Triebtäter

  • So hab noch eine ausgegraben... Feed me.....


    Triebtäter


    Tom und Semir fuhren gerade auf den Rastplatz bei KM 272.5. Tom musste unbedingt die Beine vertreten. Semir hielt an und er stieg aus. Semir sah ihm nach. Tom betrat das Toilettenhäuschen und Semir stieg nun ebenfalls aus. Er ging ein Stück zur Bank, weil er glaubt dort etwas gesehen zu haben. Er ging näher. „Da bewegt sich doch was.“ sagte er leise. Er ging direkt zur Bank und sah genauer hin. Dort lag ein Baby. „Oh mein Gott.“ stöhnte er und hob das Bündel Mensch auf. In diesem Augenblick kam auch Tom wieder und sah ihn an. „Was hast du denn da gefun…“ ihm blieben die Worte stecken. „Das gibt es doch nicht.“ sagte er als er sah was Semir da im Arm hatte. „Das ist keine zehn Stunden alt. Ein Wunder dass es überhaupt noch lebt.“ sagte Semir und trug das Baby vorsichtig zum Wagen. Tom rief per Funk den Notarzt an. Es dauerte keine zwanzig Minuten bis der RTW da war. Das Baby schrie laut und kräftig. Als der Arzt das Baby in den Arm nahm sah Semir ihn an. „Nun es scheint noch nicht lange hier gelegen zu haben. Wo genau haben Sie es denn gefunden?“ „Da vorn hinter der Bank.“ Der Arzt nickte. „In dieser Tasche?“ fragte er. Semir nickte. „Okay, Also wenn ich den Kleinen so ansehe, dann ist er gerade mal 11 Stunden alt. Aber er ist auf jeden Fall klinisch entbunden worden.“ „Ach und woran merken Sie es?“ „Am Nabel“ sagte der Arzt der mit Semir im RTW stand und das Kind untersuchte. „Was gibt es sonst noch?“ fragte Semir. „Sonst noch? Wie meinen Sie das?“ „Na irgendwelche Merkmale die uns helfen, die Rabenmutter zu finden.“ „Leider kann ich damit nicht helfen. Aber da brauchen Sie ja nur die Kliniken anrufen.“ „Vielen Dank für den Hinweis, wäre ich nie drauf gekommen. Wohin bringen Sie den Kleinen?“ „Erst mal ins Kinderkrankenhaus nach Köln. Er ist etwas unterkühlt und hat sicher Hunger.“ Semir nickte und verabschiedete sich. Dann fuhren er und Tom wieder zur PAST.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Anja Krause stand im Wald und sah zum Parkplatz. Sie sah den Mann, der ihr Baby nahm und in den Wagen brachte. Sie sah wie der Rettungswagen sich den Kleinen annahm. „Leb wohl, kleiner Nils.“ Sagte sie leise und ging. Sie brauchte einen Schuss. Sie ging in Richtung Autobahn und wollte einen Wagen anhalten der sie mit nach Köln nahm. Da sie einigermaßen hübsch aussah, dauerte es nicht lang bis ein Wagen anhielt und sie einstieg. Der Fahrer war ungefähr vierzig und untersetzt. Ein Fleischberg, dachte Anja aber sie musste schnellstens nach Köln und da war ihr egal mit wem sie fuhr. Der Mann sah sie gierig an. „Hey, Opa.. Gib Gas und glotz nich.“ Sagte sie wirsch. Der Mann sah sie an und versuchte sie zu betatschen. Nun bekam Anja doch Angst. Sie war zwar einiges gewöhnt und konnte sich auch vorstellen, im Rausch schon einigen Sex hinter sich gebracht zu haben, aber nicht mit einem solchen fetten Kerl. „Hey, Finger weg.“ Doch der Mann hörte nicht und packte sie fester an. „Halt an. Ich will aussteigen.“


    „Kannst du dir vorstellen, welche Mutter ihr Baby aussetzt und einfach liegen lässt?“ fragte Semir Andrea die an ihrem Schreibtisch saß. Sie schüttelte den Kopf. „Nein, kann ich nicht. Aber ich weiß dass es solche Leute gibt und ich verabscheue sie. Wie geht es dem Kleinen?“ „Der Arzt meint sehr gut. Er war wohl nicht lange dort am liegen. Er ist leicht unterkühlt und hungrig. Ansosnten fehlte dem Kleinen nichts. Der war richtig süß. Der arme Kleine. Wenn ich die Mutter finde, dann…“ Andrea nickte. Semir reagierte sehr empfindlich wenn es um Kinder ging. Das Telefon auf seinem Schreibtisch klingelte. Er ging ran. Der Arzt aus dem Krankenhaus war dran. „Sie sind der Polizist, der den Kleinen Benjamin gefunden hat?“ „ähm wenn das der Kleine vom Rastplatz ist dann ja.“ „Okay, wir haben noch etwas herausbekommen. Also die Mutter von dem Kleinen scheint drogensüchtig zu sein. Benjamin leidet unter Entzugserscheinungen.“ Semir schloss die Augen. „Ist es schlimm?“ „Für den Kleinen ja. Denn wir müssen dem entgegenwirken und dem Kleinen Metadon geben.“ „Verdammt wieso können die nicht wenigstens während der Schwangerschaft damit aufhören.“ Fluchte Semir. „Danke Doc.“ Fügte er an und beendete das Gespräch weil Hotte gerade ins Büro kam. „Semir. Es wurde eine tote Frau an der A59 gefunden. Sieht nach einem Sexualdelikt aus.“ „Okay, Tom und ich fahren hin.“


    „Hey, Wegner. Was hast du für uns?“ fragte Tom als sie am Fundort angekommen waren. „Nun das Mädchen ist höchstens 19 wenn nicht sogar jünger. Sie scheint eine Fixerin zu sein. Zumindest hat sie genügend Einstiche an den Armen. Schade eigentlich ein hübsches Mädchen.“ „Wie lange ist sie schon tot?“ „Nun die Starre ist noch nicht eingetreten. Also ganz frisch. Höchstens zwei Stunden. Nicht länger. Sie ist vergewaltigt worden und danach wohl erdrosselt. Alles weitere nach der Obduktion.“ „Danke.“ Semir sah sich am Fundort um. Er fand Reifenspuren, die im Boden eingedrückt waren. „Habt ihr davon Abdrücke genommen?“ fragte er die Leute von der Spurensicherung. Er bekam ein „Ja“ zur Antwort und ging zu Tom. „Mensch wieso sind an einem solchen Tag nie andere unterwegs die was gesehen haben?“ fragte er genervt. „Semir. Wir wissen doch noch gar nicht ob nich doch jemand was gesehen hat. Aber wenn die Kleine nicht mit dem Auto gekommen ist, wie dann? Zu Fuß?“ „Ja oder per Anhalter.“ „Na klar. Per Anhalter und dann hat der liebe nette Autofaher, der sie mitgenommen hat, die Kleine umgebracht.“ „Ja warum denn nicht? Wäre doch nicht das erste Mal, das einer der perfiden Typen ein Mädchen kalt machen.“ Semir nickte nur. Ihm ging der Tag gewaltig gegen den Strich. Erst ein ausgesetzes Baby, dann eine junge tote Frau. Was sollte denn als nächstes kommen? Sie fuhren zurück zur Past und konnten nur auf die Obduktionsergebnisse warten.

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  • Florian Stetter war zu hause. Er ging in das Badezimmer um die Blutspuren aus dem Gesicht zu putzen. Diese verdammte kleine Wildkatze. Da tut man dem Mädchen was Gutes und so wird es gedankt. Er dachte wirklich, er hätte dem Mädchen ein Gefallen getan. Die Kleine hatte ihm das Gesicht zerkratzt. Er war gerade aus dem Knast und hatte sich auf dem erstbesten Weg ein Auto besorgt. Sechs Jahre hatte er keine Frau mehr. Es war als würde er platzen. Dann kam diese kleine Göre. Auf Entzug. Aber das störte ihn gar nicht. Hauptsache eine Frau. Er besah sich sein Gesicht im Spiegel. Die Kratzer waren nicht gerade tief aber sie brannten wie Feuer. Er war schon wegen einiger Delikte im Knast gewesen. Die letze Verurteilung hatte er wegen sexueller Nötigung und vollendeter Vergewaltigung bekommen. Da er mehrere Frauen vergewaltigt hatte, kannte der Richter keine Gnade und verdonnerte ihn zu sechs Jahren. Er hätte sie alle umbringen sollen, dann wäre er nie eingesperrt worden. Und der Bulle, der ihn damals schnappte konnte nur froh sein, dass er verletzt war. Sonst wäre es nicht so einfach gewesen.

