Kameradenschweine

  • Hallo Cobra-Fans


    I'm back, nach dem ersten Schulstress bin ich endlich mal wieder am WE daheim. Und beginne eine neue Story. Werd diese aber wohl immer nur am WE weiterschreiben k?nnen. Aber kurze Rede, gar kein Sinn, es geht einfach mal los.



    Dienststelle - 9:00 Uhr


    Die Hauptkommisare Semir und Tom sassen im Büro. Es gab mal wieder jede Menge Berichte abzuarbeiten. Das durfte in dem Fall Tom erledigen, den Semir war dabei neben den beiden Schreibtischen einen Dritten einzurichten. Die beiden Kommisare bekamen nämlich in Kürze einen neuen Partner. Kommisar Kevin Peters stiess zu dem Team der Autobahnpolizei. Nach dem Fall mit Semir wurde Kevin wegen der Affäre mit der Tatverdächtigen aus der Mordkommision entlassen. Anna Engelhart, die Chefin der Autobahnpolizei wollte Kevin helfen und machte ihm das Angebot im Team zu arbeiten. Kevin sagte auch sofort zu, Semir kannte er bereits sehr gut. "Wie ist dieser Kevin denn so? Ich hab ihn ja erst einmal auf dem Friedhof gesehn", fragte Tom seinen besten Freund. "Eigentlich ist er ganz in Ordnung. Er legt das Gesetz vielleicht manchmal etwas weit aus, aber eigentlich... jo, er wird eine Hilfe sein.", meinte Semir und besorgte Kevin alles Nötige. Sein Partner warf einen Blick aus dem Fenster und sah einen silbernen Hyundai vorfahren, aus dem Kevin stieg.
    5 Minuten später stand er im Büro und schüttelte Tom und Semir die Hand. "Morgen, Jungs. Dann mal gute Zusammenarbeit.", meinte er. Er war gut drauf, hatte den Schock am Ende seines Falls mit Semir, als Lisa ums Leben kam, bereits verdaut. "Die wünsch ich mir auch.", meinte Anna Engelhart die gerade zur Tür herein kam. "Den Vorteil den ich jetzt habe, ist dass immer einer den n?tigen Papierkram erledigen kann, wenn zwei von ihnen auf Streife sind." Sofort verfinsterten sich drei Mienen etwas, aber die Polizisten wussten, dass es jeden mal treffen könnte. Da Semir sich schon gut mit Kevin verstand musste Tom den Papierkram fortsetzen, während Kevin und Semir sich auf Streife begaben.


    Autobahn 9:20 Uhr


    "Es ist ungewöhnlich. Im Ermittlerteam von Cobra waren nie mehr als zwei Leute.", meinte Semir, während er und Kevin im BMW über die Autobahn gondelten. "Tja. Es gibt immer mal was Neues.", grinste Kevin, als sie plötzlich von einem großen Militärtransporter überholt worden. Er fuhr Schlangenlinien und ziemlich schnell. "Oha. Nennt man sowas dann jetzt Verkehrsgefährdung?", witzelte Kevin. "Allerdings", meinte Semir, schaltete das Blaulicht ein und gab Gas. Sein Partner schnappte sich das Funkgerät: "Cobra 11 an Zentrale, verfolgen einen LKW der Bundeswehr, der mit überhöhter Geschwindigkeit auf der A4 Richtung Köln fährt. Wir sind bei Kilometer 35. Ende" Semir fuhr dicht auf, der LKW wackelte und schwankte gefährlich als er sich den Weg durch die Autos bahnte. Viele andere wichen aus, kamen ins Schleudern, aber Unfälle gab es zum Glück keine. "Ich geh rüber.", meinte Kevin dann plötzlich. "Kannst du das denn? Das hier ist nicht die Mordkommision", fragte Semir unsicher. "Vertrau mir", grinste der Kommisar und machte das Dach auf und kletterte hinaus. Mit der linken Hand hielt sich Kevin am Scheibenwischer fest, und machte sich lang, bereit zum Absprung. "Fahr näher!", schrie er. "Verkratz mir nicht die Motorhaube!" schrie Semir nur zurück und fuhr auf wenige cm an den LKW ran. Dann sprang Kevin und hielt sich an der Ladeklappe des LKWs fest. Semir atmete druch als er sah dass sein Kollege ins Innere kletterte. Er konnte ihn beobachten, dass er entsetzt auf den Boden der Ladefläche sah. Dann kletterte Kevin wieder ins Freie und hangelte sich an der Seite des LKWs Richtung Führerhaus. Bevor er die Beifahrertür aufmachte, zog er mit der freien Hand seine Waffe. Er wollte gerade die Tür aufreissen, als er nach vorne sah: Ein Riesenstau und der LKW verlangsamte nicht. Auch Semir sah was kam und fuhr rechts neben den LKW.Kevin klopfte noch an die Scheibe. Drinnen sass ein schweissgebadeter Glatzkopf, der plötzlich seine Waffe zog und auf Kevin zielte. Sofort sprang Kevin ab, krallte sich am Dach des BMW fest, den Semir genau neben den LKW lenkte, und danach sofort bremste. Der LKW aber krachte umgebremst ins Stauende und schob mehrere Autos zusammen.



    So das wars mal zunächst. Freue mich schon auf eure Feedbacks, die einen immer noch mehr zum Schreiben motivieren!

  • Continue...


    Semir bremste so hart dass Kevin alle Kraft aufbringen musste um nicht vorw?rts vom Dach zu fliegen. Der LKW schob mehrere PKWs zusammen. Semir stieg aus und lief mit gezogener Waffe zum Führerhaus, Kevin kletterte unterdessen vom Dach und schaute bei den Autos nach, ob jemand verletzt war, und rief danach sofort Rettungskräfte an. Sein Partner brauchte seine Waffe nicht, der Glatzkopf hing bewusstlos und mit einer Platzwunde am Kopf überm Lenkrad. Semir zog ihn vorsichtig raus. "Hmm, einer von der Bundeswehr.", dachte Semir, den der Kerl hatte eine Uniform an. Aber was hatte Kevin da entdeckt im Laderaum? 10 Minuten später kamen mehrere Krankenwagen und kümmerten sich sowohl um die Verletzten Autofahrer als auch um den Glatzkopf. Semir ging dann zum Laderaum und schaute hinein. "Ach du Kacke...", sagte er nur. Drinnen lag eine Leiche. Auch in Uniform, mit zwei Schusswunden in der Brust. Kevin kam gerade und stellte sich neben ihn und sagte: "Genau das hab ich auch gedacht als ich ihn gesehn habe." "Ich ruf gleich mal die Spurensicherung an.", meinte Semir und zog sein Handy, während sein Partner sich die Leiche genauer ansah. Der Mann hatte die Augen weit aufgerissen, offenbar kamen für ihn die Schüsse überraschend. Die Schüsse waren offenbar gezielt. Sonst befand sich nichts im LKW. Die Spurensicherung kam nur 5 Minuten später, nachdem Semir sein Telefonat beendet hat. "Die genauen Ergebnisse habt ihr heute mittag auf eurem Schreibtisch. Das hatte er bei sich.", meinte einer von der Spurensicherung und gab Semir und Kevin einen Personalausweis. "Hmm, da wissen wir zumindest mal wer er ist. Thomas Breiter... 22 Jahre alt.", las Kevin. "Andrea wird mehr rausfinden. Hier ist unsre Arbeit getan.", sagte Semir und machte sich auf den Weg zum Auto. Kevin stieg ein, Semir blieb vor dem Auto stehen und schaute auf die Motorhaube. "Ey, da sind zwei Striemen drin.", rief er Kevin zu. Der erwiederte: "Aber doch wohl nicht von meinen Chucks. Da sind Gummischuhe, die machen wohl kaum Macken in die Haube."



