Bodyguards

  • So nach einer langen Sommerpause bin ich wieder zurück mit einer neuen Geschichte.
    Kurz zur Story: Ben und Semir spielen Bodyguards für den deutsche popstar Stella Schuhmann, da es ein Entführungsversuch schon gab. Schnell verliebt sich Ben in sie und die Tragödie nimmt ihren Lauf.


    Für diese geschichte habe ich sogar zwei Songs geschrieben. Viel Spaß beim Lesen und gebt mir Feeds^^



    Ihr Revier ist die Autobahn.
    Ihr Einsatz heißt volles Tempo.
    Ihre Gegner von heute: Extrem schnell und gefährlich.
    Verbrechen ohne Limit.


    Jeder Einsatz, volles Risiko,
    für die Männer von Cobra 11.


    Es war ein herrlicher Donnerstagmorgen. Die Sonne schien und die Bewohner der Stadt Köln machten sich für die Arbeit bereit. Die Autobahnen um die Städte in NRW waren morgens immer brechend voll, doch das war den zwei Kommissaren im silbernen 3er BMW relativ egal, denn die Autobahn ist ihr Revier.
    Sie saßen im Wagen, der Beifahrer mit den langen, braunen Haaren aß sein Brötchen, während der kleiner Deutschtürke den Wagen steuerte.
    „ Das machst du mit Absicht!“, meckerte der Fahrer Semir Gerkhan.
    „ Was mache ich mit Absicht?“, fragte sein Partner Ben Jäger, der mit Absicht laut in sein Brötchen biss.
    „ Genau das! Wieso kannst du dein Brötchen nicht vorher essen, sondern tust es im meinem Auto!“
    „ Spießer!“, antwortete Ben und grinste Semir an.
    Semir konnte nicht anders und begann zu lachen.


    Auf der Autobahn war nichts los, keine Unfälle, keine Verfolgungen, nicht einmal ein üppiger Stau.
    Ben schaute ein wenig aus dem Fenster, während sich Semir auf die Straße konzentrierte.
    Genau in dem Moment fuhren sie an einen schwarzen Audi vorbei und Ben blickte zu den Insassen. Eine wunderschöne junge Frau mit dunkelblonden Haaren saß auf der Rückbank und blickte unschuldig zu Ben rüber.
    „ Mensch Semir!“, rief er seinen Partner.
    Semir erschrak für einen Moment, beruhigte sich jedoch sofort wieder.
    „ War das nicht diese Stella Schuhmann?“, fragte Ben.
    „ Stella wer?“, fragte sein Partner verwirrt.
    „ Na die Sängerin! Sie ist momentan die beliebteste Sängerin in Deutschland!“
    „ Na du kennst dich ja aus.“
    Auf diesen Kommentar gab Ben keine Antwort, sondern befahl Semir seine Aufmerksamkeit wieder auf die Straße zurichten.


    Einige Kilometer hinter den Beiden, fuhr ein schwarzer Van auf der Autobahn.
    „ Gleich haben wir sie!“, sprach der Beifahrer im Van.


    Semir lenkte auf die rechte Spur, so dass ihn andere überholen konnten. Dies taten auch einige, auch der schwarze Audi. Stella Schuhmann schaute ein weiteres Mal in den BMW und auch Semir bemerkte dies.
    „ Das ist diese Stella?“, fragte er seinen Partner verblüfft.
    „ Das war sie!“
    „ Nicht schlecht, nicht schlecht! Genau dein Typ!“, gab Semir von sich und lächelte.
    „ Kann es sein, dass es dir Spaß macht mich zu ärgern?“
    „ Lass mich mal überlegen…JA!“, antwortete Semir und lachte.
    Währendessen überholte der schwarze Van die beiden Kommissare im BMW und fuhr direkt neben dem schwarzen Audi. Das hintere Fenster des Vans öffnete sich und eine Pistole kam zum Vorschein.
    Semir und Ben, die das Szenario beobachteten, verging das Lachen.
    „ Oh Scheiße!“, rief Ben.
    Ein Schuss fiel.
    „ Zentrale für Cobra…!“, begann Ben, doch er hatte keine Zeit um per Funk Verstärkung zu holen.
    Die Kugel bohrte sich in den hinteren Reifen des Audis, so dass der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen verlor und der Audi begann zu schwanken.
    Die anderen Wagen in der Nähe des Audis bremsten und verursachten mehrere Unfälle.
    Semir manövrierte seinen Wagen um die vereinzelnden Unfallstellen und versuchte zum Van zugelangen.
    Der Audi kam nach einer 180 Grad Drehung zum Stehen und zwei Männer mit schwarzen Masken stiegen aus dem Van hinaus.
    Einer der Zwei öffnete die hintere Tür des Audis, der Andere zog die verängstige Stella Schuhmann heraus.
    „ Mitkommen!“, schrie der Typ mit der Waffe in der Hand.
    Nach einen kurzen Drift, blieb der BMW stehen und Ben und Semir stürmten mit ihren Waffen heraus.
    „ Polizei! Stehen bleiben!!“, rief Semir Gerkhan.
    Die zwei Verbrecher erschraken und schon flogen Kugeln durch die Luft.
    Ben und Semir liefen in Deckung und der andere Verbrecher zog seine Waffe. Die Entführer versuchten dabei Stella in den Van zu zerren. Den Polizisten musste etwas einfallen und zwar schnell, sonst würde die Entführung erfolgreich sein.
    Dann atmete Ben tief ein, sprang auf, zielte auf den Kerl, der Stella hielt und schoss auf die linke Schulter.
    Durch den Schock, ließ der Mann seine Waffe und Stella los.
    Die Entführung war fehlgeschlagen.
    „ Verziehen wir uns!“, rief der Andere.
    Daraufhin sprangen die Beiden in den Van.
    „ Ziel auf die reifen!“, rief Ben zu Semir.
    „ Was versuche ich gerade?“
    Semir versuchte die Reifen zu treffen, doch ohne Erfolg, während Ben zu Stella Schuhmann rannte.
    „ Sind Sie in Ordnung?“, fragte er sie, als Ben ihr hinauf half.
    Stella schaute Ben in die Augen. Aus irgendeinem Grund fühlte sie sich bei ihm geborgen und sicher.
    Ben zog sie dicht an sich und brachte sie zum BMW in Sicherheit.
    „ Was ist mit dem Cheufeur?“, fragte Semir.
    „ Mist! Wusste, ich hab was vergessen!“
    So machte sich Semirs Partner wieder auf dem Weg zum Audi.
    Der Fahrer war bei der Drehung mit dem Kopf gegen die Scheibe geschlagen und war so ohne Bewusstsein.
    „ Cobra 11 an Zentrale! Schickt drei RTWs auf die A4 Richtung Köln auf Kilometer 98.“, gab Semir über Funk weiter.

