Beiträge von Elvira

    Semir schlich durch die Gänge. Es war alles ruhig. Langsam ging er weiter. Er hatte seine Waffe, die ihm Nathalie gegeben hatte fest im Griff, hoffte jedoch sie nicht benutzen zu müssen. Er ging weiter und kam an eine Tür. Er horchte daran. Ein leises Stöhnen war zu hören. Langsam drückte er Klinke runter. Die Tür war verschlossen. Er wagte es. „Zons?“ fragte er leise. Es kam keine Antwort. „Zons? Sind Sie hier?“ Nichts. Semir sah sich um. Dann sah er vor sich einen kleinen Kübel. In der Hoffnung den Schlüssel darin zu finden, griff er hinein. Tatsächlich. Als er seine Hand herauszog war darin ein Schlüssel. Er öffnete die Tür und schaute in den Raum. Auf dem Bett sah er Lars Zons liegen. „Zons!“ stieß er erschrocken und rannte zum Bett.

    Lars sah auf. „Was machen Sie denn hier? Ich sagte doch, sie sollen die Übergabe....überwachen.“ „Ja... hab ich ja auch. Was ist passiert?“ „Kovaljev hat mich auf dem Kieker. Aber er glaubt, dass ich in die eigene Tasche wirtschafte. Das wird aber vorbei sein, wenn er Sie hier sieht. Verschwinden Sie!“ Semir glaubte nicht richtig zu hören. „Wie verschwinden beide. Ich hab genügend an Beweisfotos um diesen Mistkerl in den Knast wandern zu lassen, dazu die Zeugenaussage von Tom und natürlich von Ihnen. Wir kriegen das Schwein.“ Keiner der Beiden hatte die Tür im Blick.

    31.05.2002

    Am nächsten Morgen wartete Lukas vergeblich auf Semir. Er sah auf die Uhr. Es war schon zehn durch und Semir war immer noch nicht da. Anna kam zu ihm. „Herr Springer? Wo ist Semir?“ „Ich weiß es nicht. Frau Engelhard. Wirklich.“ Anna nickte. „Wenn er eintrifft, soll er sofort zu mir.“ Lukas nickte. Er stand auf und lief unruhig im Büro auf und ab. Zuletzt hatte er Semir am Lokal gesehen. Gestern Abend wollte er unbedingt noch einmal hingehen. Lukas war dagegen, aber Semir ließ sich nicht aufhalten.

    Tom schwamm ans Ufer. Latetia war hinter ihm und kam aus dem Wasser. „Gewonnen!“ rief Tom lachend. Latetia sah ihn an und küsste ihn. „Hör mal… du hast gemogelt. Du hast mich festgehalten und…..“ Tom zog sie an sich. „Egal… ich liebe dich.“ Er küsste sie und verschwendete keinen Gedanken an seinen Freund, der in ziemlichen Schwierigkeiten steckte und auf seine Hilfe angewiesen wäre. Tom lag mit Latetia in der Sonne. „Wollen wir ein Eis essen?“ fragte sie. Tom sah sie an. „Ja… holst du mir eins?“ Er lachte laut. „Nein… wir gehen ins Café und essen es dort. Na komm schon…“ rief sie ihm zu und lief los. Tom quälte sich auf die Beine und lief hinter ihr her.

    Anna sah um halb Elf noch einmal ins Büro. „Ist Gerkhan immer noch nicht da?“ fragte sie verwundert. Lukas sah sie an. „Frau Engelhard… ich befürchte, dass Semir… ich meine Herr Gerkhan in Schwierigkeiten steckt. Meinetwegen.“ Anna sah ihn an. „Kommen Sie in mein Büro… sofort!“ Lukas nickte und ging mit ihr. Als sie dort saßen sah sie ihn an. „Ich warte.“ „Was? Ach so… ja… also es geht um folgendes. Meine Schwester Hannah ist von Arno Golbär auf den Strich gebracht, süchtig gemacht und ermordet worden. Ich hab genügend Beweise. Eine Kollegin von mir ist seit mehreren Monaten im Bordell von Arno Golbär eingeschleust. Leider ist sie so scheint es mir, koruppt und…geht der Prostitution nach.“ Er machte eine Pause. „Weiter. Was hat das mit Semir zu tun?“ „Nun ja… der Transport von vorgestern. Der Zugriff war ein Erfolg und zum ersten Mal wußte ich, ich kann Arno Golbär zu Fall bringen. Er wird nicht entkommen. Verstehen Sie…“ „Herr Springer… wo ist Semir?“ „Ähm…. Ich habe ihn gestern am „Latin Love“ rausgelassen. Er wollte Lai vernehmen. Sie ist … war die Kollegin von mir.“ „Wie bitte? Warum hat er mir nichts gesagt?“ „Weil er… weil er…“ „Ja? Ich warte?“ „Er wollte mir helfen.“ Anna nickte und schloss die Augen. „Sie haben seit gestern nichts mehr von ihm gehört?“ Lukas schüttelte den Kopf. „Erzählen Sie mir den ganzen Fall? Ich müsste Sommer, Ihren Vorgesetzen informieren.“ „Nein… bitte. Es … es gibt eine undichte Stelle. Ganz oben… ich weiß es. Meine Schwester wollte es mir sagen. Sie wollte mir den Namen nennen aber…“ Anna nickte. „Sie passen zu uns. Es ist erstaunlich wie schnell Sie die Eigenart von Gerkhan übernehmen. Gut…. dann nehmen wir das Lokal auseinander.“

