Dejavue [Fortsetzung von "Drogenmafia"]

  • (2.Teil von Die Drogenmafia)
    http://www.cobra11fc.eu/community/thread.php?threadid=3163 und http://www.cobra11fc.eu/community/thread.php?threadid=3166


    Dejavue


    „Cobra 11 an zentrale: Wir verfolgen einen roten Golf mit dem amtlichen Kennzeichen: BM-HA 793 in Richtung Leverkusen. Das Fahrzeug fährt mit überhöhter Geschwindigkeit, hat bereits Unfälle verursacht und Fahrerflucht begangen. Bitten um Verstärkung.“ „Zentrale hat verstanden. Verstärkung ist unterwegs.“ „Man immer diese Raser. Ich habe eigentlich nichts dagegen schnell zu fahren, aber wenn andere gefährdet werden dann ist es unvernünftig. Wenn die sich umbringen wollen, bitte, sollen sie es tun. Aber nicht auf diese Art und Weise.“ schimpfte Semir und sah Tom an. Dieser nickte nur. „Was haben die denn davon? Abgesehen das es ziemlich teuer wird, wenn wir sie kriegen. Der Führerschein ist weg. Das Auto ist Schrott und dann kann man nur mit den Öffentlichen fahren. Aber es gibt einige die es einfach nicht lernen.“ „Reg dich doch nicht so auf, Semir. Wenn es die Raser nicht gäbe wären wir arbeitslos“ meinte Tom ziemlich gleichgültig. Semir fiel auf, das Tom heute sehr schweigsam war. „Was ist denn los mit dir?“ fragte er deshalb. „Ach ich glaube ich bin in der Krise. Ich weiß auch nicht so genau. Irgendwie habe ich heute eine Leck-mich-am-Arsch-Stimmung.“ „Wieso denn?“ „keine Ahnung. Ich glaube ich brauche Urlaub.“ „Schon wieder? Hast doch gerade drei Wochen gehabt. Heute ist dein dritter Arbeitstag.“ Tom sah ihn an und sagte dann: „Na und?“ dann fingen beide an zu lachen. Das Fahrzeug welches sie verfolgten fuhr von der Autobahn auf einen Parkplatz ab. Semir setzte den Blinker und fuhr hinter dem Fahrzeug her und griff dann zum Funk. „Fahrzeug fährt auf den Rastplatz bei Kilometer 163. Folgen ihm“ „Verstanden“.


    „Verdammt die Bullen sind hinter uns.“ sagte der eine Insasse des Golfs zum Fahrer. Dieser sah in den Rückspiegel. „Mist. Und nun?“ fragte er. „Erst mal sehen was die wollen. Notfalls knallen wir sie ab.“ „Wenn die Spitzkriegen was wir im Wagen haben, dann…“ „Andere Idee?“ „Ja, wir schnappen uns einen von denen. Fahren dann ungehindert weiter und wenn wir ihn nicht mehr brauchen, dann erledigen wir ihn. Besser als alles andre. Halt die Knarre bereit.“ Der Fahrer sah, wie der Polizist, der am Steuer saß ausstieg und auf ihren Wagen zukam. „Hey, das gibt es doch nicht. Seit wann sind denn Türken bei der Polizei?“ Der Beifahrer sah sich um. „Egal, Bulle ist Bulle. Den schnappen wir und dann weiter.“ Der Fahrer nickte. Der Polizist war mittlerweile am Fahrzeug angekommen. „Tag, Kripo Autobahn, Gerkhan. Führerschein und Fahrzeugpapiere.“ Der Fahrer tat was gesagt wurde und hielt dem Polizisten die Papiere hin. Dieser nahm die Papiere und ging damit zu seinem Kollegen. Der wiederum ließ die Daten per Funk überprüfen, während der erste wieder zum Wagen kam. „Haben Sie die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht gesehen?“ „Begrenzung? Wir sind auf der Autobahn.“ „100 war angesagt. Sie sind 150 gefahren. Sie haben Unfälle durch Ihre Fahrweise verursacht und sind einfach weitergefahren. Wir werden Ihren Führerschein einziehen. Kann Ihr Kollege fahren?“ Semir sah ins Auto.

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  • Tom sah vom Auto aus zu und wartete auf die Ergebnisse per Funk. „Das Fahrzeug ist in Ordnung. Gegen den Fahrer liegt jedoch ein Haftbefehl vor. Bitte umgehend ausführen.“ Kam es aus dem Funk. Tom bestätigte und wollte gerade Semir ein Zeichen geben, das die Situation eskalierte. Er sah wie der Beifahrer aus dem Auto stieg und eine Waffe auf Semir richtete. Dieser konnte nichts mehr unternehmen, denn im gleichen Augenblick öffnete der Fahrer die Tür so ruckartig, das Semir diese an die Beine bekam und einknickte. Dann hatte auch der Fahrer eine Waffe in der Hand und richtete sie auf Semir. Semir lag am Boden und starrte in die Waffenmündung. „Keine Bewegung mehr, Bulle!“ sagte der Fahrer. Der Beifahrer kam um den wagen herum und entwaffnete Semir. „Aufstehen und dann die Hände im Nacken verschränken!“ Semir tat was befohlen wurde. „Hey, du! Bulle am Auto. Mach keine Dummheiten, sonst hat dein Kollege hier ein zusätzliches Loch.“ Tom hob die Hände ebenfalls und zeigte damit, dass er nichts unternehmen wird. „Was soll das?“ fragte Semir. „Schnauze!“ schrie ihn der Fahrer des Golfs an und fuchtelte mit der Waffe. „Du wirst jetzt mit uns kommen!“ sagte er und machte Semir ein Zeichen das er einsteigen soll. „Warum? Was soll das? Geben Sie auf, Sie haben keine Chance.“ versuchte er die Situation zu lösen. Der Beifahrer kam nun ebenfalls zu Semir und drückte ihm die Waffe ins Genick. „Tu was er sagt und halt die Klappe!“ sagte er. Semir ging an die Rückseite des Golfes und wollte gerade hinten einsteigen. „Halt! Du sitzt auf dem Beifahrersitz. Die Hände bleiben oben. Handschellen her!“ „Wie soll ich denn die Handschellen geben, wenn die Hände oben sind?“ fragte Semir wütend.

