Doppeltes Spiel

  • Doppeltes Spiel


    Rastplatz an der A4: Maja rannte durch den Wald. Sie rannte um ihr Leben. Hinter ihr hörte sie die Männer schnaufen, die sie verfolgten. Sie hatte Todesangst. Axel wird sie töten, dachte sie. Axel war ihr Zuhälter. Er war dahinter gekommen, dass sie sich mit einem Polizisten von der Sitte zusammen getan hatte. Dieser Polizist hatte Axel einige Mädchen gekostet. Doch nun wusste er woher der Bulle seine Tipps bekam. Ausgerechnet von Maja. Sie war eine der schönsten Nutten die Axel in seinem Stall hatte. Nun ließ er sie jagen. Er hatte extra ein paar seiner Männer hinter ihr hergejagt. Sie sollten ihr genau zeigen, was es heißt Axel zu verraten. Ob sie sie umbringen würden? Oder wollten die Männer ihr nur Angst einjagen? Gehetzt sah sie sich um. Sie kannte sich hier nicht aus. Wo sollte sie hin? Sie lief und lief. Nur ganz kurz blieb sie außer Atem stehen. Dann machte sie einen Fehltritt. Sie sah den Abhang nicht. Maja rutschte den Hang hinunter und schlug unten beim Rastplatz auf. Sie blieb reglos liegen. Die Männer kamen zu ihr und einer von ihnen beugte sich zu ihr. Er fühlte den Puls. Dann sah er die anderen an und schüttelte den Kopf. Sie hatte sich das Genick gebrochen. „Das wird Axel gar nicht gefallen.“ meinte einer der Männer. „Gibt doch etliche, die er sich noch holen kann.“ meinte ein anderer und dann gingen sie zum Wagen der auf dem Parkplatz stand und fuhren ab.


    PAST Autobahnpolizei: Tom und Semir saßen am Schreibtisch. Semir starrte die ganze Zeit aus dem Fenster. Er war in Gedanken. „Hey Partner, was ist denn heute mit dir los?“ Von Semir kam keine Antwort. „Hast du Probleme? Kann ich dir helfen?“ Wieder kam nichts. Tom sah ihn an. „Hallo? Ich rede mit dir. Was ist denn los?“ Semir drehte sich um und versuchte zu reden, doch es kam kein Ton raus. Tom grinste. „Ach hast du dir den Virus eingefangen?“ Semir nickte. Im Augenblick machte sich in NRW ein ziemlich böser Grippevirus breit. Das erste was er brachte war meistens das die Stimmbänder sich entzündeten und somit jeder Ton unmöglich war. Wer es ganz schlimm hatte bekam auch Fieber. Doch davon war Semir noch verschont geblieben. „Willst du nicht besser nach Hause?“ Semir schüttelte den Kopf. „Tom, Semir. Leichenfund am Rastplatz Kilometer 187.“ Tom und Semir schnappten sich die Jacken und rannten raus. Nur zwanzig Minuten später waren sie am Tatort. Die Spurensicherung und die Gerichtsmediziner waren bereits an der Arbeit. Tom und Semir gingen zu Wegner, dem Arzt. „Ach hallo Semir, Tom. Ihr wollt bestimmt wissen wer und wann.“ Semir nickte. Wegner sah ihn an. „Redest du heute nicht mit mir?“ Semir rollte mit den Augen. „Tom ist er heute irgendwie sauer?“ Tom lachte. „Ihn hat es erwischt Jochen. Kann nicht reden.“ „Oh der Virus. Die halbe Belegschaft hat ihn schon. Tja, das wirst du dann wohl die Klappe halten müssen, Semir.“ lachte nun auch Wegner. Semir zeigte ihm was er davon hielt. Tom beugte sich zu der Leiche. Er öffnete den Sack und sah das feine Geicht einer Asiatin. „Wie ist sie gestorben?“ fragte er. Wegner sah ihn an. „So wie es aussieht ist das Genick gebrochen. Ob das bei einem Sturz oder durch Gewalteinwirkung passiert ist, nach der Obduktion. Sie ist ungefähr 20. Wenn ich das Outfit betrachte würde ich sagen eine aus dem horizontalem Gewerbe.“ Tom nickte. „Okay, den Bericht heute noch, ja.“ Wegner nickte. „Wie immer.“ Und zu Semir sagte er: „Hey, Semir sing nicht so viel heute, ja.“ Semir drehte sich wütend um. Wegner erntete einen Blick von ihm, der alles sagte und wenn Blicke töten könnten wäre Wegner wohl jetzt umgefallen. Tom und Semir fuhren zurück zur PAST. Auf der Fahrt dorthin sah Semir zu Tom. „Semir, wenn du nichts sagen kannst, versuche es doch erst gar nicht. Nimm dir einen Zettel und schreibe auf, was du willst. Okay?“ Semir nickte und kramte im Handschuhfach rum. Er nahm einen Zettel, doch es war kein Kugelschreiber da. Er musste bis zur PAST warten. Dort nahm er seinen Block und schrieb. „Wenn die Kleine aus der Szene ist, dann dürfte sie dort bekannt sein. Wir sollten zu Laura und Lisa fahren. Wenn sie jemand kennt, dann die beiden.“ Er gab Tom den Block und Tom las. Dann nickte er. „Ja, ich glaube du hast Recht. Soll ich allein oder willst du mit?“ Semir schrieb erneut. „Ich komme mit.“ Dann verließen die beiden wieder die Station.

