Ein seltsamer Mord

  • So, und hier kommt mein neuer Fall für Tom und Semir. Ich hoffe euch gefällt die GS und ich bitte doch recht erzlich um eure Feedbacks. Viel spaß beim Lesen und beim Meinung agbeben :) 8)


    Ein seltsamer Mord




    Es war ein sonniger Donnerstagnachmittag. Tom fuhr mit seinem Mercedes über die Autobahn, neben ihm saß Semir. Die beiden blickten hin und her, um zu sehen ob alles mit rechten Dingen zuging, sahen aber nichts auffälliges oder ungewöhnliches. "Nichts passiert" sagte Tom mit einem gähnen. "Was ?" antwortete Semir kurz angebunden. "Nichts passiert sage ich. Man lebt so in den Tag hinein, aber es passiert einfach nichts". Semir zuckte mit den Achseln und sah Tom an. "Ist doch ne Abwechslung, mal keine Gangster verfolgen zu müssen". "Ja, aber so ist es auch stinklangweilig" beschwerte sich Tom. "Dir kann man es nicht recht machen. Wenn Gangster unterwegs sind hast du Angst... und wenn keine unterwegs sind ist es dir zu langweilig...was denn jetzt ?" wies Semir ihn spaßeshalber zurecht. Tom öffnete den Mund und wollte dem Argument etwas entgegensetzten, als auf einmal ein grüner Opel mit entschieden zu hoher Geschwindigkeit an ihnen vorbeiraste. "Na bitte" sagte Tom und hing sich an den Wagen dran. Semir montierte das Blaulicht auf dem Dach von Toms Mercedes und nahm das Mikrofon zur Hand. "Cobra 11 für Zentrale, wir verfolgen einen grünen Opel mit dem Kennzeichen NE-2546 und bitten um Verstärkung, Ende" dann hängte er das Mikrofon wieder ein und blickte nach vorne dem rasenden Auto nach. Tom raste dem Wagen mit hohem Tempo hinterher. Da musste er bremsen weil ein anderes Auto die Spur wechselte und sich vor die beiden Kommissare setzte. "Mensch komm, hau ab da !" schrie Tom unter energischem Hupen. Er konnte die Spur auch nicht wechseln, da neben ihm gerade ein weiteres Auto war. Bald fuhr das Auto vor ihnen auf die andere Spur zurück und Tom gab wieder Vollgas, doch der Opel wurde immer schneller und hatte jetzt an Vorsprung gewonnen. "Mist, der bremst gar nicht !" rief Semir als der Opel zusehends an Geschwindigkeit gewann. Wie konnte ein Fahrer so dumm sein ? Dieses Verhalten war gefährlich, auch für ihn selbst. Doch der Fahrer des Opels wollte scheinbar einfach nicht vom Gas gehen. Tom war jetzt ganz dicht hinter ihm, da erschien ein weiterer Streifenwagen der sich mit Blaulicht der Verfolgungsjagd anschloss. "Cobra 5 für Cobra 11, haben Sichtkontakt zu dem Fahrzeug, wir werden versuchen ihn auszubremsen !" kam der Funkspruch rein. "Verstanden Cobra 5, passen Sie auf, dieser Wagen wird nicht anhalten !" gab Semir zurück durch das Mikrofon. "Semir, weißt du was mich irritiert ? Er fährt viel zu geradlinig !" rief Tom. Jetzt erst fiel es Semir auf als er dem Opel einen weiteren Blick zuwarf. Dieser Fahrer lenkte das Auto anscheinend gar nicht ! Er fuhr immer gerade aus, ohne dem Verkehr auszuweichen ! Dadurch rammte er jetzt auch einen Motorradfahrer, dessen Motorrad sofort ins schlingern kam und stürzte. Der Fahrer konnte an den Rand der Autobahn rennen, aber der Polizeiwagen von Cobra 5 konnte nicht mehr ausweichen und erfasste das Motorrad, wodurch er abgebremst wurde. Gehupe wurde laut und ein Wagen rammte das Polizeiauto weil der Fahrer nicht mehr bremsen konnte. "Mensch Cobra 5 hats erwischt !" rief Semir mit einem Blick in den Rückspiegel. Als er wieder nach vorne sah erschrak er noch viel mehr. "WOW !" stieß er aus, als er erkennen musste, dass der Opel direkt auf einen LKW zuraste. "SPINNT DER ?!" rief Tom. Das unvermeidliche geschah: Der Opel kollidierte mit dem LKW, wodurch die Motorhaube des Wagens mit einem lauten Krach eingedellt wurde. Der LKW-Fahrer warf einen kurzen Blick in den Rückspiegel und fuhr dann auf der anderen Spur einfach weiter... und der Opel auf seiner Spur auch ! Aus dem Motor rauchte es, aber trotzdem wollte der Fahrer anscheinend nicht einsehen dass es besser war anzuhalten. "Mist ! Der muss anhalten ! Was geht denn in dem vor ?!" rief Semir. Da krachte der Opel mit Karacho in ein weiteres Auto, sodass Glassplitter und Autoteile umherflogen. Der Auprall war so hart, dass der Opel herumgeschleudert wurde, auf dem Dach landete und zu brennen begann. Weitere Autos konnten nicht mehr ausweichen und krachten hoffnungslos ineinander. Aber der Opel war endlich ruhig. "So, jetzt ist schluss !" rief Semir verärgert. Tom hielt das Auto an, beide stiegen aus und rannten auf den Opel zu. Sie wollten den Fahrer herausziehen, doch irgendetwas stimmte nicht. "Der Fuß klemmt !" rief Semir als er nach unten blickte. "Er ist ans Gaspedal gebunden !" "Semir, das Auto explodiert gleich... beeil dich !" rief Tom. Semir bückte sich und machte den Fuß des Fahrers hastig und zitternd los. Dann hievte er ihn auf seine Schultern und rannte so schnell er konnte. Tom rannte ebenfalls weg von dem brennenden Auto. Sie konnten der lauten Explosion, der unglücklicherweise noch mehr Autos zum Opfer fielen gerade noch entkommen. Am Rand der Autobahn legten sie den Mann nieder. Plötzlich sahen sie dass er sich nicht bewegte, sondern einfach nur mit geschlossenen Augen da lag. Tom hielt ihm Zwei Finger an die Kehle, doch es war kein Puls mehr zu spüren. Er sah zu Semir auf und schüttelte bedrückt den Kopf. "Der hat`s hinter sich" sagte er. Semir nickte traurig. "Muss wohl an den Folgen des Unfalls gestorben sein... und dabei kann er nicht mal was dafür, sein Fuß war ans Gaspedal gebunden !" Semir war wütend. Er ballte die Faust. "Ich krieg die dran die das getan haben !" schrie er. Plötzlich setzte Tom einen verdutzten Blick auf. "Semir schau dir das an !" Semir blickte erst zu Tom und dann auf die Leiche. Er konnte keine Prellungen, Stöße oder Schürfwunden, was nach diesem Unfall eigentlich zu erwarten war, erkennen... stattdessen hatte der Mann kleine Löcher in der Brust. Semir kniete sich daneben und begutachtete diese Löcher genau. Dann schlug er sich entsetzt die Hand vor den Mund. "Oh Gott... Tom ! Das sind ja... Einschusslöcher ! Der Kerl muss schon tot gewesen sein als wir ihn verfolgten !" Tom nickte bestürzt. "Jetzt versteh ich, warum er auf nichts reagiert hat...."


