Männerstolz

  • Auf vielfachem Wunsch von einigen Lesewilligen. Viel Spaß beim Lesen :D


    Männerstolz
    Anna kam aus dem Urlaub. Sie betrat die PAST und glaubte nicht was sie dort sah. Alle Beamten, insbesondere Herzberger und Bonrath sowie auch Tom und Semir schienen nicht viel von Sport zu halten. Anna hingegen war gerade von einem Sporturlaub zurück und fühlte sich Topfit. Doch das galt nur für sie. Für Anna war es einem Grund ihre Besatzung mal so richtig zu fordern. Deshalb hatte sie sich etwas Besonderes ausgedacht. Sie wollte mit den Vieren mal ein Wochenende trainieren. Waldlaufen, über Stock und Stein. Dehnungsübungen. Sie wollte die Männer so richtig fordern. Dann hatte sie endlich einen Plan wie das von Statten gehen sollte.
    Am darauf folgenden Sonntagmorgen regnete es in Strömen Anna sah die Gruppe der Männer, die sich vor ihr aufgebaut hatten. .Für heute ist Fitness – Training für die Vier angesagt .Alle, auch Semir, Tom, Bonrath und Herzberger. „Das ist doch wohl völlig hirnrissig“, sagte Semir leise zu Tom, weil die Chefin es ja hören könnte. „Wie kann so ein netter Mensch so hartherzig sein?“ murmelte Herzberger sich in den Bart .Bonrath schüttelte nur mit dem Kopf. „Ruhe jetzt! Wir werden jetzt mal sehen, wer von euch am fitesten ist.“ gab Anne im Befehlston über den Waldweg, der schon sehr matschig war. „Schlimmer als beim Militär oder was?“ flüsterte Tom, allerdings nicht leise genug. „Kranich, nicht schwätzen!“ „Chefin, es reicht .Wir sind alle pitschnass und wenn wir noch länger hier draußen bei dem nass – kalten Wetter rumlaufen, sind bald alle erkältet!“ sagte Herzberger zu Anna. „Quatsch, so was härtet ab!“ „Wie sie meinen, aber wenn das eintritt, was ich denke, dann ist das ihre Schuld!“ „Ruhe jetzt! Ich will nichts mehr hören!“ Auf einmal hörte man nur noch ein Platschen .Herzberger war im Schlamm ausgerutscht und hatte den vor sich Laufenden Semir auch zu Fall gebracht. Die Anderen, die Glück hatten und noch standen, konnten nicht mehr vor lachen. Auch Anna konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.
    Tom sagte zu Semir: „Du siehst aus wie ein Schwein, dass sich im Schlamm gesuhlt hat.“ „Sehr witzig“, antwortete Semir und wischte sich den Schlamm aus dem Gesicht. „Etwas mehr Disziplin meine Herren. So, alle wieder auf den Beinen. Weiter geht’s!“ „Was, das darf doch wohl nicht wahr sein!“ meinten alle. So ging es dann noch ca. eine Stunde weiter .Alle waren vollkommen fertig und froh, dass es endlich vorbei war. „So ! Und gleich auf dem Revier umziehen .Semir, Tom, Bonrath, Herzberger, sie kommen gleich bitte in mein Büro .Wir müssen etwas besprechen.“ „ Ja ,ja ! Geht klar, Chefin!“ sagte Semir und verdrehte die Augen. Nicht grade begeistert standen schließlich alle im Büro der Chefin. „Also, was gibt’s denn so wichtiges?“ fragte Tom. „Es geht darum, dass Ihre Fitness, und ich meine alle hier anwesenden Herren, doch wohl sehr viel zu wünschen übrig lassen. Wie wollen Sie denn da eine Verhaftung schaffen, wenn der Verdächtige zu Fuß wegrennt?“ Semir sah zu Tom und flüsterte: „Na ich nehme den Wagen und du...“ Anna warf ihm einen bösen Blick zu. „Semir, ich glaube nicht, dass es ein Grund zum scherzen gibt, oder?“ „Natürlich nicht Chefin.“ stammelte Semir. Anna musste lachen, als er sich wie ein Kind ertappt fühlte. „Ab sofort werden Sie mehr für Ihre Fitness tun, meine Herren. Und ich meine dabei nicht dass Sie sich vor den Fernseher setzten und zuschauen.“ Nach einer halben Stunde konnten sie endlich das Büro verlassen und nach Hause fahren.
    Am nächsten Morgen: Semir, der sich einen Schal um den Hals geschlungen hatte, und Tom betraten grade das Revier, da hörten sie mehrfach heftiges Niesen, „Gesundheit“ und „Kann mir mal einer ein Tempo geben?“ .Sie sahen sich an und plötzlich mussten beide ebenfalls niesen. Mit unübersehbarem Grinsen ging sie schließlich zu ihrem Büro. Auf dem Weg dorthin begegnete ihnen auch Herzberger. „Was ist denn hier los?“ fragte Tom und konnte sich die Antwort gleichzeitig denken. „Wir sind erkältet. Ich hab es der Chefin ja gesagt, aber sie wollte ja nicht hören. Nun haben wir die Bescherung.“ Semir sah Hotte an. „Dir scheint es ja wirklich schlecht zu gehen. Mir graut es eigentlich nur vor dem, was die Chefin noch mit uns vorhat. Ich meine sie hat uns ja gestern genug die Leviten gelesen, oder?“ Tom stimmte dem zu. „Ja aber ich kann doch nichts dafür, wenn ihr so lahm seid. Ich bin ja in Topform.“ Semir sah ihn an. „Ach tatsächlich?“ „Ja sicher. Ich lag ja nicht im Matsch.“ „Nee, aber ich bin nur gefallen, weil Hotte mich zu Fall gebracht hat. Sonst hätte ich euch alle abgehängt.“ „Ja sicher. Also gut. Mal sehen was Engelhardt mit uns vorhat. Wir sollten auf jeden Fall versuchen, sie davon abzubringen. Wir müssten uns irgendetwas einfallen lassen. Ich hab keinen Bock mich auf so einen Fitness-Trip zu begeben.“


    Als Anna in die PAST kam, sah sie natürlich was mit Dieter und Hotte war. „Meine Herren, Sie gehören ins Bett.“ Sie schickte beide nach Hause. Tom der das mitbekam, grinste. „Und wie sieht es bei Ihnen aus, Tom? Semir?“ „Uns geht es spitzenmäßig. Wir könnten noch einmal so eine Tour machen.“ prahlte Semir, der sich dachte, dass die Chefin seine Äußerung sicher richtig verstand. Anna nickte zufrieden. „Die Gelegenheit bekommen Sie. Am Sonntag ist Marathonlauf, und ich denke Sie und Tom werden daran teilnehmen.“ Semir riss die Augen auf. „Chefin, das ist doch wohl nicht Ihr Ernst. Ich meine wir haben hier genug Arbeit und...“ „Semir? Sie sagten doch eben, dass Sie es noch einmal machen wollten, also bitte.“ „Ja sicher. Aber ich meinte eigentlich damit, Sie, Tom und ich. Ich meine, wir sollten es noch einmal machen. Nicht mit tausend anderen, sondern nur wir drei.“ Anna grinste. Sie hatte Semir schon am Anfang richtig verstanden. „Gut. Dann treffen wir uns am Samstag in Köln und laufen durch den Königsforst. Dort gibt es einen schönen Trainingspfad. Und ich denke ich werde Sie beide sicher abhängen.“ Tom sah Semir an. „Okay. Samstag Königsforst. Wir werden da sein.“ sagte Semir und zog Tom mit aus der PAST.

