Hassliebe

  • Für alle Tom Kranich Fans hier eine Story mit dem hübschen Kommissaren....Aber diesmal bitte mehr Feeds....



    Ein schöner Herbsttag kündigte sich über Köln an. Die Sonne schien und es war immer noch fast 20 Grad war. Am Rheinufer saßen zwei Männer die auf das Wasser sahen. „Weißt du, Semir…ich kenne dein Problem. Ich weiß was es ist. Du bist einfach nicht in der Lage einer Frau…insbesondere deiner Frau Recht zu geben. Deshalb eskaliert ein Streit bei euch auch immer so extrem. Ich meine…wenn Andrea sagt das Auto ist blau…dann ist es blau auch wenn es grün ist. Gib doch einfach mal zu, dass sie im Recht ist und schon ist eure Ehewelt besser…“ erklärte Tom lachend. Semir sah ihn empört an. „Nein…warum denn? Ich meine auch ich kann Recht haben…ich bin schließlich…“ maulte er und warf einen Stein ins Wasser. „Nein! Nicht bei Andrea. Das ist nämlich eine Ausnahme. Andrea ist eine Göttin…genauer gesagt….sie ist deine Göttin. Und wenn sie sagt…sei hat Recht, dann hat sie auch Recht selbst dann wenn sie nicht Recht hat….“ Kam grinsend von Tom. Er kannte das Theater zwischen den Beiden sehr genau. Es war wie Feuer und Eis, was aufeinander trifft. Semir sah ihn skeptisch an. „Ach…und du meinst damit ist es dann erledigt? Bin ich ihr Sklave oder was?“ wollte er fauchend wissen. Tom lachte leise. „Ich denke wir sind wirklich nur die Sklaven der Frauen. Aber sieh es doch mal positiv. Was würden die Frauen ohne uns machen? Es gäbe keine Kinder….die Frauen hätten keinen Spaß… Aber mal was Anderes…was war eigentlich der Auslöser für euren Krach gewesen?“ wollte Tom wissen.


    Semir sah ihn traurig an. Tom wusste genau, dass er, Semir, sehr unter dem Krach litt. Besonders weil er nicht nur mit Andrea verheiratet war, sondern weil Andrea auch noch auf der Arbeit als Sekretärin der Chefin ihm ständig über den Weg läuft. „Nur…weil ich nicht mit zu ihren Eltern fahren will. Die haben den sechzigsten Hochzeitstag und das wird ganz groß in der Familie gefeiert. Ich hasse solche Familientage. Die betüddeln sich und haben sich alle lieb. Wenn sei dann wieder auseinander gehen, dann wird wieder über die Anderen hergezogen. Das ist falsche Freundlichkeit…und das hasse ich wie die Pest.“ erklärte Semir leise. „Ohhh…lass mich raten. Du hast es ihr genauso gesagt…“ vermutete Tom. Semir nickte. „Na super…Semir …Semir….Semir… das geht nicht. Du musst lernen dass es manchmal besser ist die Worte so zu wählen, dass du niemanden damit verletzt. Diplomatie ist hier angesagt. Das musst du lernen, oder es geht immer so böse aus. Das ist wie …wie…..“ suchte Tom nach einem Beispiel. Aber ihm fiel keiner ein. Er lachte leise. Denn genau diese direkte Art von Semir gefiel ihm. Er liebte die Wahrheit die immer trocken über Semirs Lippen kam. „Früher war es soooo einfach. Die Frau hat getan was der Mann sagt. Das war Gesetz…. Und heute….es ist nicht richtig, wenn eine Frau das Sagen hat. Wenn sie sich in Sachen einmischt, die ein Mann lösen muss…“ kam von Semir nachdenklich. Tom lachte auf. „Das sag bitte nicht zu laut. Sonst hast du nicht nur Andrea am Hals…“ prustete er heraus. Erschrocken sah Semir sich um. „Hat doch keiner gehört…“ murmelte er und stand stöhnend auf. „Na komm… wir müssen zur PAST.“ Gab er von sich und stieg in den BMW. Tom folgte ihm kopfschüttelnd. Wenn er gewusst hätte, was bzw. wem er in der PAST über den Weg laufen würde, hätte er sicher alles getan Semir am Rhein zu halten.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • „Das ist sehr nett, dass Sie uns unterstützten wollen. Und Sie kennen Herrn Kranich aus der Polizeischule?“ fragte Anna erstaunt. „Ja….. wir waren ein Herz und eine Seele. Leider sind die Wege nach der Ausbildung auseinander gegangen. Ich bin beim LKA gelandet und er bei der Autobahnpolizei. Nun ja.. da hab ich wohl dann den besseren Aufstieg gemacht…“ kam triumphierend von der Besucherin. Sofort sah Anna Engelhard sie strafend an. „Frau Windhölzer… ich denke es ist ziemlich egal in welchem Bereich oder welchem Revier man zugeteilt ist. Und mir ist natürlich auch bekannt, dass die Autobahnpolizei nicht gerade den besten Ruf hat, aber wir machen unseren Job und Herr Kranich ist ein äußerst korrekter Polizist“ erwiderte sie etwas wütend. „Ohhh…bitte verstehen Sie mich jetzt nicht falsch, Frau Engelhardt. Ich sehe das genau wie Sie… aber Sie wissen nicht, was Herr Kranich mir versprochen hatte, als wir in der Schule waren…“ lächelte die hübsche dunkelhaarige Frau. „Nun das sollte Nebensache sein. Wir müssen vor allem die Bande stoppen die sich mit Drogen und Mädchen bereichern. Wir haben drei Mädchen tot aufgefunden. Keine von ihnen war über achtzehn und das sind drei gute Gründe aktiv zu werden. Sie kennen sich in der Branche aus, wie mir Ihr Vorgesetzter erzählt hat. Von daher denke ich sind Sie die richtige Verstärkung für Gerkhan und Kranich.“ Nickte Anna. „Ich hoffe auf gute Zusammenarbeit…“ hängte sie an. „Danke…. Das hoffe ich auch. Und an mir soll es garantiert nicht liegen. Ich kann mich der Situation anpassen. Wer wird denn in dem Fall die Befehlsgewalt haben?“ wollte Ann-Katrin Windhölzer wissen. Anna sah sie an. „Nun….Sie sind alle Hauptkommissare. Und eine wirkliche Führung denke ich, ist eh nur hinderlich. Sprechen Sie sich ab…“ empfahl Anna. „Erzählen Sie mir was über den Fall…“ bat Anna. „Nun…wir sind seit drei Jahren hinter Hans Taubner und seiner Bande her. Bisher hat er es immer wieder geschafft sich unserem Zugriff zu entziehen. Wir vermuten sogar, dass er Beziehungen zum LKA hat, was wenn wir berücksichtigen, dass Taubner immer über unsere Schritte informiert waren. Von daher haben wir uns überlegt, die Soko Taubner aufzulösen. Als wir dann erfuhren, dass die Autobahnpolizei einen ähnlichen Fall bearbeitet, haben wir nachdem die Toten identifiziert wurden herausgefunden, dass eines der Mädchen…diese Liran…Soynng für Taubner gearbeitet hat. Sie ist vermutlich eine Aussteigerin, die versucht hat andere Mädchen vor ihrem Schicksal…nämlich für Taubner anschaffen zu müssen zu bewahren. Sie ist aufgeflogen und wurde beseitigt.“ erklärte Ann-Katrin.


    Ann-Katrin lehnte sich zurück. „Das ist sicher eine Möglichkeit…aber die können Sie ja mit Tom und Semir besprechen. Nun gut…ah…da kommen die Beiden ja…“ lächelte Anna als sie die Beiden in die PAST kommen sah. Ann-Katrin antwortete nicht. Ihre Gedanken gingen zu Tom Kranich. Die Erinnerung an diesen außergewöhnlichen Mann. Er war etwas Besonderes. Nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch intelligent und dennoch gestand sie sich ein, schlauer als er zu sein. Doch genau das war leider eines der Gründe, die sie beide aneinander geraten lassen, wenn sie aufeinander trafen. Und das dürfte auch hier für das Wiedersehen eintreten. „Frau Windhölzer?“ wurde sie von Anna aus ihren Gedanken gerissen. „Ohhh…. Entschuldigen Sie…ich war gerade in Gedanken…“ kam von ihr. Anna lächelte. „ist kein Problem. Sagen Sie….Sie halten diesen Taubner also für den Kopf der Bande?“ wollte Anna wissen. „Der Kopf…nein…ganz sicher nicht. Taubner ist eher ein Befehlsempfänger. Ich vermute dass es Ralf Prinz ist. Er ist bisher nicht aufgefallen aber von einem Informanten habe ich erfahren, das Ralf Prinz zu 70 % an dem Umsatz diverser Bordelle von Taubner beteiligt ist.“ erklärte Ann-Katrin. „Das können Sie direkt mit Tom und Semir besprechen…“schlug Anna vor und wies Andrea an, die beiden Hauptkommissare zu ihr zu schicken.

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  • Andrea sah auf als Tom und Semir zu ihr kamen. „Na…hat dir Herr Gerkhan seine Sorgen gebeichtet?“ fragte Andrea höhnisch und sah Semir strafend an. „Ja….und nein…aber das ist eure Sache. Hat die Chefin Besuch?“ lenkte Tom sofort auf ein anderes Thema. „Ja…eine Kollegin vom LKA die euch in dem Fall der Drogen- und Menschenhändler unterstützen soll, weil sie sich in dem Bereich bestens auskennt…“ erklärte Andrea. „Ach echt? War sie selbst im Mileau unterwegs oder wieso kennt sie sich so gut aus?“ harkte Semir etwas bissig nach. „Oh…ich vergaß dass es für Herrn Gerkhan keine Frau gibt, die besser ist als er…verzeihe mir Meister… aber auch wenn du es nicht glaubst…es gibt tatsächlich Frauen die sich auch in einem Männerberuf etablieren können. Außerdem wärest du as Prostituierte sicher aufgefallen..“ fauchte Andrea ihn an. „Das hat doch gar nichts damit zu tun….“ Fluchte Semir. Tom zog ihn zur Bürotür. „Denk an das was ich gesagt habe….Die Frau hat immer Recht..“ raunte er ihm ins Ohr. „Aber bei so einer Frau geht das nicht!! Sie hat nicht Recht! Und das muss auch sie akzeptieren!“ widersprach Semir. Tom drängte ihn ins Büro. „hör mal…. Wenn du dich mit Andrea vertragen willst, dann solltest du wirklich von dieser Konfrontationslinie weg gehen.“ Schlug Tom vor. Semir sah ihn skeptisch an. „Wie machst du das denn bei Frauen? Haben sie bei dir immer Recht?“ wollte er wissen. Tom nickte. „Ja sicher…sich mit Frauen anzulegen ist für uns Männer sehr gefährlich. Gib ihnen Recht und sie tun was du willst. Lenk sie sanft in die Richtung wo du sie haben willst….du wirst sehen…es klappt...“ grinste Tom, der stolz auf seine Frauenkenntnis war. „Ja bei anderen Frauen klappt es vielleicht, aber bei Andrea….sie ist…“ suchte Semir nach der richtigen Bedeutung. „Bei dir und Andrea würde ich jetzt vorschlagen drei oder Vier Wochen Funkstille einzulegen. Sich begrüßen ist okay…aber jedes private Gespräch solltest du vermeiden.“ Schlug Tom vor. Semir sah ihn gequält an. „Wie soll das denn gehen? Wir sind verheiratet….wir leben zusammen….wir sehen uns hier und zuhause….“ stöhnte er. Die Tür ging auf und Andrea steckte den Kopf herein. „Tom….ihr sollt zur Chefin kommen…“ gab sie bekannt.