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  • Das Telefon bei Semir klingelte. „Wegner hier. Also. Die Kleine ist schwer Drogenabhängig gewesen. Ich habe keine Spermaspuren gefunden. Außerdem müsste die Kleine vor kurzem Mutter geworden sein. Der Gebärmutter hat sich noch nicht zurück entwickelt. Also ich denke so höchstens vor einem Tag. Wohl eine von denen, die sofort aus dem Krankenhaus sind. Ihr Name ist auch bekannt, weil sie eine registrierte Nutte war. Sie heißt Anja Krause.Adresse könnt ihr ja aus dem Computer holen. Wer weiß vielleicht ist das Baby ganz allein und …“ „Ja schon gut. Wir fahren sofort zur Wohnadresse. Tom ruft sie gerade auf. Wenn du die Spuren ausgewertet hast, dann gib Bescheid, “ „alles Klar Semir. Bis später.“ Semir legte auf. „Und hast du sie?“ fragte er Tom. Dieser nickte und griff zu seiner Jacke. „Ebertplatz 11 in Köln.“ Semir nickte und schon waren die Beiden unterwegs. Eine halbe Stunde später parkte Semir vor dem Haus. Sie stiegen aus und gingen zu der Wohnung von Anja Krause. Sie klingelten denn es konnte ja sein, das jemand in der Wohnung war. Doch statt der Wohnungstür ging die des Nachbarn auf. „Die Kleine ist nicht da. Ihr müsst später wiederkommen. Die ist seit gestern verschwunden.“ Semir sah die Frau an „Wissen Sie wohin?“ „na bei dem Bauch, würde ich sagen Entbindungsstation. Das sowas Kinder kriegen darf“ Semir sah Tom an. „Wissen Sie was es war? Ich meine Junge oder Mädchen?“ Die Frau schüttelte den Kopf. „Nein. Mit dem Balg wa sie noch nicht zuhause.“ „Balg? Eben sprachen Sie noch so nett von einem Baby und nun…“ „Na bei dem Lebenswandel der Frau ist es ein Wunder, dass sie noch lebt. Die ist doch eine Junkie.“ „Danke für Ihre Hilfe. Ach sagen Sie einen Hausmeister gibt es hier wohl nicht, oder?“ Die Frau schüttelte den Kopf. „Wer sind Sie eigentlich?“ Semir zog seinen Ausweis und stellte sich vor. „Sie wollen sicher in die Wohnung, oder?“ Semir nickte. „Ja gern. Aber ohne Schlüssel ist es wohl nicht möglich.“ „Na dann sehen Sie mal unter der Matte. Da legt sie ihn immer hin, um ihn auch im Rausch zu finden.“ Semir bückte sich und fand tatsächlich den Schlüssel. Er nahm ihn und betrat die Wohnung. Sie war sehr unordentlich. Müll lag überall herum, aber er fand keinen Hinweis auf ein Baby. Also war das Kind nicht hier. Er war etwas erleichtert. In der Küche fand er mehrere Spritzgestecke. Er rief die Spurensicherung an, sie sollten die Wohnung auf den Kopf stellen. Er selbst fuhr zurück zur PAST.

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  • Semir saß an seinem Schreibtisch und spielte nervös mit dem Kugelschreiber. Das Telefon klingelte. Er hob ab und meldete sich. „Wegner? Was gibt es denn?“ „ Tja, ich weiß nicht genau wie ich es sagen soll. Es geht um die Leiche.“ „Ja und?“ „ Wie schon gesagt.Es wurden leider keine Spermaspuren gefunden. Der Täter hat wohl einen Kondom benutzt. Tut mir leid.“ „Schade. Wäre ja auch zu einfach gewesen. Nun gut. Dann müssen wir eben anderes suchen. Sonst irgendwelche verwertbaren Spuren?“ „Nein leider nicht. Ansonsten ist die Leiche sauber. Also im Sinne von Spuren. Der Täter wußte genau, was er machen musste. Sogar der Dreck unter den Fingernägeln ist weg gemacht worden.“ „Okay, danke.“ Er legte auf. Tom betrat das Büro. „Ach. Ich dachte du hast einen Termin.“ „Wieso hab ich einen Termin? Wo denn?“ fragte Tom irritiert. „Na weil du wohl vergessen hast, dass du in genau zehn Minuten bei der Schranke sein musst“ Tom sah auf die Uhr. „Oh Sch***. Ich komme zu spät.“ Semir lachte. „Das ist doch nichts Neues. Nicht einmal für die Schranke.“


    Tom fuhr zur Staatanwältin. Er klopfte an die Tür und öffnete sie. „Ach Herr Kranich. Nett dass Sie auch schon da sind. Kommen Sie bitte rein und nehmen Sie Platz.“ sagte Frau Schrankmann etwas bissig. „Entschuldigung. Der Verkehr hat mich aufgehalten.“ Schranke nickte. „Ja, sicher. Ich weiß ja wie gut Sie es mit der Püntklichkeit haben.“ Tom wurde verlegen. „Sie wollten mich sprechen?“ „Ja sicher, sonst hätte ich Sie nicht um drei herbestellt, oder?“ Tom nickte nur. Er mochte die Frau einfach nicht. „So. Also es geht um Ihren Fall von der Bestechung des Kollegen Meierhofer.“ „ähm ja…? Was gibt es denn da noch? Ich habe doch alle schon ausgesagt und in meinem Bericht vermerkt.“ „Ja sicher. Weiß ich. Ich habe den Bericht gelesen. Nun ja. Kollege Meierhofer sagte mir dass Sie dort wohl etwas mißverstanden haben.“ Tom lachte. „Wie bitte? Was soll ich denn da falsch verstanden haben. Er hat mit dreißigtausend Euro geboten, dass ich ihn laufen lasse. Er hat doch zugegeben, dass er mit in dem Mädchenhandel verstrickt war und dass er selbst seinen Vorteil bei den ganzen Mädchen gehabt hat.“ „Ja sicher. Schon allein dafür ist er ja auch verurteilt worden. Aber diese Bestechung streitet er ab. Er sagte mir ganz klar, dass Sie ihn bedroht hätten. Und dieser Behauptung muss ich nachgehen.“ Tom rollte die Augen. „Das darf doch wohl nicht wahr sein. Ich soll ihm gedroht haben? Womit denn? Er war doch eh fertig.“ Schrankmann nickte. „Trotzdem… ich muss dieser Beschuldigung nachgehen. Deshalb frage ich Sie noch einmal. Haben Sie Meierhofer bedroht?“ „Nein hab ich nicht. Kann ich gehen? Ich muss nämlich meinem Partner bei einer Festnahme helfen.“ Schrankmann sah ihn an. „Warum sagen Sie dass denn nicht. Worum geht es?“ „Mord und Vergewaltigung.“ Sie nickte. „Dann einen guten Tag und nichts für ungut“ Tom erhob sich und verließ das Büro.

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  • Florian Stetter setzte sich in sein Auto und fuhr zum Straßenstrich. Dort gab es Mädchen, die sich mit Männern wie er einließen. Denen war es egal, ob er im Knast war oder nicht. Gut die Bezahlung würde ein Problem werden, aber darüber wollte er sich Gedanken machen, wenn es soweit ist. Erst einmaldas Mädchen im Wagen haben und dann auf irgendeinen Parkplatz an der Autobahn. Alles Weitere ergibt sich dann. Er kam an und sah sie die Mädchen an.Die erste sah zu ihn in den Wagen. „Na… ein Abenteuer?“ Florian schüttelte den Kopf. “Du bist mir eindeutig zu alt.“ Sagte er kalt und die Nutte zog beleidigt ab. Nur etwas weiter stand eine höchstens 18jährige. Florian schnalzte mit der Zunge. „Das ist die Richtige.“ sagte er leise und winkte das Mädchen an sich heran. Sie setzte sich in Bewegung und stieg ein. „Was verlangst du?“ fragte er. „50 Euro. Dann alles was du willst und wo du willst.“ Florian nickte. „Okay, wir fahren auf die Autobahn und dann werden wir uns ein stilles Örtchen suchen.“ Das Mädchen war einverstanden. Florian sah dass sie zitterte. „Auf Entzug?“ fragte er. Das Mädchen nickte. „Wie heißt du?“ „Nadine“ „Okay, Nadine. Dann schnall dich an.“ Er fuhr ab. Nur wenige Stunden später war er wieder zu hause und legte sich zufrieden ins Bett.


    Semir und Tom waren am Abend auf Streife als ein Funkspruch rein kam. „Cobra 11 für Zentrale. Leichenfund am Rastplatz auf der A57 in Höhe KM 244. Am Straßenrand liegt ein Mädchenkörper.“ „Cobra 11 übernimmt.“ sagte Tom nur und Semir setzte das Blaulicht auf. Sie waren eh auf der Bahn und hatten es nicht weit. Als sie am Fundort anhielten, standen dort bereits Hotte und Dieter und versuchten den Verkehr zu regeln. Viele der Autofahrer hielten an um zu sehen, was dort passiert war. Semir stieg aus. „Hotte? Dieter? Was ist denn hier los? Gibt es was umsonst, oder was?“ „Diese verdammten Gaffer wollen einfach nicht in die Fahrzeuge steigen und abfahren.“ Semir nickte. Dann stellte er sich auf sein Wagen. „Meine Damen und Herren, Sie haben nun folgende Möglichkeiten! Entweder steigen Sie umgehend in Ihre Fahrzeuge und fahren weiter, oder Sie werden eine Anzeige wegen Behinderung der Rettungskräfte bekommen! Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass jede Anzeige ein Bussgeld in Höhe von 1000 Euro nach sich zieht.“ Das wirkte. Auf einmal hatten es alle sehr eilig weg zu kommen. Hotte und Dieter grinsten nur. „Tja auf die Idee hätten wir auch kommen können.“ Semir grinste nur. Er stieg vom Wagen runter und sah sich den Tatort an. „Was haben wir?“ Hotte sah ihn an. „Nicht viel. Sie hat keine Papiere bei sich.“ Semir sah sich die Tote an. Sie war nackt. „Das wundert mich nicht, Hotte. Irgendwelche Spuren?“ Hotte schüttelte den Kopf. „Wegner wird sicher gleich kommen.“ „Okay, haben wir noch anderes gefunden? Ich meine wo sind ihre Klamotten?“ Dieter sah ihn an. „Wir haben alles abgesucht, nichts. Aber sie scheint eine Nutte zu sein.“ „Prostituierte, es heißt Prostituierte.“ verbesserte Hotte ihn. „Na wenn du dich dann besser fühlst. Also eine Prostituierte“ verbesserte sich Dieter.

