Kunstraub

  • Diese Story ist frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind nicht beabsichtigt (hi hi)


    Kunsträuber
    Peter und Alexander waren mit ihrem Transporter auf der A4. „Mensch noch vierzig Kilometer und wir haben die Fuhre erledigt.“ sagte Peter der am Steuer saß. Alexander nickte. „Ich bin froh wenn ich diese dämlichen Bilder los bin. Versteh gar nicht, dass für solche Schinken ne Menge Kohle hinblättern und sie dann im Zimmer aufhängen. Da krieg ich ja die Krätze wenn ich solche Bilder an der Wand habe.“ Peter sah auf die Straße. „Oh Mist. Da vorn ist Kontrolle.“ stöhnte er. „Na und. Wir haben doch nichts zu verbergen.“ lachte Alex. „Ne. Ich habe nur keinen Bock wieder das Warndreieck zu suchen.“ Er hielt, als der Polizist ihm das Zeichen gab. „Allgemeine Verkehrskontrolle. Führerschein und Fahrzeugpapiere, bitte. Stellen Sie den Motor ab und steigen Sie aus.“ Peter und Alex taten es. Der Polizist ging zum hinteren Teil des Wagens. „Was transportieren Sie?“ fragte er. „Gemälde für das Kölner Kunstmuseum.“ gab Peter an. „Öffnen Sie bitte den Laderaum.“ Peter tat es. Der Polizist kletterte hinein und besah sich die einzelnen Bilder. „Sehr schön. Genau was wir suchten.“ lachte er und Peter verstand nicht genau. Dann kam Alex zu ihm. „Und?“ Peter zuckte mit den Schultern. Dann kamen zwei weitere Polizisten zu den beiden. „Und?“ fragte einer den Polizisten auf der Ladefläche. Dieser nickte und schon sahen Alex und Peter in die Läufe der Waffen. „Okay, Jungs. Das war der Transport auf dem wir warten.“ Peter sah ihn an. „Wie? ich versteh nicht?“ Der Polizist neben ihm lachte. „Das musst du auch nicht. Okay. Du hilfst meinen Kollegen mal, alle Bilder vom Wagen zu holen.“ Er sah Alex an. Dieser warf Peter einen Blick zu. Dieser nickte. Zusammen mit dem Polizisten auf der Ladefläche entleerte er die Ladefläche. Anschließend wurden Peter und Alexander auf der Ladefläche ihres Wagens gefesselt eingesperrt. Sie hörten zwei Autos abfahren. „Na Toll. Und nun? Das waren mit Sicherheit keine Bullen.“ sagte Alex voller Überzeugung. Peter konnte dem nur zustimmen. „Versuch mal an mein Handy zu kommen. Es ist in meiner Hosentasche. Dann können wir wenigstens Hilfe rufen.“ sagte er. Alex tat es und konnte es tatsächlich greifen. Dann wählte er die 110 und rief um Hilfe.


    „Cobra 11 für Zentrale“ kam Andreas Stimme aus dem Funk. „Cobra 11 hört. Was gibt es Andrea?“ „Tom wir haben eben einen Notruf rein bekommen. Zwei Männer sind im Transporter eingesperrt und gefesselt. Auf der A4 in Höhe Kilometer 184.“ „Wir sind schon unterwegs.“ Tom hängte das Mikro ein und sah Semir an. „Dann drück mal auf die Tube. Mal sehen was dran ist.“ Semir gab Gas. Nur zehn Minuten später standen sie neben einem Kleintransporter. Sie öffneten die hinteren Türen und sahen zwei Männer auf der Ladefläche, die gefesselt waren. Mit Handschellen. Semir sah Tom an und zog die Schlüssel aus der Tasche, öffnete die Handschellen. „Nun meine Herren, was ist vorgefallen?“ „Alexander Reinders, das ist mein Kollege Peter Schmitz. Wir sind von Polizisten überfallen worden.“ Semir sah ihn an. „Gerkhan, Kripo Autobahn. Mein Kollege Kranich. Sagen Sie, Sie sprachen eben das Polizisten Sie überfallen haben?“ „Ja. Genau. Die haben uns angehalten und unsere Papiere verlangt, dann sollten wir die Ladenflächen aufmachen und da haben die uns dann sämtliche Bilder geklaut. Gut ich mochte die Bilder eh nicht, aber…“ Semir winkte ab. „Können Sie die Kollegen beschreiben?“ „Nur einen. Die anderen hab ich gar nicht so genau gesehen.“ „Okay, ähm. Sie müssten mit uns zum Revier kommen. Wir werden dort eine Phantomzeichnung anfertigen und dann hoffen, das wir die Herren erwischen, obwohl ich stark davon ausgehe, das es keine wahren Kollegen sind.“ Alex sah ihn an. „Die hatten aber einen echten Streifenwagen. Das Kennzeichen hab ich mir gemerkt.“ „Ach und wie war das?“ „K-1014“ „Okay, wir überprüfen das. Sind Sie irgendwie verletzt oder …?“ Peter und Alex verneinten. „Den Wagen müssen wir zur Spurensicherung mitnehmen. Haben Sie jemanden der Sie vom Revier abholen kann?“ „Wir rufen unseren Chef an. Der wird dann einen Wagen schicken.“ Semir nickte und ging zum Wagen zurück. Tom sah ihn an. „Schon komisch was?“ „Hm?“ „Na dass Kollegen Bilder klauen.“ „Na ja. Kunstliebhaber. Ich werde gleich die Herren mal fragen was das für Bilder waren.“ Sie stiegen ein und fuhren zur PAST.


    In der PAST waren Alexander und Peter dabei mit dem Phantomzeichner ein passables Bild zu erstellen. Semir ging zu Andrea und bat um die Überprüfung des Kennzeichens. Dann ging er mit Tom ins Büro. Alexander war der erste der zu ihnen kam. „Herr Reinders was waren denn das für Bilder, die Sie geladen hatte?“ fragte Tom. „Nun da waren Bilder von Rembrandt, Van Goch, Vermeer und noch einige andere.“ Tom staunte. „Ach also kann man sagen sehr wertvolle Gemälde?“ Reinders nickte. „Ja die Dinger waren mit 60 Millionen versichert. Mein Chef tobt wegen dem Diebstahl.“ Semir nickte. „Warum wurden die Bilder, wenn sie so einen großen Wert haben nicht in einem Panzerwagen transportiert?“ „Da müssen Sie meinen Chef fragen, das kann ich Ihnen nicht beantworten.“ „Das werden wir. Sie dürfen gehen, und schicken Sie uns bitte Ihren Kollegen rein.“ Alexander stand auf und Peter kam herein. Auch ihm wurden die gleichen Fragen gestellt und Peter gab die gleichen Antworten. Als beide gegangen waren, sah Semir zu Tom. „Was hältst du davon?“ Tom zuckte mit den Schultern. „Wir sollten uns mal mit diesem Bergens, dem Chef der beiden unterhalten. Auf die Erklärung warum kein Sicherheitstransport bin ich nämlich sehr gespannt.“ Semir nickte und sie erhoben sich. „Ach Semir,“ sagte Andrea als sie vorbeigingen. „Das Kennzeichen existiert nicht.“ Semir nickte. „Hab ich mir schon gedacht. So blöd sind die ja auch nicht.“


    Während dessen in einem Lagerhaus im Kölner-Norden:


    „Und hast du alle Bilder?“ fragte Dagmar ihren Freund. Kurt nickte. „Ja, Schatz. Alle Bilder die auf der Karre waren sind nun hier.“ „Die Kollegen auf der Wache haben nicht mal bemerkt, dass der Wagen falsche Kennzeichen hatte. Allerdings wird mir Willi zu gierig. Er will das Doppelte vom letzten Mal.“ Dagmar sah ihn an. „Das ist doch kein Problem. Dann suchen wir uns eben einen Neuen Mitarbeiter. Solange er noch hier ist, bekommt er was er will. Danach werden wir ihn einfach entsorgen.“ Kurt sah sie an. „Aber das wäre... ich meine du hast aber nicht vor ihn... umzubringen, oder?“ Dagmar lächelte kalt. „Natürlich. Ich brauche doch keine unliebsamen Zeugen.“ Die Bilder wurden entladen und nachdem Dagmar sie angesehen hatte, wurden sie in den Tresorraum gelegt. „Die Käufer werden dafür ne Menge Geld hinblättern müssen. Ach, Kurt der nächste Transport ist bereits angemeldet. Er wird in ungefähr vier Tagen stattfinden.“ Kurt lachte. „Wieso vertraut dir dein Chef eigentlich so etwas an. Ist er noch nicht dahinter gekommen, dass du eine falsche Schlange bist?“ Ein böser Blick von Dagmar ließ ihn verstummen. „Nein er vertraut mir, weil ich dem Museum seit vielen Jahren angehöre. Allerdings hätte er eher meiner Gehaltserhöhung zustimmen sollen, nun muss er den Verlust der Bilder verarbeiten.“ Nachdem die Bilder verstaut waren, entsorgten Dagmar und Kurt die falschen Nummernschilder und fuhren nach Hause.