    Dienstelle - 14:30 Uhr


    "Also, eure Leiche heisst Thomas Breiter, 22 Jahre alt.", begann Andrea. "Trat 2004 in den Wehrdienst ein, allerdings in die Berufswehr. Kam aber nur auf die niedrigste Stufe. Keine Vorstrafen. Nicht verheiratet, Vater und Mutter bereits tot." "Hmm, warum fährt ein Bundeswehrsoldat mit der Leiche seines Kollegen durch die Gegend?", fragte sich Tom. "Tja, gute Frage.", erwiederte Kevin. "Da scheint vielleicht innerhalb der Bundeswehr Köln was zu laufen. Bandenkrieg, oder sowas. Jetzt hat es mal einen erwischt.", mutmasste Semir. "Was gedenken sie jetzt zu tun?", fragte Engelhart ihre drei Mitarbeiter. "Haben wir was über den Fahrer rausbekommen?", fragte Kevin. "Ja, aber nicht sonderlich viel. Gerhard Tremmler, seit 2001 in der Bundeswehr. Wurde 1999 mal mit Koks erwischt. Mehr gibts zu dem auch nicht.", sagte Andrea und zuckte mit den Schultern. "Wenn wir uns mal in der Bundeswehr nachhorchen?", meinte Tom. "Damit machen wir die Pferde scheu. Wir sollten vielleicht einen von uns da einschleusen, als Soldat.", überlegte Semir laut. "Sie wissen genau was ich von solchen Einsätzen halte. Dafür haben wir keine Leute, die für sowas erfahren genug sind.", wurde er von seiner Chefin zurecht gewiesen. "Bis jetzt nicht.", meinte Semir und schaute auf Kevin. "Ich hatte schon einige Undercover-Einsätze.", grinste Kevin nur. Die Chefin überlegte kurz und sagte dann: "Na schön. Wir schleusen sie als Soldat in die Kaserne, von der der LKW stammt. Aber sobald sie irgendwie gefährdet werden, wird die Aktion abgebrochen." setzte sie bestimmt hinzu. "Tom und ich bleiben mit dir in Verbindung, und halten dich auf dem Laufenden.", sagte Semir zu Kevin und zwinkerte.



    Feedbacks wie immer in den Thread!

  • Es geht weiter...



    Kaserne Köln - 15:30 Uhr


    Kevin schritt mit einem Offizier durch die G?nge der Kaserne. Ausser dem obersten der Kaserne wusste niemand dass Kevin ein Polizist ist. Er befehligte auch, dass Kevin nun quasi als Ersatz für den Toten in dieselbe Gruppe von Soldaten kommt. Vor einer Tür blieben sie dann stehen. "So, Peters. Hier ist ihr neues Zuhause. Ziehen sie sich um und melden sie sich dann unten an der Pforte. Dort warte ich auf sie und bring sie dann zu den anderen, wir haben heute Outdoor-übung." Kevin nickte, und ging ins Zimmer. Hier standen 4 Etagenbetten, also ein Zimmer für 8 Mann. Kevin zog sich um, nutzte die Gelegenheit sich schon ein bisschen umzusehen, bei jedem kurz in den Schrank zu lugen. DOch für eine Durchsuchung blieb im keine Zeit, das müsse er später machen. So ging er dann wieder Richtung Pforte und mit dem Offizier zusammen in den nahegelegenen Wald. 7 Mann trainierten dort an verschiedenen Geräten, einem Seil, das über einen T?mpel gespannt war z.b. "Männer, kurz herhören! In eurer Gruppe habt ihr ab heute einen neuen Kameraden. Er nimmt den Platz von Breiter ein. Alles klar, weitermachen.", rief der Offizier kurz in die Runde. Dann begann auch für Kevin dass Training, das ihm aber nicht besonders schwer fiel.


    Dienstelle - 16:00 Uhr


    "Haben sie schon was von Peters gehört?", fragte die Chefin, als Semir und Tom gerade zur DIenstelle hereinkamen. "ähm, nein. Warum?", sagte Tom verwundert. "Er ist doch noch nicht lange da. Seien sie mal nicht so nervös.", stichelte Semir und Engelhart grinste nur. "Haben sie was aus dem LKW-Fahrer herausbekommen?", fragte sie dann. "ähm, nein. Der ist stur und sagt nichts. Aus dem ist wohl nichts rauszubekommen. Wir müssen uns auf Kevin verlassen, was er dort rausbekommt.", sagte Semir.



    Kaserne in Köln - 18:50 Uhr


    Kevin sass beim Abendessen neben einem etwas kleineren Kerl aus seiner Gruppe. Er hiess Norbert, und war schon sehr gesprächig. "Warum bist du zur Bundeswehr gegangen?", fragte er Kevin. "Ich bin aus dem Knast gekommen, und man hat mir hier gute Berufschancen versprochen.", antwortete Kevin. "Ja das stimmt, man verdient ganz gut.", meinte Norbert. "Was ist denn mit Breiter passiert? Das würde mich mal interessiern.", hatte Kevin dann mal eine Frage. Norbert stammelte: "ähm... nein... ich weiß nicht. Ich hab davon nur gehört." Kevin bemerkte den Blick seines Gegenübers. Ein großer Kahlkopf, stämmig gebaut, blickte nach Kevins Frage Norbert finster an.



    Sry, ka wann es weiter geht... hab nich so viel Zeit zur Zeit. Freue mich trotzdem über Feeds

  • Kleiner Teil, komme z.Z zu gar nix... sry


    Kaserne - 18:52 Uhr


    "Komm Norbi, quatsch den Neuen doch nicht so zu.", meinte der Glatzkopf grinsend und Norbert schwieg sofort wieder. Kevin schaute den Glatzkopf an und meinte: "Lass ihn doch reden!" Das Grinsen verschwand sofort aus des Glatzkopfs Gesicht. Aber Norbert sagte nichts mehr und ass still weiter. Kevin brachte ihn auch nicht mehr dazu nochmal das Gespräch aufzunehmen. Als sie fertig waren sagte der Glatzkopf: "Kevin heisst du nicht? Jeden Donnerstag gehen wir gemeinsame in die Stadt in eine Diskothek. Lust mitzukommen?" Kevin nickte: "Klar. Wann gehen wir?" "Das siehst du dann, du bist eh bei mir auf dem Zimmer. Ich heiss übrigens Stefan.", sagte er. Kevin ging nach dem Essen mit Stefan zusammen ins Zimmer, um sich umzuziehen. Lange Zeit Uniform tragen war Kevin nicht mehr gewohnt, obwohl er selbst Wehrdienst leistete. Er fühlte sich in Jeans und Shirt aber wohler, bevor sie gingen schnappte er sich seine Lederjacke vom Haken. "Ach, noch was Kevin, bevor wir gehen.", meinte Stefan und blieb vor der Tür stehen. "Egal was in der Disko passiert, oder was du siehst. Wir haben den Schwur dass unsre Offiziere niemals was davon erfahren. Bis jetzt hat sich nur einer nicht dran gehalten, und hats bereut", dabei zeigte er Kevin die geschlossene Faust. "Ich kann mich also auf dich verlassen." "Und wenn ich aus Versehen mich mal verplappere.", fragte Kevin. Stefan legte ihm die Hand auf die Schulter und meinte: "Du kannst es ja mal versuchen!". Der Polizist schüttelte mit dem Arm die Hand ab und meinte: "Hey komm... war nur ein Joke." Stefan grinste und nickte.


    Sry dass es wirklich so wenig ist, aber ich hab sehr wenig Zeit zur Zeit. Nur damit ihr mal wieder was zu lesen habt.

  • Noch zwei Schultage, dann Ferein... und endlich wieder etwas mehr Zeit ;) jetzt gehts erstmal weiter:



    Diskothek in Köln - 21:30 Uhr


    Seit einer halben Stunde waren Kevin und seine neuen Kameraden jetzt in der Disco. Er sah bis jetzt nur Leute aus der Bundeswehr die er im Laufe des Tages schon gesehn hat. Offenbar durften hier nur Leute aus der Bundeswehr rein. Kevin blieb bei Stefan und zwei anderen stehen. Sie hiessen Jörg und Thomas. Es lief laute Rockmusik, was Kevin freute. Wenigstens kein Hip-Hop oder sontiger Quatsch. Die vier bestellten sich das erste Bier und blieben zunächst an der Theke. SO lief der Abend zunächst dahin, die Biere wurden mehr, Kevin musste aufpassen klaren Kopf zu behalten. Kevin beugte sich zu Stefan und fragte: "Wollte Norbert nicht mitkommen?" "Nein, der hat an einer Diskothek und Alkohol nicht viel!", rief Stefan zurück und bestellte das nächste Bier. Kevin nickte für sich. Dann sah er, dass Stefan dem Wirt einen Wink gab, der nickte dann nur und bückte sich. "So, jetzt siehst du mal, für was wir den Schwur haben, dass hier nichts nach aussen geht.", meinte Stefan augenzwinkernd. Der Wirt gab ihm einen kleines Päckchen... mit Kokain so wie es aussah. "Weißt du was das ist?", fragte Stefan den Polizisten. "Sicherlich kein Mehl.", scherzte Kevin. "Schon mal was genommen?", bohrte Stefan weiter. Kevin nickte. Das entsprach der Wahrheit. Mit 15 hatte er eine Zeitlang in seiner Clique gekokst. War aber nie aufgeflogen, sonst wäre er heute kein Polizist. Stefan streute vor ihm etwas auf die Theke. Kevin zog es sich durch die Nase. "Is schon etwas länger her, was?", lachte Stefan, als er merkte dass Kevin es nicht mehr gewöhnt war. "Bier ist mir mittlerweile lieber", meinte Kevin und prostete Stefan zu. "Wo habt ihr das Koks her?", fragte Kevin Stefan dann. "Einige von uns stellen es hier im Keller selbst her. Wir haben uns einen schönen Handel aufgebaut, es ist ein netter Nebenverdienst.", erzählt Stefan. "Ist das nicht wagemutig das alles einem Neuen zu erzählen?", meinte Kevin grinsend. "Nein... ich weiß nämlich was passiert wenn der Neue sich nicht korrekt verhält. Weil jetzt hängst du hier mit drin.", meinte Stefan grinsend. "Und was verdient ihr so?", fragte Kevin dann weiter. "Hehe, jetzt wirds doch interessant, was? Ok, wir verkaufen sehr viel zu hohen Preisen, aber es ist halt heimisches Koks... nicht irgendwelcher Dreck aus dem Ausland. Deshalb wird es viel gekauft. Wenn wir alles teilen, jeder bekommt das Gleiche, verdient hier jeder von uns ca 1800 ?... pro Woche." Kevin bekam große Augen. Das war wirklich viel. "Also, du kannst nun weiter deinen Wehrberuf ausüben und einen lächerlichen Sold bekommen. Oder du machst mit uns mit. Viel brauchst du nicht machen, mal einen Handelsjob übernehmen, aber wir sind mittlerweile soviel, da gibts nicht mehr viel Aufgaben.", grinste Kevin. "Ich bin dabei.", sagte Kevin nur.