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  • Als Wegner eintraf und sich die Leiche ansah schüttelte er den Kopf. Semir sah ihn an. „Was ist?“ „Nun was fällt dir auf?“ Semir sah sich den toten Körper an. „Sie ist nackt.“ Wegner nickte. „Was noch?“ „sie ist jung und sie ist tot.“ Tom kam nun zu ihm. „Sie sieht aber sehr sauber aus.“ meinte er trocken. Wegner nickte. „Genau das meine ich. Wie die Leiche vor einigen Tagen. Selbst der Dreck unter den Fingernägeln, alles sehr sauber.“ Semir stöhnte „Ein Serientäter?“ „Nun kann ich noch nicht mit Bestimmtheit sagen, aber ihr könnte euch drauf einrichten. Nach der Obduktion mehr.“ Er ließ die Leiche in die Gerichtsmedizin bringen. Semir sah Tom an. „Was denkst du?“ „Was?“ „Na glaubst du, dass wir es mir einem Serientäter zu tun haben?“ „Ich weiß nicht. Warten wir ab, was die Obduktion bringt. Aber wenn, dann müssen wir schnellstens was unternehmen.“ Semir nickte. „Ja und deshalb werden wir mal anfangen Parallelen zu suchen.“ Tom stimmte zu. „Auf zur PAST.“ Sie fuhren ab.


    Florian Stetter lag zufrieden auf seinem Bett. Er hatte das was er brauchte bekommen. Und dann noch gratis. Er lachte leise. Die Kleine hat es hinter sich. Er war sogar sehr sanft. Sie hat nicht viel zu leiden gehabt und wäre, so seine Ansicht, eh irgendwann an einem goldenen Schuss gestorben. Er hatte ihr etwas ersparrt. Doch er wußte auch, dass es nicht lange dauern würde bis er es wieder brauchte. Er schlief ein. Am frühen Morgen wurde er wach. Er fühlte den Druck in sich. Er musste ein Mädchen haben. Er stand auf und zog sich an. Dann ging es zum Wagen und er fuhr nach Köln. Hauptbahnhof. Dort standen sie nun, die kleinen süchtigen Mädchen und boten sich an. Er wollte sich eine aussuchen. Am Bahnhof sah er sich um und entdeckte eine Blondiene. Er ging zu ihr. „Na, Kleines?“ sagte er zu ihr. Sie sah ihn an. „Was willst du denn, Opa? Hast du dich verlaufen? Das Altersheim ist zwei Straßen weiter.“ Florian lachte. „Ich bin nicht so alt wie ich aussehe. Was nimmst du für das komplette Programm?“ „Was? Ey ich bin keine Nutte.“ „Bist du nicht? Dann wartest du wohl nur auf den Bus, was?“ „nee, auf meinen Freund.“ Florian sah, dass es keinen Sinn hatte. Die Kleine hatte heute mehr Glück als Verstand. „Na dann. Nichts für ungut.“

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  • Semir saß noch im Wohnzimmer, als Andrea zu ihm kam. „Hey, es ist gleich zwei Uhr. Kannst du nicht schlafen?“ fragte sie. Semir sah sie an. „Nein, kann ich nicht. Die Woche war bisher ziemlich bescheiden….“ Andrea setzte sich zu ihm. „Was hast du denn?“ „Na ja. Also angefangen hat es mit dem ausgesetzen Baby, von dem ich weiß das es ihm sehr gut geht. Gott sei dank. Aber kurz danach wurde ein Mädchen tot aufgefunden. Vermutlich war es die Mutter von dem Würmchen. Tja und heute wurde ein zweites Mädchen tot aufgefunden. Die Obduktion ergab, dass sie genau wie die erste erst vergewaltigt wurde und dann erwürgt. Der Täter hat die Leiche gesäubert. Sogar unter den Fingernägeln wurde der Dreck weg gemacht.“ „Dann wollte er wohl die Spuren entfernen. Vielleicht hat die Frau ihn gekratzt und er ist bekannt.“ Semir sah sie an. „Du bist ein Goldstück. Ich werde direkt morgen die Akten durchgehen. Es muss ein bekannter Straftäter sein. Er hat Angst wieder eingebuchtet zu werden und deshalb…“ Andrea nickte. „Ja aber jetzt wirst du erst einmal schlafen.“ Semir nickte und ging mit Andrea ins Schlafzimmer. Die Nacht war nur kurz, denn er musste um sechs bereits wieder in der PAST sein.


    Florian sah das Mädchen, welches vor ihm im Gras lag, liebevoll an. „Schade, du bist ein sehr hübsches Mädchen gewesen. Aber du könntest mich wieder erkennen und das will ich nicht.“ sagte er, obwohl das Mädchen ihm nicht antworten konnte. Er hatte sie erwürgt. Sie war gerade 16 und von zuhause ausgerissen. Wieder ging er vor, wie bei den anderen Beiden. Er nahm die Klamotten von der Kleinen und packte sie in seinen Wagen. Dann machte er ihr die Fingernägel sauber. Danach fuhr er heim und legte sich ins Bett. Er schlief schnell ein. Zufreiden lag er im Bett und träumte. Wovon? Wahrscheinlich von dem nächsten Mädchen, denn er wußte, dass die Abstände immer kürzer werden, bis er die nächste haben musste. Er wußte zwar nicht, wie lange er das Spiel noch treiben konnte, bis die Polizei ihm auf die Schliche kam, aber er ahnte, dass es sicher nicht lange dauern würde. Er musste aufpassen.

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  • Als Semir am nächsten Morgen ins Büro kam, wurde er direkt von Tom raus gezogen. „Was ist denn?“ fragte er. „Eine Leiche.“ „Nein, nicht schon wieder. Ein Mädchen?“ Tom nickte. „Ja vermutlich ein halbes Kind. Genau wie die anderen vergewaltigt und erwürgt.“ Semir stöhnte. „Ich wollte doch erst mal einen Kaffee trinken.“ „Der muss warten. Aber die Leiche ist bereits in der Gerichtsmedizin. Wir müssen also nur dort hin fahren und mit Wegner sprechen.“ Semir nickte ergeben und fuhr mit Tom los. In der Gerichtsmedizin erwartete sie der Arzt bereits. „Ach, da seid ihr ja. Sehr gut. So ich habe das Mädchen von heute Nacht untersucht. Genau wie bei den anderen. Keine Spermaspuren, Kein Dreck unter den Fingernägeln, Keine Identifizierungsmöglichkeit, weil die Papiere nicht da sind.“ Semir schloss die Augen. „Wie alt war sie?“ „Höchstens 16, wenn nicht noch jünger.“ „oh mann. Der Typ ist doch krank.“ Tom nickte. „Ja und ich hoffe wir finden ihn bald.“ „Tja, dass ist euer Job. Was ich nicht verstehe, ist warum keiner die Mädchen vermisst.“ „Na wenn es Ausreißer sind, oder Nutten, dann ist den Angehörigen wohl egal, was mit ihnen passiert.“ Wegner nickte. „Ich werde es wohl nie verstehen, warum die Eltern sich nicht um die Kinder kümmern.“ Semir sah ihn an. „Meinst du die letzte war auch eine Professionelle?“ „nein glaub ich eigentlich nicht. Sie hatte noch nicht viel Sex. Also denke ich war sie noch nicht so lange auf der Straße. Allerdings war sie süchtig. Genau wie die anderen. Und die Mädchen aufzugabeln, ist ja nicht schwer.“ „Okay, dann werden wir dort anfangen. Tom nimmt den Straßenstrich und ich werde mich am Kölner Hauptbahnhof umsehen. Wir nehmen Fotos von den Mädchen mit und hoffen, dass einer von denen dort die Mädchen erkennt.“ Tom nickte. „Dann mal los.“ sagte er und schon waren sie wieder draußen.


    Daniele saß am Eingang zum Hauptbahnhof und wartete auf ihre Freundin Denise. Sie sollte eigentlich schon längst da sein. Beide wollten zusammen nach Bayern fahren. Aber Denis verspätete sich. Ans Handy ging sie nicht. „Haste dir wohl doch anders überlegt. Nun ja. Dann werde ich mir das Geld beschaffen und allein fahren.“ sagte sie leise zu sich und verfluchte ihre Freundin. Sie ging zum Treffpunkt, wo die anderen Mädchen standen, die von Zuhause abgehauen waren, wie sie und nun auf der Straße lebten. Sie standen eine Weile dort zusammen, als auf einmal ein hübscher Mann vorbei kam. Ganz in Jeans und sah richtig lecker aus. Daniele sah ihn an. Er zeigte ein Bild rum und stand bald bei ihr. „Gerkan, Kripo Autobahn,“ hörte sie und wollte direkt weglaufen, doch der Mann hielt sie fest. „Ich will nicht zurück nach Hause. Mein Vater schlägt mich und belästigt mich sexuell. Ich will nicht zurück.“ Schrie sie und versuchte sich los zu reißen. „Hey, schon gut. Ich bin nicht wegen dir hier.“ Daniele sah ihn an. „Warum dann?“ „Ich untersuche einige Tötungsdelikte. Und ich würde gern wissen, ob du dieses Mädchen hier kennst.“ Er hielt ihr das Bild hin. Sie sah es an. Tränen füllten ihre Augen. „Das ist… das ist… meine Freundin… Denise. Oh mein Gott. Sie ist tot?“ Semir nickte. „Ja, sie wurde heute Morgen gefunden. Kannst du mir helfen? Ich will den Mörder haben.“ Daniele nickte. Sie weinte und der Polizist führte sie zu seinem Wagen. „Steig ein. Wir fahren zum Revier und dort werden wir uns in aller Ruhe unterhalten, okay?“ Daniele nickte. Mit einem Male war es für sie gar nicht mehr wichtig nach Bayern zu fahren. „Wie ist sie… ich meine… was hat… der …“ Semir sah sie von der Seite her an. „Das werden wir gleich im Büro bereden. Geht es dir soweit gut?“ Daniele schüttelte den Kopf. „Ich bin Semir.“ „Daniele.“ „Wie alt bist du Daniele?“ „Ich werde nächste Woche 15.“ „Wie alt war Denise?“ „Sie war 16. Sie und ich wollten nach Bayern. Sie hat dort einen Bruder und wollte ihn besuchen. Aber ihr Alter wollte sie nicht gehen lassen. Sie musste ihn immer ….“ Stockte sie. Semir verstand auch ohne dass sie es erzählte, was Denise machen musste. „Du wirst nicht zurück nach Haus gebracht, aber ich kann dich nicht einfach wieder auf die Strasse schicken. Es gibt ein Mädchenhaus in Köln, was für solche Fälle eingerichtet ist. Wenn du willst, bringe ich dich später hin.“ Daniele nickte. Alles war ihr Recht, nur nicht wieder nach Hause.