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    Fortsetzung folgt....

  • Als Semir und Tom die PAST betraten, wurden sie sofort von einer sehr stürmischen Frau Engelhardt empfangen und ins Büro gebeten. "Semir, Tom, dieser Unfall auf der Autobahn.... was genau ist passiert ?" "Also wir haben einen Opel gesehen, der mit überhöhter Geschwindigkeit an uns vorbeigerast ist, also haben wir ihn verfolgt" erzählte Tom. "Es gab einen Crash und das Auto überschlug sich" fügte er noch hinzu. "Ich habe gehört, der Fahrer hätte weder auf Gegenverkehr geachtet, noch in irgendeiner Situation abgebremst.... was können Sie beide dazu sagen ?" "Aber dafür gibt es auch eine Erklärung" gab Semir von sich. "Als wir den Fahrer nämlich aus seinem Auto gezogen hatten, da war er tot... wir dachten erst, er sei am Unfall selbst gestorben... bis uns Einschusslöcher am Körper des Mannes auffielen. Und was noch dazu kommt, sein Fuß war ans Gaspedal gebunden... alles spricht für Mord, Chefin !" Anna nickte und überlegte kurz. "Dass es Mord war, ist wohl eindeutig, was uns interessiert ist, WER es war, und WARUM das passiert ist... und wie sie sich schon denken können, Herr Gerkhan und Herr Kranich, werde ich- " "sie beide mit dem Fall beteuern !" antworteten Tom und Semir unisono. Anna lächelte. "Meine Herren, sie kennen mich einfach zu gut" meinte sie amüsiert. "Ist das gegen die Dienstvorschriften ?" grinste Tom. Ein allgemeines Lachen brach im Büro aus, aber Anna wurde schnell wieder ernst. "Trotzdem ist das ein sehr ernster Fall, meine Herren, und in den nächsten Tagen wird sehr viel dafür gearbeitet... es ist ein sehr ungewöhnlicher Fall, dass jemand sein Mordopfer sozusagen zwingt, nochmehr schaden anzurichten... die Gefahr für eine Wiederholungstat ist nicht zu unterschätzen und es ist IHR Auftrag, genau das zu verhindern, egal wie". Semir und Tom nickten eifrig. "Was können wir im Moment tun ?" wollte Semir wissen. "Im Moment gibt es noch gar nichts zu tun, wir werden auf den Untersuchungsbericht der Leiche warten, welcher mit Sicherheit morgen hier eintreffen wird. Wenn wir Glück haben werden wir dann wissen, aus welcher Waffe die Projektile stammen und auf wen sie zugelassen ist... und dann sehen wir weiter".


    Als die beiden am nächsten morgen wieder in der PAST ankamen, hielt ihnen Andrea, die vor ihrem Computer saß, einen Zettel entgegen. "Der Obduktionsbericht ist gerade frisch reingekommen. Der tote hieß Walter Hess, 40 Jahre, gott sei dank ledig und keine Kinder, und die Kugeln in seinem Körper stammen aus einer Walther PPK... und die ist auf einen gewissen Daniel Geißbach zugelassen, 34, ebenfalls ledig, wohnhaft in der Lilienstraße 2... die Chefin will, dass ihr ihn euch vornehmt... höchstwahrscheinlich hat er die Tat begangen, aber vielleicht gibt es Mitwisser und Komplizen... deswegen sollt ihr erst versuchen mit ihm ins Gespräch zu kommen und ihn, wenn er nichts sagt, verhaften". "Das sind nützliche Infos, danke Andrea" sagte Semir wobei er ihr einen Kuss auf die Wange gab. Im nächsten Moment schon waren die beiden Kommissare schon auf dem weg hinunter zum Parkplatz.



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    Fortsetzung folgt...

  • Soo, hier kommt das "Abendessen":


    "Da muss es sein" . Tom parkte seinen Mercedes vor einem Haus mit der Nummer 2 in der Lilienstraße. An der Haustür klingelten sie und ein Mann etwa Mitte 30 öffnete die Tür. "Hallo, sind sie Daniel Geißbach ?" fragte Semir. Der Mann nickte kurz, woraufhin Semir ihm den Ausweis zeigte. "Gerkhan, Kripo Autobahn, das ist mein Kollege Tom Kranich". "Polizei ? Was ist denn... hab ich jemanden umgebracht ?" fragte der Mann mit einem Lachen. "Genau das wollen wir herausfinden... dürften wir bitte hineinkommen ?" sagte Tom. Das Lächeln des Mannes verschwand ruckartig, doch er machte Platz sodass Tom und Semir eintreten konnten. Sie wurden in ein wohnzimmer geführt, wo sie sich hinsetzten, Geißbach saß ihnen gegenüber. "So, was liegt an ?" wollte er wissen. "Sagt ihnen der Name Walter Hess etwas ?" fragte Semir. Geißbach schüttelte den Kopf. "Nie gehört, den Namen... was ist denn mit dem ?" "Mit dem ist gar nix, der ist nämlich tot !" rief Tom gereizt. "Erschossen mit ihrer Waffe, Herr Geißbach !" Der Mann zuckte zusammen und blinzelte. "Mit meiner... aber meine Herren, ich bringe doch keine Menschen um !" Semir ließ das kalt. "Kommen sie mir nicht auf die Tour, das hab ich schon von so vielen Mördern gehört und - " "aber nicht von mir ! Ich bin kein Mörder !" schrie Geißbach. "Wenn sie das nicht sind, gibt es ja wohl keinen Grund zur Aufregung, oder ?" fragte Tom spitz. "Herr Geißbach, der Mann wurde mit einer Walther PPK erschossen... so eine haben sie doch oder ?" Semir beäugte den Mann sehr misstrauisch. "Ja stimmt.... so eine hab ich.. hab auch nen Waffenschein dafür !" "Dürften wir ihre Waffe mal sehen ?" bat Tom. Geißbach stand auf und ging zu einem Schrank, den er öffnete und hineinfasste. Dann drehte er sich um - und zielte mit seiner Waffe auf Tom und Semir ! Die beiden Stühle wurden völlig durchlöchert, aber sie konnten noch wegspringen bevor der Mann losschoss. Die beiden lagen am Boden, Geißbach rannte auf die Balkontür zu. "So genau wollte ich seine Waffe aber nicht kennenlernen !" schrie Tom während er seine eigene Waffe zog und sich aufrichtete. Semir tat es ihm nach und sie liefen zur Balkontür. Geißbach war über eine Holztreppe bereits nach unten gerannt und sauste mit einem roten Auto davon. Semir zielte und schoss auf das Auto, aber es blieb nicht stehen, sondern bog bei einer Kreuzung ab und war verschwunden. "Den kriegen wir nicht mehr" meinte Semir keuchend mit etwas Enttäuschung in der Stimme, als er seine Waffe wegsteckte. "Macht nix" sagte Tom beiläufig. "Ich hab das Kennzeichen !"


