In Gewalt der Mafia

  • I In der Gewalt der Mafia


    Gedankenverloren saß Semir neben Tom im Dienstwagen. Tom sah ihn von der Seite an. Semir hatte heute noch nicht viel gesprochen. Irgendetwas belastete ihn. „Hey, Partner was ist denn los?“ Keine Antwort. Semir sah nur aus dem Fenster. „Semir?“ „Hmmh“ machte er. „Was ist los?“ „Ach nichts. Alles bestens.“ Tom schüttelte den Kopf. „Nein es ist nicht alles bestens. Was hast du?“ „Tom wirklich da ist nichts.“ „Na komm. Was ist los? Seit wir diesen Zeugen hinter uns begleiten, bist du schweigsam. Normalerweise hältst du deinen Mund doch nicht so. Mir ist aufgefallen, dass du seit diesem Job, nein eigentlich schon vorher sehr schweigsam bist. Erst verschwindest du für vier Tage und meldest dich krank. Während dieser Zeit bist weder du, noch Andrea und Aida zuhause. Du sagst mir nicht wo du warst, obwohl wir doch auch Freunde sind. Und dann sagst du es ist alles in Ordnung?“ „Ha, ha. Ich hab heute einfach keine Lust was zu sagen.“ Wieder starrte Semir aus dem Fenster. *KM 47* dachte er bei sich. *Gleich ist es soweit. Hoffentlich wird Tom mich verstehen, wenn ich es ihm später erkläre* Dann sah er zu Tom. „Könntest du gleich mal auf den Rastplatz fahren?“ fragte er leise. Tom nickte. „Ja sicher.“ Dann gab er über Funkt durch, das die gesamte Kolonne auf den Rastplatz fahren sollte. Er hielt mit Semir vor dem Toilettenhäuschen an und sah ihn an. „Okay, und nun?“ „Tom, bitte ich erkläre es dir, aber könntest du mit mir... ich meine... Bitte.“ „Was ist los?“ „Ich sage es dir. Aber nicht hier.“ „Na gut. Wo?“ „Komm mit ins Häuschen.“ „Okay,“ Sie stiegen aus und gingen ins Häuschen. Doch kaum war Tom über der Schwelle, bekam er einen Schlag auf den Hinterkopf. Tom ging zu Boden. Semir sah den Mann an, der Tom niedergeschlagen hat. „Sehr gut gemacht, Bulle. Du kannst ja richtig brav sein.“ lachte dieser. Semir sagte nichts. Er sah zu wie der Mann Tom an ein Abflussrohr fesselte. Der Mann sah Tom zum Verwechseln ähnlich. Dann griff der Mann Semir am Arm, sah ihn drohend an und zog ihn mit raus. „So und nun sei weiterhin so friedlich. Sonst...“ Semir nickte. Beide gingen aus dem Häuschen und stiegen wieder in den Wagen.


    Markus Steiner sollte gegen Fabrizio Celescone aussagen. Die Gerichtsverhandlung sollte in knapp einer Woche stattfinden und Markus wurde stärker bewacht und beschützt als ein Golddepot. Sie waren auf dem Weg nach Köln, wo die Verhandlung stattfinden sollte. In Köln war eine Schutzwohnung für Steiner angemietet worden und er sollte dort von zwei Beamten der Autobahnpolizei bewacht und geschützt werden, denn Celescones Leute haben bereits mehrmals versucht Markus Steiner zu töten. Fabrizio war einer der obersten Köpfe der Mafia die in Köln stärker Fuß gefasst hatten, als es der Polizei lieb war. Leider waren auch Polizeikräfte in den Anschlägen verwickelt. Nicht alle konnten überführt werden, aber sobald Markus aussagte, würden einige Köpfe rollen. Auch die von hohen Politikern. Neben Markus saß im Augenblick Alexander Hofer vom BKA. Er hatte etliche Indizien gegen Celescone zusammen getragen und freute sich richtig auf den Prozess. Doch noch waren einige Tage zu überwältigen, bevor der Richter das Verfahren eröffnete. Markus Steiner hatte im inneren Kreis der Männer von Celescone einen festen Platz gehabt. Er trieb für Celescone Schutzgelder ein, vorzugsweise von asiatischen Restaurants und Geschäften. Die Asiaten waren leicht zu beeinflussen und sobald es hieß der Familie könne was passieren, waren die meisten klein und zahlten jeden Betrag. Doch einer weigerte sich und Markus musste mit ansehen wie eine ganze Familie dahingemetzelt wurde. Selbst ein schlafendes Baby wurde eiskalt erschossen. Ab diesem Moment schwor Markus sich gegen die Celescone-Familie zu stellen und bot sich der Polizei als Kronzeugen an. Hofer griff diese Chance beim Schopf und leitete eine große Untersuchung gegen Celescone an. Schon einige Wochen später waren etliche von Helfern der Celescone in Gefängnissen. Nur die Familie selbst konnte sich schützen. Doch Hofer hatte genug zusammen getragen um dieser selbstgefälligen Familie den Kampf anzusagen.


    Hofer sah die beiden Polizisten aus dem Häuschen kommen und wieder in den CLK einsteigen. Dann fuhr die Kolonne weiter nach Köln. Die Schutzwohnung lag im Westen der Stadt in einer sehr übersichtlichen Region. Es war ein Haus mit zwei Etagen und einem eingemauerten Grundstück. Das Haus war komplett eingerichtet. Außerdem war es mit Videokameras und Bewegungsmeldern ausgestattet. Hier an einen Zeugen ranzukommen, war gänzlich ausgeschossen. So dachte Hofer jedenfalls. Die Kolonne fuhr auf das Grundstück. Hofer brachte Steiner ins Haus und zeigte ihm alles, während die beiden Autobahnpolizisten vorerst im Wagen blieben. Sie sollten die Überwachung übernehmen sobald Hofer und seine Leute das Gelände verlassen hatten. Hofer wollte die Ermittlungen gegen Celescone fortführen und hatte deshalb um Unterstützung, Amtshilfe wie es so schön heißt, von seiner Bekannten Anna Engelhardt erbeten. Die hatte dann auch ihre beiden fähigsten Männer für den Einsatz ausgesucht, wobei es bis vor zwei Tagen fraglich war, ob beide eingesetzt werden konnten, da einer der beiden krank war. Doch es hatte geklappt und er wollte Anna dafür noch persönlich danken, sobald diese ganze Angelegenheit erledigt war und auch er wieder ruhig schlafen konnte. Denn auch Hofer stand auf der Abschussliste der Mafia.


    Larissa Celescone stand in ihrem Zimmer am Fenster. Sie sah wie ihr Vater und eine ihr fremde Frau mit Kind ins Haus kam. Sie hatten Gäste? Warum hatte ihr Vater nichts gesagt? Wer war die Frau und das Kind? Sie ging aus ihrem Zimmer und wollte gerade runter laufen, als ihr Felipo entgegen kam. „Larissa, du sollst in deinem Zimmer bleiben. Befehl vom
    Don.“ sagte er. „Ach ich will aber auch den Besuch begrüßen. Ich bin schließlich die Frau des Hauses.“ „Larissa du bist gerade 14 Jahre alt und sicher nicht die Frau des Hauses.“ „Ach seit Mama weg ist, bin ich es. Oder siehst du noch eine hier?“ Felipo sah sie an und lachte. „Ich glaube eine weitere wäre hier wirklich zuviel.“ Larissa sah ihn an. „Was ist denn daran so witzig?“ Felipo zuckte mit den Schultern. „Geh in dein Zimmer. Bitte. Ich möchte nicht böse werden.“ „na gut Felipo. Aber du musst mir sagen, wer das ist.“ „Wer denn?“ „Na die Frau und das Kind.“ „Ach so. Das sind Freunde von deinem Vater die uns ein paar Tage Gesellschaft leisten werden.“ Larissa gab sich erst einmal mit der Erklärung zufrieden und ging in ihr Zimmer. Felipo kam zu ihr. „Wollen wir ein bisschen spielen? Mit der Konsole?“ fragte Larissa ihn. Doch Felipo schüttelte den Kopf. „Der Don bringt mich um, wenn er das sieht.“ „Ja wenn. Aber er wird es nicht sehen.“ „FELIPO!!!“ kam in diesem Augenblick von unten. „Tja. Larissa. Die Pflicht ruft. Bleib bitte hier drin, okay?“ Larissa nickte. Felipo ging runter.


