Beiträge von Elvira

    Semir sah Jan an. Er stand auf und wollte gerade das Büro verlassen. „Wo willst du denn hin?“ „Na zum Flughafen. Ich bringe Andrea zu ihrem Flieger.“ Jan nickte. „Na… und was soll ich machen?“ „Du kannst doch den Bericht für Gestern schon mal schreiben.“ grinste Semir. „Das könnte dir so passen. Nein… ich mach dir einen anderen Vorschlag. Wir bringen Andrea gemeinsam zum Flieger und fahren dann auf die Piste.“ Semir nickte. Andrea kam herein. „So… hier hast du den Halter von dem Porsche. Ein gewisser Daniel Kühler. Adresse hab ich euch aufgeschrieben. Semir kommst du?“ Semir nickte. Jan stand ebenfalls auf. Andrea sah ihn an. „Ihr wollt mich aber jetzt nicht zusammen zum Flieger bringen oder?“ Jan nickte. „Doch und danach fahren wir zum Kühler.“ Andrea nickte. „Na noch sicherer kann ich ja eigentlich nicht zum Flughafen kommen. Wer von euch fährt?“ Semir sah sie an. „Was soll das denn für eine Anspielung sein? Ich meine mein Wagen ist ja noch heile…“ „Na komm… sonst verpasse ich das Flugzeug noch.“ Sie fuhren los und ließen Andrea am Flughafen aussteigen.

    Während Andrea eincheckte, fuhren Semir und Jan zu der Adresse, die Andrea herausgefunden hatte. Semir klingelte und ein Mann von ca. 70 öffnete die Tür. „Ja bitte?“ Semir sah den Mann an und dann zu Jan. „Sind Sie Daniel Kühler?“ fragte Jan. Der Mann nickte. „Ja bin ich. Was kann ich für Sie tun?“ Semir räusperte sich. „Sie haben einen Porsche mit dem Kennzeichen K-DX 113?“ Wieder nickte der Mann. „Sind Sie gestern mit dem Wagen unterwegs gewesen?“ Der Mann sah Jan strafend an. „Junger Mann... ich bin froh, dass ich mich noch zu Fuß weiterbewegen kann. Nein... ich war nicht mit dem Wagen unterwegs. Mein Enkel fährt das Auto. Er hat ihn von mir zum 18. Geburtstag geschenkt bekommen. Aber der Wagen läuft auf meinem Namen. Warum wollen Sie das denn wissen?“ „Ist Ihr Enkel gerade daheim?“ fragte Semir. Der Mann schüttelte den Kopf. „Nein... er wohnt ja nicht hier. Er wohnt in Münster. Nun sagen Sie mir endlich wer Sie sind!“ „Entschuldigung, Semir Gerkhan, Kripo Autobahn... das ist mein Kollegen Jan Richter. Wo finden wir Ihren Enkel denn?“ „Hat er wieder was angestellt?“ Jan zog die Augenbrauen hoch. „Wieso denn wieder?“ „Kommen Sie rein... ich kann nicht so lange stehen.“ Der alte Mann gab die Tür frei und Semir trat mit Jan in die Wohnung.

    „Wissen Sie... mein Enkel war bis er 18 wurde ein sehr anständiger, netter und ehrlicher Mensch gewesen. Doch dann ist er irgendwie auf die falsche Bahn geraten. Warum wissen weder seine Eltern noch ich. Iron, ein Name den ich bis heute nicht verstehe, hat einige Diebstähle begangen. Nichts Schlimmeres, aber für mich reicht das schon. Wissen Sie, meine Schwiegertochter hat ihn Iron genannt, weil sie in diese Comicfigur „Iron-Man“ verknallt war. Wie ein Teenager...“ Daniel Kühler schüttelte den Kopf. Semir grinste leicht. „Nun ja... ist ja kein Verbrechen. Wo wohnt denn Ihr Enkel?“ „Ach so.... ja warten Sie.... das war in der Darmstädter Straße 24 in Münster. Was hat er denn diesmal gemacht?“ „Er ist nur mit ziemlich hoher Geschwindigkeit über die Autobahn gerast. Wir wollten ihn stellen, aber...er ist uns entwischt.“ Daniel Kühler nickte. „Er ist der Polizei entkommen? So ein Filou...“ „Nun ja... es war kein Spaß. Immerhin hat er die anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet...“ meinte Semir darauf. Kühler nickte. „ja sicher. Sie haben Recht. Aber wenn er erkannt hatte, dass Sie ihm als Polizei folgen, dann hat er sicher wieder was ausgefressen. Wäre ja nichts Neues.“ Semir stand auf und machte Jan ein Zeichen. „Danke Herr Kühler.“ sagte Semir und reichte dem Mann die Hand. „Würden Sie mir ein Gefallen tun, junger Mann?“ fragte Kühler Semir. „Kommt drauf an was es ist.“ gab dieser zurück. „Wenn Sie Iron kriegen, versohlen Sie ihm mal kräftig den Hintern.“ Semir lächelte. „Herr Kühler.... wir sind nicht für die Erziehung zuständig. Das ist Sache der Eltern. Und wenn Ihr Enkel über 18 ist, dann denke ich dürfte eine Trachtprügel sicher nichts mehr bringen.“ Kühler nickte. „Ja Sie haben Recht. Dass hätten die Eltern viel früher machen sollen, aber diese antiautoritäre Erziehung.... ist eine Verweichlichung. Damals da hat...“ Semir nickte. „Ja Herr Kühler. Wir müssen leider los...“ Er drängte Jan zur Tür und verließ mit ihm die Wohnung.