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    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
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  • Straßenstich Longerich: Laura und Lisa, eineiige Zwillinge standen an ihrem Stammplatz und warteten auf Freier. Ein silberner BMW fuhr vor und Laura stieß Lisa an. „Sieh mal, Lisa. Die beiden kennen wir doch. Sind das nicht die bestaussehensten Bullen von der Autobahn? Kranich und Gerkan? Das Dreamteam?“ Lisa sah hin und nickte. „Ja meine Favoriten. Aber sie wollen ja nie was mit uns machen, Laura. Ihre Schwester nickte. Sie ging zum Wagen und sagte: Hi Tom, hallo Semir. Was sucht ihr denn hier?“ „Hallo Lisa, oder Laura? Warum hängt ihr euch nicht ein Namensschild um. Ich kann euch nicht auseinander halten.“ sagte Tom Lisa kicherte albern. „Ich bin Laura.“ sagte Laura, „und wir sind ganz einfach zu unterscheiden. Semir kann es doch auch. Nicht wahr Semir?“ Dieser nickte sagte aber nichts und grinste Tom nur an. „Semir hat heute seinen schweigsamen Tag.“ meinte Tom. „Okay, genug des Geplänkels. Was liegt an? Braucht ihr wieder mal Informationen?“ „Die beiden kennen uns zu gut, Semir.“ Semir nickte. „Okay, Mädels. Steigt bitte ein.“ Laura winkte Lisa. Sie kannten das Spiel. Tom und Semir nahmen sie mit, befragten sie, gaben ihnen Geld und für jeden der die beiden beobachtete, sah es so aus, als wären es Freier die sie mitnahmen. Alles andere wäre zu gefährlich für die beiden. Lisa setzte sich hinter Semir und fing an seinen Nacken zu kraulen. Tom sah amüsiert zu weil er wusste, das Semir dies überhaupt nicht mochte. Aber er konnte ja nichts sagen und da er am Steuer saß musste er ja auch auf den Verkehr konzentrieren. „Lisa bitte. Es ist gut jetzt. Semir will das nicht.“ sagte Tom deshalb. Lisa lehnte sich zurück. Laura die hinter Tom saß machte ihrer Schwester ein Zeichen. Schmollend verzog Lisa ihren Mund. „Okay Jungs. Was gibt es?“ Tom drehte sich zu den beiden um. „Wir haben heute eine von euch am Rastplatz an der A4 gefunden.“ Er zog ein Bild aus der Tasche und reichte es nach hinten. „Das ist ja Maja:“ riefen Laura und Lisa entsetzt. „Ihr kennt sie?“ fragte Tom. Die beiden nickten. „Sie ist aus Axels Stall. Sie heißt… sie hieß Maja. Maja Dings. Den Nachnamen kann ich nicht aussprechen. Warum ist sie tot?“ „Wir wissen es nicht. Was wisst ihr von diesem Axel?“ „Axel Graf. Einer der übelsten Zuhälter die es gibt. Wir arbeiten auch für ihn. Wenn er sich ein Mädchen nimmt, dann so brutal, dass sie aus Angst alles macht, was er will.“ Tom nickte. „Wo können wir ihn den finden?“ Lisa und Laura sahen sich an. Laura schüttelte den Kopf. „Das wissen wir nicht. Wirklich Tom. Das musst du uns glauben.“ Tom sah dass die beiden Angst bekamen. „Ihr wisst dass wir euch beschützen können. Wenn ihr etwas wisst müsst ihr es sagen.“ „Nee, Tom. Lass stecken. Tony hat auch schon versucht sich mit Axel anzulegen. Er hat schon das zeitliche gesegnet.“ Tom sah zu Semir. „Tony?“ „Ja Tony. Das war der Freund von Maja. Ein Kollege von euch. Tony Remmler. Er war bei der Sitte. Letzte Woche hat Axel ihn erschossen.“ Tom sah erstaunt von einer zur anderen. „Woher wisst ihr dass Axel geschossen hat?“ „Maja war dabei. Sie hatte es mit ansehen müssen. Sie war Tonys Freundin. Und in unserem Beruf ist es gefährlich eine Freundschaft mit Bullen einzugehen. Nicht böse sein. Ihr seid unsere Freunde, aber für die anderen seid ihr nur Bullen.“ Tom nickte. „Okay. Ich verstehe euch. Aber wenn etwas ist. Ihr könnt Semir und mich immer anrufen. Versprecht es uns.“ Laura und Lisa nickten. Tom zog Geld aus der Tasche und reichte es zu den Mädchen. Anschließend ging es zurück zum Strich. Lisa und Laura taten so als ordneten sie ihre Kleider und stellten sich wieder an die Straße. Tom und Semir fuhren weg. Lisa sah Laura an. „Wenn Axel rauskriegt, dass die beiden Bullen sind, dann wird er uns kalt machen.“ sagte sie. Laura nickte. „Am liebsten würde ich aussteigen, Lisa. Es ist zu gefährlich. Wir sollten uns überlegen, ob wir Toms Angebot nicht annehmen. Er könnte uns helfen in geordneten Verhältnissen zu leben. Wollen wir denn so weitermachen? Das wird einfach zu gefährlich.“ Ihre Schwester stimmte zu. „nächste Woche werde ich Tom noch einmal darauf ansprechen. Wenn jemand uns helfen kann, diesen Job hier hinzuschmeißen dann Tom und Semir.“

