Eine Liebe für Tom

  • Eine Liebe für Tom


    Fühlinger See an einem warmen Sommertag. Sabrina lag in der Sonne am Wasser und döste vor sich hin. „Entschuldigung?“ hörte sie eine männliche Stimme. Sie öffnete die Augen und sah in grüne irgendwie lustig funkende Augen. Sie setzte sich auf und meinte dann: „Wofür?“ „Ich wollte Sie fragen, ob Sie etwas dagegen hätten, wenn ich mich bei Ihnen … also ich meine zu Ihnen setze.“ Sabrina schüttelte den Kopf. „Nein ganz und gar nicht. Bitte nehmen Sie platz.“ Der Mann setzte sich. „Tom. Tom Kranich.“ „Sabrina Schütz. Hallo Herr Kranich.“ „Tom. Hört sich schöner an.“ „Okay, Tom.“ Er lag eine Weile neben Sabrina und beobachtete sie. Sie drehte sich zu ihm um. „War es schwer für Sie?“ fragte sie auf einem Mal. „Schwer? Was?“ „Sie haben mich, bevor Sie mich angesprochen haben, ungefähr eine Stunde angeschaut und mit Ihrem Freund, der dort drüben immer noch sitzt gesprochen. Deshalb frage ich Sie ob es schwer für Sie war, zu mir zu kommen und mich anzusprechen.“ Tom sah sie erstaunt an. „Sie haben mich auch beobachtet?“ Sabrina nickte. „Warum?“ „Weil ich Sie niedlich finde.“ gab sie als Antwort. Tom grinste. Sabrina sah ihn an. „Ich stehe auf große Männer mit grünen Augen und schwarzen Haaren.“ Tom sah kurz zu Semir und er sah wie dieser aufstand und zu ihnen kam. „Och nee.“ stöhnte Tom gekonnt und Sabrina sah ihn an. „Was ist denn? Haben Sie Schmerzen?“ Tom schüttelte den Kopf. „Mein Freund kommt her.“ „Na und?“ Tom sah sie an und lächelte. „Na und.“ sagte er dann auch. Sabrina beugte sich zu ihm doch bevor sie ihn einen Kuss aufdrücken konnte stand Semir vor den beiden. „Entschuldige, dass ich dich störe Tom, aber die Chefin hat Sehnsucht nach uns.“ Sabrina sah zu ihm „Chefin?“ „Tja, der Job ruft. Wollen wir uns wieder sehen?“ fragte Tom. Sabrina nickte und er gab ihr eine Karte. Dann waren die beiden Männer weg. Sabrina sah ihnen nach und meinte leise zu sich selbst. „Wir sehen uns schon bald wieder Tom.“


    „Mann warum muss sie gerade jetzt anrufen?“ schimpfte Tom im Auto. Semir sah ihn grinsend an. „Warum? Glaubst du wirklich da wäre mehr gegangen?“ fragte er. Tom nickte. „Oh ja. Sie hat gesagt, dass sie uns beide beobachtet hat und das sie mich niedlich findet.“ „Sie findet dich niedlich? Bist du ein Hund oder was? Ich meine, Tiere findet man niedlich. Männer sind interessant, aufregend, geheimnisvoll…“ „Ja, Ja. Du weißt da sicher Bescheid. Wenn ich dich betrachte, wie du mit Andrea umgehst, graut es mir davor.“ „Was heißt denn umgehen. Wir lieben uns.“ „Ach ja. Und deshalb fliegen bei euch so oft die Fetzen. Wollt ihr heiraten?“ Semir lächelte. „Mal sehen. Weiß heißt sie denn?“ „Wer?“ „Die Kleine am See.“ „Ach so, Sabrina. Sabrina Schütz.“ „Sabrina Schütz. So, So. Und wann siehst du sie wieder?“ Tom zuckte mit den Schultern. „Sie hat meine Nummer. Sie wird mich anrufen.“ In diesem Augenblick klingelte sein Handy. Er sah auf das Display, doch die Nummer war ihm unbekannt. „Kranich.“ meldete er sich. „Hallo Tom. Ich bin es Sabrina.“ „Hallo Sabrina. Ich habe nicht daran gedacht, dass Sie sich so schnell melden.“ „Nun ja. Ich wollte fragen, ob wir uns heute Abend sehen könnten? Ich meine….“ „Ja sicher gern. Wo kann ich Sie abholen?“ „Ich komme Sie abholen. Sagen wir auf der Station?“ „Nun ja warum nicht. Wann?“ „Gegen sieben?“ „alles Klar. Bis nachher.“ Semir sah ihn an. „So schnell?“ „Ja, sie holt mich ab.“ „Ach emanzipiert ist die Dame auch noch. Na denn wirst du es aber schwer haben.“ Tom grinste. „Ich glaube nicht. Mein lieber Semir. Das wird ein Kinderspiel.“ In der PAST wurden sie bereits von zwei Männern und Anna Engelhardt erwartet. „Ach da sind Sie ja. Tom, Semir kommen Sie bitte in mein Büro.“ Tom und Semir folgten Anna. „Die beiden Herren hier sind: Hauptkommissar Rainer Weck, und Kommissar Torben Sacher, beide von der Kripo Köln. Sie brauchen unsere Hilfe.“ Die Männer reichten sich die Hände. „Wobei können wir helfen?“ fragte Semir. „Nun, ich benötige Sie für einen Transport über die Autobahn. Wir müssen mehrere Container mit Drogen zur Vernichtung nach Neuss schaffen und wir rechnen damit, dass einige unserer Gegenspieler dies ausnutzen und einen Überfall planen.“ Sagte Rainer Weck. Tom sah zu Semir. „Wann soll der Transport losgehen?“ „In drei Tagen.“ erwiderte Torben Sacher. „Ihre Chefin Frau Engelhardt war so lieb und hat uns Ihre Unterstützung zugesichert.“ Tom nickte. „Nun gut. Wenn die Chefin das sagt, dann dürfen Sie mit uns rechnen.“ meinte Semir, „Was sind das für Drogen?“ „Heroin, Koks, Marihuana, Extersie, alles was auf dem Markt zu kriegen ist. Der Umfang hat einen Wert von ungefähr 18 Milliarden Euro.“ Tom stieß einen Pfiff aus. „Woher kommt das Zeug?“ „Der Zoll hat es von einem kanadischen Frachter beschlagnahmt. Durch einen Tipp an den Zoll konnte so ein sehr großer Deal verhindert werden. Das nehmen einige natürlich nicht einfach so hin.“ „Also gut. Wann hören wir von Ihnen?“ „Ich rufe Sie übermorgen an und erkläre alles Weitere. Ach und zu niemanden ein Wort darüber.“ Tom und Semir nickten.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Gegen sieben sah Tom einen Wagen auf den Parkplatz fahren. „Tja, da ist sie ja. Bis morgen Partner.“ „Viel Spaß, Tom.“ Tom ging und stieg in den Wagen. „Hallo Guten Abend, Sabrina.“ „Hi Tom. Wohin wollen wir fahren?“ „Ich gebe mich ihn Ihre Hände.“ „Du okay?“ „Ja, okay. Also ich bin Tom.“ „Ja ich weiß. Sabrina. Meine guten Freunde nennen mich Bina.“ „Darf ich mich dazu zählen?“ Sabrina nickte. „Ich kenne da ein Restaurant in der Kölner Innenstadt. Einfach romantisch.“ „Okay. Dann fahr mal los.“ Die Fahrt endete beim Restaurant „Bosporus“ Tom hielt Sabrina ganz Gentlemen die Tür auf und führte sie zum Tisch. Der Abend war schön doch die Nacht war noch lange nicht zu Ende. Gegen 23.00 Uhr sagte Sabrina: „Ich muss so langsam gehen. Morgen ist ein Arbeitstag und…“ Tom nickte. „Dann fahr mich am besten zur PAST.“ „Warum?“ „Mein Auto steht dort und ich muss ja morgen auch zum Dienst.“ „Hauptkommissar. Ist ein anstrengender Beruf, Oder?“ „Na ja. Macht aber auch ne Menge Spaß. Ich habe einen Partner, der zu mir passt.“ „Ach der andere heute vom See?“ „Ja. Also dann ab zu meinem Wagen.“ „Ich hätte da ne andere Idee, Tom.“ „Ich bin ganz Ohr.“ „Warum fahren wir nicht zu mir. Wir machen uns eine schöne Nacht und morgen früh fahre ich dich zur Station.“ „Das hört sich sehr viel versprechend an.“ „Und wie ist deine Entscheidung?“ „Ich gebe mich in deine Hände.“ flüsterte Tom leise und küsste Sabrina. Sie erwiderte den Kuss und anschließend fuhren sie zu Sabrina nach Hause.


