Spielerische Leidenschaft

  • Einem Wunsch entsprechend stelle ich diese Story ein. Ach ja und die FEEDS nicht vergessen :D


    Gefährliches Vergnügen


    „Na komm, Semir das wird bestimmt sehr lustig werden.“ Lachte Tom und zog Semir zum Riesenrad. „Was ist den lustig wenn man da oben hängt?“ maulte Semir, der sich einfach nicht auf das Rad traute. „Du bist ein Angsthase. Na los. Trau dich.“ „Ich hab keine Angst… also wenigstens nicht vor der Höhe, eher vor der Tiefe. Weißt du wie tief du fallen kannst. Da bist du Matsch wenn du da rausfällst.“ Tom lachte. „Na ich halt dich fest. Willst du nen Fallschirm haben?“ „Idiot.“ gab Semir leise von sich. Dann ließ er sich von Tom in die Gondel ziehen. Er hielt sich kranpfhaft fest. Als sie oben waren, blieb das Rad stehen. „Siehst du, das ist es. Wir stürzen gleich ab. Der Motor ist kaputt oder…“ „Semir bleib ganz ruhig. Es ist nun mal so. Sieh dir den Rhein an. Ist die Aussicht nicht wunderschön.“ Semir sah nicht hin. „Ja sehr schön. Können wir wieder runter?“ Tom schüttelte den Kopf. „Sag mal wie willst du jemals Andrea heiraten, wenn du schon wegen dem Riesenrad Probleme bekommst.“ „Was hat das denn damit zu tun. Ich heirate doch nicht in so einer Höhe.“ „Stimmt auch wieder. Na komm, werde doch mal locker. Das ist nicht so schlimm. Also entspann dich.“ „Ich bin entspannt. Ich will nur runter.“ Das Rad setzte sich wieder in Bewegung. Nach knappen zehn Minuten war die Fahrt zu Ende und Semir stieg auf etwas wacheligen Beinen aus. „Okay… wir fahren.“ Tom lachte. „Na komm. Wir haben gerade mal zwei Bahnen hinter uns. Jetzt gehen wir auf die Colorado. Das ist absolut ungefährlich. Wirklich.“ Semir sah ihn an. „Das ist nicht dein Ernst. Ich bin froh, dass ich da lebend raus bin.“ Doch Tom kannte kein Erbarmen und zerrte Semir zur Colorado-Bahn.


    „So, und damit Lieken weiß dass wir es ernst meinen, zeigen wir ihm was passiert, wenn er nicht zahlt.“ meinte Leon und drückte einen Knopf. Dann sah er in sein Fernglas auf die Atraktionen. Er sah die Rauchwolke die von der Western-Stadt im Phantasia-Land aufsteigen. Frank, sein Bruder stand neben ihm. „Du hast sie doch wohl nicht alle. Die Bahn war voll besetzt. Mein Gott. Es sind meistens Kinder drin.“ Leon lachte. „Na und. Wenn er vorher gezahlt hätte, wäre ja nichts passiert. Tja, sowas nennt man Pech.“ Frank sah entsetzt wie die Bahn in sich zusammenfiel. „Gott, das ganze Ding ist im Eimer. Wenn es da mal keine Toten gibt. Das wäre ein Wunder. Ab sofort kannst du das Ding allein durchziehen. Ich mach nicht mehr mit. Das ist Mord und wenn die Bullen dahinterkommen, dann ist… dann“ „Dann…Dann… Man vergiss die Bullen. Die werden Lieken unter die Fitiche nehmen. Der TÜV wird seine Attraktionen im Wilden Westen schließen, bis dieser „Unfall“ geklärt ist. Und jetzt fahren wir heim. Dann rufen wir Lieken an und werden ihm sagen, dass er nun siebzigtausend zahlen muß“

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • schon da, Gitti... kommt ja schon


    Die Staubwolke legte sich langsam Lieken und etliche Besucher des Parks sahen in die Trümmer dessen was die Colorado-Bahn war. „Mein gott. Ruft die Rettung schnell!!“ schrie einer der Herumstehenden. Doch genau in diesem Augenblick hörte man die Sirenen. Innerhalb weniger Minuten waren die Rettungskräfte bereits an den Aufräumarbieten. „Dort! Verdammt, hier liegen überall die Körper rum.“ stöhnte einer der Sanitäter. Vorsichtig zogen sie einen Körper nach dem Andren raus. Nun kam auch Olaf Lieken zur Unfallstelle. Als er sah, was mit der Attraktion passiert war schüttelte er den Kopf. „Mein Gott…. Warum?“ fragte er leise. Er sah auf die Trümmer und er sah die Menschen, die darunter begraben waren. „Gott, warum nur…“ wiederholte er die Worte. Immer mehr Sanitäter kamen und zogen leblose Körper aus den Trümmern. Sein Handy klingelte. „Und war das nun Warnung genug?“ fragte ihn ein Mann. Warum? Warum haben Sie das getan? Es sind doch unschuldige Menschen…. Mein Gott. Sie haben so viele verletzt.“ „Halt dein Maul. Ich will endlich mein Geld.“ „Was meinen Sie mit Ihr Geld. Ich sagte doch, ich werde nicht zahlen.“ „Dann sollten Sie mit mehr Verletzten rechnen.“ „Nein …. Warten Sie…. Ich zahle. Bitte lassen Sie die Gäste in Ruhe.“ „Dann sollten Sie morgen Abend um 22.00 Uhr im Märchenwald am Rumpelstilzchenpilz 70.000 Euro hinterlegen. Keine Bullen“ „Ja okay…. Ich mache was Sie wollen… hallo? Hallo?“ Doch es kam keine Antwort mehr. Er wrude zur Seite geschoben. „Machen Sie Platz. Wir müssen die Verletzten bergen.“


    Andrea saß am Schreibtisch und starrte Löcher in die Luft. Anna sah sie an. „Andrea? Was ist denn heute los? Sie sind so abwesend.“ Andrea sah sie an. „Oh… entschuldigen Sie… Nichts es ist nichts.“ stammelte sie erschrocken. Anna lächelte. „Nun was ist? Wieder Stress mit Semir?“ Andrea nickte. „Ja… etwas. Ich wollte mit ihm reden, wir haben uns doch getrennt aber… „ Anna nickte. Sie kannte das Spiel mittlerweile, welches die beiden spielten. Sie sind zusammen und dann trennen sie sich wieder. Mittlerweile waren es schon drei Jahre wo dieses Spielchen gespielt wurde. „Nun es wird schon Andrea. Aber ich brauche jetzt Ihre Hilfe.“ Andrea nickte. „Ich benötige Angaben über einen gewissen Klaus Reiferscheidt. Dieser Herr hat vor ungefähr vier Wochen auf der Autobahn einen großen Crash gebaut und behauptet einer meiner Beamten hätte ihn tätlich angegriffen. Ich muss wissen wer den Unfall bearbeitet hat.“ „alles klar.“ Andrea machte sich an die Arbeit. Dieter kam zu ihr. „Sag mal wo stecken denn die Beiden heute?“ „Die haben Frei und wollten ins Phantasia-Land.“ „Ach na so ein Zufall.“ Andrea sah ihn an. „Wieso?“ „Na eben kam in den Nachrichten, dass es im Phantasia-Land eine ziemlich böse Explosion gegeben hat. Die Attraktion „Colorado“ gibt es nicht mehr.“ „Oh Gott. Gibt es Verletzte?“ Dieter nickte „ja und einige Tote sind zu beklagen. Könntest du die beiden vielleicht versuchen zu erreichen? Ist zwar nicht unsere Sache, aber die können ja vielleicht helfen.“ Andrea nickte und wählte die Handys an.

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  • „Heute gab es im Phantasia-Land in Brühl bei Köln eine verherrende Explosion, der die Attraktion „Colorado“ Eine der bekanntesten Achterbahnen zum Opfer fiel. Die gesamte Bahn fiel in sich zusammen und begrub nach Angaben der Rettungskräfte mehr als 90 Besucher. Siebenundvierzig der Verschütteten wurden bereits geborgen, 17 davon tot, der Rest zum Teil schwer verletzt. Nach den restlichen wird immer noch gesucht. Es wird nun auch schwere Gerätschaft des THWs eingesetzt um die Trümmer abzutranportieren eingesetzt. Die ersten Untersuchungen der Polizei haben ergeben, dass eine Sprengladung zum Einsturz der Bahn geführt hat. Die Ermittlungen dauern an, derzeit wird der Schausteller vernommen. Und nun zum Wetter“ Leon schaltete den Fernseher ab. „Na das ist doch mal Werbung für den Park.“ lachte er. Frank sah ihn an. „Du hast es nicht richtig verstanden. Es wurden mehrere Tote geborgen. Du hast Menschen umgebracht. Das ist doch…. „ „Was? Mord? Ja wenn du es so siehst. Na und? Ist es mein Problem, wenn der Lieken nicht zahlt? Wenn er nämlich gezahlt hätte, dann wäre das alles nicht passiert. Und nun? Er bezahlt heute Nacht…. Wir sind gemachte Leute. Frank. Beruhig dich also.“ Leon ging zur Bar und nahm sich einen Whisky. „Willst du auch einen? Auf unseren Sieg?“ Frank sah ihn an. „Das war kein Sieg, Leon. Du bist Größenwahnsinnig.“ Leon lachte. „Größenwahnsinnig? Das sagst ausgerechnet du. Du, der unsere ganzen Ersparnisse verzockt hat. Wir sitzen in der Schuldenfalle, weil du… ach vergiss es. Morgen sind wir die größten Sorgen los.“ „ja und was dann? Die nächste Erpressung? Der nächste Mord? Was dann?“ Leon sah ihn an. „Frank du nervst.“ Er verließ den Raum.


