Bombenstimmung

  • Bombenstimmung


    Johann und seine drei Enkelkinder stiegen in den Van. Er schnallte die Kinder an und dann ging es zum Phantasialand. Die Kinder waren alle aufgeregt. Zum ersten Mal fuhren sie in ein Paradies für Kinder. Lucas war dreizehn und freute sich auf die "Black Mamba" während seine Schwester Laura sich eher auf den "Tempel of the Night Hawk" freute. Larissa die jüngste hätte sicher nichts gegen eine Fahrt auf dem Schwanensee gehabt. Sie war für die anderen Attraktionen ohnehin noch zu klein. Dann Anne, die Mutter der drei. Sie sah ihren Vater an und meinte dann "Und ab geht´s ins Kinderparadies. Die Fahrt würde ne knappe halbe Stunde dauern und während dieser Zeit waren die Kinder einfach ruhig zu halten. Es ging auf die Autobahn und dann waren sie da. Kaum waren die Kinder zu halten. Und die Schlangen an den Kassen waren an diesem warmen Tag unglaublich lang.


    Semir hatte heute seinen freien Tag und wollte mit Andrea und Tom ebenfalls einen Tag im Phantasialand verbringen. Es war schon ewig her, das sie hier waren. Sie standen in der Schlange ziemlich weit vorn und waren schon fast drin. Andrea schwärmte von "Galaxy" "Du glaubst wirklich im All zu sein. Das ist wirklich super. Dann müssen wir noch auf "Mystery Castle" und natürlich den Tempel des Fu man Shu besuchen." Semir sah sie an. "Sag mal, du benimmst dich ja wie ein Kind." Andrea nickte. "Ja aber nur weil du Angst bekommst, wenn du auf die Dinger gehst." "Ich? Angst? Pah. Die Sachen sind doch harmloser als das was auf der Autobahn los ist." lachte Semir. Tom stand nur grinsend daneben. Endlich waren sie dran und zahlten. Dann ging das Abenteuer los. Es wird ein unvergessener Tag bleiben. Doch anders als die drei es sich gedacht haben.


    An einer anderen Ecke im Phantasialand unterhielten sich mehrere Akteure der Anlage. "Wir müssen möglichst viele rein bekommen, sonst können wir den ganzen Plan über den Haufen werfen." sagte Rui, der asiatische Akrobat. "Ja und am besten mehr Kinder als Erwachsene." meinte Lou, sein Landsmann. Jackie, der Kellner aus dem asiatischen Restaurant hielt sich bedeckt. "Aber eins ist klar. Es werden keine Kinder von den Eltern getrennt. Auf das Gejammer hab ich keinen Bock." Die anderen stimmten zu. "Okay. Sobald die erste Welle vorbei ist, wird der Park geschlossen. Es darf keiner mehr rein. Ich denke in ungefähr drei Stunden ist es soweit. Dann werden Lea und Luke die Ausgänge verminen. Keiner kommt mehr raus. Anschließend treiben wir die Gäste auf den Vorplatz zusammen. Ich denke wir kommen ungefähr auf dreihundert Gäste. Das sind mehr als Genug Geiseln für unseren Plan." meinte Marko, der letzte im Bund. "Sobald die Gäste hier auf dem Vorplatz sind, werden wir unsere Forderungen stellen. Ich denke wir finden unter den Gästen sicher ein paar, die uns dabei behilflich sein werden."

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
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  • SSemir und Andrea waren bereits drin. Tom blieb noch vor dem Drehkreuz stehen. „Ach Mensch ich hab meine Kamera vergessen. Ich wollte doch meiner Schwester Fotos von den Bahnen machen, damit sie sich auf den Sommer freuen kann, wenn sie hier ist. Bin gleich wieder da.“ Semir grinste ihn an. „Wir warten hier vorn auf dem Platz.“ Tom winkte noch und schon ging er zum Parkplatz. Gerade drängte sich ein Großvater wohl mit seinen drei Enkelkindern durch das Drehkreuz. „komm wir warten da vorn auf Tom, “ meinte Andrea und zog Semir mit. Semir nickte und sie stellten sich an der Seite des großen Brunnens. Semir sah sich um. „Mann ist das toll hier. Da möchte man glatt wieder Kind sein.“ Andrea lachte. „Das brauchst du hier zum Glück gar nicht. Alles kannst du auch als Erwachsener genießen. Und heute Abend gehen wir dann noch schön gemeinsam aus und essen was.“ Semir grinste. „Ja aber den Tom lassen wir dann zuhause.“ Er küsste sie. „Semir, die Leute gucken schon.“ „Na und. Sollen sie doch. Sie sollen ruhig wissen, das ich im Augenblick der glücklichste Mann der Welt bin.“ Andrea lachte. „Ach und warum, wenn ich fragen darf?“ „Weil ich dich hab. Mein Schatz.“ Es verging eine halbe Stunde. Semir drehte sich verwundert zum Ausgang. „Wo bleibt Tom denn jetzt?“ fragte er Andrea, doch die zuckte nur mit den Schultern. „Ich geh mal gucken. Warte hier.“ sagte er und ging in Richtung Ausgang.


    Lea und Luke hatten mittlerweile die Gitter am Ein- und Ausgang runtergelassen. Auch die hinteren Ausgänge waren alle gesichert. Einer der Gäste kam zum Eingang. Er wunderte sich, dass die Gitter herunter gelassen waren. Dann sah er Luke und ging zu ihm. „Hallo? Was soll das denn? Mein Kumpel steht noch draußen und er hat schon bezahlt.“ Luke drehte sich zu dem Mann um. „Sorry, aber wir haben eine Funktionsstörung. Die Gitter sind allein runter gefahren und nun müssen wir sie reparieren. Gehen Sie sich amüsieren. Ihrem Kumpel werden wir einen Gutschein ausstellen, und dann kann er einmal umsonst herein.“ Der Mann sah Luke an. „Kann ich irgendwie helfen?“ Luke schüttelte den Kopf. „Danke aber das ist nicht nötig.“ Der Mann ging nachdenklich wieder die Treppe runter. Luke sah ihn hinterher. Lea kam zu ihm. „Was ist denn los?“ fragte sie. Luke sah sie an. „Ich weiß nicht, aber der Typ ist mir irgendwie nicht ganz geheuer. Wenn wir alle zusammen getrieben haben, dann sollten wir ihn besonders im Auge behalten.“ Lea nickte. „Kennst du ihn?“ Luke schüttelte den Kopf. „Nein kennen nicht. Aber irgendetwas stört mich an ihm.“
    Lea sah ihn an. „Du warst wohl zu lange im Knast und siehst in jedem Mann einen Bullen was?“ lachte sie. Luke schielte zu ihr. „Ich kann Bullen riechen. Das ist doch wohl bekannt, oder?“ Lea nickte. „Komm wir müssen fertig werden.“

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  • Tom hatte die Kamera endlich aus dem Wagen geholt und eilte zurück zum Eingang. Überrascht stellte er fest, dass die Gitter runtergelassen waren. „Hey, hallo? Was soll das denn? Ich hab bezahlt und will auch rein.“ Einer der Mitarbeiter kam zu ihm. „Es tut uns unheimlich Leid, aber ein Systemfehler hat die Gitter runterfahren lassen, wir sind schon dabei den Fehler zu beheben. Aber das dauert sicher noch ne ganze Weile. Ich gebe Ihnen einen Gutschein und dann haben Sie das nächste Mal freien Eintritt. Mehr kann ich leider im Augenblick nicht tun.“ „Ja aber meine Freunde sind doch schon drin, die warten sicher auf mich.“ „Ach Ihre Freunde? Wenn Sie mir die Namen nennen, dann werde ich sie ausrufen und informieren lassen.“ „Ja also das sind Andrea Schäfer und Semir Gerkhan.“ Der Mann schrieb die Namen auf. „Alles klar. Ich informiere die beiden.“ „Tja, dann kann man wohl nichts machen. Dann werde ich mich für den Rest des Tages im Auto amüsieren. Sagen Sie den Beiden, ich warte im Wagen.“ „Selbstverständlich. Ich gebe es weiter.“ Tom nickte, nahm den Gutschein wollte gerade zurückgehen. „Ach sagen Sie, ich brauche ein paar Fotos von den Attraktionen für meine Nichte. Von wo habe ich denn einen guten Aussichtsplatz um ein paar Fotos zu machen?“ Der Angestellte sah Tom an und dachte nach. „Ja also um gute Fotos zu machen sollten Sie ein Stück den Berg dort hinten hochfahren. Von dort können Sie fast alle Attraktionen sehen und auch gute Bilder machen.“ „Danke.“ Tom verschwand. Der Mann lächelte noch einmal als Tom sich zu ihm umdrehte und winkte. Er hob ebenfalls die Hand.