  • „ Das ist der dritte Unfall in dieser Woche in dem Sie verwickelt waren!“, meckerte Kim Krüger, die Chefin der beiden Kommissare.
    „ Aber Chefin, wir konnten doch nichts dafür!“, versuchte Semir sich und seinen Partner rauszureden.
    „ Genauso wie für den Unfall vor einer Woche den Sie beide verursacht haben? Nichts dafür…. Wer dann?“, fragte Kim wütend und setzte sich wieder in ihren Bürostuhl.
    Nach einigen Sekunden hatte sie sich beruhigt und fragte, was genau geschehen war. Ben erzählte ihr die Geschichte.
    „ Naja…wenigstens ist ihr Wagen heil geblieben.“
    Semir warf einen Blick zu seinem Partner und nachdem Ben Semir anschaute, blickte er zu Chefin.
    „ Der Wagen ist doch heil geblieben?“, fragte Kim Krüger verzweifelt, denn sie hatte sich die Antwort schon gedacht.
    „ Nun ja Chefin…fahren tut er noch, aber…“, begann Semir.
    „ Was ABER?!“
    „ Aber er hat ein, zwei Schüsse abbekommen.“; beendete Ben.
    „ Ein, zwei Schüsse?“
    „ Nun ja…vielleicht ist das etwas untertrieben.“, meinte Semir.
    „ Wenn es weiter nichts ist…UND JETZT RAUS HIER!“, schrie Kim die Beiden Kommissare an.
    Diese zuckten zusammen und verschwanden blitzschnell aus dem Büro.
    Stella Schuhmann, die vor Kim Krügers Büro Platz genommen hatte, hatte das Gespräch der Drei ungewollt mitbekommen.
    Nachdem Semir und Ben in ihren Büro waren, bat Krüger Stella herein.
    Sie sollte ihre Version der versuchten Entführung schildern.
    „ Frau Krüger, den zwei Kommissaren trifft keine Schuld. Wenn sie nicht gewesen wären, wäre ich jetzt nicht hier!“, erklärte sie der Chefin.


    In einem dunklen Raum, irgendwo in Köln, stand ein Mann beim Fenster, nahm sein Handy und wählte eine bestimmte Nummer.
    „ Habt ihr sie?“, fragte eine tiefe, finstere Stimme.
    „ Es tut uns Leid Boss, aber die Polizei war vor Ort und hat unseren Plan vereitelt.“, erzählte die Stimme am Telefon.
    „ Beim nächsten Mal darf nichts schief gehen!“
    „ Aber sie wird bestimmt von der Polizei bewacht.“
    „ Das ist mir egal! Lasst euch was einfallen!“, sprach der Mann kalt und beendete das Gespräch.

  • Nach einer kurzen Weile ließ Kim Krüger Ben und Semir wieder in ihr Büro holen.
    Semir öffnete die Tür und schaute verwirrt auf seine Chefin, während Ben zu Stella blickte.
    „ Sie wollten uns sprechen?“, fragte der kleine Deutschtürke.
    „ Um genau zu sein wollte Frau Schuhmann mit Ihnen sprechen.“
    Nun wandelten alle Augen zum Popstar.
    „ Ich habe mich noch nicht bei Ihnen bedankt.“, sprach sie mit einer beruhigenden Stimme.
    Sie stand auf und lief einige Schritte auf die Beiden zu.
    „ Ach. Das ist unser Job. Für uns ist das selbstverständlich.“, meinten die beiden Kommissare etwas verlegen.
    „ Ist es nicht. Es ist nicht selbstverständlich sein Leben für eine fremde Person zu riskieren. Deswegen bedanke ich mich herzlich.“
    Stella gab beiden Kommissaren die Hand.
    „ Doch der wahre Grund warum ihr hier seid ist, dass Frau Schuhmann mich gebeten hat, euch als ihre Bodyguards einzustellen. Natürlich bis wir diesen Fall gelöst haben. Persönlicher Personenschutz.“, erklärte die Chefin.
    „ Was?“, fragte Semir, nun noch verwirrter.
    „ Das machen wir sehr gerne!“, antwortete Ben.
    „ Was?“, wiederholte Semir.
    „ Das wird nicht lange dauern, dann haben wir die Verbrecher.“, versprach Ben Stella und Semir.
    „ Und so könnt ihr keine weiteren Dienstwagen schrotten.“, fügte Kim Krüger hinzu.
    „ Also abgemacht!“, meinte Ben und gab Stella ein weiteres Mal die Hand.
    „ Wann fangen wir an?“, fragte Semir, der langsam sein Schicksal annahm.
    „ Heute Abend. Frau Schuhmann gibt heute hier in Köln ein Konzert.“
    „ Ich freu mich schon auf unsere gemeinsame Arbeit.“, bedankte sich Stella, die anschließend das Büro verließ.
    „ Jetzt müssen wir Bodyguards spielen? Habe ich das richtig verstanden?“, fragte Semir noch einmal um genau sicher zu sein.
    „ Ich wüsste nicht, was an meiner Aussage nicht verständlich war!“
    „ Also richtig verstanden….“
    „ Sogar verdammt richtig! Noch Fragen?“, meinte die Chefin.
    Semir und Ben schüttelten den Kopf.
    „ Schön. Das Konzert beginnt um 21 Uhr, doch ihr werdet schon um 19 Uhr da sein.“, befahl sie.
    „ Jawohl!“, antwortete Ben und salutierte.