    „Das geht bestimmt um diese Braut die uns unterstützten soll. Ich vermute dass die Frau nichts weiß. So ist es doch immer… sie geben an mehr zu wissen, als wir… aber in Wirklichkeit…“ Tom stoppte mitten im Satz als er das Büro von Anna Engelhardt betrat und die Person ansah, die dort im Besucherstuhl saß. Sein eben noch so heroisch aussehendes Grinsen verschwand binnen Sekunden aus seinem Gesicht. Semir bemerkte dies und sah ihn etwas verwundert an. „Das wird schwerer als ich es eigentlich dachte…“ murmelte Tom kaum verständlich. „Was? Wieso?“ wollte Semir ebenfalls leise wissen. „Erkläre ich dir später…“ kam zurück. „Semir…Tom…das ist Hauptkommissarin Ann-Katrin Windhölzer. Sie wird Ihnen beiden in dem Fall Taubner helfen. Frau Windhölzer…Semir Gerkhan…und Tom Kranich…aber den kennen Sie ja bereits..“ stellte Anna ihren Besuch vor. „Freut mich Herr Gerkhan…Hallo Tom.. Ich freue mich dich wieder zu sehen.“ Begrüßte Ann-Katrin die beiden Männer. Semir griff die ihm Zugestreckte Hand und erwiderte die Begrüßung. „Ja…ganz meinerseits…“ meinte er nur. Sein Blick ging zu Tom. „Ähm….hallo Ann-Katrin. Sag mir bitte, dass du nicht vorhast lange zu bleiben…“ stöhnte Tom gekonnt und bekam von Anna sofort einen warnenden Blick zugeworfen. „Nur keine Sorge…. Wir schließen den Fall gemeinsam ab und dann bin ich wieder weg. Länger würde ich es mit dir eh nicht aushalten..“ kam etwas schnippisch von Ann-Katrin zurück. Semir sah von einem zum Anderen. Er hatte irgendwie das Gefühl, dass hier extreme Spannungen herrschten. „Danke…Sie können sich nun mit den Informationen austauschen. Frau Windhölzer…. Wenn Sie etwas benötigen, wenden Sie sich an Frau Schäfer. Sie wird Ihnen sicher helfen können.“ lächelte Anna und komplimentierte die Drei aus ihrem Büro.

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  • „Wenn ich gewusst hätte, dass die Chefin das Streichholz holt, dann hätte ich auf die Hilfe vom LKA verzichtet!“ fauchte Tom wütend als sie mit Ann-Katrin in ihrem Büro waren. „Oh…das sagt der Richtige….Herr Habicht…immer noch sauer wegen damals?“ lachte Ann-Katrin angriffslustig. „Ähm…ich störe nur ungern, aber was bitte ist zwischen Euch vorgefallen?“ wollte Semir wissen. Tom sah ihn kurz an und wandte sich wieder an Ann-Katrin. „Ich habe dir schon damals gesagt, dass du so niemals den Kommissarsrang erhältst. Nicht mit dieser Tour..“ fauchte Tom sie an. „Ich bin bereits Hauptkommissarin… genau wie du und dein Kollege hier…Also komm mir nicht mit diesen aufgewärmten Dings…“ gab sie zurück. Semir sah von einem zum Anderen und fühlte sich irgendwie verloren. „Wenn ihr euch ausgezickt habt, könnten wir vielleicht mal zum Fall kommen und anfangen zu arbeiten…“ meinte er leicht angesäuert. „Nein….das wird jetzt endlich mal klar gestellt. Solange wird die Arbeit warten müssen…“ erwiderte Tom. „Ja sicher….ganz genau…Lass die Verbrecher doch einfach abhauen! Herr Kranich will erst einmal diskutieren, wer Recht hat…wie damals in der Schule..“ stöhnte Ann-Katrin. Semir schüttelte den Kopf und verließ das Büro. Andrea schien mitbekommen zu haben was dort abging und sah ihn mitleidig an. „Die kennen sich was?“ fragte sie. „Ja scheint ganz so. Und da sind scheinbar auch noch ungeklärte Sachen die ausgesprochen werden müssen. Nur ich will in dem Fall weiter kommen. Hast du noch was herausgefunden?“ wollte er wissen Andrea nickte und zog eine Akte hervor. „Ja also dieser Taubner hat noch ein Apartment in der Düsseldorfer Innenstadt. Geißglockenweg 2. Dort gab es bereits mehrere Anzeigen wegen Ruhestörung. Einer der Anwohner will sogar Schreie gehört haben. Die Kollegen vor Ort konnten jedoch nichts entdecken und Taubner behauptete lediglich den Fernseher zu laut gehabt zu haben. Du…Semir….ich finde unsere Streiterei ist blöd. Wie wäre es, wenn wir uns wieder vertragen…sagen wir bei einem tollen Essen zu zweit…mit Kerzenlicht…“ wollte sie wissen. Semir grinste. „Gerne…das würde mir jetzt auch noch fehlen, wenn wir uns streiten wer nun Recht hat und wer nicht… Es reicht wenn die Beiden da drinnen sich in den Haaren haben. Außerdem hätte ich eh Recht behalten…“ grinste Semir und küsste sie auf die Wange. „Du hättest Recht gehabt? Na gut…der Klügere gibt nach…“ lächelte Andrea und zog ihn an sich.


    „Ann-Katrin…ich habe dir damals nicht den Laufpass gegeben. Du wolltest plötzlich nichts mehr von mir wissen. Du haust ab…ohne mir irgendeinen Grund zu nennen und von Armin erfahre ich dann, dass du einen neuen Freund hast. Meinst du dass mich das nicht getroffen hat?“ fauchte Tom sie an. „Ach…jetzt bin ich wieder Schuld ja…du warst es doch, der diese Nadine ins Bett bekommen hat. Hast du dich nicht vor Georg damit geprahlt? Verdammt wenn ich damals direkt auf ihn gehört hätte, dann hätte ich mich nie mit dir eingelassen. Das war der schlechteste Sex den ich je hatte!“ konterte Ann-Katrin. „Was? Das ist doch wohl…du bist ….du bist abgegangen wie eine Rakete…und nach schlecht klang dein Tom…Tom...auch nicht..“ belehrte Tom sie. Sie bemerkten nicht, das Semir wieder in den Raum kam und stritten einfach weiter. „So….Leute…wir müssen so langsam wieder was tun. Tom ich habe hier die Adresse von…“ versuchte Semir sich durchzusetzen. „Natürlich hast du….Nicht nur Georg hat es mir erzählt…auch Egon und der lügt ganz sicher nicht!“ schrie Ann-Katrin. „ich hatte nie etwas mit einer Nadine? Welche Nadine denn? Georg und Egon haben dich reingelegt. Die waren doch eifersüchtig…“ belehrte Tom sie weiter. Semir wurde völlig ignoriert. „Hallo?!? Würdet ihr mir mal zuhören?“ bat er erneut. Doch die Streithähne gingen nicht auf ihn ein. Semir zog die Schultern hoch und fuhr allein los.

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  • Während der Fahrt überlegte er Toms Vorschläge. Einer Frau gibst du am Besten immer Recht. Ein sehr guter Vorschlag, musste Semir eingestehen, aber scheinbar schien dies nicht für Tom selbst zu gelten. Semir fuhr zügig durch die Düsseldorfer Innenstadt. Dann stand er vor der Adresse und suchte das entsprechende Namensschild. Fehlanzeige. Es gab kein Schild mit dem Namen Taubner. Etwas verwundert sah Semir sich um. Dann entschloss er einfach irgendwo zu klingeln. Der Türsummer ertönte nur kurz darauf. Im ersten Stock stand ein Mann, lediglich mit T-Shirt und kurzer Hose bekleidet und sah ihn wütend an. „Was liegt an?“ wollte er wissen. „Gerkhan… Kripo Autobahn. Ich brauche Ihre Hilfe. Herr Taubner soll hier im Haus wohnen… können Sie mir sagen wo genau? Auf den Klingeln steht es leider nicht.“ Bat Semir und zeigte seinen Ausweis. „Ganz oben…. Die dritte Tür. Aber besser gehen sie dem Stöhnen nach. Ist nicht zu verfehlen…“ kam als Antwort und schon fiel die Tür wieder ins Schloss. „Danke….“ murmelte Semir und sah nach oben. Es waren mindestens acht Stockwerke. Er sah sich suchen nach dem Fahrstuhl um. Er fand ihn und sah enttäuscht auf das Schild. „Außer Betrieb“. „Na super…..Sport ist Mord…“ stöhnte er und fing an die Treppen zu erklimmen.


    „Du kannst ja Semir fragen. Der kennt sich nämlich aus und er kennt mich sehr gut. Wir sind seit über vier Jahren Partner und verlassen…nein…wir müssen uns aufeinander verlassen können…ja wohl.. Semir!! Sag ihr doch mal, was…!“ forderte Tom auf ohne sich umzusehen. Doch von Semir kam nichts. Tom drehte sich verwundert um. „Semir?“ rief er fragend. Sein Partner war nicht da. „Wo ist er denn?“ fragte er und sah Ann-Katrin an. „Ich weiß nicht… ist doch dein Partner…aber er ist sicher lebensmüde, wenn er dir vertraut..“ murmelte sie beleidigt. „Nein…derzeit ist es unser Partner…“ berichtigte Tom sie. „Na und?. Ich bin nur Aushilfe. Er hat gerade irgendwas von einer Wohnung gelabert, aber ich weiß nicht genau…hab mich ja mit dir gestritten..“ knurrte sie genervt. „Das sagst du mir erst jetzt? „Was soll das denn? Wir jagen hier einen Menschen- und Drogenhändler und du hörst nicht richtig zu?“ fauchte er wütend. Wieder ging der Streit los. Andrea trat ein. „Also…wenn ihr wissen wollte wo Semir ist….der ist zu der Zweitwohnung von Hans Taubner gefahren. Geißglockenweg 3 in Düsseldorf.“ Gab sie bekannt. „Wieso fährt der denn allein?“ empörte sich Tom. „Weil ihr mit Streiten beschäftigt wart und einfach nicht zuhört…“ meinte Andrea neckisch. „Wir haben diskutiert und nicht gestritten…“ verteidigte Tom sich sofort. „Ja sicher….die Diskussion ist aber sehr laut…“ nickte Andrea wissend. Ann-Katrin nahm die Autoschlüssel und sah ihn an. „Na los….wir müssen auch hin!“ befahl sie. „ich fahre…du darfst auf den Rücksitz…“ widersprach Tom, nahm ihr den Autoschlüssel weg und verschwand. „Ich fahre selbst!“ fauchte Ann-Katrin. Sie nahm ihren Autoschlüssel und verließ ebenfalls die PAST.