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  • „Du nimmst eine Hand und gibst mir die Handschellen. Stell dich nicht dümmer an als du bist!“ schrie ihn der Beifahrer an. Semir nahm eine Hand runter und griff zu den Handschellen. Anschließend gab er diese an den Beifahrer weiter. Er fesselte Semir die Hände mit den Handschellen auf den Rücken. Dann drehte er ihn um und schob ihn in Richtung Beifahrersitz. Er öffnete die Tür und Semir setzte sich hinein. Der Beifahrer schnallte den Gurt fest und schloss die Tür. „Was soll das Ganze?“ fragte Tom, der nun näher rangekommen war, weil ihm der Fahrer zu sich winkte. „Ganz einfach. Wir nehmen deinen Kollegen als Sicherheit mit. Du wirst uns nicht folgen und alle Kollegen abziehen lassen. Wenn wir merken, das wir verfolgt werden, dann könnt ihr euren Kollegen hier im Graben aufsammeln.“ Tom nickte. „Wann lassen Sie ihn frei?“ „Wenn wir ihn nicht mehr brauchen.“ „Wann wird das sein?“ „Willst du mich voll labern, Bulle? Je länger du uns aufhältst, umso länger dauert es.“ „Okay, fahren Sie.“ Der Beifahrer stieg hinten ein und bedrohte Semir mit der Waffe. Dann stieg auch der Fahrer ein. Der Wagen startete und fuhr wieder auf die Autobahn. Tom stand an seinem Fahrzeug und schaute hinterher. Dann griff er zum Funkgerät und sagte: „ Cobra 11 an Zentrale!“ „Zentrale hört.“ „Gebt mir die Chefin.“ Nur kurze Zeit später kam Engelhard an den Funk. „Was gibt es Tom?“ „Semir ist soeben entführt worden.“ „Von wem? „keine Ahnung. Wir haben das Fahrzeug verfolgt. Kennzeichen ist bekannt. Sie fordern freien Abzug mehr nicht. Ich weiß nicht wohin sie fahren. Aber wir hatten Verstärkung angefordert. Diese darf den Wagen auf keinen Fall festhalten.“ „Ich gebe es sofort weiter. Sie sollten sofort zum Revier zurückkommen. Wir müssen hier auf Nachricht warten.“ „Verstanden, komme direkt zum Revier.“

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  • Semir saß auf dem Beifahrersitz und versuchte sich den Weg einzuprägen. Er sah, dass es in Richtung Aachen ging. Noch immer versuchte er heraus zubekommen, was diese beiden Männer von ihm wollten. Er kannte sie nicht. „Was versprechen Sie sich davon, mich zu entführen?“ Keine Antwort. „Warum sagen Sie mir nicht was das soll?“ fragte er weiter. Wieder bekam er keine Antwort. Er hatte das dumpfe Gefühl, dass die beiden selbst nicht wussten, wie es weiter gehen sollte. Das war für ihn gefährlich. „Hören Sie, wenn Sie mich jetzt am nächsten Rastplatz raus lassen, vergessen wir die Sache. Ich bin nicht nachtragend.“ „halt endlich die Klappe!“ brüllte der Mann vom Rücksitz. Semir zuckte zusammen. Er schwieg ab sofort. Nach etwa einer Stunde Fahrt ging es von der Autobahn ab. Sie fuhren in ein Industriegebiet. Semir bekam das Gefühl, das die beiden sich hier sehr gut auskannte. Sie fuhren in einem Teil des Gebiets welches anscheinend tot war. Die Gebäude machten einen sehr maroden Eindruck. Sie fuhren auf ein Grundstück, welches mit einem riesigen Eisentor gesichert war. Der Fahrer betätigte die Hupe und das Tor ging auf. Der Wagen fuhr durch das Tor auf ein verfallenes Gebäude zu. Als sie davor standen, wurde die Tür der Garage geöffnet und der Wagen fuhr rein. Der Fahrer und der Mann vom Rücksitz stiegen aus. Ein dritter Mann kam auf das Auto zu und begrüßte die beiden. Semir sah sich die Sache vom Auto aus an.

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  • „Wen habt ihr da mitgebracht?“ fragte der dritte Mann. „Das ist ein Bulle. Er wollte uns gerade einkassieren. Also haben wir den Spieß umgedreht, damit seine Kollegen uns zufrieden lassen.“ „Seid ihr von allen guten Geistern verlassen? Was wenn sie euch gefolgt sind? Verdammt seid ihr so hohl? Was soll ich denn mit dem?“ brüllte der Mann. „hör mal, was sollten wir denn tun. Wenn die den Wagen gefilzt hätten, dann wäre das Kokain jetzt weg. Besser doch, wenn wir den Bullen hier einwenig wegstecken und die Kohle bekommen, oder?“ „Weiß er vom Stoff?“ „Nein. Wir haben nicht darüber gesprochen. Was machen wir jetzt?“ „Bring ihn erst einmal in den Keller. Da ist ein Raum wo eine Eisentür ist. Kette ihn an und kneble ihn.“ Der Mann nickte und ging zum Wagen. Er zerrte Semir raus und brachte ihn in den Keller. Der Unbekannte kam ebenfalls in den Keller. Er sah sich Semir an und stutzte dann. „Warte mal!“ Der Mann der Semir in den Keller gebracht hatte, stoppte und drehte sich erstaunt um. „Ich glaube ich kenne den Bullen.“ Semir sah sich den Mann ebenfalls an. Er sagte jedoch nicht. „Wie heißt du?“ fragte der Unbekannte. Semir antwortete nicht. „Wie du heißt, will ich wissen!“ „Gerkahn, Semir Gerkhan“ antwortete Semir. „Gerkhan…. Gerkhan, irgendwo habe ich diesen Namen schon einmal gehört. Hilf mir mal auf die Sprünge, Bulle.“ „Ich weiß nicht was Sie meinen. Ich kenne Sie nicht.“ sagte Semir. „Ich komme schon noch drauf. Okay. Mach was ich gesagt habe.“ Der Unbekannte verließ den Keller und Semir wurde von dem Beifahrer des Golfs in einen Kellerraum gebracht. Dort kettete er Semir mit den Handschellen an ein sehr solides Rohr. Anschließend knebelte er ihn mit einem Schal. Er löschte das Licht, verließ den Raum mit dem Satz > schönen Aufenthalt>. Dann schloss er die Tür ab. Semir blieb allein. Der Raum war stockfinster. Es gab keine Fenster.

