Blechschaden

  • "So allen fleissigen Lesern und Leserinnen. Hier kommt die n?chste Story von Steffi (Windy) und meine Wenigkeit. =) 'Viel Spaß


    Blechschaden


    Markus Schreiner war mit seinem Toyota auf der A3 unterwegs. Der Wagen musste eingefahren werden, dachte er sich, denn er hatte ihn eben erst gekauft. Er fuhr sich gut. Markus schaltete das Radio ein und suchte den Sender. Dabei übersah er, das vor ihm ein ziemlich teurer Wagen bremste. In letzter Sekunde versuchte er den Aufprall zu verhindern, aber da knallte es auch schon. Markus riss schützend die Arme vors Gesicht.


    Semir war gerade mit seinem BMW auf der A3 unterwegs. Er war gerade bei Zahnarzt gewesen und froh dies überstanden zu haben als der Funkspruch rein kam. „Cobra an Alle, Auf der A3 bei KM 67 hat es einen Unfall gegeben. Vermutlich war der Fahrer abgelenkt. Es hat erheblichen Blech- und auch Personenschaden gegeben.“ „Semir hier, ich bin in der Nähe und übernehme.“ „Verstanden Cobra 11“ Semir setzte das Blaulicht auf und fuhr zur Unfallstelle. Als Semir ankam wurde der Fahrer des Toyota gerade in den RTW verladen.
    Hotte kam auf ihn zu. „Der Fahrer ist ein Herr Markus Schreiner, nicht ansprechbar und laut Aussage des Fahrers, dem er aufgefahren ist, abgelenkt gewesen. Das Auto hat Totalschaden. Der andere Fahrer steht da drüben. wie er allerdings gesehen haben will, dass der hinter ihm nicht aufgepasst haben soll, ist mir ein Rätsel.“ „ Okay, danke Hotte, Semir nahm die Papiere und ging zu dem anderen Fahrer.

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    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • So Marina hier kommt die Belohnung für die Einser


    „Guten Tag. Gerkhan, Kripo Autobahn.“ stellte er sich dem Fahrer vor. „Berger. Norbert Berger.“ sagte dieser. „Herr Berger, würden Sie mir den Unfallhergang bitte schildern?“ Berger nickte. „Ich hab Ihren Kollegen zwar schon alles erzählt, aber gut. Also: Ich bin auf dem Weg nach Haus gewesen, als vor mir was auf der Straße viel. Erst hab ich nicht gesehen, was es war, ich bin also in die Eisen und bremste ab. Im Rückspiegel sah ich dann wie der Toyota immer näher kam. Ich springe aus dem Wagen und dann knallte es auch schon.“ Endete er. Semir sah ihn an. „Mein Kollege sagte mir, dass Sie glauben, der Fahrer des anderen Wagens sei abgelenkt gewesen?“ „Ja, mir ist aufgefallen, also ich konnte ihn ja im Rückspiegel beobachten, dass er sich runter gebeugt hat, und deshalb ist er aufgefahren. Vermute ich mal.“ Semir blickte nachdenklich. „Danke. Das war es erst einmal. Hier ist meine Karte, wenn Ihnen noch etwas einfallen sollte, dann rufen Sie mich an. Und Sie müssten noch zur Wache kommen und die Aussage unterschreiben.“ Berger nickte.


    Da der Rest vor Ort erledigt war, fuhr Semir zur PAST und fing dort mit dem Bericht an.
    Tom lachte ihn schadenfroh an. „Das kommt davon, wenn man zu spät zum Dienst fährt. Partner. „Lach nicht, ich war beim Zahnarzt und nicht zu spät. Außerdem, wo hast du bitteschön gesteckt?“ „Ich?“ Tom lehnte sich im Stuhl zurück, „habe gearbeitet. auf der A4 hat es gekracht. Falls dir das entgangen ist. Da ist irgendein Depp einem in die Karre gefahren in der Auffahrt.“ „Tja, scheinen heute mehrere Deppen unterwegs zu sein.“ Semir vertiefte sich in seinen Bericht.


    Als er fertig war überlegte er kurz. Tom sah ihn an, dass er über etwas grübelte. „Was hast du?“ fragte er deshalb. „Ich weiß nicht. Diese Unfallschilderung, von diesem Berger. Irgendetwas stört mich daran. Aber ich weiß nicht genau was.“ Tom lachte. „Ja, da kann ich dir auch nicht helfen. Wie lange brauchst du denn noch für die paar Sätze?“ Semir sah ihn an. „Wieso?“ „Wir müssen doch noch auf Streife.“ Semir überlegte kurz. „Ach, Mensch hätte ich jetzt fast vergessen. Wir wollten doch zu Moni.“ Tom nickte. „Ich bin schon fertig. Nur noch das Datum und die Unterschrift.“ Tom griff seine Jacke und nahm den Schlüssel und ging vor. 5 Minuten später kam Semir. „Das hat aber jetzt lang gedauert mit dem Datum“, witzelte Tom. „Ne, du ich überlege immer noch mit dem Kerl da. mal sehen, was der verunfallte Fahrer sagt, wenn er ansprechbar ist. Fahren wir erst ins KH? ich möchte das kurz noch klären, dann haben wir Ruhe um bei Moni was zu essen.


    Tom nickte und fuhr zum Krankenhaus. Doch leider war der Fahrer noch immer nicht ansprechbar und der Arzt konnte auch nicht sagen wann dies der Fall sein wird. Semir gab dem Arzt seine Karte und bat um Rückruf, sobald der Mann wach wurde. Dann fuhren sie zu Moni und aßen zu Mittag. „Soll ich dir ein Süppchen bestellen mit deinem Zahn?“ Tom grinste wieder. „Nein danke, ich kann schon wieder gut kauen, wie nett du heute zu mir bist. Das merk ich mir.“ „Tja, was steht noch an für heute? Warten auf den anderen Unfallteilnehmer und seine Unterschrift, warten auf den Anruf des KH,....“Tom überlegte.
    „Ach ja und ne Runde Streife fahren, sonst gibt’s ärger mit der Chefin.“ Die beiden zahlten und machten sich wieder auf den Weg. „Weißt du, irgendwie geht mir das nicht aus dem Kopf. Der Kerl der dem anderen drauf gefahren sein soll. Der hatte ein nagelneues Auto unterm Hintern. Da passt man doch auf?“