    "Und sie sind sich ganz sicher, dass die Frau hier war, ja? " Siggi hielt dem Mann ein Bild von Andrea entgegen. "Klar doch, wenn ich das sage. Sie schien ziemlich gehetzt, wenn ich das sagen darf. Schaute sich ständig um, aber das weiß ich ganz genau. Wer kauft sonst schon hier um die Uhrzeit Kindernahrung." "Danke, und in die Richtung ist der Wagen weg, ja?"
    "Ja , in die Richtung. Richtig." Siggi ging nach draussen an die Streife und nahm den Funk.
    "Petra, Treffer. Dunkler Van, Andrea war es. Sie sind in Richtung Holland auf die Autobahn gefahren."

    Anna beobachtete die Regungen in Van Grachtens Gesicht. "Hören sie, der Mann der Frau liegt im Koma, reicht das nicht? Müssen noch 2 unschuldige Personen weiter in den Fängen dieses Irren bleiben? Reden sie endlich." Ihr Handy klingelte und sie lehnte sich zur Seite.
    "Ja... ok, also Holland. Gut.Danke, ich melde mich gleich wieder."

    „Herr van Grachten… kann es sein, dass Sie O´Connor helfen wollten? Vielleicht mit einem Unterschlupf?“ „Hören Sie Frau Engelhardt. Er hat es mir ganz anders erzählt. Er hat gesagt, das der Bulle, ich meine dass der Polizist, ihm seine Frau ausgespannt hat. Von dem Mordversuch damals hatte er mir nichts gesagt. Auch nicht, dass er es vorhatte, jetzt einen Mord zu begehen. Ich wollte nur helfen, dass er mit seiner Frau…“ „sie ist nicht seine Frau.“ „Ja… schon gut. Ich habe ihm einen Schlüssel gegeben. In Amsterdam, da hab ich ein Häuschen. Er hat den Schlüssel dafür.“ „Geben Sie mir die Adresse?“ Van Grachten nickte. „Ja sicher. Aber was wenn er wieder hier her kommt… dann… dann… wird er mich wohl hier drinnen fertig machen.“ Anna lächelte. „Warum sind Sie hier drin?“ „Ich habe einen Unfall verursacht, leider wruden dabei zwei Menschen getötet. Ich muss noch zwei Jahre hier bleiben und…“ „Machen wir ein Geschäft. Wenn Sie mir die Adresse nennen, dann werde ich dafür sorgen, dass Sie vorzeitig entlassen werden. Sie bekommen von mir einen Job vermittelt und vielleicht sogar noch eine Wohnung. Aber ich will die Adresse.“ Van Grachten nickte. „Okay…. die Adresse lautet Peter-van-Hell-straat 38.“ Anna stand auf „Danke. Sie haben soeben einer Frau und ihrem Baby das Leben gerettet.“

    Diese Story spielt kurz vor der Hochzeit mit Andrea.

    Jans Abschied

    Dezember 2002:

    Semir und Jan fuhren auf der A3 in Richtung Leverkusen. Den ganzen Tag war Jan schon sehr schweigsam. Semir sah ihn an. „Was ist eigentlich mit dir los? Seit der Fall erledigt ist, bist du sehr wortkarg.“ Jan nickte nur. „Ja was nun? Redest du mit mir darüber oder nicht?“ „Semir... ich möchte im Augenblick noch nicht darüber reden okay?“ „Gut... wenn du nicht willst. Hat es was mit dem letzten Fall zu tun?“ „Ja auch... weißt du während dieses Falles sind mir die Augen geöffnet worden. Ich denke wirklich über einen Ausstieg nach.“ „Das ist nicht dein Ernst, oder?“ „Doch. Ich denke wirklich darüber nach.“ „Hey... okay, der Fall war ziemlich aufreibend und...“ „Aufreibend? Überleg mal bitte, was wir dabei durchgemacht haben. Die Mistkerle von Läutner hätten uns fast umgebracht.“ Semir nickte. „Ja die waren wirklich nicht sehr nett zu uns. Aber das sind die doch meist nicht. Wenn wir...“ „Semir, ich will das nicht mehr. Ich will lieber einen ruhigen Job annehmen. Deshalb hab ich mich beim KK23 beworben.“ „Bei der Abteilung für Wirtschaftskriminalitäten?“ „Ja warum denn nicht? Ich kann Karriere machen. Im Büro sitzen, das ist immer noch besser als von einem Auto zerquetscht zu werden, oder mit ´ner Kugel im Bauch irgendwo zu liegen und langsam zu krepieren.“ „Hey... das war aber gar nicht der Fall. Du hattest doch keine Kugel im Bauch. Aber gut... wenn du willst... ich werde dich nicht aufhalten. Dann werde ich demnächst wohl wieder allein auf Streife gehen müssen.“ Jan sah ihn an. „Ja das wirst du wohl. Es tut mir Leid... aber der letzte Fall, hat alles verändert.“ Seine Gedanken schweiften zu dem letzten Fall, den die Beiden bearbeitet hatten.

