Zeugenschutz "Die versprochene Rache"

  • So hier ist nach langer :D ARbeit der zweite Teil von Zeugenschutz. Wünsche viel Spaß beim Lesen :] und noch mehr Feedbacks :evil:


    Zeugenschutz 2.Teil „Die versprochene Rache“



    Düsseldorf 13.00 Uhr: Im Gefängnis saßen Alexander Schmidt mit Sebastian Leiten und Thomas Hoffmann zusammen. Alle drei sollten in Kürze entlassen werden. Nach der Gefängnisstrafe sollten sie resozialisiert werden und einen neuen Job erhalten. Thomas sah zu den beiden anderen. „Was macht ihn, wenn ihr wieder frei seid?“ fragte er. Alexander sah
    ihn an. „Ich werde mich erstmal ausruhen, Urlaub machen. Die üblichen Dinge.“ Sebastian grinste. „Du hattest doch nun drei Jahre Urlaub. Meinst du nicht das reicht?“ „Ha, ha. Das war unfreiwillig. Und wenn mich damals dieser Bulle von der Autobahn nicht erwischt hätte, dann...“ „Ja, ja die Story kennen wir bereits.“ lachte Thomas. „ Was machst du Sebastian?“ „Ich weiß noch nicht. Mal sehen, ob meine Eltern mich sehen wollen. Besucht haben sie mich ja nicht, aber wer weiß. Und dann. Keine Ahnung und du?“ „Nun, ich bin etwas fester als ihr. Ich werde den nächsten Bruch begehen. Wenn ihr wollt, könnt ihr mitmachen. Ist eine astreine Sache. Auf dem Rastplatz zwischen Neuss und Köln, Rastplatz Nievenheim, steht eine kleine Filiale der Sparkasse Köln. Da sind nächste Woche, wenn wir raus sind ungefähr 60.000 Euro drin. Die hole ich mir.“ Sebastian und Alexander sahen sich an. „Hey, das ist doch Wahnsinn. Die buchten dich sofort ein.“ Sebastian stimmte Alexander zu. „Nein, die Sache ist sicher. Ich werde die Bank eine Zeit lang beobachten. Und dann wenn nur wenige Kunden da sind, dann werde ich zuschlagen. Seid ihr dabei?“ fragte Thomas. Nach kurzer
    Überlegung und Überredung stimmten beide zu.“ „ Ach ja und noch einer spielt mit. Er nennt sich Drani und hat mal der Mafia angehört oder gehört sogar noch dazu. Er ist auch ziemlich sauer auf die Bullen. Vor fünf Jahren hatte er mit einem Autobahnbullen einige Probleme und sinnt auf Rache. Aber dafür braucht er Geld und deshalb macht er mit.“ Alexander horchte auf. „Ach weißt du wie der Typ heißt? Ich meine der Bulle?“ Thomas schüttelte den Kopf.“ Nein hat er mir nicht gesagt“ „Schade. Aber gut. Ich bin dabei.“ Thomas nickte. „Was ist mit dir? Basti bist du dabei?“ Auch Sebastian nickte. „Gut dann werden wir in der nächsten Woche die Bank ausnehmen. Die Sache ist vollkommen sicher. Glaub mir.“


    Eine Woche später waren Tom und Semir auf der A57 unterwegs. „Sag mal was hast du eigentlich wieder mit Andrea?“ fragte Tom. Semir sah ihn von der Seite an. „Ich weiß nicht, was du meinst?“ „Na komm. Diese Gewitterwolke zwischen euch war mehr als deutlich.“ Semir stöhnte auf. „Ich dachte wirklich, dass es niemand merkt. Aber… Okay, ich habe Stress, ja. Aber daran ist sie schuld.“ „Natürlich was ist denn diesmal der Grund?“ „Ich hatte Urlaub eingereicht. Sie hat gebucht und nun hab ich von der Chefin erfahren, dass ich den Urlaub verschieben muss. Sie wollte daraufhin umbuchen, aber wir müssen 20% der Reise bezahlen. So und das sind knappe 200 Euro.“ „Na da wäre ich auch sauer.“ „Na nun komm. Ich wollte ja, aber ich kann doch nichts dafür, dass die Chefin nun doch andere Pläne hat oder?“ „Nein sicher nicht. Na ja Andrea wird sich schon wieder beruhigen.“ „Ja nur die Reise kannst du vergessen. Sie fährt mit Aida alleine.“ „Oh weia. Warum das denn?“ „Na weil sie die 200 Euro nicht zahlen will. Also fährt sie alleine.“ „Und was machst du dann?“ „Keine Ahnung. Mit dir um die Blocks ziehen, wie früher vielleicht.“ Tom lachte. „Na wir kriegen die Zeit schon rum.“ Semir nickte.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Alexander, Sebastian, Thomas und Mario Drani waren mittlerweile ebenfalls auf der A 57 unterwegs. Sie fuhren auf den Rastplatz und betraten die Bank. Es waren nur vier Kunden und zwei Angestellte anwesend. Die Männer zogen ihre Masken übers Gesicht und holten die Waffen aus der Jacke. „Das ist ein Überfall! Alle auf den Boden!“ sagte Thomas laut. Die Kunden und Angestellten sahen ihn erschrocken an. Alle führten den Befehl aus. Thomas ging zu der Kassiererin und warf ihr eine Tasche zu. „Los Alles Geld rein“ Die Frau tat was verlangt wurde. Am Boden vor ihr war der Alarmknopf. Sie trat drauf und wusste dass nun stiller Alarm an allen Polizeidienststellen losging. Alexander und Sebastian waren in den Tresorraum gegangen. Auch dort wurde das Geld eingepackt und nach vorn in den Schalterraum gebracht. Drani sah aus dem Fenster. Als sie fertig waren, kam Thomas zu ihm „So wir haben alles. Lass und abhauen.“ Drani schüttelte den Kopf. „Nein. Ihr könnt abhauen. Lasst mir meinen Anteil hier. Ich will noch meine Rache haben. Und dafür ist diese Gelegenheit sehr günstig.“ Thomas sah ihn an. „Du willst deine Rache? An diesem Bullen, oder was?“ Drani nickte. „Ja er hat mich fünf Jahre in den Bau gebracht. Dafür wird er büßen. Er wird sich mir ausliefern, sonst gibt es einen Toten nach dem Anderen.“ Drani lachte. Thomas sah ihn an. „Gut, wie du willst. Wie heißt der Typ eigentlich?“ „Warum?“ „Nun Alex hat auch mit einem Autobahnbullen Probleme gehabt.“ Drani drehte sich zu Alex um. „Ach tatsächlich?“ „Ja“ nickte Alexander. „Aber ich hab den Namen vergessen. War irgendwie ausländisch.“ Drani nickte. „Nun meiner heißt Gerkhan. Semir Gerkhan“ Alex stutzte, „Der Name sagt mir was. Ist der Bulle klein?“ Drani nickte. „Das ist er. Ich fass es nicht. Hey, Drani. Darf ich dir bei deiner Rache helfen?“ Drani lachte. „Was hat er dir denn getan?“ „Er hat mir meine Zukunft versaut. Hat mich hochgehen lassen, als ich eine ganz kleine Menge an Koks verkaufen wollte. Er war der Kunde und… Nun ja. Dadurch dass er mich verhaftet hat, wollte meine Freundin mich nicht mehr heiraten und hat sich sogar von mir getrennt. Dabei erwartete sie ein Kind von mir. Das darf ich nun nicht einmal sehen.“ Drani nickte. „Okay, wenn es dir Spaß macht.“ Alex nickte. Thomas und Sebastian sahen sich an. „Na gut Ihr Spinner. Macht was ihr wollt. Wir hauen ab.“ Dann verschwanden die beiden mit ihrem Anteil.

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  • „Cobra 11 für Zentrale!“ „Cobra 11 hört. Was gibt es denn?“ „Semir, Tom. Stiller Alarm von der Sparkasse beim Rastplatz Nievenheim. Kümmert euch drum. SEK ist informiert.“ „Alles klar wir übernehmen.“ Semir hängte das Mikro ein und setzte das Blaulicht auf. „Dann drück auf die Tube.“ Tom nickte und gab Gas. Nur zehn Minuten später waren sie vor Ort. Semir nahm das Megafon und rief zur Bank rüber. „Hier spricht die Polizei. Das Gebäude ist umstellt! Geben Sie auf und kommen Sie mit erhobenen Händen raus!“ Doch von der Bank kam keine Reaktion. Nun kamen auch die Chefin und das SEK. Anna Engelhardt kam direkt zu Tom und Semir um die Lage zu besprechen, während das SEK den Einsatzwagen vorbereitete. „Was wissen wir genau?“ „Nicht viel. Bisher haben die uns keine Reaktion gezeigt. Sicher ist aber das dort noch einige Personen drin sind. Wie viele wissen wir leider nicht.“ gab Tom zu. Anna nickte. „Okay, dann müssen wir abwarten, was passiert. Gehen wir zum Einsatzwagen.“ Semir und Tom folgten ihr. Kaum waren sie drin, griff Anna zum Telefon und rief dort in der Bank an. Es dauerte eine Weile bis sich eine Frau meldete. An ihrer Stimme hörte man die Angst, die die Frau hatte. „Ich bin Anna Engelhardt von der Autobahnpolizei. Wer sind Sie?“ „Maria Springer. Ich bin die Kassiererin in der Bank.“ „Geben Sie mir einen der Bankräuber.“ Nur kurz danach hörte man eine männliche Stimme. „Was wollen Sie?“ fragte er barsch. „Geben Sie auf. Sie bekommen einen Fluchtwagen und dann können Sie verschwinden. Lassen Sie die Kunden und die Angestellten gehen, die sich in ihrer Gewalt befinden.“ „Wer sind Sie?“ fragt der Mann. „Mein Name ist Anna Engelhardt. Ich leite die Autobahnpolizei in diesem Abschnitt. Und wer sind Sie?“ Ein Lachen kam. „Glauben Sie wirklich, ich sage wer ich bin?“ „Nein dachte ich nicht. Was fordern Sie für die Freilassung?“ „Das ist nicht viel. Wir brauchen ein Fluchtwagen mit Fahrer.“ „Fluchtwagen okay. Aber fahren können Sie sicher selbst.“ „Schade. Keine Übereinstimmung. Der erste Tote wird zu bedauern sein.“ Der Mann legte auf.


