Liebe in Gefahr

  • Liebe in Gefahr


    Vor drei Monaten hatte Semir Andrea das Ja-Wort gegeben. Die Flitterwochen waren herrlich und eigentlich war alles sehr schön. Andrea war immer noch die Sekretärin von Anna Engelhard, der Stationsleiterin und Semir war gerade mal wieder mit Tom seinem Freund und Partner auf der Autobahn unterwegs. Andrea saß an ihrem Schreibtisch als die Post rein kam. Sie sah sich die Post gewöhnlicher durch und stieß auf einen Brief, der an ihren Mann gerichtet war. Andrea war sehr eifersüchtig und roch an diesem Brief. Er war parfümiert. Wer um alles in der Welt schickte einen parfümierten Brief an ihren Mann? Sie legte den Brief auf seinen Schreibtisch und wollte seine Reaktion sehen, wenn er den Brief öffnete. Der Absender lautete Paula Rother. Sie kannte keine Paula Rother. Wer war diese Frau? Argwohn kam in ihr auf .Sollte ihr Mann schon nach drei Monaten untreu werden? Die Neugier über den Inhalt des Briefes wuchs. So konnte sie sich nicht zurück halten und holte den Brief doch vom Schreibtisch runter und öffnete ihn. Sie las:


    Hallo, geliebter Semir.


    Weißt du eigentlich wie ich dich vermisse? Erinnerst du dich nicht an die schönen Stunden, die wir beide gehabt haben? Damals auf Mallorca? Du warst gerade im Urlaub und du warst nicht schüchtern. Schade dass du dich danach nie wieder gemeldet hast? Aber ich weiß ja nun wo du arbeitest und ich werde dich sicher besuchen kommen. Ich habe sehr lange gebraucht um dich zu finden. Aber es hat sich gelohnt. Wir werden uns sicher bald wieder sehen.


    Wir können ja dort anknüpfen, wo wir damals am Strand aufgehört haben. Erinnerst du dich? Der Liebesschwur, den ich dir machte, war ernst gemeint. Für mich war es nicht nur ein Urlaubsflirt. Und ich denke für dich auch nicht. Ich liebe dich.


    In Liebe deine Paula.


    Andrea starrte auf die Zeilen. Also doch. Semir war ihr untreu. Damals auf Mallorca. Sie dachte nach, wann Semir allein auf Mallorca war. Das mussten nun schon drei oder sogar vier Jahre her sein. Damals konnte sie nicht mit, weil ihre Mutter krank war. Aber das gibt ihm doch keinen Grund direkt mit irgendeiner Tusse anzubändeln. Sie waren doch nun schon seit über sieben Jahren zusammen. Wieso schrieb diese Paula nach so langer Zeit einen Brief? Wieso will sie ihn besuchen kommen? Was für eine Frau ist diese Paula? Konnte sie sich nicht vorstellen, das der Mann vielleicht verheiratet war? Fragen über Fragen kamen in sie auf. Sie beschloss Semir anzusprechen, sobald er wieder im Büro war.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Is ja gut 8). Hier kommt noch ein Teil. Viel Spass :D


    Zehn Minuten später war es soweit. Semir kam ins Büro und sah sie verliebt an. Er wollte ihr einen Kuss geben, aber sie drehte das Gesicht weg. „Was ist denn?“ fragte er erstaunt. „Wer ist Paula?“ Semir sah sie an. „Paula? Weiß ich doch nicht. Wer ist das denn?“ Sie hob den Brief und zeigte ihn diesen. Semir las die Zeilen. „Die spinnt doch wohl. Ich kenne keine Paula, wirklich.“ beteuerte er. „Sie war mit dir auf Mallorca. Das ist doch wohl schon einige Zeit her. Vielleicht hast du sie nur vergessen? Oder du hast vergessen es mir mitzuteilen.“ „Andrea bitte. Ich kenne keine Paula. Das letzte Mal war ich vor dreieinhalb Jahren allein auf Mallorca. Das heißt also ohne dich. Tom war doch dabei. Ich meine vielleicht verwechselt sie mich ja.“ „Ha, ja klar sie verwechselt dich. Deshalb spricht sie dich auch mit Semir an. Nicht wahr? Willst du dich über mich lustig machen, oder was?“ Andrea wurde so laut, dass nun auch die Kollegen aufmerksam wurden. Sie sahen zu den Beiden rüber. Semir wurde es unangenehm. „Hör mal. Lass uns die Sache zuhause besprechen. Ich schwöre dir ich kenne keine Paula.“ Andrea sah ihn wütend an. „Mir ist es egal, ob die Kollegen rüber sehen oder nicht. Ich will das geklärt haben.“ Sie drehte sich von ihm ab und begann ihre Arbeit zu erledigen. Semir sah sie an. Dann zuckte er mit den Schultern und ging in sein Büro. Tom kam gerade in die PAST. „Sag mal, was ist denn mit Andrea. Die hört man ja bis vor die Tür.“ Semir nickte. „Ich habe einen Brief bekommen. Von einer Paula Irgendwie... Angeblich hatte sie wohl schöne Stunden auf Mallorca mit mir. Ich kann mich aber gar nicht an eine Paula erinnern.“ Tom sah ihn an. „Wann sollte das denn gewesen sein?“ „Das letzte Mal auf Mallorca war ich mit dir. Vor ungefähr vier Jahren.“ „Ach ja. Stimmt. Aber da gab es doch gar keine Frau für dich.“ „Ja das ist es doch. Aber Andrea meint ich lüge. Sie unterstellt mir, das ich sie betrogen habe.“ „Na komm Ich werde ihr sagen, dass da nichts war.“ Semir sah ihn an. „Danke. Ich hoffe sie glaubt dir.“ Tom verließ kurz das Büro und ging zu Andrea.


    Andrea sah auf, als Tom an ihrem Schreibtisch stand. „Andrea? Semir hat mir eben erzählt, das du ...“ „Tom, bitte. Das kläre ich allein mit Semir. Du brauchst ihn gar nicht erst in Schutz nehmen.“ „Das tue ich doch gar nicht. Aber du vergisst wohl, dass ich in dem Urlaub mit ihm zusammen war. Und da gab es keine Frau.“ „Ach und woher sollte diese Frau dann Semir kennen?“ „Das weiß ich nicht. Aber vor vier Jahren war da keine Frau. Semir war dir treu. Ich schwöre es.“ Andrea sah ihn an. „Ist das wahr?“ Tom nickte. „Ja ganz sicher. Es gab dort keine Frau. Weder als Flirt noch sonst wie.“ Sie sah zu Semir. „Mensch wieso bin ich den so eifersüchtig?“ Tom lächelte. „Das kann doch auch was schönes sein. Aber du solltest wirklich überlegen, ob du ihn Unrecht tust.“ Andrea nickte. „Ich glaube dir Tom. Tja, dann habe ich wohl diesmal Unrecht getan. Danke.“ Sie ging zu Semir und umarmte ihn im Büro. „Es tut mir leid. Ich bin aber eben eifersüchtig. Schon der Gedanke, dass du und eine andere Frau...“ Semir nickte. „Schon gut, Andrea. Aber das nächste Mal lese ich meine Post selbst, okay?“ Sie nickte und machte sich wieder an die Arbeit. Er war froh, das diese Sache ausgestanden war. Doch noch ahnte er nicht, dass es nicht das letzte Mal war, von Paula gehört zu haben. Der Rest des Tages verlief ruhig. Tom und Semir arbeiten den Papierberg durch und schrieben die fälligen Berichte.

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  • Paula Rother war in der Raststätte Eifeltor und wartete einfach nur dass er kam. Er war ihr Traummann. Gut etwas kleiner als sie selbst, aber das war nicht wichtig. Er war einfach nur süß. Und ihn wollte sie haben. Sie hat herausgefunden, wer er war und wo er arbeitete. Sie wusste auch wo er wohnte. Und sie wusste genau, dass er heute noch hierher kommen würde. Deshalb wartete sie. Sie wollte ihn umarmen, ihn küssen und einfach festhalten. Sie wusste auch, dass er verheiratet war, doch das war ein annehmbares Übel. Um die Frau wird sie sich dann kümmern, wenn er sie abweist. Das war für Paula jedoch einfach unmöglich. Jeder Mann mochte sie. Und da wird Semir Gerkhan keine Ausnahme machen. Sie sah auf die Uhr. Es war fast zwei Uhr. Eigentlich müsste er gleich hier sein. Sie setzte sich im Restaurant ans Fenster. So konnte sie genau sehen, wann er kam.