    Rückblende:

    Es war der 18.4.2002. Jan und Semir waren unterwegs auf der Autobahn und ließen so langsam den Feierabend anklingen, als ein Porsche mit fast 180 Sachen an ihnen vorbei rauschte. „Der hat sie doch wohl nicht mehr alle und dass im Feierabendverkehr!“ stieß Semir aus und nahm die Verfolgung auf. Jan sah ihn an. „Semir, vergiss es. Den bekommst du nicht.“ „Ha... das sagst du. Ich weiß aber, dass gleich eine Baustelle kommt und wenn der so weiter rast, dann können wir unseren Feierabend vergessen.“ Semir konzentrierte sich auf die Straße. Er schaffte es immer näher an den Porsche heranzukommen. Dieser bremste ab und zog auf die Ausfahrt. „Der hat sie ja wohl nicht mehr alle!“ fluchte Semir, der sich nur mit Mühe auf die Abfahrtspur einordnen konnte und von einem Hupkonzert begleitet wurde. „Ja ist ja gut.“ stieß er aus. Dann kam er zur Kreuzung. Der Porsche war nicht mehr zu sehen. „Verdammt! Wo ist der hin?“ Jan zuckte mit den Schultern. „Ich sagte doch du bekommst ihn nicht.“ „Hast du wenigstens das Kennzeichen?“ „Ja was denkst du denn. Natürlich hab ich es.“ Jan hielt einen Zettel hoch. „Ja worauf wartest du denn? Ruf in der Zentrale an und frag den Halter ab.“ „Semir! Wir haben Feierabend. Das können wir auch morgenfrüh erledigen.“ Semir nickte. „Hast ja Recht. Aber den kriege ich, das schwöre ich dir. Ich lass mich doch nicht so einfach abhängen.“

    Am nächsten Morgen kam Semir noch vor Jan ins Büro. Er sah Andrea an. „Hey... wie geht es dir?“ fragte er. „Danke...sehr gut. Ich habe ganz fein geschlafen und schön geträumt.“ sagte Andrea. „Von mir?“ fragte Semir und sah sie mit seinem Hundeblick an. Andrea lächelte ihn zu, „nein.... von Jan.“ „Das ist gelogen. Ich sehe es dir an.“ grinste Semir zurück. „Semir. Von wem sollte ich träumen, wenn nicht von dir. Nein ganz im Ernst. Ich fahre gleich in den Urlaub. Das weißt du doch. Ich werde für drei Wochen die Sonne genießen. Einfach nur super.“ Semir sah sie an. „Aber bleib mir treu.“ sagte er und küsste sie. „Semir! Doch nicht vor allen Kollegen.“ gab Andrea zurück. „Na… die wissen das doch längst. Ist ja nichts Neues. Und außerdem... wir heiraten doch bald.“ „Morgen!“ rief Jan hinter Semir aus. „Andrea.. ich brauche den Halter dieses Fahrzeugs. Er hat Semir gestern abgehängt, und irgendwie gefiel es ihm überhaupt nicht.“ Andrea lachte. „Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Die Daten bekommst du gleich. Und das ist meine letzte Tat für drei Wochen.“ Jan nickte und verschwand ins Büro. Semir sah ihm hinterher. „Der lügt. Ich habe mich zurück gehalten, weil wir Rush Hour hatten. Das ist alles. Mich hängt nämlich keiner ab. So und nun… den Halter und dann ab in den Urlaub. Soll ich dich zum Flughafen bringen?“ Andrea nickte. „Ja… das wäre sehr lieb von dir.“

    „Meinst du denn, es könnte was Ernstes werden?“ fragte Anna in den Hörer. „Ja Anna. Ich brauche zwei deiner fähigsten Männer dafür. Es wird keine einfache Sache werden.“ „Ich verstehe.... Aber was darf ich den Beiden sagen?“ „Nichts. Ich komme heute noch zu dir und werde die Männer informieren. Wen hast du für mich?“ „Nun es sind eigentlich nur Jan Richter und Semir Gerkhan die dafür in Frage kommen.“ „Gut. Sag den Beiden bitte, sie sollen sich bereithalten. Sagen wir um Acht heute Abend.“ „Gut... ich sag es. Vielleicht könnten wir danach ja noch beide was essen gehen.“ „Gern Anna. Ich würde mich sehr freuen.“ „Ganz meinerseits Manfred.“ Anna legte auf und lächelte versonnen. Sie war bereits seit drei Monaten mit Manfred Leimers vom LKA zusammen. Außer Andrea wusste es keiner.“ Anna stand auf und ging zu Semir und Jan. „Haben Sie einen Augenblick Zeit für mich?“ fragte sie. Die beiden Männer sahen sie an und nickten. „Es geht um eine Sonderaufgabe. Das LKA hat uns um Hilfe gebeten und ich bin gewillt diese zu bewilligen.“ Semir sah sie an. „Was Besonderes? Wissen wir genaues darüber?“ „Heute Abend um Acht findet die Besprechung statt.“ Semirs Mund verzog sich. Anna bemerkte es sofort. „Ich hoffe doch Sie haben nichts Anderes vor?“ „Nein...Nein.... das kann ich verschieben.“ gab Semir sofort von sich. Jan grinste erneut. „Dann bis heute Abend in meinem Büro.“ Jan nickte. Anna verließ das Büro.

    „SEMIR ! Verdammt sag doch was“ versuchte er seinen Partner zu finden. Tom musste husten. Der Rauch war so dicht aber es war kein Feuer zu sehen. Was verdammt noch mal war das? Tom tastete sich weiter. Mit den Füßen stieß er gegen etwas Weichem. Er beugte sich runter und tastete das Etwas ab. „Scheiße“ fluchte er und griff zu. Dann zog er den leblosen Körper aus dem Raum und aus dem Haus. Er holte tief Luft und musste erneut husten. Dann beugte er sich über Semir. „Hey…. Komm schon…“ Er untersuchte seinen Partner. Er konnte keine bedrohlichen Verletzungen feststellen. „Lauf nicht weg.“ sagte er zu Semir, der ohne Bewusstsein am Boden lag und rannte zum Wagen. „Cobra 11 an Zentrale! Brauche dringend Notarzt und Rettungswagen, Feuerwehr…“ Er warf das Mikro wieder auf den Sitz und lief zu Semir zurück. Dieser rührte sich nicht.