    Alexander sah ihn an. „Was willst du nun machen Mario?“ fragte er Drani. Dieser sah ihn an. „Der erste wird sterben. Hol mir den Alten her.“ Alex nickte und verschwand. Nur kurz darauf kam er mit einem ca. 60 Jahre alten Mann zurück. Drani sah ihn an. „Hast du Familie?“ Der Mann nickte. „Schade. Ich hoffe nur dass sie gesammelt haben, für dein Grab.“ Dann legte er die Waffe an den Kopf des Mannes und drückte ab. Alex sah ihn erschrocken an. „Gott, ich dachte du bluffst.“ stieß er aus. Drani sah ihn an. „Ich bluffe nie. Das solltest du nie vergessen.“ Alex zuckte zusammen. Die Stimme von Drani war durch ein Zischen untermalt worden. Dieses machte ihm große Angst. „Bring die Leiche vor die Tür. Die Bullen sollten merken, dass wir nicht scherzen. Das nächste Mal werde ich unserem Fahrer einen Namen geben.“ Alex nickte und zog den toten Mann zur Tür. Dann legte er ihn vor die Tür. Die anderen Geiseln sahen erschrocken zu ihm. Alle hatten Angst. Jeder konnte der nächste sein. Auch Drani kam wieder in den Schalterraum und wartete darauf, dass das Telefon erneut klingelte. Dies geschah schon kurze Zeit später. „Ich denke Sie wissen nun, dass ich nicht scherze. Fluchtwagen mit Fahrer.“ sagte er. „Was sollte das? Das war nicht notwendig. Wir tun was Sie sagen.“ hörte er die Frau sprechen. „Okay, Frau Kommissarin. Wir wollen den Fluchtwagen mit Funk. So sind wir sicher, dass Sie nichts gegen uns unternehmen. Ach und als Fahrer fordern wir Semir Gerkhan.“ Er legte auf.

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  • Anna sah Semir an. „Sie haben mitgehört.“ Semir nickte. „Wer sind die? Ich meine die müssen mich kennen, oder?“ Anna nickte. „Ja, aber leider verrät er uns sicher nicht seinen Namen. Wir müssen uns beraten. Es geht nicht, dass Sie sich in Gefahr begeben, aber ein Zugriff ist auch nicht möglich, wenn der die Geiseln hat. Er scherzt nicht, dass ist ganz sicher. Der Mann wurde eiskalt erschossen.“ Semir nickte. „Tom?“ fragte er. Tom sah ihn an. „Nun wir haben die Option, dass du dich als Fahrer zur Verfügung stellst. Du bekommst einen Sender. Oder wir stürmen ohne Rücksicht auf die Geiseln und hoffen, dass die Täter oder der Täter überwältigt werden kann.“ „Tom, die Typen haben den Alten eiskalt abgeknallt. Die warten nicht lange. Okay. Chefin ich werde mich als Fahrer zur Verfügung stellen. Ich nehme den CLK dann haben wir den Wagen schon hier. Funkfrequenz wird umgestellt, so dass die Typen nur unwichtige Sachen mitbekommen. Ich werde die Frequenz nicht erfahren, sonst…“ Anna nickte. „Ja ich denke es geht nicht anders. Okay. Dann werde ich alles veranlassen. Aber den Sender bekommen Sie.“ Semir nickte. Dann klingelte das Telefon. Anna meldete sich. „Und? Wie wurde entschieden?“ hörte sie den Mann fragen. „Wir werden Herr Gerkhan schicken. Sagen Sie uns wann?“ „Sofort. Und keine Tricks. Er wird nur auf Unterhose im Wagen sitzen. Er darf Ersatzwäsche dabei haben aber nicht tragen. Nur um sicher zu gehen, dass kein Sender versteckt ist.“ Anna sah Semir an. Dieser nickte. „Okay. Wann lassen Sie die anderen Geiseln gehen?“ „Sobald wir abgefahren sind, können Sie die Leute haben. Solange bleiben alle hier. Ab jetzt läuft die Zeit. Sie haben zwanzig Minuten Zeit. Keine Sekunde länger.“ Der Anrufer legte auf. Anna sah Tom und Semir an. „Okay. Es gilt keine Zeit zu verlieren. Semir?“ „Ich mach das schon.“ gab Semir zurück und fing an sich auszuziehen. Dann ging er zum Wagen und führ zur Bank rüber.


    „Der Wagen steht da.“ sagte Alex als er aus dem Fenster sah. Drani kam zu ihm. Er sah wie Semir ausstieg und mit erhobenen Händen am Wagen stand. Er nickte zufrieden. „Sieht doch gut aus, oder?“ lachte er. „Ja das ist er. Ich erkenne ihn.“ meinte Alex nur. Drani sah ihn an. „Das eins klar ist. Erst werde ich meine Rache ausleben. Danach kommst du. Wenn du ihn vorher auch nur anfasst, bist du tot.“ Alex nickte. Er hatte bereits gemerkt, das Drani eiskalt ist. Drani telefonierte erneut mit Anna Engelhardt. „So Schätzchen, nun pass mal auf. Dieser Gerkhan hat doch sicher ein Handy, oder?“ „Ja hat er. Aber es liegt hier. Ich kann jedoch das Gespräch so legen, dass er uns über das Funk mitbekommt.“ „Dann tun Sie das.“ „Einen Augenblick.“ Es dauerte fünf Minuten. „So nun kann er uns hören.“ „Okay. Gerkhan. Du wirst dich nun an den Wagen lehnen. Die Hände auf das Wagendach. Ich werde gleich jemanden zu dir schicken, der deine Sachen im Wagen checkt. Ich will doch sicher gehen. Also los. Und denk daran ich sehe dich!“ Er sah wie Semir nickte und seinen Befehl ausführte. Dann schickte er Alex raus. Er sollte sagen, dass er eine Geisel sei und seine Frau ebenfalls in der Bank festgehalten wurde. Außerdem dass sie erschossen wird, wenn er nicht wieder kommen sollte. Damit wollte Drani verhindern, dass Semir den Mann überwältigte.

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  • Semir stand mit den Händen auf dem Wagendach vor der Bank. Ein Mann kam heraus. Semir sah ihn an. „Ich soll…Sie…“ Semir nickte. „Nur zu. Die Sachen sind auf dem Beifahrersitz.“ sagte er. Der Mann ging zur Beifahrerseite und tastete die Sachen ab. „Sieh im Handschuhfach nach.“ kam aus dem Funk. Semir beobachtete Alex wie er alles tat, was der Mann in der Bank sagte. Semir verstand ihn. Er hatte wohl Angst um seine Frau.“ „Wie viele Täter sind in der Bank?“ fragte Semir. „Zwei Männer.“ „Wie viele Geiseln?“ „insgesamt vier. Der alte Mann war auch eine Geisel. Er hat ihn eiskalt abgeknallt.“ Semir nickte. Alex kam aus dem Wagen und stellte sich ans Fenster. Er nickte und ging dann wieder in die Bank. Semir blieb stehen. „Okay, Bulle. Nun darfst du dich anziehen. Und dann setzt du dich ans Steuer. Eine Hand wirst du mit Handschelle am Lenkrad festmachen. Danach kommen wir raus.“ Semir nickte. Er zog sich an und setzte sich dann ins Auto. Auch die Handschelle machte er fest. Nun musste er warten, was geschah. Nach drei Minuten erschienen zwei maskierte Männer, sie setzten sich zu Semir in den Wagen. Dann spürte er die Waffe in der Seite. „Und ab geht’s.“ Semir startete und fuhr an. „Wohin?“ fragte er. „Erst mal weg von hier. Alles weiter wird sich ergeben.“ Semir nickte. Die Fahrt ging zunächst auf die Autobahn. Der Beifahrer sah Semir an. Er hörte aus dem Funk nur ein rauschen. „Welche Frequenz?“ Semir sah ihn an. „Wie?“ „Auf welche Frequenz labert ihr euch voll?“ „Was weiß ich?“ „Willst du schon jetzt anfangen, quer zu schlagen?“ Semir schüttelte den Kopf. „Auf der Frequenz waren Sie gerade.“ sagte er nur. Der Mann nickte. „Geht doch.“ lachte er. „Scheint heute nicht viel los zu sein, was?“ Semir antwortete nicht. Nun nahmen die Männer die Masken ab. „So, nun können wir uns ganz gepflegt unterhalten.“ Semir sah in den Rückspiegel. Er sah den Mann, der ihn eben durchsucht hatte. „Sie sind also einer der Täter und keine Geisel.“ bemerkte Semir. Der Mann nickte. „Ja und nun klappe.“ Dann warf Semir einen Blick auf den Mann neben ihn. Er sah ihn an und erstarrte. „Drani??? Mario Drani?“ „Überrascht?“ „Ja, kann man so sehen. Wieso sind Sie wieder draußen?“ „Nun mein Anwalt hat einiges für mich raus geholt. Ich habe über die Hälfte der Strafe abgesessen und wurde wegen guter Führung vorzeitig entlassen. Und da ich eigentlich nur ein Ziel habe, bin ich nun hier.“ Er lachte laut. Dann drückte er Semir die Waffe an den Kopf. „und nun werden wir unseren Spaß bekommen.“ Semir lief ein eiskalter Schauer über den Rücken.