    "Schuldig ist er auf jeden Fall" sagte Tom während der Rückfahrt zur Dienststelle. "Sonst hätte der nicht losgeballert". Semir zuckte die Achseln. "Schon... naja, ich mein, dass seine Waffe die Mordwaffe war, wissen wir, das ohne Zweifel.... aber was wenn er, obwohl er die Waffe besitzt, nicht der Mörder war... schon mal da drüber nachgedacht ?" Tom legte nur den Kopf zur Seite und die weitere Fahrt ging in tiefem Schweigen ab. Zurück in der PAST beschrieben Frau Engelhardt sie in einigen knappen Worten, aber doch sehr verständlich, was in Geißbachs Haus was geschehen war. Tom gab das gemerkte Kennzeichen bekannt, woraufhin sofort eine Fahndung rausgegeben wurde. Kurze Zeit später meldete sich auch schon ein Streifenwagen, er hätte den Flüchtigen gesehen und gab die Richtung an , außerdem bat er um Verstärkung für den Zugriff. Sofort rückten einige Polizisten des Reviers aus, um den Kollegen zu unterstützen. Semir und Tom hofften, dasss ie heil zurückkommen würden, jetzt wo sie wussten, wie gefährlich dieser Geißbach war.


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    Fortsetzung folgt...

    Edited once, last by Supercop ().

  • Geißbach nahm die Autobahnausfahrt in Richtung Köln. Dass die Bullen ihm auf den Versen waren, war weiß Gott kein Glücksfall, sondern ein ernsthaftes Problem, um dass er sich kümmern musste. Aber was tun, was ? Das verhasste Geräusch drang plötzlich in seine Ohren... das Geräusch einer Polizeisirene. Besser gesagt das Geräusch von mehreren Sirenen, wie ihm ein Blick in den Rückspiegel verriet. Sechs Streifenwagen kamen mit Blaulicht und Martinshorn auf ihn zugerast. "Schon wieder die Bullen !" dachte er und drückte das Gaspedal durch. Eine Autobahnverfolgung, wie in den Actionfilmen ! Die Bullen steigerten ihr Tempo enorm und rasten ihm hinterher. Geißbach genoss den Spaß, aber er wusste, dass er sich keineswegs erwischen lassen dürfte, sonst war alles gelaufen. Autos hupten energisch, als er an ihnen vorbeiraste und machten Platz für die Polizeiwagen. Geißbach tat so, als wollte er geradeaus fahren, aber dann bremste er im letzten Moment und nahm eine Abfahrt zur Landstraße. Die Polizei ließ sich davon nicht täuschen und konnte die Ausfahrt noch rechtzeitig selbst nehmen, nur ein Polizeiwagen fiel darauf rein und stieß mit einem anderen Auto zusammen, bevor er abbiegen konnte. Der Polizist im Wagen war sofort tot.Auf der Landstraße ging die Verfolgungsjagd weiter, Geißbach bog von der Straße und fuhr quer durch ein Feld, auf der anderen Seite kam er wieder auf der Straße hinaus, die Polizei immer noch hinter ihm. Ein Wagen fuhr direkt neben ihm. Geißbach rammte ihn und bugsierte das Auto in den Straßengraben. Somit war ein weiterer Verfolger außer Gefecht gesetzt, aber es hielten immer noch Vier Streifenwagen mit. Geißbach nahm eine Autobahnauffahrt, sodass die Verfolgung wieder auf die Autobahn verlegt wurde. Und dort ließ er sie jetzt auch enden. Zwei der Wagen waren dicht hinter ihm, genau dicht genug. Er griff in sein Handschuhfach und zog eine Granate hervor, die er nach hinten auf die Straße schleuderte. Die Explosion erfasste die beiden Polizeiautos, sie wurden durch die Luft geschleudert. Bei ihren Versuchen, den zerstörten Autos auszuweichen, kam es jetzt zu etlichen Zusammenstößen zwischen den Fahrern. In den Crash wurden letztendlich auch die beiden anderen Streifenwagen miteinbezogen und Geißbach konnte im Schutz der Massenkarambolage entkommen.


    "Oh verstehe... ja, selbstverständlich. Weiß man was über..... ja... ok, danke, wiederhören" Anna schmiss den Hörer auf die Gabel und verließ das Büro. Außerhalb des Büros wandte sie sich an Semir und Tom. "Ein Augenzeuge hat gerade angerufen. Geißbach löste einen Massencrash aus und floh". "Und was ist mit den Kollegen ?" fragte Tom. Anna machte eine längere Pause bevor sie antwortete. "Sie sind alle tot". Tom schloss die Augen. Das konnte doch nicht wahr sein. Erst dieser Hess... und jetzt auch noch sechs ihrer Kollegen. Er ballte die Faust vor Wut, als er sich Geißbachs Gesicht vor seinem inneren Auge vorstellte. Dieser Mörder... dieser elende Mörder ! Semir erkannte den Zorn seines Partners und klopfte Tom auf die Schulter. "Keine Sorge... wir kriegen ihn schon". Tom nickte. "Ja... hoffentlich kriegst du ihn, bevor ICH es tue !"


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    Fortsetzung folgt...

  • Geißbach war endlich an seinem Ziel: In Köln ! Er hatte es von Düsseldorf hierher geschafft, ohne dass die Bullen ihn bekommen hätten. Noch durfte er sich jedoch nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, und das wusste er nur zu gut. Er fuhr zur Löwengasse 9, wo ihn sicher schon jemand erwartete. Geißbach parkte vor dem Haus, stieg aus dem Auto aus, ging zur Haustür und drückte die Klingel fest durch. Die Tür öffente sich und sein vertrauter Lars Brinkler stand vor ihm. "Daniel, mein alter Freund, willkommen in Köln !" doch Geißbach hatte sich an ihm schon vorbei in die Wohnung gedrängt. "Die Bullen sind hinter mir her... zweimal schon musste ich sie abschütteln". Brinkler setzte sich auf einen Stuhl und musterte Geißbach. "Dann nehme ich an, dass du mir den Gefallen getan hast". Geißbach nickte und zog seine Waffe um sie Brinkler zu zeigen. Brinkler nahm das Mordinstrument an sich, um es zu betrachten. "Eine schöne Waffe" meinte er mit einem Kopfnicken. "Zu schön fast schon für so einen Bastard wie Hess... aber was war mit den Bullen ?" Und Geißbach erzählte ihm von beiden Vorfällen, zum einen, wie er vor den Autobahkommissaren entkommen war und zum anderen die Verfolgungsjagd mit vielfach tödlichem Ausgang. "Lars, ich bitte dich eine Weile hier untertauchen zu dürfen... in Köln ist die Chance, dass sie mich drankriegen, um einiges geringer als in Düsseldorf". Brinkler nickte. "Kein Problem Daniel, du hast mir einen Gefallen getan, jetzt helfe ich dir natürlich auch... so wie damals in Berlin. Oh, verzeih mir, ich vergesse immer wieder dass du nicht gern drüber redest". Bei der Erwähnung Berlins hatte Geißbach die Augen fest zusammengekniffen und versuchte, gewisse unangenehme Erinnerungen zu verdrängen. "Es war ein unfall, nur ein Unfall, du kannst nichts dafür !" redete er sich immer wieder vor. Doch seine eigenen Vorwürfe gegen sich selbst waren seit Sechs Jahren nicht verschwunden...