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  • Tom saß bereits wieder im Büro, als Semir mit Daniele ankam. Er sah auf, als Semir eintrat. „Wen bringst du denn mit?“ fragte er. „Das ist Daniele… Sie ist die Freundin von unserer letzten Leiche.“ sagte er leise. „Oh“ machte Tom nur. Daniele sah ihn an. „Das ist Tom Kranich mein Partner. Setz dich, Daniele.“ Sie tat es. „Was kannst du mir über Denise erzählen?“ „Sie wollte sich gestern um sechs mit mir am Bahnhof treffen. Wir kennen uns aus dem Kindergarten. Wir waren in der gleichen Gruppe. Aber wir haben wohl mit unseren Vätern die richtie Arschkarte gezogen. Sie wurde genau wie ich von unseren Vätern mehr als Lustobjekt gesehen. Und unsere Mütter… denen hat es gar nicht gekümmert. Deshalb haben wir uns entschlossen, nach München zu ihrem Bruder Tobi zu fahren. Er wollte uns aufnehmen und dann… sich um alles kümmern. Anzeige und so weiter.“ Sie machte eine Pause. Semir sah kurz zu Tom. „Kannte Denise jemanden in Köln? Ich meine wohin hätte sie gehen können?“ Daniele schüttelte den Kopf. „Nein sicher nicht. Sie wollte am Bahnhof auf mich warten. Ich hab versucht sie über Handy zu erreichen, aber sie geht nicht ran.“ Semir sah auf. „Ist ihr Handy an?“ Daniele schüttelte den Kopf. „Nein es ist abgeschaltet.“ Resigniert stöhnte Semir auf. „Schade.“ sagte er nur. „Wo wohnte Denise?“ „Warum?“ „Wir müssen den Eltern die Todesnachricht überbringen.“ Daniele nickte und nannte Semir die Adresse. „Okay, Daniele gleich kommt eine Frau vom Jugendamt. Du wirst in eine Wohngruppe gebracht, wo Mädchen mit deiner Erfahrung wohnen. Dort kannst du erst einmal bleiben.“ Daniele nickte. „Danke, Semir.“ sagte sie leise.


    Semir und Tom fuhren zu der Anschrift von Denise. Sie standen eine halbe Stunde später vor einem Einfamilienhaus und klingelten. Eine blonde Frau mitte vierzig öffnete ihnen. „Ja bitte?`“ „Gerkhan, Kripo Autobahn, mein Kollege Kranich. Frau Schneider?“ Die Frau nickte. „Ja? Was kann ich für die Polizei tun?“ „Es geht um Denise.“ Die Frau schloss die Augen. „Was hat sie diesmal angestellt? Geklaut? Drogen vertickt?“ Semir warf Tom einen Blick zu. „Nein, wir würden es Ihnen gern drinnen erklären.“ Die Frau nickte und ließ beide rein. Es ging ins Wohnzimmer, wo ein Mann auf der Couch lag. „Egon? Die Polizei wegen Denise.“ „Ach, wundert mich gar nicht. Die ist ja auch schon zwei Tage wech. Von mir aus brauch die Göre nicht wiederkommen.“ Semir wurde sauer. „Das wird sie auch nicht.“ sagte er. Der Mann sah ihn an. „Ach, und warum nicht, wenn ich fragen darf?“ „Sie ist tot“ Es war raus. Plötzlich war der Mann gar nicht mehr so cool. „Tot? Wie? Warum?“ fragte er. Semir sah ihn an. „Interessiert es Sie wirklich? Oder trauern Sie nur um ihr Spielzeug?“ Der Mann sah ihn an. „Was sagen Sie da?“ Tom mischte sich nun ein, bevor Semir ausfallend wurde. „Wir müssen Sie bitten, Ihre Tochter zu indentifizieren, Sie hatte leider keine Papiere bei sich und wir müssen sicher gehen.“ Die Frau nickte. „Ich mach das.“ Semir nickte und ging dann mit ihr und Tom wieder raus. Er kochte vor Wut. In der Gerichtsmedizin ging es sehr schnell. Die Frau sah den Leichnam und dann brach sie weinend zusammen. Semir ließ einen Arzt kommen und sie anschließend von Kollegen nach Hause fahren. Tom sah ihn an. „Boah, ich hasse solche Leute. Diese Männer, die ihre eigenene Töchter…“ Tom nickte. „Ja komm, ich versteh dich ja.“

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  • Florian war bereits wieder auf der Jagd. Er hatte diesen inneren Druck wieder. Er muste ein Mädchen haben. Ein Mädchen, das genau wie die letzte unverbraucht war. Keine die ihre Beine für Geld breit machte. Er wollte eine die unberührt war. Er ging auf die Suche. Und er wurde fündig. Eine knapp 16jährige sprang ihm ins Auge. Die ist ja süß, dachte er und wollte das Mädchen anmachen. Doch dann stand mit eniem Male ein Mann bei ihr. Sie ging mit ihm. „Schade, du wärest die Richtige gewesen.“ murmelte er und zog enttäuscht wieder davon. Doch der Druck wurde stärker. Er brauche unbedingt jemanden, den er wie die anderen behandeln konnte. Er brauchte es. Unruhig und getrieben von dem Gefühl zu platzen fuhr er durch Köln und wollte nur eins. Ein Mädchen. Dann sah er sie. Lange schwarze Haare, Eine Asiatin. Mal was ganz Neues, dachte er und hielt an. Das Mädchen war allein. Er hielt neben ihr und stieg aus. Das Mädchen dachte an nichts Böses und sah ihn freundlich entgegen, dann griff er sie und zerrte sie in seinen Wagen. Sie wehrte sich doch gegen seine Kräfte kam er nicht an. Er schlug sie und fuhr mit ihr zum Rastplatz an der A4, wo er bereits einmal gemordet hatte. Dort beendete er das was er angefangen hatte. Er legte die Leiche unbekleidet ins Gras und reinigte den Körper von allen Spuren. Als er fertig war, bemerkte er, dass er blutete. Dieses verdammte kleine Biest hatte ihn gebissen. Er fluchte darüber und verband sich die Wunde.


    Tom und Semir saßen im Büro und gingen Daten von Sexualtätern durch, als Andrea plötzlich ins Büro stürmte. „Wieder ein totes Mädchen. Bei KM 457 an der A4, genau wie bei den Anderen.“ Semir sah Tom kurz an, dann waren sie raus. Die Spuren waren genau wie bei den anderen Fällen beseitigt worden. „Diesmal war derTäter etwas nachsichtig. Er wird unvorsichtig.“ Semir sah Wegner an. „Wieso?“ „Nun diesmal hat das Opfer sich wohl gewehrt und gebissen. Wir haben Hautreste am den Zähnen gefunden. Ist bereits im Labor.“ „Ich hoffe wir kriegen diesen Kranken bald.“ Semirs Handy klingelte. Er meldete sich. Es war die Chefin. „Ja?“ fragte er. „Semir kommen Sie sofort mit Tom in mein Büro.“ „Ja Chefin. Wir sind gleich da,“ „Die Chefin hat Sehnsucht nach uns.“ sagte er zu Tom und zu Wegner. „Sobald du was hast, sag uns Bescheid.“ Wegner nickte und schon verschwanden Semir und Tom aus dem Labor. Sie fuhren zu Anna Engelhardt, die bereits in ihrem Büro auf und ab ging. Semir klopfte an und betrat das Büro. Anna sah sie an.

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  • „Meine Herren? Was haben wir in dem Fall mit den Mädchenmorden?“ Tom sah verlegen zu Semir. „Nun…. Leider nicht sehr viel. Der Täter hinterließ bei den ersten Fällen keine Spur. Aber bei der letzten Toten, dieser Denise Schneider, hat er einen Fehler gemacht. Er wurde gebissen. Die Hautreste sind jetzt im Labor und werden untersucht. Damit hätten wir den Täter, wenn er registriert ist.“ Anna nickte. „Wenn. Und bis wir ihn haben, kann er noch ein paar umbringen, oder was? Wir müssen so schnell wie möglich handeln. Der Polizeipräsident reißt mir den Kopf ab. Selbst die Presse spricht schon von einem zweiten „Jack The Ripper“. „Na bisher hat er doch gar kein Messer benutzt“ machte Semir eine ziemlich unpassende Bemerkung. Anna sah ihn strafend an. „Es ist ja schön zu hören, dass Sie diesen Fall ziemlich spassig ansehen, Semir. Mir ist der Spaß daran aber vergangen. Sehen Sie zu, dass Sie endlich einen Täter präsentieren.“ Semir trat von einem Fuß auf den Anderen. „Entschuldigung. Sie haben Recht. Wir haben ja auch bereits einige in Verdacht kommende im Auge.“ „Na dann los! Holen Sie jeden her und verhören Sie ihn. Einer von denen wird gestehen.“ Tom schüttelte den Kopf. „Das heißt aber nicht, dass er es war. Wir müsse…“ „Tom… bitte. Sie wissen doch selbst, dass die Untersuchung der Hautprobe ein oder zwei Tage in Anspruch nimmt. Also zeigen Sie den Bürgern, das wir etwas tun, und schaffen Sie die Typen her.“ Semir nickte und verschwand mit Tom aus dem Büro.


