Wettlauf gegen die Zeit

  • "Morgen" sagte Semir. "Morgen" sagte Andrea. "Ich habe die Stellenanzeigen durchgelesen". "Und gibt es eine Babysitterin für uns?".
    "Leider nein". "Ich muß doch Ruhe finden. Das Haus wird immer immer versauter". Sie knallte das Glas in ihrer Hand auf den Boben.
    "Du hilfst mir nie. Du mußt immer zu Tom. Fußball gucken" schrie sie. "Was soll das jetzt?" "Um zwei Uhr warst du im Bett. Das Bier aus
    deinem Mund habe ich noch gerochen. Und heute mußt du angeblich zum Gericht". "Sokolov hat einen Kollegen überfahren und dann Tom in einem Wohnwagen als Geisel genommen". "Und du warst natürlich der Held. Aber wir sind dir doch scheißegal". Das war
    zuviel für Semir. "Was erwartest du. Das ist mein Job. Tom war in Lebensgefahr. Ich mußte so handeln. Und du wirfst mir das so vor als wenn er tot wäre". "Darum geht es doch nicht. Du lässt uns für deine Siegesfeier für Stunden allein". "Welche Siegesfeier?. Wir wollten uns Schalke gegen Dortmund bei Tom ansehen. Damit ihr nicht gestörrt werdet". "Das ist das Allerletzte". Andrea rannte raus und knallte
    einfach die Tür zu. "Immer bin ich der Schuldige" rief er ihr hinterher. Dann klingelte sein Handy. "Ja....... Hallo Tom so früh..Was
    ..Wann..Sofortige Fahndung ist gut..Jaja ich bin in ein paar Minuten da". Er sprang auf und rannte zur Schlafzimmertür. Die war abgeschloßen. "Andrea mach bitte auf". "Verpiss dich". "Ich will immer das es dir gut geht. Aber ich will auch mal allein feiern". Keine Antwort. Also ging Semir wieder runter. Dort holte er seine Pistole mit Halfter und ging zum Auto. Die zwei Männer im schwarzen BMW bemerkte er nicht. "Go" sagte einer. "Nein. der Boss will das wir abwarten. Lass uns noch warten". "Na gut". Semir fuhr einfach an ihnen vorbei.
    Er fuhr zum Gericht. Der Angeklagte Alexej Sokolov war die Flucht gelungen. Der Russe arbeitete für den deutsch-dänen Lars Nielsen. Nielsen war ein großer Name in Köln. Auftragsmorde und Schmugglergeschäfte liefen auf seinen Namen. Doch niemals war
    ihm etwas nachzuweisen. Erst mit hilfe von Hartmut konnte Sokolov auf einem Rastplatz gestellt werden. Doch er entkam zunächst. Erversteckte sich in einem Wohnwagen auf einem Campingplatz. Semir erinnerte sich wie er und Tom die Festnahme durchzogen. Semir stand links. Tom rechts an der Tür vom Campingbus. Sokolov war ruhig. "Ich geh mal zur Rückfront. Irgendwo muß der Kerl ja sein" sagte Semir. Tom nickte. "Ich gehe in 60 Sekunden rein". Sokolov nahm aus einer alten Butterdose einen Revolver. Er versteckte sich in einer Nische. Jetzt klopfte Tom an die Tür. "Herr Sokolov?". "Ja bitte?". "Ich muß kurz reinkommen. Die Platzleitung schickt mich" "Die Tür ist offen". Tom trat mit der Waffe in der Hand ein. Sokolov trat sie ihm aus der Hand. "Hast du dir so gedacht. Kleiner mieser Bulle". Semir rief "Tom". "Komm nicht rein. Sonst ist dein Kollege tot". "Lassen sie Tom gehen". "Ich will einen Wagen
    und Geld". "Das ist nicht ihr Ernst. In spätestens 60 Minuten ist das S E K hier" "Dann lasst euch was einfallen". Semir überlegte. Er mußte handeln. Er rief "Nehmen sie unseren Wagen. Der ist aufgetankt. Das Geld müssen wir von unserer Dienststelle holen".