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  • Gegen 20.00 Uhr beschlossen auch Tom und Semir Feierabend zu machen. Der Fall der geklauten Bilder beschäftigte sehr. Zum einen weil es angeblich Kollegen gewesen waren, zum anderen, weil Tom ein Kunstliebhaber war, seit er mit Christina zusammen war. „Na komm. Heute werden wir eh nichts mehr raus finden.“ sagte Semir. Tom nickte. „Was ist eigentlich mit dir und Andrea?“ „Wieso?“ „Na ihr seid mal wieder zusammen, richtig?“ „Nein, nicht wirklich. Also eigentlich schon aber ... na ja sie will sich das noch mal überlegen. Ich weiß auch nicht. Ich werde aus ihr einfach nicht schlau.“ Tom grinste. „Na komm Partner. Gehen wir noch ein Bier trinken.“ Semir nickte und stand auf. Dann verließen sie gemeinsam die PAST. Während sie beim Bier saßen ließ Semir der Fall nicht los. „Wir müssen morgen auf jeden Fall mal zum Museum fahren und zum Spediteur. Außerdem müssen wir mal versuchen herauszubringen ob es wirklich ein Streifenwagen war, der die beiden angehalten hat. Das heißt wir werden alle Reviere anrufen müssen, die an diesem Tag Kontrollen gemacht haben. Das muss ja irgendwie festgehalten worden sein. Das heißt wenn es legal war.“ Tom nickte. „Willst du hier schlafen? Dann können wir morgen direkt von hieraus zur Spedition fahren.“ Semir nickte. „Ja mache ich.“


    Am nächsten Morgen fuhren sie zunächst zur Spedition. Dort wurden sie von der Sekretärin begrüßt. Tom sah die Frau an. Sie hatte langes dunkles Haar und ausdrucksvolle Augen. Sie war schlank und bewegte sich anmutig. „Es tut mir Leid, aber normalerweise können Sie Herrn Lauterbach nur mit Termin erreichen. Aber ich denke Sie können gleich zu ihm. Kann ich Ihnen einen Kaffee anbieten?“ Semir und Tom nahmen dankbar an. Semir beobachtete Tom, die Sekretärin anstarrte. Er stieß ihn kurz an und sah ihn fragend an. „Nicht schon wieder, Tom. bitte.“ „Was denn? Fragen darf ich doch wohl, oder?“ flüsterten sie sich zu. „Okay, ich gehe zum Chef und du kannst dann ja versuchen…“ Tom grinste ihn an. „Ich versuche nicht. Es wird klappen. Warte es nur ab.“ Der Kaffee wurde serviert und die Frau sah Tom ebenfalls merkwürdig an. Dann schellte das Telefon. Sie ging ran und sah dann zu den beiden. „Herr Lauterbach empfängt Sie jetzt.“ Semir stand auf und sagte dann laut zu Tom. „Du kannst die Vernehmung der Sekretärin übernehmen.“ Tom warf ihm einen Blick zu, der hätte töten können. Doch dann nickte er. Dann ging er in das Büro des Chefs und Tom gesellte sich zur Sekretärin. „Sie können mir sicher helfen.“ „Nun ich kann es versuchen.“ Tom lächelte. „Zunächst hätte ich gern gewusst, wie lange die Herren Alexander Reinders und Peter Schmitz in der Firma beschäftigt sind.“ „Nun, Herr Reinders ist bereits sein sechs Jahren hier und Herr Schmitz seit fünfeinhalb.“ „Sie wissen das, ohne in die Akten zu sehen?“ „Nun die Daten habe ich fast alle im Kopf.“ „Gut können Sie mir dann auch sagen, wann Sie mal Zeit hätten, mit mir auszugehen?“ fragte Tom. „Sie meinen Sie und ich?“ fragte sie irritiert. Tom nickte. „Wie heißen Sie eigentlich?“ „Stephanie Sommer.“ „Stephanie, ein schöner Name. Ich bin Tom.“ „Auch nicht schlecht.“ „Gut dann sagen wir heute Abend?“ Stephanie nickte. „Gern.“ „Dann brauche ich nur noch die Adresse wo ich Sie abholen darf.“ „Trankgasse 72 in Neuss.“ „Ich werde um sieben da sein.“ Sie nickte nur.

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  • „Herr Lauterbach, warum wurden die Bilder, die ja einen ziemlichen Wert haben, nicht als Werttransport behandelt?“ „Nun eben weil sie soviel Wert waren. Ich meine, wer rechnet denn damit, dass die Polizei einen Wagen ausräubern.“ „Wir wissen nicht, ob es tatsächlich Polizisten waren. Sicher ist nur, dass es sich um Männer handelte, die Uniformen trugen. Das bedeutet aber nicht, dass es tatsächlich Kollegen waren.“ „Nun zumindest war es ausdrücklicher Wunsch des Museums, einen Transport so unauffällig wie nur möglich zu arrangieren. Das habe ich getan. Mehr nicht.“ „Wer hat den Auftrag erteilt?“ „Das war das Museum für holländische Künstler in Köln.“ „Gut. Mit wem haben Sie dort gesprochen?“ „Mit eine Dame, Frau König. Ja ich glaube das war der Name. Sie ist die Chefsekretärin dort und bearbeitet die ganzen Transporte.“ „Es gab mehrere?“ „Nein es gibt mehrere. Der nächste wird in ungefähr drei Tagen statt. Wieder sind es Bilder und die gehen ebenfalls an das Museum. Auch hier wurde darauf bestanden, dass die Bilder nicht besonders transportiert werden.“ Semir nickte. „Kommt Ihnen das nicht komisch vor?“ Lauterbach nickte. „Ja eigentlich schon. Aber ich habe aufgehört die Wünsche meiner Kunden in Frage zu stellen. Die Aufträge wurden bereits im Voraus bezahlt und ich führe nun alle aus.“ „Gut, dagegen spricht nichts. Sagen Sie uns bitte Bescheid, wenn es zu Problemen kommen sollte.“ „Ja sicher werde ich tun. Tut mir Leid, ich hab noch einen Termin.“ Semir erhob sich und gab seine Karte weiter. Er verließ das Büro.


    Im Auto sah Semir zu Tom. „Und?“ Tom grinste. „Heute Abend gehe ich mit Stephanie essen.“ „Ach Stephanie? Das heißt ich werde heute Abend sehr lange arbeiten müssen.“ Tom sah ihn an. „Wieso?“ „Na weil ich sonst allein wäre. Also werde ich arbeiten, während du mit Stephanie ausgehst. Na, es sei dir gegönnt.“ „Vielen Dank, Partner. Und wohin nun?“ „Zum Museum für holländische Kunst.“ „Ach und was tun wir dort?“ „Nun dort wurde verlangt, dass die Bilder möglichst ohne großes Aufsehen hingeschafft werden sollten. Und ich würde gern wissen, warum?“ Tom nickte. „Ja das wäre schon sehr interessant. Was hältst du von diesem Lauterbach?“ „Ne, der macht nur seinen Job. Er hat in knapp drei Tagen eine weitere Lieferung. Und ich würde mich wundern, wenn es nicht wieder einen Überfall gibt.“ „Du meinst nach demselben Schema?“ Semir nickte. „Ja und ich denke wir werden noch ne Menge Arbeit damit bekommen.“ Semir fuhr auf den Parkplatz des Museums. Dort wurden sie ebenfalls von einer Dame begrüßt. „Guten Tag, Dagmar König, was kann ich für Sie tun? „ „Semir Gerkhan, mein Kollege Kranich. Wir sind von der Autobahnpolizei. Genauer gesagt Kripo. Wir hätten gern mal den Inhaber bzw. den Betreiber des Museums gesprochen.“ Die Frau lächelte. „Es tut mir Leid, aber Herr Baumgarten ist nicht da. Aber ich glaube ich kann Ihnen auch helfen.“ „Gut versuchen wir es. Sie haben bei der Spedition Lauterbach für gestern eine Bilderlieferung in Auftrag gegeben. Also sie sollte gestern hier ankommen.“ Die Frau nickte. „Das ist richtig. Leider wurde der Transport überfallen. Grausam. Die schönen unbezahlbaren Bilder.“ „Ja sehen Sie, und das verstehe ich nicht ganz. Herr Lauterbach hat mir gesagt, dass Sie, Frau König, einen möglichst unauffälligen Transport der Bilder wünschten.“ „Das ist richtig. Sehen Sie Herr Gerkhan, wenn ich Dieben keine n Hinweis gebe, welche Bilder wertvoll sind, dann können die nicht überfallen. Aber ich dachte nicht daran, dass die Polizei, diesen Überfall verübt.“ Semir stutzte. „Wieso Polizei?“ „Nun Herr Lauterbach hat mich angerufen, und mir gesagt, das es Polizisten waren, die die Bilder geraubt haben.“ „Das ist nicht sicher. Es ist nur sicher, dass die Diebe Polizeiuniformen trugen. Und die können auch aus dem Kostümverleih stammen.“ Dagmar König lächelte. „Sicher. Es ist schon klar, dass Sie sich vor Ihre Kollegen stellen. Aber ich bin mir sicher, dass Sie die Bilder wieder finden werden.“ „Nun ich danke für das Vertrauen, aber ich mache Ihnen keine allzu große Hoffnung.“ „Kann ich noch was für Sie tun?“ „Ja, ich hätte gern gewusst welche Bilder in drei Tagen bei Ihnen eintreffen. Ich meine, wenn sie gestohlen werden sollten, wäre es nicht schlecht schon vorher eine Liste zu bekommen. Das gleiche gilt übrigens auch für die bereits gestohlenen Bilder.“ „Ich stelle Ihnen die Liste zusammen. Haben Sie für mich eine Faxnummer, oder eine Adresse wohin ich sie schicken kann?“ Semir zog seine Karte. „Ja sicher.“ Dagmar nahm die Karte und las sie. „Okay, Sonst noch was?“ „Nein danke, das war es fürs Erste.“ Tom sah sich während Semir mit Dagmar sprach die Bilder an.