    Semir sah Tom an. „Und nun?“ fragte er. Tom grinste. „Na du hast doch gesagt, dass wir einige Verdächtige haben. Wo sind die denn?“ „Aber Tom…. du solltest doch schon mal suchen und…“ „Ich? Du hast gesagt, du machst das.“ „Oh Scheiße….“ Kam nur von Semir. „Nun gut, dann fangen wir mal an. Aber wenn wir nicht innerhalb der nächsten zwei Stunden mindestens einen der vorbestraften und noch auf freiem Fuss lebenden Sexualtäter hier haben, dann…“ Es klopfte und Andrea kam rein. Sie hatte einige Akten unter dem Arm geklempt. „So Jungs. Hier sind die Sexualtriebtäter, die im Augenblick auf freien Fuss sind und in den Rahmen der Täter passen.“ Tom und Semir sahen sie an. Andrea lächelte. „Was denn?“ „Andrea du bist ein Engel.“ sagten beide aus einem Mund. Sie lachte, meinte dann „Ich weiß“ und verschwand wieder. Semir und Tom nahmen sich die Akten und lasen sich langsam durch. „Hier… Mark Hein, vorbestrafter Triebtäter, letzter Fall, war eine schwere Vergewaltigung und Körperverletzung. Ist seit vier Jahren wieder draußen.“ Semir nickte. „Okay, ich habe hier einen Frank Seifert. Dreiundvierzig, vorbestraft wegen Exhibitionnismus und versuchter Vergewaltigung. Seit einem Jahr wieder frei. Lebt mit einer Frau zusammen.“ „Ja oder dieser hier. Heinz Siegfried, wegen mehrfacher Vergewaltigung an älteren Frauen verurteilt, wurde als geheilt entlassen und ist seit drei Jahren wieder frei.“ Semir sah ihn an. „Den können wir glaub ich ausschließen. Die Opfer waren alle gerade Anfang zwanzig.“ Tom stimmte zu. Semir nahm sich die nächste Akte. „Okay, der letzte heißt Florian Stetter. Ist seit zwei Wochen draußen und hatte insgesamt sechs Jahre wegen achtfacher Vergewaltigung bekommen. Eines der Opfer hat sich danach das Leben genommen.“ Semir stöhnte also haben wir insgesammt Vier mögliche Täter. Mark Hein, Frank Seifert, Heinz Siegfried und diesen Florian Stetter. Teilen wir uns auf?“ Tom nickte. „Gut wen nimmst du?“ Semir legte die Akten etwas auseinander und verdeckte die Namen, dann schob er sie hin und her. „Wähl du zwei aus.“ Tom grinste. „Musst du aus allem ein Spiel machen?“ „Na so macht es doch mehr Spaß. Also welche willst du?“ „Ich darf zuerst wählen? Warum?“ „Na weil du mein Freund bist.“ Tom zog eine Akte, Heinz Siegfried. Semir war dran und zog Frank Seifert, dann wieder Tom, Mark Hein. Die letze bekam Semir. Florian Stetter. „Okay, dann werden wir uns die Herren mal herholen. Du nimmst Siggi und Atilla mit, ich Hotte und Dieter.“ bestimmte Tom. Semir war einverstanden.

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  • Kurz darauf war Tom unterwegs nach Düsseldorf und Dortmund, während Semir Köln und Neuss anfahren musste. Jeweils im Schlepptau ein Streifenwagen. Tom war als erster bei Mark Hein. Er klingelte und als er den Mann in der Tür sah, war ihm klar, dass er diesen mutmaßlichen Täter vergessen konnte. „Herr Hein?“ Der Mann nickte. „Bulle?“ Nun nickte Tom. „Tja, egal was es war, ich war es nicht. Ich kann nämlich nicht mehr laufen. Im Knast, hat man mir beide Beine so zerschlagen, dass ich ...nun ja vergessen wir es. Was wollen Sie?“
    „Danke es hat sich glaub ich erledigt.“ Mark Hein nickte und schlug die Tür wieder zu. Tom sah zu Hotte und Dieter. „Okay, auf zu Heinz Siegfried.“ Sie fuhren ab. In Dortmund standen sie vor einem Einfamilienhaus, das irgendwie verloren aussah. Tom sah im Garten Kinderspielzeug und schüttelte sich innerlich. Hier sollte ein Triebtäter wohnen? Mit Kindern? Er konnte es sich irgendwie nicht vorstellen. Er klingelte. Eine Frau öffnete ihm. „Kranich, Kripo Autobahn. Ich suche Herrn Siegfried.“ Die Frau nickte. „HEINZ!!! Besuch für dich.“ Rief sie nach hinten und schon kam ein knapp fünfzigjähriger Mann zur Tür.“ „Was gibt es? Wir kaufen nichts.“ Tom sah ihn an. „Ich verkaufe nichts. Mein Name ist Kranich, Kripo Autobahn. Ich hätten da einpaar Fragen und würden Sie bitten mit zum Revier zu kommen.“ Siegfried nickte. „Klar. Hab nichts zu verbergen.“ Doch irgendwie schien seine Frau es anderes zu sehen. „Wenn du wieder Scheiße gebaut hast, dann brauchst du gar nicht erst zurückkommen.“ Siegfried sah sie an. „Ich habe nichts getan, glaub mir. Ich werde wahrscheinlich nur verdächtigt, weil ich schon im Knast war.“ „kommen Sie bitte?“ sagte Tom und dann fuhren sie alle zur PAST.


    Bei Semir gestaltete es sich nicht ganz so einfach. Frank Seifert war ziemlich ungehalten, denn Semir störte ihn gerade bei einem sehr „handlungsaktivem“ Gespräch mit einer Minderjährigen. Er war wütend und griff Semir an. Dieser zog sich zurück und nun mussten Siggi und Atilla eingreifen. Schnell war der Mann besänftigt. „Bringt ihn schon mal raus. Ich muss mal eben mit dieser jungen Dame reden“ sagte er zu Siggi und dieser führte Seifert ab. Das Mädchen sah Semir ängstlich an. „Wenn du schon 18 bist, dann bin ich 22“ meinte er. „Du solltest ganz schnell nach Hause fahren und dich nie wieder von mir erwischen lassen, klar?“ Das Mädche nickte und verschwand. Semir ging zum Wagen und sah Siggi kurz an. „Okay, dann fahrt ihr zurück zur PAST ich fahr zu diesem letzten, diesem Stetter.“ „Alles klar. Wir kommen hin, sobald dieser Herr hier bei uns in Gewahrsam ist.“ „Alles klar. Ich warte vor der Tür.“ Er fuhr schon mal los und wollte das Haus beobachten. Zwei Stunden später waren Atilla und Siggi wieder da. Semir stieg aus und ging zum Haus. Er klingelte bei Stetter. Dieser öffnete und sah den Polizisten an. „Was willst du?“ fragte er wütend und sah auf Semir, den er um mehr als zwei Köpfe überragte an. „Gerkhan, Kripo Autobahn. Wir hätten ein paar Frangen an Sie, Herr Stetter und bitten Sie mit uns zur Wache zu kommen.“ Stetter sah ihn an. „Können wir das nicht hier regeln?“ Semir schüttelte den Kopf. „Leider nein. Würden Sie uns bitte begleiten?“ Stetter nickte, zog sich an und verschloss die Tür. Dann fuhren sie zur PAST.

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  • Tom sah sich Siegfried an. „Haben Sie einen Führerschein?“ Siefried nickte. „Wo waren Sie in den letzten vier Wochen? Auch auf der Autobahn?“ „Nein. Dort war ich nicht. Ich bin seit einiger Zeit erst wieder draußen. Egal was ihr habt, mir könnt ihr es nicht anhängen.“ Sie sind verurteilt worden, weil Sie kleine Mädchen zum Sex gezwungen haben.“ „Die haben doch selbst Schuld. Ich meine ich bin nur ein Mann und wenn sich diese Dinger so aufreizend anziehen, dann…“ „…. Ist es für Sie eine Einladung zur Vergewaltigung oder was?“ Tom war wütend. Diesen Spruch hat er schon so oft gehört. „Nein, ich meine ich wollte doch eigentlich gar nicht, aber irgendwas trieb mich dazu. Aber ich habe meine Strafe abgesessen. Ich hab Familie. Meine Tochter ist gerade mal drei Jahre alt und…“ „…. Was ist wenn sie 18 ist? Würden Sie ihr dann auch was antun?“ „nein!!! Wie kommen Sie denn darauf? Sie ist mein eigenes Fleisch und Blut…“ „Ach und deshalb. Haben Sie mal an die Väter der Kinder gedacht, die Sie vergewaltigt haben? Einen Gedanken daran verschwendet wie sich das Mädchen fühlen muss?“ Siegfried sah ihn an. Tom sah Tränen im Gesicht. „Warum tun Sie das? Warum erzählen Sie mir das? Ich habe nichts getan, seit ich wieder draußen bin.“ „Ja sicher. Sie sind geläutert. Okay, passen Sie mal genau auf. Wir haben insgesamt vier Morde. Eines der Mädchen davon ist kurz zuvor Mutter geworden. Wie gefällt das? Das Baby wurde einfach ausgesetzt. Ist das nicht schön? Das passt doch so richtig zu Ihnen. Auf der einen Seite sehr sozial eingestellt. Das Baby, mal eben schnell auf einen belebten Rastplatz ausssetzten, dort wird es ja auch gefunden und die Mama… na die machen wir mal eben schnell kalt.“ Siegfried sah ihn an. „Ich habe noch nie einen Menschen umgebracht. Das lasse ich mir nicht in die Schuhe schieben.“ schrie er nun eben so laut wie Tom.