    Bei Semir zuhause - 22:10 Uhr


    "Andrea, wo ist denn mein Handy???", ruft Semir durch das ganze Haus. Er hört ein Klingeln, kann es aber nicht finden. Endlich, unter einem Stapel von Gartenhefter. "Ja, Semir?", meldet er sich wie immer. "Ja, hier ist Kevin.", hörte er Kevin leise. "Ach, hört man dich auch wieder. Wie läufts?" "Pass auf. Ich kann nicht lange reden. Hier gibts ne Diskothek, exklusiv für die Bundeswehr. Hier wird Koks hergestellt, und über die Bundeswehr verteilt. Sieht nach nem größeren Drogenring aus. Wer der Chef ist kann ich dir aber nicht sagen." "Ahja, sehr schön. Wie heisst die Disko?", fragte Semir und suchte sich was zu schreiben. "Black-Out. Aber wie das mit dem Mord zusammenhängt weiß ich noch nicht. Ich muss Schluss machen", sagte Kevin noch, da hörte Semir schon nur noch das Piepen das er aufgelegt hatte.



    Feedbacks immer willkommen :]

  • Continue...


    Dienststelle - 10:00 Uhr


    "Wir treten absolut auf der Stelle... Tremmler ist noch nicht vernehmungsfähig, es gibt keine Angehörigen des Toten... es gibt nichts.", maulte Tom. "Tja... wir wissen nur dass Tremmler mal mit Koks in Verbindung kam. Das würde doch dazu passen, was Kevin mir gestern erzählt hat.", antwortete Semir. "Ich denke Kevin wird erst versuchen das Vertrauen der Typen dort zu gewinnen. Dann wird er sicher mehr rausbekommen.", setzte Semir noch hinzu.



    Kaserne Köln - 12:10 Uhr


    Kevin spürte an diesem Morgen beim Training jeden Knochen. Auch wenn er vieles gewöhnt war, die Nacht war lang und der Alkoholspiegel verdammt hoch. Was ihm auffiel war, dass offenbar niemand was dagegen hatte wenn wir so spät zur Kaserne zurückkamen. Stefan hatte offenbar sofort viel Vertrauen in Kevin. Nach dem Mittagessen zog er ihn zur Kammer. "So, Kevin, jetzt kannst du dich beweisen. Ich hab einen Händlerjob für dich. Heute Abend. Du lieferst drei Kilo unsres Stoffes an drei verschiedene Diskotheken in der Stadt. Die genauen Namen bekommst du von mir noch heute abend. Du lieferst das Zeug ab, die Preise sind bekannt. Denkst du, du bekommst das hin?", erklärte ihm Stefan und sah ihn herausfordernd an. "Klar!", sagte Kevin nur und nickte. "Gut, sehr gut. Dann sehn wir uns heute abend im Black-Out." "Wie heute abend wieder?", fragte Kevin erstaunt. "Natürlich. Ich will schliesslich verhindern dass du wieder nüchern wirst", lachte Stefan und zwinkerte dem Polizisten zu.



    Altstadt Köln - 22:00 Uhr


    Die ersten beiden Kneipen waren problemlos. Kevin fragte den Wirt nach dem besagten Namen, lieferte den Stoff ab und bekam zweimal das selbe Geld. Als er bei der dritten Kneipe den Wirt nach dem besagten Namen fragte, nickte er nur einer Tür zu, auf der "Privat" stand. Kevin ging wortlos hinein. Drinnen sass am Schreibtisch ein kleiner Kerl, mit Zigarette und grinste Kevin an: "Hallo Mein Freund. Setz dich." Kevins Instinkt warnte ihn. Hinter ihm standen zwei Typen, mindestens 2m hoch und breit. "Ich will mich nicht lange aufhalten. Ich hab den Stoff von Stefan.", sagte Kevin und legte ihm das Kilo-Bündel auf den Schreibtisch. "Soso. Wer sagt denn das ich das überhaupt haben will?", fragte der kleine Zwerg. "Das weiß ich nicht, ich bin nur der Bote.", stellte Kevin klar. Der Zwerg nickte kurz, und sofort wurde Kevin von einem der beiden Gorillas festgehalten. Der Kommisar blieb ganz ruhig, wehrte sich zunächst nicht. Der Zwerg stand auf und ging auf ihn zu. "Du kannst Stefan ausrichten: Wir haben unser eigenes Koks und sind auf ihn nicht mehr angewiesen. Und wenn wir noch einen Typen von euch Dreckssoldaten in unsrer Kneipe sehen, dann können sie sich an dir ein Beispiel holen.", sagte der Zwerg ihn scharfen Ton. Danach kam der zweite Gorilla auf Kevin zu und holte aus. Kevin spannte zwar alle Muskeln an, wie beim Kickboxen, doch bei solch einem Dampfhammer konnte er auch nicht mit Muskeln abwehren. Der Schlag landete im Magen, Kevin stöhnte auf.



    Freue mich wieder auf eure Feedbacks, jetzt gehts hoffentlich wieder zügiger weiter :D

  • Es geht weiter...



    Black Out Köln - 22:30 Uhr


    "Das werden die Schweine uns büßen", meinte Stefan nur. Er sass im Hinterzimmer der Diskothek am Schreibtisch, vor ihm sass Kevin, mit einem Eisbeutel den er sich auf die Stirn drückte. "Tja... was hätte ich machen sollen. Die waren drei, das war en bisschen viel.", meinte Kevin nur. "Ne, da konntest du ja nichts dafür.", sagte Stefan und schüttelte den Kopf. Er ging zu einem Schrank und holte etwas heraus. Er lag Kevin zwei kleine Tabletten auf den Tisch und meinte: "Hier nimm die. Dann gehts dir besser." "Ist das LSD?", fragte Kevin, obwohl er sich sicher war dass es das war. "Klar... nimm, dann gehts dir besser.", sagte Stefan erneut. Kevin überlegte. Naja, ich muss, um nicht aufzufallen, ausserdem ist es nicht so schlimm, vor Jahren war ich es gewöhnt. So schluckte er die Pillen runter. Doch weit gefehlt... 10 Minuten später war Kevin wie weggetreten und Stefan war mit der Wirkund der Pillen zufrieden.



    Krankenhaus - 8:30 Uhr


    "Na, wie gehts ihnen denn, Herr Tremmler?", fragte Tom freundlich, als er und Semir am Krankenbett des Crashfahrers standen. "Kopfschmerzen", sagte der nur kurz angebunden. "Tja, das kann ich mir vorstellen. Wollen sie uns nicht verraten weshalb sie auf der Autobahn geflohen sind?", schaltete sich nun Semir ein. Zunächst sagte Tremmler keinen Ton, dann meinte er, nach langem überlegen: "Ich hatte was getrunken. Hatte Angst dass ich dann aus der Bundeswehr geschmissen werde." "Soso", meinte Tom. "Und die Leiche auf der Ladefläche? Hat die sich totgetrunken?" "Von einer Leiche auf der Ladefl?che wei? ich nichts.", sagte Tremmler. "Die Leiche war ein ehemaliger Kollege von ihnen... Breitner. Was hatten sie denn für ein Verhältnis mit ihm?", hakte Semir nach. "Normal", kam von Tremmler nur. "Standen sie zu dem Zeitpunkt unter Drogeneinfluss?", fragte Tom dann plötzlich. "Mit Drogen habe ich nichts mehr am Hut.", meinte der Verletzte bestimmt. "Wie kommt es dann dass wir in ihrem Blut nachweisen konnten dass sie 24 Stunden vor dem Unfall noch Heroin genommen haben?", fragte Tom mit gespieltem Erstaunen. Tremmler verdrehte den Kopf: "Ich sage nichts mehr."