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  • Tom wartete in der Zwischenzeit mit Frau Engelhardt im Revier auf Nachricht. Bis zum späten Nachmittag passierte nichts. „Können sie sich denn keinen Reim darauf mache, Tom?“ „Nein. Es war reine Routine. Wir haben den Wagen gestoppt, Semir forderte die Papiere, ich habe sie prüfen lassen. Keine Probleme. Und plötzlich drehen die Typen durch und nehmen Semir als Geisel mit. Ich weiß nicht warum. Die Beiden waren mir absolut unbekannt.“ „gut. Wir müssen also abwarten, was passiert. Im günstigsten Fall werden die Entführer sich melden.“ Sie sagte nicht was im schlimmsten Fall passieren würde, aber das wusste Tom auch so. „Wir sollten wenigstens mal die beiden Männer in der Datei prüfen, vielleicht bringen die uns auf eine Spur. Ich werde mit Andrea mal die Personalien durch gehen.“ Frau Engelhardt nickte und Tom verließ das Büro. Er ging zu Andrea, die an ihrem Schreibtisch saß und ebenfalls auf eine Neuigkeit wartete. Sie sah Tom an:“ Warum eigentlich immer Semir?“ fragte sie. Tom sah sie an. „Wie meinst du das?“ „immer ist Semir derjenige, der in Gefahr gerät. Warum? Zieht er die Leute an?“ „Ich weiß es nicht, Andrea. Ich kann mir keinen Reim darauf machen, warum die beiden so ausgeflippt sind. Ich muss mir die Daten noch einmal ansehen, vielleicht finden wir dann was raus. Hilfst du mir?“ Andrea nickte. Sie tippte die Daten in den Computer, Tom ging um den Schreibtisch herum um die Daten besser sehen zu können. „So, der erste heißt Frank Heiner, wohnhaft in Aachen, Gaststrasse 18, Vorbestraft wegen Einbruch, Diebstahl, Körperverletzung. Haftbefehl wegen Schulden, die er nicht bezahlt hat. De zweite ist da schon interessanter, Mark Vollmer, ebenfalls in Aachen wohnhaft, Reuterstrasse 7. Vorbestraft wegen Drogenhandel. Er saß drei Jahre im Knast und ist vor vier Tagen entlassen worden. Hier steht, dass der für Behringer gearbeitet hatte. Behringer…, ist das nicht der Drogenhändler, mit dem du und Semir schon einmal zu tun hattest? Der ist doch an der Grenze mit Drogen verhaftet worden.“ „Du hast Recht. Das ist die Spur. Die müssen wir folgen. Finde alles raus, was du über Behringer in Erfahrung bringen kannst.“ „Okay, mache ich. „Was machst du?“ „Wir können jetzt nur abwarten.“

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  • Semir saß immer noch im Kellerraum fest. Nach einer ihm endlos vorkommenden Zeit ging die Tür auf. Der Unbekannte trat ein. Er kam auf Semir zu und löste den Knebel. „Ich habe Durst“, sagte Semir. Der Unbekannte nickte. „Ich weiß. Aber das hier ist kein Hotel. Ich wollte noch einmal fragen, ob du mich kennst. Dein Name kommt mir sehr bekannt vor. Irgendwo und irgendwann hatte ich mit dir zu tun.“ „Wie heißen Sie denn? Wenn ich Ihren Namen weiß, dann kann ich Ihnen sagen, ob ich Sie kenne.“ „Wills du mich verarschen?“ Semir schüttelte den Kopf. „Warte mal. Ich glaube jetzt weiß es. Wir haben nein… falsch ich habe dich bei Behringer gesehen. Du und dein Kollege waren dort, als wir gerade einen Deal abgeschlossen hatten. Wir, meine Freunde und ich sind durch Hinterausgänge entkommen, während Behringer und Igor euch empfangen hatten. Ja, jetzt erinnere ich mich genau. Schade die beiden sind in Staatsgewahrsam. Aber mir versaust du nichts.“ Semir sah ihn an.


    Er erinnerte sich an Behringer und Igor. Das ist noch gar nicht so lange her. Damals war er von den beiden ebenfalls als Geisel genommen worden. Und Semir wurde von Behringer mit der Peitsche geschlagen und fast in die Luft gesprengt. Sein Rücken trug immer noch die Narben von den Misshandlungen. „Ich kenne Behringer Aber mit Ihnen hatte ich noch nichts zu tun. Haben Sie die Geschäfte übernommen?“ Der Unbekannte lachte. Er kam auf Semir zu und meinte dann: „Behringer hatte mir gesagt, das der Bulle, den er in Gewahrsam hatte, ein sehr große Klappe besaß. Damit hat er dich gemeint, was. Aber bei mir hast du schlechte Karten. Das du hier bist, war nicht eingeplant, Aber ich kann dich nicht einfach laufen lassen. Nur hier kannst du auch nicht bleiben. Ich muss mir was anderes überlegen. Solange bist du hier gut aufgehoben. Essen und Trinken wirst du morgen bekommen .Heute ist nichts damit.“ Semir sah ihn an. „Sie können mich doch einfach laufen lassen. Ich bin nicht nachtragend. Und wenn Sie noch nichts getan haben, dann brauchen Sie mich auch nicht zu fürchten.“ Der Mann sah ihn ungläubig an. „Behringer hatte Recht. Ungezogen und frech.“ Er lachte und dann knebelte er Semir wieder und verließ den Raum. Als er allein war, versuchte Semir an den Fesseln zu reißen. Doch er erreichte nichts, außer dass die Schellen an den Gelenken wehtaten.

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  • Tom und Frau Engelhardt saßen im Büro und grübelten über Akten die den Fall Behringer betrafen. Sie suchten Parallelen. Doch auf dem ersten Anhieb konnten sie nichts finden. „Behringer befindet sich im Gefängnis in Ossendorf. Er wurde nachdem er in Polen verhaftet wurde, nach Köln überführt. Hier ist er in keinen Kontakt getreten. Der Igor Wuskow wurde in die Ukraine abgeschoben. Es gibt keine Verbindung zwischen der Entführung und Behringer. Wo sollen wir ansetzten?“ fragte Engehlardt. „Vielleicht wird die Verbindung noch aufgebaut. Ich meine wenn man Behringer aus dem Gefängnis holen wollte, wie wäre es möglich? Mit einem Austausch. Geisel gegen Behringer? Dann würde die Entführung Sinn machen. Aber. Als wir den Wagen gestoppt hatten, wussten wir nicht dass diese Männer mit Behringer in Verbindung gewesen waren. Nichts deutete darauf hin. Nein. Da muss noch was anderes sein, Wir wollten nur die Papiere überprüfen. Den Wagen hätten wir vielleicht noch durchsucht und… Moment… Das ist es. Der Wagen hatte wahrscheinlich etwas zu verbergen. Die Typen sind einfach nur nervös geworden, weil sie verhindern wollten dass wir was finden. Behringer hatte mit Drogen zu tun. Was, wenn diese Männer ebenfalls Drogen im Wagen gehabt haben und deshalb so reagiert haben.“ „Nun gut, gehen wir davon aus, dass im Wagen Drogen gewesen sind. Warum lassen sie Semir dann nicht wieder frei? Es macht doch keinen Sinn, ihn länger festzuhalten. Wenn es ihnen nur um die Drogen geht, dann wäre Semir doch nur Ballast. Überlegen Sie mal Tom, wohin könnten sie von der Autobahn gefahren sein?“ „Da gibt es tausend Möglichkeiten, Krefeld, Leverkusen, Oberhausen, ich weiß es wirklich nicht. Wir müssen weiter in den Akten suchen“ Frau Engelhardt konnte nur zustimmen. Es blieb nicht andres übrig, als abzuwarten.