    Am nächsten Morgen war Tom zu Semirs Überraschung sogar pünktlich. Und da Semir von natur aus schon sehr neugierig war, fragte er natürlich direkt wie es war. „Semir du kennst doch das Sprichwort. „Wer genießt, schweigt am besten.“ „Ach komm, du willst mir doch nicht erzählen, das am ersten Abend…“ Tom grinste. „Nein. So eine ist das?“ Das Grinsen verschwand. „Was heißt den so eine ist das. Es war eine kurze aber sehr schöne Nacht. Und die Fortsetzung ist auch schon geplant. Sie ist einfach wunderbar.“ „Oha, es hat also wieder einmal gekracht. Tom ist wieder verliebt. Hoffe nur das sie es wert ist.“ „Ja ich glaube das ist sie. Sie ist so …“ „Na komm. Wir müssen zur Chefin.“ Semir lachte. Er kannte es ja wenn Tom verliebt war. Er hörte dann immer die Glocken läuten. Aber warum auch nicht. So viel Pech wie er bei Frauen hatte, warum soll es dann nicht einmal gut gehen. Und er gab zu, dass diese Sabrina nicht schlecht aussah. Zwar nicht sein Typ, aber immerhin. Er gönnte es Tom. Im Büro der Chefin warteten bereits Weck und Sacher. „Wir müssen unseren Plan umstellen. Der Transport findet schon morgen statt.“ sagte Weck als Tom und Semir sich gesetzt hatten. Sie zuckten mit den Schultern. „Gut, kein Problem für uns.“ Weck nickte. „Gut also wir haben und das so gedacht. Sie und Herr Kranich fahren den Wagen mit den Drogen. Drei Fahrzeuge bilden den Schutz für Sie. Es sind nur die besten Männer, die für diesen Job in Frage kommen. Über jeden Zweifel erhaben.“ „Okay. Tom und ich werden den Wagen fahren. Was ist mit Sprengstoff? Scharfschützen?“ „Die Strecke wird streng kontrolliert. Alle 5 Kilometer steht ein Streifenwagen.“ Das schien Semir und Tom zu beruhigen. Sie gingen wieder in ihr Büro um den Ablauf des Transports zu besprechen. „Wieso müssen wir den Wagen fahren?“ fragte sich Tom. Semir zuckte die Schultern. „Wir sind halt die Besten.“ Tom lachte. „Ja du bestimmt.“ sagte er. Er sah auf die Uhr. „Mann, ich freue mich schon auf heute Abend.“ Semir sah ihn an. „Ach wegen Sabrina?“ Tom nickte. Anschließend schrieben sie die liegen gebliebenen Berichte.

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  • Sabrina war ebenfalls in Gedanken bei Tom. Er war es. Er war der Mann auf den sie gewartet hatte. Sie war völlig in Gedanken und merkte gar nicht wie ihre Kollegin eintrat. „Guten Morgen.“ sagte Marina. Doch Sabrina schien sie nicht zu hören. „Hallo Erde an Sabrina.“ Nun sah sie auf. „Ach guten Morgen Marina.“ „Was ist denn mit dir los?“ „Ich habe ihn getroffen.“ Marina sah sie erstaunt an. „Wen hast du getroffen?“ „Den Mann den ich heiraten möchte. Er ist so süß, so zärtlich.“ „Ach und wie sieht er aus? Beschreibe ihn doch mal. Dann kann ich mir auch ein Bild machen.“ „Okay, ich versuche es einfach. ER ist groß. Mindestens 190 cm. Hat schwarze Haare und die schönsten grünen Augen, die ich je gesehen habe.“ „Ach und wie heißt der gute Mann, der es geschafft hat das Eisenherz zu zerbrechen?“ „Kranich, Tom Kranich. Er ist Polizist.“ „Na dich hat es ja voll erwischt. Wann siehst du ihn denn wieder?“ Sabrina sah sie an. „Heute Abend. Ich freue mich schon. Hoffentlich geht der Tag schnell vorbei.“ Marina lachte leise. „An das Gefühl verliebt zu sein, kann ich mich auch erinnern. Es ist schön. Es freut mich für dich. Hoffentlich enttäuscht er dich nicht wie Simon.“ „Ach Simon kannst du mit Tom gar nicht vergleichen. Simon ist ein Verlierer. Der hat nicht halb so viel Grips wie Tom. Nun ja. Lass und mal mit der Arbeit anfangen, dann ist der Tag schnell um.“ Marion nickte. Sabrina starrte jede Stunde auf die Uhr und endlich war es soweit. Feierabend. Sie rief Tom an, und versprach auf ihn zu warten. Als ein Mercedes vorfuhr achtete sie nicht auf das Kennzeichen. Sie sah nur das Blau und stieg ein. Doch als sie sich den Fahrer ansah, erschrak sie. Sie wollte aussteigen, doch da bekam sie einen Lappen ins Gesicht gepresst. Schnell war sie eingeschlafen. „Okay, dann wollen wir Herrn Kranich mal anrufen.“ lachte der Mann und nahm sein Handy. Er hatte Sabrina die Karte von Tom aus der Tasche genommen. „So und nun holen wir und die zweite Maus.“ lachte der Mann hinter ihm.


