Beiträge von Elvira

    „Astrid, was jetzt? Was hast du vor?“ Pamela war nicht wohl bei der Sache. „Warum? Kein Stress. Die kommen und können uns nix. Und wenn, nieten wir sie um, damit rechnen sie nicht. Also willst du dich verstecken oder soll ich das machen? „ mach du das. Du bist sicherer mit der Waffe“

    „ Komm, lass uns das band schnell noch zu Hartmut fahren, liegt fast auf dem Weg. Dann kann er schon mal hören ob es was gibt. „ Semir fuhr kurz in den Hof der KTU und stieg aus. „Hartmut, Arbeit. Falls du was findest, ruf an, auf dem Handy, bitte.“ „Ok, Jungs und ciao“

    Sie fuhren zu der angegebenen Anschrift. „So, dann wollen wir mal.“ Sagte Semir und überprüfte nochmal die Waffe. Tom nickte. Beide stiegen aus und betraten das Grundstück. Das Einfamilienhaus, in dem beide wohnten sah ziemlich groß aus. „Die scheinen keine schlechte Partie zu sein.“ meinte Semir noch lachend als er klingelte.

    „Das sind die beiden. Verdammt. Astrid. Was tun wir denn nun? Wir können die doch nicht auch umbringen. Das sind Polizisten.“ Astrid lächelte kühl. „Nur keine Angst. Wir werden unseren Spass mit den beiden haben.“

    „ Mach du mal, ich versteck mich und wenn ich merke sie sind uns auf der Schliche - bum -peng“ sie nahm die Waffe und ging ins Nachbarzimmer, stellte sich hinter die geschlossene Durchreiche, die einen winzigen Spalt offen war. Das würde genügen.

    Tom und Semir klingelten.

    „was wollen sie denn hier mitten in der nacht? Und woher haben sie die Adresse?“ Pamela stand in der Türe. „Das erklären wir ihnen gerne alles drinnen.“Schon stand Smeir im Flur und Tom ging hinterher. Pamela führte sie ins Wohnzimmer, wo Kerzen auf dem Tisch standen und Rotwein mit 2 Gläsern. „Wo ist denn ihre Freundin? „Tom sah die beiden Gläser. „Die? Ist schon ins Bett. Ich wollte noch lesen.“ „Aha,. Tja... ich wüßte gerne wo sie heute um 22: 30 waren. „ Semir tat einen Schritt aus sie zu. „ Im Sender, warum?“ „ Das kann ich ihnen leider nicht ganz glauben.“

    Toms Handy zeriss die angespannte Stille. „Ja Hartmut, was gibt’s. Ach ja..... das ist ja interessant. Danke.“ Tom zog Semir zu sich rüber und flüsterte etwas.... „ So, Frau Merx, ich wüsste jetzt gerne, warum auf ihrem Band von heute nacht im Hintergrund die Uhr nicht 22:30 geschlagen hat. Sondern 12 Uhr? Gibt es da ein Problem?“ Tom sah sie ernst an.

    Pam sah Tom an. Sie war nervös und Semir fiel es sofort auf. „Haben Sie Hummeln gefrühstückt?“ fragte er. Pam verstand nicht ganz was er meinte. „Sie sind nervös. Haben Sie einen triftigen Grund dafür?“ „Ich … nervös? Nein… ich bin die Ruhe selbst.“ „Gut dann würde ich sagen, Sie begleiten uns zum Revier. Dort werden wir dann sicher eine sehr interessante Unterhaltung führen.“ Semir packte Pam am Arm. In diesem Augenblick trat Astrid aus ihrem Versteck. „Lass sie los!“ forderte sie Semir auf und hob die Waffe. Sie zielte auf ihn. Semir zog die Hand zurück und hob beide Hände etwas an. „Hey… schon gut…“ sagte er leise.

    Toni sah auf den Mann am Boden. „So dann wollen wir mal sehen, wo du den Schlüssel hast.“ sagte er grinsend und durchsuchte Semir. Er sah dabei auf die Waffe. „Hey… ich werde verrückt. Das ist ein Bulle…. Ein gottverdammter Bulle“ „Egal… hat er den Schlüssel?“ Toni schüttelte den Kopf „Nee…. nichts. Verdammt. Was machen wir denn jetzt?“ „Warum hast du auch so hart zugeschlagen? Wir müssen warten bis er wach ist oder wir kommen wieder.“ „Nee. ist mir zu heiß. Wir hauen ab und werden ihn ab sofort beobachten. Sobald er am Schließfach ist…zack… schlagen wir zu.“ Lutz lachte leise. „Eine bessere Idee…. Wir werden ihn ausquetschen…. Er wird uns verraten wo der Schlüssel ist und dann machen wir ihn kalt.“ „Du willst ihn umbringen?“ „Nein…. Nicht umbringen. Ich meine wir stellen ihn kalt. Ich hab keinen Bock auf der Liste von dem zu stehen. Sieh mal nach von welchem Revier der ist.“ Toni zog Semirs Brieftasche raus. „Ah hier… Kripo Autobahn.“ „Okay….Los wir bringen ihn erst einmal zum Sessel und machen den Jungen wach.“ „Nee… lass uns erst mal abhauen. Irgendwie hab ich ein sehr ungutes Gefühl. Den Knaben krallen wir uns ein anderes mal.“ Lutz nickte. „Okay. Hauen wir ab.“

