Beiträge von Elvira

    "OKAY! Waffen weg!" brüllte einer der SEKler... Die Männer die eben noch Semir und Tom in der Gewalt hatten, sahen sich an. Die Augen tränten. Tom wurde aus der Gefahrenzone geholt. Semir konnte sich selbst in Sicherheit bringen und wurde von den SEK-Leuten gedeckt. Einer löste ihn die Fesseln und er zog seinen Knebel raus. "TOM!" schrie er und kniete neben seinem Partner nieder.

    "Verdammt! Was sollte das denn?" "hey... ich.. .der Schuss hat sich gelöst." Er stieß Tom, der am Boden lag an. "Der ist hin." meinte er nur. Semir sah fassungslos auf Tom. "Mmmmhh" machte er wieder und versuchte erneut los zukommen, doch der Mann hielt ihn eisern fest. "Willst du auch ne Kugel?" fragte er ihn drohend.

    Semir riss die Augen erschrocken auf, als Tom von der Kugel getroffen wurde. "Mmhhhh" machte er. Der Mann vor ihm sah ihn an. "Halt die Klappe!!" brüllte er ihn an. Semir wollte sich losreißen. Doch er kam nicht los.

    "los! komm schon." Der Mann zerrte Semir, der sich heftig sträubte auf den Gang. Plötzlich schepperte es gewaltig. Die halbe Decke kam herunter. Mit einem Sprung brachten sich die Männer mit Semir in Sicherheit. Tom landete direkt vor ihren Füßen und verlor die Waffe dabei. "Ach sieh mal an. Allein ja?" Er sah Semir böse an und gab seinem Komplizen einen Wink. "Kümmer dich um ihn." Tom wurde genau wie Semir verpackt.

    nu ngut hier kommt noch ein kleines Stückchen der Story... :baby:

    Heiko Spiel sah seinen Kollegen entgegen. “Wir haben endlich brauchbare Informationen über den Engelmacher. Zwei Kollegen der Autobahn haben von einem Reporter, der leider verstorben ist, einiges erfahren. Wir können das sehr gut nutzen. Die beiden Kollegen werden Undercover mit uns zusammenarbeiten.” Lina Trimborn, die einzige Frau unter den Mitgliedern der Soko sah ihn an. “Heiko...meinst du nicht dass es zu gefährlich ist? Das sind Autobahnpolizisten. Die haben doch gar keine Ahnung was die sich damit aufladen.” „Das denke ich schon, die beiden sind ein Spitzen-Team. Ich habe mir ihre Akten durchgesehen. Eigentlich viel zu schade für die Kripo-Autobahn. Aber jetzt werden sie uns sicher sehr nützlich sein.“ „Wenn du meinst. Ich hoffe nur sie bringen uns und sich selbst dabei nicht in Teufels Küche.“

    Tom und Semir standen am Bahnhof und gingen in das Besucherzentrum. Es herrschte viel Aufregung. Die Reisenden rannten zu den Gleisen und die die gerade angekommen waren eilten dem Ausgang entgegen. Semir sah sich die Leute amüsiert an. “Das sind wieder einige dabei, die den Dom fotografieren und sich davorstellen.” Tom nickte. “Ja warum denn nicht?” “Na...irgendwie finde ich das Ding nicht so dolle. Aber jedem das seine. Komm ich hab Hunger.” Tom nickte und sie gingen zu Mac Donalds.

    Heiko, Lina, Peter und Julian sahen sich die Unterlagen die Heiko mitgebracht hatte an. Lina nickte zufrieden. “Damit wäre der Bärtz schon fast hinter Gitter.” Heiko schüttelte den Kopf. “Leider nicht. Aber wir hoffen durch einen fingierten Handel Anschluss zu finden. Tom und Semir werden als Käufer auftreten und dann sicher Kontakt bekommen. Solange müssen wir warten.” Lina nickte. “Was ist denn mit Schutz für die Beiden?” frangte Julian, der Jüngste unter ihnen. Heiko hatte einen Narren an ihn gefressen. “Die beiden tragen Sender bei sich. Damit sind sie wenigstens nicht allein dort. Aber Personenschutz ist nicht möglich. Wäre viel zu auffällig.” Peter sah sich die Sachen an und sagte gar nichts. Heiko wußte genau warum. Peters Dienstpartner war einer von denen die durch den Engelmacher erschossen wurden. Ebenfalls bei einem Undercover – Einsatz. Seit dem stand Peter diesen Einsätzen sehr angespannt gegenüber.

