Lösegeld

  • Lösegeld


    Es war dichter Ferienverkehr auf der Autobahn rings um Köln.


    Viele vollbepackte Autos standen auf dem Parkplatz, gestresste Menschen liefen umher, Kinder weinten und Hunde bellten. Das ganz normale Chaos an einem heißen Tag im Sommer.


    Das Mädchen ging auf die Toilette und versprach seine Eltern dann hoch ins Restaurant zu kommen. Sie freute sich schon auf ihre Pommes mit Hamburger.



    10 Minuten später kam Frau Kunze auf die Toilette du suchte nach ihrer Tochter. „Lisa ? Bist du noch hier?“


    Niemand antwortete. Susanne Kunze suchte alle offenen Kabinen ab, doch konnte keine Spur von ihrer Tochter erkennen. Als sie an der vorletzten Kabine angekommen war, sah sie auf dem Boden den rosa Stoffhasen liegen.
    Sie hob ihn hoch und rief weiter nach ihrer Tochter.


    Nach weiteren 5 Minuten ging sie völlig aufgelöst zu ihrem Mann. „ Lisa ist weg, Martin, sie ist weg. Ich habe Schnuffel auf dem Boden in der Toilette gefunden. Lisa ist nicht da.“




    Die Frau ging hinter Lisa her, als sie auf die Toilette ging. Darauf hatte sie gewartet. Sie stellte sich an die Kabinentür der Kleinen und schaute sich kurz um. Niemand beobachtete sie. Ruckzuck war sie mit dem Kind auf der Toilette und drückte ihm ein Tuch gegen den Mund. Die Kleine sackte zusammen. De Frau nahm eine Schere aus der Tasche und schnitt dem Mädchen die haare kurz. Dann zog sie ihr die Kleidung aus und andere Kleidung an. Als sie fertig war, nahm sie sie an den Arm und zog sie stützend aus der Kabine.
    „ meine Kleine, komm wir gehen schnell zum Auto, dann kannst du dich hinlegen.“
    Doch niemandbeachtete sie. Wie geplant brachte sie das Kind in den blauen Mulitvan und stieg ein.


    „ Cobra 11 für Zentrale.Tom, Semir, Arbeit für euch.“
    „ Cobra 11 hört, was gibt’s Hotte?“ Tom griff zum Mikro.
    „ Auf dem Rastplatz Ohligs sitzt ein Elternpaar und sucht seine 8 jährige Tochter. Die Kleine ist von der Toilette spurlos verschwunden. Sie warten auf euch an einem Wohnmobil mit Limburger Kennzeichen.


    „ Verstanden, sind unterwegs.“
    „ Na hoffentlich ist da nix passiert. Bei Kindern wird ich immer ganz kribbelig, wenn die mit im Spiel sind.“ Semir gab Gas.


    Am Rastplatz wurden Tom und Semir schon sehnsüchtig erwartet. Ein Mann kam direkt auf den BMW zu, als Semir neben das Wohnmobil fuhr.
    „ Sie sind sicher die Herren von der Kripo, die ihr Kollege angekündigt hat. Rüdiger Kunze“ er gab den beiden die Hand.
    „ Gerkhan , ja. das ist mein Kollege Kranich. Jetzt erzählen sie mal in Ruhe was genau passiert ist.“

  • "Meine Tochter, Lisa! sie ist weg. Sie ist weg.. Bitte suchen SIe meinen Engel" weinte die Frau neben dem Mann. Tom sah sie an. "Beruhigen Sie sich erst einmal. Wir finden die Kleine schon. Was genau ist denn passiert?"

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • „ Also wir kamen hier um kurz nach 19 Uhr an. Meine Frau und ich sind nach oben in das Restaurant gegangen und Lisa, meine Tochter wollte auf die Toilette. Nach 10 Minuten ist meine Frau nach ihr schauen gegangen und sie war nicht da. In einer der Kabinen lag ihr Schnuffel Stoffhase auf dem Boden. Meine Frau ist noch drinnen und befragt die Leute und sucht weiter. Wo kann sie denn sein, sie würde doch nie weglaufen. Und auch nie ohne ihren Hasen. „ Herr Kunze war nervös.