    Tom fuhr los. Wenn er sich beeilte konnte er gegen zehn bei Semir sein. Sie würden dann ein paar Kneipen besuchen und anschließend schlafen gehen. Beide hatten ja ab morgen Nachtdienst. Er sah auf die Uhr. „So und nun ab auf die Piste und mal sehen, was für Bräute rumlaufen.“ Grinste er leicht und verließ die Wohnung. Sein Wagen stand direkt vor der Tür und er fuhr auf die Autobahn. Wenn er gut durchkam, dann war er pünktlich bei Semir. Er kam sehr gut voran. Und war endlich vor Semirs Wohnung. Doch nun hieß es wieder Parkplatz suchen. Er fuhr dreimal um den Block. „Endlich“ stöhnte er, als er sah wie zwei Männer das Haus verließen und in einen Wagen stiegen. Er wartete und setzte sich in die Parklücke. Er stieg aus und schloss den Wagen ab. Dann ging er ins Haus. Da er einen Schlüssel für Semirs Wohnung hatte, brauchte er nicht zu klingeln. Vor der Tür tat er es trotzdem. Doch Semir öffnete nicht. „Stehst wohl unter der Dusche“ murmelte Tom und öffnete die Tür mit seinem Schlüssel. „Semir?“ rief er als er das Chaos sah. Keine Antwort. „Scheiße“ er griff zum Handy und rief die Kollegen an. Dann ging er ins Wohnzimmer, wo Semir am Boden lag. Vorsichtig drehte Tom ihn um. „Hey… Semir? Komm wach auf. Ist doch unbequem am Boden.“ Er tätschelte das Gesicht von Semir. Endlich schlug er die Augen auf. „aua!“ kam von ihm als erstes. „Bist du okay?“ „Tom? Ja… ich glaub schon…Aua…“ „Na komm…. Ich helfe dir hoch. Was ist passiert?“ „Ich weiß nicht genau. Wir haben telefoniert, ich bin rein sah das Chaos und dann gingen die Lichter aus.“ stöhnte Semir. Tom sah sich um. „Die scheinen was gesucht zu haben. Eine Ahnung was?“ „Nee…. überhaupt nicht.“ „Gut… die Spurensicherung ist gleich hier. Muss ich einen Arzt rufen?“ „Quatsch. Geht schon. Mir ist nur übel.“ „Leg dich besser hin.“ „Aber wir wollten doch raus…“ „Semir das kannst du eh vergessen. Du mit deinem Schädel kannst eh jetzt kein Bier trinken.“ „Das werden die Kerle mir büßen.“ „Kerle?“ „Ja sicher… es waren mindestens zwei.“ „Weißt du was die gesucht haben?“ „Sicher den Schlüssel. Hast du ihn?“ „Ja... lag im Fußraum. Es wird langsam interessant. Mal sehen ob wir herausfinden wohin der Schlüssel gehört. Dann sehen wir nach was drin ist.“ Semir legte sich auf das Sofa. Tom holte ein Cool-pad und legte es ihm in den Nacken. „Hast du jemanden erkannt?“ „Nein... die haben sofort zugeschlagen.“

    =) ich höre schon jetzt die Entschuldigung die du deinem Chef auftischst: "Entschuldigung Chef, aber ich hab da gestern eine Story gelesen und bin total unausgeschlafen, weil meine Fantasie sich die schlimmsten Folgen ausmalt und die Schreiberin mich nicht erlöst hat..."

    =) =) Das Gesicht von deinem Chef möchte ich zu gern sehen. =) :P

    So noch ein kleines Häppchen zum Schlafen..... angenehme Träume, sag ich da nur.

