In bester Absicht

  • In bester Absicht


    Nicole Schreiner war mit ihrem alten Ford-Mustang auf der A3 unterwegs. Sie wollte zu ihrer Schwester nach Oberhausen und anschließend auch mal in die Kölner Innenstadt fahren. Einmal wollte sie den Kölner Karneval in Natur erleben. Nicht nur im Fernsehen. Obwohl sie nicht verstand wie man auf Kommando lustig sein kann. Sie war als Nordlicht einfach nicht so gestrickt, zu lachen, weil der Kalender es anzeigte. Aber sie gönnte den Rheinländern den Spaß. Sie fuhr so in Gedanken weiter und sah dann einen CLK auf dem Standstreifen stehen. Anscheinend hatte der Wagen eine Panne. Sie hatte auch mal eine solche Situation und keiner hielt an. Damals schwor sie, dass sie dies auch tun würde, aber sie hielt trotzdem. Kurz hinter dem Wagen kam sie zu stehen und stieg aus. Sie ging auf den Wagen zu. Sonderbarer Weise war keiner zu sehen. Die ging langsam auf die Fahrerseite und sah in den Wagen. Über den Vordersitzen lag ein Mann. "Hallo?" fragte Nicole. "Hören Sie mich" Kann ich Ihnen irgendwie helfen?? Es kam keine Antwort. Sie griff hinein und zog den Mann in die Sitzposition. Er schien bewusstlos. Sie untersuchte ihn mit den Augen und sah eine kleine Wunde an der linken Schulter, sie überprüfte den Puls und die Atmung. Beides war vorhanden, wenn auch schwach. Vorsichtig schob sie die Jacke beiseite und erschrak. Das kleine Loch blutete stark. Schnell griff sie zum Handy und rief die Polizei an.


    Semir war gerade auf der A3 unterwegs, als ihn der Funkspruch erreichte. "Schussverletzung auf der A3 Höhe KM 165." "Cobra 11 an Zentrale. Ich übernehme." sagte er ins Mikro und setze das Blaulicht auf. Heute war er allein, denn Tom war wieder mal zu spät. Er hatte versucht ihn über Handy zu bekommen, doch Tom ging nicht ran. Mag der Teufel wissen, warum er es nicht tat. Wohl, so vermutete Semir, wieder zu tief ins Glas geschaut. Wochenende verlängert und eine schöne Frau kennen gelernt. Semir musste bei dem Gedanken leicht lächeln. Er kam schnell voran und erreichte die Stelle. Als er anhielt und den Wagen sah, erschrak er. Das war Toms Wagen. Er sprang aus dem Wagen, kaum das er stand und rannte zum CLK. Eine Frau stand neben Tom und hatte ihm erste Hilfe geleistet. "Gerkhan, Kripo Autobahn" stellte er sich vor. "Nicole Schreiner" sagte sie. Semir ging direkt zu Tom. "Hey, Tom" Hörst du mich?" "Ich hab schon versucht ihn anzusprechen, aber er reagiert gar nicht. Der Notarzt muss gleich hier sein." Erst jetzt bemerkte sie, dass der Mann den Verletzten mit Namen ansprach. "Sie kennen Ihn?" fragte sie erstaunt. Semir nickte. "Das ist mein Kollege." sagte er leise und untersuchte die Wunde. "Es sieht aus wie eine Schusswunde," sagte Nicole und Semir nickte. "Ja das ist es auch. Kennen Sie sich damit aus?" "Ich bin Krankenschwester." Semir nickte. Endlich Tom regte sich. "Hey, Partner. Das ist die beste Entschuldigung für dein Nichterscheinen auf der Arbeit." Doch Tom schien ihn nicht zu hören. Endlich kam der Rettungswagen und Tom wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht. Semir ging zu Nicole die nun in ihrem Wagen saß und sah sie an. "Danke", sagt er nur. "Wofür?" "Das Sie gehalten haben. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich." "Ich hielt es für meine Pflicht. Sie müssen noch meine Aussage aufnehmen, nicht?" Semir nickte. Nicole erzählte was sich zugetragen hatte und versprach bald auf dem Revier ihre Aussage zu unterschreiben. Semir gab ihr seine Karte. Dann fuhr Nicole zu ihrer Schwester.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • "Cobra 11 an Zentrale" sagte Semir als er wieder in seinem Wagen saß und in Richtung Krankenhaus fuhr. "Zentrale hört."