    "Falsche Antwort" lachte der Mann. Semir sah ihn an. "Wo ist dein Kollege?" "Hinter dir." gab Semir zur Antwort. "Sehr witzig.... okay Noch mal wo ist dein Kollege?" Semir schwieg. Wieder landete eine Faust in seinem Körper, diesmal im Magen. Er stöhnte auf. "HEy... lass uns abhauen... er begleitet uns. Ab. Die Bullen sind bestimmt schon unterwegs hierher. Die Unterlagen hab ich." Der Mann vor Semir nickte und zog ihn hoch. Er presste ihm ein Lappen in den Mund.

    Der Mann sah sich um. "Die sind mindestens zu zweit.... okay... pass auf. Wir werden unseren Freund hier wachmachen und dann mal fragen wo sein Kollege ist. Dann schalten wir beide aus. Wenn der Andere nämlich die Kavallerie ruft, kommen wir hier überhaupt nicht raus." "Ja was willst du denn mit dem? Der verrät sicher nichts." "Warte einfach ab. Los mach ihn wach, aber vorher fessel ihn."

    "Hören Sie.... machen Sie sich nicht unglücklich...WEnn Sie jetzt abdrücken, dann wird..." "Halt dein Maul! Los rüber da und kein Ton mehr'" Tom schlich langsam in den Raum. Er sah sich um. Doch weder von Semir noch von jemand Anderem war etwas zu sehen. Irritiert steckte er die Waffe ein. "Semir?" rief er leise. Nichts. Dann sah er auf dem Tisch einen Lautsprecher. Er ging hin. "Was haben Sie denn vor?" hörte er Semir fragen.

    „Nein, das ist zu riskant. Sie arbeiten wenn überhaupt zusammen. Über den Fortschritt der SOKO halte ich sie auf dem Laufenden. Aber alleine gehen sie da nicht ran an die Sache. Sie werden eh ziemlich auf sich gestellt sein, die einzige Person, die von ihrer Identität weiß bin ich, bzw. ihre Chefin und mein Vertreter. Ich würde jetzt gerne mit ihrer Chefin reden, damit wir planen können wann und wie sie beide zum Zug kommen. Tom und Semir nickten. Anna war nicht ganz so begeistert von dem Vorschlag , den sie sich nun angehört hatte. „Ich weiß nicht, das paßt mir nicht so ganz. Fischen in fremden Gewässern, wie erkläre ich das Schrankmann?” „Das lassen sie meine Sorge sein, der Fall hat bei der Staatsanwaltschaft Stufe 1, sie wird es genehmigen.“ Heiko stand auf. „Sie beide sollten sich vorbereiten. Ich nehme Kontakt per Handy auf.“

    Anna war einverstanden. “Aber Tom, Semir.... seid ja vorsichitg. Sobald es zu gefährlich wird, sind Sie beide wieder weg.” Die beiden nickten, doch Anna wußte das die nicht aufgeben werden. “Gut, dann werde ich Andrea sagen dass ich eine Zeitlang nicht bei ihr sein kann.” Tom lächelte und meinte dann nur “Danke”. Semir nickte und ging zu Andrea. Er zog sie in sein Büro. “Andrea... bitte. Versteh mich doch. Tom würde sonst die Sache allein durchziehen und...” “Ja sicher.... und damit er nicht allein in Gefahr gerät, bist du direkt dabei. Was wenn....wenn die auf euch schießen? Was wenn die anfangen sich an dir festzubeißen. Ich meine wir wissen selbst wie schlimm es schon mal gekommen ist. Ich habe einfach nur Angst.” “Ich verspreche dir, dass wir vorsichtig sein werden Andrea. Wrklich.” Sie nickte, gab ihm einen Kuß. „Und halte Tom zurück, wenn er wieder in was reinprescht. Denk dran, er ist der Sturkopf.“ „Was meinst du warum ich mitgehe?”