    Anna wurde informiert und fuhr umgehend ins Krankenhaus. Dort traf sie auf dem Flur einen völlig nervös wirkenden Tom. „Was ist mit Semir?“ fragte sie. „Ich weiß noch nichts. Er ist noch immer ohne Bewusstsein. Der Arzt kann nicht sagen wie lange es dauern wird.“ Anna nickte. „Was ist passiert?“ Tom erzählte was vorgefallen war. Anna nickte. „Das war eine Falle. Es war so geplant.“ „Ja scheint so… Die Frage ist nur, ob die Bombe Semir töten sollte und ob er nur gewaltiges Glück hatte.“ Tom stand auf und ging wieder den Gang rauf und runter. Wieder ging sein Blick auf die Tür, hinter der Semir lag. „Wissen Sie…“ Anna stockte denn in diesem Augenblick wurde Semir aus dem Raum gefahren. Tom rannte sofort hin und hielt den Arzt fest. „Was ist mit ihm?“ „Er ist ohne Bewusstsein. Wir müssen ihn in den CT schieben. Es wäre gut möglich, dass eine schwerere Verletzung vorliegt.“ „Aber…“ „Tom…. kommen Sie….“ Anna zog ihn zur Seite. „Aber… Semir….!“ „Er schafft das…. kommen Sie.“ Tom sah sie an. „Ich werde mir diesen Mistkerl nun schnappen…“ sagte er leise und verließ das Krankenhaus. Anna sah ihm kopfschüttelnd nach, konnte ihn jedoch nicht aufhalten.

    Tom vernahm Frank. „Okay… Sie sagen nichts… schön. Dann sind Sie wegen Beihilfe zum Mord dran.“ „Was? Wieso? Ich hab nichts getan.“ „Nun es ist einfach so, dass du und den Bruder die Banken überfallen habt. Eure Beute habt ihr mit diesem korrupten Bullen und dem Anwalt teilen wollen. Aber mein Kollege kam dazwischen, nicht wahr? Und im Keller? Da habt ihr ihn dann ein bisschen bearbeitet. Wo sind denn der feine Anwalt und der korrupte Kollege? Die beiden sind auf freiem Fuß, mein Kollege liegt im Koma und es ist nicht einmal sicher, dass er jemals wieder wach wird. Wo sind die Beiden?“ Frank sah ihn an. „Ich… lasse mir keinen Mord anhängen. Sie wollen nach Mexiko. Wir wollten uns dort eigentlich treffen. Aber….“ Tom nickte und verschwand. Er rief Stegmanns Vorgesetzten an und dieser veranlasste sofort die Sperrung der Flughäfen. Nur kurz darauf kam die Nachricht, das Stegmann und Zöllner gefasst wurden. Tom war nicht wirklich zufrieden. Denn immer noch war die Sorge um Semir groß. Er sah zu Andrea, die am Schreibtisch saß. Auch sie machte sich Sorgen um Semir, dass wusste er. Genau wie die anderen Kollegen die schweigend an den Tischen saßen und eigentlich nur auf den Anruf von Anna warteten, die im Krankenhaus war.

    Anna saß im Krankenhausflur. Sie wartete drauf, dass der Arzt endlich zu ihr kam. Semir lag auf der Intensivstation. Sie wußte immer noch nicht wie es um ihn stand. Dann endlich kam der Arzt. „Was ist mit ihm?“ „Nun…. Zum glück konnten wir keinen Bruch der Schädeldecke feststellen. Warum er nicht wach ist, wissen wir nicht. Ich habe bereits einen Spezialisten angefordert. Er dürfte gleich hier sein.“ Anna nickte. „Darf ich zu ihm?“ „Nein… es tut mir leid. Aber er sollte zunächst einmal intensiv behandelt werden.“ Anna nickte. „Doktor!“ rief die Schwester in diesem Augenblick aus dem Zimmer von Semir. Der Arzt verschwand sofort und Anna hinterher. „Er ist wach…“ sagte die Schwester. Der Arzt untersuchte Semir. „Können Sie mich verstehen, Herr Gerkhan?“ Semir sah ihn an. „Meine Ohren…. Ich hab so einen verdammten Druck auf den Ohren.“ sagte er leise, „Ich verstehe nicht was Sie sagen.“ „Das ist normal… das vergeht wieder. Wie geht es Ihnen sonst?“ „Ich höre nichts….“ „Okay… das legt sich….“ sagte der Arzt wieder und legte Semir beruhigend die Hand auf die Schulter. Dann sah Semir Anna an. „Chefin…. ich…“ Anna schüttelte den Kopf. Semir schwieg Anna rief Tom an. „Er ist wach. Es geht ihm soweit gut, außer das er im Augenblick nichts hört. Das legt sich aber wieder, so der Arzt. Er hat eine schwere Gehirnerschütterung und muss ein paar Tage in der Klinik bleiben. Was macht die Fahndung?“ „Die beiden sind festgenommen worden als sie versuchten den Flug nach Mexiko zu nehmen.“ „das ist eine gute Nachricht. Tom… es wird alles wieder gut.“ „Ja, danke ich sage es den Kollegen weiter.“

    Tom ging zu den Anderen. Sie sahen ihn erwartungsvoll an. „Semir ist wach. Er hört im Augenblick zwar nichts, aber damit hatte er ja schon vorher Probleme gehabt. Er wird bald wieder der Alte sein.“ Ein Jubel brach aus und Tom beobachtete gerührt, dass die Kollegen sichtlich erleichtert waren Andrea wischte sich eine Träne aus dem Gesicht.

