Beiträge von Elvira

    Sie räumte den Tisch ab und verließ kurz darauf das Haus um Frau Dupont zu besuchen. Als sie dort vor der Tür stand, sah sie das Polizeisiegel. Eine böse Ahnung kam auf. Dann hielt ein Wagen vor der Tür. Sie erkannte einen Kollegen der Polizei und sprach ihn an. „Hallo Max... was machst du hier?“ „Andrea? Ja sag mal... wir haben uns ja ewig nicht gesehen. Wolltest du die Frau dort besuchen?“ fragte Max Siegel, ein Kollege von Semir, der in der Mordkommission arbeitete. Andrea nickte. „Ja... sie ist meine Nachbarin und... ich hab gesehen das hier was los war und wollte mich nach dem Befinden der alten Dame erkundigen.“ Max sah betreten zu Boden. „Tja Andrea... leider wurde Frau Dupont, so scheint es von dem Einbrecher erschlagen. Wir haben sie heute Morgen gefunden.“ sagte er leise. Andrea sah ihn erschrocken an. „Sie ist tot?“ Max nickte. „Ja es tut mir Leid. Hast du irgendwas mitbekommen?“ „Nein... Semir und ich... wir waren ziemlich mit uns selbst beschäftigt. Mein Gott... die Arme....“ kam bestürzt von Andrea. „Kanntest du dich in ihrer Wohnung aus?“ fragte Max. „Ich war ein oder zweimal dort. Wir haben Kaffee getrunken und...das ist nicht mal drei Tage her.... Ich versteh es einfach nicht.... Wie kann man eine so netten Dame einfach umbringen?“ „Das weiß ich leider auch nicht. Sorry, Andrea. Ich muss. Herr Dupont, der Sohn wartet auf mich. Er wollte mir Bilder von Schmuckstücken zeigen, die heute Nacht entwendet wurde.“ Andrea nickte nur.

    Semir saß im Büro und pfiff fröhlich vor sich hin, als Tom rein kam. „Sorry... der Verkehr. Stau ohne Ende.“ Entschuldigte er sich für das Zu Spät kommen. Semir pfiff weiter und Tom grinste. „Oh... da ist aber jemand sehr glücklich.“ sagte er. Semir nickte. „Jep!“ „Hat sie dir verziehen?“ fragte Tom. Semir sah ihn an. „Da gab es nichts zu verzeihen. Ich habe ihr verziehen.“ sagte er. „Ach tatsächlich? Wer hat wen angerufen?“ „Niemand. Sie stand, als ich nach Hause kam im Wohnzimmer und.... nun ja...“ sagte Semir. „Gratuliere.... ich hoffe nur, dass es etwas länger anhält als sonst.“ „Du tust gerade so, als ob wir uns sehr oft streiten.“ Tom schüttelte eifrig den Kopf und nahm seinen Tischkalender zur Hand. „Nein... ihr doch nicht... also wie konnte ich das nur sagen. Warte mal... hier vor vier Wochen: Semir und Andrea streiten sich im Büro. Drei Tage später Versöhnung. Dann vor drei Wochen... Semir und Andrea streiten sich auf der Straße.... Versöhnung zwei Tage später... und hier letzte Woche.... Andrea und Semir streiten .... immer wieder. Aber so oft kommt es nicht vor....“ lachte Tom und schloss seinen Kalender. Semir lachte plötzlich. „Führst du Kalender über diese Streitereien oder was?“ „Na... sicher. Ich muss doch wissen, wann ich mit dir was anfangen kann und wann nicht?“ grinste Tom ihn an. „Gut... dann fangen wir mal an unsere Runde zu drehen.“ sagte Semir, griff nach seiner Jacke und verschwand mit Tom auf den Parkplatz.. „Fährst du?“ fragte er Tom und dieser nickte. Semirs Handy klingelte. Er sah aufs Display und grinste Tom an. „Andrea!“ sagte er nur und nahm das Gespräch an. „Andrea, mein Schatz... Was gibt es denn?“ Er hörte kurz zu und Tom beobachtete, das Semirs Gesicht langsam ernst wurde. „Das ist ja was. Was sagt Max denn noch? Haben die eine Spur oder so?“ Wieder hörte er zu. Tom fuhr los. Als Semir das Gespräch beendet hatte sah er ihn kurz an. „Was ist denn los? Du bist plötzlich so still.“ „Meine Nachbarin... Frau Dupont... sie ist heute Nacht ermordet worden.“ „Ach! Gibt es Spuren?“ fragte Tom neugierig. „Einbruch. Max Spiegel bearbeitet den Fall. Ich werde ihn nachher mal anrufen und nachhören.“