    Andrea war gerade dabei, Daten in ihrem Computer zu suchen. "Semir, Tom, ich hab was" rief sie in Semirs Büro hinein, wo die beiden Kommissare sich gerde unterhielten und Kaffee tranken. Sofort standen sie hinter ihr und guckten in den Bildschirm. "Da... das ist Geißbach" Semir und Tom guckten auf das Bild des Mannes und nickten. "Vor sechs Jahren hat er mit einem Komplizen eine Tankstelle überfallen, sie waren bewaffnet. Ein Mädchen von 15 Jahren kam gerade herein, Geißbach drehte sich um und schoß vor Schreck... das arme Mädel war sofort tot" erklärte Andrea bestürzt. Semir schüttelte traurig den Kopf. "15 Jahre... ist doch kein Alter !" "Die beiden wurden als die Täter identifiziert und verhaftet. Wegen guter Führung saßen sie aber nur Fünf Jahre... vor einem Jahr sind sie aus dem Knast wieder rausgekommen". Es gab eine längere Redepause, sodass Andreas Bericht wirken konnte. Dann redete Semir weiter. "Sein Komplize, wie hieß er ?" "Lars Brinkler, heute wohnhaft in Köln und-" "Köln !" platzte es aus Tom heraus. "Frau Engelhardt erwähnte noch, Geißbach sei in Richtng Köln abgehauen". "Dann will er bei Brinkler untertauchen" schloss Semir. Tom und Semir stürmten in Annas Büro und informierten sie über das herausgefundene. "Frau Engelhardt... wenn wir in Köln weiterermittlen, dann können wir Geißbach dem Mord an hess und unserer Kollegen sicher überführen.. bitte, lassen sie uns nach Köln fahren und dort die Ermittlungen weiterführen" sagte Semir zu seiner Cefin. "Aber, meine Herren, ich hab ihnen doch GESAGT, es ist ihr Fall-" schon waren Tom und Semir auf dem Weg hinunter zum Parkplatz. Anna blickte kurze Zeit später aus dem Fenster hinunter auf den Parkplatz und sah die beiden dort nebeneinander zu den Autos marschieren. "Bitte, Tom, Semir... kommt wieder heil zurück !" flehte Anna in Gedanken.


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    Fortsetzung folgt...

  • Ihr Weg nach Köln, der, nach einer langen Diskussion zuvor jetzt mit Semirs BMW bestritten wurde, führte größtenteils über die Landstraße, da ein großer Autobahnabschnitt, auf dem nach der von Geißbach verursacten Karambolage einige Aufräumarbeiten vorgenommen wurden, noch immer gesperrt war. "Wahnsinn" sagte Semir "was ein einziger Mensch für einen Schaden anrichten kann"....
    Nachdem sie nach langer Fahrt endlich in Köln angekommen waren , saßen sie sich in einen Gasthof und aßen etwas. Danach ging es weiter zum Einwohnermeldeamt, wo nach der Adresse von Lars Brinkler gefragt wurde. Als man wissen wollte, wozu sie die Adresse brauchten, wiesen sie sich als Autobahnkommissare aus Düsseldorf aus, und es sei dienstlich. Die Adresse wurde bekannt gegeben, es war die Löwengasse 9. Dort fuhren sie in und klingelten an der Haustür. Ein Mann, offenbar etwas jünger als Geißbach, aber sehr groß und muskulös und somit doch eine imposante Erscheinung, öffnete die Tür. "Lars Brinkler ?" Der Mann nickte. "Semir Gerkhan, Kripo Düssledorf, ich komme mit meinem Kollegen Tom Kranich". Der Anblick von Polizisten ließ Brinkler seltsam ruhig bleiben. Weinigstens ein leichtes Zucken wäre doch zu erwarten gewesen. Entweder er war ein sehr guter Schauspieler... oder er hatte mit dem Mordfall Hess doch nichts zu tun. Brinkler blickte Semir an, so als würde er darauf warten, dass er weiterredete. Den Gefallen tat Semir ihm. "Wir vermuten, dass sich Geißbach bei ihnen aufhält". Wieder nahm Brinkler das wahr, ohne auch nur eine Miene zu verziehen. "Wo er sich jetzt aufhält, weiß ich nicht... hab ihn schon ewig nicht mehr gesehen". "Und wie lange nicht mehr ? Doch nicht genau sechs Jahre oder ?" fragte Tom. "Wir wissen, dass sie Geißbach damals geholfen haben, den Tod des Mädchens zu vertuschen". Brinkler zuckte die Achseln. "Mord verjährt mit der Zeit... andererseits, wenn ich an das Gesicht und das Aussehen des Mädels zurückdenke... schade dass er geschossen hat. Ich hätte mir da etwas anderes gewusst" "Du Drecksau !" Semir wollte auf Brinkler losgehen, doch Tom hielt ihn am Arm fest und zog ihn zurück. Brinkler grisnte nur unbeschämt. "Das ist auch gar nicht der Fall, wegen dem wir gekommen sind. Das wäre die Sache der Berliner Kollegen gewesen" sagte Tom mit bemüht ruhiger Stimme. "Aber in Düsseldorf wurde ein Mann ermordet und in seinem Auto ans Gaspedal gebunden... wir gehen davon aus, dass Geißbach der Mörder war. Und da Sie ihm damals schon geholfen haben, gehen wir davon aus, dass er sich bei ihnen befindet, zumal er nach Richtung Köln abgehauen ist". "Wie gesagt ich weiß nix... weder was von diesem Mord, noch wo er steckt". Brinkler verschränkte die Arme. Semir und Tom erkannten, dass sie ihm jetzt nichts beweisen konnten und dass diese Diskussion sinnlos war. "Wir kommen ganz bestimmt wieder" sagte Semir, während er sich mit Tom in den BMW setzte. Brinkler wandte sich um und marschierte die Treppen hoch, wo einer seiner Komplizen mit einem Scharfschützengewehr am Fenster stand. "Soll ich die Bullen erledigen ?" fragte er. Brinkler schüttelte den Kopf. "Nein, nein. Aber merk dir mal das Kennzeichen... nochmal lass ich mich von denen nicht belästigen".