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  • Anna starrte Tom an. „Drani? Er ist wieder draußen. Deshalb wollte er Semir als Fahrer. Er will seine Rache. Gott verdammt. Wieso ist der wegen guter Führung frei? Das kann doch nicht wahr sein. Er hat Semir Rache geschworen. Tom Sie fahren sofort nach Andrea und bringen sie und Aida in Sicherheit.“ Tom sah sie an. „Das wird schwierig. Andrea und Aida sind für zwei Wochen weggefahren. Heute Morgen noch.“ Anna nickte. „Okay, dann ist sie aus der Schusslinie. Nun müssen wir uns was einfallen lassen, wie wir Semir da wieder rausbekommen. Fragen Sie die Geiseln, ob sie was mitbekommen haben, wohin die wollen.“ „Wir können doch mithören. Semir wird uns sicher Hinweise geben, wohin die Fahrt geht. Ich würde mich gern anhängen.“ Anna nickte. „Gut, dann werde ich die Befragung übernehmen und sie fahren den dreien nach. Aber passen Sie auf.“ Tom nickte und schon war er verschwunden. Er sah noch wie Anna in die Bank ging und dann gab er Gas. Er stellte sein Funk auf Semirs Sender ein und hörte das Gespräch welches im Wagen bei Semir stattfand. „Okay. Wollen wir nun nach Wuppertal oder was?“ „Fahr einfach rechts ab“ „Also nach Wuppertal. Okay.“ „Wem gibst du den Weg durch? Sind deine Kollegen hinter uns her?“ „Wieso? Ich frage doch nur wohin?“ „Halt ab sofort die Klappe klar!“ „Sicher, dann gib mir genaue Anweisungen.“ Dann war Stille. „So und nun?“ kam von Semir die Frage. „Rechts in den Feldweg.“ „Alles klar. Schöne Gegend hier. So viel Wald und das.“ „Halt endlich dein Maul.“


    Semir sah Drani an. „Glauben Sie wirklich dass Sie damit durchkommen?“ Drani lachte. „Ja glaube ich tatsächlich. Du wirst richtig zu leiden haben. Meine Rache werde ich auskosten und dann darf Alex sich mit dir unterhalten. Er hat auch eine Rechnung mit dir offen.“ Semir sah in den Rückspiegel. „Ach wissen Sie, Drani. Ich habe schon so viele in den Knast gebracht, da kann ich mich nicht an jedes Gesicht erinnern.“ Alex antwortete nicht. Drani sah ihn an. „Warum sagst du nicht, dass er dich bei einem Deal hochgenommen hat. Hilf dem alten Bullen doch, seine Gedanken zu sortieren.“ Alex lachte. „Okay. Hast ja Recht, Mario. Also gut Gerkhan. Du hast mir vor einigen Jahren am Rastplatz an der A4 einen ziemlichen Deal versaut. Du warst der angebliche Käufer und dann hast du mich eingebuchtet. Erinnerst du dich an mich?“ Semir lachte leise. „Ja, an das dumme Gesicht erinnere ich mich. Ich meine das was du gemacht hattest, als ich die Handschellen anlegte. Dein Name ist Alexander Schmidt.“ „So und nun hältst du an.“ „Was hier mitten auf der Straße? Warum denn?“ „Na nun werden wir unseren Wagen wechseln. Also Abmarsch.“ Semir nickte. „Tja leider habe ich keinen Schlüssel für die Handschelle.“ grinste er. Drani sah ihn an. „Das ist kein Problem. Mit einer Kugel lässt sich so was schnell erledigen.“ Semir sah ihn Drani grinste. „Nun wo ist der Schlüssel?“ „in der Tasche.“ sagte Semir leise. Er hatte absolut keine Lust mit einer Kugel in der Hand zu enden.“ „Dann nimm ihn raus und öffne die Schelle.“ Semir nickte und tat was verlangt wurde

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  • Tom war mittlerweile ziemlich nah an diem Wagen dran, als er mitbekam, dass der Wagen gewechselt werden sollte. „Verdammt. Chefin?“ sagte er ins Mikro und als Anna sich meldete. „Die wechseln den Wagen. Ich bin noch zu weit weg. Ich weiß nicht genau wo.“ „Okay, Das wirft ein Problem auf. Wo war der letzte Standort?“ „Im Waldgebiet zwischen Wuppertal und Köln. Ich bin auf der A3.“ „Tom versuchen sie ihn zu finden. Wir müssen ihn da raus holen Den Namen Alexander Schmidt lasse ich gerade prüfen. Vielleicht finden wir dadurch eine weitere Spur, wohin sie wollen.“ „Klar aber wie? Ich meine ich kann nicht hexen. Ich weiß… Warten Sie. Ich stehe hier am Waldgebiet und eben kommt ein gelber Ford Mustang raus gefahren. Ich melde mich gleich.“ Er fuhr an den Wagen vorbei und erkannte tatsächlich Semir im Wagen. Er fuhr auf den Rastplatz, damit der Wagen wieder vor ihm war. „Chefin ich hab ihn. Ein gelber Mustang Kennzeichen: BM – CE 453“ „Ich werde das Kennzeichen umgehend checken. Sie bleiben dran.“ „Alles Klar Chefin. Wir fahren weiterhin in Richtung Köln.“ „Sobald ich Ergebnisse habe, werde ich Sie anfunken. Und verlieren sie ihn nicht.“ Tom hängte ein und blieb am gelben Mustang in sicherer Entfernung dran. Nach geraumer zeit sah er wie der Mustang sich zur Abfahrt einreihte. Er fuhr ebenfalls ab. Es ging nach Leverkusen. Er gab seine Position durch und blieb dran. Die Fahrt endete auf einem Fabrikgelände. Doch nun hatte Tom Pech. Er fuhr auf den Parkplatz und hatte plötzlich den gelben Mustang links von sich stehen. Doch er war leer. Tom stieg aus und ging über den Platz.


    Drani zwängte Semir in eines der Häuser. Semir hatte Tom gesehen und wollte ihn rufen, als er von Drani die Waffe spürte. „Ja sieh mal an. Dein Partner ist auch schon hier. Also doch ein Sender. Wo ist er?“ Semir sah ihn an. „Ich habe keinen Sender. Ihr Freund hat mich doch durchsucht.“ „Richtig das hat er. Aber er hat die Schuhe vergessen.“ Semir sah ihn an. „Ich habe keinen Sender.“ „So und wie hat dein Kollege dann hier her finden können?“ Drani drückte Semir die Waffe tief in den Hals. „Wie?“ fragte er drohend. „Hey, lass uns erst mal wech hier.“ sagte Alex. Drani nickte und zog Semir an der Jacke mit.“ Sie liefen durch das Haus wieder auf die Straße. Dort stand ein neuer Wagen. Semir wurde auf die Rückbank gezwungen und mit den Handschellen an dem Haltegriff festgemacht. „So und nun ab in unser neues Heim, wo wir uns mal eingehend über Fairplay unterhalten können.“ lachte Drani Alex an, der nun das Steuer übernahm. Dieser nickte und fuhr los. Semir sah aus dem Fenster, doch Tom schien noch nicht mitbekommen zu haben, dass er sich nicht mehr auf dem Parkplatz befand. Drani drehte sich zu Semir um. „So und nun werde ich mir einfallen lassen, wie die Rache dafür aussieht, dass du mich in den Knast gebracht hast.“ Semir antwortete nicht. Er war in Gedanken und hoffte, dass Tom ihn schnell finden wird. „Ich werde mir glaube ich zuerst mal deine Frau zur Brust nehmen. Die kann mal einen richtigen Mann gebrauchen.“ Semir sah ihn an. „Lass meine Frau aus dem Spiel. Sie …“ „Halt dein Maul“ Semir schwieg. Er starrte auf die Straße und versuchte heraus zu finden, wohin die Fahrt ging. Alex fuhr zurück auf die Autobahn.