    Andrea und Semir waren derweil schon in mehreren Attraktionen gewesen. Nun stand die „Black Mamba“ auf dem Plan. Diese Achterbahn war das Neueste, was der Freizeitpark zu bieten hatte. Semir sah ziemlich Bange auf dieses schwarze Etwas, das sich durch den halben Park wandte. „Du willst wirklich da rein?“ fragte er Andrea erneut. „Ja, komm du Angsthase.“ „Ich habe keine Angst. Ist die auch sicher? Ich meine es gibt sicher eine Mindestgröße.“ Andrea lachte. „Ja die gibt es, aber du bist wirklich größer als die Grenze und nun komm.“ Sie zog ihn mit. Dann saßen sie drin und Semir bekam Angst als er die Bahn entlang sah. Andrea hatte sich direkt den ersten Wagen ausgesucht. Dann ging die Fahrt los. Semir schrie während der Fahrt. Aber das taten fast alle. Die einen aus Spaß an der Freud, die anderen wie Semir aus Angst. Er war froh dass nach ungefähr sechs Minuten die Fahrt zu Ende war. Mit ziemlich wackeligen Beinen stieg er aus. Andrea sah ihn an. „Hey, ist vorbei.“ sagte sie lachend. Semir nickte nur.

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  • Rui, Lou, Jackie, Lea und Luke sahen sich aufmerksam um. Sie fingen an die Gäste auf den Vorplatz zu versammeln. Dies taten sie mit einer Durchsage: „Wir bitten alle Gäste sich auf dem Vorplatz am Eingang zu versammeln. Es ist zu Ihrer eigenen Sicherheit. Bitte kommen Sie umgehend zum Vorplatz. Ich wiederhole….“ Die Gäste kamen. Nach ungefähr zwei Stunden waren alle Gäste vorhanden. Viele fragte sich was vorging. Doch eine zufrieden stellende Antwort erhielt keiner. Auch Andrea und Semir kamen zum Vorplatz. Dann stellte sich ein Mann oben am Ausgang hin, von wo er den gesamten Vorplatz überblicken konnte. Der Mann hatte ein Megaphon und sprach: „Meine Lieben Gäste. Es ist mir eine Ehre Sie im Phantasialand willkommen zu heißen. Sicher hatten Sie bisher Ihren Spaß gehabt. Doch leider ist dies nun vorbei. Sicher haben Sie schon bemerkt, dass die Ausgänge abgesperrt sind. Dies gilt insbesondere unserer Sicherheit, also die von mir und meinen Kollegen hier. Sie sind derzeit das, was ich als Geiseln betrachten würde. Bitte denken Sie nicht, dass ich es für Geld tue. Oder zumindest nicht nur. Wir gehören einer politischen Gruppe an, die leider etwas mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist. Viele unserer Freunde sitzen in Irland im Gefängnis. Unter erbärmlichen Zuständen. Wir sind eine Splittergruppe der IRA und wir sind nicht weniger gefährlich, nur weil wir in Deutschland unser Unwesen treiben. Wir haben bereits mit der Regierung in Deutschland und Irland Kontakt aufgenommen und unsere Forderungen gestellt. Bitte seien Sie gewiss, dass Ihnen nichts passieren wird. Wir werden nun einige Gruppen bilden. Bitte halten Sie sich an das was Ihnen gesagt wird, es wäre doch schrecklich, wenn wir den einen oder anderen verletzen müssten oder gar töten. Also verhalten Sie sich ruhig und es wird Ihnen nichts geschehen. Damit Sie sehen, dass wir keine Unmenschen sind, dürfen sich die Kinder weiter amüsieren. Natürlich nur in Begleitung der Mütter. Die Väter und andere Männer werden nun von den Damen getrennt. Bitte gehen Sie auf die linke Seite. Kinder und Mütter auf die rechte. Die Damen, die allein hier sind, bleiben bitte in der Mitte stehen.“ Die Leute teilten sich auf.

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  • Semir sah zu Andrea, die sich in die Mitte aufstellte. Die Kinder und M?tter wurden als erstes weg gebracht. Sie durften wie der Mann eben gesagt hatte zu den Karussells gehen und damit fahren. Dann wurden die einzelnen Frauen weg gebracht. Semir sah, dass sie in eines der Restaurants gef?hrt wurden. Dann kamen die M?nner zu der letzten Gruppe. Semir stellte sich vor den Anderen und sah den Anf?hrer an. ?Was wollen Sie eigentlich wirklich? Glauben Sie im Ernst, dass Sie die Regierungen erpressen k?nnen?? Rui sah ihn an. ?Wer bist du?? ?Semir Gerkhan.? ?Auch gut. Aber du hast hier nichts zu melden. Was macht dich denn so sicher, dass die Regierung nicht auf unsere Bedingungen eingehen wird? Wir haben hier ungef?hr dreihundert Geiseln. Wenn wir erst einmal anfangen die ersten zu erschie?en, dann wird die Regierung schon einlenken, meinen Sie nicht?? Semir sah ihn an. ?Sie sind wahnsinnig.? Rui lachte. ?Kann schon sein. Aber in China gibt es ein Sprichwort. Das lautet: k?mpfe f?r das woran du glaubst. Und nur das tue ich.? ?Ja aber das Sprichwort sagt nicht, dass es mit Gewalt geschehen muss, oder?? Rui lachte erneut. ?Nein, dass nicht. Aber das ist nur Auslegungssache.? Er sah in die Runde. ?So und die M?nner werden nun in die Westernstadt gebracht. Dort wartet eine h?bsche Unterkunft auf Sie. Wenn ich bitten darf.? Er wies den Weg und die M?nner gingen zur Westernstadt. Nur Semir blieb stehen. Rui sah ihn an. ?Brauchen Sie eine Extraeinladung?? Semir sch?ttelte den Kopf und schloss sich der Gruppe an. Allein hatte er keine Chance.


    Tom stand auf der Anh?he und sah was sich im Phantasialand abspielte. Er sah wie die G?ste zusammen getrieben wurden und einzelne Gruppen getrennt untergebracht wurden. Er griff zum Handy und rief Anna Engelhardt an. ?Chefin, Tom hier. Wir sind im Phantasialand. Das hei?t Semir und Andrea sind da drin. Ich bin drau?en. Aber hier geht was sehr sonderbares vor.? ?Ja, ich wei? schon. Wir wurden eben von dem Regierungspr?sidenten angerufen. Es hat eine Geiselnahme statt gefunden. Dreihundert Geiseln sind insgesamt dort im Phantasialand. Alle Altersgruppen. Es ist eine Splittergruppe der IRA. Sie wollen Gefangene in Irland freipressen.? Tom griff sich an die Stirn. ?Ja und Semir ist mal wieder mitten drin.? Anna lachte leise. ?Wie immer. Ich hoffe nur, dass diesmal keine ?bereilten Handlungen von ihm ausgehen. Wir wissen nicht genau wie viele Geiselnehmer es sind.? ?Wie wollen wir denn nun vorgehen?? ?Das BKA ist bereits informiert und wird in K?rze eintreffen. Reden Sie mit Tobias Stirner. Er ist der Einsatzleiter.? ?alles Klar. Ich melde mich sobald ich etwas in Erfahrung bringen kann.? ?Ja danke Tom.?