    Semir und Tom saßen sich am Tisch ihres Hotelzimmers zu einer Partie Schach gegenüber. Eigentlich wollten sie sich an ihren Abenden vom Job ja etwas ablenken, aber so ganz klappte das nicht immer. "Wieso sind wir eigentlich einfach wieder abgehauen ?" sagte Tom. "Weil wir nix gegen ihn in der Hand hatten.... sicher wissen wir, was war. Aber ihn festnehmen, ohne einen handfesten Beweis... das wird nichts". Tom nickte. "Mensch, was sollen wir nur tun... wenn wir zu lange warten, geschieht so etwas womöglich nochmal... aber wir können nichts tun, weil uns die Hände gebunden sind... Semir ich glaube ich werde zu alt für den Job"...
    Minuten später klingelte Toms Handy. "Kranich, Hallo ?" "Ja Tom, ich bins, Andrea... ich hab noch was, was euch helfen sollte... es gab da..........." Nachdem Andrea Tom alles gesagt hatte, bedankte er sich und legte auf. Fragend sah Semir zu ihm rüber. "Also, Brinkler steht im Kontakt mit einer gewissen Tatjana Sallermann.... die beiden waren verheiratet, bis zu einem großen Streit... auch sie weiß über die Geschehnisse von damals Bescheid und könnte uns vielleicht helfen. Auch sie wohnt in Köln, und zwar in der Bergallee 6". Semir hörte sich die Erklärung Toms an, etwas verärgert weil Andrea eben Tom angerufen hatte und nicht ihn. Schließlich beschlossen sie, dieser Frau am nächsten Tag einen Besuch abzustatten und einige Fragen zu stellen, die womöglich zur Lösung des Falls beitragen könnten. Nach mehreren Schachpartien und einem Abendessen legten sie sich letztendlich in ihre Betten und schliefen kurz vor dem Datumswechsel ein.



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    Fortsetzung folgt...

  • Tom und Semir beschlossen, gegen Mittag bei Frau Sallermann vorbeizuschauen. Sie waren relativ spät aufgewacht, duschten sich und nahmen ihr Frühstück ein. Dann setzten sie sich mit ihrer Dienststelle in Düsseldorf in Verbindung, um Frau Engelhardt über den bisjetzigen Stand der Dinge und ihren Plan zu informieren. Mit der Warnung, bei den Ermittlungen gegen Brinkler und Geißbach vorsichtig zu sein, legte Anna wieder auf. Semir und Tom machten sich auf zur Bergallee 6, ein kleineres, aber dennoch gemütliches Haus an der Straße gelegen. Auf ein Klingeln kam eine junge, gut aussehende Frau durch die Tür und beäugte Tom und Semir fragend. Sie stellten sich vor und fragten Frau Sallermann, ob sie wohl Zeit für ein kurzes Gespräch hätte. "Es geht um ihren Ex-Mann Herrn Brinkler" sagte Semir. Bei der Erwähnung des Namens zuckte Frau Sallermann seltsam zusammen, machte einen geschockten Eindruck. "Sicher wissen sie von dem Fall, der sich vor Sechs Jahren in Berlin ereignet hatte". "Ja" antwortete die Frau. "Geißbach, dieser Widerling... und mein Mann, den ich für einen guten Menschen gehalten hatte, hilft ihm auch noch, diese Gräueltat zu vertuschen. Widerlich !" Tom zeigte ihr durch ein kopfnicken sein volles Verständnis. "Bestimmt haben Sie schon von dem toten Fahrer gehört, der auf der Autobahn in Düsseldorf einen gewaltigen Unfall verursacht hat". "Ja, hab ich... ich würde mich nicht wundern, wenn Lars da seine Finger im Spiel hätte". "Und genau deswegen brauchen wir Ihre Hilfe" klärte Semir sie auf. "Ausgeführt wurde der Mord aller Wahrscheinlichkeit nach von Geißbach. Aber wir wissen, dass er mit Brinkler in Verbindung steht und deswegen brauchen wir ihre Hilfe, beide zu überführen". Frau Sallermann öffente den Mund, weil sie scheinbar etwas sagen wollte - und just in diesem Moment unterbrach ein Knall das Gespräch... Instinktiv zogen Tom und Semir ihre Waffen. Passanten schrien auf und liefen panisch in alle Richtungen auseinander. Im Hals von Frau Sallermann sah man ein großes Loch, aus diesem Loch und aus dem Mund floss Blut, während der leblose körper zusammenbrach. Die Frau starb, noch bevor sie am Boden aufschlug.Momente später ertönte ein zweiter Schuss, der sein Ziel jedoch verfehlte und in einer Hauswand knapp hinter Toms Kopf einschlug. Semir und Tom blickten sich nach dem Schützen um, doch auf den ersten Blick konnten sie ihn nicht ausmachen, bis sie auf einem Hausdach einen Mann sahen, der hinter einem Scharfschützengewehr lag und gerade seinen dritten Schuss abgab, der, wäre Semir nicht zur Seite gesprungen, dessen Brustkorb durchlöchert hätte. Sie hoben ihre Dienstwaffen hoch und gaben dem Mann Blei, allerdings blieb er ungetroffen und schoss weiter, ebenfalls ohne Erfolg. Nachdem Semir und Tom ihm die zweite Salve geschickt hatten, hielt er sich am Arm, scheinbar war er getroffen. Der Schütze stand auf, nahm sein Gewehr und rannte auf eine kleine Öffnung im Hausdach zu. Semir und Tom näherten sich mit Eilschritten dem Haus, die Waffen immer noch im Anschlag. Sie sahen die Eingangstür, bewegten sich darauf zu - bis sie das plötzliche Geräusch eines aufheulenden Motors erschreckte. Sie drehten sich nach links und sprangen vor dem protzigem, schwarzem BMW zur Seite, der sie fast überrollt hätte. Etwas weiter vorne wendete sich das Auto und raste wieder auf sie zu. "Wir müssen abhauen !" rief Semir. Sie rannten zu Semirs BMW, Tom montierte die Dachleuchte und schon raste Semir los, der schwarze BMW dicht hinter ihnen. "Semir gib Gas sonst sind wir am Arsch !" schrie Tom. Semir drückte auf der leeren Straße das Gaspedal fest durch und nahm eine Scharfe Linkskurve. Vor ihm war ein anderes Auto, sodass er stark abbremsen musste und der verfolgende schwarze BMW sich wieder direkt hinter ihn setzen konnte. Als der Fahrer auf heftiges Hupen hin die Spur gewechselt hatte, gab Semir wieder Gas, was ihm der Verfolger nachtat. Auf einer geraden Straße beschleunigte Semir so gut es ging, bevor er wegen einer Kurve wieder vom Gas gehen musste, und dann das Pedal wieder durchdrückte. Doch der Fahrer wollte einfach nicht aufgeben, es war ihm wohl sehr wichtig, Tom und Semir dranzukriegen. "Verdammt was will der von uns ?" fragte Semir gereizt wärend er in den Rückspiegel blickte. "Der muss wohl für Brinkler arbeiten !" Ohne Rücksicht auf Verluste hielt der schwarze BMW mit, egal was Semir auch machte und versuchte. Semir musste die Spur wechseln, weil wieder ein Auto den Weg blockierte. Da kam ein anderes Auto entgegen und Semir wechselte die Spur abermals. Der BMW-Fahrer konnte nicht rechtzeitig reagieren und krachte mit dem frontal kommenden Auto zusammen. Semir und Tom stiegen aus, Semir kümmerte sich um den unschuldigen Fahrer, bis auf ein paar Prellungen hatte er Gott sei Dank keine Verletzungen davongetragen und Semir rief per Handy den Notdienst an um einen Krankenwagen zu holen. Tom schaute nach dem Verfolger, der aber nach dem Zusammenstoß tot war. Semir und Tom lehnten sich gegen Semirs BMW und mussten erst mal einen Moment aufatmen, froh darüber mit dem leben davongekommen zu sein. Die Gedanken an den Tod Frau Sallermanns und an die dadurch um einiges erschwerten Ermittlungen kamen erst später.