    „Semir der hat doch gesagt, dass er gebremst hat. Wieso eigentlich?“ „Weil etwas vor ihm auf der Straße lag“ „Und hatte Hotte was gefunden?“ Semir sah ihn an. „Da hab ich ihn noch gar nicht gefragt. Das ist es, das war das was mich gestört hat. Er sagte er habe gebremst, weil etwas vor ihm lag, und dann ist der Toyotafahrer drauf gebrettert.“ Er griff zum Mikro und rief Hotte an. „Hotte, bei dem Unfall auf der A3, war da was vor dem Wagen auf der Straße? Ich meine vor dem Mercedes?“ „Semir, das weiß ich doch jetzt nicht mehr so genau. Kann schon sein.“ „Danke Hotte.“

    „Na dann lass uns doch mal hinfahren und nachschauen, was da alles rum liegt. Müsste ja eindeutig zuzuordnen sein.“ Tom gab Gas. Die Unfallstelle war geräumt und wieder freigegeben. Die Bremsspuren waren eingezeichnet, ebenso wie der Bremsweg und der spätere Standort der Fahrzeuge. „Hier liegt nix mehr rum, was groß genug wäre um ein Abbremsen zu rechtfertigen. „Dann fahren wir mal zu Hartmut und schauen nach, ob da was bei ist, was nicht zu einem der beteiligten Pkw gehört.“


    Semir war einverstanden. Sie fuhren zur KTU. Hartmut war bereits an den Fahrzeugen dran. „Hallo Jungs.“ „Hi Hartmut. Was hast du für uns?“ „Hey Moment mal. Ich habe gerade erst angefangen. Ich bin vielleicht gerade mal zwei Minuten dran. Erwartet bitte keine Wunder von mir.“ „Nee, so meinten wir das nicht. Aber kannst du mir sagen, ob etwas auf der Straße gefunden wurde, was nun bei dir liegt, dass nicht zu den Fahrzeugen gehört die in dem Unfall verwickelt waren?“ Hartmut sah Semir an. „Wie lange hast du an diesem Satz gebastelt?“ Tom grinste als Semir Hartmut etwas sonderbar ansah. „Er meint es nicht so.“ „Also, lass mal sehen, was hier alles liegt.“ Sie hatten recht schnell alle Teile zu den 2 Fahrzeugen zugeordnet und kamen fast zeitgleich zu dem Schluss: „Da ist nix, was da hätte liegen können, was den hätte zum bremsen anregen können.“ Semir war sauer. „Sag mal, hast du noch Narkose im Blut vom Zahnarzt?“ Tom lachte schallend los. „Also werden wir den Herrn doch noch einmal genauer unter die Lupe nehmen.“ Was lacht ihr denn so?“ fragte Semir angesäuert. „Du drückst dich heute so überschwänglich auch. Das kennen wir gar nicht von dir.“ meinte Hartmut nur und grinste. „Wieso überschwänglich? Ich hab doch ganz normal gefragt.“ Tom schüttelte den Kopf. „Okay, fahren wir zu diesem Herrn Berger doch einfach mal hin und fragen ihn.“ Semir nickte. „Ja und dann werde ich dem Herren meine Meinung sagen, was ich davon halte, wie er sich verhalten hat.“ Tom grinste nur und machte Hartmut ein Zeichen. Er tippte sich an die Stirn und zeigte dann auf Semir.

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  • „Guten Tag meine Herren“, Berger machte ihnen die Türe auf. Er wohnte in einem sichtbar teuren Haus mit großem Anwesen. „Meine Aussage habe ich doch schon vorhin unterschrieben, sie waren leider nicht da.“ „Ja, darum sind wir jetzt hier, Herr Berger. Wir würden uns gerne mit ihnen darüber noch einmal unterhalten. Semir nahm die Unfallbilder aus der Akte. „Kommen sie in meine Arbeitzimmer“, Berger ging voraus. „Ich helfe gerne weiter, wenn ich kann.“ „Oh da bin ich mir sicher, dass sie das können, Semir legte die Fotos auf den Tisch. „Sie haben angegeben, dass sie wegen einem Gegenstand auf der Fahrbahn bremsen mussten. Richtig? So, nun haben wir alle Teile sorgfältig zugeordnet und außer den Fahrzeugteilen der beiden PKW nichts Weiteres sicherstellen können.“ Jäger wurde sichtlich nervös. „Dann war es ein Tier, aber ich bin mir sicher, da war etwas, sonst hätte ich nicht gebremst.“


    „Sind Sie sich da sicher, Herr Berger?“ fragte Semir erneut. Berger nickte. „Natürlich. Ich bremse doch nicht, wenn nichts da war. Es war etwas auf der Straße. Was ist denn mit dem Fahrer von dem andren Wagen, oder die anderen Teilnehmer. Die müssen doch was gesehen haben.“ Semir schüttelte den Kopf. „Der gegnerische Unfallfahrer ist nicht vernehmungsfähig. Die anderen sagen sie hätten nichts gesehen.“ Tom zog Semir zur Seite. „Lass mal. Wir kommen sicher noch einmal auf Sie zurück, wenn der andere Fahrer vernommen werden konnte. Und die Versicherung wird sicher auch noch Fragen stellen, da bin ich mir sicher.“ Tom war schon auf dem Weg zur Tür, „danke wir finden alleine raus.“
    Im Wagen auf dem Weg zur PAST kauten sie das Thema weiter durch.


    Semir sah Tom an. „Ich bin mir ganz sicher, dass der ne faule Sache vorhat. Wir sollten ihn mal überprüfen lassen.“ Tom nickte. „Petra ist schon dran. Sie hat bestimmt schon Ergebnisse wenn wir zurück sind.“ Semir nickte. Sein Handy klingelte. Er meldete sich und hörte schweigend zu. „Wir kommen direkt hin, wenn er vernehmungsfähig ist.“ Tom sah ihn an. „Der zweite Fahrer?“ Semir nickte. „Ja er ist gerade aufgewacht.“ „Okay, fahren wir ins Krankenhaus.“ Tom und Semir betraten das Krankenzimmer. „Guten Tag Herr Schreiner.“ Semir zog sich einen Stuhl neben das Bett. „Ich hoffe es geht ihnen etwas besser. wir machen es auch kurz.“ „Ja, danke, es tut zwar alles weh, aber das wird schon wieder, sage die Ärzte. Ich habe Glück gehabt. Mein neuer Wagen leider nicht. Wie kann ich ihnen helfen?
    „Tja, also es geht um den Fahrer vor ihnen. Erzählen sie bitte mal ganz genau, was passiert ist und wie es zu dem Unfall kam.“ „ Also, ich fuhr ganz normal und auch nicht sonderlich schnell. Der Wagen ist neu und muss erst eingefahren werden, wissen sie.
    Dann sah ich auf einmal die Bremslichter von vorne und dann ging alles ganz schnell. Mehr weiß ich nicht.“ „Hm, sonst können sie sich an nichts erinnern? Semir wollte den Zeugen nicht durch Hinweise in eine Richtung lenken.