    Semir stand auf und sah auf die Uhr. „Hey, schon zwei durch. Wollen wir was essen gehen?“ fragte er Tom. Dieser nickte. „Ja wollten wir Andrea mitnehmen?“ Semir war einverstanden und ging zu Andrea. „Schatz? Willst du mit mir und Tom was essen gehen?“ Sie sah ihn an. „Wo denn?“ fragte sie. „Eifeltor? Die haben leckere Sachen und sind auch nicht teuer.“ Andrea überlegte kurz und dann nickte sie. Dann fuhren alle drei zur Raststätte. Im Restaurant war Hochbetrieb. Während Semir sich anstellte, setzten Tom und Andrea sich bereits an den Tisch. Andrea sah eine Frau dicht hinter Semir stehen. Sie beobachtete die Frau genauer. Irgendwie schon komisch wie nah sie bei ihm stand. Da war sie wieder. Diese verdammte Eifersucht. Sie merkte wie Tom sie beobachtete und dann lächelte sie. „Ich geh mal Semir helfen.“ Tom nickte und grinste nur. „Ja aber lass sie leben.“ meinte er trocken. „Ha, ha.“ machte Andrea nur und ging zu Semir. Als sie neben ihm stand harkte sie sich bei ihm ein. Er sah sie an. „Schatz? Ich bin gleich dran.“ Sie nickte und warf der Frau hinter Semir einen Blick zu. „Ich will dir nur helfen. Ist doch zu schwer für dich.“ Semir sah sie an. „Was ist denn heute mit dir los?“ wollte er wissen. „Nichts. Ich liebe dich nur. Das ist alles.“ „Ja ich weiß. Ich liebe dich doch auch.“ Er küsste sie leicht und gab anschließend die Bestellung auf. Dann gingen sie gemeinsam zum Tisch. Keiner von beiden bemerkte die Blicke der Frau die hinter ihnen stand.

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  • Paula sah dem Pärchen hinterher. Sie sehen nett zusammen aus, dachte sie. Doch trotzdem machte sich Eifersucht in ihr breit. Was denkt diese Frau eigentlich, ihr den Mann weg zu nehmen? Okay, dachte sie weiter, dann werde ich zunächst die Frau aus dem Weg räumen. Er wird mich lieben, nur mich. In ihrem Wahn merkte sie nicht, dass ihre Gedanken krank waren. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass der Mann den sie liebte, mit einer Anderen zusammen war. Und wenn das noch Liebe war, um so schlimmer. Gegen 20 Uhr fuhr auch Semir nach Hause und begrüßte seine Frau, als ob er sie heute noch nicht gesehen hatte. „So und nun erzähl mal, warum du so ausgerastet bist. Heute morgen mit dem Brief. Und dann im Restaurant?“ Andrea sah ihn an. „Mit dem Brief hab ich dir doch erklärt. Und was war denn im Restaurant?“ „Na du hast die Frau hinter mir an der Kasse regelrecht mit Blicken getötet.“ Andrea lächelte. „Du hast das bemerkt?“ fragte sie leicht verlegen. Semir nickte. „Ja es war nicht zu übersehen.“ „Oh.... nun ja. Ich werde daran arbeiten und anfangen dir zu vertrauen. Aber...“ „Nicht aber. Andrea ich liebe nur dich, hörst du. Keine Frau kann dir das Wasser reichen. Wirklich nicht.“ Er küsste sie zärtlich und hielt sie im Arm. „Na komm. Morgen ist früh Tag und ich hab heute Nacht noch einiges vor.“ Sie lachte „Ach und was genau?“ „Das zeige ich dir im Schlafzimmer.“ Dann verschwanden beide im Bett.



    Am nächsten Morgen standen sie beide früh auf und Andrea wollte gerade Brötchen holen. Sie verließ das Haus und kam zehn Minuten später wieder. Semir sah sie an. Er hatte mittlerweile den Frühstückstisch gedeckt. Andrea hielt außer den Brötchen ein Brief in der Hand. Sie gab ihn an Semir weiter. „Für dich.“ Er sah sie irritiert an. „Aber wieso ist der Postbote, denn so früh schon durch? Oder haben wir ihn gestern übersehen?“ Andrea schüttelte den Kopf. „Nein, der lag vor der Tür.“ Semir sah sich den Brief an. Er roch dran. „Parfümiert.“ Andrea sah ihn an. „öffne ihn doch einfach.“ Semir nickte und öffnete den Brief. Er trank ein Schluck Kaffee. Und dann hörte man ihn nur noch husten. Andrea drehte sich erschrocken zu ihm um. „Was ist denn?“ „Das ist schon wieder diese Paula sonst wie. Was will diese Frau denn von mir?“ Andrea sah ihn an. „Du bist dir ganz sicher, dass du sie nicht kennst?“ „Ja natürlich. Andrea ich schwöre dir, ich kenne keine Paula.“ Andrea nickte. „Ich befürchte nur, dass diese Paula dich kennt. Und was sie will ist doch wohl klar.“ „Ach und was?“ „Anscheinend ist sie in dich verliebt. Wir sollten ihr mal klar machen, das du nicht mehr frei bist.“ „Ja aber wie?“ „Na finde heraus, wo sie wohnt und dann besuch sie. Sag ihr dass du nichts von ihr willst und dass sie dich in Frieden lassen soll. So einfach ist das.“ Semir nickte. „Du hast Recht. Ich werde gleich mit Tom losfahren und dann werde ich dieser Braut sagen, was sie mich kann.“ Andrea küsste ihn. „Ja tu das. Ich liebe dich.“ „Ich dich auch. Mehr als alles auf der Welt.“


    Sie fuhren zur PAST. Dort versuchte sie diese Paula ausfindig zu machen. Doch es gab keine Frau mit diesem Namen. „Also falsche Identität. Na ja wäre auch etwas einfach gewesen.“ Semir nickte. „Tja. Okay, Hartmut hat den Brief in der KTU und versucht Fingerabdrücke zu sichern. Aber ich glaube nicht, dass sie da welche draufgelassen hat. Die Frau scheint ziemlich gut über unsere Arbeitsweise vertraut zu sein.“ Hotte kam zu ihm und hielt ein Päckchen in der Hand. „Das ist eben für dich abgegeben worden.“ sagte er und reichte Semir das Päckchen. „Ach von wem denn?“ wollte dieser wissen. Hotte zuckte mit den Schultern. „Irgendein Paketdienst. Warum?“ „Schon gut, danke Hotte.“ Andrea nahm Semir das Päckchen ab. „Wollen wir doch mal rein sehen.“ meinte sie und öffnete es. „Andrea. Es ist mein Päckchen.“ „Ja aber von einer fremden Frau und ich will wissen, was eine fremde Frau meinem Mann schenkt.“ Semir nickte nur und dann sahen sie hinein. Es lagen Pralinen im Päckchen und erneut ein Brief. Andrea nahm den Brief, während Semir sich auf die Pralinen stürzte. „Hmmm. Meine Lieblingsdinger.“ Andrea nickte. „Sie scheint dich sehr gut zu kennen.“ Semir sah seine Frau an. „Aber ich kenne sie nicht. Und es ist mir egal.“ „Ach und warum isst du dann die Dinger?“ „Ja soll ich sie vielleicht wegwerfen? Nur weil… Ach vergiss es.“ Er ging wütend in sein Büro. Andrea las die Zeilen:


    Geliebter Semir.
    Warum erhörst du mich nicht? Warum reagierst du nicht auf meine Briefe? Ich brauche dich. Dich und deine Liebe. Lass deine Frau doch gehen. Sie ist es nicht wert, mit dir zusammen zu sein. Was glaubst du eigentlich, wann du mit ihr Kinder haben wirst? Bei mir bekommst du sie sicher schneller. Es werden viel hübschere Kinder sein. Sie werden dein und mein Gen enthalten. Das können nur sehr intelligente Kinder werden. Komm zu mir. Ich brauche dich.


    In liebe Paula.

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  • Andrea zerknüllte den Brief und ging zu Semir. „Hey okay. War blöd. Schmecken sie denn wenigstens?“ fragte sie ihn. Er nickte. „Ja sind lecker. Aber deshalb bist du sicher nicht hier. Was ist? Willst du mir wieder eine Szene machen. Andrea ich kenne diese Frau nicht. Ich weiß nicht was sie will oder wer sie ist. Glaube mir bitte.“ Andrea nickte. „Ich glaube dir ja. Aber ich bin nun einmal eifersüchtig. Die schreibt in dem Brief, dass sie Kinder mit dir haben will und dass ich dir keine intelligenten Kinder schenken kann. Alles so ein dämliches Zeug.“ Semir stand auf. „Hey, nimm es einfach nicht ernst. Die Frau ist scheinbar krank.“ Andrea nickte. „Gut. Vergessen wir es.“ Semir küsste sie. „so ist es besser.“ Andrea sah ihn an. „Ich habe Angst. Wer weiß was sie in ihrem kranken Hirn ausarbeitet.“ „Ich werde schon dafür sorgen, dass sie gar nichts macht.“ Andrea nickte. „Pass bloß auf, dass ich sie nicht vorher bekommen. Die würde mich dann nämlich richtig kennen lernen.“ Semir grinste sie an. „Die tut mir jetzt schon leid.“