    Am nächsten Abend war es soweit. Lara und Arnold stiegen in das Haus ein, wo Amalie Dupont wohnte. Sie durchwühlten alles und steckten ein, was nicht fest war. Doch Arnold stieß eine Vase um und Amalie wurde dadurch wach. Sie schreckte auf und ging mit einem Nudelholz bewaffnet ins Wohnzimmer wo sie das Geräusch gehört hatte. Erschrocken sah sie die beiden Personen. „Was machen Sie denn da? Ich rufe die Polizei! HILFE!“ schrei Amalie. Arnold war mit wenigen Schritten bei der Frau und hielt ihr den Mund zu. Amalie versuchte sich zu wehren, aber gegen Arnold hatte sie keine Chance. Lara nahm Kabelbinder und fesselte der alten Frau die Hände. Arnold zwängte sie in den Sessel und Lara band auch die Beine fest. Dann nahm sie Klebeband und verklebte der eh schon wehrlosen Frau den Mund. „Mach schnell!“ rief sie Arnold zu. Sie stand noch immer bei Amalie und diese hob die gefesselten Beine an und trat Lara. Doch es war nicht genug um Lara zu Fall zu bringen. Lara drehte sich wütend um, nahm die Taschenlampe und schlug der Frau damit auf den Kopf. Nach vier Schlägen beruhigte sie sich wieder und sah auf die Frau die blutend und mit gebrochenen Augen im Sessel saß. „Pech gehabt, Alte“ stieß Lara aus.

    Semir hatte Nachtdienst und schlief am Tag. Erst am späten Nachmittag wurde Semir zärtlich von Andrea wach geküsst. „Hey! Du musst aufstehen.“ Er zog sie zu sich heran. „Guten Morgen.“ sagte er noch ziemlich verschlafen. „Morgen ist gut... wir haben es gleich fünf.“ sagte Andrea und wollte aufstehen. „Na und... ich hab ja erst um zehn Dienstbeginn.“ „Sei nicht kindisch.“ lachte Andrea und löste sich. murrend stand Semir auf und ging unter die Dusche. Andrea holte Brötchen. Kurz darauf saßen sie am Tisch und aßen gemütlich. „Stell dir vor... bei Haus 8 stehen die Kollegen vor der Tür. Scheint eingebrochen worden zu sein. Sogar ein Krankenwagen ist da. Hoffentlich ist der Frau Dupont nichts passiert...“ sagte Andrea als sie noch einmal Kaffee eingoss. Semir sah sie an. „Sie wird sicher einen Schock haben. Kannst ja nachher mal nach ihr sehen? Ich meine, ihr versteht euch doch gut.“ Andrea nickte. „Ja... werde ich machen. Ich gehe gleich mal rüber und sehe nach...“ meinte sie nur. „So... ich muss. Bis später.“ Semir stand auf und verließ das Haus. Andrea sah ihm nach.

    Lara hatte sich gut eingelebt. Immer wieder versuchte sie sich an Semir heranzuschmeißen, aber dieser hielt ihren Versuchen sich anzunähern stand. Nach einem weiteren misslungenen Versuch sah sie ihren Nachbarn hinterher. „Du scheinst eine harte Nuss zu werden. Na dich krieg ich schon noch. Und dann wirst du dich von ein paar Sachen leider trennen müssen.“ sagte sie leise. Sie verschloss die Haustür und ging die Straße entlang um nach geeigneten Häusern zu sehen, wo es sich lohnte einzusteigen. In der Gegend waren einige Häuser, die von außen viel hermachten, aber der Schein könnte auch trügen. Lara beschloss die ersten drei Häuser auszuspionieren. Der Zucker oder Salztrick könnte helfen. Sie ging an die Haustür des ersten Hauses und klingelte. Eine betagte Frau öffnete ihr die Tür. „Guten Tag... ich bin Lara König. Ich wohne nebenan und leider hab ich vergessen einzukaufen... könnten Sie mir mit etwas Salz aushelfen?“ fragte Lara. „Aber sicher... kommen Sie kurz rein.“ sagte die Alte und Lara betrat das Haus. Es war sehr geschmackvoll eingerichtet und sofort sprang Lara das Gemälde ins Auge. Ein echter Monet. „Das ist ja ein schönes Bild...“ schwärmte sie. „Ja nicht wahr? Ein Original. Und unbezahlbar.“ erwiderte die Frau und verschwand in der Küche. „Wissen Sie Jean-Pierre, mein verstorbener Mann... Gott hab ihn selig... war ein Verwandter von Monet und hat das Bild geerbt. Er war so unglaublich stolz auf seinen Vetter, väterlicher Seite. So unglaublich stolz. Er hat mir manchmal über Monet erzählt und immer wenn er das tat, leuchteten seine Augen....“