    Kaserne Köln - 10:00 Uhr


    Es war richtig schön. Das musste Kevin sagen. Er hat es zwar nie vermisst seit er mit 18 von den Drogen weggekommen ist, aber mal wieder so richtig auf Trip zu sein... Doch er durfte nicht nach Jahren wieder rückfällig werden. Er wurde unsanft von Stefan in Form einer kalten Dusche geweckt. Gott sei Dank hatten sie keine Übung, dazu wäre er nicht in der Lage gewesen. "Na alter Junge? Mann, warst du gestern fertig.", lachte Stefan. Kevin rappelte sich hoch und meinte: "Ich bins nicht mehr gewöhnt Drogen zu nehmen." "Tja, mein Lieber. Da wirst du dich wohl wieder dran gewöhnen müssen. Viele Händler verlangen erstmal miteinander den Scheiss zu nehmen und dann den Handel abzuwickeln. Ich will nicht sagen dass wir alle drogenabhängig sind, aber wenn man von zwei Tabletten total auf den Trip geht macht das nen schlechten Eindruck.", sagte Stefan stand von Kevins Bett auf. Kevin schmerzte noch jeder Knochen von der Abreibung die er gestern kassiert hat. "Sag mal, ich hab geh?rt einer von den Kameraden hier wäre umgebracht worden. Weißt du da was drüber?", fragte Kevin plötzlich. Stefan schaute Kevin mit kaltem Blick an. "Nein, da weiß ich nichts drüber. Aber ich würde dir raten nicht die falschen Leute sowas zu fragen. Nicht jeder reagiert so wie ich." Damit war Kevin klar dass er doch etwas wusste.



    Freue mich auf jedes Feedback :)

  • Black Out - 22:00 Uhr


    So ging es schon seit zwei Wochen. Anscheinend hatte niemand aus der Bundeswehr was dagegen dass Kevin, Stefan und alle anderen abends hier waren. Wie immer wurde viel geraucht, getrunken und auch einiges an Drogen konsumiert. Kevin und Stefan hatten sich mittlerweile richtig gut angefreundet, doch Kevin wurde immer mehr zu den Drogen hingezogen und schien seinen eigentlichen Fall vergessen zu haben. Als er bereits etwas angetrunken war, klingelte sein Handy, und Kevin ging nach draussen um ungestört reden zu können. "Ja, Kevin hier." "Kevin? Mann, warum meldest du dich nicht mehr", drang Semirs wütende Stimme durchs Handy. "Seit zwei Wochen kommen wir nicht weiter und hören nichts mehr von dir. Wir dachten schon die hätten dich einkassiert." "Jetzt mal nur die Ruhe. Ich hab dir doch gesagt, dass hier Drohen... Drogen gelagert sind. Und hergestellt werden.", meinte Kevin. Semir hörte dass er leicht angetrunken war. "Ja, das hast du mir schon vor zwei Wochen erzählt. Hast du was über den Toten rausgefunden?", fragte Semir. "Nichts... nix, absolut nix. Hier leben alle.", lallte Kevin und musste danach lachen. "Kevin, hast du was getrunken?", fragte Semir. "Ach Quatsch. Mach dir keine Sorgen, Semir, ich werd mich melden.", lachte Kevin und drückte das Gespräch einfach weg. Der Polizist ging wieder rein, und so nahm der Abend seinen Lauf.



    Dienstelle - 8:00 Uhr


    "Wie bitte? Nichts rausgefunden und besoffen? Das darf doch nicht wahr sein!", polterte die Chefin als sie Semirs Bericht von dem Telefonat mit Kevin h?rte. "Tja, Chefin ich hab das Gefühl dass er gar nicht mehr weiß um was es eigentlich geht.", meinte Semir leise. "Na schön. Was haben wir also bis jetzt?", fragte die Chefin. Tom kam Semir zuvor: "Eigentlich dasselbe wie vor zwei Wochen. Herstellung von Drogen, und Vertrieb. Wir können nur vermuten dass der Tote aussteigen wollte, und man hat ihn beseitigt." Die Chefin überlegte, dann sagte sie: "Na gut. Dann bleibt uns wohl nichts übrig, als diese Diskothek hochzunehmen. Dann müssen wir halt im Verhör rausbekommen, wer Tremmler umgebracht hat." "Und was wird mit Kevin passieren?", fragte Semir. "Der soll schauen dass er beim Einsatz die Rübe einzieht.", witzelte Tom.
    Gegen zwölf Uhr nahm Semir sein Handy und wählte Kevins Nummer. Er ging auch sofort dran. "Bist du alleine?", fragte Semir. "Ja", hörte er einen etwas gequälten Kevin. "Und nüchtern?", grinste sein Kollege. "Ja, verdammt" "Also pass auf. Die Chefin war gar nicht erbaut über die neuesten Erkenntnisse.", begann Semir. Kevin fiel ihm ins Wort: "Welche neuen Erkenntnisse?" "Eben. Es gibt keine. Dein Einsatz wird abgebrochen, das SEK stürmt heute abend die Diskothek. Schau das möglichst viele in der Disko sind, die wir hochnehmen können, vor allem dieser Stefan, der Anführer." "Wie bitte?" Kevin trauete seinen Ohren nicht. "Was soll das bringen. Ich bin kurz davor das Vertrauen zu gewinnen, dann wird er mir sagen wer der Mörder ist. Wenn ihr sie jetzt festnehmt, dann war alles umsonst, die werden beim Verhör gar nichts sagen.", polterte Kevin. "Tut mir Leid. Ich werd es der Chefin so sagen, glaube aber nicht dass sie davon überzeugt ist. Also bereite dich heute abend so gegen 23 Uhr drauf vor dass das Black-Out gestürmt wird.", sagte Semir. Kevin konnte nichts mehr entgegensetzen.



    Black-Out - 22:50 Uhr


    Es war ein Abend wie jeder andere bis jetzt. Kevin achtete drauf so wenig wie möglich zu trinken. Stefan fiel es auf, und er fragte danach. "Gestern war ein bisschen viel. Ich halt mich heute ausnahmsweise mal zurück.", meinte Kevin lächelnd. Auch Drogen nahm er keine. Er schaute mehrmals auf die Uhr. Elf Uhr rückte näher. Unauffällig hatte er sich schon nach Notausgängen und Hinterausgängen beim Barmann erkundigt. Wenn die Chefin dachte dass er nichts mehr rausfindet soll sie stürmen, dachte sich Kevin. Aber ich habe meinen eigenen Plan.



    Freue mich wieder auf eure Fidbäks :D

  • Heut gibts ma weniger Gespräche und mehr Handlung :D



    Black-Out - 23:00 Uhr


    Kevin hörte es nur Knallen, da wusste er schon, es geht los. Zwei Rauchgranaten flogen in die Disco, Türen wurden eingetreten, die ersten SEK-Beamte stürmten die Räumlichkeiten. Kevin und Stefan hielten sich weit hinten auf, in der Nähe des Hinterausgangs. Stefan sprang sofort auf und flüchtete durch den Ausgang, Kevin rannte hinterher. Nur kurze Zeit später kamen Semir und Tom aus dem Nebel und sprinteten ebenfalls durch den Hinterausgang und sahen wie ein Wagen mit quietschenden Reifen davon fuhr. Die beiden Kommisare flitzten zu Toms Mercedes und nahmen die Verfolgung auf, doch sie fragten sich wo Kevin sei. Doch ihn zu suchen, dazu war keine Zeit.
    Währenddessen nahmen die SEK-Beamten alle Besucher der Disco vorläufig fest, sicherten die Drogen im Keller und führten alle BEsucher ab.



    Toms Mercedes - 23:02 Uhr


    Tom gab Gas. Stefan flüchtete in einem sliber-grauen Honda. Die Verfolgungsjagd ging erst durch die Innenstadt, dann auf die Autobahn Richtung Düsseldorf. Dort wurde die Verfolgungsjagd immer gefährlicher. "Bleib dran, Tom", mahnte Semir, als Tom sich etwas zurückfallen liess. "Semir, fahr ich oder du", meinte Tom genervt. Als die Autobahn etwas freier wurde, fuhr Tom im Zentimeter-Abstand auf Stefan auf. Semir meckerte schon wieder: "Würdest du ein bisschen Abstand halten, wenn der bremst sitzen wir im Kofferraum." "Mensch, reg dich doch ab, du hast doch nen Airbag.", meinte Tom trocken. Plötzlich ging die Seitenscheibe der Beifahrertür runter, und eine Gestalt hangelte sich aus dem Fenster mit einer Waffe in der Hand und zielte auf die beiden Polizisten. Semir traute seinen Augen nicht. "Das ist doch... das ist doch... Das ist Kevin", stotterte er, und schon knallten die ersten Schüsse durch die Gegend. Doch Kevin verfehlte das Auto jedesmal um einen halben Meter. "Ist der verrückt geworden?", br?llte Tom. "Vielleicht will er damit sagen dass wir die Verfolgung abbrechen sollen. Vielleicht schiesst er absichtlich daneben.", rief Semir aufgeregt.
    Doch der nächste Schuss sass. Der rechte Vorderreifen gab lautstark den Geist auf und Tom verlor die Kontrolle über seinen Mercedes. "Verdammte Scheisse", brüllte Tom ungehalten und schlug mit den flachen Händen aufs Lenkrad. "Wir geben besser keine Fahndung raus, vielleicht hat Kevin einen Plan.", versuchte Semir ihn zu besänftigen.