    Die nächsten Tage vergingen und zwischendurch kamen immer wieder Briefe und Geschenke für Semir an. Eines Tages stand eine Frau vor der PAST, als Semir und Andrea ankamen. „Hey, hallo Schatz“ rief diese aufgeregt über den ganzen Parkplatz und Semir sah sich um. Doch außer ihm und Andrea war kein Mensch zu sehen. Er sah Andrea irritiert an. „Ich kenne diese Frau nicht.“ Andrea nickte. „Dann werde ich doch mal fragen wer sie ist.“ Andrea lief los und Semir wollte sie festhalten. Doch es war zu spät. „Guten Morgen. Was können wir für Sie tun?“ fragte sie die Frau und sie betonte das „wir“ sehr. Die Frau sah sie an. „Ich begrüße nur meinen Freund, wenn Sie nichts dagegen haben.“ Antwortete die Frau schnippisch. Andrea lächelte sie an. „Nun eigentlich habe ich gar nichts dagegen, wenn man seinen Freund begrüßte. Es sei denn…“ Sie machte eine kleine Pause. „ … es sei denn, dieser Freund ist zufällig mein Mann. Verschwinden Sie ganz schnell, bevor ich richtig ausraste. Mein Mann, kann es bezeugen, dass es sehr unangenehm werden würde.“ Die Frau sah sie an. „Aber Semir? Du kannst doch nicht wirklich diese Frau lieben?“ Semir stand vor ihr. „Ich weiß nicht, wer Sie sind und was Sie von mir wollen. Aber wenn meine Frau sagt, Sie sollten verschwinden, dann tun Sie es besser sofort. Und lassen Sie mich endlich in Frieden.“ Er zog Andrea mit ins Büro und ließ die Frau einfach stehen. Bevor sie das große Büro betraten, küsste er sie und sagte: „Du bist die beste Frau die ich bekommen konnte.“

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  • Okay, okay, Tini 92 Reicht das jetztz??? :D


    Paula stand wie ein begossener Pudel vor der PAST. Wie konnte diese Frau sich erdreisten, so mit ihr zu sprechen? Was fiel der Frau ein ihr den Mann wegzunehmen? Sie war sehr wütend und beschloss sich zuerst die Frau vorzunehmen. In ihr wuchs ein Plan. Doch dieser musste erst einmal genau bis ins kleinste Detail geplant und durchdacht werden. Sie ging zu ihrem Wagen. Dabei ging sie an Semirs Wagen vorbei und streichelte ihn zärtlich. „Ich bekomme dich auf jeden Fall. Semir Gerkhan. Du gehörst mir. Niemand wird sich uns in den Weg stellen. Deine Frau wird bald nicht mehr sein, und dann wirst du merken, dass ich die einzig richtige für dich bin. Ich liebe dich so sehr, dass ich kein Risiko scheue, dich für mich zu gewinnen. Sie beschloss als erstes Andrea aus dem Weg zu räumen und folgte ihnen nach Feierabend bis nach Hause. Hier wird sie anfangen.



    Am nächsten Morgen fand Semir einen Zettel an der Windschutzscheibe. Er nahm ihn und las. „Komm zu mir, mein geliebter Semir“ Er schüttelte den Kopf und warf den Zettel weg. Er fuhr zur PAST. Dort auf dem Parkplatz wo er immer stand lag ein Karton. Semir stieg aus und nahm den Karton. Er öffnete ihn und darin lag eine getrocknete Rose und ein Brief. Semir las:


    Geliebter Semir. Es tut mir weh, wie du mit der Frau umgehst. ICH bin die, die
    Die auf dich wartet. Komm zu mir. Ich bin die Frau, die dich liebt. Nur ich
    Kann dir geben was du brauchst. Komm zu mir.


    In Liebe Paula.


    Semir warf den Karton samt Brief direkt in die Mülltonne. Tom kam ebenfalls an und sah es. „Was machst du denn da? Kannst du deinen Müll nicht zuhause entleeren?“ „Ha, ha. Nein war nur wieder so ein dämlicher Brief von dieser Paula. Die Frau macht mich wahnsinnig. Was will die denn von mir?“ „Weißt du das immer noch nicht?“ Semir schüttelte den Kopf. „Die scheint total auf mich fixiert zu sein. Die macht meine Ehe kaputt. Andrea titscht jetzt schon in alle Ecken.“ „Das versteh ich schon. Aber wir schaffen das doch. Von einer Frau lassen wir uns doch nicht fertig machen.“ Semir nickte. Dann gingen sie ins Büro.


    Paula war drei Wochen später mit ihrem Plan fertig. Sie fuhr zum Haus von Semir und Andrea und durchschnitt den Bremsschlauch von Andreas Wagen. „So meine Liebe. Das wird dir eine Lehre sein, sich an meinen Mann zu vergreifen. Er gehört mir. Und zwar ganz allein. Auch wenn er es noch nicht weiß. Nach deinem Unfall wird er es wissen. Er wird nur mich lieben, und nur ich kann ihm geben, was er verdient.“ Sie lachte leise und verschwand dann wieder in ihrem Wagen. Nun musste sie nur noch bis morgen früh warten, bis Andrea losfuhr. Die Ärmste wird den Unfall nicht überleben, so dachte sie. Dann schlief sie in ihrem Wagen um die Abfahrt nicht zu verpassen. Am nächsten Morgen um sechs Uhr in der Früh kam Andrea aus dem Haus. Sie stieg in ihren Wagen und fuhr los. Wie gewöhnlich fuhr sie auf die A4. Sie passte das Tempo dem Verkehr an. 100 km/h konnte sie ohne Probleme fahren. Doch dann sah sie ein Stauende, direkt vor ihr. Sie bremste ab... das heißt sie trat zwar die Bremse, doch es tat sich nichts. Der Wagen wurde nicht langsamer. Paula beobachtete sie und musste unwillkürlich lachen. Sie sah wie Andrea verzweifelt versuchte den Wagen zu stoppen. „Tja meine Liebe das war es für dich.“ lachte sie. Vor ihr fuhr der Wagen in das Stauende und es blieb nicht mehr viel von dem Wagen übrig. Zufrieden fuhr sie langsam auf die Unfallstelle zu. „So, nun ist er mein.“ Sie fuhr auf dem Standstreifen an der Unfallstelle vorbei und dann zu Semirs Haus um zu sehen, wie er darauf reagiert, wenn er von dem Unfall seiner Frau erfährt.

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  • Semir fuhr gerade von zuhause los, als sein Handy klingelte. Es war sieben Uhr. „Ja, Semir hier?“ „Hotte, Semir hör mal. Ich habe hier eben einen Unfall auf der A4 und... Semir? Andrea... Ihr Wagen....“ „Hotte? Was ist mit Andrea?“ „Sie ist an diesem Unfall beteiligt. Ich fürchte, es sieht nicht gut aus...“ „Wo seid ihr?“ „KM 205. A4. Semir? .... „Semir?“ Doch Semir stieg in seinen Wagen und achtete nicht darauf, dass Hotte ihn noch mehrmals rief. Wie im Tran fuhr er auf die A4 zur Unfallstelle. Dort angekommen, bot ihm ein Bild des Grauens. Er sah Hotte und rannte zu ihm. „Wo ist sie?“ Hotte zeigte auf den Krankenwagen. Semir lief dort hin. Der Sanitäter hielt ihn zurück und er brüllte ihn an. „Hey, das ist meine Frau, im Wagen. Lassen Sie mich zu ihr!“ Der Mann ließ ihn durch. Semir stieg in den RTW und sah wie der Notarzt sich um seine Frau kümmerte. „Was ist mit ihr?“ „Wer sind Sie?“ fragte der Arzt. „Ich bin Semir Gerkhan, das ist meine Frau.“ „Herr Gerkhan, Ihre Frau hat einiges abbekommen. Sie ist mit mindestens 100 Sachen in das Stauende gerast. Sie hat mehrere Knochenbrüche, Wenn sie Glück hat, dann überlebt sie das.“ Er sah Semir ernst an. „Warum hat sie das getan?“ Semir hatte Tränen in den Augen. „Ich weiß nicht? Aber ... ich finde es raus. Wohin wird sie gebracht?“ „In die Uniklinik nach Köln. Da sind die besten Voraussetzungen für diese Art von Unfällen. Wir müssen leider befürchten, dass sie sich das Genick angebrochen hat. Innere Verletzungen sind nicht ausgeschlossen.“ Semir nickte nur. Er griff Andreas Hand, doch sie reagierte nicht. Er sah den Arzt an. „Nur keine Angst, wir werden uns um sie kümmern.“ Semir nickte und stieg aus. Hotte kam gerade zu ihm. „Semir? Wir haben Andreas Wagen in die KTU bringen lassen.“ Semir nickte. Er fuhr mit seinem Wagen hinter den RTW her und wartete im Krankenhaus auf den Arzt.


    Als Tom von Andreas Unfall erfuhr kam er ebenfalls zum Krankenhaus. Er traf dort auf Semir, der wie ein Tiger auf und ab lief. Er sah ihn an und legte ihm die Hand auf die Schulter. „Was ist?“ Semir zuckte mit den Schultern. „Sie wird gerade operiert. Gott, Tom. Ich...weiß nicht wie es passieren konnte. Sie war heute Morgen wie immer. Keine Regung oder Nervosität. Ich verstehe einfach nicht warum sie nicht gebremst hat.“ Tom nickte. „Hartmut nimmt sich den Wagen vor. Wenn da was ist, dann findet er es.“ Semir nickte. Dann endlich kam der Arzt zu ihm. „Herr Gerkhan?“ Semir nickte. „Was ist mit meiner Frau?“ „Wir haben ihr das Bein richten müssen. Sie hat drei Rippen gebrochen, Die Wirbelsäule und das Genick sind Gott sei dank nicht verletzt worden. Aber sie hat einige leichte innere Verletzungen. Sie braucht viel Ruhe. Wir haben eine starke Schwellung im Hirn festgestellt. Sie liegt derzeit im Koma. Wir haben sie hineinversetzt, damit der Körper sich erholen kann. Allerdings...“ „Ja?“ fragte Semir ängstlich. „Ihre Frau war schwanger, doch das Kind konnten wir nicht retten“ Semir sah ihn an. „Sie war schwanger? Aber...wie? Ich meine...“ Tom sah ihn an. Auch der Arzt sah ihn an. „Sie wussten es nicht?“ Semir schüttelte den Kopf. „Nein, wie weit war sie denn?“ „In der achten Woche. Vielleicht wusste sie es selbst noch nicht.“ Semir sah ihn nur an. „Ja, das wird es sein.“ sagte er nur. „Darf ich zu ihr?“ Nun schüttelte der Arzt den Kopf. „Nein, nicht heute. Morgen dürfen Sie zu ihr. Aber nicht heute. Es ist nicht gut. Weder für Ihre Frau, noch für Sie.“ Tom hielt Semir fest. „Na komm. Wir fahren nach Hause.“ „Nein. Wir fahren in die KTU. Ich will wissen was passiert ist.“ Tom nickte. „Okay, aber ich fahre.“ Semir war einverstanden.