  • Der restliche Tag verging schnell und schon war es 19 Uhr. Ben und Semir waren in der Konzerthalle, standen vor Stellas Zimmertür und warteten.
    Allmählich füllte sich die Halle und das Konzert begann mit einer leichten Verspätung. Stella stand auf der Bühne. Sie sah bezaubernd aus und ihre Stimme bezauberte jeden im Raum.


    I never could close my eyes
    I never had this thought
    Our fire turned to ice
    Broken was my heart


    It was our destiny, to be apart
    So I think it’s best for me, could be a brand new start
    My heart was empty, my soul full of pain
    But it could really be, full of love again


    Nobody can change the time
    But time can heal some crime
    So do not give up
    Live your lifetime
    The pain will stop
    Because:
    Nobody can change the time
    But time can heal some crime
    So do not give up
    Live your lifetime
    The pain will stop
    Because:
    Time will heal some crime


    I never slept like before
    I never saw the things like you
    I thought it would be more
    I didn’t know what to do


    I was alone, cried every night
    You were gone, not by my side
    Before you were close to me, now you’re far away
    But I think it’s best for me, that’s what I always say


    Nobody can change the time
    But time can heal some crime
    So do not give up
    Live your lifetime
    The pain will stop
    Because:
    Nobody can change the time
    But time can heal some crime
    So do not give up
    Live your lifetime
    The pain will stop
    Because:
    Time will heal some crime

  • Die Fans kreischten und Stella Schuhmann war zufrieden mit ihrem Konzert.
    Backstage, als sie die Stufen hinunter lief, wurde sie von Ben und Semir erwartet.
    „ Tolle Songs. Mir hat am meisten der Song >> Time will heal some crime<< gefallen.“, schmeichelte Ben.
    Stella schaute Ben verliebt und unschuldig an, bedankte sich anschließend.
    „ Der Song berührt die Menschen und fast jeder hatte so etwas schon erlebt. Haben Sie so etwas erlebt?“, fragte Semir.
    „ Alles Erlebte verarbeite ich mit meinen Liedern. Mein Freund hatte mit mir Schluss gemacht.“, erzählte der deutsche Star.
    „ Mein Beileid.“, versuchten beide Kommissare sie zu trösten.
    „ Glauben Sie mir. So ist es besser!“
    Nach dem Gespräch lief Stella einige Schritte voraus und Ben und Semir folgten ihr.
    Sie wollten zum Ausgang gehen, als plötzlich die Tür aufsprang und hunderte von Fans in den Backstagebereich stürmten.
    Instinktiv stellten sich Ben und Semir vor Stella um sie so vor der Menge zu schützen. Andere Männer der Security Gesellschaft Kötter kamen, um den Dreien zu helfen.
    „ Schafft Sie hier raus! Wir kümmern uns um die Menge! Haut schon ab!“, rief einer der Securitymänner.
    Semir nickte, blickte einen Moment zu Ben und Beide schlichen mit Stella aus der Menge. Durch den Notausgang wollten sie raus. Keiner der Drei hatte die Person hinter den mindestens zwei Meter hohen Lautsprecher bemerkt. Er hielt ein Klappmesser in seiner rechten Hand.
    Genau in diesen Moment, als Semir, Ben und Stella an den Lautsprechern vorbei liefen, sprang die Person aus ihrem Versteck. Durch eine Maske war der Mann nicht erkennbar und sofort griff er zu Stella. Diese erschrak und ließ einen Schrei heraus.
    Ben sah zum Mann und reagierte wie schon zuvor instinktiv. Er schlug mit der rechten Faust zu, doch der Typ wehrte den Angriff mit der Linken ab. Zur gleichen Zeit zog Semir Stella davon. Nun ließ der Verbrecher das Klappmesser schwingen. Ben sprang einen Schritt zurück, um so nicht von der Klinger gestreift zu werden. Nachdem Semir Stella in Sicherheit gebracht hatte, eilte er seinem Partner zu Hilfe.
    Mehrmals versuchte der Entführer mit dem Messer Ben erwischen, doch ohne Erfolg.
    Semir überraschte den Kerl von hinten. Er sprang auf ihn drauf. Das war Bens Chance.
    Mit einem Tritt war das Messer aus der Hand und mit einem weitere fiel der Entführer zu Boden.
    „ Das war’s schon?“, fragte Ben, als er den Kerl hinauf half und ihm die Maske vom Gesicht entfernte.
    Ein ungefähr 40 Jahre alter Mann mit einem Bart und braunen Haaren war unter dieser Maske verborgen.
    „ Sie sind verhaftet!“, meinte Semir.

  • Als die Polizei ankam, half Semir den Polizisten, den Verbrecher in den Wagen zu bringen, während Ben sich um Stella kümmerte.
    „ Sind Sie in Ordnung?“, fragte er sie und strich mit seiner rechten hand über ihren Rücken.
    „ Ja…. Sie können ruhig du sagen. Sie haben mir schon wieder einmal das Leben gerettet.“
    „ Mein Name ist Ben.“, antwortete Ben nur.
    Stella umschlang Ben mit ihren Armen und presste sich an seinen Körper.
    „ Ist ja in Ordnung. Es ist wieder alles Okay.“, versuchte Ben Stella zu beruhigen.