    Nach anscheinend nicht enden wolltenden Geschaukel stoppte der Wagen. Semir verhielt sich ruhig. Er hoffe nur, das die Ware nicht direkt abgeladen wurde. "Wir machen morgen weiter, für heute ist Feierabend." hörte er einen Mann sagen. Erleichtert schloss er die Augen. Er wartete noch bis nichts mehr zu hören war und krabbelte dann nach vorn. Vorsichtig lugte er unter der Plane hervor. Der Raum wo er war, war dunkel. Semir sprang runter und nachdem seine Augen sich an die Lichtverhältnisse gewöhnt hatten, ging er durch den Raum. Er sah eine Tür und probierte sie. Sie war nicht verschlossen. Er ging hindurch und fand sich in einem Gang wieder. Diesen Gang kannte er. Hier hatte ihn Kovaljev festgehalten. Dann wird Lars Zons hier irgendwo sein. Er schlich weiter.

    Fünf Autos in einem Monat.... eine tolle Bilanz.. Die Anfangszene erinnerte etwas an den Piloten "Für immer und ewig" da ging es auch um einen Wagen, wo der Fahrer es eilig hatte. Nun ja.... was solls. Ich fand sie sehr gelungen. Spannung bis zum Schluss und auch jede Menge Stunts drin. Autos im Doppelpack hat man lange schon nicht mehr fliegen sehen.

    Semir war bereits um viertel vor sieben von Nathalie zum Hafen gefahren worden. Er kletterte auf das Dach des Lagerhauses und fand relativ schnell die Kamera. Dann machte er sich mit der Kamera vertraut und hörte pünktlich um sieben Lärm unter ihm. Dort waren bereits mehrere Männer versammelt. Semir suchte Lars, doch dieser schien nicht da zu sein. „ich hasse Unpünktlichkeit“ stöhnte Semir kaum hörbar und machte Fotos von den Leuten. Auch gegen halb Acht war Lars immer noch nicht zu sehen, dafür kam Kovaljev persönlich. Semir ahnte, dass irgendetwas schief gelaufen war. Konnte es sein, das Kovaljev Lars belauscht hat und das Telefonat mitbekommen hatte? Wenn ja, dann war er in Gefahr. Semir war ihm schuldig, ihn da raus zu holen. Er überlegte kurz und zückte das Handy, welches Nathalie ihm gegeben hatte. „Semir hier... hören Sie... Lars ist nicht da. Aber der Bigboss. Ich befürchte, dass Kovaljev Lars enttarnt hat. Ich werde mich auf einen der LKWs schleichen und mitfahren. Ich hole Lars da raus, das bin ich ihm schuldig.“ „Sie warten auf mich... ich brauche die Bilder...“ „Ich lasse die Kamera an der Stelle liegen, wo Lars sie versteckt hat. Holen Sie sich die Kamera. Ich muss Schluss machen, die fahren gleich ab.“ „Gerkhan.... warten Sie... es ist zu gefährlich.“ Semir hatte bereits aufgelegt. Er legte das Handy dort hin wo er es gefunden hatte und kletterte lautlos vom Dach. Dann schlich er zu dem Wagen, wo Kovaljev gerade einstieg. Er kletterte auf die Ladefläche und versteckte sich hinter den Kisten. Nun blieb zu hoffen, dass der Wagen auch dort hin fuhr, wo Lars war.

    „Andrea? Könntest du mir einen ganz großen Gefallen tun?“ Andrea sah Semir an. „Eigentlich schon. Es sei denn es ist was Gesetzliches.“ Semir lachte leise. „Nein, es ist ungesetzlich. Ich möchte, dass du zwei Personen überprüfst, und zwar einen gewissen Olaf Sommern und eine Lai Phung.“ Andrea sah ihn an. „Was sind das für Personen?“ „Kollegen.“ „Kollegen?“ „Ja von der Sitte. Ich wüßte gern, was darin im Computer sind.“ „Semir… das geht doch nicht… ich meine…“ „Andrea… bitte. Würde ich dich bitten, wenn es nicht wichtig wäre?“ Andrea lachte „nein… das tust du natürlich überhaupt nicht. Ich weiß.“ Er küsste sie. „Danke.“ Er ging zurück ins Büro und griff zu seiner Jacke. „Na.. . was ist?“ Lukas sah ihn an. „Was?“ „Ich hab noch ne Verabredung.“ „Ähm…. Was?“ „Ich habe eine Verabredung im „Latin Love“. „Semir, der Fall ist nicht unser.“ „Doch… ist er. Ich höre erst auf, wenn die Chefin sagt, ich soll aufhören.“ „Aber du hast doch gar nicht mit ihr darüber gesprochen.“ Semir grinste. „Eben.“