    Semir fuhr in die Garage und stellte seinen Wagen auf den Parkplatz ab. Er stieg aus und ging zum Fahrstuhl. Sein Handy klingelte. Er sah auf dem Display dass es Tom war. „Ja was gibt es denn?“ „Semir? Wo bist du denn gerade?“ „Ich bin zuhause… also in der Garage vom Haus. Warum?“ „Nun ich wollte dich fragen, ob du Lust hättest mit mir auf Tour zu gehen?“ Semir grinste leicht. „Ja warum nicht. Ich zieh mich nur schnell um und dann komm ich zu dir.“ „Nee… ich komm zu dir.“ „Alles klar. Dann bis später.“ Semir legte auf und fuhr in die neunte Etage. Er schloss seine Wohnungstür auf und betrat den Flur. Als er den Lichtschalter betätigte sah er das Chaos in seiner Wohnung. Mit der Waffe in der Hand schlich er durch seine Wohnung. Er ging fassungslos ins Wohnzimmer und als er die Tür passiert hatte, spürte er eine Bewegung hinter sich. Er wollte sich umdrehen, das explodierte etwas an seinem Kopf. Das nächste was kam, war Dunkelheit.

    Also ich finde isteine klasse Idee. Die Beute ist im Polizeirevier... echt stark. Und das beste, keiner der Polizisten weiß es, der Räuber von damals ist total überrascht... Mich wundert es aber auch, das Semir sich immer wieder erstaunt wenn es kracht... :baby:

    so kurz vor Cobra noch ein kleines stück.

    Semir kam in der PAST gleichzeitig mit Tom an. Dieser stellte seinen Mercedes direkt neben den BMW ab. „Guten Morgen.“ rief Tom fröhlich aus, obwohl Semir ihn eigentlich als Morgenmuffel kannte. „Morgen Tom. Alles klar?“ „Ja sicher. Und bei dir?“ „Och ja… nur komme ich bei Andrea nicht weiter.“ Tom grinste. Er hat schon vor einiger Zeit gemerkt, dass Semir sich in die hübsche Andrea, die Sekretärin der Chefin, verguckt hatte. Sie waren auch schon mal zusammen, aber irgendwie klappte das nicht so richtig. So trennten sie sich wieder und nun versuchte Semir sie erneut zu erobern, doch Andrea hielt stand. „Na das packst du schon. Warte einfach ab.“ „Ja du hast leicht reden. Die ist schlimmer wie ein Eisblock.“ „Na komm…. Wir müssen auf die Autobahn.“ „Ja, schon gut.“ Semir warf erneut einen Blick auf Andrea, doch diese sah ihn nicht an. „Weiber!“ fluchte Semir wütend. Tom grinste nur breit. Im Auto drehte Semir den Schlüssel in der Hand, den er auf der Toilette gefunden hatte. Tom sah ihn an. „Was hast du da? Einen Zweitschlüssel deiner Wohnung?“ Semir lachte „Quatsch... den hab ich auf der Toilette am Rastplatz gefunden. War im Spülkasten versteckt in einem Umschlag.“ „In einem Umschlag? Wer macht denn so was?“ „Das frage ich mich auch. Aber Leute die so etwas machen, verbergen etwas. So wie dieser Schlüssel aussieht, könnte er zu einem Schließfach gehören.“ Tom nickte. „Und nun willst du alle Schließfächer in Köln und Umgebung überprüfen oder was?“ „Nee... aber ich würde zu gern wissen, was darin ist. Na ja.... irgendwann.“ „Hey... pennt der.“ Tom stieg so heftig auf die Bremse, das Semir der Schlüssel aus der Hand rutschte und auf den Wagenboden fiel. Er fiel in eine ziemlich unübersichtliche Stelle. „Mist... er ist weg.“ „Wer?“ „Der Schlüssel. Er ist runter gefallen.“ „Na ich finde ihn beim Waschen des Wagens sicher wieder.“ Semir nickte.

    „So... unser Freund heißt Semir Gerkhan. So weit das Kennzeichen. Wir wissen wo er wohnt. Eine kleine Wohnung in Leverkusen. Wir werden ihn heute mal besuchen und den Schlüssel abnehmen.“ sagte Toni der gerade auflegte. „Toni? Woher hast du diese tollen Kontakte?“ „Ach... das ist eine der Versicherungsgesellschaften gewesen. Ich hab denen erzählt dass ich den Wagen von Herrn Gerkhan beschädigt hätte und ihn nun persönlich aufsuchen möchte. Tja... und er hat mir gesagt, dass es sehr nett ist und mir die Adresse gegeben.“ Lutz lachte leise auf. „Was für ein netter Zeitgenosse. Dann sollten wir uns mal auf den Weg machen. Bevor unser Freund auf die Idee kommt, das Schließfach zu öffnen.“ Toni nickte. „Ja... machen wir. Aber keine unnötige Gewalt.“ „Klar.“ grinste Lutz. Sie fuhren los und parkten vor Semirs Wohnung. Lutz und Toni stiegen aus, während Peter im Wagen sitzen blieb und die beiden warnen sollte wenn Semir auftaucht. Toni knackte das Schloss sehr professionell ohne Spuren. Sie betraten die Wohnung. „Hmm... Geschmack hat er. Das muss man sagen.“ Nickte Lutz anerkennend als er das Wohnzimmer betrat. Sie durchsuchten alle Schubladen und Schränke. Alles warfen sie achtlos auf den Boden. Tonis Handy klingelte. „Er kommt gerade heim.“ „alles klar.“ sagte er nur zur Antwort und gab Lutz ein Zeichen. Beide postierten sich an der Tür.

