Zwischen den Fronten

  • Tom schlug den Weg in Richtung Baustelle ein, um die Proben für Hartmut zu besorgen. Der Geländewagen blieb auf Sichtweite an Toms CLK dran. Als der Wagen hielt, blieben sie in sicherer Entfernung stehen. Sie beobachteten Tom, wie er die Proben nahm, alles in den Wagen verstaute und in Richtung A4 fuhr.
    Auf der Autobahn öffnete sich das getönte Seitenfenster des Geländewagens und eine Waffe zielte in Richtung CLK.

  • SAndra sah Semir an. "Okay.... aber wir stellen Regeln auf. Wenn ich Besuch bekomme, von meinen Freunden dann bist du außen vor. Ich mag es nämlich nicht, wenn ein Polizist meinen Besuch durchsucht, bevor er in die Wohnung kommt, klar?" Semir nickte. "Für dich wird sich nichts ändern. Ich gebe nix an und tu nichts was du nicht willst." Sandra lachte.


    Tom spürte mit einemal, dass der Wagen ausbrach. "Verdammt!" fluchte er und versuchte den Wagen auf die STandspur zu bekommen. Es gelang mit Mühe.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Tom ließ den Wagen auf der Standspur ausrollen. Nachdem der Wagen zum Stehen gekommen war, betrachtete er sich den Schaden: ein zerfetzter Reifen. "Ausgerechnet jetzt..." Er wollte schon den Reservereifen rausholen, da fiel ihm ein, dass er nach der letzten Panne keinen neuen beantragt hatte und rief schließlich gefrustet in der Zentrale an, damit man ihn samt Wagen abholen würde.

  • "Ist schief gegangen. Schade, der Bulle fährt sehr gut Auto." "Tja.... dann nehmen wir uns eben den Anderen vor und die Kleine. Ascheinend wollen die den Ärger." "Wie sollen wir das machen?" "Laß dir was einfallen. Aber es muss zu sehen sein."


    Semir saß bei Sandra auf dem Sofa und sah fern. Sandra war noch an der Uni und Semir wollte für sie beide kochen. Er sah auf die Uhr. Drei... dann würde Sandra sicher bald auftauchen. Es klingelte an der Tür und Semir öffnete...

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  • Wenig später hielt der Abschleppwagen zusammen mit Tom vor der KTU. Hartmut sah sich den Schaden am Wagen an und schüttelte den Kopf.
    "Der ist nie im Leben von selber geplatzt..."
    "Tja, dann verrat mir bitte mal, wie denn sonst...ist bestimmt ein Konstruktionsfehler" ,meinte Tom genervt während er Hartmut die Proben gab.
    "Hast Du was dagegen, wenn ich mir den Reifen mal genauer angucke? Ich habe da noch einen Ersatzreifen da, den ziehen Dir die Jungs schnell drauf."
    "Ja, klar, danke...gibt es schon etwas neues über unsere Architektin?"
    Hartmut schüttelte den Kopf und holte zwei Kollegen, damit der CLK wieder flott gemacht werden konnte. Währenddessen telefonierte Tom mit Semir.



    Semir lachte und Sandra sah in fragend an. Er wollte schon von Toms Missgeschick erzählen, als es an der Tür klingelte.

  • Semir sah Sandy an. "Erwartest du jetzt schon Besuch?" "Kann sein... meine Freundin wollte kommen. Warum hast du denn so gelacht?" Semir ging zur Tür und öffnete erneut. "Nun ja Tom hat mich angerufen, er ist mit einem geplatzten Reifen auf der Autobahn stehen ge..." Semir stockte und sah zu dem Mann, der vor der Tür stand.


    Tom fluchte. Er konnte sich sehr gut Semirs Gesicht vorstellen, wie der sich darüber lustig machte. Hartmut holte seinen Dienstwagen in die KTU während Tom zur Past gebracht wurde.

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  • Semir wollte schon zur Waffe greifen, als der maskierte Mann mit der Pistole auf Sandra deutete: "Das würde ich an Deiner Stelle schön bleiben lassen, Bulle."
    "Schon gut, ganz ruhig bleiben...lassen Sie uns in aller Ruhe ihr Problem besprechen..."
    "Die Süße hier hat gleich ein Problem, wenn Du nicht spurst...". Der maskierte Mann drückte zur Bekräftigung seiner Behauptung die Waffe in Sandras Schläfe. Sie wimmerte vor Angst. Im Türrahmen tauchte ein weiterer maskierter Mann auf und schloss die Tür hinter sich.