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  • Semir stieg die letzten vier Etagen hoch und stand endlich etwas außer Atem vor der Tür von Taubner. Auch hier stand kein Name, aber der Mann im Erdgeschoss hatte er ja genau beschrieben wo dieser Typ wohnte. Semir horchte kurz an der Tür. Es waren Geräusche zu hören, also war auch jemand zuhause. Er überlegte kurz, ob er klingeln sollte. Eigentlich war es ziemlich riskant, denn er wusste nicht, wie viele Gegner ihn hier erwarteten. Doch andererseits….kam er sicher weiter wenn er auf unschuldig tat. Er steckte seine Waffe ein und drückte den Klingelknopf. Wieder horchte er. Die Geräusche waren verstummt. Erneut drückte er den Knopf. Nichts….alles ruhig. Also gut…dann eben doch offiziell…dachte er. „Hallo….öffnen Sie bitte! Ich habe gehört, dass Sie da sind! Hier ist die Polizei!!“ rief er durch die Tür. Dann hörte er tippelnde Schritte die auf die Tür zukamen. Nur langsam öffnete sich die Tür. Eine junge Frau sah ihn ängstlich an. „hallo…“ lächelte er freundlich. „Sie sind von der Polizei?“ fragte sie erstaunt. „Gerkhan…Kripo Autobahn… Wer sind Sie?“ wollte Semir wissen und zeigte ihr den Ausweis. „Ich bin Laura….Laura Frei….ich….wohne hier zurzeit…“ erklärte sie leise. Semir bemerkte dass sie Angst hatte. „Nach meinen Informationen soll hier ein Herr Taubner wohnen…“ erklärte er. Laura Frei sah ihn an. „Ja…das stimmt auch….er ist mein Onkel…und….“ Sie sah in Richtung Wohnung und genau das machte Semir stutzig. Sie schien nicht allein. Wurde die Frau bedroht? „Ist alles in Ordnung?“ fragte er. „Ja…sicher….ist nur ein Irrtum….ich….ich dachte…das das Telefon…“ stammelte sie. „Dann entschuldigen Sie bitte die Störung…“ meinte er nur und tat als würde er gehen. Doch bevor die Tür sich geschlossen hatte trat er mit voller Wucht dagegen. Ein Schrei ertönte. Laura rannte aus der Wohnung während Semir seine Waffe zog und sich geistesgegenwärtig fallen lies.


    Mike, der hinter der Tür stand und Laura instruierte, was sie zu sagen hatte stöhnte auf, als der Türgriff genau in seine Magengrube landete. Er fluchte verhalten und sah auch schon den Mann mit der Waffen in der Hand in die Wohnung fallen. Sofort ging er in den Angriff über und warft sich auf dem Mann, bevor dieser sich aufrappeln konnte. Er nagelte ihn fest. Doch wenn er dachte dass dies einfach war, wurde er eines besseren belehrt, denn der Polizist zog alle Register und konnte sich befreien. Schneller als Mike dachte war der Mann auf den Beinen und ging nun seinerseits auf Mike los. Dieser versuchet ihn mit Faustschlägen abzuwehren. Mit einem Glückstreffer konnte er den Polizisten entwaffnen. Ein weiterer Schlagabtausch folgte. Mike holte aus und traf den Mann in die Rippengegend, während dieser versuchte sich mit einem Tritt in die Genitalien zu befreien. Mike spürte genau, dass er hier mit Fairness nicht weit kam. ER schlug auf den Mann ein, dass dieser gar nicht wusste wie ihm geschah. Ein Schlag von Mike traf den Polizisten an der Schläfe und der Polizist taumelte benommen an die Wand. Er lehnte sich an und genau hier sah Mike seine Chance. Blitzschnell griff er die Waffen des Polizisten vom Boden und schlug ihm diese auf den Kopf. Mit einem leisen Stöhnen ging der Mann zu Boden und blieb reglos liegen. Die Waffe ließ er achtlos neben dem bewusstlosen Polizisten fallen und drehte sich suchend nach Laura um. „Los! Raus hier!!“ fauchte er sie an, als er sie entdeckt hatte. „Ist er…ich meine…ist er…tot?“ fragte sie ängstlich. Mike sah sie an. „und wenn…? es ist mir egal! Los! Raus jetzt!“ Wütend packte er sie fest am Oberarm und verließ das Haus mit ihr. An der Tür kam ein weiteres Pärchen an. Mike sah dass Beide bewaffnet waren und tat auf unschuldigen Bürger. Er zog Laura an sich heran um es aussehen zu lassen, als seien sie ein Liebenspaar. Mit gemächlichen Schritten gingen sie die Straße entlang.

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  • Tom und Ann-Katrin erreichten das Haus. Sie hielten direkt hinter Semirs BMW. Tom stieg aus und ging zu Ann-Katrin. „Du stehst im Halteverbot!“ erklärte er und wies auf das Schild. „Polizeieinsatz….Paragraph 17/4…ich hoffe du kennst ihn noch..“ knurrte sie. Gemeinsam gingen sie zum Eingang aus dem gerade ein Pärchen kam. Doch auch die Beiden hatten das Problem, kein Klingelschild zu entdecken. Tom wollte zunächst nachfrage wo Taubner direkt wohnte. „Er wohnt unter dem Dach…8. Etage… die Wohnung ist bekannt.“ erklärte Ann-Katrin. „Ach …das wusstest du auch schon? Das ist ja eine ganz tolle Zusammenarbeit…wirklich toll…“ fauchte Tom direkt wieder los. Sie stiegen die Treppen nach oben, als sie den außer Betrieb genommenen Fahrstuhl sahen. Ann-Katrin war als erste oben. „Ich hab dir einen Vorsprung gelassen…kannst ja nicht immer verlieren..“ meinte Tom außer Atem. „Ja schon klar….Tom Kranich der Kavalier…“ lachte Ann-Katrin verächtlich. Dann entdeckte sie die offene Tür. „Da ist die Wohnung…“ meinte sie und zog ihre Waffe. Tom tat es ihr nach. „Verdammt…“ stieß er aus. Vorsichtig gingen sie auf die Wohnung zu. Ann-Katrin sprang hinein und rollte sich ab. „Verdamm! Herr Gerkhan…? Tom!!“ rief sie plötzlich. Tom rannte ebenfalls rein. Sein Partner lag ohne Bewusstsein am Boden. „SEMIR!!“ schrie er, ließ sich neben Semir nieder und drehte ihn vorsichtig auf den Rücken. „Hey…komm schon…“ sagte er und schlug ihm leicht ins Gesicht. Semir gab ein leises Stöhnen von sich. „Hey… alles okay?“ wollte Tom besorgt wissen. „Aua…“ stieß Semir aus. Langsam ging seine Hand zum Kopf. Als er sie zurückzog, war sie leicht blutig. „Bleib liegen…ich hole einen Arzt…“ meinte Tom noch als er sich aufrichtete. „Ich brauch keinen Arzt...Boah…wenn ich den Mistkerl kriege..“ stieß Semir wütend aus und kam langsam mit Hilfe von Ann-Katrin und Tom auf die Beine. Schwankend blieb er stehen. „Wieso hast du uns denn nicht gesagt, dass du hier hin fährst?“ tadelte Tom seinen Partner. „Hab ich doch…aber ihr wart mit Streiten beschäftigt…“ stöhnte Semir. Von Tom und Ann-Katrin gestützt ging es nach unten zum Auto.


    Mike und Laura fuhren direkt zu Taubner in die zweite Wohnung. Sie gaben Bericht und Taubner stieß einen wütenden Fluch aus. „Verdammt noch mal!! Das ist jetzt schon das zweite aufeinander treffen mit diesen Autobahnbullen. Die vermiesen mir das Geschäft. Prinz sieht das gar nicht gern. Er erwartet in drei Tagen eine große Lieferung von Frischfleisch und die funken garantiert dazwischen. Wir müssen uns was einfallen lassen…. Vorschläge?“ wollte er wissen und sah Mike an. „Wie wäre es, wenn wir den Spieß umdrehen?“ kam plötzlich eine Stimme aus dem Hintergrund. „Ralf….was machst du denn hier?“ stieß Taubner überrascht aus. „Ich habe bereits Informationen über den unliebsamen Besuch bekommen. Wer war der Bulle?“ wollte Prinz wissen. „Er hieß Gerkhan…und er … er kommt von der Kripo Autobahn..“ gab Laura leise von sich. „Okay… Hans…du wirst dafür sorgen, dass der Junge nichts mehr anstellen kann. Egal wie… stell ihn ruhig oder mach etwas damit er sich nicht mehr einmischt…“ forderte Ralf. Taubner nickte nur. „Dann lass ich ihn mal eine Warnung überbringen. Mike…ruf die Jungs zusammen und besuch unseren Freund doch mal..“ befahl Taubner. „Und ich werde herausfinden, mit wem unser Freund ins Bett geht und was er weiß.. Nimm ihn nicht zu hart ran… oder warte…. Nein…nimm ihn gar nicht ran… ich werde ihn mit ein paar Jungs besuchen und es selbst in die Hand nehmen. Du wirst sehen, Taubner…der Kerl wird kuschen…“ lachte Ralf Prinz. So schnell wie Prinz da war, war er auch wieder verschwunden .Taubner sah Laura an. „Was sitzt du hier rum? Sieh zu das die Kasse klingelt!“ schrie er sie an. Laura nickte und verschwand. Taubner lehnte sich zurück. Seit drei Wochen machten ihm die Autobahnbullen nun schon das Leben zur Hölle. Doch damit war sicher bald Schluss…, dachte er nur.

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  • Tom hatte große Bedenken Semir fahren zu lassen, doch dieser bestand darauf. „Was machen wir denn jetzt wenn du einen Unfall baust? Bist du sicher, dass du Fahrtüchtig bist?“ wollte er besorgt wissen. „Ja…geht schon….mir dröhnt nur der Schädel..“ gab Semir zu. „Ich kann dich auch fahren…und deinen Wagen lassen wir abholen...ist sicher besser..“ schlug Tom vor. Ann-Katrin lachte leise. „So besorgt kenne ich dich ja gar nicht…“ grinste sie. Sofort war Tom wieder auf 180. „Weil du mich nie so gesehen hast! Geht es nicht in deinen Kopf, dass er sich vielleicht schwerer verletzt hat, als es den Anschein hat? Hast du keinen Partner um den du dich kümmern musst?“ fauchte er sie an. „Hört auf!“ schrie Semir und hielt sich direkt den Kopf. Ann-Katrin und Tom sahen ihn erstaunt an. „Bitte…hort auf zu streiten… das hält ja kein Mensch aus..“ stöhnte Semir. „Ich fahre! Schluss der Debatte und ihr solltet anfangen zusammen zu arbeiten. Wir machen hier keinen Konkurrenzkampf…“ gab Semir wütend von sich. Tom nickte. „Ja…du hast vollkommen Recht… absolut…Semir…. Aber Ann-Katrin sieht das sicher ganz anders… sie ist ja immer unschuldig wenn zwei sich streiten…“ fauchte Ton und sah wieder zu seiner Exfreundin. „Ach jetzt bin ich es wieder? Wer hat denn damit angefangen? Wer meinte denn unbedingt auf eingeschnappt zu machen?“ gab sie zurück .Semir schüttelte nur den Kopf. „Darf ich?“ fragte er sauer und zog die Tür vom BMW zu. Dann startete er den Motor und fuhr einfach los. „Was hat er denn?“ wollte Ann-Katrin wissen und sah dem Wagen hinterher. „Keine Ahnung. Im Augenblick hat er etwas Stress mit seiner Frau… Andrea…die bei uns im Büro sitzt…. Die Beiden zanken sich bei jeder Kleinigkeit. Das ist nicht einfach mit ihm zusammen zu arbeiten, wenn die Beiden sich so anpfeifen. Der Junge kapiert einfach nicht, dass man einer Frau auch mal Recht geben muss.“ stöhnte Tom. Ann-Katrin lachte leise. „Da kenne ich noch einen…“gab sie zu verstehen. „Was soll das denn nun schon wieder heißen? Ich kann einer Frau Recht geben!! Jawohl!!“ Aber du hast kein Recht. Du hast nie Recht!“ behauptete er. „Lass uns fahren, bevor mir schlecht wird.“ Grinste Ann-Katrin und stieg in ihren Audi während Tom zu Mercedes ging. „Als ob ich keiner Frau Recht geben kann…“ knurrte er während er den Motor startete und in den fließenden Verkehr einfädelte.