    Richtig so... schlafen ist wichtig. und wenn man ausgeschlafen ist, dann funktionieren auch die Grauen Zellen wieder. Dann kriegt er sicher einen Einfall wo er nach Tom suchen kann...

    Sehr gute Story... schreib bitte bald weiter :baby:

    Also auf Lager hab ich fertig... noch vier, in Arbeit drei und mit Steffi noch einige die nicht drin stehen. Eine Story dauert so ungefähr vier oder fünf Tage... und Ideen hab ich ständig. Also es gibt noch genügend zu lesen.

    Danke für das Lob. =)

    Maimann saß an seinem Monitor und sah auf seinen Gefangenen, der in dem Raum auf dem Boden saß. Drei Tage waren bereits vergangen und er wurde immer unruhiger. Maimann wußte genau, wie es in ihm aussah. Dunkelheit...Einsamkeit... alles das was Angst schürrte. Er drückte den Knopf des Mikros "So... und nun darfst du mit deinem Freund reden. Gib mir seine Nummer."

    Tom sah Hartmut erwartugnsvoll an. "Ich hab es. Diese Zahlen und Buchstaben geben eigentlich keinen Zusammenhang aber wenn mann die zahlen einzeln nachgeht und dann mit einem Straßenplan vergleicht bekommt es einen Sinn. Die Buchstaben und die Zahlen sagen dir, wo du hin musst. Also wenn da steht Z7 dann gehst du hier oben..." Hartmut breitete einen Stadtplan aus. "...also... hier ist 7 und nun gehst du bis Z... dann bist du in Zollstock. So das schreibst du dir auf dann gehst du zum nächsten....

    Toms Handy klingelte. "Ich weiß genau... das du die Lösung hast. Gib sie mir." hörte er die Stimme des "ERlösers" "Ich will mit Semir sprechen!" forderte Tom.

    Schlüsselbotschaft

    Semir war auf der Autobahn in Richtung PAST unterwegs. Er fuhr auf einen der Rastplätze und hielt kurz an, stieg aus und betrat das Toilettenhäuschen. Dann sah er in die Kabinen. Eine war ekelhaft dreckig und so benutzte er die zweite. Als er fertig war sah er dass aus dem Spülkasten etwas rausragte. Seine Neugier siegte und er zog einen Brief heraus. Er öffnete ihn und entnahm den Inhalt. Es war ein kleiner Schlüssel. Wer kommt auf die Idee, einen Schlüssel in dem Spülkasten zu verstecken, fragte er sich. Da er von berufswegen sehr neugierig war sah er sich den Schlüssel an und kam zum Entschluss diesen mitzunehmen. Er steckte ihn ein und verließ das Toilettenhäuschen wieder.

    Zur gleichen Zeit kamen drei andere Männer ebenfalls am Rastplatz an. Sie sahen den Wagen von Semir und sie sahen, dass ein Wagen bereits auf dem Platz stand. Der Fahrer lachte. „Warte bis der Typ raus ist, dann holen wir uns den Schlüssel und dann ab zum Schließfach, Stoff raus und gut ist.“ „Ich hoffe nur es ist alles da.“ „Peter gehst du rein?“ Der Angesprochene nickte und stieß an der Tür mit einem Mann zusammen. „Oh…Entschuldigung“ murmelte dieser und Peter ging weiter. Peter ging in die Kabine wo der Schlüssel versteckt sein sollte. Doch als er den Spülkasten öffnete sah er nichts. Wütend verließ der die Toilette und ging zu seinen Freunden. „Da ist kein Schlüssel.“ „Mist verdammt. Normalerweise kann man sich auf Alex einhundert Prozent verlassen.“ „Dann bleibt ja nur eins… dieser Typ der eben aus dem Haus kam. Vielleicht hat er den Schlüssel genommen.“ „Verdammt wie kriegen wir den Typen?“ „Das ist kein Problem. Ich hab mir das Kennzeichen gemerkt, Weiß nicht warum, aber ich hab es getan.“ meinte Lutz vom Rücksitz. Peter und Toni sahen ihn an. „Perfekt. Damit finden wir ihn.“ Sie fuhren wieder auf die Autobahn.