    "Die Person die angeschossen wurde ist Tom. Er wird gerade ins Krankenhaus gefahren. Ich habe mich rangehängt. Der Wagen von Tom muss umgehend in die KTU. Kümmert euch bitte drum."
    "Verstanden Cobra 11" Semir hängte das Mikro ein. Wenn er nur wüsste was passiert war.
    Doch Tom war in tiefer Bewusstlosigkeit gefallen. Er hatte sehr viel Blut verloren. Im Marienhospital wurde Tom direkt in den OP gebracht. Semir wartete auf dem Flur. Die Zeit verging.
    Semir sah auf die Uhr.
    Es war gerade 11.00 Uhr vormittags. Er lief hin und her, trank Kaffee. Setze sich, um dann doch wieder aufzustehen und den Gang auf und ab zu laufen. Wieder sah er auf die Uhr. 11.10 Uhr. Verdammt warum dauert das so lange, fragte er sich. Ihm kam die Zeit so extrem lang vor, bis der Arzt endlich aus dem OP kam. "Herr Gerkhan?" Semir nickte. "Wir haben die Kugel raus geholt. Er hat sehr viel Blut verloren. Die nächsten Stunden sind entscheidend." Semir sah den Arzt an. "Darf ich zu ihm?" Doch der Arzt schüttelte den Kopf. "Morgen. Heute braucht er absolute Ruhe. Ich rufe Sie an, wenn sich sein Zustand ändert." Semir nickte und drückte dem Arzt die Hand.


    Als er in die PAST kam sahen ihm alle erwartungsvoll an. "Was ist mit Tom?" fragte Andrea. "Er hat sehr viel Blut verloren. Wir können derzeit nur abwarten." sagte er niedergeschlagen "ich durfte nicht einmal zu ihm." Andrea nahm ihn in den Arm. "Hey, Tom schafft das schon." Versuchte sie ihn zu trösten. Anna kam ebenfalls aus dem Büro. "Wie geht es Tom?" "Nicht so gut." "Wissen Sie was passiert ist?" Semir schüttelte den Kopf. "Tom war ohne Bewusstsein, als ich ihn auffand. Eine Krankenschwester die zufällig vorbei kam hatte erste Hilfe geleistet und den Notarzt angerufen. Ich werde direkt morgen früh wieder ins Krankenhaus fahren." Anna nickte.


    "So und jetzt fahr ich in die KTU. Vielleicht hat Hartmut was gefunden." Schon war er draußen. Fünf Minuten später stand er vor Hartmut. "Sag mir bitte, das du was gefunden hast. "Hallo Semir. Wie geht es Tom?" "Nicht so gut. Also was ist?" "Nun wir haben keine Geschosse im Wagen gefunden. Das Blut stammt eindeutig von Tom. Zumindest das auf dem Fahrersitz." "Ja und?" "Auf dem Beifahrersitz war ebenfalls Blut. Teilweise von Tom und auch von einer anderen Person." "Also hat Tom jemanden im Wagen gehabt." "Ja so sieht es aus." "Was noch" War der Wagen in Ordnung?" "Keinerlei Manipulation am Wagen. Aber jede Menge fremde Fingerabdrücke." "Ich will alle haben. Ich muss wissen, er im Wagen saß und wer alles den Wagen angefasst hat." "Semir, die meisten Fingerabdrücke überlappen sich, da kann selbst ich nichts machen. Aber ich versuche mein bestes." Semir nickte. "Ich weiß Hartmut." Er ging wieder und fuhr zur PAST zurück.

