Na ist doch nichts einfacher als das Frido ![]()
Ich habe das nächste für heute Nachmittag aufgehoben :baby:
Beiträge von Elvira
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„So und nun werden wir das Mittel testen, wenn Sie sich auf natürlicher Weise aufregen und aggressiv verhalten. Wer macht den Anfang?“ fragte der Professor und sah auf seine Gefangenen heruntern. Semir und Tom antworteten nicht. „Nun gut, dann entscheide ich. Sie werden den Anfang machen, Kranich… und nun sagen Sie mir was Sie aggressiv macht? Ach ja ich brauche nur eine Person für diesen Test. Also ist es egal wie ich es arangiere.“ „Sie sind einfach nur erbärmlich“ kam von Semir. Riefenstahl drehte sich zu ihm um. „Nun gut…. ich hab da eine Idee. Ich kann Ihnen Schmerzen bereiten, ohne Sie anzufassen.“ Er nahm eine Spritze und setzte sie Semir. „Nein!!! Lassen Sie ihn in Ruhe!!“ Tom rastete aus und zerrte wie wild an den Riemen. Riefenstahl lächelte. „Na das ist der Grund… sehr gut. Okay…. noch etwas mehr bitte.“ Man sah dem Professor an, dass er Spaß daran hatte. Er drückte den Kolben der Spritze runter. Mittlerweile war auch Sandra anwesend und hatte die Spritze mit dem Beruhiungsmittel bei sich. „Sandra… schön. Er wird schon wütend.“ lachte der Professor.
Er sah zufrieden auf Semir, der ihn entsetzt ansah. „Na spüren Sie schon etwas?“ fragte er grinsend. Semir schloss die Augen. Er spürte etwas, aber es waren keine Schmerzen. „Ich verrate Ihnen was…. aber Sie werden es nicht verraten… weil ich Sie gleich knebeln werde“ sprach der Professor ganz leise in sein Ohr. „Sie werden gar nichts spüren, aber das macht nichts. Die Spritze wird Sie außer Gefecht setzen. Sie werden einfach nur schlafen. Aber bis der Schlaf eintritt werden Sie Zuckungen bekommen und für Kranich sieht es aus, als hätten Sie starke Schmerzen. Ist das nicht gut?“ Er legte ein Klebeband über den Mund und drückte es fest. Semir versuchte zu antworten, aber es ging nicht. Dann spürte er wie die Muskeln sich zusammenzogen. Er bäumte sich unwillentlich auf und es sah wirklich aus, als hätte er starke Schmerzen. „Hören Sie auf!! Lassen Sie ihn!“ schrie Tom und zerrte wie wild an den Riemen. Riefenstahl war zufrieden. „Aber er hat doch seinen Spaß. Sehen Sie …“ Er lachte. Tom wurde fast wahnsinnig. Er sah wie Semir zuckte aber er schrie nicht. „Was soll das? Was wollen Sie damit bezwecken?“ „Nun….ich muss doch wissen, das dieses Mittel auch wirkt wenn die Agressivität nicht künstlich ist.“ „Machen Sie mich los, und ich zeige Ihnen was Sie …“ Riefenstahl nckte. Dann verließ er den Raum. „Ich bin gleich zurück. Sandra Sie geben ihn sagen wir in zehn Minuten das Mittel, bis dahin sind die Werte so gestiegen, dass es sich lohnt.