    Okay... hier kommt der Rest der Story und das gewünschte zusammenstauchen von Schrankmann. viel Spaß beim lesen. :baby:

    Anna und das SEK standen vor der Klinik als der Professor und Sandra sie verlassen wollten. Sie liefen den Kräften direkt in die Arme. Anna ließ beide festnehmen. „Wo sind miene Kollegen?“ Der Professor sah sie an. „Ach… gehören die armen Kreaturen zu Ihnen? Na so was. Schade. Sie kommen zu spät. Sie sind tot.“ Anna sah ihn an. „Was?“ „Nun ja. Im Wahn von einer Patientin getötet. Mit dem Messer. Regelrecht nieder gemetzelt.“ Der Professor lachte irre. Anna nahm sich sechs Mann und durchforstete das gesamte Krankenhaus. Sie kamen in das Untergeschoss und sahen mehrere Räume. „Los alle durchsuchen. Sie müssen hier sein.“ Die Männer schwirrten aus. „Frau Engelhardt! Hier!!“ rief einer der Männer aufgeregt. Anna rannte hin. Sie sah in dem Raum eine Frau mit einem Messer und dann die Betten. Die Männer waren angebunden. Sie erkannte Tom und Semir. „Mein Gott.“ stöhnte sie und öffnete leise die Tür um die Frau nicht zu erschrecken.

    Tom sah Anna den Raum betreten. Er machte eine leichte Bewegung mit der gebundenen Hand. Anna blieb stehen. „Ina, legen Sie das Messer weg. Wir helfen Ihnen. Wir wissen, dass Sie uns geholfen haben. Legen Sie das Messer weg. Bitte.“ versuchte Tom die Frau zu überreden. Jeder sah, dass die Frau unter Drogen stand. Sie war nicht Herr ihrer Sinne. Aber irgendwas im Unterbewußtsein sagte ihr sie darf das nicht tun. Irritiert sah sie auf Semir, dessen Hüfte stark blutete. Ina warf das Messer auf den Boden und sackte zusammen. Sie weinte. Anna ging vorsichtig zu ihr und hob sie hoch. „Kommen Sie… schon gut….. alles wird gut…“ Die SEK Leute befreiten Semir und Tom. Tom stand auf und ging mit unsicheren Schritten zu Semir. Er presste ihm Mull auf die Wunde. „Geht’s?“ fragte er. Semir nickte und erhob sich ebenfalls. Er schwankte weil er durch das Fieber geschwächt war. Anna kam zurück. „Tom? Semir? Sind Sie okay?“ „Chefin… ich glaub schon…“ kam von Tom. „Aber Semir… dem geht es gar nicht gut… er hat Fieber. Anna nickte „Was um alles in der Welt ist hier los?“ „Chefin ich erinnere mich wieder. Marla und ich… ich hab sie hier abgeholt und dann hat sie mir erzählt, dass hier in der Klink geforscht wird aber mit unlauerten Mitteln. Diese Sandra und der Professor haben mehrere Morde wegen des Medikaments gemacht. Sie hat es gehört und musste deshalb sterben. Aber die wußten nicht, dass ich Polizist bin und deshalb haben die mir den Mord an Marla in die Schuhe schieben wollen. Aber wenn ich Ina betrachte, dann könnte es sein, das sie mir etwas gespritzt haben und ich haben Marla umgebracht… Ich weiß es einfach nicht.“ „Tom schon gut. Sie werden erst einmal beide durch gecheckt. Was hat er mit Ihnen gemacht?“ „Medikamente verabreicht. Agressionszeug und Beruhigungsmittel. Bei Semir noch andere Mittel“ Anna nickte und ließ beide kurzerhand ins Marienhospital bringen.

    Eine Untersuchung zeigte das weder Tom noch Semir durch die Medikamente geschädigt waren. Semirs Wunde war nur geringfügig, allerdings musste er aufgrund der Nebenwirkungen für zwei Tage im Krankenhaus bleiben. Wenige Tage nach diesem Vorfall konnte Tom endgültig entlastet werden, weil Sandra den Mord an Marla zugab. Ina besuchte Tom und Semir im Revier. Beide bedankten sich, denn es war klar, dass wenn sie nicht angerufen hätte, würden beide nicht mehr leben. Es würde keine Anzeige gegen Ina geben, weil sie durch die Mittel gezwungen wurde es zu tun. Doch nun stand Anna noch ein Gespräch mit Schrankmann bevor und darauf freute sie sich besonders.