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  • In der KTU wartete Hartmut schon auf sie. „Hey Semir. Es tut mir echt Leid wegen Andrea. Wie geht es ihr denn?“ „Es geht ihr nicht besonders gut. Sie liegt im künstlichen Koma. Aber ich will nur wissen was mit dem Wagen ist. War er okay?“ Hartmut schüttelte den Kopf. „Nein war er nicht. Jemand hat die Bremsleitung durchtrennt. Andrea hätte gar nicht bremsen können.“ Semir sah ihn an. „Das heißt man hat absichtlich dafür gesorgt, dass sie einen Unfall hatte?“ Hartmut nickte. „Ja so sieht es aus. Beide Bremsen waren außer Funktion. Selbst wenn sie runtergeschaltet hätte, wäre sie immer noch mit mindestens 50 in das Ende gefahren. Oder wenn sie auf die Leitplanke gehalten hätte, die Böschung runtergesaust.“ Semir nickte. „Hast du Fingerabdrücke gefunden?“ „Ja hab ich. Aber die sind nicht zu isolieren und die meisten werden ohnehin von dir und Andrea sein.“ „Danke Hartmut.“ Semir ging raus. Tom sah Hartmut an. „Was hast du sonst noch?“ „Hier ein Brief. Er ist an Semir gerichtet. Er lag im Kofferraum.“ „Im Kofferraum?“ „Ja. Ein seltsamer Ort für den Brief nicht wahr?“ Tom nickte. Er sah auf die Zeilen. „Da steht nur „Er gehört mir“ was soll das denn?“ Hartmut zuckte mit den Schultern. „Das ist eure Aufgabe. Scheint als hat es jemand aus Eifersucht getan.“ Tom nickte. „Ja aber wer?“ Hartmut sah ihn nur an. Dann ging Tom zu Semir. Dieser saß bereits im Wagen und sah ihn an. Tom sah die Tränen. „Tom, ich...“ „Hey, schon gut. Ich versteh dich doch. Hör zu, Hartmut hat noch einen Brief gefunden. Im Wagen. Dort steht nur drauf `Er gehört mir`“ Semir sah ihn an. „ Paula! Wer sonst sollte das sein? Ich meine... Sie hat einen Grund Andrea so etwas antun?“ Tom zuckte mit den Schultern. „Das finden wir raus.“ Semir nickte und meinte dann: „Fährst du mich ins Krankenhaus?“ „Nein. Du wirst dich zuhause hinlegen. In der Klinik machst du nur alle nervös. Das geht nicht.“ Semir nickte nur. Er war müde und er war einfach nicht in der Lage einen klaren Gedanken zu fassen. Er sah kurz auf die Uhr. Es war gerade mal 15.00 Uhr.



    Paula sah ebenfalls auf die Uhr 15.30. Dann kam er gleich nach Hause. Sie ging in Andreas Küche und fing an Essen zu machen. Sie deckte den Tisch für zwei Personen. Dann stellte sie die Kerzen auf und zündete sie an. Sie wartete auf ihn. Er kommt sicher gleich. Nur kurz danach hörte sie den Schlüssel. Sie hörte seine Schritte. Er kam direkt in die Küche und blieb stehen. „Wer tun Sie hier?“ fragte er barsch. Paula sah ihn an. „Aber Semir? Ich liebe dich doch?“ „Was wollen Sie hier?“ wiederholte er die Frage. Er griff zur Waffe und wollte sie gerade ziehen. „Aber Schatz. Tu es bitte nicht.“ sagte Paula und hob die Hand. Sie hatte eine Waffe in der Hand. Semir erstarrte. „Was wollen Sie?“ „du gehörst mir. Das habe ich der Frau doch heute gezeigt, oder nicht? Du bist mir allein.“ „Ich gehöre gar keinem. Verschwinden Sie sofort aus dem Haus, oder ich rufe die Kollegen!“ Er griff zum Handy doch sie schoss es ihm aus der Hand. „Setzt dich!“ befahl sie.

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  • Semir starrte die Frau an. „Was soll das? Sie sprechen von Liebe? Schießt man auf den Menschen, den man liebt?“ versuchte er die Frau zu beeinflussen. Ein Lachen von ihr erschall. „Wenn ich dich damit von Dummheiten abhalten kann, schon. Setz dich!“ Semir ging langsam zum Stuhl. Er ließ sich nieder. „Leg die Hände auf den Tisch!“ Semir tat es. Er sah die Frau ruhig an. „Warum setzen Sie sich nicht auch?“ fragte er. Paula schüttelte den Kopf. „nein noch nicht. Erst will ich sicher gehen, dass du nichts unternehmen kannst.“ Sie kam auf ihn zu. Semir wartete auf den Augenblick wo er zuschlagen konnte und sie zu überwältigen. Doch die Frau schien sehr vorsichtig. Sie kam nicht so nah an ihn ran, dass er sie überwältigen konnte. Semir überlegte fieberhaft, was er gegen sie ausrichten konnte. „Iss!“ befahl sie. Semir sah auf den Teller vor ihm. „Was ist da drin?“ fragte er. Sie lachte irre. „was soll das heißen? Glaubst du ich will dich vergiften?“ Semir nickte. „Wäre das so abwegig?“ „Wenn ich das gewollt hätte, dann hätte ich es mit den Pralinen gemacht. Warum sollte ich dich töten wollen?“ „Damals wollten Sie mich ja nicht umbringen. Sie haben meine Frau ins Krankenhaus gebracht. Glauben Sie, ich könnte Sie lieben?“ Paula nickte. „Ja ich glaube schon. Aber nicht hier. Hier ist es mir zu gefährlich. Deine Kollegen könnten hier her kommen. Das geht nicht. Wir werden umziehen müssen.“ Semir schüttelte den Kopf. „Ich werde sicher nicht mit Ihnen irgendwo hingehen.“ „Oh doch, du wirst. Und nun iss!“ Semir weigerte sich weiter. Sie legte die Waffe wieder auf ihn an. „ISS! VERDAMMT NOCHMAL!“ Ihre Stimme war wütend. Semir aß. Als der Teller leer war, nickte sie zufrieden und setzte sich gegenüber von Semir an den Tisch. Sie hatte immer noch die Waffe auf ihn gerichtet. „Und was nun?“ fragte er. „Jetzt warte ich.“ meinte sie nur. Semir sah sie an. „Worauf?“ „Das du einschläfst. Dann kann ich dich wegbringen.“ „Sie haben etwas ins Essen getan?“ Sie nickte stolz. „ja sicher, Wie sollte ich sonst verhindern, dass du deine Kollegen zu informieren.“ „Hören Sie. Ich… ich will nur zu meiner Frau… Ich…“ Semir spürte dass er müde wurde. Er hatte Probleme sich zu äußern Seine Zunge wurde schwer. Langsam sackte er weg. Paula sah zufrieden auf den Mann, der mit dem Kopf auf dem Tisch lag. Sie ging zu ihm und zog ihn vorsichtig zurück. Er schlief tief und fest. Nun wollte sie ihn wegschaffen. Sie zog ihn vom Stuhl und zur Tür. Sie ging hinaus und holte ihren Wagen zur Tür. Semir war nicht gerade leicht, aber sie schaffte es ihn in den Wagen zu hieven. Dann schloss sie die Tür ab und fuhr mit dem bewusstlosen Semir davon.

