Der rote Baron

  • So wie ihr ja schon mitbekommen habt, sind Steffi und ich sehr fleißig um euch ein wenig zu unterhalten. Und da hätten wir dann noch diese Story Viel Spass beim Lesen: :baby:


    Der Rote Baron


    Ein Sonnentag. Semir und sein Freund Lutz Reich waren im Nippesser Tälchen und ließen ihr fernsteuerbares Flugzeug fliegen. Semir freute sich wie ein Kind als sein „Roter Baron“ in die Lüfte stieg. „Mensch Lutz, pass auf. Gleich kommt der Looping. So wie im Film. Hast du ihn gesehen?“ „Ja Semir zum hundertsten Mal. Ich habe den Film gesehen und ich weiß wie der Looping ausging.“ Semir lachte. „Aber ich kann es sicher Besser. So pass auf.“ Semir lenkte das Flugzeug senkrecht nach oben. Lutz zog seinen Flieger weiter hoch und wollte Semir demonstrieren, wie man den Loop zog. „ Mensch, pass auf, da kommt noch einer von deiner Sorte. „ Lutz zeigte an den Himmel. Dort war identisch der gleiche Flieger, den Semir flog. „ Mann wo hat der denn fliegen gelernt, der steuert ja fast auf mich zu.“ Semir riss den kleinen Pin der Fernbedienung zur Seite, doch zu spät. Beide Maschinen prallten in der Luft ineinander und gingen mit tosendem Geknatter runter, verschwanden Sekunden drauf in den Baumkronen. Semir sah Lutz an. „Dieser Spinner. Na komm. Wir holen das Ding. Mensch wenn das Flugzeug hin ist, werden die mich aber mal kennen lernen.“ Semir fluchte und Lutz grinste nur. Er stellte sich bildlich vor, wie Semir ausrastete. Obwohl er hatte ihn schon einmal wütend erlebt, und da konnte Semir schon richtig ausrasten. Sie kamen an dem Absturzort an. Semir sah vor sich einen Haufen Blech und Plastik liegen. „Hey guck dir das an. Das ist doch….“ „Ja sagen Sie mal können Sie nicht aufpassen?“ herrschte ihn ein Mann an. Semir sah ihn an. „Ich war doch zuerst oben. Sie hätten ausweichen müssen.“ „ Wie bitte? Wo haben sie denn ihre Augen? Und wo haben sie den Flugschein gemacht? So nah steuert man nicht an andere Maschinen ran.““ Semir besah sich den Haufen, der mal seine Maschine gewesen sein sollte. „ Tja, da kann man nichts machen. Wir hatten halt beide Pech.“ Der Mann nahm seine Maschine und zog ab. „ Hey, was soll das? Ich meine. „Semir sah ihm nach. „ Lass doch, der hat recht, ihr hattet beide Pech und jetzt nimm den Haufen Schrott und komm. Ich will nach Hause.“ Lutz drängelte. „ Na gut, auch wenn ich das anders sehe.“ Semir packte den Flieger. Und lud ihn in den Kofferraum.


    In einem Haus in Bergheim waren sechs Mann versammelt. Jason sah auf das kaputte Flugzeug. „Verdammt noch mal. Wie kann das denn sein? Warum habt ihr nicht aufgepasst. Okay. Holen wir die Steine raus.“ Er griff zum Heck welches relativ unversehrt war. Er öffnete es und griff hinein. „Hey wo sind die Steine?“ fragte er. Patrick sah ihn an. „Sie sind doch da drin. Ich meine ich habe sie nicht raus genommen. Sie müssen da drin sein.“ „ Scheiße, verdammt, das ist die falsche Maschine. Der Typ vorhin hatte das gleiche Modell. Und jetzt“ „ Ganz einfach. Fahr hin und sorg dafür, dass du da rankommst. Der ist ja öfters da. Also los.“ Jason war sauer. “ Ja und wie stellst du dir das vor? Soll ich da warten bis ich schwarz werde oder was?“ Patrick sah ratlos aus. „ Ist mir egal, Hauptsache es geht schnell.“


    Semir setzte Lutz zu Hause ab und fuhr ebenso nach Hause. Die kaputte Maschine legte er in die Garage und ging ins haus. „ Andrea Bist du schon zu Hause? Schatz? Du, stell dir vor...“ Semir erzählte munter drauflos, obwohl niemand zu sehen war. Er machte eine Pause, als keine Antwort kam „Andrea? Wo bist du?“ Keine Antwort. Semir sah im Haus um. Andrea schien mit Aida unterwegs zu sein. Da hörte er den Schlüssel in der Tür. Er ging hin und empfing seine beiden Frauen mit einem dicken Kuss. Andrea sah ihn an. „Ja sag mal. Was ist denn los? Wolltest du nicht mit Lutz den Flieger starten lassen?“ „Ja das hab ich auch, aber so eine Idiot…“ Semir erzählte die ganze Story noch einmal und er übertrieb dabei natürlich auch etwas. „ Na denn, armer Kerl. Komm, Aida hat Hunger und du musst gleich zur Nachtschicht, also zack, zack.“ Andrea ging in die Küche. 1 Stunde später musste Tom sich anhören, wie doof andere Leute sind. „ Semir, halt den Rand, es wird langweilig. Was findest du an den Dingern? Ich meine, das Geknatter und Gedröhne. Ne, das ist nix für mich.“ Er fuhr auf die Autobahn. „Du hast einfach keine Ahnung was Spaß macht. Weißt du es ist einfach super anzusehen, wenn sich der Flieger in die Lüfte hebt und nur das tut, was du ihm befielst.“ Tom lachte. „Ach deshalb ist der abgestürzt.“ Semir sah ihn böse an. „Ha, ha. Du Spielverderber. Was machen wir denn noch heute Nacht. Ich meine ich könnte den Flieger holen und dann auf der Wache wieder reparieren und morgen könnte ich mit Lutz…“ „Nein. Semir. Wir schieben unseren normalen Dienst. Deine Freizeitbeschäftigung übst du bitte nur in deiner Freizeit aus.“ „Sag ich doch. Spielverderber.“ Die Nacht verlief ohne Vorkomm-nisse und am nächsten Morgen brachte Tom Semir nach Hause. Semir war todmüde. „ Hast du Lust heute Nachmittag mit mir zum Fluglatz zu kommen? „ ne danke, ich hab was vor. „ Tom war müde und wollte nur noch nach Hause. So ging Semir nachmittags mit seiner Ersatzmaschine zum Gelände und probierte sie aus. „ Na sieh an. Da haben wir dich ja.“ Patrick beobachtete Semir.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Semir startete die Maschine und war sichtlich zufrieden. Nach drei Stunden fuhr er nach Hause und legte sich schlafen. Er bekam nicht mit, dass er nicht allein nach Hause fuhr. Patrick folgte ihm bis zur Haustüre und beobachtete wie Semir die Wohnung betrat. Er wartete ab und betrat dann den Garten. Er lief um das Haus herum. Bevor er wieder zum Wagen gehen konnte, sah er eine blonde Frau mit Kinderwagen an der Haustür stehen. Er sah wie die Frau und das Kind ins Haus gingen. „Sehr schön. Familie hast du auch. Na dann pass gut auf sie auf.“ sagte er leise. Er legte sich auf die Lauer und wartete ab, bis Semir mit Andrea und Aida das Haus verließ. In der Garage fand er die Maschine nicht und auch im Haus. war das Teil nicht. Verdammt wo hatte der Kerl das Ding bloß. „ Mario? Ich hab jetzt alles durchsucht, sie ist nicht hier. Was jetzt?“ „ Ich komme, der Biss wird sauer, wir müssen uns was einfallen lassen.“ Mario setzte sich in den Wagen und fuhr zu Patrick, der um die Ecke von Semirs Haus stand.