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    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • „Sag mal, spinnst du? Wieso sagst du wir machen das noch einmal. Ich hab doch gar keinen Bock darauf.“ schimpfte Tom, als sie im Auto saßen. „Na allein geh ich nicht mit der Chefin auf so einen Trainingspfad. Und da du dich ja köstlich über meinen Schlammsturz amüsiert hast, bin ich nun dran mich über dich zu amüsieren, wenn du nach Atem ringend hinter mir her kriechst.“ „Ich, kriechen? Hinter dir? Das glaubst du doch wohl selber nicht. Dich hänge ich doch alle male ab.“ Semir lachte. „Wann wollen wir trainieren?“ fragte er ernst. „Ach du meinst wir lassen die Chefin mal etwas dumm aussehen?“ „Ja sicher. Was glaubst du wird sie sagen, wenn wir anfangen sie zu triezen und sie anzufeuern.“ Tom lachte. „Jetzt verstehe ich was du vorhast. Na da bin ich bei. Schade nur, das Hotte und Dieter nicht dabei sind.“ „Ja, aber ich werde alles aufnehmen und dann dürfen sich die Beiden das zuhause ansehen. Sie sollten auch ihren Spaß daran haben.“ Tom nickte. „Okay, dann würde ich sagen, ab heute Abend werden wir eisig trainieren, damit dein Plan auf jeden Fall klappt. Ich meine bei mir ist das kein Problem, aber bei dir?“ „Na pass du mal auf, ich zeige dir noch wie fit ich bin.“
    Der Tag verlief ruhig. Sie hielt einige Wagen an, die die Geschwindigkeit überschritten, drängelten oder sonst irgendwie nicht an die Regeln hielten. Sie kontrollierten einige Fahrzeuge insbesondere LKWs. Aber es gab keine Verfolgungsjagden und damit auch keine geschrotteten Dienstwagen. Am Abend fuhren beide gemeinsam nach Köln und liefen den Trainingsparcour im Königsforst ab. Sie hatten Glück und es waren nicht sehr viele Leute unterwegs. Sie trainierten eine Stunde und fuhren dann wieder heim. So verlief die ganze Woche und dann war der Tag da, an dem sie es Anna zeigen wollten. Schon um sechs Uhr am Sonntag warteten beide auf Anna. Diese kam gegen acht dann endlich an. Tom sah sie an und meinte nur: „Na wir dachten schon Sie kneifen, Chefin.“ Anna lachte. „Ich mit Sicherheit nicht. Sind Sie fit?“ Beide nickten. Dann liefen sie los. Alle drei liefen im gleichen Tempo die Strecke entlang. Die Strecke war nicht sehr ansteigend und so konnten alle Drei das Tempo halten. Dann kamen sie an einer Stelle wo Anna die erste Pause machen wollte. Tom und Semir waren trotz des Trainings etwas aus der Puste. Aber sie ließen es sich natürlich nicht anmerken. In der Nähe wo sie rasteten stand eine kleine Waldhütte. Sie schien unbewohnt und die drei setzten sich unweit davon auf eine Bank. Plötzlich zerriss ein lauter Knall die Stille. Alle drei standen erschrocken auf. „Das war doch ein Schuss!“ meinte Anna und Tom und Semir nickte. „Wir sollten mal nachsehen“, meinte er. Tom und er standen auf. Sie gingen vorsichtig auf die Hütte zu, während Anna den Männern nachschaute. Vor der Hütte war alles ruhig. Niemand war zu sehen. Tom ging rechts herum, Semir ging in die Hütte. Doch auch dort alles ruhig, alles in Ordnung. Anschließend gingen sie zu Anna. „Da ist nichts.“ Anna nickte. „Vielleicht war es etwas anderes.“ Tom und Semir nickten. Sie liefen weiter. Noch ahnten sie nicht, dass sie in kürze an diesem Vorfall denken werden.


    Nach vier Stunden hatten sie den Parcours geschafft. Anna war erledigt, während Tom und Semir recht locker daneben standen. „Na Chefin? Wohl doch nicht so in Hochform oder?“ fragte Semir feixend. „Semir. Sie können mir nichts vormachen. Sie und Tom haben trainiert. Aber ich fordere Sie raus, nächsten Sonntag das gleiche. Diesmal aber mit fairen Mitteln.“ „Aber Chefin. Wir sollten es mit dem Laufen nicht übertreiben. Ich will nicht, dass Sie sich übernehmen.“ Anna sah ihn an. „Nächsten Sonntag. Nur Sie und ich. Tom hat Dienst.“ Tom grinste. Semir sah ihn böse an. Dann stimmte er zu. Er ließ sich bestimmt nicht von einer Frau besiegen. Dann fuhr Anna nach Hause. Tom und Semir fuhren gemeinsam. „Es freut mich, dass du nicht die Klappe halten kannst. Ich könnte ja für nächsten Sonntag ein Fernseh-Team schicken. Die machen da eine Reportage raus und die kannst du dann auf RTL sehen. Das wird sicher eine gute Sendung.“ lachte Tom. „Als guter Freund könntest du den Dienst mit mir tauschen“, meinte Semir. „Nee, mein Lieber. Du hast dich da rein geritten, da musst du nun durch.“

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  • Als sie am Montagmorgen ins Büro kamen, war Anna noch nicht da. Semir sah Tom überrascht an. „Na die wird doch wohl nicht krank machen?“ meinte Semir. „Nein, macht sie nicht“, kam von Anna, die direkt hinter ihnen stand. „Oh... ähmm. Guten Morgen Chefin.“ stammelte Semir und verfluchte sein Mundwerk. Anna lachte kurz auf. Tom grinste Semir an und wartete bis Anna weg war. „Semir du bringst dich selbst in Teufels Küche, wenn du nicht vorher denkst, bevor du was sagst.“ Semir sah ihn an. „Ja, schon gut. Ich hoffe nur, dass sie noch vor Sonntag krank wird. Oder wir in einen Fall verwickelt werden, und ich absolut keine Zeit habe, mit ihr zu laufen.“ Tom lachte. „Na keine Angst. Ich werde dich hier würdig vertreten.“ „Das nächste Mal halt mich bitte zurück.“ „Ja sicher. Wo lauft ihr den am Sonntag? „Tja eigentlich dachte ich der Königsforst. Also dort wo wir jetzt auch waren.“ Tom nickte. „Dann wünsche ich dir schon jetzt viel Spaß“. „Ja du kannst hier einen ruhigen Dienst schieben, während ich die Chefin bemuttern darf.“ „Na wer hier wen bemuttert ist ja noch gar nicht raus. Man sollte mit der Fitness nicht übertreiben.“ „Na das brauchst du mir nicht zu sagen, sag das mal der Chefin.“ Tom lachte nur. „Ich wette mit dir, dass ich es schaffe sie zu überzeugen vor Sonntagabend abzubrechen. Sagen wir 50 Euro“ Tom grinste und schlug ein. „Die Wette halte ich. Wenn du das schaffst, bekommst du nicht nur die 50 Euro sondern die nächste Kneipentour geht auf mich.“

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  • Das Wochenende kam für Semir zu schnell und er versuchte wirklich alles um zu verhindern, dass Anna ihr Versprechen mit dem Training vergaß. Doch egal was er auch versuchte, sie wurde von Tom immer wieder daran erinnert. Dann kam Tom sogar auf die Idee, das Semir und Anna ja bereits am Samstag anfangen könnten und im Königsforst auf einen der Campingplätze quasi ein Wochenende verbrachte. Anna war von der Idee begeistert und da Semir nicht zurückstecken wollte, stimmte er ein. So kam es das Anna am Freitagnachmittag mit einem Hymer vor die PAST fuhr und am Feierabend Semir von Tom direkt darin verfrachtet wurde. Sogar Andrea machte mit und freute sich auf ein sturmfreies Wochenende. Dann fuhren Semir und Anna in den Königsforst. Sie konnten beide nicht ahnen, dass dieses Wochenende alles Andere als Spaßig wurde. Als sie im Königsforst ankamen, stellten sie den Wohnwagen abseits der eigentlichen Campingplätze. Semir kannte da einen Platz der sich sehr gut eignete. Anna stieg aus und besah sich den Platz. Er war wunderschön. Direkt am See gelegen und sehr abgeschieden. Sie hatte beide Handys an Tom gegeben, damit Semir nicht schwindeln konnten, wenn es hieß durch den Wald laufen. Am Samstagmorgen ging es dann um fünf Uhr los. Anna lief Semir davon und er versuchte das Tempo zu halten.
    Es ging über mehr als zehn Kilometer und als sie nach eineinhalb Stunden wieder am Hymer ankamen war Semir fertig. Anna sah ihn an. Auch sie war geschafft, aber sie ließ es sich nicht anmerken. „Na Semir? Alles fit? Oder sind Sie fertig?“ Semir sah sie an. „Chefin, ich bin nicht fertig. Aber ich möchte nicht, dass Sie sich überanstrengen. Also für heute ist genug.“ Anna nickte. „Ja ich kann zwar noch, aber ich möchte nicht dass es heißt ich würde Sie zu sehr fordern.“ Semir sah sie an. „Chefin, ich könnte wirklich noch ne Runde, aber man sollte es nicht übertreiben.“ Anna nickte. Sie wusste genau, dass Semir es nie zugeben würde, wenn er fertig war. Doch man sah es ihm an. Er lief etwas steif und die Treppen in den Hymer gingen auch nur sehr langsam. „So dann werde ich mal anfangen zu kochen. Sie mögen hoffentlich meine Küche.“ von Semir kam keine Antwort. „Semir? Wo stecken Sie denn?“ Keine Antwort. Anna ging in den Hymer. Semir lag in der Koje und schlief. Anna grinste leicht. Warum können Männer nicht zugeben, dass sie fertig sind, dachte sie und machte sich daran in dem Wagen das Essen vorzubereiten.