    "Wehe du verarschst mich Bullenschwein". Er trat mit Tom aus dem Wagen. Semir versteckte sich. Erst als Sokolov fast beim Auto war rannte er los. Sokolov schubste Tom weg.
    In seiner Hand blitzte ein Springnmesser auf. "Jetzt seid ihr beide tot". Semir hatte jedoch seine Pistole gezogen. Sokolov wollte schießen. Aber Semir war schneller. PENK. Sokolov
    hielt seinen Arm. Tom kickte die Pistole weg. "Sie sind verhaftet" sagte Semir. Tom zog die Handschellen. So endete Sokolovs Freiheit. Semir stieg aus. Er wollte einen Parkschein ziehen.
    Da kam ihm ein Polizist entgegen. Er trug einen Schnurrbart und Locken. Im Jackett konnte man
    die Pistole sehen. "Herr Gerkahn?". "Ja?". "Sie sind verhaftet". Semir sah das war kein echter Kollege. Das war ein Betrüger. Aber er hatte die Pistole. Semir drehte sich um und rannte los. Doch der falsche Polizist hatte Verstärkung. Vier Typen kamen. "Jemand hat Sehnsucht nach dir
    und will dich sehn" blaffte einer. Dann spürrte Semir nur den Schlag gegen den Hinterkopf.


    "Wacht er auf?". "Schlag zu". Semir kam wieder zu sich. Er war auf einem Stuhl gefesselt. Sechs Typen standen um ihn. Einer saß am Schreibtisch in feinem Anzug. Lars Nielsen. "Semir.
    Schön sie in unserer Welt zu haben" sagte er. "Gar nicht schön Nielsen". "Ach sie kennen meinen Namen?. Das ist schonmal gut. Oder Jungs". "Klar Chef" sagte Sokolov. Er trug nun Glatze. "Ich habe mehr Überraschungen. Sie werden in genau 48 Stunden tot sein" sagte Nielsen und nickte. Dann holte er eine Schatulle hervor. Daraus entnahm er eine Spritze. Er stand auf und trat auf Semir zu. "Leider hat nur eine Person das Gegenmittel. Und es ist schwer
    an sowas zu kommen". Sokolov machte einen Arm los und drückte ihn auf den Schreibtisch.
    "Nein" schrie Semir. Doch dann spürrte er Schmerz. Die Spritze war in seinem Arm. Das rote
    Gift trat langsam in seine Venen. Nielsen zog die Spritze schnell raus. "Bringt den Kerl in unser
    Gästezimmer. Er solls doch gemütlich haben bevor er stirbt" sagte Nielsen. Dann sang Semir in
    einen sehr tiefen Schlaf. Als er erwachte sah er sein Verlies. Nur ein altes Bett und ein Waschbecken waren vorhanden. An der Tür stand ein junger Kerl. Andy Thorwald bewachte mit Frank Zissel den Gefangenen. Ihre Kumpels hingen unten ab. Thorwalt rauchte eine HB als Zissel ankam."Alles ruhig?". "Unser Freund pennt total". "Hehe. 46 Stunden hat der Bulle ja noch zum leben".Zissel trank aus seinem Flachmann. "Ich geh mal pissen. Sorg dafür das der Türkenbulle still bleibt".sagte Zissel und ging wieder. Semir stand auf. Das Gift wirkte. Ihm war eiskalt. Er ging zur Tür. "Meine Kolllegen suchen nach mir". Thorwald öffnete eine Luke in der Tür. "Halts Maul".Dann schloß er die Luke. Semir ging zurück zum Bett. Er setzte sich drauf. Was war das?". Semir stand auf und klappte die Matratze hoch. Da lag tatsächlich ein Schlauch mit Düse. Semir nahm ihn heraus. Da kam ihm die Idee. Er schloß den Schlauch an den Wasserhahn. Dann drehte er den voll auf. Zissel kam wieder. "Ich hol mir n Bier. Pass auf der Bulle wird wach" sagte Thorwald. Zissel nickte. "Bring mir ein kühles blondes mit". Semir schlug mit der flachen Hand gegen die Tür. Erst blieb Zissel still. Aber dann machte er die Luke wieder