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  • „Semir, Tom?“ rief Anna aus ihrem Büro, als die beiden die PAST betraten. Sie gingen ins Büro und Anna sah sie an. „Was ist mit dem Kunstraub?“ „Nun wir sind dran. Bisher wissen wir, das es angeblich Kollegen sein sollen, aber ich glaube es einfach nicht.“ „Semir, was wir glauben spielt keine Rolle. Haben wir was wegen dem Streifenwagen?“ „Nein noch nicht. Tom und ich wollten uns gleich die bestimmten Autohändler vornehmen. Nur befürchte ich, dass es nicht viel bringt. Die haben den Coup bis ins kleinste Detail geplant.“ „Was sagt das Museum? Warum wurden die Bilder nicht als Sicherheitstransport ausgeliefert?“ „Nun dort wollte man es nicht. Die Dame sagte mir, dass sie es nicht an die große Glocke hängen wollte was da an Millionen über die Straße rollt und deshalb ein normaler Transport. Das gleiche sagt auch der Spediteur.“ „Gut. Dann nehmen Sie sich nun die Autohändler vor und sehen Sie sich auch die Schrottplätze an. Vielleicht ist dort ein noch fahrtüchtiger Streifenwagen. Obwohl ich das genauso wenig glaube.“ Tom und Semir nickten und verließen nach einem Kaffee die PAST erneut.



    Die drei Autohändler, die autorisiert waren ausrangierte Streifenwagen zu verkaufen hatten keinen solchen im Angebot oder auch nur in den letzten Jahren verkauft. Das war ein Schlag ins Wasser. Das gleiche bei den Schrotthändlern. Semir sah auf die Uhr, als sie fertig waren. „Nichts. Wir haben es gerade 18.00 Uhr. Aber es geht doch nicht, dass Kollegen sich als Kunsträuber betätigen. Ich meine, okay, die Bezahlung von uns ist nicht gerade die Beste, aber der Beruf Polizist ist doch eine Überzeugung, oder nicht?“ Tom nickte, während er sich auf die Straße konzentrierte. „Leider müssen wir nun davon ausgehen, dass es tatsächlich Kollegen waren. Es sei den, das jemand nur für diesen Zweck einen Privatwagen als Streifenwagen tarnt und danach wieder verschwinden lässt.“ Semir nickte. „Ja oder meine Version stimmt. Gut. Dann lassen wir …. Mist. Welcher Typ Wagen war der Streifenwagen denn?“ Tom grinste und zuckte dann mit den Schultern. „Ich habe keine Zeit mehr, Stephanie wartet.“ Semir grinste. „Okay, Casanova. Lass mich an der PAST raus.“ Tom ließ ihn raus und fuhr dann nach Neuss.


    Am nächsten Morgen kam Tom später ins Büro. Semir ahnte schon warum. Stephanie. Da ging die Tür auf und er kam herein. „Guten Morgen, Partner“ begrüßte Semir ihn. Tom erwiderte den Gruß nur knapp. „Oh, gestern nicht so verlaufen wie du es dachtest?“ Tom grinste. „Doch das schon. Aber … ach egal.“ Semir lachte. „Also doch nicht alles in Butter. Lass mich raten. Ihr ward essen, danach einen Spaziergang und als du dann zur Sache kommen wolltest, musste sie nach hause.“ Tom sah ihn an. „Na so fast.“ „Tja, man kann nicht immer Glück haben.“ „Okay, wie wollen wir heute vorgehen?“ „Wir können nur abwarten ob der nächste Transport morgen auch überfallen wird. Während du weg warst, habe ich mit dem Spediteur gesprochen. Der Wagen transportiert die gleiche Menge an Bilder wie der andere und er wird wieder in einem normalen Transporter stattfinden.“ Tom nickte. „Dann sollten wir ihn beobachten.“ „Das geht nicht. Der Spediteur verrät uns die Strecke nicht.“ Tom sah ihn an. „Wie er verrät es nicht. Er muss uns doch helfen. Wie sollen wir sonst den Raub verhindern?“ „Gar nicht. Er meint es war sicher nur ein Irrtum, dass die Bilder gestohlen wurden und würde nicht mehr vorkommen.“ „So ein Idiot. Was denkt er eigentlich, was die Brüder wollen. Oder sollte es um Versicherungsbetrug gehen?“ Semir schüttelte den Kopf. „Nein, denke ich nicht. Die Bilder sind ja nicht durch den Spediteur versichert. Das macht das Museum. Es sei denn, dass der Direktor des Museums und der Spediteur gemeinsame Sache machen. Das wäre noch eine Möglichkeit.“ Tom nickte. „Okay, dann werden wir uns die Herren noch einmal vornehmen.“ Schon waren sie unterwegs.

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  • Semir und Tom fuhren zunächst zum Museum. Doch auch heute war der Inhaber selbst nicht da. Dagmar begrüßte die beiden Polizisten. „Was darf ich heute für Sie tun?“ „Sagen Sie uns mit wie viel ist der Transport der jetzt und auch der letzte eigentlich versichert gewesen?“ „Nun der letzte war mit knapp 60 Millionen versichert. Der zweite ist mit 45 Millionen. Warum wollen Sie das denn wissen?“ „Nun wir versuchen nur heraus zu finden was hinter den Überfällen steckt. Mehr nicht.“ Dagmar sah sie an. „Sie glauben doch wohl nicht, das es Versicherungsbetrug ist, oder?“ „Im Augenblick können wir es nicht ganz ausschließen. Aber es besteht schon der Verdacht...“ „Das ist doch absurd. Ich meine. Wenn dann würde die Versicherung ja gar nicht zahlen, weil es kein Werttransport ist. Also ist es wohl eher eine dumme Idee. Guten Tag die Herren, Ich hab noch zu tun.“ Sie verschwand ohne sich um die beiden zu kümmern. Semir sah Tom an. „Gut dann eben unseren Spediteur.“ Tom nickte und schon waren sie unterwegs.


    „Herr Lauterbach, bitte nehmen Sie es mir nicht krumm, das ich Sie direkt frage, aber gehen wir mal davon aus, die Bilder sind von Ihnen transportiert, werden gestohlen. So wie es nun vorgekommen ist. Was zahlt Ihnen eigentlich die Versicherung?“ Lauterbach sah Semir an. „Ich verstehe nicht ganz worauf Sie hinauswollen, Herr Gerkhan.“ „Nun ist doch ganz einfach. Ich weiß das Ihre Firma kurz vor dem Konkurs steht, also wäre doch eine Finanzspritze äußerst hilfreich, oder?“ „Herr Gerkhan, wollen Sie mir Versicherungsbetrug vorwerfen?“ „Nein, es war nur eine Frage. Reine Routine.“ „Nun okay, Ich habe keine Geheimnisse. Die Versicherung zahl mir gar nichts. Die Bilder sind nur über das Museum versichert. Also wenn die Bilder verschwinden, so wie es passiert ist, dann bekäme das Museum das Geld.“ Semir nickte. „Danke. Und nichts für ungut.“ Lauterbach nickte. Semir verließ das Büro und ging zu Tom, der sich mit Stephanie unterhielt. Er sah Semir an. Dieser zuckte mit den Schultern. „Okay, dann bis heute Abend, Steffi.“ verabschiedete sich Tom und die Frau nickte. „Ach schon wieder?“ fragte Semir grinsend. Tom nickte. „Ja, schon wieder.“ Dann fuhren sie zur PAST und schrieben die Berichte. Gegen 19.00 Uhr verschwand Tom und Semir machte sich weiterhin Gedanken über den Transport, der morgen anstand.

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  • Nächsten Morgen A1 in Höhe von Knappsack. Markus Langer und Sebastian Reither waren mit ihrem Transporter unterwegs. „Wir sollten die Tour etwas ändern, Irgendwie fühle ich mich hier gar nicht sicher.“ Sagte Markus. Sebastian sah ihn an. „Angsthase. Glaubst du wirklich die überfallen zwei Transporter? Du hast ja ne ausgeprägte Phantasie.“ „Na ganz ausgeschlossen ist es doch nicht. Wir haben ebenso wertvolle Bilder drauf wie Alex und Peter. Die haben doch Glück gehabt, dass die Bullen nicht geschossen haben.“ „Wenn es Bullen waren.“ „Na was sollen es denn sonst gewesen sein. Soviel verdienen die Brüder ja auch nicht.“ „Ach hör auf zu quengeln und fahr. In zwei Stunden sind wir da.“ „Oh Oh, das glaube ich nicht. Da vorn machen die eine Kontrolle.“ „Na und? Sind wir zu schnell gewesen oder was?“ „Mensch Basti, so hatten Alex und Peter das doch geschildert. Eine Kontrolle und dann...“ „Okay, ich bin vorbereitet.“ Markus sah ihn an und erschrak als Basti eine Waffe zog. „Hey, woher hast du die denn?“ „Das ist meine eigene. Hab sie mir mal vor einiger Zeit gekauft. Also keine Panik.“ Markus nickte. Wie er es sich schon dachte winkten die Polizisten sie raus. „Allgemeine Verkehrskontrolle. Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte.“ Forderte der Polizist und dann ging es so wie bei ersten Überfall auch. Markus und Basti sollten den Laderaum öffnen. Dann wurden die Bilder verladen. Basti zog seine Waffe und wollte gerade auf einen der Polizisten anlegen, als ein Knall ertönte. Mit erstauntem Blick sah Markus Basti zu Boden sinken. Hinter Sebastian, stand ein weiterer Polizist mit einer Waffe in der Hand. „Du Idiot“ kam vom zweiten Polizisten, dann wurde Markus niedergeschlagen und in den Wagen gelegt.