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  • Torben Kleiner, Martin und Lukas sowie Ulrich Semmler waren nach ihrem erfolgreichen Überfall auf die Sparkasse in Rheidt, ebenfalls im Königsforst, doch nicht zu Trainingszwecken. Sie suchen nach einer Möglichkeit sich zu verstecken. Vor drei Tagen waren sie noch an einer Hütte, allerdings wurden da einige Leute aufmerksam, als sich beim reinigen der Waffen ein Schuss löste. Mit einem Mal waren da zwei Männer, die sich die Hütte besahen. Die vier waren schnell durch die Hintertür raus und versteckten sich im Gebüsch. Sie beobachteten die beiden Männer die nachdem sie nichts feststellen konnten wieder weg gingen. „Das waren bestimmt Bullen. Jeder normale Fußgänger wäre gar nicht erst auf die Idee gekommen, nach zu sehen.“, meinte Lukas, der bereits mehr als die Hälfe seines Lebens im Gefängnis verbracht hatte. Die anderen nickten zustimmend. „Wie kommen wir denn nun hier weg?“ fragte Martin. Lukas sah ihn an. „Wir werden uns einen fahrbaren Untersatz besorgen. Das ist ziemlich einfach. Nicht weit von hier ist ein Campingplatz und da werden genügend Wagen stehen, einen leihen wir uns aus.“ „Na das ist gut. Da sind die Bullen sicher schon.“ „Warten wir es erstmal ab. So los. Wir müssen in die Richtung.“ Lukas zeigte in Richtung See. Dann liefen alle los.
    Anna hatte das Essen fertig und sie weckte Semir. „Kommen Sie, Essen ist fertig.“ „hmmm“, machte Semir und quälte sich aus der Koje. „Sie sind doch wohl nicht am Ende Ihrer Kräfte oder?“ „Nein, Chefin. Ich nicht. Aber ich hab heute Nacht sehr schlecht geschlafen und…“ Anna nickte und grinste. „Semir warum geben Sie nicht einfach zu, dass es heute genug war?“ „Ähmm… Chefin das ist wirklich nicht so, wie Sie denken, ich…“ „Schon gut. Wir essen es und dann können Sie sich ja wieder hinlegen.“ Semir nickte. „Was machen Sie denn dann?“ „Nun ich werde die zweite Koje nehmen und etwas lesen. Die Sonne verwöhnt uns heute nicht gerade und es sieht etwas nach Regen aus.“ Semir nickte. „Ja ich denke wir sollten das Wochenende abbrechen, ich meine Sie wollen doch im Regen nicht laufen, oder?“ Anna lächelte. „Ich werde mich sicher nicht zum Gespött des Reviers machen, weil ich kneife. Sie und Tom haben doch sicher gewettet, oder?“ „Ähmm… Chefin? Wir, ich meine Tom und ich? Wie kommen Sie denn darauf?“ „Nun ich kenne Sie beide lange genug. Sie wetten immer bei solchen Sachen. Worauf haben Sie gewettet? Das Sie mich dazu kriegen abzubrechen? Oder das etwas passiert?“ Semir schüttelte heftig den Kopf. „Na lassen wir es.“ Semir aß. Anschließend legte er sich tatsächlich wieder in die Koje und war schnell wieder eingeschlafen. Auch Anna legte sich hin und las. Nach einer Stunde jedoch schlief auch sie ein.

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  • Mittlerweile waren die anderen vier Zeitgenossen am Campingplatz angekommen und sahen über den Zaun. Dort standen nur wenige Wagen aber leider auch die Polizei. Marko war am nächsten dran und hörte: „Achten Sie bitte auf diese vier Personen. Sie sind gefährlich und bewaffnet. Keine Alleingänge. Rufen Sie uns an.“ Dann sah Bernd den Wagen der etwas entfernter stand. Er machte einen Wink und die anderen folgten ihm. Es stand nur ein Wagen da. Und was für einer. Der war groß genug für drei Personen. Lukas, Martin und Ulrich Semmler sowie Torben Kleiner gingen in den Wagen und verschlossen die Tür. Sie waren sich sicher, dass die Polizei auch hierher kommen würde. Plötzlich stieß Torben Lukas an und wies auf den schlafenden Semir. Lukas sah ihn erstaunt an. Dann zog er die Waffe und ging zu Semir. Er hielt ihm die Hand auf den Mund und presste sie fest drauf. Semir schlug die Augen auf und versuchte sich zu wehren. Erst als er die Mündung der Waffe sah wurde er ruhiger. Auch Anna war entdeckt und wurde ebenfalls so behandelt. Lukas sah auf die zwei Camper und sagte zu Anna: „Okay, keine Panik. Ihnen und Ihrem Mann wird nichts passieren. Sie tun das was wir sagen und gut ist.“ Anna nickte. Torben nahm die Hand von Annas Mund.
    „Was wollen Sie von uns?“ fragte Anna. Lukas sah sie an. „Nun es tut mir außerordentlich Leid. Sie beide hier zu stören. Aber es geht darum, dass wir ein wenig Probleme mit der Polizei haben Sie wird sicher gleich hier auftauchen und dann werden Sie, junge Frau, an die Tür gehen, und denen verklickern dass alles in Ordnung ist. Danach verlassen wir diesen Ort und Sie beide sind ganz allein. Ach und keine versteckten Hinweise. Ihr Mann hier hat die Waffe am Kopf.“ Anna nickte. Sie war etwas erschrocken. So was ist ihr noch nie passiert und sie machte schon seit Jahren Sporturlaub. Auch mal im Wald allein in einen Wohnwagen, abseits von allen Anderen. Wieso ausgerechnet jetzt? Es klopfte an der Tür. Lukas drückte Semir, der immer noch auf dem Bett lag die Waffe fester an den Kopf und hielt ihm den Mund zu. Er winkte Anna zu und nickte. Anna stand auf und öffnete die Tür gerade soweit, dass man sie sah. Sie riss die Augen auf. Es war Bonrath und Herzberger. Sie machte schnell eine Bewegung mit dem Finger zum Mund und die beiden sahen sie erstaunt an. Dann begriff Herzberger. „Autobahnpolizei, Guten Tag. Wir sind derweil hinter vier Männer her, die eine Bank überfallen hat. Leider sind die Männer entwischt und es ist nicht ganz auszuschließen, dass sie sich hier im Wald aufhalten. Wenn Sie also was Verdächtiges sehen, informieren Sie bitte uns oder unsere Kollegen. Versuchen Sie nicht selbst, etwas zu unternehmen. Die Männer sind gefährlich und bewaffnet.“ „Ja sicher, ich werde es meinem Mann sagen.“ Dieter sah sie erstaunt an. Herzberger nickte und zog Bonrath mit weg.

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  • Noch ein kleines Stück zum Lesen::: =)


    „Sag mal spinnt die jetzt total?“ empörte sich Bonrath, als sie weit genug weg waren. Herzberger sah ihn an. „Hast du nichts bemerkt?“ Dieter schüttelte den Kopf. „Nee, was denn?“ „Na sie hat gesagt, ihrem Mann.“ „Ja na und?“ „Sie ist doch gar nicht verheiratet und mit Semir hier. Hast du ihn gesehen?“ „Nein. Aber… Ach du meinst, diese Typen sind bei denen drin:“ Herzberger nickte. „Ja und weder Semir noch die Chefin haben ihre Handys mit.“ „Ja und was machen wir nun?“ „Na wir rufen Tom an. Der soll herkommen und den Fall übernehmen.“ „Gute Idee.“ Sie machten sich auf den Weg zum Wagen und Hotte griff zum Funk. „Andrea gib mir bitte schnell mal Tom.“ „Ja, Hotte? Was ist denn?“ „Semir und die Chefin sind in Schwierigkeiten.“ „Was? Wieso?“ „Wir hatten doch den Auftrag von den Kollegen der Stadtpolizei, im Königsforst die Camper zu informieren wegen den vier Bankräubern. Na und hier sind wir auf die Chefin und Semir gestoßen. Also Semir haben wir nicht gesehen, aber die Chefin und die hat so getan, als kenne sie uns gar nicht.“ „Das ist wirklich sonderbar. Wo seid ihr?“ Hotte erklärte es Tom und der fuhr sofort los.
    Anna schloss die Tür. Sie wusste genau dass nun einiges in die Wege geleitet wurde. „Sie können meinen Mann nun loslassen.“ sagte sie laut. Lukas nickte und ließ Semir los. Dieser blieb jedoch liegen, denn die Waffe war immer noch bedrohlich. Lukas sah ihn an. „Okay, aufstehen!“ Semir nickte. „Semir bist „Du“ in Ordnung?“ Er nickte. Langsam stand er auf. Bernd sah ihm zu. „Du darfst ruhig zu deiner Frau gehen. Wir werden sicher eine gewisse Zeit zusammen bleiben. Du darfst uns sogar fahren.“ Semir sagte nichts. Er ging zu Anna und nahm sie in den Arm. Sie ließ es geschehen um es realistischer zu gestalten. Wird sicher lustig, dachte sie. Außerdem sah sie genau, dass die Männer sie beobachteten. Einer von ihnen sah aus dem Fenster und sah dass die Polizisten weg waren. Er nickte Lukas zu. „Sie sind weg. Was machen wir nun?“ „Na wir werden hier noch etwas bleiben und dann fahren wir ab.“ „Was machen wir mit den Beiden?“ „Ich werde es mir überlegen.“ Anna sah ihn mit gemischten Gefühlen an.