    Lara nickte. Sie hörte zu, obwohl es sie überhaupt nicht interessierte. Die Frau hielt sich sehr lange in der Küche auf und Lara nutze die Zeit um sich einen Einblick in die Begebenheiten zu machen. Das war der erste Bruch. Die Alte schien sehr gut betucht zu sein. Lara war zufrieden. Sie hörte wie die Frau aus der Küche kam. Lara sah ihr entgegen. „Oh... das ist sehr nett. Vielen Dank...“ „Schon gut. Man hat ja so viel zu tun, wenn man umzieht...“ sagte die Alte. Lara nickte und verschwand. Sie war kaum außer Sichtweite und griff zum Handy. „Arnold... Kantstraße 8. Eine Alte allein stehend. Monet an der Wand und einiges an Goldschmuck in einer Schatulle im Wohnzimmer. Vermutlich sogar noch ein Tresor.“ „Danke meine Liebe. Dann werden wir dort als nächstes zuschlagen. Was macht dein Nachbar?“ fragte Arnold. „Der ist hart im Nehmen und Unnahbar. Aber ich werde mich dort auch noch umsehen.“ gab Lara zu. „Tu das... ich werde heute noch zu dir kommen.“ „Alles klar... bis später.“ Sie ging nach Hause und wartete auf ihren Freund.

    „Spinnt ihr beiden eigentlich total? Das ist doch nie und nimmer abgesegnet gewesen von der Chefin, oder?“ Semir schüttelte den Kopf. „Na, er meldet sich sicher bald. Ich fahr da jetzt mal hin.“

    Tom wurde ein Platz zugewiesen und man nahm auf dem Boden Platz. Es folgte eine Rede über Botan und am Ende ging ein Tablett mit Gläsern und Getränken rum. „Stärkt euch und dann treffen wir uns in der Halle.“ Tom entging nicht, dass er beobachtet wurde und nahm ein Glas vom Tablett.

    Semir war vor dem Haus angekommen. Er klingelte und dann hörte er die gleiche Stimme wie Tom zuvor. „Gerkhan, Kripo Autobahn. Ich hätte gerne mal ein Gespräch mit den Hausherren.“ „Einen Augenblick bitte.“ Kam es nun kühler aus dem Lautsprecher. Die Tore öffneten sich und Semir fuhr mit seinem Wagen hinein. Vor dem Haus standen zwei Mann in einer Kluft die an Kutten erinnernen. Aber Semir sah deutlich das die Männer eine Waffe trugen. Er ging die Stufen rauf und sah sich die Männer an. „Meine Herren, ich hoffe Sie haben den erforderlichen Waffenschein für die Dinger.“

    Die Männer gingen auf Semir zu „Was wollen sie?“ „Ihre Waffenscheine sehen und dann zu ihrem Boß, mehr nicht. ich habe ein paar dringende Fragen“ „Kommen sie durch“ Semir wurde in ein Büro ganz am Anfang des Hauses gebeten. Dort zeigte man ihm die Waffen-scheine, die scheinbar echt waren. „Und nun zu ihrem Boß, ich warte.“ Semir warf einen Blick aus dem Fenster, konnte nichts entdecken. „Sie wollten mit mir sprechen?“ ein älterer Mann betrat das Zimmer. „Ja, Gerkahn, Kripo Autobahn. Ich ermittele in 2 Mordfällen, die eindeutig zu ihrer Sekte führen.“

    Zwei Wochen später war alles vergessen und der Alltag hielt Einzug. Andrea fuhr mit Semir zum Revier und abends zurück. Alles war wie vor dem Streit. Auch die Nachbarschaft verlief friedlich. Was allerdings die Runde machte, waren Einbrüche in dem Viertel. Immer wieder hörte man von den Nachbarn, dass eingebrochen wurde. Andrea war mit einer älteren Nachbarin in engeren Kontakt gekommen. Amalie Dupont. Eine achtzigjährige Frau die vor knapp sechs Jahren ihren Mann beerdigen musste. Andrea besuchte sie eines Tages und unterhielt sich sehr ausführlich. „.... Ja und dann haben wir geheiratet das war 1948. In der Bretagne. Er hatte ja die französische Staatsbürgerschaft und nach dem Krieg wurde das nicht gern gesehen, wenn wir in Deutschland geheiratet hätten. Sehen Sie mal.... das Armband hat er mir dafür geschenkt. Also neben dem schönen Ring.“ Sie hielt Andrea ein Armband hin. Es war aus Weißgold und hatte mehrere Rubine. Andrea nahm es in die Hand. „Das ist wunderschön“ sagte sie schwärmerisch. Dupont nickte. „Nicht wahr... Jean-Pierre. ... er hatte einen sehr guten Geschmack. Tja... und mein Sohn... der besucht mich schon lange nicht mehr. Hat keine Zeit für seine alte Dame, sagt er immer. Ist beruflich sehr viel unterwegs und nun ja.... ich bin allein.“ Andrea lächelte die Frau an. „Ich kann ja des öfteren zu Ihnen kommen und wir reden einfach nur. Oder Sie kommen zu mir rüber.“ „Ja aber Sie sind doch auch am arbeiten. Und dann der Dienst Ihres Mannes. Er muss ab und an ja auch Nachtdienst machen... Nicht das ich dann störe.“ Andrea sah sie an. „Sie stören bestimmt nicht.“ Wenn Andrea geahnt hätte dass ihr Leben in einigen Tagen völlig aus dem Rahmen lief, wäre sie nicht so unbekümmert gewesen.