    „ Was haben wir?“, fragte die Chefin neugierig, als Semir und Ben in ihren Büro waren.
    „ Jens Krämer. 41 Jahre alt. Wohnort Köln. Vorbestraft wegen kleinen Delikten. Doch wir bekommen nichts aus ihm heraus.“, erklärte Semir.
    „ Heißt das, dass dieser Jens lieber ins Gefängnis geht, als dass er etwas verrät?“, fragte Kim Krüger um sicher zu gehen.
    „ So sieht es aus.“, bestätigte Ben.
    „ Wie geht es Stella Schuhmann?“, fragte die Chefin besorgt.
    „ Wieder besser.“
    „ Das Beste wäre, wenn einer von euch Beiden bei ihr heute übernachten würde, um ihr Schutz und Geborgenheit zu schenken.“, erklärte die Chefin.
    Semir und Ben nickten. Nachdem sie das Büro verlassen hatten, waren sie auf dem Weg zu ihrem Büro.
    „ Am Besten ich übernachte bei ihr. Auf dich wartet deine Frau und dein Kind zu Hause.“
    „ Gib es zu. Du bist verknallt! Du willst bei ihr sein, da du verknallt bist. Die Blicke sind eindeutig.“, antwortete Semir und grinste dabei.
    „ Ich…ver..knallt…komm schon! Nein!“, verteidigte sich Ben.
    „ Ach komm! Mir geht nichts aus den Augen. Außerdem steht sie auch auf dich!“
    „ Ich bin nicht…warte. Meinst du wirklich?“, fragte Ben verlegen.
    „ Sicher. 100% bin ich mir sicher!“
    „ Als ob. Schau mal: Sie ist Sängerin, ich Bulle…“
    „ Sie ist reich, genau wie du, sie kann singen, genau wie du.“, antwortete Semir.
    „ Okay, okay. Mag schon sein, aber jetzt Thema Wechsel.“, meinte Ben und öffnete die Bürotür.
    Stella saß auf einem Stuhl neben Bens und Semirs Bürotisch und hatte auf die Beiden gewartet.
    Als die beiden Kommissare den Raum betreten hatten, schaute sie die Zwei erwartungsvoll an.
    Semir schüttelte nur den Kopf und schaute bedrückt zu Ben.
    „ Wir haben entschieden, dass ich bei dir übernachten werde, wenn das für dich okay ist. So kannst du wenigsten die Nacht unbesorgt schlafen.“, erklärte Ben.
    Stella nickte.

  • Die Sonne ging allmählich unter und der Mond ließ die Nacht nicht ganz so finster aussehen.
    Ben saß am Fenster und schaute aus Stellas Wohnung, während sie duschen war.
    Als Stella nur mit einem Handtuch um ihren Körper aus dem Bad kam, klopfte Bens Herz schneller als zuvor.
    „ Ich wollte mich bei dir noch einmal bedanken. Das bedeutet mir sehr viel.“, sprach sie und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
    „ Das…das ist…doch kein Problem.“, stotterte Ben und wurde rot im Gesicht.
    Stella zog sich ihren leicht bekleideten Pyjama an und schlief sofort ein. Ben jedoch durfte nicht einschlafen, deshalb suchte er sich eine Beschäftigung um überhaupt nicht müde zu werden. Da sah er auch den Flügel im Wohnzimmer stehen.
    Nachdem er die Schlafzimmertür nur einen Spalt offen ließ, setzte er sich vor dem Flügel und begann improvisatorisch ein Lied zu spielen.


    Der nächste Morgen brach an und Stella öffnete langsam ihre Augen. Eine sanfte Melodie hatte sie aus ihren Schlaf geweckt. Es war beruhigend und sehr schön. Stella stand auf, zog sich ihren Morgenmantel an und folgte der Musik.
    Als sie im Wohnzimmer stand, sah sie Ben am Flügel.
    „ Die Melodie ist sehr schön.“, sprach sie zu ihm.
    „ Oh, tut mir leid. Ich wollte dich nicht wecken.“
    „ Es war der schönste Weckruf, den ich je hatte.“
    Stella setzte sich zu Ben.
    „ Ich habe dir ein Song geschrieben. Doch es ist ein Duett.“
    „ Los spiel schon.“
    Ben begann zu spielen.

  • Ben Stella Beide


    Never saw
    This before
    A beautiful girl
    Like
    This is true
    Something new
    Starts with me and you


    You’re my prince
    In my dreams
    I can’t live without you
    So I do
    Loving you
    I cannot deny it
    And never did


    We still be together
    I love you, you love me
    Our love is forever
    This must be our destiny!
    I’ll take you with me
    Will be side by side
    With me you’ll be happy
    Will stay every day and night


    You are here
    Closely near
    It doesn’t feel wrong
    You’re by my side
    Feels so right
    Never felt this before
    It’s much more


    We still be together
    I love you, you love me
    Our love is forever
    This must be our destiny!
    I’ll take you with me
    Will be side by side
    With me you’ll be happy
    Will stay every day and night


    Together we, will be strong
    The fears are gone
    So let it out, sing it loud
    Singing our song!


    We still be together
    I love you, you love me
    Our love is forever
    This must be our destiny!
    I’ll take you with me
    Will be side by side
    With me you’ll be happy
    Will stay every day and night


    Nachdem Ben mit dem Piano spielen aufhörte, schauten sich die Beiden in die Augen.
    „ Das Lied ist wunderschön.“, sprach Stella zu Ben.
    „ Nicht so wunderschön wie du.“, meinte Ben und strich ihr über die Wange.
    Langsam näherten sich ihre Gesichter und ihre Lippen berührten sich.
    Nun war auch Ben sich sicher, dass Stella dasselbe fühlte, wie er. Semir hatte wie immer Recht.
    Vorsichtig entfernten sich die Gesichter und nun schauten sich die Beiden wieder in die Augen.