    Ende

    Na danke...sehr lieb von dir! X( :D...naja, und was den Rest betrifft: das beruhigt mich jetzt aber auch nicht wirklich...bis dahin sind es ja noch ungefähr 10 Stunden! 8| Wie überstehe ich die denn, ohne ständig an deine Geschichte denken zu müssen? ?(
    Wieso stellst du am Abend eigentlich keine Teile mehr ein? ?( Ist das, weil du im Moment nicht so viel Zeit fürs Schreiben hast (das würde ich ja noch verstehen ;))...oder aus Boshaftigkeit ( :cursing: ):D...oder aus Rücksicht, damit wir besser schlafen können und am Abend nicht deine Schocker-Teile lesen müssen? :)

    Ja genau das sind die Gründe.... :thumbup:

    Was soll das denn?! An so einer Stelle wagst du es aufzuhören? Wie kannst du uns soetwas nur antun? ?( Hast du da gar kein schlechtes Gewissen? ?(
    Es sei denn du hast es gern, wenn wir leiden und nicht schlafen können! X(:D
    Aber ansonsten gefällt mir die Story sehr gut... :thumbup:

    :D Ja irgendwie liebe ich das.... nur keine Panik.... es geht weiter... gleich morgen... Gute Nacht :thumbup:

    Semir war als erstes an dem Haus. Tom kam langsam hinterher. Semir wartete. „Ja was ist denn nun? Schläfst du ein oder was?“ Semir klingelte wahllos an einer Klingel. Die Tür wurde geöffnet. Semir und Tom gingen hinein. Sie sahen die Breifkästen durch. „Hier… das ist er. Tja.. Tom dann bete das der Fahrstuhl geht. Er wohnt im zehnten Stock.“ Tom rollte nur die Augen. „Ja super… hoffe nur er hat seine Waffe im Keller verstaut.“ Sie gingen zu den Fahrstühlen und fuhren nach oben. Links und Rechts verliefen die Gänge. „Du rechts ich links“ meinte Semir und stapfte los ohne auf Toms Antwort zu warten. Wenige Minuten kam Tom wieder. „Das wohnt der nicht.“ Semir nickte. „Nee ich hab die Wohnung gefunden. Klingeln oder klopfen?“ Tom grinste… „Wir sind erst mal freundlich und klingeln.“ Semir sah ihn an. „Okay!“ sagte er und trat die Tür auf. Tom schüttelte den Kopf. Sie zogen die Waffen und gingen in die Wohnung. Sie hörten den Fernseher und gingen in die Richtung. Doch bevor sie das Zimmer erreicht hatten hörte Semir ein Geräusch, wie von einer sich öffnenden Tür. „ Schmid! Geben Sie auf!“ Tom sprang ins Wohnzimmer. „Er ist raus!“ „Okay… Ich schneid ihm den Weg ab!“ rief Semir und rannte hinterher.

    Ein Heckenschütze ?( Ein kranker Psychopath??????? Super Idee :thumbup: Der Anfang verspricht auf jeden Fall eine weitere super spannende und nervenaufreibende Geschichte. Hab die Baldriantrofen schon neben mir stehen... falls das Zittern wieder anfängt ;)

    Nun ja, Bexx... ich glaub aber du brauchst keine Badriantropfen... (ich rate dir etwas Valium ^^ )

    Plötzlich schlugen die Geräte Alarm. Der Arzt sah sich erstaunt um. „Was war das?“ fragte Tom.
    Dr. Steiner wendete sich den Geräten zu und nahm seine kleine Lampe, leuchtete damit in Semirs Augen, nickte etwas und rief nach einer Schwester. „Ich brauche bitte mal eine Ampulle von dem Krampflöser.“ Tom sah besorgt zu, wie der Arzt wenig später das Medikament in Semirs Braunüle gab. „Was ist, was hat er?“ „Nichts Schlimmes. Leichte Krämpfe, was aber in dem Zustand völlig normal ist, im Gegenteil, es zeigt, dass er uns im Unterbewusstsein hört und reagiert. Sein Körper kämpft. Es ist wichtig, dass jetzt jemand hier ist und mit ihm redet.“ Tom nickte und liess sich auf den Stuhl sinken.

    „Chefin? Ich habe was. Eine Spur. Hier, Andrea hat ihre Kreditkarte benutzt.“ Petra hatte Anna auf dem Handy dran, die gerade zu Connors Zellengenossen unterwegs war. „Sehr gut Petra. Dann soll bitte eine Streife dort hinfahren und fragen. Ich melde mich, sobald ich hier mit dem Kerl geredet hab.“

    „Hey… Partner… tut mir Leid. Ich … ich wollte nicht dass du es jetzt erfährst. Aber… ich brauche verdammt noch mal deine Hilfe. Pass auf… mach dir einen Vorschlag. Du öffnest die Augen und hilfst mir diesen Wahnsinnigen hinter Gitter zu bringen. Dann sind Andrea und Aida wieder hier und wir fahren unsere Dienstwagen zu Schrott. Es …komm schon Semir… bitte.“

    Anna wurde zum Besucherraum gebracht. Van Grachten warteten dort mit einem Vollzugsbeamten. „Ah… wir haben sehr hohen und hübschen Besuch.“ Lachte van Grachten Anna entgegen. „Herr van Grachten. Ich bin nich Ihretwegen hier. Sondern wegen Patrick O´Connor.“ Der Mann nickte. „Hat er das wovon er hier immer sprach wahr gemacht? Hat er den Bullen erledigt, der ihm seine Perle ausgespannt hat und hier eingesperrt hat, weil er falsch geparkt hatte.“ Anna sah ihn an. „Sie sehen eigentlich wie ein vernünftiger Mensch aus. O´brian wurde wegen Mordversuch an drei Menschen eingesperrt. Nicht wegen Falschparken. Und die Frau hat ihn den Laufpass gegeben und sie wurde nicht ausgespannt.“ Van Grachten sah sie an.