    Lukas brachte Semir zum Lokal. „Soll ich vielleicht heute mit reinkommen?“ „Nein. Wenn die dich sehen, dann wissen die gleich, dass ich ein Bulle bin.“ „Meinst du Lai hält dicht?“ „Ja… sie ist wirklich loyal. Sie ist eine echt gute Kollegin. Aber ich befürchte, dass sie schon zu lange da drinnen ist.“ Semir ncikte. „Na… bis morgen.“ Lukas nickte, Semir stieg aus und betrat das Lokal, während Lukas um die Ecke fuhr.

    „Lai, komm der Chef will dich sehen.“ Lai sah den Leibwächter an. „Ich komme.“ Lai ging mit. Sie hatte verlernt sich gegen die Männer hier zu wehren. Sie fügte sich. Vergessen war der eigentliche Job. Sie saß kurz danach Arno gegenüber. Dieser sah über eine Kamera in das Lokal. Er sah den Mann hereinkommen. „Lai… wer ist das?“ fragte er das Mädchen. Sie sah auf den Monitor. Das Bild zeigte Semir. „Das ist ein Kunde.“ Arno sah sie an. „Nur ein Kunde?“ Lai nickte heftig. „Ja… er war gestern schon da.“ „Ja.. und vorgestern. Und heute ist er wieder da. Lai…. Er ist ein Kollege von dir. Ein Bulle.“ Lai sah Arno an. „Ich weiß. Er war bei mir.“ „Was hast du ihm erzählt?“ „Nichts. Ich habe ihm nichts gesagt.“ Arno nickte. „Ich weiß. Ich kenne dich. Aber nun wirst du ihm was erzählen.“ „Aber Arno… das … das ist doch sicher eine Falle…“ Arno lächelte. „Ja… du bist ein helles Köpfchen und du wirst alles tun, was ich sage. Denk an Hannah.“ Lai nickte. „Ja… ich weiß. Du hast sie umgebracht.“ Arnos Lächeln verschwand. „Hat dir das der Bulle erzählt?“ Lai nickte. „Ja. Er hat mir erzählt, dass er mit Lukas, Hannahs Bruder Dienst macht und sich den Mörder von Hannah holen will.“ Arno streichelte ihr das Gesicht. Er hielt ihr ein Tütchen hin. „Hier… ein Gratis-Schuss für dich. Aber erst wenn du deinen Job erledigt hast.“ Lai griff danach und nickte dann. „Geh.“ sagte Arno.

    Semir sah sich um. Er konnte Lai nicht sehen. Doch dann tippte sie ihn auf die Schulter. „Hey… da bist du ja.“ sagte sie und Semir sah sofort, dass sie high war. „Lai? Verdammt… komm wir gehen aufs Zimmer.“ „Ja… lass uns hoch gehen, Semir. Wir wollen unseren Spaß haben.“ Lai tanzte. Semir zog sie die Treppe hoch und ging mit ihr ins Zimmer. „Lai… reiß dich zusammen. Bitte.“ Lai lachte Semir an und zog ihm am Kragen der Jacke zum Bett. „Komm Tiger zeig mir, dass du ein richtiger Mann bist.“ Semir machte sich los. Er wurde wütend. „Lai… bitte.“ Lai sah ihn an. „Semir… ich hab was für dich.“ „Ja.. und was?“ „Morgenabend, ist im Niehler Hafen eine Übergabe. Arno erwartet eine größere Ladung Stoff. Den besten, übrigens, den es gibt.“ Semir sah sie an. „Warum erzählst du mir das?“ „Weil ich endlich hier raus möchte. Ich will meinen alten Job machen… ich weiß du hältst mich für süchtig. Vielleicht bin ich das sogar. Aber ohne verkrafte ich das hier nicht. Arno hat mich gebrochen…. Er hat Hannah umgebracht….“ Semir merkte, dass Lai scheinbar einen klaren Moment hatte. „Ich werde den Kollegen der Drogenfahndung den Tipp weitergeben. Wir sollten sehen, dass wir verschwinden. Ich nehme dich mit.“ Lai schüttelte den Kopf. „Nein. Das geht nicht… ich …hilfst du mir wirklich?“ Semir nickte. „Ja…. und nun zieh dich an und dann nichts wie weg.“ Lai nickte, zog sich an und dann verließen sie das Zimmer.