    „Und wie war dein Tag?“ fragte Semir als sie aßen“ „Och sehr schön wir waren auf dem Spielplatz. Aida hat so schön mit den anderen Kindern gespielt.“ Semir nickte zufrieden. „Hmmm. Tom kommt gleich. Ich muss den Baron noch aus der Garage holen. Hartmut will ihm mir wieder zusammenbauen.“ Andrea nickte. Semir ging in die Garage und holte seinen Flieger raus. Dann hörte er ein Hupen. „Pünktlich. Das lobe ich mir.“ Er ging auf die Straße und legte sein Fluggerät in den Kofferraum. Dann stieg er ein und fuhr mit Tom zur PAST. Was willst du denn damit jetzt? Ich schau mir das aber nicht die ganze Nacht über an?“ Tom sah den Flieger. „ Den bringe ich gleich zu Hartmut, er hat versprochen ihn wieder flott zu bekommen.“ „ na, denn. Ich setze dich an der PAST ab, hab was vergessen. Beeil mich.“ Tom hielt vor der PAST an und Semir steig aus. Den Schatten, der ihnen gefolgt war, hatten sie nicht bemerkt.

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  • „ So ein Scheiß, der ist Bulle... jetzt geht’s aber los. „ Patrick griff zum Handy. „ Hört mal, der Typ ist ein Bulle, hat sich hier grad absetzen lassen. Was jetzt?“ „ Na, bleib da, ich folge ihm und schnapp ihn dir.“ Mario drängelte. Er sah das Semir abfuhr und folgte ihm. Vor der KTU blieb er stehen und beobachtete wie er das Flugzeug nahm und in das Gebäude ging. Es dauerte keine fünf Minuten, als Semir wieder abfuhr. Er hängte sich ran. „Okay, er fährt auf die Autobahn. Ich schnapp ihn mir.“ „Alles klar. Und tu ihm nicht allzu sehr weh. Er soll uns verraten wo die Steine sind.“ „Klaro. Bin doch nicht blöd.“


    Semir fuhr am Rastplatz kurz raus und holte eine große Tüte Gummibärchen für Tom und sich selbst auch noch Nachtverpflegung. An seinem Wagen angekommen spürte er auf einmal jemand hinter sich stehen, wie aus dem Nichts „Kein Ton, sonst bist du alle. Dreh dich nicht um, hörst du?“ „Was wollen sie? Ich habe kaum Geld in der Tasche, “ Semir überlegte, was er tun konnte. Hoffentlich bemerkt er meine Waffe nicht.“ Dachte er sich. „ Wo sind die Diamanten? Her damit.“ Die Stimme unterstützte ihre Forderung mit einem Messer an Semirs Hüfte. „ Was für Diamanten? Ich weiß wirklich nicht wovon sie reden?“ Semir drehte sich langsam auf einem Fuß. Ich sagte doch keine Bewegung. Also wo sind die Diamanten?“ Semir wußte wirklich nicht, was der Mann meinte und zuckte nur mit den Schultern. „Ich weiß es nicht. Was zum Teufel soll das denn?“ „ Na vielleicht hilft dir das bei der Erinnerung.“ Der Mann schlug Semir in den Magen und zog ihm was über den Kopf. „ Ich komme wieder und wehe ich bekomme dann nicht, was ich will.“ Er ließ Semir auf den Boden liegen, .der sich vor schmerzen krümmte und nach Luft rang.

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  • Nach einigen Minuten raffte Semir sich langsam auf. Eine weitere Autofahrerin vom Rastplatz kam zu ihm und fragte ob sie helfen könne. Semir schüttelte den Kopf. „Schon gut… Ich bin okay….“ „Entschuldigen Sie aber so sieht es gar nicht aus. Soll ich die Polizei rufen?“ „Nein… ich bin… die Polizei. Danke.“ Semir griff zum Funk. „Zentrale für Cobra 11.“ gab er durch. „Semir? Was ist mit dir?“ hörte er Hotte fragen. „Ich bin …. Überfallen worden…“ „Okay. Ich schicke dir Tom.“ „Danke. Rastplatz Nievenheim.“ „Okay, bleib da.“


    Nicht ganz 10 Minuten später stoppte Tom den CLK mit quietschenden Reifen und Blaulicht neben Semirs BMW. „ Semir? Alles okay.? Bist du verletzt?“ Tom riss die Tür des BMW weit auf. „ Schrei doch nicht so. Bin ja nicht taub.... Geht schon, außer mein Kopf, der brummt für 2.“ Semir lehnte mit geschlossenen Augen am Sitz. „Komm, den Wagen sollen Hotte und Dieter nachher abholen, steig bei mir ein, so kannst du nicht fahren.“ Tom half Semir aus dem Sitz als er etwas taumelte.“ „ Man, das hat vielleicht einen Schlag drauf gehabt.“ „ Jetzt erzähl erst mal was passiert ist, was hast du wieder angestellt“ „ Nix, ich hab dir ne Tüte Gummibärchen gekauft, du bist schuld.“ „ Ach ne, soll ich mich jetzt entschuldigen dafür, dass du dich überrumpeln lässt?“ Tom grinste. Semir war gar nicht zum Scherzen zu Mute. „Der Typ hat was von Diamanten gefaselt. Ich weiß nicht wer das war. Vielleicht hat er mich verwechselt. Ja das wird es gewesen sein. Er hat mich verwechselt.“ Tom lacht leise. „Dich kann man doch gar nicht verwechseln. Hast du ihn gesehen?“ Semir schüttelte den Kopf und verzog direkt schmerzerfüllt das Gesicht. „Nein. Bevor ich mich umdrehen konnte hab ich Sterne gesehen.“

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  • „Was fuhr er denn für einen Wagen? Hast du das gesehen?“ „Ne, war mit Sterne zählen beschäftigt, Witzbold.“ Semir suchte im Handschuhfach nach einer Tablette. „ Unten Links sind noch welche.“ Tom fummelte dazwischen. „Hey, schau nach Vorne, hab kein Bock jetzt noch einen Unfall zu bauen.“ Semir hatte gefunden, was er gesucht hatte. Auf der PAST grübelte er weiter. „ Der hat dort gezielt auf mich gewartet, aber warum? Ich kann mir keinen Reim drauf machen.“


    Während Semir in der PAST weiter grübelte, trafen sich Patrick und Mario vor Semirs Haus. „ Die ist im Bett mit ihrem Kind. Hier hast du Chloroform. Ab mit den beiden in den Lieferwagen. Mal sehen ob der Bulle uns dann unsere Diamanten gibt.“ Andrea schlief mit Aida im Schlafzimmer und bekam nicht mit, dass sich zwei Fremde im Haus befanden. Sie wurde erst wach, als sie den Lappen im Gesicht fühlte. Sie wehrte sich und versuchte den Lappen wegzureißen, aber es war vergebens. Sie fing an schwächer zu werden. Dann sah sie wie einer der Eindringlinge ihre Tochter auf den Arm nahm. Mehr bekam Andrea nicht mehr mit. Sie schlief ein. Patrick sah auf die Frau. „Sie ist richtig schön. Und die Kleine. Na sie wird sich bestimmt wohl fühlen. Wir werden gut auf sie aufpassen.“ Er lachte leise. Dann trug er Aida und Mario Andrea in den Wagen. Patrick ging noch einmal ins Haus und hinterließ eine Botschaft an Semir.