    Semir saß im Wohnzimmer der Schutzwohnung mit dem Mann, der Tom ähnlich sah. „Wie lange wollen Sie das Spiel aufrecht erhalten?“ fragte er leise. „Nun ich denke, dass deiner Frau und deinem Kind nicht viel passiert, wenn du mitmachst. Und wie lange ist doch eigentlich egal oder magst du mich nicht?“ Semir sah ihn nur an. „Ich will nur wissen wann der Alptraum vorbei ist. Ich will zu meiner Familie.“ Der Mann kam zu Semir und packte ihn an der Jacke. „Wenn du noch einmal sagst „ich will“ dann bekommst du die nächste Abreibung, klar?“ Er ließ ihn wieder los. Semir schluckte nur und nickte dann. „Gut. Dann haben wir uns ja verstanden. Tun dir die Rippen eigentlich noch weh?“ lachte der Mann. Semir antwortete nicht mehr. Er dachte an die vergangene Woche zurück und wie alles anfing. Seine Gedanken schweiften ab ~~~

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  • Rückblende
    Es war Samstag als es anfing. Er hatte gerade von der Chefin erfahren, dass er in einer Woche die Überwachung von Markus Steiner mit Tom übernehmen sollte. Obwohl er nicht begeistert war, nahm er den Job an und las sich in den Fall ein. „Dieser Steiner war Geldeintreiber von Celescone. Er hat sicher auch ein paar Menschen auf dem Gewissen, aber weil er sich als Kronzeuge zur Verfügung stellt, wird er ohne Bestrafung davonkommen. Die Welt ist total ungerecht.“ war er am schimpfen. Tom grinste nur. „Ach komm hab dich nicht so. Wird sicher lustig. Wir beide allein mit diesem Typen. Tag und Nacht. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es mal ein ruhiger Job wird. Die Typen von der Mafia werden sicher nicht eingreifen.“ Semir schüttelte den Kopf. „nee sicher nicht. Die haben viel zu viel Angst vor Tom Kranich, dem Superbullen.“ Tom musste auch lachen. „Na komm. Nimm es nicht so tragisch. Andrea und Aida sind doch eh nächste Woche in Urlaub, und wärst du doch jeden Abend allein. Nun bekommst du mich und alles ist gut.“ Semir nickte. „Ja hast Recht. So ich mach Feierabend. Aida und Andrea warten.“ Tom nickte. „Ich fahre auch, sobald der Bericht fertig ist.“ „Okay. Bis morgen dann.“ Tom nickte und winkte nur kurz. Semir fuhr nach Hause.


    Während der Fahrt dachte er darüber nach, was dieser Steiner schon alles angestellt hatte. Aber es war nur seine Aufgabe dafür zu sorgen, das keiner an Steiner ran kam. Der Prozess wurde gegen Celescone geführt und war Sache des BKA. Er gab nur Amtshilfe. Er kam zu Hause an und hatte Glück. Direkt vor dem Haus war ein Parkplatz frei. Schnell war das Auto abgestellt und er ging zum Haus. Schon als er die Tür aufmachte, rief er nach Andrea. Doch er erhielt keine Antwort. „Hey, Schatz. Wo bist du denn?“ fragte er. Keine Antwort. Er ging in die Küche und blieb wie angewurzelt stehen. Andrea saß mit Aida auf dem Schoß auf einem Stuhl und sah ihn ängstlich an. „Was ist denn?“ fragte er doch da spürte er schon etwas Hartes im Rücken. Sofort hob er die Hände. „Hey, ganz ruhig. Nur nicht nervös werden.“ sagte er leise. „Halt dein Maul, Bulle.“ Eine Hand griff an Semirs Hose und zog die Waffe raus. Dann nahm man ihm die Handschellen ab. „Was wollen Sie? Wer sind Sie?“ fragte Semir, doch er erhielt keine Antwort. Man zog ihm die Arme auf den Rücken und ließ die Handschellen um die Gelenke schnappen. Dann stießen ihn zwei Männer aus dem Haus. „Hey, was soll das?“ Einer der Männer packte ihn am Kragen. „Pass mal auf. Mein Boss will dich sehen und ich bringe dich nun dahin. Also steig in den Wagen und sei ruhig.“ Er stieß Semir zu einem großen Geländewagen. Er stieg ein. Gegen die Beiden Männer hatte er gefesselt keine Chance. „Was ist mit meiner Frau und meinem Kind?“ fragte er als er im Wagen saß. „Oh nur keine Angst Antonio wird ihnen nichts tun. Er passt nur auf sie auf, dass sie nicht deine Freunde informiert. Und wenn du alles machst was wir sagen, dann wird ihr nichts passieren.“ „Was wollt ihr?“ „Später. Du erfährst es noch früh genug. „Es geht um Steiner nicht wahr?“ Der Mann auf dem Beifahrersitz drehte sich zu Semir um. „Halt deine Klappe, klar?“ Semir nickte und schwieg. Er versuchte sich den Weg einzuprägen. Doch er ahnte schon das Ziel der kleinen Reise. Celescones Villa im Süden von Köln.

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  • Andrea sah ängstlich zu dem Mann, der bei ihr war. „Bitte ich möchte meine Tochter ins Bett bringen. Sie muss schlafen.“ Der Mann nickte. „Ja sicher. Tu das. Aber mach keinen Blödsinn. Du kannst mich nicht überlisten.“ Andrea nickte. Sie würde schon wegen Aida nichts tun. Irgendwie hoffte sie das Semir sich etwas einfallen ließ, obwohl sie nicht glaubte, dass er etwas unternehmen wird, was sie und Aida gefährdet. Sie legte die kleine trocken und dann kam Aida ins ihr Bettchen. „Schlaf schön mein Engel.“ sagte Andrea und gab ihrer Tochter einen Kuss. Dann ging sie wieder nach unten. Der Mann der sie bewachte sah sie an. „Was wollen Sie eigentlich von meinem Mann?“ fragte sie. Der Mann sah sie an. „Ich heiße Antonio. Meine Freunde nennen mich Toni. Also … Andrea… richtig?“ Sie nickte. „Gut, ich bin nur ein Mann, der den Auftrag hat auf dich aufzupassen. Warum frage ich nicht. Ist gesünder. Also lass du es auch. Es täte mir wirklich leid, wenn ich dir… na du weißt schon.“ Andrea nickte. Sie ging ins Wohnzimmer und Antonio sah sie an. „Weißt du, ich bin nicht böse und du brauchst auch keine Angst vor mir zu haben. Wenn dein Mann tut, was mein Chef will, dann werden wir schnell wieder weg sein und euer Leben ist wie vorher.“ Andrea nickte nur.


    Semir wurde aus dem Wagen gezerrt und in die Villa von Celescone gebracht. Im Arbeitszimmer stieß man ihn auf einen Stuhl. Michele Celescone sah auf. „Aber wie gehst du denn mit unserem Gast um. Alessandro?“ und zu Semir. „Guten Abend Herr Gerkhan. Ich hoffe doch den Namen richtig ausgesprochen zu haben.“ Semir nickte. „Herr Celescone nehme ich an. Womit habe ich es verdient so behandelt zu werden? Und was wollen Sie von meiner Familie?“ „Von Ihrer Familie? Ich verstehe nicht ganz?“ „Sie wissen genau was ich meine. Einer Ihrer Männer befindet sich immer noch bei meiner Frau und meiner Tochter. Und wenn den beiden auch nur ein Haar gekrümmt wird, dann wird Steiner nur ein kleines Problem für Sie darstellen.“ Celescone lachte. „Sie gefallen mir, Gerkhan. Sie haben anscheinend keine Angst vor mir.“ „Warum sollte ich? Sie wollen doch was von mir oder?“ Celescone nickte. „Richtig ich will was von Ihnen. Okay, halten wir keinen Smalltalk. Es geht um Steiner, wie Sie schon richtig erkannt haben. Ich weiß, dass Sie und Kranich, ihr Partner, Steiner beschützen sollen. Vor mir. Das allerdings wird schwer für Sie, denn ich werde mit allen Mitteln verhindern, dass Steiner aussagt. Und Sie werden mir helfen.“ Semir schüttelte den Kopf. „Einen Dreck werde ich. Sobald ich hier raus bin, werde ich die Kollegen informieren, dass …“ „Sie werden gar nichts tun. Sie werden nur das tun, was ich sage, sonst gar nichts. Und ich weiß dass Sie es tun werden. Ich habe meine Wege Menschen dazu zu bewegen, meinem Willen zu gehorchen. Und genau das werden Sie tun.“ Semir sah ihn an. „Ach sicher. Sie wollen mich wohl kaufen was? Sorry. Aber ich lasse mich nicht so einfach kaufen.“ Celescone lachte. „Ich habe Sie schon gekauft. Aber Sie wissen es nicht. Okay, ich verrate Ihnen was. Sie tun was ich sage, und dafür dürfen Ihre Tochter und ihre Frau weiterleben. Ist das nicht ein guter Preis für Steiner, einem Mann, den Sie nicht einmal kennen?“ Semir sah Celescone an. „Lassen Sie verdammt noch mal meine Familie in Ruhe.“ brüllte er ihn an. Celescone gab dem Mann neben Semir einen Wink. Dieser schlug zu und traf Semir genau in die Rippen. Stöhnend klappte Semir auf dem Stuhl zusammen. „Ich mag es nicht, wenn man mich anschreit. Klar?“ Von Semir kam kein Ton. Er versuchte Luft zu holen. Celescone stellte sich vor ihm und zog sein Kinn hoch. Semir musste ihn ansehen. „Also? Herr Gerkhan. Werden Sie tun, was ich verlange?“ Semir sah ihn nur an. Er sagte nichts. „Schade. Dann muss Ihnen Alessandro wohl noch was beibringen.“ Er winkte dem Mann zu. Dieser kam und wollte direkt wieder zuschlagen. „Nein warte. Nicht hier. Bring ihn in den Keller. Larissa kommt gleich. Und sie muss es ja nicht mitkriegen. Sobald er zustimmt, bekommt er das Mikro und den Sender. Ach und denk daran. Nicht ins Gesicht. Er muss schließlich arbeiten gehen.“ Alessandro nickte und zog Semir vom Stuhl. Dann ging es in den Keller.