  • Semir hob die Hände. "Was wollen Sie?" "DAs erfährst du früh genug. Seid ihr allein?" Semir schüttelte den Kopf. "Nein... meine Kollegen sind in der Küche und..." er verstummte. "Ein Witzbold was? Nun dann darfst du uns gleich unterhalten. Los! Ab ins Wohnzimmer!" Semir wollte zu Sandra gehen und sie in den Arm nehmen, doch der Mann verhinderte das.


    Tom bekam einen Anruf von Hartmut. "Du hast aber verdammtes Glück gehabt." sagte dieser. "Wieso Hartmut?" "Nun nach dem was die Kugel für ein Loch in den Reifen geschossen hat, wäre der Wagen bei höherem Tempo glatt zum Düsenjet geworden."

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  • Tom traute seinen Ohren kaum, er hatte keinen Schuss wahrgenommen. Er verabschiedete sich schnell und wählte Semirs Nummer.


    Semirs Handy klingelte. Er kannte den Klingelton. "Wenn ich nicht drangehe und es einer meiner Kollegen ist, haben sie ganz schnell die Kavalerie vor der Tür."
    Einer der beiden Männer blaffte ihn kurzangebunden an: "Gut, wimmel den Anrufer ab. Wenn es Dein Partner ist, dann beorder ihn her, samt allen Ermitllungsunterlagen."
    "Er wird misstrauisch werden."
    "Keine Tricks...lass Dir was einfallen, sonst..."
    Semir verstand und meldete sich schließlich.
    "Ja,...ach hallo Tantchen..." Semir hoffte inständig, dass Tom begriff.
    Tom runzelte die Stirn: "Sag mal, alles ok bei Dir?"
    "Ja, ja, das übliche halt..." antwortete Semir betont gelangweilt.
    "Dein Tante ist doch in der Türkei..." Tom unterbrach mitten im Satz und verstand, dass sein Partner womöglich in der Klemme steckte. "Kannst Du reden?"
    "Nein..." antwortete Semir im Plauderton.
    "Bist Du bei Sandra?"
    "Genau...Du, ich und ein paar Freunde...am besten heute Abend..."
    Nun verlor der Gangster die Geduld und hielt die Waffe an Semirs Schläfe.
    "Du Tantchen...ich muss weiterarbeiten, ja, tschau, tschau..." Semir legte auf und meinte scheinheilig "Die lieben Verwandten..."
    "Dir wird das Grinsen noch vergehen" wurde er angebrüllt und im selben Moment traf ihn den Waffe am Kopf. Sandra schrie auf, als Semir zu Boden ging. Dieser rappelte sich langsam benommen wieder auf.



    Tom griff nach seiner Jacke und trommelte ein paar Kollegen zusammen.
    "Dieter, Hotte, Siggi, ihr kommt mit mir, es gibt Arbeit..."

  • Anna bekam es mit. "Was ist los?" fragte sie. "Ähm... Semir. Er hat mich gebeten, mit ein paar Freunden zu ihm zu kommen, also bei Sandra." Anna schloss die Augen. "Er und sie sind in Schwierigkeiten?" Tom nickte. "Ja.... es scheint ganz so. Er hat mich Tantchen genannt." "Ich informiere das SEK." Anna eilte in ihr Büro.


    Semir befühlte seine Stirn. Sie blutete. "Nur zur Warnung. Wer war es am TElefon?" "Meine Tante.... ich schwöre... ich..." Semir verstummte. "Setzt dich dahin. Okay... du rufst deinen Partner an. Er soll alle Unterlagen zu uns bringen. Wenn nciht... dann ist die Kleine als erstes dran. Wird sicher Spaß machen.

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  • "Chefin, die sollen sich zurückhalten..." Anna nickte, dann eilte Tom mit den Kollegen nach draußen und hoffte, sie würde nicht zu spät kommen. Sein Handy klingelte. Auf dem Display erschien Semirs Name. Er atmtete tief durch ehe er sich meldete.
    "Ja, Du ich brauch Dich hier..." begann Semir gab dann das weiter, was die Täter wollten.
    "Ok, ich habe verstanden.Partner, hör zu, das SEK ist auf dem Weg, aber die halten sich erst einmal raus. Wir kriegen euch da raus."

