Die Rückkehr

  • Aus der Buchstabenküche von Elli und mir gibt es nun eine neue Kost.... viel Spaß beim lesen :D




    Die Rückkehr




    Tom war auf dem Rückweg vom Krankenhaus nachdem er Semir besucht hatte. Er lag seit der Sache mit dem Irren nun schon 4 Wochen dort und wurde langsam maulig. Tom war müde. Er hatte Frühschicht, war gleich zu Semir gefahren und nun froh gleich endlich nach Hause zu kommen.
    Er stellte den CLK im Hof ab, stieg aus und schloss müde die Türe auf. Es war schon dunkel und er tastete nach dem Lichtschalter.
    Doch weiter kam er nicht. Eine Hand mit Tuch legte sich über sein Gesicht und er sackte zusammen. Der Täter zog ihn in die Wohnung, fesselte ihn , zog ihm einen Sack über den Kopf und im Schutz der Dunkelheit hiefte er ihn in den Rückraum des CLK.



    Anna sah auf die Uhr. Es war bereits Mittag und Tom war weder zum Dienst erschienen, noch ging er ans Telefon oder ans Handy. Selbst bei Semir im Krankenhaus konnte sie ihn nicht erreichen. Dort war er gestern abend gewesen .


    Es klopfte an der Türe. „Frau Engelhardt? Hauptkommissar Roland. 3 Revier. Darf ich reinkommen? „
    Sie stand auf, begrüßte den Kollegen“ja sicher, kommen sie rein“ und schloß die Türe.


    Er setzte sich.
    „was führt sie zu mir vom Land in die Stadt?“
    „ Ja, also, es gibt da eine komische Sache, ich fürchte etwas sehr unangenehmes.“
    Sie sah ihn fragend an.
    „Gestern nacht gab es scheinbar einen Unfall auf der Landstraße in Kürten. Ein Wagen kam von der Straße ab, stürtzte den Steilhang hinab und brannte völlig aus.“
    „Ja... die Ecke ist schlimm, ich habe davon gehört“ Anna nickte.
    „Tja, unsere Techniker haben den völlig ausgebrannten Wagen untersucht und anhand der Motorblocknummer eine Halterfeststellung gemacht. Es.. es handelt sich um den CLK von Hauptkommissar Kranich“

  • Anna sah Roland an. „Was sagen Sie da?“ Roland räusperte sich. „Der Wagen ist auf einen Hauptkommissar Kranich zugelassen.“ Anna schloss die Augen. Sie holte tief Luft. „Sind Sie sicher? … Ich meine… das es keine Überlebenden gibt?“ Roland nickte. „Wir können leider gar nichs mehr feststellen. Wenn jemand darin gesessen hat, dann ist er nicht mehr heraus gekommen. Es tut mir Leid.“ Er erhob sich. Anna nickte holte erneut tief Luf und sagte dann: „Danke, dass Sie sich die Mühe gemacht haben und es mir persönlich gesagt haben.“ Roland nickte und verschwand. Anna setzte sich wieder in ihren Sessel und schlug die Hände vors Gesicht.
    Petra kam herein. „Chefin? Ich kann Tom einfach nicht erreichen. Er meldet sich nicht.“ Anna sah sie an. „Ja, schon gut. Petra. Danke.“ Petra bemerkte, dass etwas nicht stimmte. Sie ging zu Anna und sah sie an. „Was ist los, Chefin?“ Anna sah aus dem Fenster. „Petra… eben… Der Herr Roland.. Er ist ein Kollege von einem ländlichen Revier.“ Sie stockte und holte tief Luft.
    Dann sprach sie weiter. „Sie haben einen Unfall bearbeitet. Heute Nacht. Der Wagen ist einen Steilhang runter und…“ wieder eine Pause. Petra sah sie an und schüttelte den Kopf. „Nein. Nein, das ist nicht wahr. Chefin… Tom?“ Anna nickte. „Ja… es war Toms Auto.“


    Petra griff zur Stuhllehne und wäre Anna nicht so schnell aufgesprungen, hätte Petra auf dem Boden gelegen.
    „ Hier, nehmen sie einen Schluck Wasser und setzen sich“ sie schob Petra auf den Stuhl.
    Legte den Arm um sie. „Ich klemme mich dahinter, aber Kollege Roland sagte, man habe bislang keine Spuren von Überlebenden gefunden... „
    „Tom? Warum? Er war bei Semir? Was macht er auf der Landstraße? „ Petras Blick ging ins Leere, sie zitterte.


    „ich weiß es nicht Petra. Kommen sie, ich rufe jetzt ihren Bruder an, der soll sie abholen.“ Anna telefonierte mit Markus Schubert in der Klinik und bat ihn Petra auf der PAST abzuholen. Allen lassen könnte man sie jetzt sicher nicht. Anna war wie im Trance, sie würde es denn Kollegen sagen müssen und dann den schwersten Weg zu Semir ins Krankenhaus gehen.

  • Tom wurde langsam wach. Um ihn herum war es dunkel und ihm war von der Betäubung schlecht. Er hatte eine dicke Augenbinde um und war an den Händen gefesselt, lag auf einem Bett und konnte sich nicht bewegen.


    Er hörte ein Geräusch und fühlte plötzlich einen spitzen Gegenstand am Hals. Es war eine Messerklinge, die sich langsam ihren Weg suchte.