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  • Nur eine zehn Minuten später kam auch Celescone in den Keller. Er sah auf Semir, der am Boden kniete. „Und, hat er kapiert?“ fragte er Alessandro. Dieser nickte. „Ich denke schon. Er bekommt gerade den Sender verpasst. Seine Armbanduhr ist ideal dafür.“ Celescone sah Semir an. „Ich rate dir die Uhr nie abzulegen. Sobald du es tust, werde ich deiner Frau wehtun, klar?“ „Lassen Sie meine Familie aus dem Spiel, bitte.“ „Nun den beiden wird gar nichts passieren, wenn du tust was ich sage.“ „Ich tue alles, was Sie wollen.“ „Dann ist ja gut. Und damit du dich auch daran hältst werden deine Frau und dein Kind hier bei mir als Gäste verweilen. Es wird ihnen an nichts fehlen.“ „Nein. Entweder die beiden sind raus, oder ich...“ der Rest ging in ein Stöhnen über, weil Alessandro zuschlug. „Du wirst keine Forderungen stellen, klar.“ Semir nickte. Ihm war klar, das er fürs Erste klein beigeben musste. Sobald es möglich war, musst er Hilfe erbitten. Tom war dafür der einzige, der in Frage kam. Als der Schmerz verebbt war, sah Semir Celescone an. „Was wollen Sie von mir?“ „Gut. Also ich weiß aus sicherer Quelle, dass du und dein Partner Kranich die Bewachung von Steiner übernimmt, Richtig?“ Semir nickte. „Gut, und nun kommt dein Anteil am Spiel. Ich habe hier in meinen Reihen jemanden, der Kranich sehr ähnlich sieht. Niemand wird das Spiel aufdecken, denn Kranich ist ebenfalls in sicherer Obhut. Unser Freund wird mit deiner Hilfe an Steiner rankommen und langsam überzeugen, dass es besser ist, nichts auszusagen. Wir werden es bis zum Prozessbeginn sicher geschafft haben, das er seine Aussage widerruft.“ Semir schüttelte den Kopf. „Das kriegen Sie nie durch. Selbst wenn ich weiß dass es nicht Tom ist, der bei mir ist, werden meine Kollegen nicht darauf reinfallen.“ Celescone sah ihn drohend an. „Du solltest aufpassen, was du von dir gibst. Ich sagte ja, das er Kranich sehr ähnlich sieht. Nur wer ihn wirklich kennt, so wie du, wird es auffallen, das er nicht Kranich ist. Aber du wirst nichts sagen. Nicht wahr? Du willst doch nicht, dass deiner kleinen übrigens sehr süßen Tochter etwas Böses zustößt oder deiner Frau. Hab ich da nicht Recht?“ Semir sah ihn an. „Ich warne Sie, wenn Sie meiner Frau oder meiner Tochter irgendetwas antun, dann...“ Celescone lachte. „Was dann? Wollen Sie gegen mich vorgehen?“ fiel er Semir ins Wort. „Okay, ich den wir sind uns einig Herr Gerkhan. Nun zu dem Sender und dem Mikro. Sehen Sie, ich möchte natürlich verhindern dass Sie Ihre Kollegen informieren. Das geht nur, wenn ich sicher sein kann, dass Sie niemandem etwas erzählen. Ich höre jedes Gespräch mit. Ist das Klar?“ Semir nickte. „Gut. Der Sender zeigt mir stets wo Sie sind. Beides ist in der Uhr sicher gut aufgehoben. Wenn ich dahinter kommen sollte, deshalb auch unser Begleiter, dass Sie die Uhr ablegen, vergessen, kaputt machen oder was auch immer, wird erst Ihre Frau und dann Ihre Tochter erfahren, was Schmerzen sind. Haben wir uns verstanden?“ Semir schloss die Augen und dann nickte er. „Okay. Ich werde nun Ihre Frau und Ihre Tochter zu mir bringen lassen. Sie bleiben ebenfalls noch hier. Ich möchte noch nicht, dass Sie mit Ihren Kollegen sprechen. Sie werden sich morgenfrüh krank melden. Alessandro. Richte den Raum für die kleine Gerkhan -Familie her.“ Alessandro nickte und verließ den Raum. Celescone sah Semir nachdenklich an. „Wissen Sie ich mag es auch nicht, wenn meine Familie irgendwie in irgendetwas mit rein gezogen wird, aber es lässt sich nicht immer vermeiden. Und seien Sie gewiss, solange Sie tun, was ich verlange, wird es Ihre Frau gut bei mir haben.“


    Andrea und Aida wurden von Toni ebenfalls zur Villa gebracht. Toni brachte sie erst zu Celescone. „Nun Frau Gerkhan. Sie brauchen keine Angst vor mir zu haben. Ich tue Ihnen nichts, wenn Ihr Mann das tut was ich verlange.“ Andrea schüttelte den Kopf. „Mein Mann lässt sich nicht erpressen.“ „Oh das hat er schon. Er hat zugestimmt. Und wissen Sie warum? Weil er es nicht ertragen könnte wenn Ihnen oder der kleinen Aida etwas passieren würde.“ „Wo ist mein Mann?“ „Sie dürfen gleich zu ihm. Er ist hier im Keller. Aber keine Angst es fehlt ihm an nichts. Es geht ihm sehr gut.“ „Bringen Sie mich zu ihm.“ Celescone nickte. „Toni bring Frau Gerkhan und Aida bitte zu Herrn Gerkhan. Er erwartet die beiden bereits.“ Toni nickte. Andrea nahm Aida auf den Arm und dann gingen sie in den Keller. Toni schloss eine der vielen Türen auf und dann sah Andrea Semir. Sie ging zu ihm. Er sah sie an und sie sah die Tränen in den Augen. „Bist du okay?“ fragte er. Andrea nickte. „Semir, was wollen die von dir?“ „Steiner. Es geht um Steiner. Ich soll ihnen helfen, Steiner zum Schweigen zu bringen.“ „Aber...“ „Sag nichts mehr Andrea bitte. Das Gespräch, alles was wir sagen wird mitgehört.“ „Aber wie? Ich meine...“ „Sie haben mir ein Mikro und einen Sender in die Armbanduhr eingebaut. Wenn ich die Uhr ablege oder sonst was mache, dann werden sie dich und Aida...“ Andrea legte den Arm um Semir. Seine Hände waren immer noch gefesselt. Sie sah Toni an. „Nehmen Sie ihm die Fesseln ab?“ fragte sie. Toni schüttelte den Kopf. „Ich kann das nicht verantworten. Schlafen Sie gut.“ Toni verließ den Raum. Andrea sah sich um. Es stand ein Kinderbett für Aida an der Wand. Sie legte ihre Tochter dahinein und die Kleine schlief sofort ein. Ein größeres Bett stand ebenfalls dort. „Haben sie dich....? Ich meine...“ Semir nickte. „Ja aber sie waren bedacht mir nicht allzu viel dabei zu tun. Nur Schmerzen sollten die Schläge und das haben sie. Sie wollen dass ich mich morgen krank melde und...sie werden uns hier einige Tage festhalten.“ „Aber Tom wird doch sofort merken, dass etwas nicht stimmt.“ Semir schüttelte den Kopf. „Andrea ich werde dich und Aida nicht gefährden. Ich werde Tom nichts sagen.“ Er kniff dabei ein Auge zu. Andrea verstand. Er würde Tom es irgendwie anders erklären. Gegen zehn Uhr gingen beide zu Bett und versuchten zu schlafen.

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  • Der nächste Morgen war schnell da und Semir wurde unsanft geweckt. „Los, du sollst anrufen.“ Semir nickte verschlafen. Er rief an und meldete sich krank. „Sehr brav. Gleich gibt es Frühstück. Einen besonderen Wunsch?“ Semir sah zu Andrea und diese nickte. „Für meine Tochter hätte ich gern frische Vollmilch und meine Frau Orangensaft.“ Toni sah ihn an. „Und du? Keine Wünsche?“ Semir schüttelte den Kopf. Nur eine halbe Stunde später stand das Frühstück in dem Raum auf dem Tisch. Celescone kam ebenfall herunter. „einen wunderschönen Guten Morgen. Ich hoffe Sie haben gut geschlafen.“ Semir sah ihn an aber er erwiderte den Gruß nicht. „Nehmen Sie mir die Fesseln ab?“ fragte er. Celescone nickte. „Sie tun nichts falsches?“ fragte er. Semir schüttelte den Kopf. „Na gut, dann will ich mal nicht so sein. Toni! Nimm ihn die Handschellen ab.“ Toni nickte und tat was verlangt wurde. Semir rieb sich die Handgelenke. Celescone trat dicht vor Semir. „Solltest du nur einen Versuch unternehmen, sind sie wieder dran, klar?“ Semir nickte. Dann frühstückten sie. Celescone ließ Spielzeug für Aida bringen und Andrea beschäftigte sich mit ihrer Tochter. Semir wurde abgeholt und ins Arbeitszimmer gebracht. Dort sah er zum ersten Mal den Mann, der Tom wirklich verblüffend ähnlich sah. Er schluckte merklich. Äußerlich war der Mann Tom wie aus dem Gesicht geschnitten, aber innerlich, war er ganz anders. Er strahlte nicht die Aura aus, die Tom umgab. Dieser Mann war eiskalt. So vergingen drei Tage. Am letzten Tag ließ Celescone Semir wieder ins Arbeitszimmer bringen. „So und nun werden wir den Plan durchgehen. Sie, Herr Gerkhan werden mit Kranich ja in einem Wagen sitzen. Kranich wird fahren. Sie werden am Rastplatz bei KM 47 mit Kranich ins Toilettenhäuschen gehen. Dort werden die Rollen getauscht und Sie und Lucas werden als Kranich und Gerkhan das Häuschen verlassen. Kranich wird von uns ebenfalls in Gewahrsam genommen. Allerdings wird er nicht hier untergebracht werden. Sie werden Lucas mit Tom anreden und sich benehmen als wenn nichts wäre. Sollte auch nur eine Kleinigkeit der Sache an die Anderen gehen, dann...“ „Schon gut. Sie haben es mir ja deutlich gezeigt.“ „Sehr schön. Wir verstehen uns. Nachdem der Zauber vorbei ist können Sie ihre Familie nehmen und werden bald über diese Sache lachen.“ Semir antwortete nicht. ~~~~