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  • Tom stand am nächsten Morgen auf dem Parkplatz der PAST. Er sah Semirs Wagen nicht. Tom griff zum Handy und rief Semir an. Das Freizeichen ertönte. Doch Semir ging nicht ran. „Seltsam.“ meinte er nur. Er ging in die PAST. „Habt ihr was von Semir gehört?“ fragte er Hotte und Dieter. Die beiden schüttelten den Kopf. „Was Neues von Andrea?“ Wieder ein Kopfschütteln. Anna kam aus ihrem Büro. „Doch ich habe welche. Es geht ihr gut. Sie ist über den Berg. Aber es wird sicher noch einige Wochen dauern bevor sie wieder soweit hergestellt ist, dass sie aus dem Krankenhaus kommt. Und dann folgen sicher noch einige Rehabilitationsmaßnahmen. Aber sie wird sicher wieder ganz gesund werden. Wir sollten Semir davon unterrichten. Wo ist er?“ Tom sah sie an. „Das ist ja das sonderbare, er ist nicht da. Er meldet sich nicht.“ „Fahren Sie zu ihm nach Hause und anschließend in die Klinik. Er wird sicher da sein.“ Tom nickte und verschwand. Er fuhr zu Semir nach Hause. Doch dort war er nicht. Tom hatte einen Schlüssel und betrat das Haus. Er sah sofort, das dass Bett nicht genutzt war. Auf dem Tisch standen zwei Teller. Semirs Handy lag auf dem Tisch und auch seine Waffe war da. Tom griff zum Handy und rief Anna an. „Hier stimmt was nicht. Semir scheint gestern Besuch gehabt zu haben. Seine Waffe und sein Handy liegen hier, aber von ihm selbst keine Spur.“ „Tom, fahren Sie in die Klinik, vielleicht ist er dort.“ „Okay,“ Tom fuhr los. Doch auch im Krankenhaus war keine Spur. Tom ging zu Andrea ins Zimmer. Sie schlief tief und fest. Leise verließ er das Zimmer wieder. Er griff erneut zum Handy. „Nein, er ist nicht in der Klinik. Andrea schläft.“ „Tom. Ich schicke sofort die Spurensicherung in Semirs Haus. Ich befürchte, das dort etwas passiert ist.“ „Alles klar. Ich fahre ebenfalls hin und versuche dort etwas zu entdecken. Ich bin mir sicher, dass diese Paula dahinter steckt. Wir müssen endlich herausfinden wer das ist.“


    Semir kam langsam zu sich. Er sah sich irritiert um. Wo war er? Was ist geschehen? Dann kam die Erinnerung. Der Unfall von Andrea, Paula, die ihn in seinem Haus überfallen hatte. Dann Essen und… Paula hat ihn betäubt. Er setze sich auf und merkte erst jetzt, dass er mit einer Hand am Bettgestell gefesselt war. Mit seiner Handschelle. Er sah sich im Raum um. Nur das Bett stand in dem Raum. Die Tür ging auf und eine Frau kam herein. „Oh du bist schon wach. Schön. Nun werden wir eine sehr schöne Zeit haben. Nur wir beide.“ Semir sah sie an und schüttelte den Kopf. „Sie sind krank, Paula. Sie gehören in eine Anstalt eingewiesen. Lassen Sie sich von mir helfen.“ Paula sah ihn an. „Du liebst mich doch auch. Du hast es gesagt, damals auf Mallorca.“ „Wir haben uns nie auf Mallorca kennen gelernt. Ich kenne Sie gar nicht. Schließen Sie die Handschelle auf. Wir werden gemeinsam zur Polizei fahren und ich sorge dafür, dass Sie dort Hilfe bekommen. Professionelle Hilfe.“ Die Frau schüttelt den Kopf. „Wirklich schade, dass du mich vergessen hast. Aber ich werde dir die Erinnerung wieder bringen. Und wenn nicht, dann fangen wir eben ganz von vorn an. Ich liebe dich wenigstens. Und deine Liebe wird wachsen.“ Sie verließ den Raum wieder. „HEY! Was soll das denn. Ich will zu meiner Frau“ schrie Semir ihr hinterher. Doch sie kam nicht wieder.

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  • Tom saß im Büro wie auf Kohlen. Er stand auf und rief Hartmut an. „Was ist? Hast du irgendetwas gefunden?“ „Ja hab ich. Fingerabdrücke. Die stammen nicht von Andrea und auch nicht von Semir. Aber die sind nicht in der Datenbank.“ „Verdammt, das gibt es doch nicht. Wir müssen alles auf den Kopf stellen. Wir müssen doch irgendetwas unternehmen können. Wo sollen wir denn suchen. Wer weiß das für eine Frau ist? Wer weiß wozu sie noch im Stande ist.“ Anna kam zu ihm rein, als er gerade auflegte. „Und?“ „Nichts. Hartmut hat zwar Abdrücke gefunden, aber es gibt keine Übereinstimmung. Unsere Unbekannte ist nicht registriert.“ Anna nickte. „Verdammt, was können wir denn nun tun? Wir müssen doch irgendetwas finden. Sie hat Andrea fast umgebracht und wenn Semir sich ihr nicht beugt, dann…“ Tom nickte. „Ja die Frage ist nur, wer sie ist. Ich habe zuhause noch Bilder von dem Urlaub auf Mallorca. Irgendwo hab ich die Dinger rum liegen. Wenn die Frau wirklich da war, dann müsste sie auf einem der Bilder mit Semir sein. Sie schien ja richtig überwältigt von ihm. Dann wird sie sich mit Sicherheit in der Nähe aufgehalten haben und wer weiß, vielleicht ist sie auf einen der Bilder drauf.“ „Ja aber Sie haben sie nicht gesehen.“ „Nein ich nicht, aber Andrea. Und sobald sie wach ist, werde ich sie fragen.“ „Hoffen wir nur, dass es schnell passiert. Okay, fahren Sie nach Hause und holen die Bilder. Vergrößern Sie die Bilder wenn es sein muss. Ich will diese Person haben.“ Tom nickte und schnappe seine Jacke. Nur eine halbe Stunde später war er wieder da und hatte drei Boxen mit Fotos unterm Arm.


    Semir riss an den Handschellen. Die Tür ging wieder auf und die Frau trat ein. „Was soll denn der Mist? Paula, lassen Sie mich gehen. Sie können die Liebe doch nicht erzwingen.“ Paula sah ihn an. „Das brauche ich doch gar nicht. Du liebst mich doch auch.“ „Das tue ich nicht. Verstehen Sie doch. Ich liebe nur meine Frau, ich will zu ihr.“ „NEIN!!“ schrie sie und ging auf ihn zu. „Du gehörst mir!!! Nur mir!!!“ Semir sah sie ruhig an. „Ich gehöre niemand. Das sagte ich doch bereits. Machen Sie mich los.“ Paula sah ihn wütend an. „Ich habe dir essen gekocht. Iss und dann machen wir es uns gemütlich.“ „Ich verzichte, danke. Haben Sie mir wieder Schlafmittel rein getan?“ „Aber Semir. Das würde ich doch nie tun. Warum traust du mir das zu?“ Sie bekam einen liebevollen Ausdruck in den Augen und wollte ihn streicheln. Semir griff nach ihrem Handgelenk und hielt sie fest. „Wo ist der Schlüssel?“ fragte er. Sie lachte. „Ich hab ihn nicht bei mir. Er ist gut aufgehoben. Lass mich los.“ Semir hielt sie weiter fest und dann kratzte sie ihn mit der Hand ins Gesicht. Die Fingernägel waren scharf und die Kratzer brannten. Er ließ sie los und fühlte in seinem Gesicht, das dass Blut aus den Kratzspuren lief. Er sah sie an. „Warum tust du das?“ „Ich liebe dich, Semir. Mehr als mein Leben, verstehst du. Wenn ich dich nicht bekomme, dann wird dich niemand haben.“ Sie stellte das Essen auf den Nachttisch und verließ den Raum. Semir sah ihr nach. Er hatte Hunger. Er aß und dann blieb ihm nichts anderes übrig als abzuwarten. Nach cirka 10 Minuten merkte er, dass er müde wurde. Also doch. Er wusste dass wieder etwas im Essen war. Er bekam Schwindelgefühle und legte sich hin. Nur kurz darauf schlief er ein.

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  • Paula sah auf die Uhr. Gleich wird er schlafen. Dann wird sie ihn bestrafen. Er durfte ihr nicht wehtun. Und das hatte er eben getan. Das muss bestraft werden. Die Strafe wird ihm wehtun, wenn er wieder wach ist. Sie überlegt sich was sie ihm antun wollte. Sie dachte darüber nach was ihm schmerzte. Dann ging sie hinein. Er schlief und sah so süß aus. „Es tut mir wirklich leid, dass du dich nicht an mich erinnerst. Schade ich liebe dich wirklich. Aber du gehörst mir. Ich werde dir zeigen, dass du mir gehorchen musst, du bis mein. Und du darfst mir nie wieder wehtun. Das ist böse. Und das muss ich dir leider zeigen. Diesmal darfst du noch dabei schlafen, aber das nächste Mal wirst du wach sein.“ Sie nahm den Schlüssel der Handschelle und schloss die auf, die am Bett fest gemacht war. Dann zog sie Semirs Hand nach oben und fesselte beide Arme am Bett. Sie drückte die Schellen fest zu. Sie nahm einen Strick und band die Beine zusammen. Auch diese wurden mit dem Fußende festgemacht. „So das ist deine Strafe. So wirst du für einige Tage hier liegen bleiben. Dann darfst du dich wieder mehr bewegen.“ Sie legte sich neben ihn und küsste und liebkoste ihn. Dass er davon nichts spürte, war ihr egal. Dann schlief sie sogar neben ihn ein. Sie legte den Kopf auf seine Brust.