    Nachdem Anna die Nachricht an die PAST-Besatzung überbracht hatte, setzte sie sich ans Steuer und fuhr ins Krankenhaus.
    Nun war es daran, Semir den Tod von Tom so schonend wie möglich beizubringen. Sie hoffte nur, das Semir soweit wieder gesund war, dass er es verkraftete. Sie parkte den Wagen im Parkhaus und ging in die Klinik. Vor Semirs Tür klopfte sie an. „Ja?“ hörte sie Semir rufen. Sie betrat das Zimmer.
    „Chefin? Was machen Sie denn hier? Tom wollte mich doch heute abholen.“ Anna sah ihn an.
    „Sie dürfen schon raus?“ „Ja… ich hab mich entlassen. Ich bin fit und seit vier Wochen hier drin. Es wird Zeit, dass ich rauskomme.“ Anna nickte. „Semir… ich… Tom…“ Sie stockte. Semir hörte auf zu packen und sah sie an. Instinktiv spürte er, dass Anna etwas auf dem Herzen hat.
    „Was ist denn?“ fragte er. Anna sah ihn an. „Setzen Sie sich bitte, Semir.“ „Ja, gut.“ sagte er nur und setze sich. „Gestern, als Tom hier war… wissen Sie wohin er von hier aus wollte?“ „Na ich denke nach Hause. Er war sehr müde und…“nun stockte Semir. „Was ist los?“ fragte er nun forsch, weil er glaubte dass etwas nicht stimmte. Anna war nicht der Typ, der so um den heißen Brei redete. „Semir… ich hatte heute Besuch von einem Kollegen… vom Revier in Kürten. Er…er hatte heute Nacht einen Unfall zu bearbeiten…. Der Wagen, also der Unfallwagen… er ist ausgebrannt.“ Semir sah sie an. „Sie glauben, Tom…“ sagte er tonlos. Anna nickte. „Der Wagen wurde anhand der Nummer eindeutig identifiziert.“ „Was ist mit… Tom?“ Anna schüttelte den Kopf. „Es tut mir Leid… aber… wir müssen davon ausgehen… das Tom…“ „NEIN!“ schrie Semir auf einmal. „Er ist nicht tot. Sagen Sie es nicht. Er ist nicht Tot.“


    Die Türe ging auf und ein Arzt stürzte ins Zimmer “Was ist denn hier los, warum schreien sie so. Er sah von Anna zu Semir, der die Hände vors Gesicht gehalten hatte und am zittern war .
    „Können sie mir erklären, was los ist?“ er sah Anna an,
    Anna erklärte ihm was los war. Er nickte.
    Semir stand auf. „Ich muss hier raus..... „ Anna sah ihm nach. „Meinen sie er packt das jetzt? So gerade nach seiner Genesung? „
    „Ich denke er ist jetzt bei seiner Frau am besten aufgehoben. Sollten sie ärtzliche Hilfe benötigen, rufen sie mich an.“ Er verabschiedete sich.


    Anna nahm Semirs Tasche und folgte ihm
    Draussen auf der Bank vor der Krankenhaus fand sie ihn, rote Augen und in die Ferne blickend.
    „er wollte mich abholen, einen trinken.... er kann doch nicht so einfach... nein... das kann er nicht...so müde war er doch nicht, dass er mit dem Wagen..... nein..ich kann das nicht glauben..“

  • Tom drehte den Kopf ein Stück zur Seite, fühlte den warmen Atem einer Person und hörte jemanden atmen.
    „was wollen sie von mir? Wer sind sie?“
    Doch er bekam keine Antwort, stattdessen spürte er nun die Klinge an seinem Arm, langsam nach oben wandernd bis zum handgelenk, was am Bettpfosten gefesselt war. Die Klinge ritzte ihm ins Fleisch , er fühlte den scharfen Stich und das warme Blut herunterlaufen.



    „Semir kommen Sie. Ich bringe Sie nach Hause.“ Semir nickte. Er stieg ein und war während der ganzen Fahrt sehr still. Als Anna vor seinem Haus hielt kam Andrea bereits raus. Sie sah Anna erstaunt an und begrüßte dann Semir, das heißt sie wollte ihn begrüßen, doch er ging an sie vorbei, ohne sie zu beachten. Etwas ratlos blieb sie stehen. „Andrea. Ich erkläre es gleich. Lassen Sie uns bitte reingehen.“ Andrea nickte Dann erklärt ihr Anna im Wohnzimmer, warum Semir so reagierte. Andrea weinte. „Gott, wieso denn nur? Ist es ganz sicher?“ Anna nickte. „So wie es ausschaut, leider ja. Semir braucht Sie jetzt. Ich werde in die PAST fahren. Wenn etwas ist, rufen Sie mich an. Egal wann.“ Andrea nickte. Anna verließ das Haus und fuhr zurück.

  • ok ok, ehe ich jetzt mit Dagmar ne Runde Kreuzberg unsicher machen*gggg* bekommt ihrn och ein Stück


    :baby:


    „Semir?“ fragte Andrea leise und ging zu ihren Mann. Er antwortete nicht. Er saß einfach nur auf dem Bett und starte Löcher in den Boden. Andrea setzte sich zu ihm und berührte ihn vorsichtig. Er sah sie an. Tränen waren in den Augen zu sehen. Sie nahm ihn in den Arm. Nun waren die Tränen nicht mehr zu halten. Semir weinte. Seine Schultern zuckten. Andrea schloss die Augen und hielt ihn einfach nur fest.



    Tom atmete hektisch, versuchte sich zu befreien, doch bekam weder die Fesseln an den Armen gelöst noch konnte er die Augenbinde abstreifen. Er hörte nichts mehr und das machte ihn noch rasender. Mühsam versuchte er den Kopf so weit zu einer Seite zu bewegen, dass er dieses blöde Tuch abbekam, doch nichts.
    Leise nahm er ein Geräusch war, als ob ein Motor angelassen würde. Doch sicher war er sich nicht. Man würde sicher längst nach ihm suchen. Semir wartete in der Klinik auf ihn, die Chefin sicher auf der PAST.



    Anna war auf die PAST gefahren, dort erwartete sie bereits eine Anrufliste bei Schrankmann angefangen über ettliche andere Stellen.
    Sie konnte sich darum nicht kümmern, nicht jetzt., doch lange dauerte die kurze Ruhe nicht, das Telefon klingelte.



    Der Täter lag auf der Lauer. Er beobachtete eine junge Frau mit Kind im Kinderwagen und grinste. Bald würde er am ersten Etappenziel sein.

