Wie „Alarm für Cobra 11“ mein Leben veränderte
Hallo, mein Name ist Marco Müller und ich leite seit Ende 2025 den offiziellen Fanclub zur RTL-Actionserie „Alarm für Cobra 11“. Bereits im Jahr 2017 übergab Thorsten Hohl, der den Fanclub 2000 gegründet hatte, diesen in die Hände von Andy, Marcel, Elvira und mir, da er sich aus privaten Gründen zurückzog.
Aber die TV-Serie „Alarm für Cobra 11“ begleitet mich schon deutlich länger und ich würde sogar sagen, dass nichts mein Leben so sehr beeinflusst hat, wie dieses TV-Format. Über die Jahre hinweg gab es immer wieder Schnittpunkte, an denen sich unsere Wege kreuzten und wir uns gegenseitig beeinflusst haben.
Wenn ich versuche unser Verhältnis zu beschreiben, denke ich an eine DNA-Doppelhelix, bei der die eine Seite die Serie „Alarm für Cobra 11“ und die andere Seite mein Leben ist. Wir sind mal näher und mal weiter voneinander entfernt, aber auf eine gewisse Art und Weise immer miteinander verbunden.
Normalerweise hätte dieser Artikel vermutlich nie das Licht der Welt erblickt, aber die Rede, die Miriam Höller auf dem „Alarm für Cobra 11“ – Fan-Event gehalten hat (einen Ausschnitt davon gibt es bei Instagram zu sehen), hat mich tief berührt und ich denke, dass es nach 30 Jahren an der Zeit ist diese Geschichte zu erzählen.
Wie „Alarm für Cobra 11“ mich in seinen Bann zog
Begonnen hat alles an einem Donnerstagabend Anfang der 2000er Jahre, ich werde so um die 10 Jahre alt gewesen sein. Meine Mama und ich saßen im Wohnzimmer auf der Couch und schauten gemeinsam „Gute Zeiten – Schlechte Zeiten“ bei RTL und eigentlich war danach immer Schlafenszeit für mich. Doch die Programmvorschau auf die folgende „Alarm für Cobra 11“ – Episode während einer Werbepause machte mich neugierig. Das was ich sah, war anders, als alles, was ich zuvor im Fernsehen gesehen hatte und so fragte ich meine Mama, ob ich ein bisschen länger aufbleiben dürfe. Meine Mama bejahte und so durfte ich zumindest einen Ausschnitt meiner ersten „Alarm für Cobra 11“ – Episode schauen, bis zur ersten Werbepause. Ich erinnere mich noch daran, dass es eine Episode aus der Tom Kranich Ära war, vermutlich kurz nach seinem Einstieg.
Wer das Format kennt, weiß natürlich, dass es damals schon in den ersten paar Minuten die erste Verfolgungsjagd und den ersten Blechschaden gab und so geschah es, dass die Serie mich in den ersten paar Minuten in ihren Bann gezogen hatte. Zur ersten Werbepause ging ich dann wie verabredet ins Bett, aber „Alarm für Cobra 11“ ließ mich nicht mehr los. Der Donnerstag wurde zur Ausnahmeregelung und so durfte ich fortan jede Episode in voller Länge anschauen.
Mich faszinierte an der RTL-Serie die gesamte Mischung: Auf der einen Seite gab es diese erstklassige Action, die man so bei keinem anderen Fernsehformat zu sehen bekam und auf der anderen Seite war das familiäre Verhältnis unter den Kollegen/Kolleginnen. Das Team der Autobahnpolizei ging gemeinsam durch dick und dünn und Hotte & Bonrath sorgten zwischendurch für den ein oder anderen Lacher, wenn sie bspw. versuchten die Spüle in der Küche zu reparieren und dabei das gesamte Polizeirevier unter Wasser setzten.
Ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich den legendären BMW E46 sehe, wie er einem Flüchtigen über die Autobahn hinterherjagt und die bekannte Saxophon Melodie aus der Feder von Komponist Reinhard Scheuregger erklingt.