    Semir kam in der PAST an und wurde sofort von Andrea in Behandlung genommen. „Tut es sehr weh?“ fragte sie besorgt. „Nein…spüre kaum noch was. Alles nur weil Tom sich mit Ann-Katrin streiten muss…“ stieß er aus und zuckte zusammen, als Andrea die Wunde abtupfte. „Och…mein Held…du bist ja sooooo tapfer..“ grinste Andrea leicht. Semir zuckte zusammen, als der Eisbeutel mit seiner Beule in Berührung kam. „Diesen Mistkerl schnappe ich mir, das schwör ich dir. Der hat unfair gekämpft..“ drohte Semir wütend. „Warum hast du denn nicht auf Tom und Ann-Katrin gewartet? Die sind doch kurz nach dir los..“ wollte Andrea wissen. „Weil die sich nur gezankt und mir nicht zugehört haben…“ meinte Semir nur. „Willst du ein Aspirin?“ harkte Andrea nach, die ihm ansah, dass er stärkere Schmerzen hatte, als er zugab. „Vielleicht besser zwei..“ grinste er. „Klar doch mein Held… Semir… wenn so etwas noch mal passiert…dann…dann könnte es beim nächsten Man ziemlich übel ausgehen. Wir sollten ein Machtwort sprechen. Die können sich doch am Feierabend streiten und nicht wenn ihr Dienst habt. Ihr müsst euch doch gegenseitig decken..“ gab Andrea zu bedenken. „Ja…ich weiß…daran denke ich auch die ganze Zeit nach. Aber die scheinen einiges noch nicht aufgearbeitet zu haben..“ murmelte Semir. Und schön hörte man die beiden Streithähne ins Büro kommen. „Ich hab doch gleich gesagt… dass ich mit dir nicht arbeiten kann. Du gehst mir dermaßen auf die Nerven…“ fauchte Tom wütend und wollte gerade in seine Büro gehen, als Semir sich ihm in den Weg stellte. Andrea tat das gleiche mit Ann-Katrin.

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  • „So…Schluss jetzt!“ befahl Semir. Tom sah ihn an. „Semir…mit dieser Frau gibt es nur Ärger…dein Erlebnis heute ist der klare Beweis dafür!“ erklärte Tom. „Nein…daran habt ihr Beide Schuld. Wenn ihr euch nicht gestritten hättet, dann wäre ich nicht allein gefahren und wir hätten einen der Typen von Taubner verhaften können…aber nein… ihr müsst euch ja streiten… Nimm dir ein Beispiel an mir und Andrea… wir haben uns nämlich vertraten, weil Andrea eingesehen hat, dass ich im Recht war. Du hast mir doch den Vorschlag gemacht, einer Frau Recht zu geben…also dann tu es!“ forderte Semir ihn auf. Tom sah ihn an. „Semir…diese Frau kann kein Recht haben. Sie …sie…. Der Fall ist viel zu schwer für sie..“ gab Tom zu. „Oh…jetzt weiß ich wo dein Problem liegt… Du liebst sie..“ lachte Semir plötzlich. „Was? Nein….das ist nicht wahr…!“ widersprach Tom sofort. Semir schüttelte den Kopf. „Tom…wir haben mit Ann-Katrin einen nicht ganz einfachen Fall zu lösen. Also rauft euch zusammen. Gib ihr Recht und gut ist…“ schlug Semir vor. „Nee…so einfach ist das nicht…“ kam von Tom wie von einem bockigem Kind. Er verschränkte die Arme vor der Brust. „Diese Frau ist ein Teufel… wie sollen wir uns auf sie verlassen können, wenn wir in Gefahr sind und sie anfängt zu diskutieren?“ gab Tom zu bedenken. „Das wird garantiert nicht vorkommen. Halt dich einfach zurück und provoziere sie nicht…so einfach ist es.“ meinte Semir nur. „Ich werde es versuchen. Nicht das du denkst, dass ich Schuld an der Streiterei habe…schließlich bin ich nicht verheiratet…“ meinte Tom nur bockig. Semir stöhnte auf. Hier war Hopfen und Malz verloren.


    Auch Andrea redete mit Engelszungen auf Ann-Katrin ein als sie in der Küche standen. „Frau…Windhölzer…ich…“ fing Andrea an. „Ann-Katrin…reicht...“ lächelte die nette Hauptkommissarin. „also gut…Ann-Katrin…ich würde gern wissen, wie Sie sich die Zusammenarbeit mit meinem Mann vorstellen?“ wollte Andrea wissen. „Ich komme doch blendend mit Ihrem Mann aus…“ lachte Ann-Katrin. „Ja…sicher…aber Sie und Tom….ich meine….man kann doch nicht ständig streiten und gleichzeitig die Partner schützen…“ warf Andrea nachdenklich ein. „Oh…ich verstehe…Sie sehen die kleinen Zwistigkeiten zwischen Tom und mir als Gefahr für Ihren Mann…“ lachte Ann-Katrin. Andrea nickte. „Stimmt…während Sie beide sich streiten gerät mein Mann vielleicht in einen Hinterhalt oder wird angeschossen… oder schlimmer noch…sogar getötet…“ ermahnte Andrea sie. „Es liegt nicht an mir…Frau Schäfer…das kann ich Ihnen sogar auf der Bibel beschwören… wenn ich es umschreibe ist es eher verletzter Männerstolz…und dagegen sind wir halt machtlos..“ erklärte Ann-Katrin. „Andrea….reicht…. Sie müssen versuchen, sich mit Tom zu arrangieren…sonst sehe ich für die Zusammenarbeit schwarz…“ gab Andrea zu bedenken. „Wissen Sie… Andrea…. damals auf dem Lehrgang…da war Tom der hübscheste Polizist den wir dort hatten und jeder war hinter ihm her. Das Problem….er wusste es genau und spielte mit den Gefühlen der Mädchen. Nach einigen Informationen hat er eine nach der Anderen vernascht… er selbst leugnet es natürlich. Aber viele der Mädchen die ich gefragt habe, haben es bestätigt. Nur mit mir wollte er angeblich was Festes anfangen….Ich hab mich drauf eingelassen und erfuhr nur drei Tage später, das er mit einer anderen im Bett war. Wie würden Sie da reagieren? Und dann…hört man jahrelang nichts mehr. ER hat sich nicht einmal verteidigt…“ erzählte Ann-Katrin. Andrea nickte. „Dennoch…versuchen Sie den Streit auf den Feierabend zu schieben…“ gab sie den guten Rat. „Ich werde es versuchen…“ versprach Ann-Katrin.

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  • Ann-Katrin ging ins Büro wo Tom und Semir heftig diskutierten. Sie sah die Beiden an. „Hey…also von mir aus, können wir uns jetzt mal über das unterhalten, weshalb ich eigentlich hier bin…“ meinte sie. Semir nickte. „Okay.. Sie fangen an. Was wissen Sie, was wir nicht wissen…“ fragte er. „Nun…Hans Taubner steht auf der Gehaltsliste von Ralf Prinz. Taubner ist mehr der Strohmann für Prinz und verrichtet die Geschäfte wo es darum geht ein Gesicht in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Prinz hält sich bedeckt. Nach unseren Informationen hat er einen großen Porno- und Drogenring aufgebaut, der sich nicht nur in Nordrhein-Westfalen bemerkbar macht. Auch in Niedersachsen sind bereits ein paar bekannte Bordelle von Prinz geschlossen. Wir haben insgesamt 103 Mädchen aus den Fängen von Prinz befreit…wir haben über 65 Kilo Kokain beschlagnahmt…“ zählte Ann-Katrin auf. „Whow….dann hat Prinz sicher eine ganz üble Laune...“ meinte Tom. „Ja…ganz sicher…. Er hat mir bereits mehrfach bedroht. Aber bisher ist keine Drohung in die Tat umgesetzt worden…“ meinte Ann-Katrin. „Wieso hat man dir dann den Fall nicht weg genommen?“ wollte Tom wissen. „Nun….weil ich am besten informiert bin. Und Prinz scheint mir das sehr übel zu nehmen, wenn ich nicht mehr ermittle. Außerdem bin ich seit zwei Jahren an diesem Fall dran… ich werde ihn mir nicht wegnehmen lassen…ganz sicher nicht…“ prophezeite Ann-Katrin. „Das heißt du bittest eigentlich mehr um unsere Hilfe als umgekehrt…“ grinste Tom triumphierend. Ann-Katrin sah ihn an. „Nein….ich versuche den Fall zu lösen. Nach meinen Informationen sollen in drei Tagen Drogen- und Mädchen an Prinz geliefert werden. Und zwar über die Autobahn…deshalb seid ihr dabei. Wie ich von Frau Engelhardt erfahren habe, habt ihr vor gut drei Wochen ebenfalls einen Transport von Prinz gestoppt und 18 Mädchen befreit oder?“ wollte Ann-Katrin wissen. „Ja stimmt… bei einer Kontrolle ist uns der Wagen aufgefallen, weil er überlastet war. Die Mädchen darauf waren jung… drei waren tot. Allerdings haben die Fahrer des Transports es vorgezogen sich selbst zu richten…“ erklärte Semir sachlich.


    Und während sich die drei Hauptkommissare zusammen rauften, wurde bei Taubner über den Weitergang des Transportes gesprochen. „Ich habe die Informationen. Der Kerl wohnt in der Kantstrasse 5 in Köln-Weiden. Er ist verheiratet. Seinen Dienst verrichtet er mit einem gewissen Tom Kranich…Escher Strasse 118, allein stehend…“ zählte Mike auf als er zu Taubner ins Büro kam. „Sehr schön….dann werden wir heute Abend mal der Familie Gerkhan einen Besuch abstatten. Nimm…Alfred und Markus mit….macht ihm klar, dass er wenn er sich einmischt von seiner Frau verabschieden darf. Bringt sie in die Wohnung in der Ludwigshafener Strasse…das Haus steht leer. Sorgt dafür, dass es ihr an nichts fehlt…“ befahl Taubner. „Ja okay… was ist mit Gerkhan?“ wollte Mike wissen. „Er wird nichts tun, was seine Frau gefährdet…“ grinste Taubner. Dann griff er nach seinem Handy und wählte Ralf Prinz an. „Wir haben die Adresse von Gerkhan…und werden seine Frau entführen..“ gab er durch. „Nein…das ist mir zu unsicher…. Beide…und dann setzen wir seinen Partner Kranich unter Druck…das ist viel Besser. In dem Haus in der Ludwigshafener Strasse könnt ihr sie getrost unterbringen…“ empfahl Prinz. „Das hatte ich eh mit seiner Frau vor. Okay… wir werden uns beide holen…“ gab Taubner klein bei. Er wusste dass Prinz keine Widerworte hören wollte. „Okay… postiert euch schon mal dort…nicht dass er noch abhaut…“ knurrte er. Mike nickte. Gemeinsam mit Alfred und Markus fuhr er in die Kantstrasse 5. Er verschaffte sich über den Keller Zugang zum Haus und wartete mit den Beiden im Wohnzimmer von Semir. „Ich hoffe die beiden sind allein und haben keine Kinder…“ knurrte Alfred. „Klar doch….Prinz hat gesagt dass sie recht frisch verheiratet sind…“ lachte Mike. „Das ist doch kein Hindernis für ein Kind…“ gab Alfred zurück. „Klappe…die können gleich hier sein..“ forderte Markus.