    Als Stella sich anzog, lief Ben zum nächstgelegenen Bäcker, um frische Brötchen für das frühstück zu holen.
    Während er mit den Brötchen zurück zu Stellas Wohnung lief, klingelte er bei Semir aufs Handy durch.
    „ Einen wunderschönen guten Morgen, Partner.“, begrüßte Ben Semir.
    „ Oh wie ich höre ist es wohl ein echt wunderschöner Morgen.“, meinte Semir.
    „ Du hattest Recht.“
    „ Womit hatte ich recht?“, fragte Semir, obwohl er genau wusste was Ben meinte.
    „ Na die Sache mit Stella!“
    „ Ach ha…? Schieß los! Ich will alles wissen!“
    Ben erzählte seinem Partner die gesamte Geschichte, während er die Brötchen zu Stellas Wohnung brachte.
    „ Und dann haben wir uns geküsst…!“, erzählte Ben und wollte gerade die Wohnungstür öffnen, doch jemand kam ihm zuvor.

  • Die Tür war bereits offen.
    „ Du Semir, warte mal kurz. Hier ist etwas faul…“
    Ben zog seine Dienstwaffe heraus und begab sich in die riesige Wohnung von Stella Schuhmann.
    „ Ben! Ben! Was ist los? Tu nichts Unüberlegtes! Hörst du? Warte auf mich! Ich bin schon unterwegs!“, befahl Semir durch das Handy.
    Doch Ben hörte nicht auf seinen älteren Partner und schaute sich selbst um.
    „ Stella?“, rief er einige Male.
    Langsam aber sicher durchsuchte er jedes Zimmer. Als er in das Schlafzimmer gelangte, fand er einen Brief auf dem bett.
    Er hob ihn auf und begann zu lesen.
    „ Du kannst sie nicht immer beschützen!“
    „ Scheiße!“
    Ben ließ sich auf das Bett fallen und las den einen Satz ein weiteres Mal.
    „ Du kannst sie nicht immer beschützen!“
    Für einige Minuten ging er in sich, um sich zu beruhigen. In dem Moment kam Semir hinein gestürmt und sah Ben auf dem Bett liegen.
    „ Was ist los? Wo ist Stella?“, fragte er seinen Partner.
    Semir pflanzte sich zu Ben und dieser gab ihn den Zettel.
    Als Semir diesen einen Satz gelesen hatte, blickte er geschockt zu Ben.
    „ Es ist meine Schuld!“, meinte Ben, eher zu sich, als zu seinem Partner.
    „ Dafür konntest du nichts! Hörst du!“
    „ Ich sollte dafür sorgen, dass ihr nichts zustößt und nun hat sie ein Wahnsinniger!“, schrie Ben sich selber an.
    „ Wir finden sie schon! Und ich weiß auch, wo wir anfangen werden!“, beruhigte Semir seinen jüngeren Partner.

  • Währenddessen holte ein Mann in einem dunklen Raum sein Handy heraus.
    „ Und?“
    „ Wir haben sie!“, sprach die Person am Handy.
    „ Sehr schön. Bringt sie zu mir!“
    Danach legte der Mann auf und begann zu grinsen.


    Wieder zurück in der Dienststelle ging es direkt in Krügers Büro.
    „ Wie konnte das passieren?“, fragte sie wütend.
    „ Chefin! Ben war nicht Schuld! Er wollte doch nur das Beste für Stella!“, verteidigte Semir Ben.
    „ Anscheinend war das Beste nicht das Beste für Stella Schuhmann!“
    Semir sah an Ben die Schuldgefühle wieder hochkommen.
    „ Chefin! Vielleicht bekommen wir was von diesen Jens heraus.“, meinte der Deutschtürke.
    „ Das haben wir schon versucht!“, sprach die Chefin.
    „ Ja, aber wir haben nicht die richtige Methode verwendet!“, antwortete Semir.


    Horst Herzberger brachte Jens Krämer in den Verhörraum, indem Semir und Ben schon warteten.
    „ Zuerst der Entführungsversuch. Nun Beihilfe zum Mord!“, begann Semir.
    „ Mord? Moment mal! Niemand sprach von Mord! Ich sollte sie nur entführen!“, verteidigte sich Jens.
    „ Wer hat Sie beauftragt!?“, schrie Ben Jens an.
    „ Ich…weiß…es nicht…“
    „ Sie wissen es nicht? Das kaufen wir ihnen nicht ab! Sie begehen ein Verbrechen für Jemanden den Sie nicht einmal kennen?“, verhörte ihn Semir Gerkhan.
    „ Ich habe es für einen Kumpel getan. Er gab mir eine Handynummer mit der ich ihn kontaktieren konnte!“
    „ Wie heißt der Kumpel?“, fragte Ben.
    „ Und haben Sie noch die Nummer?“, fügte Semir hinzu.
    Jens zögerte kurz, doch nickte anschließend.

  • Susanne war dafür zuständig die Handynummer zu überprüfen, während Herzberger und Bonrath ein Phantombild anfertigten.
    „ Ben, Semir! Ich habe was! Die Nummer gehört zu einem Peter Schmied!“, sprach Susanne.
    „ Das ist nicht Jens’ Kumpel. Kannst du mal nach einen Markus Müller schauen?“, fragte Semir.
    Einige Minuten später hatte Susanne etwas und Herzberger kam mit dem Phantombild.
    „ Wie es aussieht, haben wir eine Übereinstimmung.“, meinte Ben, als er sich das Bild von Markus Müller und das Phantombild ansah.
    „ Dann ist die Handykarte von diesen Schmied geklaut worden, denn einige Stunden später wurde die Karte gesperrt!“, dachte Semir laut nach.
    „ Gehen wir Markus Müller einen Besuch abstatten.“


    Es war dunkel in dem Raum und Stella konnte nichts erkennen. Sie war an einen Stuhl gefesselt. Es schien ein Raum im Keller zu sein, doch Stella war sich nicht sicher.
    Die Fesseln waren so fest, dass sie keine Chance hatte diese zu lösen. Es war zwecklos. Plötzlich ging die Tür auf und zweii Personen betraten den Raum.
    Es war zu dunkel, um sie zu identifizieren. Mit einer Handbewegung befahl einer der Zwei, das der andere sie alleine lassen sollte.
    Nun waren sie alleine. Der Mann kam immer näher, bis sein Gesicht erkennbar war.
    „ Du?“, fragte Stella geschockt.