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  • Semir wurde mit den anderen in das Restaurant in die Westernstadt gebracht. Er sah sich um. Doch im Augenblick war es nicht m?glich irgendetwas zu unternehmen. Als sie angekommen waren, sah Semir auch den Mann, der ihm erz?hlt hatte, dass eine Funktionsst?rung vorlag. Dieser Mann kam zu ihm. ?Ach wir kennen uns ja bereits.? grinste Luke ihn an. Semir sagte nichts. Er setzte sich an einen der Tische und legte die H?nde auf den Tisch. Luke setzte sich zu ihm. ?Und? Sie sehen etwas entt?uscht aus. Haben sich mehr von dem Tag erhofft, was?? ?Ja, eigentlich schon. Aber nun?? Luke lachte. ?Nur keine Angst. Ich denke wenn es hier vorbei ist, werden Sie sich wieder am?sieren.? ?Sicher, und wann soll es vorbei sein? Wie lange wollen Sie uns alle hier festhalten?? Luke zuckte mit den Schultern. Ich wei? es nicht. Das liegt an den Regierungen.? Semir sch?ttelte den Kopf. ?Sie wissen doch genau, dass der Plan von Ihrem Kumpel nicht klappen kann.? ?Machen Sie sich dar?ber mal keinen Kopf.? meinte Luke und stand auf. Semir sah ihm hinterher.


    Tom sah einige Wagen zum Eingang des Vergn?gungsparks kommen. Er stieg aus dem Wagen und ging zu einem Mann, der nun ebenfalls ausstieg. ?Sind Sie Herr Stirner?? fragte er. Der Mann nickte. ?Tom Kranich. Kripo Autobahn.? ?Ach und was haben Sie mit dem Fall zu tun?? ?Eigentlich gar nichts. Au?er der Tatsache, das ich eigentlich ebenfalls da drin w?re, wie meine Kollegen.? ?Es sind Kollegen da drin?? Tom nickte. ?Ja mein Partner und seine Frau.? ?Wie hei?t der Partner?? ?Semir Gerkhan. Wissen Sie was dort drinnen los ist?? Stirner nickte. ?Ja eine Splittergruppe der IRA die mit der Geiselnahme einige H?ftlinge aus dem irischen Gef?ngnis holen wollen. Sie haben wohl schon mit der Regierung gesprochen und die Forderungen durch gegeben. Sie haben gedroht nach einem Ultimatum von 24 Stunden anzufangen die Geiseln zu erschie?en. Als erstes wollen Sie 10 Geiseln erschie?en, dann jede weitere Stunde die vergeht eine. K?nnen Sie Ihren Kollegen irgendwie erreichen?? ?Na er hat sein Handy und wie ich ihn kenne, hat er es auf vibrieren gestellt, weil hier ein Klingelton nicht viel bringt.? ?K?nnen Sie ihm eine Nachricht zukommen lassen?? ?Damit bringen Sie ihn in Gefahr entdeckt zu werden.? ?Das ist mir bekannt, aber ich muss wissen mit wie vielen Gegnern wir es zu tun haben.? Tom nickte. ?Schon klar. Aber ich wei? nicht ob er sein Handy noch hat.? ?Es kommt auf einen Versuch an. Helfen Sie mir bitte, Herr Kranich.?


    Semir sa? am Tisch und sah in die Runde. Er hatte f?nf Mann gez?hlt. Allerdings waren alle schwer bewaffnet. Dann sp?rte er sein Handy vibrieren. Erschrocken sah er sich um, ob einer der Terroristen anwesend war. Doch niemand war zu sehen. Er nahm sein Handy und sah, dass er eine SMS von Tom hatte. Er las sie kurz durch: *BKA ist vor Ort. Wissen Bescheid. Wie viele Gegner?* Semir schrieb: *5 gesehene* und sendete die Nachricht ab. Dann schob er das Handy unbemerkt in die Hosentasche. Nun kam ein ?lterer Mann zu ihm. Semir sah ihn an. ?Was haben Sie denn da?? fragte der Mann. Semir antwortete nicht. ?Wer sind Sie?? fragte er stattdessen. ?Johann. Johann Frings. Ich bin heute mit meiner Tochter und meinen drei Enkeln hier. Sollte ein sch?ner Tag f?r die drei werden und nun?? ?Setzen Sie sich doch.? bat Semir. Johann setzte sich. Semir sah ihn sich genauer an. ?Geht es Ihnen nicht gut?? fragte er weil er sah, dass der Mann ungew?hnlich blass aussah. ?Ach wissen Sie, ab einem gewissen Alter ist Aufregung nicht mehr so gut.? meinte Johann nur. Semir nickte. ?Es wird schon werden. Versuchen Sie sich zu beruhigen.? ?Das sagen Sie so einfach, junger Mann. Aber das geht nicht so schnell. Ich habe Diabetes und ich habe nur f?r einen Tag Insulin dabei. Normalerweise reicht es ja f?r einen Parkbesuch. Doch nun werde ich mich auf einen l?ngeren Aufenthalt einrichten m?ssen.? Semir nickte. ?Wohl wahr. Aber vielleicht k?nnen wir versuchen, dass man Sie als erstes gehen l?sst.? Johann sch?ttelte den Kopf. ?Ich brauche keine Sonderbehandlung.?

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  • Tom sah auf sein Handy, als er die Nachricht von Semir erhielt. Stirner stand neben ihm. ?Also er hat bisher 5 gez?hlt. Das ist eine kleine Anzahl, aber zu viele f?r einen einzigen.? ?Hat der Kollege die Waffe dabei?? Tom sch?ttelte den Kopf. ?Nein, nat?rlich nicht. Er hat seinen freien Tag und zu einem Besuch im Freizeitpark tragen wir unsere Waffen nicht. Au?erdem wer sollte denn damit rechnen.? Stirner nickte. ?Was ist mit seinem Dienstausweis?? Tom zuckte mit den Schultern. ?Den wird er sicher in der Brieftasche haben.? ?Dann k?nnen wir nur hoffen, dass sie ihn nicht durchsuchen. Wenn die raus finden, das er Polizist ist, dann werden sie ihn sicher als einer der Ersten erschie?en.? Tom sah ihn an und nickte dann. ?Was ist mit der Regierung? Sind die bereit einzulenken?? Stirner nickte. ?Zu einem gewissen Teil ja. Aber die wollen zun?chst einmal ein Zeichen, des guten Willens der Leute da drinnen. Fragen Sie Ihren Kollegen bitte, ob er eine M?glichkeit sieht, von wo aus wir in den Park k?nnen. Wir m?ssten uns irgendwie rein schleichen.? Tom sch?ttelte den Kopf. ?Nein, Wir sollten dort oben auf den Berg gehen, von dort haben wir eine sehr gute Sicht ?ber den ganzen Park.? Stirner nickte und fuhr mit Tom hoch.


    Rui kam in das Restaurant der Westernstadt. Er sah kurz in die Runde. Luke winkte ihn zu sich. ?Was gibt es?? ?Hast du was erfahren?? ?Ja, die wollen einlenken, aber die wollen von uns ein Zeichen des guten Willens.? ?und?? Na ich lasse ein paar Leute frei. Wir haben doch genug.? ?Ja und wie willst du ausw?hlen?? ?Ich dachte an ein paar Kinder mit M?ttern und Alte. Nicht das die uns hier abkratzen, obwohl es eigentlich auch egal ist. Aber ich habe Respekt vor dem Alter. Nimm dir von hier 10 Alte so ab 50 w?rde ich sagen. Ich gehe r?ber und suche mit von den Kindern die Kleinsten mit Mutter aus.? Luke nickte und machte seine Runde. Er kam zu Johann, der am Boden sa?. ?Los hoch , Alter. Du darfst gehen.? sagte er nur und zog ihn hoch. Schnell waren die anderen Alten gefunden. Dann kam Luke zu Semir, der immer noch am Tisch sa?. ?Du f?hlst dich hier wohl, was?? Semir sah ihn nur an. ?Was haben Sie vor?? ?Die Alten d?rfen gehen. Allerdings brauche ich Hilfe und deshalb wirst du mir nun helfen, die Leutchen zum Ausgang zu bringen.? Semir nickte und erhob sich. ?Ach und keine Tricks, klar!? Wieder nickte Semir. Dann ging es zum Ausgang.

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  • Rui kam in dem Bereich wo sich die M?tter versammelt hatten. Weder die Kinder noch die M?tter konnten und wollten mit den Karussells fahren. Die Angst vor den M?nnern war zu gro?. Als erstes nahm er einige M?tter mit kleinen Kindern zur Seite. ?So die Damen und die Kleinen d?rfen gehen.? Auch Anne war mit ihren Kindern dabei. Sie war erleichtert. Dann ging auch diese Gruppe zum Ausgang. Dort z?hlte man sie ab. Es waren insgesamt 79 Personen die den Park verlassen durften. Rui stellte sich an das Tor. ?Okay, Meine Damen, meine Herren. Sie d?rfen den Park verlassen, weil die Regierungen ein Zeichen guten Willens von uns gefordert haben. Bitte verzeihen Sie unser Vorgehen und erholen Sie sich von dem Schrecken, den wir Ihnen bereitet haben. Nehmen Sie es uns nicht ?bel.? Er lachte und ?ffnete dann eines der Gitter um die Menschen raus zu lassen.