    auf. "Was is.....AHHHH". Er hilt sich die Augen. Thorwald kam. "Was ist los Frank?". "Der Kerl hat mich mit Wasser bespritzt. Keine Ahnung womit". Thorwald öffnete die Tür. Semir zielte auf sein Gesicht. "Hilfe" brüllte Thorwald. Viktor und Alexej Sokolov kamen angerannt. Die Russen waren Brüder. Semir ließ sie ins Zimmer kommen. Dann trat er leise aus dem Zimmer. Nielsen und zwei seiner Handlanger standen unten als Semir die Treppe runterkam. Stephan Keim und Boris Brückner rannten auf Semir zu. Der rannte wieder nach oben. In ein anderes Zimmer. Die sieben Verbrecher waren schnell da. Der Schlüssel steckte. Semir schloß ab. Dann sah er das Fenster. Eine Rutsche für Bauschutt/Müll war da festgemacht. Semir kletterte rein. Dann rutsche er in einen Container. Die Verbrecher waren weg. Also schleppte Semir sich davon. Im Haus tobte Nielsen. "Los schnappt den Kerl. Lasst ihn nicht entkommen".
    Seine Männer rannten ins Freie zu ihren dort geparkten Autos im Hinterhof.


    Semir kam bis zu einer abgelegenen Straße. Er wußte nicht wo er war. "Tom" brüllte er. Doch Tom war nicht da. Ein Lieferwagen kam. Er hielt neben Semir. Eine Frau blickte ihn an. "Hallo ist
    ihnen etwas passiert". Ein Junge stieg aus. "Nicht Mehmet" rief die Frau. "Der ist doch völlig im
    Suff". Die Frau stieg aus. "Wir nehmen ihn mit zu uns. Da kann er sich erholen". "Und wenn der
    Dieter meckert?". "Erstmal werden wir fahren komm". Semir wurde hinten rein gelegt. Dann stiegen die Frau und der Junge ein und fuhren los. Semir kam wieder zu sich als der Wagen zum stehen kam. Die Türen öffneten sich. "Aufgewacht" fragte eine Frau. "Ja. Wo bin ich hier?".
    "Wir haben sie an der Straße gefunden. Sie waren fast bewußtlos". "War ich?". Sie nickte und ließ ihn aussteigen. "Sagen sie mir jetzt wo wir sind?". "Auf einem Bio-Bauernhof. Mein kleiner Bruder Mehmet und ich arbeiten hier für Dieter Anders". "Und wer ist dieser Dieter Anders?".
    "Vor ein paar Jahren verloren wir unsere Eltern. Sie starben als ihr Flugzeug von Istambul nach Düsseldorf ins Meer flog. Anders kannte Papa seit Jahren. Er führt diesen Hof mit seinem Sohn
    Dirk und Heiner Hartke". "Ist dieser Anders der Anders aus dem Autogeschäften in
    deren Autohäusern in letzter Zeit oft eingebrochen wurde?". "Ja das ist er. Aber er will sich aus dem Geschäft zurückziehen und hier auf dem Hof mitarbeiten". Sie standen nun in einer großen Küche. Mehmet kam durch eine zweite Tür. "Zeig ihm sein Zimmer. Anders kommt gleich. Ich muß mit ihm reden". Mehmet nickte stumm. Die Türkin Gül nickte auch und ging dann auf den Hof. Ein weißer Mercedes hielt neben ihr. Dieter Anders stieg aus. "Es gibt Probleme" sagte die Frau. "Erzähls mir Gül". "Die Bank will uns das Konto sperren lassen". "Geht Mehmet nicht bald in die Türkei?" . "Er braucht die neue Niere. Sonst wird er sterben". "Dir wird sicher was einfallen
    um ihm zu helfen". "Bitte" flehte sie. "Was soll ich tun?. Ich kann nicht für ein euch mein ganzes
    Geld weggeben". Er trat zu einem Tisch auf dem ein paar gepflückte Birnen lagen. Er biss rein und sah Gül an. "Dirk und ich müssen auch hart für das Geld schuften. Wir geben euch ein
    Haus und Arbeit. Und ihr wollt immer mehr". Er wurde immer wütender. Indessen sah Semir von seinem Zimmer aus auf den Hof. Er öffnete das Fenster. ".....Ich hab es satt. Ich bin doch nicht euer Larry. Verschwindet wenns euch nicht gefällt". Ein Mann kam aus der Scheune gerannt. Er setzte sich in den weißen Mercedes und knallte die Tür zu. Dann fuhr er nach links ab.