    Dienststelle - 23:30 Uhr


    "Wie bitte? Geflohen?? Auf sie geschossen???" Frau Engelhard war nicht mehr zu bremsen. "Naja, wir denken dass er auf eigene Faust weiter ermitteln will.", versuchte Semir die Umstände zu erklären. "Oder er macht mit Stefan gemeinsame Sache", dachte Tom laut, doch das wollte er eigentlich nicht laut sagen und erntete einen wütenden Blick von Semir. Die Chefin konnte sich kaum beruhigen: "Der kann doch nicht auf sie schiessen." "Er hat versucht so gut wie es geht vorbei zu schiessen", erklärte Semir kleinlaut. "Ausser beim letzten Schuss", gab sein Partner missmutig hinzu. Engelhard beruhigte sich etwas. "Na schön, wir warten 48 Stunden. Sollte sich Peters bis dahin nicht gemeldet haben, werden wir eine Fahndung einleiten."



    Drei Tage später - Dienststelle - 14:00 Uhr


    Semir sass gedankenverloren an seinem Schreibtisch. Die Fahndung nach Stefan und Kevin lief auf Hochtouren. Der Wagen wurde in der Nähe von Kaiserslautern gefunden, doch von seinem Kollegen und dem Kriminellen fehlte jede Spur. Sollte er sich doch so getäuscht habe. Hat Kevin die Gelegenheit dieses Falles genutzt und ist zur Gegenseite übergewechselt. Er konnte sich das einfach nicht vorstellen. Da kam ihm eine Idee. Semir schmiss seinen Computer an und suchte Kevins Daten heraus. Was er las besserte seine Laune nicht. Sein Vater war Bordell-Besitzer, seine Mutter seit seinem 12 Lebensjahr tot. Er hatte sogar zweimal eine Anzeige wegen Drogenbesitz, mit 14 und 15. Bevor er zur Polizei ging war das verjährt. Sollte er jetzt wieder einen Rückfall erlitten haben und macht mit Stefan gemeinsame Sache? Semir wollte aber konnte den Gedanken nicht aus seinem Kopf streichen. Kurz bevor Tom ins Büro kam, drückte er zwei Tasten und löschte den Bildschirm vom PC.




    Bald gehts weiter, freue mich wieder auf ganz ganz viele Feedbacks ;)

  • Continue...


    Dienstelle - 14:10 Uhr


    "Alles klar bei dir?", fragte Tom seinen Partner Semir als er gerade ins Büro kam. "Naja... mir geht die Sache mit Kevin nicht aus dem Kopf, ich kann mir einfach nicht vorstellen dass er zur Gegenseite ?bergewechselt ist.", meinte Semir geknickt. "Tja. Wir müssen leider damit rechnen. Auf jeden Fall hat mir Hartmut ein Fax gesendet, viel hab ich aber nicht. Er hat nur festgestellt dass die Kugel in unsrem Auto bzw in unsrem Reifen auf keinen Fall aus seiner Waffe stammt. Sondern, und jetzt halt dich fest, aus der selben Waffe mit der der Mord an dem Soldaten begangen wurde." Semir sprang auf: "Vielleicht war das Kevins Plan. Deshalb hat er auf uns geschossen. Damit wir eine Kugel bekommen. Natürlich." "Ja aber warum meldet er sich dann nicht, oder geht wenigstens ans Handy wenn wir ihn anrufen.", fragte Tom. Darauf wusste nun Semir keine Antwort und sah ganz geknickt aus. Tom legte ihm die Hand auf die Schulter und meinte: "Jetzt wart mal ab was die Fahndung ergibt."



    Gefängnis - 16:40 Uhr


    Ein Wärter öffnete die schwere Metalltür der Zelle von Jörg Kerlich. Er war einer der Soldaten, die bei dem Sturm auf die Disko festgenommen wurden. Tom und Semir traten in die Zelle. "Guten Tag, Herr Kerlich. Gerkhan Kripo Autobahn, das ist mein Kollege Kranich. Wir haben da noch ein paar Fragen.", begann Semir. Christian sass gemütlich an seinem Tischchen und meinte: "Fragen sie ruhig." "Sie kennen Stefan Weider?", fragte Tom. "Ja. Er war ein guter Freund. Und der Einzige der abhauen konnte." Er lachte. "Nein, das stimmt nicht ganz. Ein gewisser Kevin Peters ist mit ihm entkommen.", meinte Semir. "Ach der. Mit dem kam Stefan ja super aus. Hat gleich alles erzählt was bei uns so lief. Ich hatte danach Riesenkrach mit Stefan. Deshalb ist es mir auch egal was mit ihm jetzt passiert. Wir hocken alle im Knast nur er macht sich nun ein schönes Leben... das Kameradenschwein. Das war er schon immer." "Wie meinen sie das?", fragte Tom. "Wir haben immer gesagt, Kameraden werden nicht bedroht. Entweder sie machen mit bei unsrem Geschäft, oder nicht. Entweder sie machen weiter, oder sie h?ren auf. Aber Stefan hat es übertrieben und hat Thomas Breiter umgebracht. Weil er aussteigen wollte. Er hat noch nicht mal gedorht es zu erzählen. Damit hat Stefan unsern Eid gebrochen.", erzählte Jörg. Semir fragte: "Könnten sie sich vorstellen wo er sich aufhalten könnte. Wir haben seinen Wagen in Kaiserslautern gefunden." Jörg schien etwas zu wissen, sagte aber zunächst nichts. "Wir können dafür sorgen dass vor Gericht mildernde Umstände bekommen", meinte Tom. "Sie sagen, dieser Kevin ist mit. Der hat mal erzählt dass er aus dem Saarland stammt. Vielleicht sind sie dahin, das wäre das Einzigste was ich mir vorstellen könnte."



    Dienstelle - 18:30 Uhr


    Die Fahndung wurde auf ganz Deutschland erhöht, doch nichts wurde gefunden. Es war, als seien Kevin und Stefan wie vom Erdboden verschluckt. Tom hatte die Hoffnung aufgegeben, dass Kevin den Fall weiterverfolgen wollte, und glaubte nun an den schlimmsten Fall. Semir wollte sich damit nicht abfinden. Kevin war vielleicht ein rauher Typ, der nicht immer ganz nach dem Gesetz handelte und dem man auch den Verbrecher abnimmt, aber selbst zu einem werden. Er warf nun den Gedanken ein, dass etwas passiert sein könnte, dass Stefan ihn bereits enttarnt hat. "Vielleicht ist ja wirklich was passiert", doch Tom blockte nur ab. "Vielleicht sitzt er auch schon irgendwo im Flugzeug." Als nach zwei Wochen immer noch keine Meldung von Kevin kam, gab Semir die Hoffnung auch so langsam auf.



    Freue mich schon ganz viel auf eure Feedbacks :]

  • Continue...


    Revier - 9:00 Uhr


    Wieder gingen zwei Tage ins Land ohne eine Nachricht von Kevin. Semir hatte eine Idee und ging zur Chefin. "Chefin. Lassen sie Tom und mich ins Saarland fahren und die beiden auf eigene Faust suchen. Wir sitzen uns hier den Hintern wund. Immerhin ist es noch unser Fall mit dem Mord an dem Soldaten.", bat Semir. Er hatte alles schon mit Tom abgesprochen, der einverstanden war. Die Chefin dachte nach. "Für sowas brauche ich eine Genehmigung des Polizeipräsidenten. Das könnte dann noch einige Zeit dauern." "Aber Chefin. Was ist wenn Kevin etwas passiert ist?", polterte Semir. "Semir bitte. Sie kennen unser Gesetz.", ermahnte ihn die Chefin. Semir dachte kurz nach. "Gut... dann melden Tom und Semir ab morgen unsren gesamten Jahresurlaub an.", sagte er keck. Die Chefin sah ihn mit großen Augen an und konnte sich das Grinsen nicht verkneifen. "Hauen sie schon ab, Semir. Rufen sie sofort an wenn sie was rausbekommen." "Danke Chefin", Semir war glücklich.