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  • Markus sah ihn an. „Nun ja. Ich muss zugeben, dass ich etwas unaufmerksam war. Ich wollte den Sender einstellen. Ja, ich weiß es ist falsch das während der Fahrt zu tun, aber…“ „Schon gut. Das meinte ich aber nicht. War etwas auf der Fahrbahn, was ein Bremsmanöver rechtfertigte?“ Markus schüttelte den Kopf. „Ich weiß es leider nicht. Das letzte was ich weiß ist der kräftige Aufprall.“ Die Tür ging auf und ein Arzt kam rein. „So meine Herren, mehr kann ich nicht erlauben. Herr Schreiner braucht Ruhe.“ Semir sah den Arzt an und nickte. „Danke, wir sind fertig.“ Er legte Markus eine Karte auf den Nachttisch. „Wenn Ihnen doch noch etwas einfallen sollte, rufen Sie mich an. Egal zu welcher Zeit.“ Markus nickte und schloss die Augen.


    Draußen auf dem Flur blieb Semir stehen. „Dacht ich es mir doch, da stinkt etwas. Nur was? Lass uns mal auf der Dienststelle etwas über diesen Berger in Erfahrung bringen. was der so macht, das große Anwesen usw.“ „Du meinst das war ein absichtlicher Unfall? Was sollte er davon haben?“ Tom war noch nicht ganz überzeugt. Auf der PAST wartete bereits Petra mit Infos für sie. „Also, dieser Berger hat 2 Autohäuser und Werkstätten. Am Rest bin ich dran.“
    „Danke Petra“, Semir nahm das Blatt und ging mit Tom ins Büro.


    Berger lief in seinem Büro auf und ab. „Verdammt, dieser Bulle glaubt mir nicht.“ sagte er leise zu sich selbst. War er auffällig geworden? Was wenn die raus finden, das er in der letzten Zeit sehr viele Unfälle mit sehr teuren Wagen hatte? Das Geld von den Versicherungen hatte er in seine Werkstätten und Autohäuser gesteckt um diese vor dem Untergang zu bewahren.

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  • „Dieser Berger hat zwei Werkstätten. Da wäre es doch eigentlich sinnvoll, wenn er seinen Wagen selbst repariert, oder?“ Tom nickte. „Na und ein Gutachten kann er auch selbst machen. Wie praktisch.“ Wieder ein nicken von Tom. „Und vergiss nicht, er kann sich jeden teuren Wagen aus seinem eigenen Geschäft nehmen.“ „Stimmt. Daran hatte ich auch schon gedacht. Was wenn der Versicherungsbetrug im großen Stil betreibt?“ „Semir bitte. Nur weil die Nase von dem Mann dir nicht passt ist er gleich kriminell?“ „Na aber doch auffällig, musst du zustimmen, oder? „Hast ja recht, aber lass uns mal schauen, wie viele Unfälle er so in der letzten Zeit hatte. Und seine Versicherung wird sicher auch kooperativ sein, wenn wir da mal anfragen.„Ok, ich die Versicherung, du den Rest.“ Tom suchte die Nummer raus und griff zum Hörer. Berger lief immer noch gehetzt durch sein Büro.
    „Schatz? Was ist denn?“ Seine Frau betrat das Zimmer. „Ach nein, da waren nur die 2 Beamte von der Autobahnpolizei. Die glauben mir nicht und stellen dumme Fragen.“


    Martina sah ihren Mann an. „Dann solltest du dir vielleicht Klaus zur Hilfe holen. Ein Anwalt ist immer gut.“ Norbert sah sie an. „Ja ich denke du hast Recht. Aber erst später. Ich muss erst mal selbst was klären. Klaus kann mir sicher in Sachen des Unfalls helfen.“ Martina ging wieder. Sie hatte besseres zu tun, als mit ihrem Mann über einen Unfall zu reden.

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  • „Vielen Dank. Sie haben mir sehr geholfen.“ Sagte Tom gerade ins Telefon, als Semir wieder ins Büro kam. „Dieser Berger hat in den letzten zwei Jahren acht Unfälle gehabt. Immer unschuldig.“ „Ja, das hab ich auch von der Versicherung erfahren. Immer sehr teure, sehr neue Autos, was ja bei einem Autohändler nicht wundert und immer ist ihm jemand aufgefahren.“ Semir nickte. Petra kam rein. „So, hier hab ich die Informationen von Bergers Autohäuser. Also bis vor einigen Monaten sah es noch sehr schlecht aus. Kurz vor der Pleite. Die Autohäuser und die Werkstätten gingen nicht so gut. Aber seit… „ „… ungefähr sechs Monaten geht es wieder aufwärts.“ beendete Semir den Satz. Petra sah ihn an und nickte. „Genau. Seit genau achteinhalb Monaten floriert Autohaus und Werkstatt wunderbar. Die roten Zahlen sind weg und …“ „Versicherungsbetrug im großen Stil. Sag ich doch.“ meinte Semir zufrieden.


    Berger griff zum Telefon. „Du Jörg, pass mal auf. Es kann sein, dass da 2 lästige Bullen kommen und Fragen stellen. Weist von nix, hörst du? Die glauben mir den Unfall nicht und schnüffeln etwas zu viel. Also pass auf, was du sagst.“ „Komm lass uns doch mal einen Blick auf die Werkstatt und die Autohäuser schauen.“ Semir griff zu seiner Jacke. „Schadet sicher nicht und wirbelt evtl. etwas Staub auf...“ Tom musste lachen.


    Sie fuhren nach Merheim in die erste Werkstatt. Kaum waren sie angekommen, kam einer der Mitarbeiter zu ihnen. „Na macht der Wagen Probleme?“ Semir grinste Tom an. „Nee, der ist top in Form.“ „Was führt Sie dann hier her? Haben Sie einen anderen Wagen bei uns?“ Semir zog seinen Ausweis. „Gerkhan, Kripo Autobahn. Mein Kollege Kranich. Wir hätten da ein paar Fragen bezügliche eines Unfallgutachtens. Wer ist dafür zuständig?“ „Ach das macht Jörg Mahler. Der müsste im Büro sein. Gehen Sie links an der Werkstatt vorbei und dann sehen Sie es schon.“ „Danke.“ Semir und Tom gingen in die angezeigte Richtung.