    „Verdammt, warum hast du geschossen. Der Typ ist tot. Das war Mord. Damit will ich nichts zu tun haben. Ich steige aus.“ Kurt sah seinen Kollegen an. „Du hängst genauso mit drin wie Dagmar und ich.“ „Nein. Es war nur ausgemacht, das wir die Bilder stehlen, nicht das wir jemanden umbringen.“ „War ein Unfall mehr nicht. Wir haben die Bilder und bringen sie nun zu Dagmar. Alles weitere wird sich zeigen.“ Kurt sah zufrieden aus. „Hat doch selbst schuld, der Typ. Warum musste er unbedingt den Helden spielen?“ Sie kamen in der Lagerhalle an, wo Dagmar schon auf sie wartete. „Alles glatt gelaufen?“ fragte sie Kurt. Dieser nickte und meinte dann: „Bis auf eine Kleinigkeit.“ „Eine Kleinigkeit? Das nennst du eine Kleinigkeit. Du hast den einen Typen eiskalt erschossen.“ Dagmar sah Kurt an. „Was ist passiert?“ „Ach einer von den Typen wollte den Helden spielen, zog ne Waffe und da hab ich dann abgedrückt. Notwehr sozusagen.“ Dagmar lächelte kalt. „Tja, kann man nichts machen.“ „Ihr seid ja wahnsinnig. Ich steige aus. Ich mach da nicht mehr mit.“ Dagmar nickte. „Okay, du kannst aussteigen. Aber deinen Anteil geht dann an uns.“ „Von mir aus behaltet die Kohle. Ich mache bei Mord nicht mit.“ „Ja dann danke für deine Mitarbeit.“ sagte Dagmar und der Mann drehte ihr den Rücken zu. Sie hob eiskalt den Revolver von Kurt und legte an. Dann drückte sie genauso eiskalt ab. Der Mann sankt zu Boden. Kurt sah Dagmar an. „Okay, und nun?“ „Für die nächsten Transporte werden wir uns einen neuen Mitarbeiter suchen. Ich denke es gibt genügend Kollegen, die sich etwas dazu verdienen wollen. Und nun schaff ihn weg.“ Kurt nickte. Er widersprach Dagmar nicht.

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  • Tom und Semir waren pünktlich im Büro als der Anruf einging. „Tom, Semir. Ein weiterer Überfall, diesmal leider mit einem Toten.“ Beide schnappen sich die Jacken und fuhren zum Tatort. Dort angekommen trafen sie auf einen völlig am Boden zerstörten Mann. „Gerkhan Kripo Autobahn, mein Kollege Kranich. Sie sind?“ „Markus Schneider. Ich bin der Fahrer von dem Transporter. Und der dort unter der Plane... ist... war mein Kollege Sebastian Berg.“ „Was ist passiert?“ „He, die Polizei hat uns raus gewunken, wir wurden kontrolliert. Sah alles wie eine ganz normale Kontrolle aus, und dann forderten sie die Bilder. Basti hatte eine Waffe, die er gezogen hatte und dann ging alles so schnell. Das letzte was ich sah, war wie Basti zu Boden ging. Gott wieso musste er den Helden spielen.“ „Können Sie uns die Männer beschreiben?“ „Das Gesicht des einen werde ich sicher nicht vergessen.“ „Gut würden Sie dann mit uns bitte zum Revier kommen?“ „Ja klar. Wie kann ich nur Bastis Frau das mitteilen?“ „Das übernehmen wir. Ich werde Kollegen hinschicken.“ Markus schüttelte den Kopf. „Nein, das werde ich tun. Das bin ich Bea schuldig.“ „Hatte er auch Kinder?“ „Bea ist im siebten Monat. Es wird ein Junge. Ein Kind dass nun ohne Vater aufwachsen muss.“ Semir sah das die Trauer groß war. Markus sah ihn an. „Schnappen Sie sich die Kerle.“ Semir nickte.


    Tom sah Semir kommen. „Und?“ „Gleiches Muster. Die haben alles genauso gemacht, wie beim ersten Überfall. Allerdings haben sie diesmal einen der Leute erschossen. Und der wäre in zwei Monaten Vater geworden.“ Tom sah ihn an. „Oh. Mann.“ „Der Mann ist völlig fertig. Er sagte das es Polizisten waren, die den Überfall begangen haben. Er wird nachher zu uns zum Revier kommen und eine Phantomzeichnung anfertigen lassen. Aber ich wette wir sehen das gleiche Bild wie vorher.“ Tom nickte. „Was ist mit dem Kennzeichen?“ Semir zuckte mit den Schultern. „Das konnte er sich nicht merken. Verständlich. Der hatte andere Sorgen.“ „Gut, dann würde ich sagen wir fahren zur Spedition und werden Herrn Lauterbach informieren.“ Semir grinste. „Du willst doch nur zur Steffi.“ Tom lachte auf. „ Und du bist eifersüchtig.“ „Ich? Nie?“ Sie fuhren zur Spedition. Peter Lauterbach erwartete sie bereits. „Herr Gerkhan, Herr Kranich. Gott ich bin eben von Markus unterrichtet worden. Der arme Sebastian.“ Semir nickte. „Herr Lauterbach. Wie viele Transporte gibt es noch?“ „Sechs.“ „Sechs? Und wann?“ „Übermorgen soll einer stattfinden. Da werden dann seltene Münzen transportiert. Dann nächste Woche Dienstag, da sind Skulpturen dran. Dann kommen noch mal 2 mal Bilder und 2 mal Schriftrollen. Dann sind alle Transporte für das Museum abgeschlossen.“ „Es ist nur das eine Museum?“ Lauterbach nickte. „Ja. Nur das eine.“ „Gut Herr Lauterbach, den nächsten Transport werde ich begleiten. Als Beifahrer sozusagen.“ Lauterbach nickte. „Ja ich hätte Sie diesmal auch informiert, wo der Transport langgeht. Ich hätte es schon diesmal tun sollen, dann würde Sebastian noch leben.“ „Machen Sie sich keine Vorwürfe. Sie haben den Mann schließlich nicht erschossen.“ „Das nicht, aber weil ich Ihnen nichts gesagt habe, ist er tot. Und das ist genauso schlimm.“ „Sagen Sie, haben Sie eigentlich auch mal mit dem Inhaber des Museums gesprochen?“ Lauterbach schüttelte den kopf. „Nein bisher immer nur mit Frau König.“ „Okay, danke, Und wie gesagt. Übermorgen werde ich den Transport begleiten. Wer wird der Fahrer sein?“ „Das weiß ich noch nicht genau. Durch die Überfälle ist es schwierig. Die Fahrer wollen sich dem Risiko nicht aussetzen.“ „Ich mach es.“ Semir drehte sich um. Markus Schneider stand im Raum.“ „Sind Sie sicher?“ „Ja. Ich tue es. Das bin ich Markus schuldig.“ „Okay, Herr Schneider. Dann sehen wir uns übermorgen um sechs.“ Markus nickte und Semir verließ das Büro. Draußen standen Tom und Stephanie und unterhielten sich. „So ich störe sehr ungern, aber wir müssen los. Schließlich haben wir einen Job zu erledigen.“ sagte er zu Tom und grinste. Dieser sah Stephanie an. „Glaube ihm kein Wort. Der stört sehr gern.“ Stephanie lachte. „Na bis heute Abend wirst du es sicher aushalten.“ sagte sie und drückte Tom einen Kuss auf. Semir zog Tom am Arm. „Los... ich will heute auch noch mal Feierabend machen.“

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  • Damit ihr nicht bis heute Nachmittag warten müsst :D :baby:


    „So, so. Heute Abend hast du also etwas vor. Mann du gehst ganz schön ran.“ „Ja Semir habe ich. Du brauchst gar nicht so zu tun. Sie gefällt mir halt.“ „Ja ist ja gut. Ich schreibe also den Bericht wieder mal allein.“ „ Na und? Das tue ich doch oft genug oder? Außerdem ist es eine Wonne mit Steffi. Morgens zusammen aufstehen, und frühstücken. Das nicht allein Aufwachen im Bett so angenehm sein kann. Sag mal Spaß bei Seite. Hältst du es für eine gute Idee, diese Tour zu machen?“ „Na ich weiß nicht wie wir sonst diesen Kollegen das Handwerk legen sollten. Ich glaube nämlich das es tatsächlich Kollegen sind.“ Tom sah ihn an. „Ach und wieso?“ „Nur so. Aber das kann ich erst wenn ich die Uniformen tatsächlich gesehen habe. Die sehen ja doch etwas anders aus, als die im Kostümverleih. Das sieht allerdings nur einer, der den Unterschied kennt. Und da bin ich doch wohl Experte oder?“ Tom nickte. „Ja, da ist was dran. Aber was tust du, wenn es einen Bekannten gibt? Ich meine, wir haben viele Kollegen die uns kennen.“ „Na das ist ein Risiko, was ich auf mich nehme.“ „Ja du. Aber was sagt die Chefin dazu?“ Semir grinste. „Das werde ich ihr schon schmackhaft machen.“ In der PAST angekommen gingen sie in das Büro der Chefin. „NEIN! Semir das geht nicht, wenn es tatsächlich Kollegen sind, dann ist die Gefahr, entdeckt zu werden einfach zu groß.“ „Aber Chefin. Nur so können wir erfahren, ob es tatsächlich Kollegen sind. Wir müssen doch irgendetwas tun, um den nächsten Raub zu verhindern. Was denn wenn es den nächsten Toten gibt? Soll es denn wieder ein Familienvater werden?“ „Semir, ich will nur nicht, dass Sie sich in eine solche Gefahr begeben. Das ist alles.“ „Chefin das Risiko nehme ich auf mich. Ich lasse mich notfalls sogar verkabeln, wenn es sein muss.“ Anna nickte. „Okay, wenn Sie sich verkabeln lassen, dann bin ich damit einverstanden. Und Semir, spielen Sie nicht den Helfen, klar?“ Semir grinste und nickte dann. „Geht klar, Chefin.“ Anna lächelte ihn an und dann verschwanden die beiden.