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  • Semir sah auf die Uhr. „So…Feierabend…ich habe heute noch was vor. Was macht ihr?“ wollte er von Ann-Katrin und Tom wissen, die es tatsächlich geschafft hatten eine Stunde ohne Streit auszukommen. „Nun…ich werde mich in mein Hotelzimmer zurück ziehen und Tom wohl einen Abend allein zuhause verbringen..“ fing Ann-Katrin an zu sticheln. „Ich bin doch gar nicht allein….ich kann…“ fauchte Tom sofort. „Nein!! Nicht schon wieder!! Leute…bitte…..nehmt etwas Rücksicht auf meine Kopfschmerzen. Geht einfach gemeinsam essen und gut ist..“ fiel Semir sofort ein. Tom und Ann-Katrin sahen ihn an. „Das ist auch eine gute Idee…Tom kann sich bestimmt ne Pommesbude leisten…“ ging es mit Ann-Katrin weiter. „Weißt du was? Das ist eine absolute Unterstellung…ich kann mir auch ein italienisches Restaurant leisten…aber nicht mit dir an einem Tisch!“ fauchte Tom. Semir schüttelte den Kopf und verließ das Büro ohne etwas zu sagen. Er ging zu seiner Frau, die gerade auch einpackte. „Na komm…wir lassen die Beiden allein und fahren nach Hause…ich hab Hunger…“ meinte er. Andrea sah durch die Glasscheibe und sah natürlich anhand der Gestiken, dass die Streitigkeiten wieder ausgebrochen waren. „Zumindest nach Feierabend..“ lachte sie. „Wir müssen aber erst noch einkaufen…ich habe nichts mehr im Kühlschrank…“ hängte sie an. „Klar….was wollen wir denn essen?“ fragte Semir. „Lass dich überraschen….es wird sicher nach deinem Geschmack sein…“ lachte Andrea. „Wir können auch essen gehen…ich lade dich ein…“ schlug Semir vor. „Nein…als Entschuldigung koche ich für dich und nun komm….“ forderte Andrea ihn auf. Gemeinsam fuhren sie einkaufen und anschließend nach Hause.


    Auch Tom und Ann-Katrin fuhren getrennte Wege. Tom sah dem Audi von ihr nach und schüttelte den Kopf. „Was für eine Frau…“ stöhnte er. Er ließ sich in seinen Mercedes fallen und fuhr heim. Auf diesem Weg kam er an dem Hotel vorbei, wo Ann-Katrin abgestiegen war und sah gerade wie sie ausstieg. Er hielt an und kurbelte das Fenster runter. „Ann-Katrin!!“ rief er und sie drehte sich zu ihm um. Lachend kam sie zum Wagen. „Was tust du hier? Verfolgst du mich?“ wollte sie wissen. „Nein…hör mal…ähm…wollen wir was zusammen essen?“ lud er sie ein. Ann-Katrin lachte verschmitzt. „Nur essen?“ harkte sie nach. „Ja sicher…wir könnten uns einen angenehmen Abend machen, über vergangene Zeiten reden…“ schlug er vor. „Über die alten Zeiten? Tom….ich glaube nicht, dass ich noch mehr darüber sprechen muss, als es heute schon passiert ist. Warum gibst du nicht einfach zu, dass du dich bei mir entschuldigen willst?“ wollte sie wissen. „Was? Ich? Wieso denn? Ich hab doch gar nichts getan, was eine Entschuldigung rechtfertig…“ widersprach er und spürte dass die Wut über diese Frau wieder anstieg. „Aber ja….“ lachte sie und stieg ein. Er sah sie etwas irritiert an. „Ja?“ harkte er nach. „Ja…fahr los bevor ich es mir anders überlege…“ warnte sie und Tom musste breit grinsen. Verstehe einer die Frauen….dachte er dabei und steuerte das nächste Restaurant an. Wenig später saßen sie gemeinsam am Tisch. „Sag mal….war das ernst gemeint, als du sagtest, dass du … ich meine….damals…“ wollte sie wissen. „Du meinst mit Nicole? Ja…ich kenne keine Nicole…und ich hab auch nicht jede flach gelegt…“ gab er zu. „Dann war das alles nur Lüge? Du wolltest nur als Macho dastehen?“ harkte sie nach. „Nein…ich hätte jede haben können. Viele wollten mit mir ins Bett. Aber ich war mit dir zusammen…und ich wollte dich nie verletzen…“ kam kauend von ihm. „Oh…ich verstehe…du willst mir ein schlechtes Gewissen machen. Ich hab Schuld an der Trennung oder?“ kam wütend von ihr. „Nein… Ann-Katrin… das meine ich nicht. Aber….ich war schon enttäuscht, dass du mir so wenig Vertrauen entgegengebracht hattest…“ erklärte er weiter.



    Wo bleiben denn die Feeds???

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  • Semir trug die Taschen und Andrea musste lachen, als einige der Obstteile aus der Tüte fielen. „Schließ schon mal auf…..ich sammle auf…“ gab er zurück. Andrea steckte den Schlüssel ein und betrat das Haus. Die Tür lehnte sie nur an. Als sie ins Wohnzimmer ging griff plötzlich eine Hand nach ihr und presste ihr einen Lappen auf Mund und Nase. Zunächst stand sie stocksteif, doch dann wehrte sie sich. Sie wollte Semir warnen und stieß dumpfe Schreie aus, dabei holte sie tief Luft und atmete das Chloroform ein. Sie sackte langsam zusammen. „Schatz!!“ hörte sie Semir wie durch Watte rufen bevor sie einschlief. „Hör mal….wir können doch…“ gab Semir von sich und trug die Taschen in die Küche. „Wo bist du denn?“ wollte er anschließend wissen und sah sich suchend um. „Andrea…?“ rief er erneut. Dann betrat er das Wohnzimmer. „ANDREA!!!“ schrie er als er seine Frau am Boden liegen sah. Sofort rannte er hin und ließ sich auf die Knie fallen. „Andrea...? Was ist denn?“ fragte er besorgt. „Nur keine Sorge... sie ist nicht verletzt...“ riss ihn eine Stimme im Rücken aus den Gedanken. Sofort sah er sich um. Es waren mehrere Waffen auf ihn gerichtet. „Was soll das? Was haben Sie mit ihr gemacht?“ wollte Semir wissen. Verzweiflung klang aus der Stimme. Er hielt seine Frau in den Armen. „Nichts Schlimmes.... noch nicht...“ warnte ihn der Mann. Ein Wink von ihm genügte um die anderen Beiden Semir von Andrea weg zu ziehen. „NEIN!! LASST MICH!!“ schrie der Hauptkommissar und wehrte sich gegen die Beiden. Doch gegen die Männer hatte er keine Chance. „Hör auf...und tu was wir sagen...sonst erschieße ich sie...“ drohte der dritte Mann, den Semir nur als den Mann erkannte, der ihn in der Wohnung von Taubner niedergeschlagen hatte. Semir sah wie er der schlafenden Andrea die Waffe an den Kopf drückte. Sofort verhielt er sich ruhig. „So und nun werden wir alle das Haus verlassen. Ich trage deine Frau und du tust nichts was sie gefährdet...ist doch so oder?“ lachte Mike höhnisch. Semir nickte nur. Er durfte Andrea nicht gefährden. Ohne Gegenwehr ließ er sich aus dem eigenen Haus bringen. Als er dann sah, dass Andrea in ein anderes Fahrzeug als er gebracht wurde, kann wieder sein Kampfgeist hervor. Er trat um sich und stemmte sich gegen die Männer die ihn festhielten. „NEIN!! Ich will zu ihr!!“ schrie er verzweifelt


    Tom sah Ann-Katrin an. „Weißt du eigentlich dass du noch schöner geworden bist. Ich meine als du ohnehin schon warst…“ machte er ihr Komplimente. „Das kannst du dir sparen. Ich habe mir geschworen nie wieder auf dich reinzufallen…Tom Kranich. Also vergiss es..“ warnte Ann-Katrin ihn. „Wieso kannst du das Kompliment eigentlich nicht einfach hinnehmen?“ wollte Tom wissen. „Weil das Kompliment von dir kommt. Du hast damals schon mit solchen Dingen versucht dein Ziel zu erreichen. Bei mir hast du damit keine Chance..“ erklärte sie. Sie rollte die Nudeln auf die Gabel und aß. „Das Restaurant ist sehr gut….empfehlenswert…muss ich schon sagen… hast du die Kellnerin auch schon im Bett gehabt?“ wollte sie wissen. „Was? Nein…wie kommst du denn darauf… Isabella ist verheiratet!“ empörte er sich. „Weil du alles was nicht bei drei auf den Bäumen ist, vernaschst…bei mir hast du es auch versucht….aber nicht geschafft… und genau das kratzt dein männliches Ego an… Du bist ein Macho…“ fauchte sie ihn an. „Ich? Ich bin doch kein Macho…ich meine…ich habe dich doch eingeladen…nicht um heute Nacht mit dir ins Bett zu gehen… allein der Gedanke daran ekelt mich schon an… nein…ich wollte…ich meine…ich will nur das Eis brechen. Wir müssen zusammen arbeiten. Und ich meine wirklich zusammen arbeiten…..sonst passiert so etwas wie das mit Semir noch einmal. Stell dir mal vor, dass dieser Taubner es für sich ausnutzt, dass wir uns streiten…“ gab Tom zu bedenken. „Du hast nicht vor mit mir ins Bett zu gehen? Und es ekelt dich an?“ kam die Gegenfrage von ihr. „Ja sicher… wir sind….Kollegen….“ nickte Tom. „Du bist sooooo widerlich…Tom Kranich…..und mein Essen brauchst du nicht bezahlen..“ fauchte sie wütend. Sie warf die Serviette auf den Teller, legte zehn Euro hin und erhob sich. „Du kannst mich mal…“ fauchte sie ihn an und verließ das Lokal. Tom sah ihr nur hinterher.

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  • „Steig ein und halt die Klappe, wenn du nicht willst dass wir ihr weh tun!“ fauchte einer der Männer. Semir riss sich los....“Ich will zur ihr!“ forderte er ein zweites Mal. Der Mann an seiner rechten Seite packte seinen Arm und drehte ihn schmerzhaft auf den Rücken. Doch Semir blieb stur. „verdammt die Nachbarn werden schon aufmerksam!“ ermahnte der Zweite. Nun kam Mike auf ihn zu. „Pass mal auf...ich werde mit deiner Frau Schlittenfahren, wenn du nicht sofort einsteigst....! Glaub mir... ich weiß wie ich eine Frau nehmen muss..“ warnte er. Mit ausgestrecktem Finger zeigte er auf den Wagen. „Ich zähle bis drei!...Eins.....zwei.....“ fing er an. Semir setzte sich in den Wagen. Er musste Andrea schützen und diesen Kerlen traute er alles zu. Die Fahrt ging los. Es dauerte ne gute halbe Stunde bis sie das Ziel scheinbar erreicht hatten. Semir wurde aus dem Wagen gezerrt und in eines der alten Gebäude gestoßen. „Was ist mit meiner Frau?“ fragte er. „Die kommt gleich...“ kam als Antwort. „Was wollen Sie von uns?“ harkte Semir weiter nach. „Halt die Klappe und rein da!“ fauchte der Mann hinter ihm. Er wurde in einen Raum gestoßen, der außer einem Stuhl und einem Tisch nichts zu bieten hatte. Semir zuckte mit den Schultern und betrat den Raum. „Was ist mit meiner Frau?“ wiederholte er seine Frage. „Du nervst verdammt noch mal!“ schrie sein Bewachter und trat auf ihn zu. Sofort zog Semir sich in die Ecke zurück um den Rücken frei zu haben. „Setz dich auf den Stuhl!“ forderte der Mann und wies auf die Sitzgelegenheit. Semir tat was der Mann wollte. Doch anstatt ihm zu sagen, was nun passieren sollte, verließ der Mann den Raum und verschloss die Tür.