  • Semir und Ben waren schon auf dem Weg zu Markus Müller, als Ben auf einmal bemerkte, wie eine Person, die Markus verdammt ähnlich war, vorbei lief.
    „ Semir halt an!“
    Semir presste sein Fuß auf die Bremse, so dass der Wagen abrupt anhielt.
    Ben sprang aus dem Wagen.
    „ Markus Müller?“, rief er der Person zu.
    Der Mann wandte sich verwirrt zu Ben zu und da fiel es Semir eiskalt den Rücken runter.
    Markus Müller hatte eine Wunde am Arm. Diese Wunde hatte Semir Markus bei der versuchten Entführung zugeführt.
    „ Er war auf der Autobahn!“
    Auch Markus hatte die Beiden erkannt.
    „ Polizei!“, rief Ben.
    Markus erschrak und rannte davon.
    „ Stehen bleiben!“, rief ihm Semir hinterher.
    „ Als ob er auf dich hört?“, meinte Ben und nahm die Verfolgung zu Fuß auf, während Semir sich wieder in den BMW setzte und es mit dem Auto versuchte.
    Markus sprang über einen ein Meter hohen Zaun, Ben wenige Sekunden später ebenfalls. Semir musste um den gesamten Häuserblock herum fahren, doch schon hinter dem Block nahm er wieder die Verfolgung auf.
    „ Weglaufen gilt nicht!“, rief Ben Markus zu, doch Markus war so beschäftigt davon zulaufen, dass er Ben nicht einmal bemerkte.
    Auf der Straße war einiges los. Autos kamen Semir entgegen, also musste er mehrmals ausweichen, so dass er beinah einen Unfall verursacht hatte.
    Am Ende der Straße war eine Baustelle. Semir versuchte auf der Gegenfahrbahn zu gelangen, doch ein Wagen versperrt den Weg. Er musste sich etwas einfallen lassen, also nahm er die improvisierte Rampe aus einem Abschleppwagen.
    „ Festhalten!“, sprach er zu sich selbst.
    Er gab Vollgas und schon hob der Wagen ab, direkt über die Baustelle. Der BMW landete unsanft auf der anderen Seite und die Verfolgungsjagd konnte weiter gehen.
    „ Die Chefin wird nicht gerade erfreut sein.“, dachte er laut nach.
    Noch immer rannte Ben hinter Markus Müller hinterher. Markus hatte eine gute Ausdauer.
    Über eine Feuerleiter in einer Seitengasse, kletterte Markus auf das Dach eines vierstöckigen Gebäudes, gefolgt von Ben.
    Semir sah das Geschehen auf dem Dach, folgte weiter der Straße und rief per Funk Verstärkung.
    Zurück auf dem Dach flüchtete noch immer Markus. Er sprang von einem Dach auf das Andere bis es nicht mehr weiter ging. Das nächste Dach war durch eine Hauptstraße getrennt, viel zu weit um rüber zu springen.
    „ Jetzt haben ich Sie!“, meinte Ben, der nach Luft holte.
    „ Das ist der Moment, in dem Sie beinah mich, Markus geschnappt hätten.“, meinte Markus, nachdem er hinuntergeschaut hatte.
    Plötzlich ließ er sich nach hinten fallen.
    „ Nein!“, rief Ben und rannte zur Kante.
    Dort sah er wie Markus durch einige Markisen durch fiel, doch die letzte hielt seinem Gewicht stand.
    Von dieser Markise sprang Markus auf die Straße.
    „ Beinah!“, rief er Ben zu.
    In dem Moment fuhr Semir mit dem BMW Markus an, dass Markus zu Boden fiel.
    „ Ja! Beinah!“, rief Ben zurück und begann zu grinsen.

  • Im Verhörraum versuchte die Beiden das Versteck des Entführers raus zubekommen.
    „ Wer hat Sie beauftragt?“, fragte Semir wütend.
    „ Reden Sie schon!“, fügte Ben zu.
    „ Okay, okay. Ihr habt gewonnen. Mein Boss ist der Exfreund von Stella. René Becker.“, erklärte Markus.
    „ René Becker?“, fragte Semir verblüfft.
    „ Stellas Exfreund?“, meinte Ben.


    „ Warum René?“, fragte Stella im dunklen Raum.
    „ Ich habe eingesehen, dass ich ohne dich nicht mehr kann!“, erklärte René.
    „ Aber…du hast mit mir Schluss gemacht!“
    „ Ja. Das war ein Fehler und als ich dich dann mit anderen Männern gesehen habe, konnte ich nicht mehr!“
    „ Und dafür musstest du mich entführen? Wieso hast du mich nicht einfach gefragt?“, fragte Stella.
    „ Hätte ich dich gefragt, wärst du dann zurückgekommen?“
    „ Natürlich nicht, aber…“, begann Stella, doch René unterbrach sie.
    „ Siehst du!“
    René stand nun vor Stella und strich ihr durch das Gesicht.
    „ Löse bitte die fesseln.“, bat sie ihm.
    „ Das du davon läufst? Nein!“


    „ Wo befindet sich das Versteck?“, fragte Ben Markus.
    „ In einem Keller in einer alten Fabrik in Köln Portz.“
    „ Macht euch bereit!“, meinte Semir.
    Horst Herzberger und Dieter Bonrath stiegen in ihren Porsche ein, während Ben und Semir in den Mercedes stiegen.