    Der nächste Tag fing damit an, dass Tom wieder einmal viel zu spät im Revier erschien. „Ach konntest du dich endlich von Stephanie losreißen?“ fragte Semir ihn, als er gegen elf Uhr erschien.“ „Mensch, bitte. Ich habe einen solchen Kopf. Damit hat Steffi nichts zu tun.“ Semir grinste. „Nee? Ach und woher hast du den Kopf?“ „Na ich glaube ich werde krank. Grippe oder so.“ „Ah ja. Grippe nennt man so was.“ Tom musste lachen. „Nein wirklich. Mir ist nicht so gut.“ Andrea kam die Tür herein, „Jungs, es wurde eine Leiche gefunden.“ Semir und Tom sahen sie an. „Ja und?“ „Nun diese Leiche trägt eine Polizeiuniform und liegt auf dem Rastplatz A4 KM 46,4.“ „Das ist doch die Baustelle, oder?“ Andrea nickte. „Ja. Fahrt ihr?“ „Ja“ kam von Tom und Semir gleichzeitig. Und schon waren sie unterwegs. Am Rastplatz war bereits die Spurensicherung bei der Arbeit. Tom und Semir gingen zu der abgedeckten Leiche. „Und? Schon eine Ahnung wer es ist und woran er gestorben ist?“ fragte Semir den Mediziner. „Ja, er wurde erschossen. Aus nächster Nähe, direkt in den Hinterkopf. Sieht aus wie eine Hinrichtung.“ Semir nickte und hob kurz die Plane zur Seite. „Hmmm, wissen wir wer es ist?““ „Ja, er heißt Wilhelm Steinkreuz. Zumindest sagt uns das der Ausweis.“ „Okay, danke. Den Bericht bitte schnellstens.“ „Ja sicher.“ Semir ging zu Tom, der bei dem Finder stand. „Das ist mein Kollegen, Gerkhan.“ Semir nickte kurz. Dann klärte Tom ihn auf: Herr Schwers hat die Leiche gefunden, als er hier eine Pause gemacht hat und seinen Hund raus gelassen hatte. Der Hund hat dann gebellt und die Leiche gefunden. Schwers hat dann die Kollegen informiert.“ „Haben Sie noch einen anderen Wagen gesehen?“ Schwers schüttelte den Kopf. „Nein, ich war hier allein.“ „Danke.“ Tom und Semir gingen wieder zu ihrem Wagen. „Ich gehe jede Wette ein, dass es mit unserem Fall zu tun hat. Dann werden wir bald erfahren, auf welche Wache unser Steinkreuz tätig war und mit wem er normalerweise zusammen arbeitet. Das ist dann unser zweiter Mann.“ „Ach und an den soll ich mich dann festbeißen während du Münzen und andere Sachen über die Autobahn fährst, oder was?“ „Ja klar. Ich kann mich doch nicht vierteilen, oder?“ grinste Semir und stieg ein. Sie fuhren zurück zur PAST.

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    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Gegen Nachmittag lag der Bericht auf dem Schreibtisch. „Ah ja. Also der Tote ist ca. 37 Jahre alt. Er hatte eine Einschusswunde am Hinterkopf. Also hat er seinem Mörder vertraut.“ Tom sah Semir an. „Der hatte ja tolle Freunde.“ Semir zucke nur mit den Schultern. „Was willst du machen. Was steht denn noch drin?“ „Nicht viel. Er ist seit mindestens 17 Stunden tot. Plus/minus 2 Stunden. Also nach dem Überfall. Wenn er da mitgemacht hat, und dann vielleicht aussteigen wollte, wegen dem Mord. Dann wäre es zu verstehen.“ „Was? Das die ihn angeknallt haben?“ „Nein. Ich meine, wenn er aussteigen wollte, das die anderen ihn abgeknallt haben.“ „Ach so. Ja. Die Frage ist nur, wie gehen wir nun vor?“ „Nun, du fährst mit diesem Markus die Tour, wie abgemacht. Mal sehen, ob wir nicht die Typen kriegen. Ich werde zum Revier fahren, wo dieser Steinkreuz eingesetzt war. Mal sehen was der Vorgesetzte dazu sagt.“ Semir nickte. „Okay, ich informiere dich, sobald ich was weiß und du auch. Ach und Semir. Spiel nicht den Helden, okay?“ Semir nickte erneut. „So dann fahre ich mal nach Hause und bereite mich mental auf meinen neuen Job vor. Hoffe nur, das die Typen erneut zuschlagen.“ Tom nickte. „Ja, es sei denn die haben es nur auf Bilder abgesehen. Dann haben wir Pech. Aber Bildertransport kommt ja auch noch und da darfst du dann auch mitfahren.“ Semir grinste. „Das werde ich auch tun. Also. Bis demnächst.“ Tom hob die Hand. „Halt die Ohren steif.“ Semir wollte gerade das Büro verlassen, da drehte er sich noch einmal um. „Ach was ist mit Stephanie, soll ich sie von dir grüßen?“ Tom sah ihn an. „Semir raus. Und lass Steffi meine Sorge sein, okay?“ „War doch nur ne Frage.“ Tom hob den Locher vom Tisch, doch bevor er werfen konnte schloss Semir die Tür und verschwand.


    Tom fuhr zum Revier 47 auf dem Steinkreuz Dienst getan hatte. Er wurde vom Dienststellenleiter empfangen. „Herr Kranich, Schmitthuber. Bitte kommen Sie in mein Büro.“ Tom nickte und folgte dem Mann. „Mein Gott was für eine schreckliche Sache mit Steinkreuz. Wissen Sie, Willi war seit acht Jahren bei mir im Revier. Er war immer sehr zuverlässig.“ „Wer war denn sein Dienstpartner?“ „Kurt Schweiger. Ebenfalls seit sieben Jahren hier im Revier.“ „Könnte ich ihn kurz sprechen?“ Schmitthuber nickte. Er nahm das Telefon und sagte:“ Herr Schweiger soll bitte zu mir kommen.“ Er legte wieder auf und nur drei Minuten später trat ein Beamter in Uniform ein. „Kurt, das hier ist Herr Kranich, von der Kripo Autobahn. Er bearbeitet den tragischen Tod von Willi.“ Schweiger nickte und gab Tom die Hand. „Sorry, aber ich bin immer noch entsetzt, was mit Willi passiert ist. Haben Sie irgendeine Spur?“ fragte er. „Leider keine konkrete. Deshalb bin ich hier. Ich hätte gern gewusst ob Herr Steinkreuz vielleicht Feinde gehabt hat, oder sich sonst irgendwie geäußert hat, dass er Angst hatte oder solche Sachen.“ Kurt schüttelte den Kopf. „Nein, er hat mir gegenüber nichts erwähnt.“ Tom nickte. „Ist Ihnen irgendetwas aufgefallen, als Sie Streife gefahren sind?“ Wieder schüttelte Kurt den Kopf. „Nein es war wie immer. Sie kennen doch sicher. Die Streifen sind ziemlich langweilig.“ Tom nickte. „Ja geht und nicht anders. Dabei fällt mir ein. Wo fahren Sie eigentlich ihre Streifen?“ „Na auf allen Autobahnen.“ „Ja schon klar. Welche sind Sie in den letzten vier Wochen gefahren?“ „Nun A1 – A4 immer im Wechsel. Warum?“ „Nun wir bearbeiten da noch zwei Fälle mit Raub und … aber das hat sicher nichts damit zu tun.“ Tom beobachtete Kurt sehr genau und sah wie der Mann nervöser wurde. „Brauchen Sie mich noch? Ich würde gern…“ Schmitthuber sah Tom an. Dieser schüttelte den Kopf. „Sie können gehen Kurt.“ Schweiger verließ das Büro. „Ich bräuchte eigentlich nur noch die Personalakten von Steinkreuz und von Schweiger.“ Schmitthuber nickte. „Ich lasse Sie ihnen zukommen.“ Tom verabschiedete sich und fuhr zurück zur PAST.