    Whow was für ein emotionaler Beitrag... den hast du echt gut beschrieben. Ich hab Semir vor mir gesehen wie er im Auto sitzt und ohne wirkliches Ziel dahinfährt. Träumt beim Autofahren und dann von den anderen wachgerüttelt wird. Andrea die sich Sorgen um ihn macht. Absolute Klasse
    :D:D

    Semir saß Tom gegenüber. Er ging lieblos die Berichte durch. Nach einer Stunde warf er die Akten in die Ablage. „Das ist doch alles ...“ fluchte er. „Ruf sie an.“ meinte Tom nur. „Was Ich? Nee... die soll sich gefälligst melden. Ich hab doch nichts getan. Was kann ich denn dafür, wenn sie so ausrastet und in ganz harmlosen Situationen was weiß ich rein interpretiert?“ gab Semir stur von sich. „Ihr seid wie Kleinkinder. Warum gibt nicht einer von euch nach?“ lachte Tom leise. „Warum muss ich denn immer derjenige sein, der nachgibt?“ „Semir? Wie war denn als dieser Patrick O`Conner sie tyrannisiert hat? Da haben wir beide ihr das Leben gerettet. Erinnerst du dich noch an deinen Freiflug am Fernsehturm?“ Semir nickte. „Oh ja... daran erinnere ich mich sehr genau. Und auch daran, dass ich alles getan habe um sie vor diesem Tscherne zu retten. Damals mit Jan... Das scheint sie alles vergessen zu haben.“ Tom hielt ihm den Telefonhörer hin. „Sprich mit ihr!“ Demonstrativ verschränkte Semir die Arme über die Brust. „Nein!“ sagte er dazu und schmollte. Tom schüttelte nur den Kopf. „Wie die Kinder....“ stöhnte er gekonnt gequält.

    Am Mittag fuhr Semir nach Hause. Seine neue Nachbarin sah ihn und winkte freundlich. „Hallo Herr.... oh.. ich hab Ihren Namen schon wieder vergessen. Dabei haben Sie mir doch geholfen....“ Sie sah zu Boden. „Gerkhan... Semir Gerkhan.“ sagte Semir und wollte gerade rein. „Wo ist denn Ihre Frau? Das war doch Ihre Frau oder?“ Semir nickte. Er wollte nicht über Andrea sprechen. Schon gar nicht mit dieser Frau dort. „Haben Sie sich gestritten?“ fragte die Frau weiter. Semir sah sie an. „Hören Sie... ich habe einen ziemlich stressigen Tag hinter mit und möchte nur eins.... was essen und dann....“ „Ich lade Sie ein. Warum kommen Sie nicht rüber und wir essen gemeinsam?“ „Ähm....danke... aber nein danke.“ „Schade...“ sagte die Frau und ging ins Haus. Auch Semir schloss die Tür auf und trat ein. Er ging ohne Licht zu machen ins Wohnzimmer. „Warum hast du denn die Einladung nicht angenommen?“ fragte mit einem Male Andrea, die auf dem Sofa saß. Da die Jalousien heruntergelassen waren, war es dunkel.. Semir machte Licht und sah sie an. „Andrea?“ „Warum hast du die Einladung nicht angenommen?“ fragte Andrea erneut. Semir ging zu ihr und hielt ihre Hände. „Weil es nur einen gibt, den ich liebe. Und das bist du. Andrea... ich hab doch nur geholfen... da war nicht mehr und dort wird nie etwas sein.“ Sie umarmte ihn. „Ich weiß. Entschuldige aber meine Eifersucht.... ich hab sie einfach nicht im Griff.“ Semir streichelte ihr den Rücken. Er schloss die Augen und hielt sie einfach nur fest. Der Rest des Tages stand im Zeichen der Versöhnung, die beide genossen.

