Vergessener Feind

  • "So wo ist Kranich?" fragte Strecker Semir erneut. "Ich weiß es nicht. Wirklich ich habe..." "VERdammt erzähl keine Märchen!" schrie er Semir an. Die ganze Zeit schaute Semir in die Waffe. Er musste die WEste im Auto lassen, außerdem hatte Strecker Semir die Hände mit Handschellen gefesselt. Nun waren sie in einem der Umkleidezimmer im Krankenhaus.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Semir, melde dich. Hotte versuchte es erneut, aber bekam keine Antwort. Auch an sein Handy ging er nicht.


    Super, und nun? jetzt haben wir den Salat.


    Wir werden es der Chefin sagen müssen. Hotte dachte nach.


    nein, wir fahren jetzt in die Klinik und schauen, ob Semir bei Tom ist. Da hat er das Handy sicher aus.


    Strecker und Semir hatten in der Zwischenzeit grüne OP Kleidung angezogen.


    So, dann machen wir uns mal auf den Weg zu Kranich. Strecker drückte die Waffe ins Semirs Hüfte. Dir wird man schon sagen, wo er ist. Und wag es nicht zu tricksen.


    Sie gingen auf den Flur.

  • Eine Schwester kam Semir und Strecker entgegen. Sie nickte den Männern kurz zu. "Wo ist Herr Kranich?" fragte Semir. Die Schwester sah ihn an. "Drittes Zimmer links." sagte die Frau und rauschte weiter. Strecker lachte leise. "siehst du. Wir fallen gar nicht auf. Weiter!" Er drückte Semir den Gang entlang. Semir dachte vergeblich über einen Ausweg nach.


    Hotte rief den Arzt an, der Tom behandelte. "Wir haben die Vermutung, das Herr GErkhan erneut in Gewalt des Wahnsinnigen ist. Bringen Sie Kranich in Sicherheit. LAssen Sie keinen zu ihm. Und ich meine wirklich keinen!" Der Arzt bestätigte es und ging umgehend zu Tom, der im Nebenzimmer lag.


    Semir wurde von Strecker in das Zimmer geschoben. Doch das war leer. "Wollt ihr mich verarschen!" schrie Strecker Semir an.

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  • Er schob Semir raus auf den Flur und ging mit ihm ins Nebenzimmer.Leer.


    Draussen auf dem Flur hörte er Schritte. Der Arzt war aus dem Zimmer gegen?ber gekommen und wollte gerade die Türe schliessen. Strecker zog Semir auf den Flur und brüllte zu dem Doctor. Hey, wo ist Kranich hin? Sagen sie es mir lieber, sonst haben sie gleich einen Toten hier auf dem Flur liegen.

  • Der Arzt sah zu Strecker und Semir. "Was ist denn hier los?" fragte er gespielt erstaunt. "WO ist Kranich?" Der Arzt warf Semir einen Blick zu, den er nicht deuten konnte. Doch er wandte einen Trick an. Der Arzt sah Strecker an: "Es tut mir Leid, aber Herr Kranich ist vor zehn Minuten für immer eingeschlafen." Semir sah den Arzt erschrocken an. Auch STrecker war überrascht. "Was? Wieso?" stammelte Strecker. "Der Blutverlust war zu hoch. Sie werden wohl auf Ihre Rache verzichten müssen."

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  • Strecker rastete aus. Mit voller Gewalt zerrte er Semir in das Zimmer aus dem der Arzt vor 1 Minute gekommen war.Und genau wie vermutet, dort lag Tom im Bett.


    Der riss beim Anblick von Strecker und Semir nur entsetzt die Augen auf.


    Strecker schob den Arzt und Semir ins Zimmer und knallte die Tür zu.


    Hier, fesseln sie sich mit den Handschellen an die Heizung. Los.


    ......



    so ich bin jetzt mal ne Runde unsere Nationalmannschaft im Stadion anfeuern.
    :baby:

  • Der Arzt tat was verlangt wurde. Semir woltle zu Tom, doch Strecker hielt ihn fest. "Nicht so schnell. Wir gehen gleich gemeinsam zu Kranich. Aber erst wird er sehen, wie du..." mehr konnte Strecker nicht sagen. Semir trat ihn mit voller Kraft gegen das Schienbein. Dieser ließ ihn los und griff sich ans Schienbein. Semir griff ihn trotz gefesselten Händen an. Er trat ihm die Waffe aus der Hand und aus der Reichweite. Strecker versuchte nun seinerseits Semir festzuhalten, doch Semir war flink.

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  • Beide wätzten sich auf dem Boden des Krankenzimmers und Semir war aufgrund des gebrochenen Schlüsselbeins deutlich im Nachteil. Zwei gezielte Fausschläge trafen ihn und für einen Moment wurde ihm schwarz vor Augen. Strecker war sofort über ihm und Semir hörte sein Lachen. Doch dann plötzlich Toms Stimme.
    "Schluss Strecker! Hände hoch!"

  • Strecker hielt inne. Er ssah Tom an. Dann lachte er. Seine Hände legten sich um Semirs Hals und drückte erbarmungslos zu. "Lassen Sie ihn los!" Doch STGrecker hörte nicht. Semir fing an zu röcheln. Seine Hände waren immer noch gefesselt. Tom spannte den Hahn der Waffe.

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  • Tom rief noch einmal nach Strecker, ohne Erfolg. Tom zielte und drückte ab! Strecker wurde am Oberarm getroffen, schrie auf und liess Semir los. Dieser hustete und rappelte sich mühsam auf.
    Tom stand vor seinem Bett, zielte weiter auf Strecker, der sich schon wieder auf Semir stürzen wollte.
    "Verdammt Strecker, Geben sie auf! Zwingen sie mich nicht zum Schiessen!"