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  • Jörg Mahler saß an seinem Schreibtisch und war in einen Bericht vertieft. Semir klopfte an die geöffnete Tür. „Herr Mahler? Gerkhan Kripo Autobahn, das ist mein Kollege Kranich.“ „Kommen sie rein, was kann ich für sie tun?“ „ Es geht um Gutachten, die sie verfasst haben“ „Ja, um welche genau?“ Sie setzten sich. „Um die ihres Chefs und seine letzten Auffahrunfälle.“ „Mein Chef? Ich bin selbständig als freier Prüfer und Gutachter. Das Büro hier ist nur gemietet. Bot sich an, dass Der Besitzer ein alter Bekannter ist und neben einer Werkstatt immer Arbeit für mich anfällt.“ „Aha...“ Semir fand das sehr interessant.


    Mahler sah ihn an. „Wieso überrascht es Sie denn, Herr…?“ „Gerkhan. Nun ja, es ist doch schon verwunderlich, dass Sie das Gutachten für Herrn Berger machen, oder?“ „Nein, wieso?“ „Sie sind doch wirtschaftlich von ihm abhängig. Das Büro gehört Herrn Berger. Wie viel Miete zahlen Sie denn für den Raum?“ „Ich wüsste zwar nicht, was es Sie angeht, aber es ist sehr günstig. Wissen Sie, die Zeiten sind auch für Sachverständige nicht einfach.“ Semir nickte. „Und damit die Miete so günstig bleibt, machen Sie mal kurz ein paar Gutachten, wo die Schadenhöhe auch mal das Normale übersteigt, ja?“ Mahler sah ihn an. „Was soll das? Wollen Sie mir unterstellen, das ich betrüge?“ „Ich unterstelle gar nichts. Sehen Sie ich ermittle in einem Unfall. Und da sind so einige sonderbare Sachen aufgefallen. Der Herr Berger hatte in den letzten Monaten ziemlich viel Pech und nun kommt auch noch Personenschaden dazu…“ „Aber er hörte sich doch eben noch sehr munter am Telefon an.“ Semir grinste. „Ach hat er Sie schon angerufen?“

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  • Mahler zuckte mit den Gesichtsmuskeln. „Äh, ja... er hat nach einem Gutachten für einen Kunden gefragt, wo ich grad dran bin.“ „Welch einen komischen Zufall, meinen sie nicht auch?“ Semir sah Mahler an. „Was erlauben sie sich? Also, falls sie keine weiteren Fragen haben, würde ich gern weitermachen. Mein Geld liegt nicht auf der Straße.“ „Wohl war...“meinte Tom im rausgehen. Sie fuhren zurück zur PAST. „Tja und wie weiter?“ Tom kratzte sich am Kinn. „Ich würde es gut finden, wenn wir den Berger mal etwas unter Druck setzen.“ Hartmut kann doch sicher mal die Gutachten ansehen und ein Gegengutachten erstellen, was meinst du?“ „Gute Idee“. Semir wendete und fuhr zur KTU.


    „Mensch Ihr schon wieder.“ Stöhnte Hartmut und sah Semir grinsend an. „Und? Funktioniert der Kopf wieder wie immer, oder…“ „Hartmut bitte. Ich brauche deine Hilfe. Könntest du von einem Gutachten ein Gegengutachten machen?“ Hartmut nickte. „Sicher von welchen Wagen?“ „Der Mercedes. Ich hätte gern gewusst wie hoch der Schaden ist, der durch den Unfall entstand.“ Hartmut nickte. „Klar kein Problem. Wann brauchst du es?“ „Gestern Hartmut.“ „Okay, ich setzt mich sofort dran.“ „Danke. Gibt es sonst was Neues?“ „Ja allerdings. Der Mercedes ist wohl schon öfter in Unfälle verwickelt gewesen. Immer Auffahrunfälle.“ Semir sah Tom an. „Siehst du? Ich hatte Recht.“ „Du meinst also, dieser Wagen, ja?“ „Ja, welchen sonst?“ Hartmut nickte verwirrt. „Komisch das Ganze. dann haben die doch auch die Papiere der Versicherung falsch angegeben. Denn einen Schaden als Unfallwagen bei einer Versicherung so hoch ersetzt zu bekommen, geht doch nicht? das wird ja immer komischer.“


    „Mir reicht es jetzt. Ich werde den Berger auf die Füße treten.“ Fluchte Semir und lief zum Wagen. Tom hinterher. „Was willst du denn machen?“ „Ich konfrontiere ihn jetzt mit den Fakten.“ Tom grinste. Sie fuhren zu Berger. Dort angekommen, sahen sie gerade einen Wagen abfahren. „Das war der doch, oder?“ Tom nickte. „Wollen wir doch mal sehen wohin der will.“ Semir hängte sich ran. Berger fuhr auf die Autobahn. „Wetten, der will wieder einen Unfall bauen.“ sagte Semir.


    Berger fuhr auf die A4 und reihte sich in den Verkehr ein. Semir blieb in sicherer Entfernung hinter ihm und sie beobachteten den restlichen Verkehr. Berger gab Gas und überholte einen Van, der mit Dachbox und Fahrradträger unterwegs war. Er setzte sich vor ihn. „Was macht der denn da? der führt doch was im Schilde? Tom ? Denkst du was ich denke was er vorhat?“ „Der will doch nicht im Ernst den Wagen da ausbremsen? Da sitzen Kinder mit drin...“ Semir gab Gas. Tom ließ das Fenster runter und versuchte dem Fahrer des Vans Zeichen zu geben.