  • so, wie versprochen nun das Nachtmahl*gggg*
    den letzten Caipi noch verdauen muss :D



    :baby:


    Semir hatte sich mittlerweile beruhigt. Er stand auf und ging ans Fenster. Er sah Andrea und Aida draußen in Richtung Nachbar zu gehen. Er wartete noch kurz und ging dann ebenfalls aus dem Haus. ER musste raus. Er braucht frische Luft. Es half einen klaren Kopf zu bekommen. Langsam schlenderte er die Straße runter. Semir war so in Gedanken versunken, dass er den Lieferwagen, der ihn seit einiger Zeit folgte nicht bemerkte. Als er neben ihn fuhr war es zu spät. Semir hörte wie die Tür aufgemacht wurde und dann spürte er nur Arme die ihn griffen und in den Wagen zerrten. Er versuchte sich zu wehren und trat umsich. Dann spürte er einen Lappen auf Mund und Nase. Verzweifelt versuchte er die Hand wegzuschlagen, aber er wurde schwach. Er spürte wie er langsam wegsackte.


    Andrea kam zwei Stunden später wieder nach Hause. „Semir?“ rief sie. Keine Antwort. Sie ging durch das Haus. Semir war nicht da. Andrea zuckte mit den Schultern. Vielleicht war er nur mal kurz draußen. Sie rief Anna an und teilte ihr mit, dass es sein könnte das Semir auftauchen würde. Anna bedankte sich.

  • Semir wurde, genau wie Tom in ein Zimmer gebracht und mit den Händen an Bettpfosten gefesselt.
    Tom hörte Geräusche, konnte sie aber nicht genau erkennen.
    Ihm war warm, die Heizung im Zimmer lief.
    Jemand kam herein, sagte aber nichts. Er fühlte eine Trinkflasche an seinem Mund und trank.
    Der Psychoterror des nicht Sehen Könnens und der absoluten Unkenntnis, wer ihn hier festhielt war grausam. Lieber würde er seinem Gegner direkt in die Augen sehen.


    Andrea sah auf die Uhr. Es war bereits weit nach Mitternacht, Aida lag in ihrem Bett und schlief, aber Semir war nicht aufgetaucht. Sie rief bei Anna an, aber auch dort war er nicht.
    „Ich werde zur Unfallstelle fahren, ob er ein Taxi genommen hat und dort ist?“
    „Das glaube ich nicht, warten sie, ich glaube er hat seine Geldböse nicht mit.. “Andrea suchte im Flur und fand die Brieftasche. “Nein, die liegt hier. Er kann doch nicht so lange durch die Gegend laufen... ob er Tom sucht? In seiner Wohnung?“
    „ich fahr hin und sehe nach, Andrea. Warten sie ,“


    Anna nahm den Wagen, doch auch an Toms Wohnung fand sie Semir nicht. Langsam machte sie sich Sorgen.

  • Semir wurde wach. Er versuchte sich aufzusetzen. Es ging nicht. Er spürte die Fesseln und dann kam die Erinnerung wieder. Verdammt, wo war er? Wer hielt ihn hier fest? Die Tür ging auf, doch Semir sah nichts. Seine Augen waren verbunden. „Wer sind Sie? Was wollen Sie?“ Er spürte genau dass jemand neben ihm stand. Doch dieser Jemand sagte nichts. Er schlug zu und traf Semir in die gerade verheilten Rippen. Semir schrie auf.


    Andrea stand am Morgen auf. Semir war nicht gekommen. „Verdammt wo bist du denn wieder?“ Sie rief Anna an. „Andrea. Ganz ruhig. Semir war nicht in Toms Wohnung. Wir müssen ihn suchen. Vielleicht ist er an einem der Orte, wo sich beide immer hin verzogen, wenn sie nachdenken müssen. Welche fallen Ihnen da ein?“


    „Am Rheinufer, das war die einzige Stelle wo beide sich immer getroffen haben, wenn es ihnen schlecht ging. Da kann er sein, aber doch nicht.. die ganze Nacht?“ Andrea war völlig aufgelöst.
    „Gut, ich fahre da jetzt hin und melde mich. Dann muss ich mich mal zu Hause umziehen , und dann um ... um die Formalitäten kümmern , wegen...Tom“ Anna legte auf.
    Sie hatte die ganze nacht im Revier verbacht, gehofft Semir würde sich melden, doch nichts. Auch am Rhein wurde sie nicht fündig. Gab Andrea kurz Bescheid und fuhr müde nach Hause.
    Sie schloß die Wohnungstüre auf und legte ihre Tasche und Waffe auf die Kommode am Eingang. Zog die Schuhe aus und ging in die Küche, goß sich einen Tee auf.
    Als sie mit der Teekanne ins Wohnzimmer kam erstarrte sie. Sekunden später polterte die Kanne mit 10000 Scherben und dem Tee auf den Holzboden.

  • Auf dem Tisch im Wohnzimmer stand ein Totenkopf. „Nein… das darf nicht sein. Das geht nicht.“ stammelte sie. Langsam ging sie zum Tisch und sah sich das Gebilde an. Sie nahm den Umschlag der unter dem Totenkopf lag auf und öffnete ihn. Der Inhalt waren zwei Bilder. Das eine zeigte Tom, gefesselt, Augen verbunden auf einem Bett liegend. Das zweite zeigte Semir. Ebenfalls auf einem Bett, gefesselt, Augen verbunden. Ein weiterer Zettel lag im Umschlag. „Die Rache ist mein“ stand drauf. Anna schloss die Augen. Tom lebte? Gott wo war er nur. Wer konnte das getan haben. Erst jetzt merkte Anna, ein Brennen am Fuß. Sie sah hinunter. Und sah dass sie in die Scherben getreten war.


    Tom lag reglos auf dem Bett. Wieder kam jemand rein. „Wer sind Sie? Was wollen Sie denn? Reden Sie doch mit mir?“ Nichts geschah. Tom roch Essen. Er wurde gefüttert. Das kannte er schon. Er öffnete den Mund und aß. Danach gab es Trinken. Wieso sprach der Mann nicht mit ihm? War es ein Mann? Was wollte er? Dann hörte er wie die Person den Raum verließ.