    Tom hob den Kopf als die Tür aufging. Nadja steckte den Kopf rein. „Oh…Nadja… ich … ich hab dich total vergessen. Es gab einen Zwischenfall… ich..ich…“ „Hey. Schon gut Bruderherz. Ich hab mir Sorgen gemacht, als du nicht am Treffpunkt warst und bin zur Wache gefahren. Dort hat man mir gesagt, was passiert ist. Ich verstehe dich doch.“ Sie nahm ihn in den Arm.

    Tom zuckte leicht zusammen."Was ist?" Nadja sah ihn besorgt an. "Nichts,nur die Rippe. Geht schon." " Mensch sag das doch...." sie strich ihm über die Haare. "Bleibst du hier? ich muss mal kurz raus, anrufen. " "Klar" sie setzte sich neben Semir und fing an von ihrem letzten Treffen zu erzählen, lachte dabei und sah ihrem Bruder kurz nach, der mit gesenktem Kopf nach draussen ging.

    Semir sah sich in der Wohnung um. Er kam zum Schreibtisch und nahm das Adressbuch in die Hand. „So… wollen wir doch mal sehen….. Anja Berg…. Tanja Riet….. Sebastian Frei….Frank und Andreas Siegelholz… Alexander Zöllner….“ Er stoppte. „Alexander… Alex. Das ist es… Tom! Ich hab ihn. Rechtsanwalt Alexander Zöllner…. Rodenkirchen, Wiegbergstrasse 8.“ „Okay…. dann fahren wir mal hin.“ Semir schnappte sich das Adressbuch und schon verschwanden sie. Sie fuhren zu der Adresse. Semir staunte nicht schlecht als er das Haus sah. „Anwalt müsste man sein.“ murmelte er und ging in das Haus. Tom gab den Funkspruch an die Zentrale durch. „Semir? Warte doch mal. Mensch immer diese Einsatzfreude…“ stöhnte er und ging hinter Semir her. „Geh du mal oben gucken ich nehme mir das Arbeitszimmer vor“ hörte er Semir rufen. Tom bestätigte und stieg die Treppe rauf.

    Semir sah sich um. Im Regal waren jede Menge Bücher. „Typischer Anwalt“ murmelte er und ging zum Schreibtisch. Die ersten Schubladen waren nicht verschlossen. Doch der Inhalt war nichts sagend. Semir nahm sich die Akten auf dem Tisch vor. Er sah die Akte von Frank und Andreas Siegelholz. „Sieh mal an.“ Er ging zur Treppe… „Tom… der Typ vertritt die Brüder Siegelholz. Hast du was?“ „Nee…. ich muss mal eben zum Wagen… hab meine Einmalhandschuhe drin liegen lassen. Bin gleich zurück.“ Er ging an Semir vorbei. Dieser nickte und ging erneut ins Arbeitszimmer. Er nahm sich nun den kleineren Schreibtisch vor. Hier waren die Schubladen verschlossen. Verstohlen sah er sich nach Tom um. Er sah wie Tom das Mikro in der Hand hielt und dachte noch, man was quatscht der denn so lange da rum. Fordert sicher Verstärkung an, dachte er weiter. Er drehte sich zum Schreibtisch und öffnete die Schublade.

    Tom sprach gerade mit Andrea um Informationen über den Anwalt zu holen, als es laut krachte. Erschrocken drehte er sich zum Haus um. Rauch kam aus dem Fenster. „SEMIR!“ rief er erschrocken und warf das Mikro auf den Sitz und rannte ins Haus. „SEMIR!“ rief er erneut und musste Husten. Der Rauch war dick und schwarz. „Verdammt!“ Er zog sich die Jacke aus und hielt sie ihm vor den Mund. „SEMIR!!“ rief er wieder. Doch von Semir kam nichts. Der Rauch wurde dicker. Tom sah kaum etwas doch er tastete sich durch den Raum.

    Na sicher wissen wir wie du es meinst. Aber du gehst derzeit nicht gerade sehr einfühlsam mit uns um... Na egal.... ich weiß das deine nicht endende Story der Hammer ist... sie bricht alle Rekorde und wenn ich ein Preis vergeben müsste, dann hättest du den ersten Platz sicher.

    Was passiert denn nun wieder hier? Was für ein Geräusch? Hast du auch ne Bombe bersteckt??? :thumbup:

    „Semir? Was ist denn wieder mit Ihrem Wagen passiert?“ „Ähm es wurde darauf geschossen. Der Reifen wurde getroffen und ich bin froh, dass ich es geschafft habe die Kontrolle zu behalten.“ Verteidigte er sich. „Ja schon gut. Was ist mit dem Schützen?“ „Tom sieht sich die Kartei an. Vielleicht ist er ja ein alter Bekannter.“ Anna nickte. „Die Chance ist natürlich drin. Haben wir sonst irgendwelche Spuren sichern können?“ „Ja. einige Patronenhülsen. Hartmut ist dran. Außerdem suchen wir nach dem Anrufer. Allerdings müssen wir vermutlich dafür die Medien einschalten. Er hat sich ja anonym gemeldet.“ Anna nickte. „Dann werde ich das Fernsehn informieren. Sie sollen in den Nachrichten etwas verlesen. Hoffentlich bringt das was.“ Tom kam herein. Semir sah ihn an. „Und?“ „Nichts. Entweder war es zu kurz oder aber er ist bisher nie in Erscheinung getreten.“ „Was ist mit einem Phantombild?“ „Semir… keine Chance. Ich kann mich nicht mal daran erinnern, was er anhatte.“ Anna sah von Tom zu Semir. „Fahren Sie mit Tom zur KTU. Vielleicht weiß Hartmut bereits etwas.“