    „Komm, lass uns Feierabend machen, du siehst aus wie ein abgelaufener Turnschuh. Ich bring dich nach Hause.“ Tom hatte auf die Uhr geschaut und es war kurz vor 7 Uhr. „ Keine Einwände, Partner.“ Semir nahm seine Jacke und stieg in den CLK. Vor seinem Haus verabschiedete er sich und schloss die Türe auf. Leise ging er in die Küche und setzte Kaffee auf. Andrea schlief sicher noch und er wollte sie nicht wecken. Mit dem frischen Kaffee in der Hand ging er ins Wohnzimmer und wollte sich gerade aufs Sofa setzen, als sein Blick auf einen großen Zettel fiel. „ OH Gott, nein...“ er las die wenigen Zeilen, ließ den Kaffee fallen und rannte nach oben. Schlafzimmer und Kinderzimmer waren leer. „Andrea? Aida?“ Niemand antwortete ihm Er griff zum Telefon. „ Was gibt`s, hast du was vergessen?“ Tom meldete sich über Autotelefon. „ TOM, du musst sofort kommen Andrea, Aida, sie sind weg.“

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  • Tom stand mit dem Hörer in der Hand da. „Ich bin sofort da. Warte auf mich.“ „Tom? Bitte. Ich habe…“ „Semir ich bin sofort da.“ Tatsächlich war er innerhalb von zehn Minuten vor Semirs Tür. Er stieg aus und rannte ins Haus. Im Wohnzimmer saß Semir auf der Couch. Er sah kurz auf, als Tom rein kam. „Hey, was ist denn los?“ fragte Tom. Semir zeigte stumm auf den Zettel, der auf dem Tisch lag. Tom nahm ihn und las:


    Wenn du deine Frau und deine Tochter wiederhaben willst, dann händige uns
    die Diamanten aus. Aber sei gewarnt. Wenn du Kollegen einschaltest, be-
    kommst du beide in Stücken wieder. Wir melden uns bei dir!“


    Tom legte den Zettel auf den Tisch. „Was meinen die damit, Semir? Welche Diamanten?“ „Ich weiß es doch nicht.“ Semir war fertig. Er fuhr sich mit der Hand durch die Haare.. „ Tom, ich weiß es nicht. Wer...ich meine, warum...“ „ Ganz ruhig Semir, alles andere hat keinen Sinn „ Tom überlegte, als sein Handy klingelte. „ Hartmut, ja...jetzt ist ganz schlecht... Flieger? Nein...warum? Du hast WAS? Ja, komm sofort zu Semir mit dem Ding. Alles andere erkläre ich dir später.“ Tom beendete das Gespräch. „ Semir, halt dich fest. Hartmut hat deinen komischen Flieger versucht zu reparieren und hat hinten im Flügel einen kleinen Beutel Diamanten gefunden.“. Semir sah ihn an. „Was? In meinem Flugzeug? Aber wie … ?“ Dann schien er zu wissen, wie es passieren konnte. „Wir haben die Flieger vertauscht. Die haben meinen und… ja sicher. So muss es gewesen sein. Tom wir müssen sofort die Diamanten austauschen. Ich meine gegen Andrea und Aida.“ „Aber erst unterrichten wir die Chefin.“ Semir erschrak. „Nein! Ich mach das. Ich will nicht das die Chefin davon erfährt. Ich meine, die bringen Andrea und Aida um. Ich werde die Diamanten gegen meine Frau und Aida tauschen.“ „ Semir, das klappt nie und nimmer ohne Verstärkung. Wir müssen..“ Semir fuhr Tom ins Wort. „ Nein, und ich mache das alleine, klar? Tom bitte. Von dir wissen sie nicht, dass du ein Kollege bist, aber alle anderen fallen doch sofort auf. Ich will das nicht riskieren.“ Semir vergrub sein Gesicht in beiden Händen.

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  • Tom lief im Wohnzimmer auf und ab. „ Okay, aber nur ein Versuch, dann geh ich zur Engelhardt. Ich werde mit Hartmut auf den Flugplatz fahren und mich dort umsehen, der hat ja Ahnung von den Dingern.“ „ Nein, ihr müsst Lutz mitnehmen, der war an dem Tag dabei, als das passiert sein muss.“ Semir sah ihn an. Da klingelte das Telefon. „Hallo?“ fragte Semir in den Hörer. „Semir… Bitte … hilf uns.“ Kam die verweinte Stimme von Andrea. „ANDREA!!! Wo bist du?“ Doch von Andrea kam nichts mehr. Stattdessen meldete sich nun ein Mann. „Ihrer Frau und ihrer kleinen Tochter geht es noch gut. Aber wenn Sie auch nur eine Krumme Tour versuchen, dann ..“ „Ich tu was Sie wollen. Bitte lassen Sie meine Frau und meine Tochter aus dem Spiel.“ „Nun ich hatte dir doch eine Chance gegeben. Du hast sie nicht wahrgenommen.“ „ Soll das ein Scherz sein. Sie haben mich am gleichen Tag zusammen schlagen lassen und dann direkt meine Familie entführt. Was wollen Sie?“ „Die Diamanten.“ „Okay, wann und wo?“ „Ich ruf wieder an.“ „Warten Sie. Bitte lassen Sie mich noch mal mit meiner Frau sprechen. Hallo….Hallo.“ Semir hörte nur noch das Freizeichen.


    „ Das war er. Sie melden sich. Andrea, sie hat geweint. Tom...ich bring die Kerle um, wenn Andrea und Aida was passiert “Semir stand auf und ging ans Fenster. Dort stand auf einem Tisch ein Bilderrahmen mit einem Foto von Aida, kurz nach ihrer Geburt, im Arm von Andrea und Semir. Er nahm es hoch und Tränen kullerten über seine Wange. Tom stellte sich hinter ihn und legte eine hand auf seine Schulter. „Wir stehen das gemeinsam durch, Partner. Du wirst sehen, wir bekommen sie heil zurück.“ An der Türe klingelte es und beide zuckten zusammen. „ Hey Jungs, ...wie seht ihr denn aus? Ist euch die Nachtschicht nicht bekommen?“ Tom zog Hartmut rein. „ Schlechte zeit für Witze Hartmut. Zeig her was du hast“ Hartmut zog aus seiner Tasche einen kleinen schwarzen Beutel. Den Inhalt streute er auf den Tisch. „Wisst ihr was das sind?“ fragte er. Tom nickte. „Ja das sind Diamanten. Das ist der Grund warum Andrea und Aida verschwunden sind.“ Erst jetzt bemerkte Hartmut, dass die Frau von Semir nicht da war. „Was Wieso?“ fragte er erstaunt. Tom klärte ihn auf. Hartmut nickte und warf Semir einen bedauernden Blick zu. „Wenn ihr Hilfe braucht, dann wisst ihr ja...“ Tom nickte. „Ja das wird auch der Fall sein. Semir hat so wie es aussieht sein Flugzeug vertauscht. Die Anderen wollen nun die Diamanten haben. Im Gegenzug dafür bekommt Semir seine Familie zurück.“

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  • „ Oh Mann, das ist hart. Was sagt die Chefin dazu?“ Hartmut sah die beiden fragend an. „ Die weiß es nicht und du sagst auch nichts, klar? Ich zieh das alleine durch.“ Semir stellte einen Kaffeebecher vor Hartmut. „ Pass auf, du verkabelst hier alles an Telefonen. Tom fährt mit meinem Freund Lutz heut zum Flughafen und hält nach den Kerlen Ausschau, die vorgestern da waren. Ich melde mich krank. Nach dem Vorfall von gestern Abend fällt das nicht sonderlich auf.“ „ Okay, dann ruf mal Lutz an und sag ihm er soll mich abholen. Besser wir fahren mit seinem Auto. „ ich fahre ich kurz umziehen, mit Anzug falle ich da sicher etwas auf.“ Tom stand auf.