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  • Tom sah sich weiterhin auf dem Parkplatz um. „Verdammt.“ fluchte er laut. Dann ging er zu seinem Wagen und griff zum Mikro. „Chefin, ich hab sie verloren.“ „Okay, Tom. Kommen Sie zurück.“ Tom fuhr zur PAST wo Anna ihn bereits erwartete. „Ich habe bereits die Akte von diesem Schmidt bekommen. Er ist damals von Semir bei einem Drogendeal verhaftet worden. Das war vor drei Jahren. Drani ist wegen guter Führung vorzeitig entlassen worden, obwohl er wegen Mordversuch angeklagt wurde. Der Anwalt hat ihm zu acht Jahren verholfen. Fünf davon hat er abgesessen. Er hat damals schon Rache geschworen. Und so wie wir ihn kennen gelernt haben wird er die Rache auskosten. Wir müssen die beiden finden.“ Tom nickte. „Ja, ich hoffe nur, dass Semir es einigermaßen heil überstehen wird. Was ist mit diesem Alexander?“ „Wie gesagt, er wurde wegen Drogenhandel festgenommen und hat seine Strafe abgesessen. Wir haben den letzten Wohnort von ihm und werden Beamte dorthin schicken. Aber ich glaube kaum, dass sie Semir dort hinbringen werden. Das gleiche mit Drani. Auch hier sind die letzten Wohnsitze zu überprüfen. Die Beamten sind bereits unterwegs.“ Tom nickte. Aber er war immer noch unzufrieden. Am meisten war er jedoch sauer auf sich selbst, dass er sich hat abhängen lassen.


    „Wo willst du eigentlich hin, Mario?“ fragte Alex Drani. „Wir fahren zu einem guten Freund. Na ja. Der Freund ist tot, aber seine Häuser sind immer noch leer und dort werden wir viel Freude und Spaß haben.“ Alex nickte. „Dann müssen wir noch einkaufen?“ „Ja sicher. Die Rache dauert viele Tage. Dafür werde ich sorgen.“ Er sah zu Semir auf die Rückbank, der bisher nichts mehr gesagt hatte. „Du freust dich ja richtig.“ Semir sah ihn nur an. Was sollte er auch sagen. Er war mit zwei Irren im Auto. Er war gefesselt und unbewaffnet. Dann sah er auf die Straße. „Ich glaube er hat Angst.“ lachte Alex. Drani nickte. „Ja, hätte ich an seiner Stelle auch.“ Dann ging die Fahrt schweigend weiter. Semir hatte mittlerweile die Orientierung gänzlich verloren. Er sah nur noch Wald und Wiesen. Diese ländliche Gegend konnte überall sein. Er verlor sich in den Gedanken, was Drani mit ihm machen würde. Eins war sicher, es war kein Zuckerschlecken. Er versuchte die Hände zu bewegen, denn Drani hatte die Handschellen so fest gezogen das die Blutzirkulation unterbrochen war. Drani sah ihn erneut an. „Na tut dir was weh?“ Wieder kam keine Antwort von Semir. Drani lachte. „So nächste Rechts und dann sind wir auch schon da.“ Alex nickte nur. Dann hielt er an. Sie standen vor einer ziemlich großen Villa, die eingemauert war und eher an einer Festung erinnerte. „Schön hier.“ gab Alex zu. Drani nickte. „Ich mach das Tor auf und dann geht es in den Hof. Dort werden wir unserem Freund eine schöne Behausung geben.“ Er stieg aus und öffnete die Tore. Alex fuhr durch und Drani verschloss die Tore wieder. Nun saß Semir endgültig in der Falle. Drani stieg wieder ein und die Fahrt ging noch ein kleines Stück weiter. Dann standen sie vor dem Haus. Drani und Alex stiegen aus. Drani öffnete die Tür auf Semirs Seite und öffnete eine der Handschellen. Dann zog er Semir raus. Er legte ihn die Handschellen vorn an. Dann tätschelte er Semir das Gesicht. „Freust du dich auch so wie ich?“ fragte er und lachte.

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  • „Verdammt! Es muss doch irgendwo eine Spur geben, wo er sein könnte. Er ist mit zwei Irren zusammen, die nichts anderes wollen als Rache an ihm zu üben. Was soll ich denn Andrea erzählen, wenn sie wieder hier ist? Das Ihr Mann leider verschwunden ist?“ Tom schrie das Büro zusammen. Petra sah ihn an. „Hey, wir tun doch alles was möglich ist. Beruhige dich erst einmal.“ Tom sah sie an. „Petra ich würde mich gern beruhigen, aber bisher haben wir nicht die geringste Ahnung wo Semir festgehalten wird. Du weißt doch was das letzte Mal gewesen ist, als Drani Semir in den Händen hatte. Er hätte Andrea fast umgebracht und Semir brutal misshandelt. Diesmal wird er ihn mit Sicherheit umbringen. Und dieser …. Dieser Schmitt oder wie der heißt ist sicher nicht besser. Der hat sich doch darin verbissen, Semir seinen versauten Deal heimzuzahlen. Was glaubst du hat er für eine Chance?“ Petra sah ihn an. „Ich versteh dich ja, aber Semir ist bisher immer wieder aus einer solchen Situation raus gekommen. Also wird er es diesmal schaffen.“ Tom hätte gern Petras Ansichten geteilt, aber er hatte ein sehr ungutes Gefühl.


    Semir wurde in den Keller gebracht. Dort gab es einen kleinen Raum, der ohne Fenster war. Hier lag eine alte Matratze auf dem Boden. Dreck lag überall herum und Semir sah eine Ratte aus dem Raum laufen. Er blieb stehen und drehte sich zu Drani um. „Das ist ja wohl nicht Ihr Ernst oder?“ Drani lachte und stieß Semir grob in den Raum. „Doch. Du wirst hier heute Nacht schlafen. Mach es dir bequem. Morgen werden wir uns unterhalten.“ Alex sah Drani an und musste dann ebenfalls lachen. Dann verschlossen sie die Tür. Semir versuchte sich im Dunkeln zu der Matratze zu tasten. Er hörte wie eine Ratte quiekend weglief, als er sich setzte. Dann überlegte er, wie er aus dieser Situation das Beste machen konnte. Er hatte Angst. Was hatte Drani mit ihm vor? Was wird er anstellen? Semir lehnte den Kopf an die Wand und schloss die Augen. Dann spürte er etwas an dem Fuß. Er trat zu und hörte nur ein kreischen. Das schien wieder eine Ratte zu sein. Semir zog die Beine so eng wie möglich an den Körper. Sicher war dass er kein Auge zutun wird. Ratten sollen richtig Angriffslustig sein und wenn Ratten Hunger hatten war es doppelt so schlimm. Semir hatte auch Hunger, doch er bezweifelte, das Drani oder Alex ihm etwas bringen würden. Sie wollten ihn mürbe machen. Er legte seinen Kopf auf die Knie und versuchte wenigstens etwas die Augen zu schließen, doch die Gedanken daran wie es nun weitergeht hielten ihn lange wach.


    Keine Feeds? ;( ist die STory so schlecht??? ?(

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    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Drani und Alex saßen im gemütlichen Zimmer und tranken Bier. „Was willst du denn nun mit ihm machen?“ wollte Alex wissen. „Ich weiß noch nicht genau. Aber er wird erst einmal eh im Keller bleiben. Ich habe mal gelesen, dass die Dunkelheit einen fertig machen kann. Besonders wenn man nicht allein im Raum ist. Er hat ja die Gesellschaft von den Ratten und er weiß es sicher zu schätzen, dass ich so nett zu ihm bin.“ Alex nickte. „Ich würde ihm gern mal zeigen, wie es ist Drogen zu nehmen. Ich meine ich brauche neue Kunden, oder?“ Drani sah ihn an. „Pass mal auf. Ich hatte dir schon in der Bank gesagt, dass du ihn erst bekommst, wenn ich mit ihm fertig bin. Er ist meine Rache, klar?“ Alex nickte. „Gut, und wenn du auch nur einen Gedanken an ihn verschwendest, dann werde ich dich umbringen. Glaube mir, ich erfahre es, wenn du etwas tust, was ich nicht will.“ Alex schluckte. Er musste zugeben, dass er Angst vor Drani hatte. „Ja, ist schon klar. Aber er sollte Schmerzen spüren, meinst du nicht?“ Drani nickte. „Das wird er noch. Ich muss mir nur was ausdenken.“ „Ich hätte da schon einige Ideen.“ Drani sah ihn an. „Was denn so?“ „Na wir könnten ihn draußen in die Sonne stellen. Ist doch warm. Er wird angebunden, und holt sich einen schönen Sonnenbrand. Anschließend wenn er richtig rot ist, bekommt er mit einem Gürtel oder so Schläge darauf und…“ Drani schüttelte den Kopf. „Das ist Kinderkram. So was mach ich nicht. Er soll leiden, und … Ich überlege mir was.“ Dann verließ er den Raum und ging in den Keller. Er schloss die Tür auf und sah Semir auf der Matratze sitzen. „Na, mein Freund wollen wir heute noch anfangen?“ Semir sah ihn an. „ich kann Sie nicht davon abhalten.“ sagte er nur. Drani lachte. „Ja richtig. Komm steh auf“ Semir sah ihn an. Dann stand er langsam auf. Drani zog ihn raus. Dann schlug er zu. Semir ging stöhnend in die Knie. Er versuchte Luft zu holen. Drani zog ihn hoch. „Das war doch schon gut, oder?“ lachte er. Dann stieß er Semir wieder in den Raum zurück. Dieser fiel auf die Matratze und Drani trat ihn in den Bauch. Nach drei Minuten lag Semir blutend auf der Matratze. Drani sah zufrieden aus und verschloss den Raum wieder.