    Semir verbrachte die Nacht angekettet und geknebelt im Kellerraum. Er hatte vergeblich versucht sich zu befreien. Nach einiger Zeit ist er dann eingeschlafen. Er wachte durch ein Geräusch auf. Jemand betrat den Keller. Semri versuchte sich bemerkbar zu machen, doch durch den Knebel war es nicht möglich. Völlig entkräftet gab er auf. Nur kurze zeit später, hörte er wie die Person den Keller wieder verließ. Ihm blieb nichts anderes übrig, als bis zum Morgen zu warten. Doch was kam dann? Dieser Mann, der ihn hier festhielt sagte, dass er nicht hier bleiben könnte. Was hatte er vor. Erstellte sich selbst Fragen über Fragen doch Antworten konnte er keine nennen. Er hatte Schmerzen in den Handgelenken, weil er versucht hatte sich loszureißen. Nach endlos langer Zeit hörte er wie der Schüssel gedreht wurden. Er setzte sich auf und schaute zur Tür. Das Licht ging an und Semir schloss geblendet die Augen. Der ihm unbekannte Man trat ein und machte ihn los. Er nahm ihm den Knebel ab mit den Worten: „Wenn du nur einen Ton sagst, bekommst du ihn wieder um. Verstanden?“ Semir nickte. Der Unbekannte löse die Handschellen und stellte ihm ein Teller mit belegten Brötchen und eine große Tasse Kaffe hin. „Iss!“ befahl er. Das ließ Semir sich nicht zweimal sagen. Er aß mit sehr großem Appetit. Als er fertig war, wurde er wieder mit den Handschellen gefesselt. „Du wirst gleich abgeholt. Also mach keine Schwierigkeiten mehr.“ Semir nickte. „Was habt ihr noch mit mir vor?“ wollte er wissen. Doch es kam nur Schulterzucken als Antwort.

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  • Der Unbekannte verließ den Raum, aber er ließ das Licht an. Semir sah sich um. Er fand jedoch nichts womit er sich wehren konnte. Das einzige, was sich hier im Raum befand, war er. Eine Stunde später wurde er abgeholt. Der Mann, der als Fahrer im Wagen war holte ihn aus dem Kellerraum. Er wurde nach oben zu dem Unbekannten gebracht, der ihn bei Behringer gesehen haben wollte. „So nun habe ich für dich die sichere Unterbringung gefunden. Ich habe ein Grundstück in Frechen gekauft. Na ja es gehörte mir eigentlich schon immer, nur hatte ich Behringer die Gebäude überlassen. Gut, also ich werde dich dorthin bringen. Da bist du sicher aufgehoben und kannst ruhig um Hilfe rufen. Dort hört dich keiner. Es wird dort angenehmer sein, als hier im Keller, denn dort brauche ich dich nicht zu fesseln.“ Semir sah ihn an. In Frechen, wurde er damals von Mahler, Bauer, Behringer und diesem Igor auch festgehalten. In einer Zelle, doch dieses Gebäude ist gesprengt worden „Was ist?“ riss der Unbekannte ihn aus seinen Gedanken. „Wann lassen Sie mich gehen?“ wollte Semir wissen. „Später. Ich muss mir erst einmal was einfallen lassen. Mal sehen.“ meinte der Unbekannte. Semir ließ nicht locker. „Wenn Sie mich gehen lassen, dann sind das Pluspunkte für Sie vor dem Richter. Also wann?“ Der Unbekannte trat auf Semir zu und hob dessen gefesselten Hände und verdrehte sie schmerzhaft. „Wenn du mir noch einmal so blöd kommst und was vom Richter faselst, dann wirst du es bereuen, verstanden?“ Semir nickte. „Ich werde es dir sagen, wenn es soweit ist. Nicht vorher“ sagte der Unbekannte weiter und zu seinen Komplizen meinte er: „bring ihn jetzt weg. Aber verbinde ihm die Augen. Und wenn… Nein, Besser. Er bekommt eine Behandlung mit Chloroform. Ja viel besser. Dann ist er auf jeden Fall still und kann nichts machen.“

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  • Semir zuckte zusammen. „Das ist nicht notwendig. Ich…“ „Du bekommst das, was ich will!“ Der Komplize tränkte gerade ein Lappen mit Chloroform und wollte es Semir auf Mund und Nase drücken. Dieser wehrte sich aufs heftigste und trat um sich. Doch nun kam auch der dritte Mann ins Spiel. Zu zweit hielten sie ihn fest, der dritte drückte ihm den Lappen auf Mund und Nase. Semir trat um sich und traf den, der ihm den Lappen ins Gesicht drückte, am Schienbein. Dieser fluchte. Doch Semir merkte wie seine Kräfte schwanden. Er fiel in einen tiefen Schlaf. „Mann das ist ja ne richtige kleine Kampfmaschine.“ sagte der Unbekannte anerkennend. „Das ist die Ausbildung zum Bullen. Aber der hier hat es Faustdick hinter den Ohren. Vorlaut, frech und ein Kämpfer. Was machen wir jetzt mit ihm?“ „Ich weiß es noch nicht, Mark. Erst einmal setzen wir ihn im Bunker fest. Dann wird sich sicher was finden. Er weiß ja nichts. Ich könnte ihn, wenn wir ihn in Frechen festgesetzt haben durch seine Kollegen befreien lassen. Ich werde mir was überlegen. Eure Aufgabe ist mit dem Einsperren erledigt. Alles Weitere wird sich finden. Ach warte, einer von euch muss die Verpflegung von ihm übernehmen. Wechselt euch damit ab. Wenn ihr wollt, wird er an einem Bett gefesselt sein, und dadurch nichts unternehmen können. Aber er wird fair behandelt. Keine Misshandlungen, es sei denn, er hat es verdient. Das liegt dann in eurem Ermessen.“ Mark und Frank nickten. Sie hoben Semir auf und brachten ihn in ihr Fahrzeug. Dann ging es über die Autobahn nach Frechen.

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  • Tom stand bereits wieder seit vier Uhr im Büro. Auch Andrea konnte nicht schlafen. Sie durchforstete den Computer. Doch es gab keine weitere Spur. Tom ging zu Engelhardt ins Büro. „Chefin, haben Sie was gehört?“ Doch sie schüttelte den Kopf. „Nichts. Sie haben sich bisher nicht gemeldet. Tom, ich weiß es ist nicht einfach, aber wir müssen damit rechnen, das Semir nicht mehr lebt.“ Tom sah sie an. „Nein, ich glaube nicht, dass sie ihn umgebracht haben. Er lebt noch. Ich fühle es.“ Engelhard sah ihn an. „Chefin wir müssen versuchen ihn zu finden. Wir müssen sämtliche Orte, womit wir Behringer in Verbindung bringen könnten durchforsten.“ „Okay, tun Sie das, Tom. Wenn Sie etwas gefunden haben, dann sagen Sie sofort Bescheid.“ Tom nickte und verließ das Büro um zu Andrea zu gehen. Diese sah kurz auf und man sah in ihren Augen, dass sie ebenfalls darauf wartete, etwas Positives zu hören. Tom schüttelte den Kopf. „Andrea, wir müssen uns den Fall Behringer noch einmal genauer anschauen.“ Sie nickte. „Wo fangen wir an?“ fragte sie kurz. „Okay, wir lassen den Fall Revue passieren:


    Semir und ich hatten einen Mord auf dem Autohof. Es kam heraus, dass es sich um einen Drogendeal handelte. Wir hatten die Drogen in der Asservatenkammer gepackt. Dann haben wir versucht diesen Bauer hops zu nehmen, Der wiederum mit Mahler in Verbindung stand. Dann wurde Semir entführt und sollte gegen die Drogen und dem Geld ausgetauscht werden. Nach dem Tausch konnte ich Semir aus einem Bunker in Frechen holen. Danach wollten wir Bauer und Mahler verhaften, allerdings setzten die uns fest. Kurze Zeit später fanden wir die Spur zum Behringer. Der allerdings nahm Semir beim Versuch ihn zu verhaften als Geisel und brachte ihn ebenfalls nach Frechen in den Bunker. Dort hat er ihn gequält und mit einer Bombe bestückt. Wir hatten Semir befreit und Behringer und dieser Igor Wassily wurden festgenommen, als sie versucht hatten Drogen zu schmuggeln.“ „Richtig, Andrea. Aber irgendwo gibt es die Parallele. Ich muss mir noch mal das Haus von Behringer ansehen. Steht es immer noch leer?“ „Ja. Es gehört jetzt dem Land NRW. Wird derzeit nur genutzt um höher gestellte Personen dort ein zu quartieren. Ist billiger als ein Hotel. Aber derzeit ungenutzt. Also sollte es keine Problem sein, dort rein zukommen.“ „Gut dann werde ich dort hinfahren. Anschließend werde ich nach Frechen auf das Bunkergelände fahren und mich dort auch noch einmal umsehen.“ Tom verließ das Büro und fuhr zum Behringer Haus.

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  • Mittlerweile waren Marc und Frank mit Semir am Bunker angekommen. Semir erwachte gerade aus dem Schlaf. Er setzte sich im Auto auf und sah das Gelände wo er hingebracht wurde. „So, da wären wir.“ „Hört mal, Jungs. Lasst mich doch einfach laufen.“ versuchte Semir erneut, die Männer zum aufgeben zu bringen. Die beiden sahen sich an. Sie fuhren auf einen der hinteren Gebäude zu, parkten das Auto und zogen Semir aus dem Wagen. Im Bunker war ebenfalls eine Zelle eingerichtet. So kannte Semir die Gebäude. Anscheinend waren alle Bunker mit Zellen ausgestattet. Auch in dieser Zelle stand ein Bett, ein Tisch mit Stuhl, und außerdem waren hier sanitäre Anlagen eingebaut worden. „So, dein neues Heim. Zumindest für eine gewisse Zeit. Essen bekommst du zweimal. Morgens und abends. Ansonsten wirst du hier allein sein. Rufen um Hilfe wird umsonst sein, also kannst du dir das sparen.“ Semir sah ihn an. „Wann lassen Sie mich gehen? Wie lange wollen Sie das Spiel denn durchziehen?“ Er bekam keine Antwort, sondern wurde in die Zelle gestoßen. Der Mann mit Namen Marc, hob die Schlüssel der Handschellen und machte Semir ein Zeichen an das Gitter zu kommen. Semir tat wie befohlen und während Frank die Zellentür abschloss, öffnete Marc die Handschellen. Semir rieb sich die Handgelenke. „Schönen Aufenthalt. Essen gibt es heute Abend.“ Beide Männer verließen den Bunker. Semir setzte sich aufs Bett. Er konnte wieder nichts unternehmen, seine Situation zu ändern Nach kurzer Zeit sah er sich das Schloss an. Es sah sehr solide aus.

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  • Tom war mit der Durchsuchung des Hauses von Behringer fertig. Es waren keine Spuren zu finden. „Andrea, ich bin es. Hier im Haus ist nichts. Ich fahre jetzt nach Frechen auf das alte Bunkergelände. Vielleicht finde ich das was. Gibt es bei euch Neues?“ „Nein, leider nichts.“ „Okay, bis später. Ende“ Tom fuhr in Richtung Frechen. Semir war nun schon seit drei Tagen verschwunden. Keine Nachricht, Keine Forderung der Entführer, Keine Spuren. Es war wie verhext. Wo konnten sie ihn nur hingebracht haben. Tom fuhr schnell. Keine zwanzig Minuten später war er angekommen. Er ging die Gebäude systematisch ab. Die ersten vier Bunker waren leer. Nichts zu finden. „Zentrale an Cobra 11“ hörte er aus dem Funk. Er rannte auf sein Auto zu und nahm den Funkspruch in Empfang. „Ja Andrea, was gibt es?“ „Wir haben eben einen anonymen Anruf erhalten, Semir betreffend. Er soll auf dem Bunkergelände sein. Wo bist du?“ „Ich bin auf dem Bunkergelände. Wo soll er sein?“ „Der Anrufer hat nur gesagt, dass er dort ist. Es ginge ihm gut und wir könnten ihn abholen.“ „Andrea ich bin fast durch, Es bleiben jetzt nur noch drei Bunker. Ich melde mich.“ Tom rannte auf einen Bunker zu. Er trat die Tür auf und ging rein. Hier funktionierte das Licht. Er ging Raum für Raum durch. Nichts zu finden. Der zweite Bunker war ebenfalls leer. Also blieb nur der dritte. Tom öffnete auch hier die Tür. „Semir?“ rief Tom. Keine Antwort. Er ging tiefer in das Gebäude: „Semir?“ rief er erneut. „Tom?“ kam es aus einer Ecke zurück. Tom bog um die Ecke und sah eine Zelle. In dieser lag Semir auf dem Bett. „Hey, endlich. Da bist du ja. Bist du okay?“ fragte Tom. Semir nickte. „Ich will nur hier raus.“ sagte dieser.