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  • Der Fahrer sah überrascht zu Tom. Dieser hatte seinen Ausweis und hielt ihn hoch. Er machte ihm Zeichen, das Tempo zu drosseln. Der Fahrer nickte und wurde langsamer. Semir jedoch sah, dass nun auch Berger langsamer wurde und plötzlich in die Bremse ging. „ACHTUNG!“ schrie er noch und setzte sich vor den Van. Dicht vor dem Mercedes kam er zum stehen. „So, diesen Kerl schnapp ich mir jetzt.“ Gesagt getan. Er sprang aus dem Wagen. Doch bevor er noch bei Berger war, gab dieser Gas und raste davon. „Tom! Los hinterher.“ Rief Semir nur und stieg wieder ein. Tom setzte das Blaulicht auf und die Verfolgung ging los. „Jetzt reicht es. Der ist wohl nicht mehr ganz dicht. hast du gesehen, dass da Kinder im Wagen waren? Stell dir mal vor, der hätte den erwischt? Mit dem Dachkoffer und den Rädern hinten dran.
    Bursche, dich krieg ich.“ Semir gab Vollgas und zog auf die linke Spur. Doch Berger gab so schnell nicht auf.


    Berger raste wie wild auf der Autobahn. Er überholte links, rechts. Drängte Fahrzeuge beiseite. Semir wurde immer wütender. „Okay. Nun packen wir ihn.“ Er überholte und kurz danach konnte er den Wagen von Berger ausbremsen. Tom sprang raus und zog seine Waffe. „Okay, Berger. Raus! „ Berger stieg aus und hob die Hände.“ „Was soll das denn? Sind Sie wahnsinnig?“ schimpfte er. Semir sah ihn an. „Was sollte das eben mit dem Van? Glauben Sie ich bin blind? Wie haben versucht den Wagen auszubremsen. Das waren Kinder im Auto. Wollten Sie die Familie umbringen oder was?“ schrie er ihn an. Berger sah ihm gelassen entgegen. „Da wäre gar nicht viel passiert.“ meinte er kalt. „Sie sind verhaftet, wegen gefährlichen Eingreifens in den Straßenverkehr.“ meinte Semir nur und las Berger seine Rechte vor.


    Tom und Berger nahmen hinten Platz. In der Zwischenzeit war der van neben ihnen angekommen und der Fahrer stieg aus. Semir ging zu ihm: „Gerkhan, Kripo Autobahn.
    Ist alles in Ordnung bei Ihnen?“ „Ja, ja, danke nochmals, wenn Sie nicht gewesen wären, hätte ich einen Unfall gebaut. der Irre hat einfach so gebremst. „Ja, das wussten wir, drum haben wir sie auch gewarnt. Hätten Sie kurz Zeit und würden hinter uns herfahren zur Dienststelle? ich brauche ihre Aussage, dauert auch nicht lang. und die Kinder haben sicher Spaß mal einen Polizei - Porsche genau anzusehen, oder?“

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  • Die Kinder im Alter von 11 und sieben Jahren schrieen begeistert auf. Der Fahrer nickte. „Ich denke ich bin eh überstimmt.“ Semir grinste den Kindern zu. Dann fuhren sie los. Auf der PAST stiegen die Kinder schnell aus dem Van aus. Semir zeigte ihnen den Porsche. Dieser wurde natürlich begeistert aufgenommen. Als eine junge Kollegin vom Streifendienst kam, wurde sie von Semir direkt zur Betreuung der Kinder abgestellt. Er ging mit den Männern rein. Berger wurde ins Verhörzimmer gebracht, während Semir sich mit dem Fahrer des Vans in sein Büro zurückzog. Er tippte schnell die Aussage und ließ sie unterschreiben. Dann fuhr der Mann mit den Kindern ab. Die Kinder winkten Semir noch einmal zu. Danach ging Semir in den Verhörraum. „So Herr Berger, und nun erklären Sie mir mal was das eben sollte?“ „Ich weiß nicht was Sie meinen. Da war etwas vor mir auf der Straße und deshalb musste ich bremsen.“ „Da war gar nichts auf der Straße. Und auch bei dem Unfall letztes Mal war nichts auf der Straße. Sie betreiben Versicherungsbetrug. Das Auto, was Sie letztes Mal fuhren war kein Neues. Das hatte schon mehrere Unfälle. Das war wahrscheinlich auch nur ein Versehen oder was?“ Berger sah ihn an. „Ich will meinen Anwalt anrufen.“ sagte er. Semir nickte nur.
    Semir ließ ihn in die Zelle bringen, damit er dort auf seinen Anwalt warten konnte.
    Tom war bereits bei der Engelhardt im Büro und hatte ihr den Fall geschildert. Semit setzte sich dazu. „So, er will seinen Anwalt sprechen. Ich möchte gerne für die Werkstatt und sein Haus einen Durchsuchungsbefehlt. Urkundenfälschung usw. dürfte auch mit im Spiel sein“
    Ich werde den Verdacht nicht los, dass da noch mehr hinter steckt. „Ok“, Anna schon die Akte zur Seite und griff zum Telefon. „ich werde sehen, was ich machen kann. Sie sollten dem Gutachter nochmal einen Besuch abstatten so lange und ihn mal etwas ausfragen. Vielleicht überlegt er es sich ja noch und packt aus.“