    „Okay, Herr Stetter. Es geht um Mädchen, die vergewaltigt und auf brutalster Weise umgebracht wurden. Alle im Alter zwischen 14 und 16. Also genau ihre bevorzugte Altersgruppe. Eines der Mädchen hatte kurz zuvor ein Baby bekommen.“ Stetter sah Semir an. „Traurig. Aber ich kann nichts daran ändern. Mann ich bin gerade mal sechs Wochen aus dem Knast. Ich will nicht direkt wieder dahin.“ „Tja, leider ist es so, dass wir derzeit alle Straftäter die bezüglich solcher Delikte verurteilt wurden, verhören müssen. Und dazu gehören Sie nunmal auch“ „Ja sicher. Aber ich habe meine Strafe abgesessen, bis zum letzten Tag. Nicht einmal Bewährung hab ich bekommen.“ Semir sah ihn an. „Das tut mir aber leid, sollten die Vollzugsbehörden Sie vielleicht nach der Hälfe schon entlassen? Dann hätten wir vielleicht nicht nur vier Tote, sonder zehn oder noch mehr.“ „Sie haben nichts gegen mich in der Hand.“ Semir grinste. „Noch nicht. Aber wenn wir erst einmal alle Spuren gesichert haben, dann sieht es sicher nicht gut aus. Okay, was haben Sie seit der Entlassung aus dem Knast gemacht?“ „Also fangen wir mal mit dem Entlassungstag an…“, grinste Stetter ihn an. „Also ich hab zunächst mal meine Sachen in Empfang genommen, bin dann zum Direks gegangen und habe mich verabschiedet. Danach bin ich raus und habe erst einmal diese freie Luft geatmet. Mir einen Wagen gekauft und anschließend in meiner Bude die Beine hoch gelegt.“ „Hören Sie auf damit. Sie wissen genau was ich meine. Waren Sie auf der Autobahn?“ „Na klar. Jeden Tag. Ich fahre gern auf der Autobahn. Dort spürt man die Freiheit.“ Semir rollte die Augen. Er sah genau wie Stetter ihn beobachtete und hoffte nur, dass dieser endlich zum Punkt kam. „ Nun ich war an sechs Tagen auf der Autobahn. Mal nach Köln, nach Düsseldorf, nach Dortmund…..“

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  • Tom sah Siegfried an. „Okay, das war es erst einmal. Es könnte jedoch sein, dass ich noch Fragen habe. Halten Sie sich bitte zur Verfügung.“ Siegfried nickte. „Ich hoffe Sie bekommen den wahren Täter bald.“ Tom nickte. „Ja sicher und Sie können hoffen, das Sie es nicht waren.“ „Ich hoffe nicht darauf. Ich weiß dass ich es nicht war.“ Siegfried verließ die PAST und fuhr heim. Tom ging in den nächsten Verhörraum, wo bereits Seifert wartete. Auch hier wurden die Fragen gestellt und das Gespräch zog sich hin. Seifert beteuerte seine Unschuld und erzählte Tom was er die ganze Zeit seit seiner Entlassung gemacht hatte. Wie er die Zeit verbracht hatte, welche Erlebnisse er im Gefängnis hatte und er sicher nie wieder ein Mädchen angreifen und Gewalt antun würde. Nach einer Stunde konnte er ebenfalls gehen. Tom ging in sein Büro. Zu seiner Verwunderung war Semir immer noch bei der Vernehmung. Er wollte ebenfalls hingehen, als das Telefon klingelte. „Kranich“ meldete er sich. „Wegner hier. Tom ich habe die Ergebnisse von der Hautuntersuchung des letzen Opfers. Es ist ein bekannter Triebtäter.“ „Den Namen?“ „Ein gewisser Florian Stetter.“ Tom sah den Hörer an. „Stetter? Bist du sicher?“ „Na klar. Der Computer hat eine hundertprozentige Übereinstimmung der DNA ausgespuckt. Er ist der Täter. Damals hat man ihn aufgrund seiner Spermaspuren greifen können.“ „danke Wegner. Ich muss. Semir sitzt nämlich genau mit diesem Typen im Verhörraum.“ Er legte auf und stürmte aus dem Büro.


    Semirs Handy klingelte kurz zuvor. Er meldete sich. Hörte eine Weile schweigend zu. Stetter beobachtete ihn. Dann sah er Semir an. Dieser sah ihn an und lächelte leicht. „Danke“ sagte er kurz und beendete das Gespräch. „So. Das sieht nun gar nicht mehr so schlecht aus.“ Semir sah ihn an Stetter wurde nachdenklich. War er unvorsichtig? Hatte er doch Spuren hinterlassen? Unbewußt sah er auf seine Hand. Die Bisswunde war sichtbar. Er hielt die andere Hand drauf und deckte die Wunde ab. Doch Semir hatte es bemerkt. „Was haben Sie denn an der Hand?“ fragte er. „Ach da hab ich mich wohl geschnitten.“ Semir sah ihn an. „Das sieht mir eher nach einer Bisswunde aus. Wissen Sie ich habe eben nämlich eine Info bekommen, und danach sieht es ganz danach aus, als ob das Mädchen vor ihrem Tod den Täter verletzt hat. Raten Sie mal wie?“ „Ich mag keine Ratespiele. Sie haben nichts gegen mich in der Hand. Also werde ich nun gehen.“ Semir schüttelte den Kopf. „Sie werden erst gehen, wenn ich es will. So und nun höre ich.“ „Du kannst mich mal, Bulle. Ich werde den Raum verlassen. Ich will meinen Anwalt sprechen.“ Semir nickte. „Ja sicher, ich glaube auch, dass Sie einen brauchen. Die Beweislage ist nämlich sehr bedrückend.“ „Was soll das heißen? Ich habe nichts getan.“ „ Ach Tatsächlich. Okay, dann mal für Dumme.Wir haben nämlich Spuren entdeckt und die Auswertung ist soeben erfolgt. Wissen Sie was wir gefunden haben?“ Stetter sah ihn entgeistert an und schüttelte den Kopf. „Wir haben Hautreste gefunden. Und die sagen aus, dass Sie ein 16jähriges Mädchen vergewaltigt und umgebracht haben. Tja. Sie wandern wieder ein.“ Semir war zufrieden. „Und die anderen Morde werde ich Ihnen auch nachweisen.“ Stetter stand langsam auf. Semir sah ihn an. Er war mit Stetter allein. Dieser hatte zwar Handschellen an, aber selbst damit konnte man sich bewegen. „Muss ich Hilfe holen?“ fragte Semir. Stetter sah ihn an. „Warum? Hast du etwa Angst vor mir?“ lachte er. Es klopfte an der Tür und Semir ging langsam zur Tür und öffnete sie, ohne Stetter aus den Augen zu lassen.

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  • Tom betrat den Raum. „Semir? Ich habe Neuigkeiten.“ „Ja ich auch. Wegner hat mich eben angerufen.“ Tom nickte. „Ja dann weißt du schon…“ Semir nickte. „Ja und unser Freund hier verlangt seinen Anwalt.“ Tom nickte. „Den braucht er auch“ Stetter sah beide an. „Das ist ein Trick. Ich hab nichts getan. Alle Spuren sind …“ er stockte. Semir grinste. „Ja du warst sehr gründlich bei den ersten. Aber beim letzten hast du leider vergessen, die Zähne zu putzen.“ „Diese verdammte Schlampe sie hat mich gebissen. Dabei wollte ich ihr doch nur gutes tun. Ich meine irgendwann hätte sie es ja …“ Semir sah ihn an. „Halt besser die Klappe.“ Tom zog ihn zurück. „Lass dich nicht provozieren.“ Semir holte tief Luft. „Okay, dann werden wir Herrn Stetter mal beim Staatsanwalt vorstellig.“ Tom nickte. „Ich mach mich nur eben fertig. Warte du schon mal im Wagen.“ Semir war einverstanden. Er holte sich zwei Beamte, die Stetter in den Wagen brachten. Dann stieg er ein. Stetter saß schweigend auf der Rückbank. Kurz darauf kam auch Tom. Er stieg ein und alle fuhren zur Staatsanwältin. Semir sah ab und zu nach hinten, doch Stetter verhielt sich ruhig. Sie mussten nach Köln zum Gericht. Staatsanwältin Schrankmann erwartete sie dort innerhalb der nächsten Stunde. Stetter sah zu Tom und Semir. Beide starrten raus und achteten kaum auf ihn. Sie fühlten sich sehr sicher. Sie bekamen nicht mit, das Stetter anfing sich zu befreien. Da sie mit Toms Wagen fuhren, saß Tom am Steuer.


