Hotte in Love

  • Hier ist mal eine etwas andere Story von mir. Nicht nur Stress und so. Sondern es gibt auch lustiges von der PAST zu berichten. Viel Spaß beim LEsen und vergesst die Feedbacks nicht.


    Hotte in Love


    Die Sonne verwöhnte Köln aufs Äußerste. Dieter Bonrath saß seinem Freund Horst (Hotte) Herzberger am Schreibtisch gegenüber. Dieser schaute ganz verträumt aus dem Fenster. „Hotte, kannst du mir mal das Lineal geben? “ fragte Dieter. Hotte reagierte nicht. „Hotte?“ Wieder keine Reaktion. „Hey! Schläfst du mit offenen Augen?“ Hotte sah ihn an. „Was? Wie bitte?“ fragte er verwirrt. „Na die Frau muss ja spitze sein, wenn du schon am hellen Tag von ihr träumst.“ „Was? Welche Frau? Wovon redest du denn?“ Dieter sah ihn an. „Na ich habe dich dreimal gefragt ob du das Lineal rüberreichen kannst und von dir kommt keine Reaktion. Ich kenne dich lange genug, Hotte um zu erkennen, das du bis über beide Ohren verliebt bist.“ „Ach Quatsch, Dieter. Wie kommst du denn darauf.“ Hotte drehte sich zum PC und tippte etwas ein. Dieter sah sofort, dass er nur so tat, und seine Gedanken ganz woanders waren. „Na wie heißt sie denn?“ Hotte sah ihn an. „Wer?“ „Na die, die dir den Kopf verdreht hat.“ „Ach was weiß ich denn.“ Er schwieg und gab Dieter das Lineal rüber.


    Semir und Chris waren auf der A3 in Richtung Leverkusen unterwegs, als plötzlich ein weißer BMW mit extremem Tempo an ihnen vorbei rauschte. Sie setzten sich sofort dahinter und wollten ihn stoppen. „Cobra 11 an Zentrale, wir verfolgen einen weißen BMW mit dem amtlichen Kennzeichen A - DD 197 in Richtung Leverkusen. Das Fahrzeug fährt Schlangenlinien. Wir versuchen es zu stoppen. Bitte überprüft das Kennzeichen.“ „Zentrale verstanden. Braucht ihr Verstärkung?“ „Nein danke Hotte. Ende“ Sie rasten hinterher. Sicherlich werden sie innerhalb der nächsten zehn Minuten erfahren wem das Fahrzeug gehört. Dann war das Fahrzeug weg. Semir und Chris hatten sich abhängen lassen. Etwas sauer über den Misserfolg fuhren sie zur PAST. „Wieso hast du ihn verloren?“ fragte Semir Chris, der gefahren war. „Na hör mal. Ich konnte ja wohl kaum die anderen aus dem Weg schießen, oder? Außerdem warst du doch dabei und hast es gesehen.“ „Ich? Wieso ich? Ich war nur Beifahrer, oder?“ Chris musste lachen, als er Semir ansah. „Na Hotte hat sicher schon erfahren, auf wen der Wagen zugelassen ist, und dann können wir den Typen dort vernehmen.“ Semir nickte und ging zu Hotte. „Und? Wie heißt der Halter?“ Hotte sah ihn an. „Wie? Was? Welcher Halter?“ „Na der von dem BMW mit dem Kennzeichen A-DD 197. Ich hab doch ne Halteranfrage gemacht.“ „Ohh, Mensch. Hab ich total vergessen. Entschuldige. Ich hole es sofort nach.“ Sofort machte Hotte sich an die Arbeit. Semir sah Dieter an und dieser drehte den Finger. Semir verstand sofort was los war. „Ähmm, Dieter könntest du vielleicht mal in mein Büro kommen?“ „Ja sicher Semir. Sofort.“ Dieter stand auf und folgte Semir ins Büro.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • „Sag mal was ist denn mit Hotte los?“ fragte Semir direkt. Dieter sah durch die Scheibe auf seinen Dienstpartner, der schon wieder verträumt aus dem Fenster sah. „Ich weiß nicht. Wenn ich ihn nicht so gut kennen würde, könnte ich behaupten, dass er verliebt ist.“ Semir fing an zu lachen. „Hotte? Verliebt? In wen denn?“ Dieter sah ihn an. „Wieso lachst du denn so? Hotte ist auch nur ein Mann.“ „Entschuldige. Sicher. Wie heißt die Gute denn, die ihm das Herz und das Hirn so verdreht haben?“ Dieter zuckte mit den Schultern. „Das weiß ich nicht. Er spricht nicht drüber. Ich glaube die Frau weiß es gar nicht. So wie ich Hotte kenne, hat er sie noch nicht einmal angesprochen.“ Semir nickte ernst. „Der Ärmste. Vielleicht sollten wir dem mal auf die Sprünge helfen?“ „Ach und wie?“ „Na ganz einfach. Du findest raus, wie die Holde heißt und dann werden wir unseren Hotti mal etwas fit herrichten, ein Date arrangieren und alles Andere geht von selbst. Du weißt doch ich verstehe die Frauen.“ Dieter nickte. Chris kam zu ihnen. „Sagt mal was hat Hotte denn? Der ist irgendwie nicht bei der Sache.“ „Hotte ist verliebt. Und so wie es aussieht weiß die Holde es nicht einmal.“ Chris lachte. „Oh, das wird schwer. Armer Hotte.“ Dieter sah Chris pikiert an. „Wieso glaubt ihr eigentlich, das Hotte nicht verliebt sein kann? Er ist doch auch nur ein Mann und ...“ „Ja, ja. Dieter ist ja schon gut. Finde du heraus, wer es ist, und wir sorgen dafür, das sie es weiß.“ „Aber nicht das Hotte euretwegen sauer auf mich wird.“ „Aber Dieter. Wir wollen ihm doch nur helfen, nicht wahr Chris?“ Chris nickte. „Ja sicher doch. Nur helfen.“ „Okay, ich versuche es.“ Dieter ging aus dem Büro. Semir und Chris sahen sich an und fingen dann lauthals an zu lachen.