    Die Aufräumarbeiten an der Colorado gingen weiter. Bis in die Nacht wurden Verletzte und Tote geborgen. Alle anderen Gäste wurden aus dem Park gebracht. Lieken stand vor den Trümmern. Vor drei Stunden war die Bahn in sich zusammengebrochen. Hatte Menschen unter sich begraben. Lieken stand da und hatte Tränen in den Augen. Von den neunzig verschütteten wurden bisher 70 Personen geborgen, davon waren 33 Tote und der Rest zum Teil schwer verletzt. Lieken setzte sich auf den Rest, welches mal die Treppe war. Er hörte ein Stöhnen und stand erschrocken auf. Er sah unter die Treppe und er sah zwei Paar Arme. „HEY!!! Kommt! Hier liegen zwei!!“ schrie er in Panik. Sofort waren Mitarbeiter des THWs zur Stelle. Sie räumten die Holzlatten weg und zogen vorsichtig zwei Männer aus den Trümmern. „Hören Sie mich?“ fragte der Notarzt einen der Männer. Nur sehr schwach war ein leises „Ja“ zu vernehmen. „Was ist mit Ihnen? Wo haben Sie Schmerzen?“ Nun kam nichts mehr von dem Verletzten. Der Arzt ließ ihn umgehend per Hubschrauber abtransportieren. Dann wurde der zweite aus den Trümmern gezogen. Eine kurze Untersuchung. Der Arzt schüttelte den Kopf. Lieken sah sich den Toten an. Er schüttelte den Kopf .Warum taten die Menschen nur so etwas.

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  • na gut noch ein kleines Stück für heute:


    Andrea sah Anna an. „Ich habe versucht Tom und Semir zu erreichen. Keiner von beiden geht ans Handy…“ Anna sah sie an. „Na es wird schon nichts passiert sein. Ich meine wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie in der Bahn waren. Vielleicht hat die Explosion einen der Sendemasten zerstört und sie können nicht ans Handy gehen. Ist doch möglich. Der Park besteht doch nicht nur aus der Colorado.“ Andrea nickte. „Sie haben sicher Recht. Aber ich hoffe nur die beiden melden sich bald.“ Anna nickte. „Wird schon.“ Sie ging in ihr Büro. Doch auch ihr war der Gedanke, das die beiden Kollegen gerade in dieser Bahn gewesen sein könnte, gekommen. Bisher waren noch immer nicht alle Verschütteten gerettet worden. „Mensch Tom, Semir…. meldet euch doch bitte.“ sprach sie leise zu sich und sah das Telefon beschwörend an. Sie schaltete den Fernseher in ihrem Büro ein. Gerade liefen die Nachrichten und wieder waren die Bilder des Anschlags auf die Bahn zu sehen. Anna drehte den Ton lauter. „….hisher konnten 35 Tote geborgen werden und 60 zum Teil schwerverletzte Personen. Fünf werden noch immer unter den Trümmern vermutet. Aufgrund der nun eingetretenden Dunkelheit, wird es immer schwerer die Trümmern vorsichtig genug zu entfernen um die noch vermißten Gäste möglichst nicht noch mehr zu verletzen.“ Anna schloss erschrocken die Augen. 35 Tote und sechzig Verletzte. Was geht in einem solchen Menschen vor?

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  • Während dessen auf dem Riesenrad. „Mann, Das verdammte Rad bewegt sich nicht. Der Knall heute war eine Explosion und zwar genau an der Bahn, die du unbedingt fahren wolltest. Du kannst froh sein, dass ich dich dazu gebracht habe, lieber mit diesem Ding zu fahren. Gut, wir stehen zwar in was weiß ich wieviele Meter in der Luft, haben kein Handynetz und außerdem sind wir hungrig und durstig. Aber wenn ich den Auflauf da unten sehe, dann sind da einiges an Rettungskräften am Arbeiten. Wieso holen die uns nicht raus?“ Tom sah ihn an. „Semir, bleib einfach gelassen. Okay? Wir sind hier oben und hier kann uns nichts passieren.“ „Na hör mal. Wenn diese Explosion in den Nachrichten kommt, und das wird sie, dann werden sich alle um uns Sorgen machen. Wir sitzen hier und es geht uns eingermaßen gut, aber da unten wird es mit Sicherheit Tote gegeben haben, und wenn die denken, das wir tot sind, dann…“ Tom schüttelte den Kopf. „Na komm…. Die holen uns sicher gleich runter. Wir sitzen hier jetzt sein fünf Stunden fest und ich hab ziemlichen Hunger.“ Semir nickte, „ ja ich auch. Und Durst und….“


    Das Team der Elektriker im Phantasia-Land arbeiteten auf volle Touren. Langsam bekamen sie immer mehr der Attraktionen zum Laufen. Immer mehr der Gäste,die auf den Bahnen festsaßen. Nach und nach kamen die Gäste langsam wieder auf den Boden zurück. Sie wurden alle versorgt, weil die meisten mehrere Stunden in den Bahnen festsaßen, mit Essen und Trinken und anschließend zum Ausgang gebracht. Als letztes wurde das Riesenrad in Gang gesetzt. Die Leute wurden auch zum Ausgang gebracht. Zwei der Gäste wiesen sich als Polizisten aus und durften an die Unfallstelle rantreten. Lieken stand fassungslos da. „Herr Lieken?“ fragte Semir. Er drehte sich um. „Ja?“ „Gerkhan, Kripo Autobahn… Was ist hier passiert?“ „Sie ermitteln in diesem Fall?“ „Nein, nicht wirklich. Wir hatten nur verdammt viel Glück, nicht auf der Bahn gewesen zu sein. Wollen Sie mit mir reden?“ Lieken schüttelte den Kopf. „Nein… besser wenn ich die Sache allein regle.“ Semir sah ihn an. Tom war während dessen bei den Kollegen von der „normalen Kripo“ unterhielt. „Was wollen Sie allein regeln? Werden Sie erpresst?“ Lieken nickte. „ja…. ich soll… ich soll in drei Stunden einen Koffer mit siebzigtausend Euro im Märchenwald hinterlegen. Wenn nicht… dann so hat der Typ geschworen, werden noch mehr Menschen sterben.“ Semir sah ihn an. „Haben Sie das meinen Kollegen von der Kripo erzählt?“ Lieken schüttelte den Kopf. „Nein… wo denken Sie denn hin. Ich … ich dachte ich schaffe es ohne Polizei. Aber nun… mein Gott. Soviele Tote und Verletzte.“ „Okay, dann schlage ich vor, dass wir beide es machen, okay?“ Lieken sah ihn an. Er vertraute diesem Mann. „Ach sagen Sie… könnte ich hier irgendwo telefonieren? Ich muss mich wenigstens bei meiner Dienststelle melden.“ Lieken nickte „Ja sicher kommen Sie.“ Sie gingen in eines der Häuser.

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  • Bei Andrea auf dem Tisch klingelte das Telefon. Sie war obwohl es schon spät war, saß sie noch dort und wartete darauf, dass sich Semir endlich meldete. „Autobahnpolizei, Schäfer guten Abend.“ „Andrea, Semir hier. Entschuldige, dass ich mich erst jetzt melde, aber hier im Phantasia-Land ist der Teufel los.“ „Mein Gott Semir…. endlich… ich dachte schon das du und Tom…. das ihr zwei …also…“ „Nein. Wir waren nicht in der Bahn. Tom wollte aber ich hab Angst bekommen, sag ihm das nicht. Wir sind dann auf das Riesenrad und als die Explosion stattfand waren wir in schwindeliger Höhe und dann fiel der Strom aus… und wir saßen fest….kein Netz… und so…“ „Wo ist Tom?“ „Er spricht gerade mit den anderen Kollegen von der Kripo. Aber für uns ist es vorbei… ich meine wir haben damit ja nichts zu tun.“ „Ja ich bin so froh, dass ihr unverletzt seid. Es gab 35 Tote und 65 Verletzte, zum Teil sehr schwer. Ich hatte Angst, Semir.“ „Ja ich weiß. Es geht uns gut. Sag den Anderen bitte Bescheid.“ „Mach ich.“ Sie legte auf und ging zu Anna. „Sie sind unverletzt.“ Anna schloss erleichtert die Augen. „Gott sein dank… Wo sind sie?“ „Noch im Phantasia-Land Semir und Tom wollen die dortigen Kollegen unterstützen.“ Anna nickte nur

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  • „Herr Lieken, wo sollen Sie das Geld ablegen?“ „Beim Rumpelstilzchenpilz im Märchenwald. Da ist eine kleine Höhle und dort wird der Koffer abgelegt. Dann soll ich wieder hierher gehen und einfach abwarten.“ Semir nickte. „Okay, Sie werden also beobachtet.“ „ich gehe davon aus. Bei diesem Durcheinander wird er es allerdings schwer haben, mich zu überwachen.“ Semir nickte. Tom kam gerade zu ihm. „Herr Lieken, mein Partner und ich werden es übernehmen. Sie werden das Geld wie gewollt am Dings-Da ablegen. Wir also mein Partner und ich werden uns dort positionieren.“ Lieken sah ihn an. „Aber was wenn es schief geht? Was wenn dieser Mistkerl noch mehr Menschen gefährdet? Ich kann damit nicht leben. Ich kann nicht….“ Tom sah Semir an. „Was ist denn hier los?“ „Das ist Olaf Lieken. Ihm gehört…gehörte die Colorado-Bahn. Er wird erpresst.“ Tom schüttelte den Kopf. „Semir? Könnte ich dich mal kurz sprechen?“ „Ja, sicher.“ Beide gingen kurz raus. Lieken sah den Beiden nach.