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  • Tom sah sich um, es war nichts vorhanden um das Schloss zu knacken. „Diesmal keine Schweinerei am Schloss?“ fragte er vorsichtig. Semir schüttelte den Kopf. „Nein, diesmal nicht. Die haben mich eigentlich auch gut behandelt. Allerdings bin ich schon seit zwei Tagen hier. Glaube ich. Keine Ahnung. Nun mach schon, hol mich hier raus.“ „Da werde ich wohl Hartmut holen müssen, es sei denn du hast den Schlüssel für das Schloss.“ „Ne, habe ich nicht. Mach schon.“ Tom lief zu seinem Wagen und nahm das Funkgerät: „Cobra 11 an Zentrale.“ „Zentrale hört“ „Andrea ich habe ihn gefunden. Es geht ihm gut. Ich brauche Hartmut hier, das Schloss muss geöffnet werden, allerdings ist der Schlüssel nicht da.“ „Ich schicke ihn dir sofort. Ist Semir in Ordnung?“ „Ja, Andrea er ist soweit okay.“ „Was heißt denn soweit? Ist er wieder geprügelt worden, hängt eine Bombe an ihm? Was?“ „Nein Andrea, keine Prügel, keine Bombe. Alles in Ordnung. Er ist nur ein wenig dreckig. Ansonsten ist er okay. Ich gehe zu ihm und warte auf Hartmut.“ Er ging wieder in das Gebäude. Semir stand mittlerweile am Gitter. „Warum habt ihr so lange gebraucht, bis ich gefunden wurde?“ „Heute haben wir einen anonymen Anruf bekommen wo du bist. Es gab vorher keine Bedingungen zur Freigabe von dir. Wir hatten keine Ahnung wohin du gebracht wurdest. Das einzige was wir heraus bekommen haben, war, das die Beiden mit Behringer zu tun hatten. Das Auto ist nicht wieder aufgetaucht.“ „Kann ja auch nicht. Das ist in einen Industriegebiet in Aachen ausgebrannt. Dort hatten sie mich hingebracht. Ich war einen Tag im Keller eingesperrt. Da war ein weiterer Mann, der hat uns beide beim Haus von Behringer gesehen, als die mich als Geisel benutzt hatten. Er hatte gerade einen Deal abgeschlossen und das Haus durch Geheimgänge verlassen. Wenn ich hier raus bin, sehe ich mir die Kartei an und lasse ein Phantombild erstellen. Den erkenne ich garantiert wieder.“ „Gut. Dann wirst du ne Menge zu tun haben. Wir haben alles an Daten rausgeholt, die mit Behringer zu tun hatten. Nichts keine Spur.“ „Aber ihr habt ihn ja nicht gesehen, ich schon. Ich wette wir haben diesen Herrn in unserer Kartei. Das war kein Anfänger.“

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  • Hartmut war eine Stunde später mit seinem Werkzeug da. Er brauchte ganze 10 Minuten das Schloss zu knacken. Semir verließ das Gefängnis und sie fuhren gemeinsam zum Revier zurück. Dort stellte sich Semir zunächst unter die Dusche und wechselte die Klamotten. Anschießend wurde er vom Arzt untersucht. Danach ging er zu Andrea und schloss sie in den Arm. „Bist du okay, Semir?“ fragt sie und er nickte. Frau Engelhardt kam aus ihrem Büro und begrüßte Semir: „Nun endlich sind Sie wieder da, Semir. Alles okay?“ Semir nickte erneut. „Ich will mir die Kartei ansehen, vielleicht erkenne ich den Drahtzieher. Die ganze Sache muss mit Drogen zusammen hängen. Behringer ist anscheinend die Schlüsselfigur.“ Engelhardt nickte: „ Sicher werden Sie sich die Kartei ansehen, aber der Arzt hat mich soeben informiert. Sie haben erst einmal Pause, Semir. Sie fahren nach Hause und schlafen sich aus.“ Semir sah sie an. „Wieso? Ich bin okay. Ich fühle mich gut, habe gegessen und die letzten Tage zu viel geschlafen.“ „Der Arzt hat mir was anderes gesagt. Und ich denke er kann es beurteilen, oder? Keine Widerworte. Sie fahren nach Hause.“ „Chefin, ich sehe mir nur die Kartei durch, dann fahre ich nach Hause und bin wirklich erst morgen wieder da.“


    Engelhardt sah ihn böse an, doch dann verzog sich der Mundwinkel und sie lächelte. Sie wusste, das Semir erst nach Hause fahren würde, wenn er die Sache wenigstens angefangen hatte. Sie nickte ergeben und ging dann in ihr Büro. Semir sah zu Tom und Andrea: „Was? Es geht mir wirklich gut.“ Andrea lächelte ihm zu. „Sicher, dir geht es gut. Der Arzt ist ohnehin egal.“ Semir sah sie an und lächelte ebenfalls. Tom nahm Semir an dem Arm und zog ihn in ihr Büro. „Okay, gehen wir die Kartei durch. Machen wir uns erst einmal ein Bild von diesem Typen, den du gesehen hast. „Okay, das Programm ist auf alle PCs. Gut du setzt dich an den PC und ich sage dir, wie der Kerl aussieht.“ Tom nickte und nahm Platz. Nach drei Stunden hatten sie ein Phantombild erstellt, das dem Mann ziemlich ähnlich kam. Tom druckte es aus. Danach gingen beide zu Andrea. „So, mein Schatz gehen wir mal die Kartei durch. Der Typ ist mit Sicherheit im System.“ Andrea scannte das Bild ein und dann suchte dann im PC nach den Personen, die mit dem Bild Ähnlichkeiten hatten durch. Nach kurzer Zeit hatte der PC eine Übereinstimmung gefunden.


    Semir und Tom sahen auf den Bildschirm. „Ja, das ist er. Volker Heiser. 48 Jahre alt, in Bonn wohnend. Vorstrafen wegen Prostitution, Drogenhandel, Körperverletzung mit Todesfolge, schwerer Körperverletzung in mehren Fällen. Mann, Mann. Ganz schönes Früchtchen.“ Tom nickte. „Du kannst ja dann froh sein, das er dich nicht erledigt hat. Andrea haben wir eine Adresse?“ „Moment, ja… allerdings in Aachen. Hans-Heinrich-Strasse 48. Das ist im Industriegebiet Aachen. Allerdings ist das ein totes Industriegebiet.“ „Totes Industriegebiet? Das könnte das Gelände sein, wo man mich zuerst festgehalten hat. Die Gebäude waren in einem desolaten Zustand. Mit Ausnahme des Gebäudes, wo ich war.“ „Nun dann sollten wir morgen dort hin fahren und uns umsehen.“ „Wieso morgen. Wir fahren gleich.“ sagte Semir. „Semir, die Chefin hat doch klar gesagt, das du nachdem du die Kartei durchgesehen hast, nach Hause fährst und schläfst.“ „Ja, ja. Mache ich ja auch.“ murrte Semir und verließ das Büro. Tom und Andrea sahen ihm nach. Tom meinte dann nur: „Ob er auch wirklich nach Hause fährt?“

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  • Andrea sah ihn erschrocken an. „Du meinst er fährt allein dahin?“ „Oh ja, wie ich Semir kenne, wird er genau das tun. Ich fahre ihm nach.“ Tom verließ schnell das Büro und sah noch wie Semir vom Parkplatz fuhr. „Du Idiot“, dachte Tom und stieg in sein Auto. Er fuhr hinter Semir her und tatsächlich ging es nicht zu Semir nach Hause. Semir fuhr auf die Autobahn. Semir fuhr auf die A 4 in Richtung Aachen. Er kannte den Weg genau. Das war das Gebiet wo er gefangen halten wurde. Na, warte. Ich hatte dir die Chance gegeben, mich gehen zu lassen. Aber nein, du wolltest nicht hören. Nun, werde ich dich verhaften, dachte er. Er sah kurz in den Rückspiegel und scherte dann auf die Abfahrt raus. Das Industriegebiet lag abseits der Stadt. Semir fuhr an etlichen Gebäuden vorbei bis er zu dem Gelände kam, wo das große Tor war. Er parkte das Auto und suchte sich einen Weg auf das Gelände.