    „Na komm schon Hotte. Du kannst mir doch den Namen sagen.“ Meinte Dieter, als er mit Hotte auf der A4 stand und Geschwindigkeitskontrollen machte. „Ach, Dieter. Sie ist so schön. Gut nicht mehr die Jüngste, aber das bin ich auch nicht mehr. Was soll ich dir sagen. Sie ist einfach wunderbar. Sie sieht sehr gut aus, schöne lange schwarze Haare, brauen Augen, Eine Figur.... ach, Dieter.“ „Und wie heißt sie?“ „woher soll ich das denn wissen. Sie ist gestern eingezogen. Alleine. Ohne Mann und Kinder. Na und Heute Morgen war noch kein Namensschild da.“ „Warum hast du sie nicht gefragt?“ „Ich? Wieso sollte ich. Mensch Dieter die Frau und ich kennen uns doch gar nicht. Wir wohnen nur im gleichen Haus, aber das ist auch alles.“ „Dann mach auf Nachbar der etwas braucht, Mehl, Zucker oder so was. Das wirst du doch wohl hinkriegen oder nicht?“ „Sag mal wie stellst du dir das denn vor? Ich kann doch nicht einfach klingeln und sagen... Entschuldigung, ich würde Ihnen gern etwas Zucker leihen.“ Dieter schlug sich die Hand auf die Stirn. „Nicht du sollst ihr es leihen, sie soll dir es leihen.“ „ach ich weiß nicht. Vielleicht ist sie ja doch verheiratet.“ „Ja aber wenn du sie nicht fragst wirst du es nie herausfinden. Mensch Hotte trau dich doch.“ Hotte sah ihn an. „Sag mal kannst du mir nicht helfen?“