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  • PAST: Als die beiden ankamen wartete bereits der Obduktionsbericht auf die beiden. Tom nahm sich die Akte und sah hinein. „Okay, Todesursache ist Genickbruch. An den Händen befinden sich Waldboden. Ebenso an den Schuhen. Sie scheint also durch den Wald gelaufen zu sein. Wir sollten uns da mal umsehen. Vielleicht finden wir dort Hinweise.“ Semir nickte nur. „Ach ja und um Laura und Lisa sollen wir uns auch kümmern. Die beiden haben Angst vor diesem Axel Graf. Den nehmen wir uns vor.“ Semir nickte. Er nahm sich einen Zettel und schrieb. „Wir sollten von Petra die Adresse von diesem Graf holen und dann hinfahren. Der scheint ein ziemlich schräger Vogel zu sein. Außerdem sollten wir uns mit der Sitte in Verbindung setzen.“ Er gab Tom den Zettel rüber. „ja, machen wir. Das heißt ich muss ja reden. Du kannst es nicht. Obwohl, es ist schön wenn du so ruhig bist.“ Tom lachte und Semir warf ihm den Kugelschreiber an den Kopf. Petra kam herein. „Hier habt ihr die Daten von dem Mädchen. Sie hieß May Jac Phnom, geboren in Thailand, eingereist am 22.11.2000. Seit dem 15. Dezember als Prostituierte registriert. Sie wurde nur 24 Jahre alt.“ Tom nickte. Er gab Petra die Anweisung die Adresse von Axel Graf herauszusuchen und ihn mit der Sitte in Verbindung zu setzen. „Kranich, Kripo Autobahn. Bitte verbinden Sie mich mit Frank Naubrück.“ Nur kurz danach meldete sich der Mann. „Was kann ich für die Autobahnkollegen tun?“ fragte Naubrück. „Es geht um den Tod des Kollegen Tony Remmler.“ „Was wissen Sie davon?“ „Wir haben eine Tote Prostituierte gefunden. Sie hieß May Jac Phnom.“ „Maja? Sie ist tot. Mein Gott. Welche Erkenntnisse haben Sie?“ Wir wissen von sehr guten Quellen, das sie die Freundin von Tony Remmler war, der ebenfalls ermordet wurde und zwar von einem gewissen Axel Graf“ „Axel Graf? Sind Sie sicher?“ „Nach den Auskünften ja. Wir würden es sehr gern sehen, wenn wir den Fall gemeinsam lösen könnten.“ „Herr Kranich, in allen Ehren. Ich denke die Fälle haben nichts mit einander zu tun. Wir haben den Mörder von Tony Remmler bereits gefasst. Es war einer der Obdachlosen, die ihn versucht hatten auszurauben. Ein Schuss löste sich und traf Tony. Ein Schicksalsschlag mehr nicht. Diese Maja war uns zwar bekannt, aber sie war sicher nicht seine Freundin.“ „Verstehen Sie den Zusammenhang nicht? Ist es nicht auffällig, das gleich zwei Menschen die sich kannten umgebracht wurden?“ „Das ist Ihre Ansicht. Wir haben hier weiß Gott genug mit den Huren und Nutten, den Ausreißerinnen zu tun. Wir können der Autobahnpolizei nicht helfen. Einen schönen Tag noch, Herr Kranich.“ „Herr Naubrück, Sie können sicher sein, das mein Kollege Gerkhan und ich den Fall lösen werden, auch ohne Ihre Hilfe. Aber danach würde ich mich gern mal mit Ihnen unterhalten.“ „Gern Herr Kranich. Auf Wiederhören.“ Tom legte auf und sah Semir an. Der Gesichtsausdruck von Semir sagte ohne Worte auch alles. Er hatte das Gespräch mitgehört und war entsprechend wütend. Petra kam herein und gab den beiden die Adresse von Axel Graf.


    Zum Gelben Engel Nachtclub in der Kölner Innenstadt:


    Axel Graf saß an der Bar und sah den Mädchen bei der Probe zu. „Mann beweg dich mal mehr Patrizia. Da schläft man ja bei ein. Du sollst die Männer heiß machen, nicht einschläfern. Das Handy klingelte. „Ja, was denn?“ ranzte Axel rein. „Ich bin’s Frank. Pass auf, einige Kollegen von der Autobahn haben dich auf den Kicker. Die Namen sind Gerkhan und Kranich. Es geht um Maja. Die habe sie gefunden. Sie ist tot.“ „Tot? Verdammte Idioten.“ „Was hast du damit zu tun?“ „Ich wollte der Kleinen nur einen Denkzettel verpassen und hab sie jagen lassen. Drei meiner Männer sollten es ihr mal so richtig besorgen. Wenn du weißt was ich meine.“ „Axel. Du bist ein Idiot. Die haben die Kleine kaltgemacht. Die beiden Kollegen sind ziemlich hartnäckig. In den Akten gibt es keinen Fall, den die nicht gelöst haben. Wenn sie dich kriegen, dann kriegen die mich auch.“ „Ich kümmere mich um die Beiden. Was weißt du noch von ihnen?“ „Die zwei sind dicke Freunde. Dieser Gerkhan ist der erste Türke bei der deutschen Polizei. Ungefähr 167 cm groß, typischer Türke. Kranich ist 190 cm, dunkle Haare grüne Augen. Beide sind sportlich. Gerkhan fährt einen silbernen BMW mit dem Kennzeichen NE-DR 8231, Kranich einen blauen Mercedes CLK mit dem Kennzeichen NE-LK 3470. Sind meist zusammen unterwegs.“ „Alles Klar. Ach und Frank. Wir sollten künftig keine Gespräche mehr per Telefon führen. Es könnte sein, das die beiden mich abhören lassen.“ Das Gespräch war beendet. Ein Mann trat neben Axel. „Hol mir die drei Idioten rein.“ sagte er zu ihm. Der Mann nickte und ging raus. Nur fünf Minuten später standen drei Männer vor ihm. „Ihr solltet ihr Angst machen und richtig ran nehmen nicht umbringen.“ „Hey Axel. Die Kleine ist gestürzt. Den Hang runter. Ist blöd aufgekommen aber es ist nicht zu ändern.“ Axel stand auf und gab dem Mann eine Ohrfeige. „Hättet ihr nicht wenigstens die Leiche verschwinden lassen können. Ich hab jetzt die Autobahnbullen am Hals.“ „Ach warum denn?“ „Sie ist an der Autobahn gefunden worden. Die schlimmsten von dem Verein sind an dem Fall dran.“ Rocky drehte sich zu Axel. „Kranich und Gerkhan?“ Axel sah ihn an. „Ja genau die beiden. Woher kennst du die?“ „Hab noch ne offene Rechnung mit diesem Gerkhan offen. Der hat mich mal gejagt und dafür gesorgt dass ich den Lappen für drei Monate abgeben musste. Das ist ein ganz harter Hund. Der härtere von beiden.“ Axel dachte nach. „Wenn wir einen von denen in die Finger kriegen, wäre der andere gezwungen still zu halten.“ Rocky sah ihn an. „Dann sollten wir uns Gerkhan schnappen.“ Axel sah ihn an. „Warum gerade den?“ „Nur ein Gefühl. Ich glaube dieser Kranich ist der vernünftigere und wird nicht ermitteln, wenn wir ihn haben. Gerkhan ist ein Sturkopf. Der hört nicht auf, selbst wenn wir seinen Freund hätten.“ „Gut dann krall ihn dir. Aber keine unnötige Gewalt, verstanden?“ Rocky nickte. „Ach und nimm diesmal Männer, die nicht gleich töten.“ Rocky nickte.

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  • 18.30 PAST: „So das war’s für heute. Lass uns Feierabend machen Semir.“ sagte Tom und Semir nickte. „Wo ist Andrea eigentlich? Hab sie schon ewig nicht mehr gesehen.“ Semir nahm einen Zettel und schrieb. „Ihre Mutter ist krank und sie ist zu ihr um sie zu pflegen.“ Er schob den Zettel rüber. Tom las und nickte dann. „Willst du bei mir schlafen?“ fragte er dann. Semir schüttelte den Kopf. Er schrieb erneut: „Ich fahre heim und werde mir einen Halswickel machen. Vielleicht ist meine Stimme morgen wenigstens etwas wieder da.“ Er schob ihn rüber. Tom las und nickte. „Gut dann fahren wir mal. Bis morgen.“ Er stand auf und ging. Semir fuhr nur fünf Minuten später los. Er fuhr die Strecke wie gewohnt nach Hause. Er parkte das Auto vor dem Haus und stieg aus. Bevor er jedoch aufschließen konnte, spürte er wie jemand hinter ihm stand. Dann spürte er schon einen Lauf im Rücken. „Keinen Ton.“ sagte eine Stimme. Wie denn auch, dachte sich Semir und hob die Hände. „Ganz brav. Schön du kommst mit uns. Wenn du auch nur eine falsche Bewegung machst dann bekommst du von mir eine Narkose, klar.“ Semir nickte. Er wurde zu einem Wagen dirigiert und musste einsteigen. Als er saß wurden ihm die Augen verbunden. Wer war das? Was haben die vor?“ Diese Fragen stellte sich Semir während der Fahrt. Es wunderte ihn auch, dass er nicht gefesselt wurde. Er merkte Bewegungen neben sich. „Nur keine Panik. Du bekommst eine schöne Unterkunft.“ Dann spürte er einen Stich im Arm. Er zuckte zusammen und spürte wie er langsam wegsackte. Der Mann neben ihn lachte. „Der schläft erst mal ne Weile. Wenn er sich brav verhält bekommt er sogar ein Geschenk von uns. Laura und Lisa. Die besten und schönsten Nutten aus Axels Stall.“