  • „ Wir fangen von neu an. Ein Neustart. Nur du und ich. Was sagst du dazu?“, flüsterte René in Stellas Ohr, während seine Lippen an ihrer Wange glitt.
    „ Warum verstehst du das nicht? Es ist aus. Ich bin über dich hinweg. Ich liebe jemand anderes!“, erklärte sie ihrem Ex.
    „ Du meinst diesen Bullen Ben Jäger nicht wahr?“
    „ Bitte! Lass mich gehen. Ich werde dir auch helfen.“, flehte der Popstar René an.
    „ Nein! Niemand kann mir helfen. Niemand! Wenn ich dich nicht bekommen kann, dann soll dich niemand bekommen!“, schrie er sie an.

  • Ben gab Vollgas. Der Mercedes schoss über die Straße, gefolgt vom Porsche.
    „ Wir müssen uns beeilen!“, meinte Semir.
    „ Ach was, echt?“, meinte Ben ironisch.


    René lockerte die Fesseln. Das war Stellas Chance. Sie zog ihren rechten Arm heraus und schlug René zu Boden. Danach befreite sie sich von den Fußfesseln und rannte davon. Stella war in einem unterirdischen Labyrinth gefangen. Überall Gänge, Zimmer und Sackgassen. Ihr Herz klopfte wie wild vor Angst.
    „ Ben! Ich bitte dich. Komm hier her. Rette mich!“, dachte sie.
    René stand langsam auf und fing an die Verfolgung aufzunehmen.


    Als die Vier die leer stehende Fabrik erreicht hatten, rannten Ben und Semir hinein, während Hotte beim Eingang wartete und Dieter lief zu Hintertür.
    Finsternis umgab die beiden Kommissare. Sie standen am Anfang des verwirrten Labyrinths.
    „ Hier irgendwo muss Stella sein!“, meinte Ben zu Semir.
    „ Am besten wir teilen uns auf.“
    Ben stimmte zu.


    Stella rannte voller Furcht in den Augen durch die Gänge. Hinter ihr waren die Schritte des Bösen zu hören.

  • „ Stella?!“, rief Ben immer wieder, doch er bekam keine Antwort.
    Aber Ben gab nicht auf.
    Semir lief einen Korridor entlang, ganz alleine, nur seine Dienstwaffe in der Hand.
    „ Frau Schuhmann?!“, rief er ab und zu, doch wie sein Partner, bekam auch er keine Antwort.
    Auf einmal hörte er etwas hinter sich und schnell wandte sich Semir dem Geräusch zu.
    „ Hallo?!“, rief er um sich zu vergewissern,
    Wieder nichts.
    Langsam wandte sich Semir zurück, als plötzlich Jemand direkt vor ihm stand.
    Die Person schlug so schnell zu, dass Semir keine Chance hatte zu reagieren.
    Dabei verlor er seine Dienstwaffe in der Dunkelheit. Semir sprang wieder auf und schlug den Mann vor ihm. Dieser Handlanger von René bückte sich und verschwand in der Dunkelheit.
    Semir schaute sich um. Direkt hinter ihm tauchte der Mann auf und begann Semir zu würgen. Semir versuchte sich zu befreien, doch es gelang ihm nicht.

  • Währenddessen suchte Ben weiter nach Stella.
    „ Stella?!“, rief Be ein weiteres Mal.
    Er wartete auf eine Antwort und diesmal bekam er eine Antwort.
    „ Ben? Ich bin hier!“, rief eine weibliche Stimme.
    Es war definitiv Stella.
    Sie riefen sich immer wieder etwas zu, um sich zu orientieren.
    Ben stand an einer T-Kreuzung. Es ging geradeaus und rechts weiter. Links war ein Fenster, welches die Fabrikhalle mit dem Korridor verband.
    Plötzlich kam von rechts Stella angerannt, direkt in Bens Arme.
    „ Dir geht’s gut! Bin ich froh.“, meinte Ben erleichtert.
    In dem Moment, als Stella Ben losließ, sprang René von rechts auf Stella, so dass Beide durch die Scheibe in die Fabrikhalle fielen.
    „ Stella! Nein!“
    „ Wenn ich sie nicht bekommen kann, dann wird sie niemand bekommen!“, rief René, der mit Stella in der Dunkelheit verschwand.


    Renés Handlanger würgte noch immer Semir. Der Deutschtürke schlug mit seinem Ellenbogen den Typen in den Magen, der sofort Semir los ließ. Nun ergriff Semir die Chance, packte den Mann und warf ihn über seine Schulter auf den Boden.
    Solange dieser auf dem Boden lag, hob Semir seine Waffe vom Boden und hielt sie ihm direkt vor dem Gesicht.
    „ Polizei, mein Freundchen!“