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  • Tom kam direkt zu Hotte und Dieter. „Seid ihr ganz sicher, dass sie Besuch haben?“ „Na hast du schön mal gehört, das die Chefin sagt: „Ihr Mann auch nicht“ wenn du doch weißt das sie gar nicht verheiratet ist. Und sie hat uns doch bestimmt erkannt.“ „Na dich bestimmt Hotte. Aber du hast Recht. Da ist was faul. Wo stehen die denn?“ „Etwas abseits von dem Campingplatz direkt am See.“ Tom nickte. „Ich werde mich da mal umsehen.“ Hotte stieg mit Dieter in den Wagen. „Wir bleiben hier und warten auf dich.“ „Alles klar. Ich sehe mich mal um.“ Tom verschwand. Hotte und Dieter sahen ihm nach. Als Tom an der Stelle ankam wo Semir und Anna eigentlich sein sollten war nichts mehr. Tom sah sich irritiert um. Er nahm sein Handy und rief Hotte an. „Hier ist nichts. Der Hymer ist nicht da, von der Chefin und Semir keine Spur.“ „Mist dann sind die weg. Wie sollen wir die denn nun finden?“ „Ich versuch mal der Spur zu folgen. Verdammt. Die haben nicht mal ein Handy dabei.“ fluchte Tom Er sah auf den Waldboden, das Reifenspuren tiefer in den Wald führten. Diesen ging er nach und hoffte nur sich nicht geirrt zu haben.
    Anna saß hinten im Hymer während Semir am Steuer saß. Lukas und Martin leisteten ihm auf dem Beifahrersitz Gesellschaft. Semir versuchte hinten zu hören, was dort passierte und Martin amüsierte sich darüber. „Nur keine Panik. Deiner Frau passiert nichts.“ Semir nickte. Zum Glück hatten weder er noch Anna ihren Dienstausweis mit. Allerdings waren auch die Waffen nicht da. Nachdem sie ein ziemliches Stück durch den Wald gefahren waren befahl Lukas Semir anzuhalten. Semir tat es. Martin zog den Schlüssel ab und stieg mit Semir aus. Sie waren an der Hütte, wo sie das erste Mal den Schuss gehört hatten und diesem nachgegangen waren. Lukas stieß Semir in die Hütte, während die Anderen mit Anna kamen. „Was wollen Sie denn noch? Nehmen Sie den Wagen und gut ist.“ sagte Semir. Lukas sah ihn an. „Das haben wir auch vor. Aber erst müssen wir euch versorgen.“ Semir schluckte. Er konnte sich schon vorstellen wie sie versorgt werden sollten. „Hey, wir werden uns ruhig verhalten. Wir haben absolut keinen Bock auf Probleme, okay?“ Martin lachte. „Du gefällst mir irgendwie. Na aber mal ehrlich. Würdest du dir glauben?“ Anna wurde auf den Stuhl gezwungen, der im Raum stand. Sie wurde festgebunden. Semir musste sich auf den Boden setzen. Er wurde an einem der Stützbalken gefesselt. Lukas zog das Seil fest an. „Da es sehr ruhig hier ist und nur selten Fußgänger kommen, kann ich auf die Knebel verzichten. Wünsche noch einen angenehmen Aufenthalt.“ Er lachte und verließ dann mit seinen Freunden die Hütte. Als die Tür zuschlug und Semir den Wagen abfahren hörte, sagte er leise: „Was für ein tolles Wochenende. Ich dachte schon es wird langweilig.“ und zur Chefin, „So Chefin und was machen wir nun?“ Anna sah ihn an. „Ich weiß nicht. Mit so etwas habe ich eigentlich nicht gerechnet.“ Dann vergingen die Stunden. Semir schloss kurz die Augen und sah nicht wie Anna ihn beobachtete. „Semir? Sie wollen doch wohl nicht schlafen, oder?“ Semir öffnete ein Auge. „Nein Chefin. Ich entspanne mich gerade. Wenn ich etwas gelernt habe, dann ist es das Entspannen in einer ausweglosen Sitiuation.“ Anna lachte auf. „Ausweglos? Wir sind hier angebunden, ja. Aber das ist doch nicht ausweglos.“ „Nun, das kommt auf die Sichtweise an. Und das Seil kann ich nicht allein lösen. Ihre Fesseln scheinen auf ziemlich fest zu sitzen. Also müssen wir warten. Und das geht meistens mit Entspannen.“ Anna schüttelte den Kopf. „Semir… wenn Sie jetzt einschlafen, dann…. Semir? Semir?“ Doch der schien tatsächlich zu schlafen. „Na warte.“ brummte Anna und zerrte an den Fesseln. Doch diese waren nicht ohne Hilfe zu lösen. Sie versuchte mit dem Stuhl zu Semir zu rutschen, doch auch das scheiterte kläglich. „Okay, warte ich eben auch ab. So lange wird es ja wohl nicht dauern, bis mal jemand kommt.“

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  • Tom folgte der Spur und kam auf den festen Weg. „Mist.“ Fluchte er. Er drehte sich im Kreis und erinnerte sich, dass die Hütte nicht weit sein konnte. Er nahm sein Handy. „Hotte, Dieter. Ich bin jetzt hier auf dem Trainingspfad. Ich weiß, dass hier eine Hütte ist. Werde sie mir anschauen.“ „Alles klar, Tom. Wir halten hier die Stellung.“ Tom beendete das Gespräch und ging in Richtung Hütte. Die Tür war nicht verschlossen und er ging rein, nachdem er das Gelände besehen hatte. Nichts war zu sehen. In der Hütte sah er zuerst Anna Engelhardt sitzen und lief zu ihr. „Chefin? Sind Sie in Ordnung?“ Anna nickte. „Gott sei Dank, sind Sie hier.“ Tom sah sich um. Dann sah er auch Semir sitzen der die Augen geschlossen hatte. „Ihr Partner scheint in vielen Situationen schlafen zu können.“ meinte Anna leise. Tom ging zu Semir und stieß ihn an. „Hey!“ rief der erschrocken aus und dann sah er Toms Grinsen. „Du machst wirklich einen tollen Eindruck, bei der Chefin.“ „Was? Wieso? Ich meine…“ stammelte Semir, der erst gar nicht begriff, was gemeint war. Tom band ihn los und zog ihn hoch. „Alles in Ordnung?“ fragte er auch Semir. Dieser nickte nur und ging dann raus. Anna sah ihn ebenfalls prüfend an. „Ausgeschlafen?“ fragte sie. Von Semir kam nichts.


    „Chefin, das war es dann wohl mit dem Fitness-Wochenende. Der Hymer ist weg und meine Sachen auch. Wir müssen in die PAST. Die Typen sind mit Sicherheit in der Datei. Wir müssen…“ „Semir ist gut. Nun beruhigen Sie sich erst einmal.“ „Ich soll mich beruhigen? Wieso? Ich meine wer sind den die Typen, die glauben mein Wochenende so zu versauen.“ Es fing an zu regnen. „Na Toll. Nun werde ich auch noch nass.“ fluchte Semir weiter und Tom sowie Anna mussten nur lachen. Semir stapfte fluchend weiter. Selbst im Wagen war Semir am schimpfen. In der PAST angekommen ging er sofort an den PC und sah sich Bilder an. „Semir nun ist aber mal gut.“ sagte Tom, als er Semir über die Schulter blickte. „Nee. Diesen Typen kriege ich. Der hat mir die Waffe an den Kopf gehalten.“ „Ja, ich weiß. Die Chefin hat es mir erzählt. Sie hat mir auch erzählt wie gut du gelaufen bist“ „ja, nun lass doch mal diesen Mist weg. Ich will diese Typen haben.“ Tom nickte. „Ist ja schon gut. Ich hoffe nur die laufen nicht weg.“ Semir sah ihn irritiert an. „Wieso?“ „Na…. Ach vergiss es.“ Semir schüttelte den Kopf. Er ahnte nicht, das es nicht lange dauerte, bis er Drei von den vieren wieder sah.

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  • Ungefähr vier Wochen später fingen die Ferien an. Lukas, Martin und Ulrich Semmler waren wie immer dabei die Raststätte Königsforst zum beobachten, wie sie es schon einige Tage taten. Heute war sehr großer Andrang, denn der Ferienbeginn trieb viele auf die Autobahn. Umso besser, dachte sich Lukas, der seine Brüder dazu überredet hatte, die Raststätte zu überfallen. Torbens Schwester arbeitete hier und hatte Lukas verraten, dass bei Ferienbeginn die Kasse klingelte. Stress pur, sagte sie. Immer mehr Reisende kamen an und bald war das Restaurant überfüllt. Die Wartezeiten wurden länger und länger. Gegen 18.00 Uhr ebbte die erste Flut an Reisende ab und der Rastplatz leerte sich. Nur noch wenige Fahrzeuge standen da. Lukas stieg aus dem kleinen Bus aus und ging in die Raststätte, er sollte die Lage peilen. Im Restaurant saßen nur noch drei Personen. Eine Frau und zwei Männer, sowie das Personal von sechs Frauen. Schnell merkte Lukas dass nun eine günstige Gelegenheit gekommen war, endlich zuzuschlagen. Er sah das die Kasse, die leichtsinniger Weise offen war voll bis zum Rand war. Er grinste und verließ das Restaurant. Er ging zu seinen Brüdern, nickte und dann zogen sie sich die Masken über. Mit Waffen in der Hand gingen sie ins Restaurant und schrieen den bekannten Satz „Hände Hoch! Das ist ein Überfall! Alles bleibt auf den Plätzen und niemanden passiert was!“


    Andrea erschrak, als sie die maskierten Männer sah. Tom wollte gerade zur Waffe greifen, als er sich besann und sitzen blieb. Die Hände auf dem Tisch gelegt. Semir war gerade auf der Toilette verschwunden und kam sicher gleich wieder. Hoffentlich verhielt er sich richtig, dache Tom, als die Tür zum Toilettenraum offen ging und Semir raus kam. Sofort war einer der Räuber bei ihm und stießen ihn zu Boden. Dabei fiel diesen Männern auf, dass er eine Waffe trug. Einer der Männer presste Semir die Waffe ins Genick während ein Anderer die Waffe an sich nahm. Da alle mit Semir beschäftigt waren, legte Tom schnell seine Waffe samt Holzer ab und schob sie unter den neben ihm stehenden Schrank. Keinem fiel es auf. Er warf einen Blick auf Semir, der da sehr erschrocken, ruhig am Boden lag. „Verdammt! Das ist ein Bulle. Ausgerechnet ein Bulle!“ brüllte einer der Männer. „Beruhige dich, Mann. Der ist allein.“ „Bist du dir sicher? Die sind meist zu zweit unterwegs. Als ich eben hier drin war, saß er mit den Beiden da hinten zusammen.“ Er zeigte auf Tom und Andrea. Tom warf Andrea einen Blick zu und sie nickte unauffällig.