    „So was hast du herausgefunden?“ fragte Arnold Krause. Lara sah ihn an. „Ich habe sehr nette Nachbarn. Also zumindest die männliche Seite ist sehr nett. Die Frau ist eher in der Kategorie „Furie“ einzustufen. Er hat mir geholfen die Möbel zu tragen. Wirklich sehr nett.“ meinte Lara „Muss ich eifersüchtig werden, Lara?“ fragte Arnold „Nein... bestimmt nicht. Aber es ist immer gut, wenn wir eine nette Nachbarschaft mimen. Immerhin dient es unserer Aufgabe.“ „Ja stimmt. Na... ich denke den ersten Bruch werden wir in drei Wochen ausüben. Bis dahin kannst du die Nachbarschaft ja pflegen. Aber du weißt ja genau, wie weit du gehen darfst.“ warnte Arnold sie. „Ja sicher. Ich bleib dir treu. Aber wenn ich meinen Spaß will, dann nehme ich mir das auch. Ich liebe dich, das weißt du. Egal wer im Bett liegt.“ „Lara? Willst du den Mann etwa.... verführen?“ lachte Arnold. „Der ist verheiratet. Aber seine Frau ist wohl etwas zu eifersüchtig. Ich hab ihn nur kurz umarmt und ein Küsschen gegeben und sie ist abgerauscht wie eine Hexe. Und er stand nur da und hat ihr nachgesehen.“ Sie lachte laut. Arnold grinste nur. „Du bist gemein. Eifersucht kann so etwas schönes sein. Aber okay.... wie willst du vorgehen?“ „Als erstes werde ich mich hier in der Gegend umsehen. Ist ziemlich fein. Und wer weiß sicher kann man hier einiges holen. In einigen Häusern kommt man sehr einfach rein. Ich mache auf gute Nachbarin und sehe mich um.“ „Alles klar. Und dein Nachbar? Ist er auch ein potenzielles Opfer?“ Lara grinste. „Ja... ich denke da kann man sich auch was holen. Das Haus lädt dazu ein.“ „gut... dann ist er der Erste, der sich von ein paar Habseligkeiten trennen muss. Mach ausfindig, was er so hat und dann werden wir uns einen günstigen Augenblick suchen.“ „Alles klar. Ich werde dich anrufen.“ Sie küsste ihn innig und verschwand.

    Andrea sah ihre Mutter mit verweinten Augen an. „Aber Kind.... hast du denn mit ihm geredet?“ „Mama... es war eindeutig. Wir sind gerade mal ein zwei Jahre verheiratet und er geht fremd. Die Frau hat ihn geküsst. Und es sah nicht aus, als ob er sie abwehren wollte.“ „Andrea... wenn du nicht mit ihm redest, dann wirst du es nie erfahren. Ruf ihn doch an.“ Andrea schüttelte den Kopf. „Oh... nein.... Er soll mich anrufen. Ich laufe ihm nicht hinterher.“ Margot schüttelte den Kopf. „Kind.... du kannst doch nicht so einfach weglaufen. Er wird sich bestimmt Sorgen machen. Ruf ihn doch an. Du liebst ihn doch.“ sagte sie fürsorglich. „Das ist es ja....“ Andrea weinte. Margot nahm ihre Tochter in den Arm. „Es tut weh, nicht wahr?“ „Ja... Mama... Ich liebe ihn doch so....“ schluchzte Andrea. „Na komm... wir trinken erst mal einen Tee und dann sehen wir weiter.“ Hans-Hubert kam hinzu. „Ich sagte doch gleich, einem solchen Mann kann man kein Vertrauen schenken. Warum musstest du dir auch unbedingt einen Polizisten nehmen?“ „Papa.... das hat doch nichts mit dem Beruf zu tun. Semir und ich... wir haben uns eben verliebt.“ verteidigte Andrea ihren Mann unbewußt. „Paperlapp Liebe... was wisst ihr schon darüber. Liebe bedeutet, dass man alle Schwierigkeiten gemeinsam meistert und miteinander redet. In guten und in schlechten Tagen. Erinnere dich mal an deine Hochzeit. Ich mag Semir wirklich sehr gern. Er hat sein Leben riskiert um deines zu retten. Das ist Liebe! Vertrau ihm endlich. Er ist nämlich ein guter Mann.“ Andrea sah ihren Vater an. „Willst du sagen, ich habe Schuld an diesem Streit?“ Hans-Hubert sah sie an. „Ja!“ sagte er nur und ging in sein Arbeitszimmer. Andrea sah ihn sprachlos nach.

    Meine Güte, wie viele "verstaubte" storys hast du denn noch auf Lager? Ich glaube, du schreibst schon AFC-Storys seit die Festplatte erfunden wurde....! Ich beneide dich um deine Einfälle! (Ups...hab ich das nicht schon Mal geschrieben?!?)