    Semir lag stöhnend auf der Matratze. Er putze das Blut von der Lippe und Nase. Dann richtete er sich langsam auf. Er wusste das Drani ihn mit Sicherheit nicht in Ruhe lassen wird. Er versuchte langsam die Schmerzen zu unterdrücken. Er wollte erst nur ein wenig die Augen schließen, doch dann schlief er tatsächlich ein. Doch der Schlaf dauerte nicht lange dann ging die Tür erneut auf. Diesmal war es Alex, der rein kam. „So. Weißt du ich finde es nicht gut, das Drani allein seinen Spaß hat. Ich will auch. Du kannst doch wohl mehr vertragen als das, oder etwa nicht?“ Semir zog sich zusammen. Alex zog ihn am Kragen hoch und stieß ihn gegen die Wand. Dann trat auch er ihn und Semir versuchte so gut es ging seinen Körper zu schützen. Alex war brutaler als Drani und ließ Semir keine Chance. Nach kurzer Zeit lag Semir auf der Matratze und bekam kaum noch Luft. Ein Tritt traf ihn an der Schläfe. Semir wurde bewusstlos. Alex sah ihn an. „Schade. War wohl doch einer zuviel. Ich komme wieder. Und nun bekommst du von mir eine kleine Aufmerksamkeit. Dann jeden Abend, bis ich denke du bist so weit.“ lachte er leise und zog eine Spritze hervor. Er zog sie auf und setzte sie an Semirs Wade an, dann entleere er den ganzen Inhalt. Zufrieden richtete er sich auf und verließ den Raum. Er ging wieder nach oben und legte sich ins Bett. Zufrieden schlief er ein.

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    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
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  • So verlief der erste Tag. Tom war während der ganzen Zeit dabei das Umfeld von Alex zu durchforsten, um eine Spur zu finden. Doch der Mann schien sehr wenige Freunde zu haben. Tom fand heraus wo seine damalige Freundin wohnte und befragte sie. Jessica Maucher war eine junge extrovertierte Frau Mitte dreißig. Als Tom an der Tür klingelte öffnete ein kleines Mädchen etwa vier Jahre alt. Tom sah sie lächelnd an. „Lisa. Du darfst die Tür nicht einfach öffnen.“ Sagte Jessica zu dem Mädchen und streichelte ihr sanft über die dunklen Locken. Dann sah sie Tom an. „Kann ich Ihnen irgendwie helfen?“ Tom nickte. „Das hoffe ich sehr. Tom Kranich, Kripo Autobahn. Es geht um Alexander Schmidt“ Jessica sah ihn an. „Mit diesem Mann habe ich nichts mehr zu tun.“ Sie zog das Mädchen in die Wohnung. „Ich weiß, aber dürfte ich vielleicht kurz reinkommen und mit Ihnen sprechen. Bitte. Es ist wirklich wichtig.“ Jessica sah ihn an. Sie vertraute diesem Mann. Sie nickte und gab die Tür frei. Tom ging mit ihr ins Wohnzimmer. „Was hat er angestellt?“ „Nun er ist an einer Entführung beteiligt. Er und ein gewisser Mario Drani haben meinen Kollegen in ihrer Gewalt.“ „Diesen Herrn Gerkhan?“ fragte Jessica. Tom nickte. „Woher kennen Sie meinen Kollegen?“ Jessica lachte leise. „Wissen Sie, für Alex gab es als er verhaftet wurde nichts anderes als seine Rache an den Polizisten, der ihn reingelegt hatte. Er hat mir während seiner Haft geschworen, dass er versuchen wird den Bullen dort hin zu bekommen, wohin sie für ihn gehörten. Er konnte von nichts anderem reden, als ich bei ihm war. Ich hab ihn zwar besucht, aber ich hatte mich schon vor der Haft von ihm getrennt. Das einzige was mich an ihm erinnert ist Lisa.“ Tom sah das kleine Mädchen an, welches Jessica auf dem Schoss hatte. „Seine Tochter?“ fragte er. „Er ist der biologische Vater, ja. Aber mehr hat da nicht zu sein. Er darf den Kontakt zu seiner Tochter niemals haben.“ Tom verstand. „Wissen Sie welchen Freundeskreis er hat? Wo er sich vielleicht verstecken könnte?“ Jessica schüttelte den Kopf. „Aber ich weiß, dass er sicher anfangen wird wieder hier aufzutauchen. Er weiß wo ich wohne.“ Tom nickte. „Darf ich noch einmal herkommen, wenn ich Fragen habe?“ Jessica nickte. „Ja sicher. Ich helfe gern, wenn ich kann.“ Tom verließ die Wohnung und fuhr zurück zur PAST.


    Semir erwachte langsam als er etwas neben seinem Gesicht spürte. Er setzte sich auf. Seine Hände waren immer noch gefesselt und die Erinnerung kam zurück. Erschreckt stellte er fest, dass das was ihn berührt hatte nur eine Ratte sein konnte. Er stand auf. „HEY!!“ rief er laut und hoffte das seine Peiniger ihn hier raus holten. Doch eine ganze Zeit geschah gar nichts. Dann nach einer schier unendlichen Zeit hörte Semir wie sich der Schlüssel drehte. Drani stand vor ihm. „Na wollen wir weitermachen?“ Semir sah ihn an. Drani lachte leise. „Komm!“ befahl er und Semir setzte sich in Bewegung. Was sollte nun kommen? Eine neue Prügel? Eine Demütigung? Er war sicher das Drani sich was ausgesucht hatte. Drani stieß Semir die Treppe hoch. „Los, ab ins Bad.“ befahl er und stieß Semir als sie oben waren in die Richtung des Badezimmers. Semir ging vor ihm her. Im Bad angekommen, sah Semir das volle Waschbecken. Ihm wurde mulmig. Er drehte sich zu Drani um. „Was haben Sie vor? Wollen Sie mich ertränken?“ Drani lachte. „Nein. Aber ich werde dir ein Bad verschaffen. Ich mag es nicht, wenn man sich morgens nicht wäscht, weißt du. Aber da ich dich nicht losbinden werde, wasche ich dir das Gesicht. Da hast du doch bestimmt nichts dagegen, oder?“ Er griff in Semirs Nacken und drückte ihm das Gesicht in das volle Waschbecken. Semir versuchte zu treten, doch Drani wich geschickt aus ohne ihn loszulassen. Er drückte Semirs Kopf unter Wasser und hielt ihn fest. Nach einer Minute zog er Semir hoch, der japsend nach Luft schnappte. Doch bevor er sich richtig erholen konnte, wiederholte Drani das Spiel. Semir schluckte Wasser und hoffte das Drani bald Genug von dem Spiel bekam. Nach dem vierten Mal schien es endlich soweit zu sein. Semir hustete und versuchte Luft zu holen. Drani sah ihn zufrieden an. „So ich denke das reicht. Ab zum essen.“ Er stieß Semir aus dem Bad in die Küche wo der Tisch bereits gedeckt war.