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  • Semir und Tom nicken und fuhren erneut zur Werkstatt. Doch der Gutachter war ausgeflogen. „Der hat sich dünn gemacht.“ meinte Semir nur, als die Tür aufging. Mahler kam herein. „Ach das sind Sie ja.“ Grinste Semir freundlich. „Ich hätte noch ein paar Fragen an Sie, das heißt wenn ich Sie nicht gerade bei etwas wichtigem störe.“ Mahler entspannte sich. „Nein, das können Sie durchaus tun. Wie kann ich Ihnen helfen?“ „Oh das ist einfach. Herr Berger ist bei uns und hat gerade ausgepackt. Er hat uns auch ihre Vorgehensweise bis ins kleinste Detail gesteckt.“ Mahler sah ihn an. „Was? Er lügt. Egal was er erzählt hat, das entspricht nicht der Wahrheit.“ Semir sah Tom an. „Ach und was ist die Wahrheit?“ „Das meine Herren sollten sie sich nicht von mir sagen lassen. ich werde mich da schön raushalten.“ „Wie Sie wollen, wir können auch anders. Den Durchsuchungsbefehl erwarten wir jeden Augenblick.“ Semir legte die Beine hoch. Mahler wurde nervös. „Haben Sie etwas, was Sie uns vorher noch sagen wollen?“ Mahler schüttelte den Kopf. „Gut dann warten wir. Es sei denn Sie lassen uns schon vorher einen Blick in die Akten zu werfen.“ „Sie werden sich hier gar nichts ansehen, ohne richterlichen Beschluss.“ Er stieß die Beine von Semir zu Boden. „Setzen Sie sich vernünftig hin.“ schimpfte Mahler. Semir grinste nur. „Herr Mahler, es wäre wirklich besser für Sie, wenn Sie mit uns kooperieren. Das würde einiges erleichtern.“ Mahler wurde weich. „Okay, sie werden es ja eh raus bekommen. Berger hat mich erpresst. ich habe für ihn Gutachten schreiben müssen, weil ich 2 krumme Dinger gedreht hab für einen Bekannten. Er hat mich in der Hand. ich sage gerne aus, wenn ich dabei raus gehalten werde aus der Sache.
    er plant och einen größeren Deal mit einem Lkw. nächste Woche. ein Autotransporter von ihm soll Schaden nehmen. Dabei wäre er auf einen Schlag alle sorgen los.“ Semir nickte zufrieden. „Okay, Herr Mahler. Was genau haben Sie getan, dass Berger Sie in der Hand hat?“ Mahler sah ihn an. „Das möchte ich nicht sagen. Akzeptieren Sie es bitte.“ „Das geht leider nicht. Ich muss schon wissen, warum man Sie erpresst hat. Nur dann kann auch das geahndet werden.“ „Ich habe für einen Bekannten ebenfalls ein Gutachten gefälscht. Aber es war damals eine andere Sache. Der Bekannte hatte wirtschaftlichen Totalschaden gehabt und ich habe nur dafür gesorgt, das die Versicherung mehr zahlen musste als eigentlich an Wert da war, das war alles.“ „Also Versicherungsbetrug. Und Berger hat es für sich genutzt.“ Mahler nickte. „Ja und er will immer mehr.“ Semir nickte. „Okay. Wenn Sie uns helfen, Berger zu stellen, dann kann ich Ihnen auch helfen.“ „Berger hatte Schulden bis zu Abwinken und nachdem er durch mitbekommen hatte wie man die Versicherung betrügen kann, fing er an. Ein Auto nach dem anderen. Nächste Woche soll ein LKW mit einer Lieferung Luxuskarossen dran glauben. wie er das genau vorhat, weiß ich nicht. das sollte ich heute Abend erfahren.“ „ Okay, dann lassen wir ihn nach dem Treffen mit seinem Anwalt laufen und Sie bekommen von uns einen kleinen Sender mit Mikro in die Tasche. das reicht denke ich.“ Tom nickte zustimmend. „Ach so der Anwalt ist Bergers Schwager. Und der hängt genauso mit drin. Er ist Kompagnon von Berger in den Autohäusern.“ „Danke Herr Mahler. Und über die andere Sache reden wir im Anschluss.“ Mahler nickte und setze sich auf den Stuhl. Tom sah ihn an. „Wird schon. Wenn Sie nun mit uns zusammen arbeiten, dann werden wir die andere Sache sicher auch aus der Welt schaffen. Wie lange ist das denn her?“ „Drei Jahre.“ „Gut, passen Sie auf. Ich komme gleich noch einmal wieder, wenn ich bei unserem Techniker den Sender und das Mikro geholt habe“. Tom stand auf. „und so lange ist Berger eh bei uns. Sie machen alles wie geplant und ich höre draußen um die Ecke mit.“

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  • Berger wartete auf Klaus Janssen, den er angerufen hatte. Nur eine Stunde später wurde er in einem der Räume gebracht wo Janssen bereits wartete. „Klaus Du musst mir helfen. Ich habe wirklich nichts getan.“ Klaus nickte. „Wie beim letzten Mal?“ Berger nickte. „Ja aber diesmal waren die Bullen schneller. Die wollen mich wegen Versicherungsbetrug auffliegen lassen.“ „Tja. Es sieht zwar diesmal nicht sehr gut aus, aber die können dich deshalb nicht festhalten. Das werde ich gleich regeln. Aber, Norbert. Das war das letzte Mal. Wir müssen die Probleme anders lösen.“ Norbert nickte. „Ja bestimmt.“


    Tom fuhr mit dem Sender und dem Mikro zu Mahler. „So Herr Mahler, passen sie auf. Das hier machen wir jetzt mit Klebeband fest unter ihrem Hemd. Und das kommt in ihre Tasche. Ich bin mit meinem Wagen um der Ecke und höre jedes Gespräch mit. keine Angst, sie sind sicher und es kann nichts passieren. Lassen sie sich nur nichts anmerken. dann wird das schon.“ Tom ging zu seinem Wagen und wartete. Mahler saß an seinem Schreibtisch und schrieb auf einen Zettel: Pass auf, man hört mit! Erfinde etwas!

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  • Semir sah Berger nach, als er die PAST verließ. Er setzte sich in seinen Wagen und fuhr hinter Berger her. Es wunderte ihm gar nicht, dass er zur Werkstatt fuhr. Berger stieg aus und ging ins Büro von Mahler. „Verdammt. Diese Scheißbullen.“ Schimpfte er und sah Mahler entgegen. Dieser deutete auf den Tisch. Berger kam und sah einen Zettel auf dem Tisch liegen. Er lass und nickte dann. „Ich brauche einen neuen Anwalt.“ „Was ist denn mit Klaus, deinem Schwager?“ „Der will mich nicht vertreten.“ Während er sprach schrieb er. „Bin verfolgt worden. Hierher. Wohl der andere Bulle. Wer hört mit?“ „Kranich“ schrieb Mahler, während er Berger diverse Fragen stellte. Okay, schrieb er. Lass sie uns in eine Falle locken.
    „Pass auf, der Deal mit dem Transporter geht nächste Woche über die Bühne, aber vorher machen wir noch einen dazwischen. hab nen nagelneuen LKW an der Hand, den können wir gut nehmen. Auf der A4 heut Nacht. Da ist wenig Verkehr.“ Während er das sagte schickte er an einen alten bekannten, der ihm noch einen Gefallen schuldete eine SMS.


    Semir war mittlerweile zu Tom in den Wagen gestiegen. „Und?“ fragte er neugierig. „Heute Nacht wollen die einen LKW opfern. Ich denke es soll wohl die Generalprobe sein.“ „Gut dann werden wir uns heute Nacht den Schlaf schenken können.“ Tom nickte. „Ja und wir werden ihn dann auch auf frischer Tat ertappen. Bin ja mal gespannt wie der sich da rausreden will.“ Semir nickte. „Okay, ich nehme die Verfolgung von diesem Berger auf. Du bleibst erst mal hier und kümmerst dich um Mahler. Sobald du hier fertig bist, treffen wir uns in der PAST“ Tom nickte und Semir verschwand wieder.