    Hartmut sah Semir an. „Ich hoffe nur, dass wir das Richtige tun. Ich meine vielleicht sollten wir doch die Chefin einweihen.“ „NEIN! Ich mache das allein.“ sagte Semir bestimmt. „Ist ja gut. Aber ich hoffe nur, dass du weißt was du tust.“ Semir nickte und sah Hartmut zu, wie er die Telefone verkabelte. Als er fertig war, klingelte es. „Ja!“ Semir sprach etwas hektisch. „Und hast du es dir überlegt?“ hörte er die Stimme von vorhin wieder. „Ich sagte doch, das ich tu, was Sie verlangen. Bitte lassen Sie mich mit meiner Frau sprechen.“ „Das hat Zeit. Okay, du nimmst die Diamanten und wirst jetzt auf den Rastplatz bei Kilometer 163 an der A1 gebracht. Komm allein. Ach, damit du keine Probleme machst, werde ich dich abholen lassen. Deine Knarre bleibt im Haus, klar!“ „Ja, sicher. Ich halte mich dran.“ „Sehr gut. So draußen vor der Tür steht ein grüner Opel Omega. Dort steigst du ein. Der Fahrer bringt dich zum Treffpunkt. Und keine Kollegen.“

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  • „ Okay, es geht los. Pass auf Hartmut, du fährst gleich hinterher. Meine Waffe nimmst du mit.“ Er gab sie Hartmut incl. 2 Reservemagazine. „ Tom? Ja, sie haben angerufen, spar dir den Weg zum Flughafen. Komm mit Lutz zum Rastplatz an der A1 Kilometer 163. da werde ich jetzt hingefahren. Der Wage steht schon vor der Türe.“ Semir legte auf und spurtete aus dem Haus, ehe Tom etwas sagen konnte.


    „ Verdammt Semir, das kann doch nur nach hinten losgehen. Wieso sollte man dich abholen und dir sagen, wo die fahrt hingeht. So blöd ist doch kein Mensch. Wie Recht Tom mit diesem Gedanken hatte, sollte er wenig später erfahren. Semir stieg in den grünen Wagen. Er sah den Fahrer an. „Nur keine Tricks, klar!“ sagte dieser und Semir nickte. „Wo sind meine Frau und meine Tochter?“ Der Fahrer lachte. „Machen wir uns Sorgen um die schöne Frau und den süßen Fratz? Nur keine Angst. Noch geht es ihnen gut.“ Der Mann fuhr los. Semir sah nur zur Seite aus dem Fenster. Er wollte den Mann nicht ansehen. Seine Angst um Andrea war groß.


    Hartmut wartete bis der Wagen um die Ecke war und stieg dann in seine Lucy. Er folgte dem Omega. Der Wagen fuhr in Richtung Autobahn und Semir merkte, dass das nicht der Weg auf die A1 war. Scheiße, jetzt wird’s eng. Hoffentlich sah Hartmut ihn noch und gab Tom Bescheid. Tom hatte Lutz einen Zettel an die Tür geklebt und war unterwegs zum Rastplatz, den Semir durchgegeben hatte, als sein Handy klingelte. „ Tom, ich bin’s. Die fahren jetzt hier auf die A59, nicht Richtung A1, ist ein Omega. Bin mit Lucy dran, was soll ich machen?“ man hörte, dass Hartmut völlig am Rad drehte. „Hartmut, versuch dran zu bleiben. Ich bin auf der A1. Verdammt ich wusste doch, dass es eine blöde Idee war. Aber er muss ja immer mit dem Kopf durch die Wand.“ fluchte Tom.


    Semir sah den Fahrer an. „Hey, ich dachte es geht auf die A1.“ Der Fahrer grinste. „Ach hat man dir das gesagt. Na. Da hast du aber Pech gehabt. Wie Viele Kollegen hast du denn dort hingeschickt?“ „Gar keinen. Ich will zu meiner Familie.“ „ Na dann hast du ja sicher kein Problem damit, dass wir jetzt nicht dahin fahren, sondern an einen anderen Ort. und jetzt halte die Klappe.“ Der Fahrer warf einen Blick in den Rückspiegel und bemerkte den rot aufgemotzten Wagen. Den hatte er doch eben am haus des Bullen schon gesehen. Pech, der Wagen war zu auffällig, Er zog auf den rechten Streifen rüber und wurde etwas langsamer. „Tür auf“ brüllte er Semir an. „Was?“ „ Tu was ich sage, mach die Türe auf.“ Semir tat was der Mann wollte und bemerkte, dass er den Wagen etwas verlangsamt hatte. Plötzlich kam der Kolben der Waffe genau in sein Gesicht und er einen Stoß in die Seite.

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  • „Scheiße, was machen die denn?“ Hartmut sah den Omega rechts ran fahren und eine Tür aufgehen. Sekunden später flog jemand aus dem Wagen gegen die Leitplanke. Der Omega gab Vollgas Hartmut stieg in die Bremsen und hielt direkt vor der Person. „Hey! Semir? Bist du okay?“ Von Semir kam kein Ton. Hartmut stieg aus und lief zu Semir hin, der am Boden lag. Vorsichtig drehte er ihn um. „Hey, komm schon.“ Semir schlug die Augen auf. „Aua!“ gab er von sich. „Hey alles klar?“ „Aua, nein. Hartmut ganz und gar nicht. Meine Nase ist gebrochen. Meine Hand sie schmerzt und mein Gesicht. Verdammt er hat dich bemerkt.“ Sagte Semir leise. Hartmut sah bedrückt zu Boden. „Sorry, das wollte ich wirklich nicht. Aber ich bin nun mal kein Polizist für den Straßendienst.“ „Du kannst nichts dafür. Hilf mir mal auf.“ Hinter ihnen bremste Tom den CLK ab, als er Lucy von weitem gesehen hatte.


    „Oh Gott, was ist passiert? Soll ich einen Krankenwagen rufen?“ er spurtete zu Semir, der noch am Boden lag. „ Nicht nötig, geht schon...aua, verdammt. Jetzt hilf mir doch einer auf die Beine.“ Er hielt die hand hoch und stöhnte gleichzeitig auf. „ Komm, ab in meinen Wagen und zu einem Arzt. Und dann zur Chefin, keine Widerrede.“ Tom half ihm langsam zum CLK und setzte ihn auf den Beifahrersitz. „Hartmut, danke. Kommst du gleich zu Semir nach Hause? Pass aufs Telefon auf, bis wir wieder da sind, okay?“ „ Äh Tom, ich weiß nicht. Na ja,. da kann ja nichts bei passieren,“ Hartmut stieg ein und fuhr los. „ Tom.. bitte... fahr mich nach Hause, ich will da sein, wenn die anrufen. Scheiße... warum musste dem das auch auffallen“ „ Na gut, aber zu Hause ruf ich den Bruder von Petra an, der ist Arzt und dann mein Lieber rufen wir die Engelhardt an, klar?“ Semir nickte. „Ja du hast ja Recht. Ich hätte von Anfang an auf dich hören sollen.“ Tom nickte. „Schön dass du es einsiehst. Was ist mit deiner Hand?“ fragte er weil er sah, das Semir seine Hand festhielt.“ „Geprellt vielleicht. Was weiß ich.“ Tom fuhr zu Semir nach Hause. Kaum waren sie im Haus, als das Telefon klingelte. Semir humpelte zum Telefon. „Ja?“ „Semir? Bitte…“ kam von Andrea. „Andrea. Keine Angst. Ich hole dich da raus. Wie…“ „Okay, Bulle. Du hast es vergeigt. Du solltest doch allein fahren. Oder hast du es missverstanden?“ „Hören Sie ich …“ „Schade eigentlich. Deine Frau ist sehr schön. Tja. Nun wird sie leiden müssen.“ „NEIN!!! Warten Sie bitte. Okay, geben Sie mir noch eine Chance. Bitte Ich werde mich ab sofort genau an Ihre Anweisungen halten. Bitte tun Sie meiner Frau und meiner Tochter nichts.“ „Okay, eine Chance sollst du noch bekommen. Aber erst morgen. Solange wirst du noch warten müssen.“ Der Anrufer legte auf.