    „Das Autofahren auf der Autobahn einige Risiken beherbergt, ist sicher jedem Autofahrer bekannt. Allerdings ist es derzeit extrem gefährlich. Die Autobahnpolizei warnt vor einem unbekannten Mann, der sich einen Spaß daraus macht auf Autos zu schießen. Es ist äußerste Vorsicht geboten. Nähere Angaben konnte die Polizei nicht machen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. So bittet sie den Anrufer, der sich heute Morgen anonym bei der Polizei angerufen hat sich zu melden. Wenden Sie sich unter der Rufnummer: 221-221223 an die Kripo Autobahn. Ihre Angaben werden vertraulich behandelt. Und nun zum Wetter…“

    Meine Güte, wat ein Frauenheld! Voll der Bonze! Er reißt sie auf, so wie manche Leute Brot essen. Er hat doch schon eine Tochter von einer anderen. Na ja, ich bin mir sicher, dass er mehrere Frauen auf einmal hat und wenn ihn welche verlassen, trauert er nicht, denn am nächsten Tag kommt eine neue.

    Meine Meinung: Die Frau auf dem Bild ist überhaupt nicht hübsch. :thumbdown:

    Was solls... lasst ihn doch sein Leben leben, wie er es will. Solange die Frauen sich darauf einlassen ist es doch ihre Sache. Und wenn er zehn Frauen neben sich hat. Gedeon ist eben ein Mann der die Gesellschaft der Frauen liebt. Es sei ihm gegönnt.

    „Cobra 11 für Zentrale!“ ertönte Hottes Stimme aus dem Funk. „Ja, was gibt es denn, Hotte?“ „Hier ist eben ein Anruf eingegangen, dass ein Mann mit einem Gewehr bei der A43 in Höhe der Fußgängerbrücke bei Km 116 im Gebüsch steht. Vermutlich ist unser Schütze.“ „Danke,… wir übernehmen.“ Tom pappte das Blaulicht aufs Dach und Semir trat das Gaspedal durch. „Hey… lass mich gleich mal raus, bevor wir an der Stelle sind. Ich schlage mich durch die Büsche und versuche den Typen in den Rücken zu fallen.“ Semir sah ihn an. „Hey… du kannst ja sogar mitdenken. Schön…“ lachte er. „Ja mach du dich mal ruhig lustig. Pass auf dich auf, nicht das unser Schütze anfängt auf dich zu schießen.“ Semir fuhr kurz auf den Seitenstreifen bei KM 115 und Tom stieg aus. Semir fuhr weiter. Bevor er den angegebenen Punkt erreicht hatte, knallte es und Semirs Wagen fing an zu schlingern.

    „Treffer!“ lachte der Mann im Gebüsch und sah wie der Polizeiwagen ins Trudeln geriet. Er stand auf und wollte gerade weg, als hinter ihm eine Stimme erklang.

    Dr. Havemann kam gerade aus dem Nachbarzimmer und Philipp hielt ihn an. „Sie sind ihr Mann?“ fragte er als Philipp vor ihm stand. Philipp nickte. „Was ist mit ihr?“ „Sie hatte großes Glück. Die Beine sind beide gebrochen. Außerdem hat sie Schnittwunden im Gesicht und starke Prellungen am ganzen Körper. Das sie schon ansprechbar ist, grenzt an einem Wunder.“ Philipp nickte nur. „Wird sie wieder ganz gesund?“ Der Arzt nickte. „Ja vollständig. Aber sie wird eine ganze Weile hier bei uns liegen.“ „Kann ich sie nicht nach München verlegen lassen?“ „Nein. Nicht in diesem Zustand. Sobald es möglich ist, werde ich es aber veranlassen.“ Philipp bedankte sich und ging zu Tom und Semir. „Was wissen Sie über den Unfall?“ „Nun, es gab eine Massenkarambolage wegen einem geplatzten Reifen. Nicht am Wagen von Sandra. Sie ist in diese Unfallstelle rein gefahren. Es trifft sie keine Mitschuld. Bis zum Eintreffen an der Unfallstelle war auch ihr Wagen völlig in Ordnung. Die Verletzungen sind entstanden, als ein LKW, der nicht mehr bremsen konnte den Porsche von Sandra unter sich begrub. Und so wie das Auto aussah... ist es wirklich ein Wunder, dass Sandra nur so „gering“ verletzt wurde.“ gab Semir an. „Gering? Ich sehe das nicht so.“ „Nun verstehen Sie mich nicht falsch, Philipp. Aber der Wagen ist nicht mehr als ein Blechknäuel und sieht aus, als wäre er in der Presse gewesen. Wenn man es sich ganz schwarz ausmalt, dann hätte Sandra eigentlich gar keine Chance gehabt das Auto lebend zu verlassen. Deshalb sagte ich gering.“ Philipp nickte. „schon gut. Danke dass Sie beide da waren.“ „Das ist unser Job.“ meinte Tom nur und sie drückten sich die Hände. Philipp sah ihn an. „Nein… das war nicht nur euer Job. Ich glaub ich war etwas hart in dem Kurs zu euch. Wißt ihr… vor einiger Zeit wurde ich von Polizisten regelrecht schikaniert. Und als ich hörte, dass Ihr beide von diesem Verein seid…nun ja. Ich sah einfach eine Chance, mich zu rächen. Fir die vielen Strafmandaten, die Punkte in Flensburg einfach für alles. Ich werde die Beurteilung noch einmal überarbeiten.“ Semir grinste. „Na wir waren ja auch nicht einfach. Und ganz unter uns. Wir fahren normalerweise nicht so extrem. Uns ging es nur gegen den Strich an diesem Kurs teilzunehmen. Die Beurteilung für Tom war schon okay. Nur an meiner müsste etwas gefeilt werden.“ Tom sah ihn an. „Na ich bin nun mal der bessere Autofahrer.“ lachte er. Philipp sah kopfschüttelnd von einem zum anderen. Nur wenige Wochen später wurde Sandra nach München überführt.