    „ Gut, dann schlage ich vor sie bringen mich zu ihrer Frau und mein Kollege schaut hier draußen mit ihnen noch weiter nach Lisa.“ Semir nahm den Mann bei der Schulter.


    Tom ging zum Eingang des Restaurants und wartete bis Herr Kunze wiederherauskam. Gemeinsam gingen sie zum Kinderspielplatz neben dem Gebäude und befragten einige Leute auf den Picknickbänken, doch niemand hatte ein Mädchen mit langen blonden Haaren gesehen.


    Semir kam mit Frau Kunze heraus, die bereits rot verheulte Augen hatte.


    „ Tja, ich fürchte wir müssen die Kollegen rufen und hier alles absperren und nach Spuren suchen und eine Fahndung rausgeben.“ Semir zog Tom zur Seite.
    „ Ok, ich kümmer mich drum. Frag mal nach einem Bild der Kleinen, ich geh zum Funk.“ Tom setzte sich an den Funk und gab alles Nötige durch.


    Kurze Zeit später hatte ein Team der Spurensicherung die Toilette abgesperrt und war dort zu Gange.
    Kunzes hatten aus dem Wohnmobil ein Foto ihrer Tochter herausgesucht und Tom war damit auf dem Weg zur Dienststelle um es über den Rechner zu jagen und an alle Reviere , Flughafen und Bahnhöfe zu schicken.. Auch die Presse bekam eine Kopie davon.


    Frau Kunze hatte von einem Arzt eine Beruhigungsspritze bekommen und lag nun im Wohnwagen, während Herr Kunze noch recht gefasst war.


    Semir versuchte ihn zu beruhigen.“ Wir tun was wir können, Herr Kunze. Es ist jetzt wichtig, dass sie sich an jedes Detail erinnern. Ist ihnen etwas aufgefallen, hat sie jemand verfolgt, jede nur erdenkliche Kleinigkeit kann uns helfen.“



    Tom hatte das Bild weitergeleitet und wollte gerade wieder raus, da hielt ihn Susanne am Arm.
    „ Du, sag mal. Heißt der Mann Rüdiger Kunze?“


    „ Ja, wie kommst du darauf? Das ist der Vater des Mädchens. „ Tom sah sie verwundert an.


    „ Ich habe da was recherchiert, der Name kam mir so bekannt vor und dann der Wohnort. Er ist kein Unbekannter. Dem Mann gehört in Bad Homburg ein Nobelhotel. Und darüber stand vor 2 Wochen etwas in der Zeitung mit Foto. Daher erinnere ich mich. Die Kleine sah so schnuckelig aus.“


    „ Na das dürfte dann ja evtl. einiges erklären. Ich seh zu , dass ich das Semir und den Kollegen mitteile. Dann dürften wir ja leider wirklich eine Entführung am Hals haben.“ Tom machte sich auf den Rückweg zur Raststelle. Ihm lief es kalt über den Rücken bei dem Gedanken, dass jemand Petra oder Lukas entführen könnte . Wenn das sein Kind wäre, er würde Amok laufen.

  • Semir sah den Vater des vermissten Mädchens an. "Könnte die Kleine vielelicht nur zum spielen in den Wald gelaufen sein?" Doch der Mann schüttelte den Kopf. "Lisa, läuft nie ohne ihren Hasen weg. Er begleitet sie überall hin. Gott, wieso? Wieso?" Semir legte ihm den Arm beruhigend auf die Schulter. "Wir finden Sie, das verspreche ich."

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  • Lisas Vater sah ihn nur an "ich habe Geld wenn es um das geht....ich will das Lösgeld bezahlen, ob es nötig wird. Verstehen Sie, ich möchte nur meine Tochter zurück!" er war verzweifelt. "Alles wird gut, glauben sie mir. Gehen sie bitte jetzt zu ihrer Frau, sie braucht sie." Der Mann nickte und ging weg.
    In diesem Moment kam Tom zurück. "Na was gibts?" fragte Semir sofort.

  • Auf dem Parkplatz der Raststelle war der Teufel los. Eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei war eingetroffen und durchkämmte das Gelände hinter dem Rasthof.
    „ Semir? Komm mal bitte.“ Tom zog ihn zur Seite.