    Semirs Auto - 11:00 Uhr


    In der Landeshauptstadt Saarbrücken mieteten sich Tom und Semir in ein kleineres Hotel ein. Danach erkundigten sie sich bei der größten Polizeidienststelle in Saarbrücken ob es was neues von der Fahndung gibt. Der Chef persönlich versicherte dass es keine Ergebnisse gab, versprach ihnen aber die volle Unterstützung. Unterdessen versuchte Semir Kevin immer wieder anzurufen. Das Handy war noch immer ausgeschaltet. Als sie die Dienststelle verliessen fragte Tom Semir: "So. Was haben wir jetzt vor?" Wir könnten mal nach Saarlouis fahren, Kevins Geburtstort. Sein Elternhaus besuchen, ob er sich dort gemeldet hat. Die Adresse habe ich.", sagte Semir.



    Saarlouis - 11:40 Uhr


    Semir und Tom hielten vor einem etwas verkommenen Haus in einem Vorort. "Hier hat Kevin also seine Kindheit verbracht", fragte Tom. "Die Adresse stimmt jedenfalls.", meinte Semir und die beiden Polizisten stiegen aus und klingelten. Eine etwas ältere aber immer noch attraktive Frau machte die Tür auf. "Guten Tag. Gerkhan Kripo Autobahn Köln. Mein Kollege Kranich.", stellte Semir sich vor. "Guten Tag. Was kann ich für sie tun?" "ähm. Sind sie die Lebensgefährtin von Herrn Peters?", fragte Semir, den er wusste dass Kevins leibliche Mutter bereits tot war. "Ja, das bin ich.", antwortete die Frau. "Ist er zu sprechen, es geht um seinen Sohn.", meinte Tom. "Um Kevin? Er hat mir oft von ihm erzählt, ich hab ihn aber selbst nur auf Bildern gesehn. Gregor ist in seiner Bar. Moment, ich kann ihnen die Adresse geben."
    Nur eine Viertelstunde später sassen Tom und Semir in der sogenannten Bar... ein Bordell der übelsten Sorte. Sie unterhielten sich schon mit Herrn Peters, der offenbar etwas nervös war. "Sie können uns also nicht sagen wo Kevin sich aufhält.", fragte Semir nochmals. "Nein. Wir haben keinen Kontakt mehr. Was mir sehr leid tut. Aber worum geht es überhaupt, warum sucht die Polizei Köln ihn hier?" "Kevin ist ein Polizei-Kollege von uns. Er steht allerdings unter Verdacht mit einem Drogendealer hierher abgehauen zu sein.", erzählte Tom und erntete wieder einen scharfen Blick von Semir. "Allerdings steht er nur unter Verdacht.", setzte er schnell nach. Herr Peters war offenbar nicht davon überrascht, war aber trotzdem noch nervös. "Hier ist er auf jeden Fall nicht.", doch Tom und Semir glaubten ihm nicht. "Wir würden uns gerne ihre Zimmer hier ansehn", meinte Semir.



    Danke für eure tollen Feedbacks, es ist schön zu sehen wenn ihr euch in die Geschichte reindenkt.

  • Continue... ein kleiner Teil



    Saarlouis - 11:50 Uhr


    Semir und Tom gingen durch den langen Flur, schauten in jedes Zimmer. Jedes Zimmer sah gleich aus, und besonders Semir hoffte dass sie Kevin finden würden. Doch nichts, nirgends war Kevin. Tom fand in einem Zimmer ein kleines Stückchen Gummi. "Schau mal. Kannst du damit was anfangen?", meinte er und zeigte es Semir. Der dachte nach. "Nein. Aber nimms mal mit." Sie gingen wieder runter ins Erdgeschoss, als Semir plötzlich sagte: "Natürlich. Das ist ein Stück aus Kevins Sohle. Der hat doch immer diese Chucks an. Bei ihm ist an einem Schuh die Sohle verfranst. Er hat sie mir gezeigt, als ich gedacht hab er hätte mir die Motorhaube verkratzt." Tom meinte: "Das wäre ein Beweis dass er hier war. Wir müssen was aus dem Vater rausbekommen." Sie gingen vollends nach unten, sofort wieder zu Kevins Vater. "Wir wissen dass ihr Sohn da oben war. Sagen sie uns endlich wo er ist. Kevins Vater litt... er schwitze und war bleich im Gesicht. "Na schön. Er war hier, mit einem Fremden. Er suchte einen Ort wo er wohnen könnte. Er ist in unsrem Landhaus, auf dem Gau."



    Landhaus am Gau - 12:30 Uhr


    Tom und Semir standen vor einen kleinen ländlichen Haus. "Meinst du das wäre es?", fragte Tom sich laut. "Gehen wir rein, dann sehn wir es." Die beiden Kommisare stiegen aus und klingelten an der Haustür. Niemand machte auf. Mit einem kleinen Dietrich knackte Tom das Schloss binnen Sekunden. Die beiden durchsuchten mit gezückten Waffen das Haus. Doch es stand leer. "Verdammt.", meinte Tom bloss. Dann plötzlich hielt unter ihnen vor dem Haus ein grauer Ford. Semir guckte durchs Fenster und sagte plötzlich: "Da sind sie. Kevin und Stefan." Die beiden liefen die Treppe runter, um sie sofort zu empfangen. Stefan machte die Tür auf und das erste was er sah, war Semir der mit seiner Waffe direkt auf ihn zielte: "H?nde hoch, keine Bewegung, Polizei." Stefan gehorchte zunächst, ging etwas auf die Seite, dann kam auch Kevin hinein. Er machte große Augen als er Semir und Tom sah, Tom zielte seinerseits auf Kevin. "Was soll der Scheiss?", meinte Stefan nur. "Komm blein ganz ruhig", flüsterte Kevin, doch Stefan hörte nicht auf ihn, sprang plötzlich in ein Zimmer und hatte eine Waffe in der Hand. "Deckung!", schrie Semir nur, und verschwand mit Tom hinter einem Wandschrank. Kevin stiess einen Tisch um und duckte sich dahinter, zog seine Waffe ebenfalls. Stefan feuerte die ersten Schüsse auf den Wandschrank ab, Tom und Semir schossen zurück. "Stefan, hör auf du verdammter Idiot!", schrie Kevin so laut er konnte. Doch Stefan zeigte keine Wirkung. Kevin hatte freie Schussbahn auf Stefan, und zielte auf seine Waffe, und schoss ihm die Waffe quasi aus der Hand. Stefan guckte erschreckt zu Kevin, doch er reagierte blitzschnell, zog ein Messer aus seinem Schuh und warf es nach Kevin. Das Messer blieb über Kevins Bauch stecken, und Stefan rannte Richtung Haustür nach draussen. Tom hechtete hinterher, während Semir einen Notarzt-Wagen rief und bei Kevin blieb, der das Bewusstsein verlor...



    Bald gehts weiter, freue mich auf Feedbacks...

  • Es geht weiter... zumindest ein kleiner Teil, morgen geht die Schule wieder los :evil:



    Niemand würde ihm glauben. Das dachte Kevin immer wieder. Der Schmerz brannte ihm in der Bauchgegend, doch nach und nach wurden die Schmerzen weniger, die Stimmen um ihm herum leiser, die Geräusche dumpfer. Es war als würde er irgendwo untertauchen, ins Wasser, ohne dass er die Luft anhalten müsse. Er dachte nach, was alles in den letzten Wochen passiert ist. Niemand würde ihm glauben. Ihm war klar, dass Stefan versucht zu fliehen, wenn das Black-Out gestürmt wird. Kevin wollte an ihm dran bleiben, er wusste dass er das Land verlassen würde. So "floh" er mit Stefan zusammen und musste bei der Verfolgungsjagd notgedrungen auf Tom und Semir schiessen. Er dachte, die beiden verstehen das Signal und brechen die Verfolgung ab, doch das trat leider nicht ein. Auf ihrer Flucht sagte Stefan tatsächlich, dass er ins Ausland abhauen will. Doch Kevin überredete ihn. Niemand von der Polizei würde seinen Namen kennen, ihn wird wohl von seinen Kameraden auch niemand verraten. Das Einzige Verräterische war der Wagen. Kevin schlug dann vor in seine Heimat zu fahren, da er dort ein Haus hat, wo sie erst einmal bleiben könnten. Ausserdem habe er noch Kontakt zu alten Freunden, die damals nicht, wie er, aus der Drogenszene rausgekommen sind. Nach einiger Zeit erzählte Stefan auch dass er den Soldaten getötet hat. Niemand würde ihm glauben. Kevin hatte immer noch den Fall vor Augen, doch er freundete sich noch enger mit Stefan an. In Stefans Wagen lag ein Koffer voll Geld, von einem letzten Handel, davon lebten die beiden zwei Wochen. Sie zogen gemeinsam um die Häuser, durch die Kneipen, machten hier und da Geschäfte mit Kevins Freunden, die Gott sei Dank alle nicht wussten dass Kevin mittlerweile Polizist war. Dieser wusste aber dass er das Spiel, das ihm so viel Spaß machte nicht für immer spielen konnte, dass er irgendwann Stefan verhaften musste. Doch er liess sich Zeit, und rief deshalb weder bei Semir noch bei Tom an, oder meldete sich bei sonst irgendwem. Er fühlte sich an seine Jugend zurück erinnert, wo er mit seinen Freunden durch die Kneipen zog, und er erlebte es mit Stefan ein zweites Mal. Niemand würde ihm glauben, niemand würde das verstehen. Die Schmerzen waren nun ganz weg, es war ganz still um ihm herum. Kevin war auch klar, dass Tom und Semir nach ihnen suchen würde, doch dass sie sie wirklich finden hätte er nicht gedacht. Er wollte das Spiel nicht mehr lange spielen, hatte sogar drüber nachgedacht Stefan die Wahrheit zu erzählen und ihn ins Ausland abhauen zu lassen. Doch nun kam alles anders, Stefan würde vielleicht entwischen. Kevin war irgendwo, wo er selbst nicht wusste was es war. Und niemand würde ihm glauben...