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  • GEGENWART


    Tom erwachte mit dröhnendem Schädel. Er sah sich irritiert um. Wo war er hier? Was war passiert? Wo war Semir? Er richtete sich auf und bemerkte, dass er die Handschellen trug. Dann kam die Erinnerung. Er war mit Semir im Wagen und sollte die Bewachung von Steiner übernehmen. Semir war so schweigsam wie nie zuvor. Tom machte sich darüber Gedanken und sprach ihn an, doch Semir gab keine konkrete Antwort. Dann fuhren sie auf dem Rastplatz wo er und Semir zur Toilette gingen, weil Semir ihm was sagen wollte. Und als er über die Schwelle trat... Aus. Dann kam nur noch Dunkelheit. Was hatte Semir damit zu tun? Tom sah sich in dem Raum um. Der Raum war dunkel, nur ein karges Licht kam von der Decke. Er sah das Bett, worauf er lag genauer an. Alles in diesem Raum war schäbig und es war kühl. Tom schloss darauf, dass er in irgendeinem Keller war. Aber was war der Hintergrund? Der einzige Fall, den die beiden hatten, war die Bewachung Steiner. Also so schloss Tom, hatte es mit dem Celescone Fall zu tun. Doch wie passte Semirs Verhalten hinein. Tom hörte einen Schlüssel im Schloss. Er sah auf und ein Mann kam herein. „Ahh Sie sind ja wach. Schön. Sie bekommen gleich was zu essen.“ Tom nickte. „Wo bin ich hier?“ Der Mann grinste ihn an. „Sie sind gut aufgehoben.“ Tom rollte mit den Augen. „Was wollen Sie von mir?“ „Von Ihnen? Nichts. Sie sind einfach für eine Weile unser Gast. Mehr nicht.“ „Ach ich möchte aber gern wissen, wessen Gast ich bin.“ Der Mann sah Tom eindringlich an. „Es ist besser, wenn Sie nicht so neugierig wären. Ich wäre sonst gezwungen Sachen zu tun, die ich eigentlich gar nicht tun will.“ Tom hörte den scharfen Ton und zog es vor erst einmal zu schweigen. „Wo ist mein Partner?“ Keine Antwort. „Was hat er mit euch zu tun?“ Wieder schwieg der Mann. Tom verstand. Dieser hier würde nichts verraten.



    Semir saß mit Steiner und Lucas am Esstisch. Lucas hatte Spaghetti gekocht und selbst serviert. Semir wollte nichts essen. Er hatte einfach keinen Appetit und er traute Lucas überhaupt nicht. Lucas hatte für Steiner die Spaghetti sicher präpariert, dachte Semir und ihm fielen tausend Gifte ein, die nach und nach wirkten. Unter anderen Arsen. Er traute es Lucas zu. Steiner sah von einem zum Anderen. „Also für Partner reden Sie aber sehr wenig mit einander.“ Semir sah ihn nur an. „Wir haben nichts zu besprechen, wenn Sie in der Nähe sind.“ gab er wütend zurück. Was sollte er auch mit Lucas besprechen. Lucas warf ihm einen warnenden Blick zu. „Ich hoffe es schmeckt Ihnen Herr Steiner.“ „Ja danke Herr Kranich. Sehr lecker.“ Lucas grinste leicht. „Ich muss mal mit meinem Kollegen kurz was besprechen, Sie entschuldigen uns.“ Steiner nickte und Lucas machte Semir ein Zeichen. Semir stand langsam auf. Was wollte er denn nun? Fragte er sich. Lucas zog Semir ins Wohnzimmer. „Noch einmal solche Bemerkung und wir setzten die Unterhaltung fort, die du mit Alessandro hattest, klar?“ Semir sah ihn an. „Was willst du? Soll ich hier Freundschaft spielen oder was?“ Semir wurde lauter. Lucas ballte die Faust und schlug Semir in die Rippen. Dieser stöhnte auf und wäre sicher in die Knie gegangen, wenn Lucas ihn nicht festgehalten hätte. In diesem Augenblick kam Steiner aus der Küche und sah das Lucas direkt vor Semir stand. Dieser verkniff sich die Schmerzen und sah Lucas nur an. „Ich denk du hast verstanden oder?“ Semir nickte. Steiner sah ihn an. Irgendetwas stimmte nicht, das merkte er nun.

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  • Tom saß in dem Raum und versuchte sich zu befreien. Er hatte es geschafft die Arme nach vorn zu bekommen. Nun versuchte er mit einer Büroklammer die er gefunden hatte, die Schlösser von den Handschellen zu öffnen. Er hatte schon oft in den Fortbildungskursen oder auch Auffrischungskursen einige Handgriffe gelernt. Er wollte raus und klären was Semir mit diesen Leuten zu tun hatte. Dann klickte es. Er hatte es tatsächlich geschafft. Eine Schelle war offen. Die zweite war ein Kinderspiel. Dann brauchte er nur noch zu warten, bis der Typ der ihn hier festhielt rein kam. Mit einem wird er allemal fertig. Er brauchte nicht lange zu warten und die Tür wurde geöffnet. Tom hielt sich die Arme auf dem Rücken und richtete sich gespielt schwerfällig auf. „Na ist nicht gerade bequem, oder?“ lachte sein Aufpasser. Er drehte Tom den Rücken zu. Dieser stand langsam auf und stellte sich hinter den Mann. „Nein, aber das kannst du gleich selbst testen“ sagte er und schlug mit aller Kraft zu. Der Mann sackte zusammen. Tom legte ihm die Handschellen an und legte den Mann aufs Bett. Dann verließ er sein Gefängnis. Er hatte sein Handy bei dem Mann gefunden und rief auf dem Revier an. „Hotte, hier ist Tom. Sag mal ist Semir da?“ „nee, Der ist doch mit diesem Steiner und dir in der Wohnung oder nicht?“ „Hotte ich kann es jetzt nicht erklären, aber schick mir sofort einen Wagen in die… Moment… Mist. Ich weiß gar nicht wo ich bin. Orte mein Handy und schick mir da einen Wagen hin. Beeile dich.“ „Alles klar.“ Tom ließ sein Handy an. Schon eine halbe Stunde später stand eine Streife bei Tom. Sie holten den Mann aus dem Keller und fuhren zur PAST. Anna sah ihn erstaunt an. „Tom? Was machen Sie denn hier? Sie sollten doch mit Semir zusammen…“ „Chefin ich glaube wir haben ein Problem.“ „Kommen Sie in mein Zimmer.“ Tom ging zu Anna und klärte sie über den Verlauf des Falles auf. Als er endete sah sie ihn an. „Glauben Sie, Semir hat die Seiten gewechselt?“ Tom schüttelte den Kopf. „Nein ganz sicher nicht. Er war den ganzen Tag schon stumm wie ein Fisch. In Gedanken. Irgendwie abwesend.“ „Sie meinen er wird unter Druck gesetzt? Aber wenn womit?“ Tom zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es auch nicht, aber ich…. Doch Moment. Ich glaube ich weiß womit die Schweine ihn unter Druck setzen. Andrea und Aida.“ „Wie kommen Sie darauf?“ „Semir hatte sich doch krank gemeldet. Ich wollte an dem Abend zu ihm und sehen wie es ihm geht. Er war nicht zu Hause. Andrea und Aida auch nicht. Aber wenn er krank ist, dann würde er sicher nicht mit Frau und Kind wegfahren, oder?“ Anna nickte. „Ich werde die Eltern von Andrea anrufen und nachhören, ob sie und Aida bei ihnen ist.“ Tom nickte. Anna telefonierte mit der Mutter. Doch die verneinte dass Andrea und Aida bei ihr waren. Anna legte auf und informierte Tom. „Dann müssen wir tatsächlich davon ausgehen, das Semir erpresst wird.“ Tom nickte. „Ich werde ihn auf Handy anrufen. Er soll morgen herkommen.“ „Chefin ich habe das dumpfe Gefühl das da noch mehr ist. Ich meine der Typ vom BKA hätte doch bemerkt, wenn Semir allein war.“ Anna nickte. „Ich rufe ihn an.“ Sie wählte erneut und schon kurz danach hatte sie ihren Bekannten am Telefon. „Hallo Alex, sag mal die Bewachung die Herr Gerkhan und Herr Kranich machen soll wie lange laufen?“ fragte sie. „Anna, die beiden sollen Steiner bis zum Prozeßbeginn schützen. Das sind noch drei Tage.“ „Ach und du brauchst wirklich beide, dafür?“ „Ja Anna. Die beiden machen es bisher sehr gut. Warum fragst du denn?“ „Ach nur so. Ich wollte nur wissen wie der Stand der Dinge ist. Bis denn mal.“ Anna legte auf. „Also sind Sie auch in der Wohnung.“ Tom sah sie erstaunt an. „Aber wie kann das sein?“ Anna zuckte mit den Schultern. „Ein Doppelgänger vielleicht?“ Tom sah sie an. „Ja sicher. Ich wurde am Rastplatz niedergeschlagen, das BKA war direkt hinter uns, also muss Semir mit diesem Doppelgänger wieder aus der Toilette gekommen sein, das würde auch erklären warum die BKA-Leute glauben ich sei in der Wohnung. Die Frage ist nur, wie sollen wir nun vorgehen.“ Anna sah ihn an. „Ich werde Semir für morgen ins Büro bestellen. Er soll allein kommen so können wir dann mit ihm reden.“ Tom nickte. Er hielt es auch für besser.