    Tom fuhr wütend nach Hause. Wieso konnten Ann-Katrin und er sich nicht einfach unterhalten? Warum musste es immer in einem Streit ausarten? Aber gut….er wird der Frau sicher nicht hinterher rennen. Niemals….absolut nicht. Er würde nicht klein beigeben. Denn immerhin hatte sie ihn damals verlassen. Und das nur weil man Gerüchte verbreitete. Warum hatte sie ihn nicht einmal darauf angesprochen? Warum war sie nur so stur und konnte nicht zugeben dass er im Recht war? Fluchend über das Verhalten von seiner Kollegin stellte er seinen Wagen ab und betrat seine Wohnung. Wenn er Semir anrief und ihm sagte, dass er und Ann-Katrin sich wieder gestritten haben, dann würde er sich vor Lachen auf dem Boden wälzen. Er hörte ihn schon höhnen…du kannst keiner Frau Recht geben…aber gute Ratschläge an Andere… äffte er seinen Freund in Gedanken nach. Doch dann musste er doch lachen. Eigentlich ist es ja auch so. Er hatte Semir doch den Rat gegeben, dass er auch mal nachgeben muss. Nur was sollte er jetzt tun? Ins Hotel fahren und mit Ann-Katrin sprechen? Es wäre doch sicher eine Überraschung für Semir, wenn die Beiden morgen friedlich versöhnt ins Büro kamen. Ja….das war eine gute Idee….stimmte Tom sich selbst zu. Er zog seine Jacke wieder an und fuhr zum Hotel von Ann-Katrin.

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  • Semir stand auf und ging zur Tür. Obwohl er gehört hatte, dass die Türe verschlossen wurde, versuchte er sein Glück. „HEY!!! Was zum Teufel wollen Sie?“ schrie er durch die Tür und hämmerte dagegen als er feststellte, dass sie nicht zu öffnen war. „Halt die Klappe und schlaf. Sonst helfe ich nach!“ kam prompt die Antwort. Semir sah sich in seinem Gefängnis um. „Ja ganz toll…auf dem kalten Boden oder was?“ fauchte er wütend zurück. Doch es kam keine Antwort. Was war mit Andrea? Was wollte man von ihm. Der Typ der Andrea hatte war auch in der Wohnung. Also waren Taubner und Prinz die Drahtzieher. Aber was wollten sie von ihm? Noch hatten sie gar nichts in der Hand. Er ließ sich langsam an der Tür auf den Boden rutschen. Was war mit Andrea….? hämmerte es in seinen Gedanken. Doch was sollte er tun? Er saß hier fest. Die Arme um die Knie geschlungen saß er da und wartete nur. Der Abend sollte so schön werden…dachte er verbittert. Sein Magen knurrte und er spürte die Übelkeit aufsteigen, die durch den Hunger ausgelöst wurde. Dann legte er den Kopf einfach auf die Knie und schloss die Augen. Nur wenig später schlief er tatsächlich ein. Doch es war kein tiefer Schlaf, sondern eher ein Dösen, denn bei jedem Geräusch sah der Hauptkommissar auf. Gegen Mitternacht öffnete sich die Tür. Sofort stand Semir auf und sah gespannt auf die Tür. „Hier…nicht das du verhungerst..“ lachte der Mann, der ihn hier rein gebracht hatte. Semir sah wie der Mann ein paar belegte Brote auf den Tisch stellte. Dazu gab es eine Flasche Wasser. „Wo ist meine Frau?“ fragte Semir noch einmal. „Es geht ihr soweit gut…“ meinte der Mann nur. „Das hab ich nicht gefragt…wo ist sie?“ wiederholte Semir. Der Mann sah ihn an. „Iss und dann solltest du schlafen…es ist schon spät…“ grinste er und verschwand wieder.


    Ann-Katrin sah vom Buch hoch als es klopfte. Wer um alles in der Welt konnte das noch so spät sein. Sei ging hin und als sie die Person durch den Spion sah, musste sie unweigerlich grinsen. Ging ja schneller als ich dachte, kam ihr in Gedanken. „Was willst du denn hier?“ fragte sie gespielt überrascht. „Ann Katrin... wir müssen reden...ich finde diese Kabbelei, die wir austragen einfach kindisch. Darf ich reinkommen?“ bat Tom Kranich. Ann-Katrin trat zur Seite und nickte nur. Im dem gemütlich eingerichteten Wohnbereich ließ er sich auf die Couch fallen. „Also!“ forderte Ann-Katrin ihn auf. „Was also?“ fragte Tom zurück. „Du wolltest mir doch was sagen oder nicht?“ lachte Ann-Katrin. „Ach so....ähm....also ja....ich denke wir sollten unsere Streitereien begraben...ich meine...wir sind ja immerhin Partner und private Dinge könnten das Zusammenarbeiten unnötig erschweren....und von daher, denke ich sollten wir privates und dienstliches trennen...“ kam von Tom. Ann-Katrin lachte leise auf. „Ich fass es nicht.....ich dachte du willst dich bei mir entschuldigen und dann kommt so eine abgedroschene Rede?“ tadelte sie ihn. „Aber...einen Augenblick mal...du bist doch diejenige gewesen, die weg ist...ich muss mich nicht entschuldigen..“ fauchte Tom. Wieder keimte die Wut auf. Doch Ann-Katrin lächelte ihn nur an. „Du hast Recht...ich meine...wir könnten ja dort weitermachen, wo wir damals unterbrochen wurden...was hältst du davon, Tom Kranich?“ fragte sie provozierend. Dass ihr Bademantel dabei etwas auseinander ging sah fast wie Zufall aus. Tom sah sie an und nickte dann. Seine Augen hefteten sich an die Stellen die ihm blank dar geboten wurden. „Willst...willst du den Mantel nicht zumachen?“ fragte er mit heiserer Stimme. Wieder lachte Ann-Katrin. „Tom...seit wann bist du ein Moralapostel? Außerdem.....warum soll ich ihn zumachen, wenn du ihn doch wieder öffnest...?“ fragte sie lachend. Sie setzte sich neben Tom und küsste ihn. Für Tom selbst schien diese Aktion auch alles andere als störend.

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  • Andrea wachte auf und sah sich irritiert um. Wo war sie denn hier? Wo war Semir? Sie stand langsam auf. Sofort befiel ihr der Schwindel. „Semir?“ fragte sie leise. Doch keine Antwort. Das Zimmer war ihr fremd. Es war rot eingerichtet und das Bett auf dem sie lag war sehr groß und seidig bezogen. „Hallo?“ rief sie fragend durch den großen Raum. Tatsächlich kam eine ältere Frau herein. „Hallo….du bist ja wieder wach..“ lächelte sie Andrea freundlich an. „Wo bin ich hier und wo ist mein Mann?“ wollte Andrea wissen. „Oh…du bist hier bei mir…dein Mann ist bei ihm…“ lächelte die Frau. „Wer ist er?“ harkte Andrea weiter. „Mädchen…du solltest nicht so neugierig sein. Das kann sehr gefährlich werden. Komm iss ne Kleinigkeit…“ lächelte die Alte. „Ich will mit meinem Mann sprechen!“ forderte Andrea. „Mein liebes Kind…ich werde gleich unseren Freund anrufen und darum bitten, aber du musst jetzt was essen. Komm…ich habe extra für dich gekocht…“ kam von der Alten. Andrea spürte dass sie Hunger hatte. „Was will man von uns?“ stellte sie die nächste Frage. Doch diesmal bekam sie keine Antwort. Andrea setzte sich an den Tisch und aß. Es war eine Suppe mit viel Gemüse und sie mundete sehr. „Siehst du….und wenn dein Mann das tut, was der Boss will, dann seid ihr morgen spätestens wieder zuhause…“ beruhigte die Alte. Doch das glaubte Andrea nicht. „Ich möchte wenigstens mit meinem Mann reden…geht das?“ bat Andrea. „Ich werde es versuchen…“ versprach die Alte. Sie verließ den Raum und schloss die Türe ab. Andrea setzte sich aufs Bett. Sie sah auf die Uhr und bemerkte, dass es weit nach Mitternacht war. Wo war Semir? Was war mit ihm? „Mein Boss hat gesagt, du musst bis morgen warten. Dann wird er es erlauben, dass du mit deinem Mann sprichst..“ gab die Alte von sich. Andrea sah sie nur an. „Was wollen Sie von uns?“ fragte sie leise. „Leg dich hin und schlaf…du wirst sicher gleich sehr müde sein….von daher… ist es besser wenn du dich hinlegst…“ empfahl die Alte und tatsächlich spürte Andrea die aufsteigende Müdigkeit. „Sie haben…mir was ins Essen getan?“ fragte sie verwundert. „Entschuldige meine Liebe…geht nicht anders…“ lächelte die Alte und verschwand.


    „Guten morgen…“ hörte Tom Ann-Katrin leise sagen. Er öffnete die Augen. „Wie spät ist es denn?“ fragte er müde. „Gleich sechs….wir müssen aufstehen….heute werden wir Taubner und Prinz in den Hintern treten…“ kam recht munter von Ann-Katrin. Doch bevor sie sich aus dem Bett schwingen konnte zog Tom sie an sich heran und küsste sie. „Das was gestern war….also zwischen uns…das war die schönste Entschuldigung, die ich je bekommen habe…“ gab er zu. Ann-Katrin lachte leise. „Ja…ich auch….Tiger…na komm….“ befreite sie sich aus seinem Griff. „Machst du mir Frühstück?“ bat er. „Klar doch…der Tisch ist schon gedeckt…..“ lachte sie. Tom quälte sich aus dem Bett. Er sprang schnell unter die Dusche um dann mit Ann-Katrin zu frühstücken. Gute anderthalb Stunden später waren sie auf dem Weg zur PAST. „Semir wird Augen machen, wenn er sieht wie gut wir uns verstehen…“ lachte Tom. „Ja….nur wir sollten nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen… der arme Kerl bekommst sonst noch einen Schock...“ nickte Ann-Katrin und grinste ihn an. Sie beugte sich zu ihm rüber und küsste ihn auf die Wange. „Ann-Katrin…bitte….ich muss mich doch konzentrieren….“ ermahnte er sie. „Na und…früher konntest du doch auch beides...“ gab sie provozierend zurück. „Ann-Katrin! Schluss jetzt…wir sind da…“ fauchte er sie an. Diesmal jedoch sehr liebevoll. Tom stellte den Mercedes in seine Parklücke und stieg aus. Galant öffnete er Ann-Katrin die Tür und gemeinsam gingen sie ins Büro. „Ich bin sogar pünktlich…na da wird Semir aber Augen machen..“ lachte Tom noch bevor sie die Tür öffneten.