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  • Kurt fuhr zu Dagmar. „Wir bekommen wohl Probleme.“ Dagmar sah ihn an. „Ach und warum?“ „Heute war die Kripo bei uns. Wegen Willi. Die bearbeiten auch die Überfälle.“ „Ich weiß. Sie waren auch bei mir. Wegen den Bildern. Die glauben an Versicherungsbetrug. Was ist mit einem neuen Mitarbeiter?“ Kurt schüttelte den Kopf. „Ich habe keinen gefunden. Niemand will sich was daneben verdienen. Ich verstehe es nicht. Ich meine soviel bezahlt uns Vater Staat ja nicht. Aber die sind eben ehrlich.“ Dagmar lachte. „Ja. Gut dann besorge mir eine Uniform und ich mache den nächsten Raub mit. Der findet morgen statt. Diesmal sind es römische Münzen. Sehr viele wertvolle sind dabei.“ Kurt sah sie an. „DU willst als Polizistin…?“ „Ja warum denn nicht? Da ist doch nichts dabei. Besorg du die Uniform und alles andere ist meine Sache.“ Kurt nickte. „Gut wann willst du morgen?“ „Um elf wird der Transporter am Rasthof Eifeltor sein. Kurz danach werden wir zuschlagen. Und diesmal keine Toten.“ „Klar. Aber was machen wir, wenn wieder einer den Helfen spielen will?“ „Dann werden wir ihn ausschalten. Mehr nicht. Nur ausschalten.“ „Okay, du bist der Boss.“ „Wenn du es schon vorher akzeptiert hättest, dann wäre Willi noch bei uns. Aber gut. Also heute Abend bringst du mir die Uniform Größe 38. Sie soll ja passen.“ Kurt nickte. „Ich werde um neun bei dir sein.“ Dagmar nickte. „Okay, dann fahr jetzt.“ Kurt verschwand.

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  • so ich hab angst bekommen :D


    Am nächsten Morgen fuhr Semir mit Markus wie abgesprochen die Münzen zum Museum. Markus saß schweigend auf dem Beifahrersitz. „Wie geht es nun ab?“ „Wir machen Pause auf dem Rasthof Eifeltor. Von dort muss ich kurz Lauterbach anrufen. Danach fahren wir den Rest. So gegen zwei sollen wir im Museum sein.“ Semir nickte. „Warum müssen Sie sich den bei Lauterbach melden?“ „Das ist bei ihm so. Nachdem die Hälfe der Strecke vorbei ist, müssen sich die Fahrer bei ihm melden. Damit er sicher sein kann, dass wir unsere Lenkzeiten einhalten.“ „Okay. Ist eigentlich sehr vernünftig. Sie glauben gar nicht wie oft wir Unfälle bearbeiten müssen, weil der Fahrer eingeschlafen ist und so.“ „Doch ich kann es mir sehr gut vorstellen. Lauterbach ist in diesen Dingen sehr korrekt. Der verzichtet eher auf eine Fuhre als darauf dass einer der Fahrer verletzt wird.“ „Sehr lobenswert.“ Sie fuhren auf den Rastplatz und machten ihre vorgeschriebene Pause. Semir telefonierte während Markus Essen holte mit Tom. „Und was hast du raus bekommen?“ wollte er wissen. „Leider nichts Besonderes. Dieser Partner von Steinkreuz ist ziemlich fertig, wegen dem Tod. In den Akten steht auch nichts Auffälliges. Ich glaube nicht dass es wirklich Polizisten waren.“ „Das werden wir dann ja sehen. Wir sind im Augenblick auf dem Rasthof Eifeltor. In ungefähr 15 Minuten werden wir unsere Fahrt fortsetzen. Und dann haben wir es ja nicht mehr weit.“ „Alles klar. Semir pass auf dich auf.“ „Ja klar. Mach ich.“ Markus kam zu ihm. Sie aßen und dann fuhren sie los. Nach fünfzehn Minuten wurden sie von einer Polizeistreife angehalten. „Das sind die Typen.“ Sagte Markus. Semir sah ihn an. „Sind Sie sicher?“ Markus schüttelte den Kopf. „Nein aber seit dem Überfall, bin ich etwas misstrauischer.“ Semir nickte. „Okay, werden wir mal schauen was die von uns wollen.“ Er sah den beiden Beamten entgegen. Es waren eine Frau und ein Mann. „Sie sagten doch dass es zwei Männer waren.“ Markus nickte. „Ja waren es auch.“ „Schade dann sind die das wohl nicht und wir sind tatsächlich in eine Kontrolle geraten.“ geraten.?

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  • TTom saß in seinem Büro. Er sah auf die Uhr. Es war fast 12 Uhr. Wenn Semir Recht hatte, dann waren er und Markus innerhalb der nächsten Stunde in Köln und fuhren das Museum an. Das Telefon klingelte. Er meldete sich. Stephanie war dran. Sie redeten über den geplanten Abend und was sie alles erledigen wollten. Tom vergaß über den Anruf sogar die Zeit. Als das Gespräch zu Ende war, war es 12.15 Uhr. „So, dann sollte der Transport doch wohl erledigt sein. Diesmal kein Überfall. Also doch nur Bilderdiebstahl.“ murmelte er vor sich hin. Er nahm sich die Akte von Steinkreuz noch einmal vor. Doch dort fand er nichts wo er nachharken konnte. Er fand keinen Grund dafür, dass er umgebracht wurde. Auch in der Akte von Kurt Schweiger war nicht anrüchiges zu finden. Resigniert legte er die Akten beiseite. Nun kam es darauf an, ob es ein Überfall gegeben hatte oder nicht. Er wollte warten bis Semir sich meldet. Anna kam in sein Büro. „Tom, haben wir etwas wegen dem Mordfall, oder dem Raub?“ Tom schüttelte den Kopf. „Nein ich warte auf Semirs Anruf. Der wird sicher bald erfolgen.“ „Dann hoffe ich, dass er eine Spur zu diesen Dieben gefunden hat. Wir müssen den Fall klären, die Staatsanwaltschaft sitzt mir schon im Nacken. Zwei Überfälle und zwei Tote sind ausreichend.“ Tom nickte. „Ich tue mein Bestes.“ Anna lächelte. „Ja ich weiß.“ Dann ging sie wieder.


    Semir sah die Beamten auf sich zukommen. Er kurbelte die Scheibe runter. „Führerschein und Fahrzeugpapiere, bitte.“ Wie oft hatte er selbst schon den Satz gesagt. Dann kam das „würden Sie bitte aussteigen und den Laderaum öffnen.“ Semir stieg aus. Er ging zur Ladeklappe und wollte die Tür öffnen, als er die Frau sah. Er stutzte. Auch die Frau zuckte zusammen. Sie hatte ihn erkannt. „Ach sieh mal an. Frau König.“ „Herr Gerkhan. Werden Sie als Hauptkommissar so schlecht bezahlt, dass Sie LKW fahren müssen?“ fragte sie und zog die Waffe, die sie dann auf Semir richtete. Ihr Kollege schaute sie an. „Kurt. Das ist Hauptkommissar Semir Gerkhan, von der Kripo Autobahn.“ „Verdammt. Ich wusste dass es nicht gut geht. Dagmar was tun wir jetzt?“ „Keine Namen du Idiot. Jetzt müssen wir beide verschwinden lassen.“ „Was? Das geht nicht. Verdammt. Damit gehst du zu weit.“ Semir sah Dagmar an. „Frau König. Geben Sie auf, es klappt eh nicht. Meine Kollegen werden Sie …“ „Gar nichts werden die. Erst einmal müssen sie Sie finden. Los! Rein in den LKW!“ „Wollen Sie neben zweifachen Mord auch noch Kidnapping verüben?“ Dagmar lachte gemein. „Ich habe doch gar keinen umgebracht.“ „Ach ja, ich wette die Waffe, die Sie auf mich gerichtet haben, ist die Mordwaffe im Fall von Willi Steinkreuz.“ „Sie vermuten? Rein, oder ich werde ungemütlich!“ Semir zuckte mit den Schultern und stieg dann auf die Ladefläche. „Kurt fessle ihn mit den Handschellen!“ Kurt nickte und kletterte ebenfalls auf die Ladefläche. Semir ließ sich ohne Gegenwehr fesseln. So kam er vielleicht dort hin wo die gestohlenen Gemälde waren. Auch Markus wurde auf der Ladefläche versorgt. „Gott und nun?“ fragte er als sich die Türen schlossen und sie im Dunkeln saßen.“ „Nichts. Wir warten ab. Nur keine Sorge. Mein Handy ist eingeschaltet, und meine Kollegen werden es orten, wenn ich mich nicht wie vereinbart melde.“

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  • Genau darauf wartete Tom noch. Doch der Anruf blieb aus. „Andrea, orte bitte Semirs Handy. “ Andrea nickte und machte sich sofort an die Arbeit. Es dauerte nicht lange und sie hatte Erfolg. „Es bewegt sich auf der A1 in Richtung Köln.“ Tom sah sie an. „A1? Bist du sicher?“ Andrea nickte. „Natürlich bin ich sicher.“ „Ja schon gut. War nicht so gemeint. Es ist nur, eigentlich sollten sie in Köln sein. Bzw. schon auf den Rückweg. Halte bitte die Ortung aufrecht.“ Andrea nickte. „Ich fahre auf die A1. Halte mich unbedingt auf dem Laufenden.“ „Klar mach ich.“ Tom verschwand und fuhr los. Es würde sicher nicht lange dauern, bis er Semir gefunden hatte. Das dachte er zumindest. Andrea hielt ihn auf dem Laufenden. Doch dann auf einmal sagte sie: „Das Signal ist weg.“ „Was? Wieso?“ „Ich weiß nicht wieso. Aber es ist weg.“ „Verdammt. Wo hast du es zuletzt geortet?“ „Ossendorf. Also im Stadtteil Ossendorf. In der Oskar-Jäger-Str. Aber nun ist das Signal weg.“ „Okay ich fahre hin.“ „Melde ich bitte bei mir, sobald du ihn gefunden hast.“ „Okay. Pass auf. Semir hat einen Sender am LKW. Orte ihn und sag mir wo er steht.“ Es dauerte nur kurz und Andrea hatte den Sender. „Er ist auch in Ossendorf. Oskar-Jäger-Str. dort wo das Handy eben auch war.“ „Alles klar. Schick das SEK dort hin. Die sollen aber erst was machen wenn ich sie gesprochen habe.“ „Okay, Tom. Ich kümmere mich drum.“