    Andrea fuhr zur Mittagspause nach Hause. Heute Abend wollte sie für Semir und sich ein schönes Abendessen herrichten. Sie freute sich auf den Abend mit ihm. Nach einem großen Krach hatten sie sich zum wiederholten Male getrennt. Das war nun schon wieder zwei Wochen her. Heute hatte er sie gefragt, ob sie es nicht doch einmal versuchen wollten. Sie war sehr angetan. Er war irgendwie doch ihr Traummann. Sie stieg in der Tiefgarage ihrer Wohnung aus und wollte gerade die Garage verlassen, als sie spürte dass jemand hinter ihr stand. Sie wollte sich umdrehen doch da hatte sie schon einen Lappen auf Mund und Nase. Sie versuchte sich zu wehren, kratzte, trat um sich. Doch das Chloroform wirkte schnell und sie sank weg. „Gut. Damit haben wir beide Bullen in der Hand. Die werden uns das bringen, was wir wollen, oder wir nehmen uns die Frauen vor. Ab ins Versteck mit ihr.“ Der zweite Mann nickte. „Das war ja ne richtige Wildkatze. Die hat mich gekratzt. Wenn sie wach ist, werde ich es ihr zeigen.“ „Du wirst weder sie noch die andere anfassen. Haben wir uns verstanden?“ Der Mann nickte. „Wenn du dich nicht daran hältst, mache ich dich kalt.“ Das schien zu wirken. Die Männer brachten Andrea ins Auto und fuhren ab.

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  • „Kranich?“ meldete sich Tom als das Handy klingelte. „Hallo Kranich. Wir haben eine gemeinsame Freundin.“ „Wer ist da?“ „Wer ist egal. Ich habe Sabrina. Ihre Sabrina.“ „Was wollen Sie?“ „Nicht viel. Nur die Drogen die Sie und Ihr Partner morgen transportieren.“ „WAS? Wie soll das denn gehen?“ „Einfache Sache. Sie und Ihr Kollege werden die Drogen heute Nacht austauschen.“ „Das geht nicht. Die Drogen werden nicht vor morgenfrüh verladen.“ „Ach quatsch keinen Mist. Willst du Sabrina schreien hören?“ „Woher weiß ich, dass sie wirklich bei euch ist?“ „Ich kann sie dir beschreiben. Sie schläft derzeit. Also solltest du mir glauben.“ „Okay, wie stellen Sie sich unseren Deal vor?“ „Du wirst dich mit deinen Kollegen absprechen. Wir werden einen Unfall arrangieren, und die Begleitfahrzeuge ausschalten. Ihr werdet eine Route fahren, die wir euch bestimmen. Einen Fehler und die Kleine war einmal. Verstanden?“ „Ich soll meinen Partner einweihen?“ „Sicher. Ihr seid doch Freunde oder? Er wird mitmachen. Wir haben auch seine Freundin. Er wird gleich von uns angerufen. Er hat sich da ja ne richtige Wildkatze genommen.“ lachte der Mann und das Gespräch war beendet. Zehn Minuten später rief Semir ihn an. „Tom. Ich muss mit dir sprechen. Es ist wichtig.“ sagte er nur und der Stimme war anzuhören, dass er sich sehr zusammen nehmen musste. „Ich auch. Ich komme zu dir.“ Nur fünf Minuten später saßen er und Semir auf dem Sofa. „Die haben also nicht nur Andrea, sondern auch Sabrina. Was haben die denn vor?“ „Haben sie es dir nicht gesagt?“ „Nein, sie sagten aber, dass du es erklären kannst.“ Tom nickte. „Sie wollen die Drogen.“ Semir sah ihn an. „Die Drogen? Der Transport von Morgen?“ Erneut nickte Tom. „Deshalb also. Wir müssen Weck und Sacher informieren.“ „Semir wenn wir das machen, dann haben wir keine Chance die beiden zurück zu holen. Was wenn einer von ihnen mit den Typen unter der Decke stecken? Das ist schon öfter vorgekommen.“ „Ja du hast Recht. Aber wir müssen irgendjemanden hinter uns wissen.“ „Dann sagen wir es der Chefin.“ Damit war Tom einverstanden. Er nahm sein Handy und rief Anna an. Als er ihr den Sachverhalt erzählt hatte, versprach sie sofort zu Semir zu kommen.

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  • Sabrina wachte auf. Sie sah sich erstaunt um. „Wo bin ich denn hier?“ fragte sie sich und sah sich im Raum um. Auf dem Bett neben ihr, lag eine andere Frau. Sie ging zu ihr und versuchte sie zu wecken. Es dauerte eine Weile, dann wurde sie auch wach. „Wo bin ich?“ fragte sie. Sabrina sah sie an. „Das habe ich mich auch gefragt.“ „Wer sind Sie?“ „Ich bin Sabrina Schütz und Sie?“ „Andrea Schäfer.“ „Tja, anscheinend hat man Sie und mich entführt. Die Frage ist nur warum?“ Sabrina sah sie an. „Ich weiß es nicht.“ „Wo hat man Sie entführt?“ wollte Andrea wissen. „Mich? Ich hatte gerade Feierabend und mein Freund wollte mich abholen. Der Wagen fuhr vor und ich stieg ein. Dann sah ich nur, das nicht mein Freund am Steuer saß und da war es dann schon zu spät.“ „Ich wurde aus der Tiefgarage aus dem Haus wo ich wohne geholt. Ich wollte mit meinem Freund einen schönen Abend verbringen. Tja und nun bin ich hier.“ Sabrina stand auf und ging zu dem Tisch, der im Raum stand. Dort waren Flaschen aufgestellt. Sie nahm eine Wasserflasche und zwei Gläser und setzte sich zu Andrea aufs Bett. „Wissen Sie warum die uns geholt haben?“ fragte sie. Andrea sah sie an und schüttelte den Kopf. „Aber ich weiß dass mein Freund mich schon bald suchen wird.“ Sabrina nickte. „Meiner sicher auch. Er ist Polizist.“ Andrea sah sie erstaunt an. „Meiner auch.“ „Das ist ja ein komischer Zufall.“ „Wie heißt denn Ihr Freund? Vielleicht kenne ich ihn. Wissen Sie ich bin bei der Autobahnpolizei Sekretärin.“ Nun war es Sabrina die staunte. „Dann kennen Sie ihn sicher. Er ist auch bei der Autobahnpolizei. Sein Name ist Tom Kranich.“ Andrea sah sie erstaunt an. „Tom? Tom ist Ihr Freund?“ Sabrina nickte. „Wir sind zwar noch nicht lange zusammen. Eigentlich erst seit zwei Tagen …“ „Aber er ist schwer verliebt. Übrigens meiner heißt Semir. Semir Gerkhan. Er ist der Partner von Tom. Moment mal das ist der Grund. Semir und Tom machen morgen einen Drogentransport zusammen. Deshalb hat man uns gekidnappt. Die wollen die beiden unter Druck setzten.“