    Semir packte zu Hause die wichtigsten Dinge zusammen und brachte sie zu Tom in die Wohnung. Der hatte bereits seinen Anzug gegen Jeans und Hemd getauscht. „So, wir können. Ich denke wir werden mal den neuen Wagen abholen, den wir für den Auftrag fahren dürfen.“er grinste und 30 Minuten später holten sie bei Hartmut auf dem Hof einen niegelnagelneuen Porsche ab. „Ich hab alles getarnt, Sender, Funk, alles vom Feinsten.Ihr müßt nur aufpassen, dass die Fernbedienung nicht in falsche Hände kommt. Dann fliegt die getarnte Technik auf.“ „Danke Hartmut, aber fahren kann man das Ding normal, ja?“

    Semir nickte. “Danke Hartmut. Sehr gut. Dann wünsch uns mal Viel Glück. Wir können es brauchen.” Hartmut nickte. “Ja...viel Glück Jungs.” Tom und Semir verschwanden. Sie wollten sich mit Heiko gegen 16.00 uhr am Bahnhof in Köln treffen. Tom sah auf die Uhr. “Es ist gerade zwei. Was machen wir denn bis dahin?” “Wir fahren schon mal zum Bahnhof und sehen uns da etwas um. Gehen bei Mackes essen und dann warten wir auf Heiko”.

    SEmir gab Tom das Zeichen sich nach links zu wenden, während er rechts den Gang raufging. Doch in diesem Gang war nichts. Semir wollte gerade zurück zu Tom gehen, als er hinter einer der Türen Geräusche hörte. Er öffnete die Tür leise und trat in den Raum. Doch er sah niemanden. Er ging an der Tür vorbei und sah sich dort um. Hier standen Reagenzgläser und einige andere Behälter. Semir trat an den Tisch und spürte einen Lufthauch hinter sich, doch bevor er sich umdrehen konnte, spürte er eine Waffe am Kopf.

    „Spiel?“ meldete sich Heiko am Telefon. Er leitete die Soko „Engelmacher“ und hatte einen schweren Stand. „Kranich, Kripo Autobahn. Es geht um den Engelmacher. Sie bearbeiten den Fall?“ „Ja das ist richtig Herr Kranich. Was kann ich für Sie tun?“ „Ich kann eher was für Sie tun. Es geht um den Engelmacher, wie ich schon sagte. Mir sind Sachen zugespielt worden und ich denke es könnte Sie interessieren.“ „Ähm.... zugespielt? Von wem?“ „Von einem Freund, einem Reporter der sich zu weit vorgewagt hat und dafür sterben musste.“ „Okay... Wollen Sie zu mir kommen, oder wollen wir uns treffen?“ „Wir treffen uns hier im Revier. Autobahnpolizeiwache Köln.“ „Gut dann komme ich mit den Mitgliedern der Soko zu Ihnen.“ „Nein... besser allein. Es sind einige Sachen die Sie wissen müssen.“ „Gut, dann komme ich allein.“

    Wenig später saß Heiko Spiel in Toms Büro und sah die beiden fragend an. „Wie genau kannten sie den Mann Herr Kranich?“ „Gernot war ein Freund , ein sehr guter Freund. Wir kannten uns sehr lange und sein Tod geht mir verständlicherweise sehr nah” Heiko nickte.
    „Ich denke, wenn ihre Dienststellenleitern nichts dagen hat können wir sie in die Ermittlungen einbinden.“ „das wäre nett.” Tom legte die Informationen auf den Tisch und Heiko sah drüber.“Brisant, sehr brisant. Ihr Freund hat gute Arbeit geleistet, leider hat er es nicht überlebt.“ „Mir liegt viel daran, den Mann der dafür verantwortlich ist hinter Gitter zu bringen.“

    Heiko nickte. “Tom.... was Ihr Freund hier schreibt ist sehr wichtig. Aber wir haben eine Soko gebildet. Sie besteht aus insgesamt sechs Mann. Wenn Sie beide mit dabei sind. Das aber sollten wir vorher mit Ihrer Vorgesetzen absprechen.” “Sie ist bereits damit einverstanden. Wir müssen diesen Engelmacher finden. Und das geht nur über Kontakte.” Heiko sah Semir an. “Ja das stimmt, Semir. Aber das Problem was wir haben, ist das die Mitglieder der Soko bereits mit allen vom Engelmacher bekannten Händlern in Kontakt gekommen sind. Auf welche Art auch immer. Wir können keinen Deal fingieren...” Semir stand aus. “Doch können wir. Uns kennen die Typen nicht.” Tom nickte. “Ja da stimme ich zu. Wir sind unbekannt. Wir können uns sicher unbemerkt bei diesen Typen umsehen. Ich will aber bei der Soko selbst sein. Semir kann als möglicher Käufer auftreten.”