    Berger fuhr zu sich nach Hause und hatte mit Mahler verabredet sich per sms auszutauschen. Mahler kam 5 Minuten später aus dem Büro und ging zu Toms CLK. „So, haben sie alles mitbekommen?“ Tom stieg aus. „Ich denke schon. was machen sie jetzt?“ Mahler gähnte. ich fahr nach Hause, werde duschen und gehe ins Bett. ich habe mit der Sache heut Nacht nix zu tun.“ „Kann ich den Sender und das Mikro ablegen?“ Tom nahm ihm die Sachen ab. „Ich denke schon. Wissen sie wann und wo genau die Sache steigen soll?“ Mahler nickte: „Ja, A4 hinter dem Rastplatz, vor der Kurve und laut Plan sollte der Fahrer spätestens um 23 Uhr dort sein.“ Tom sah ihn an. „Ach tatsächlich? Hab ich gar nicht mitbekommen.“ Mahler stutzte. Verdammt, hatte er zuviel verraten? „Ach das hat Berger aufgeschrieben. Und nachdem ich gelesen habe, hat er den Zettel verbrannt.“ Tom nickte. „Okay. Dann ist alles klar. Herr Mahler, danke für Ihre Hilfe.“ Mahler drückte Tom die Hand und verabschiedete sich. Tom fuhr zur PAST zurück. Semir wartete bereits bei der Chefin auf ihn. Als er rein kam, sah Semir ihm entgegen. „Und?“ „Heute Nacht hinter dem Rastplatz A$ vor der Kurve.“ Sagte Tom knapp. Anna nickte. „Okay, Sie haben grünes Licht für die Aktion. Aber passen Sie auf, dass es keine Falle ist.“ Semir nickte. „Dieser Berger scheint sich seiner Sache sicher, nachdem wir ihn haben gehen lassen. Ich denke nicht, dass er weiß was wir wissen.“ „Trotzdem.“ kam von Anna. „Wir sollten 2 Autos nehmen, oder was meinst du Tom?“ Semir schaute seinem Partner nachdenklich ins Gesicht. „Denk ich auch, könnte von Vorteil sein. Komm, lass uns fahren, dann sind wir früh genug da und können uns auf die Lauer legen.“

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Berger hatte inzwischen seinen Kumpel per SMS erreich und sich mit ihm an der Berger hatte inzwischen seinen Kumpel per SMS erreich und sich mit ihm an der Auffahrt zur A4 verabredet. „Hey, Norbert. Lange nicht gesehen. Was hast du denn für Probleme, wobei ich dir helfen kann?“ „Ich hab da zwei Bullen am Hals die etwas aufdringlich sind. Wenn du verstehst was ich meine.“ Der Mann lachte. „Ach ist man dir auf die Schliche gekommen?“ fragte er grinsend. Norbert nickte. „Ja. Aber ich habe absolut keinen Bock im Knast zu versauern.“ „Kann ich verstehen. Na da lässt sich doch was machen. Woran hast du gedacht?“ „Bislang haben die beiden außer ihren Vermutungen nichts gegen mich in der Hand. aber morgen kreuzen sie sicher bei mir auf um alle Akten zu durchsuchen.
    Wenn sie dazu noch in der Lage sind. Schaff sie mir vom Hals. Der LKW steht da hinten.
    Und lass es wie einen Unfall aussehen. Du hast ja noch nen Kumpel, der kann dir helfen. Keilt sie ein und dann: BUMM. Der Mann nickte. „Alles klar. Was für ein Auto fahren die?“ „Einen CLK. Blau und einen BMW Silber.“ „Sieh die Sache als erledigt an.“ Die Männer drückten sich die Hände und verabschiedeten sich. Berger sah seinem Freund nach. „Dann wünsche ich viel Spaß“ rief er ihm noch nach. Norbert rief seinen Kumpel an, der sich gleich auf den Weg machte. wie gut, dass man auf solche Freunde immer zählen konnte, dachte er sich. „ Jetzt überlegen wir mal, was wir mit den beiden Bullen machen. Die Benzinkanister im LKW dürften einen schönen Knall abgeben.“ Der Plan machte richtig Spaß.
    Nur er musste rechtzeitig aus dem Führerhaus kommen, das sollte klappen.


    Tom und Semir kamen recht früh am Parkplatz an. Sie suchten sich einen sicheren Standort aus, von dem sie nicht zu sehen waren. „Okay, wie gehen wir vor?“ fragte Semir. Tom zuckte mit den Schultern. „Ich denke wir sollten uns sobald der LKW losfährt ranhängen. Dann mal sehen was er vorhat.“ Semir stimmte zu, denn auch er hatte keinen anderen Plan. Norbert und sein Kumpel besprachen sich und fuhren dann los. Norbert den LKW lud der Kumpel einen geklauten Porsche. Beide hatten ihr Handy mit Freisprechanlage an und konnten so wunderbar miteinander Kontakt halten. Tom und Semir sahen den LKW auf der Autobahn kommen und hängten sich dran. mal sehen, was der macht. Tom fuhr direkt hinter Norbert. Dann Semir. Der Porsche fuhr in einigem Abstand zu den dreien.

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  • „Tom, der scheint sein Opfer noch nicht gefunden zu haben.“ meinte Semir. „Ja hab ich auch schon gedacht. Aber so langsam sollte es eigentlich losgehen. Die Kurve kommt ja gleich schon.“ „Ja stimmt. Okay. Dann geht es sicher gleich los.“ Semir konzentrierte sich auf den LKW.