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  • Semir sah am nächsten Tag Hotte an. „Und schon weiter gekommen?“ „Wie meinst du das denn?“ „Na Dieter hat mir erzählt, dass...“ „Ach Dieter. Wieso kann der nicht einmal die Klappe halten. Aber um deine Neugier zu befriedigen, Semir. Nein, ich bin nicht weiter. Ich bin halt etwas schüchtern.“ „Ach nur etwas. Hotte, soll ich dir mal ein paar Tipps geben?“ Hotte sah ihn an und nickte. „Okay, Schilder sie mir doch einmal.“ „Na, was soll ich dir sagen, Semir. Sie ist sehr schön. Also für mich. Wahrscheinlich findest du sie zu alt und unattraktiv, aber für mich ist sie ein Engel. Sie hat eine für ihr Alter atemberaubende Figur. Lange schwarze Haare, das die gefärbt sind, ist mir egal, braune Augen. Und wenn sie mich anschaut, dann so ängstlich, so schüchtern.... Ach... sie ist einfach schön.“ Semir grinste. „Mensch dich hat es ja richtig erwischt.“ Hotte sah ihn an. „Na und? Ich bin auch nur ein Mann.“ „Ja ist doch schon gut. Okay, ich helfe dir. Ich werde mir was überlegen.“ „Danke Semir. Du bist ein wahrer Freund.“ „Schon gut. Ich helfe gern.“ Semir verschwand grinsend wieder in seinem Büro.


    Nur drei Stunden später stand Hotte bei ihm im Büro. „Semir, dieses Kennzeichen, was du mir gegeben hattest zu prüfen. Nun, ich habe den Halter festgestellt und...also mit dem Ergebnis, das ich den Halter nun weiß...“ Semir sah ihn an. „Ja dafür solltest du es ja auch tun. Wer ist es?“ „Wer?“ „Na der Halter.“ „Nun es ist eine Halterin. Und ich würde mich gern darum kümmern.“ Semir sah ihn immer verwunderter an. „Wieso denn?“ „Nun ja. Ich hab dir doch von der Frau also meine Nachbarin erzählt.“ Semir nickte, „Ja und das sehr ausführlich.“ „Nun ja. Dieser Wagen ist auf sie zugelassen. Das heißt ich weiß den Namen und damit könnte ich...“ „Alles klar, Hotte. Dann sag deiner Herzdame doch bitte, dass sie beim nächsten Mal sie soll langsamer fahren.“ „Ja sicher mach ich. Ich werde dann mal da hinfahren und ihr sagen, dass sie das nicht darf“ Semir grinste und nickte nur.

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  • Hotte fuhr nach Hause. Er klingelte an der Tür der Nachbarin und wartete. „Marga Fonsat“ stand an der Klingel. Die Tür ging auf und da stand sie. Hotte starrte sie an. „Ja bitte?“ „Ähmm, …. Guten Tag. Herzberger von der Autobahnpolizei. Frau Fonsat. Ihnen gehört ein weißer BMW mit dem amtlichen Kennzeichen: A – DD 197?“ Die Frau nickte. „Ja das ist oder eher gesagt war mein Wagen. Ich habe ihn vor vier Wochen verkauft.“ „Oh. Können Sie mir sagen an wen?“ „Na sicher. Ich habe den Vertrag hier irgendwo… Kommen Sie doch rein.“ Hotte nahm seine Mütze ab und betrat die Wohnung. Die Frau sah ihn an. „Ja sagen Sie mal? Sind Sie nicht der Herr, der genau gegenüber von mir wohnt?“ fragte sie erstaunt. Hotte nickte. „Ja… richtig. Herzberger, Hotte… ich meine Horst Herzberger.“ „Herzberger. Ja richtig Entschuldigen Sie, ich hab auf die Klingel geschaut, aber ich wollte Sie nicht direkt ansprechen, ich meine wir kennen uns ja auch nicht.“ Hotte sah sie an. „Das gleiche hab ich gedacht.“ „Möchten Sie vielleicht einen Tee trinken?“ Er nickte. „Ja sehr gern.“ Hotte vergaß ganz warum er eigentlich gekommen war und schaute Marga nur an. Nachdem sie eine Zeit lang gegenüber gesessen haben, sagte Marga: „Oh. Ich vergas ganz Ihnen den Vertrag vorzulegen.“ Hotte sah sie an „Welchen Vertrag?“ „Na den des Autokaufs.“ „Ach so? Ja sicher.“ Sie stand auf und suchte etwas in ihrer Schublade. Dann kam sie mit einem Schriftstück zurück. „Hier bitte. Dort können Sie auch lesen, wer den Wagen gekauft hat. Ich dachte eigentlich, dass er ihn schon umgemeldet hat. Aber anscheinend hat er das nicht gemacht. Was hat er denn angestellt?“ „Wer?“ Marga lächelte. „Na der neue Besitzer von dem BMW.“ „Ach so, na der war etwas zu schnell. Ist Schlangenlinien gefahren, auf der Autobahn. Meine Kollegen wollten ihn stoppen, aber die Anfänger haben sich abhängen lassen. Na mir wäre das nicht passiert, aber diesen jungen Leuten muss man ja auch erst einiges zeigen.“ Sie nickte verständnisvoll.