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  • Anna saß bei Semir im Wohnzimmer. „Was fordern die Gangster von Ihnen?“ „Die Drogen. Alle. Wenn wir uns nicht fügen ist Andrea und auch Sabrina tot.“ „Semir, Tom. Sie wissen, dass ich jeden Mist mitmache, aber es geht um Drogen für etliche Milliarden Euros. Wie stellen Sie sich das vor?“ Tom und Semir zuckten mit den Schultern. „Wir sollten Sacher und Weck mit einbeziehen.“ „Chefin, was wenn einer von ihnen damit drin steckt?“ Anna sah ihn an. „Das ist zwar möglich. Aber ich glaube es nicht. Weck kenne ich seit der Polizeischule. Der hat eine absolut saubere Weste. Zumindest ihn sollten wir anrufen und herbeten.“ Tom und Semir nickten. Anna zog ihr Handy und rief Rainer Weck an. Auch er versprach sofort zu kommen. Als auch er anwesend war erzählten Tom und Semir von dem Problem. „Dann haben wir auf jeden Fall eine undichte Stelle.“ sagte Weck. „Wer wusste denn von den Drogen?“ fragte Semir. „Nun da waren Sacher, ich und Pauler. Das ist einer der die Überwachung organisieren sollte.“ „Wem trauen Sie es zu?“ Weck sah Tom an. „Eigentlich gar keinen von den Beiden. Doch einer muss es sein.“ „Könnten die Typen nicht auch einen anderen gekauft haben? Was ist mir diesem Sacher?“ „Nein, Herr Gerkhan. Sacher und ich sind seit fast 12 Jahren Partner. Wir haben uns gegenseitig das Leben gerettet. Seine Familie wurde bei einer Geiselnahme getötet. Seit dem hat der dem Verbrechen den Kampf angesagt. Es kann wenn nur Pauler sein. Der ist jung, unverheiratet. Er ist versetzt worden. Vor ungefähr drei Jahren kam er vom Drogendezernat. Es sind dort einige Sachen vorgefallen, die man aber unter den Teppich gekehrt hat, weil Pauler sich mit der Versetzung zu uns einverstanden erklärt hatte.“ „Dann ging es sicher um Drogen. Okay, aber wie gehen wir jetzt vor?“ „Wann werden sie die Typen bei Ihnen melden?“ Tom sah zu Semir. „Die haben nichts gesagt. Aber ich denke das vor dem Transport sicher noch ein Gespräch kommen wird.“ „Gut dann warten wir zunächst ab.“ Semir sah ihn an. „Wir warten? Diese Kerle haben zwei Frauen entführt. Wir sollen warten?“ Anna sah ihn warnend an. „Semir wir wissen doch gar nichts über die Männer. Wir können nur warten.“ Semir sah sie an. „Entschuldigung. Sicher war dumm von mir.“ Weck sah ihn an. „Ich verstehe Sie, Herr Gerkhan. Es geht immerhin um die Frau die Sie lieben.“ „Es sind zwei Frauen und es war sicher volle Absicht.“ Weck nickte.

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  • Auch hier ein wenig Futter


    Andrea und Sabrina saßen auf dem Bett und warteten. Gegen Nachmittag öffnete sich die Tür und zwei Mann kamen in den Raum. „Hallo Wildkatze“ sagte der eine Mann zu Andrea und wollte sie anfassen. Doch Andrea zuckte zurück. „Okay. Wir werden sicher noch viel Spaß mit einander haben.“ „Sicher nicht.“ sagte Andrea, „was wollen Sie von uns?“ „Ihr seid für uns eine Versicherung, dass eure beiden Freunde das tun, was wir sagen.“ „Es geht um diesen Drogentransport was?“ Der Mann sah Andrea an. „Woher weißt du davon?“ „Ich bin Sekretärin bei der Polizei. Das geht über meinen Tisch, bevor die Chefin davon erfährt. Daher.“ „Gut dann ist das ja klar. Du wirst nun deinen Freund anrufen und ihm klar machen, dass er sich an die Regeln halten soll, die wir aufstellen. Verstanden?“ Andrea nickte. Sie merkte dass der Mann es ernst meinte. Er nahm ein Handy und wählte eine Nummer, dann gab er Andrea das Handy. „Gerkhan?“ meldete sich Semir. „Semir? Ich bin’s.“ „Andrea? Wie geht es dir? Bist du okay?“ „Ja, Semir. Sie wollen dass du dich an die Regeln hältst.“ Der Mann nahm das Handy. „Okay Gerkhan. Hier kommen die Regeln. Sie und Kranich werden den Wagen in Richtung Krefeld fahren. Am Kreuz Neuss-West werden Sie die Autobahn verlassen. Sie fahren nach Meerbusch - Osterrath. Dort werden Sie auf die Landstrasse verlassen und durch Osterrath fahren. Anschließend kommen Sie an das Gewerbegebiet Dülmen. Dort werden Sie warten. Alles verstanden?“ „Ja. Habe ich. Wann lassen sie die Frauen frei?“ „Wenn ich denke es richtig ist.“ „Wann ist das?“ „Frag nicht soviel.“ Er beendete das Gespräch.