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  • Am nächsten Morgen sah Steiner sehr schlecht aus. Semir ahnte was der Hintergrund war. Lucas vergiftete den Mann langsam. Das Handy von Semir klingelte. Er meldete sich und sofort war Lucas bei ihm. „Chefin? Was kann ich für Sie tun?“ „Semir ich hätte Sie gern mal im Büro gesehen. Können Sie sich für ungefähr drei Stunden loseisen?“ fragte Anna. Semir sah Lucas an. Er deutete auf sich. Semir verstand. „Tom und ich?“ fragte er. „Nein. Nur Sie. Tom soll weiterhin auf Steiner aufpassen.“ „Alles klar Chefin. Ich komme dann gleich zu Ihnen.“ Semir beendete das Gespräch. Da Steiner noch nicht aufgestanden war griff Lucas Semir am Handgelenk. „Was soll das denn?“ „Ich muss zum Revier. Das kommt schon mal vor.“ „Gut dann komme ich mit.“ „Nein, ich meine, ich sollte wirklich…“ „Okay, aber denk daran, das wir alles hören, klar. Und du willst doch nicht, das deiner Frau oder deiner Tochter etwas geschieht oder?“ Semir riss sich los. „Ich weiß was ich zu tun habe.“ Lucas grinste. „Ich hoffe es für dich. Und du solltest in spätestens drei Stunden wieder hier sein, sonst…“ Semir sagte nicht und ging zum Wagen. Er setzte sich hinein und lehnte sich zurück und schloss die Augen. Er dachte an Andrea und Aida die in Gewalt diese Mafiosi waren und er wusste nicht wie es ihnen ging. Er startete den Wagen und fuhr zum Revier. Auf dem Parkplatz stellte er sich auf seinen Platz und ging direkt in das Büro von Anna. Er trat ein und sah Tom am Tisch sitzen. Erschrocken sah er von einem zum Anderen. Dann rannte er in sein Büro. Verdammt, wie sollte er sich nun verhalten? Die hören alles mit und er konnte doch nicht… Die Tür ging auf und riss ihn aus seinen Gedanken. Er starrte Tom an und legte die Finger auf den Mund. Tom verstand ihn sofort. Er nickte. Semir nahm Stift und Zettel und schrieb. „Nicht reden. Die hören mit.“ Tom las und nickte. Anna kam ebenfalls zu Semir. Er war aufgewühlt, dass sah sie sofort. Tom hielt ihr den Zettel hin. Sie sah Semir an. Dann schrieb sie „Wo sind Andrea und Aida?“ „Bei Celescone.“ schrieb Semir. „Okay, Semir wie sieht es aus bei Steiner? Ich hoffe Sie und Tom haben alles im Griff.“ sagte sie laut. „Ja sicher Chefin. Tom wartet dort auf mich. Er hat alles im Griff.“ gab er von sich und bemühte sich um eine feste Stimme. Tom legte ihm die Hand auf die Schulter. „Ach und Semir, der Bericht, den Sie mir noch vorlegen wollten, ich brauche ihn sofort.“ „Ja Chefin, ich schreibe ihn sofort.“ Die Chefin lächelte. Semir verstand. Er sollte aufschreiben was passiert war und wo Andrea und Aida waren. Die Chefin wird das SEK einschalten und die beiden befreien lassen. Semir setzte sich und schrieb den Bericht. Zwischendurch schob Tom ihn ein Zettel zu und fragte ihn so aus. Als er zwei Stunden später fertig war, schrieb er „Ich muss zurück, sonst tun die Andrea und Aida was an.“ Tom nickte. „Ich kümmere mich um die beiden.“ Semir nickte. Dann fuhr er zurück zum Haus. Lucas sah ihm schon entgegen. „ „Das wurde aber auch Zeit. Was wollten sie?“ „Das geht dich einen Dreck an. Klar?“ gab Semir zurück. Lucas griff sofort an den Jackenaufschlag der Jeansjacke und zog Semir in die Küche. „Pass mal auf, du mieser kleiner Bulle. Im Augenblick gebe ich den Ton an. Und wenn du noch einmal die Klappe so weit aufreist, dann…“ Er ließ Semir los und stieß ihn zu Boden. Semir wehrte sich nicht.

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  • Larissa sah wie ihr Vater und Alessandro das Gelände verließen. Diesmal hatte sie einen Schlüssel für die Zimmertür und konnte das Zimmer verlassen. Sie schlich sich in den Keller. Dort hörte sie das Lachen eines Kindes. Sie ging zu der Tür und wollte sie öffnen, doch sie war verschlossen. Komisch, dachte sie. Warum sind die eingeschlossen? Sie sah sich um. Dort an der Wand hing ein Schlüssel. Sie nahm ihn und steckte ihn ins Schloss. Er passte. Sie drehte den Schlüssel um und sah in den Raum. Auf dem Boden saß eine Frau, die ihr Kind ängstlich an sich presste. Erstaunt sah sie Larissa an. „Wer bist du denn?“ fragte Larissa. Doch die Frau antwortete nicht. „Ich bin Larissa Celescone. Mein Vater gehört das Haus. Wer bist du?“ „Andrea Schäfer.“ „Ach und was tun Sie hier?“ „Ich werde mit meiner Tochter hier gefangen gehalten. Kannst du mir nicht helfen? Ich möchte wieder heim.“ Larissa sah sie an. „Mein Vater hält Sie hier gefangen? Warum?“ „Zum erklären bleibt noch genug Zeit. Aber jetzt müssen wir erst einmal verschwinden.“ Larissa nickte. „Ja kommen Sie, ich helfe Ihnen.“ Andrea nickte und stand auf. Sie ging mit Aida auf den Arm in das Zimmer von Larissa. „Ich bringe Sie hier weg. Aber wir müssen noch ein wenig warten. Warum hat mein Vater Sie eingesperrt?“ Andrea überlegte und erzählte dann Larissa, was sie wusste. Larissa schüttelte den Kopf. „Mein Vater? Ein Mafiosi? Gott, dann hatte meine Mutter Recht. Und ich dachte sie erzählt es nur, weil sie sich getrennt haben. Und er zwingt Ihren Mann, zu tun, was er will?“ Andrea nickte. „Bitte ich muss weg.“ Larissa nickte. Andrea hielt sie für vierzehn Jahre schon sehr reif. Nur kurz darauf waren die drei unterwegs. Larissa kannte Schleichwege wo sie ungehindert das Gelände verlassen konnten. Unterwegs bekam Andrea das Handy von Larissa und rief die Chefin an. Diese war erfreut und sagte, dass sie Tom direkt vorbei schicken würde und das geschah dann auch kurz darauf. „Was ist mit Semir?“ „Er ist mit meinem Doppelgänger in der Schutzwohnung und hat uns einen ausführlichen Bericht im Büro geschrieben. Er hat sehr große Angst, dass Celescone dir oder Aida etwas antut. Er ist wie ausgewechselt.“ Andrea nickte. „Tom hilf ihm.“ Tom nickte. „Das kriegen wir schon hin. Erst einmal du und Aida und die junge Dame hier. Wer ist das?“ „Sie ist die Tochter von Celescone und derzeit zu Besuch.“ Tom warf Larissa einen Blick zu. „Dein Vater wird sicher eine ganze Weile nicht mehr da sein.“ Larissa erwiderte den Blick gelassen. „Wenn das wahr ist, was Andrea erzählt hat, dann will ich ihn gar nicht wieder sehen.“ Tom sah erneut in den Spiegel. Das Mädchen schien sehr wütend zu sein.


    Semir saß im Wohnzimmer. Lucas war bei ihm. Er hatte Semir das Handy abgenommen, damit dieser nicht auf dumme Gedanken kam, oder heimlich SMS verschickte. „So bald ist das hier erledigt. Dann gehen wir unsere Wege und du siehst mich nie mehr wieder.“ lachte Lucas. Semir sah ihn an. „Ich glaube schon dass wir uns wieder sehen. Man sieht sich immer zweimal im Leben.“ Lucas grinste. „Ich denke nicht, dass du mich noch einmal sehen wirst. Morgen wird Steiner nicht mehr sein und...“ In diesem Augenblick kam Steiner ins Wohnzimmer. Er hatte eine Waffe in der Hand und richtete sie auf Lucas. Semir stand langsam auf. „Herr Steiner? Was soll das?“ Steiner schwenkte die Waffe auf Semir. Der hob die Hände. „Ihr seid korrupt. Dreckige korrupte Bullen. Celescone hat euch gekauft.“ Semir schüttelte den Kopf. „Das ist nicht wahr. Er hier ist einer von Celescones Männern. Die haben meine Familie in ihrer Gewalt und…“ „Schnauze!!! Ich glaube keinen. Sie, Gerkhan werden nun das BKA anrufen. Teilen sie ihnen mit, was hier abgeht.“ Semir wollte zum Handy greifen, doch da schlug Lucas zu. Er traf Semir mit der Faust ins Gesicht, dieser ging zu Boden und blieb benommen liegen. Steiner war total überrascht und Lucas nutzte die Sekunde zog seine Waffe aus der Hose und drückte ab. Er traf Steiner tödlich. Dann sah er Semir am Boden. „Los hoch. Wir fahren nach Celescone!“ Semir kam langsam hoch. „Geben Sie auf. Ich...“ „Du tust was ich sage. Raus!“ Semir gehorchte. Er sah kurz zu Steiner doch die gebrochenen Augen sagten alles. Lucas brachte ihn zum Auto dann zog er die Handschellen aus seiner Tasche und warf sie Semir zu. „Anlegen!“ Semir tat es. Dann musste er sich in den Wagen setzen und die Fahrt ging zu Celescones Villa. Doch Celescone war nicht da. Lucas wurde nervös. Er brachte Semir in den Keller und sah, das niemand mehr im Haus war. Semirs Herz machte einen schmerzhaften Sprung. Wo war Andrea und Aida? Was war passiert? Ist Celescone mit den Beiden unterwegs?