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  • Anna sah Tom an. „Was haben Sie bei der Freundin raus gefunden?“ „Ehemalige Freundin. Die beiden haben eine kleine Tochter zusammen. Sie hat sich allerdings von ihm getrennt. Aber sie hat durchblicken lassen, dass Schmidt sich bestimmt an die Kleine ran machen wird. Das Beste wäre, die Beiden und die Wohnung zu überwachen. Und sobald er sich blicken lässt hinter fahren und hoffen, dass er uns zu Semir bringt.“ „Glauben Sie ihr? Ich meine sind Sie sich sicher, dass die beiden sich getrennt haben? Sie könnte ihn warnen.“ Tom schüttelte den Kopf. „Diese Frau hatte Angst, als ich ihr sagte dass Schmidt wieder auf freiem Fuß ist. Sie hat Angst und ich denke sie wird uns helfen.“ „Okay, das ist eine Möglichkeit. Wir werden die Frau beschatten. Herzberger und Bonrath werden das übernehmen.“ Tom nickte. „Was haben wir weiter?“ „Nun, das Umfeld von Drani ist sehr lückenhaft. Keiner seiner ehemaligen Freunde kennt ihn mehr. Sie wissen nicht wo er ist. Andere sind in Haft und erinnern sich nicht an ihn. Keine wahre Hilfe.“ Anna nickte. „Wir müssen Semir finden. Haben Sie Andrea informiert?“ Tom schüttelte den Kopf. „Ich will nicht, dass Andrea es erfährt. Sie ist derzeit aus der Schusslinie und sie macht Urlaub. Bis sie zurück ist, haben wir Semir befreit und das ist etwas was er auch will. Für ihn wäre es das Schlimmste, wenn Andrea und Aida in die Sache rein gezogen werden.“ „Okay. Dann halten wir uns an Frau Maucher.“


    Nach dem Essen wurde Semir wieder in den Keller gebracht. Drani stieß ihn in den dunklen Raum und verschloss die Tür. Semir setzte sich auf die Matratze und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. Kurz darauf hörte er ein Auto wegfahren. Nur wenige Minuten später öffnete sich die Tür. Alex kam herein. Semir stand auf. „So und nun werden wir unsere Unterhaltung fortsetzen. Gestern war irgendwie kurz nicht wahr?“ lachte er Semir an. „Wenn Sie mich nicht in Ruhe lassen, werde ich Drani erzählen, dass Sie mich schlagen.“ drohte Semir und hoffte so Alex zur Vernunft zu bringen. „Ach ich tu dir doch gar nichts. Weißt du eigentlich was ich gegen dich habe? Du hast es geschafft, dass ich mein Kind nicht sehen darf. Meine Tochter Lisa ist ungefähr vier Jahre und sie durfte mich bis heute nicht sehen. Weißt du warum?“ Semir schüttelte den Kopf. „Weil ihre Mutter nichts mit einem Verbrecher zu tun haben will. Ich wollte ihr den Himmel auf Erden bieten, aber den will sie nicht. Nicht mit Drogengeld, sagte sie.“ „Ein weiser Entschluss.“ meinte Semir nur und kassierte dafür einen Tritt.“ „Du wirst dafür büßen. Du hast mir meine Familie genommen. Du…“ Motorengeräusch war zu hören. Alex drehte sich um und rannte aus dem Raum. Er verschloss die Tür. Semir atmete langsam durch.

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  • Drani sah Alex an. „Und was wolltest du bei ihm?“ „Er hat Krach geschlagen und ich hab nachgesehen.“ „Gut.“ meinte Drani nur. Alex sah ihn an. „Ich fahre gleich mal in die Stadt.“ „Warum?“ „Ich will meine kleine Tochter sehen.“ Drani nickte. „Ja tu das. Wie lange ist es her?“ „Sie hat mich noch nie in ihrem Leben gesehen. Aber das wird sich ändern. Ich werde sie mir holen, wenn es sein muss. Und die Mutter gleich dazu. Keine Frau verlässt mich und kann sich über mich lustig machen.“ Drani sah ihn an. „Ich rate dir vorsichtig zu sein. Die Bullen wissen sicher wer du bist. Dann sind auch deine Mieze und die Kleine unter Beobachtung. Also ich warne dich. Schlepp mir keine Bullen hier an.“ Alex nickte. „Ich werde schon aufpassen.“ Drani grinste nur. „So dann sehe ich mal ob unser Freund etwas braucht.“ lachte er, „ach und bleib nicht so lange weg. Sonst müsste ich annehmen, das du etwas dämliches vorhast.“ Alex nickte und verschwand. Drani ging in den Keller. Und öffnete die Tür. Er sah Semir auf dem Boden sitzen. Den Kopf auf den Knie gelegt und die Augen geschlossen. „Na erholst du dich gut? Ich habe eben gehört, dass du Krach machst. Lass es lieber, sonst werde ich noch ungemütlicher.“ Semir antwortete nichts. Drani verließ den Raum wieder und schloss die Tür.


    Jessica und Lisa wollten gerade einkaufen gehen, als Jessica den roten Corsa sah. Sie erkannte den Fahrer. Schnell hob sie Lisa aus dem Wagen und ging mit ihr in die Wohnung zurück. „Hey, Jessi. Warte doch. Ich will sie doch nur einmal sehen.“ „Verschwinde! Du darfst sie nicht sehen. Ich will nicht, dass sie Kontakt mit dir hat.“ Rief sie durch die verschlossene Tür. „Aber ich bin doch ihr Vater. Sie hat ein Recht darauf.“ Er klopfte gegen die Tür. „Alex verschwinde, oder ich rufe die Polizei.“ „Du verdammte Schlampe mach die Tür auf.“ Er wurde wütend.

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  • Hotte und Dieter standen vor dem Haus, als sie sahen wie ein Mann, deren Beschreibung nach, Schmidt war zu dem Haus lief. Sie sahen sich an. „Na das scheint er doch zu sein.“ meinte Dieter und Hotte nickte nur. „Ja denk daran wir sollen die Frau und das Kind beschatten. Gib mal durch, das Schmidt auf getaucht ist.“ Dieter griff zum Funk und rief Tom. „Tom dieser Schmidt ist tatsächlich hier.“ „Wo genau? „Er steht vor der Tür und versucht sich Zutritt zu verschaffen.“ „Ich bin gleich da.“ „Sollen wir ihn festnehmen?“ „Nein, Dieter auf gar keinen Fall. Ich stehe fast vor der Tür.“ Dann sahen die beiden schon den CLK. Tom stieg aus und klingelte an der Wohnung. Alex sah ihn giftig an. „Was willst du denn hier?“ Tom musterte ihn von oben bis unten. „Die gleiche Frage wollte ich gerade auch stellen.“ gab er nur zurück. „Hau ab! Alex ich will dich nicht sehen!“ rief Jessica aus der Wohnung. „Jessica, ich bin es Tom.“ gab Tom sich zu erkennen, um Jessica zu zeigen, dass sie keine Angst haben musste.“ Dann öffnete sie die Tür. „Gott sei Dank. Komm doch rein.“ Jessica ging auf Toms Spiel ein. Sie warf Alex einen bösen Blick zu und dann schloss sie nach Tom die Tür.


    „Danke“, sagte Jessica als Tom vor ihr stand. „Schon gut. Keine Ursache. Wie lange ist er schon da?“ „Noch nicht sehr lange. Lisa und ich wollten gerade raus, als ich ihn erkannte. Er hat den roten Corsa, der vor der Tür steht.“ Tom ging zum Fenster und sah raus. ER zog sein Handy und rief Hotte an. „Lass mal den roten Corsa überprüfen. Der Schmidt fährt diesen Wagen.“ „alles klar. Wird erledigt. Sollen wir ihn folgen, wenn er abfährt?“ „Ja. Aber passt auf, dass er euch nicht sieht.“ „Ja klar doch. Wir rufen dich an sobald wir wissen wohin er fährt.“ „Alles klar. Ich werde Frau Maucher und ihre Tochter in eine der Schutzwohnungen bringen und sie durch Siggi bewachen lassen.“ Tom legte auf und drehte sich zu Jessica um. „Es wäre sicher ratsam, ein paar Sachen für Sie und ihre Tochter einzupacken.“ Jessica nickte. „Danke Tom.“ sagte sie leise.


    Der Tag verging langsam und quälend für Semir. Er hatte Durst, doch weder Drani noch dieser Alex kümmerte es. Niemand kam zu ihm. Das einzige was er als Gesellschaft hatte war die Ratte. Er hatte versucht die Hände nach vorn zu bekommen, doch nach mehreren Versuchen ließ er es bleiben. Wie lange wird das wohl noch gehen? Was hatte dieser Alex vor? Er hatte etwas von Geschenk erzählt. Bisher hatte Semir noch nicht in Erfahrung bringen können, was damit gemeint war. Er konnte nichts tun außer warten. Warten, das Drani ihn wieder schlug oder versuchte zu ertränken. Oder das Alex anfing seine Rache ebenfalls auszukosten. Semir schloss die Augen. Er spürte einen Druck im Kopf. Und er spürte Angst. Was wenn er Andrea und Aida nie wieder sah? Was sollte aus ihnen werden, wenn er sterben musste? Wer würde sich dann um die beiden kümmern?

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  • Nachdem Alex wieder abgefahren war, folgten Dieter und Hotte ihn unauffällig. Sie sahen, wie Alex sich an einer für Drogenhändler üblichen Stelle Drogen kaufte. „Na das wäre doch schon wieder ein Grund ihn zu verhaften.“ Meinte Dieter. Hotte nickte, „ aber dann hätten wir keine Möglichkeit Semir zu finden. Der ist bereits den zweiten Tag in Gewalt von diesem Irren und seinem Freund. Warten wir ab, was unser Freund hier noch macht. Vielleicht führt er uns dahin, wo Semir festgehalten wird. Dann wird das SEK informiert und die beiden verhaftet und Semir ist frei.“ „Dein Wort in Gottes Ohr. Ich glaube nicht, dass Schmidt uns das so einfach machen wird.“ „Na der weiß doch gar nicht, dass wir ihn folgen.“ Dieter nickte. „Gut dann sollten wir auch daran arbeiten, dass er es nicht so schnell erfährt.“ Hotte nickte Alex lief eine ganze Weile durch die Stadt bis er entschloss wieder zu der Wohnung zu fahren wo Jessica mit ihrer Tochter lebte. Doch die Wohnung war leer. Wütend setzte Alex sich in das Auto.