    Semir schreckte kurz zusammen, als er spürte, dass jemand bei ihm war. Auch er bekam zu essen. Am Anfang hatte er sich dagegen gewehrt, weil er nichts sah. Doch als die Schläge auf ihn prasselten, fügte er sich. Nun wehrte er sich nicht mehr. Er war noch nicht in der Lage den Starken zu spielen. Auch ihn quälten die Fragen, wer war es, der ihn hier festhielt? Was wollte diese Person? War er Schuld am Tod von Tom?



    ..............



    und? jetzt nen schimmer, wer es ist????????? :P :P :P :P

  • Anna humpelte zum Badezimmer, nahm ein Pflaster aus dem Schrank, sortierte ihre Gedanken.. Das konnte nicht sein. Der Mann der das getan hatte, war vor 4 Wochen im Hafenbecken ertrunken. Vor ihren eigenen Augen. Doch der Totenkopf mit der Nachricht ließ keine andere Schlussfolgerung zu. Sie ging zum Telefon, rief Hartmut an und dann Andrea und Markus Schubert, der sich immer noch um die zusammengebrochene Petra kümmerte.
    Für die beiden Frauen würde es ein Schock werden, wenn sie ihnen gleich gegenübertreten musste und ihnen sagen, in wessen Gewalt Tom und Semir sich befanden.


    Anna ließ sie alle im Büro antreten. Sie wartete bis Ruhe eingekehrt war. Andrea und Petra saßen direkt vor ihr. Alle schauten sie Erwartungsvoll an. „Ich muss etwas klar stellen. Tom… Also Tom ist nicht tot.“ Petra schaute sie erstaunt an. „Was soll das heißen? Sein Wagen ist doch…“ „Ja, sein Wagen. Er wurde selbst nicht gefunden. Außerdem ist Semir seit Gestern verschwunden. Bisher dachten Andrea und ich, dass er wegen Tom weg ist, aber… seit ungefähr einer Stunde… weiß ich dass es nicht so ist. Tom und Semir befinden sich in Gewalt von Marlon Vogelwarth.“ Es war raus. Ein Raunen ging durch das Büro. Petra war die erste, die etwas sagte. „Aber er … ist doch … er ist ertrunken.“ Anna schüttelte den Kopf. „Leider wurde seine Leiche nicht geborgen. Er hat es überlebt. Und nun hat er den Beiden Rache geschworen. Semir hatte er schon fast umgebracht und ich befürchte, dass er es diesmal vollenden wird.“




    :P einige von euch dachten ja, er wäre tot*gggg*....
    http://www.cobra11fc.eu/community/thread.php?threadid=4047
    hi hi

  • Semir wurde aus dem Bett gezerrt. Er hatte Angst. Was sollte nun mit ihm passieren? Was hatte diese Person vor?


    Er fühlte starke Hände, die ihm eine Schlinge um den Hals legten. Dann wurde er an eine Wand gebunden, versuchte sich zu wehren, doch sein Gegener war stark und drückte ihn brutal gegen die Wand. Eine Hände wurden rechts und links festgebunden. Er hing dort und plötzlich durchfuhr ihn ein scharfer Schmerz, als der erste Hieb seinen Rücken traf.
    Die Augenbinde machte das ganze nur schlimmer. Er hörte die Züge und das klatschen der peitsche und dann kamen die Schmerzen.
    Nach den ersten Schlägen schrie er nur noch laut auf.
    Längst hatte er aufgegeben auf die Zähne zu beissen, als er eine eiskalte Stimme hörte, die ihm trotz der Schmerzen eine Gänsehaut über den Rücken laufen lief: na, erkennst du mich? Du und dein Freund, ihr habt mit Anna genommen und das werden ihr beiden jetzt büßen.



    Tom hörte Schreie. Sie waren ganz nah. Das musste gleich neben ihm sein das Zimmer.
    „Oh mein Gott... die Stimme.... er würde sie unter 100 ten erkennen, das war Semir. Man hatte ihn genauso gefangen wie ihn.
    Plötzlich erstarben die Schreie, kurz drauf ging die Tür zu seinem Gefängnis auf.
    „Was haben sie mit Semir und mir vor, was haben sie mit ihm gemacht? „ er versuchte sich zu wehren, kassierte einen Fausthieb in die Hüfte.
    Tom wurde genau wie Semir an die Wand gebunden. Und fühlte die Schmerzen, schrie aus Leibeskräften bis sein Peiniger aufhörte und sich zu erkennen gab.

  • Anna versuchte einen klaren Gedanken zu fassen, als es klopfte. „Ja?“ sagte sie leise. Die Tür ging auf und Hotte kam herein. „Chefin… eben hat ein Bote… diesen Umschlag abgegeben.“ Anna nahm den Umschlag. Es waren Bilder darin enthalten. Anna schloss kurz die Augen, bevor sie sich die Bilder ansah. Sie zog sie raus und sah sie an. „Oh mein Gott… Nein…“ Anna hatte Tränen in den Augen. Die Bilder zeigten mit Striemen überdeckte Rücken. Nur an den Haaren war zu erkennen zu wem der Rücken gehörte. „Marlon… bitte. Lass sie doch.“ stöhnte Anna.


    Semir kam langsam zu sich. Er lag wieder im Bett. Auf dem Rücken. Er stöhnte und wollte sich drehen, aber es ging nicht. Die Fesseln hielten ihn fest. Die Tür ging auf. „Na fühlst du dich wohl“ „Marlon…“ „Ja richtig. Marlon. Ihr wolltet mich umbringen. Du und Anna und dein Kollege. Aber ihr habt es nicht geschafft. Nun werde ich euch schaffen. Du warst fast schon hin, aber du musstest ja unbedingt überleben. Aber diesmal werde ich dich ganz sicher fertig machen. Dich und dein Freund. Tom Kranich.“ Ein Lachen war zu hören. Ein irres Lachen. Nun erinnerte sich Semir wieder. Er hatte Tom also doch gehört. Es war kein Traum. Marlon hatte ihn und Tom. Er lebte.