    Am Abend klopfte Mehmet an die Tür seiner Schwester. "Herein". Er trat ein und schloß die Tür.
    "Was hat Anders gesagt?". "Wir werden das Geld aufbringen. Familie Anders kann uns schon bald egal sein". "Ich habe einfach Angst". "Das mußt du nicht. Ich werde uns da rausholen". "Und der Fremde?. Wenn der einer von Anders Freunden ist?". Gül öffnete die Nachtischschublade und nahm eine Pistole heraus. "Egal was passiert. Du bleibst hier". Mehmet nickte. Indessen war Semir noch wach. Er saß in der Küche. Mittlerweile wirkte das Gift immer mehr in seinem Körper. Gül trat mit der Pistole in der Hand ein. "Was soll das?". "Hat Dieter sie geschickt damit sie für ihn rumschnüffeln?". "Welcher Dieter?". "Verschwinden sie. Sie lügen ja immer noch".
    Semir sah Gül an. "Dieter war heute hier. Im weißen Mercedes?". "Das wissen sie genauso wie ich". "Ich kenne keinen Dieter. Man hat mich vergiftet". Gül lachte laut. Aber Semier erzählte nun seine Geschichte. Gül sah ihn an. "Hat diese Andrea Telefon?". "Sie haben mein Handy. Suchen sie im Buch nach Semir und Andrea Gerkahn". Tatsächlich fand Gül die Adresse und Nummer. "Ich prüfe das nach. Sie bleiben hier. Sonst schieße ich". Als sie zurück kam sah sie Semir an. "Telefon für sie". Semir schleppte sich in den Flur. Er konnte sich neben das Telefon setzten.
    "Hallo?". "Semir bist dus?". "Andrea. "Wo steckst du?" Er erzählte zum zweiten Mal. "Tom war da und hat mir erzählt was wirklich im Campingbus passiert ist". "Auch das ich früher kommen wollte?". "Die Kleine hat in der Nacht geschrien. Ich war down. Und das mit der Babysitterin war der Punkt an dem ich explodiert bin. Ich glaube wenn du wieder da bist sprechen wir uns mal aus". Semir nickte. "Tu mir einen Gefallen. Tom, Hotte und Bonrath müssen hierher kommen. Es geht um mein Leben". "Mach ich". "Tschüss". "Tschüss". "Kommen sie. Ich bringe sie ins Bett. Bis morgen ruhen sie sich hier aus". "Sie trauen mir?". "Komischerweise ja". Sie half ihm hoch und ins Bett. "Anders und Hartke sind brutal. Mein Bruder braucht eine neue Niere. Gegen einen Hungerlohn schufte ich das Geld zusammen. Er will uns entlassen wenn wir nicht für ihn
    schuften". "Hallo" kam es von unten. "Ja" rief Gül. "Ich bins Hartke. Mein Boss schickt mich. Ich soll ihnen etwas bringen". "Ich bin oben". Er kam. Sein Bart erinnerte Semir an etwas. An den falschen Kollegen. Also gehörte Hartke zu Nielsens Bande. "Packt eure Sachen. Ihr werdet hier wegziehn" sagte der. "Wohien?" fragte Gül. "Ihr kommt zurück in euer Land. Denen kannst du ja auf der Tasche liegen. Aber nicht uns". "Hat Dieter sie geschickt?". "Nein der Besitzer. Er will den Hof als Hotel nutzen. Bis morgen 12 UHR habt ihr gepackt". Er ging. Gül setzte sich auf das Bett. "Jetzt ist alles aus" stöhnte sie. Semir hob den Kopf. "Hartke und Anders gehören zu diesem Nielsen. Warscheinlich ist er der Besitzer dieses Hauses". "Anders und sein Sohn sind also auch Verbrecher?". "Ja". "Aber warum wir?". "Es muß etwas mit dem Haus zu tun haben". Sie stand auf. "Wir werden besser schlafengehen". Sie stand auf und löschte das Licht.