    Ende....

    Sie sah Semir prüfend an. „Sind Sie okay?“ fragte sie dann doch besorgt. Semir nickte „Ja geht schon.“ „Schön…. Und was haben Sie zu Ihrer Verteidigung zu erzählen?“ „Chefin… ich habe Stegmann verfolgt und er ist hier ins Haus und ich bin hinterher… und die beiden waren hier…Leider bin ich aufgefallen und nun ja…. Aber es war noch jemand hier.“ Anna sah ihn an. „Und wer?“ Semir schwieg. „Semir? Wer war noch dabei?“ „Wenn ich ihn finde, dann sage ich Ihnen wer es war.“ „Was soll denn nun dieses Versteckspiel? Sie werden sich untersuchen lassen, ich sehe doch, dass Sie Schmerzen haben. Tom Sie bringen ihn zum Arzt und anschließend kommen Sie beide in mein Büro. Und wenn ich sage beide, dann meine ich das auch.“ „Ja Chefin.“ murmelte Tom. Semir sah ihn nur an. Tom zog ihn hoch und Semir stöhnte kurz dabei auf. Anna sah ihn an und schüttelte den Kopf.

    „Mann, wenn ich wegen dir jetzt Ärger bekomme, dann sind die Schmerzen die du jetzt hast, nichts dagegen.“ drohte Tom als er mit Semir im Wagen saß und auf dem Weg ins Krankenhaus war. „Hey… ich hab doch gar nicht gesagt, dass du hinterher kommen sollst, oder? Ich hätte die beiden auch allein geschafft.“ Tom lachte. „Ja so sah das auch aus. Und die Fesseln wären gar nicht so schlimm, nicht wahr?“ „Na und…. Als ob du noch nie…“ „Semir… die hätten dich zu Brei verarbeitet, wenn ich dich nicht da rausgeholt hätte….“ „Ja du Superheld. Danke.“ Tom hielt an. Semir sah ihn an. „Was ist denn?“ „Na du sollst dich untersuchen lassen. Und hier ist das Krankenhaus. Also raus und ab in die Ambluanz.“ „Aber Tom… mir fehlt nichts wirklich.“ Tom stieß Semir die Finger in die Seite und dieser stöhnte auf. „Ach wirklich. Los oder ich trag dich.“ Semir grinste und stieg dann aus. Tom kam hinterher um ihn wirklich zur Ambulanz zubringen. Dort wurde er geröntgt. Doch der Arzt stellte nur starke Prellungen fest und entließ Semir wieder. „Siehst du, ich sagte doch mir fehlt nichts.“ Tom lachte. „Ja komm die Chefin wartet.“ „Ähm…. Könnten wir das vielleicht noch rausziehen?“ „Ha… wieso das denn? Hast du Angst vor dem Anschiss oder was?“ „Nee… aber ich will diesen Stegmann und den Anwalt.“ „Anwalt? Welcher Anwalt?“ „Warte…. Mir fällt der Name gleich ein….. Stegmann hat ihn…. Alex genannt. Ja… genau Alex.“ „Whow… Alex.. Und weiter?“ Semir zuckte mit den Schultern. „Weiß ich nicht.“ „Gut…. dann fahren wir noch einmal zum Haus von Stegmann und schauen ob wir das finden.“ Semir nickte.

    Alex saß mit Werner im Wohnzimmer. „Ich hab eben in den Nachrichten mitbekommen, dass sie Frank und Andreas sind geschnappt worden. Gerkhan ist sicher schon auf unsere Spur. Verdammt wieso sind das solche Idioten.“ Werner sah ihn an. „Was? Verdammt Wir müssen sofort abhauen.“ Alex wiegelte ab. „Na nun mach hier nicht so ein Theater…. Es geht schon okay…wir werden gleich abhauen. Hast du Sachen gepackt?“ „Nee. Ich kauf mir alles neu Alex. Also lass uns verschwinden. Dieser Gerkhan wird sicher versuchen uns zu finden.“ „Mit Sicherheit. Deshalb habe ich auch vor, eine kleine Überraschung in mein Büro zu bauen.“ Werner sah ihn an. „Und was genau?“ „Nun ein kleiner Sprengsatz hier am Schreibtisch. Sobald er die Schublade öffnet…. Bumm….“ Alex lachte und verschloss die Schublade. Werner sah ihn entsetzt an. „Aber …. Das überlebt er nicht.“ Alex zuckte mit den Schultern. „Na und? Ist doch egal.“ „Ja…. hast Recht. Wenn er in meiner Wohnung ist, dann findet er mit Sicherheit deine Karte… und dann kommt er her und dann….“ „und dann,…. Und dann…. Dann macht es Bumm und fertig.“ Die Beiden lachten laut. Dann verschwanden sie mit der Beute aus den Raubzügen.

    Das war jetzt wirklich nicht sehr nett Thorsten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! thomas_1 hat dich ganz normal gefragt, wie das jetzt ist, vielleicht hat er es ja noch nicht gelesen(Gedeon &Ben)!! Deswegen musst du ihn ja nicht so anschauzen! MFG


    Nun ich kann Throsten sehr gut verstehen. Zu dem Thema wann Chris stirbt gibt es mehrere Beiträge. Dazu wäre es ja ein einfaches mal die Suchfunktion zu benutzen. Sich einfach mal durchklicken und durchlesen.

    Dort ist auch zu lesen wann Tom Beck alias Ben Jäger zum Einsatz kommt.

    Liebe Grüße