    Meine Güte, wie viele "verstaubte" storys hast du denn noch auf Lager? Ich glaube, du schreibst schon AFC-Storys seit die Festplatte erfunden wurde....! Ich beneide dich um deine Einfälle! (Ups...hab ich das nicht schon Mal geschrieben?!?)

    Ja ich glaube das hab ich schon mal gehört... okay... also ich habe noch ein paar verstaubte Storys auf der Festplatte. Dann noch ein paar die ich täglich abstaube.... und zwei die noch nichts angelegt haben..... also noch viel Lesestoff :D

    Hallo und einen schönen Sontagnachmittag

    In den letzten Tagen habe ich die Zahlungsaufforderungen an die angemeldeten Teilnehmer des Fantreffens via Mail versendet. Sollte ich jemanden vergessen haben, oder aber etwas mit den Mails nicht stimmen... bitte sofort Info an mich. Mein Internet spinnt in den letzten Tagen und da kam es schon häufiger vor, dass mir geschrieben wurde... "Ihre Email wurde verschickt" aber der Empfänger hat nichts bekommen. Also bitte... wenn ihr noch keine bekommen habt.... sagt mir Bescheid :D

    Liebe Grüße

    So hab noch mal was gestöbert und tatsächlich noch eine verstaubte Story gefunden. Ach ja... die Feeds nicht vergessen. :)


    „So… das haben wir auch drin.“ sagte Semir und rieb sich die Hände. Er hatte seiner neuen Nachbarin geholfen ein paar Möbel in die Wohnung zu bringen. „Danke… das war wirklich sehr lieb von Ihnen.“ Lara sah ihn an. Sie beugte sich zu ihm und ehe Semir sich versah umarmte sie ihn und drückte ihm ein Kuss auf die Wange. Semir stieß sie sanft weg. „Gern geschehen.“ sagte er und wollte gerade zu seinem Haus gehen, als er Andrea an der Tür sah. Sie warf ihm einen Blick rüber und Semir ahnte schon was nun passieren würde. Er sah Lara an. „Ich muss dann mal…“ sagte er leise und ging ins Haus. Andrea erwartete ihn bereits. „Sag mal… du bist nicht mal eine Stunde allein und flirtest schon wieder mit der erst besten Nachbarin? Aber damit nicht genug… du musst sie auch sofort ablecken! Mir reicht es! Ich …ohhhhhgrrr.“ machte Andrea ihrer Wut Luft. „Aber Andrea! Da war doch gar nichts! Ich habe ihr doch nur geholfen die Möbel ins Haus zu bringen!“ verteidigte sich Semir. „Ja sicher! Das hab ich gesehen! Danke es reicht mir!“ schrie Andrea und kam mit einem Koffer die Treppe herunter. Semir stellte sich vor sie hin. „Nun warte doch mal! Was soll das denn?“ „Du fragst mich, was das soll? Ich fahre weg. Und glaube ja nicht, dass ich so schnell wiederkomme. Diesmal hast du es nämlich zu weit getrieben, Semir Gerkhan!“ Andrea verließ das Haus und knallte die Tür hinter sich zu. Semir stand sprachlos im Flur.

    Tom sah Semir an. Er saß im Auto neben ihn und starrte aus dem Fenster. Er war nachdenklich und verdächtig still. „Was ist?“ Semir antwortete nicht. „Semir?“ riss Tom seinen Partner aus den Gedanken. „Was? Ach so.... alles okay.“ gab Semir an und sah wieder aus dem Fenster. Er knetete seine Hände. „Nein.... ist es nicht. Du hast doch was?“ meinte Tom „Ach quatsch...“ „Semir... ich kenne dich. Ist was mit Andrea?“ Semir schwieg. Tom fuhr auf einen Parkplatz. „Was willst du denn hier?“ fragte Semir erstaunt. „Mit dir reden. Ich sehe genau, dass du Probleme hast. Welche Art? Ehekrach?“ Semir nickte. „Ja... stimmt. Ich habe Probleme mit Andrea. Aber ich bin nicht schuld. ...“ verteidigte er sich sofort. „Was ist diesmal vorgefallen?“ wollte Tom wissen. „Eigentlich nichts Schlimmes. Nun ja... wir haben da ne neue Nachbarin bekommen. Und ich hab beim Einzug geholfen. Andrea kam gerade von ihren Eltern zurück und hat gesehen, wie die neue Nachbarin mich umarmte und einen Kuss auf die Wange hauchte. Da war wirklich alles, sonst gar nichts. Aber sie macht direkt wieder einen Elefanten aus der Mücke.“ gab Semir an. „Hast du versucht es zu klären?“ „Ja sicher... aber Andrea ist so unglaublich stur. Sie hört mir einfach nicht zu. Das Erste was sie gemacht hat, sie ist mit dem Koffer direkt wieder umgedreht und abgefahren. Ich hab versucht sie zu erreichen, aber sie nimmt nicht ab.“ „Wann war das?“ „Gestern Abend. Ich hab doch nur Nachbarschaftshilfe geleistet. Warum kapiert sie das nicht? Wir haben geheiratet und wollten uns vertrauen, aber sie tritt das Vertrauen mit Füßen. Wieso kann sie nicht glauben, dass ich ... dass ich ...“ „...das du treu bist?“ fragte Tom. „Ja genau... Warum vertraut sie mir nicht? Warum redet sie nicht mit mir darüber?“ Semir klang verzweifelt. „Nun warte doch erst einmal ab. Es wird sich alles einrenken. Wie immer.“ Tom legte ihm die Hand auf die Schulter.