    Tom sah sich die Bilder an. Er hatte die, wo Semir drauf war, separiert und nahm ein Vergrößerungsglas. Er hatte einige Bilder herausgesucht, wo ständig dieselbe Frau in Semirs Nähe war. Er nahm die ausgewählten Fotos und ging damit zu Hartmut. Dieser sah ihn an. „Was hast du denn? Ist was mit Andrea?“ „Nein Hartmut. Andrea geht es gut. Aber Semir ist verschwunden und es ist sehr nahe liegend, das die Frau, hier auf den Fotos damit was zu tun hat.“ Hartmut sah ihn an. „Wie eine Frau?“ „Ja anscheinend hat Semir eine Stalkerin, die ihn im Wahn verfolgt und jetzt vielleicht sogar entführt hat.“ „Oh Mann. Wie kann der sich denn von einer Frau entführen lassen? Ich meine er ist doch ein Mann. Okay, ein kleiner Mann, aber …“ „Hartmut. Bitte. Ich brauche von dieser Frau eine Vergrößerung. Eine brauchbare Vergrößerung.“ Hartmut nahm die Fotos und sah sie sich an. „Kein Problem. Wann willst du sie haben?“ „Soll das witzig sein?“ „Nee, meinte ich eigentlich ernst. Aber ich habe schon verstanden. Sofort.“ Tom nickte.

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  • Semir wurde wach. Er spürte dass jemand auf ihn lag und öffnete die Augen. Auch Paula wurde wach und sah ihn an. „Na gut geschlafen, Liebling?“ fragte sie säuselnd. „Ich bin nicht ihr Liebling.“ gab Semir zurück und wollte sich wegdrehen. Erst jetzt merkte er, dass beide Hände am Bett gefesselt waren und auch seine Beine. Er sah die Frau an. „Was soll das?“ „Nun, du hast mir weh getan. Das darfst du nicht. Und ich habe dafür gesorgt, dass du es nie wieder tun wirst.“ Semir sah sie an. „Was wollen Sie denn? Ich kann Sie nicht lieben. Ich kenne Sie nicht. Sie haben meine Frau fast getötet, ich will zu ihr.“ Paula sah ihn an. „Sie ist nicht tot?“ Semir sah sie entsetzt an. Er ahnte, dass er was Falsches gesagt hatte. Nun war Andrea noch mehr in Gefahr. „Oh dann werde ich das ändern müssen. Ich dachte wirklich, dass sie es nicht überlebt hat. Jetzt verstehe ich, warum du zu ihr willst.“ Sie stand auf. Semir sah sie an. „Lass Andrea in Ruhe.“ sagte er drohend. Paula lachte. „Was willst du machen? Mich aufhalten?“ „Lass sie in Ruhe, bitte.“ versuchte er. „Wo liegt sie?“ Semir schwieg. „Semir du musst noch viel lernen. Vor allem musst du lernen, zu gehorchen. Sieh mal ich liebe dich. Und ich will dich für mich. Für mich allein. Doch diese Frau stört. Du verschwendest die Gedanken an sie, dabei bin ich bei dir. Noch einmal wo ist sie?“ Semir gab keine Antwort. Paula nickte „Okay, dann werde ich es herausfinden. Schade, dass du dich nicht damit abfinden kannst, mir zu gehören. Aber das wird, sobald sie tot ist.“ „NEIN! Lass sie!!“ schrie Semir und zerrte an den Fesseln. Paula lachte. „Du solltest deine Kraft nicht verschwenden. Du brauchst sie für mich.“ Sie ging zu ihm und setzte sich zu ihm. Sie streichelte ihm das Gesicht. Semir drehte den Kopf weg, als sie versuchte ihn zu küssen. Sie griff an sein Kinn und zog seinen Kopf in ihre Richtung, dann presste sie ihre Lippen auf seine. „Was ist denn? Du solltest tun was ich will. Nur so könntest du mich überzeugen, die Frau doch am Leben zu lassen. Wenn nicht, dann könnte es durchaus sein, dass sie ihre letzte Reise antritt.“ Semir sah sie an. „Tun Sie mit mir was Sie wollen, aber lassen Sie meine Frau in Ruhe.“ Paula lächelte zufrieden. „Siehst du es geht doch. Ich wusste, dass du mich auch liebst.“


    Anna saß im Krankenhaus an Andreas Bett. Sie zeigte Regungen, doch sie wurde nicht wach. Ständig war ein Arzt bei ihr und überprüfte die Funktionen. Anna sah ihn beängstigend an. „Wie geht es ihr?“ fragte sie. Der Arzt sah sie an und meinte „Es wird wieder. Sie braucht nur etwas Zeit. Es ist gut, dass Sie da sind. Reden sie mit ihr, Sie helfen damit der Heilung. Erzählen Sie ihr von dem was sie am Liebsten hat.“ Anna sah ihn ernst an. „Tja würde ich auch gern tun, aber in diesem Fall würde es nicht viel bringen. Das Liebste was sie hat, ist in Gefahr.“ Der Arzt stutzte. „Wie meinen Sie das?“ „Das Liebste ist ihr Mann, und der befindet sich in Händen der Verrückten, die dafür gesorgt hat dass sie hier liegt. Leider weiß ich nicht, wie es ihm geht.“ Der Arzt nickte verständnisvoll.

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  • „Tom hier das könnte sie sein.“ rief Siggi, der Andreas Job übernommen hatte. Tom rannte zu seinem Schreibtisch. „Haben wir die Daten?“ „Ja, sicher. Sie heißt Alida Stegmeier und ist 27 Jahre alt. Krankenschwester von Beruf. Sie wohnt in Düren, Trankgasse 81.“ Tom rannte zu Anna und unterrichtete sie. „Okay, ich schicke das SEK los.“ Tom rannte zum Wagen und fuhr nach Düren. Er kam dort mit dem SEK zusammen an. Doch das Haus, war leer. Keine Spur von Semir. Tom sah sich in den Räumen um. In allen Wänden waren Bilder, Poster und Zeitungsartikel von Semir zu sehen. Im Wohnzimmer stand ein Schrein. Auch hier standen Bilder von Semir in sämtlichen Größen. Tom drehte sich um und entdeckte Videobänder. Er griff zu einem und las „Semir am 22.01. 2000“ Das Band weckte Neugier in Tom. Er schob das Video in den Recorder und schaltete den Fernseher ein. Das Band zeigte Semir mit Andrea. Sie schienen beim Einkauf gefilmt worden zu sein. Damals waren sie noch nicht verheiratet. Das Bild fing Semir in Großaufnahme ein. Tom schaltete ab. Er nahm das Band und sah dann dass es noch mehr Videos gab, wo Semir drauf stand. Er sammelte alle ein und nahm sie mit. Der Tag ging zu Ende. Und bisher hatten sie keine Spur von Semir gefunden.



    Semir versuchte sich verzweifelt zu befreien. Paula ist weg gegangen. Semir hatte Angst, dass sie zu Andrea fährt. Er hatte ihr nicht verraten, wo Andrea war. Trotzdem hatte er Angst, dass sie es raus fand und dann ihre Tat vollendete. Sie wollte Andrea töten, damit er zu ihr kam. Hoffentlich geht es Andrea gut. Ob sie noch lebte? Was macht Tom wohl gerade? Sucht er nach mir? Wenn ja, wo sollte er dann anfangen. Er sah sich seine Gelenke an. Sie waren bereits blutig gescheuert und schmerzten. Paula hatte während er schlief die Handschellen abgenommen und Kabelbinder benutzt. An diese zu zerren war genauso vergebens, wie mit den Handschellen, doch dafür waren sie rauh und schnitten in die Haut. Er gab auf. Nach einiger Zeit schlief er erschöpft ein. Er hörte nicht wie Alida alias Paula in den Raum kam. Alida sah ihren vermeintlichen Freund schlafen. Sie sah seine Handgelenke und sie sah das Blut. „Oh mein Armer, hast du versucht dich zu befreien. Das ist aber böse von dir. Ich werde sie dir verbinden, dann bekommst du was gegen die Schmerzen und dann werden wir uns lieben.“ Semir wurde wach, als er spürte dass sich jemand an den Händen zu schaffen machte. Er öffnete die Augen leicht und sah dass Paula ihn losmachte. Das war die Chance. Er musste sie überwältigen und dann Hilfe holen. Er stellte sich weiterhin schlafend und spürte wie Paula ihm die Handgelenke verband. Dann drehte sie sich weg und nahm eine Spritze. Semir erschrak leicht. Was war da wohl drin? Er wollte es erst gar nicht wissen und obwohl es ihn nicht lag, schlug er zu. Er traf Paula am Hinterkopf und sie sank bewusstlos zusammen. Semir setzte sich auf und band die Beine los. Dann stand er auf und nahm die Kabelbinder, die Paula für ihn genutzt hatte und fesselte ihr damit die Arme auf den Rücken. „So mein Liebling“, sagte er nicht ganz ernst gemeint zu ihr, „Nun spielen wir das Spiel nach meinen Regeln.“ Er zog die Frau hoch und legte sie auf das Bett. Dann ging er aus dem Raum und lief durch die Wohnung. Er fand ein Telefon und wählte Toms Handynummer. „Tom,… ich bin es.“ „Semir? Bist du okay? Wo bist du? Wie geht es dir?“ „Hey, mach mal halblang. Diese Paula hat mich festgesetzt. Ich konnte sie eben überwältigen und ich fühle mich ehrlich gesagt ein wenig ausgelaugt. Ich weiß nicht einmal wo ich genau bin. Warte ich gebe dir mal die Rufnummer, die hier am Telefon steht. Auf jeden Fall ist es in Köln. Die Rufnummer lautet: 7 784 544. Beeil dich.“ „Okay. Ich lass die Adresse feststellen und hol dich dann.“ „Tom? Was ist mit Andrea?“ „Sie … es geht ihr soweit gut.“ „Ist sie wach?“ „Semir später ich werde erst einmal versuchen dich zu finden.“ „Sag mir ob sie wach ist?“ „Nein, ist sie noch nicht. Aber es wird nicht mehr lange dauern, okay?“ „Ja entschuldige.“ „Hey, bleib von dieser Frau weg, hörst du.“ „Ja sicher“ Semir legte auf.