    Semir stand bei Luke, der ihn die Waffe in die Rippen stie?. ?Und du kannst nun wieder zu den Anderen?, sagte er und Semir ging in Richtung Westernstadt. Er wurde wieder in das Restaurant gebracht wo er sich an den alten Tisch setzte. Luke setzte sich neben ihn. ?Was machst du eigentlich beruflich?? Semir sah ihn an. ?Warum willst du es wissen?? fragte er anstatt die Frage selbst zu beantworten. ?Nun sagen wir ich bin Neugierig.? ?Hmmm. Ich bin Beamter.? ?Ach ein Staatsdiener?? Semir nickte. ?Und in welcher Branche?? ?Sozialer Dienst.? Luke nickte. ?Ein Sozialarbeiter. Das ist ein gro?er Bereich. Was genau?? ?Ich bin Streatworker, wenn du so willst.? ?Du versuchst also verlorene Seelen von der Stra?e zu holen, ja.? Semir grinste leicht. ?Genau das.? Luke stand auf und verlie? das Restaurant. Semir sah ihm nach.

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  • Tom stand mittlerweile mit Stirner auf dem Berg vor dem Park. Stirner hatte das Fernglas und sah hindurch. Der gesamte Park war tats?chlich zu ?berblicken, doch es gab anscheinend keine M?glichkeit ungesehen in den Park zu kommen. ?Versuchen Sie noch einmal Ihren Kollegen eine Nachricht zu schicken. Fragen Sie, ob er wei? wie die Ein- und Ausg?nge gesichert sind.? Tom nickte und schickte eine SMS. Kurze Zeit sp?ter las er die Antwort * durch Sprengstoff* stand in der Nachricht von Semir. ?Mist. Es gibt keine M?glichkeit rein zu kommen. Die Attraktionen sind von den Z?unen so weit entfernt, dass man von dort aus nichts machen kann. Fragen Sie wo die Geiseln sind.? Tom schickte erneut eine SMS. Die Antwort kam prompt * M?nner in der Westernstadt, Frauen und Kinder in der M?rchenwelt* Tom gab es weiter. Stirner nickte. ?Okay, Dann m?ssten wir verhandeln. Toms Handy klingelte. ?Ja?? ?Engelhardt hier. Tom wie sieht es aus?? ?Sie haben die ersten Geiseln gehen lassen. Es handelt sich um 5 Gegner, so Semir.? ?Semir? Ist er auch wieder frei?? ?Nein wir tauschen SMS aus. Er hat sein Handy auf vibrieren und ist noch nicht entdeckt worden. Er gibt uns Informationen.? ?Was ist mit dem BKA?? Stirner sah Tom an und nickte. Tom ?bergab das Handy. ?Stirner hier. Frau Engelhardt. Nett Sie kennen zu lernen, auch wenn es unter einen solchen Umstand geschieht. Die Sachlage ist leider sehr undurchsichtig. Wie Ihnen bekannt ist, wollen die Geiselnehmer Gefangene in Irland befreien. Bisher hat die Regierung den Verhandlungen zugestimmt. Ich bef?rchte jedoch, das die Gefangenen sicher nicht freigelassen werden.? ?Das bef?rchte ich auch. Gibt es eine M?glichkeit zu st?rmen?? ?Die Ein- und Ausg?nge sind mit Sprengstoff, so von Ihrem Kollegen im Park, gesichert. Also f?llt das St?rmen flach. Wir befinden uns gerade ?ber dem Park. Aber auch hier gibt es keine M?glichkeit irgendetwas zu unternehmen. Wir sind auf die Verhandlungen mit der Regierung angewiesen.? ?Okay, ich werde noch einmal versuchen, den Regierungspr?sidenten davon zu ?berzeugen.?


    Andrea beobachtete die Frauen die mit ihr in dem Restaurant sa?en. Ein junges M?dchen von ungef?hr 18 oder 19 Jahren weinte leise. Sie ging zu ihr. ?Hey, beruhige dich.? Das M?dchen sah sie an. ?Was wollen die Leute von uns. Ich wollte doch nur meinen Spa?.? Andrea nickte und legte den Arm um das M?dchen. ?Ich wei?. Ich auch nur und die anderen sicher auch. Es ist leider ein falscher Tag daf?r gewesen. Aber ich bin mir ganz sicher, das wir hier heil rauskommen.? Sie versuchte dem M?dchen Mut zu machen, doch selbst hatte sie ebenfalls Angst. Was wenn die M?nner sie einzeln umbrachten, um ihre Ziele zu erreichen? Was war mit Semir und den anderen Gefangenen? Wird man noch mehr Geiseln gehen lassen?? ?Wie hei?t du?? fragte sie das M?dchen. ?Lena.? ?Ich bin Andrea. Wollen wir uns an den Tisch setzen?? Lena nickte. ?Lena, Ich bitte dich, versuch dich zu beruhigen. Wenn du weinst, k?nnte es die Leute hier nerv?s machen. Bist du allein hier?? Lena sch?ttelte den Kopf. ?Nein ich bin mir meinem Freund hier.? Andrea l?chelte. ?Ich bin mit meinem Mann hier. Wir wollten eigentlich auch nur Spa? haben. Aber irgendwie will das Schicksal nicht, das wir uns am?sieren. Wie immer.? ?Wieso wie immer?? ?Nun weil es bei uns immer so ist. Wenn wir uns etwas vornehmen, kommt meist was dazwischen.? Lena nickte. ?Dann ist es ja kein guter Stern f?r die Beziehung oder?? Sie beruhigte sich langsam. Andrea sch?ttelte den Kopf. ?Nein, aber wir halten zusammen, egal was passiert.?

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  • Rui und seine Komplizen versammelten sich in einer Ecke des Restaurants in der Westernstadt, wo sie die M?nner festhielten. ?Ich denke wir sollten uns noch mal erkundigen, ob die Regierungen mitspielen.? sagte er. Luke sah ihn an. ?Was tun wir, wenn nicht?? Rui l?chelte. ?Dann gibt es die ersten Toten. Mit den Frauen fangen wir an. Dann werden die schon weich. Noch haben sie siebzehn Stunden. Danach geht der Zauber los.? Luke warf einen Blick zu den M?nnern die im Restaurant sa?en. ?Wir sollten unsere Opfer f?r die erste Erschie?ung schon Mal aussuchen.? Meinte er grinsend. Rui sah ihn an. ?Wieso hast du es so eilig, damit?? ?Nur so. Ich denke wenn die merken das wir es Ernst meinen, dann reagieren sie sicher schneller.? ?Und wie willst du vorgehen, wenn ich fragen darf?? Luke lachte. ?Wir suchen uns zwanzig der Leute aus und bringen sie zum Vorplatz. Dort werden sie angebunden. Die Bullen sind sicher schon vor den Toren und k?nnen es dann sehen. Das befl?gelt, glaub mir.? Rui ?berlegte. ?Wir machen das morgen fr?h. Es ist jetzt zwanzig Uhr. Zeit, dass die Leute essen und dann schlafen gehen. Lea soll anfangen die anderen Angestellte zum Kochen zu bewegen.? Luke nickte und verschwand.