    „Sag mal, spinnst du total?“ Semir sah Tom an. „Was denn? Der Mann wird erpresst. Und wir sollten ihm helfen.“ „Ja aber das ist Sache der Kollegen hier vor Ort. Wir sind Gäste im Park gewesen, schon vergessen?“ „Nein hab ich nicht. Aber wir können dem Mann doch nicht allein lassen. Der soll heute Abend 70.000 € im Märchenwald hinterlegen. Wir könnten dem Typen eine Falle stellen und dann setzen wir ihn fest.“ „Semir, das kannst du nicht machen. Sieh mal. Wir haben unsere Waffen nicht hier, wir sind nicht mal im Dienst. Wenn du dich da jetzt reinkniest, dann hast du schon bald einen Termin bei Schrankmann.“ Semir grinste. „Na und. Die kennt mich doch nicht anders. Aber okay, wenn du nicht willst. Dann mache ich das allein.“ Semir drehte sich um und wollte wieder in die Hütte gehen. Tom hielt ihn fest. „Okay…schon gut. Aber wir werden es gemeinsam machen.“ Semir grinste. „Nun gut. Okay, dann werden wir uns einen Plan zu Recht legen.“ „Ja und wie sieht der aus?“ „Nun ganz einfach. Wir werden uns mal zu diesem Rumpelplatz gehen und uns dort umsehen.“ meinte Semir. „Ja und dann?“ fragte Tom. Semir sah ihn genervt an. „Das weiß ich auch noch nicht.“

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  • Dann stand der Plan. Tom sollte sich mit Lieken am Platz der Übergabe treffen. Tom sollte in sicherer Entfernung beobachten, ob sich jemand nähert. Semir wiederüm würde bereits am Platz warten. Alles schien perfekt geplant, aber beide hatten nicht damit gerechnet, dass Leon Lieken beobachten ließ und jeden Schritt von diesem überwachte. So sah er auch dass er mit diesen zwei Männern sprach. Dann trennten sie sich. Leon rief Frank an. „Hör zu. Ich brauch dich hier im Märchenwald. Es läuft alles wie geschmiert.“ Dann beendete er das Gespräch und beobachtete Lieken weiter. Er sah wie der größtere mit ihm zum Übergabeort ging. Der Kleinere war verschwunden. Er wartete auf Frank. „Na… was ist denn nun?“ fragte dieser als er bei ihm stand. „Oh ganz einfach. Dieser Lieken hat wohl zwei neue Freunde. Mit den beiden ist er scheinbar sehr dicke. Ich glaube es sind Bullen.“ Bullen? Dann blase die Sache ab. Das ist zu gefährlich.“ „Was so kurz vor der Übergabe? Nee… ganz sicher nicht. Wir werden die drei etwas ärgern.“ Frank sah ihn an. „Wie meinst du das?“ „na du wirst den Großen Freund, der das Versteck im Auge hat, ablenken. Du bekommst einen gleichen Koffer und wirst so tun, als ob du aus dem Versteck kommst. Er wird dir folgen und du siehst zu, dass du ihn abschüttelst. Danach treffen wir uns in der Bude.“ „Ja und was machst du?“ „Ich kümmer mich um den zweiten, der sicher in der Höhle am Felsen sitzen wird. Keine Angst niemandem wird etwas passieren. Versprech ich dir.“ „Na klar. So wie du es mir bei der ersten Erpressung.“ „Na was kann ich denn dafür, dass Lieken mich nicht ernst nimmt. So und nun ab.“ Frank sah wie Leon seine Waffe in den Hosenbund steckte.


    Frank lief zum Felsen. Er trug den Koffer, den Leon ihn gegeben hatte, dieser sollte aussehen wie der, den Lieken abstellen sollte. So konnte man einen der Männer verwirren und auf eine falsche Fährte zu locken. Was Leon vorhatte, wollte er nicht genau wissen. Leon ging zum Felsen. Er sah sich aufmerksam um. Dann entdeckte er jemanden, der durch die Büsche schlich. Er lächelte und stellte sich so, dass die Person an ihm vorbei musste. Dann sah er auch Lieken. Dieser stellte gerade den Koffer ab. Dann ging er fort. „So ist es richtig. Dann wollen wir doch mal sehen, was passiert wenn Frankie jetzt abmarschiert.“ Er griff zum Funk und rief seinen Bruder. „So mach alles wie wir es besprochen haben.“ Er beobachtete weiter. Sein Bruder kam mit dem Koffer und tat so, als hole er den Koffer aus dem Versteck. Dann ging er zum Ausgang. Nicht weit vom Versteck entfernt lief dann einer der Männer hinter seinem Bruder her. Es war der größere. „Ich wußte es doch.“ lachte Leon und wartete noch etwas ab. Dann ging er ins Versteck, er zog die Waffe und sah sich aufmerksam um. Gerade als er den Koffer nehmen wollte, hörte er ein Geräusch. Sofort dachte er an den zweiten Mann von Lieken. Er stellte sich in eine Niesche, die von draußen nicht einzusehen war.

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  • Tom sah den Mann vom Versteck mit dem Koffer weg gehen. Er ging hinterher. Eine ganze Weile lief der Mann durch den Park, der mittlerweile von den Sicherheitskräften komplett geräumt wurde und vermutlich auch die nächsten Tage nicht mehr geöffnet werden wird. Für den gesamten Park bedeutete dies eine extreme Einbuße an Einnahmen. Tom lief hinter dem Mann her. Es ging quer durch den Park und nach einer Weile hatte Tom das Gefühl, dass er irregeführt werden sollte. „Verdammt!!“gab er fluchend von sich. Er lief näher zu der Person und hielt den Mann fest. Dieser sah sich erstaunt um. „Ja bitte?“ „Kranich, Kripo Autobahn. Sie haben eben diesen Koffer aus einer Felsenhöhle geholt.“ „Ja und?“ „Darf ich einen Blick in den Koffer werfen?“ „Ja sicher.“ Der Mann hob den Koffer und öffnete ihn. Der Koffer war leer.“Verdammt, Was geht hier ab? Wer sind Sie?“ Der Mann sah ihn an. „Was bitte wollen Sie von mir?“ Tom sah sich um „Wer sind Sie?“ „Frank Reiferscheidt.“ „Okay, und was wird hier gespielt?“ „Ich verstehe nicht. Was wollen Sie?“ „Sie sind vorerst verhaftet.“ Tom legte dem Mann die Handschellen an.


    Semir schlich sich an die Höhle ran. Er hatte zwar gesehen, dass ein Mann mit einem Koffer vom Versteck weg ging, aber dieser hatte den Koffer mitgebracht, also konnte es nicht der sein, den Lieken reingestellt hatte. Langsam ging er hinein. Der Koffer stand noch da. Also war es eine Falle. Der Erpresser schien sehr vorsichtig zu sein, und mit allen Wasser gewaschen. Okay, du Schlauberger. Dann warte ich eben hier drin. Semir ging an die Niesche vorbei und spürte plötzlich eine Bewegung hinter sich. Bevor er sich umdrehen konnte, bekam er einen heftigen Schlag auf den Kopf. Stöhnend brach er zusammen und blieb reglos liegen. Aus der Wunde am Kopf lief Blut. Der Mann der ihn niedergeschlagen hatte grinste, nahm den Koffer und verließ den Park ganz gemütlich.


    Tom hatte Frank Reiferscheidt einem Kollegen übergeben und musste sich nun den Kollegen der Kripo stellen. „Was um alles in der Welt fällt Ihnen ein, sich in unsere Ermittlungen zu mischen?“ „ähm… moment ich habe mich nicht eingemischt. Wir wurden von Lieken angesprochen und haben eben geholfen. Was ist denn daran bitte verkehrt?“ „Was verkehrt war? Sie sind doch gar nicht mit diesem Fall betraut? Was haben Sie sich denn dabei gedacht?“ Tom sah sich hilfesuchend nach Semir um, doch dieser schien nicht da zu sein. „Sie haben Recht. Okay, mein Kollege müsste aber hier irgendwo stecken und…. Okay. Es ging um Erpressung. Lieken sollte bzw. hat 70,000 € im Märchenwald abgelegt. Mein Kollege, er müsste eigentlich dort sein. Ich meine, wir sollten da hin gehen und nun ja…“ Der Mann sah ihn an. „Okay, Kranich. Wir werden gemeinsam dort hin gehen und dann werden wir uns noch einmal eingehend unterhalten, das schwöre ich Ihnen.“ Tom sah den Mann an. „Ja sicher… Herr Kellermann.“ „Hauptkommissar Kellermann, verstanden.“ Tom nickte nur. Dann gingen alle zum Märchenwald.