    Sie fuhr mit Tom und Semir zum Büro der Staatsanwältin. Sie klopfte. „Ja bitte?“ ertönte aus dem Büro. Anna betrat es gefolgt von Tom und Semir. „Ah… guten Tag Frau Engelhard. Schön Sie zu sehen. Wir haben den Fall ja sehr gut gelöst, nicht wahr? Herr Kranich, Herr Gerkhan… schön dass es Ihnen gut geht.“ Anna sah Tom an, der sehr tief einatmete. „Ja.. Sie haben Recht. Wir haben den Fall sehr gut gelöst. Allerdings hatte ich Ihnen doch versprochen, dass wenn einer der beiden hier anwesenden Herren, verletzt oder sonst irgendwie Schaden nehmen, werde Ich Sie zur Rechenschaft ziehen.“ „Ja… aber ich bitte Sie… es geht den Beiden doch gut.“ „Ja und das ist nicht Ihr Verdienst. Nicht nur, dass Sie Herrn Kranich einem Mord zutrauen, welcher sich übrigens durch die Aussage von dieser Sandra… widerlegt wurde, nein… durch Ihre Aktion vor dem Krankenhaus, als ich den Zugriff wollte, ist es möglich gewesen, dass an den Beiden Medikamente getestet wurden. Herr Gerkhan hat ziemliches Glück, dass es zu keinen größeren Komplikationen gekommen ist, denn Nebenwirkungen hat er bereits gezeigt. Und Sie prahlen hier, dass Sie den Fall gelöst haben?“ Anna wurde laut. Schrankmann sah sie an. „Frau Engelhard… beruhigen Sie sich doch. Es ist doch nichts weiter passiert. Herr Gerkhan sieht doch ziemlich gesund aus. „Oh… sicher.. Er hat es gut überstanden. Aber das ist auch nicht Ihr Verdienst. So… ich bin eigentlich fertig. Aber ich denke… Sie sind den Beiden eine Erklärung schuldig. Und natürlich eine Entschuldigung.“

    Tom sah Semir an. Er grinste leicht. Schrankmann kam zu Tom. „Nun… nur weil es den Verdacht des Mordes gegen Sie gab, sollten Sie nicht glauben, dass ich es geglaubt habe, dass Sie es waren.“ Tom nickte. „Natürlich nicht… Frau Schrankmann… daran hab ich nie gedacht. Aber erklären Sie mir bitte, warum Sie die erste Befreiungsaktion nicht genehmigt haben?“ „Das gehört nicht hier hin.“ winkte Schrankmann ab.Anna sah Tom an und nickte. Schrankmann wandte sich an Semir. „Nun… Herr Gerkhan… auch Ihnen kann ich nur sagen, dass ich Ihre Fähigkeit sehr schätze und….“ Semir sah sie an. „Wissen Sie was Frau Schrankmann… Sie lügen nicht weniger als die ganzen Verbrecher die ich manchmal vernehmen muss. Und Lügner …die ekeln mich einfach nur an.“ Er drehte sich um und ging raus. Tom sah ihm nach. Er verstand es sehr gut. „Tja… wenigstens einer, der es wagt Ihnen die Meinung zu sagen.“ Schrankmann sah zu ihm. „Es ist eine absolute Unverschämtheit. Herr Gerkhan ist…“ „Sie sollten sich genau überlegen, was Sie sagen, Frau Schrankmann. Ich habe nämlich noch jemanden mitgebracht, der diesen Fall direkt von den beiden Herren erfahren hat.“ Schrankmann sah Anna an. „Wie meinen Sie das?“ „Nun… ich denke ich brauche Ihnen Ihren nächsten Gesprächspartner gar nicht vorstellen. Er kennt Sie nämlich sehr gut.“ „Sie können mir nicht drohen, Frau Engelhard.“ „Das braucht sie gar nicht.“ ertönte es von der Tür. Schrankmann sah in die Richtung.

    „Dr. Seifert. Ähm…. Ich bin gleich fertig.“ Sie wandte sich wieder Anna und Tom zu. „Wir sind glaub ich durch.“ Sie gab Anna die Hand, doch diese sah sie nur an und drehte sich um. „Nun ja… Herr Kranich…“ Auch Tom ignorierte sie. „Gut… dann ist das ja geklärt.“ gab sie leise von sich. „Grüßen Sie bitte Herrn Gerkhan von mir.“ Tom sah sie an. „Ich denke er lebt sehr gut, oder sogar viel besser ohne Ihren Gruß.“ Tom und Anna verließen den Raum. Vor dem Raum blieben er und Anna stehen. Semir kam nun auch wieder dazu. Er sah Tom an. „Und?“ fragte Semir neugierig. „Sie wünscht dir was.“ „Danke… ich verzichte.“ „Ja hab ich ihr ausgerichtet.“ Tom grinste. „Was meinst du, bekommt sie jetzt zu hören?“ „Na ich denke mal dass ihr Dr. Seifert die Meinung sagt.“ „Dann lauschen wir doch mal. Nur falls Frau Schrankmann uns als Zeugen braucht.“ Anna lachte leise. „Meine Herren, Sie sind unverbesserlich.“ Tom und Semir nickte nur. Sie horchten an der Tür, während Anna bereits zum Ausgang ging.