    „ Unser Herr Kunze ist Inhaber eines Nobelhotels in Bad Homburg, hier schau mal. „ Er zog den Ausdruck aus der Tasche, den Susanne ihm mitgegeben hatte.


    „ Aha, aber warum sagt er das nicht? Das ist doch ein Motiv für das Verschwinden des Mädchens .“
    Semir ging auf Kunze zu.


    „ Warum verschweige sie uns wichtige Details, Herr Kunze?“


    „ Bitte was? Was meinen sie?“


    „ Ihnen gehört eins der bekanntesten Hotels in Deutschland. Zumindest unter Golfern und der High Society. Meinen sie nicht, sie hätten uns das sagen sollen?“


    „ Was spielt das denn mit in das Verschwinden meiner Tochter. Ich reise in einem Wohnmobil, ohne Aufsehen und völlig unerkannt.“
    „ das glauben sie, aber leider sieht da die Realität ganz anders aus.“ Semir war wütend.






    Der blaue Multivan war bereits weit weg, als die Nachrichten über das Verschwinden des Mädchens bekannt wurden.
    Die Kleine wurde auf ein Hausboot im Düsseldorfer Hafen gebracht. Hier würde sicher niemand nach dem Kind suchen.
    Die Entführer hatten gut vorgesorgt. Das Bot lag schon lange vor Ort .

  • Tom fuhr mit Semir und den beiden Kunzes in die Schutzwohnung am Amselweg. Das Wohnmobil stand noch an der Raststätte und sie hatten nur den nötigen Kleinkram mitgenommen.


    „Unser Kollege wird gleich das Handy für eine Fangschaltung vorbereiten .Keine Sorge, der ist Profi .“ Semir versuchte die Stille zu unterbrechen. Ihm ging die Sachen ebenso wie Tom sehr nahe, denn auch er dachte an Aida und seine Frau. Er würde nie in solch eine Situation kommen wollen.In der Wohnung am Amselweg wartete bereits Hartmut mit seinen Koffern. „ da seit ihr ja, ich hatte keine Schlüssel, sonst hätte ich schon anfangen können. Jetzt aber fix.“

    Sie gingen in die Wohnung und er breitete alles sorgsam aus. Das Handy wurde mit einem Sender versehen und einem Mikro und ein langes Kabel führte zu einem Aufnahmegerät und einem anderen Computer.
    „ Hier haben wir auch ein Festnetztelefon mit geheimer Nummer, die kann auch weitergegeben werden, falls gefragt wird. Sie ist auch auf Fangschaltung gesichert. .Wichtig ist, dass sie bei einem Anruf so langsam wie möglich sprechen und den Anruf herauszögern. Je länger die Leitung steht, umso mehr Chancen haben wir, den Standort des Anrufers zu ermitteln.“

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  • Herr Kunze nicke, er hat verstanden. "Aber was werden wir machen, ob sie sich nicht melden?" fragte auf einmal seine Frau, die war bis diesem Moment ganz stumm. Dann begann sie weinen. Kunze nahm sie fest in die Arme und küsste sie leicht auf die Haare. "Psssst, so darfst du nicht denken...sie melden sich, wir bezahlen und Lisa kommt zurück" Kunze wollte seiner Frau Mut geben. Semir und alle andere sahen die Szene nur still an. Semir konnte sich vorstellen, was würde Andrea gemacht in solcher Situation. "Ihrer Mann hat Recht Frau Kunze, sie werden sich melden, das bin ich mir sicher" sagte dann Semir überzeugend.


    Lisa wurde langsam wach. Uberall war es dunkel. Sie lag auf einem harten Bett und wurde langsam panik. Sie wollte schreien, doch sie hat ihren Mund geknebelt. Sie fühlte auch die Fesseln auf den Händen. Sie wollte nur weg und fang an leise zu weinen.

  • Tom zog Kunze zur Seite.
    " Wir brauchen von ihnen eine Liste mit allen personen, de ihnen schaden könnten oder einen grund hätten, ihre Tochter zu entführen. Denken sie nach. Jede noch so winzige Kleinigkeit ist wichtig."