    Semir sah Chris an als er ins Büro kam. „So und wie weit ist das mit Hotte?“ fragte er Semir. Dieser lächelte. „Die schönsten Zufälle spielt doch das Leben.“ Meinte dieser verklärt. Chris sah ihn an. „Wie meinst du das denn?“ „Erinnerst du dich an den BMW?“ „Ja sicher.“ „Nun dieser Wagen ist genau auf die Frau gemeldet, die unserem Hotte den Kopf verdreht hat.“ „nein! Echt? Das ist doch wohl ein Zufall.“ Semir nickte. „Ja und nun wollte der liebe nette Hotte die Sache in die Hand nehmen und es klären. Ich hab ihn gelassen. Ich meine wie sonst kann er der Dame des Herzens gegenübertreten.“ Chris nickte bestätigend. „Na ich hoffe dann mal die Frau ist es wert.“ „Ich denke schon. Ich habe Hotte noch nie so verliebt gesehen. Ohhh… da fällt mir ein. Ich muss heute früher raus. Hab Andrea und Aida versprochen mit ihnen noch ins Schwimmbad zu gehen.“ „Aida kann schon schwimmen?“ „Na selbstredend. Sie hat beim Babyschwimmen als Beste abgeschnitten.“ prahlte Semir stolz. „Wie viele Stunden hat sie denn gebraucht?“ „Nun heute ist die zweite. Aber sie macht sich“ lachte Semir und verschwand aus dem Büro. Chris sah ihm nach.

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  • Am nächsten Morgen saßen Semir und Chris bereits im Büro, als Hotte ankam. Semir winkte ihm zu. „Und?“ „Was und?“ „Na, was hat sie gesagt, wegen dem Wagen?“ „Wer?“ „Hotte bitte. Deine Nachbarin.“ „Ach so. Sie hat den Wagen verkauft. Der Vertrag ist in Kopie auf meinem Tisch. Der Käufer hat wohl vergessen den Wagen umzuschreiben.“ „Ach und das ist alles? Ich meine du warst gestern ziemlich lange bei der Frau, oder etwas nicht?“ „na wir haben über dies uns jenes geredet. Nachbarschaft, halt.“ Semir nickte wissend. „Ja ich verstehe. Und wie geht es nun weiter?“ Hotte lächelte. „Sie hat mich für heute Abend eingeladen.“ „Ich gratuliere, Hotte. Das ist ja was ganz besonderes. Ist sie denn so nett, wie du es dir gedacht hast?“ Hotte nickte. „Ja das ist sie. Einfach klasse die Frau.“ „Na dann gib mir mal die Daten von diesem Käufer. Oder willst du dich darum kümmern?“ „Ne, das dürft ihr machen. Der wohnt in Aachen. Kreuzbergstr. 74. Sein Name ist Joachim Fink.“ Semir griff zu der Jacke und sah Chris an. „Na dann mal los.“ Chris nickte und beide verschwanden.