    Drani holte Semir aus dem Keller und brachte ihn nach oben zum Essen. Semir aß langsam und bat anschließend darum die Toilette zu benutzen. Drani erlaubte es ihm und schloss sogar die Handfesseln auf. Semir ging zur Toilette und hoffte dort etwas zu finden, um zu fliehen. Doch in der Toilette gab es kein Fenster. Diese Fluchtmöglichkeit war ausgeschlossen. Drani beobachtete ihn. Dann winkte er Semir wieder raus. Semir tat was Drani wollte und ging langsam an ihn vorbei. Drani war sich seiner Sache sicher. Er konnte sich nicht vorstellen, das Semir sich wehren würde. Semir war nun auf gleiche Höhe mit Drani. Dann explodierte er. Er schlug Drani die Waffe aus der Hand und rammte ihm die Faust in den Magen. Drani war überrascht und ging in die Knie. Semir trat zu, aber er traf nicht richtig und Drani packte seinen Fuß. Semir ging zu Boden. Er schlug hart auf und trat erneut nach Drani, doch der hatte sich schneller erholt, als Semir liebt war. Drani warf sich mit einem Schrei auf Semir und schlug auf ihn ein. Er gewann die Oberhand und hockte sich auf Semir. Seine Arme klemmte er mit den Beinen ein. Dann prallten Schläge auf Semir ein und nach nur fünf Minuten verlor er das Bewusstsein. „Du verdammtes kleines Bullenschwein. Das wirst du mir büßen.“ brüllte Drani außer sich vor Wut und drosch immer noch auf Semir ein.

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  • Hotte und Dieter überwachten Alex immer noch. Doch irgendwie wurde er aufmerksam auf die Schatten und schüttelte sie ab. Hotte sah zu Dieter. „Verdammt der hat uns bemerkt? Wie kann das passieren?“ Dieter zuckte mit den Schultern. „Also ich glaube nicht, das er mich gesehen hat. Ich habe mich ständig unauffällig verhalten. Das Problem ist nur, wie machen wir das Tom klar? Der wird uns den Kopf abreißen.“ Hotte sah ihn an. „Oh ja. Und das mit Recht, wenn du mich fragst. Semir ist in wer weiß was für eine Lage ist. Er ist auf unsere Hilfe angewiesen.“ Dann griff er zum Mikro und rief Tom an. „Tom, wir haben ihn verloren.“ „WAS??? Hotte das kann doch wohl nicht dein Ernst sein. Du weißt doch was davon abhängt. Wie sollen wir denn Semir finden?“ „Tom wir wissen nicht genau, wie er uns entwischen konnte oder er uns entdeckt hat. Wir müssen noch mal was versuchen. Er kommt sicher noch einmal wegen seiner Tochter.“ Tom hatte aufgelegt.


    Semir kam langsam zu sich. Wieder war es nur Dunkelheit die ihn umgab. War es Nacht oder Tag? Schmerzen tobten im ganzen Körper. Semir spürte Die Handschellen wieder und er spürte das verkrustete Blut im Gesicht. Die Tür ging auf und Semir sah wie Drani den Raum betrat. „Komm!“ sagte er nur. Semir erhob sich mühsam und dann ging er mit Drani nach oben. Drani griff ihn an den Nacken und drückte zu. „Tu es nie wieder, hörst du!“ Semir sah ihn nur an. „Aber ich bin nicht nachtragend. Und ich hab mir gedacht, dass du auch was essen darfst. Wie fühlst du dich?“ Semir antwortete nicht. Drani stieß ihn an. „Wie du dich fühlst?“ „Interessiert es Sie wirklich?“ „Natürlich, sonst würde ich doch nicht fragen, oder?“ Semir zuckte nur mit den Schultern. Drani lachte und brachte Semir in die Küche. Dort wurde er in Richtung Tisch gestoßen, der gedeckt war. Semir setzte sich. Auch Alex war in der Küche und sah Semir an. Semir sah ihn ebenfalls an. Er sagte aber nichts. „Iss!!“ Semir aß das belegte Brot was vor ihm lag. Er trank den Kaffee, den Alex ihn hinstellte. Drani sah ihn aufmerksam an. „Hast du Angst, Gerkhan? Angst vor mir? Oder Angst vor dem Tod?“ Semir antwortete nicht. „Du bist immer noch genau so schweigsam, wie damals, was?“ „Warum bringen Sie mich nicht gleich um?“ fragte Semir und sah Drani an. „Na wo wäre denn mein Spaß, wenn es so schnell geht?“ Semir schüttelte nur den Kopf. „Okay, genug. Komm!“ sagte Drani, stand auf und zog Semir vom Stuhl. „Wieder in den Keller?“ fragte Semir leise. Drani lachte. „Nein ich habe einen neuen Raum für dich. Da bist du noch besser aufgehoben, als im Keller. Und dort gibt es keine Ratten. Dort gibt es nur dich und mich.“ Alex sah ihn an. „Wo willst du ihn hinbringen?“ fragte er und Semir konnte schon ahnen, warum er fragte. Drani sah Alex an. „Warum willst du es denn wissen?“ „Nur so.“ „Nun gut. Er wird bei mir bleiben. In meinem Zimmer. Ich habe ihm dort eine Ecke eingerichtet und dort wird er es sehr gemütlich haben.“ Drani lachte und zog Semir die Treppe hoch.

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  • Tom lief in seinem Büro wie ein gefangener Tiger auf und ab. Anna kam zu ihm. „Wir haben etwas gefunden. Dieser Alexander Schmitt hat ein Haus am Rhein. Dort könnten sie Semir versteckt haben SEK ist bereits informiert. Fahren Sie auch hin.“ Tom rannte schon raus. Er fuhr zum Haus und wurde dort von dem Einsatzleiter des SEKs empfangen. „Sascha, was ist los? Ist Semir hier?“ „Negativ, Tom. Hier ist niemand und hier war auch niemand. Das Haus ist scheinbar schon lange leer. Der Staub ist dick und es gibt keine Spuren. Es tut mir leid…“ Tom nickte. „Danke.“ „Hey, Tom. Wir helfen wo wir können. Ich hoffe wir finden ihn bald.“ Tom nickte nur. „Ja, das hoffe ich auch.“ Er fuhr zurück und erstattete der Chefin Bericht. Anna schlug die Hände vors Gesicht. „Gott, wo kann er nur stecken. Es muss doch eine Spur geben.“ Tom stand auf. „Ich werde mir die Akte von Drani noch mal vornehmen. Vielleicht finde ich da etwas.“ Anna nickte nur. „Ich werde die Akten ebenfalls durchgehen, die von diesem Mafiosi in dessen Diensten Drani stand und ich werde Frinke fragen, ob er noch etwas wüsste. Er war ebenfalls lange in den Reihen von Drani.“ Tom nickte. Tom nickte. „Ich werde mit Frau Maucher sprechen. Vielleicht kann sie uns helfen.“ Anna nickte. „Aber sie darf nicht in Gefahr geraten. Weder sie noch das Kind.“ Tom sah sie an. „Ich werde auf die beiden aufpassen. Keiner von ihnen wird in Gefahr geraten.“


    Anna führ zu Frinke, der seit seiner Aussage unter einer neuen Identität lebte und bereits verheiratet war. Auch waren bereits Kinder da. Anna klingelte und ein Mädchen im Alter von drei öffnete die Tür. Anna lächelte sie an. „Ist der Papa da?“ fragte sie freundlich. Das Mädchen nickte und schon hörte Anna Frinke rufen. „Jessy, du sollst doch nicht die Tür einfach öffnen. Das ist…“ er stockte als er Anna sah. „Frau Engelhardt? Was führt Sie denn zu mir?“ „Drani ist wieder da. Er hat sich Gerkhan geschnappt und wir haben nicht die geringste Ahnung wo er mit ihm sein kann. Ich brauche Ihre Hilfe.“ Oskar Frinke nickte und bat Anna herein. Die Kleine schickte er zum Spielen. „Wie kann ich helfen?“ „Drani hat mit einem Komplizen eine Bank überfallen. Er forderte einen Fluchtwagen mit Gerkhan als Fahrer. Wir sind darauf eingegangen, nachdem er eine der Geiseln eiskalt erschossen hatte. Herr Gerkhan hatte zwar einen Sender, aber bei einem Fahrzeugwechsel wurde dieser nutzlos. Wir wissen nicht wo er ist.“ Frinke nickte. „Dann wird Drani ihn sicher sehr langsam umbringen. Das ist seine Spezialität. Aber ich verstehe nicht ganz, was ich damit zu tun habe.“ „Sie kennen Drani besser als jeder Andere. Wo hat er Schlupfwinkel? Wo könnte er sich verstecken, ohne dass er auffällt?“