    An der Türe klingelte es und Anna Engelhardt betrat die Wohnung.
    Semir gab ihr kurz den aktuellen Stand der Fahndung an.
    " Gut, hier ist soweit alles klar. Tom, Smeir, ich will, dass immer einer von ihnen beiden hier bleibt.Wechseln sie sich ab. "

  • Hallo :P


    Beide nickten. "Okay, ich nehme erste Schicht" antwortete Semir. "Gut, Herr Kunze fahren sie bitte mit mir zu uns nach der Station. Wir stellen die Liste zusammen." Kunze nickte und umarmte wieder hilflos seine Frau, die hat sich schon ein bisschen beruhigt. "Pass auf dich auf mein Liebchen, ja?" sie nickte stumm und setzte sich auf die Couch. Kunze und Tom gingen weg. Semir setzte sich neben Frau Kunze, er wollte sie beruhigen, doch er wusste nicht wie.


    Lisa lag immer in diesem dunkelen Raum. Auf einmal sah sie das Licht und eine Gestalt, die hat sich zu sie nähern. "Na meiner Engel hast du dich rosig ausgeschlafen?" Lisa sah die Frau mit von weinen roten Augen. 'Was will die von mir?' sie hatte Angst.

  • Semir sah sich Frau Kunze an. "Können Sie sich vorstellen, wer Lisa mitgenommen haben könnte? Ich meine gerade bei Kindern ist derTäter auch in der Familie zu suchen."SusanneKunze schüttelte den Kopf. "Ich glabue nicht, das es einer aus der Familie war. Wir haben doch sehr regen Kontakt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es einer von den Verwandten ist." Semir nickte nur. "Leider stellen wir immer wieder fest, das der Täter jemand ist,den das Kind kennt und von dem die Eltern nie gedacht haben, dass..." "Hören Sie bitte auf!" schrie Susanne ihn an und fing an zu weinen.



    :DSo die letzen Stunden bis zum Urlaub laufen :D

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  • :baby: schön :-) und ich freu mich grad über meine bestätigung meines telefonanschlusses*jubel*


    dann mal weiter:



    Tom saß mit Kunze am Schreibtisch und ging Stück für Stück die Liste potentieller Täter durch.
    Die Namen wurden immer mehr und es war sicher, einer davon musste der Entführer sein....... es fehlte nur ein Ansatzpunkt....



    "Ich werde Kunze beobachten. Unser Spitzel hat geplaudert, dass er gerade bei der Polizei hockt. die suchen sicher nach einer Spur...."
    "Na dann lass sie suchen. So leicht finden sie uns nicht."

  • Susanne Kunze lag auf der Couch und Semir sah zu ihr. Sie schlief. Er bemerkte dass sie sehr unruhig war. Sein Handy klingelte. "Semir hier?" sagte er. "Semir, wie sieht es aus? Haben sich die Entführer gemeldet?" fragte Anna Engelhardt. "Nein bisher nicht, Chefin. Frau Kunze ist gerade eingeschlafen. Die Frau ist völlig fertig. Wäre ich sicher auch wenn das mit Aida passieren würde."

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  • Tom saß immer noch mit Kunze an der Liste.


    "Ich fahre sie jetzt zurück in die Wohnung. Sie sollten auch etwas schlafen. Die Liste gehe ich nachherselbst im Computer durch, ob wir etwas dazu finden."
    er schnappte sich seine Jacke und ging mit Kunze zum CLK.


    Der stille Beobachter folgte ihnen.

  • Semir schrack hoch, als ere den Schlüssel hörte. Doch dann sah er dass es Tom und Kunze waren, die eintraten. "Und?" fragte er. Tom schüttelte den Kopf. "Es sind knappe zwanzig Personen, die in Frage kommen, und bei dir?" "Nichts Totenstille. Kein Anruf, keine Forderung... gar nichts." Tom nickte. "Okay. Willst du etwas schlafen?" Semir schüttelte den Kopf. "Später vielleicht. Nicht das wir noch eine Überraschung erleben." "Okay. Dann fahre ich jetzt in die PAST und gehe die Liste durch. Du hältst hier die Stellung." "Ja sicher."