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  • 7.00 Uhr nächsten Tag: Tom wartete vergebens auf Semir. Dann hat er wohl doch Fieber bekommen, dachte er. Er versuchte ihn telefonisch zu erreichen. Keiner ging ran. Er ging zur Chefin und sagte ihr dass er zu Semir fahren würde, um nach dem Rechten zu sehen. „Tom, wenn er tatsächlich mit Fieber im Bett liegt, sorgen Sie dafür dass er dort bleibt.“ Er nickte und fuhr zu Semirs Wohnung. Schon von weitem sah er Semirs BMW. „Tja, Partner. Du wirst sicher noch tief schlafen.“ sagte er leise und stellte sich direkt hinter Semirs Auto. Er stieg aus und zog seinen Schlüssel für Semirs Wohnung. Er schloss auf und ging hinein. „Semir?“ rief er. Keine Antwort. Er ging durch die Wohnung rauf ins Schlafzimmer. Das Bett war ungenutzt. „Semir?“ rief er erneut. Wieder keine Antwort. Er fand keine Spur von Semir. Tom nahm das Handy und rief die Chefin an. „Semir ist nicht zu Hause. Sein Auto ist da aber Semir nicht.“ „Irgend ein Hinweis wo er sein könnte?“ „Nein nichts. Er scheint die ganze Nacht nicht im Bett gewesen zu sein. Es ist unbenutzt.“ „Dann kann es nur heißen dass er entführt wurde.“ „Von wem denn? Wir haben doch derzeit nur den Fall mit dieser Maja.“ „Rotlicht-Milleau. Dann habt ihr wohl mal wieder in ein Wespennest gestochen. Ich schicke sofort die Spurensicherung zu Semirs Wohnung. Bleiben Sie dort bis die eintreffen.“ „Alles klar.“ Tom legte auf. Er hatte sein Handy nicht einmal eingesteckt als es erneut klingelte. Er sah auf das Display. Es war Semirs Nummer. „Ja, Semir? Wo steckst du denn?“ „Hör mir genau zu, Kranich. Wir haben Gerkhan.“ „Wer ist wir?“ fragte Tom. „Halt dein Maul und hör mir zu. Du bearbeitest doch diesen Fall der Maja. Geh doch einfach davon aus, dass es ein Unfall war und leg den Fall zu den Akten. Wenn nicht, dann ist Gerkhan dran.“ Tom hielt es noch für einen Trick. „Ich will mit Semir sprechen.“ forderte er deshalb. „Tja, Kranich. Geht leider nicht. Er bekommt keinen Ton raus.“ lachte die Stimme. „Dann einen anderen Beweis, dass Sie ihn haben.“ „Ich spreche von seinem Handy aus mit dir.“ „Das können Sie irgendwo gefunden haben.“ „Sicher aber ist nicht so.“ „Wer sind Sie? … Hallo? …“ Tom merkte dass die Verbindung beendet war. Tom wählte die Chefin erneut an. „Sie haben Recht. Semir ist gekidnappt worden. Es geht um den Fall May Jac Pnom. Der Entführer hat sich eben bei mir gemeldet. Er verlangt von mir dass ich den Tod als Unfall abtue. Er wird Semir freilassen, sobald ich dem zugestimmt habe.“ „Okay, kommen Sie sofort ins Büro.“ Tom fuhr direkt zur PAST.

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  • Im Keller vom Gelben Engel: Semir wurde wach. Er war irritiert. Wo war er? Er stand auf und sah sich um. Der Kellerraum war mit einem Bett eingerichtet. Ein Tisch und ein Stuhl. In der Ecke war sogar eine Toilette. Er ging zur Tür und versuchte einen Ton herauszubekommen. Doch es kam nichts raus. Er fühlte sich schwindelig. Nachdem er an der Tür geklopft hatte hörte er Schritte kommen. Ein Schlüssel drehte sich im Schloss. Die Tür ging auf und es trat ein Mann ein. „Na auch schon wach?“ Semir sah ihn an. Er versuchte zu sprechen, doch es kam kein Ton. Der Mann lachte. „Schon schwierig ohne Stimme zu sprechen, was. Aber dein Partner glaubt nicht, dass wir dich haben, also solltest du dir was einfallen lassen, wie wir es ihm beweisen können. Am besten mit etwas , dass dein Partner kennt. Trägst du eine Kette? Oder eine Uhr?“ Semir nickte. Er zeigte seine Kette und nahm sie ab. Der Mann nahm sie und verließ den Raum. Semir sah ihm nach. Eine Stunde später trat ein weiterer Mann ein und trug ein Tablett mit Brot und Kaffee. „Frühstück“ sagte er nur und ging wieder raus. Semir setzte sich an den Tisch und aß. Wo war er hier? Wie kam er hier her? Er versuchte sich an den Vorabend zu erinnern. Das einzige was er wusste war, dass er vor seiner Tür abgefangen wurde. Aber wo war er hier. Nachdem er gegessen hatte legte er sich hin. Ihm war heiß. Er fühlte sich elendig und merke dass er Fieber hatte.