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  • Semir starrte aufs Handy. Er sah zu Weck und Tom. „Also dann werden wir mal unseren Deal durchziehen. Weck? Glauben Sie das es nicht auffällt, wenn wir alles austauschen?“ Weck schüttelte den Kopf. „Ich habe Pauler und auch Sacher mit anderen Aufgaben betraut. Sie werden vor 11 Uhr nicht erscheinen. Bis dahin müssen wir alles ausgetauscht haben. Die echten Drogen werden mit anderen Wagen zur Vernichtung gebracht.“ Semir sah Tom an. „Hoffentlich klappt alles. Wenn die dahinter kommen, sind Andrea und auch Sabrina tot.“ Tom nickte. „Okay, wir sollten versuchen zu schlafen. Morgen ist ein anstrengender Tag.“ Semir und Tom nickten. Weck fuhr nach Hause während Tom und Semir sich bei Semir zuhause hinlegten. Gegen acht am nächsten Morgen fuhren alle drei zusammen los. In der Asservatenkammer wurden die Drogen gegen Mehl und Puderzucker ausgetauscht. Das Marihuana wurde gegen Gas ausgetauscht und die Extersietabletten waren danach nur noch Brausetabletten. Zufrieden sahen die drei auf ihr Werk. Nur ein Kenner könnte jetzt noch sehen, dass es keine Drogen waren. Tom und Semir setzten sich ins Führerhaus und die Fahrt ging los. Semir hielt sich an die Anweisungen der Verbrecher. Nach zwei Stunden Fahrt waren sie am Ziel angelangt. Weck hatte das SEK auf dem Gelände verteilen lassen, denn alle waren sich sicher, dass die Übergabe hier auf dem Gelände passieren wird. Semir wartete darauf dass sich die Entführer meldeten. Endlich klingelte das Handy. Diesmal das von Tom. Er meldete sich. „Tom?“ „Sabrina? Hör zu alles wird gut. Hörst du? Alles wird gut.“ „Hör mir genau zu, Kranich. Du wirst jetzt aussteigen und in das Gebäude gehen. Dort wartet eine Überraschung auf dich. Dein Kollege wird noch ein Stück weiterfahren.“ „Was soll das?“ fragte Tom. Doch das Gespräch war beendet. Er sah Semir an. „Die wollen, dass ich ins Gebäude gehe. Du sollst noch ein Stück weiterfahren.“ Semir sah ihn an. „Das ist eine Falle. Tom wenn du…“ Semirs Handy klingelte. „Okay, dein Kollege hat sicher schon gesagt, wie es weitergeht. Er steigt jetzt besser aus.“ „Was soll das?“ „Semir? Bitte tu was er sagt. Sie meinen es ernst.“ „Andrea? Bist du okay?“ fragte er, doch von Andrea kam keine Antwort. „Willst du sie wiederhaben? Dann sag deinem Kollegen dass er aussteigt. Dann fährst du zurück auf die Straße und folgst dem Verlauf.“ Das Gespräch wurde ebenfalls beendet. Semir sah zu Tom. Er nickte und Tom stieg aus.

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  • Tom ging in das Gebäude. Vorsichtig öffnete er die Tür und sah hinein. Es war niemand zu sehen. Er ging tiefer in das Gebäude und dann hörte er ein Stöhnen. Er sah sich um. Nichts war zu sehen. „Hallo?“ rief er in den Raum. Wieder kam ein Stöhnen. Er ging dem Geräusch nach. Immer wieder rief er und immer wieder bekam er Antwort. Dann stand er vor einer Tür. Der Schlüssel steckte. Er drehte den Schlüssel um und betrat den dunklen Raum. „TOM!“ rief nun eine erstickte Stimme, doch sie war etwas deutlicher. „Sabrina? Wo bist du?“ Er hörte ein rascheln neben sich. Tom suchte den Lichtschalter und betätigte ihn. Sabrina saß an der Wand gefesselt doch anscheinend unverletzt. „Hey, Kleines. Alles okay mit dir?“ Sabrina sah ihn an und nickte. Tom löste die Fesseln und nahm Sabrina in den Arm. „Ich hatte solche Angst, Tom.“ Sie weinte. Tom versuchte sie zu trösten. „Kannst du gehen?“ fragte er fürsorglich. Sabrina nickte erneut. Gemeinsam Arm in Arm verließen sie das Gebäude. „Was ist mit Andrea?“ fragte Tom. Sabrina sah ihn an. „Ich weiß es nicht. Die Männer haben uns getrennt. Sie haben mich hierher gebracht. Andrea ist wahrscheinlich immer noch in diesem Raum, wo wir zuerst waren.“ „Na komm. Ich bringe dich erst einmal ins Krankenhaus.“ sagte Tom und brachte Sabrina zu den Einsatzwagen des SEKs. Im Krankenhaus wurde Sabrina eingehend untersucht, doch außer dass sie unterkühlt war, wurde nichts festgestellt. Tom jedoch bestand darauf, dass sie wenigstens über Nacht dort blieb.