    Hartke stieg zu den Sokolov Brüdern ins Auto. "Alles klar?" fragte Viktor. "Der Bulle is tasächlich im Haus. Aber down wegen dem Gift". Alexej zündete sich eine Zigarre an. "Nielsen will nur die Frau und den Jungen.Mit dem Bullen könnt ihr machen was ihr wollt. Is ja eh bald tot". Hartke nickte stumm. Nun startete Viktor den Wagen. Dann fuhren sie weg.


    Es war Showdown. Der weiße Mercedes kam. Semir stand am Fenster. Gül betrat den Hof. Aus dem Wagen stiegen Anders, sein Sohn und Hartke. "Gepackt?" fragte Dieter. "Muß es denn so
    enden?". "Ob ihr gepackt habt?". "Ja". "Wo ist der Kleine?". "Mehmet ist oben". "Hartke hilft dir beim holen". "Das kann ich allein. "Er hilft dem Bullen runterzukommen". "Was passiert mit uns. Wir haben euch nichts getan". "Halts Maul". Anders schlug zu. "Vorwärts" sagte Hartke. Er zog ein Springmesser. Mehmet trat aus dem Haus. Hartke schubste Gül zur Seite. "Ab in den Wagen" sagte Dirk Anders. Hartke trat ins Haus. "Bulle ich komme" brüllte er. Semir kam die Treppe runter. "Du gehst vor". "Wollen sie mich nicht hier abstechen?". "Halts Maul". Draußen wartete Dirk. "Den übernehm ich. Fahr du mit meinem Vater zu Nielsen". Hartke stieg ins Auto. Anders fuhr davon. "Vorwärts zur Scheune" befahl Dirk. "Wo habt ihr das Gegenmittel?". "In meiner Jacke. Ich lass es wie Selbstmord aussehen. Du hast nach dem Mittel da gesucht. Und es nicht gefunden. Also hast du die Scheune und dich abgefackelt". "Du Schwein". "Hahaha". Semir wurde gefesselt und aufs Heu geworfen. Dirk riss ein Streichholz an. "Tschüss Bulle" Dirk warf das brennende Streichholz ins Heu. Das brannte lichterloh. Dirk rannte weg und schloß das Scheunentor. Da kam auch schon hilfe. Tom, Herzberger und Bonrath kamen mit Toms Wagen. Tom rannte hinter Dirk her. Herzberger und Bonrath rannten in die Scheune. Die Beiden fanden den bewußtlosen Semir zwischen Rauch und Stroh. Der Brandstifter rannte in ein Maisfeld. Tom zückte die Pistole und rannte ihm nach. Dirk stieg auf den Mähdrescher der im Feld stand. "Jetzt leg ich euch alle um" schrie Dirk. Doch Tom kletterte die Stahlleiter rauf. "Irrtum" sagte er als er oben war und schlug zu. Dirk sackte in den Sitz zurück.
    Tom fesselte ihn mit seinen Handschellen unten an die Leiter. Als er zur Scheune kam stand Semir davor. "Dieser Nielsen hat Gül und Mehmet entführen lassen. Wir müssen sie befreien".
    "Brauchst du keinen Arzt?". "Nein komm schon". "Im Feld findet ihr den Brandstifter". Bonrath nickte. Semir und Tom fuhren los.