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  • Semir saß im Zimmer von Drani an der Heizung gefesselt auf dem Boden. Vor der Heizung lag eine Decke. Drani stand vor Semir. „Wenn du müde wirst, dann kannst du dich ja drauflegen.“ lachte er nur. Semir sagte gar nichts. „So ich werde mal in die Stadt fahren und sehen was deine Kollegen so machen. Und ich muss einem Alten Freund noch guten Tag sagen. Wo ist Frinke?“ Semir zuckte mit den Schultern. Drani trat zu. Semir schrie auf. „Wo?“ Keine Antwort von Semir. Wieder kam ein Tritt. „Ich weiß es nicht.“ „Nun gut. Du wirst es mir verraten. Ich habe meine Methoden dich zum Reden zu bringen. Warum willst du für einen Verräter leiden? Wo ist Frinke?“ „Ich weiß es nicht.“ sagte Semir und es war die Wahrheit. „Ach und was weißt du?“ „Nur das er eine neue Identität hat und weggezogen ist. Wohin weiß ich nicht.“ „Da ich weiß wie der Apparat der Polizei funktioniert, glaube ich dir sogar. Aber wir haben ja noch eine Option. Doch die muss erst mal warten. Ich werde für eine Stunde weg sein. Lass dir die Zeit nicht zu lang werden.“ Drani lachte dann zog er Klebeband aus seiner Tasche und knebelte Semir. Danach verließ er das Zimmer. Kurz darauf hörte Semir wie ein Auto abfuhr. Kaum war es weg betrat Alex das Zimmer. „So und nun bin ich wieder dran.“ Semir sah ihn an. Er sah dass Alex eine Spritze in der Hand hielt. „Mhhhmmmm“ machte Semir und schüttelte verzweifelt den Kopf doch Alex lachte nur, kam zu Semir und setzte sich auf seine Beine. Semir versuchte sich zu wehren doch es war nutzlos. Er spürte den Einstich und er fühlte wie der Inhalt der Spritze in seine Blutbahn kam. „Viel Spaß. Beim nächsten Mal wirst du betteln, um etwas zu bekommen“ lachte er. Semir spürte die Wirkung dann sackte er weg.

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  • Tom saß Jessica gegenüber. „Ich brauche Ihre Hilfe. Sie müssen für mich Alex anrufen. Es ist wirklich wichtig für mich.“ Jessica sah ihn an. „Tom, wissen Sie was Sie von mir verlangen? Ich kann ihn nicht anrufen. Wirklich. Es ist für mich ein ungeschriebenes Gesetz. Ich habe mir geschworen, dass ich ihn nie wieder anrufe.“ „Sie haben seine Handynummer?“ Jessica nickte. „Ja habe ich.“ „Wenn Sie ihn nicht anrufen dann geben Sie mir die Nummer. Ich kann dann die Nummer überwachen und erfahre so, wo er sich befindet.“ Jessica überlegte. „Ich weiß zwar nicht genau, wie das geht, aber ich helfe Ihnen. Ich könnte nicht schlafen, wenn ich weiß, das ich einen Mann hätte das Leben retten können, weil ich wegen einer Kleinigkeit nicht geholfen habe.“ Tom nickte. „Mein Kollege ist sicher dankbar für jede und vor allem schnelle Hilfe.“ Jessica nickte und gab ihm die Nummer. Tom griff zum Handy und rief in der PAST an. Er gab die Nummer durch und befahl die Überwachung. Dann sah er Jessica an. „Ich werde ihn anrufen.“ sagte sie nach einer kleinen Bedenkzeit. Tom lächelte. „Das würden Sie tun?“ Jessica nickte. „Ja, es wäre doch sicher möglich, dass Sie mich beschützen. Mich und meinen kleinen Engel.“ Tom nickte. „Wenn Sie das machen, dann werde ich dafür sorgen, dass Alex wieder hinter Gitter kommt. Diesmal wird er sicher für die nächsten zehn Jahre eingesperrt sein.“ „Das ist ein guter Grund es zu tun. Aber ich weiß dass Sie seine Nummer orten, oder wie es auch immer heißt, dann haben Sie ihn und können Ihren Kollegen befreiten.“ „Danke.“ sagte Tom nur.


    „Es tut mir wirklich Leid für Herrn Gerkhan, aber ich weiß nur von diesen Häusern, wo Drani sich verstecken könnte. Ich hoffe wirklich dass Sie ihn dort finden, Frau Engelhardt. Aber eins ist ganz sicher. Er sollte schnell gefunden werden, denn sonst…“ Anna nickte und ließ sich von Oskar zur Tür bringen. „Danke für Ihre Hilfe, Herr Frinke.“ „Karstens. Ich heiße Karstens.“ Anna lächelte „Ja natürlich Herr Karstens.“ Anna stieg in ihren Wagen und rief Tom an. „Tom, drei Adressen glaubt Frinke zu kennen. Ich gebe sie Ihnen durch. Fahren Sie alle an und dringen mit dem SEK ein.“ „Alles Klar, Chefin. Schiessen Sie los.“ „Okay, die erste lautet: Trankgasse 32 in Köln. Das ist ein altes Kloster. Eingerahmt von Mauern und nicht einsehbar.“ „Okay, hab ich.“ „Die zweite lautet: Michaelisstrasse in Dormagen. Ebenfalls eine alte Klosteranlage.“ „Ja, notiert.“ „Die letzte ist wieder in Köln und zwar Marienburger Straße 81. Dort soll eine alte Festung sein, die aus Römertagen stammt und von einem sentimentalen Zeitgenossen wieder aufgebaut worden ist.“ „Ich mache mich sofort auf den Weg.“ „Tom, bitte nur mit dem SEK und nacheinander. Ich hoffe, dass wir Semir in einem der Häuser finden. Und das er noch lebt.“ Von Tom kam keine Antwort mehr, doch Anna wusste, dass Tom alles verstanden hatte. Er war in Sorge um seinen Freund und Partner.

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    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Semir hatte wirre Träume, alles war in bunten tanzenden Farben gehüllt. Dann kamen Monster auf ihn zu und er versuchte ihnen zu entkommen. Es dauerte eine ganze Weile bis die Wirkung genauso schnell verschwand wie sie anfing. Allmählich gewann sein Verstand wieder die Oberhand. Er wusste genau was Alex ihn gespritzt hatte. Heroin. Er wollte ihn süchtig machen, für den damaligen Deal, den er ihm versaut hatte. Still saß er an der Heizung. Er hatte Schmerzen an den Handgelenken und sah sie sich an. Sie waren blutig. Er musste sie während seines Trips verletzt haben. Er vermutete, dass er sich versucht hatte loszureißen, aber die Heizungsrohre waren stabil und die Handschellen sehr eng. Die Tür ging auf und Semir sah Drani wieder eintreten. Er sah auf Semir herab, er sah die Handgelenke. „Was ist das denn? Wolltest du dich losmachen?“ Er lachte. „Glaubst du wirklich du könntest abhauen?“ Semir sagte nichts. Drani trat zu. Semir zuckte zusammen und presste die Lippen aufeinander. Drani ging wieder. Semir schloss die Augen und hoffte, dass es bald vorbei war und Drani ihn endlich in Ruhe ließ. Doch er ahnte auch, dass es noch sehr lange dauern konnte, bis Drani genug hatte. Und bisher war er sehr zurückhaltend. Nur zwei Stunden später kam Drani wieder. Er hatte einen Teller in der Hand und stellte ihn vor Semir ab. Es war Essen darauf. Drani zog Semir das Klebeband vom Mund. „Iss!“ sagte er nur. Er schob Semir nah ran und sah zu wie Semir hockend auf die Knie begann zu essen. „Du scheinst schon öfter in einer solchen Situation gewesen zu sein. Du weißt wie man es macht. Schön. Sehr schön.“ Nach dem Essen sah Semir ihn an. „Ich muss mal. Und Durst hab ich auch.“ Drani nickte. „Okay. Das Trinken und das Klo sind in Ordnung. Aber solltest du auch nur einen Trick versuchen, dann…“ Semir nickte nur. Drani öffnete die Handschellen und Semir stand auf. Er ging vor Drani aus dem Zimmer. „Links!“ kam von Drani und Semir wandte sich nach links. Anschließend wurde Semir in ein Badezimmer gebracht. „Du darfst dich waschen.“ lachte Drani. Semir tat es. Das Wasser lief nicht richtig ab und sammelte sich schnell im Becken. Plötzlich drückte Drani Semir den Kopf ins Becken und hielt ihn fest. Semir versuchte nach hinten auszutreten, aber Drani stand so, das Semir ihn nicht treffen konnte. Er versuchte sich zu drehen, doch Drani war stärker. Semir hörte das Lachen von Drani. Dann zog Drani ihn wieder hoch. „So und nun verrätst du mir den neuen Namen von Frinke.“ Semir holte japsend Luft. Er schüttelte den Kopf und wollte Drani eigentlich damit sagen, dass er es nicht weiß. Doch dieser interpretierte es anders und drückte erneut den Kopf unter Wasser. So ging das noch viele Male, bis Semir in die Knie ging. Er hörte Dranis Lachen. „Ist dir schlecht? Wie heißt Frinke jetzt?“ „Ich…ich … weiß…es doch …. Nicht…“ stieß Semir nach Luft ringend aus. Er hustete einen Wasserschwall aus.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D