Wie „Alarm für Cobra 11“ zu meinem Hobby wurde
Es dauerte nicht lange und die ersten Spielzeugautos, die den Serienvorbildern möglichst genau entsprachen wurden gekauft. So entstand im Laufe der Zeit eine große Sammlung an Polizeiautos, welche teilweise modifiziert wurden, um denen aus der Serie noch exakter zu entsprechen. Es folgten Autogrammkarten der Schauspieler/innen, Blaulichter aus der Serie und mehr. Ein Regal in meinem Kinderzimmer wurde zum Fan-Regal, mit Zeitungsartikeln, Modellautos und mehr. Doch das alles war mir nicht genug, selbst mein Kettcar wurde mit einem Blaulicht ausgestattet und Verfolgungsjagden aus der Serie wurden in der Pause auf dem Schulhof nachgespielt.
Irgendwann bekamen wir eine Mini-DV Kamera und diese wurde natürlich direkt zweckentfremdet. Anstatt die klassischen Familienevents zu filmen, ließ ich meine Spielzeugautos eine Rutsche runtersausen, welche ich vorher mit einem Unterlegkeil modifiziert hatte und so flogen die Autos, wie bei den Stunts meiner Lieblingsserie, durch die Luft. Die Spielzeugautos mussten ihre Stunts natürlich mehrfach absolvieren, damit ich für den Schnitt auch mehrere Kameraperspektiven zur Verfügung hatte. Selbst meine Legostadt bestand größtenteils aus einer Autobahn und wurde als Kulisse für diverse Stunts mit Spielzeugautos genutzt. Glücklicherweise hatte sich diese Phase gelegt, bevor ich meinen Führerschein machte. Wer weiß, was mein erstes Auto sonst hätte über sich ergehen lassen müssen.
Um diese Zeit rum fand auch eins meiner ersten Computerspiele mit dem Titel „Alarm für Cobra 11 – Das Spiel zur RTL-Erfolgsserie“ seinen Weg zu mir und ich entdeckte meine Leidenschaft für Videospiele. Selbstverständlich folgten die Nachfolger „Alarm für Cobra 11 – Vol. 2“ und „Alarm für Cobra 11 – Vol. 3“ kurz darauf.
Das besondere an den Spielen war, dass man mit jeder abgeschlossenen Mission Videoclips freischaltete. Beim ersten Spiel gab es ein paar kurze Clips von Stunts aus den Episoden zu sehen, aber bei Vol. 2 schaltete man Stück für Stück ein komplettes Making Of des Anfangsstunts aus der Episode „Feuertaufe“ frei und so bekam ich einen ersten Einblick hinter die Kulissen meiner Lieblingsserie.
An den ersten Spielen störte mich immer etwas, dass man zwar die TV-Serie als Vorbild nahm, aber die Serie nie hundertprozentig umsetzte. So konnte man bspw. im ersten Teil Fälle auf der Autobahn lösen, aber nicht zum Autobahnpolizeirevier fahren und „Vol.2“ war einfach ein modifiziertes „Autobahnraser“-Spiel mit Fotos von Jan und Semir im Spielmenü. Im eigentlichen Spiel konnte man die beiden aber weder sehen, noch hören. Im dritten Teil konnte man zwar selbst Semir und Tom spielen, aber die Figuren sahen den beiden nur entfernt ähnlich und wurden auch nicht von den original Schauspielern gesprochen.
Das änderte sich jedoch mit „Alarm für Cobra 11 – Nitro“ dem ersten „Cobra 11“ – Titel des Gütersloher Entwicklerstudio „Synetic“. Die Jungs und Mädels haben meiner Meinung nach verstanden, was die Actionserie ausmacht und setzten dies in ihren Spielen um. So gab es erstmals eine frei befahrbare Spielwelt mit zusammenhängenden Fällen und Missionen, die man als Spieler absolvieren musste und Fahrzeuge, die denen der TV-Serie nachempfunden waren. Als Sahnehäubchen obendrauf gab es eine Szenenwiederholung, die automatisch auslöste, wenn man einen Crash verursachte und diesen aus einer nachempfundenen TV-Perspektive, samt RTL-Logo, zeigte.