    Eine Stunde später standen sie vor der Wohnungstür von Joachim Fink. Semir klingelte. Erst kam keine Reaktion. Dann klopfte Semir heftig gegen die Tür. „Polizei, machen Sie bitte auf!“ rief er. Endlich hörte er schlurfende Schritte. „Hey, ist ja gut. Hau mir die Tür nicht kaputt, Bulle.“ Kam hinter der Tür weg. Dann sah Semir in ein ziemlich verschlafenes Gesicht. „Was liegt an?“ fragte der Mann. „Sind Sie Joachim Fink?“ Ein Nicken folgte. „Ja bin ich.“ „Sie haben einen weißen BMW mit dem Kennzeichen A-DD 197?“ „Hey, willst du mich löchern oder was? Ja das ist mein Wagen, warum?“ „Wo waren Sie gestern gegen 9.00 Uhr?“ „Auf der Autobahn, warum?“ „Könnten Sie vielleicht mal aufhören Fragen zu stellen? „Ja sicher.“ „Wir haben gestern genau diesen Wagen verfolgt, als er in Schlangenlinien und mit ziemlich hohem Tempo auf der Autobahn fuhr. Sie waren nicht zufällig am Steuer oder?“ „9.00 Uhr sagten Sie? Doch könnte sein. Aber ich verstehe nicht ganz was Sie wollen. Ist doch nichts passiert. Der Wagen musste nur mal richtig ausgefahren werden.“ Der Mann grinste Semir an. „Ach und das auf der Autobahn mitten im Berufsverkehr, ja?“ Wieder nickte der Mann. Semir warf Chris einen Blick zu und dieser nickte. „Sagen Sie, dürften wir mal in Ihre Wohnung?“ „Ja sicher? Warum denn nicht?“ Der Mann ließ beide rein. Chris ging in die Küche, während Semir sich das Wohnzimmer vornahm. „Warum haben Sie den Wagen eigentlich noch nicht umgemeldet?“ „Ach das wollte ich heute machen. Gestern bin ich nicht dazu gekommen.“ „Sie wissen schon, dass es strafbar ist.“ „Ja sicher. Ich tu es ganz bestimmt.“ „Haben Sie eigentlich was getrunken? Ich meine gestern, als Sie mit dem Wagen unterwegs waren.“ „Und wenn? Glauben Sie ich würde es jetzt zugeben?“ Semir schüttelte den Kopf. Chris kam zu ihm. Auch er schüttelte den Kopf. „Danke, Für den Tempoverstoß, werden Sie einen Bußgeldbescheid bekommen. Melden Sie den Wagen umgehend um.“ Der Mann nickte. Dann verließen Semir und Chris die Wohnung und fuhren zur PAST zurück.

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  • Der Rest des Tages verlief ruhig und Semir sowie auch Chris gingen zeitig nach Hause. Hotte warf sich vor Dienstschluss richtig in Schale und Dieter staunte nicht schlecht. „Sag mal Hotte? Du bist ja ne tolle Erscheinung. So kennt man dich ja gar nicht. Wohin geht es denn?“ „Wir gehen ins Kino, dann am Rhein spazieren und danach, mal sehen. Sie sagt sie hat eine Überraschung für mich.“ „Ach und was?“ „Das weiß ich doch nicht. Ist eben ne Überraschung.“ „na dann viel Spaß heute Abend. Ich bin mit Jochen beim Fußball.“ „So wir sind auch weg… Donnerwetter… Hotte. Du siehst ja richtig gut aus.“ staunte Semir. „Mach du dich nur lustig. Ihr werdet sie morgen kennen lernen. Dann wisst ihr warum ich so bin.“ Semir und Chris grinsten nur und dann verließen alle das Gebäude.