  • Tom lebte, ein schwacher Trost für Semir in dieser Lage.
    Semir bekam etwas zu trinken und ein Stück Banane. Dann ging die Türe wieder zu.
    Diese Dunkelheit machte ihn fertig.



    Marlon sah nach Tom, der noch ohne Bewusstsein auf dem Bett lag.
    Schloß die Türe und ging zu seinem Wagen. Es würde Zeit für den nächsten Akt.


    In der Nähe von Annas Wohnung stellte er den Wagen ab, und nahm die Sprühdose zur Hand. In blauer Fensterputzer Montur war es ein Leichtes mit Eimern bewaffnet ins Haus zu kommen. Er fühlte sich sicher, denn Anna war garantiert mit anderen Dingen beschäftigt.


    Anna überlegte fieberhaft. Schrankmann war informiert und hatte ihr alle Vollmachten erteilt für diesen Fall, sollte sie sie benötigen. Doch wo konnte sie ansetzen? Tom und Semir mussten so schnell es ging aus den Händen dieses Irren befreit werden.
    Sie stand auf, fasste einen Entschluss. Marlon würde hoffentlich darauf eingehen.
    Jetzt musste sie einen Weg finden zu ihm Kontakt aufzunehmen.
    Als sie zu ihrem haus kam, fielen ihr die Leute auf, die auf der Gehweg standen. Und nach oben sahen.
    Sie schluckte. Im ersten Stock sah sie die Fenster ihrer Wohnung. Mit blutroter Farbe besprüht: der Countdown läuft......




    Anna sah sich die Buchstaben immer wieder an. Er war also hier. Er spielte ein perfides Spiel. Hier musste sie ansetzen. Hier musste sie eine Falle aufbauen. Was soll als nächstes kommen? Was hatte Marlon vor?

  • Semir hatte das Gefühl, dass sein Rücken brannte. Er konnte sich nicht drehen, um sich so Erleichterung zu verschaffen. Die Striemen brannten. Marlon kam erneut zu ihm. „Na bereit für die nächste Runde? Diesmal für die süße Anna?“ Er lachte leise und zog Semir erneut aus dem Gefängnis. Semir versuchte sich zu wehren, obwohl er gefesselt war, doch Marlon machte kurzen Prozess und warf ihn über die Schultern. Als Semir einmal traf, weil er mit den Beinen strampelte wurde Marlon wütend und warf Semir an die Wand. Semir knallte unsanft auf den Boden und schrie auf. „Hör auf! Du wirst mich nicht besiegen. Du bist ein Schwächling.“ Lachte Marlon und zog Semir wieder hoch.


    Semir sah immer noch nicht, fühlte aber Marlon an seinen Beinen ., ein Seil wurde um sie gelegt. Und Semir wurde hochgezogen. Er baumelte mit dem Kopf nach unten und zappelte. Seine Arme wurden ihm auf den Rücken gebunden. „Was soll das Spielchen ?“
    „Halt die Klappe“ sprach marlon und ging zu Tom ins Zimmer,. Kam 1 Minute später mit ihm in den Raum, der sich lauthals schimpfend wehrte und den nächsten Schlag kassierte., laut aufstöhnte
    „Tom? Tom? „
    „Semir..“
    “Ja, begrüßt euch ruhig , aber ich an eurer Stelle würde mir die Puste aufheben….”
    Marlon zog auch Tom mit Hilfe des Flaschenzuges hoch und band ihn fest. Nun nahm er ein Seil und band die beiden Körper aneinander.
    „Was haben sie davon? Meinen sie Anna kommt deshalb zu ihnen zurück? „ Tom legte es drauf an und erntete einen weiteren Schlag.
    Marlon besah sich sein Kunstwerk , nickte zufrieden und stellte die Kamera an.
    Im Bildschirm sah man nun Tom und Semir über einer großen Wassertonne hängen.
    „Luft holen, es geht los.“ Marlon fasste an die Winde des Seilzuges und ließ die beiden runter.
    Die Körper wanden sich und verdrehten sich, Luftblasen stiegen empor. Er zog sie wieder hoh.
    „na? Tut die Erfrischung gut?“ Semir hustete, ebenso wie Tom.
    Marlon lachte und wieder ging es ab ins Wasser.

  • Semir hörte Marlon gehässig lachen. Er konnte nicht mehr. Schmerzhaft versuchte er Luft in die Lungen zu pumpen. Immer wieder ließ Marlon ihn und Tom ins Wasser tauchen. Immer wieder zog er sie raus und lachte böse. Dann war es vorbei. Beide, Semir und Tom hingen wie leblos in den Fesseln. Marlon lachte nur. „So Anna. Hast du zugesehen? Schön nicht wahr. Keine Angst noch sind sie nicht tot. Der Tod wird beide sehr lange beschäftigen. Glaub mir. Sehr lange.“ lachte er in die Kamera. Dann schaltete er sie aus, brachte seine Gefangenen zurück in die Räume. Anschließend brachte er das Video zu Anna und legte es einfach auf ihr Autodach.


    Am nächsten Morgen stand Anna bereits sehr früh auf. Sie sah aus dem Fenster und sah, dass etwas auf ihrem Auto lag. Nur mit Morgenmantel bekleidet rannte sie raus und holte dieses Etwas rein. Ein Video? fragte sie sich. Sie ahnte Schlimmes. Die Aufschrift auf dem Band war die Handschrift von Marlon. Du Teufel. Was hast du nun getan? Sie ging mit dem Band ins Wohnzimmer und legte es ein. Dann sah sie das perfide Spiel. Tränen kamen ihr in die Augen. Wie konnte ein einzelner Mensch nur so grausam und Brutal sein. Sie stellte das Band ab und wollte es direkt nach dem Frühstück zur KTU bringen. Hartmut sollte es sich ganz genau anschauen. Vielleicht fand er einen Hinweis, wo diese Aufnahme gemacht wurde. Doch mittlerweile war ihr der Appetit vergangen. Sie duschte schnell, zog sich an und fuhr sofort los.