  • Semir fuhr direkt zur PAST mit den KTU Ergebnissen. "Chefin", stürmte er in ihr Büro, "da ist was ganz gewaltig faul. Harmut hat Toms Blut und das einer anderen Person auf dem Beifahrersitz gefunden." Engelhardt las sich den Bericht durch. "So lange wir nicht wissen, was passiert ist und Tom uns nichts sagen kann, tappen wir im Dunkeln. Fahren sie bitte ins KH Semir und weichen Sie nicht von seiner Seite. Wir müssen davon ausgehen, dass der Täter es nochmal versucht, wenn er mitbekommt, dass Tom überlebt hat. Die Presse hat leider schon in den Nachrichten von den mysteriösen Schüssen auf der Autobahn berichtet." Smeir nickte und verließ die PAST. Er fuhr so schnell er nur konnte zum KH.


    Der Stationsarzt sah ihn kommen. "Ich sagte doch, dass Herr Kranich absolute Ruhe braucht." fauchte der Arzt ihn an. "Ja und darum bin ich hier." gab Semir zurück und ließ den Arzt verdutzt stehen.

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  • Semir zog sich den grünen Kittel über und setzte sich zu Tom ans Bett.


    Das einzige Geräusch im Raum gaben die leisen und regelmässigen Pieptöne des EKGs ab.


    Was ist nur passiert? Semir sah seinen Partner an.


    Wo kam das Blut der 2. Person her?
    Aus Toms Waffe war kein Schuß abgegeben worden, was bewies, dass er völlig überrascht worden sein musste.


    Er hatte nichtmal sein Handy aus der Tasche gezogen oder versucht einen Funkspruch abzugeben.

  • Semir sah auf seinen Partner und hielt seine Hand. "Hey, komm schon. Willst du den ganzen Tag verschlafen?" fragte er leise. Doch von Tom kam nichts. Ab und zu kam eine Schwester ins Zimmer und las die Werte auf den Geräten ab. Semir sah sie an und sie lächelte ihm aufmunternd zu.


    An einem anderen Ort waren drei Mann gar nicht so zufrieden. "Dieser Typ der Martin mitgenommen hat, lebt noch." sagte Simon. Peter sah ihn an. "Verdammt, Ich dachte wirklich er ist tot. Ich hab ihn doch getroffen. Hier." er zeigte mit seinen Fingern auf das Herz. "Du Idiot hast ihn nicht richtig erwischt. Was wenn Martin ihm alles erzählt hat? Was wenn er es weiterträgt?" Stephan sah die Beiden an. "Es bringt nichts, wenn wir hier diskutieren. Wir sollten rausfinden wer das war und wo er ist. Dann werden wir ihn beseitigen."

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  • Draussen wurde es bereits dunkel.


    Semir war eingenickt, als er einen leichten Druck auf einer Hand bemerkte.


    Tom hatte die Augen geöffnet und seine Hand in Semirs geschoben.


    Mein Gott, endlich..... Semir hatte Freudentränen in den Augen stehen.


    Ich..... du musst..... Tom hatte kaum Kraft zu sprechen.
    Der Mann... Schüsse , eine CD im Autoradio....


    Tom, nicht sprechen, du brauchst Ruhe, reg dich nicht auf. Semir schaute besorgt zu seinem Kollegen.


    Die EKG Töne wurden unregelmässig.

  • "Die.... CD." Semir nickte. "Okay. sei still. Bitte. Ich kümmere mich drum." Der Arzt kam rein. "Was soll das? Er darf sich nicht aufregen." "Ich hab nichts getan. Er hat gesprochen und..." "Gehen Sie beiseite." Semir stand auf. Tom schloss erneut die Augen. "Herr Gerkhan, Sie dürfen gern hier blieben, aber bitte versuchen Sie nicht mit ihm zu sprechen. Er ist noch zu schwach." Semir nickte. "Er wird doch wieder oder?" fragte er besorgt. Der Arzt nickte. "Morgenfrüh sieht es sicher besser aus." Der Arzt sah Semir an. "Ich lasse Ihnen ein Bett ins Zimmer stellen. Sieht so aus, als ob Sie gleich umfallen." "Danke."

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  • Semir ging kurz auf den Flur um mit der Chefin zu sprechen.