    Hotte traf sich mit Marga direkt vor dem Kino. Er schluckte als er sie sah. Dann begrüßte er sie galant und sie verbrachten einen schönen Abend. Als sie am Rhein spazieren gingen, fragte sie ihn, was sein Dienstrang war. „Ich…. Ach ich bin Kommissar.“ „Das ist doch toll. Aber Sie haben sicher nicht lange bis zur Pensionierung, oder?“ Hotte nickte. „Ja leider. Aber ich muss das Feld für die Jüngeren räumen. So ist das nun einmal, aber wollen wir nicht du zu einander sagen?“ Marga nickte. „Ja gern. Es hört sich sonst ziemlich dumm an.“ Hotte stimmte zu. „Dann darfst du Hotte zu mir sagen. So nennen mich alle.“ „Marga. Eigentlich heiße ich Margarete aber der ist mir einfach zu lang.“ „Okay, Marga. Sag mal bist du verheiratet? Hast du Kinder?“ „Nein, ich bin nicht verheiratet, oder eher gesagt nicht mehr. Kinder sind auch alle groß und haben ihr eigenes Leben. Ich bin dreifache Oma.“ Hotte lächelte. „Das ist schön.“ „Und du? Bist du verheiratet?“ „Nein, auch nicht. Keine Kinder, keine Frau. Ich bin allein.“ „Nun nicht mehr.“ sagte Marga und drückte ihm ein Kuss auf die Wange. Es war ein schöner Abend und die beiden amüsierten sich köstlich. Dann ging es gegen Mitternacht nach Hause. „Würdest du morgen mit auf die Wache kommen?“ fragte Hotte, als er sich von Marga verabschiedete. „Warum denn?“ „Nun ich will dich den Kollegen vorstellen, insbesondere meinem Freund Dieter. Er fragt mich die ganze Zeit schon aus und…“ „Alles klar. Wann denn?“ „Morgen um 11.00 Uhr fängt mein Dienst an.“ „Okay, holst du mich ab?“ Hotte nickte und dann verschwand jeder in seine Wohnung.

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  • Am nächsten Morgen warteten alle in der PAST darauf dass Hotte mit der Herzdame ankam. Er hatte ja angekündigt, dass er sie vorstellen wolle. Dann fuhren sie auf den Hof. Semir, Chris, Dieter und Susanne stellten sich ans Fenster und starrten raus. Dann ertönte ein anerkennender Pfiff von Chris. „Die ist ja toll.“ Sagte er. Semir sah ihn an. „Na hör mal. Was heißt den Toll. Die passt zu Hotte, findet ihr nicht?“ Alle stimmten zu. „Was ist denn hier los?“ kam aus dem Rücken der Vier. Alle drehten sich um. „Oh, ähm… Chefin. Ach nichts. Es gibt nichts zu sehen.“ stammelte Semir. Anna kam zum Fenster. Sie schaute raus. „Nein, das glaube ich doch wohl nicht. Wer ist denn die Frau?“ „Na ja Hotte ist eben auch nur ein Mann.“ meinte Dieter und lächelte sie an. Anna nickte. „Ja das weiß ich. Es steht ihm. Sie passt zu ihm.“ Semir nickte zustimmend.


    Hotte hielt Marga die Tür zur PAST auf. Dann folgte er ihr und zeigte seinen Arbeitsplatz. Alle Kollegen standen im Raum und starrten Marga an. Hotte wurde rot. „Das …. Marga… sind meine Kollegen.“ Er ging zu der Gruppe und stellte jeden einzeln vor. Als er bei Semir und Chris ankam sagte sie. „Ach und das sind die beiden, die sich abhängen lassen haben?“ Hotte nickte. „Na ich glaube da wirst du kaum eine Chance haben, denen noch etwas beizubringen.“ Semir sah Hotte an. „Beibringen? Uns?“ Er sah zu Chris. Hotte wurde verlegen. „Das besprechen wir ein Andermal, Semir.“ Dieser nickte. „Darauf kannst du dich verlassen, Hotte.“ „Das ist Anna Engelhardt, meine Chefin.“ sagte Hotte dann ganz stolz, als er vor Anna stand. Anna streckte die Hand aus und begrüßte Marga herzlich. Chris und Semir gingen in ihr Büro. „Was meinte sie denn damit, dass Hotte uns noch etwas beibringt?“ grübelte Semir. Chris zuckte mit den Schultern. „Das sollten wir ihn fragen, wenn er allein ist.“ Semir nickte. „Darauf kannst du dich verlassen.“