    „Frau Schrankmann. Bisher habe ich sehr viel von Ihrer Arbeitsweise gehalten. Allerdings scheint es, dass Sie mit der Autobahnpolizei ein Problem haben.“ „Nein… Sie sehen das völlig falsch, Dr. Seifert.“ „Ruhe!! Sie haben das Leben der beiden Polizisten leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Was haben Sie zu Ihrer Verteidigung zu sagen?“ „Ähm… ich war… ich meine… nun….“ „Hören Sie auf zu stottern! Was ist da los gewesen. Meinen Sie es macht mir Spass, mich zu rechtfertigen, weil Sie… wieder einmal, möchte ich betonen… zu dumm sind, um die richtigen Entscheidungen zu treffen?“ „Aber Dr. Seifert… ich habe wirklich nur nach bestem Wissen gehandelt. Diese Klinik und auch der Professor sind… waren über jeden Verdacht erhaben. Die Klinik ist sehr angesehen und die Presse hätte uns sicher zerrisssen, wenn wir…“ „Die Presse ist mir so was von egal…!!!“ Seifert brüllte durch das ganze Zimmer, dass es bis auf dem Flur zu hören war. „Selbstverständlich, Dr. Seifert.“ „Sie werden ab sofort mit Gerkhan und mit Kranich zusammen arbeiten. Wenn die beiden nämlich etwas von Ihnen wollen, dann ist es gerechtfertigt. Wenn Sie das nicht können, bin ich mir sicher, dass ich auch ein anderes Einsatzgebiet für Sie finde. Haben Sie mich verstanden?“ „Na die Beiden sind doch…“ „Ob Sie mich verstanden haben!!“ schrie Seifert. „Ja, Herr Dr. Seifert.“ „Sehr gut. So und nun dürfen Sie sich Ihren Akten wieder widmen.“ Seifert verließ das Büro und ließ eine zeimlich klein gewordene Schrankmann zurück.

    Tom und Semir zuckten zurück, als die Tür aufging. „Meine Herren… kann ich noch etwas für Sie tun?“ fragte Seifert freundlich. „Ähm… nein…. Danke, das haben Sie schon getan.“ sagte Semir und zog Tom schnell zum Ausgang. „Das hat gesessen. Hast du gehört was der gesagt hat?“ Tom nickte. „Ja… zumindest teilweise, weil du dauernd gelacht hast.“ „Ja … und… du etwa nicht?“ Sie gingen noch diskutierend zum Wagen von Anna, die vor der Tür auf sie wartete. „Und… haben Sie genug gehört?“ fragte Anna. Tom und Semir nickten einstimmig. „Ja… da hat sich der Aufenthalt in dieser Klinik sogar gelohnt.“ „Lassen Sie es bitte nicht zur Gewohnheit werden.“ Sie fuhren zurück zur PAST.

    Ende

    Hallo Mia... past wie die berühmte Faust aufs Auge =)

    Semir wurde wach. Immer noch war es dunkel um ihn herum. Er hatte Durst und nahm einen Schluck. Doch dann spuckte er das Wasser wieder aus, weil er sich erinnerte, das darin etwas war, ihn zu betäuben. "Hey?" rief er in den Raum. "Was willst du?" kam über den Lautsprecher. "Was wollen Sie von mir? Warum sperren Sie mich ein?" "Nun... du bist mir einfach im Weg. Ich werde dir nichts antun, ich halte dich hier fest und kann damit deine Leute abhalten weiter zu ermitteln. Sobald ich den Code habe, kannst du gehen." "Ja sicher... Hören Sie... Wie lange bin ich schon hier?" "Was fragst du? Es ist völlig egal." "Mir nicht, du Hirni..." Doch kaum hatte Semir es ausgesprochen, erklang wieder diese höllische Musik und Semir bekam hefltige Kopfschmerzen. "HÖREN SIE AUF!! BITTE!" schrie Semir gegen den Lärm an. Der Ton verschwand. "Sei friedlich. Heute Abend darfst du mit deinem Freund sprechen."