Einige Stunden später: Tom und Semir lagen auf ihren Betten.Semir war durch die Spritze durchgeschwitzt und durch das Fieber geschwächt. Tom sah ihn besorgt an. Professor Riefenstahl kam zu ihnen und sah sie an. „So, meine Herren, Die Test sind so gut wie abgeschlossen. Eigentlich brauche ich Sie nicht mehr. Dank dass Sie so gut mitgearbeitet haben, konnte die Testzeit extrem verkürzt werden. Der letzte Test ist eh hinfällig. Aber ich kann Sie ja nicht einfach freilassen. Also muss ich Sie beide wohl beseitigen. Nur keine Angst. Durch Ihre Hilfe haben Sie sich einen leichten Tod erarbeitet. Ich werde es sehr sanft machen. Erst Sie Herr Kranich. Es wird aussehen wie Selbstmord. Die Pulsadern aufschneiden ist doch eh langweilig. Sie werden erstochen. Von einer Frau… Und Sie Herr Gerkhan… Sie wollten eingreifen, doch leider leider, die Frau konnte auch Sie ermorden.“ Er lachte wie wahnsinnig. Tom und Semir sahen sich nur an. Sie waren verurteilt nichts unternehmen zu können. „Ach ich hatte fast vergessen. Die Mörderin fehlt ja noch. Ich mag keine Verräter.“ Sandra kam mit Ina ins Zimmer. Ina war in einer Zwangsjacke und starrte nur geradeaus. „Sie steht unter Drogen. Das ist besser für sie. So und nun…. Sterben Sie wohl, meine Herren. Und vielen Dank für Ihre Mithilfe. Komm Sandra… Der Rest wrid von unserer Helferin erledigt.“ „Sie sind wie Frankenstein. Lassen Sie die Frau frei. Sie hat Ihnen doch gar nichts getan.“ Der Professor lachte. „Nein… mir hat sie nichts getan, aber dennoch geht sie als Mörderin ins Gefängnis. Als Mörderin von Ihnen und Herrn Kranich. Nun mir ist es ehrlich gesagt egal, wen sie zuerst erledigt. Ich weiß nur, sie wird es tun und nichts und niemand kann sie davon abhalten.“ Mit einem lauten Gelächter verließ der Professor den Raum. Sandra zog Ina zur Tür und bevor sie den Raum verließ nahm sie ihr die Zwangsjacke ab und gab ihr ein Messer. „So und nun töte die beiden, die dich so verletzt haben. Sie werden sich nicht wehren.“ sagte Sandra und verschwand. Ina drehte sich um und ging mit dem erhobenen Messer zu Tom und Semir. Ina ging zu Tom ans Bett und hob das Messer. Bereit zum zustoßen.
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Riefenstahl sah Sandra an. „So… die erste Auswertung ergibt, dass Herr Kranich keine Nebenwirkungen hat. Aber Herr Gerkhan zeigt einige Symptome. Aber das ist ja normal. Wir werden die Dosis bei beiden erhöhen. Und dann erneut eine Überprüfung der Funktionen machen.“ Sandra nickte. „Ich werde mir Herrn Kranich vornehmen. Sie kümmern sich um Herrn Gerkhan?“ sie sah ihn an. „Ach Sandra, Sie sind so einfach zu durchschauen. Nun gut. Aber diesmal nehmen wir nur das Beruhigungsmittel. Ach bitte machen Sie es diesmal so, dass Kranich zunächst sehr wütend ist. Wir müssen ihn dazu bringen auszurasten. So als wäre es … ein Wutanfall. Glauben Sie, Sie bekommen das hin?“ Sandra sah ihn an. „Ich denke schon, allerdings benötige ich Gerkhan dafür.“ „Wieso das?“ „Nun die beiden scheinen sehr gute Freunde zu sein. Ich denke wenn Sie Gerkhan etwas in die Mangel nehmen, wird Herr Kranich sicher wütend werden…. Ein ganz natürlicher Prozess und dann kann man sehr gute Ergebnisse erzielen.“ Riefenstahl schüttelte den Kopf. „Keine Gewalt. Das wäre das falsche. Ich wollte schließlich unversehrte Körper haben. Es wäre doch ein Frevel an die Wissenschaft, wenn ich das nun ändere.“ Sandra nickte. „Stimmt auch wieder. Aber wie wollen Sie denn schaffen, das Kranich oder Gerkhan ausrasten?“ „Drohungen… vielleicht helfen Drohungen.“ „Na die würden aber nur einmal helfen. danach wissen die doch dass Sie nicht Ernst machen.“ „Es würde ausreichen. Einmal und dann habe ich die Studie ausgeschöpft. Aber Sie haben Recht. Na dann nehmen wir dieses Mittel, was wir hier zur Muskelstimmulation benutzt haben. Sie wissen schon… dieses Zeug, was die Probanten bekamen, damit die Zuckungen stärker wurden. Vom letzten Testmedikament.“ Sandra lächelte und nickte.