    Lea und Luke standen anschlie?end mit den Angestellten in der K?che. Die K?che lie?en die T?pfe brodeln. Und eine Stunde sp?ter waren die ersten Essen fertig. Als erstes kamen die Kinder und M?tter dran. Dann die Frauen und zum Schluss bekamen die M?nner das Essen. Anschlie?end mussten die Geiseln sich in den Restaurants auf den Boden legen und schlafen. F?r die Kinder und M?tter wurden die Hotels kurzerhand in Beschlag genommen. Alle anderen mussten auf dem Boden schlafen. Die Bewachung war abwechselnd. Lea war bei den Kindern und M?tter, die am wenigsten Probleme bereiteten. Lou und Jackie Bei den Frauen und Luke und Rui bei den M?nnern. Semir beobachtete die M?nner sehr genau. Er sp?rte sein Handy vibrieren. Das war bestimmt Nachricht von Tom. Er stand langsam auf. Luke sah ihn an. ?Was ist?? ?Ich muss mal zur Toilette.? Rui nickte. ?Okay, komm.? Luke und Semir gingen zu den R?umen die unten im Keller waren. ?Aber beeile dich.? Semir nickte und verschwand in einer der Kabinen. Er schloss die T?r ab. Dann griff er zum Handy. *Wie ist die Lage?* Semir ?berlegte kurz. Der Text durfte nicht zu lang sein, sonst wird Luke noch aufmerksam. Er gab ein *Schlafenszeit* und dr?cke auf Senden. Dann sah er auf den Akkustand. Er war zum Gl?ck noch voll. Das w?rde eine Weile reichen, dachte er. Dann zog er ab und verlie? die Toilette wieder.


    Tom sah auf sein Handy als es erklang. ?Das ist von Semir.? Stirner sah ihn an. ?Und? Was schreibt er?? Tom lachte kurz. ?Schlafenszeit? sagte er nur. Stirner sah ihn ?berrascht an. ?Wie bitte?? ?Na bei Semir ist jetzt Schlafenszeit. Ich nehme an, das es hei?en soll, die Geiseln m?ssen sich hinlegen.? ?Aber der Kollege wird doch wohl jetzt nicht einschlafen.? Tom sch?ttelte den Kopf. ?Nee mit Sicherheit nicht, er wird eher versuchen an Informationen zu kommen, die uns helfen werden. Ich hoffe nur dass er nicht dabei entdeckt wird. Sonst wird es sicher ?bel f?r ihn da drinnen.? Stirner nickte. ?Ja. Allerdings bef?rchte ich wird er es nicht mehr lange f?r sich behalten.? ?Wieso denn nicht?? ?Diese Typen haben die G?ste noch nicht durchsucht. Was wenn die damit anfangen. Wir haben es nun 20.30 Uhr. Normalerweise schlie?t der Parkt um 19.00 Uhr. Das hei?t ab jetzt m?ssen wir damit rechnen, dass dort drinnen ein Handy klingelt, welches einem der Kinder geh?rt. Und wenn die Geiselnehmer davon h?ren, dann sammeln die doch alle ein und durchsuchen die Leute. Und dann wird es wirklich kritisch.? Tom nickte. Er hatte auch schon bef?rchtet, dass die Geiselnehmer darauf kamen, das Semir bei der Polizei ist. Bisher war es gut gegangen, aber wie lange noch?

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  • Lea sah auf die schlafende Menge von Kinder und M?tter. Sie selbst war auch Mutter, einer zweij?hrigen Tochter. Doch die war bei ihrem Vater und sah ihre Mutter nur selten. Sie hatte die Betten aus den Zimmern in die Aufenthaltsr?ume der Hotels bringen lassen und kurzerhand in riesige Schlafr?ume verwandelt. So war es einfacher die Menge unter Kontrolle zu halten. Doch die Kinder und M?tter machten gar keine Probleme. Lou und Jackie sa?en daf?r bei den Frauen. Auch hier herrschte Ruhe. Lou sah die M?dchen der Reihe nach an. ?Ein paar h?bsche sind ja dabei?, meinte er leise lachend zu Jackie. Dieser sah ihn nur an. ?Du wirst keine anfassen.? ?Nur keine Panik. Ich fass doch keine Kinder an. Und die Frauen hier? mal sehen was kommt.? Jackie sch?ttelte den Kopf. ?Vergiss es. Was glaubst du, wird Rui mit dir machen, wenn er sieht das du hier eine der Geiseln anfasst?? ?Nichts. Er kann es mir gar nicht verbieten, wei?t du. Aber f?r mich ist das eh kein Thema. Aber wenn wir ausw?hlen, dann wird es f?r mich ein Thema sein. Die h?bschen k?nnen wir n?mlich eher hier behalten.? ?Die Entscheidung liegt sicher nicht bei dir.?


    Gegen Mitternacht bemerkte Semir, das auch einer der Geiselnehmer eingeschlafen war. Er hatte zwar die Augen etwas geschlossen, aber er war hellwach. Der zweite Mann bei ihnen, schien nicht auf Schwierigkeiten bedacht zu sein. Er sah gelangweilt aus. Rui war sein Name, das hatte Semir bereits mitbekommen und er schien das Sagen zu haben. Semir stand langsam auf. Rui sah ihn an. Semir setzte sich an den Tisch und Rui kam ebenfalls. ?Was ist? Kannst du nicht schlafen?? Semir sch?ttelte den Kopf. ?Ich kann nachhelfen.? Semir sah ihn an. ?Ich kann Sie nicht daran hindern.? meinte er nur. ?Stimmt. Okay. Was willst du?? ?Ich m?chte wissen, was Sie genau planen. Ich meine Sie halten hier mehrere Hundert Geiseln fest, und bisher ist es noch zu keiner Panik gekommen, weil die Leute Angst haben, aber wenn auch nur einer austickt, dann?? Rui nickte. ?Du hast Recht. Es sind zu Viele. Deshalb werden ja auch morgen die ersten siebzig erschossen.? Semir nickte. ?Ja und dann noch mal welche und noch mal. Ich wei?. Was wenn die Regierungen einlenken und Ihre Freunde gehen lassen?? ?Dann d?rfen die siebzig gehen.? Semir nickte erneut. Rui sah ihn ruhig an. ?Du scheinst als einziger hier den Mut zu haben mit uns zu sprechen.? meinte er. Semir sah ihn an. ?Ich bin es gewohnt mit schwierigen Menschen in schwierigen Situationen zu reden.? Rui nickte. ?Gut dann werde ich dich zu meinem Handlanger erkl?ren wenn es hei?t mit den Bullen zu verhandeln. Dann schone ich meine Stimme.? ?Wenn ich das tun sollte, dann m?ssen Sie mir schon entgegenkommen.? Rui sah ihn an. ?Wie bitte? Du stellst Forderungen?? Semir nickte. ?Ja. Sehen Sie mal Wie sagt der Volksmund so sch?n *Eine Hand w?scht die andere*? Rui nickte ?Okay, was willst du?? ?Ich bitte Sie die Kinder gehen zu lassen. Alle Kinder.? Rui lachte laut auf. ?Das ist gut. Das ist wirklich gut.? ?Ist das so lustig?? fragte Semir. Ruis Lachen erstarb. ?Nein.? sagte er nur.

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    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Am n?chsten Morgen wurden die Geiseln geweckt. Die Kinder waren quengelig. Es gab Fr?hst?ck und anschlie?end durften die Kinder mit ihren M?ttern spielen gehen. Viele taten es aber der Spa? kam nicht auf. Die Frauen wurden ebenfalls abgef?ttert und zum Schluss die M?nnern. Rui sah auf die Uhr. ?So meine Herrschaften. Wir werden nun einige aussuchen, die sich auf den Vorplatz stellen?, sagte er nach dem Fr?hst?ck. Semir sah ihn an. Dann ging er mit Luke durch die Reihe der am Boden sitzenden M?nner und suchte sich von den 180 M?nnern vierzig aus. Vor Semir blieb Rui stehen. ?Du kommst auch mit.? Semir stand betont langsam auf. Dann ging es zum Vorplatz. Aus dem anderen Haus kamen Kinder und ihre M?tter. Semir sah entsetzt wie sich auch die Kinder aufstellten. Auch aus der Frauengruppe kamen einige zum Vorplatz. Dann kam Rui zu ihm. ?so und nun wirst du mit denen vor dem Tor sprechen.? Luke kam mit dem Maschinengewehr zu ihm und stie? ihn an. Semir ging zum Tor. Er sah Tom stehen. Doch er lie? sich nicht anmerken, dass er ihn kannte.