    Wo bleiben denn die Feedbacks???? 8o

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  • Marga verließ die PAST, nachdem Hotte ihr alles gezeigt hatte und sie zum Parkplatz brachte. Nachdem sie abgefahren ist und er in das Büro kam, stellte sich Semir und Chris neben ihn. „Was wolltest du uns denn beibringen?“ fragte Semir. „Ähm, hör mal Semir, Chris. Das ist wirklich nicht wichtig. Ich meine… sieh mal. Ich dachte…“ stammelte Hotte verlegen. „Ja, was denn?“ fragte Chris nun auch. „Ach das hab ich doch nur so gesagt. Sie wollte von mir wissen, warum wir den Wagen nicht stoppen konnten. Und ich hab gesagt, dass es eben junge Beamte waren, die …nun ja…. eben noch nicht so oft Autos verfolgt haben und von mir lernen könnten, und so…. hab… aber seid mir nicht böse. Bitte.“ Hottes Stimme wurde immer leiser. Semir sah Chris an und dieser nickte. „Okay, vergessen wir die Sache. Aber das nächste Mal gibst du uns jungen Beamten einen aus, Alter.“ Semir grinste. Hotte nickte. „Ja sicher. Kein Problem. Und danke Jungs. Also dass ihr nichts verraten habt.“ „Ist doch Ehrensache, Hotte.“ Chris und Semir verschwanden wieder.


    So vergingen einige Wochen und eines Morgens saß Hotte mit griesgrämigem Gesicht an seinem Schreibtisch. Er arbeitete wie ein Verrückter und sofort fiel Dieter auf, dass etwas nicht stimmte. „Was ist denn mit dir los?“ Hotte sah ihn an. „Was? Nichts.“ Dieter setzte sich zu ihm. „Na hör mal. Das kannst du mir nicht erzählen. Was ist los?“ Hotte sah ihn etwas genervt an. „Frauen. Verstehst du die Frauen?“ Dieter lächelte. „Nun es ist eine Spezies für sich. Das ist mir bekannt, seit meine Frau ausgezogen ist. Aber was ist denn los?“ „Marga. Wir haben uns bis gestern super verstanden. Doch plötzlich steht sie vor mir und will bei mir einziehen.“ Dieter sah ihn an. „Na und?“ „Wie na und. Ich gebe doch nicht meine Freiheit auf. Nach einer so kurzen Zeit. Das geht doch nicht. Nun ich hab es ihr gesagt. Freundlich hab ich ihr zu verstehen gegeben, das es mir zu früh erscheint. Und da hat sie doch tatsächlich gesagt, dass sie sich schon gedacht hatte. Sie war sauer und ist dann in ihre Wohnung. Seit dem, kein Ton mehr von ihr.“ „Ach komm das renkt sich wieder ein. Lass sie ein paar Tage in Ruhe. Seht mal, ihr seid seit knappen vier Wochen jeden Tag gesehen. Lass doch mal etwas aus.“ „Meinst du?“ Dieter nickte bekräftigend. „Sie wird sicher wieder zu dir kommen. Ihr seid so ein schönes Paar.“ „Na, vielleicht hast du Recht.“ meinte Hotte und schon war er besser gelaunt.