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  • Semir fuhr in Richtung Köln. Sein Handy klingelte. Er meldete sich. “Hör genau zu, Gerkhan. Du wirst gleich an einem Waldstück kommen. Dort hältst du an legst deine Hände in den Nacken und wartest auf weitere Anweisungen. Verstanden?“ „Ja, hab ich. Was ist mit …“ „Schnauze!“ kam es aus dem Handy. Semir verstummte. Er fuhr an den Waldstück ran und hielt an. Er legte die Hände in den Nacken und wartete. Die Beifahrertür wurde geöffnet und ein maskierter Mann stieg ein. Er hielt eine Waffe auf Semir gerichtet. „Okay, weiter geht’s.“ sagte er nur. Semir startete den Wagen und fuhr wieder an. „Wohin?“ fragte er. „Einfach geradeaus.“ lachte der Mann neben ihn. Semir nickte nur. Er wurde erneut auf die Autobahn geschickt. Dieses Mal ging es in Richtung Kamp-Lintfort. Die Fahrt dauerte eine Stunde. „Hier abfahren.“ kam von der Beifahrerseite. Semir reihte sich ein und verließ die Autobahn. Wieder ging es auf die Landstraße und anschließend in ein ziemlich leeres Wohngebiet. „Halt an dem dritten Haus an.“ Semir tat was befohlen wurde. Der Motor erstarb. „Okay. Endstation. Aussteigen und Hände in den Nacken. Keine Tricks.“ Semir nickte. „Wo ist Andrea?“ fragte er. „Keine Angst ich bring dich zu ihr.“ Semir sah den Mann an. „Was wollen Sie denn noch. Die Drogen sind im Wagen. Lassen Sie mich und Andrea gehen.“ „Sicher. Du steigst auf meiner Seite aus. Hast du Handschellen dabei?“ Semir nickte. „Hergeben.“ Er gab sie ihm. Nachdem der Mann ausgestiegen war rutschte Semir ebenfalls auf die Beifahrerseite und stieg aus. Die Hände hatte er im Nacken verschränkt. Der Mann stieß ihn ins Haus. Dort warteten bereits zwei Komplizen auf ihn und seinem Begleiter. „Hände auf den Rücken.“ kam der Befehl. Semir gehorchte und ließ sich ohne Widerstand fesseln. Anschließend wurde er in einen Raum gestoßen. Dort sah er auf dem Bett Andrea liegen. Er ging zu ihr und sie schlug die Augen auf. „Hey, Semir. Bist du okay?“ fragte sie ihn. Er nickte. „Was wollen die Typen? Warum haben sie dich hier eingesperrt?“ Semir zuckte mit den Schultern. Die Tür wurde aufgestoßen und einer der Männer trat ein. „So, Die Drogen sind auf dem Weg zu unserem Verteiler. Ihr beide dürft euch ein wenig ausruhen und dann dürft ihr gehen. Also schlaft schön.“ Er ging wieder. Nur kurz danach hörte Semir ein Auto wegfahren. Sollten sie die Männer einfach hier eingesperrt haben? Sind alle weg gefahren? „Andrea hast du ne Haarnadel bei dir?“ fragte Semir. Andrea schüttelte den Kopf. „Mist. Ich habe keine Schlüssel für die Handschellen.“ „Bist du nicht verkabelt?“ Semir schüttelte den Kopf. „Wenn ich nur wüsste wie es Sabrina geht.“ sagte Andrea, „Weißt du was?“ Erneut schüttelte Semir den Kopf.

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  • Tom fuhr nachdem er aus dem Krankenhaus kam direkt zur PAST. Anna wartete bereits auf ihn. „Und? Wissen wir wo sie sind?“ fragte er. „Ja hier stand der Wagen fast eine ganze Stunde. Das SEK ist bereits unterwegs dahin. Vielleicht haben sie Semir nicht mitgenommen sondern dort eingesperrt.“ Anna zeigte auf einer Karte den Ort. Tom sah sie an. „Ich fahre hin.“ Anna nickte. Tom startete den Wagen und fuhr los. Nur eine Stunde später stand er vor dem Haus. Der Einsatzleiter des SEKs wartete bereits auf ihn. „Und wie sieht es aus?“ „Wir wollen reingehen. Bisher hat sich hier nichts geregt.“ „Okay, ich gehe mit. Ich hoffe nur das mein Kollege hier ist.“ Beyer, der SEK Mann nickte. „Zugriff“ gab er durch. Seine Männer traten die Tür ein. „SEMIR!“ rief Tom, nachdem die Räume im Obergeschoß und im Erdgeschoß ergebnislos durchsucht waren. „TOM!“ kam es aus dem Keller. „Hier. Er ist im Keller. Tom rannte die Treppe runter. „SEMIR!“ rief er erneut. „JA, Hier.“ hörte er. Er trat die Tür zu seiner rechten Seite ein. Semir und Andrea saßen auf dem Bett. „So genug gefaulenzt.“ sagte er nur. Semir drehte sich um und fragte ob Tom einen Schlüssel für seinen Armschmuck hätte. Tom lachte erleichtert und schloss die Handschellen auf. Dann sah er zu Andrea. „Bist du okay?“ fragte er. Andrea war blass. „Ja mir geht es gut. Weißt du was von Sabrina?“ Tom nickte. „Sie ist im Krankenhaus. Da kommst du nun auch hin.“ Andrea nickte. Semir nahm sie in den Arm und drückte sie ganz fest. Dann fuhren sie zurück nach Köln. Andrea wurde ebenfalls im Krankenhaus durchgecheckt und durfte anschließend die Nacht mit Sabrina in einem Zimmer verbringen.


    Pauler sah sich die Päckchen vor ihm an. Drei Männer standen bei ihm. „Ihr verdammten Idioten. Das sind nicht die Drogen. Das ist Mehl. Hier probiert mal. Und das hier“, er warf eine Tüte mit Marihuana an die Wand, „ist einfaches Gras. Was für Idioten seid ihr eigentlich?“ „Hör mal woher sollten wir wissen dass die Bullen ein falsches Spiel mit uns spielen, obwohl wir die Weiber hatten.“ Pauler sah sie an. „Weil ihr denkt, dass die Bullen keinen Grips haben. Die nehmen keine Rücksicht. Wahrscheinlich sind die Drogen alle verbrannt. Mit einem Sondertransport. Verdammt. Das werden mir die beiden büßen. Wo sind sie?“ „Bereits wieder voll in der Sache drin.„Gut. Dann werden wir den beiden eine Warnung zukommen lassen. Ihr werdet zwei Wagen präparieren. Der eine wird auf dem Rastplatz Knappsack stehen, der andere auf der A4 bei Kilometer 116. In jedem Wagen wird einer der hübschen Wurfpfeile stecken. Präpariert mit diesem Mittel. Es bringt keinen um, aber setzt ihn für mehrere Stunden außer Gefecht. Die beiden werden schlafen wie die Puppen. Das wird eine Warnung für die zwei sein, nicht mehr nach uns zu suchen. Wenn doch, dann…. , er führte den Gedanken nicht zu Ende, doch jeder im Raum ahnte worauf es hinauslief.

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    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • So noch eine kleine Fortsetzung für die ganz Hartnäckigen unter den Lesern: :evil:


    Tom und Semir fuhren zur PAST zurück. Anna wartete bereits auf sie. „Und wie geht es den Frauen?“ war ihre erste Frage. „Danke gut.“ gaben Tom und Semir gleichzeitig von sich. „Was ist mit den wahren Drogen?“ „Sind soeben vernichtet worden. Alles wurde verbrannt. 18 Milliarden Euro.“ „Und haben wir eine Spur zu unseren Freunden?“ „Leider nein. Der Wagen ist verschwunden. Die haben wohl den Sender entdeckt. Semir, Sie waren länger bei diesen Männern. Haben die etwas gesagt, was uns weiter helfen kann?“ Semir dachte kurz nach. „Der eine sagte, dass Andrea und ich gehen dürften, wenn die Ware bei dem Verteiler ist. Mehr nicht.“ „Verteiler? Na der wird sich wundern, wenn er mehrere Kilo Mehl, Traubenzucker, Gras und Brause verteilt.“ Semir musste lachen. „Das wird eine herbe Enttäuschung werden.“ sagte Tom. Das Handy von Semir klingelte. „Ja, Gerkhan?“ „Wir haben den Wagen gefunden. Er steht an der A3 auf dem Rastplatz Knappsack“ „Okay, wir kommen.“ Er gab der Chefin weiter was er gehört hatte. Nun klingelte auch Toms Handy. Er meldete sich ebenfalls. Nur kurz danach sagte er ebenfalls, dass der Wagen an der A4 auf einem Rastplatz gefunden wurde. Semir und Tom sahen die Chefin an. „Da ist doch was faul. Welcher Wagen ist es denn jetzt?“ „Meine Herren, das wissen wir erst wenn wir die Wagen untersucht haben. Okay. Jeder nimmt sich einen Wagen vor. Sie, Semir den Wagen bei Knappsack. Sie Tom den anderen.“ Beide verließen das Büro und fuhren jeweils zu den Autos.