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    Fortsetzung folgt...

  • "Semir, weißt du was ich mich immer noch frage ?" Sie saßen sich in ihrem Hotelzimmer gegenüber und nahmen ihr Mittagessen ein. "Ich meine, wenn jemand einen Mord begehen will... so was kommt vor, das wissen wir ja zu Genüge... aber wieso dann das auf der Autobahn... wieso wurde er dann in das Auto gesetzt, mit dem Fuß ans Gaspedal gebunden und dann auf die Autobahn losgelassen ?" "Keine Ahnung Tom... aber eins ist mir an diesem Vormittag klar geworden: Allein haben wir gegen Brinkler und Geißbach nicht die geringste Chance". Also beschlossen sie, sich Hilfe von den örlichen Kollegen zu holen. Dazu informierten sich über den Standort des Kölner Polizeipräsidiums. Dort angekommen stiegen sie aus dem Auto und betraten das Gebäude. Polizisten saßen vor den Computern, um Informationen zu suchen, tranken Kaffee, oder unterhielten sich miteinander und lachten über diverse Witze. "Kommt mir alles sehr bekannt vor" flüsterte Tom zu Semir. Erst nach einiger Zeit wurden die beiden bemerkt und fragend angesehen, bis sich ein Polizist vor ihnen aufstellte. "Guten Tag meine Herren, kann ich ihnen helfen ?" Tom wies sich aus. "Tom Kranich, Kripo Düsseldorf, das hier ist mein Kollege Semir Gerkhan, wir sind nach Köln gekommen weil uns die Spur eines Mordes hier her geführt hat". "Dann wenden sie sich bitte an unseren Chef, Herrn Maurer" sagte der Polizist und zeigte auf eine Bürotür. Tom und Semir bedankten sich und klopften an der Tür. "Herein !" Sie betraten das Büro und fanden dort einen etwas älteren Herrn an seinem Schreibtisch sitzen und stellten sich ihm vor. "Ah, Düsseldorfer Kollegen, verstehe" sagte der Mann und stand auf um ihnen die Hände zu schütteln. "Mein Name ist Thomas Maurer, ich bin der Leiter der Dienststelle Köln. Nehmen sie bitte Platz". Nachdem sich Tom und Semir ihm gegenübergesetzt hatten, fragte der Mann was die beiden nach Köln führte. "In Düsseldorf gab es einen schweren Autobahnunfall" erklärte Semir. "Und dieser Unfall wurde tatsächlich von einer Leiche ausgelöst. Walter Hess wurde tot in ein Auto gesetzt und sein Fuß wurde an ein Gaspedal gebunden sodass das Auto unaufhaltbar über die Autobahn bretterte. Erst nach einem Massencrash kam der Wagen zum stehen. Hauptverdächtiger ist Daniel Geißbach, der ist aller Wahrscheinlichkeit nach hierher nach Köln geflohen um bei Lars Brinkler unterzutauchen. Wir versuchen, Brinkler dingfest zu machen und dann Geißbachs Aufenthaltsort herauszufinden, aber unsere letzten Ermittlungsergebnisse führten zu zwei toten und einem Bleihagel. Und deswegen würden wir sie um Unterstützung bitten, da wir diesen Fall alleine wohl nicht lösen können". Herr Maurer nickte. "Ich werde ihnen meine beste Arbeitskraft zur Seite stellen". Damit winkte er eine Person ins Büro. Die Tür ging auf und eine sehr gut aussehde junge Frau trat herein. Sie warf sich ihre langen blonden Haare um die Schultern und lächelte Tom und Semir an, die beide vollkommen hin und weg auf diese Frau starrten. Herr Maurer wies auf sie. "Meine Herren, das ist Hauptkomissarin Eva Hallberg... sie wird euch in dem Fall zur Seite stehen... Frau Hallberg, das sind die Herren Semir Gerkhan und Tom Kranich von der Autobahnpolizei Düsseldorf". Frau Hallberg nickte und gab erst Semir und dann Tom die Hand. Als sich Toms und Frau Hallbergs Augen trafen, schien es da für kurze Zeit eine gewisse Verbindung zu geben, die sich nur schwer wieder löste. "Um welchen Fall handelt es sich genau ?" wollte Frau Hallberg wissen. Und so erklärte Semir ihr genau das, was er vorher Herrn Maurer erklärt hatte. Frau Hallberg schüttelte verständnislos den Kopf. "Wieso tut denn jemand so was ?" "Genau das gilt es herauszufinden... aber solange wir gegen Geißbach und Brinkler nichts in der Hand haben, kann man das vergessen" sagte Tom. "Naja gut... es wird Zeit zu arbeiten" sagte Frau Hallberg. Sie gingen zu dritt auf den Parkplatz und setzten sich in Semirs BMW. "schicker Wagen" sagte Frau Hallberg. "Dankeschön" lächelte Semir. Tom blickte etwas neidisch drein, als sie losfuhren zog er sein Handy hervor und rief Andrea an. Er bat sie, eine weiere Person heruaszufinden, mit der Brinkler gut in Verbindung stand und die wissen könnte wo er sich zuletzt aufhielt. Andrea gab ihm die Adresse eines Freundes von Brinkler durch und sie fuhren zu seinem Haus. Tom stieg aus, klingelte und redete kurz mit dem Mann, dann kehrte er zum Auto zurück. "Brinkler hatte sich gestern Abend in einem Restaurant aufgehalten... Die Adresse ist die Kaiserstraße 12... lasst uns dortinfahren". Semir steuerte seinen Wagen den Anweisungen Frau Hallbergs entsprechend, die das Restaurant kannte, bis sie dort waren. Er hielt das Auto auf dem Parkplatz an und sie stiegen aus. Im inneren des Restaurants war es sehr laut und überfüllt, überall roch es nach Essen und Zigarettenrauch. "Äh, Entschuldigung !" rief Frau Hallberg einem Kellner zu, der auf die drei zukam. "Haben sie gestern Abend hier bedient ?" der Kellner nickte und Frau Hallberg wies sich aus. "Eva Hallberg, Kripo Köln... das hier sind meine Kollegen Tom Kranich und Semir Gerkhan aus Düsseldorf... wir hätten ein paar dringende Fragen an sie". Der Mann führte die Drei durch eine Tür hinter der Theke in einen kleinen Hinterraum. "Ist eigentlich nur für Personal... und natürlich für die Polizei !" lachte der Mann, aber Semir, Tom und Frau Hallberg blieben ernst. "Ist ihnen gestern Abend ein Gast besonders aufgefallen ?" fragte Tom. Der Kellner überlegte kurz. "Ja, da waren zwei Männer... erst benahmen sie sich ganz normal... aber nach dem Essen begannen sie einen Aufstand zu machen, weil es ihnen zu teuer war... sie schrien im Lokal herum wie es Zehn Kleinkinder nicht besser können. Sie haben zwar dann gezahlt, aber dann hat der eine von ihnen eine treure Dekovase zerschlagen bevor sie gegangen sind. Also ganz normal waren die nicht. Solch eine Aggression..." Als der mann fertig geredet hatte wandte sich Tom an Semir. "Das muss Brinkler in Begleitung von Geißbach gewesen sein". Dann sah er den Kellner an. "Können sie sich an das Aussehen der Männer erinnern ?" "Den einen weiß ich nicht mehr... aber die Visage von dem der die Vase zerstört hat... nie werde ich ihn vergessen". "Das trifft sich gut" sagte Frau Hallberg. "wir bitten sie, mit auf die Wache zu kommen, dort werden wir ein Phantomblid erstellen". Dann wandte sich an Tom und Semir. "Wenn der Mann auf dem Phantombild wirklich Geißbach ist, haben wir den eindeutigen Beweis, dass Brinkler mit ihm in Kontakt steht, auch wenn dieser es noch so heftig abstreitet".