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  • NACHSCHUB :D


    PAST: Tom war mit der Chefin im Büro als Hotte mit einem Brief rein kam. „Tom der ist eben per Kurier abgegeben worden.“ sagte er und übergab den Brief. Tom öffnete ihn und entnahm eine Kette. Er sah sie sich an. „Das ist die Kette von Semir.“ sagte er tonlos. Anna sah ihn an. „Ist das sicher?“ Tom nickte. „Ich habe sie ihm geschenkt. Die erkenne ich immer.“ „Dann hat man ihn also tatsächlich in der Gewalt. Hoffe nur, dass es ihm besser geht. Wenn er jetzt noch Fieber bekommt und dann in einem Kellerloch liegt. Ich mag gar nicht weiterdenken.“ sagte Anna. „Die telefonieren über sein Handy. Wir müssen es orten.“ sagte Tom und Anna nickte. Sie gab die Anweisung an Petra weiter. „Wir müssen auch Andrea benachrichtigen.“ Tom sah sie an. „Können wir damit nicht noch etwas warten? Ich meine …“ Anna sah ihn an. „Sie hat ein Recht darauf zu erfahren, das ihr Mann in Gefahr ist.“ „Ja, schon aber warten wir doch noch zwei Tage. Bis dahin wissen wir sicher mehr.“ „Also gut“, nickte Anna, „ich warte noch 48 Stunden. Wenn wir dann keinen Hinweis haben, muss ich Andrea anrufen und ihr alles sagen. Dann machen Sie sich an die Arbeit Tom.“ Tom stand auf und ging raus. „Petra ich fahr zu diesem Axel Graf und knöpfe ihn mir vor.“ Petra nickte. Tom fuhr zum „Gelben Engel“. Vor der Tür wurde er aufgehalten, doch als er seinen Ausweis zeigte ließ man ihn passieren. Axel saß an der Theke. Tom stellte sich zu ihm und zeigte seinen Ausweis. „Die Autobahnpolizei? Was ist denn los. Bin ich zu schnell gefahren, oder ist eine meiner Mädchen zu schnell gekommen?“ Er lachte über seinen Witz. Tom sah ihn an. „Ich wollte Ihnen den Tod eines Ihrer Mädchen mitteilen. Maja.“ Axel sah ihn an. „Maja? Sie ist tot?“ Tom sah in die Augen. „Sie wissen es doch sicher schon.“ „Nein, Herr Kommissar. Sie haben mir diese Nachricht doch eben erst gebracht. Mein Gott. Wissen Sie schon wie und warum?“ Tom nickte. „Ein Unfall. Sie ist wohl im Wald gewesen und dann den Abhang runter gestürzt. Das Genick ist gebrochen. Keine Chance. Es tut mir leid.“ Axel nickte zufrieden. Tom sah dass er sehr zufrieden war. „Dann danke ich für Ihre Teilnahme. War es das? Oder ist noch was?“ Tom schüttelte den Kopf und ging.

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  • Gelber Engel: Die Tür zu Semirs Gefängnis öffnete sich. Er lag auf dem Bett und hatte die Augen geschlossen. Er wurde kurz wach und sah zwei Mädchen vor sich stehen. „Mensch Semir? Was machst du denn hier?“ Semir sah sie an. „Er hat Fieber, Laura. Sehr hohes Fieber. Gott wieso halten sie ihn hier fest?“ Ein Mann trat in den Raum. „Und was ist? Seid ihr schon fertig?“ Lisa drehte sich um. „Der Mann ist ja fast im Koma. Er hat hohes Fieber.“ Rocky, der Mann zuckte mit den Schultern. „Egal. Er kann morgen gehen. Seine Kollegen verhalten sich still. Okay. Du Laura kümmerst dich um ihn. Lisa du gehst auf den Strich zurück. Los beweg dich.“ Laura stand auf und ging. Sie wusste dass ihre Schwester verliebt in Semir war und ihm lieber helfen wollte, und sie wusste das Rocky die beiden nicht auseinander halten konnte. Lisa sah ihn an. „Ich brauche einen Lappen und kaltes Wasser.“ Rocky nickte. „Hol es aus der Küche.“ Lisa holte es und legte Semir den kalten Lappen auf die Stirn. Hoffentlich verrät Semir nicht, das sie nicht Laura war. Sie wusste ja nicht, das Semir derzeit gar nichts raus bekam. Aber sie wusste das Laura Tom anrufen wird und ihm sagen wird wo Semir war. „Hol Wasser für ihn. Er muss trinken.“ befahl sie Rocky, der es auch tat. Semir bewegte sich und sah sie an. „Scht. Sag nichts hörst du.“ Semir nickte. Lisa legte ihm die Hand auf die Stirn. „Mann du glühst ja richtig.“ Rocky kam zurück und stellte zwei Flaschen Wasser auf den Boden. Lisa sah ihn an. „Okay, du kannst gehen. Ich werde mich um ihn kümmern.“ Rocky grunzte und verließ den Raum. Er schloss wieder ab. „Semir, was tust du denn hier?“ fragte Lisa. Semir versuchte etwas zu sagen, doch wie schon zuvor kam nichts heraus. „Keine Angst. Laura wird Tom benachrichtigen, wo du bist. Er holt dich hier raus. Komm trink was.“ Semir spürte die Flasche am Mund und trank gierig.


    PAST: Tom saß in seinem Büro als das Handy klingelte. „Tom, ich bin es Laura. Sag mal suchst du Semir?“ „Ja, Weißt du wo er ist?“ „Ja Komm zu mir. Ich bin auf dem Strich. Hol mich ab und ich erzähle dir alles.“ „Bin gleich bei dir.“ Tom rannte zur Chefin. „Ich erfahre gleich wo Semir steckt. Halten Sie das SEK bereit.“ Anna sah ihn erstaunt an und nickte. Sie hatte aufgehört Fragen zu stellen. Wenn Tom sagte er braucht das SEK dann war es so. Sie telefonierte während Tom die PAST verließ. Er fuhr direkt zum Straßenstrich. Laura stand dort und wartete auf ihn. Als er vor ihr hielt stieg sie ein. „Fahr los.“ Tom gab Gas. „Wo ist Semir?“ fragte er. „Er ist im Keller vom Gelben Engel. Ihm geht es gar nicht gut. Er hat hohes Fieber. Lisa kümmert sich um ihn.“ Tom nickte. „Dann steckt dieser Graf dahinter. Wenn er raus bekommt, das du und Lisa mir helfen, ihn zu holen, dann seid ihr die nächsten.“ Laura nickte. „Ja aber der Typ der Semir bewacht ist geistig wohl was zurück geblieben. Der hat nicht mal gemerkt, dass Lisa bei ihm ist und nicht ich, wie er es wollte. Hoffe nur das Semir es nicht verrät.“ Tom sah sie an. „Das kann er im Augenblick gar nicht. Er hat sich nen Virus eingefangen und bekommt keinen Ton raus.“ Laura sah ihn an. „Deshalb war er beim letzten Mal so ruhig.“ Tom nickte. Er griff zum Funkgerät und orderte das SEK zum Gelben Engel. „Wenn wir euren Chef hochnehmen, dann seid ihr Arbeitslos.“ meinte er zu Laura. Sie nickte. „Lisa und ich wollten eh aussteigen.“ sagte sie und sah ihn an. „Du sagtest, dass du und Semir uns dabei helfen könnt.“ Tom nickte. „Ja das meinten wir auch so. Aber erst einmal muss ich Semir da raus holen.“ Laura sah ihn an. „Du gefällst mir Tom Kranich.“ lachte sie leise.