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  • für die zwei, Marina :baby: :D
    Tom brachte Andrea und Aida erst einmal zur Wache. Larissa wurde zu ihrer Mutter nach Düsseldorf gebracht. Anna begrüßte Andrea herzlich. „Gott sei dank, Sie beide sind in Ordnung.“ Andrea nickte. „Wo ist Semir?“ „Er ist bei Steiner.“ sagte Tom, der noch nicht von den Vorfällen wusste. „Nein. Das BKA hat mich eben angerufen, nachdem ich es von Semirs Lage in Kenntnis gesetzt habe. Sie wollten Steiner und Semir rausholen, doch als sie dort ankamen, war Steiner tot und dieser zweite Tom mit Semir verschwunden. Steiner wurde mit Semirs Waffe erschossen. Nun denkt das BKA das Semir übergelaufen ist.“ Tom schüttelte den Kopf. „Aber Andrea kann doch nun alles aufklären.“ Anna nickte. „Deshalb wartet auch schon Hofer in meinem Büro. Andrea kommen Sie? Hotte passt sicher auf unseren Kleinen Schatz hier auf.“ Sie deutete auf Aida, die friedlich schlief. Hotte nickte und nahm Andrea die Kleine ab. Dann ging Andrea in Annas Büro. Hofer hörte aufmerksam zu. „Nun Steiner ist jetzt tot und seine Aussage hätte Celescone lebenslang hinter Gitter gebracht. Aber wir haben nun eine nein sogar drei Zeugen, das Celescone Dreck am Stecken hat. Frau Schäfer Sie und ihr Mann werden nun meine Kronzeugen sein. Sie können ihn festnageln.“ Andrea nickte .“Das werde ich auch. Wir haben einige Tage voller Angst gelebt. Aber was ist mit Semir?“ „Wir finden ihn. Er hat sein Handy und ... Andrea wenn es Ihnen nichts ausmacht, dann könnten Sie angehen, es zu orten.“ Andrea nickte und verließ das Büro. Das erste Mal sein Aidas Geburt saß sie nun wieder an ihrem alten Arbeitsplatz. Petra, die neue Sekretärin war in Urlaub.


    Lucas stieß Semir vor sich her. Er griff zum Telefon und rief Celescone auf dem Handy an. „Wo ist die Frau und das Kind?“ fragte er. Semir sah ihn an. „Alles Klar. Steiner ist tot. Der Bulle steht neben mir.“ Wieder legte er eine Pause an. „Okay, wir kommen dahin.“ Dann beendete der das Gespräch. „Wo ist meine Familie?“ fragte Semir, der sich Sorgen machte. Lucas grinste ihn an. „In Sicherheit. Glaube mir, solange du tust was wir wollen, wird sich das nicht ändern.“ „Ich habe getan was gefordert wurde. Ich will zu meiner Frau.“ „Ich hab dir schon einmal gesagt, es heißt nicht *ich will*. Das höre ich nicht gern. Los zum Wagen.“ Semir ging. Er hatte Angst, denn er wusste nicht wo Andrea und Aida waren. So blieb ihm nur übrig zu gehorchen. Als sie auf der Autobahn waren, sah Semir Lucas an. „Wohin fahren wir?“ „Ins Feriendomizil der Celescone am schönen Rhein. Eine Festung die nicht so leicht einzunehmen ist.“ „Ist meine Frau und mein Kind auch da?“ Lucas antwortete nicht. „Sind sie auch da?“ fragte Semir erneut. „Halt den Mund.“ kam als Antwort. Semir sah aus dem Fenster. Es ging nach Köln. Er vermutete, das Celescone dort noch eine zweite Villa hatte, von der die Polizei nichts wusste. Die Fahrt ging zum Kennedy-Ufer. Hier waren in der Tat schöne Villen und eine schien das Ziel zu sein. Lucas steuerte auf eine große Villa zu, die mit Mauern vor neugierigen Blicken schützen sollte. Das Tor öffnete sich und Lucas fuhr auf das Grundstück. Vor dem Haus zerrte er Semir aus dem Wagen und stieß ihn ins Haus. Dort stand Celescone auf der Terrasse. „Ah. Herr Gerkhan. Schön Sie wieder zu sehen.“ „Wo ist meine Frau und meine Tochter?“ fauchte Semir ihn an. „Nicht hier. Leider sind sie zusammen mit meiner eigenen Tochter geflohen. Bevor ich es verhindern konnte. Aber Sie sind immer noch hier und sozusagen ein Pfand dafür, dass Ihre Frau nicht als Zeugin gegen mich antritt.“ Semir sah ihn an. „Sie sind geflohen?“ fragte er ungläubig. Celescone nickte. „Ja leider. Aber das ändert nichts für Sie. Sie sind hier und Sie werden von hier nicht fliehen können.“ Lucas sah Celescone an. „Was willst du mit ihm machen Don Celescone?“ „Nun ich denke Herr Gerkhan wird als unser Gast in einem der Räume im ersten Stock sicher gut aufgehoben sein. Es wird an nichts fehlen, außer der Freiheit sich zu bewegen. Aber erst werden wir was essen. Sie speisen doch mit uns, oder Herr Gerkhan?“ Semir sah ihn an. Er hatte großen Hunger. Dann nickte er. Ich hätte aber wenigstens die Handschellen weg.“ Celescone sah erst zu ihn und dann zu Lucas. Dieser schüttelte den Kopf. „Nun Lucas meint es wäre zu gefährlich, und ich muss sagen ich teile diese Meinung. Die Fesseln bleiben.“ „So kann ich nicht mit ...“ Celescone sah ihn scharf an und Semir verstummte. Er war schon froh, das die Hände nicht auf dem Rücken gefesselt waren und das Aida und Andrea sich in Sicherheit befanden.

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  • Andrea sah auf ihren Monitor. „Ich hab ihn.“ Rief sie auf einmal und sofort standen Tom und Anna sowie Hofer bei ihr. „Wo genau?“ „Kennedy-Ufer.“ Hofer sah Anna an. „DA hat Celescone eine kleine Festung. Es ist kein Reinkommen möglich. Alarmanlagen, abgerichtete Hunde, alles wird bewacht und überwacht. Wenn Gerkhan dort ist, dann ...“ Tom warf ihm einen Blick zu und deutete dann auf Andrea. „Wir müssen Semir da raus holen. Er ist Celescone doch gar nichts mehr wert.“ Nun klingelte Andreas Handy. Sie sah auf das Display. „Das ist Semirs Nummer.“ rief sie erfreut. Anna nickte und sie meldete sich. „Okay, Frau Gerkhan. Ihnen ist die Flucht gelungen. Ich gratuliere. Mit meiner Tochter werde ich mich auch noch unterhalten, aber zunächst zu Ihnen. Ich habe immer noch Ihren Mann bei mir und er fühlt sich glaube ich recht wohl hier. Noch. Wenn Sie erwägen sollten gegen mich auszusagen, oder gar die Anzeige zu schalten, wird es sich bestimmt ändern.“ Hörte sie einen Mann sagen. „Wo ist Semir? Ich will mit ihm reden.“ „Also wirklich Frau Schäfer. Sie sagen wir Ihr Mann * ich will *. Das höre ich gar nicht gern. Aber ich lasse mich erweichen.“ Es war kurz Stille und dann hörte sie Semirs Stimme. „Bist du und Aida okay?“ „Ja, Schatz. Wir sind bei Tom auf der Wache.“ „Schön.“ Dann herrschte wieder Stille. Dafür kam die andere Stimme nun wieder. „So. Also keine Aussage. Wenn Sie schon eine getätigt haben, dann sollten Sie sie widerrufen. Und sagen sie dem Kollegen vom BKA, einen Sturmangriff wird Ihr Mann nicht überleben.“ Das Gespräch war beendet. Andrea sah zu Anna und Hofer. „Keine Sorge Andrea, wir holen ihn raus.“ Andrea nickte. „Ich werde nun mit Aida nach hause fahren.“ Tom schüttelte den Kopf. „Das wirst du nicht. Du kommst in eine der Schutzwohnungen, bis wir das Schwein haben. Sonst holt er dich noch einmal.“ Andrea nickte und auch Anna war einverstanden. „Tom Sie kümmern sich um die Beiden“ Tom nickte und verschwand mit Andrea und Aida.