    Für Semir und Markus endete die Fahrt ebenfalls. Die Türen wurden geöffnet und Karl stand da vor. „Raus!“ befahl er. Semir sah ihn an. „Ach und wie? Sie haben mich doch …“ „Mach ihn los. Aber pass auf.“ Sagte Dagmar zu ihm. Karl nickte und stieg auf die Ladefläche. Während dessen hielt Dagmar Markus, der bereits draußen war, die Waffe an den Kopf. „Eine Dummheit, und Ihr Freund hier übersteht das nicht.“ Semir sah sie an. „Sie halten sich wohl für ziemlich gerissen, was?“ fragte er sie. Dagmar nickte. „Ja, ich denke ich bin sehr schlau. Sie sind mir ja auch nicht direkt auf die Schliche gekommen, oder?“ Semir nickte anerkennend. „Ja ich gebe zu, dass ich nicht daran gedacht hatte, dass Sie als Museumsangestellte dahinter stecken. Aber es kam mir schon sehr seltsam vor, dass Sie darauf bestanden haben, die Bilder und andere Sachen, die ja einen ziemlich hohen Wert haben, ohne Sicherheit zu transportieren. Das wollen Sie nicht, weil Sie keine Diebe aufwecken wollten, das taten Sie, damit Sie die Bilder rauben konnten. Warum?“ „Warum? Ist doch ganz einfach. Im Museum verrotten die Bilder langsam. Mir bringen diese Bilder und Münzen viel Geld ein. Sammler zahlen große Summen für die Gemälde und Münzen. Das könnte ich nie auf normalem Wege erreichen. Ich bin eben materiell eingestellt.“ Karl stieß Semir vom Laderaum. Er stürzte zu Boden. Kurt zog ihn hoch. „Okay, wir sperren sie in den Tresor. Dort kommen auch sie nicht mehr raus.“ Semir sah sie an. „Meine Kollegen finden uns sicher bald.“ Kurt stieß beide in den Tresorraum. Dort wurde Semir an einem der schweren Regale gefesselt, während man bei Markus nur die Hände fesselte und er sich frei im Raum bewegen konnte. „Sie kommen damit nicht durch, Frau König. Wir kriegen Sie. Wenn nicht ich, dann meine Kollegen.“ „Ihre Kollegen wissen nicht einmal wo sie sind. Also wie wollen sie mich dann kriegen?“ lachte Dagmar. Markus sah von Semir zu Dagmar. „Wie lange wollen Sie uns denn hier festhalten? “ fragte Semir. „Bis zum Ende Ihres Lebens. Sehen Sie, Herr Gerkhan, hier in diesem Raum haben Sie, nachdem die Tür geschlossen ist noch genau für ungefähr 48 Stunden Atemluft. Danach wird sie verbraucht sein. Stickstoff. Ich hoffe doch, Sie haben in der Schule gut aufgepasst? Also in zwei Tagen, werden Sie und ihr Freund hier nicht mehr sein. Und keine Angst. Sie verhungern nicht. Sie ersticken. Schön langsam.“ Dagmar verließ den Raum und winkte Kurt. Dann ging die schwere Tür zu. Markus sah Semir an. „Was wollen wir denn jetzt machen?“ fragte er verzweifelt. Semir erwiderte seinen Blick. „Nur keine Panik. Der LKW steht hier im Vorraum. Ich habe mir erlaubt einen Sender an dem Wagen zu befestigen. Und meine Kollegen Herr Kranich wird ihn finden. Damit hat er auch uns gefunden.“ „Ja aber wie kommt er hier rein?“ „Markus, wir sollten nicht soviel reden. Setzen Sie sich hin und versuchen Sie so ruhig wie möglich zu atmen. Sonst wird es eng mit der Atemluft.“ Markus nickte. „Ruhe bewahren ist schwierig.“ Semir nickte. „Ja ich weiß. Trotzdem müssen wir es tun.“ Markus setzte sich und versuchte sich zu beruhigen. Die Stunden vergingen.


    „Okay, Andrea ich bin jetzt im Gewerbegebiet Ossendorf. Wo ist das Signal?“ „Ich hab dich über dein Handy geortet. Du bist ganz in der Nähe. Also du fährst jetzt bis zur nächsten Kreuzung. Dort biegst du rechts ab. Dann fährst du ungefähr 100 m und biegst erneut rechts ab.“ „Alles klar.“ Nach fünf Minuten. „So, bin jetzt da. Und nun?“ „Fahr weiter geradeaus. Du bist gleich auf der Höhe….. Stopp! Du stehst jetzt genau mit dem Sender gleich.“ „Okay, wo ist das SEK?“ „Müsste jeden Augenblick bei dir sein. Was kannst du sehen?“ „Nur einige Lagerhäuser. Ungefähr 10 oder 15. Den LKW selbst sehe ich nicht. Aber wenn er in gleicher Höhe mit mir ist, dann sind nur drei Häuser für mich interessant. Ah,… das SEK ist da. Bis später, Andrea.“ „Tom?“ „Ja?“ „hol ihn da raus.“ „Klar Andrea, wenn du mir versprichst mit ihm essen zu gehen.“ „Das ist nicht fair. Aber ja, ich verspreche es. Aber den Zeitpunkt bestimme ich.“ Tom lachte „Okay, Andrea.“ Er stieg aus und ging zum Einsatzleiter des SEK. „Tom Kranich“ „Jürgen Hoffmann.“ „Okay, folgendes. Mein Kollege und ein Zivilist befinden sich in einem der drei Lagerhäuser hier vorn vermutlich in Gewalt von Verbrechern. Wir wissen nicht wie viele es sind und wir wissen nicht in welchem Haus sie sich verstecken. Alles Weitere ist Ihre Aufgabe.“ „Alles klar.“ Hoffmann verteilte die Leute und sie stürmten ein Gebäude nach dem Anderen. Tom hielt sich im Hintergrund. „Hier, der LKW ist hier.“ hörte er einen der Männer rufen. Er rannte zum Gebäude. Hoffmann hielt ihn kurz auf. „Es sind keine Personen im Raum.“ Tom nickte. „Aber er ist hier.“ Tom sah sich um. Es war eine riesige Halle. Sie war restlos leer, bis auf dem LKW. „Wir müssen jeden Winkel absuchen. Er muss hier sein.“ Hoffmann nickte und schickte seine Leute los. Es dauerte fast eine Stunde, bis einer der Männer zu Hoffmann kam und ihm etwas sagte. „Okay, Kranich. Wir haben einen Tresorraum gefunden. Sehr groß und verschlossen. Wenn Ihr Kollege wirklich hier ist, dann könnte er auch dort drin sein.“ Tom nickte. „Wo ist der Raum?“ „Kommen Sie.“ Sie gingen in den Keller. Dort standen sie kurz danach vor einer riesigen Stahltür. „Oh. Das ist ein Problem.“ murmelte Tom. „Oder auch nicht.“ Er rannte raus und nahm sein Handy. „Andrea, ich habe ihn glaube ich gefunden. Er steckt in einem Tresorraum fest. Wir brauche unbedingt die Besitzer der Lagerhalle in der Oskar-Jäger-STr 48.“ „Ich ruf dich gleich zurück.“ Es dauerte fast eine halbe Stunde, bis Andrea sich meldete. „Tom, Der Tresorraum gehörte einem gewissen, Herr Ralf von Dreukelen.“ „Ja und?“ „Der Herr ist vor acht Jahren verstorben.“ „Mist. Okay, dann brauche ich einen Spezialisten für Panzertüren.“ So langsam wurde Abend.

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  • Semir schwitzte und bekam immer schlechter Luft. Auch Markus ging es nicht gerade gut. Doch sie sprachen nicht. Die Luft war hier sehr dünn. Anscheinend hatte Dagmar König sie angelogen. Sie waren noch keine 48 Stunden in diesem Raum, aber die Luft war schon jetzt sehr knapp. Semir versuchte sich etwas bequemer hinzusetzen, doch die Hände waren derart an dem Regal befestigt, dass er kaum eine Bewegung machen konnte, die nicht schmerzte. Jedes mal stöhnte er auf. Markus sah ihn an. „Kann ich Ihnen helfen?“ Semir schüttelte den Kopf. „Es sei denn Sie haben den Schlüssel für die Handschellen.“ „Nein, leider nicht.“ „Die kommen schon. Wir sollten versuchen zu schlafen.“ Markus nickte. Nur eine Stunde später waren beide tatsächlich in eine unruhigen Schlaf gefallen. Tom hol uns bloß hier raus, war Semirs letzter Gedanke.