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  • Gelber Engel: Semir schlief. Lisa umsorgte ihn fürsorglich. Sie gab ihm zu trinken und kühlte seine heiße Stirn. Die Tür ging auf und Axel kam herein. Sie erschrak. „Laura, schön dass du dich um den Bullen so fürsorglich kümmerst. Er bekommt es zwar nicht mit, aber was soll’s, was?“ Lisa sah ihn an. „Was hast du denn mit ihm vor?“ Axel zuckte mit den Schultern. „Er wird morgen freigelassen. Seine Kollegen werden sich dann um ihn kümmern. Du hast noch anderes zu tun. Deine Schwester ist auch am Arbeiten. Also ab geht es.“ Lisa sah ihn an und nickte. Sie erhob sich und verließ den Raum. Axel sah auf Semir. „Du hast morgen sicher keine Probleme mehr“, lachte er leise und dann ging er auch. Semir wurde wach. Er fühlte sich schon etwas besser. Er bemerkte, dass er allein war. Er versuchte aufzustehen und richtete sich auf. Doch ihm wurde schwindelig. Er nahm die Wasserflasche, trank und dann sank er wieder zurück. Schnell fielen ihm die Augen wieder zu.


    Tom stand vor dem Gelben Engel und wartete darauf dass das SEK kam. Dann sah er Anna kommen. Er rannte zu ihr und stellte Laura vor. Anna reichte ihr die Hand. Laura sah zum Nachtclub und sah ihre Schwester rauskommen. Sie winkte kurz und Lisa kam ebenfalls zu ihr. Tom sah sie und rannte zu ihr. „Wie geht es Semir?“ fragte er. Lisa sah ihn an. „Er hat sehr hohes Fieber. Ihm geht es gar nicht gut. Reden kann er auch nicht. Aber sonst ist alles okay.“ Tom nickte. „Wo ist er genau?“ „Er ist im dritten Keller eingesperrt. Dort ist eine schwere Eisentür. Der Raum wird eigentlich nur zum Einreiten genutzt. Also um Mädchen…“ Tom nickte. „Ich weiß was damit gemeint ist.“ Anna sah ihn an. „Wir haben eben einen Anruf von der Sitte bekommen. Sie haben einen Frank Naubrück festgenommen. Er scheint mit diesem Axel Graf ein Abkommen getroffen und dickes Geld verdient zu haben.“ Tom sah sie an. „Naubrück? Das ist der Typ mit dem ich gesprochen habe. Deshalb haben die Semir geholt. Er wusste, dass ich hinter dem Mörder her bin. Dann ist Axel Graf auch der Mörder von dem Kollegen der Sitte.“ Anna nickte. „Okay, nun wird erst einmal Semir rausgeholt.“ Sie gab dem Einsatzleiter des SEKs den Befehl zum Zugriff. Zehn Mann stürmten das Gebäude. Axel Graf und seine Männer waren so überrascht, dass es keine Gegenwehr gab. Laura und Lisa rannten in den Keller und Tom hinterher. Lisa zeigte auf die Tür hinter der Semir steckte. Tom öffnete die Tür und sah seinen Partner auf dem Bett liegen. Er ging zu ihm und fasste ihn an. „Hey, Semir?“ Semir sah ihn mit fiebrigen Augen an. „Wir brauchen sofort einen Arzt. Er glüht vor Fieber“ sagte er zu Anna, die gerade den Raum betrat. Sie nickte und lief noch einmal raus. Nur kurz danach hatte sie den Arzt dabei. Er untersuchte Semir und gab ihm eine Spritze. „Wir bringen ihn ins Krankenhaus.“ sagte dieser danach und ließ Semir abtransportieren.