    Gesagt getan. Am nächsten Morgen saßen die Beiden bei Anna im Büro. Sie hörte sich schweigend an, was Tom zu erzählen hatte. „Tom... das ist doch ziemlich vage. Ich meine nur weil Ihr Freund eine solche Vermutung hatte, dürfen wir uns nicht einmischen. Das ist Aufgabe der Kollegen vom Drogendezernat. Sie dürfen gern den Leuten dort von Ihren Informationen erzählen, aber das ist alles. Ich kann Sie nicht darauf ansetzen.“ „Aber Chefin, mein Freund hat vermutet, dass genau dort im Drogendezernat eine undichte Stelle ist. Was wenn die spitz kriegen, dass er mir die Informationen vor seinem Tod mitgeteilt haben, dann bin ich eh in Gefahr und...“ „Das wissen wir aber erst dann wenn es so eintreten sollte. Deshalb mein Vorschlag. Sie geben einen kleinen Teil der Informationen weiter. Dann sehen wir was passiert. Semir wird in der Zeit bei Ihnen wohnen und auf Sie aufpassen.“ Semir grinste. Anna bemerkte es und sah ihn an. „Sie werden aufpassen.... nichts auf eigene Faust klar?“ „Ja sicher Chefin.... so wie immer.“ Anna schüttelte den Kopf. „Nein nicht wie immer. Semir ich weiß doch wie Sie ticken... Sie wollen den Leuten eine Falle stellen und ...“ „Aber Chefin... das...“ „...ist genau das was Sie denken.“ Semir schwieg. Anna hatte ihn durchschaut und es wurmte ihn. „Okay... ich passe nur auf Tom auf.“ versprach Semir. Tom nickte ebenfalls. Sie gingen in ihr Büro.

    „Was denkst du?“ fragte Tom Semir, als sie allein waren. „Nun... ich denke wir sollten zunächst mal die Kollegen informieren und dann die Kollegen kennen lernen. Danach werden wir ihnen soviel Infos geben, dass sie nervös werden, oder zumindest die undichte Stelle. Dann warten wir ab. Wir beide beziehen eine der Schutzwohnungen. Dann müssen wir dafür sorgen dass Andrea nicht ins Visier gerät, weil die Kollegen, haben ja Zugriff auf unsere Daten. Und dann warten wir ab. Entweder es geschieht sehr schnell etwas oder aber es gibt keine undichte Stelle und wir schnappen und diesen Engelmacher.“ Tom nickte. „Okay. Ich rufe mal die Kollegen an. Und wir setzen uns zusammen. Wie viel soll ich preisgeben?“ „Nun du kannst sagen, dass dich Gernot bevor er starb gesagt hat, dass der Engelmacher eine neue Lieferung erwartet und dass er eine undichte Stelle vermutet, außerdem dass er dir Bilder geschickt hat. Wir werden die Dinger natürlich nicht bei uns haben, denn dann wäre es leicht sie uns abzunehmen. Wir werden sie der Chefin geben. Sie soll darauf aufpassen.“ Tom nickte erneut. „Okay... dann auf.“ Semir griff ebenfalls zum Telefon. Er wollte Andrea Bescheid geben, dass er sich nachher ein paar Sachen holt und dann mit Tom eine gewisse Zeit untertaucht. Natürlich war sie nicht davon begeistert. Zu oft hatte sie schon mitbekommen, was alles passiert, wenn die beiden mal eben zusammenziehen.

    „Semir, das wird zu heiß. Ich werde jetzt auf die PAST fahren und der Chefin Bescheid geben. Wir brauchen Verstärkung für den Fall, klar?“ Tom war besorgt. Semir nickte“ Klasse, gute Idee und dann? Gustav hat schon Verdacht geschöpft...ne, wir warten noch bis morgen. Ich werde ihm das gleich bringen.“ Er steckte die Sachen ein und machte sich auf den Weg.