    Während dessen auf dem Gelände: „Volker!“ rief einer der Männer am Monitor im Büro. Volker Heiser kam. Er schaute auf den Monitor und fluchte: „Verdammt. Das ist doch dieser Gerkhan. Was um alles in der Welt macht der hier?“ Er sah wie der Polizist das Tor absuchte und dann über ein Loch im Zaun auf das Gelände kam. „Wir gehen raus und schnappen ihn. Aber du, Maik passt weiter auf, wenn noch jemand kommt, warnst du uns.“ Der Angesprochene nickte. Heiser ging mit Marc und Frank auf das Gelände. Er deutete ihnen an, sich zu verteilen und sich den Polizisten von drei Seiten zu schnappen. Sie verteilten sich und kreisten ihn langsam ein. Semir sah sich vorsichtig auf dem Gelände um. Er spähte in die Dunkelheit konnte jedoch nichts erkennen. Langsam ging er weiter. Er kam an einem Gebäude vorbei und sah vorsichtig um die Ecke. Nichts war zu erkennen. Er ging weiter.

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  • Plötzlich glaubte er ein Geräusch zu hören. Er drehte sich um und versuchte etwas zu erkennen. Mist, wieso habe ich nicht Tom mitgenommen, dachte er bei sich. Er ging weiter. Immer tiefer auf das Gelände. Gerade als er ein weiteres Gebäude inspizieren wollte, merkte er eine Bewegung hinter sich. Er drehte sich um, doch nichts war zu erkennen. Dann wieder hinter ihm eine Bewegung. Semir wurde ein wenig mulmig. Er ging rückwärts in einen Raum. Dann stieß er mit dem Rücken an einen Gegenstand. „Keine Bewegung!“ hörte er hinter sich. Er stand steif da, denn der Gegenstand den er spürte war eine Mündung. Er hob die Hände. Dann sah er zwei weitere Personen kommen. Einer davon war Volker Heiser. „Also wirklich, Gerkhan. Habe ich Sie nicht gut genug behandelt? Ich war freundlich, habe Sie durch Ihre Kollegen befreien lassen, und so danken Sie es mir?“ Semir hörte den Hohn aus der Stimme raus. Er stand einfach nur da. Die Begleiter von Heiser durchsuchten ihn und nahmen seine Waffe. Dann wurde er mit Handschellen wieder gefesselt. „Ich verstehe so langsam, warum Behringer so wütend auf dich war, Gerkhan. Du bist wie eine lästige Krankheit. Aber ich werde dich beseitigen. Nun kommst du erst einmal wieder mit.“ „Heiser, geben Sie auf, Sie haben keine Chance, das Gelände ist bereits umstellt…..“ „ du kennst also meinen Namen? Gut. Nichts ist umstellt. Willst du wissen, woher ich es weiß. Dann komm mit.“ Die vier Männer verließen das Gebäude und gingen in das Büro mit den Monitoren. Semir starrte darauf. Er sah, wieso Heiser sich sicher sein konnte, dass keine Polizei in der Nähe war. Er konnte das gesamte Gelände überwachen.

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  • Tom war ebenfalls angekommen. Er nahm das Funkgerät und sagte: „Cobra 11 an Zentrale. Semir ist wie vermutet auf das Gelände in Aachen gegangen. Werde hinterher gehen. Erbitte jedoch Verstärkung.“ „Zentrale verstanden.“ Tom stieg aus und ging vorsichtig auf das Gelände zu. Auch er ahnte nicht, dass sein Kommen bemerkt wurde. „Volker, da ist noch einer!“ sagte der Mann am Monitor. Semir sah ebenfalls hin und erkannte Tom. „Wer ist das?“ fragte Heiser ihn. Semir sah ihn an. „Ich sagte doch, das Gelände ist umstellt. Geben Sie auf, Heiser.“ Heiser sah ihn an und aus seinem Blick konnte man lesen, was er dachte. „ich habe dich gefragt, wer das ist?“ seine Stimme wurde drohend. „Du solltest jetzt ganz ruhig sein. Wir beide gehen jetzt raus und machen deinem Kollegen da draußen klar, das er verschwinden soll.“ Er fasste Semir am Arm und hob die Waffe. Dann stieß er Semir vor. Dieser stolperte fing sich jedoch und ging vor Heiser auf das Gelände. Sie gingen bis kurz vor dem Tor. Dann sahen sie wie Tom das Gelände betrat. „TOM!“ rief Semir. Heiser hielt ihn fest: „Sag ihm das er verschwinden soll!“ „Semir? Wo bist du?“ hörte er Tom rufen. „Ich bin hier! Er bedroht mich mit der Waffe und fordert dich auf zu gehen!“ „Wer ist ER?“ „Heiser!“ „Bulle. Ich sage dir jetzt was du tust! Gerkhan hat die Waffe am Kopf. Wenn du einen Trick versuchst, ist er tot. Wenn er was versucht ist er auch tot. Also verschwinde!“ Semir sah Tom aus dem Schatten treten. Er hatte die Arme erhoben. „Ich werde nichts tun. Lassen Sie meinen Kollegen frei!“ sagte Tom. „Noch nicht. Wenn wir in Sicherheit sind, dann kann er gehen!“


    Tom sah Semir im Scheinwerferlicht stehen. Die Waffe wurde ihm an die Schläfe gehalten. So wie er Semir kannte, verfluchte er sich nun selbst über seine Starrköpfigkeit. Doch nun muss diese Situation gelöst werden. „Ich habe bisher eigentlich keine Forderungen. Aber anscheinend hängt Gerkhan an mir. Er konnte mich nicht in Ruhe lassen. Ich habe ihn fair behandelt, als meine Freunde ihn in Gewahrsam genommen hatten, ich habe die Kollegen angerufen, wo er zu finden ist. Und anstatt sich damit zufrieden zu geben, versucht er mich zu verhaften.“ hörte er Heiser. „Heiser, geben Sie auf. Die Kollegen werden gleich hier sein.“ „Dann wirst du dafür sorgen, dass sie hier nicht reinkommen. Wenn nicht, dann wird Gerkhan es bezahlen.“ Semir sah zu Tom. Er nickte kaum merklich. „Okay, wir werden Sie ziehen lassen. Wann lassen Sie Semir frei?“ „Wenn ich genug von ihm habe. Allerdings werde ich ihn noch einiges sagen und beibringen müssen. Also 1. Ich fordere freien Abzug. 2. Ein Flugzeug startklar auf dem Köln-Bonner. Alles innerhalb der nächsten zwei Stunden. Verstanden!“ „Okay, ich werde mich darum kümmern.“ „Dann geh jetzt.“ Tom drehte sich um und wollte gerade gehen. „TOM!“ schrie Semir auf einmal und Tom drehte sich zu den beiden. Er sah wie Heiser auf ihn anlegte, hörte den Schuss und spürte den Schmerz in der Schulter. Tom ging in die Knie. „Das war die erste Warnung. Also sieh zu, dass du dieses Gelände verlässt.“


    „TOM! Verdammt, was soll das? Lassen Sie mich los. Ich muss ihm helfen. TOM!“ verzweifelt versuchte sich Semir zu wehren. Er wollte sich losreißen und zu Tom laufen, doch Heiser hielt ihn eisern fest. „Halts Maul, Gerkhan. Er ist nur angeschossen. Aber wenn du nicht aufhörst, dann stirbt er, KLAR!“ Semir nickte und beruhigte sich. Er sah wie Tom aufstand und die verletzte Schulter haltend das Gelände verließ. Semir wurde von Heiser wieder in das Büro gezerrt. Dort stieß er ihn in die Ecke. Semir taumelte. Er drehte sich zu Heiser um. „Ich werde Sie bekommen, Heiser! Das schwöre ich Ihnen.“ Heiser kam auf ihn zu. Er sah ihn in die Augen. „Halt dein Maul, Gerkhan, sonst lernst du mich kennen.“ sagte er.