  • Strecker sah ihn an. Er sah genau in die Waffenmündung. "Du bist zu feige zum Abdrücken, Kranich. Du würdest mich doch lieber im Knast sehen. Dein Freund wird sterben weil ich es will." Semir sah ihn an. Er kroch wollte aus der Reichweite von Strecker kriechen, doch Strecker gab nicht auf. Er stieß sich ab und bevor er Semir wieder unter sich begraben konnte hallte ein Schuss durch den Raum.

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  • Diesmal wurde Strecker durch die Wucht des Einschusses herumgewirbelt und blieb bewegunslos am Boden liegen. Tom atmete tief durch, liess die Waffe sinken und ging selbst ebenfalls in die Knie.
    Semir stand mühsam auf, hielt sich die Schulter und war sofort bei Strecker. Dieser blutete aus Oberarm und Schulter und war bewusstlos. Semir löste mühsam die Handfesseln und eilte dann zu dem Arzt hinüber ,um diesen ebenfalls zu befreien.
    "Alles okay, Doktor?"
    "Ja...alles in Ordnung."
    Schon war der Doc bei Strecker, untersuchte ihn. Semir war inzwischen bereits bei Tom.
    "Wie siehts aus?"

  • "Geht schon. Ahh das tut weh. Mann wieso kannst du nicht allein auf dich aufpassen. Immer muss ich dich retten." Semir sah ihn an. "Ja, kann ich ..." er stockte. "Verdammt dieser Typ ist doch krank. Was macht das Bein?" "Schmerzen, was denn sonst" kam von Tom. Er legte sich wieder ins Bett. Semir fesselte Strecke die Arme auf den Rücken und erntete dafür von dem Arzt einen sehr bösen Blick. "Das ist wohl nicht nötig." Semi sah ihn an. "Was nötig ist, und was nicht entscheiden sicher nicht Sie. Ich habe keine Lust noch einmal in Gewalt dieses Psyos zu geraten. Wie geht es ihm?" "Die eine Kugel steckt in der Schulter, die andere im Arm. Nicht lebensbedrohend, aber wir müssen operieren." Semir nickte. "Und danach kommt er zu mir aufs Zimmer," meldete sich Tom

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  • "Ja, von wegen! Den schaff ich direkt danach ins Gefängniskrankenhaus!"
    Tom lächelte über Semirs wütende Stimme und schloss die Augen. Er war fertig und wollte eigentlich nur noch seine Ruhe haben.
    Zwei Pfleger, die der Arzt gerufen hatte, brachten Strecker auf einer Trage weg.
    Semir telefonierte und ordnete umgehend zwei Leute zu dessen Bewachung zu.
    Dann war er wieder bei Tom.
    "Mann, siehst du beschissen aus!"

  • Tom grinste ihn an. "Du bist auch keine Schönheit." Semir musste lachen. Erst jetzt wo die Anspannung weg war, spürte er das er starke Schmerzen in der Schulter hatte und auch der Kopf schmerzte. Ihm wurde schwindelig. Tom sah ihn an. "Hey fall jetzt nicht um, ich kann dich nicht auffangen." "Tom, mir ist übel." sagte Semir nur.

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  • "Ja, dann setz dich halt hier irgendwo hin!"
    In dem Moment stürmten Hotte und Dieter herein, sahen von einem zum Anderen.
    "Na Mensch, gut, dass hier alles in Ordnung ist! Dieter und ich hatten schon Sorge, dass irgendwas nicht stimmt!"
    Semir, der sich hatte auf den Stuhl sinken lassen, schüttelte nur den Kopf.
    "Oh Mann, Hotte!"

  • Hotte sah ihn an ."Semir du bist ganz schön blass. Was ist denn mit dir?" "Nichts, Hotte gar nichts." sagte Semir und hielt sich den Kopf. In diesem Augenblick kam ein Arzt ins Zimmer, der sich um Tom kümmern sollte. Er sah sich Tom an und verband die Wunden neu. "Sehen Sie sich bitte mal meinen Kollegen an. Er hat ne Gehirnerschütterung und ein gebrochenes Schulterblatt. Er sagt, ihm sei übel" bat Tom den Arzt. Dieser sah sich Semir an und leuchtete in die Augen. "Sie sollten sich hinlegen." meinte er nur.

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  • Semir winkte nur ab und sah weiter kopfschüttelnd zu Hotte und Dieter. Die beiden dagegen verstanden garnicht, was Semir bloss hatte.
    Ihm wurde erneut schwindlig und der Arzt merkte es sofort.
    "So, Schluss jetzt ! Sie bekommen jetzt ein schönes Bett und der ganze Besuch raus hier! Das ist hier ein Kranken- und kein Irrenhaus!"

  • Der Arzt rief zwei Pfleger und ordnete an, ein zweites Bett ins Zimmer zu schieben. Dies kam innerhalb von zehn Minuten. "So und nun ab." sagte der Arzt zu Semir. Dieser sah ihn mit glasigen Augen an machte aber keine Anstalt vom Stuhl aufzustehen. "Herr Gerkhan? Hören Sie mich?" "Was?" fragte Semir zurück. Der Arzt gab den Pflegern einen Wink und schon kurz danach lag Semir im Bett. Hotte und Dieter wurden rausgeschickt.

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  • Semir war jetzt einfach nur noch froh, liegen zu können. Auch, wenn er es natürlich nie zugeben würde, musste er es sich doch eingestehen, dass er völlig am Ende war.
    Tom sah zu ihm rüber und musste lächeln.
    "Na, was ist los mit dir, Semir " Konditionsprobleme" Muss ich mir Sorgen machen?"