    Ja, er ist kurz zu sich gekommen und hat etwas von einem Mann und Schüssen gesagt. und von einer CD im Autoradio. Hartmut soll im Clk mal nachsehen ob da eine CD drin ist.


    Ich bleibe hier.


    Falls sie etwas finden, können sie mich hier erreichen. Semir legte auf.



    Simon und Peter hatten in der Zeit bereits in den Nachrichten verfolgen können, dass der Mann aus dem Wagen überlebt hatte und ausgerechnet ein Bulle war.


    ja super, was mache wir jetzt?

  • "Verdammt!" brüllte Stephan. "Der Bulle ist sicher im Krankenhaus. Also fragt alle Krankenhäuser ab. Irgendwo liegt der Bulle und wenn ihr ihn gefunden habt, dann beendet es." Peter nickte. Er machte sich direkt ans Telefon und rief die Krankenhäuser an.


    Semir legte sich gegen zehn in das bereitgestellte Bett. Er schlief schnell ein. Doch er schlief sehr unruhig und wurde ständig wach. Immer wieder sah er zu Tom, der ruhig im Bett lag. Die Geräte piepsten regelmäßig. Obwohl Semir keine Ahnung hatte, was die Geräte maßen, hielt er das Geräusch für gut.

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  • Mitten in der Nacht kam Tom wieder zu sich und sprach leise zu Semir.


    Der war sofort wach.


    Semir....du musst nach der CD schauen. Tom nahm sichtbar alle Kraft zusamen.


    Martin Schneider.... im Auto.


    Er musste eine Pause machen.


    Firma Müler und Co... mehr konnte er mir nicht sagen. Die Männer haben ihn .


    Tom verlor wieder das Bewusstsein.


    Semir war hellwach.


    Verdammt in was war Tom da reingeraten? Ohne Rücksicht auf die vorgerückte Stunde rief er die Chefin auf dem Handy an.

  • "Chefin ich hab zwei Namen. Wir müssen sie umgehend überprüfen." Die Chefin war sofort hellwach. "Schießen Sie los." "Okay. MArtin Schneider sagte Tom und Firma Müller & Co. Dann erwähnte er noch die CD." "Die CD hat Hartmut gefunden, allerdings versucht er noch an die Daten zu kommen. Die sind nämlich verschlüsselt. Was glauben Sie was damit ist?" "Ich weiß es nicht, aber Tom scheint da in etwas ziemlich Großes reingeraten zu sein. Er sagte noch, die Männer haben ihn." "Semir Sie bleiben bei Tom. Ich werde sehen was ich an Daten über diesen Schneider finde."

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  • Semir ging auf dem Flur auf und ab, er konnte nicht mehr schlafen und war zu nervös.



    Stefan legte gerade den Hörer auf. ich hab ihn. Er ist ins Marienhospital eingeliefert worden.


    So, nun müssen wir nur noch einen Weg finden, dem Leben diese Bullen endgültig ein Ende zu bereiten, bevor er was ausplaudert. Wer weiss, was martin ihm erzählt hat.


    Sie machten sich auf den Weg in die Sadt zum Krankenhaus.

  • Anna war direkt in die PAST gefahren. Hotte hatte Nachtschicht. "Chefin? Was machen Sie denn hier?" fragte er erstaunt. "Ich brauche einen Computer um Daten zu überprüfen." "Welche denn, kann ich helfen?" Anna nickte und gab Hotte die Namen, die Semir ihr genannt hatte. Hotte gab sie ein und wartete auf die Auswertung.


    Semir ging leise wieder in das Zimmer von Tom. Er sezte sich in die Ecke in den Sessel. Von dort starrte er auf Tom. Warum hatte man auf ihn geschossen? Waren die Täter sich im Klaren, das Tom Polizist war? Wissen sie inzwischen, das er noch lebte? Waren sie vielleicht schon auf den Weg ins Krankenhaus um das Werk zu beenden? Fragen über Fragen gingen ihm durch den KOpf.

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  • Harmut arbeitete fieberhaft an der CD und gab sein Bestes.