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  • Semir und Chris waren auf der Autobahn unterwegs, als es plötzlich aus dem Funk hieß: „An alle Kollegen. Hier spricht Andreas Kerner vom Zoll. Wir verfolgen einen weißen BMW mit dem amtlichen Kennzeichen: A - DD 197 in Richtung Aachen. Der Wagen wird verdächtigt Schmuggelwaren von Holland nach Deutschland gebracht zu haben und hat sich der Kontrolle entzogen. Erbitten Verstärkung.“ „Hier Cobra 11. Haben verstanden. Sind auf der A4 in Richtung Aachen unterwegs. Beteiligen uns.“ „Danke Cobra 11.“ Da rauschte der Wagen an sie vorbei. Semir setzte das Blaulicht auf und Chris drückte das Gaspedal durch. „Haben verdächtiges Fahrzeug direkt vor uns. Werden es gleich stoppen.“ gab Semir durch. Chris überholte den Wagen und Semir hielt die Kelle raus. Der Fahrer des BMWs sah es und setzte den Blinker. Er fuhr rechts ran und stoppte. Chris hielt dicht davor. Semir und er stiegen aus. Semir ging auf die Beifahrerseite während Chris sich den Fahrer vornahm. „Ritter, Autobahnpolizei. Motor aus und aussteigen.“ Der Fahrer tat was befohlen war. „Die Papiere bitte.“ Auch die bekam er. Er nahm den Fahrzeugschein. Dann sah er kurz zu Semir. „Sie sind aber nicht Marga Fonsat, oder?“ fragte er grinsend. Der Mann schüttelte den Kopf. „Nein... es tut mit Leid. Bin ich zu schnell gewesen? Ich hab den Wagen eben von der Frau Fonsat gekauft und wollte ihn ummelden...“ „Ach tatsächlich. Und wo haben Sie den Wagen erstanden?“ „In Aachen. Das sehen Sie doch am Nummernschild.“ Semir nickte. „Ja sicher. Und diese Frau Fonsat, war eine sehr alte Frau, nicht wahr?“ Der Mann schüttelte den Kopf. „Nein, wie kommen Sie denn darauf? Sie war ungefähr 25 Jahre alt.“ Behauptete er.

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  • Semir sah Chris an. Dieser nickte. „Darf ich Sie mal fragen, warum Sie vor uns fliehen bzw. vor dem Zoll?“ „Ich? Wieso ich? Das kann doch nur ein Irrtum sein.“ „Sie waren nicht in Holland?“ „nein, was sollte ich denn da?“ „Dann haben Sie sicher nichts dagegen, wenn wir uns Ihren Kofferraum mal ansehen, oder?“ „Warum denn? Ich meine ich habe nichts getan, was dies rechtfertigen würde.“ Semir sah ihn an. „Wir brauchen uns nicht zu rechtfertigen. Nennen wir es doch einfach Routinekontrolle. Das dürfen wir nämlich. Also würden Sie bitte öffnen?“ Der Mann ging zum Heck des Wagens und öffnete den Kofferraum. Semir sah hinein. „Ach, das nenn ich einen Grund vor dem Zoll abzuhauen. Sieh mal Chris. Marlboro, West, HB… welche Marke rauchst du?“ fragte er grinsend und hob die Stangen aus dem Wagen. „Der Wagen ist voll mit Zigaretten.“ Chris nickte und zog die Handschellen. „Okay, Sie sind verhaftet. Schmuggel von Zigaretten.“ Der Mann resignierte und Chris legte die Handschellen an. Dann warteten sie auf den Zollbeamten und übergaben den Mann. Der Wagen wurde sichergestellt.


    Als beide in die Wache kamen saß Hotte total geknickt am Computer. Semir sah ihn an. „Was hast du denn?“ fragte er erstaunt. „Ach… Semir….“ stöhnte Hotte. Dieser sah zu Dieter. Der zuckte mit den Schultern. „Marga hat mit ihm Schluss gemacht.“ „Ohhh… warum denn?“ „nun ja. Unser Hotte wollte keine feste Beziehung eingehen. Seine Freiheit aufgeben… du kennst den Quatsch doch.“ Semir grinste. Er schlug Hotte aufmunternd auf die Schultern. „Na sieh es doch mal positiv. Sie wohnt dir gegenüber und du siehst sie jeden Tag. Außerdem könnt ihr doch gute Freunde bleiben. Kopf hoch, Hotte. Es kommt schon noch die Richtige für dich.“ Hotte nickte. „Ja, du hast ja Recht. Aber es ist trotzdem schade. Wieso wollen die Frauen eigentlich immer gleich alles?“ Chris lachte auf. „So sind sie halt. Damit müssen wir leben. Und ehrlich gesagt, es ist eigentlich nicht sehr schwer. Wir brauchen die Frauen eben.“


    Ende.

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