    Tom sah wie Semir auf das Tor gesto?en wurde. Er gab Stirner einen Wink. ?Das ist mein Kollege.? sagte er nur. Stirner nickte. Er ging ebenfalls zum Tor. Kurz davor blieb er stehen. ?Ich bin Stirner vom BKA ich habe die Einsatzleitung.? ?Das ist gut. Er hier ist unser Sprachrohr.? sagte Luke und wies auf Semir. ?Wie sieht es aus?? fragte Stirner. ?Ich bin Semir Gerkhan. Ich bin ebenfalls Geisel in diesem Park. Die Leute haben ungef?hr 150 Personen auf dem Vorplatz versammelt. Frauen M?nner und Kinder. Sie werden in ungef?hr einer Stunde anfangen die ersten zu erschie?en, es sei denn, die Regierungen verhandeln.? ?Was wird gefordert?? ?Die Freilassung diverser Gefangener in Irland.? ?Als guten Willen w?re es sch?n wenn die Kinder wenigstens frei gelassen werden.? Luke schaltete sich ein. Wir haben doch schon einige gehen lassen. Also kein Geschwafel. Es geht in einer Sunde los.? Er zwang Semir zur?ck. Stirner sah zu Tom. ?Anscheinend wissen sie nicht, dass er Polizist ist.? Tom nickte. ?Ich hoffe es bleibt so.? ?Nun wenn er nichts falsches macht.? Tom nickte. ?Bisher jedenfalls l?uft alles gut.? Stirner sah auf die Uhr. ? Eine halbe Stunde noch. Ich rufe in der Zentrale an, ob schon etwas bekannt ist.? Tom nickte und sah besorgt auf den Vorplatz wo sich die Menschen aufgestellt hatten. Semir stand ziemlich weit vorn, doch Andrea konnte er nicht entdecken.

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  • Rui sah auf die Uhr. ?Es ist so weit.? Luke nickte und zog einige Kinder aus der Mitte heraus. ?Nein!? sagte Semir mit fester Stimme. Luke sah ihn an. ?Was Nein?? ?Lassen Sie die Kinder, bitte.? Rui kam zu ihm. ?Was willst du?? ?Ich bitte Sie die Kinder gehen zu lassen. Verl?ngern Sie das Ultimatum, bitte. Ich werde mich noch einmal mit den Kr?ften vor dem Tor in Verbindung setzen, aber bitte lassen Sie die Kinder.? Rui sah ihn an. Dann nickte er. ?Also gut. Du hast noch eine Chance.? Semir nickte. ?Danke.? Er wollte gerade zum Tor gehen, als Rui ihn festhielt. ?Augenblick. Wenn du es nicht schaffst, bist du der Erste, der stirbt, klar?? Semir nickte. Er ging zum Tor. Luke kam ebenfalls hinterher und richtete die Waffe auf Semir. ?Wage ja keine Tricks.? Semir sah ihn nur an. Er sah Stirner am Tor stehen. ?Was haben die Regierungen gesagt?? fragte Semir laut. Stirner sah ihn an. ?Sie lenken ein. Die ersten Gefangenen wurden bereits entlassen. Aber sie fordern eine Gegenleistung.? ?Wie sieht sie aus?? ?Wir fordern dass alle Kinder mit Mutter freigelassen werden.? Luke zog Semir mit einem Ruck zur?ck, das dieser strauchelte. ?Wieso fordert ihr was. Wir haben die besseren Argumente, oder etwa nicht?? Stirner sah ihn an. ?Wir sollten uns einigen.? ?Ja sollten wir wirklich.? Er hob die Waffe und richtete sie auf Semir. Dieser starrte in die M?ndung. ?Er ist der erste, der daran glauben wird.? Rui kam zu ihm. ?Hey, Luke. Waffe weg. Ich habe eben die Information bekommen, das dein Bruder unter denen ist, die frei sind.? Luke sah ihn an. ?Wirklich?? Rui nickte. Er gab Semir ein Zeichen aufzustehen. Langsam kam Semir hoch. Rui sah ihn an. ?Okay, wir lassen zwanzig Kinder mit Mutter gehen.? Semir nickte. Luke brachte ihn zur?ck.


    Rui kam ebenfalls und suchte sich tats?chlich 20 Kinder mit Mutter aus, die den Park verlassen durften. Vor den Toren warteten bereits ?rzte auf die freigelassenen Geiseln. Semir sah dem Tun zufrieden zu. Er drehte sich zu den Anderen um. Luke winkte ihm. ?los, ab zur?ck ins Restaurant.? meinte er nur. Semir ging los. Rui kam ebenfalls ins Restaurant und setze sich zu Semir. ?Du kannst sehr gut verhandeln.? ?Tja. Gelernt ist Gelernt.? meinte Semir nur. ?Ach und was machst du beruflich?? Semir sah ihn an. ?Das habe ich bereits Ihrem Kollegen erz?hlt. Ich bin Streatworker.? Rui lachte. ?Wei?t du, ich kann nicht viel, aber ich habe sehr gute Menschenkenntnis. Du bist sicher kein Streatworker. Du bist was anderes.? ?Ach und was glauben Sie, bin ich?? Rui zuckte mit den Schultern. ?Ich wei? es noch nicht genau, aber ich finde es sicher noch raus.? Rui stand auf und ging. Semir sah ihm nach. Er konnte diesen Mann nicht einsch?tzen. Semir ?berlegte kurz. Die Anzahl der Geiseln waren nun knappe 200 Personen. Das waren immer noch zu viele, aber er hatte auch das Gef?hl, das Rui eigentlich gar keinen erschie?en wollte. Luke war schwieriger einzusch?tzen. Er war unberechenbar. Was war wohl mit Andrea? Ob er mal fragt und zu ihr durfte? Er sah auf die Uhr, es war gerade 11 Uhr vormittags. ?Hey, darf ich vielleicht mal zu meiner Frau?? fragte er Luke. Luke sah ihn an. ?Nein.? ?Warum nicht?? ?Weil ich es nicht will, darum.? Er ging wieder. Semir sagte nichts mehr. Er wollte nicht unbedingt reizen. Luke ging nach drau?en.

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  • Andrea k?mmerte sich um Lena. Sie hatte sehr gro?e Angst. Eigentlich hatte Andrea gehofft, das Lena gehen durfte, denn die M?nner die auf die aufpassten hatten Lena nach drau?en gebracht, doch das geschah nur, weil man die ersten Geiseln erschie?en wollten. Lena sollte sterben und sie wusste es. Als sie zur?ck gebracht wurde, zitterte sie stark. Andrea sah sie an. ?Was ist passiert?? ?Ich wei? nicht genau. Drau?en war einer bei den Geiseln, der die M?nner ?berzeugt hat, wenigstens die Kleinen gehen zu lassen, mit den M?ttern. Er hat sich sch?tzend vor die Gruppe gestellt und dann wurde er dazu gebracht mit der Polizei zu sprechen.? Andrea sah sie an. ?Lena, es ist sehr wichtig f?r mich. Wei?t du den Namen von dem Mann, der das getan hat?? Lena sch?ttelte den Kopf. ?Nein, aber er war klein. Und er trug einen Jeansanzug. Sah richtig gut aus.? ?Hatte er so einen sonderbaren Bart?? Lena nickte. Andrea zog ein Foto von Semir aus der Tasche. Sie zeigte es Lena. ?War er das?? Lena sah sich das Bild an dann nickte sie. ?Ja das war er.? Andrea schloss erleichtert die Augen. Lena sah sie an. ?Was hast du Andrea?? ?Der Mann, ist mein Mann. Nun wei? ich wenigstens dass er okay ist.? Lena l?chelte sie an. ?Das ist doch sch?n.? Andrea nickte. ?Ja das ist sehr sch?n. Ich hoffe nur, das dieser Horror bald vorbei ist.? Lena nickte. ?Ja ich w?rde auch lieber hier Achterbahn fahren, als in diesem Raum hier zu sitzen und mich zu langweilen.?


    Semir beobachtete Luke und Rui, wie sie sich unterhielten. Es schien eine hitzige Diskussion zu sein. Luke gestikulierte sehr stark mit den H?nden. Anscheinend waren die beiden nicht der gleichen Meinung. Es dauerte eine Weile, dann verlie? Rui das Geb?ude, w?hrend Luke zu Semir kam. ?Was guckst du so bl?d?? fauchte er ihn an. Semir sah weg er wollte Luke nicht provozieren. ?Hey, ich hab dich was gefragt?? ?Sie scheinen ?rger mit Ihrem Freund zu haben. ? meinte Semir nur. Luke nickte. ?Ja ich will weg und er will noch andere Freunde rausholen. Er meint wir haben genug Geiseln um noch mehr freizupressen. Aber ich habe was ich wollte, mein Bruder ist frei. Das ist genug.? ?Und er will nicht, was?? Luke sch?ttelte den Kopf. ?Nein er will es bis zum Ende durchziehen.? ?Was ist mit den Anderen?? ?Sag mal, willst du uns gegeneinander aufhetzen oder was?? Semir sch?ttelte den Kopf. ?Nein, bestimmt nicht. Ich will nur so langsam mal wieder nach Hause.? Luke stand auf er streckte seinen Zeigefinger aus. ?Ich warne dich, h?r auf mich zu beeinflussen, klar?? Semir nickte. Er zog es nun vor zu schweigen. Anscheinend suchte Luke nur jemanden bei dem er seine Wut loswerden konnte. Das Ziel wollte Semir allerdings nicht sein.