Andrea saß an ihrem Schreibtisch. Das Telefon klingelte und sie meldete sich. „Hier ist Ina Seider. Ich bin Krankenschwester in der Lundberg van Cleven Klinik. Hören Sie, Ihre Kollegen Tom und Semir sind hier. Sie werden für Experimente missbraucht. Ich muss unbedingt mit Anna Engelhard sprechen.“ „Können Sie herkommen?“ „nein… ich habe Dienst. Es ist eh schon gefährlich, wenn man mich sieht, dass ich mit Ihnen telefoniere, dann werden die mich umbringen.“ „Okay, ich werde der Chefin Bescheid geben. Wo sind die beiden?“ „Im Keller der Klinik. Sie sind fest….“ Das Gespräch brach ab. „Hallo? Frau Seider? Hallo?“ Andrea warf den Hörer auf den Tisch und rannte in Annas Büro. “Chefin… eben hat eine Frau Seider angerufen. Sie ist Krankenschwester in der Klinik. Sie sagt, Semir und Tom sind da. Es werden Experimente gemacht. Wir müssen helfen. Das Gespräch ist dann abgebrochen… Die Frau hatte Angst.“ Anna nickte. Sie rief Schrankmann an. „Frau Schrankmann, Engelhard hier. Wir haben eben einen Beweis erhalten, dass Kranich und Gerkhan in der Klinik sind und für Versuchszwecke mit Medikamenten missbraucht werden. Wir müssen eingreifen.“ „Frau Engelhard ich sagte doch schon einmal, dass diese Klinik einen ausgezeichneten Ruf hat….“. „Der Ruf der Klinik ist mir völlig egal. Wenn Sie mir nicht sofort ein SEK-Komando zur Verfügung stellen, dann werde ich mich bei Ihrem Vorgestetzten beschweren. Wollen Sie für den Tod der beiden verantwortlich sein?“ „Ha---- das ist doch nur eine Farce. Sie wollen diesen sehr angesehenen Arzt doch nur runter ziehen. Sie haben keine Beweise.“ „Doch… und nun werde ich mit dem Oberstaatsanwalt sprechen. Schade… Sie waren mir bisher zwar nicht sonderlich sympathisch, aber ich habe Sie respektiert. Dann hoffe ich mal, dass Sie in Ihrem neuen Job, bessere Chancen bekommen. Guten Tag, Frau Schrankmann.“ „Warten Sie… Frau Engelhard…. Nicht so schnell. Ich meine… wir können das sicher anders lösen.“ Anna lächelte leicht. „Ja sicher… geben Sie mir ein SEK-Komando.“ „Okay… aber wenn sich herausstellen sollte das…“ „Ja, ich weiß. Dann regel ich wieder den Verkehr.“ Anna legte auf. Sie hatte erreicht, was sie wollte.
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Ja ja das Schicksal... es sorgt auch dafür, das unsere Beiden nicht zuviel zunehmen...
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Er aß und trank. Dann beschäftigte er sich mit der vermeintlichen Tür. Doch was er auch tat, er konnte sie nicht öffnen. Dafür hörte er ein sonderbares knacken. "Hey.. was willst du da? Muss dich der Erlöser bestrafen? Setzt dich auf die Matratze. Du wirst eh gleich müde werden." Semir versuchte zu erkennen, woher die Stimme kam, aber er konnte es nicht entdecken. Er tat was die Stimme verlangte.
Tom fuhr mit dem Zettel nach Hartmut. "Hey... wo ist den Semir?" "Verhindert. Hartmut ich brauch deine Hilfe." "Ja immer gern." "Hier auf diesem Zettel stehen Zahlen. Ich muss wissen was die bedeuten." Hartmut nahm den Zettel und sah sie sich an. "H9 zu G11 zu T8... hmm...das dauert aber etwas." Tom nickte. "Finde einfach heraus was das zu bedeuten hat." "Ja bin schon dabei."
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Als das Band zuende war, saß Tom bei Anna im Büro. "Was will der damit bezwecken?" "Ich weiß es nicht. Aber anscheinend geht es Semir nicht gut." Tom nickte. "Ja... nur was will er damit. Will er Semir töten?" "Nein... ich glaube er will uns unter Druck setzen. ... und wehe ihr wagt den Lauf der Gerechtigkeit zu stören... damit will er uns sagen, haltet euch zurück." Tom sah sie an. "Ja aber was genau? Ich meine wenn er wegen dieser Schatulle Semir entführt, dann..." "Welche Schatulle?" "Ach Horn hat mir eine Schatulle gegeben, darin ist ein Zettel. Ein ganz gewöhnlicher Zettel. Drauf stehen ein paar Zahlen, aber die ergeben keinen Sinn."