  • Ben sprang ebenfalls durch das zerbrochene Fenster und rannte hinter dem Psychopaten her.
    Dieser öffnete die Hallentür und verließ die Fabrik. Dieter Bonrath stand direkt vor ihm, schaute René und Stella verwirrt an, zog jedoch dann seine Waffe. Es war jedoch zu spät. Bevor Dieter seiner Dienstwaffe gezogen hatte, schlug René ihn bewusstlos und rannte in den schwarzen Van, der direkt vor ihm parkte.
    Als Ben hinaus stürmte, half er erst Bonrath hinauf, rannte dann zu Herzberger.
    „ Hotte! Er flüchtet!“, rief er Herzberger zu.
    Hotte sprang mit Dieter in den Porsche, während Ben in den Mercedes einstieg.
    Gerade kam Semir mit Renés Handlanger hinaus, als die zwei Polizeiwagen davon fuhren.
    „ verdammt!“, rief er.
    Sofort legte er dem Mann Handschellen an, so dass er einem Mast gekettet war.
    „ Nicht bewegen! Einer meiner Kollegen wird sich um dich kümmern!“
    Semir rannte quer über das Gelände, während die Wagen herumfahren mussten.
    In dem Moment, als er am Ausgang ankam, fuhr der Van mit René und Stella vorbei.
    Der Mercedes blieb vor Semir stehen, so dass er einsteigen konnte.
    Per Funk forderte Semir Verstärkung und befahl Jemanden Renés Handlanger abzuholen.
    Es ging auf die Autobahn. Der Van überholte einige andere Wagen, doch dicht an ihm waren der Mercedes und der Porsche.
    „ Lass ihn nicht kommen!“, meinte Semir zu seinem Partner.
    „ Das habe ich auch nicht vor.“
    Ben versuchte an René dran zu bleiben, während Hotte und Dieter versuchten ihn von einer anderen Autobahn zu bekommen.
    Der Van wechselte nach einigen Kilometern die Autobahn. Einige Kilometer ging diese Verfolgungsjagd so weiter.
    Ben fuhr immer dichter an den Van heran.
    „ Semir, übernimm du das Steuer!“, meinte Ben und öffnete das Schiebedach.
    Semir sprang sofort auf den Fahrersitz und übernahm das Steuer. Ben kletterte auf das Dach und befahl Semir noch dichter an den Van zu fahren.
    Als der Mercedes fast den Van berührte, sprang Ben auf das Dach des Vans. Vorsichtig zog er sich nach vorn, bis Ben direkt über der Fahrerseite lag. Mit einem Ruck öffnete er die Tür und hielt René seine Dienstwaffe vor dem Kopf.
    „ Hier ist Endstation!“, sprach er eiskalt zu René.
    „ Nichts da!“, antwortete René und trat auf die Bremse.
    Mit einem Ruck wurde der Van langsamer und Ben schoss nach vorne auf die Haube, doch dabei zog er René mit heraus.
    Stella kletterte von der Beifahrer- auf die Fahrerseite und übernahm das Steuer.
    Beide waren auf der Haube und lieferten sich einen Kampf. Semir, der jetzt den Mercedes steuerte, fuhr vor dem Van. Ben versuchte mehrmals René zu schlagen, doch dieser wehrte gekonnt ab.
    Danach schlug René Ben, so dass er von der Haube fiel. Doch gerade noch rechtzeitig hatte Semir gebremst und stieß mit dem Heck an die Frontseite des Vans, so landete Ben auf den Kofferraum des Mercedes, anstatt auf den harten Asphalt.
    Ben sprang zurück und schlug René zweimal. Danach machte er sich auf dem Weg zu Stella.
    „ Stella!“
    „ Ich wusste, dass du mich rettest!“
    „ Wir werden auf den Mercedes springen. Vertrau mir!“, sprach Ben zu ihr.
    Er nahm sie in den Arm und machte sich zum Absprung bereit.
    Semir fuhr direkt neben dem Van. Die Zwei zählten von drei runter und sprangen dann.
    Nachdem sie auf dem Dach gelandet waren, bremste Semir ab und löste sich vom Van.
    Der Van fuhr weiter geradeaus direkt auf eine Absperrung die Hotte und Dieter aufgebaut hatten.
    „ Nein!“, schrie René, doch es war zu spät.
    Der Van knallte gegen den Porsche und umschlug sich. René schleuderte durch die Luft, als er dann auf den Asphalt aufschlug und sofort reglos liegen blieb.
    Der Van landete falsch herum, überschlug sich einige Male bis er dann explodierte.
    „ Wärst du wohl langsamer gefahren, was“, meinte Ben.
    Danach nahm er Stella in die Arme und küsste sie.

  • Einige Tage später lud Ben Stella und Semir in seinen Proberaum.
    „ Semir! Ich habe eine Überraschung für dich!“, erzählte Ben, als er Semir sah.
    „ Da bin ich ja mal gespannt.“
    Ben nahm die Gitarre und begann zu spielen.


    Hohe Geschwindigkeit
    halten sie mit Leichtigkeit
    Verfolgungsjagd
    jeden Tag
    Rund um die Uhr
    Adrenalin pur


    Vorsicht auf der Autobahn, denn sie sind wieder hier!
    Keiner kann entkommen, denn die Autobahn ist ihr Revier.
    Mörder, Autoschieber und Erpresser gehören zu ihrem Tag.
    Sie kriegen jeden, egal wo und wann mit jedem Schlag.


    Ob mit Mercedes Benz oder BMW,
    sie sorgen für Sicherheit in ganz NRW.
    Egal für wen, sie helfen auch dir!
    Egal ob Hotte, Dieter, Ben oder Semir


    Hohe Geschwindigkeit
    halten sie mit Leichtigkeit
    Verfolgungsjagd
    jeden Tag
    Rund um die Uhr
    Adrenalin pur


    Rasende Autos und spektakuelle Explosionen
    Partner, Freundschaft und viele Emotionen.
    Verbrechen bekämpfen sie mit ihrem Herz,
    dabei vergessen sie jeden kleinen Schmerz.


    Mit Blaulicht über die Autobahn
    und dabei sind sie nicht gerade lahm.
    Geben immer Vollgas
    und haben Spaß!


    Hohe Geschwindigkeit
    halten sie mit Leichtigkeit
    Verfolgungsjagd
    jeden Tag
    Rund um die Uhr
    Adrenalin pur


    Sicherheit
    ist ihre Arbeit
    mit Blaulicht
    entkommst du nicht!
    Es geht los
    sie sind groß!


    COBRA 11




    Ende