    „Hartmut, hier. Finden sie etwas, bitte. Und wenn es nur der Hauch einer Chance ist, dass wir herausbekommen, wo dieses Video aufgezeichnet wurde. “Anna legte die Kassette ins Gerät und drückte auf start.
    Hartmut wurde still, hielt sich die hand vor den Mund und war sichtlich geschockt.“ Das ist ... ich tu was ich kann, sofort.“
    „Danke..... und bitte, Andrea und Petra dürfen dieses Band vorerst unter keinen Umständen zu Gesicht bekommen.“
    Er nickte.


    Tom lag zittern auf dem Bett, wieder gefesselt und klatschnass. Er zitterte am ganzen Körper, als er Marlon ins Zimmer treten hörte.
    „So, jetzt spielen wir gemeinsam weiter.“ Er zog ihn hoch , drehte die schlinge um Toms hals feste zu und schliff ihn hinter sich her. Tom konnte nicht anders, als mitgehen, zu schwach war er , als das er hätte sich wehren können.

  • In Semirs Raum stieß er Tom auf den Boden. „Semir? Bist du hier“Tom hörte jemanden flach atmen.“Hm.. ja, „kam ein klägliches wimmern vom Boden.


    So , nun wird es lustig.
    Beide fühlten den Rücken des anderen und die Shcingen um den Hals. Tom bewegte sich kurz , wollte etwas bequemer sitzen und Semir brüllte auf, röchelte.
    „Tom,... lass das...ich bekomm...keine Luft...“
    Jetzt bemerkten sie den schäbigen Plan Marlons. Je mehr sich einer von ihnen bewegte umso enger zog sich die Schlinge um den Hals des anderen.
    „ schade, dass ihr euch nicht sehen könnt, aber ich finde so im Dunkeln hat man mehr Angst und das macht mir Spaß.“
    Er zog ein Messer aus der Tasche und setzte es an Semirs Arm an.



    Hartmut arbeitete bereits seit Stunden an dem Band. „Ah, was ist das denn? „ er griff zum Hörer.“Chefin? ich hab was. In dem Raum hängt ein Bild. Es spiegelt das Fenster wieder. Es muss ein Turm in der Nähe sein, sieht aus wie ein Aussichtsturm... ich versuche herauszufnden wo das sein könnte“
    Er legte auf.
    Kaum hatte Anna den Hörer weggelegt, kingelte ihr Handy.


    „Engelhardt“ meldete sie sich. Ein Schrei war alles, was ihr ins Ohr drang. „Sermir! Oh mein Gott. Marlon. Lass ihn in Ruhe“ Ein Lachen folgte. „Willst du sehen, wie sie sterben? Ja? Dann musst du zu mir kommen.“ Anna schloss die Augen. „Was soll das Marlon. Was willst du denn erreichen?“ „Ich habe dich geliebt Anna. Wirklich geliebt. Aber du musstest mich verlassen. Wegen einen Anderen. Aber das lasse ich nicht zu. Du gehörst mir. Komm zu mir, Anna. Komm zu mir.“ „Ich werde den Teufel tun.“ „Ach glaubst du wirklich? Hör mal!“ Wieder schrie ein Mann. Das Schreien ging ins Wimmern über. „Marlon. Okay, ich komme zu dir. Sag mir wo du bist.“ Stille. „Marlon?“ Nichts. „Nein, verdammt melde dich!“ Doch Marlon antwortete nicht. Das einzige was Anna hörte war das leiste Stöhnen einer sehr schwer verletzten Person. Anna wußte nicht genau wer es war. Tom oder Semir?

  • Petra und Andrea kamen gefolgt von Markus Schubert in Annas Büro. Setzten sich aufs Sofa.
    „haben sie etwas Neues gehört? Gibt es Nachrichten?“ beide Frauen sahen mitgenommen aus und Markus sah besorgt und ernst drein.
    „Leider ja. Marlon hat mich eben angerufen, die Stimmen im Hintergrund.... ich möchte ihnen beiden das wirklich ersparen.“
    „Chefin? Ich will wissen , was mit meinem Mann ist, was tut dieser Mensch mit den Beiden..“ Andrea fing wieder an zu weinen.
    Anna zog Markus raus.
    „Hartmut unser KT Fachmann sitzt an einem Video. Er hat einen kleinen Hinweis gefunden, wo die beiden stecken könnten. Nur leider ist er noch nicht weiter. Allerdnigs ist das band für die Augen der beiden... sie wissen was ich meine....“ er nickte.
    „Kann ich irgendwie helfen?“ Markus sah Anna ernst an.
    „Nein, sie helfen genug, wenn sie sich um Petra und Andrea kümmern.


    Marlon hatte Semir und Tom mit dem Messer traktiert und nun hingen sie in ihren Fesseln, konnten sich kaum bewegen, in der gefahr en anderen dadurch zu erwürgen.


    „Schade, jetzt muss ich euch alleine lassen, aber keine sorge. Bald kommt ein Zuschauer und dann geht es in die letzte Runde.“ Wieder lachte er eiskalt.


    Er nahm den wagen und fuhr in die Stadt. Dort rief er Anna wieder an-
    „Komm ins Parkhaus an der Breite Straße, alleine.SOFORT!


    „Marlon, ich bitte dich. Nimm Vernunft an. Lass meine Kollegen gehen. Ich werde dafür bei dir bleiben.“ „NEIN! Ich bin noch nie vernünftiger gewesen als jetzt. Die beiden werden sehr zu leiden haben und du wirst ihrem Ableben zusehen. Komm sofort in Parkhaus, hörst du? Oder willst du noch einmal einen der beiden schreien hören? Ich erzähle dir mal wie es ausschaut. Ich habe beide fast ertränkt. Sie haben Wunden auf dem Rücken. Und sie sind so aneinander gefesselt, das sobald einer von ihnen umkippt, sich irgendwie bewegt, der andere erwürgt wird.“ Er lachte irre. „Komm zu mir, Anna.“ „Marlon. Ich bin gleich bei dir, aber ich will, das du…“ „Du willst!!! Du willst? Du hast nichts zu wollen, Anna. Ich bin derjenige der will. Nicht du.. Also komm endlich zu mir!!!“


    Anna nickte, legte das Handy weg und steckte sich ihre 2. Dienstwaffe ein. Sie wusste, dass sie sie brauchen würde. Und mit dem Beinhalter war sie unter der Hose für Marlon gut versteckt. Auf die Idee würde er nicht kommen.