Wie „Alarm für Cobra 11“ neue Interessen weckte
Bild: Marco Müller
Aus lizenzrechtlichen Gründen gab es leider in keinem der Videospiele die originalen Dienstfahrzeuge von BMW und Mercedes aus der TV-Serie. „Synetic“ ließ jedoch ein Hintertürchen offen und so konnte jeder, der sich mit der Materie befasste, eigene Modifikationen für die Spiele erschaffen und mit anderen Spielern teilen. So stieß ich letztlich auf die Webseite „Cobra 11 Games“, die bereits einige Modifikationen für die Spiele veröffentlicht hatte.
Für mich war das natürlich die Chance mehr Inhalte aus der TV-Serie in die Spiele hineinbringen zu können und so veröffentlichte ich selbst nach einiger Zeit meine erste eigene Modifikation, eine Rundumleuchte auf dem Dach eines, an die Marke BMW angelehnten, Fahrzeugmodells. Was als einfacher blinkender Lichtpunkt begann, sollte aber erst der Anfang sein und so nahm Alex, der Gründer der Webseite, mich nach kurzer Zeit in sein Team auf und wir führten die Webseite zu zweit. Je mehr Spiele herauskamen, umso größer wurde unsere Community und im Laufe der Zeit lernte ich „Mannheimer“ und „Ceddy“ kennen, die meine besten Freunde wurden. Aus Online-Bekanntschaften wurden wahre Freunde und trotz der Entfernung sahen wir uns regelmäßig. Ich erinnere mich noch daran, als ich das erste Mal bei „Ceddy“ zu Hause war und seine Mutter einige Zeit brauchte, um zu versehen, dass hinter einer Person aus dem Internet tatsächlich ein echter Mensch steckt.
Im Jahr 2009 wurde ich dann auf den offiziellen „Alarm für Cobra 11“ – Fanclub aufmerksam, damals noch unter der Leitung von Thorsten und Elvira. Ich las mich durch ein paar Berichte der bisherigen Fantreffen und entdeckte ein paar Videos, bei denen die Teilnehmer/innen mit den Serienfahrzeugen über die Filmautobahn gefahren sind und Teil einer inszenierten Verfolgungsjagd waren.
Sofort war ich Feuer und Flamme. Genau das wollte ich auch erleben und so meldete ich mich über das Kontaktformular an und besuchte im August 2009, gemeinsam mit meinem Papa, mein erstes Fantreffen. Auch mein Kumpel Marcel aka „Mannheimer“ war direkt mit dabei und so trafen wir dort erstmals auf Erdoğan Atalay und Tom Beck, die Helden aus unserer Lieblingsserie. Über 100 Teilnehmer/innen waren damals mit uns gemeinsam auf dem Gelände der Film- und Stuntproduktion „action concept“ in Hürth und die beiden nahmen sich für jeden Zeit und erfüllten fleißig Autogramm- und Fotowünsche.
Das erste Mal auf dem Gelände, welches man bislang nur aus dem Fernsehen kannte, war magisch. Die Buchstaben des Schriftzugs „AUTOBAHNPOLIZEI“ am Gebäude zauberten mir bis zuletzt immer ein Lächeln ins Gesicht. Man sah die Fahrzeuge der Serie aus nächster Nähe und jeder Gast vor Ort nahm sich immer die Zeit und erklärte gern seine Arbeit bis ins kleinste Detail. Ich finde, man merkte bei jedem dort, dass man genau wusste, dass man den Erfolg den Fans zu verdanken hat und umgekehrt war man immer dankbar so herzlich dort empfangen zu werden.