    Semir sah den Wagen auf dem Rastplatz stehen. Er ging vorsichtig an den Wagen ran und schaute hinein. Auf dem Fahrersitz lag etwas. Er konnte nicht erkennen, was es war und öffnete die Tür. Doch kaum hatte er sie geöffnet flog ihm was entgegen. Semir sprang geistesgegenwärtig zur Seite. Dennoch traf ihn etwas am Arm. Er sah sich an, was es war. Ein Pfeil steckte im Arm. Semir versuchte ihn raus zu ziehen, doch er merkte dass ihm schlecht wurde. Anscheinend war der Pfeil vergiftet und das Gift wirkte nun. Ihm wurde schwindelig. Er nahm sein Handy und setzte einen Notruf ab. Ein Mann kam zu ihm. „Das war nur eine Warnung. Halt dich zurück, Gerkhan.“ hörte er wie durch Schleier. Nur fünf Minuten später war ein Krankenwagen da und brachte ihn ins Krankenhaus. Dort wurde er eingehend untersucht. Nach vier Stunden wachte er auf. Er sah sich um und sah dass Tom neben ihm lag. „Hey, was war denn los?“ fragte er ihn. Tom sah ihn an. „Dasselbe wollte ich dich auch fragen.“ „Ich weiß nur, dass ich den Wagen auf dem Rastplatz untersucht habe. Dann spürte ich einen Stich im Arm und dann… Filmriss.“ erklärte Semir. Tom nickte. „Wie bei mir.“ „Das war eine Falle. Irgendjemand hat mir gesagt ich soll mich zurückhalten.“ „Ja mir auch.“ Es klopfte und Anna kam herein. „So meine Herren. Wie geht es?“ „Danke gut.“ kam wie aus einem Mund. „Sie wissen was mit Ihnen passiert ist?“ Tom und Semir schüttelten den Kopf. „Sie wurden mit einen Betäubungsmittel außer Gefecht gesetzt. Die Autos waren beide nicht die Wagen mit den Drogen. Weder der von Ihnen Semir, noch der von Ihnen Tom. Das war eine Falle. Beide Wagen hatten das gleiche Kennzeichen.“ „Dann will uns jemand nicht dabei haben.“ Anna nickte. „So sehe ich es auch. Ach ich habe euch noch Besuch mitgebracht.“ Die Tür ging auf und Sabrina und Andrea betraten das Zimmer. Sabrina stürmte auf Tom zu. „Bist du okay?“ Tom nickte und küsste Sabrina. Andrea tat das gleiche mit Semir.

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • Am nächsten Tag wurden Tom und Semir entlassen. Sie sollten aber nicht auf dem Revier erscheinen. Also machten sich die beiden mit Andrea und Sabrina auf zum Fühlinger See und wollten den Tag genießen. Sabrina sah Tom verliebt an. „Was machen wir denn heute Abend?“ fragte sie ihn. Er sah sie an und küsste sie. „Oh da wüsste ich ne ganze Menge.“ sagte er leise. Andrea und Semir waren gerade im Wasser. Tom sah zu ihnen rüber. „Mann, bin ich froh, das die beiden wieder zusammen sind“, sagte er zu Sabrina. „Sie liebt ihn.“ Tom sah sie an. „Woher weißt du das?“ „Sie hat es mir während wir gefangen waren, erzählt. Sie würde ihn immer wieder nehmen. So wie er ist. Sie sagte er sei was ganz besonderes.“ Tom nickte. „Hat sie dir auch erzählt, wie oft sie schon zusammen waren?“ Sabrina nickte. „Ja hat sie. Sie hat mir auch die Gründe genannt. Für das Auseinandergehen und für das Wieder zusammen kommen. Die beiden verstehen sich sehr gut.“ Tom nickte. „Ich hoffe nur, dass wir uns auch noch lange verstehen.“ Sabrina sah ihn an. „Bist du so oft schon enttäuscht worden?“ fragte sie. Tom nickte. „Ja leider zu oft. Ich habe den Fevel dafür immer wieder auf die falschen Frauen hereinzufallen.“ „Oh du Armer. Ich meine es aber Ernst mit dir.“ Tom lächelte. „Ich hoffe es sehr.“ Sie küssten sich. Andrea und Semir kamen nun ebenfalls wieder zum Platz zurück. „Hey ihr Turteltauben. Wir haben Hunger.“ Tom sah Semir an. „Leider ist das Essen nicht fertig. Wir sollten in ein Restaurant gehen.“ „Gut. Dann auf zum Imbiss.“ meinte Semir lachend und zog sich an. Gemeinsam gingen sie Essen und anschließend fuhren die vier ins Kino. Danach war jeweils ein Abend zu zweit angesagt. Der Tag verging im Fluge.

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    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D

  • So hier kommt der Rest, damit die Story noch vor dem nächsten Jahr :D fertig ist.


    Weck saß bei Anna im Büro. „Anna, wir haben tatsächlich herausgefunden, das Pauler hinter diesem Drogengeschäft steckte. Er hat sich verraten und wurde direkt verhaftet. Wo sind deine Männer?“ „Die haben heute frei. Nach den letzten Tagen hielt ich es für eine gute Idee, den beiden einen freien Tag zu gönnen.“ Weck nickte. „Du hast Recht. Die beiden sind tatsächlich die Besten.“ „Ja wenn sie mit Staatseigentum auch so sorgfältig umgehen würden, wie sie es mit ihrem Aufgaben machen, dann würde sehr viel an Steuergelder eingespart.“ Weck lächelte. „Anna, man kann nicht alles haben.“ Nun nickte Anna. „ Schade, das manchmal das Schlechte in unseren Reihen ist.“ „komm lass uns was essen gehen. Der alten Zeiten wegen, Anna.“ Sie nickte. „Wegen der alten Zeiten. Wie lange ist das nun schon her.“ „Fast zwanzig Jahre. Du warst ganz schön wütend als ich mich für Maria entschieden habe.“ „Sie war meine beste Freundin.“ „Ja und sie war die beste Frau und Mutter, die es je gab.“ Anna merkte dass er melankolisch wurde. „Frank. Sie werden beide immer weiterleben. In deinem Herzen.“ Er nickte und sie sah, dass er mit den Tränen kämpfte.