    „Tom? Hey...hörst du mich?“
    „Hm... ja... „ er bewegte minimal den Kopf. Alles tat ihm weh und er spürte trotz der Kälte der nassen und klammen Hose ein leichtes Schwitzen. . Die Seile schnitten in die nackte Haut der Oberkörper ein.
    „ Kommst du an meine Hände?“
    „ Ne, meine sind seitlich festgebunden, ich komm nicht weit genug rum... verdammt, Semir... „
    „ Wir müssen uns was überlegen, lange halte ich das nicht mehr durch.....wenn er kommt, müssen wir beide auf ihn.. alleine schaffen wir es nicht.“
    Es kam keine Antwort. “Tom ? Komm...mach jetzt nicht schlapp .“Semir fühlte den Druck auf das Seil um seinen hals stärker werdend “TOM.“ an seinem Rücken zuckte es.
    „ja.. . aahh, verdammt Semir, wenn der nicht bald kommt.....“

  • Marlon wartete im Parkhaus, sah unten auf der Straße Anna Lexus einbiegen.
    Tippte die Nummer auf dem Handy. .
    „Fahr in den oberen Stock. Steig aus. Ohne Handtasche und Handy.“


    Anna tat was er sagte.
    Sie sah ihn . Hob die Hände sichtbar hoch und ging auf ihn zu.
    „Nimm deine Waffe und schieb sie rüber.“
    Anna zog sie aus dem Schulterholster unter ihrer Jacke und schob sie auf den Boden.
    Marlon kam näher und schnappte sich Anna, hielt ihr ein Messer an den Hals. „Marlon, lass es sein, sag mir wo die Beiden sind, damit ich Hilfe hinschicken kann, du hast mich...“ sie wusste, dass sie ihn nicht überwältigen konnte ohne Tom und Semir jetzt zu gefährden.
    „ Nein. Und jetz t Ruhe. Er legte ihr Klebeband um die Hände, nahm die waffe und schob Anna in sein Auto.


    Semir hörte wie jemand den Raum betrat. „Marlon…?“ fragte er ängstlich. „Oh du bist wach. Na das freut mich doch irgendwie. Ich hab sogar Besuch mitgebracht. Nicht wahr, Anna. Willst du deine Männer nicht begrüßen?“ Er lachte. Semir hörte die Schritte die auf ihn zukamen. Er zog sich unwillkürlich zusammen. Eine Hand legte sich an seinen Kopf. „Hast du Angst?“ fragte Marlon ihn zynisch. „Marlon! Hör auf. ER ist doch schon fertig.“ hörte Semir Anna sprechen. „Chefin?.. Er hat…“ Semir stockte, weil Marlon ihn anstieß. „Keine Unterhaltung!“


    Andrea saß mit Petra in Annas Büro. Markus war mal eben telefonieren. „Andrea? Meinst du wir werden die beiden wiedersehen?“ „Natürlich. Petra. Du musst fest daran glauben. Wir werden unsere beiden wieder sehen. Sie werden leben und es wird ihnen gut gehen.“ Andrea glaubte die Wörter selbst nicht. Sie hatte panische Angst um Semir und auch um Tom. „Petra, die Chefin hatte von einem Video gesprochen, was bei Hartmut in der KTU liegt. Ich muss hin. Ich muss es sehen.“ Petra sah sie an. „Du willst da hin?“ „Ja du musst mir helfen. Markus kommt sicher gleich wieder. Sag ihm wir müssen an die frische Luft. Allein. Er muss glauben, dass wir beide allein reden wollen und dann gehen wir in die KTU und sehen uns das Video an. Frau Engelhardt sagte Hartmut hat was drauf entdeckt, woran man erkennen könnte wo sie sind. Ich muss was tun, verstehst du, ich muss Semir helfen. Er … er hat allein keine Chance.“
    „Andrea... ich weiß nicht...Markus macht sich Sorgen... aber er würde uns sicher nie alleine.. also gut.“ Petra stand auf, Andrea ging schon raus, nahm Semirs Wagenschlüssel.
    „Markus? Machst du uns einen Tee in der Küche? Andrea ist mal raus an die Luft , ich’ schau was sie macht und dann trinken wir einen Tee, während wir auf Anna warten, ja?“ er nickte.

  • für die treuen Leser und Feedback -Schreiberlinge jetzt ein schöner langer Teil:



    Das war ja ganz einfach, dachte sich Petra.
    Andrea saß schon im BMW und gab Gas.
    20 Minuten später standen sie vor dem erstaunten Hartmut in der KTU.
    „Äh, ihr? Also ich hab jetzt viel...“
    „Hartmut, spar es dir, wo ist das Band, ich will es sehen, jetzt, sofort.... wir wissen Bescheid. “Andrea schob ihn zur Seite, sah auf den Bildschirm des Fernsehers und drückte auf die Taste. Ihre Augen weiteten sich, Petra setzte sich auf den nächsten Stuhl und schluckte, schloß die Augen.....