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  • „Komisch…wo sind denn Semir und Andrea?“ wunderte sich Tom als sie ins Büro kamen. „Vielleicht haben sie ja auch eine Versöhnungsnacht hinter sich…“ mutmaßte Ann-Katrin grinsend. Wieder schmiegte sie sich an Tom. „Ann-Katrin…wenn uns jemand sieht…“ gab Tom peinlich berührt von sich. „Oh…Herr Kranich hat Schamgefühle….“ gluckste sie. „… das sah gestern Abend aber ganz anders aus…“ hängte sie an. Tom sah sich um. Niemand schien im großen Büro zu merken, was hier im kleinen Raum abging. Er küsste sie schnell. „Du bist anstrengend und scheinbar auch sexsüchtig…“ mutmaßte er. „Sexsüchtig? Ich?? Wie kommst du denn darauf? Ich bin nur wild auf Sex mit dir….du bist …wie….wie….wie ein Tiger…ich liebe dich…hab dich schon damals geliebt…“ schwor Ann-Katrin. Sie küsste ihn erneut. „Ann-Katrin…bitte….die Kollegen müssen das nicht mitbekommen..“ verbot Tom sich diese Anzüglichkeiten. „Hey…es ist niemand da…seit wann bist du so zurückhaltend?“ lachte Ann-Katrin. „Wir sollten uns auf den Fall konzentrieren. Und ich will heute von dir alle Informationen die ich brauche…..also was genau weißt du..“ lenkte Tom auf ein anderes Thema. „Nun... ein Informant versorgt mich ständig mit Neuigkeiten innerhalb der Bande. Sie ist bisher nicht aufgeflogen und ich hoffe inständig dass sie auch unentdeckt bleibt. Es ist sehr gefährlich sich gegen Prinz zu stellen, aber sie hat ihre Gründe….“ erklärte Ann-Katrin. „Also du hast eine Informantin…und dennoch hast du es nicht geschafft Prinz in zwei Jahren festzunehmen…. Das ist ziemlich merkwürdig. Waren die Informationen nicht gut genug?“ grinste Tom. „Doch….aber Prinz schien sich immer in letzter Sekunde um zu entscheiden. Und jedes Mal wenn wir ein Razzia durchgeführt haben waren keine Minderjährigen vorhanden.“ Kam von Ann-Katrin. „OH…also hat Prinz auch einen Informanten bei euch….?“ Mutmaßte Tom. Ann-Katrin zog die Schultern hoch. „Es ist anzunehmen…. Deshalb habe ich ja auch um andere Hilfe gebeten….wie von dir und Semir. Mit euerer Hilfe schaffe ich das…“ lächelte Ann-Katrin und beugte sich erneut zu ihm.


    Semir musste noch ein paar Minuten warten, bis ihm die Fesseln und die Augenbinde abgenommen wurden. Dann ging es einen Gang entlang und vor einem Zimmer bleiben sie stehen. „Du kannst reingehen…deine Frau wartet…“ lachte der Mann, schloss die Tür auf und stieß Semir ins Zimmer. „SEMIR!!“ hörte er Andrea und schon hatte er sie in den Armen. „Geht es dir gut?“ fragte sie vor Freude weinend. „Ja…mir geht es gut…was ist mit dir?“ stellte er die Gegenfrage. Überglücklich seine Frau überhaupt in den Armen zu halten. „Ja….ich bin okay…was wollen die von uns?“ wollte Andrea wissen. „Es geht um den Fall….sie wollen dass ich ihnen Informationen gebe…“ erklärte Semir und streichelte das Gesicht seiner Frau. „Aber das wirst du nicht tun oder? Das kannst du nicht tun….Semir….das sind Verbrecher!“ stieß Andrea aus. „Ich…ich hab keine Wahl…ich muss es machen….“ kam von Semir traurig. „Warum?“ wollte Andrea wissen…Semir sah sie traurig an. „Ich…liebe dich..“ sagte er und küsste sie. „Okay… das waren fünf Minuten…raus hier!“ fauchte ein Mann und riss die Beiden auseinander. Andrea versuchte Semir festzuhalten, doch es brachte nichts. Der Mann zerrte Semir brutal raus. „SEMIR!!“ schrie Andrea und rannte auf die Tür zu. Zu spät…der Schlüssel drehte sich bereits im Schloss. „SEMIR!! Tu es nicht!!“ schrie sie durch die Tür und Semir hörte es sehr genau. „Los…ab auf die Arbeit….und denk an deine Pflicht….und an deine Frau…“ höhnte der Mann. Am liebsten hätte Semir ausgeholt und ihm gezeigt welche Wut in ihm steckte, doch er musste sich zusammenreißen. Allein konnte er nicht gegen die Bande kämpfen. „Ach ja...heute Abend werden wir dich abholen…halt dich bereit!“ erklärte der Mann als er Semir zuhause absetzte.

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  • „Ich versteh gar nicht warum Andrea und Semir noch nicht hier sind… die sind doch sonst immer so pünktlich…“ kam nachdenklich von Tom. Anna kam auch schon. Sie blieb verwundert am Schreibtisch stehen. „Wo ist denn Andrea?“ fragte sie ihn. „Ich weiß es nicht… Semir ist auch noch nicht da. Ich hab versucht ihn über Handy zu bekommen, doch nichts…. Er meldet sich nicht. Vielleicht ist was passiert…“ mutmaßte Tom besorgt. „Wenn die Beiden in zehn Minuten nicht da sind, fahren Sie zu Semir nach Hause und sehen nach…“ befahl Anna. „Ja Chefin…“ gab Tom zurück. Er spielte mit dem Gedanken direkt zu Semir zu fahren und nicht zu warten, doch Anna hatte Recht…vielleicht haben die Beiden nur verschlafen und hetzten sich gerade ab. Sicher kommt Semir gleich ins Büro und ist mürrisch. Und tatsächlich kam Semir herein. Aber er war allein. Er sah ziemlich wüst aus und war unrasiert. Tom sah ihn erschrocken an. „Wo kommst du denn her?“ fragte er erstaunt. „Was ist denn mit dir passiert? Und wo ist Andrea?“ harkte Tom weiter nach. Er hielt Semir kurz am Arm fest, als dieser zusammenzuckte. „Was ist denn los?“ fragte er sofort. Semir löste sich von ihm. „Nichts…ich ..ich hab nur schlecht geschlafen…Andreas Mutter….sie ist krank geworden und…ich…ich hab Andrea hingebracht….wir…sind gestern Abend noch gefahren..“ erklärte Semir stockend. „Oh…wie geht es denn Frau Schäfer?“ stellte Anna die Frage, die eben dazu kam. Semir sah sie an. „Ich weiß es noch nicht…Andrea wird mich sicher anrufen….wenn….wenn es was Neues gibt…“ lächelte Semir nervös. „Semir…wenn Sie heute frei brauchen…dann sagen Sie uns bitte Bescheid ja..“ bat Anna. Semir nickte. „Danke, aber… ich kann eh nichts tun…“ lächelte Semir und ließ sich an seinem Schreibtisch nieder. Er nahm sich direkt eine Akte und las sich ein. Tom schüttelte den Kopf. Doch er nahm die Erklärung seines Freundes hin.


    „Wir haben uns gestern übrigens vertragen und Ann-Katrin wird mit uns den Fall lösen. Sie bekommt die Informationen von einer mitten aus dem Mileau und damit wissen wir immer was Prinz bzw. Taubner vorhat.“ erklärte Tom „Sehr schön…und wer ist das genau?“ harkte Semir sofort nach. Ann-Katrin sah ihn an. „Es reicht wenn ich es weiß…“ gab sie kühl zurück. Tom nickte. „Ja…es ist ihr Kontakt und außerdem bist du verheiratet…“ grinste Tom. Er wollte die Stimmung etwas aufheitern, aber heute schien Semir nicht zum Lachen zu Mute zu sein. Aber er konnte es ja auch nicht verdenken, schließlich lag seine Schwiegermutter im Krankenhaus und wer weiß was mit ihr war. „Ich hol mir nen Kaffee…willst du auch Semir?“ bot er an. Semir nickte. Tom verließ das Büro und holte zwei Tassen Kaffee. Bevor er wieder zu Semir ging, klingelte das Telefon an Andreas Schreibtisch. Er stellte die Tassen ab und nahm das Gespräch an. „Kranich...Kripo Autobahn…“ meldete er sich. „Hallo hier ist Margot Schäfer…kann ich Andrea sprechen?“ hörte er die Stimme von Semirs Schwiegermutter. Er sah erstaunt durch die Tür auf Semir. „Ähm…Frau Schäfer… wie geht es Ihnen denn?“ wollte er wissen. „Danke…mir geht es sehr gut…..wir wollen morgen auf die Mallediven fliegen und ich wollte Andrea nur schnell sagen, dass sie am Wochenende nicht zu uns kommen muss..“ kam von Andreas Mutter. „Ich werde es ihr ausrichten… sie ist gerade bei der Chefin drin….“ erklärte Tom. „Danke das ist nett. Wir sind jedenfalls ab morgen wieder zu erreichen…“ sagte Margot und schon war das Gespräch beendet. Tom legte nachdenklich auf und nahm den Kaffee. Er stellte eine der Tassen vor Semir hin und sah Ann-Katrin an. „Ann-Katrin…könntest du uns mal für einen Augenblick allein lassen…“ bat er die Kollegin vom BKA. „Ja sicher….“ Nickte Ann-Katrin und verließ das Büro. Tom schloss die Tür.

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  • Also was ist los?“ kam forsch die Frage von Tm. „Nichts…ich hab doch gesagt, was passiert ist…“ wich Semir aus. „Semir….ich habe eben ein Telefonat mit Margot Schäfer geführt… wie bitte kann das sein, wenn sie doch im Krankenhaus liegt?“ wollte Tom wissen. Semir sah ihn erschrocken an. „Dann….dann ist…ist sie halt nach Hause gegangen….“ behauptete er. „Das kann ja sein, aber hast du nicht eben gesagt, dass Andrea bei ihr ist?“ harkte Tom nach. „Ja…ist sie ja auch. Ich habe sie heute Nacht hingefahren und…“ wiederholte Semir stoisch. „Hör auf!! Margot hat nach Andrea gefragt…sie war auch nicht im Krankenhaus…denn die fliegen auf die Mallediven….und sie hörte sich nicht krank an!“ erklärte Tom wütend. „Verdammt…Semir!! Warum lügst du mich an?“ schrie er Semir an. „ich….ich lüge nicht…Andrea ist…..“ Semir stockte. Er tat als suche er etwas in den Schubladen, doch er war übernervös und warf seine Kaffeetasse um. „Semir….ich kenne dich lange genug…spuck es endlich aus!“ forderte Tom ihn auf. Semir wollte den Tisch sauber machen als Tom seine Arme festhielt. „Lass das jetzt! Was ist los? Wo ist Andrea?“ fauchte er Semir an. Dieser sah ihn traurig an. Tränen bildeten sich in den Augen. „Tom…bitte… ich… ich muss …“ wich Semir immer noch aus. „Semir…lass dir helfen…was ist mit Andrea?“ Tom wurde sanfter. Er wusste genau wie eng die Beiden aneinander hingen. „Tom….die…die haben Andrea….sie…sie…“ fing Semir plötzlich an zu weinen. Tom ließ ihn erschrocken los. „Wer sind die?“ fragte er nach. Doch Semir konnte nicht antworten. Er schluchzte wild. Tom nahm ihn in den Arm. „Hey….wer hat Andrea….?“ wiederholte er seine Frage.