    Am nächsten Morgen, weckte das Handy Tom aus einem sehr kurzen Schlaf. „Ich habe einen, der den Raum knacken kann. Er wird gerade zu euch gebracht.“ „Wer ist es?“ „Er gehört einem Panzerschrankhersteller an. Er meinte es wäre kein Problem für ihn das Schloss zu knacken. Aber das Problem besteht, falls Leute im Raum sind, diese keine Luft mehr haben.“ Tom erschrak. „Verdammt. Wann ist er hier?“ „Jeden Augenblick.“ „Alles klar.“ Nur fünf Minuten später stand ein junger Mann vor ihnen. „Sie sind Herr Kranich?“ Tom nickte. „ Ich bin Lutz Reichen von der Firma Lückenlos. Wir sind der größte Hersteller von Panzerschränken jeglicher Art. Wo ist das gute Stück?“ „Kommen Sie.“ Sie rannten in die Halle und dort in den Keller. „Okay, das ist ja ein antikes Stück. Wie lange sind die Personen schon in dem Raum eingeschlossen?“ Tom sah ihn an. „Ich denke ungefähr 18 Stunden.“ Reichen nickte. „Okay, dann dürften wir davon ausgehen, das die Luft nahezu verbraucht ist. Jetzt heißt es schnell machen. Herr Kranich, sie sollten einen RTW anfordern. Wenn die Tür hier auf ist, dann brauchen die zwei da drinnen Sauerstoff.“ Tom nickte und lief raus um die Rettung zu alarmieren.


    Reichen arbeitete so routiniert an dem Schloss, als ginge es darum Eier unversehrt in die Pfanne zu bekommen. Tom stand nervös daneben. „Wie lange denn noch?“ fragte er nach zwei Stunden. Reichen sah ihn an. „Machen Sie mich bitte nicht nervös. Ich bin gleich so weit.“ Nach einer weiteren Stunde sah Tom ihn erneut bittend an. „Herr Kranich, so kann ich nicht arbeiten. Gehen Sie etwas spazieren, das ist gut für die Nerven.“ „Sie haben gut reden. Es liegt ja auch kein Freund von Ihnen da drin.“ „Nur keine Angst. In etwas einer Stunde sind wir bei ihm.“ Tom sah den Mann an, wie konnte der nur so ruhig blieben. Doch dann war endlich die Tür offen. Mit vereinten Kräften zogen sie die Tür auf. Tom rannte rein und sah zwei Personen am Boden. Die Sanitäter kamen ebenfalls herein und versorgten die beiden mit Sauerstoff. Tom schloss Semir die Handschellen auf. Nur kurz nachdem beide Sauerstoff erhalten haben öffnete Semir die Augen. Er sah Tom. „Hey, hast dir aber ziemlich Zeit gelassen.“ Tom grinste. „Warum versteckst du dich auch in so einem Raum.“ gab er zurück. Semir stand auf und ging auf wackeligen Beinen aus dem Raum. Tom sah die Bilder und die Münzen die im Raum waren. „So das Diebesgut haben wir.“ „Ja und nun werden wir uns Frau König schnappen.“ kam von Semir. „König? Doch nicht etwa die vom Museum?“ „Doch genau die. Sie hat mich und Markus hier eingesperrt. Klar beim Überfall hat sie mich erkannt und dann kurzerhand mitgenommen. Und den Mann hab ich auch gesehen. Also. Erst in die PAST und dann zur König.“ Tom nickte. Semir ging zu Markus. „Okay, mein Kollege und ich werden nun den Mörder von Sebastian verhaften.“ Markus nickte. „Danke.“ sagte er nur.

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  • Als Semir im Revier ankam, sprang Andrea schon auf ihn zu. „Tom, danke. Du hast ihn gefunden. Bist du okay, Semir?“ fragte sie ihn besorgt. Semir nickte. „Ja geht schon.“ Dann gingen sie ins Büro. Dort auf dem Tisch lagen die Akten noch vom anderen Revier. Semir zog die Akte von Kurt Schweiger. „Das ist der Typ.“ sagte er. Tom sah ihn an. „Das ist Kurt Schweiger. Der Kollege von diesem Steinkreuz.“ „Ja und der Typ der die Überfälle begangen hat. Ich wette der hat seinen Kollegen erschossen, weil dieser aussteigen wollte.“ „Gut, dann fahren wir erst zum Revier, und dann zur König.“ Semir schüttelte den Kopf. „Nein. Du fährst zum Revier und ziehst diesen Schweiger aus dem Verkehr und ich fahre zur König. Das Gesicht möchte ich sehen, wenn ich vor ihr stehe.“ „Also gut. Aber pass auf. Ich traue diesem Frauenzimmer nicht.“ Semir nickte und schon waren beide verschwunden.


    Dagmar stand im Museum und lächelte versonnen, als sie den Koffer mit dem Geld schloss. „Und? Wo sind meine Bilder?“ fragte sie der Gegenüber. „Sie bekommen die Lieferung heute Nacht. Wie vereinbart.“ Sie reichte dem Mann die Hand. „Mit Ihnen Geschäfte zu machen, ist ein Vergnügen, Frau König.“ „Danke das gleiche kann ich von Ihnen behaupten.“ Der Mann verließ das Museum. Dagmar sah ihn hinterher. Kurt kam aus einem der hinteren Zimmer. „So ich fahre jetzt zum Dienst und nehme die Uniform wieder mit. Meinst du die beiden sind schon tot?“ Dagmar sah ihn an. „Ich denke schon. Aber selbst wenn nicht…“ sie sah aus dem Fenster. „Das gibt es doch gar nicht.“ Kurt sah sie an. „Was ist denn?“ „Da ist Gerkhan.“ „WAS???“ „Der Typ ist lästiger als eine Laus. Los hol das Geld und dann nichts wie weg.“ schrie Dagmar ihn an. Kurt drehte sich um, schnappte den Koffer und dann stiegen sie in den Porsche, der auf dem Hinterhof stand.


    Semir hörte das aufheulen des Motors und konnte sich schon denken, wer es da so eilig hatte. Er stieg ein und schon sah er den schwarzen Porsche aus dem Hinterhof schießen. Sofort hängte er sich ran. Es ging durch enge Straßen in Köln und Semir hatte Angst, dass ein Fußgänger von dem Porsche erfasst wurde, dem sämtliche Verkehrsregeln egal waren. Es ging über rote Ampeln. Die Vorfahrt wurde missachtet. Dann über eine Kreuzung die relativ dicht war, rammte der Porsche die Autos einfach beiseite. Semir rief nach Verstärkung. Dann fuhren sie auf die A4. Hier konnte der Porsche voll aufdrehen. Doch auch Semirs Wagen war schnell. „Semir!“ hörte er Tom aus dem Funk. „Tom, ich verfolge diese König und diesen Schweiger auf der A4. Sie sind geflohen. Wo bist du?“ „Ich bin auf der A1. Bin gleich an der Anschlussstelle zur A4.“ Okay, wir werden auch gleich an dieser Anschlussstelle sein. Wir nehmen sie in die Zange.“ „Alles klar.“ Der Porsche schlingerte von einer Seite zur Anderen. Er überholte links wie rechts. Semir machte jedes Manöver mit. Dann sah er die Auffahrt. Und Toms Wagen. „Tom der Porsche der gleich auf deiner Höhe ist.“ „Alles klar, Semir.“ Tom sah in den Rückspiegel. Und als der Porsche kurz hinter ihm war, zog er auf den Fahrstreifen. Man hörte die Bremsen des Porsches quietschen. Und dann ging der Wagen durch. Er rammte die Leitplanke und durchbrach sie. Dann ging es die Böschung runter. Semir und Tom hielten direkt an der Durchbruchstelle und sahen wie der Porsche auf dem Dach liegen blieb. Beide zogen die Waffen und rannten die Böschung runter. Als sie unten ankamen, krochen Schweiger und König aus dem völlig demolierten Wagen. Tom kümmerte sich um Schweiger und nahm ihn fest. Semir sah wie sich Dagmar aus dem Wagen quälte und machte keine Anstalten ihr zu helfen. Sie sah ihn wütend an. „Sehen Sie, Frau König. Ich sagte doch, dass ich Sie kriege.“ gab er zufrieden von sich und legte ihr die Handschellen an. „Ach und nun können Sie allem Materiellen im Leben abschwören. Sie werden den Knast erst als sehr alte Frau verlassen. Wenn überhaupt. Und ich habe außerdem gehört, das der Frauenknast immer für Frischfleisch zu haben ist.“

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    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Oben standen bereits Streifenkollegen, die die Beiden in Empfang nahmen. Tom und Semir sahen noch einmal auf den Porsche. „Schade ein so schöner Wagen.“ sagte Tom und Semir nickte. Dann sah Tom Semir an und bemerkte erst jetzt den Koffer in der Hand. „Willst du verreisen?“ Semir lachte. „Mit dem was da drin ist, könnte ich schon eine Weile leben. Aber die Höhe des Inhaltes weiß nur Frau König und die wird sicher nicht sagen, wenn wir da etwas rausnehmen.“ Tom sah ihn an. „Wie meinst du das?“ „Na da gibt es eine junge Frau, die bald Mutter wird, wo der Vater erschossen wurde. Und die könnte glaube ich eine Spende vertragen.“ Er öffnete den Koffer und nahm ungefähr fünfzigtausend Euro raus. „Kommst du mit?“ Tom schüttelte unverständlich den Kopf. „Ja was denkst du denn. Meinst du ich lasse dich mit der Kohle allein.“ lachte er. Und dann fuhren sie gemeinsam zur Witwe von Sebastian Berg.


    Eine Woche nach dem Vorfall ging Andrea mit Semir und Tom mit Stephanie essen und anschließend ins Kino. Andrea und Semir fanden wieder mehr zu einander, während Tom und Stephanie sich leider nach einem halben Jahr wieder trennten, weil Stephanie ständig Angst hatte, das Tom bei einem Einsatz auf der Autobahn das Leben verlieren konnte.


    Ende




    Ich hoffe sie hat gefallen. :baby:

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D