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  • Tom hatte am 2. Hörer alles mitbekommen. „ Ganz ruhig Semir. Jetzt rufe ich erst mal Markus Schubert an.“ Er suchte die Nummer auf seinem Handy Display. „ Ja, Markus, Tom hier. Sag mal, kannst du bitte mal zu mir kommen, d.h. zu einem Kollegen. Wir brauchen dein ärztliches Können. Semir ja, du weißt ja wo er wohnt. Gut. Bis gleich.“ „ Tom? Sie tun ihnen doch nichts oder? Ich meine, wer kann so grausam sein und einer Mutter mit Kind etwas antun?“ Semir Stimme zitterte. „ Semir, daran darfst du nicht denken. Leg dich hin, und ruh dich aus, bis Markus kommt.“ 10 Minuten später trafen Markus und die Chefin fast gleichzeitig ein. Tom zeigte Markus wo Semir lag und ging mit Anna in die Küche.


    Markus ging zu Semir und untersuchte ihn. Er verband das Handgelenk mit einem festen Verband. „Das Gelenk ist nicht gebrochen aber stark geprellt. Außerdem hat er das Nasenbein gebrochen. Da kann ich jedoch nichts dran tun. Das heilt so.“ „Danke Markus. Sag mal kannst du ihm nichts geben?“ Markus sah ihn an. „Tom, so stark sind die Schmerzen nicht.“ Auch die Chefin sah Tom an. „Was ist los?“ fragte sie. „Semir hat mit seinem Freund gestern Flugzeuge steigen lassen. Dies ist mit einem identischen Flieger zusammen gestoßen und abgestürzt. Dabei wurden die Flieger verwechselt. Semir nahm den falschen Flieger mit…“ Tom erzählte die ganze Story und als er fertig war sah Anna ihn entsetzt an. „Warum haben Sie mich nicht sofort unterrichtet?“ fragte sie böse. Tom sah sie an. „Semir wollte nicht. Er wollte wieder mal alles allein machen. Er hat Angst um Andrea und Aida. Verstehen Sie das denn nicht?“ Anna nickte. „Doch ich verstehe das sehr gut. Aber genau das ist es doch, was uns Polizeibeamten die Entführungen jeglicher Art erschweren.“ Sie sah Markus an. Herr Doktor Schubert. Könnten Sie ihm was zum Schlafen geben, ich meine für heute Nacht?“ Markus sah zu Semir, der sehr unruhig war. Dann nickte er.


    Markus zog die Spritze auf und setzte sich neben Semir. „ So das gibt’s jetzt und dann legen sie sich ins Schlafzimmer, klar?“ „ Ich brauche keine Spritze, wirklich.“ Semir fing an mit den Armen zu fuchteln. „ Semir, sie haben eine Nachtschicht hinter sich und sind seit gestern auf den Beinen, aus einem Auto geworfen worden. Wollen sie morgen zusammen brechen? Nein, dann lassen sie sich jetzt diese verdammte Spritze geben.“ Annas Ton erlaubte keinen Widerspruch. Markus verabreichte das Mittel und Semir ließ sich von ihm nach oben bringen. 5 Minuten später kam Markus runter. „Tom, er will dich noch einmal sehen, ist aber schon am wegdämmern. Ich bin dann weg, falls was ist ich habe Nachtdienst in der Klinik.“ Markus zog die Tür hinter sich zu. Hartmut hatte die ganze Zeit still in einer Ecke gesessen.

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  • „ Ach, Hartmut, was haben sie eigentlich mit der Sache genau zu tun? „ Anna ging auf ihn zu und setzte sich ihm gegenüber. „ Ja, also ich habe die Diamanten entdeckt und dann, ha.. also.. etwas ausgeholfen. Mehr nicht.“ „ So, ausgeholfen nenne sie das.....nun ja, wenn sie dann schon hier sind...Können sie weiter helfen.“ Anna runzelte die Stirn.


    „Tom? Bitte… weck mich wenn sie anrufen… ja? Du … musst es mir versprechen… du …“ Semir sackte weg. Tom nickte nur. „Klar mach ich. Schlaf erst einmal.“ Tom stand auf. Auf dem Nachttisch stand ein Bild von Andrea und Aida. Semir hatte überall Bilder von den beiden stehen. Er liebte seine Familie über alles. Und Tom konnte es nachempfinden.


    Andrea saß in einem Raum, der mit vergitterten Fenstern ausgestattet war. Sie hatte ein Bett für sich und Aida. Auch genügend Windeln für die Kleine. An Essen fehlte ihr ebenfalls nichts, doch trotzdem hatte sie große Angst. Als sie wieder wach geworden war und sich in diesem Raum wieder fand hatte sie versucht zu schreien, doch anschienend waren sie ziemlich ab vom Schuss.


    Tom setzte sich wieder zu Anna du Hartmut. „ So, er schläft. Ich werde jetzt mit Lutz zu diesem Flugplatz fahren und mich dort umsehen, um die Zeit sagte er, sind dort viele Leute unterwegs. Vielleicht erkennt er jemanden wieder.“ „ Tom, sie haben auch einen Nachtdienst hinter sich und seitdem nicht geschlafen, ich weiß nicht, ob das nicht Zeit hat?“ Anna war sichtlich anderer Meinung. „ Nein Chefin, Ich habe Semir versprochen ich zu kümmern und mache das jetzt. Hartmut bleibt hier und passt aufs Telefon auf. „

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  • „Ich möchte aber, dass Sie hier bleiben Tom. Dieser Lutz, da kann Bonrath mit fahren. Das geht auch. Sie legen sich hier hin, ruhen sich etwas aus und passen auf Semir auf. Falls jemand anruft sind Sie mir am Flughafen zu weit weg.“ Tom sah sie an. Und er sah ein, dass sie Recht hatte. Dann nickte er. „Okay, Chefin. Aber ich hoffe nur, dass die Typen Andrea und Aida nichts tun. Semir ist völlig fertig.“ Anna nickte. „Ja das verstehe ich nur zu gut. Aber wir werden ihm helfen.“ Die Nacht blieb ruhig und Tom schlief auf der Couch. Hartmut hielt Wache am Telefon. Doch es kam kein Anruf. Gegen vier Uhr wachte Tom von einem Geräusch auf. Er sah sich um und er sah Semir in der Küche rum schleichen. Tom ging zu ihm. „Hey, alles klar?“ Semir schüttelte den Kopf. „Nein, überhaupt nicht. Warum hast du es zugelassen, das sie mich ausschalten?“ „Semir die Chefin…“ „Ja, ach ja. Die Chefin. Wir tun ja immer alles, was sie sagt, nicht wahr? Was wenn die wieder angerufen hätten? Hättest du dich dann als mich ausgegeben?“ Semir schüttete sich einen Kaffee ein. Dabei schoss wieder ein Schmerz durch seine Hand und er schrie leise auf. „Scheiße“ fluchte er.