    Freue mich wieder auf Fiiiids :)

  • Es geht weiter


    PS: Ich seh dass andere Storys von ganz vielen versch Leuten Feeds kommen, bei mir leider nur von drei (denen ich sehr dankbar bin)... wenn euch meine Story nicht gefällt, schreibt doch eure Kritik, damit ich weiß was ich besser machen kann :baby:


    Aber trotzdem gehts jetzt weiter:


    12:40 Uhr


    Stefan rannte zu seinem Auto, Tom hinterher und sprang in Semirs BMW. Der hatte ihm vorher noch schnell den Schl?ssel zugeworfen, und Tom heftete sich an Stefans Stoßstange. Auf der Landstrasse überholte Stefan ohne auf den Gegenverkehr zu achten, es gab gefährliche Ausweichman?ver, aber Gott sei Dank keine Unfälle. Tom versuchte so gut wie es ging dran zu bleiben, schaffte es nicht eine Verbindung per Funk zu einer anderen Polizeidienstelle herzustellen und war so ganz auf sich allein gestellt. Stefan stand auch etwas unter Schock, weil er sich von Kevin verraten fühlte. Warum half er den Bullen? Er steckte in der Sache doch genauso drin. Gerade wich er einem entgegenkommenden PKW wieder gefährlich aus. Es ging auf eine viel befahrene Kreuzung zu. Stefan brauste an zwei stehenden Autos vorbei und pfiff quer über die Kreuzung und hatte Glück von keinem Auto erwischt zu werden. Doch zu Toms Pech kam, durch Stefans überqueren, ein LKW mitten auf der Kreuzung zum Stehen. "SCHEISSEEEEEEEE!", schrie Tom noch und trat in die Eisen, doch der BMW krachte in den LKW, flog durch die Plane des LKWs durch und kam wieder sehr hart auf dem anderen Ende der Kreuzung auf den Boden auf. Ans Weiterfahren war nicht mehr zu denken, doch Tom war glücklicherweise unverletzt. Er wählte Semirs Nummer...


    12:55 Uhr


    Semirs Handy klingelte als er im Krankenwagen bei Kevin sass. "Ja, Semir?", meldete er sich wie immer. "Ja ich bins, Tom. Er ist mir durch die Lappen gegangen. Wie gehts Kevin?" "Der Arzt meint, er wäre nur ohnmächtig, weil er mit dem Kopf auf den Boden geknallt wäre. Das andere ist nur ne Fleischwunde, nichts alzu dramatisches. Wir fahren nach Saarlouis ins Krankenhaus, kommst du dahin?", fragte der Kommisar. "ähm... ja... muss ich schauen wie.", stotterte Tom. "Was meinst du damit? Du hast doch mein Auto...", sagte Semir und hatte schon eine schreckliche Vorahnung. "Ja... also... dein Auto... da ist mir so ein LKW in den Weg gefahren." "TOOOOM! Das war das dritte Mal dass du meinen Dienstwagen geschrottet hast. Komm ins Krankenhaus, egal wie aber komm.", polterte Semir nur und lag auf. Dann rief er noch die Chefin an, teilte ihr mit was passiert sei. "Sobald Kevin aus dem Krankenhaus entlassen wird, kommen sie zurück. Dann machem wir uns auf die Suche nach Stefan.", ordnete sie an.



    Krankenhaus - 14:00 Uhr


    Kevin war wieder bei Bewusstsein. Die Wunde war tatsächlich nur eine tiefere Fleischwunde, der Schlag auf den Kopf hinterliess eine leichte Gehirnerschütterung. Semir und Tom, der es irgendwie geschafft hat vom Gau ins Krankenhaus zu kommen, kamen ins Zimmer. Es gab die ersten Fragen, wie gehts, alles klar usw. Doch die beiden Kommisare merkten dass Kevin nicht gut drauf war. Er war blass und zitterte etwas. "Kevin, warum hast du dich nicht gemeldet?", fragte Semir dann. "Ich konnte nicht. Stefan war ununterbrochen bei mir." Die Wahrheit, dass er sein altes neues Leben etwas länger geniessen wollte verschwieg er. "Und was hast du jetzt zusätzlich rausgefunden?", fragte Tom. "Stefan hat mir erzählt dass er den Soldaten getötet hat. Weil er sie erpresst hat. Er ist ausgestiegen, das war für alle ok, sagte Stefan. Aber der Typ hat gesagt, er bekomme von dem Reingewinn 50 % oder es geht alles nach draussen. Nicht Stefan war das Kameradenschwein, dass er ihn getötet hat, nein Tremmler war das Kameradenschwein.", erzählte Kevin. "Das hört sich fast so an als stündest du auf Stefans Seite.", murmelte Tom. Doch Kevin überhörte es. Er war dabei seine Tasche zu packen, die Sachen hatten ihm sein Vater aus dem Haus am Gau vorbeigebracht. Er verliess auf eigene Gefahr das Krankenhaus. Tom verliess zuerst das Zimmer, er hatte Semir versprochen einen Mietwagen aufzutreiben. Semir fragte Kevin dann, als sie allein waren: "Kevin, was ist mit dir los? Du bist blass und du zitterst, bei dir glaube ich nicht dass das von deiner Verletzung ist." Kevin setzte sich niedergeschlagen aufs Bett, sagte erst nichts. "Kevin, was ist los?" Dann erst sagte er es... Semir hatte es fast befürchtet. Er befürchtete es, seit er Kevins Akte gelesen hatte.



    Bald gehts weiter. Und schreibt mir Feeds... wie oben erw?hnt, auch wenn ich die Story nicht gef?llt, Kritik=Verbesserung :D

  • Sorry dass es soooo lange gedauert hat... aber der Schulstress frisst mich auf, ich hoffe in den Ferien werd ich wieder mehr schreiben können. Aber jetzt gehts mit nem kleinen Teil weiter:



    Zwei Tage später: Autobahnpolizeidienststelle - 15:00 Uhr


    Kevin sass auf dem Stuhl vor dem Schreibtisch der Chefin. Sie hatte ihm eine Moralpredigt gehalten, ihm richtig den Kopf gewaschen. Doch Kevin sah aus als würde er sich nicht viel draus machen. Er wusste nur eins, es hat alles nichts genutzt. Stefan ist weg. Semir und Tom standen etwas teilnahmslos an der Tür und sagten nichts. Als die Chefin mit Kevin fertig war, meinte sie: "So, was machen wir nun? Die Fahndung nach Stefan läuft auf Hochtouren. Können wir denn nicht mehr tun? Kevin, hat er gegenüber ihnen nichts erwähnt wo er untertauchen könnte." Kevin dachte nach. "Das engste Verhältnis das er hatte war mit dem Barkeeper aus der Disco. Ist die eigentlich noch versiegelt?" "Nein, die ist wieder offen.", antwortete Semir. Kevin überlegte nochmals. Die Chefin kam ihm zuvor. "Meinen sie er ist dort wieder untergetaucht?" "Möglich. Ins Ausland ist er nicht, er hatte noch jede Menge Drogen im Auto, damit kommt er über keine Grenze.", antwortete Kevin. "Na schön, Semir und Kevin, sie fahren zur Disco.", ordnete die Chefin an. Die drei Kommisare gingen in ihr Büro, Semir und Kevin nahmen ihre Jacken und fuhren Richtung Disco. Unterwegs meinte Semir: "Kevin, du musst von den Drogen wieder weg kommen. Wenn die Chefin das erfährt, dann bist du deinen Job sofort wieder los." "Ja, ich weiß. Das geht schnell, ich hab ja jetzt nichts mehr. Mach dir keine Sorgen."