    Florian saß Natalie gegenüber „Schick siehst du aus Süße. „ er gab ihr einen Kuß auf die Wange. „ Danke. Hier sind deine Infos, aber falls es Ärger gibt, ich wars nicht.“ Sie schob ihm 2 Blätter zu. „Aha, sieh an. „Florian überflog die Infos. „Ein Bulle. Das wird Gustav schmecken. Ich bin gleich wieder da.“ Er ging kurz Richtung Toilette, griff zum Handy.
    „Gustav. Du hattest Recht. Kranich ist ein Bulle. Wohnt in der Flachsgasse 7.“ „Gut. Bring ihn her. In den Tunnel zu unserem Versteck. Egal wie.“ Gustav legte auf.

    Semir trat genau in diesem Augenblick zu ihm. Gustav sah ihn an. „Na warst du erfolgreich?“ Semir nickte und zog die Brieftaschen raus. Er übergab sie an Gustav. Dieser sah hinein und zählte. Dann nickte er. „Gut so. Ach und ich denke wir müssen uns noch einmal unterhalten.“ Semir zuckte unmerklich zusammen. Was war denn nun schon wieder? Er nickte nur. „Ach du wirst heute hier schlafen. Ich hab schon eine Unterkunft für dich.“ „Wieso? Ich hab ne Wohnung und ein Bett. Da werde ich schlafen.“ Gustav sah ihn wütend an. „Du wirst das tun, was ich sage, nichts anderes. Verstanden?“

    Tom fuhr nach Hause. Ihm war nicht wohl dabei, Semir allein zu Gustav gehen zu lassen. Aber Semir bestand darauf und der war ein richtiger Sturkopf. Tom war so in Gedanken als er die Tür aufschloss, dass er garnicht bemerkte dass jemand hinter ihm stand. Als er den Schlag verspürte, war es zuspät. Er sackte bewusstlos zusammen und wurde von zwei kräftigen Händen in einen VW Bus gezogen. Stunden später wurde er in einem stockfinsteren Raum wach und war gefesselt. Blut rann ihm an der Schläfe runter und er versuchte sich zu orientieren. Ausser einem regelmäßigen Brummen der Bahn hörte er nichts. Sein Kopf brummte und ihm war schwindelig. Er musste in einem Gewölbe der Bahn stecken.

    Semir verbrachte die Nacht in einem Haus bei Gustav. Die Türe war verschlossen. Tom ging weder ans Handy noch ans Telefon.

    Am nächsten Morgen sah Anna immer wieder auf die Uhr,. Weder Tom noch Semir waren bislang zum Dienst erschienen. Sie erreichte Semir am Handy, der kurz angebunden war.
    „Tom? Ich erreiche ihn seit gestern abend nicht...... da stimmt was nicht. Kann jetzt nicht reden.“ Das Gespräch war weg. Anna schüttelte den Kopf. Sie nahm ihren Dienstwagen und fuhr zu Toms Wohnung. Der CLK stand im Hof, doch von Tom war weit und breit weder etwas zu hören, noch ging er an die Türe. Annas Blick fiel auf mehrere rote Flecke am Boden....

    Hier kommt das Ende

    Gegen Mittag des nächsten Tages wachte Semir auf. Das erste was er spürte war die weiche Unterlage auf der er lag. Er sah sich um. Das Zimmer war dunkel, aber es war nicht die enge Box. Die Tür ging auf und ein Engel kam herein, zumindest glaubte Semir einen Engel zu sehen. „Guten Morgen“, flusterte sie. „Morgen“ krächste Semir ihr entgegen. „Wie fühlen wir uns?“ „Ich … hab Durst…“ „Ja einen Augenblick. Wir messen nur eben die Temperatur.“ Semir ließ die Untersuchung über sich ergehen. „Wie hießen Sie?“ „Ich bin Oberschwester Gerda.“ „Ähm… Oberschwester ich müsste mal…“ Sie nickte wieder. „Nur in Begleitung. Ein Pfleger wird Sie gleich hinbringen.“ Semir nickte. „Wie lange….bin ich schon hier?“ „ Seit fast zwei Tagen. Gut… die Temperatur ist fast normal.“ Die Schwester war zufrieden. Dann trat ein Pfleger ein und brachte Semir zur Toilette. Semir fühlte sich immer noch sehr schwach und wankte mehr als dass er lief. Aber er wollte unbedingt auf die Toilette und nicht wie ein Schwerkranker behandelt werden. Anschließend war er froh, als er wieder im Bett lag. „So… der Arzt kommt gleich. Bis dahin wird etwas gegessen.“ Wieder nickte Semir. Nach dem Essen schloss er noch einmal die Augen und schlief ein.