Ab diesem Punkt ging es Schlag auf Schlag. Durch den Erstkontakt mit Elke Schubert, der rechten Hand von Geschäftsführer und Firmengründer Hermann Joha, bekam ich im Januar 2010 eine exklusive Führung über das Firmengelände. Ich wollte gerne ein paar Fotos vom Autobahnpolizeirevier der Serie machen, um dieses in das Spiel „Alarm für Cobra 11 – Highway Nights“ zu übertragen. Das Entwicklerstudio „Synetic“ nutzte bis dahin immer ein ungenaues Modell, welches noch aus „Alarm für Cobra 11 – Vol. 3“ stammte. Mein eigenes 3D Modell wurde zwar bis heute nicht vollständig fertiggestellt, aber das gesammelte Bildmaterial stellte ich „Synetic“ zur Verfügung und so erhielt „Alarm für Cobra 11 – Das Syndikat“ endlich ein korrektes Abbild des Polizeireviers.
In dieser Zeit war ich die Schnittstelle zwischen der TV-Serie und der Spielereihe. Da RTL ein riesiger Konzern ist und es häufig dauerte, bis „Synetic“ entsprechende Infos übermittelt bekam und ich einen direkten Draht zur Produktionsfirma hatte, wurde ich quasi zum Informanten und übermittelte Infos auf dem kurzen Dienstweg. So wusste „Synetic“ bspw. frühzeitig, welche Dienstfahrzeug im Fernsehen zu sehen sein werden, wenn das Spiel im Herbst rauskam und konnte Nachbildungen der Fahrzeuge entsprechend korrekt umsetzen.
Im Herbst 2009 veranstaltete „dtp entertainment“, der damalige Publisher der Videospielreihe, ein Gewinnspiel zum Release des Spiels „Alarm für Cobra 11 – Highway Nights“, bei dem man eine Backstagetour bei „action concept“ gewinnen konnte. Da ich es immer etwas schade fand, dass nur die Gewinner etwas von dem Gewinn haben und man als Außenstehender nichts mehr davon mitbekommt, hatte ich immer den Ansporn anderen zumindest einen Einblick zu ermöglichen und so durfte ich mit Dennis (Betreiber der damaligen Fanpage „Cobra 11 Fanabteilung“) ebenfalls an der Tour teilnehmen und so berichteten wir über das Erlebte bei der Backstagetour.
Wie „Alarm für Cobra 11“ meine Berufung wurde
Neben all dem Spaß den ich zu diesem Zeitpunkt mit der Serie hatte, stellte sich langsam auch der Ernst des Lebens ein. Damals war ich 17 Jahre alt und hatte die Realschule mit einem mittelmäßigen Notendurchschnitt abgeschlossen, zu schlecht für eine Karriere bei der Polizei, wie ich kurz darauf erfahren sollte. So stand ich kurz vor Ende meiner Schullaufbahn orientierungslos da. Ich schnupperte in verschiedene technische Berufe, machte Praktika in der Veranstaltungsbranche und beim lokalen Stadtradio. In meinem tiefen Inneren wusste ich, dass ein 0815 Bürojob nicht meine Welt ist. Das, was ich wirklich machen wollte sah ich immer donnerstags um 20:15 Uhr im Fernsehen, aber für mich, als Jugendlicher aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Trier, war dieses Ziel so weit entfernt.
An einem Sonntagabend nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und sprach meinen Wunsch bei meinen Eltern an, erklärte die Leidenschaft, die in mir brennt und dass ich nicht genau wisse, woher diese Intention komme, aber das ich wisse, dass das genau das ist, was ich machen möchte. Mir liefen die Tränen meine Wangen hinunter, so emotional war das Gespräch. Dann sah mein Papa mich an und sagte „Wenn das dein Wunsch ist, dann bekommen wir das zusammen hin.“. Von diesem Augenblick an wusste ich, dass meine Familie voll hinter mir steht. Ein erster Anlauf über eine direkte Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton direkt bei „action concept“ verlief erstmal im Sand. Aber im August 2011 zog ich nach Hürth und durchlief meine erste Ausbildung zum „gestaltungstechnischen Assistenten“. Nach Abschluss dieser Ausbildung wurde mir klar, dass diese Ausbildung untypisch für einen Werdegang beim Fernsehen ist, aber die Ausbildungsstätte suggerierte mir am „Tag der offenen Tür“ drei Jahre zuvor etwas anderes.