    „Semir, sieh doch ein, dass es besser war, etwas zu schlafen. Ich hätte dich schon wach bekommen, keine Sorge.“ Tom nahm sich auch einen Kaffee. „Hast ja Recht, `tschuldige. Ich bin einfach nur fertig. Ich ... werde wahnsinnig, wenn ich nichts tun kann...“

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  • okay, okay. Gitti... war ja nur ein Test. Hier kommt ein größerer Teil :D


    Patrick und die anderen saßen im Wohnzimmer. „ Was machen wir jetzt? Der Bulle hat sicher seinen Kollegen im Spiel. Und so kommen wir nicht weiter. Ich bin aber nicht bereit der Frau und dem Kind etwas an zu tun.“ „ Macht was ihr für richtig haltet, ich muss heute Morgen zum Flughafen mit der 2. Maschine. Die nächste Ladung einfangen. So lang könnt ihr wohl warten, oder?“ Mario stand auf und nahm seine Jacke. Patrick sah ihm nach. „Wir sollten ihm eine Lektion erteilen.“ Rief er ihm nach. Mario drehte sich noch einmal um. „Du wartest jetzt bis ich wieder komme, klar. Danach sehen wir weiter.“ Patrick nickte.


    Semir lief in seinem Wohnzimmer auf und ab, wie ein gefangener Tiger. Er sah zu Tom. „Wieso rufen die nicht wieder an? Warum lassen die mich solange warte? Ich werde wahnsinnig.“ Tom versuchte ihn zu beruhigen. „Hey, es ist gerade mal sechs Uhr morgens. Also versuch die Gedanken klar zu bekommen, okay?“ Semir sah ihn an. „Du hast gut reden. Ist ja nicht deine Familie. Ist nur meine Frau und mein Kind.“ „Semir jetzt ist aber mal gut, ja.“


    Mario packte den Flieger aus und startete ihn. Er bemerkte Bonrath und Lutz nicht, die ihn ihrem Wagen saßen und sich umsahen. „Komm, wir steigen mal aus und lassen unseren Flieger in die Luft, dann fallen wir nicht so auf.“ Lutz stieg aus. Sie standen unweit von Mario, der mit seinem Flugzeug beschäftigt war. „ Hola, da.“ Lutz stieß Bonrath an. „ Der da, der war dabei. Und da hinten steht sein Wagen.“ „Okay, ich notier mir mal das Kennzeichen...“ Bonrath machte sich unauffällig auf den Weg um das Kennzeichen lesen zu können und ging dann zu Lutz Wagen zurück um zu telefonieren.


    „Dieter? Das Kennzeichen ist auf einen gewissen Mario Palsdorf zugelassen. Er wohnt in der Frank-Dressler Straße 78, in Düren. Aber er ist bei uns nicht vermerkt. Keine Vorstrafen.“ „Danke Hotte. Ich sag der Chefin Bescheid.“ Nur kurz darauf bekam Anna den Anruf und machte sich auf den Weg zu der Adresse. Tom sollte bei Semir bleiben.


    Dieter und Lutz fuhren ab. Nachdem Lutz ihn an seinem Wagen abgesetzt hatte, fuhr Bonrath ebenso zu der angegebenen Adresse. Er sollte sich dort mit Anna treffen. „ Semir, tu mir einen Gefallen und hör auf hier Pfade auf den Boden zu laufen, du machst einen wahnsinnig.“ Tom sah ihn an. „ Glaubst du, ich würde mir nicht genauso viele Sorgen machen, wie du? Schließlich seid ihr auch meine Familie. Aber das ändert nichts an der Situation und macht dich noch mehr verrückt.“ Das Klingeln des Telefons zerriss die Stille


    „Ja?“ sagte Semir nur. „Gut. Du hast noch eine Chance. Ich hoffe du hast dir gestern nicht zu viel getan, als du aus dem Auto gefallen bist.“ „Sie haben mich gestoßen. Wo ist meine Frau und meine Tochter?“ „Denen geht es wirklich gut. Noch. Okay, nun zu dir. Solltest du noch einen Trick versuchen, dann bekommst du den kleinen Finger deiner Tochter klar?“ „Nein, bitte tun sie ihr nichts. Ich halte mich an den Anweisungen.“ „Sehr gut. So diesmal ist der Treffpunkt an der A4. Du wirst wieder abgeholt. Nur zur Sicherheit. In einer Stunde und vergiss die Diamanten nicht.“ „Lassen Sie mich bitte mit meiner Frau sprechen, bitte.“ Doch der Anrufer hatte aufgelegt.


    Semir sah den Hörer ´an wie einen Fremdkörper. Er zitterte etwas. „ Die ...das können die nicht...die werden doch...“ Tom stellte sich neben Semir und hielt ihn an beiden Schultern fest. „ Dreh jetzt nicht durch, wir bekommen die Beiden da raus. Hartmut verkabelt dich jetzt und ich gebe der Chefin bescheid. Semir, behalt jetzt die Nerven.“ Tom nahm sein Handy und ging auf die Terrasse. Hartmut machte sich an die Arbeit und verklebte einen Peilsender und ein Mikro an Semirs Oberkörper. Darüber kam ein dicker Verband, der das ganze gut tarnte.


    Zehn Minuten später sah Semir den grünen Wagen wieder vor der Tür stehen. „Er ist da.“ sagte er nur, nahm den Beutel mit den Diamanten und verließ das Haus. Tom sah ihm nach. „Hey, versuch vernünftig zu bleiben“, sagte er noch. Semir nickte nur und stieg in den Wagen ein. „Na, wieder fit?“ fragte der Fahrer lachend. Der Wagen fuhr los. Tom und Hartmut hörten jedes Wort, was gesprochen wurde und hatten auf dem Laptop genau im Blick woher Semir gefahren wurde. „ Jetzt können wir hinterher fahren. Der Abstand ist groß genug.“ Tom stand auf, Hartmut setzte sich auf den Beifahrersitz des BMW Geländewagens, den Tom in Semirs Garage geparkt hatte. „ Hoffentlich geht das gut.“ Tom hatte einen ziemlich ernsten Gesichtsausdruck, den Hartmut so noch nie an ihm erlebt hatte.

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  • Semir sagte nichts. „Okay, her mit den Steinen!“ forderte der Fahrer. „Ich will zu meiner Familie.“ Gab Semir zur Antwort. „Stellst du Forderungen? Ziemlich dreist, findest du nicht? Wo sind die Steine?“ „Erst meine Familie.“ Der Fahrer nahm sein Handy und wählte. Kurz danach meldete sich ein Mann über Lautsprecher. „ Was, gibt’s schon wieder Probleme?“
    „ Nein, aber lass mal die Trulla an den Hörer. Damit er sie hört.“ Sekunden später hörte Semir Andrea. „ Schatz, bitte, hol uns hier raus. Uns geht’s gut, aber...“ „ Genug, also macht hinne jetzt.“ „Wir sind bald da. Kannst schon los.“ Der Mann legte auf. Semir saß still im Wagen. Sie waren jetzt an einer Abfahrt im Königsforster Wald. Wenig später standen sie auf einem Waldparkplatz. Niemand war zu sehen. „ So und nun raus mit den Dingern.“ Semir zog einen Beutel aus der Tasche.