Semir setzte sich auf. "Hören Sie mich?" fragt er leise. Er hatte nicht mit Antwort gerechnet, doch sie kam. "Ja sicher... ich sehe dich sogar." "Ich habe Hunger... bitte..." "Nun, du wirst gleich etwas bekommen. Wenn du friedlich bist, sogar Wasser." "Wenn es geht dann diesmal in einer Flasche," gab Semir zurück. "Willst du dich über deinen Erlöser lustig machen?"
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Am nächsten Morgen fuhren Horn und Tom zur TAnkstelle und Horn übergab Tom die Schatulle. Er öffnete sie. DArin lag ein kleines Stück Papier. Er sah Horn an. "Was ist das?" "Ich weiß es nicht. Hab mich nie dafür interessiert." Toms Handy klingelte. "Ja? " "Tom ich bins... kommen Sie bitte sofort zur PASt. Wir haben eine Nachricht von Semir." "Bin schon unterwegs." Tom fuhr mit der Schatulle und Horn zurück. Als er bei Anna im Büro saß sah sie ihn an. "Wir haben ein Video erhalten. Es zeigt Semir... in irgendeinem dunklen Loch. Dazu spricht ein gewisser "Erlöser" einen Text, der da lautet...
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Maimann sah noch etwas zu. Dann schaltete er den Lärm aus. "Ich will doch nicht, dass du direkt zusammen klappst. Morgen darfst du dann deinem Partner was ausrichten. Wenn er sich nicht aus dem Fall zurück zieht, dann hast du sehr viel auszuhalten."
Tom sah Horn entgegen. "Okay... was hat der Polizist damals gesagt?" "Nun er hätte ein Tip bekommen, dass ich gewisse Ware lagern würde. Ich wußte erst nicht was er meint... aber nun ja... ich hab mal für einen Freund eine Schatulle aufbewahrt, aber da war nichts besonderes drin." "Haben Sie die Schatulle noch?" "Ja... ich denke sie ist immer noch da." "Okay... dann werden wir sie holen." Horn nickte.
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"Horn.. sagen Sie mir endlich was das soll? Was ist der Hintergrund. Verdammt noch mal... mein PArtner ist verschwunden und Sie starren hier Löcher in die Luft" "Ja... ich weiß... Aber wenn ich hier was sage, dann .. dann ist mein Leben in GEfahr." "Im Augenblick ist es mir so ziemlich egal. Sie sind hier in Sicherheit. Aber wer weiß so mein Partner steckt! Also reden Sie endlich!" Anna sah Tom strafend an, obwohl sie sich genauso Sorgen um Semir machte.
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JA... ist schon manchmal gut, wenn die Nachbarn aufpassen. Aber Semir kann das sicher verstehen. Er hätte ja nur einmal warten müssen. Aber nee... das kann er ja nicht. Na.. die Blauen Flecke gehen ja von allein weg.
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Wie auch bei den anderen Morden war im Handy die Nummer der Dating Hotline in der Wiederholung zu sehen. „Was ist mit den Zeugen? „Tom sah den Kollegen an. „Die haben eine schwarz gekleidete Gestalt gesehen, groß und dünn. Mit Motorradkluft, Helm und allem. Ist mit einer Geländemaschine abgehauen, da in den Wald. Laut Aussage Kölner Kennzeichen.“ „Aha, das ist doch mal was. Hartmut soll Abdrücke von den Reifen nehmen.. ach, wie ich sehe ich da schon jemand bei.“ Tom nickte zufrieden.
„Hallo liebe Hörer. Hier sind wieder Pamela und Astrid mit der Datinghotline. Wer möchte heute Abend einen heißen Flirt wagen? Ruft an unter der Nummer…..“ Pamela hauchte die Nummer ins Mikro und sah dabei zu Astrid. Nun hieß es wieder warten. Astrid kam zu ihr, als das Musikband lief. „Bin ja mal gespannt wieviele geile Böcke diesmal dabei sind.“ „Astrid bitte. Es sind schon so viele gestorben. Wir müssen Schluss machen. Die Bullen werden auf uns kommen. Sobald die herausfinden, dass nicht alles Live ist, haben sie uns.“ Astrid lachte. „Es sind doch auch nur Männer. Die kriegen wir auch noch. Erst den einen, dann den Anderen. Oder beide zusammen. Die wickeln wir um den Finger.“
Etwas später in der KTU stand Tom bei Hartmut, der ihm ein schönes Reifenmuster aushändigen konnte. „Da, das ist vom Tatort von der Maschine.“ „Jup, danke. Sag mal Hartmut, tu mir mal einen Gefallen bitte. Ruf mal bei dieser Hotline an und mach mal ein Date aus. Meine Stimme kennen die schon. Und wenn es klappt, fahr ich da mit Semir hin.“ „Ich? Ich soll da anrufen? Ne, so was kann ich nicht, aber ich kann deine Stimme verstellen, dann kannst du das selbst machen. Hier, nimm den Hörer, Rest regel ich.“ Er drückte Tom einen Hörer in die Hand und verstellte am Mischpult etwas und nickte.