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  • Tom wählte die PAST an. „Siggi stell bitte fest, wohin die Rufnummer 0221/ 7 784 544 gehört. Semir hat mich eben angerufen, er konnte die Frau überwältigen und wartet nun darauf dass ich ihn abhole. Ach und schick direkt eine Streife hin. Ich will nämlich nicht mit dieser Psychopathin in einem Auto sein.“ Er beendete das Gespräch und rief Anna an, die bei Andrea war. „Chefin, ich weiß wo Semir ist. Er hat sich eben gemeldete. Ich fahre hin, sobald ich die genaue Adresse habe.“ „Gott sein Dank. Ich hatte mir schon überlegt, was ich Andrea sage. Sie hat nach ihn gefragt.“ „Andrea ist wach?“ „Ja. Sie ist vor einer knappen Stunde aufgewacht. Es geht ihr sehr gut.“ „Das wird Semir freuen. Er fragte mich eben nach ihr. Ich werde ihn ohnehin in die Klinik bringen. Wer weiß das diese Person mit ihm angestellt hat.“ „Tom ich erwarte Sie und Semir hier in der Klinik.“ „Alles klar.“ Tom legte auf, doch schon danach klingelte das Handy erneut. „Ja?“ „Siggi hier. Tom die Adresse zu der Telefonnummer lautet: Max-Planck-Str. 34. Eine gewissen Sonja Stegmeier wohnt dort.“ „Danke schick die Streife los, ach und sag den Kollegen, das Andrea wieder wach ist.“ „Das ist eine sehr gute Nachricht. Ich werde sie weitergeben.“ Tom gab Gas um Semir endlich abzuholen.



    Semir saß in der Küche des Hauses und trank Wasser. Er hatte kaum etwas bekommen, und er spürte die Schwäche. Er überlegte sich ob er zu der Frau gehen sollte, die ihn seit fast zwei Tagen fest gehalten hatte. Doch was, wenn Sie seine Schwäche ausnutzte? Er blieb sitzen und wollte auf Tom warten. Dann hörte er sie. „Schatz, warum tust du das? Du bist mein. Komm doch zu mir. Es tut mir weh. Bitte komm doch zu mir.“ Semir war unschlüssig. Einerseits hasste er die Frau dafür, was sie Andrea und ihm angetan hatte. Andererseits, er war Polizist und er musste sich davon überzeugen, dass die Frau sich nicht selbst verletzte. Er stand auf und ging langsam die Treppe runter. Vor der Tür zu seinem ehemaligen Gefängnis blieb er stehen. „Schatz, bitte… hilf mir doch…. Es tut so weh.“ flehte die Frau. Semir sah auf seine Uhr. Es waren gerade mal zwanzig Minuten her, dass er mit Tom telefoniert hatte. Er kam bestimmt jeden Augenblick. Er betrat den Raum. Die Frau lag auf dem Bett und weinte. Irgendwie tat sie ihm leid. Wie verwirrt musste der Verstand dieser Person sein, dass sie glaubte die Liebe einer Person erzwingen zu können. „Hilf mir. Binde mich los. Ich liebe dich doch.“ Semir schüttelte den Kopf. „VERDAMMT BINDE MICH ENDLICH LOS!!“ brüllte die Frau so laut, das Semir zusammen zuckte. Er verließ den Raum wieder und stieg die Treppe hoch. Dann hörte er wie etwas zerbrach. „SEMIR!!“ hörte er Toms Stimme. „Hier, auf der Treppe.“ sagte er und hörte die Schritte.

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  • „Hey, Alles klar?“ Tom legte seine Hand auf Semirs Schulter. Semir nickte. „Ja, mir geht es soweit gut. Ich… bin nur müde.“ Tom nickte. „Okay, wo ist diese Frau Stegmeier?“ Semir sah ihn an. „Stegmeier?“ „Ja, Alida Stegmeier. So heißt diese kranke Person. Sie hat dich in allen Situationen gefilmt, fotografiert und in ihrer Wohnung hat sie sogar ein Schrein aufgebaut. Die ist absolut krank. Was hat sie mit dir gemacht?“ „Ich weiß nicht so genau. Sie hat mich in meiner eigenen Wohnung aufgelauert. Als du mich nach hause gefahren hattest. Sie hat auf mich gewartet, gekocht, den Tisch gedeckt. Als ich dann um Hilfe rufen wollte, hat sie mir das Handy aus der Hand geschossen und mich gezwungen zu essen. Dann bin ich weg getreten. Hier wieder zu mir gekommen und jedes Mal nach dem Essen wieder eingeschlafen. Sie wollte Andrea töten. Was ist mit Andrea? Tom bitte.“ „Sie ist wach. Sie ist vor einer guten Stunde aufgewacht und wartet auf dich.“ Semir bekam Tränen in die Augen. „Sie ist wieder wach?“ fragte er so, als habe er die Antwort von Tom eben nicht verstanden. Tom nickte. „Ja sie ist wach und sie wird wieder gesund.“ „Das ist schön. Ich will zu ihr.“ Tom nickte erneut. „Ja, ich fahre dich gleich hin. Aber erst einmal werde ich dafür sorgen, das diese Verrückte in die Klapse kommt.“ Semir nickte. „Ja tu das. Ich kann dieser Frau nicht entgegen treten. Sie hat…“ „Schon gut. Ich mach das schon.“ Dann hörte er Schritte. „Ach weißt du, eigentlich können das auch die Kollegen in Uniform erledigen.“ Er rief die beiden Uniformierten zu sich und gab ihnen die Anweisung die Frau so schnell wie möglich zur Dienststelle zu bringen und einzusperren. „So komm, Partner. Deine Frau wartet.“ Semir stand auf und schwankte etwas. Tom sah ihn besorgt an. „Hey, alles in Ordnung?“ Semir schüttelte den Kopf. „Ich… mir ist schwindelig.“ Tom hielt ihn fest. „Okay, dann werden wir in der Klinik mal eine kurze Visite bei der Notaufnahme machen. Nicht das du mir umkippst.“ Semir nickte nur. Dann fuhren sie los.



    Anna sah Andrea an. „Semir ist gleich hier.“ Andrea nickte. „Haben Sie den Unfall untersucht? Ich wollte bremsen, doch es ging einfach nicht. Die Bremse hat versagt.“ Anna nickte. „Ja das wissen wir. Andrea man wollte Sie umbringen. Wir haben sogar die Person, die dafür verantwortlich ist.“ „Diese Paula, nicht wahr? Sie wollte Semir für sich haben. Wo ist Semir?“ „Er ist auf dem Weg hier her. Sie haben Recht, es war diese Paula. Wir haben sie und wir werden sie wegsperren lassen. Sie müssen erst einmal wieder gesund werden. Das ist wichtiger als alles andere auf der Welt.“ „Warum sitzt Semir nicht hier? Er gehört doch an meine Seite.“ Anna sah sie an. „Sehen Sie, Andrea. Semir wurde von dieser Paula entführt. Sie hat ihn festgehalten und so versucht seine Liebe zu bekommen. Aber Tom hat ihn befreit und sie werden sicher gleich hier sein.“ In diesem Augenblick ging die Tür auf und Tom schaute rein. „Hey, haben wir nun endlich ausgeschlafen?“ fragte er Andrea. Sie nickte. „Wo hast du Semir gelassen?“ „Er kommt gleich. Ist nur kurz in der Notaufnahme.“ Andrea sah ihn an. „Warum? Was hat diese Frau mit ihm gemacht?“ „Hey, beruhige dich mal. Es geht ihm bis auf eine kleine Kreislaufschwäche gut. Er war fast zwei Tage gefesselt, sehr wenig zu trinken und zu essen bekommen und das schlägt nun mal auf den Kreislauf. Außerdem hat die Frau ihn häufiger betäubt. Aber das wird schon wieder. Wichtig ist dass ihr ab sofort Ruhe habt vor dieser Frau. Sie wird sicher in die Anstalt eingewiesen.“ Andrea nickte leicht. „Irgendwie tut sie mir Leid. Wie groß muss ihre Liebe zu Semir sein, dass sie solche Taten ausführt. Sie wollte mich umbringen und sie zwang Semir sie zu lieben.“ Tom sah Andrea an. „Also das…..Andrea? Ich höre wohl nicht richtig. Wieso tut sie dir Leid? Die wollte dich umbringen. Ich versteh das nicht.“ „Ja“, sagte Andrea. „Ich weiß.“

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  • Anna lächelte zufrieden. Endlich ging die Tür ein zweites Mal auf und Semir stand im Raum. Er sah Andrea an und dann liefen ihm die Tränen durchs Gesicht. „Schatz.“ sagte er nur und drückte Andrea zärtlich an sich. Tom und Anna schlichen sich aus dem Raum und schlossen die Tür. „Hey, Tiger. Ist doch gut. Mir geht es gut. Ich werde sicher bald wieder ganz gesund sein.“ sagte Andrea und versuchte Semir zu trösten. Doch bei ihm waren die Emotionen der letzten Stunden und Tage einfach nicht zu bändigen. „Ich hatte solch eine Angst. Diese Frau sie drohte mir, dich umzubringen, wenn ich nicht … Aber ich hab sie nicht geliebt. Wirklich ich kannte sie nicht. Sie war mir absolut fremd.“ Andrea streichelte sein Gesicht. „Ist gut. Semir. Ich weiß dass diese Frau dich nur besitzen wollte. Ich weiß auch, dass du mir treu bist. Ich liebe dich. Ich will auch gar nicht wissen, was sie mit dir angestellt hat. Beruhige dich bitte.“ Semir sah sie mit roten Augen an. „Ich liebe nur dich Wirklich. Nur dich. Für mich gibt es einfach keine andere Frau.“ Andrea nickte und dann küssten sie sich heiß und innig.