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  • Okay. schon Gut Brigitta... nur nicht schlagen :D :baby:


    Martin kam zu den Beiden an den Tisch. „Kennt ihr den?“ fragte er und wies auf Semir. Tom schüttelte den Kopf. „Nein, er hat sich zu meiner Frau und mir gesetzt, weil nichts anderes frei war, aber wir kennen uns nicht. Nicht wahr, Andrea Schatz?“ Andrea nickte, obwohl sie sehr große Angst um ihren Mann hatte. „Na also. Kein Grund zur Panik. Legt ihm die Handfesseln an und dann sperr ihn irgendwo ein. Dann kann er keine Probleme machen.“ Lukas nickte und tat was Martin befahl. Er bewunderte seinen Bruder, der sich stets unter Kontrolle hatte. Er dagegen war ein Heißsporn. Er liebte es Andere weh zu tun. Je mehr desto besser. Die Angestellten wurden zusammen gedrängt und in einem der kleinen Nebenräume gesperrt. Andrea sah wie Semir hochgezogen und ebenfalls weggebracht wurde. Wohin? Was hatten die Männer mit ihm vor? Auch Tom sah wie er raus gezogen wurde.


    Semir verhielt sich ruhig. Er konnte gegen eine solche Gegenmacht nicht allein kämpfen und Tom schien auf unschuldiger Gast zu tun. Er fing ein Blick von Tom auf und nickte kurz. Es ging in Richtung Kühlhaus. Semir sah den Mann an. Dieser lachte kurz und meinte das Bullen sich gut gekühlt sicher länger hielten. Semir hatte nur sein T-Shirt an und im Kühlhaus waren es nach Angabe des Thermometers gerade mal sechs Grad. Er sah den Mann an. „Was denn? Das ist doch nicht kalt, oder? Ich meine wir haben draußen dreißig Grad. Sei froh dass es hier nicht ist.“ lachte dieser, öffnete die Kühlhaustür und stieß Semir rein. Dieser stolperte aber fing sich ab und drehte sich zur Tür. Diese schloss sich gerade. Semir spürte die Kälte. „Hey, lass mich raus!“ rief er, doch der Mann war bereits weg.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • so hier der versprochene Nachschlag für Cologne :baby:


    Martin kam zurück ins Restaurant wo seine Brüder gerade Tom und Andrea ebenfalls einsperrten. „Wo hast du ihn hingebracht?“ fragte Lukas. „Hab ihn an ein kühles Plätzchen verfrachtet.“ lachte Martin. Lukas sah ihn an. „Ich glaube ich muss mal ein ernstes Wort mit dir sprechen. Er war doch nur auf T-Shirt.“ Martin nickte. „Ja und?“ meinte er nur und auch Lukas fing an zu lachen. „So wir werden nun abhauen.“ meinte er dann zu Tom. „Ihr solltet euch die nächste Stunde ruhig verhalten. Dann ist alles erledigt.“ Tom nickte und nahm Andrea in den Arm. Er wusste genau, dass sie Angst um Semir hatte. Auch die beiden wurden eingesperrt. Dann sahen sie wie die drei Männer abfuhren. „Tom, wir müssen hier raus!“ sagte Andrea während Tom die ganze Zeit versuchte, die Tür zu öffnen. Leider war es nicht möglich. Er hatte keinen Dietrich und auch sein Handy lag im Wagen. Eine der Angestellten kam zu ihm. „Ich habe bereits die Polizei gerufen. Sie ist sicher schon da.“ Tom nickte. „Ja die ist schon da. Ich bin selbst bei diesem Verein. Der Mann im Kühlhaus auch. Wie kriegen wir die Tür auf?“ Die Frau zuckte mit den Schultern. „Wenn die von außen verkeilt wurde, dann stecken wir hier fest.“ meinte sie nur. Tom sah sie an. „Wie bitte?“ „Nun normaler Weise ist dieser Raum immer offen. Die Schlüssel liegen auf der Theke und...“ „Ja, schon gut. Hab ich verstanden. Gibt es Fenster oder sonst irgendeine Möglichkeit hier raus zu kommen?“ Ein Kopfschütteln war die Antwort. Tom sah auf die Uhr. Bis die Kollegen hier sind können gut und gern zwei Stunden vergehen.

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  • Als die Drei unterwegs waren sah Ulrich Martin an. „Hast du diesen kleinen Typen erkannt? Diesen Bullen?“ Martin schüttelte den Kopf. „Nee, wer war das denn? Kennen wir ihn?“ Ulrich nickte. „Ja das war der Typ aus dem Hymer.“ Lukas sah ihn an. „Bist du dir da sicher?“ „Oh ja. Das Gesicht hab ich mir gemerkt. Das ist ein Bulle. Verdammt, wenn der raus findet, dass wir ihn schon einmal in der Mangel hatten, dann…“ „Na dann hat er sicher einen Groll auf uns, aber egal. Bis der rauskommt sind wir längst über alle Berge. Lukas lehnte sich entspannt im Wagen zurück. Er macht sich keine Gedanken über etwas. „Ach und dieser Torben. Diese Ratte. Den kriegen wir auch noch. Seine Schwester hatte ihren Spaß mit uns. Mann ist die abgegangen, was?“ Er lachte lauthals. Seine Brüder nickten nur.


    Semir fror erbärmlich. Er zitterte und die Zähne klapperten von selbst. Er trat gegen die Tür und versuchte sie zu öffnen, doch der Griff schien blockiert. Lange hält er es bestimmt nicht aus. Der Mann hatte ihm die Handfesseln nicht abgenommen, und Semir wusste, das die Handschellen an der Haut festfrieren konnten. „HEY!! HILFE“ rief er, doch anscheinend hörte ihn niemand. Er war schon fast ne Stunde hier drin, und die Kälte kroch in jeden Winkel seines Körpers. Er bewegte sich so gut es ging, aber das Kühlhaus war nicht sehr groß und die Bewegungen reichten nicht aus um warm zu werden. „TOM!! HILFE!“ rief er, allerdings ahnte er schon das seine Rufe ungehört verhallten. Bisher hatte niemand auf die Rufe reagiert. Das Kühlhaus lag ziemlich weit hinten und Semir hatte gesehen, das hier ziemlich wenig Verkehr herrschte. Vermutlich waren hier im Bereich nur die Angestellten und die waren sicher genau wie er eingesperrt.


    Nach 1 Stunde und 50 Minuten waren die Kollegen endlich da und ließen Tom, Andrea und die Angestellten aus ihrem „Gefängnis“. „Wo ist das Kühlhaus!“ herrschte Tom eine der Angestellten an. „Kommen Sie, ich zeige es Ihnen!“ sagte die Frau und lief in Richtung Küche. Tom hinterher. Er wollte Semir schnellstens raus holen. Als sie es erreicht hatten, öffnete Tom die Tür, die mit einem Balken versperrt war. „SEMIR!“ rief er und dann sah er die mit Zähnen klappernde kleine Gestalt, die in einer Ecke saß. Tom zog sein Jackett aus und legte es Semir über. Dann öffnete er die Handschellen. „Danke... Partner“ sagte Semir mit zitternder Stimme und mummelte sich in die Jacke ein. „Haste dir aber ein schönes kaltes Plätzchen ausgesucht.“ meinte Tom erleichtert, als er feststellte, dass außer das Semir vor Kälte zitterte, nichts weiter passiert war. Andrea kam ihm entgegen. „SEMIR!“ rief sie aufgeregt, „bist du okay?“ „Ja nur etwas angefroren.“ Andrea umarmte ihn und versuchte ihn zu wärmen. Sie brachten ihn kurz zum Check in einen der RTW, aber da ihm nichts weiter fehlte, konnte er direkt mit ihnen zur PAST fahren.