Astrid legte angewidert den Hörer auf. Da hat wieder einer angerufen, der was so eklig.... morgen abend am Rasthof Königsforst. Den nehme ich mir vor, ok?“ Pamela nickte“ Von mir aus. Mach du mal.“
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JA genau... kann mich vivi nur anschließen. Schreib weiter....
Super Story... die Idee, mit dem Krater in der Straße... nicht schlecht. :]
Die Explosion muss sich höllisch angehört haben... Schmerzhafte Verletzungen bei SEmir... Na solange er noch laufen kann, ist es gut und so lange lässt er sich nicht abhalten zu ermitteln. -
Anna sah ihr nach. „So eine blöde Kuh“ stieß sie leise aus. „Chefin!“ hörte sie Andrea über Funk. „Ja Andrea, was gibt es denn?“ „Ich habe eben eine SMS von Semir bekommen. Er schreibt, es ginge ihnen gut. Sie wären in der Türkei. Er hätte keine andere Möglichkeit gehabt Tom zu helfen.“ Anna schloss die Augen. „Andrea ist es sicher, dass die SMS von Semir kommt?“ „Es ist seine Nummer.“ „Nun ja, aber wenn er hier in der Klinik ist, dann könnte jeder das Handy benutzen, oder?“ „Ja. Sicher. Ich bin mir sehr sicher, dass sie nicht in der Türkei sind. Semir hätte mir doch den genauen Ort genannt. Da stimmt was nicht. Der Sender zeigt, dass seine Jacke in der Klinik ist.“ „Andrea wir müssen uns was überlegen. Aber im Augenblick können wir nichts tun, Frau Schrankmann hat so eben das SEK abgezogen. Es gibt im Augenblick kein Stürmen.“ „Chefin… ich weiß das Semir da drin ist. Was wenn dort schlimme Sachen mit ihnen gemacht werden? Wir müssen doch was tun.“ „Das werden wir auch. Und das werden wir uns jetzt ganz genau ausdenken. Ich komme zurück.“ Anna hängte ein und fuhr mit Hotte und Dieter zurück zur PAST.
Tom wurde nun in den Raum gebracht wo Semir auch lag. Man hatte ihn wieder auf ein Bett geschnallt. Auch Tom war angeschnallt, aber er war wach, genau wie Semir. „Semir?“ fragte er leise, als die Pfleger raus gegangen waren. „Ja, ich bin hier.“ „Kannst du dich bewegen?“ „Nein ich bin angeschnallt. Verdammt Tom wir müssen was tun. Ich habe ziemliche Nebenwirkungen. Fieber, Kopfschmerzen… Übelkeit“ „Ja was denn? Ich bin festgebunden genau wie du.“ „Tom wenn die so weitermachen, dann bekommen wir echte Probleme. Wer weiß was die uns hier verabreichen.“ Die Tür ging leise auf. Weder Semir noch Tom erkannten wer dort herein kam. „Seien Sie beide bitte ganz ruhig. Ich werde Ihnen helfen.“ hörten sie eine Frauenstimme. „Wer sind Sie?“ fragte Semir. „Ich bin Ina. Ich bin Schwester hier. Aber irgendwie ist dies hier nicht mein Krankenhaus.“ „Ina… ich bin Semir, das hier ist mein Kollege Tom. Wir werden hier festgehalten. Lösen Sie uns die Bänder und den Rest machen wir.“ „Das geht nicht. Aber ich rufe Ihre Leute an.“ „Okay, Verlangen Sie Anna Engelhardt.“ Die Frau ging wieder raus. „Glaubst du, sie macht es?“ fragte Semir. Tom versuchte den Kopf zu heben, aber es ging nicht. „Sie ist unsere einzigste Chance.“
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Semir tastete die Wände ab. Es fühlte sich kühl an. "TOM!!!" rief er, obwohl er kaum die Hoffnung hatte, das ihn überhaupt jemand hörte. "TOM!!" "Halt dein Maul, da unten." kam eine Stimme. "HEY! Lassen Sie mich hier raus!" Doch diesmal kam nichts zurück.