    Er gab ihn an den Fahrer. „Und was ist mit meiner Familie?“ „Du steigst gleich aus. Dann wartest du einfach ab.“ „Das geht nicht. Ich will…“ Der Fahrer holte mit der rechten Hand aus und diese landete flach auf Semirs Gesicht. „Du willst gar nichts, klar! Raus!“ Er hielt an. Semir stieg aus und der Fahrer gab Gas. Semir sah dem Wagen nach. Semir lief auf und ab. Er sah niemanden kommen, kein Auto, nichts. Wo waren Aida und Andrea, sie hatten doch versprochen die beiden freizulassen...verdammt.


    Tom kam mit dem CLK angebrettert und bremste ab. „ Steig ein, los, wir hängen uns dran.“
    „ ja, nein... scheiße, die wollen Andrea und Aida hier rauslassen, aber wo? „Semir sah sich gehetzt um. „ Ich steig aus und warte hier, falls die beiden kommen. Hier nimm den Laptop und beobachte das Signal, das kannst du ja wohl.“ Hartmut stieg aus und schuppste Semir auf den Sitz. Und schlug die Türe zu. Tom gab Vollgas. Semir sah Tom an. „Was wenn die gar nicht vorhaben, Andrea und Aida frei zu lassen. Die werden sie umbringen. Die …“ „Semir nein. So was darfst du nicht einmal denken. Sie werden frei kommen. Wir werden sie jetzt finden, hörst du?“ Semir sah ihn an. Tränen waren zu sehen. „Ich habe ein verdammt ungutes Gefühl, Tom. Ich …“ Tom nickte. „Schon gut. Ich versteh dich sehr gut. Was ist mit dem Signal?“ „ Das ist immer noch vor uns und bewegt sich gleichmäßig. Da,. Ich ruf Hartmut an. „ Semir tippte Hartmuts Handy Nummer ein. „ Ja Semir, sind sie da? Siehst du was?“ „ Nein, nichts, kein Auto ,nichts.“ Hartmut hörte sich nicht sonderlich erfreut an.


    „ Mensch ich wusste es, Tom, wir müssen uns den Kerl schnappen, die lassen sie nicht frei,....“Semir war kurz vorm ausrasten. „ Semir, ruhig. Da vorne ist der Wagen. Ich sehe ihn. Jetzt sitz still und stör mich nicht.“ Tom zog hinter einen Kleinlaster. Semir sah Tom an. „Ich werde mir jeden der Kerle einzeln vornehmen, wenn Andrea und Aida auch nur ein Haar gekrümmt werden .Ich werde sie jagen und….“ „Mist. Sieh mal. Der Wagen fährt auf den Rastplatz. Wenn ich jetzt hinterher fahre, dann…“ Semir nickte. „Okay. Wir sollten versuchen zum Wagen zu kommen. Wenn die den Sender entdecken, dann ist es aus. Dann sind Andrea und Aida verloren. Ich steige aus und versuch mich in den Kofferraum von dem Wagen zu verstecken. Vielleicht bringen die mich dann zu meiner Familie.“

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  • „Gut, aber sieh zu, dass dich niemand dabei sieht. Ich lenk den Kerl etwas ab. Mich kennt er ja nicht und den Wagen auch nicht.“ Tom fuhr weiter, als Semir ausgestiegen war und stellte den CLK in Hörweite des Wagens ab.„ ich will dir mal was sagen du alte Schlampe. Mit mir machst du das nicht, das ist ja wohl klar. Also sieh zu, dass du deinen süßen hintern zu mir bewegst und das klärst, verstanden?“ Tom hatte das Fenster runter gedreht und brüllte in sein Handy. Der Kerl beobachtete ihn äußerst amüsiert und ging dann in das Toilettenhaus. Tom stieg aus und ging ins Handy brüllend hinterher. Semir nutzte die Chance und kletterte in den Kofferraum. Er zog den Deckel runter und hielt ihn fest. Hoffentlich kam der Kerl nicht auf die Idee, ihn zu zudrücken, dachte er. Dann merkte er wie der Fahrer wieder einstieg. Die Fahrt ging los. Semir wusste nicht wohin, doch er hoffte zu Andrea und Aida gebracht zu werden. Er ahnte nicht, dass seine Tochter nicht mehr dort war.


    Andrea saß in dem Raum, als einer der Männer die sie und ihre Tochter hier festhielten rein kam. Ohne ein Wort zu sagen nahm dieser Mann Aida auf und trug sie raus. Andrea sprang vom Stuhl und schrie den Mann hinterher. „Bitte tun Sie ihr nichts. Bitte… was haben Sie denn vor. Lassen Sie mir mein Kind… Bitte.“ Sie weinte bitterlich. Doch der Mann sprach nicht ein Wort. Er verließ den Raum und verschloss die Tür.

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  • okay. damit die Nerven nicht all zu sehr strapaziert werden, hier noch ein kleiner Teil..


    Toms Handy klingelte. „ Ja Hartmut was gibt’s?“ „ Tom, hier kamen gerade ein LKW vorbei. Der hat mir Aida in die Hand gedrückt. Er steht hier noch neben mir. Der sagt es wäre ein Mann in einem grünen Omega gewesen...Aida ist okay, weint aber. Von Andrea hat er nix gesehen.“ „ Scheiße, ja danke Hartmut. Ich schick dir Hotte zum abholen. Verdammter Mist.“


    „Cobra 11, Hotte, dringend. Hol mal Hartmut ab am Rastplatz A59 Kilometer 43. Beeil dich und die Chefin brauch ich jetzt über Funk ganz schnell.“ Tom biss sich auf die Zunge. Semir konnte er jetzt nicht erreichen da hinten im Wagen.... der musste doch wissen, dass Aida schon frei war. „Ja Tom was gibt es?“ „Hartmut hat mir eben durchgegeben, das Aida bei ihm ist. Sie ist okay, aber Andrea ist weiterhin in Gefangenschaft.“ „Wo ist Semir?“ „Nun ja, Chefin. Er ist ziemlich nah an dem Fahrer dran.“ „Tom was soll das heißen? Wo ist genau Kollege Gerkhan?“ „Nun ja, Chefin. Er ist im Wagen. Genauer im Kofferraum.“ „WAS? Warum das denn. Er ist eh schon mit den Nerven fertig. Weiß er von Aida?“ „Nein. Bisher nicht. Aber ich werde es ihm sagen, wenn er wieder bei mir ist.“ „Ja wenn. Okay, ich werde Aida zu mir nehmen, bis Andrea wieder zuhause ist. Ich bete zu Gott, dass alles gut geht.“

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  • Andrea hämmerte gegen die Türe und brüllte ohne Unterlass bis sie aufging. „ Was willst du? Halt endlich den Mund.“ „Wo haben sie meine Tochter hingebracht?“ „ Die ist längst bei ihrem Vater, keine Sorge. Aber du wartest noch etwas. Du bist später dran und jetzt RUHE!“
    Andrea setzte sich leise weinend auf den Boden und vergrub die Arme auf den Beinen.


    „Chefin, der Wagen fährt jetzt ab. Wir sind hinter Bergisch Gladbach, Richtung Refrath. Es geht in ein Waldstück. Melde mich gleich wieder.“ Tom legte das Mikro weg.