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  • extra für Leser, die heute Abend keinen PC zur Verfügung haben :baby:


    Anna erwartete sie bereits. Sie bat Tom und Semir direkt in ihr Büro. „Tom, Semir? Sind Sie beide in Ordnung?“ Beide nickten. „Ja danke. Ich wärme mich gerade wieder auf. Ein heißer Kaffee und dann ist es gut.“ Anna nickte und schenkte Kaffee ein. „Was genau ist passiert?“ Semir sah Tom an. „Nun ich war gerade auf der Toilette und als ich wieder in das Restaurant kam, wurde ich zu Boden geworfen und hatte die Waffe im Genick. Mehr weiß ich nicht.“ Anna sah Tom an. „Es waren drei Mann. Maskiert. Vom Alter her würde ich sie ungefähr zwischen 20 und maximal 30 schätzen. Größe ungefähr 175 bis 180 cm. Einer von ihnen war etwas untersetzt, aber nicht dick. Die Haare waren leider nicht zu sehen, aber ich hab die Augen gesehen. Sie hatten alle blaue Augen. Sie stürmten bewaffnet in das Restaurant, und als sie mit Semir beschäftigt waren, hab ich meine Waffe unter einem Schrank verstecken können, sonst wären wir wohl zu zweit im Kühlhaus gewesen.“ Semir nickte. „Ja danke. So war ich ganz allein.“ Tom grinste ihn an. „Na sieh es doch mal positiv. Du hältst dich länger.“ Der Blick von Semir sagte alles. Anna lächelte. „Gut dass nichts weiter passiert ist. Es hätte schlimmer ausgehen können. Was ist mit der Beute? Wissen wir schon wie hoch?“ Tom schüttelte den Kopf. „Nein, aber die waren sehr gut informiert. Die Kassen waren heute besonders voll. Wenn die mal nicht einen Mitwisser gehabt haben, der sich genau auskannte.“ Anna nickte. „Gut dann fangen Sie im Restaurant selbst an.“ Semir und Tom erhoben sich. „Ach und Semir, Sie sollten sich künftig daran gewöhnen wenigstens eine Jacke zu tragen.“ Semir sah sie an sagte aber nichts.


    Sie fuhren zum Rastplatz. „Sag mal wieso hast du eigentlich behauptet mich nicht zu kennen?“ „Na wolltest du dass Andrea den Typen ganz allein gegenüberstand?“ „Nein das nicht, aber ich hätte auch gut Hilfe gebraucht. Sieh dir mal die Handgelenke an. Sie sind rot und tun weh. Die Handschellen hätten sicher nicht mehr lange gebraucht und wären festgefroren.“ „Na nun hab dich mal nicht so. Das bisschen Kälte.“ grinste Tom. Semir musste plötzlich niesen. „Na toll. Jetzt kommt auch noch ne Erkältung.“ stöhnte er. Sie kamen an der Raststätte an und sprachen mit allen Angestellten. „Was können Sie mir über die Täter sagen?“ fragte Semir eine attraktive Dreißigjährige. „Ich hab nicht mehr gesehen, als die Anderen. Wissen Sie eigentlich wäre ich gar nicht hier gewesen. Ich hätte frei, wenn Isabella nicht krank geworden wäre.“ Semir sah sie an. „Ach Sie sind Vertretung?“ Die Frau nickte. „Ja ich wäre eigentlich erst morgen dran gewesen. Aber Isabella hatte sich gestern Abend bei mir gemeldet und gesagt, sie sei krank und könne deshalb heute nicht arbeiten, und ob ich einspringen würde. Ich hab es natürlich angenommen, es war das erste Mal dass sie krank war. Schon ziemlich komisch, das es ausgerechnet heute war. “ „Danke. Wissen Sie wo diese Isabella wohnt und wie sie weiter heißt?“ „Ja sicher. Isabella Kleiner. Sie wohnt in Düren in der Jülicher Allee 12.“ „Danke dann werde wir die Damen mal aufsuchen.“ Nach der Befragung informierte er Tom. „Sag mal ist doch schon sonderbar, dass auf einmal eine Angestellte die nie krank ist, heute krankfeiert.“ Tom zuckte mit den Schultern. „Na wenn es dann mal passiert. Kann doch sein.“


    Sie informierten die Zentrale und fuhren nach Düren. Die Straße war schnell gefunden und auch das Haus wo die Dame wohnen sollte war nicht zu übersehen. Davor stand die Feuerwehr und versuchte das Haus zu retten. Semir stieg aus und ging zu den Feuerwehrmännern. Er zog seinen Ausweis und wollte wissen was passiert sein. „Nun wir haben hier im zweiten Stock einen Wohnungsbrand. Scheint als wäre die Frau mit der Zigarette eingeschlafen. Leider keine Chance. Die Frau ist erstickt.“ „Wissen Sie den Namen?“ „Kleiner, Isabella Kleiner. Schade, war ne richtig hübsche Frau.“ Semir sah ihn an. „Ist es sicher, dass sie... ich meine... mit ner Zigarette eingeschlafen ist?“ „So sagt der Einsatzleiter. Ein Experte untersucht die Sache, aber es sieht ganz danach aus.“ „Ist sonst noch jemand verletzt worden?“ Der Mann schüttelte den Kopf. „Danke.“ Semir stieg wieder zu Tom in den Wagen. „Tja, unsere Kranke ist nun eine Tote.“ „Wie das denn?“ „Erstickt. Angeblich mit ner Zigarette eingeschlafen und dann... das Ergebnis siehst du ja selbst.“ „Schon ein komischer Zufall, findest du nicht auch?“ Semir nickte. „Ja das stinkt zum Himmel.“ „Okay, versuchen wir was über diese Kleiner heraus zu finden.“

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  • Sie fuhren erneut auf die Raststätte und unterhielten sich mit den Angestellten. Einige waren sehr geschockt, als Semir ihnen sagte, das Isabella Kleiner tot war. Auch die Frau von Heute Morgen war noch da. „Sie ist tot? Aber... wie? Ich meine... warum?“ „ Nun so wie es aussieht ist sie mit einer Zigarette im Bett eingeschlafen.“ Die Frau schüttelte erstaunt den Kopf. „Aber sie hat doch gar nicht geraucht.“ Semir sah sie an. „Sind Sie da ganz sicher?“ Die Frau nickte.“ „Danke.“ Semir ging zu Tom und erzählte was ihm gesagt wurde. Tom sah ihn an. „Na dann können wir davon ausgehen, dass es Mord war. Wenn eine Nichtraucherin an Zigaretten stirbt ist es mehr als gewöhnlich. Aber wo liegt der Zusammenhang?“ Er sah Semir an. Dieser stutzte plötzlich. „Hey, wieso ist es mir nicht vorher eingefallen.“ Tom begriff nicht. „Mensch mir ist bei meinen Kalten Aufenthalt so gewesen, als habe ich die Stimme von einem der Typen schon einmal gehört. Jetzt weiß ich wo.“ „Ach und das wäre?“ „In der Hütte und im Wohnwagen. Als ich mit der Chefin auf diesem blöden Trainingstrip waren. Da war diese Stimme ebenfalls. Das heißt diese vier Typen im Wagen sind nun drei und... oh man. Wenn die mich auch erkannt haben, dann...“ „Ja was dann?“ „Dann können die sich an den Fingern abzählen, was die erwartet. Zweimal Freiheitsberaubung bei ein und dem Selben. Das stecken die sicher nicht so einfach weg.“ Tom schüttelte den Kopf. „Dafür müssen wir sie erst einmal fangen.“ Semir stimmte zu. „Ja und anfangen tun wir mit der Akte Kleiner. Ich lasse die Leiche erst einmal untersuchen. Danach werde ich das Leben der Frau durchleuchten. Ich wette ich finde etwas.“ „Dann auf zur PAST.“ Sie fuhren ab.


    Auf der PAST erzählte Semir dann Anna, dass er glaubt einen der Männer bereits im Hymer kennen gelernt zu haben. „Semir, das wäre doch wohl mehr als Zufall, oder? Ich meine, zweimal eine solche Begegnung. Das hieße ja, er hätte Sie auch erkannt.“ „Ich muss davon ausgehen. Allerdings wissen die ja nicht wo ich arbeite oder wohne.“ „Okay, der Obduktionsbericht liegt heute Nachmittag vor, Ich habe etwas Druck gemacht. Die Akte von der Frau Kleiner ist bereits von Andrea angefordert worden und dürfte per Kurier noch heute eintreffen.“ „Danke Chefin. Ich werde sicher die Leute finden.“ „Das denke ich mir. Sie und Tom werden den Fall lösen. Wie immer. Und danach werden wir unser Wochenende wiederholen.“ Semir sah sie an. „Chefin, ich halte das für keine gute Idee. Ich ... meine... Sport ist zwar gesund, aber in Maßen und um ehrlich zu sagen. Mein Maß ist voll.“ Anna musste lachen. „Das ist das, was ich von Ihnen hören wollte. Endlich geben Sie zu, fertig zu sein.“ Semir sah sie an. „Na, wir wollen mal nicht übertreiben. Aber für heute sage ich nichts mehr dazu.“ Er lächelte ihr zu und verschwand dann.

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  • so noch einen kleinen Nachschlag gefällig???