    Vor der Tür standen Tom und Anna. „Haben Sie ihr gesagt, dass sie bei dem Unfall das Kind verloren hat?“ Anna schüttelte den Kopf. „Nein, das hab ich ihr nicht gesagt. Das sollte Semir ihr sagen. Obwohl ich nicht weiß wie sie es verkraften wird. Aber sie ist jung und sie wird sicher noch Kinder bekommen können. Eine solche Liebe ist dazu verdammt, Früchte zu tragen“ Tom sah sie an. Solche Worte von Anna Engelhardt hatte er noch nie gehört. Er nickte. „Wollen wir einen Kaffee trinken gehen. Ich meine die Beiden werden sicher noch einige Zeit brauchen, bis sie sich trennen.“ Anna nickte und sie gingen in die Kantine. „Wo ist Frau Stegmeier?“ Tom sah sie an. „Nun ich denke sie wird auf dem Revier in einer der Zellen sitzen und auf die Vernehmung warten.“ Anna sah ihn an. „Ich hoffe nur, dass sie für immer weggesperrt wird. Es ist doch nicht möglich so eine Person, die eine Gefahr für alle darstellt frei laufen zu lassen.“ Doch sie ahnte nicht, dass genau das nicht passierte. Keiner von den vieren in der Klinik erwartete, was nun passieren sollte.

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  • Die uniformierten Kollegen hatten Alida in den Streifenwagen gesetzt, als sie plötzlich mit einer Spritze zu stach. Diese hatte sich eingesteckt bevor Semir sie überwältigen konnte. Sie traf den Mann direkt neben ihr ins Herz. Der Mann brach zusammen und war sofort tot. Zufrieden sah sie auf die Leiche. Dann sah sie den zweiten Mann, der die Waffe ziehen wollte. Auch hier stach sie mit der Spritze zu. „Wo ist mein Geliebter? In welchem Krankenhaus liegt seine Frau?“ Der Mann sah sie ängstlich an. Er war noch jung und unerfahren. Angst machte sich in ihm breit. Alida setzte die Waffe, die sie dem toten Polizisten abgenommen hatte an den Kopf des jungen Mannes und spannte den Hahn. „Wo? In welchem Krankenhaus?“ „Uniklinik in Köln. Mehr weiß ich nicht.“ Alida nickte und dann drückte sie eiskalt ab. Sie setzte sich in den Streifenwagen und fuhr zur Uniklinik. Die Waffe der Beamten nahm sie an sich. Die brauchte sie noch. Nur zwanzig Minuten später stand sie auf dem Parkplatz des Krankenhauses und fragte sich nach Frau Gerkhan durch. Freimütig wurden ihr die Angaben gemacht, die sie dafür brauchte. Sie ging an der Kantine vorbei zum Fahrstuhl und stieg in die Kabine. Dann fuhr sie in die vierte Etage und öffnete die Tür zu Andreas Zimmer. Leise trat sie ein. Sie sah die Frau im Bett liegen und neben ihrem Bett, saß er. Der Mann der ihr gehörte. Es war ihr Mann. Warum betrügt er sie mit dieser Frau? Sie legte die Waffe an.

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  • :baby: Danke für dei tollen Feedbacks. :baby:


    Hier kommt die Erlösung


    Semir hörte wie die Tür aufging und sah der Person entgegen. Erst dachte er, dass eine Krankenschwester rein kam. Doch als er das Gesicht der Frau sah, die das Zimmer betrat, zuckte er zusammen. Er sah in die Waffe und hob die Hände. Langsam stand er auf und stellte sich vor Andrea. „NEIN!!!! Lassen Sie das Alida. Sie haben keine Chance. Ich kann Sie nicht lieben.“ versuchte er auf die Frau einzureden. Andrea wurde nachdem sie für eine Weile die Augen zugemacht hatte, wieder wach. „Semir? Was ist denn?“ Dann sah auch sie die Frau. „NEIN!“ schrie Andrea. „Andrea sei ganz ruhig. Sie wird dir nichts tun. Sie will nur mich. Sie …“ „Geh zur Seite, Liebling.“ befahl Alida. Semir schüttelte den Kopf. „Nein. Wenn Sie Andrea töten wollen, dann müssen Sie erst mich töten.“ „Ich will dich nicht töten, dich nicht verletzen. Aber sie steht unserer Liebe im Weg. Das geht nicht. Sie darf uns nicht trennen.“ „Wir sind doch gar nicht zusammen. Sie sind krank. Sie brauchen Hilfe. Lassen Sie mich helfen, Alida. Bitte.“ Alida sah ihn an. „ich bin nicht krank. Ich liebe dich. Ich brauche dich.“ Semir tat einen Schritt auf Alida zu, als sie die Waffe leicht senkte. Er warf Andrea einen kurzen Blick zu und hoffte, das sie ihm das was er nun sagte nicht übel nahm. „Okay, Alida. Wir beide gehen weg. Weg von dieser Frau. Ich will dich auch. Wir beide gehören zusammen. Ich …“ Alida war so verwirrt, dass sie nicht merkte wie Semir sie versuchte zu überwältigen. „Lass uns gehen. Wir werden einen Kaffee trinken und dann gehen wir weg. Nur wir beide.“ Alida sah ihn an. „Du liebst mich auch?“ fragte sie irritiert. Semir nickte. „ja ich liebe dich. Ich hab es endlich eingesehen. Lass Andrea leben. Sie wird mich freigeben. Nicht wahr Andrea. Du lässt mich doch gehen?“ fragte er Andrea und hoffte dass sie auf sein Spiel einging. Andrea hatte verstanden. „Ja sicher. Sie kann dich haben.“ sagte Andrea mit fester Stimme. Alida ließ die Waffe sinken. Sie weinte. Semir kam auf ihr zu und wollte gerade zur Waffe greifen, da drückte Alida ab. Semir schrie auf und sackte zu Boden. Die Kugel hatte sein Oberschenke getroffen. „Oh… Es tut mir leid..“ stammelte Alida und ließ die Waffe auf den Boden fallen.


    Tom hörte den Knall und rannte mit Anna im Schlepptau zu Andreas Zimmer. Sie stürmten hinein und sahen Semir am Boden liegen. Daneben stand Alida die sich um ihn zu kümmern versuchte. Tom griff das Handgelenk von Alida und zog sie weg. „Nein, ich will mich um meinen Mann kümmern. Lass mich los. Lass mich los!“ Tom hielt sie fest, während Anna sich um Semir kümmerte. Andrea rief den Arzt mit der Klingel. Schnell war das Zimmer voll. „Andrea sind Sie in Ordnung?“ „ja, ja mir ist nichts passiert. Was ist mit Semir?“ „Ein glatter Durchschuss. Das wird schon wieder. Der Arzt kümmert sich darum. Tom. Schaffen sie diese Frau aus dem Zimmer.“ Tom nickte und zog die sich wild wehrende Alida aus dem Zimmer. Einer der Ärzte gaben ihr ein Beruhigungsmittel, damit sie nicht noch einmal abhauen konnte. Nach einer halben Stunde kam er erneut in das Zimmer von Andrea wo bereits ein humpelnder Semir mit Krücken stand. Andrea sah ihn an. „Was willst du noch hier?“ fragte sie Semir, der sie verwirrt ansah. „Was? Wieso?“ fragte er verwundert. „Ich hab dich doch frei gegeben, willst du nicht zu deiner Liebe?“ „Andrea, das war,… das hab ich …. Ich meine das war…“ stammelte Semir, der nicht wusste was er sagen sollte. Andrea lachte ihn an. „Hey. Schon gut. Ich wusste doch was du damit bezwecken wolltest. Ach und du kannst dir abschminken, dass du jemals von mir loskommst. Und wenn noch einmal so eine Frau auftaucht, dann…. dann werde ich mich ihrer annehmen und ihr zeigen wer hier das Sagen hat und wem du gehörst.“ Semir lächelte nur. Er sah Tom an. „Sag mal womit hab ich das verdient?“ fragte er gespielt stöhnend. Tom lachte nur. „Das weiß ich nicht. Aber das ist ein Grund für mich, nie zu heiraten.“


    Ende

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D