    Semir merkte, dass der Wagen langsamer wurde und anhielt. Er hörte wie der Fahrer ausstieg. Nach zwei Minuten wagte er aus dem Kofferraum zu klettern. Er sah wie der Fahrer in ein Haus ging. Er ging hinterher. Als er am Fenster stand legte sich auf einmal Hand auf die Schulter. Semir zuckte zusammen und wollte gerade zuschlagen, als er Tom hinter sich stehen sah. „Mensch.“ fluchte er nur leise. Tom grinste. „schreckhaft?“ fragte er leise zurück. Der Blick von Semir ließ ahnen, was er dachte. Sie sahen durch das Fenster. Der Fahrer stand in einem leeren Raum. Semir machte Tom ein Zeichen und beide gingen zur Tür. Sie öffneten die Tür und schlichen sich ins Haus. „Verdammt… der Bulle hat uns reingelegt. Hier ist ein Sender. Mist. Die sind bestimmt hinter mir schon her. Wenn ich den in die Finger kriege, mach ich ihn kalt.“ hörten sie den Mann fluchen.


    Er hatte ein Handy am Ohr. Tom war hintenrum gegangen und durch jedes der Fenster gesehen und niemand anderen entdeckt. Er war fast um das haus rum, als er von drinnen ein lautes Poltern hörte. Verdammt Semir, was machst du jetzt schon wieder? Er rannte in die Eingangstür. Semir hatte nicht mehr an sich halten können und war auf den Kerl losgegangen. „Wo sind meine Frau und meine Tochter, jetzt reicht es mit du Dreckskerl... ich will das jetzt wissen.“ Die beiden gaben sich nichts und flogen quer durch das Zimmer. Tom versuchte zu zielen und dazwischen zu gehen. „ Du hättest dich nicht einmischen sollen, Bulle.“ stöhnte der Mann. Semir stürzte sich erneut auf ihn und sie knallten gegen eine angelehnte Holztüre. Die Türe gab mit einem lauten Knirschen nach und Semir wurde mit dem Kerl in die Tiefe gerissen. Hinter der Türe befand sich eine alte und steile Holzstiege. Tom hörte nur noch ein lautes Poltern, Schreie und dann nichts mehr. „ Oh mein Gott.“ Er rannte vorsichtig die steilen Stufen runter in den Killer. Dort lagen Semir und der Kerl auf dem Boden und rührten sich nicht. Er ging vorsichtig hinterher. Die Treppe schien ziemlich morsch zu sein. „Semir?“ Keine Antwort. „Verdammt noch mal. SEMIR!“ brüllte er ein zweites mal. Endlich war was zu hören. „Aua. Mann.“ fluchte Semir. „Hey bist du okay?“ fragte Tom. „Ja, geht schon. Ich bin weich gelandet. Zumindest einigermaßen. Der Typ war vor mir unten. Oh Nein. Bitte nicht.“ Tom hörte wie Semir aufstöhnte. „Semir? Was ist los? Sag doch was.“ „Tom. Der Mann ist tot. Er hat… er hat sich das Genick gebrochen. Bitte, das darf doch nicht wahr sein. Nein.“ Tom hörte Semir weinen. „Semir. Komm nein Warte ich hole dich.“ Semir antwortete nicht. Tom stieg die morsche Treppe vorsichtig runter.

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  • Semir saß über den Mann gebeugt. Ihm liefen die Tränen über die Augen. „ Sie haben sie noch, die Diamanten sind hier und wir, wissen nichts... jetzt ...das ist das Ende...“ er zitterte.
    Tom zog ihn vorsichtig zur Seite und nahm ihn fest in beide Arme.„Semir, Hartmut hat eben angerufen, Aida ist in Sicherheit, er ist mit ihr schon auf dem Weg zur PAST. Hörst du? Wir haben Aida. Andrea finden wir jetzt auch noch, du darfst jetzt nicht aufgeben. Wir haben das Handy von dem Dreckskerl und schauen nach, wen er angerufen hat. Komm, kannst du aufstehen? „ besorgt sah er Semir an. Semirs Blicke waren glasig und sahen durch ihn durch.
    „ Semir? Hast du gehört was ich gesagt habe?“ „ Andrea.... Aida.....“ dann kippte er zur Seite.


    Tom fing ihn auf und hielt ihn fest. „Hey nun mach doch nicht schlapp.“ „Du verstehst mich nicht. Meine Familie ist tot. Sie ist so gut wie tot. Meine Tochter ich habe…“ Semir weinte hemmungslos. Tom stand hilflos daneben. So hatte er seinen Freund noch nie gesehen. Dann wurde das Weinen regelrecht hysterisch. Tom holte aus und schlug Semir die Flache Hand ins Gesicht. Erschrocken sah Semir ihn an. „Hör auf. Reiß dich zusammen. Aida ist frei. Hast du es endlich kapiert?“ „Aida ist frei? Sagtest du Aida ist frei?“ Tom nickte. „Ja sie ist bei der Chefin. Sie wird sich darum kümmern, bis Andrea auch frei ist. Wir werden sie finden. So und nun wirst du dich zusammenreißen. Die Typen werden sich bestimmt wieder melden.“ Semir nickte.


    Tom schleppte Semir nach oben und brachte ihn in den CLK. Dann rief er die Spusi und Anna an. „ Chefin, ich weiß nicht, wie lange Semir das noch packt. Er hatte gerade schon einen totalen Zusammenbruch hier. Der Kerl ist tot, Genickbruch. Ich nehme das Handy mit zur PAST und komme, sobald die Kollegen hier sind.“ „ Ja, Aida ist hier, das wird das Beste sein. Und dann sehen wir weiter. Passen sie auf, das Semir keine Dummheiten macht, Tom.“
    Nachdem die Kollegen vor ort waren, brachte Tom Semir in die PAST. Als er Aida bei Anna auf den Arm sah, gab es kein halten mehr für ihn. Er nahm seine Tochter, drückte sie an sich und vergrub sein Gesicht in ihren kleinen Körper. Man sah, dass er weinte. Doch diesmal vor Glück, seine Tochter wieder zu haben.

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  • So noch ein kleiner Nachschlag


    Anna sah Semir an. Er war fertig, nervlich am Boden. „Semir, geben Sie mir Aida. Ich habe einen Arzt rufen lassen. Er wird gleich hier sein.“ Semir sah sie an. „Ich brauche keinen Arzt, Chefin. Ich brauche nur meine Frau und meine Tochter.“ sagte er. Die Tür ging auf und Doktor Reiferscheidt stand im Raum. Anna nickte ihm zu und zeigte dann auf Semir. „Er braucht deine Hilfe, Rainer.“ Der Arzt sah Semir kurz an. „Semir? Was ist denn mit dir passiert?“ fragte er. Anna klärte ihn auf. Dann nickte der Arzt und er fing an Semir zu untersuchen.


    Aida krähte auf Annas Arm, während Semir aufstöhnte, als der Doktor an seine Rippen kam.
    „ Tja, die sind geprellt, aber genaues kann ich erst nach einem Röntgenbild sagen.“ Semir saß nun still und in sich gekehrt auf einem Stuhl und streckte die Arme wieder nach Aida aus.


    „ Anna, kann ich dich mal draußen sprechen?“ Rainer nahm sie beim Arm und zog sie raus.
    Tom setzte sich zu Semir. „Anna, ich würde ihn lieber mitnehmen, aber das muss er selbst entscheiden Er steckt unter einem ziemlich psychischen Druck und sollte auf keinen Fall unbeobachtet bleiben. Ein Schlafmittel wäre hier jetzt sinnvoll. Zumindest für die nächsten Stunden. „Das dachte ich mir. Gut. Dann muss unsere Sekretärin mit ihm und der Kleinen nach Hause fahren. Du kannst ihm die Spritze dann dort geben, geht das?“ Er nickte. „Anna klärte mit Petra kurz die Situation und kurz darauf machten sich Semir, Aida, Petra und der Doktor auf den weg.

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