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    Fortsetzung folgt....

  • So, wir sind schon fast fertig. Genießt das Ende meiner GS:


    "Ok, der Mund stimmt... nein, die Nase war etwas kleiner. Ja, genau so... aber irgendwas stimmt nicht. Genau, die Haare, die waren etwas länger. Ja ! Genau das ist er". Semir und Tom blickten auf das Bild des Mannes, das gerade am Computer entstanden war. Sofort erinnerten sie sich an den Mann, den sie in Düsseldorf stellen wollten, der das Feuer auf sie eröffnet hatte und geflohen war. Ja, das war er. "Gut, dann wissen wir auf jeden Fall schon mal, dass Geißbach gestern bei Brinkler war, und diesmal ist es handfest" sagte Tom und Frau Hallberg und Semir nickten. "Dann werden wir Brinkler jetzt besuchen und wenn er das abstreitet, verhaften und verhören wir ihn". Also verließen sie das Gebäude wieder und stiegen in Semirs Auto. Semir brachte den Kellner erst wieder zum Restaurant zurück und sie bedankten sich für seine Hilfe, dann fuhren sie zu Brinklers Haus und klingelten. Brinkler kam aus der Tür heraus und seufzte, als er Tom und Semir sah. "Ja, wir kennen uns ja schon" sagte Semir etwas provokant und Frau Hallberg zeigte den Ausweis. "Eva Hallberg, Kripo Köln, es freut mich sehr... sie waren gestern im Restaurant in der Kaiserstraße 12, nicht wahr ? Mit Geißbach ?" Brinkler schüttelte energisch den Kopf. "Gut, dann müssen wir andere Mittel anwenden" sagte Tom und zog die Handschellen. Er legte sie Brinkler an und die drei Kommissare fuhren mit ihm zurück zur Kölner Wache unf führten ihn in den Verhörraum. "Also, sie streiten ab, dass sie gestern im Restaurant waren ?" sagte Semir und Brinkler nickte. "Aber woher wissen wir das dann... gibt es dazu auch eine Ausrede ?" fragte Frau Hallberg. "Hören sie, Brinkler... wenn sie lügen, wandern sie sehr lange in den Knast... aber wenn sie uns die Wahrheit sagen wo Geißbach sich aufhält... dann können wir dafür sorgen, dass ihre Strafe vermindert ausfallen wird. Immerhin waren nicht sie es, der den Mord begangen hat, genau so wenig wie den vor Sechs Jahren in Berlin. Und über ihren Scharfschützen können wir auch reden. Alles was sie bekommen werden sind ein paar jahre anstatt lebenslänglich, das verspreche ich ihnen" sagte Tom. Brinkler nickte. "Also gut... Geißbach ist hier in Köln untergetaucht... in der Dorfallee 32 hat er sein Quartier, das ich ihm zur Verfügung gestellt habe". Brinkler musste auf dem Revier bleiben, da die Gefahr bestand er könnte Geißbach doch vorwarnen. Semir, Tom und Frau Hallberg stiegen diesmal in Frau Hallbergs Dienstwagen, einen schwarzen Opel und fuhren in die Dorfallee 32. Sie klingelten an der Haustür und Geißbach kam heraus. " Daniel Geißbach, sie sind wegen dem Mord an Walter Hess festgenommen... ich bitte sie, uns aufs Revier zu folgen und dort zu bleiben, bis über ihre Haftsrafe entschieden wird" sagte Tom. Statt zu antworten rannte Geißbach zurück in sein Haus. Semir und Tom folgten ihm zu Fuß, Frau Hallberg rannte zurück zu ihrem Auto. Geißbach rannte eine Treppe hoch, Semir und Tom hinter ihm. Sie rannen durch einen langen Gang, an dessen Ende eine weitere Treppe nach unten führte. Nach dieser Treppe nahm Geißbach den Hinterausgang und rannte zu einem roten Wagen und stieg ein, bevor Semir und Tom ihn festhalten konnten. In dem Moment fuhr Frau Hallberg zu ihnen und ließ die beiden einsteigen. Dann raste sie dem flüchtenden Geißbach mit Dachblaulicht hinterher. Semir, der auf dem Beifahrersitz saß, nahm das Mikrofon. "Cobra 11... nein ich meine... ach egal, wir sind in der, äh, Ludwigsallee und verfolgen einen flüchtigen, bitte um Verstärkung, ende !" Er hängte das Mikrofon wieder ein. Geißbach nahm eine scharfe Rechtskurve, die Frau Hallberg fast nicht mehr bekommen hatte. Sie blieb ganz dicht an ihm dran und versuchte, sein Heck zu drehen, doch das gelang ihr nicht, da Geißbach zu schnell fuhr und sie nicht ans Heck kam. Es wurde eine weitere Kurve gefahren, Frau Hallberg hielt mit und rammte das Heck Geißbachs, doch das brachte ihn nicht zur Aufgabe. Aus einer Seitenstraße kamen zwei Polizeistreifenwagen und schlossen sich der Verfolgung an. Wieder ergriff Semir das Mikrofon. "Versuchen sie, sich vor ihn zu setzen und ihn auszubremsen !" Der Polizeiwagen tat wie geheißen, er konnte Geißbach überholen und sich vor ihn setzen. Jetzt kontaktierte Semir den anderen Polizeiwagen. "Nehmen sie sich seine rechte Seite !"der Wagen fuhr rechts neben Geißbach her, sodass er von allen Seiten blockiert war, nur die linke war noch frei. Und ausgerechnet links kam jetzt eine Seitenstraße, die Geißbach nahm. Die anderen beiden Polizeiautos konnten ihm nicht mehr folgen. Sie schossen über die Einbiegung hinaus und krachten zusammen. Semir ließ einen Krankenwagen herrufen, die Verfolgung Geißbachs ging weiter. Sie kamen zu einem Bahngleis, in dem sich Geißbach schließlich verhängte. Er schaffte es, auszusteigen, bevor ein nahender Zug sein Auto mitriss. Semir stieg aus und nahm die Verfolgung zu Fuß auf. Tom wollte Semir helfen und griff an die Autotür - doch Frau Hallberg hielt ihm eine Pistole an den Kopf. "Nein, Kranich ! Du bleibst schön hier !" sagte sie mit einem bösartigen Lächeln, welches von ihrer Schönheit nichts mehr übrig ließ. Tom sah Frau Hallberg entsetzt an. "Sie... sie spielen auf der Gegenseite !"