    Tom fuhr zu der Adresse, die er in der Bandansage gehört hatte. Dahinter lag eine große Villa mit einem riesigen Grundstück. Eingezäunt mit Stachedraht und Mauern. Tom klingelte. „Ich bin Tom.“ sagte er. Die Türen wurden geöffnet. „Tritt ein, Bruder.“ Hörte er aus einem Lautsprecher. „Geh zum Haupthaus. Dein Wagen wird entsorgt.“ Tom verzog das Gesicht. Das wird der Chefin gar nicht passen, dachte er und machte sich auf den Weg zum Haus. Dort angekommen trat ein Mann von ca. fünfzig vor die Tür. „Willkommen in der Gemeinde von Botan.“ „Ähm… ja danke…“ „Tritt ein und lass dir zeigen, was dich erwartet.“ Tom nickte. Er betrat einen riesiegen Flur. Alles war in sterilem Weiß gehalten. Es sah ziemlich trostlos aus. „Willst du uns wirklich beitreten?“ fragte ihn der Mann. Tom nickte erneut. „Ja will ich.“ „Warum?“ „Was? Wie Warum? Ich will von der Welt wie sie ist nichts mehr wissen.“ „Du bist enttäuscht worden, von der Welt?“ Tom nickte und versuchte einen traurigen Blick zu zeigen. „Nun dann wirst du dich hier wohl fühlen. Aber es gibt auch bei uns Regeln, die jeder befolgen muss.“ „Ja sicher.“

    Tom wurde in ein Zimmer geführt und sah ausser 2 Stühlen, einem Tisch nichts weiter.
    „Setz dich“ ein Mann, ganz in weiß gekleidet, kam aus einem angrenzenden Zimmer. „Ja, danke.“ „ Wie bist du zu uns gekommen?“ Tom überlegte, sagte dann „ ich habe über mehrere Ecken von euch gehört.nachdem ich einen Schicksalsschlag erfahren habe...“ „Gut, dann erkläre ich dir jetzt, wie es bei uns läuft. Jetzt hast du noch die Möglichkeit zurück zu gehen.“ Tom nickte und war sich scheinbar nicht im Klaren darüber, dass ab jetzt die Türen nach aussen für ihn verschlossen waren.

    so es ist wieder geschafft... der Rest der STory für euch folgt jetzt


    Tom griff zum Handy und wählte Hotte an. „Hotte ich hab ihn gefunden. Semir hat sich das Bein gebrochen, sonst geht es ihm soweit gut. Thurnau ist verhaftet. Wir befinden uns ungefähr wenn ich mich nicht irre zwanzig Minuten vom Rastplatz entfernt. Andrea soll mein Handy orten. Und informiere den Notarzt. Semir kann nicht laufen.“ „Alles klar, Tom. Wir sind schon unterwegs. Tom ging wieder zu Semir und hockte sich neben ihn. „Ist sonst wirklich alles in Ordnung?“ fragte er besorgt. „Ja….sicher…. Mir ist kalt, ich hab Hunger, Durst, kaum geschlafen, aber sonst bin ich fit. Wieso hast du so lange gebraucht mich zu finden?“ Tom grinste. „Ich wollte mich erst einmal ausruhen. Und ich wusste doch dass du alles im Griff hast.“ Semir sah ihn an. Dann schüttelte er den Kopf. Er schloss die Augen und sagte leise: „Der wollte mich hängen. Wie im Wilden Westen. Ich hatte die Schlinge schon um den Hals und….“ Tom legte ihm die Hand auf die Schulter. „ Es ist vorbei… okay? Denk nicht mehr dran. So und nun werden wir dich erst einmal ins Krankenhaus bringen.“ Semir nickte nur. „Hast du nicht zufällig was zu essen?“ Tom lachte. „Heiß ich Hotte? Aber der kommt gleich. Vielleicht hat er ja was dabei. Nein… der hat bestimmt was dabei.“ Semir lachte gequält. Er sah zu Thurnau. „Wissen Sie… Herr Thurnau, Ihr Sohn und dieser Roman Randt hatten ein Mädchen vergewaltigt und erschossen. Er war schuldig.“ „Sie lügen! Sie sind ein erbärmlicher Lügner! Ein Mörder!!! Ich bekomme Sie, Gerkhan! Irgendwann bekomme ich Sie!!“