    Die Akte von Isabella Kleiner war tatsächlich am Nachmittag eingetroffen. Semir las sie durch, während Tom damit beschäftigt war, Kaffee zu kochen. „Hier, sie hat einen Bruder. Torben Kleiner. Wohnhaft bei einem gewissen A. Brachtenberg.“ „Na ist doch was Wo denn?“ „In Köln-Dellbrück. Bunte Lerchengasse 1.“ „Dann auf nach Köln.“ stöhnte Tom und griff zu seiner Jacke. Semir sah ihn an. „Hey, draußen ist es fast dreißig Grad. Was willst du mit einer Jacke?“ „Die ist für dich.“ Semir sah ihn erstaunt an. „Wieso für mich?“ „Nun falls du mal wieder in einem Kühlhaus möchtest.“ Der Blick von Semir sagte alles. Es waren keine Worte nötig. Sie verschwanden.


    Torben erschrak als die Klingel ertönte. Er schlich zur Tür und sah durch den Spion. „Mist“, fluchte er verhalten. Vor der Tür standen zwei Männer. Einer davon erkannte er als den aus dem Wohnwagen. Er atmete durch und öffnete dann die Tür. „Ja bitte?“ sagte er. Semir sah ihn an. „Das ist einer von den Typen. Herr Kleiner?“ fragte er. Torben nickte. „Sie haben eine Schwester mit dem Namen: Isabella?“ Wieder ein Nicken. „Gerkhan, Kripo Autobahn. Mein Kollege Kranich. Dürften wir vielleicht reinkommen?“ „Warum?“ „Nun, ich denke es ist besser.“ Torben gab die Tür frei. „Hören Sie, das im Wohnwagen, war nicht meine Idee. Ich war beim Bruch dabei, gebe ich auch zu. Aber…“ fing Torben direkt an. Semir nickte. „Schon gut. Das Geständnis ist angenommen. Es geht allerdings nun um Ihre Schwester.“ „Was ist mit Isabella?“ „Sie ist… heute Morgen… verstorben. Es tut mir Leid.“ Torben sah ihn an. „Was sagen Sie da?“ „Nun Ihre Schwester ist tot.“ kam von Tom. Torben schüttelte den Kopf. „Aber das geht doch nicht. Ich meine es kann doch nicht sein, dass…“ die Stimme erstickte in Tränen. „Es ist leider so. Wir wollten sie heute Morgen aufsuchen, weil ein Überfall auf der Raststätte wo sie arbeitete verübt wurde. Da sie sich krank gemeldet hat, war es für uns verdächtig und… deshalb…waren wir bei ihr, aber…“ „Wie?“ fragte Torben nur leise. „Sie ist erstickt. Das ist zumindest im Augenblick der Stand. Die Feuerwehr meint sie sei mit einer Zigarette wohl eingeschlafen und…“ „NEIN! Sie hat nicht geraucht. Sie hat nicht getrunken. Sie ist… sie war… ohne jeden Laster.“ „Herr Kleiner, es geht nicht nur darum Bei dem Überfall habe ich Ihre Komplizen gehört. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Männer genau wussten, dass es diesmal sehr viel zu holen gab. Könnte es sein, dass Ihre Schwester… vielleicht einen Hinweis gegeben hat?“ Torben nickte. „Wir hatten vor kurzem darüber gesprochen. Gott verdammt. Das hat Lukas ausgenutzt. Dieser verdammte Mistkerl.“ Semir sah ihn an. „Wir müssen Sie leider mitnehmen.“ Torben nickte. Semir trat zu ihm und wollte gerade die Handschellen anlegen, als Torben zutrat. Mit einem lauten Brüll ging Semir zu Boden. Tom, der sich derzeit in der Küche aufgehalten hatte, rannte zu den beiden. Torben klettere aus dem Fenster und Semir lag schmerzverkrümmt am Boden.

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  • Abendessen... Mädels!!! :baby:


    Tom zog seine Waffe „Kleiner! Geben Sie auf! Semir?“ „ich… bin… okay…. Schnapp… ihn… dir!“ Tom kletterte hinter Torben her. Doch schon nach kurzer Zeit, sah er ein, dass es keine Möglichkeit gab, Torben aufzuholen. Tom kletterte in die Wohnung zurück, wo Semir sich mittlerweile umsah. „Mensch, der ist weg.“ „Dann werden wir die Fahndung anleiern.“ Tom sah ihn kurz an. „Bist du okay?“ „Ja, ja.“ murmelte Semir nur. Tom bemerkte, dass er innerlich vor Wut kochte. „Gut. Sehen wir uns mal um. Vielleicht finden wir hier etwas, was uns weiterbringt.“ Semir nickte. Nach einer Stunde hatten sie die Wohnung durch, doch etwas Brauchbares war nicht dabei. Auf der Fahrt zur PAST gab Tom die Fahndung nach Torben Kleiner aus. Als sie ankamen, lag der Obduktionsbericht von Isabella Kleiner auf ihrem Tisch. Semir nahm sich den Bericht und las ihn. „Na da können wir nun eindeutig nach dem bzw. den Mördern suchen.“ Tom sah ihn an. „Wieso? Was sagt der Bericht?“ „Die Frau ist mehrfach vergewaltigt worden. Anschließend wurde sie erwürgt. Die Würgemale waren eindeutig zu erkennen. Sie war zum Zeitpunkt der Obduktion bereits 14 Stunden tot, plus-minus der normalen 2 Stunden Toleranz. Sie war gerade mal 20 Jahre alt. Es wurden drei verschiedene Spermaspuren entdeckt. Die ganze Bande hat die Frau vergewaltigt. Ich mag sie immer mehr.“ Semir kochte vor Wut. Tom legte ihm die Hand auf die Schulter. „Wir kriegen sie.“ Semir nickte, „Oh ja. Die bekomme ich alle. Dann wandern die ein. Aber erst müssen wir diesen Torben kriegen. Der dreht doch durch. Wenn der eins und eins zusammen zählt, dann sind die Drei, auch wenn sie den Mord begangen haben, in höchster Gefahr.“ Tom nickte. „Ja aber die Frage ist doch, wo fangen wir an zu suchen?“ „Hmmm. Im Restaurant. Ich denke wir sollten da noch einmal hinfahren. Und anschließend in die Hütte im Wald. Vielleicht finden wir dort etwas.“ „Okay, ich melde uns mal bei der Chefin ab.“


    Torben saß in der Hütte. Er hatte geweint. Diese Mistkerle werde ich alle kaltmachen. Sie haben meine Isa getötet. Diese Schweine. Er war so in Gedanken versunken, dass er gar nicht mitbekam, dass sich die Tür öffnete. Plötzlich standen die Brüder Semmler vor ihm. „Na Torben. Wie geht’s denn so?“ Torben sah ihn erschrocken an. „Lukas? Was tust du hier?“ „Na ich hab dich gesucht. Hast du schon deine Schwester angerufen?“ Torben wurde wütend. Er lief rot an. „DU verdammtes Schwein. Du hast sie umgebracht!!! Du und deine verdammten Brüder haben…“ „Hey. Mal ruhig ja. Wir haben gar keinen umgebracht. Also halt den Ball flach, klar?“ „Die Bullen waren bei mir. Dieser Kleine aus dem Wohnwagen und noch einer. Die haben nach euch gesucht, weil ihr eine Raststätte überfallen habt. Die wo Isa gearbeitet hat. Sie haben mir erzählt, dass Isa tot ist. Ihr habt sie umgebracht! Ihr Schweine…“ Er griff Lukas an und schlug auf ihn ein. Seine Brüder zogen Torben zurück. Lukas zog seine Waffe. „So mein Freund. Warum hast du uns hängen lassen? Was wolltest du damit beweisen? Hast du Angst gehabt, dass deine Schwester sieht, dass du ein Verbrecher bist?“ Er spannte den Hahn. Torben sah ihn an. „Hey, Lukas. Was soll das, ich meine du kannst doch nicht… du willst doch nicht…“ Lukas lachte und legte die Waffe auf Torben an. „Nein… bitte… nicht….Lukas!“ schrie Torben. Dann knallte es. Torben hing in den Armen von Martin und Ulrich. Sie ließen ihn fallen. Lukas steckte die Waffe ein. „So. Nun haben wir alle beseitigt, die uns kannten.“ Ulrich sah ihn an. „Nicht alle.“ Lukas drehte sich zu ihm um. „Wen haben wir denn vergessen?“ „Die Tusse und den Bullen aus dem Wohnwagen. Die haben uns auch gesehen.“ „Na das erledigt sich von Selbst. Ich denke der Bulle wird sich bestimmt an unsere Fersen heften. Sobald ich ihn sehe, knall ich ihn ab.“ Sie fuhren von der Hütte wieder auf die Autobahn in Richtung Köln.


    Semir und Tom kamen im Restaurant an. Sofort kam eine der Angestellten zu ihnen. „Ich hoffe Sie haben Ihren Aufenthalt im Kühlhaus gut überstanden.“ sagte sie zu Semir und stellte beiden ein Glas Wasser hin. Semir nickte. „Danke. Sagen Sie kennen Sie den Bruder von Frau Kleiner?“ Die Frau nickte. „Ja sicher. Der war heute sogar hier. Total fertig. Der Arme. Ich hab versucht ihn zu trösten, aber es ging leider nicht.“ „Was wollte er den hier?“ „Na er wollte wissen, ob seine Kumpels hier waren.“ „Kumpels?“ „Ja die Semmler-Brüder. Mit denen ist er immer zusammen gewesen. Aber die waren schon seit vier Tagen nicht mehr hier.“ „Haben Sie eine Adresse von diesen Brüdern? Ich meine, wissen Sie wo die wohnen?“ „Leider nein. Das weiß ich nicht. Aber die Namen sind Ulrich, Martin und Lukas Semmler.“ „Danke. Falls Torben noch einmal hier her kommen sollte, würden Sie mich dann bitte anrufen?“ Semir reichte der Frau die Karte. Sie nickte und steckte die Karte ein. Tom und Semir tranken ihr Wasser und fuhren zur Hütte im Königsforst.