    Disco Blackout - 15:05 Uhr


    Stefan sprach hinter der Bar mit dem Peter dem Barkeeper. "Ich halt mich nicht lange auf. Ich muss ins Ausland verschwinden. Kevin war ein Bulle." "Was? Ein Bulle?", fragte Peter ungläubig. "Ja. Durch den Mord an dem Aussteiger, von dem ich dir erzählt hab, hat die Polizei offenbar einen Mann auf uns angesetzt. Auf jeden Fall sind sie mir jetzt auf der Schliche. Du nimmst das hier", er schiebt Peter einen Koffer zu "und bewahrst es für mich auf, bis Gras über die Sache gewachsen ist. Ich werd mich in Kürze dann bei dir melden." "Alles klar, Kumpel, du kannst dich auf mich verlassen.", sagte Peter und klopfte Stefan auf die Schulter. "Geb mir deinen Lieferwagen. Nach meinem Wagen wird mit Sicherheit gefahndet. Mit der Kohle die du durch unsre GEschäfte hast kannst du dir locker einen neuen kaufen, dir haben sie ja nichts nachgewiesen.", lachte Stefan. "Ist schon ok, hier", grinste Peter und gab Stefan den Schlüssel. "Trinkst du wenigstens noch einen?", fragte der Barkeeper. "Nein, besser nicht. Wäre scheisse wenn ich wegen Alkohol am Steuer gefasst werde.", lachte Stefan und wollte sich schon verabschieden, als die Tür aufging und Semir und Kevin in der Disco standen. Kevin erkannte Stefan sofort an der Stimme, er bekam noch die letzten Worte mit. "Stefan, du bist verhaftet", rief Kevin, Stefan zog eine kleine Waffe und feuerte sofort auf die beiden Polizisten. Semir zog sich hinter die Tür zurück, Kevin warf sich auf den Discoboden. Stefan lief aus der Hintertür hinaus und stieg in den Lieferwagen, Kevin lief hinterher.




    So, als nächstes kommt das Finale der Story. Freue mich wieder über ganz viele Feedbacks :D

  • Continue...


    Blackout - 15:20 Uhr


    Stefan sprang in den weißen Lieferwagen und startete den Motor, Kevin lief, sprang und hielt sich an der Kante am Ende des Wagens fest. Stefan gab Gas als Semir aus der Tür kam und nur noch sah das Kevin am Auto hing. "Scheisse", entfuhr es ihm und er rannte zu seinem Wagen um die Verfolgung aufzunehmen. Stefan raste durch die Innenstadt, fuhr nicht sonderlich schnell, aber durch die Enge hatte Semir keine Chance neben ihn zu kommen. Kevin musste sich mit aller Gewalt festhalten und versuchte aufs Dach zu klettern. "Tom, hier ist Semir. Ich brauch Verstärkung, wir verfolgen Stefan, und Kevin hängt an seinem Auto", schrie Semir in sein Funkgerät. Kevin zog sich an dem Auto hoch und lag nun bäuchlings auf dem Dach des fahrenden Autos und klopfte gegen das Metall. "Stefan, halt an", schrie Kevin, und musste sich wieder festhalten, weil Stefan leicht schlenkerte.
    "Wir fahren jetzt aufs Industriegebiet zu", gab Semir per Funk durch. "Alles klar, ich komm euch entgegen", knisterte Toms Stimme zurück. Die Strasse wurde holprig, Kevin musste sich mit Mühe festhalten um nicht vom Dach zu blieben. Als Stefan dann aber über Schienen fuhr passierte es, Kevin hing nun an der Seite des Autos runter. "Oh Mann...", Semir konnte es nicht mitansehen. Kevin hielt sich nur noch mit einer Hand fest, und zog mit der anderen Hand seine Waffe und zielte auf den Vorderreifen. Semirs Augen weiteten sich. "Kevin, bist du irre!!", rief er und fuhr nun endlich rechts neben den Transporter, als Kevin zweimal schoss und den Reifen traf. Der Transporter begann zu schlingern, doch Stefan hielt die Spur und fuhr auf die nächste Schienenkreuzung zu. Kevin blickte nach rechts und sah das, was Stefan offenbar nicht sah, weil er beschäftigt war das Auto zu halten. Kevin klopfte nochmal gegen die Scheibe, dann stiess er sich ab und landete bei Semirs BMW auf dem Dach und hielt sich dort fest. Semir ging sofort in die Eisen, und die beiden Kommisare betrachteten das was passierte. Man hörte noch die Hupe des Zuges, und dann nur noch ein Krachen und Dröhnen. Der Zug nahm den Transporter auf die Hörner, und schleift ihn mehrere Meter noch mit. Kevin lag auf dem BMW, sah entgeistert auf den zertrümmerten Transporter. Semir stieg langsam aus seinem BMW. Dann begann er zu rennen und sah in den Transporter. Stefan hing mit offenen Augen auf dem Sitz, sah furchtbar aus. Semir schaute zurück zu seinem BMW, auf dem KEvin immer noch lag, und den Kopf auf dem kalten Metall liegen hatte.



    Morgen gibts dann den Ausklang, freue mich wieder über Feeds

  • Der letzte Teil


    Industriegebiet - 16:00 Uhr


    Die Feuerwehr war dabei, Stefans Leiche aus dem völlig zerstörten Transporter herauszuschneiden. Es war gleich klar, dass er diesen Aufprall nicht überlebt haben kann. Tom war mittlerweile da, er kam nur kurz nach dem Unfall von der anderen Seite. Kevin sass etwas gedankenverloren im BMW, während er seinen beiden Partnern bei der Arbeit zuschaute... Er sah, wie die Feuerwehrleute Stefans Leichnam aus dem Auto bargen, und dann mit Hilfe einiger Rettungskräfte in den Sarg legten. Semir kam und setzte sich zu Kevin: "Alles klar mit dir?" "Nat?rlich. Wir haben jetzt den Mörder des Soldaten, der Fall ist abgeschlossen.", meinte Kevin nur. "Es tut dir weh, dass er tot ist, stimmts?", fragte Semir. Kevin schaute Semir an, und sagte dann nur: "Ich habs nicht gewollt." Semir nickte nur und sah nach unten. "Wir fahren ins Revier. Die Chefin erwartet uns.", sagte Semir dann und startete den Motor.



    Dienststelle - 16:50 Uhr


    "Zunächst mal, Gute Arbeit, meine Herren. Ich hätte zwar nichts gegen weniger Personenschaden gehabt, aber mit der Aussage von Kevin, ist wohl bewiesen dass Stefan der Mörder ist.", sagte die Chefin als die drei Kommisare in ihrem Büro versammelt standen. "Tja, nur das Ende war etwas unglücklich", meinte Tom. "Der Verlauf allerdings auch. Kevin, ich habe eine schlechte Nachricht für sie. Der Wirt hat ausgesagt, dass sie während ihres Undercover-Einsatzes Drogen konsumiert haben. Die Staatsanwaltschaft hat daraufhin ein Ermittlungsverfahren gegen sie eingeleitet.", erklärte die Chefin. "Chefin, was hätte ich machen sollen. Ich wollte nicht auffallen, vielleicht hätten sie mir nicht vertraut, wenn ich nicht mitgemacht hätte", antwortete Kevin. "Die Staatsanwaltschaft hat ihre Akte, und ihre Drogenprobleme in der Jugend bereits zur Kenntnis genommen. Ich habe natürlich erklärt, dass dies im Einsatz passierte, und es so erklärt wie sie gerade. Ich gehe davon aus dass das Ermittlungsverfahren relativ schnell eingestellt wird, da es offenbar zur Aufklärung des Falles beigetragen hat." Kevin nickte nur. "Welche Gedanken sie allerdings noch hatten, als sie das getan haben, m?chte ich von ihnen gar nicht wissen. Behalten sie es auch besser f?r sich.", setzte die Chefin noch hinzu. Semir schaute rüber zu Kevin, der die Chefin ansah, aber nichts erwiederte. "Das wars, meine Herren. Zu diesem gesamtem Fall hätte ich dann bitte heute noch einen Bericht.", meinte die Chefin und stand auf. Die drei Kommisare verliessen wieder das Büro und kehrten in ihres zurück. Als die drei allein waren, sagte Semir nur noch: "Trotz allem Kevin. Du gehörst jetzt zum Team.", und dabei lachte er, Tom und Kevin fielen mit ein.



    So, freue mich über euer Gesamt-Fazit über die Story, ob sie besser oder weniger besser war als meine erste usw.


    Die nächste Story werde ich spätestens in den WEihnachtsferien beginnen, vllt schon früher.