    Arno sah wie beide über das Treppenhaus zu verschwinden versuchten. „Okay… sie spielt falsch. Schnapp sie dir beide.“ sagte er in sein Handy und legte es dann beiseite. „Schade Lai… du bist die Beste gewesen. Nun gut. Aber ich werde an deinem Grab sicher weinen. Und Lukas werde ich mir auch holen. Aber erst einmal werde ich dir zeigen, was es heißt sich gegen mich zu stellen. Dir und deinem Freund.“

    Semir zog Lai die Treppen runter. „Komm schon.“ „Ja… ich kann nicht schneller. Es dreht sich alles. Ich fühle mich so leicht und ich kann fliegen….“ „Nein.. .Lai du kannst nicht fliegen. Komm. Wir müssen raus hier.“ Er hörte die Türen in einer Etage unter sich und lugte über das Geländer nach unten. Es waren mehrere Männer im Treppenhaus unterwegs. „Verdammt.“ Fluchte Semir leise und zog Lai durch eine Tür in die dritte Etage. „Hey… das ist nicht der Ausgang.“ lallte Lai. „Hier ist doch gar keiner…“ rief sie laut. Semir legte ihr die Hand auf den Mund. „Sei bitte Ruhig. Ich spiele gerade Verstecken.“ warnte er sie.Lai nicke nur. Allerdings befürchtete er, dass sie es nicht verstand.

    30.05.2002

    Am nächsten Morgen wartete Lukas auf Semir. Er wollte wissen, was er herausgefunden hatte. Dieser kam gegen neun Uhr. Lukas sah ihn neugierig an. „Was ist denn? Hast du was herausgefunden?“ Semir nickte. „Ja…“ „Ja? Was denn?“ „Nichts. Der Fall ist erledigt.“ „Wie bitte? Wieso erledigt?“ „Nun weil ich keinen Kollegen ins Gehege kommen will.“ „Was? Welchen Kollegen denn?“ „Lukas, du hast mir nicht alles erzählt. Du hast eine Kollegin in das Bordell von Arno eingeschleust. Sie ist in Gefahr, wenn wir es weiter machen. Lai ist ziemlich dicht am Ziel. Wir haben gestern zusammen gesprochen. Sie hat mir alles erzählt. Du wurdes suspendiert, weil du …“ „Nein… augenblick mal Willst du damit sagen, das Lai immer noch da drin ist?“ Semir nickte. „Ja sie ist immer noch drin. Was ist mit ihr?“ Lukas griff zur Jacke und verließ die PAST. Semir sah ihm nur nach und schüttelte den Kopf.

    Lukas fuhr zu seiner alten Dienststelle. Er stürmte in das Büro des Revierleiters. Olaf Sommer sah ihn an. „Lukas? Was machst du denn hier?“ fragte er erstaunt. „Wieso ist Lai immer noch bei Arno?“ Olaf lächelte. „Lukas… der Fall ist immer noch nicht abgeschlossen und Lai macht es freiwillig. Wir wollen Arno das Handwerk legen, aber es ist nicht dein Bier. Du leistest im Augenblick Dienst bei den Kollegen der Autobahnpolizei.“ Lukas nickte. „Ja… und wir haben gerade eine Ladung Frischfleisch für Arno abgefangen.“ Olaf nickte. „Ja ich weiß. Wie heißt dein Kollege eigentlich?“ „Gerkhan, warum fragst du?“ „Ich will es nur wissen. Du weißt ja… er muss mir einen Bericht geben.“ Lukas nickte. „Semir Gerkhan.“ „Danke, so und nun solltest du zurück fahren und dort deinen Job erledigen. Nur noch eine Woche.“ Lukas nickte und sah Olaf an. „Sorge bitte dafür, das Lai schnell aus der Sache rauskommt. Hannah reicht.“ Olaf nickte. „Ich kümmere mich um Lai.“ „Danke, “ Lukas fuhr zurück.


    Arno saß an seinem Schreibtisch. Als das Telefon klingelte meldete er sich mit einem knappen „Ja?“ „Olaf hier. Lai hat mit dem Bullen gesprochen. Sie ist auch Bulle. Du weißt es ja. Bisher hat sie dir sogar Geld eingebracht. Aber sie ist eine Gefahr.“ „Verdammt, Olaf Lai hab ich mir gerade so richtig erzogen. Sie hängt an der Nadel und ist abhängig von mir. Ich werde sie woanders einsetzen. Was ist mit diesem Typen, der bei ihr war?“ „Semir Gerkhan, von der Kripo Autobahn.“ „Kripo Autobahn?“ „Ja… Lukas macht dort Ersatzdienst für einen Kollegen.“ „Okay, Olaf. Ich denke ich muss mich um die Lai und diesem Gerkhan kümmern. Aber das mache ich mit meinen Leuten. Denk daran, Lai ist für mich unersetzbar.“ „Ja ich weiß. Sie war einmal eine sehr gute Polizistin.“ „Ja und nun ist sie eine noch bessere Nutte.“ Arno lachte laut.