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  • „SEMIR!“ rief Tom, als er in die Höhle kam. Die Männer kamen hinter ihn her. In der Höhle war es dunkel. „Licht? Wo ist hier das Licht?“ fragte Tom und ging in die Dunkelheit. Dann stieß er mit dem Fuß gegen etwas Weiches. Das Licht ging an und Tom sah auf den Boden. „Gott…. Semir?“ Er beugte sich zu dem am Boden liegenden Mann. Er drehte ihn vorsichtig um. Dann tastete er den Mann ab. Am Kopf zog er die Hand zurück, sie war voller Blut. „Gott.. Semir? Hörst du mich? Semir?“ Nichts. „Einen Arzt, schnell!!“ schrie er Kellermann an. Dieser schickte sofort einen der Kollegen zum Streifenwagen und ließ den Notarzt anfordern. „Hey, komm schon…. Semir?“ Doch nichts geschah. Kellermann sah den besorgten Gesichtsausdruck. „Der wird schon wieder.“ „halten Sie besser die Klappe, Kellermann….“ gab Tom leise von sich und legte Semir seine Jacke unter den Kopf. „Verdammt… Wo bleibt denn der Arzt!!“ schrie Tom verzweifelt. Endlich war der Arzt da. Er untersuchte Semir kurz und gab dann kurze Anweisungen. Tom konnte nur zusehen, wie Semir auf die Trage gelegt und mit dem RTW abtransportiert wurde. Kellermann trat erneut zu ihm. „Damit ist die Sache aber noch nicht ausgestanden. Ich werde mich nun einmal eingehend mit Ihrer Vorgesetzten auseinandersetzen. Das wird ein Nachspiel haben.“


    Tom fuhr sofort hinter dem Krankenwagen her. Auf dem Flur der Ambulanz musste er warten. Die Minuten vergingen und kamen ihm wie Stunden vor. Endlich war der Arzt zur Stelle. „Doc?“ fragte Tom. „Herr Kranich. Also, keine Sorge… Ihrem Kollegen geht es gut. Das heißt, so gut wie es einem nach einem Schlag auf dem Kopf und einer Chloroformnarkose gehen kann.“ „Chloroform?“ „Ja, er hat zwar einen Schlag auf dem Kopf erhalten, dadurch die Platzwunde, aber die war nicht gefährlich. Aber er wurde zusätzlich mit Chloroform betäubt. Ich denke mal um mehr Zeit zu bekommen. Er wird sicher in ein oder zwei Stunden wach werden und dann tierische Kopfschmerzen haben. Der Schädelknochen ist ganz aber wir schließen eine Gehirnerschütterung nicht aus.“ Tom nickte und war froh, das Semir gut davon gekommen ist. Sein Handy klingelte und er meldete sich. „Kranich? Was um alles in der Welt ist nun wieder los gewesen?“ fragte ihn eine sehr bekannte Stimme. „Oh… Chefin…. nun ja. Wie soll ich anfangen. Gut… mit der Explosion der Bahn hat alles angefangen. Wissen Sie ich wollte mit Semir in die Bahn, aber er hat wohl Angst bekommen und deshalb sind wir auf das Riesenrad. Dann Stromausfall und alles stand. Wir waren in gut 35m Höhe und saßen fest. Danach, also nachdem wir wieder unten waren, sprach Semir mit dem Schausteller der Colorado und dann…“ Anna nickte. „Das weiß ich bereits von Hauptkommissar Kellermann. Was ist sonst noch gewesen?“ „Tja, also bei der Geldübergabe haben uns die Verbrecher gelinkt. Ich bin einem gefolgt, während Semir in der Höhle blieb. Als ich dann merkte dass ich gelinkt wurde, war es zu spät. Ich bin mit Kellermann zurück zur Höhle und hab Semir da gefunden.“ Anna atmete tief ein. „Sehr gut. Es ist nicht unser Fall. Wie geht es ihm?“ „Ganz gut. Wird nur tierische Kopfschmerzen haben.“ „Das geschieht ihm ganz Recht. Wieso mischen Sie sich Beide in Fälle ein, die absolut, aber wirklich absolut nichts mit uns zu tun haben? Glauben Sie es macht mir Spaß mich mit den Kollegen vom LKA anzulegen? Glauben Sie, es fallen mir immer wieder Gründe ein, Sie und Semir raus zu pauken? Ich verlange von Ihnen einen lückenlosen Bericht, ist das klar? Sie können Semir ausrichten, dass er sobald er wieder seine Sinne zusammen hat umgehend mit Ihnen in mein Büro kommt. Umgehend und ohne Ausreden. Haben Sie verstanden?“ Anna beendete das Gespräch. Tom zuckte mit den Schultern und dachte nur, danke Semir. Diesen Anpfiff bekommst du von mir zurück. Ich sagte doch gleich, dass es nichts für uns ist. Aber nein…. Ich muss ja auf dich hören.

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  • Leon fuhr in die Wohnung und schaltete den Fernseher ein. Die Nachrichten liefen. „Nun ist bekannt, was zur Explosion im Phantasia-Land geführt hatte, klar. Es war eine Erpressung, so der Besitzer der Bahn. Bei dieser Übergabe wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Einer der Verbrecher wurde gestellt und ist in Untersuchungshaft. Die Höhe die gezahlt wurde beläuft sich auf 70.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen gegen die Täter aufgenommen und ist sicher, diese bald zu haben. Dem verletzten Polizisten geht es mittlerweile wieder so gut, dass er entlassen werden konnte. Und nun zum Wetter…“ Leon fluchte verhalten. Die haben Frank. Verdammt wieso hat der Idiot sich schnappen lassen? Hoffentlich hält der dicht. Was wenn nicht? Leon griff unters Sofa und zog einen Koffer hervor. Schnell packte er sich einpaar Sachen ein und öffnete den Geldkoffer. Er sah hinein und staunte nicht schlecht. Das war kein Geld. Es waren Papierschnitzel. Alles Papierschnitzel…. Leon traute seinen Augen nicht. „Das kann nicht sein. Das kann nicht sein. Dieser Mistkerl hat mich gelinkt. Dieser verdammte Mistkerl…“ fluchte er.


    Semir kam langsam zu sich. Er setzte sich auf und sah sich irritiert um. Dann spürte er die Kopfschmerzen. „Oh…aua….verdammt…“ stöhnte er leise. „Ja das kommt davon, wenn man in fremden Gefilden schleicht.“ „Tom? Aua…. Was ist denn passiert?“ „Weißt du das nicht mehr. Ach ja. Die Chefin und auch Kellermann haben mir ganz schön was vorgetragen, weil du mal wieder den Helden spielen musstest.“ „Was? Wieso ich? Ich hab doch nur meine Hilfe angeboten.“ „Ja aber den falschen. Du hättest Kellermann Hilfe anbieten sollen aber nicht diesem Lieken. Der Verbrecher hat sein Geld und Lieken ist todunglücklich. Er hat dir vertraut, sagt er und du hast alles versaut, sagt er. Die Chefin ist stinksauer auf uns, weil wir es nicht mit ihr abgesprochen haben und Kellermann…. Nun ja. Er wird ein Disziplinarverfahren gegen uns einreichen. Wegen dir hab ich jetzt ne Menge Stress am …“ „Tom. Ich gebe ja zu, das es blöd war. Aber wenn wir es nicht getan hätten, dann würde sich der Verbrecher wohl noch einige Opfer aussuchen.“ „Das hat er bereits.“ Die beiden haben während des Gesprächs nicht mitbekommen, das die Tür geöffnet wurde und Anna rein kam. „Chefin? Wieso?“ „Nun der Erpresser hat sich „Joker“ genannt und fordert von dem Betreiber der „Black Mamba“ ein Schutzgeld in Höhe von 150.000 €. Wenn nicht gezahlt wird, dann…“ „Verdammter Schweinekerl.“ „Nun ja. Übrigens, das Disziplinarverfahren konnte ich abwiegeln, Tom. Allerdings unter einer Bedingung.“ Semir sah Tom an. „Ach und welche?“ „Die Kripo, die den Fall eigentlich bearbeitet ist stark unterbesetzt. Urlaubszeit und Schulungen. Deshalb hat der Regierungspräsident den Fall an uns abgegeben. Aber er verlangt 100% Aufklärung und nicht soviel Sach- und Personenschäden. Also nicht mehr, als bisher.“ Semir schlug die Decke zur Seite und nickte. „Gut, dann fangen wir an.“ Er stand auf und sackte wieder zusammen. „Mir ist schlecht.“ sagte er nur und legte sich wieder hin. „Gehirnerschütterung. Ich glaube du solltest liegen bleiben.“ meinte Tom grinsend. Semir nickte. „Ja aber nur heute. Morgen geht es sicher wieder.“

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    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Noch ein kleiner großer Teil für die Urlauber(in) :baby: Hallo Gitti... aber dafür bitte auch ein Feedback :D


    Leon lachte leise als er den Hörer auflegte. „So da die wissen, dass ich nicht spaße werde ich bald mehr Geld haben. Aber diesmal richtiges Geld. Und Lieken bekommt auch noch sein Fett weg. Aber erst muss ich Frank rausholen. Der ist viel zu labil und wird sicher anfangen zu singen.“ Er überlegte wie er seinen Bruder befreien konnte, ohne dass gleich alle Bullen hinter ihn her waren. Aber erst wollte er eine kleine Spritztour machen. Wie gut das er Eingänge ins Phantasia kannte, die er gesehen hatte, als er dort selbst angestellt war. Das war zwar schon drei Jahre her und die meisten erinnern sich wohl nicht daran, aber alle Schausteller hatten ihn gemieden und ihn schlecht behandelt. Nur weil er den niedrigeren Job hatte, so dachte er jedenfalls. Er war ja nur einer der Müllmänner, die für die Sauberkeit zu sorgen hatten. Nun ja… alle werden ihr Fett wegbekommen. Aber erst standen die Betreiber der Achterbahnen an, jeder von ihnen sollte zahlten. Jeder.