    "Lasst meine Schwester in ruhe" brüllte Mehmet. Hartke hielt ihm den Mund zu. "Lasst meinen Bruder in ruhe" schrie Gül. "Wir hätten euch gleich abknallen sollen" sagte Anders. "Was nicht
    ist....." sagte Hartke. "Nicht hier du Idiot. Hier sind Zeugen. Los gehn wir rein". zerrte Gül mit. Hartke trug Mehmet. Alexej und Viktor Sokolov standen an der Tür. "Nielsen ist im Büro" sagte Viktor. "Ah die Geschwister Sinek" sagte Nielsen. "Nielsen sie Schwein" rief Gül. "Ihr Gast hat ist leider Semir Gerkahn. Er war in meinem Haus. Und ich dachte sie fragen Anders oder Hartke ob dieser Gerkahn ins Haus darf". "Wir werden nicht ihre Sklaven". "Viktor?" fragte Nielsen. Der zog seine Pistole aus dem Halfter und hielt sie Mehmet an den Kopf. "Hören sie auf. Ich werde ja tun was sie sagen" brüllte Gül. Tom trat indessen das Gaspedal durch. Semir hing am Handy.
    "Ja Chefin. Nielsen versteckt die Geiseln in seinem Haus. Wir brauchen Verstärkung. Ja mir geht es gut. Ja bis dann". Tom sah Semir an. "Die können ja nicht ohne uns wie?". "Doch ich glaub das die Frauen auch so einen Fall lösen" antwortete Semir. Jetzt kam das große Haus in sicht. Ein Wagen stand davor. "Ich lenke die Wachen ab" sagte Tom. Semir nickte und stieg aus. Tom nahm das Band aus der Seitenablage. Dann stieg auch er aus. Thorwald und Brückner traten aus dem Haus. Tom versteckte sich hinter dem Auto. Brückner kam zu Tom. Der öffnete leise die Tür. Als der Verbrecher nah genug war wurde ihm die Tür in den Bauch gerammt. Thorwald wollte zur Waffe greifen. Aber Semir schlug von hinten zu. Die Verbrecher wurden gefesselt und in den Wagen gesperrt. Den Schlüssel nahm Semir Brückner ab. Dann gingen die Cops in den Garten. Zissel und Hartke zogen sich Neoprenanzüge an. Die Beiden waren nach kurzem Kampf k,o, und wurden gefesselt. Die Cops gingen ins Haus. Da war Keim mit einem Messer. Doch Semir war trotz des Gifts bei alter Stärke. Er gewann den Kampf. Im Büro waren Die Sokolv Brüder und Anders. Tom und Semir schlugen zusammen zu. Anders war schnell k,o,. Doch die Sokolov Brüder waren zäher. Erst nach langem Kampf lagen beide am Boden. "Nielsen muß oben sein" sagte Semir. Sie gingen hoch. Gül und Mehmet lagen auf zwei Betten. Nielsen stand vor Gül. In seiner Hand eine Spritze. "Lassen sie das fallen" rief Tom. "Ich infiziere sie wenn sie näher kommen". "Geben sie mir lieber das Gegenmittel". Nielsen lachte auf. Er holte ein Fläschchen aus der Jacke des Jacketts. "Fang". Er warf es in die Luft. Semir flog hinterher. Gerade noch rechtzeitig rwischte er es. Nielsen zog eine Pistole. "Bullenschwein".
    Doch Tom war schneller. PENK. Nielsen hielt sich an die blutende Stelle. Dann kippte er um.



    "Sie sind okay". Der Notarzt nickte den Türken zu. "Ohne euch wären wir verloren" sagte Gül. "Ich glaube ich muß mich bedanken" sagte Semir. Tom kam hoch. "Die ganze Bande singt. Der Nielsen wollte das keiner sein Geschäft stört". "Und wie geht es mit euch weiter?" fragte Semir.
    "Mein Schwager in Hamburg nimmt uns auf. Mehmet wird dort operiert. Den Bauernhof können wir ja verkaufen oder so". Semir nickte. "Also Partner wir müssen los" sagte Tom. Er und Semir gingen im Sonnenuntergang zum Auto.



    ENDE