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  • Tom machte sich müde und ausgelaugt auf den Rückweg zur PAST und schnappte sich Kunzes Liste.
    nach und nach versuchte er am Computer über die Leute Infos zu bekommen und Blieb später bei einer Person hängen. Die war seiner Meinung nach am auffälligsten.


    Irgendwann übermannte ihn der Schlaf nd er kipopte mit dem Kopf nach vorne auf die Tastatur, wurde jäh geweckt, als das Telefon klingelte.

  • Bei den Kunzes klingelte derweil das Telefon. Bernd Kunze ging ran und meldete sich "Hör genau zu.... Wir bekommen drei Millionen für die Lisa. Alles in kleinen ungebrauchten Scheinen. Keine Bullen. Auch den kleinen bei dir, solltest du ganz schnell in den Wind schießen. Oder nein... er soll uns das Geld bringen." Der Anrufer legte auf

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  • Hallo! :baby:


    Semir sah Kunze nur stumm an. Dann sah er zu Geräte. Der Anruf war zu kurz. Sie konnten es nicht orten. "Drei Millionen..." sagte Kunze leise. "Kein Problem, ich will nur meine Tochter" Semir nickte. "Keinen Angst wir brauchen nur Zeit. Am nächsten mal versuchen sie bitte langer sprechen." "Verstehen sie nicht? Mir ist egal ob sie sie finden, ich will nur meine Tochter zurück ist das zu schwer für sie zu kapieren?" Kunze war wütend. "Ja ich verstehe ihnen, aber verstehen sie auch uns, wir müssen auch was machen...wir" "Nein" unterbrach ihn Kunze. Ich will nicht. Sagen sie bitte ihren Kollegen, sie sollen gehen. Nur sie...bleiben sie bitte hier, sie mochten nur sie bei der Übergabe." der Mann war total verzweifelt.

  • "Okay, ich werde mit meinen Kollegen sprechen. Sie werden gehen. Habt der Anrufer gesagt, warum er mich dabei haben will?" Kunze schüttelte den Kopf. "Nein er sagte nur, der kleine Bulle, wird die Übergabe machen." Semir nickte. "Okay, ich werde meinen Partner anrufen." Kunze sah ihn an. "Aber er soll nicht herkommen." "Natürlich. Wir werden tun was die Entführer verlangen. Aber das Geld wird mit einem SEnder versehen. Das dient auch meiner Sicherheit." Kunze sah ihn an. "Und wenn die Leute es entdecken? Dann wird mein Lisa... nein. Ich bestehe darauf, dass alle Forderungen ohne Einschränkung ausgeführt werden."

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  • "Herr Kunze ich verstehe ihnen...glauben sie mir bitte, ich habe auch ne Tochter und wenn jemand..." Semir schluckte. "Na denn müssen sie auch verstehen, dass ich alles für sie tun werde und ich will sie nicht in Gefahr bringen..." "Verdammt...Herr Kunze mir ist es alles klar, aber glauben sie wirklich, dass wenn sie ihres Geld haben werden, lassen sie dann Ihre Tochter ruhig gehen?" "Ja das glaube ich!" rief Kunze. Beide Männer sprachen ziemlich laut und keiner von ihnen merkte, dass Frau Kunze schon wieder auf war. "Genug..." sagte sie leise, doch trotzdem verstummen sie. "Lisa ist auch meine Tochter und ich möchte alle diese Kerle schnappen und bestrafen...Bernd bitte...lass Polizei freie Hände, ja? Sie wissen sicher, was ist für uns gut" sie sprach langsam und mit Mühe, aber sie war entschieden. "Susanne...bitte, weißt du, was du sagst? Die Entführer wollen keine Polizei, was wenn" er schluckte "Ich habe Angst." sagte er leise. Seine Frau nahm ihn in die Arme "Alles wird wieder gut Berndt" sie hielt ihn fest. Jetzt war es sie, wer gab jemandem Mut. Nach einer Weile sagte Kunze endlich "Okay, benutzen sie den Sender, aber seien sie bitte vorsichtig." "Danke" antwortete Semir und legte Frau Kunze seine Hand auf die Schulter. "Alles wird okay, ich rufe jetzt meinen Kollege."
    Er tat das und Tom erschrak als er das Telefon hörte. Das Geräusch hat ihn aufgeweckt.