    Lukas setzte sich zu Semir ins Büro. „So… der Fall ist erledigt.“ Semir sah ihn an. „Wie bitte? Ich dachte du willst Arno genauso erledigen Eben hast du doch ganz anders reagiert.“ Lukas lachte bitter. „Ja ich weiß und du hast gesagt, der Fall ist erledigt, weil du einer Kollegin nicht ins Gehege kommen willst.“ Semir nickte. „Ja. aber weißt du an diese Lai hat mich eins gestört. Sie hatte unzählige Einstiche im Arm. Lai ist süchtig und sie seht sicher nicht mehr dem Dienst eines Bullen.“ Luaks sah ihn an. „Sie ist süchtig? Aber davon hat Olaf gar nichts gesagt.“ „Olaf?“ „Ja… Olaf Sommer. Mein Vorgesetzer bei der Sitte. Ich hab ihn gerade gefragt, warum er Lai nicht von dem Fall abgezogen hatte. Durch Lai hab ich Hannah wieder gefunden.“ „Gut… dann legen wir den Fall zu den Akten. Alels andre ist Sache der Sitte.“ „Ja… hast Recht. Aber ich muss ja noch ne Woche mit dir arbeiten.“ „Das werde ich sicher nicht überstehen.“ lachte Semir, „bin gleich wieder da.“ Er verließ das Büro.

    Semir saß Nathalie gegenüber. "Darf ich heute wenigstens meine Frau anrufen?" "Nein." sagte Nathalie kalt. "Was soll das denn? Sie können mich doch nicht ewig hier versteckt halten. Ich meine... ich..." Er stockte als Nathalies Handy klingelte. Sie meldete sich. "Lars... wie geht es dir?" ... "Ja er ist hier... Moment." Sie reichte Semir das Handy. "Lars möchte Sie sprechen." Semir nahm das Handy. "Ja?" "Es geht ihnen gut?" "Ja den Umständen entsprechend." "Gut... dann ist es Zeit, dies zu ändern." "Was soll das heißen?" "Ich brauche Ihre Hilfe. Sie düfen heute Abend um sieben im Niehler Hafen eine Waffenübergabe zusehen, Fotos machen. Ich selbst bin als Abnehmer da." "Moment mal...Wieso ich?" "Weil Kranich das herausgefunden hat. Sie wollen Ihrem Freund doch helfen." "Wie komme ich da hin? Ich hab kein Auto." "Nun Nathalie wird Ihnen helfen. Fahren Sie zum Dock 17 und verstecken Sie sich auf dem Dach der Lagerhalle. Sie finden dort eine kleine Digitalkamera. Machen Sie genügend Fotos und geben Sie die Kamera an Nathalie weiter." "Okay... ich helfe Ihnen."

    Tom spielt den Chaufeur.... sah richtig schnuckelig aus =)

    Was sagte Andrea zu Semir, als sie im Café saßen und Andreas Geburtstag in "Schlag zu" feierten, als sein Handy klingelte und er meinte es wäre das ihre?

    Zitat

    Original von Katrin88
    Yeah Frauenpower! :D

    Bester Spruch:
    "Verdammt….warum bist du nicht abgehauen?!“
    Tom sah Semir nur an, zuckte die Achseln. „Ja…was hätt ich Andrea sagen sollen…..“
    - einfach nur super! =)

    genau daas war spitze.... na diese Alex hat es aber auch in sich.

    SEmir hörte gegen acht den Schlüssel. "Das wird aber auch Zeit" maulte er rum. Nathalie sah ihn an. "Wie bitte?" "Warum sperren Sie mich ein?" "Das hat seinen Grund, glauben Sie mir. So weiß ich wengistens dass Sie nicht abhauen." Semir lächelte. "Warum sollte ich. Entschuldigen Sie... ich bin gestern ziemlich müde gewesen. War wohl der ganze Stress." Nathalie nickte. "Ja der auch." "Wie der auch?" "Nun sagen wir mal so... ich habe auf Anraten von Lars etwas nachgeholfen." Nun verstand Semir. "Sie haben mir was ins Essen getan, damit ich schlafe?" "Ja... so und nun frühstücken wir." Semir sah auf die Brötchen. "Nur keine Angst da ist kein Schlafmittel drin. Greifen Sie zu. Kaffee dauert noch etwas." Das ließ Semri sich nicht zweimal sagen.

    Lars sah Kovaljev an. "Wo sind die beiden denn? Der Job in der Klinik müsste doch längst erledigt sein?" fragte er ihn. Kovaljev nickte. "Ich habe direkt gesagt, es ist ein Fehler, den Bullen zu erschießen. Wir hätten ihn noch gebraucht." "Quatsch. Der ist Geschichte. Wird sicher eine ganze Weile dauern, bis man ihn gefunden hat,... das heißt falls man ihn findet." Er lachte leise. Kovaljev nickte. "Du bist ein guter Mann, Lars. Deshalb möchte ich auch, dass du meine nächste Ladung in Empfang nimmst. Sie kommt um sieben heute Abend im Niehler Hafen an. Keine Sorge... der Zoll hat bereits alles kontrolliert und natürlich nicht eine Waffe gefunden." Lars nickte. Endlich, dachte er. Endlcih habe ich etwas greifbares gegen dich in der Hand. Das war es also, was Kranich herausgefunden hatte, oder eines von dem.... Lars war fast am Ziel.