    „So…Herr Gerkhan. Wie geht es Ihnen?“ mit diesen Worten weckte ihn der Arzt nur eine Stunde später. „Sagen Sie es mir?“ „Also Ihre Temperatur ist gut runtergegangen. Wir müssen jetzt eigentlich nur die Kugel aus der Schulter entfernen. Dann dürften Sie so in fünf Tagen wieder heim und …“ „…in fünf Tagen?“ Der Arzt nickte. „Ja das ist das Minimum. Sie haben immer noch Fieber. Auch wenn es nicht mehr so hoch ist. Aber die Wunde muss gut heilen. Und ich kenne Typen wie Sie. Sie sind doch sofort wieder auf der Dienststelle anstatt sich zu schonen.“ Semir grinste. „Da haben Sie Recht. Okay. Dann werde ich mich hier ausruhen und mich von den Krankenschwestern pflegen lassen.“ Der Arzt lächelte. Es klopfte an die Tür. Tom steckte seinen Kopf rein. „Darf ich?“ fragte er. Der Arzt nickte. „Ja sicher. Er ist wach und es geht ihm anscheinend sehr gut.“ Tom kam zu Semir und reichte ihm die Hand. „Na Partner, alles klar?“ „Ja…alles klar. Wieso hast du so lange gebraucht, mich zu finden?“ „ich? Ich hab dich doch gar nicht gefunden. Also ich meine nicht allein. Ich hatte Unterstützung von einem glaube ich sehr guten künftigen Kollegen.“ „Ach und wer soll das sein?“ Wieder ging die Tür auf und Peter kam herrein. „Oh…nein… Nicht der.“ stöhnte Semir.“ „Semir… wenn Peter nicht abgehauen wäre, dann hätten wir dich wohl nicht mehr rechtzeitig gefunden. Er war es, der uns auf den Weg brachte wo du warst.“ Semir sah Peter an. Dann grinste er leicht. „Nun dann… will ich mal nicht so sein. Alles vergessen. Bis auf die Autofahrt. Wenn du deinen Führerschein gemacht hast, dann darfst du autofahren.“ Peter nickte. „Herr Gerkhan…ich wollte das nicht…. ich meine…alles auch das im Bus und mit dem Auto…“ „Okay. Entschuldigung angenommen.“ Semir reichte ihm die Hand und Peter drückte sie ganz fest. Der Arzt sah den dreien zu. „So… und nun wird die Kugel rausgeholt. Eine örtliche Betäubung reicht ja aus.“ Semir sah ihn an. „Heute?“ Der Arzt nickte. „Natürlich… Sie wollen doch in fünf Tagen wieder nach hause.“