    Tom und Semir erhielten die Nachricht über die Festnahme von Pauler am nächsten Tag. Sie waren froh, das den Frauen nichts passiert war und vor allem das die Drogen nicht auf den Markt gekommen war. „Tja Partner. Das war’s dann mal wieder. Was machst du denn, wenn wir die Berichte fertig haben?“ fragte Semir neugierig. „Semir, ich werde mit Sabrina schöne Tage verbringen. Ich werde Urlaub einreichen.“ „Urlaub? Wieso denn? Du kannst mich doch nicht hier allein lassen.“ Tom grinste. „Doch kann ich.“ Anna kam herein. „Den Urlaub können Sie vergessen. Tom. Tut mir leid. Aber Pauler ist abgehauen.“ Tom und Semir drehten sich zu ihr um. „Was? Wie konnte das passieren?“ „Er hat zwei Kollegen niedergeschlagen und ist mit dem Streifenwagen abgehauen.“ „Wissen wir wo er ist?“ „Ja auf der A4 in Richtung Aachen. Also los.“ Tom und Semir rannten aus der PAST und rasten los. Auf der Autobahn erreichte ein Funkspruch den Wagen. „Cobra 11 für Zentrale.“ Tom meldete sich. „Der gesuchte Wagen wurde am Restaurant auf dem Rastplatz „Sieben Eichen“ gesehen.“ Tom sah Semir an. „Da arbeitet Sabrina.“ Semir gab Gas. Am Rastplatz rannten er und Tom direkt ins Restaurant. Semir sah zuerst was sich abspielte. Pauler hatte Sabrina in den Haaren gegriffen. „Du verdammte Schlange. Deinen Freund werde ich mir holen. Du wirst ihn gleich anrufen und herbestellen.“ „Nein, lassen Sie mich los.“ PAULER! Lassen Sie die Frau los.“ Pauler drehte sich um, ohne Sabrina loszulassen. Er presste ihr die Waffe an den Kopf. Tom und Semir hoben die Hände. „Ach da seid ihr ja schon. Also gut. Waffen weg!“ Semir legte die Waffe vorsichtig auf den Boden. Tom folgte dem Beispiel. „Zurücktreten“ Beide machten einen Schritt zurück. Das Restaurant war unbesetzt. Es war kurz vor der Öffnung. „Was wollen Sie, Pauler?“ fragte Tom. „Nur freien Abzug. Mehr nicht. Aus dem WEG!“ schrie Pauler. „Sie haben keine Chance hier wegzukommen. Geben Sie auf, Pauler“ versuchte Semir ihn zur Aufgabe zu überreden. Pauler schüttelte den Kopf. „Ich komme hier raus. Erst werde ich diese Schlampe erschießen und dann euch zwei. Ihr habt mir den größten Coup versaut, den ich je geplant habe.“ „Lassen Sie Sabrina gehen. Bitte. Sie hat Ihnen doch nichts getan.“ versuchte Tom. Pauler lachte irre. „Hast du Angst um dein Betthäschen? Keine Angst ich tue ihr nichts. Ich will sie nicht erschießen. Erst werde ich meinen Spaß mit ihr haben. Dann werde ich sie erschießen. Ihr lasst mich gehen.“ „Nein. Wir werden verhindern, dass Sie …“ „Nichts werdet ihr. Kranich! Hast du Handschellen dabei?“ „Ja natürlich.“ „Gut dann fessle deinen Kollegen an die Heizung“ Tom sah Semir an. Er war unschlüssig. „Mach schon. Oder die Kleine bekommt eine Kugel“ Semir nickte Tom zu. Er nahm seine Handschellen und fesselte Semir an die Heizung. Er schloss die Handschelle allerdings nicht richtig. Pauler sah es nicht und ging an Semir vorbei. Er stieß Sabrina vor auf Tom zu. Als er an Semir vorbei war, schnellte dieser auf ihn zu. Pauler drehte sich um und schoss auf Semir. Er traf ihn im Oberschenkel. Sofort ging Semir zu Boden. Pauler drehte sich erneut um und legte die Waffe auf Sabrina an. Tom hatte mittlerweile seine Waffe aufgehoben und legte auf Pauler an. Er drücke an. Gleichzeitig drückte auch Pauler ab. Seine Kugel traf Sabrina während er von Toms Kugel tödlich getroffen zu Boden sank. Tom rannte zu Pauler und überprüfte ihn. Dann zu Semir, der ihm nur ein Zeichen machte dass alles soweit okay war. Anschließend drehte er sich zu Sabrina um. Sie lag am Boden. Langsam ging er zu ihr.


    Tom drehte Sabrina vorsichtig um. Er hatte Angst. Angst dass sie sterben würde. Sabrina hatte die Augen geschlossen. „Sabrina? Hey, Kleines.“ hörte sie eine erstickte Stimme. Sie öffnete die Augen. „Tom. Es tut so weh.“ „Wo bist du getroffen?“ „Ich weiß nicht genau.“ Tom untersuchte sie. Dann sah er das Blut aus der Schulter kommen. „Beweg dich nicht. Der Arzt kommt gleich.“ Sabrina nicke. „Was ist mit Semir?“ „Der hat die Kugel im Oberschenkel. Rede nicht soviel.“ „Mir geht es soweit gut. Es tut nur sehr weh.“ Tom nickte. „Es ist gefährlich mit dir, Tom.“ Tom sah sie an. „Ich weiß. Ich würde verstehen, wenn du jetzt nicht mehr mit mir zusammen sein willst.“ „Du Quatschkopf. Endlich kommt Action in mein Leben. Ich liebe dich.“ „Ich liebe dich auch.“ Der Arzt kam und untersuchte zunächst Sabrina und anschließend Semir. Beide wurden umgehend ins Krankenhaus gebracht und operiert.


    Ende

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    Der Welt gehen die Genies aus,
    Einstein ist tot
    Beethoven wurde taub
    und ich fühle mich auch nicht gut. :D:D