    Semir wurde in der Nacht wach. Er hatte Durst und wollte sich etwas holen, doch als er die Tür öffnen wollte, erinnerte er sich daran, dass Nathalie die Tür verschlossen hatte. Warum konnte er sich schon denken, er sollte gar nicht erst in Versuchung kommen, die Wohnung zu verlassen. Er klopfte und rief nacn Nathalie. Es brachte nichts. Sie hörte ihn scheinbar nicht. Es blieb nichts anderes übrig als zu warten. Er sah auf die Uhr. Es war gerade mal fünf. Semirs Gedanken schwangen zu Tom. Hoffentlich hatte die Chefin schnell reagiert und Tom in Sicherheit gebracht. Er dachte an Lars Zons, dem er so schien es, doch Unrecht getan hatte. Das würde er auf jeden Fall wieder gut machen. Nachdem Nathalie ihm erzählt hatte, wußte er was Zons für Arbeit geleistet hatte und dass Zons gegen einen sehr großen Gegner arbeitete. Sein Zorng wandelte sich in Bewunderung. Doch schöner wäre, wenn er nicht eingesperrt wäre und helfen könnte.

    Wieder zurück in der PAST kam Anna zu ihnen. „Sehr gute Arbeit, meine Herren. Die Mädchen sich alle im Krankenhaus und zum Teil bereits außer Gefahr. Die beiden Männer reden zwar nicht, aber sie sitzen. Ein erfolgreicher Schlag gegen den Menschenhandel. Die Mädchen haben ausgesagt, dass diese Männer für Arno Golbär arbeiten. Sie sind zwar ordentlich behandelt worden aber sie wurden auf der Fahrt nach Deutschland nicht versorgt. Der Wagen stand zwei Stunden im Stau in der prallen Sonne, deshalb hatten die Mädchen einen Flüssigkeitsverlust, der aber erfolgreich ausgeglichen werden konnte. Die Mädchen werden bereits übermorgen wieder nach Hause geschickt.“ Semir nickte. „Sehr schön. Ein Erfolg auf ganzer Linie.“ Anna nickte. „Ja leider denke ich, dass dieser Golbär weiter machen wird.“ Lukas sah sie an. „Frau Engelhard, die Sitte ist bereits seit einigen Jahren hinter Golbär her, aber leider, hat der gute Mann ziemlich gute Anwälte.“ Anna nickte. „ja… und das ist genau das Problem. Nur wird es die Sitte weiter bearbeiten. Nun gut. Machen Sie Feierabend und seien Sie morgen pünktlich.“ Semir nickte und verließ mit Lukas den Raum.

    Semir fuhr mit Lukas wieder zum „Latin Love“. „So wir sehen uns morgen.“ sagte er und Lukas fuhr ab.Er betrat das Lokal und ging wieder an die Bar. Er sah nicht, dass er direkt an der Tür von einem Mann angesehen wurde. Der Mann stand auf und verschwand in dem Büro. Semir bestellte ein Bier. Eine junge Thailänderin kam zu ihm und machte ihn ziemlich plump an. Semir unterhielt sich mit ihr und ging dann auf ihr Zimmer.

    Arno sah den Mann an. „Bist du sicher?“ „Ja… ganz sicher.“ „Wo ist er jetzt?“ „Er ist mit Lai Phung in ihrem Zimmer.“ „Wir müssen herausfinden wo er hingehört.“ „Nun… er war heute an der Autobahn, außerdem war unser alter Freund Lukas Springer dabei.“ „Er ist mit Springer zusammen? Dann gehört er zur Sitte. Okay… dann werde ich meinen Kontakt bei den Bullen anzapfen. Du hältst ihn im Auge. Und wenn er anfängt zu schnüffeln, dann zeigt ihm die Grenzen auf.“ Der Mann nickte.

    Semir war mit dem Mädchen auf dem Zimmer. Als sie sich auszog sah er sie an. „Das musst du nicht.“ sagte er. „Aber du bezahlst dafür.“ „Ich zahle, das ist richtig. Aber nicht für Sex. Ich möchte mit dir reden.“ Lai sah ihn an. „Ich versteh nicht?“ „Nein… sicher.. Hör mal ich möchte von dir ein paar Informationen. Ich bin von der Polizei und ich will deinem Chef mal so richtig den Tag versauen. Verstehst du?“ Lai nickte. „Ja… allerdings dürfte das schwierig werden.“ Semir staunte auf einmal. Denn der Akzent der asiatischen Schönheit war mit einem Mal verschwunden. Semir bekam ein ungutes Gefühl.