    Markus hatte den Tee fertig und wollte draussen nach den beiden Frauen sehen, doch die waren weg.
    „dachte ich es mir doch... verdammt.“ Er nahm das Handy und wählte Petra an.
    „Petra, wo steckt ihr?“ im Hintergrund hörte er Schreie, Stöhnen und Petras tränenerfüllte Stumme.“ In der KTU.“


    Marlon schob Anna zu einem Stuhl “Setz dich...!“ Anna tat was er sagte. Er legte ihre Waffe aufs Regal an der Wand und nahm von dort eine Packung Zigaretten.
    Steckte sich eine an, nahm einen tiefen Zug.
    „Es geht doch nichts über den Genuß einer guten Tabaksorte, oder, Anna?“


    Er nahm die Zigarette und ging zu Tom. Dann drückte er die brennende Zigarette auf seinen Arm aus. Tom schrie schmerzhaft auf. Er krümmte sich und würgte somit Semir, der nach Atem röchelte. „Marlon!! Hör doch endlich auf.“ Marlon sah Anna an. „Ich habe Spaß dran. Du willst auch was? Kannst du haben. Aber erst wenn diese beiden hier genug haben. Und wann das ist, bestimme ich.“ Er lachte und zündete erneut eine Zigarette an. Das Spiel begann von vorn. Anschließend lagen Tom und Semir Rücken an Rücken auf der Seite. Tom stöhnte nur und Semir bekam eine bläuliche Färbung. Er wurde gewürgt. Marlon sah eine Weile zu, dann löste er die Schlinge um seinen Hals. „Na wir wollen doch wohl noch nicht schlapp machen, oder? Nein. Wir noch nicht.“ Semir holte Luft. Er hustete.


    Andrea weinte. Petra ebenfalls. Hartmut stand ziemlich verloren daneben. Was sollte er machen? Wie konnte er die Frauen trösten? Andrea stand auf einmal auf. Sie ging zum video und sah sich erneut das Band an. Dann stoppte sie. „Ich… ich weiß wo… ich weiß wo sie sind.“ sagte sie stockend. Hartmut sah sie an. „Bist du sicher? Ich meine es könnte überall sein. Ich hab das Band… ich meine dieses Bild zigfach vergrößern lassen und ich…“ Andrea sah ihn mit tränengefüllten Augen an. „Ich weiß wo es ist.“ Sagte sie. Schnappte sich die Autoschlüssel und zog Petra mit aus der Werkstatt. Auf dem Hof sah sie dann, dass der BMW blockiert war. „Verdammt!!“ schrie sie und sah sich um. DA entdeckte sie „Lucy“. Sie zog Petra hin und stiegen ein. Hartmut hatte den Schlüssel stecken lassen, denn dass der Wagen hier gestohlen wird, war sehr unwahrscheinlich. Bis jetzt.



    Hartmut sah den beiden Frauen hinterher, schüttelte den Kopf und griff zum Hörer, rief auf der PAST an.
    Kaum hatte er Hotte am Telefon, sah er Lucy vom Hof brettern .Die hatten doch nicht, oh doch, Andrea und Petra hatten.
    „Hotte, wo ist die Chefin? Andrea und Petra, sie wissen wo Tom und Semir sind... sie haben Lucy geklaut....was soll ich jetzt tun?“
    Am anderen Ende brüllte Hotte los. “Sie haben was? Lucy geklaut?“ Markus stand sofort neben ihm.....
    „ok, ganz langsam Hartmut. „
    „Passt auf, Lucy hat den Sender eingebaut, ich weiß also wo sie sind. Ich fahre jetzt hinterher. Kommt ihr auch? Laut Andreas Verhalten wusste sie ganz genau wo das ist, also würde ich sagen Verstärkung und RTW dahin,“ Hartmut machte sich startklar.
    Markus, der alles mitgehört hatte rannte mit den Kollegen raus. “Warten sie, ich hole meine Notausrüstung aus dem Auto.“ 2 Sekunden später kam er mit seinem Notarztkoffer zurück und stieg in Siggis Streife.

  • Marlon grinste Anna an. „na Schatz, freust du dich aus Ende? „


    Er nahm einen der Benzinkanister, die in der Ecke standen und verteilte das Benzin im Raum, schön rings um Tom und Semir, goss es in die Ecken.
    Von den beiden kam nichts mehr. Anna sah sie besorgt an. Beide waren blutüberströmt von diversen Messerstichen und regten sich absolut nicht mehr.
    „Marlon, ich bitte doch, nimm mich und lass sie in Ruhe.




    und was ist jetzt Hartmut?“ fragte Markus nervös ins Mikro. „Ja ich hab sie ja schon. Okay, Sie sind… nein… warte…doch da. Königsforst. Im Wald.“ „Königsforst? Wo ist denn da ein Turm?“ „Ja weiß ich doch nicht. Ich bin nicht der Naturmensch. Ich sehe nur, dass die beiden dort genau hin fahren. Sie sind jetzt auf der B9.“ „Okay, Ganz sicher Königsforst?“ „Ja wenn ich es doch sage.“ Hotte sah Markus an. „Dann könnte es nur dieser Aussichtsturm sein. Wir waren da schon mal zum Grillen. Ein sehr schönes Plätzchen. Andrea kennt es auch. Sie war zig mal mit Semir dort.“ Markus nickte. „Okay. Sobald wir sehen, dass sie dort sind, SEK anfordern.“ Hotte sah ihn an. „Woher weißt du das denn?“ Markus grinste. „Von Petra. Sie hat mir gesagt, was sie in solchen Fällen macht. Eine der Anekdoten von Tom und Semir. Sie ist immer so stolz weil die Beiden immer so schön auf die Spezialisten warten.“ Hotte grinste. „Ja… darin sind beide Spitze.“ meinte er nur und dachte sich seinen Teil.




    „Der Turm ist da hinten, weiter können wir mit Lucy nicht. „Andrea wollte anhalten. „ ja und wo ist hier eine Hütte? Fahr weiter, zu Fuß sind wir zu langsam...“ Petra zeigte auf die anderen Reifenspuren. „da, da ist auch ein Wagen her...“
    Andrea tat was sie sagte.




    Marlon zog ein Feuerzeug aus der Tasche , steckte sich eine Zigarette an.
    „So, jetzt werden wir 2 an die frische Luft gehen , Anna“


    Anna überlegte, sie würde jetzt etwas tun müssen, sonst wäre es um Tom und Semir geschehen.