    Am nächsten Tag wurde Semir auf eigenen Wunsch entlassen. Tom holte ihn ab und sie fuhren zur PAST. „Was hast du denn gestern noch so gemacht?“ Tom sah ihn etwas bissig an. „Ich habe die Berichte für die Chefin geschrieben. Und die Erklärungen warum wir als Autobahnpolizei uns in einen Fall einmischen, mit dem wir überhaupt nichts zu tun haben. Warum du verletzt wurdest und warum der Erpresser einfach abhauen konnte.“ „Schon gut, Tom. Ist ja gut. Okay… ich hab verstanden. Ich sagte gestern doch schon, dass es großer Mist war. Okay… ich gebe zu, es war dumm. Aber ich dachte es könnte so klappen und… nun ja. Hat eben nicht geklappt. Aber wir kriegen den Kerl. Der hat so viele Menschen auf dem Gewissen. Der darf nicht entkommen.“ Tom nickte. „Ja schon gut. Ist ja nun auch unser Fall.“
    Semir nickte. „Entschuldigung.“ Sagt er leise. Tom lachte. „Schon vergessen. Okay. Was wollen wir machen. Willst du erst nach Hause?“ „Wieso?“ „na weil du die Klamotten von Gestern anhast und die sind voller blut.“ „ach so… ja okay, erst nach Hause und ich zieh mich um.“ Sie fuhren zu Semir und er zog sich um. Tom wartete im Wohnzimmer. „Sag mal… wann ist denn nun die Hochzeit mit Andrea?“ „Weiß ich nicht. Im Augenblick haben wir Zoff. Vielleicht heiraten wir überhaupt nicht.“ „Ach komm. So schlimm kann es gar nicht sein. Ist doch nicht der erste Krach.“ „Ja stimmt schon, aber trotzdem.“ Tom grinste. Das Theater mit den Beiden machte er ja schon eine Weile mit, es war jedes Mal sehr lustig, wenn Semir erklärte, warum er nun doch wieder mit ihr zusammen war.


    Andrea sah den beiden entgegen, als sie die PAST betraten. „Gott, Semir. Bist du schon soweit okay, dass du arbeiten kannst?“ fragte sie ängstlich. „Ja sicher. Mich wirft so schnell nichts um.“ Er ging an ihr vorbei in sein Büro. Sie stand auf und kam hinterher. „Also ich hab hier die Akte von diesem Frank Reiferscheidt. Ist ein total unbeschriebenes Blatt. Keine Einträge ins Strafregister. Er hat einen Bruder bei dem er wohnt.“ „Das ist ja nicht gerade viel.“ murmelte Semir ohne sie anzusehen. „Semir? Ich habe nur meine Arbeit gemacht, klar?“ „ja ist doch gut. Kannst ja mal was mitdenken.“ Andrea schnaubte kurz und verließ das Büro dann wieder. Tom sah ihr nach. „Sag mal wieso herrscht du sie denn so an?“ „Na so unwichtige Dinge brauchen wir doch nicht.“ „Ja aber ich habe sie damit beauftragt, also geh raus und entschuldige dich.“ Semir sah ihn an. „Ich soll was?“ „Du sollst dich bei Andrea entschuldigen.“ „Nein. Ich hab wichtigeres zu tun.“ „Semir sofort! Das ist ein Befehl“ Semir sah kurz zur Tür hinaus dann zu Tom. „Meinst du es ist erforderlich?“ Tom nickte und zeigte mit dem Finger zur Tür. „och Mensch.“ stöhnte Semir und ging zu Andrea. Tom sah grinsend zu. Nur kurz darauf kam Semir wieder rein und nickte. „Zufrieden?“ fragte er bissig. „Ja, Partner. Okay. Wir fahren noch mal zum Park raus. Es muss ein Zusammenhang zwischen dem Erpresser und dem Park geben.“

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    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Lieken sah die beiden Polizisten zu sich kommen. „Gott sei Dank. Sind Sie in Ordnung?“ fragte er und reichte Semir die Hand. „Ja sicher. Ist nichts weiter passiert. Herr Lieken, wir müssen uns mal unterhalten. Es geht um den Erpresser. Kennen Sie den Mann?“ Lieken schüttelte den Kopf. „Nein. Die Stimme kam mir absolut unbekannt vor. Warum?“ „Nun ich denke mal nicht, dass es so einfach ist anderen Attraktionen eine Bombe anzubringen. Ich meine, er muss technisches Verständnis haben und wissen wo die Schwachstelle der Bahn ist, oder?“ Lieken nickte. „Ja eigentlich schon. Aber….ach ich weiß nicht. Ich hab gezahlt und hoffe meine Ruhe zu bekommen.“ Semir sah ihn an. „Sie vielleicht. Aber der Erpresser ist gierig geworden. Er hat die nächste Attraktion im Auge.“ Lieken sah ihn an. „Wie bitte? Welche?“ „Die Black Mamba.“ „Oh mein Gott. Die Bahn ist noch begehrter als es Colorado war. Und sie ist viel höher als meine. Außerdem…“ Semir nickte. „Schon gut. Der Park wird die nächste Zeit wohl geschlossen bleiben. Erst einmal müssen die Trümmer beseitigt werden. Bis dahin werden wir uns den Betreiber der Black Mamba vornehmen.“ Lieken nickte. „Ich kann Sie zu ihr bringen.“ Tom schluckte. „Ihr?“ „Ja meine Frau betreibt die Schlange. Also genauer gesagt. Meine Exfrau.“ „Gut, dann mal los.“


    Diana Lieken sah ihren Exmann mit Besuch kommen. „Brauchst du schon Verstärkung, wenn du zu mir kommst?“ „Nein Diana. Das sind die beiden Polizisten, die mir geholfen haben.“ „Oh… hallo. Diana Reitzer.“ Semir sah sie an. „Reitzer? Nicht Lieken?“ „Nein ich habe nach der Scheidung meinen Mädchennamen wieder angenommen. Aber darum sind Sie sicher nicht hier.“ Semir schüttelte den Kopf. „Nein richtig. Es geht um die Erpressung. Sie hatten sich an die Kripo gewandt?“ Diana nickte. „Ja ich hab am Abend einen Brief erhalten. Darin steht das ich 150.000 Euro zahlen soll, ansonsten geht es mir wie der Colorado.“ Semir nickte. „Der Brief wurde von uns bereits untersucht. Keine Abdrücke, das Papier ist handelsüblich. Es gibt keine Hinweise, wer dahinter steckt. Aber eine andere Sache. Ist es eigentlich einfach, auf dem Gelände eine Bombe an die Attraktionen anzubringen?“ Diana schüttelte den Kopf. „Nein überhaupt nicht. Sehen Sie wir haben hier Sicherheitskräfte die alle Attraktionen nach Geschäftsschluss überprüfen, ob etwas vergessen wurde, oder ob was raus gefallen ist, ob die Bahnen in Ordnung sind, wird von den Technikern überwacht. Dann ist das Reinigungspersonal noch da, die eben die Reinigung durchführen. Das sind die einzigen des Personals die direkten Zugang zu den Attraktionen haben.“ Semir sah Tom an. „Dann sollten wir uns doch mal den dem technischen Personal unterhalten, dann mit den Reinigungskräften und natürlich den Sicherheitsleuten. Und überprüfen ob es unzufriedenes Personal gibt.“ Diana sah Olaf an und lachte. „Unzufriedenes Personal? Sie sollten mal fragen ob es zufriedenes Personal gibt. Das ist nämlich unwahrscheinlicher.“ „Wie meinen Sie das denn?“ „Nun ja, es gibt hier wahrscheinlich keinen Angestellten, der zufrieden ist. Die Gehälter sind nicht die besten, die Arbeitsbedingungen auch nicht. Na und ganz zu schweigen von den Unterkünften.“ Tom nickte. „Okay. Dann werden wir uns mal das Personal vornehmen. An wen wenden wir uns um die Akten einzusehen?“ „An Thomas Kerner. Er ist im Haupthaus am Eingang.“ „Danke. Ach und Frau Reitzer, Bitte tun Sie uns ein Gefallen, wenn die Übergabe stattfinden soll, sagen Sie uns bitte Bescheid. Auch wenn der Erpresser nur anruft.“ Diana nickte. „Darauf können Sie wetten.“