    Semir sah Nathalie an. "Ich begreife alles nicht. Okay... das ich nicht mehr mitmischen darf, verstehe ich immerhin hat mich Zons ja erschossen. Aber wieso kann ich nicht wenigstens zu meiner Frau? Die Typen wissen doch..." Semir stockte. "Verdammt! Sie haben Recht. Diever Kovalik oder wie auch immer, sagte er wisse eine Menge über mich. Meine Frau ist in Gefahr. Ich fahre jetzt direkt hin...." Nathalie lächelte ihn an. "Sie können nicht fahren." "Was? Wieso nicht?" "Weil ich es will. So ich zeige IHnen jetzt wo Sie schlafen können." "aber...?" "Kein Aber. Sie werden jetzt schlafen. Also... kommen Sie freiwillig oder muss ich Gewalt anwenden?" Semir sah ein, dass er sich fügen musste. Zons hatte ihn zwar aus der Gewalt von Kovaljev befreit, aber frei war er trotzdem nicht. Er ging mit Nathalie ins Nebenzimmer. Dort stand ein Bett und sogar eine Dusche war im Raum. Doch kein Telefon, dafür ein Fernseher. "Sie werden die nächsten Tage hier bleiben. Herr Gerkhan... bitte... wenn Sie sich jetzt irgdenwo blicken lassen, das unterschreiben Sie das Todesurteil für Lars." Semir nickte. Er spürte auf einmal eine immer stärker werdende Müdigkeit. Er legte sich auf das Bett und sah wie Nathalie das Zimmer verließ. Dann hörte er den Schlüssel im Schloss. Wieder eingesperrt, dachte er nur und schlief dann ein.

    29.05.2002

    Der nächste Morgen begann mit einer Besprechung im Zimmer von Anna. „Semir, Sie und Herr Springer werden heute an der Raststätte Eifeltor benötigt. Wir erwarten dort einen Transporter aus der Ukraine. An Bord sollen sechs Mädchen sein. Zum Teil minderjährig. Semir Sie wissen ja, das ein gewisser Arno Golbär ein sehr lukratives Geschäft mit Frauen macht. Sie haben ihm ja schon eine Tour versaut. Das dürfen Sie heute wieder machen.“ Semir warf Lukas einen Blick zu. Anna bemerkte es. „Gibt es ein Problem damit?“ „Ähm… nein Chefin. Wirklich nicht. Wissen wir genau wann?“ Anna nickte. „Ja… es wird heute um vier Uhr am Nachmittag erwartet. Also bereiten Sie alles vor und dann nehmen Sie die Mädchen in Gewahrsam und die Männer fest.“ „Ja Chefin.“ Semir stand auf und verließ mit Lukas das Büro.

    „Verdammt. Wenn wir jetzt zuschlagen, dann… wird Arno wach.“ stöhnte Semir. Lukas nickte. „Warum hat du ihr nichts gesagt?“ „Wie ich schon sagte, sie muss nicht alles wissen. Aber wichtiger ist, was machen wir jetzt. Wenn ich heute eingreife, dann kann ich im „Latin Love“ nichts mehr machen.“ Lukas sah ihn an. „Wieso denn nicht? Ich meine, Arno wird sicher nicht selbst dabei sein. Wir ziehen das durch und heute Abend gehst du ins „Latin“ und machst dort weiter.“ Semir nickte. „Gut… dann werden wir unsere Schritte heute Nachmittag absprechen. Danach, dann die Vorgehensweise für heute Abend.“ „Okay. Dann werden wir uns das mal ausarbeiten.“

    Gegen zwei am Nachmittag fuhren beide zur Raststätte und bezogen Stellung. Püntklich um vier fuhr ein LKW auf den Rastplatz. Semir sah Lukas an. „Okay?“ fragte er. Lukas nickte. Sie schlichen zu dem Wagen. Lukas ging an die Beifahrerseite und Semir auf die Fahrerseite. Zwei Männer saßen im Führerhaus. Der Kofferaufbau schien nicht gerade sehr luftig sei und darin sicher eine ziemlich schlechte Luft herschte. Semir wurde wütend. Er ging geduckt zur Kabine und riss die Tür auf. „RAUS!“ brüllte er den Fahrer an. Dieser sah Semir an und stieg aus. Auch Lukas zog seinen Mann raus und legte ihm die Handfesseln an. Semir ging zum Kofferaufbau und öffnete die Türen. Dort waren sechs Mädchen die am Boden lagen. Semir sah sie an. „Einen Arzt!“ schrie er nach hinten.