    Semir wurde nach dem Essen in ein sehr schönes Zimmer gebracht und ans Bett gefesselt. „Nur zur Sicherheit.“ lachte Lucas, dem es anscheinend Freude machte Semir so zu sehen, doch dann kam Celescone zu ihm. „Lucas? Was soll das?“ Lucas drehte sich zu ihn um. „Was denn Don?“ „Ich sagte doch, das Herr Gerkhan ein schönes Zimmer bekommt.“ Lucas nickte. „Aber ich sagte nicht, dass er festgebunden wird, oder?“ „Aber was wenn er versucht zu fliehen?“ Celescone lächelte zufrieden. „Er wird nicht fliehen. Er wird gleich schlafen und ruhig und friedlich sein.“ Lucas grinste. Semir sah Celescone an. „Was wollen Sie noch von mir?“ „Ach Herr Gerkhan ich mag Sie einfach gern in meiner Nähe haben. Das ist alles.“ „Sie haben mir was ins Essen gemischt, oder?“ „Nein. Nicht ins Essen. Aber mein Leibarzt ist hier und ich habe ihm gebeten Sie ruhig zu stellen. Ich will nicht ständig gestört werden, weil Sie laut sind und sich mit der Situation nicht abfinden können. Fesseln sind mir etwas zu unbequem, finden Sie nicht auch?“ Ein weiterer Mann trat ein. Semir war immer noch mit den Handschellen am Bett gefesselt. Der Mann sah auf ihn und dann zu Celescone. „Wie lange soll er denn schlafen?“ Celescone sah auf Semir und dann zum Arzt. „Nun ich denke für die nächsten 24 Stunden wäre es ausreichend.“ Der Arzt nickte und Semir sah mit gemischten Gefühlen zu, wie dieser eine Spritze aufzog. Semir wusste genau, das der Arzt sich nicht umstimmen ließ, so sparte er sich den Mann anzusprechen. Der Arzt setzte die Spritze an und Semir verzog kurz das Gesicht, als das Serum in seine Adern floss. Er sah den Arzt an und dieser lächelte. „Nur keine Angst das Mittel ist harmlos. Sie werden nur schlafen.“ Semir antwortete nichts. Der Arzt verließ das Zimmer wieder und Celescone sah zu Lucas. „Sobald er eingeschlafen ist, nimmst du ihm die Handschellen ab.“ „Si Don.“ „Gute Nacht und angenehme Träume, Herr Gerkhan.“ Celescone verließ das Zimmer. Lucas sah lachend auf Semir, der auf die Wirkung der Spritze wartete. „Schade, ich dachte wir würden noch unseren Spaß haben. Aber der Don will dich wohl schonen. Na gut. Dann schlaf mal gut.“ Semir spürte die erst Wirkung. Er konnte sich nicht mehr richtig konzentrieren. Irgendwie wurde die Umgebung nach und nach in Watte eingepackt. Dann wurde es dunkel.

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  • Celescone sah einige Zeit später nach Semir und registrierte zufrieden, das der Mann schlief. Lucas hatte die Handschellen abgemacht. Auch er stand neben dem Bett. „So und nun müssen wir uns um ein anderes Problem kümmern.“ sagte der Don. Lucas sah ihn an. „Hol meine Tochter her.“ Lucas nickte. Er verließ das Zimmer und der Don trat näher ans Bett. Er sah auf den Polizisten und sagte:“ Schade das du ein Bulle bist. Ich könnte dich sehr gut gebrauchen. Nun ja, vielleicht kann ich dich doch noch umdrehen. Du hättest es sehr gut bei mir.“ Das Semir von den Worten nichts mitbekam, störte ihn nicht. Er ging auch raus und verschloss die Tür. Nur eine Stunde später war Larissa bei ihrem Vater. Sie schrie und fluchte mit dem ganzen Temperament einer Italienerin. Celescone lachte leise. „Aber Liebes. Was hast du denn?“ „Das weißt du doch ganz genau. Du bist ein Verbrecher, ein Mörder und du hast so viele schreckliche Dinge getan. Ich hasse dich!!!“ Celescone stellte sich vor seiner Tochter und zum ersten Mal in ihrem Leben schlug er ihr ins Gesicht. Larissa starrte ihren Vater verständnislos an. Tränen schossen ihr in die Augen. „Du hast mich sehr böse gemacht, Larissa. Ich muss dich bestrafen. Deine Mama war arbeiten, als Lucas bei dir war, richtig? Sie weiß noch nicht was lost ist?“ Larissa nickte. „Gut, dann werde ich sie morgen anrufen und ihr sagen, dass du ab sofort bei mir bleibst. Du hast mich sehr enttäuscht. Du hast meinen Plan gestört. So was ist nicht nett und gehört sich nicht für meine Tochter“ „Nein! Papa bitte ich will zu Mama. Ich will nicht bei dir sein. Papa!!!“ Celescone ließ Larissa wegbringen, die sich mit Händen und Füssen wehrte. Lucas brachte sie ebenfalls in eines der oberen Zimmer. Dann kam er zu Celescone. „Ein Temperamentsbündel die Kleine.“ Celescone sah ihn böse an. „Nicht die Kleine für dich. Klar!“ Lucas nickte. „Was machen wir nun?“ „Die Polizei zieht bereits vor der Villa Kräfte zusammen. Sie werden bald anfangen uns zu bedrängen. Wir sollten ihnen eine Warnung zukommen lassen.“ Lucas nickte. „Und wie soll sie aussehen? Den Bullen tot vor die Füße legen?“ Celescone sah ihn an. „Siehst du? Du hast immer so einfache Gedanken. Meinst du wirklich ich gebe das einzige Pfand gegen die Leute draußen einfach so aus den Händen? Herr Gerkhan wird uns noch sehr nützlich sein. Vor den ersten Morgenstunden werden die Kräfte nicht eindringen. Bis dahin ist Gerkhan wieder wach und wird mit ihnen sprechen müssen. Wenn sie nicht abziehen, dann wird er uns leider verlassen müssen.

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  • Am nächsten Morgen war Tom mit dem SEK und dem BKA vor den Toren der Villa und beobachtete das Treiben. Es schien als hätte Celescone zum Aufbruch geblasen. Immer wieder fuhren Wagen auf und vom Grundstück. Die meisten wurden etwas entfernt vom Gelände angehalten und vorläufig festgenommen. Hofer teilte die SEK Leute so ein, dass ein optimaler Zugriff stattfinden konnte und die Gefahr für den dort im Haus befindlichen Polizisten zu groß war. Tom kam zu Hofer. „Und wie wollen wir vorgehen?“ „Ich werde gleich die ersten fünf über die Mauer schicken. Die werden dann die Vorhut bilden. Dann die nächsten, die das Haus stürmen und die dort befindlichen Personen in Gewahrsam nehmen. Tom sah ihn an. „Denken Sie daran, das Semir dort irgendwo ist und wir damit rechnen müssen, dass sie ihn als Geisel halten.“ Hofer nickte. „Das habe ich nicht vergessen. Es wird schon gut gehen.“ Tm nickte. Dann klingelte sein Handy. „Ja, Kranich“ meldete er sich. „Ach Herr Kranich. Sie sind auch wieder auf freiem Fuß? Schön Sie kennen zu lernen.“ hörte er eine ihm fremde Stimme aber er konnte sich ahnen, wer es war. „Celescone! Was wollen Sie? Wo ist mein Kollege?“ „Nun was ich will dürfte doch wohl eindeutig sein, oder?“ „Wo ist Semir?“ „Ihrem Freund geht es soweit noch gut. Aber das lässt sich sehr schnell ändern. Im Augenblick schläft er. Er war sehr unruhig wegen seiner Frau und seiner Tochter aber nun ist er ganz ruhig. Ich denke er wird in ungefähr zwei oder drei Stunden erwachen. Dann können Sie selbstverständlich auch mit ihm sprechen. Aber nun fordere ich Sie auf, das Sie die Belagerung beenden, meine Leute freilassen und freien Abzug natürlich.“ „Celescone! Ich warne Sie, wenn Semir auch nur ein Kratzer hat, dann…“ „Sie drohen mir, Kommissario? Das ist nicht nett. Wissen Sie, Herr Gerkhan musste auch lernen friedlich und freundlich zu sein. Also … drohen Sie mir nie wieder. Schicken Sie die Leute weg. SOFORT!“ Das Gespräch war beendet. Tom berichtete Hofer davon und dieser ließ das SEK umgehend auf Abstand gehen.