    „Prinz….oder Taubner…ich weiß es nicht… Die haben uns gestern im Haus abgefangen und ich hab…die Nacht in einem miesen Kellerraum verbracht…bis heute Morgen wusste ich nicht, was mit Andrea war….und dann durfte ich fünf Minuten zu ihr…“ gab Semir leise von sich. „Was wollen die von dir?“ fragte Tom nun gefasster nach. „Informationen….ich musste ihnen sagen, dass wir den Übergabeort kennen…er wird ihn ändern…“ erklärte er weiter. Ann-Katrin war wieder da und wurde informiert was nun vorgefallen war. „Herr Gerkhan…habe ich richtig gehört? Sie haben Prinz und Taubner gesagt, dass wir den Übergabeort kennen und wir zuschlagen wollen? Ihnen ist doch wohl klar, dass es nun nicht mehr möglich ist…verdammt klar ändert er den Treffpunkt…! Und was machen wir jetzt? Verdammt das kann doch wohl nicht wahr sein!!“ schrie Ann-Katrin. Semir senkte den Kopf. „Ich weiß dass es nicht gut ist…aber der Typ hat meine Frau!!“ schrie er zurück. „Das ist doch wohl…..tse…zwei Jahre umsonst….Ich habe zwei Jahre umsonst meinen Arsch aufgerissen!!“ kam postwendend zurück. Semir antwortete nicht und sah Tom Hilfe suchend an. „Ann-Katrin…bitte….“ forderte er sie auf. „Was denn? Ich finde es nicht gut….er verrät alles und ich kann wieder von vorn anfangen!“ schrie sie erneut. „Wir reden mit Frau Engelhardt….“ hängte sie an und verschwand auch schon aus dem Büro. Semir sah Tom nur an. „komm bevor sie uns alles versaut..“ meinte er und zog Semir vom Stuhl hoch.

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  • Anna sah auf, als Tom mit Semir und Ann-Katrin in ihr Büro traten. „Tom? Was gibt es?“ lächelte sie freundlich. „Chefin…wir haben ein Problem…ein ziemlich großes…“ gab Tom bekannt. Anna sah sofort, dass es sehr ernst gemeint war. „Was ist los?“ wollte sie wissen. „Andrea und Semir wurden gestern Abend aus ihrem Haus entführt und er wurde heute Morgen frei gelassen. Die Kerle waren sogar so dreist ihn zuhause abzusetzen, damit er mit seinem eigenen Wagen hier her fahren zu können. Aber von Andrea fehlt jede Spur…..“ erklärte Tom. Anna sah Semir an. „Semir? Erzählen Sie mir bitte was vorgefallen ist.“ bat sie. „Die …die haben uns überrascht, als wir vom Einkauf kamen. Andrea ist schon vorgegangen…hätte sie doch auf mich gewartet….dann…dann wäre alles anders gelaufen…aber…“ stammelte Semir verzweifelt. „Sie ist also vorgegangen…was ist passiert?“ harkte Anna nach. „Ich bin auch rein und sah sie am Boden liegen… ich bin sofort hin und hab gar nicht bemerkt, dass drei Männer auch dort waren. Als ich am Boden kniete und mich um Andrea kümmerte…da haben sie …“ Semir holte tief Luft. „… Sie haben uns aus dem Haus geschleppt und getrennt. Ich…ich musste alles tun was sie sagten… sonst hätten sie sie umgebracht…“ endete er. „Weißt du wo du festgehalten wurdest?“ fragte Tom dazwischen. „Nein…Tom…. Ich hab nichts gesehen…ich saß in einem verdunkelten Wagen… zwischen der Rückbank und dem Fahrersitz war eine Scheibe und die war abgeklebt. Zwei der Kerle waren bei mir…der Dritte, das war der Typ aus der Wohnung von Taubner war bei Andrea…. Wir müssen sie suchen…bitte…helft mir doch…“ flehte Semir. „Semir… wir finden sie….aber erst müssen wir Taubner und Prinz auf die Füße treten…“ kam von Tom. „NEIN!!! Wir dürfen nichts gegen Taubner und Prinz unternehmen….die töten Andrea!!“ schrie Semir erschrocken.


    „Wie bitte?“ kam von Ann-Katrin. „Ja…heute Morgen….da wurde ich gefesselt und bekam die Augen verbunden….ein Mann, den ich vorher nie gehört habe ermahnte mich, dass wir nichts gegen ihn unternehmen dürfen…. Wenn doch, dann wird er Andrea etwas antun…Chefin… Tom…wir dürfen nicht eingreifen…bitte….“ flehte Semir. Er hatte große Angst um Andrea. Anna sah Tom an und nickte. „Komm Semir…. Wir fahren jetzt erst einmal nach Hause… du legst dich hin und schläfst etwas. Außerdem müssen wir die Spuren sichern…“ empfahl Tom. „Aber...ich kann jetzt nicht schlafen… will ich auch nicht…ich will Andrea finden!“ fauchte Semir wütend. „Tom… schicken Sie die Spurensicherung zu Semirs Haus….ich kümmere mich um Semir…“ lächelte sie. Tom nickte und verschwand. Ann-Katrin sah zu Anna. „Ich weiß dass es hier eine ziemlich verfahrene Situation ist, aber….wir müssen tätig werden. Sonst machen Taubner und Prinz immer weiter. Die werden Mädchen aus allen Ländern in die Bordells schleppen und ausnutzen….das können wir nicht zulassen. Am besten wird Herr Gerkhan nicht mehr ermitteln….Er ist befangen und ich denke es ist besser, wenn er beurlaubt wird..“ empfahl sie. Semir reagierte nicht darauf aber Anna stand langsam auf. „Frau Windhölzer….Andrea Schäfer ist ein Mitglied unserer PAST. Und in erster Linie ist sie eine Geisel. Wir müssen alles tun um sie nicht zu gefährden…“ gab Anna leicht wütend von sich. Semir sah die beiden Frauen an. „Nein…Chefin…sie hat Recht. Aber der Kerl…der mir die Instruktionen gegeben hat….fordert dass keiner von uns etwas unternimmt. Das schließt Ann-Katrin und Sie ein…alle die an dem Fall arbeiten….Wir müssen die drei Tage stillhalten. Danach können wir sie doch auch festnageln und die Mädchen befreien…bitte….“ erklärte er leise. „Aber das ist doch Blödsinn….! Wir wissen wo die Mädchen rein kommen…. Und wir wissen genau wann. Wir werden dann zuschlagen. Ich lasse mir den Job doch nicht von den Beiden vermiesen!“ fauchte Ann-Katrin. Wütend verließ sie den Raum.

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  • Andrea wachte auf. Sie sah den Mann an, der gerade herein kam. „Hallo Frau Schäfer…richtig?“ lachte er freundlich. Andrea nickte. „Wo ist mein Mann?“ fragte Andrea leise. „Nur keine Sorge…er ist auf der Arbeit und heute Abend darf er zu Ihnen kommen. Aber nur wenn er brav ist.“ grinste der Mann. Er maß Andrea mit den Augen ab. „Sie sehen nicht schlecht aus. Aber viel zu schade für einen Polizisten finden Sie nicht?“ wollte er wissen. „Wann darf ich gehen?“ wich Andrea der Frage aus. Sie wollte nicht mit dem Mann über ihren Geschmack sprechen. „Nun…sagen wir mal so…wenn der gute Herr Gerkhan all das tut, was wir wollen, dann werdet ihr schon bald wieder zusammen sein. Wenn nicht…dann…..nun ja…. Lassen wir das erst einmal außer Acht. Warum wollen wir uns die Zeit nicht etwas leichter machen?“ lachte er leise und kam zu Andrea auf das Bett. Sie zog sich direkt an das andere Ende. „Na komm…hab dich nicht so…den Bullen lässt du doch auch ran…“ meinte er nur und drängte sich enger zu Andrea hin. Sie konnte nicht weg. Das Bett stand an der Wand und so blieb ihr nur die Flucht nach Vorn. Sie trat aus. Doch sie traf nicht. Der Mann schaffte es sie festzuhalten. Er zerrte sie über das Bett bis sie so lag, wie er es wollte und setzte sich dann auf ihr. Mit den Beinen klemmte er ihre Arme fest. „NEIN!! HILFE!!“ schrie Andrea und versuchte sich zu befreien. Doch niemand kam. Der Mann lachte und presste seine Lippen auf die Ihrigen. Andrea warf den Kopf hin und her um von diesem ekeligen Mann nicht geküsst zu werden. Doch dieser schien sich nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Eine Hand griff in Andreas Haar und fixierte ihren Kopf. „Du bist widerspenstig….ich liebe es, wenn Frauen sich weigern….aber es bringt nichts…“ lachte er. Mit der zweiten Hand öffnete er ihre Bluse und packte sie an. „NEIN!!“ weinte Andrea.


    Tom sah sich in Semirs Haus um. Hier war es recht ordentlich und sicher kam niemand auf die Idee, dass hier eine Entführung statt gefunden hatte. Hartmut und seine Kollegen pinselten alles mit Pulverein um Fingerabdrücke zu sichern. „Man…hier sind so viele Abdrücke dass ich Tage brauche…“ fauchte der sympathische Techniker. „Tu es einfach…“ gab Tom zurück. Er sah die Lebensmittel auf dem Boden liegen. „Wenn die so laut waren, dann müsste doch einer der Nachbarn was gesehen haben… Dieter…ich geh mal die Nachbarn fragen…“ rief er und verschwand. Beim ersten Nachbarn öffnete keiner auf das Klingeln hin. Tom sah sich um. Die Häuser standen hier zwar dicht an dicht, aber scheinbar war niemand zuhause. Er stieß einen Seufzer aus und ging zurück zum Haus. „Sie sind ein Kollege von Herrn Gerkhan oder?“ wollte ein Mann wissen. Tom musterte den Mann…“Ja…wer sind Sie?“ stellte er die Gegenfrage. „Ich bin Tobias Haffner…ich wohne da vorne…sind Sie wegen gestern hier?“ kam die nächste Frage. „Haben Sie was gesehen?“ harkte Tom nach. „Ja…also gestern Abend so gegen sieben…da kamen Herr Gerkhan und seine Frau nach Hause… sie haben gelacht und waren fröhlich. Nur eine knappe halbe Stunde spätern kamen sie wieder raus…die Frau wurde getragen und ich konnte sehen, wie Herr Gerkhan sich gegen die Männer sträubte….wissen sie…ich…ich habe ein Fernrohr und eigentlich benutze ich es für die Sternenkunde….“ erklärte der Mann. „Ja schon klar…was konnten Sie denn noch sehen? Vielleicht Kennzeichen? Gesichter?“ harkte Tom nach. „Nein…tut mir Leid… mehr konnte ich wirklich nicht sehen….“ gab der neugierige Nachbar von sich. „Danke….“ lächelte Tom und ging wieder ins Haus zurück. „Und Hartmut?“ wandte Tom sich an den Techniker. „Ich habe hier insgesamt siebzig oder sogar achtzig Abdrücke. Die meisten werden die von Andrea und Semir sein…aber das weiß ich erst wenn ich sie aussortiert habe..“ kam von Hartmut. Tom nickte nur. „Ich muss zurück zur PAST…Semir braucht mich jetzt.“ erklärte Tom und fuhr wieder weg.

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