    Semir sah Nathalie an. Er hatte gegessen und trank einen Kaffee. "Okay... es ist Zeit mir etwas zu erklären." sagte er. Nathalie nickte. "Ja stimmt. Gut... also Lars ist als verdeckter Ermittler seit zwei Jahren bei Kovaljev eingeschleust. Er ist so etwas wie die rechte Hand von ihm. Kovaljev hält ihn für treu und vertraut ihm absolut. Lars hat Sie entführt, weil Kovaljev Ihren Freund Kranich nicht finden konnte. Er war ja wie vom Erdboden verschluckt und Kovaljev mag es überhaupt nciht, zu verlieren. Er befahl Lars sich bei Ihnen einzuschalten und Sie dann zu ihm zu bringen. Bis dahin kein Problem. Da Lars beim LKA ist, war es leicht Sie und Ihre Chefin zu überzeugen. Nun gut. Er hat sich so angezogen, wie es von Tom Kranich bekannt war. Deshalb war es so einfach. Die Verfolger wußten es nicht, aber Lars hat seine Handlanger und die gehorchen ihm. Er hat Sie einkasseirt und zu Kovaljev gebracht. Den Rest kennen Sie." Semir nickte. "Das erklärt zwar das wieso aber nicht das warum." Nathalie lächelte. "Es wird Zeit, das Sie sich hinlegen." Semir sah sie an. "Wie? Sie meinen hier? Ich will gleich zu meiner Frau und...." "Sie bleiben hier. Vergessen Sie nicht. Sie sind tot. Zumindest offiziell."

    SAg mal.... wie lange müssen wir denn noch warten, bis es weiter geht????? Wir haben heute schon Dienstag und immer noch ist nichts neues da X(

    Das geht nicht.... absolut nichts..... X(

    ich will endlich weiterlesen sofort.........am besten direkt...... oder wenigstens morgenfrüh? =) :]

    Im Übrigen steigt Gedeon Burkard aus, weil er seinen Vertrag nicht verlängert hat und nicht weil die Cobra 11 Fans ihn nicht wollen. Daran sollte man auch mal denken, bevor hier rumgemotzt wird, dass er nicht gemocht wird. Ein solch großes Mitspracherecht haben die Fans nämlich nicht. Und nicht jeder muss jeden mögen :baby:

    Tom lag am Strand. Latetia neben ihn. „Ach… schade, das es schon bald vorbei ist.“ Tom nickte nur. „Ja… aber ich freu mich auch schon wieder im Dienst zu sein. Irgendwie fehlt mir mein Partner und um ganz ehrlich zu sein… ich habe das dumpfe Gefühl, dass er in Gefahr ist.“ Latetia sah ihn an. „Er in Gefahr? Wieso? Ich meine er macht mit Lukas Dienst. Lukas passt schon auf. Du kannst dich wirklich drauf verlassen.“ Tom nickte. „Ja… tu ich auch. Aber Semir und ich, wir machen schon so lange Dienst zusammen und… nun ja… das verbindet. Er ist nicht nur ein Partner. Er ist mein Freund.“ Latetia küsste ihn. „Das ist sehr schön. Aber wir machen unseren Urlaub und wenn du mit mir zu tun hast, dann reicht das völlig aus.“ Er lachte „Ja… stimmt.“ Und schnell war Semir wieder vergessen.

    Am Abend fuhr Semir zum Lokal „Latin Love“. Er wurde kurz von dem Türsteher begutachtet und dann eingelassen. Im Lokal sebst war alles in einem roten Licht getaucht. Wolken aus Rauch und Alkohol mischen sich mit dem Sauerstoff. Semir ging zur Bar. Die Bedienung sah ihn herausfordern an. „Na…Kleiner. Hat die Mama erlaubt, dass du hier auf den Spielplatz darfst?“ Semir lächelte sie an. „Ich lasse mir von meiner Mama schon lange nichts mehr sagen. Ein Bier bitte.“ Die Bedienung nickte und stellte ihm ein Kölsch auf den Tisch. Nur kurze Zeit war Semir allein. Dann kamen zwei der Angestellten zu ihm. „Hey… Tiger… wie wäre es? Einen schönen Abend mit uns?“ Semir schüttelte den Kopf. „Sorry… aber euch kann ich mir nicht leisten.“ „Oh… bist du pleite?“ Semir nickte. Die Frauen zogen wieder ab. Semir sah sich im Lokal um. Er konnte Arno erkennen, als dieser aus einem der Büros kam. Semir beobachtete ihn. Arno unterhielt sich mit zwei Männern. Dann wanderte sein Blick über die Gäste. Semir drehte sich weg, weil er dachte, dass Arno sich vielleicht daran erinnerte, dass er ihn kannte. Ein gefährliches Unterfangen, aber es ging gut. Arno verschwand in seinem Büro.

    Lukas wartete drei Stunden vor der Bar. Semir kam heraus und stieg ein. „So… also ich glaub der Arno erkennt mich nicht. Gut… die erste Aufnahme war erfolgreich. Nun müssen wir nur noch sehen, dass wir Kontakt zu den Mädchen kriegen und….“ Lukas sah ihn an. „Du willst wirklich soweit gehen?“ Semir nickte. „Ja sicher… sobald ich mit einem der Mädchen auf das Zimmer gehe, kann ich sie aushorchen. Und sobald die Beweise ausreichen, werden wir Arno verhaften und einsperren lassen. Ganz einfach.“