    Stetter beobachtete die beiden Polizisten ganz genau. Er fingerte an seinem Bauch herum und hatte nach kurzem Suchen gefunden was er brauchte. Eine kleine spitze und dicke Nadel. Er zog sie langsam raus und machte sich dann über die Handfesseln her. Nur zwei Minuten brauchte er und er war mit einer Hand frei. Er grinste leicht. Nun musste er nur noch zwei Probleme beseitigen. Er sah wie der kleinere der Polizisten in den Spiegel sah, sofort verhielt er sich still. „Hey, könnt ihr vielleicht gleich mal anhalten? Ich muss mal.“ Die Beiden sahen sich an. „Am nächsten Rastplatz.“ meinte der am Steuer. Stetter nickte nur. Perfekt, dachte er. Der Kleine wird sicher mitkommen, das ist kein Problem. Anschließnd nun ja. Mal sehen. Der Rastplatz wurde angezeigt. Noch 1000 m, noch 500 m. 300, 200, 100. Der Fahrer ordnete sich ein.. Stetter legte sich die Handschelle so, dass es nicht auffiel, dass diese geöffnet war. „Gehst du mit?“ fragte der Fahrer und der Kleine nickte. Er stieg aus und ließ auch Stetter aussteigen. Dann ging er mit dem Polizisten im Schlepptau zur Toilette. Stetter sah sich auf dem Parkplatz um. Er war leer. Das traf sich ja sehr gut. Somit keine weiteren Zeuge. Er betrat das Toilettenhäuschen vor dem Polizisten. Dieser zog gerade den Schlüssel für die Handschellen und wollte sie öffnen. Stetter sah ihn lächelnd an. „Machen Sie aber schnell. Ich hab nicht den ganzen Tag Zeit.“ sagte der Polizist. Stetter nickte und ging in eine Kabine. Der Bulle hatte nicht bemerkt, das die eine Handschelle bereits auf war. Umso besser, so baumelte die Handschelle mit der halb geöffneten Schelle an seinem Gelenk.

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  • Semir sah in den Spiegel. Er wartete, das Stetter wieder aus der Kabine kam. Dann hörte er die Spülung und das die Tür wieder aufgeschlossen wurde. Stetter trat raus. Semir griff nach den Handschellen und wollte sie gerade packen, als Stetter ihn plötzlich mit der Faust in den Magen schlug. Semir ging stöhnend zu Boden und bevor er sich erholen konnte legte ihm Stetter eine Handschelle an. Die Andere war um sein Gelenk und er drückte sie kurzerhand wieder zu. So war Semir an ihm gebunden. „Was …. soll…. das denn“ stöhnte Semir. Stetter zog ihn hoch, drehte ihn den gefesselten Arm auf den Rücken und hielt ihm ein Messer, wovon Semir nicht wußte woher er es hatte, an seinen Hals. „Kein Mucks mehr. Wir gehen nun zu deinem Kollegen und werden eine gemütlche Spazierfahrt machen.“ „Sie kommen hier nicht weg.“ versuchte Semir den Mann zum Aufgeben zu bewegen, aber es war sinnlos. „Raus!“ befahl Stetter Semir und drückte ihn aus Tür, anschließend drückte er das Messer fest an. Sie verließen das Toilettenhäuschen und gingen in Richtung Wagen.


    Tom sah dass beide wiederkamen. Er stutzte und sah dann, das Semir von Stetter bedroht wurde. „Verdammt!“ Er stieg aus. „SEMIR!“ Er sah das Messer an Semirs Hals. „Stetter machen Sie keinen Blödsinn und lassen Sie meinen Kollegen frei.“ Stetter lachte nur. „Er ist an mich gebunden! Einsteigen und dann fahren wir los.“ Tom hob die Hände. „Nehmen Sie den Wagen und fahren Sie. Aber ohne meinen Kollegen.“ Stetter schüttelte den Kopf. „Wir fahren alle zusammen. Sie werden lenken, und ich werde Ihren Kollgen hier …“ Tom nickte und stieg wieder ein. Stetter und Semir setzten sich auf die Rückbank. „Tom…“ sagte Semir leise. „Schnauze, oder ich drücke fester zu.“ brüllte ihn Stetter an. „Ihr bekommt mich nicht. Ich geh nicht wieder in den Knast. Abfahren!“ Tom fuhr los. „Wohin?“ fragte er und sah in den Rückspiegel. „Nach Köln. Und halt dich ja an die Geschwindigkeit. Keien Tricks.“ Tom nickte. Er tat was der Mann verlangte. Semir verhielt sich ruhig. Stetter hielt das Messer fest an seinen Hals gedrückt. Wenn er nur eine Beweung machte, würde Stetter ohne zu Zögern Semir die Kehle durchschneiden.

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  • so bevor ich bis morgen Abend weg bin, noch ein kleiner Nachschlag viel Spass beim Lesen. :baby:


    Die Fahrt ging auf der A4 in Richtung Köln. Ausfahrt Longerich wurde angezeigt. „Fahr hier runter!“ befahl Stetter. Tom reihte sich ein. Semir saß unverändert steif neben Stetter und hatte das Messer am Hals. Stetter sah ihn an. „Na, was meinst du? Kann ich das Messer weg- nehmen, ohne das du mutig wirst?“ Semir nickte leicht. „Okay, nur eine Bewegung von dir und es war deine letzte klar?“ Wieder ein leichtes Nicken. Stetter nahm Semirs Waffe, die er bereits auf der Toilette an sich genommen hatte und hielt sie Semir in die Seite. Dafür verschwand das Messer. Ein roter Streifen zeigte sich dort, wo eben noch das Messer war. Semir wagte sich nicht zu bewegen. „Sie kommen nicht damit durch. Sie verschlimmern damit doch nur die Situation. Wir werden sicher schon vermisst und…“ „Halt die Klappe!“ Semir verstummte. Er war mit Stetter verbunden und es sah nicht so aus, als würde er die Handschellen öffnen. Was hatte der Mann vor? Wohin wollte er? „Fahr die nächste runter und dann halt dich rechts!“ forderte er Tom auf. Dieser tat was Stetter verlangte. Die Fahrt ging nun nach Chorweiler. Sie fuhren in eine ziemlich unbewohnte Gegend. „Gleich kommt ein Schottplatz da fährst du rauf!“ Tom tat es. „Halt am Häuschen an! Und dann zieh die Schlüssel ab!“ In diesem Augenblick ging die Tür des Häuschens auf. Der Mann kam zum Wagen und sah hinein. „Flo?“ fragte der Mann als er Stetter sah. „Ja. Hallo Kai. Ich brauch deine Hilfe.“ Der Mann nickte. „Nimm den Typen am Steuer die Waffe und die Handschellen ab.“ Der Mann war etwas unsicher. „Nun mach schon. Keine Angst er wird nichts dagegen machen, denn sonst werde ich seinen Freund hier noch kürzer machen.“ Er nahm erneut das Messer und hielt es Semir an den Hals und drückte zu. Semir schloss die Augen. Er hob kurz die Hand um den Druck am Hals zu begegnen, doch Stetter hielt ihm die Hand fest. „Nicht doch!“ sagte er leise.


    Kai öffnete die Tür an Toms seite. Tom unternahm nichts, als er zur Waffe griff und auch die Handschellen an sich nahm. „Was hast du denn vor Flo?“ „Die beiden müssen verschwinden.“ Kai schüttelte den Kopf. „Hier sicher nicht. Ich hab Publikumsverkehr und…“ „Na weiß ich doch. Aber du hast doch sicher irgendwie ne Möglichkeit sie verschwinden zu lassen.“ Kai nickte. „Tja wenn die Herren mit einer nicht so bequemen Unterkunft einverstanden sind, schon.“ Stetter nickte. „Ich denke die werden nichts dagegen haben. Nicht wahr?“ Weder Tom noch Semir antworteten. „Los! Aussteigen. Erst du!“ Er sah Tom an. Dieser stieg aus und hob die Hände. Semir und Stetter blieben noch im Wagen. Als Tom am Wagen stand sah Stetter seinen Freund an. „Fessel ihn mit den Handschellen.“ Kai tat es. Tom wehrte sich nicht. Dann stiegen auch Semir und Stetter aus. Das heißt. Stetter stieg zuerst aus und zog Semir ziemlich brutal hinterher. Dann öffnete er die Handschelle an seinem Gelenk und fesselte Semir ebenfalls die Hände auf dem Rücken. „So wohin?“ fragte er dann Kai. Dieser sah ihn an. „Brauchst du unbedingt den Wagen?“ Stetter schüttelte den Kopf. „Das ist ne Bullenkarre. Was meinst du wie lange die brauche, bis die mich gefunden haben.“ „Dann ist es einfach. Ich bin heute allein hier. Wir sperren sie in den Wagen und dann in die Presse“ Stetter lachte laut auf, denn er sah wie Semir und Tom sich ansahen. „Das ist eine sehr gute Idee. Okay. Dann müssen wir nur noch verhindern, dass sie über Funk Hilfe rufen.“ „Nichts einfacher als das. Wir werden sie einfach an die Halterungen fesseln und knebeln.“ Stetter war einverstanden. „Okay, du den Großen und ich nehme den Kleinen hier. Der hat mir nämlich einiges gesagt, was ich überhaupt nicht fein fand. Und dafür werde ich ihn bestrafen.“ Semir sah ihn entsetzt an. „Was wollen Sie denn noch?“ fragte er. Schon für diese Frage kassierte er von Stetter einen üblen Magenhaken. Semir ging stöhnend in die Knie. Tom sah Stetter an und versuchte einzugreifen, doch Kai hielt ihn zurück. Stetter trat auf Semir ein ohne dass er eine Chance hatte sich zu wehren oder zu decken. Dann ließ er ab. Er zog Semir an den gefesselten Händen hoch und brachte ihn auf die Beifahrerseite. Dort löste er die Handschellen und schob eine der Schellen durch die Halterung. Anschließend nahm er Semir zweite Hand und ließ die Schelle zuschnappen. Halb bewußtlos saß Semir auf dem Beifahrersitz. Blut floss aus der Nase. Kai fesselte Tom ebenfalls so wie Stetter mit Semir verfahren war. Allerdings hatte Stetter überlegt, dass sie sich unterhalten sollten und ließ den Knebel weg.