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  • Rui ging zu Lea um nach dem Rechten zu sehen. ?Wie sieht es aus?? ?Die G?ren gehen mir auf die Nerven. Wann ist es vorbei?? Rui streichelte ihr Gesicht. ?Bald. Ich will nur noch etwas zeit gewinnen. Wir m?ssen wohl einige von hier mitnehmen, damit wir durch die Sperren kommen.? ?Warum l?sst du keinen Hubschrauber hier her kommen. Dann k?nnen die uns gar nicht folgen und wir w?ren sicher.? Rui sah sie an. ?Das ist eine sehr gute Idee. Das tue ich. Sp?testens Morgen sind wir hier weg.? Lea nickte. ?Was geschieht mit den Menschen hier?? ?Die k?nnen nach Hause gehen, allerdings m?ssen sie daf?r erst einmal die Bomben entfernen. Das dauert und in der Zeit sind wir l?ngst ?ber alle Berge.? Lea nickte dann k?sste sie ihn. ?Morgen lassen wir uns hier raus fliegen. Versprochen? sagte er noch einmal und ging dann zu Jackie und Lou. ?und alles okay hier?? fragte er auch dort. Lou nickte. ?Ja die Weiber sind still. Wie lange noch?? ?Morgen lassen wir uns ausfliegen.? ?Das ist gut. Darf ich mir eine der Anwesenden f?r einen kleinen Spa? nehmen?? Rui sah ihn b?se an. ?Wenn du auch nur eine schief anguckst, dann wird ein Platz im Hubschrauber leer sein, klar?? Lou nickte. ?War ja nur ein Scherz.? Rui sah ihn an. ?Das hoffe ich f?r dich.? Er verlie? den Raum wieder und ging zu Luke. ?Okay. Wir lassen uns morgen durch einen Hubschrauber abholen.? Luke nickte.


    Semir hatte das Gespr?ch mitbekommen. Das d?rfte Tom interessieren. Er stand auf und sah Luke an. ?Wo willst du denn hin?? ?Zur Toilette.? ?Hast wohl ne schwache Blase was?? Semir nickte. Rui kam nun ebenfalls. ?Okay, diesmal komme ich mit.? Semir ging vor. In der Toilette ging er in eine der Kabinen und verschloss die T?r. ?Mach schnell klar!? ?Ja sicher.? gab Semir zur?ck und holte sein Handy heraus. Er gab ein *Morgen Hubschrauber* und sendete sie SMS ab. Rui klopfe an die T?r. ?Mach hin. Ich hab nicht den ganzen Tag zeit.? ?Ja, ja Bin schon fertig.? Semir zog ab und verlie? die Kabine. Rui sah ihn aufmerksam an. ?Du musst aber ziemlich oft, was?? Semir nickte. ?Schon als Kind.? sagte er nur. ?Na los ab zu den Anderen.? Rui zog Semir aus der Toilette und brachte ihn wieder zu den Anderen. Dort setze sich Semir an den Tisch. Nur kurz danach sp?rte er wie sein Handy vibrierte. Da jedoch Luke und Rui direkt neben ihm waren, holte er es nicht hervor.

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  • Tom sah auf sein Handy. Er ging zu Stirner ?Die wollen morgen eine Heli anfordern.? Stirner sah ihn an. ?Ach und wohin wollen die dann? Wir k?nnen sie nicht einfach entkommen lassen.? ?Das wei? ich, aber im Augenblick ist es wichtiger, dass wir die Geiseln befreien k?nnen. Oder nicht. Danach k?mmern wir uns um die Terroristen.? ?Ich kriege das nie durch. Die werden sicher nicht allein mit den Heli abheben. Was wenn sie Geiseln mitnehmen?? Tom sch?ttelte den Kopf. ?Ich glaube nicht. Im Heli ist nicht sehr viel Platz. Ich gehe eher davon aus, dass die hier eine Falle aufbauen und uns so in Schacht halten. Vielleicht mit Bomben oder was wei? ich.? Stirner nickte. ?Okay aber ich werde auf jeden Fall eine SEK-Einheit zur ?berwachung bereitstellen.? Tom nickte. ?Tun Sie das.? Dann griff er zum Handy und schickte Semir eine SMS. *Heli wird bereitgestellt. Nach Abflug der Terroristen, wird das SEK eingreifen. Bleib ruhig*


    Rui und Luke verlie?en das Restaurant kurz. Semir griff zum Handy und las die SMS. Dann musste er leise lachen. Tom machte sich mal wieder Sorgen um ihn. Er steckte es wieder weg. Dann sah er auf die Uhr. Es war schon 16 Uhr. Rui kam erneut zu ihm. ?So ich brauch jetzt deine Hilfe.? Semir sah ihn an. ?Wobei, wenn ich fragen darf?? ?Komm einfach mit.? Meinte Rui nur und zog Semir von Stuhl. Semir ging mit. Es ging zum Tor und Semir sah Stirner davor stehen. ?Rede mit ihm und sag dass wir f?r morgen fr?h neun Uhr einen Helikopter haben wollen. Wir werden dann ohne Probleme abfliegen. Wir brauchen nur die Maschine. Fliegen tun wir selbst. Verstanden?? Semir nickte und ging zum Tor. Er sah Stirner an und gab die Forderung weiter. Stirner nickte. ?Okay, Der Heli wird bereitstehen, aber ich fordere dass wir erneut ein paar Geiseln bekommen.? Semir ging zu Rui und sagte ihm was Stirner forderte. Rui nickte. ?Okay, der Rest an Kinder und M?tter d?rfen gehen.? Auch das gab Semir weiter. Nur kurz danach waren wieder 50 Geiseln frei. Semir sah allerdings immer noch nicht wo Andrea war. Seit zwei Tagen wusste er gar nichts mehr von ihr. Rui wollte mit ihm zur Westernstadt zur?ckgehen. ?Darf ich bitte kurz zu meiner Frau? Bitte? sagte er zu Rui. Dieser sah ihn an. ?Warum?? ?Ich m?chte nur sicher gehen, dass sie unversehrt ist.? Rui nickte. ?Okay, wir gehen gemeinsam hin. Da entlang.? Er wies in die Richtung und Semir ging vor. Als sie vor dem Restaurant standen, kam Lou raus. Er hielt Semir fest. ?Was willst du hier?? blaffte er ihn an. Rui winkte ab. ?Lass ihn. Er will kurz zu seiner Frau.? Lou nickte und brachte ihn rein.

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  • ?Semir!? rief Andrea freudig. Semir kam zu ihr. ?Bist du okay?? fragte er besorgt. Sie nickte. ?Ja. Mir geht es gut. Ich bin in Ordnung.? ?Werdet ihr gut behandelt?? Auch hier nickte Andrea. Dann kam Lou zu ihm. Er zog ihn wieder zur T?r. ?Das reicht.? Semir nickte und verlie? das Restaurant dann wurde er von Rui zur?ck in die Westernstadt gebracht. ?Warum lassen Sie uns nicht alle gehen?? fragte Semir vorsichtig. Rui sah ihn an. ?Na h?r mal. Die Bullen w?rden dann st?rmen und ? nein. Es ist besser, wenn ihr uns noch ein paar Stunden erhalten bleibt.? Semir sah ihn an. ?Was haben Sie denn noch vor?? ?Wir werden morgen noch eine kleine ?berraschung einbauen, damit wir gen?gend Zeit haben zu verschwinden und ihr d?rft nach Hause.? Semir nickte. ?Und wie sieht die ?berraschung aus?? fragte Semir direkt. Rui sah ihn mit engen Augen an. ?Du stellst ziemlich viele Fragen.? Semir zuckte mit den Schultern. ?Ist Gewohnheit. Sorry.? Rui l?chelte gef?hrlich. ?Du solltest es dir etwas abgew?hnen, sonst k?nnte noch jemand auf die Idee kommen, das du ein Bulle bist.? Semir ging in das Restaurant und setzte sich wieder an den Tisch. Luke kam zu ihm. ?Und hast du deine Kleine gesehen?? fragte er. Semir nickte. ?Fein. Dann kannst du ja beruhigt sein. Wir sind doch sehr nette Menschen nicht wahr?? lachte er. Semir antwortete nicht. Der Tag verging und Semir gr?belte, welche Schweinerei diese M?nner noch planten. Sicher war nur, dass es eine Schweinerei war, das wusste Semir. Der Tag verstrich und ab 21 Uhr herrschte im gesamten Phantasialand Ruhe. Semir lag noch wach und nahm sein Handy. Er wollte Tom eine Nachricht zukommen lassen. Doch er bemerkte dass der Akku leer war. ?Mist? fluchte er leise.