    Nach den er das Krankenhaus verlassen hatte war Tom mit Peter bei seinem Vater. Bruno Lamprecht saß in der Zelle des Untersuchungsgefängnisses und sah seinen Sohn an. „Peter…. Mein Gott…Was bin ich froh, dass dir nichts passiert ist. Ich … ich hätte nicht damit leben können, wenn du…. Ich meine…“ Er wollte Peter in den Arm nehmen, doch der Junge drehte sich weg und setzte sich von seinem Vater weg. Bruno sah Tom an. „Was hat Eugen mit ihm gemacht? Wieso ist der so?“ Tom sah Bruno fest an. „Wundert Sie das wirklich? Sie haben Ihrem Sohn gezeigt, wie man mit niedrigeren Menschen umgeht. Das Leute die im Gefängnis sind nichts wert sind. Wie sagten Sie ihm? Du musst den Leuten zeigen, dass du etwas Besseres bist.“ Bruno sah zu Peter. „Meinen Sie….Peter…. bitte…. Ich Ich wollte doch nur dein Bestes. Verzeih mir doch.“ Nun sagte auch Peter etwas. „Papa…. Ich kann es nicht verstehen, nur wegen deiner dämlichen Politik hast du zwei Menschen in Gefahr gebracht. Du hast mir gesagt, ich bin etwas Besseres. Ich habe bisher genau wie du, mein Mund nicht gehalten, wo es vielleicht besser gewesen wäre…. Ich will nichts mehr mit dir zu Tun haben und ich verachte dich für das was du Semir und Tom angetan hast. Ich weiß nämlich, dass diese Beiden….“ Er schwieg und verließ den Raum. „Tom…. ich warte draußen.“ sagte er zum Schluß. Tom nickte und sah erneut zu Bruno Lamprecht. Der noch vor einigen Tagen mit stolz erhobenem Haupt vor ihm stand, war ein geknickter Mann. „Herr Kranich…. Bitte helfen Sie mir…. Peter kann sich doch nicht einfach abwenden. Das geht doch nicht. Ich hab doch alles für ihn getan, was er….“ „Herr Lamprecht. Es ist Peters Entscheidung und ich denke Sie sollten sich damit abfinden, dass Sie als Vater versagt haben. Meinem Kollegen geht es übrigens wieder gut. Er hat es überstanden.“ Bruno nickte. Der war am Ende. „Sagen Sie ihm bitte, dass es mir Leid tut, ich…. Ich wollte es nicht. Das müssen Sie mir glauben…. Ich wollte nicht dass er so …“ Tom nickte. „Ich denke mal Sie sollten es ihm selbst sagen, sobald er aus der Klinik ist. Und mit Peter…. Geben Sie ihm die Zeit, die er braucht.“ Bruno nickte…. „Danke… Danke dafür, dass Sie mir zugehört haben. Danke für die Rettung von Peter….“ Tom ging zu Peter, der traurig auf dem Flur saß.

    „Ist schwer, was?“ meinte er und setzte sich zu ihm. Peter nickte. „Ja… weißt du…. Für mich ist irgendwie eine Welt zusammen gebrochen. Ich wäre fast so ein Kotzbrocken wie mein Vater geworden.“ Tom nickte. „Was machst du denn nun?“ „Ich ziehe zu meiner Schwester. Sie hat bereits ein Zimmer für mich geräumt und freut sich, das ich wie sie sagt…. Normal geworden wäre.“ „Hmm…. Wo ist das?“ „In München. Aber ich habe gehört, dass es dort sehr schön ist.“ Tom nickte erneut. „Ja…. ich denke dann werde ich dich irgendwann mal als Kollege begrüßen dürfen. Peter…. Du musst irgendwann deinem Vater verzeihen, denn egal was er getan hat… er ist und er bleibt dein Vater.“ „Ich weiß, Tom. Aber im Augenblick kann ich nicht. Ich will einfach nicht. Was er dir und Semir angetan hat….ist…. ist einfach…dämlich. Und was ich getan habe…ist auch dämlich.“ Tom lachte. „Zumindest siehst du es ein. Na komm, gehen wir.“ Peter nickte und sie fuhren gemeinsam heim.

    Nur wenige Stunden später war die Kugel raus und Semir trug einen Verband, der ihm jede Bewegung mit dem Arm verbot. Er kam sich vor, wie ein Kleinkind was nichts allein machen durfte. Doch als der Aufenthalt sich dem Ende näherte war er froh, dass er nach Hause durfte. Er freute sich auf die Arbeit und auf die Kollegen. Auf eine ganz besonders. Außerdem stand die Wetteinlösung von Tom noch an. Essen bei teueresten Italiener. Nach diesem Abend schwor sich Tom, Semir nie wieder zum Essen einzuladen.

    Ende

    Herzlichen Glückwunsch zum 41. Geburtstag, lieber Erdogan!

    Das Team des offiziellen Fanclubs wünscht dir für das neue Lebensjahr alles erdenklich Gute, Gesundheit und Glück.

    Mache dir einen schönen Tag und viel Spaß beim Auspacken der Geschenke!

    Herzlichst,
    dein Team des offiziellen Fanclubs

    Semir gab Gas. "Vielleicht war das mit den Konzern in Leverkusen doch falsch. Aber wieso wollen die..." "Semir denk nicht soviel drüber nach. Wenn wir da sind, wissen wir mehr." Semir nickte. Als sie dort angekommen waren, standen sie vor dem verschlossenen Tor. Tom sah sich um. "STell dich da hin und dann werden wir über das Gitter klettern und dann...." Semir nickte und parkte und sie betraten das Gelände.