Unmittelbar nach meinem Einzug stand die gamescom 2011 vor der Tür und im Rahmen unserer Fanpage „Cobra 11 Games“ organisierte ich ein kleines Communitytreffen am Stand von „dtp entertainment“, dem Publisher des zu diesem Zeitpunkt aktuellen „Alarm für Cobra 11“ – Videospiels. So konnten sich die Fans der Spielereihe vor Ort einen Einblick in das neue Spiel verschaffen und in direkten Kontakt mit Publisher und Entwicklerstudio treten. An diesem Tag lernte ich auch selbst, nach vielen langen E-Mails, Andreas Leicht von Synetic und Nils Goette von dtp kennen. Natürlich nutzte ich auch dieses Event wieder, um etwas von der Veranstaltung vor Ort auf die Bildschirme nach Hause zu bringen und so entstand eins meiner ersten Interviews vor laufender Kamera.
Bild: Cobra 11 Games
Ende März 2012 drehte ich dann gemeinsam mit ein paar Kollegen das Making Of zu „Alarm für Cobra 11 – Undercover“, eine Idee die mir schon einige Zeit im Kopf rumspukte.
Ich wusste, dass es ein paar Making Ofs zur TV-Serie gibt und fragte mich irgendwann, warum es keine zur Spielereihe gibt. Menschen, die die Spiele gerne spielen, interessiert es doch bestimmt auch, wie viel Arbeit notwendig ist, ein solches Spiel auf den Markt zu bringen - dachte ich - und so fragte ich bereits 2009 während der Entwicklung von „Alarm für Cobra 11 – Highway Nights“ bei „Synetic“ an, ob man ein solches Making of nicht gemeinsam umsetzen möchte. Leider hat es bis zur Entwicklung von „Alarm für Cobra 11 – Undercover“ gedauert, bis ich meine Idee in die Tat umsetzen konnte. Zugegeben, heute würde ich bestimmt einiges anders machen, aber alles in allem bin ich froh, dass man mir diese Möglichkeit gegeben hat und es dieses Video gibt.
Zu etwa dem gleichen Zeitraum entdeckten Simon, Dennis, ein paar weitere Kollegen und ich unsere Leidenschaft für die Soundtracks und Scores von „Alarm für Cobra 11“. Diese gefielen uns so gut, dass wir Kontakt mit diversen Interpreten aufnahmen und einige von ihnen uns ein paar ihrer Tracks zukommen ließen. Einige Zeit später erschien dann von „i2i Music Publishing“ die Albumreihe „Alarm für Cobra 11 – Die Originalmusik aus der RTL-Serie“, mit insgesamt fünf Alben, jedes von einem anderen Interpreten, der für „Alarm für Cobra 11“ komponierte oder im Laufe der Zeit komponiert hatte. Im Jahr 2013 und 2014 folgten zwei weitere Alben zur Serie. Seither werden unmittelbar nach jeder Staffel die Soundtracks veröffentlicht.
Man kann sagen was man will, aber ich gehe stark davon aus, dass wir der Grund dafür sind, dass man sich dazu entschieden hat, die Musik der Serie entsprechend für alle anzubieten.
Nach meiner Ausbildung zum gestaltungstechnischen Assistenten absolvierte ich von 2014 bis 2017 eine Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton. Natürlich war mir von Anfang an klar, dass der Abschlussfilm, welchen man im Rahmen der Ausbildung drehte, eine Verfolgungsjagd beinhalten sollte und so musste ich ziemlich kreativ werden, um diese Idee beim vorgegebenen Thema „Essen ist fertig“ umzusetzen, aber es ist mir halbwegs plausibel gelungen. Der IHK-Prüfer sagte bei der Bewertung sinngemäß „Herr Müller, wenn das ein Kundenauftrag gewesen wäre, hätte der Kunde sie vermutlich verklagt, aber bei uns bekommen Sie für Ihre Arbeit eine eins.“ – und das obwohl ich den geplanten Wohnwagen-Stunt aus dem Drehbuch streichen musste.
Im Mai 2017 nahm Thorsten mich ins Team des offiziellen Fanclubs auf, wo ich erst nur redaktionell tätig war und später die Organisation der Fantreffen übernahm.