    Semir wachte auf mit leichten Kopfschmerzen. Er wollte sich aufrichten, doch da spürte er die Fesseln, die Lucas ihn angelegt hatte. Irritiert schlug er die Augen auf. Er versuchte sich zu orientieren. Wo war er? Dann kam die Erinnerung. An den Abend als alles anfing, dem Mann der Tom so ähnlich sah, An Andrea und Aida in Gewalt von dem Mafiosi. Er erinnerte sich daran das Lucas Steiner erschoss und mit ihm zur Villa von Celescone fuhr. Andrea und Aida waren mit der Tochter von Celescone geflohen. Er wurde in die zweite Villa gebracht und da bekam er eine Spritze und schlief ein. Er zerrte an seinen Fesseln, doch das war vergebens. Die Tür ging auf und Celescone kam herein. „Guten Morgen, Gerkhan. Gut geschlafen?“ fragte er. „Geben Sie auf Celescone. Es hat doch keinen Sinn. Meine Kollegen werden mich finden und dann…“ „Sie haben uns schon gefunden. Haben Sie Hunger?“ Semir nickte. „Sie bekommen gleich Frühstück. Aber erst werden Sie diesem Kranich vor dem Tor klar machen, dass er und alle anderen Polizisten verschwinden sollen.“ Semir schüttelte den Kopf. „Geben Sie auf.“ Celescone sah ihn eindringlich an. „Du wirst mit ihm reden und die Forderungen durchgeben, oder soll sich Lucas noch mit dir unterhalten?“ Die Stimme war drohend und Semir fügte sich. Celescone hielt ihm das Handy ans Ohr. Er hörte Toms Stimme. „Tom? Ich bin’s.“ „Semir wie geht es dir? Bist du okay?“ „Relativ.“ Das Handy wurde weggenommen. „So, Sie haben ihn gehört. Tun Sie endlich was ich sage.“ Semir sah Celescone an. „Sie kommen damit nicht durch.“ Lucas betrat den Raum. „Binde ihn los und dann geht es zum Frühstück. Larissa soll auch dazu kommen.“ Lucas nickte und schloss die Handfesseln auf. Er zog Semir aus dem Bett und stieß ihn zur Tür. „Ach und Gerkhan. Kommen Sie nicht auf dumme Gedanken. Es wird nicht funktionieren.“ Am Tisch saß ein ungefähr 15jähriges Mädchen, welches trotzig die Männer anschaute. Semir sah sie an. Das musste Larissa sein, das Mädchen was Andrea und Aida zur Flucht verholfen hatte. Er nickte ihr zu. Dann setze er sich neben ihr. Das Frühstuck stand auf dem Tisch und Semir griff zu. Dann sah er zu Larissa und sagte leise „Danke“. Larissa nickte, sagte aber nichts. Celescone kam ebenfalls an den Tisch. Er gab Lucas ein Zeichen und dieser zog Semir brutal vom Stuhl und stieß zu auf die andere Seite. „Hier ist dein Platz.“ sagte er und setzte sich selbst neben Larissa. Semir beobachtete das Mädchen. Sie rückte ein stück ab. Er musste grinsen. Celescone sah es. „Findest du das lustig?“ fragte er Semir. „Ja irgendwie schon. „Papa ich möchte auf mein Zimmer.“ Celescone nickte. „Geh.“ Larissa stand auf und nahm ihr Essen. Sie verschwand. Semir aß und dann stand er auf. „Wohin?“ fragte Celescone. „Ich muss mal.“ Lucas stand auf Kopfnicken von Celescone auf. Er zog Semir zu den Toiletten und danach wieder in das Esszimmer. „Setz dich!“ befahl Celescone. Semir setze sich. „okay. Wir werden nun einmal das Spiel zu ende spielen. Du bist der Joker. Und ich habe dich gezogen. Also. Du bist am Zug.“ Semir schüttelte den Kopf. „Ich wurde nicht gefragt, ob ich mitspiele. Also sehen Sie zu, wie sie zu Recht kommen. Ich würde nun gern auf mein Zimmer gehen.“ Celescone sah ihn erstaunt an dann lachte er. „Das ist gut.“ Doch so schnell wie das Lachen da war, verlosch es auch wieder. Er stellte sich dicht vor Semir hin. „du wirst mitspielen, mein Freund. Sieh mal ich kann sehr ungemütlich werden. Wenn du mir nicht freiwillig hilfst, dann…“ Semir sah ihn an. „Was dann? Wollen Sie mich umbringen? Das tun Sie doch sowieso. Also nur keinen Zwang. Tun Sie was Sie nicht lassen können.“ „Das tue ich ohnehin. Aber ich dachte wirklich du bist vernünftig. Okay. Dann geht es leider nicht anders. Lucas mach unseren Wagen fertig und dann ihn.“ Er stieß Semir zurück auf den Stuhl.

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  • so und zur Erlösung kommt nun der Schluß. danke für die tollen vielen Feedbacks.


    „Wir stürmen.“ hörte Tom von Hofer. Er nickte. Es war nicht anders möglich. Mittlerweile wusste Tom auch, dass Larissa im Haus war. Nun gab es zwei Personen die es zu retten hieß. Er vermutete, das Semir und Larissa getrennt von einander gefangen gehalten wurden. Dann fielen die ersten Schüsse. Tom rannte ebenfalls zum Haus. Er wollte dabei sein, wenn Semir raus kam. Während das SEK und die Männer vom BKA vorn durch das Haus eindrangen, schlich Tom sich zur hinteren Tür. Sie ging auf und ein Mädchen stand vor ihm. „Larissa.“ rief er erstaunt Sie sah ihn erstaunt an. Dann zog er sie schnell in den Schutz der Mauern. „Wo ist mein Kollege?“ fragte Tom sie. „Er ist im Arbeitszimmer von meinem Vater. 1. Stock zweite Tür.“ Tom nickte. „Bleib du hier. Die Männer dort sind von der Polizei und werden dir helfen okay?“ Larissa nickte. „Herr Kranich?“ Tom sah sie an. „Töten Sie ihn bitte nicht. Er ist mein Vater.“ Tom nickte. „Ich tue ihm nichts, wenn er aufgibt.“ Larissa nickte. Einer der SEK – Beamten kam auf Toms Wink zu ihnen und brachte Larissa weg. Tom ging ins Haus. Die SEK-Leute drangen immer weiter ins und durchs Haus. Während die einen die Keller durchsuchten und die anderen das Erdgeschoss, ging Tom in den ersten Stock. Er stellte sich vor die zweite Tür, atmete tief durch und trat sie dann auf. Mit einem lauten Krachen flog die Tür aus den Angeln. Tom zielte mit der Waffe in den Raum. Dann sah er Celescone. Er stand hinter Semir und hielt ihn als Schutz vor sich. „Schießen Sie! Kranich. Was ist drücken Sie doch ab.“ „Lassen Sie meinen Kollegen gehen!“ forderte Tom. Celescone lachte. „Er kann gehen.“ Er stieß Semir vor. Semir trat ein Schritt nach vorn. Tom sah ihn an. Semir konnte nichts sagen. Celescone hatte ihn den Mund verklebt. Dann sah Tom die Kabel die an Semirs Rücken runter gingen. „Was soll das?“ fragte er. „Er kann gehen. Allerdings wird er dann nur in die Luft gehen. Mehr nicht.“ Celescone lachte über seinen Witz. Semir stand wie eine Salzsäule. Celescone stieß ihn in den Rücken. „Los, ab geht es. Und Sie Kranich lassen uns besser gehen.“ Semir sah Tom Hilfe suchend an. Er nickte kaum merklich und dann trat er zur Seite. Celescone hielt eine Fernbedienung in der Hand. „Das sind ungefähr 2 Kilo Sprengstoff, die unser Freund trägt. Also genug um die ganze Bude hier in die Luft zu sprengen. Von ihm wird sicher nicht viel übrig bleiben, was man beerdigen kann. Also keine Tricks. Sobald ich das Ding hier fallenlasse…. Bumm.“ Tom nickte. Semir verließ das Zimmer und dann Celescone. Kaum war er an Tom vorbei schlug dieser unvermittelt zu. Celescone sackte zusammen. Schnell griff Tom zur Hand mit der Fernbedienung und hielt sie fest. Er sah Semir an und dieser schloss die Augen. Tom zog ihm das Klebeband vom Mund. „Alles klar, Partner?“ Semir nickte. „Ja jetzt wieder. Er hält seine Tochter noch hier irgendwo gefangen. Wir müssen sie raus holen.“ Tom nickte. „Ich weiß. Sie hat mir gesagt, wo du bist.“ „Sie ist schon draußen?“ „Ja, kennt wohl Schleichwege.“ Semir grinste. „Würdest du mir mal diesen Mist abnehmen?“ fragte er Tom und deutete auf das Sprengstoff. Tom nickte und wollte gerade zugreifen, als er die Zeitschaltuhr sah. „Ähmm… ein kleines Problem, Semir. Aber das lässt sich bestimmt beheben.“ „Was ist denn?“ „Na ja also eine gute und eine schlechte Nachricht.“ Tom? Was ist?“ „Der Zünder ist scharf.“ „Ach und was ist die gute?“ „Das war die gute Nachricht.“ Semir sah ihn erschrocken an. „Und die schlechte?“ „Du hast noch genau 15 Minuten.“ „WAS!!!“ „Reg dich nicht auf. Wird schon gut gehen. Also welches Kabel soll ich abmachen. Den gelben, oder den Blauen.“ „Tom? Das Spiel kenne ich doch.“ „Ja ich auch. Also welches?“ „Woher soll ich das denn wissen, tu was.“ „Mach ich doch…. Okay. Noch 13 Minuten. Ich werde den gelben nehmen.“ „HEY!! NEIN warte. Hol lieber einen Fachmann.“ „Vertraust du mir nicht.“ „Ganz ehrlich?“ Tom nickte. „Nein.“ „Gut. Dann gehe ich besser. Nur noch 11 Minuten.“ „Hey, Tom. Warte bitte okay. Ich vertraue dir. Also nimm den gelben Draht. Und bitte, keine Diskussion.“ Tom nickte und dann fing er an zu grinsen. Semir sah ihn verdutzt an. „Was?“ fragte er. Tom hob seine Hand und hielt das gelbe Kabel fest. „Hab ich doch schon.“ Semir rollte die Augen. „Mensch ich bin fast gestorben vor Angst.“


    Ende

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