    Semir schüttelte den Kopf. „Sie werden für eine ganz lange Zeit weggesperrt werden. Vermutlich werden Sie wegen Ihrem geistigen Zustand in eine geschlossene Anstalt kommen. Thurnau Sie sind krank…“ Wieder schloss er die Augen. Er spürte wie erschöpft er eigentlich war. Nervlich stark angeschlagen. Nur einige Minuten später kam Hotte mit dem Notarzt und einigen anderen Kollegen zu ihnen. „Semir? Gott sei Dank.“ sagte er nur und sofort kümmerte sich der Notarzt um Semir, der immer noch am Boden saß. Er schaute sich das Bein an und tastete es ab. Semir stöhnte mehrmals auf. „Gebrochen. Aber ein glatter Bruch. Das heilt wieder. Sie werden jetzt in die Klinik gebracht. Ich gebe Ihnen was gegen die Schmerzen und dann werden Sie auf die Trage gelegt. Sie sind stark unterkühlt. Haben Sie sonst noch Beschwerden?“ fragte der Arzt. Semir nickte. „Ja… ich hab einen Bärenhunger.“ „Oh… da kann ich dir helfen. Hier!“ Hotte holte ein Butterbrot aus seiner Jacke. Semir nahm sie und aß. „Danke… das war die Rettung, Hotte. Was war denn drauf?“ „Leberwurst.“ Semir sah Hotte grinsend an. „ Danke… ich..Ich hoffe du verhungerst jetzt nicht, bis wir wieder in der PAST sind.“ Ein Blick sagte alles.

    Zwei Stunden später waren sie in der PAST. Semirs Bein war in Gips gelegt worden und er wurde von Tom mit dem Rollstuhl in die PAST geschoben. Eigentlich sollte er noch in der Klinik bleiben, aber er wollte unbedingt nach Hause. Andrea sprang auf und sah ihn an. „Bist du in Ordnung?“ „Na relativ. Das Bein ist gebrochen. Ich hab Hunger, Durst, bin müde, mir ist kalt.“ Andrea lächelte. „Nun gegen Hunger und Durst kann ich sofort was unternehmen. Wärmen würde ich dich lieber allein ohne die Kollegen. Das Bein heilt von allein. Was hältst du davon, wenn du solange du so unbeholfen bist, bei mir bleibst?“ Semir nickte heftig. „Gern. Ich kann ja nicht viel machen und….“ Andrea lachte. „Ja das dir es gefällt, wenn ich dich bemuttere, wusste ich. Aber ich tue es nach Feierabend.“ Sie küsste ihn zärtlich und hörte direkt das Getuschel der Kollegen. Semir war es etwas peinlich und er versuchte sich zu lösen. Andrea gab ihn frei, sie drehte sich zu den Kollegen um: „Er ist krank… und braucht nun Zuwendung, was gibt es denn da zu reden?“ fragte sie in die Runde und sofort herrschte Schweigen.

    Einige Wochen später saß Hotte Dieter wie immer gegenüber. „Und?“ fragte Dieter. „Was?“ „Was ist mit der Wassermühle?“ „Sie gehört seit gestern mir. Ein Schnäppchen und ich werde daraus ein Paradies machen. Und wer weiß? Vielleicht kommt Semir dann mal mit Andrea dort hin und verbringt ein schönes romantisches Wochenende in meiner Mühle.“ Dieter schüttelte den Kopf. „Semir wird sicher nicht die Mühle in Beschlag nehmen. Er müsste dann ja immer an das Erlebte denken.“ meinte er. „Quatsch! Diese Zelle wo er war, werd ich doch abreißen lassen. Es ist wirklich eine Erholung. Und ich werde alle hier einladen, wenn die Mühle fertig ist.“ sagte Hotte stolz.

    Ende.

    Nun was soll ich sagen... Ich hatte einige Schwierigkeiten deine Gedankengänge zu verfolgen. Du springst zu schnell. Wenn du ausführlicher die Stituationen beschreiben würdest, wäre sie sichr noch besser. Aber man lernt dazu und die nächste wird besser