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  • HIer ist der REST


    Tom sah wie der Krankenwagen mit Semir abfuhr. Anna legte ihm die Hand auf die Schulter. „Der Arzt sagt dass der Virus ihn wohl voll im Griff hat. Aber er ist nicht verletzt. Anscheinend ist es wirklich nur das Virus. Gott sei dank. Na los fahren Sie hinterher.“ Tom lief zu seinem Wagen. Lisa und Laura kamen zu Tom. „Dürfen wir mit?“ fragte Lisa. Tom sah sie an. „Lisa, Semir ist verheiratet. Er brauch außerdem Ruhe.“ „Bitte. Lass und mitfahren.“ bettelte auch Laura. Tom gab nach. Die Mädchen stiegen ein und fuhren ins Krankenhaus. Auf dem Flur hielt ihn der Arzt auf. „Wo wollen Sie denn hin, Herr Kranich?“ fragte er. „Zu meinem Kollegen.“ „Das geht nicht. Herr Gerkhan schläft. Er braucht Ruhe.“ Tom nickte. „Wie geht es ihm denn?“ „Nun er hat fast vierzig Fieber. So wie es aussieht hat ihn der Virus im Griff. Dazu kamen jetzt auch noch die Nacht oder die Nächte in dem feuchten Kellerraum. Das war nicht gerade hilfreich. Außerdem hat er nur sehr wenig zu trinken bekommen. Kommen Sie morgen wieder.“ Tom nickte erneut. Er sah zu den Mädchen und fuhr dann mit ihnen nach Hause. „Wo wollt ihr denn jetzt hin?“ fragte er Lisa und Laura. Die Mädchen zuckten mit der Schulter. „Gut ich bringe euch erst einmal bei mir unter. Morgen sehen wir dann weiter.“ Lisa sah Laura an. „Du traust dich mit uns in einer Wohnung? Sehr mutig Tom. Wirklich sehr mutig.“ lachte Laura.


    Marienkrankenhaus: Semir wurde wach. Irritiert sah er sich um. Weiße Wände. Er lag in einem ordentlichen Bett. Die Tür ging auf und eine Krankenschwester kam herein. „Guten Morgen, Herr Gerkhan. Wie fühlen sie sich?“ Semir sah sie an und versuchte zu sprechen, doch da tat sich immer noch nichts. „Wir messen Ihre Temperatur. Aber das Fieber scheint schon gesunken zu sein. Ihre Stimme wird auch zurückkommen. Lassen Sie sich aber Zeit.“ Semir nickte. Er bekam Frühstück. Danach schlief er wieder ein. Der Arzt kam zu ihm. „Herr Gerkhan?“ sagte der Arzt leise zu ihm und fasste ihn an die Schulter. Semir schlug die Augen auf. „Wie geht es Ihnen?“ Semir nickte nur. „Schon gut. Die Stimme kommt auch bald zurück. Ihre Temperatur haben wir im Griff. Sie brauchen nur Ruhe. Und versuchen Sie gar nicht zu sprechen. Das klappt noch nicht.“ Es klopfte an der Tür. Tom steckte seinen Kopf durch. „Hey. Alles klar?“ Semir nickte. Er winkte Tom ran und Tom setzte sich. „Und alles fit?“ Semir schüttelte den Kopf. Er versuchte erneut zu sprechen. „Tja. Das kannst du wohl vergessen. Keine Angst es komm schon wieder.“ Semir reichte ihm die Hand und drückte sie. Er formte das Wort „Danke“. Tom nickte. „Schon gut. Bedanken solltest du dich nicht bei mir. Werde schnell gesund mir ist langweilig. Außerdem habe ich da zwei Mädchen bei mir, Laura und Lisa. Sie wollen aussteigen und brauchen unsere Hilfe.“ Semir nickte.


    Nur zwei Tage später konnte er endlich wieder reden. Tom saß in der Wartehalle und holte ihn ab. „Sag mal wie hast du mich eigentlich gefunden?“ fragte Semir. Tom sah ihn an. „Lisa und Laura. Sie waren bei dir und haben dich ein wenig gepflegt. Graf wollte es so. Eine sollte dann wieder gehen und hat mich direkt benachrichtigt. Tja, und du kennst mich doch. Ich lasse keinen hängen. Übrigens Axel Graf hat den Angriff auf Maja in Auftrag gegeben, sie sollte aber nicht sterben. Das war tatsächlich ein Unfall. Er hat auch den Mord an den Kollegen zugegeben. Dieser Naubrück ist ebenfalls in Haft. Er hat sich von Graf kaufen lassen. Er hat ein doppeltes Spiel getrieben und Graf vor jeder Razzia und vor jeder Kontrolle der Sitte gewarnt und sich gut bezahlen lassen.“ Semir sah ihn an. „Aber was wollte er von mir?“ „Nun mit dir wollte er dafür sorgen, dass ich nichts gegen ihn oder Graf unternehme. Er wollte dass ich den Mord an Maja als Unfall zu den Akten lege. Dafür wärest du wieder frei gekommen und alles wäre gut.“ „Lisa und Laura haben mich gepflegt? Wann denn?“ „Nach dem ich Graf gesagt habe, das Maja einen Unfall hatte und dabei gestorben ist, hat ein gewisser Rocky die beide geholt. Lisa hat sich um dich gekümmert und Laura hat mich benachrichtigt. Der Rest war Sache des SEKs“ Semir nickte. „Den beiden verdanke ich dann, dass ich wieder frei bin.“ „Du kannst dich bald bei den beiden bedanken. Die wollen aussteigen und ein geordnetes Leben anfangen. Dafür brauchen sie unsere Hilfe.“ „Und schon eine Idee?“ Tom sah ihn an. „Ich? Wieso ich. Ich dachte du hättest eine Idee.“ „Ich nee, keinen Schimmer. Was können die beiden denn?“ „Das musst du sie schon selbst fragen. Sie warten auf dich, bei mir in der Wohnung.“ „Bei dir? Beide? Tom Kranich du bist unverbesserlich.“ lachte Semir. „Weißt du was das schönste in den letzten Tagen war?“ fragte ihn Tom. Semir schüttelte den Kopf. „Die Zeit als du nicht sprechen konntest. Endlich mal keine dummen Kommentare.“ Semir sah ihn an und anschließend mussten beide lachen.


    Ende

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D