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  • Semir und Tom suchten den Personalchef auf. Dieser war nicht gerade begeistert von dem Besuch und zeigte es auch. „Was wollen Sie? Die Personalakten? Das sind Daten die dem Schutz unterliegen. Da kann ja jeder kommen und die Daten verlangen.“ Semir sah ihn an. „Wir sind nicht jeder. Wir sind von der Kripo und haben die Erlaubnis alles einzusehen. Sie können natürlich auch einen Durchsuchungsbefehl verlangen aber ich glaube nicht, das es notwendig ist oder?“ Der Personalchef schüttelte den Kopf.“ „Nein schon gut. Okay. Wir haben in den letzten Monaten einen regen Personalwechsel gehabt. Allerdings von den Reinigungskräften waren es sieben und von den Technikern vier. Die Daten werde ich Ihnen raussuchen lassen. Das dauert aber bestimmt bis morgen Abend.“ „Das ist kein Problem. Das reicht aus. Wir werden dann morgen Abend zu Ihnen kommen und die Daten abholen.“ Der Mann nickte und verabschiedete die beiden Polizisten mit der fadenscheinigen Erklärung er hätte noch ein Termin. Semir nickte und dann verließen sie erneut das Büro des Personalchefs und gingen zu Lieken, der an der einst so toll dastehenden Colorado-Bahn. Tom sah Semir an. „Das macht ihn total fertig.“ „Ja sicher.. Das waren 35 Tote und 65 Verletzte. Das meiste waren Kinder im Alter von 11 Jahren aufwärts. Aber weißt du was mir nicht aus dem Kopf geht?“ Tom schüttelte den Kopf. „Wir hätten ebenfalls tot sein können. Wenn wir darin gesessen wären, dann…“ „Ja ich weiß. Das hab ich auch nicht vergessen.“ „Herr Lieken? Haben Sie noch einmal was von diesem Typen gehört?“ Lieken drehte sich zu Tom um. Er schüttelte den Kopf. „Nein. Warum sollte er auch. Er hat ja sein Geld bekommen. Er hat meine Existenz zunichte gemacht. Ich bin fertig. Diese Bahn war mein Leben. Nun… Tja werde ich wohl anfangen müssen zu arbeiten.“ Semir und Tom bedauerten den Mann, aber solange der Täter nicht gefasst war, konnte man nichts tun. „Sind Sie denn nicht gegen solche Sachen versichert?“ „Doch sicher das könnte unter Vandalismus fallen. Ich habe es auf jeden Fall gemeldet. Mal sehen was die Versicherung sagt, aber bevor die zahlen, werden wohl erst einmal die Gutachter kommen und… der Papierkrieg…und so weiter.“ „Nun ja, ich weiß es hilft nicht viel, nennen Sie uns als Zeugen und dann denke ich, sollte die Versicherung keine Probleme machen.“ Lieken nickte. „Danke.“ sagte er und verschwand.

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  • war etwas kurz gerade... hier kommt ein etwas größerer teil :D



    „Was für ein armes Schwein“ meinte Tom als sie im Wagen saßen und zur PAST zurück fuhren. „Ja was meinst du, ob einer der ehemaligen Arbeitnehmer dahinter steckt?“ „Nun irgendwo müssen wir ja anfangen. Und wenn das was diese Frau Reitzer sagte stimmt, dann haben sicher einige Gründe sich an den Park zu rächen.“ „Ja an den Parkbetreiber, aber doch nicht an die einzelnen Schausteller.“ „Na soweit ist das nicht hergeholt. Überleg doch mal. Wenn so etwas wie jetzt passiert, dann ist der Park im Ganzen geschlossen und das trifft den gesamten Betrieb und nicht nur den einzelnen. Gut der hat die Kosten für seine Attraktion zu tragen, ab er alles in allem ist der gesamte Park geschädigt.“ Semir nickte. Da war was dran. „Gut dann gehen wir morgen die Daten durch und wer weiß vielleicht fällt uns ja was auf. Was machen wir heute noch?“ „Wir werden diesen Frank Reiferscheidt befragen.“ Semir nickte. „Okay, dann lassen wir ihn zu und bringen und dort verhören wir ihn.“


    Leon saß in seinem Wohnzimmer und grübelte. Wie konnte er seinen Bruder befreien? Wie konnte er ihn aus dem Knast holen. Er war ja derjenige der für Frank verantwortlich ist. Auch wenn Frank schon dreißig war. Er ist doch der ältere und mit seinen 49 Jahren fühlte er sich für Frank nun mal verantwortlich. Er muss herausfinden wo sein Bruder war? Welche Polizeidienststelle den Fall bearbeitet. Nur so konnte er an ihn rankommen und dann würde ihm auch was einfallen. Er rief Joachim Steger an. Dieser war ein Freund aus Schultagen und Anwalt. Er sollte herausfinden, mit welchen Gründen sein Bruder festgehalten wurde, wo er festgehalten wurde und wer dafür verantwortlich war. Sicher der größere der Beiden, denn den kleinen hatte er ja für ne Weile ausgeschaltet. Steger versprach sich darum zu kümmern. Und nur zehn Minuten später klingelte bei Leon das Telefon. „So ich hab die Infos. Also er ist zwar in Gewahrsam, aber der Grund ist so fadenscheinig, dass er mit Sicherheit heute wieder rauskommt. Ich sorge dafür. Er ist bei der Autobahnpolizei. Ein gewisser Tom Kranich und sein Partner Semir Gerkhan bearbeiten den Fall im Phantasialand. Die Vorgesetzte ist eine gewisse Anna Engelhardt.“ „Danke Jo. Das hilft mir sehr weiter. Ich steh in deiner Schuld.“ „Vergiss es. Wir sind Freunde.“


    Anna sah Andrea an. „Sie sind ja schon wieder abwesend. Wie wäre es, wenn Sie sich endlich beide aussprechen?“ Andrea sah sie an „Was? Oh….äh. ja sicher. Wäre bestimmt besser.“ Anna lächelte. „Ja bestimmt. Ich brauche sie auch geistig hier. Andrea gehen Sie zu ihm und reden Sie mit ihm.“ Andrea stand auf und ging zu Semir ins Büro. Tom sah sie lächelnd an. „Hi du.“ Meinte er nur. „Tom, könnte ich bitte kurz mit Semir allein…“ Tom stand auf. „Klar doch. Er schloss die Tür. Andrea sah Semir an, der angestrengt versuchte sie nicht anzusehen. „Hey… ich wollte dir sagen, dass ich verdammt froh bin, das ihr beide also du und Tom nicht in die Bahn eingestiegen seid. Ich hatte wahnsinnige Angst um dich.“ „Ach tatsächlich?“ „Semir bitte. Der dumme Streit. Vergiss es doch einfach. Aber ich bin nun mal eifersüchtig und…“ „Andrea. Ein bisschen Eifersucht kann ich vertragen. Aber du bist die Verkäuferin derart böse angegangen, das geht einfach nicht. Und alles nur weil sie mir geholfen hat. Ich bitte dich. Das ist doch krank.“ „Krank? In deinen Augen bin ich also krank, ja?“ „Nein… so hab ich das doch gar nicht gemeint, aber ich …ich brauche meinen Freiraum. Und wenn du nicht bereit bist mir diesen einzuräumen, dann… dann hat unsere Beziehung keine Zukunft.“ „Doch hat sie. Okay… ich lasse dir den Freiraum. Du darfst machen was du willst aber bitte. Ich liebe dich.“ Semir sah sie zärtlich an. „Ich dich doch auch. Aber…“ Sie ging zu ihm und presste ihre Lippen auf die seinen. In diesem Augenblick kam Anna herein. „Oh…ich wollte die Versöhnung nicht stören“ lachte sie leise und ging wieder raus. Andrea und Semir schienen sie sowieso gar nicht wahrgenommen zu haben.


    Tom sah Anna an. „und haben sie sich wieder?“ fragte er neugierig. Anna sah noch einmal durch die Scheibe. „Ja…. sieht ganz so aus.“ „Na Gott sei Dank. Semir war schon richtig unausstehlich gewesen. Immer abwesend. Mit den Gedanken ganz woanders.“ Anna lachte. „Ja bei Andrea war es genauso. Was ist mit diesem Frank Reiferscheidt?“ „Nichts. Es liegt nicht genügend vor um ihn weiterhin festzuhalten. Außerdem hat sein Anwalt bereits angerufen.“ „Tja… dann lassen wir ihn laufen. Wie weit sind Sie und Semir mit der Aufklärung?“ „Der Besitzer der Colorado wurde erpresst. Nun seine Exfrau, die Besitzerin von der Black Mamba. Der Erepresser verlangt diesmal das Doppelte. Er meinte es wäre ja eine große Gefahr dass auf der Schlange etwas passiert. Wie tragisch und so weiter…. Der von der Colorado meinte es könnten eigentlich nur Insider wissen, wo genau man etwas platzieren muss, damit ein solch verheerender Schaden, wie bei der Colorado passierte, entsteht. Wir haben uns deshalb aus die Herausgabe der Personalakten, der ehemaligen Mitarbeiter gefordert. Die dürften heute Nachmittag hier sein. Wohl eher aber am morgigen Vormittag.“ „Gut, dann lassen sie die beiden turteln.“ Tom nickte und ging in die kleine Küche um einen Kaffee zu kochen.