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  • Tom verließ das Gelände. Mittlerweile waren die Kollegen eingetroffen. Auch die Chefin war vor Ort. Sie sah dass Tom verletzt war. Sie orderte sofort einen Arzt. „Was geht hier ab? Tom.“ „Semir… er ist auf eigene Faust hier her gefahren, ich bin hinterher und als ich merkte was hier abgeht, habe ich Verstärkung angefordert…ah… tut das weh. Dieser Heiser hat Semir geschnappt und benutzt ihn als Geisel. Er verlangt ein Flugzeug auf dem Köln-Bonner- Flughafen und freien Abzug. Tja und dann hat er geschossen. Ich denke als Warnung, das er es ernst meint.“ „Wo ist Semir?“ „Da drin. Er hat eben noch wild geschrieen, als Heiser mich anschoss, aber es geht ihm gut. Chefin…. ahhh ich ….“ „Schon gut Tom. Der Arzt ist gleich hier. Nach diesem Fall werde ich mir Semir vorknöpfen. Er sollte endlich kapieren, dass ich die Chefin bin. Er sollte nach Hause fahren und ausschlafen. Nicht hier her. Gab es keine Möglichkeit, ihn davon abzuhalten?“ „Nur wenn wir ihn eingesperrt hätten“, grinste Tom, „dann wäre er nicht hier. Das wissen Sie doch Chefin.“ Sie nickte. Sie kannte ihren besten Mann. Der war einfach unverbesserlich. Will immer seinen Kopf durchsetzen. „So, Tom der Arzt ist da. Sie kommen ins Krankenhaus und sind aus dem Fall raus.“ „Chefin… ich..“ „Sie tun das, was ich sage. Wenn Ihr Partner das gemacht hätte, wäre alles hier nicht geschehen. Also… Ab ins Krankenhaus.“ Tom nickte und gehorchte. Der Krankenwagen fuhr mit Tom davon. Die Chefin sah noch hinterher, dann machte sie sich an die Arbeit.


    Semir saß im Büro und konnte nichts machen. Er wurde in Schacht gehalten von Heiser und Frank. Er sah sie an. Von draußen kam eine Stimme über Megaphon. „Heiser! Hier spricht Anna Engelhardt, Kriminalhauptkommissarin.“ Heiser sah Semir an. „Wo ist dein Handy?“ Semir sah ihn an. „In der Jackentaschen.“ antwortete er. Heiser griff in die Tasche und zog das Handy raus. „Die Nummer…?“ „Was… welche Nummer?“ „Die Nummer von der Frau da draußen.“ „Ist gespeichert auf eins.“ Heiser drückte die eins. Das Freizeichen ertönte. „Ja!“ kam es aus dem Handy. „Sind Sie Anna Engelhardt?“ fragte Heiser. „Ja, das bin ich. Sie sind Heiser. Was wollen Sie?“ „Hat ihnen der Kollege das nicht gesagt? Wie geht es ihm?“ „Er ist im Krankenhaus. Was wollen Sie außerdem noch?“ „Nur dass sie alle Leute abziehen. Mehr nicht.“ „Lassen Sie mich mit meinen Kollegen sprechen.“ „Ja sicher. Er darf reden. Moment…“ Heiser ging zu Semir und hielt ihm das Handy ans Ohr. „Chefin… es tut mir leid…“ sagte Semir. „Schon gut, Wir reden nach der Sache darüber. Sind Sie in Ordnung, Semir?“ „Ja, mir geht es noch gut. Was ist mit Tom?“ „Er ist im Krankenhaus. Durchschuss. Keine Gefahr.“ Heiser nahm das Handy weg. „Das reicht. Machen Sie was wir wollen.“ Das Gespräch war zu ende. „Was wollen Sie jetzt noch erreichen?“ fragte Semir Heiser. Dieser schaute ihn an. „Wissen Sie, Gerkhan, wenn Sie nicht gekommen wären, hätte sich das alles hier nicht ereignet. Sie hätten sich damit zufrieden geben sollen, dass Sie wieder frei waren. Aber nein. Sie wollen unbedingt der Held sein, was? Konnten Sie nicht einfach verschwinden. Die Sache auf sich beruhen lassen?“

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  • Semir sah ihn an. „Glauben Sie tatsächlich, dass Sie mich hier und im Bunker ungestraft festhalten können. Einfach Drogen an Kinder verkaufen können, ohne bestraft zu werden? Es ist mein Job, Leuten wie Ihnen die Tour zu vermasseln und Sie dort hin zu bringen, wo Sie hingehören. In den Knast.“ Es knallte als Heiser Semir ins Gesicht schlug. Bei Semir platzte die Lippe auf. Er schwieg. Heiser sah ihn an. Dann sah er zu Frank und meinte: „Sag mal, ist das ein sturer Bulle? Hast du so was schon einmal erlebt. Behringer hatte absolut Recht, er muss noch viel lernen. Gut fangen wir damit an.“ Er zog eine zusammenschiebbare Rute aus der Hosentasche und diese ließ er durch die Luft sirren. Sie entfaltete sich. Dann ließ Heiser diese Rute durch die Luft schnellen und sie traf Semirs Körper. Dieser schrie auf. „So, Gerkhan. Jetzt sag ich dir was. Ich verkaufe Drogen richtig. Aber ich zwinge die Kinder nicht diese zu nehmen. Das tun die freiwillig. Ich schenke ihnen die erste, das ist richtig. Aber ich zwinge niemanden die Droge weiter zu nehmen. Das ist nicht meine Schuld. Und dich werde ich dazu bringen, ganz lieb und brav zu sein. Auch dir kann ich eine Gratisprobe verabreichen. Verstanden?“ Semir erschrak. Er wusste aus den Akten, dass Heiser einiges auf dem Kerbholz hatte, und auch ziemlich brutal war. Doch er dachte nicht im Traum daran, dass er ihn Drogen verabreichen würde. „Was ist? Hast du verstanden?“ Semir nickte. Er wusste dass er sich nun fügen musste. „Ich glaube er hat Angst. Das ist gut so.“ meinte Frank und grinste.

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