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  • Am n?chsten Morgen wurde er durch das Ger?usch eines Helikopters geweckt. Er sah auf die Uhr. Es war acht Uhr. Rui und Luke kamen zu den M?nnern. ?Los raus und auf dem Vorplatz aufstellen!? befahl Luke und unterstrich den Befehl mit einem Wink mit der MP. Die M?nner gingen raus. Als Letzter kam Semir aus dem Geb?ude. Luke lief vor den M?nnern, w?hrend Rui neben Semir ging. ?So nun ist es ?berstanden. Ihr d?rft in ungef?hr dreizehn Stunden diesen sch?nen Park verlassen.? Semir stutzte. ?Wieso in dreizehn Stunden erst?? fragte er. Rui sah ihn an. ?Nun wir brauchen diese Zeit, damit wir verschwinden k?nnen.? lachte er ihn an. Semir zog die Augenbrauen zusammen. ?Was genau haben Sie vor?? ?Eine ?berraschung.? Semir merkte, das weiteres Fragen nichts brachte. Mittlerweile waren sie am Vorplatz angekommen. Die Frauen standen bereits dort. Semir suchte nach Andrea und entdeckte sie. Er wollte gerade zu ihr gehen, als Luke sich ihm in den Weg stellte. ?Du nicht.? sagte er nur. Semir sah ihn an. Rui kam zu den Beiden. ?Wir brauchen dich vorne am Eingang.? Semir nickte und ging in Richtung Tor. Luke und Rui kamen mit. Als Semir sich direkt vor dem Eingang stellen wollte, hielt Rui ihn fest. ?Du stellst dich hier hin.? Semir sah ihn erstaunt an. ?Soll ich vielleicht br?llen, oder was?? ?Du brauchst gar nichts mehr sagen. Einfach nur hier stehen.? Luke lachte und holte dann aus seiner Tasche, die er trug, eine gr?ne Weste hervor. Diese hielt er Semir hin. ?Anziehen!? befahl er. Semir sah Rui an. Dieser nickte. ?Tu es.? Semir zog die Weste an. Er sah dass darin Dynamit versteckt war. ?Was soll das?? fragte er. Rui sah ihn an. ?Nun ganz einfach. Du stellst dich nun in den Eingangsbereich. Wir haben an der Weste eine Uhr angebracht. Sobald wir in den Heli steigen, f?ngt sie an zu ticken. Du solltest dich dann nicht mehr bewegen, denn bei jeder Bewegung k?nnte die Weste explodieren und du mit ihr.? Semir schluckte sichtlich. ?Und was dann?? fragte er tonlos. ?Sobald wir weit genug weg sind, werden wir den Z?nder deaktivieren. Du kannst die Weste dann ausziehen und nach Hause gehen. Ach und die Gitter sind nun auch damit verbunden. Also jedes Eindringen w?rdest du nicht mehr erleben.? Semir sah ihn nur an. ?Warum ich?? ?Soll ich lieber deine Frau nehmen?? Semir sch?ttelte den Kopf. ?Na siehst du. Also du bleibst jetzt genau hier stehen, klar? Oder willst du dich hinsetzen, oder hinknien? Noch darfst du dich bewegen. Erst wenn wir im Heli sind, nicht mehr.? Semir kniete sie auf den Boden. Rui ging an den Eingang und sprach mit Stirner. Semir beobachtete ihn dabei. Stirner nickte ab und zu. Dann stiegen die f?nf in den Helikopter und hoben ab. Semir erstarrte. Ab sofort durfte er sich nicht mehr bewegen.

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  • Tom sah wie Semir die Weste angezogen hatte und wie der sich setzte. Er ging zu Stirner. ?Was jetzt?? ?Ich habe das R?umkommando bereits informiert. Sie werden gleich hier sein. Wichtig ist, dass niemand jetzt einen Fehler macht. Wir m?ssen die Bomben entsch?rfen.? Tom sah ihn an. ?Was der Mann eben gesagt hat ist aber schon bei Ihnen angekommen, oder?? Stirner sah ihn an. ?Ja sicher, Aber das ist doch nur Bluff.? Tom sah ihn ernst an. ?K?nnen Sie sich da so sicher sein? Wenn die nicht gelogen haben, dann sitzt mein Kollege da ziemlich riskant oder?? Stirner nickte. ?Das werden die Experten schon schaffen. Sie sollten sich beruhigen. Wir regeln das schon.? Tom rollte mit den Augen. ?Ich sage Ihnen eins, wenn auch nur einem da drinnen ein Haar gekr?mmt wird, dann?? ? TOM!? h?rte er auf einmal hinter sich. Er drehte sich um Anna Engelhardt stand vor ihm. ?Chefin, die haben Semir eine Weste mit Sprengstoff angezogen und verlangt das er nun dort still sitzen bleibt. Sie haben von einen Zeitz?nder und Bewegungsz?nder erz?hlt. Beides ist mit ihm verbunden. Dieser Herr Stirner will die S?tze entsch?rfen lassen, obwohl das Semir gef?hrdet. ..? ?Tom schon gut. Ich ?bernehme das. Niemand wird hier gef?hrdet werden. Ich habe die Erlaubnis vom Polizeipr?sidenten alles zu unternehmen, das die Leute da, eingeschlossen Semir, unverletzt raus kommen.? Tom nickte.

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  • Semir kniete unver?ndert an der Stelle. Er sah Tom an. Doch dieser war genauso hilflos wie er. Dann h?rte er Schritte hinter sich. Andrea kam zu ihm. ?Semir? Was sollen wir nun tun?? fragte sie. ?Man holt uns schon hier raus. Geh du mit allen anderen an das andere Ende des Parks.? Andrea sch?ttelte den Kopf. ?Ich lass dich nicht allein.? ?Ich bin nicht allein. Geh bitte. Andrea es wird alles gut, okay? Und danach gehe ich mit dir auf jede Attraktion hier im Park. Geh, bring die anderen in Sicherheit.? Andrea nickte und sie lief zu den Anderen zur?ck. Semir konnte nicht sehen, was sie taten, doch er h?rte die Schritte die sich entfernten. Dann schloss er die Augen. Die Uhr ?ber dem Eingang zeigte an, dass gerade eine Stunde vergangen war. Noch musste er nach Angaben von Rui 12 Stunden ausharren. ?Semir! Wir versuchen die Bomben zu entsch?rfen. Bitte bleib ganz ruhig. Okay?? ?Tom, wenn ich nicht ruhig bin, dann bin ich bald sehr viel kleiner und es gibt mehr von mir.? versuchte Semir zu scherzen. ?Semir die Experten sind gleich sicher hier und dann holen wir euch raus.? ?Lasst euch ruhig Zeit. Mir bleiben noch 12 Stunden, wenn ich dem Typen glauben sollte. Und das tue ich.? ?Wo ist Andrea?? fragte Tom. ?Ich habe sie und die Anderen an das andere Ende vom Park geschickt. Da sind sie in Sicherheit.? Tom ?berlegte. ?Sind die hinteren Eing?nge auch vermint?? ?Ich wei? es nicht. Aber ich glaube schon.? ?Okay, wir werden es uns ansehen.? Tom verschwand und ging mit einigen Kr?ften zu den anderen Ausg?ngen des Parks. Doch ?berall war das gleiche Bild. Die Gitter waren alle vermint.

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