    Langsam ud Stück für Stück entlockte er ihr das Geheimnis.


    Wow, das war höchst interessant. Er schnappte sich die CD und den Laptop und fuhr selbst in die PAST. Das musste er persönlich erzählen.


    In der PAST ratterte der Computer mit den Daten zur Firma Müller, als er reinstürmte.


    Hotte sah ihn verwirrt an. Hast du auch kein ZUhause , dass du mitten in der Nacht hier reinstürmst?


    ne, aber was gefunden, was euch interessieren dürfte.


    Hier, Hotte nahm den Ausdruck und gab ihn Harmut, kannste direkt mit zur Chefin nehmen.
    die wartet schon.

  • Anna sah Hartmut an. "Was ist das genau?" "Das hier ist der Knüller. DAs ist das beste Entschlüsselungsprogramm für Spionage, was es auf dem Markt gibt. Das ist Millionen wert." Anna sah ihn an. "Dann war der Mann, dieser Martin Schneider entweder ein Spion in der Firma Müller oder aber die Firma spioniert bei anderen und dieser Schneider ist dahinter gekommen."

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  • Die Chefin setzte sich.


    Harmut, wissen sie was das heisst? Wir sitzen hier auf einer brisannten CD und wissen nicht, wem sie gehört geschweige denn, was damit bezweckt werden sollte.


    Wir müssen sofort Semir informieren. Tom schwebt in höchster Gefahr.

  • Semir erschrak als sein Handy anschlug. "Ja?" Die Chefin war dran. Sie informierte was Hartmut auf der CD gefunden hat. "DAnn geht es um Spionage. Okay. Was ist mit diesem Schneider?" "Da sind wir dran. Passen Sie auf sich und Tom auf. Wir müssen damit rechnen, das die Täter erneut zuschlagen." "Ich gehe keinen Schritt aus dem Zimmer."

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  • Semir machte es sich wieder im Sessel bequem. Von hier hatte er die Türe und Toms Bett gut im Blickfeld und wurde selbst nicht sofort gesehen, da die einzige Lichtquelle nur matt an Toms Bett schimmerte.


    Kurze Zeit später ging die Türe auf und ein Pfleger und ein Arzt im Kittel betraten das Zimmer.

  • Semir sah die Männer an. Er sagte nichts,denn er wollte die beiden nicht stören. Irgend etwas störte ihm aber an den beiden. Er konnte nicht sagen was. Der Arzt trat an Toms Bett. Semir beobachte ihn. Dann zog der Mann was aus der Tasche. "Kann ich IHnen helfen?" fragte Semir leise. Die Männer drehten sich erschrocken um. Dann sah er die Waffe. "Keinen Ton." kam von dem Pfleger. Semir hob leicht die Hände. Der Pfleger kam zu ihm und tastete ihn an. Er war sich sehr sicher. Semir explodierte und trat dem Mann die Waffe aus der Hand. Der Arzt rannte zur Tür und floh. Dann traf Semir ein Tritt in den Unterleib. Er ging in die Knie und blieb am Boden liegen. Durch den Lärm wurden die anderen vom Pflegepersonal aufmerksam und kamen ins Zimmer. Der Pfleger nutzte die Chance und verschwand.

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  • Semir krümmte sich am Boden und einer der herangeeilten Pfleger half ihm hoch.
    "...Sehen sie lieber nach meinem Kollegen...ist er okay?"
    Eine Schwester kontrollierte Toms Werte und nickte.
    "Ja, alles in Ordnung. Wer waren die Männer? Ich kannte weder den Arzt noch den Pfleger..."
    Semir hatte inzwischen die Waffe in der Hand und lief aus dem Zimmer. Doch im Gang war niemand mehr zu sehen. Fluchend ging er zurück zu Tom, in dessen Zimmer die Schwester und der Pfleger ihn wieder fragend ansahen.
    "Von jetzt an kommt hier niemand mehr rein.", sagte Semir nur und griff zum Telefon. Und kurz darauf sassen zwei weitere Polizeibeamte draussen vor der Tür.



    Hoffe, so passt es.