    Indes rannte Semir Geißbach auf einem Bürgersteig hinterher. Als er sah, wie Geißbach sich umdrehte, ging er hinter eine Hauswand in Deckung, sodass die Schüsse an ihm vorbeizischten. Semir zog seine Pistole, doch er wollte kein Risiko eingehen, Passanten zu treffen. Also rannte er weiter Geißbach hinterher ohne Gegenfeuer zu eröffnen. Geißbach sah ein großes Haus, an dem eine seitliche Treppe hochführte, er setzte den ersten Fuß auf die Treppenstufe, dann schoss er wieder auf Semir, doch nach zwei Schüssen war sein Magazin leer. Semir zielte und traf mit einem Schuss in die Schulter Geißbachs. Geißbach schrie und warf die leere Waffe weg, dann rannte er die Treppe hinauf, Semir rannte ihm hinterher. Als sie auf dem flachen Dach waren, drehte sich Geißbach um. "Ich geh nicht in den Knast !" schrie er und schlug Semir ins Gesicht, sodass dieser seine Pistole verlor. Semir schug zurück und Geißbach taumelte, also setzte Semir mit einem Tritt nach. Geißbach schlug erneut zu, der Schlag wurde von Semir abgewehrt und mit einem Ellenbogenschlag seitlich ans Gesicht gekontert. Geißbach rammte Semir das Knie in den Bauch, sodass er zu Boden fiel. Er kniete sich auf Semirs Brust und schlug ihm fest ins Gesicht, dann würgte er Semir. Semir rang nach Luft, er merkte, wie sie ihm ausging... dann ballte er seine Faust und schlug sie Geißbach ins Gesicht. Der ließ sofort von Semir ab und fiel zu Boden, als Semir auf ihn zurannte, trat er Semir jedoch in den Bauch, was ihn zurückstieß. Als Geißbach auch wieder stand, schlug er zu, doch Semir wich dem Schlag aus und verpasste Geißbach einen Tritt ins Gesicht. Dieser stolperte nach hinten und rutschte an der Hauskante ab, konnte sich aber gerade noch festhalten. "Wieso ?" fragte Semir. "Wieso haben sie Hess auf diese Weise ermordet ?" Geißbach wollte sich nach oben ziehen, Semir half ihm. "Es war Brinklers Idee... Hess hatte was mit Brinklers Ex-Frau, Tatjana Sallermann, die ja vor euren Augen erschossen wurde. Brinkler wollte, dass ich Hess erschieße und ihn dann in diesem Auto auf die Autobahn loslasse, sodass er in einen Unfall verwickelt werde und nichts mehr von ihm übrig bleiben sollte, so groß war sein Zorn... außerdem dachte er, es würde nach einem Unfall aussehen, er hatte nicht mehr an die Einschusslöcher gedacht... ich hab es getan, weil ich Brinkler einen Gefallen schuldig war, wegen damals in Berlin". Semir hörte sich die Geschichte an, dann zog er Geißbach wieder aufs Hausdach. Geißbach stand ihm gegenüber. "Ich muss sie festnehmen" sagte Semir. Geißbach streckte seine Hände seufzend nach vorn. Als Semir in seine Tasche nach den Handschellen griff, packte Geißbach ihn blitzschnell am Kragen und stieß ihn in Richtung Hausdachkante. Doch Semir ließ sich nach vorne fallen, um nicht vom Dach zu stürzen. er rollte sich um, stand auf und bevor Geißbach ihn nochmal angreifen konnte, verpasste Semir ihm so einen heftigen Schlag ins Gesicht, dass Geißbach nach hinten taumelte und vom Hausdach stürzte. Den Aufprall am Boden überlebte er nicht. Semir blickte über den Dachrand, wo sich eine Menschentraube um die Leiche versammelte. Über die Treppe verließ Semir das Dach wieder und zeigte der aufgebrachten Menschenmenge seinen Polizeiausweis. Dann schritt er zurück zum Auto. Dieser Geißbach tat ihm irgendwie leid. Denn Brinkler war für ihn wohl ein guter Freund gewesen, er hatte ihn ja damals gedeckt, und dafür wollte er sich revanchieren... aber auf eine sehr krankhafte Art und Weise. Von weitem sah er schon das Auto von Frau Hallberg - und was er da sah, konnte er nicht glauben. Sie hatte eine Pistole auf Tom gerichtet ! Semir griff an seinen Gürtel - doch seine Pistole hatte er ja beim Kampf gegen Geißbach verloren und in der ganzen Aufregung vergessen. Was sollte er denn tun, wie sollte er Tom vor der vermutlichen Verräterrin retten ? Doch dann kam ihm ein Einfall. Er duckte sich sehr tief und schlich zum Auto. Dann klopfte er an die Vorderscheibe. Instinktiv drehte sich Frau Hallberg um - und Tom konnte ihr im Auto die Pistole abnehmen. "Sie sind verhaftet !" sagte er zu ihr. "Wegen Verrats an ihren Kollegen... dafür sitzen sie einige Jahre".


    Semir und Tom befanden sich wieder in Semirs BMW auf der Autobahn in Richtung Düsseldorf. "Semir weißt du... das in dem Auto, das war ganz schön knapp... ich glaube, wenn du nicht gekommen wärst, dann würde ich jetzt nicht mehr hier sitzen. Die Frau Hallberg hatte jedenfalls mit Geißbach und Brinkler zusammengearbeitet... eine korrupte Kollegin". Semir nickte. "Tja Tom, so sind manche Frauen eben... schön aber gefährlich". Tom nickte und lehnte sich in seinem Sitz zurück. "Ob wir wohl jemals einen Fall ohne Schießereien und Verfolgungsjagden lösen werden ? Was meinst du ?" fragte er. "Ach Tom ganz ehrlich... was wäre unser Beruf denn ohne ein paar Gangster und Verräter in den eigenen Reihen ? Wäre das noch die Autobahnpolizei ? Ich glaube nicht". Beide lächelten und hielten auf dem nächsten Parkplatz für eine Toiletten-und Kaffeepause. Denn bis nach Düsseldorf war es noch ein ganz schönes Stück.


    ENDE
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    Ich hoffe sehr, dass euch diese GS gefallen hat. Wenn ja, könnt ihr euch schon auf die nächste von mir freuen, die ganz sicher kommen wird, wenn nein, dann vergesst die GS einfach wieder ;););)
    Ich würde mich jedenfalls sehr über ein paar letzte Meinungs-Feedbacks freuen, es ist positive sowie auch negative Kritik erwünscht.


    Und zum Schluss will ich mich noch bedanken. Und zwar bei denjenigen, die mich unterstützt haben und mir bei meiner GS geholfen haben wenn ich nicht weiterwusste und mir nützliche Tipps und Hinweise gaben um die GS noch besser zu gestalten. Außerdem gilt mein Dank natürlich all denjenigen, die meine GS gelesen haben, auch denen, die keine Feedbacks schrieben sondern "stumm" mitlasen.


    ich wünsche euch allen noch eine schöne Zeit :)


    Supercop