    Semir sah Tom an. „Dann müssten wir mal die Privatadressen der beiden haben.“ Frank sah sie an und lachte dann. „Na hört mal. Ihr glaubt doch wohl nicht, dass ihr hier herkommen könnt und sagt die Privatadresse und gut ist.“ „Doch das denken wir. Wo wohnen die beiden? Wohnen sie zusammen, oder was?“ Frank lachte. „Geht hoch in die Personalabteilung. Dort kann man euch vielleicht helfen.“

    „Schlaumeier, aber da ist um diese Uhrzeit keiner mehr. Also wie wäre es uns jetzt was zu sagen, weil sonst könnte es unangenehm werden? Ich komm aber auch gern mit einem Dursuchungs-befehl wieder, ach ja und das Band der Sendung von eben, das nehmen wir dann bitte auch gleich mit.“ Tom hielt seinen Ausweis direkt vor Franks Nase und sah ihn fordernd an. Es dauerte keine 2 Minuten, da lag vor Tom ein Band und Frank notierte die Adresse von Pamela. „Die von Astrid hab ich nicht, die zieht grad um, ehrlich“

    Semir nickte nur, nahm den Zettel und schon waren beide unterwegs. Semir fuhr. „Cobra 11 an Zentrale. Semir und ich fahren zu den privaten Adressen der Moderatorinnen. Es ist in der Schmidt-Weilbecher strasse in Düren. Wir werden die Dame mal verhören. Ende.“ Tom hing das Mikro wieder ein. Semir sah ihn an. „Willst du keine Verstärkung ordern?“ „Verstärkung? Für zwei Frauen? Semir ich bitte dich. Das schaffen wir beide doch wohl.“ Er ahnte nicht, dass beide Frauen regelrechte Teufel waren.

    Schrankmann kam selbst zum Einsatz. Sie sah Anna und ging zu ihr. „Frau Engelhardt, eines sag ich Ihnen. Sollte der Zugriff hier ohne ersichtlichen Grund sein… dann… dann werden Sie selbst auf der Straße sitzen. Ich werde Sie fertig machen, und dann werde ich Sie in die Wüste schicken. Nur das wir uns verstehen. Professor Riefenstahl ist über jeden Verdacht erhaben.“ Anna sah sie an. „Frau Schrankmann…. Wenn sich herausstellt, dass der Einsatz berechtigt ist, werden Sie Probleme bekommen. Dafür werde ich sorgen, wie bereits am Telefon erwähnt. Wir haben einen Anruf erhalten, dass sich die beiden hier befinden. Bereits seit mehreren Tagen, weil Sie den letzten Zugriff abgelehnt haben. Wenn und das schwöre ich Ihnen, wenn sich herausstellt, dass die Beiden Schaden erlitten haben, dann können Sie damit rechnen, dass Sie es sind, die die Konsequenzen dafür tragen muss. Dafür werde ich sorgen.“ Schrankmann sah sie pikiert an. Anna nickte. „Das ist mein Versprechen…. Und ich pflege meine Versprechen zu halten. Das nur, damit wir uns verstehen.“

    Semir zerrte schwach an den Fesseln, doch sie lösten sich nicht. „Ina… tun Sie es nicht… Sie können es nicht…“ versuchte er, weil er mal gehört hatte, das eine Person die sich im Trance oder in der Hypnose befand nichts tun würde, was ungerecht war. Er wußte auch nicht, was der Professor ihr gespritzt hatte. Sie sah ihn an und lächelte verklärt dann hob sie das Messer zum Stoß. Sie zielte auf Semirs Herz und ließ es runtersausen. „NEIN!!!!“ schrie Tom und lenkte Ina so ab. Sie hielt das Messer nur wenige Zentimeter über Semirs Körper. Ina drehte sich zu Tom und versuchte es dort, doch auch hier kam es nicht zu dem Todesstoß. Irgendwas hielt Ina tatsächlich davon ab. Sie konnte nicht zustoßen. Semir atmete stoßweise. Schweiß stand auf seiner Stirn. Ina sah ihn an und hob die Hand erneut, doch diesmal schnitt sie die Riemen, die Semir festhielten durch. Dabei verletzte sie ihn leicht mit dem scharfen Messer, aber er hatte eine freie Hand. „Geben Sie mir das Messer, bitte?“ sprach er leise mit Ina. Sie sah ihn an. Er nahm ihre Hand und wollte das Messer nehmen, doch nun war es Ina die schrie und ihm das Messer in die Hüfte trieb. Der Schmerz durchzuckte Semir und er schrie auf. „Ina…. Nicht…“ versuchte Tom nun wieder.