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  • „Hey, sieh mal. Da war jemand in der Hütte.“ sagte Semir, als sie dort ankamen. Tom nickte. Sie stiegen aus und beide zogen ihre Waffen. Tom trat die Tür vollends auf und sie traten ein. „Scheiße“ rief Semir aus, „das ist Torben. Damit können wir die Fahndung beenden.“ Tom nickte. „Ja und er scheint jemanden im Weg gewesen zu sein. Ich wette das waren unsere Drei Brüder.“ Semir nickte. „Na das denke ich auch. Ich ruf mal die Spusi.“ Tom nickte und Semir verschwand zum Wagen. „Cobra 11 an Zentrale! Ich brauch die Spurensicherung in der Waldhütte im Königsforst. Außerdem den Gerichtsmediziner.“ Er hängte das Mikro ein und wollte gerade wieder zu Tom gehen, als er auf dem Boden etwas glänzen sah. Er bückte sich und hob es auf. Es war eine Medaille. „Tom!“ rief er. Tom kam. „Was hast du da?“ „Scheint irgendwie eine Medaille zu sein. Ich werde sie mal mitnehmen.“ Er nahm eine Tüte aus der Tasche und nahm die Medaille mit Handschuhen auf und verstaute sie in der Tüte. Er steckte sie weg. „Tja, die Kollegen kommen gleich. Verdammt! Warum sind wir zu spät gekommen.“ „Hey, du kannst doch gar nichts dafür.“ sagte Tom.


    Am nächsten Morgen lag der Bericht der Obduktion auf dem Tisch. „Tot durch erschießen. Herrgott, das wusste ich auch schon.“ fluchte Semir und warf die Akte auf den Tisch zurück. Tom sah ihn an. „Sag mal, hast du schlecht geschlafen oder was?“ Semir sah ihn an. „Ja Tom. Ich habe schlecht geschlafen. Wir haben zwei Tote. Einen Überfall auf einer Raststätte und einen Überfall auf mich und die Chefin. Das ist doch wohl ein Grund, sauer zu sein, oder?“ Tom nickte. „Ja darf man, aber dann wenigstens auf die richtigen Leute. Nicht auf mich.“ Semir holte tief Luft. „Entschuldige. War nicht so gemeint.“ „Schon gut. Ich habe Andrea angewiesen nach diesen Semmler – Brüder zu suchen.“ „Hoffe nur die sind schnell gefunden.“ Andrea kam herein. „Ich habe diese Semmler gefunden.“ Sagte sie. Semir sah sie neugierig an. „Na und? Wo wohnen die?“ „In der Sebastian Str. 478, Köln Niehl.“ „Alle Drei?“ Andrea nickte. „Ja eine Wohngemeinschaft.“ „Danke Andrea. Na komm schon, Tom. Ich will die drei Mal befragen.“ „Ja mach doch nicht so ein Stress. Bin schon dabei.“ Beide fuhren nach Köln.

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  • „So was glaubst du eigentlich, was die Bullen jetzt machen werden, wenn sie Torben gefunden haben, Lukas?“ Lukas sah seinen Bruder an. „Ulrich. Ich hoffe sie werden nach uns suchen. Was denn sonst. Die wissen sicher wo wir wohnen. Die werden herkommen und dann werden sie uns ausquetschen wie Zitronen. Nur keine Angst, wenn sie kommen, dann werden wir sie einfach fertig machen.“ Er lachte. Er war sehr selbstsicher. Martin sah ihn an. „Ich hoffe ich kriege den Kleinen noch mal in die Mangel. Es wäre sehr spaßig für mich.“ Lukas lachte. „Du gefällt mir immer mehr, Martin. Schade Ulrich ist etwas weich. Aber das kriegen wir auch noch hin.“ Er tätschelte seinem jüngsten Bruder das Gesicht. „Aber du hast Recht, Martin. Es wäre sicher ein großer Spaß. Mal sehen, ob sich da was einrichten lässt.“ Martin nickte. Er malte sich im Gedanken aus, wie der den Polizisten fertig machen würde.


    Semir und Tom fuhren zu der angegebenen Adresse. Semir sprang aus dem Wagen, kaum dass Tom stand. „Semir nun warte doch mal. Wir wissen doch noch gar nicht, ob die es tatsächlich sind.“ stöhnte Tom hinter ihm her. Semir rannte die Treppe rauf und zog seine Waffe nachdem er an der entsprechenden Tür geklingelt hatte. Er hörte rumpeln und poltern. Tom stand neben ihn. „Die sind da. Ich hab es gehört.“ Tom nickte. Die Tür öffnete sich… Semir hob die Waffe. Doch dann sah er nur das erschrockene Gesicht einer ziemlich betagten Dame. „Bitte… nicht schießen…“ stammelte die Frau. Semir nahm seine Waffe runter. „Oh… entschuldigen Sie…Ich wollte Sie nicht erschrecken…“ gab er etwas verlegen zurück. Tom sah ihn warnend an. „Frau…“ „Semmler… Astrid Semmler.“ „Kranich, Kripo Autobahn. Dürfen wir einen kleinen Augenblick reinkommen?“ Frau Semmler nickte und machte die Tür frei. Als sie im Wohnzimmer saßen sah Semir sich um. „Frau Semmler wir suchen Martin, Lucas und Ulrich Semmler. Kennen Sie die drei?“ Die Frau nickte. „Ja, das sind meine Enkel. Warum fragen Sie das?“ „Was machen die drei denn beruflich?“ „Sie sind alle drei Entwicklungshelfer in der Arktis. Erst vor kurzem waren sie für drei Jahre dort und haben geholfen, die Eskimos zu versorgen. Es ist sehr schön, zu wissen, dass die Enkelkinder etwas geworden sind.“ Semir warf Tom einen Blick zu. „Wissen Sie wo wir die drei finden können?“ Frau Semmler schüttelte den Kopf. „Ich glaube die fahren bald wieder weg. Martin war gestern bei mir und sagte sie müssen sich wieder fertigmachen. Lucas und Ulrich warteten unten auf ihn. Die drei müssten mal in die Sonne und nicht ins Eis. Aber sie können sich ihren Einsatzort nicht aussuchen.“ Tom nickte. „Danke Frau Semmler und bitte entschuldigen Sie das Verhalten meines Kollegen.“ Die Frau nickte. „Ja natürlich. Ist ja nichts passiert.“ Die beiden verließen die Wohnung und fuhren zurück zur PAST.

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  • ?( wo bleiben denn die Feeds? Hier kommt ja schon das Abendessen


    „Semir? Was sollte das denn?“ „Was?“ „Diese Aktion? In der Wohnung. Die Alte hätte umkippen können.“ „ach quatsch. Woher sollte ich denn wissen, dass da so eine betagte Dame wohnt. Aber schon witzig, was. Die drei waren drei Jahre in der Arktis. Dreimal darfst du raten wo das war.“ Tom lachte. „Na wir wissen das doch. Schon allein dafür dass sie ihre Oma anlügen sollten die in den Knast kommen. Es ist einfach…“ Tom stockte mitten im Satz. Semir sah ihn an. „Was ist? Wort verschluckt, oder was?“ „FESTHALTEN!“ schrie Tom. In diesem Augenblick rummste es. Semir wurde nach vorn geschleudert. Er wurde durch den Gurt gehalten. „AUA! Was ist denn nun los?“ fragte er. „Ich weiß nicht. Der Wagen hinter uns…“ Wieder rummste es. „Verdammt, die sind wohl…“ Semir drehte sich um. „Hey, das sind die drei Semmler. Verdammt. Die wollen uns abdrängen.“ „ach auch schon bemerkt? Dein Hirn ist wohl derzeit auf Sparflamme.“ gab Tom wütend zurück und versuchte die anderen Verkehrsteilnehmer zu gefährden. „Ich ziehe auf den Rastplatz der ist gesperrt.“ „Okay.“ Wieder gab es einen Stoß von hinten. „Wie viele siehst du?“ „Im Wagen hinter uns sind zwei. Der Dritte könnte aber hinten sein.“ Tom zog auf den Rastplatz. Die beiden andern Wagen blieben auf der Autobahn und rasten davon. Tom und Semir sahen sich an. „Das war doch wohl ein Mordanschlag, oder?“ Tom nickte. „Ja sehe ich auch so. Ich verstehe dich besser. Die nerven mich auch.“ „Okay. Hast du die Kennzeichen?“ „Was wieso ich? Ich bin gefahren.“ Semir grinste. „Tja ich hab sie auch nicht gesehen. Das war sicher der Schrecken. Kannst du noch fahren, oder soll ich?“ „Nee, lass mal. Ich möchte wenigstens den Rest des Wagens unbeschadet zur PAST bringen.“

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