Tom sah Horn an. "Okay... dann werden wir nun mal die ganze Sache durchkauen. Also... was hat dies alles hier zu bedeuten Und ich rate Ihnen, mich nicht anzulügen..."
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Danke... der Bericht ist einfach Klasse. Kann mir sehr gut vorstellen das die Beiden ihren Spaß hatten.
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Semir kam zu sich. Er öffnete die Augen, aber es blieb dunkel. Er setzte sich langsam auf und sortierte seine Erinnerungen. Dann griff er sich an den Kopf. Er spürte die Kruste auf der Wunde am Hinterkopf. Wo war er hier? Er durchsuchte seine Tasche und fand sein Handy. Er wunderte sich, dass man ihn nicht gefesselt hatte. Allerdings brachte ihm sein Handy nichts mehr. Der Akku war leer.
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Horn sah ihm entgegen. "Wo ist Semir?" fragte Tom gehetzt. "Er... er ist draußen. Aber ich weiß nciht genau wo." "Okay... sie bleiben hier!" Horn nickte nur. Tom rannte raus. Er schlich sich über das Gelände. Niemand war zu sehen. "Verdammt,.... wo ist der denn?" fragte er sich. Dann stieß sein Fuß gegen etwas. Er hob es auf und sah, dass es die Waffe von Semir war. "Verdammt! Warum hast du denn nicht auf mich gewartet?" Er suchte weiter, doch Semir blieb verschwunden? Tom ging zu Horn zurück.
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okay... nun gut. Semir weiß jetzt wer ihn auf dem Kicker hat. WEr für den Anschlag auf Chris und am Tod von Jan schuld ist. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass er sich ab sofort sehr verrennt... na wir werden es sicher bald erfahren.
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Schon sprangen sie auf. Bevor sie aus dem Büro gingen, drückte Semir Andrea einen Kuss auf. „Du bist echt gut.“ Andrea nickte nur. Tom zog Semir raus. „Nun komm. Ihr habt den ganzen Abend zeit.“ Sie fuhren zum Senden. Pamela und Astrid kamen ebenfalls gerade an. Tom sah die beiden sofort und ging zu ihnen. „Ach die Herren Hauptkommissare. Na haben Sie den Mörder schon gefunden?“ fragte Pamela etwas schnippisch. Semir schüttelte den Kopf. „Nein wir suchen noch. Aber wir sind ein großes Stück weiter. Wir haben allerdings noch ein paar Fragen an Sie.“ Astrid sah ihn an. Dieser Mann nervte sie. „Wie können wir denn noch helfen?“ „Nun eine brennende Frage wäre: Die Senndung, die Sie beide moderieren. Ist die live?“ Astrid lachte. „Natürlich ist die live. Ich meine man kann uns ja anrufen.“ Semir wurde verlegen. Also war Andreas Gedanke falsch. „Ja sicher… Aber ich meine ist sie immer live oder gibt es auch Zeiten wo nur Bänder laufen, oder so?“
Die Frage meinen sie doch jetzt nicht ernst, oder?“ Pamela grinste ihn an. „Doch, doch und ich hätte gerne eine Antwort.“ Semir sah sie ernst an und blickte dabei zu ihrem Ohr. Es war ein Loch drin, aber kein Ohrstecker. Im anderen Ohr auch nicht. „Wir sind immer live auf Sendung. Reicht das jetzt?“ sie ging weiter. „Komm mal mit“ Semir zog Tom am Arm. „ Was denn?“ „ Die trägt Ohrringe, hat aber grad keine drin. Du mir fällt was ein. Hat Wegner schon den Ohrstecker untersucht? Auf Hautpartikel oder so?“ „Weiß nicht? Können wir ja mal fragen.“ Sie fuhren in die Pathologie und waren noch nicht ganz mit dem Ergebnis 1 Stunde später raus, da kam Hotte über Funk. „Jungs, ein neuer Mord, diesmal mit Zeugen“ „Verdammt!“ sagte Semir nur und rannte zum Wagen
Pamela und Astrid sahen sich an. „Die kommen usn auf die Schliche, Pam. Wir müssen vorsichtiger werden.“ „Nein. Astrid wir müssen aufhören.“ „Was jetzt? Diese Kerle wollen es doch gar nicht anders. Die haben es verdient.“ Pamela verstand ihre Freundin nicht. Wieso hatte sie so einen Hass auf Männer.