    Den Porsche bemerkten die beiden erst, als er Tom hinter dem LKW eingekeilt hatte.
    Er fuhr ihm in die Stoßstange zur gleichen Zeit, wie der LW scharf abbremste. Tom hing auf dem LKW. „Semir, ich glaub da will einer was von mir. Hinter mir, der schwarze Porsche.“
    Was macht der?“ Tom versuchte gegenzulenken, doch außer ein paar kleinen Schleuderbewegungen tat sich nichts. „Semir, mach was..!“ „Tom, Scheiße.“ Semir wollte gerade ausscheren, als sich Berger neben ihm setzte. „Hey, was soll das?“ schrie Semir, obwohl Berger ihn nicht hören konnte. Wo kam der den plötzlich her? fragte sich Semir. Er versuchte nach Rechts zu kommen. Doch Berger schien einige Komplizen zu haben. Der Wagen vor Semir bremste abrupt ab. Semir musste ebenfalls in die Eisen. Da er vor dem LKW fuhr geriet er vor in die gleiche Situation wie Tom hinter dem LKW. „Tom. Das ist eine Falle!“ schrie er ins Mikro. „Ach, auch schon erkannt. Semir mach keine Witze.“


    „ Cobra 11 an Zentrale“, hörte Hotte. „Ja, Tom, was gibts?“ „Wir sind hier auf der A4 Hotte, Kilometer 78, brauchen dringend Verstärkung.“ „Ist unterwegs Tom.“ Hotte, Bonrath, Sigi und die anderen sprangen zu ihren Streifenwagen. Die Lage für die 2 wurde langsam brenzlig. Tom konnte mit dem Wagen nicht mehr agieren, da er sich unter dem LKW verkeilt hatte.
    „Semir, ich steig aus und versuch an den Fahrer ranzukommen.“ „TOM? lass dass“Semir versuchte ihn aufzuhalten, doch Tom kletterte bereits aus dem Schiebedach.


    Semir sah in den Rückspiegel wie Tom auf den LKW kletterte. Er schickte ein Stoßgebet gen Himmel. Doch er musste sich nun darauf konzentrieren, den Wagen irgendwie frei zu kriegen. Er versuchte gegen zu lenken, doch der Wagen schien gar nichts mehr zu machen. Semir hörte wie der LKW den Kofferraum seines Wagens keiner machte. Blech auf Blech kreischte. Verdammt! Hört doch auf mit dem Mist!“ schrie er in Richtung Berger und sah ihn an. Dieser lachte nur. Tom war auch von den anderen entdeckt worden. „hey, was macht der Bulle da auf dem LKW? Der will uns doch nicht unser Spiel verderben. Norbert, lenk mal hin und her und schüttele ihn ab.“ Doch Tom hatte sich an einer der Sicherungsleinen festgekrallt und das Manöver nutzte nichts. Tom hangelte sich Stück für Stück vorwärts.
    „Hey, Norbert, ich glaube es ist Zeit, dem Spiel ein Ende zu bereiten. mach dich auf den Absprung gefasst. ich helfe jetzt mal etwas nach damit die Ladung hochgeht.
    Der Fahrer des Porsches fuhr neben den LKW und feuerte mit einer Waffe durch die Plane des LKW.


    Semir sah, was vorging. „NEIN!“ schrie er verzweifelt. Doch das hörte niemand. Dann endlich hörte er Sirenen. „Hotte! Macht schnell, die wollen Tom und mich in die Luft jagen“ schrie er ins Mikro. Er selbst konnte nichts tun.


    Tom lag auf dem Dach des LKW und wunderte sich, warum geschossen wurde und das nicht auf ihn. Aus den Augenwinkeln sah er wie Semir nun ebenfalls aus dem Dach des BMW kletterte. Norbert sprang indes ungesehen von Tom und Semir aus der Beifahrerseite des LKW. Die ersten Funken kamen aus dem Laderaum des LKW und plötzlich ließen sich die anderen Autos abfallen und blieben stehen. In dem Moment gab es einen ohrenbetäubenden Knall und der LKW ging lichterloh in Flammen auf.


    „TOM!!!“ schrie Semir, als der Wagen explodierte. Er selbst sprang obwohl der Wagen ziemlich schnell war vom Auto in die Bäume am Straßenrand. Hart kam er auf. „NEIN!“ schrie er. Der LKW stand in Flammen. Wo war Tom? Semir rappelte sich auf, Ihm tat alles weh. „TOM!“ rief er erneut und ging in Richtung des brennenden LKWs. Dann sah er Berger. Er rannte hinter ihm her, doch Berger war schneller.

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  • Er zog seine Waffe und feuerte auf Berger. Dieser wurde im Oberschenkel getroffen und taumelte. Semir kam näher. „Dich krieg ich du Dreckskerl“. Im Hintergrund hörte er weitere Explosionen und die Sirenen der Kollegen. Er nahm die Handschellen, fesselte Berger an einen Baum und lief zurück zur Unfallstelle.
    Suchend sah er sich um. „TOM!“ rief er noch einmal, doch irgendwie glaubte er nicht daran, eine Antwort zu bekommen. Resigniert setzte er sich ins Gras und legte den Kopf auf die Knie. Erst jetzt merkte er wie fertig er selbst war. „Mann was schreist du hier eigentlich so rum?“ hörte er auf einmal eine Stimme hinter ihm. „TOM?“ fragte Semir ganz erstaunt und drehte sich um. Da stand er. „Wie hast du es geschafft? Ich meine… Ich dachte…“ „Semir. Nicht denken. Wir haben es geschafft. Was ist mit Berger.“ „Der sitzt am Baum. Oh Mann. Bin ich froh das du noch lebst.“ „Ja und ich erst.“
    Tom ließ sich hustend ins Gras fallen. „Das war verdammt knapp. eine Sekunde später und ich hätte nicht geschafft.“ „Du doch nicht, Semir sah seinen Partner an. von oben bis unten schwarz, der Anzug zerrissen, aber ohne sichtbare Verletzungen. „Wieso hast du so lang gewartet?“ fragte er. Tom sah ihn an und grinste. „Ich wollte warten bis du springst.“ lachte er. Auch Semir musste grinsen. „Idiot!“ sagte er nur. Dann erhob er sich und holte Berger. Dieser schrie wegen seiner Schusswunde im Bein. Semir sah mitleidlos auf ihn runter. „Du Arsch kannst froh sein, das ich nicht höher gezielt habe.“ Sie brachten Berger zum Krankenwagen und Hotte fuhr mit in die Klinik. „Das wäre geschafft, Partner.
    Fehlt nur noch der bericht.......und die Beichte bei der Chefin, dass beide Autos Schrott sind.
    a propo Schrott, wie kommen wir jetzt zur PAST?“


    Semir sah Tom an. „Mist. Daran hab ich gar nicht gedacht.“ Er lief in Richtung Autobahn. Dort stand Dieters Porsche, mit dem Hotte unterwegs war. „Tom! Ich hab den perfekten Ersatz für uns“ Man hörte schon an der Stimme, dass er sich tierisch freute. Tom kam nun ebenfalls. Semir zeigte auf den Porsche und schon stiegen sie ein. Die Fahrt zur PAST dauerte allerdings länger als eigentlich notwendig war.


    Ende

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