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  • Frank wurde entlassen und von Joachim abgeholt. „Dein Bruder hat mich beauftragt dich zu verteidigen. Was ist passiert?“ Frank sah Joachim an. „Das sollte dir Leon besser erzählen. Ich hau ab. Mit einer solch dreckigen Sache will ich gar nichts zu tun haben. Richte ihm das aus. Ich hau ab.“ Joachim blieb stehen und sah ihn an. „Was für eine Schweinerei?“ „Das soll er dir selbst sagen. Ich hab damit nichts mehr zu tun.“ „Das sagtest du schon. Worum geht es denn?“ Frank sah sich um. „Okay, du hast sicher von dieser Sache im Phantasialand gehört?“ Joachim nickte. „Ja eine verdammt dreckige Sache.“ „Na… und damit will ich nichts zu tun haben.“ „Willst du sagen, dass Leon die Sache durchgezogen hat?“ Frank nickte. „Ja und er kann das Geld allein behalten. Ich will keinen Cent davon. Lieber mache ich mir die Knochen kaputt als Blutgeld auszugeben, für das viele Kinder gestorben sind.“ Joachim nickte. „Das verstehe ich. Okay, mach es gut. Ich werde Leon aufsuchen.“ Frank nickte und verschwand. Joachim setzte sich in seinen Wagen und rief Leon an. „Ist das wahr, was Frank mir gesagt hat?“ „Was hat er denn gesagt?“ „Na das du diese Schweinerei im Park veranstaltet hast.“ „Ach das…. ja ist wahr.“ „Du erpresst den Park? Hat Frank da mitgemacht? War er deshalb drin?“ „Er war nur Ablenkung. Mehr nicht. Aber dieser Mistkerl von der Bahn hat mich betrogen. Er hat mir kein Geld gegeben, sondern Papierschnitzel. Den zerreiße ich in der Luft.“ „Na dann mach mal.“ Joachim legte auf.


    Am nächsten Morgen waren die Personalakten auf Semirs Schreibtisch. Er sah sie sich an. „Hey, das gibt es doch nicht. Sieh mal. Sagt dir der Name Reiferscheidt was?“ fragte er Tom. Dieser sah kurz auf. „Dieser Frank. Der hieß doch Reiferscheidt.“ Semir nickte. „Ja und sein Bruder ein gewisser Leon Reiferscheidt hat als Reinigungskraft im Wilden Westen im Park gearbeitet. Er ist so in der Kündigung wegen Anfeindungen entlassen worden.“ „Na wenn das kein Grund ist.“ Murmelte Tom. „Wie bitte. Nichts ist ein Grund dafür, unschuldige Kinder für irgendwas zu töten.“ „Hey sag ich doch nicht. Ich meine nur dieser Leon hat sicher aus seiner Sicht einen Grund gehabt, das zu tun. Wenn er es war.“ „Richtig und um das herauszufinden, werden wir nun zu ihm fahren und ihn verhören.“ Tom stand stöhnend auf. „Du willst ja nur raus hier.“ maulte er. Semir sah ihn an. „Was ist denn mit dir los, sag mal?“ Tom schüttelte den Kopf „Ach gar nichts.“ Dann verschwand er und Semir sah ihm nach. „Also…“


    Sie fuhren nach Dormagen. Die Wohnung von Leon Reiferscheidt lag in einer Gegend die sich die Ratten die Klinke in die Hand gaben. „Igitt. Hier würde ich nicht mal klingeln um zu betteln.“ Meinte Semir. Tom nickte. „Ein wahrer Dreckstall. Aber für diesen Leon anscheinend das Zuhause. Okay, klingeln wir mal.“ Semir grinste. „Hast du ne Klingel gesehen?“ fragte er und trat die Tür auf. Tom staunte. „Das…. ist doch wohl das letzte.“ „Stimmt. Wir müssen den Bürgern hier im Haus wohl mal zeigen, dass es nicht gut ist, wenn die Tür offen steht.“ grinste Semir zurück. Tom schüttelte nur den Kopf. Sie zogen die Waffen und betraten die Wohnung. Anscheinend war der Bewohner nicht da. „Der hat sicher die nächste Schweinerei in Arbeit. Sieh dir nur mal die vielen Kabel an. Das gleicht ja einer Elektrowerkstatt. Und hier… was ist das denn… Nägel, Splitter, Rohr…. Das könnte eine dieser Splitterbomben werden. Der Typ ist wirklich krank.“ Tom hörte auf einmal ein Geräusch und gab Semir einen Wink. Dieser verstand und stellte sich so, dass er nicht direkt zu sehen war. „Verdammte Bande von Straßenräubern…..“ fluchte jemand. „Die haben mir die Tür eingetreten, wenn die meine ….“ Der Sprecher stockte. Er ging in das Zimmer wo Semir stand und bemerkte ihn sofort. „Hey, sieh bloß zu das du raus kommst, sonst ruf ich die Bullen und….“ „Die Bullen sind schon da. Gerkhan, Kripo Autobahn.“ Semir zog seinen Ausweis. Während dessen trat Tom hinter Leon. „Bist ganz schön mutig allein hier her zu kommen.“ grinste Leon Semir an, den er mit zwei Köpfen locker überragte. „Wer sagt denn dass er allein ist?“ Fragte Tom hinter Leon. „Scheiß…“ „Wir würden Ihnen gern ein paar Fragen stellen. Im Revier. Würden Sie uns freiwillig begleiten?“ Leon nickte. „Ja sicher, hab ja nichts zu verbergen.“ „Ach bevor wir gehen, was haben Sie mit diesem Material eigentlich vor? Wollten Sie damit eine zweite Explosion bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber auslösen?“


    Leon überlegte sich einen Ausweg. Sind ihm die beiden schon auf die Schliche gekommen? Hatte Frank gesungen? „Wie wäre es wenn Sie mich befragen im Beisein meines Anwalts?“ Semir nickte. „Das können wir gern tun. Kommen Sie bitte?“ Leon nickte. Verdammt, wenn die mich in die Mangel nehmen, dann… Er dachte nicht weiter. Der kleinere Polizist zeigte auf die Tür. „Nach Ihnen.“ Leon nickte und ging einen Schritt vor. Dann trat er nach hinten aus und traf Semir am Schienbein. Leon drehte sich blitzschnell um und stieß Semir in Toms Arme, der reflexartig seinen Partner auffing. Leon rannte aus der Wohnung die Treppen runter und warf alles in den Weg, was ihm groß genug erschien, die Verfolgung zu erschweren. Auf der Straße sprintete er zu seinen Wagen, startete und raste ohne Rücksicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer los.


    „Verdammt! Komm schon! Der haut ab.“ rief Tom und half Semir, der etwas humpelte. „Bin ja schon da. Fahr du!“ Tom sah ihn erstaunt an. „Ich, deinen BMW?“ „Ja nun mach schon.“ Tom stieg auf der Fahrerseite ein. Kaum saß Semir fuhr Tom an. „Da vorn. Da ist er.“ „Woher weißt du das denn? Hast du den Wagen gesehen?“ Semir nickte. „Ja hab ich. Gib Stoff!“ „Bin dabei, ruf die Zentrale. Wir brauchen Verstärkung, sonst haut der uns hier ab.“ „Ja, ja bin dabei. Bleib dran.“ Tom fuhr immer näher an den Mitsubishi ran. Die Ampel sprang auf Rot. „So wir haben ihn.“ lachte Tom leise, aber Leon machte nicht die Anstalten anzuhalten. Er rast über die Kreuzung, begleitet mit Hupkonzert der Fahrberechtigten Autos. Tom raste hinterher, doch plötzlich gab es einen heftigen Rums. Semir wurde fast auf Toms Schoß geschleudert. Ein Wagen hatte den BMW von Semir gerammt. Doch damit nicht genug, von hinten fuhr ein Wagen auf und machte den BMW kleiner. Tom und Semir wurden nach vor geschleudert. „War es das jetzt?“ fragte Semir bissig. Tom sah auf die Straße. Der gesamte Verkehr war zu stillstand gekommen. „Ja… Stau in der Innenstadt. Bist du okay?“ „Nein. Ich hab was an der Seite abbekommen.“ stöhnte Semir. Tom sah ihn prüfend an und erschrak. „Semir das sieht gar nicht gut aus. Beweg dich nicht, ich ruf die Rettung.“ Semir nickte. „Ich kann mich gar nicht bewegen. Irgendwas hält mich fest.“ „Ja ich sehe es.“ Tom griff zum Mikro. „Brauchen auf der Neusser Landstraße in Dormagen dringend Rettungswagen, Feuerwehr mit Schneidwerkzeug. Beeilt euch, Semir hat es erwischt.“ Er hängte ein und stieg aus, um sich von der anderen Seite ein Bild zu machen.