    Tom sah besorgt zu Semir, der schwer Luft bekam. Er sah das Stetter und dieser Kai sich unterhielten. „Semir? Bist du soweit okay?“ „Nicht ganz… geht schon…“ Tom beobachtete wie Kai sich zum Magneten bewegte und die Maschine anwarf. Dann sah er aus dem Fenster nach oben. Er sah wie dass Magnet sich auf den Wagen senkte. „Die sind doch wahnsinnig.“ stöhnte er als der Magnet sich festsaugte. Doch bevor der Wagen abhob, kam Stetter erneut auf Semirs Seite. Tom sah etwas in seiner Hand blitzen. Stetter riss die Tür auf und Tom sah das Messer blitzen. „NEIN!“ brüllte er. Doch zuspät. Stetter ließ das Messer runtersausen und rammte es Semir in die Schulter. Semir schrie auf. Stetter lachte nur und schlug die Tür zu. Dann wurde der Wagen angehoben und Tom sah wie der Wagen in die Presse befördert wurde. Panik stieg in Tom auf. „Verdammt… die stecken uns in die Presse“ rief er aus. Semir sagte gar nichts. Tom sah ihn besorgt an. „Semir! Mach mir bloß nicht schlapp, hörst du?“ Tom sah das Blut welches aus der Wunde in der Schulter trat. Dann wurde der Wagen abgelassen. Es rumste kurz und von Semir kam ein tiefes Stöhnen. Dann hörten sie wie die Presse sich langsam senkte. Panik kam auf. Es knirschte und knackte, als die Presse den Wagen berührte.

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  • auch wenn ich euch eigentlich bins morgen schmoren lassen wollte..... hier ein kleines Stückchen zur Entspannung


    „Frau Engelhard? Wo sind Kranich und Gerkhan?“ hörte Anna Schrankmann brüllen. „Frau Schrankmann, die beiden sind vor fast zwei Stunden zu Ihnen gefahren und wollten einen Verdächtigen in den Mädchenmorden vorführen.“ „Das weiß ich, aber sie sind bis jetzt noch immer nicht eingetroffen. Ich habe doch nicht den ganzen Tag zeit für solche Spielchen. Wenn die Beiden nicht innerhalb der nächsten zwanzig Minuten auftauchen, dann werden beide ein Disziplinarverfahren bekommen.“ „Frau Schrankmann, ich weiß im Augenblick nur, dass beide unterwegs zu Ihnen sind. Ich werde mich umgehend darum kümmern, dass sie bei Ihnen auftauchen.“ „Das rate ich Ihnen. Guten Tag.“ Anna legte den Hörer auf. „Verdammt nochmal Tom und Semir. Können die beiden nicht einmal einen einfachen Auftrag ausführen?“ fragte sie sich leise. Sie stand auf und ging zu Andrea. „Wissen Sie wo Semir und Tom sind?“ „Ja, die wollten diesen Stetter zu Schrankmann bringen.“ Anna nickte. „Ja das weiß ich auch, aber sie sind bisher nicht dort aufgetaucht.“ Andrea sah sie erschrocken an. „Aber das war doch schon vor fast zwei Stunden.“ „Auch das ist mir bekannt. Haben sich die beiden gemeldet?“ Andrea schüttelte den Kopf. „Weder per Funk, noch per Handy.“ Anna stöhnte. „Okay, rufen Sie beide an.“ Andrea nickte und nahm sich dass Funkmikro. „Cobra 11 für Zentrale!“ Keine Antwort. „Cobra 11 für Zentrale! Tom? Semir? Meldet euch doch.“ Keine Antwort. „Dann Handy.“ sagte sie zu Anna und wählte zunächst Semirs Nummer an. Freizeichen… doch dann kam die Mailbox. Bei Tom war es genauso. „Das darf doch wohl nicht wahr sein. Okay, orten Sie die Handys und dann dürfen sich die Herren warm anziehen.“ Anna ging wütend in ihr Büro und warf die Tür zu.


    Tom hörte das Handy klingeln. Erst Semirs, dann seins. „Hey, geh doch mal ran, Semir.“ sagte er um Semir etwas aufzumuntern. Semir antwortete ihm nicht. „Semir? Bist du wach?“ „Ich weiß nicht…. ich…bin wach.“ „Hey, keine Angst die holen uns schon raus.“ „klar, als kleines Blechknäul. Die Presse… sie bewegt sich… nicht?“ „Nein. Die halten uns nur so gefangen. Wir können uns nicht befreien und abhauen. Wer weiß was Stetter vorhat.“ „Der haut… ab. Tom… ich bin… müde. Meine … Schulter…sie brennt… wie Feuer.“ „Hey, schlaf nicht ein. Man hat uns gerade am Funk gerufen und danach haben die Handys geklingelt. Sie suchen schon nach uns. Dauert nicht lange. Halt durch.“ Von Semir kam nichts. „Semir… hörst du mich?“ „Ja… sei doch mal ruhig. Wie soll… man denn dabei… schlafen?“ Tom grinste. „Du sollst nicht schlafen.“ „Schon gut…. Der Mistkerl hat mir… sicher ne Rippe … gebrochen. Ich bekomme so schlecht… Luft.“ stöhnte Semir. „Okay, dann halt die Klappe. Ich versuchte mal was.“ Tom bewegte sich und versuchte die Halterung zu lösen. Er riss dran und spürte, wie sie sich löste. „Hey, ich bin gleich los. Dann schnappe ich mir die Schlüssel und ruf die Kollegen.“ sagte er und zerrte weiter. Doch da hörte er wie die Presse sich bewegte. „Verdammt! Nein!“ sagte er leise.

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    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Florian Stetter hatte sich Geld besorgt und stand am Flughafen. Er wollte nach Venezuela fliegen. Weg von diesen verdammten Bullen. Er konnte sich auf Kai verlassen. Dieser schuldete ihm noch ein Gefallen. Bei ihm waren die Bullen gut aufgehoben. Er hatte ihm gesagt, dass er die Presse ruhig anwerfen darf. Doch Kai schien Skrupel zu haben. Stetter war es egal. Er wollte nur weg. Nie wieder wird er in den Knast. Während er darauf wartete, dass er einchecken konnte stand Kai auf seinem Schrottplatz. Er sah zur Presse. Wieso hat er sich überreden lassen, die beiden Polizisten in die Presse zu stecken? Was wenn er sie nun rausholte und dann würden sie sicher ein gutes Wort für ihn einlegen. Er hätte sie dann ja wieder gerettet. Er überlegte und lief während die Gedanken in seinem Kopf kreisten in Richtung Presse. Er war kein Mörder. Er wollte niemanden töten. Die beiden kämen ohne Hilfe niemals dort raus. Er hatte gesehen, wie Flo den einen ein Messer in die Schulter gerammt hatte. Flo war sehr brutal mit dem Mann umgegangen, obwohl dieser nichts tat, was das rechtfertigte. Kai war schon öffter im Knast gewesen, aber es waren nur geringe Straftaten, doch Mord gehörte nicht dazu. Und damit wollte er auch nicht anfangen. Entschlossen stand er nun vor der Presse. Er sah auf die Knöpfe. Dann drückte er den grünen Knopf. Er hörte wie die Presse sich bewegte. Dann ging sie langsam nach oben. Da sie automastisch am höchsten Punkt stoppte konnte er bereits den Magneten anwerfen um den Wagen wieder aus der Presse zu holen. Flo hatte genug Zeit gehabt um zu verschwinden, dachte er und ließ den Magneten langsam runter auf den Wagen.


    „Chefin ich hab die beiden. Sie sind in Köln-Chorweiler.“ „In Chorweiler? Das Gericht ist doch bei der Uni und die befindet sich nicht in Chorweiler. Okay, Wir schicken zwei Wagen hin. Sie lotsen uns dorthin.Herzberger, Bonrath Sie fahren mit mir, Siggi und Atilla fahren hinterher.“ rief Anna ihre Befehle und war auch schon draußen. Irgenwie ahnte sie, dass ihre „Jungs“ in Gefahr waren. Nun musste es schnell gehen. Innerhalb von fünf Minuten waren sie auf der Autobahn. Doch nun kam hinzu, dass die Rush-Hour eingestetzt hatte. Blaulicht und Martinshorn brachten sie zwar schneller vorwärts, aber es zog sich trotzdem hin. „Verdammt, Bonrath nun geben Sie doch endlich mal Gas.“ Dieter trat das Pedal durch. Trotzdem dauerte es fast eine halbe Stunde, bis sie am Ziel angekommen waren. „Andrea wir sind in Chorweiler. Wo müssen wir genau hin?“ Andrea sah auf ihrem PC. „Sie müssen nun auf die B9 und dann fahren sie ungefähr 5 KM auf der Straße. Dort bekomme ich das Signal her.“ „Sie haben doch gehört Bonrath. Los doch!“ rief Anna ungeduldig. Dieter fuhr wie ihm gesagt wurde und dann standen sie vor einem Schrottplatz. Anna sah sich um. „Hier? Was wollen die denn hier? Die werden doch wohl nicht schon wieder den Wagen…“ dachte sie laut. „Okay, wir gehen rauf.“ sagte sie und betrat das Gelände. Sie sah einen Mann an der Presse stehen und das Magnet bedienen. An dem Magneten hing, Anna traute ihren Augen nicht, der Mercedes von Tom. „HALT!!“ schrie sie laut und legte die Waffe auf den Mann an. Dieser hob die Hände. „Nicht schießen. Ich hole sie gerade raus. Ich hole sie raus!“ sagte er. Atilla rannte zu ihm und legte ihm die Handfesseln an, während Hotte das Magnet bediente und den Wagen etwas unsanft auf den Boden aufkam.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D