„Wegner? Wer ist es diesmal?“ „Ein gewisser Hugo Sackner. Laut Ausweis ist er 54 Jahre alt. So wie es aussieht geschieden.“ Semir sah ihn an. „Wie hat er dir das erzählt oder was?“ Wegner lachte. „Nein, aber er hat am Finger einen Ringabdruck, trägt allerdings keinen. Also war er verheiratet.“ Tom nickte, „Ja oder er hat ihn zum Date abgenommen.“ „Woher willst du denn wissen, dass er ein Date hatte?“
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Sandra sah auf Tom, der wütend an den Riemen zerrte, die ihn am Bett hielten. Der Professor kam herein. „Na und wie sehen Sie das?“ „Nun wir hatten das Beruhigungsmittel gespritzt und er hat geschlafen. Nur kurz danach haben wir ihm das andere gespritzt und nun tobt er wie ein wild gewordener Affe.“ Der Professor nickte zufrieden. „Gut, dann geben Sie ihm jetzt das Beruhigugnsmittel noch einmal und dann kann er zurück ins Zimmer. Die Werte von Gerkhan sind nach dem Test richtig zufriedenstellend. Es war eine sehr gute Wahl mit den Beiden. Sie sind kerngesund und kräftig.“ Sandra nickte nur. „Was machen wir, wenn die Studie abgeschlossen ist?“ „Nun da lässt sich bestimmt was arrangieren. Sie verschwinden auf jeden Fall. Laufenlassen ist nicht drin.“ „Die würden uns direkt auf die Fahndungsliste setzen.“ „Na kommen Sie, wir sehen mal nach unseren anderen Patienten.“ „Ja aber erst verabreiche ich Herrn Kranich das Beruhigungsmittel.“ Der Professer sah sie zufrieden an. Als sie Tom die Spritze gesetzt hatte, gingen sie zusammen die einzelnen Stationen durch.
Der Tag verging. Semir wurde in eine der Zellen gebracht. Der Professor und Sandra achteten peinlich genau darauf, dass er und Tom nicht zusammen waren. Jeder sollte Angst um den Partner haben. Am Nachmittag des nächsten Tages kam Riefenstahl zu Semir rein. Dieser saß am Boden und sah ihn mit müden Augen an. „Wie fühlen wir uns heute?“ „Wollen Sie das wirklich wissen? Wo ist mein Kollege?“ „Ihm geht es so weit gut. Er zeigt keine Nebenwirkungen, aber Sie gefallen mir nicht. Haben Sie Probleme?“ Semir stand langsam auf. Er nickte. „Mir ist schlecht. Ich will raus hier… hören Sie… ich will hier raus.“ Riefenstahl nickte. „Ja sicher… nur noch drei Tage und dann habe ich das endgültige Ergebnis. Kranich ist friedlicher als Sie…. Aber genau das ist etwas dass ich liebe. Je wütendener Sie werden, umso besser für die Tests. Wir werden nun die Temperatur messen. Nehmen die das Gerät und legen Sie es in den Mund.“ Semir tat was er verlangte. Nach wenigen Augenblicken sah der Professor auf die Werte. „Nun… Sie haben etwas Fieber. Das ist eine Nebenwirkung die die anderen Probanten nicht hatten. Sehr interessant. Sehen Sie wie wichtig es ist, dass Sie es testen? Legen Sie sich hin und ruhen sich aus. Ich spritze Ihnen was dagegen.“ Er winkte den beiden Pflegern zu und diese hielten Semir fest. Er wehrte sich nicht. Erstens wußte er genau, dass er keine Chance hatte und zweitens war ihm so übel und er fühlte sich extrem schwach. Riefenstahl setzte eine Spritze und sah zufrieden auf Semir runter. „So… Sie werden jetzt schlafen. Morgen geht es Ihnen sicher besser.“ Er verließ die Zelle und Semir sackte langsam in den Schlaf.