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  • Semir tastete mit der Hand an seine Seite und fühlte Stahl. Er versuchte dorthin zu schauen und erschrak. Etwas hatte sich in seine Seite gebohrt. Erst jetzt spürte Semir wie stark der Schmerz war. „Oh….Schitt…“ stöhnte er. Er zog die Hand zurück. Sie war voller Blut. „TOM!!!“ rief er erschrocken aus. „Ich bin schon da. Beweg dich nicht soviel. Du hast da was in dir, was da nicht hingehört. Die Feuerwehr ist gleich da.“ „Scheiße… was ist das denn?“ „Das willst du jetzt gar nicht wissen. Warte ich versuche die Blutung etwas zu stillen.“ Tom zog etliche Mullpakete aus dem Erstehilfekoffer heraus und presste sie auf die Wunde. „Ahhhh…. Sei doch vorsichtig. Das tut weh. Mir wird schlecht…. Tom…“ „Hey, mach nicht schlapp, hörst du. Bleib bloß wach.“ Semir sackte langsam weg. „Semir? Hey, hörst du mich?“ Semir nickte er vernahm die Stimme nur wie durch Watte wahr. „Ja sicher? Was ist das denn, es tut höllisch weh.“ „Schon gut. Die Feuerwehr ist da.“

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  • nun gut er darf noch heute in die klinik gitti :baby:


    Tom machte den Rettern platz. Der Einsatzleiter der Feuerwehr sah sich den Schaden an und sah die Stahlspitze die durch die Tür in Semirs Hüfte stach. „Okay, Schneidwerkzeug. Die Sanis hierher. Betäubt mir den Mann, damit wir ihn nicht noch mehr zufügen.“ Einer der Ärzte kam von der Fahrerseite zu Semir. „hören Sie mich?“ Semir nickte leicht. „Ich werde Ihnen etwas gegen die Schmerzen geben. Bleiben Sie ganz ruhig. Sie werden gleich befreit. Wie heißen Sie?“ „Semir…Gerkhan.“ „Okay, Semir. Geben Sie mir die Hand.“ Der Arzt stach mit der Nadel in Semirs Handrücken und legte einen Zugang. Dann stöpselte er einen Schlauch vom Tropf ran und ließ die Flüssigkeit langsam in Semirs Vene fließen. Er überprüfte die Vitalfunktionen von ihm und nickte dann nach kurzer Zeit. „Okay, legt los. Er schläft. Der Arzt kam aus dem Wagen. Tom sah ihn an. „Was ist mit ihm?“ Der Arzt nickte. „Nun so wie es aussieht steckt das Stück Stahl in der Hüfte fest. Wenn er Glück hat, dann ist nur der Knochen angekratzt. Das würde in einigen Wochen wieder heilen. Wenn das Stück, von dem ich nicht weiß wie groß es ist die Hüfte durchbohrt hat, dann besteht der Verdacht auf innere Verletzungen. Wir müssen ihn schnellstens ins Krankenhaus bringen. Am besten in die Uniklinik in Köln.“ Tom nickte. Er sah beängstigend zu wie die Feuerwehrmänner seinen Partner befreiten. Nach knappen fünfzehn Minuten war es geschafft. Tom staunte nicht schlecht, als er das Stahlteil sah, war in Semir steckte. Es hatte einen Durchmesser von gut drei Zentimeter. Tom ging zum Unfallbeteiligten hin. „Was bitteschön hatten Sie vorne dran, was nun im Körper meines Kollegen steckt?“ fragte er und seine Stimme vibrierte. Doch der Mann hatte selbst einen Schock und konnte sich nicht äußern.


    „Zentrale für Cobra 11“ hörte Hotte die Stimme von Tom. „Tom was gibt es? Was ist mit Semir?“ „Ich weiß nicht, er ist in die Uniklinik gebracht worden. Er ist… von etwas durchbohrt worden. Ich brauche einen Wagen, der mich sofort in die Klinik fährt. Der Wagen von Semir ist Schrott. Ich…“ „Tom, Engelhardt hier. Ich werde Sie abholen. Wir fahren gemeinsam in die Klinik.“ „Danke… Chefin. Sagen Sie Andrea Bescheid.“ „Ja sicher.“ Anna sah zu Andreas Schreibtisch, die sich gerade wohl in der Küche aufhielt und nichts davon mitbekommen hatte. Dann sah sie Andrea gerade wieder Platz nehmen und ging zu ihr. „Andrea… ich hab eben mit Tom gesprochen.“ Andrea sah sie entsetzt an. „Was ist los? Was mit Semir?“ fragte sie ängstlich. Anna nickte. „Die beiden hatten einen Unfall. Dabei ist… dabei wurde Semir sehr schwer verletzt. Er wird gerade in die Uniklinik nach Köln gebracht. Wenn Sie wollen, dann fahren Sie mit mir und Tom hin.“ „Ja, sicher…. Ich… wie schwer ?“ Anna schüttelte den Kopf. „Ich weiß es nicht, das heißt ich weiß es nicht genau. Das einzige was Tom mir sagen konnte war, dass er von etwas durchbohrt wurde. Was, konnte er mir nicht sagen.“ Andrea bekam Tränen in die Augen.

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  • Sie holten Tom ab, der noch ziemlich fertig war. „Chefin…ich … wir…“ „Schon gut. Wir fahren zu Semir, der braucht uns jetzt.“ Tom stieg ein. Andrea sah ihn an. „Was ist mit Semir?“ „Andrea, ich weiß es wirklich nicht…. aber er war bei Bewusstsein zumindest bis der Arzt da war. Er hat viel Blut verloren, aber ….“ Andrea nickte. Die Fahrt zur Klinik dauerte allen zu lange, obwohl Sirene und Blaulicht an waren, schienen sie nicht richtig voranzukommen. Doch das täuschte. Alle Anderen machten ihnen Platz. So waren sie innerhalb von fünfzehn Minuten in der Klinik. Sie fragten sich durch und wurden zur Intensivstation geschickt. Nun hieß es warten. Semir war bereits im OP. Die Zeit verging viel zu langsam, alle fünf Minuten sahen sie auf die Uhr. Dann nach unendlich erscheinender Zeit wurden die Türen aufgestoßen und ein Bett wurde hinausgeschoben. Der Arzt sah zu der Gruppe, die sich sofort um das Bett versammelten. „Es geht ihm soweit gut.“ meinte er, „Der Blutverlust ist ausgeglichen und die Stange, was keine war, sondern ein eigentlich in Deutschlang verbotenes Horn welches der Unfallgegner auf der Kühlerhaube hatte, hat den Knochen verletzt, aber keine Organe. Er wird allerdings hier bleiben. Der Knochen ist ziemlich angegriffen und wir mussten ihn in ein Gipskorsett stecken.“ Anna nickte und atmete erleichtert aus. Tom sah den Doc an. „Ist wirklich nichts Schlimmeres passiert?“ „Ich kann Sie beruhigen. Es ist nichts Gefährliches. Aber es ist schmerzhaft. Er wird sich die nächsten Wochen nicht bewegen können, aber das gibt sich. Ach ja, er hat noch ein Schleudertrauma aber das ist mittelmäßig.“ Anna nickte erneut. „Sie werden ihn so lange hier behalten, wie notwendig.“ Andrea streichelte Semir sanft über das Gesicht. Der Arzt sah es. „Sie brauchen wirklich keine Sorgen haben. Er wird wieder fit. Es dauert nur etwas.“ Tom sah ihn an. „Was meinen Sie wie lange? Ich meine bis er wieder der Alte ist.“ „Na ich denke mit drei Wochen hier in der Klinik und noch weiteren drei Wochen Krankengymnastik müssen Sie schon rechnen.“ „Danke.“ Semir wurde in ein Zimmer geschoben. Er schlief noch tief und fest. „Fahren Sie alle nach Hause und ruhen sich etwas aus. Er ist hier sehr gut aufgehoben.“

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  • Am nächsten Morgen erwachte Semir und wollte sich aufsetzen. Doch es ging nicht. Irgendwas schmerzte auf der rechten Seite. Er fühlte sich eingeengt und unbeweglich. Dann erinnerte er sich an den Unfall. Er sah sich um. Es sah sehr nach Krankenhaus aus. Eine Krankenschwester kam herein. „Guten Morgen, Herr Gerkhan. Wie geht es Ihnen?“ „Danke… ganz gut… glaub ich.“ meinte Semir. „Dann bleiben Sie ruhig liegen, der Arzt kommt gleich zu Ihnen. Haben Sie Schmerzen?“ „Etwas.“ Sie nickte. „Ich gebe Ihnen etwas nach der Visite. Das Essen kommt gleich.“ Sie verließ das Zimmer wieder. Doch zehn Minuten später kam der Arzt herein. „Guten Morgen, Herr Gerkhan. Wie ist das werte Befinden?“ „Sagen Sie es mir.“ „Nun Sie sind von einen Stahlteil durchbohrt worden. Es hat Ihr Hüftknochen angekratzt, aber keine ernsthaften Schäden verursacht. Sie hatten Glück. Außerdem haben Sie ein Schleudertrauma. Bettruhe ist angesagt. Nun ja mit dem Gipskorsett können sie eh nur liegen. Der Arzt zog die Decke an der rechten Seite von Semir hoch und sah auf die Wunde, die ausgespart war. Er nickte zufrieden. „Das wird wieder. Sieht gut aus.“ Semir sah ihn an. „Kann ich morgen gehen?“ Der Arzt schüttelte den Kopf. „Sie werden hier bis zum 10. bleiben. Nicht vorher.“ Semir sah ihn an. „Das war doch schon heute ist der 19.“ „Ja ich weiß. Ich meinte auch den übernächsten Monat.“ „Aber das sind sechs Wochen.“ Der Arzt nickte. „Ja so ist das. Vorher werden Sie gar nichts tun können.“ „Das werden wir ja sehen. Ich werde mich nach Hause bringen lassen…“ „Das lassen Sie schön bleiben, Semir.“ hörte er die Stimme der Chefin. „Chefin… ich kann doch nicht sechs Wochen hier liegen und …“ „Sie können und Sie werden. Tom und Bonrath sind diesem Leon bereits auf der Spur. Wir werden ihm eine Falle im Park stellen. Fingierte Übergabe.“ Semir nickte. „Ich will aber…“ „Sie werden sich hier die Wochen pflegen lassen. Wenn Sie es wagen sollten, sich vorher aus dem Krankenhaus zu entfernen, bekommen Sie eine Arrestzelle in der PAST. Ist das angekommen?“ Sie versuchte Semir böse anzusehen. Dieser sah sie an und sagte dann kleinlaut. „Ja… Chefin.“

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