheidung.“ Der Mann lachte und beendete das Gespräch. Anna sah zu Hotte und Dieter. „Chefin… Sie können doch die Typen nicht mit Semir und Tom….“ Anna schüttelte den Kopf. „Wir müssen abwarten. Solange die beiden tatsächlich eine Weste tragen, dann müssen wir…“ Hotte nickte. Anna sah zum Fahrstuhl. Die Anzeige gab an, dass der Fahrstuhl fuhr. Die Türen gingen auf und Anna konnte zuerst Semir sehen. Die Waffe am Kopf war ebenfalls nicht zu übersehen. „Wo ist der Stoff?“ wurde sie barsch gefragt. Anna nahm die Tasche und stellt sie auf den Boden. „Zurück!“


    Semir sah Anna an. Er hoffte, dass ihr etwas eingefallen ist, wie er aus dieser Situation raus kam. Sie erwiderte seinen Blick, doch sie konnte nichts tun. „Los….Nimm die Tasche! Wir werden zum Wagen gehen.“ Semir hob die Tasche hoch. Lutz sah kurz rein und nickte. Er drückte Semir in Richtung Wagen. „Sie bleiben hier stehen. Keine Aktion…er ist der Erste klar?“ Anna nickte. Sie konnte nur zusehen, wie Semir gezwungen wurde sich in den Wagen zu setzen. Der zweite Fahrstuhl kam herunter. Anna drehte sich in seine Richtung. Mit Tom wiederholte sich das Spiel. „Lassen Sie meine Kollegen gehen.“ forderte Anna. Doch Lutz lachte nur. „Nein… sie werden uns begleiten. Wir brauchen sie vielleicht noch.“ „Sie haben doch den Stoff…. Lassen Sie beide gehen.“ „sicher werden wir auch. Aber nicht jetzt.“ Lutz gab seinen Leuten ein Zeichen einzusteigen. Dann ging die Fahrt los. Anna sah den Wagen hinterher. Sie griff zum Handy und rief den Einsatzleiter des SEK an. „Aufgepasst. Sie kommen raus. Ein Chrysler Voyager, eisblau. Kennzeichen nicht bekannt. Gerkhan und Kranich sind im Wagen. Achtung sie tragen Westen mit Sprengstoff. Kein Zugriff. Ich wiederhole kein Zugriff.“ „Alles klar. Wir werden dem Wagen folgen.“


    Semir sah Tom an. Weder er noch Tom wußten ob die Weste einen Zeitzünder hatte oder einen Fernzünder oder gar beides. Sie konnten nichts tun. Die Männer die mit ihnen im Wagen saßen unterhielten sich leise. Die Fahrt lief ohne Unterbrechung ab. Nach einiger Zeit bemerkte Semir, das die Fahrt langsamer wurde. Der Wagen fuhr rechts ran. „So aussteigen!“ forderte der Mann Semir und Tom auf. Sie taten es. Verwundert sahen sie auf den großen Rastplatz. Es war kein Haus zu sehen. Was sollte das werden? „So…. Fahrzeugwechsel.“ Meinte einer der Männer und stieß die Beiden zu einem silbernen Berlingo. Die Ladefläche war geöffnet. „So rein da!“ befahl der Mann. Tom nickte und Semir ging zuerst rein. Der Wagen war für zwei Mann auf den Sitzen zugelassen. Also mussten die Anderen mit einem zweiten Wagen weg. Anscheinend hatte Tom die gleiche Ansicht. Aber sie wurden eines besseren belehrt. Als Semir im Wagen war und Tom ebenfalls einsteigen wollte riss man ihn zurück. „Du nicht….. wir machen mal einen kleinen Spaziergang in den Wald“. Semir sah Tom an. „Was soll das?“ fragte er. „Halt du die Klappe. Das geht nur deinem Freund und mir was an.“ brüllte der Mann Semir an. Sein Komplize setzte sich zu Semir in den Wagen. „Fessel ihn an der Strebe da oben. Von dort hat er auch einen schönen Ausblick auf den Wald.“ Der Angesprochene tat was verlangt wurde und fesselte Semir an der Stange. Dann konnte Semir nur noch zusehen, wie Tom und der Mann im Wald verschwanden. Wenige Minuten später gab es eine Explosion. „NEIN!!“ schrie Semir und wollte sich losreißen.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D