  • Semir sah die Beiden Männer an. "Na also geht doch. DAnn werden wir mal unserem Freund einen tollen Empfang bereiten. Hey Baby du wirst mir helfen. Er blebt hier sitzen. Eine falsche Bewegung von ihm oder von dir und er hat es hinter sich." Sandra nickte. Sie gab sich stark aber sie hatte große Angst.


    Tom erklärte Hotte was Semir von ihm verlangte. Anna sah ihn an. "Dann hat es damit zu tun. Geben Sie die Pläne. Es ist mir egal, was die Männer damit machen, ich will nur Semir und Sandy da heil raus haben." Tom sah sie an. Er verstand sie sehr gut, aber wenn Männer wegen einigen Plänen sogar Geiseln nahmen, dann steckte mehr dahinter als nur Grundstücksspekulationen.

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  • "Ich denke nicht, dass die beiden von den Drahtziehern festgehalten werden."
    "Ok Tom, Sie haben freie Hand, aber bringen Sie mir die beiden da heil wieder raus."
    Tom und fuhr dann mit den Kollegen zu Sandras Wohnung."

  • Tom nahm die Pläne und steckte sie ein, sah zum Haus mit Sandras Wohnung hoch. Irgendwie musste er da reinkommen ohne die beiden in Gefahr zu bringen.
    "Paßt auf. Einer von euch klingelt jetzt und lenkt sie ab. ich klettere hinten an der Fassade bis an den Balkon der Wohnung."
    Siggi nickte.

  • Hotte sah Dieter an. "Gut, dann gehst du klingeln und ich werde Tom helfen." Dieter nickte. Tom fing an zu klettern. Dieter ging nach vorn und klingelte.


    Semir saß auf dem Sofa. Er hatte kopfschmerzen aber sagte nichts. Als es klingelte zuckte er erschrocken zusammen. "Na... warum denn so schreckhaft?" lachte einer der Männer. Der Andere zog Sandra hoch. "Los öffne!" Sandra sah Semir ängslich an und dieser nickte nur kurz. Dann spürte er wieder den LAuf der Waffe am Kopf.

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  • Tom kam gut voran, das Gebäude hatte viele Fenstervorsprünge und so fand er entlang der Wasserrinne guten Halt und war nach wenigen Klimmzügen am Fenster von Sandras Wohnung. Er lugte vorsichtig hinein und verschaffte sich einen Überblick.
    Semir bemerkte Tom aus dem Augenwinkel, auch wenn er ihn nicht genau erkannte, so wusste er doch, dass es nur er sein konnte. Semir begann zu husten und zu röcheln. Beide Gangster drehten sich zu Semir, der eine fauchte ihn an: "Hey, lass die Zicken."
    Semir hustete weiter und tat so, als müsste er sich gleich übergeben. "Luft..." kam es heiser von ihm.
    "Helfen Sie ihm doch, Sie sehen doch, dass es ihm schlecht geht..." kam es mutig von Sandra.
    Die beiden Gangster tauschten kurz die Blicke, dann ging einer zum Fenster um es zu öffnen während der andere Sandra zur Tür schubste.

  • Tom zog die Waffe und liess sich leise durch das Fnester gleiten in dem Moment, als der eine Gangster ihm den Rücken zudrehte.
    In Sekundenschnelle tat er einen Schritt, doch sein Spiegelbild in TV hatte den Kerl gewarnt. Plötzlich drehte er sich um und holte aus.

  • Tom konnte nicht so schnell reagieren. Durch den Schlag verlor er seine Waffe und ging benommen zu Boden. Währenddessen, griff der Mann Semir bei der Jacke und rammte ihn die Waffe unters Kinn. Tom rappelte sich auf. Er sah zu Semir und ....

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  • ...hörte einen Moment später wie die Haustür mit einem lauten Knall gegen die Wand donnerte und ein enormes Stimmengewirr. Der Gangster hatte Semir immer noch in seiner Gewalt, er entsicherte die Waffe und drohte, ihn zu erschießen. In dem Moment hallte ein Schuss.

  • Dieter steckte die Waffe weg und riss Sandy zur Seite.
    "Aus dem Weg."


    Tom kämpfte unterdessen mit dem 2. Täter und versuchte die Oberhand zu gewinnen.

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