Es war dunkel. Mona sah auf die kleinen Babys und lächelte. „Na... ihr werdet bald ein schönes zuhause haben. Man wird euch lieben und euch auf Händen tragen.“ sagte sie fast schon liebevoll. „und mir werdet ihr eine große Menge Geld einbringen.“ kam hart hinterher. Sie griff zum Handy. „Wie sieht es bei euch aus?“ fragte sie. „Die Bullen sind beide da. Was machen wir mit ihnen?“ fragte der Gesprächspartner. „Nun... ihr dürft sie hinrichten. Das heißt sobald ich da bin. Ich möchte mich schließlich noch verabschieden. Bringt sie zum alten Güterbahnhof. Der ist eh verlassen.“ sagte sie kalt und legte auf. Sie schloss versonnen die Augen. „Ach Chris.... Chris... du bist so ein Armleuchter. Du bist mir so einfach ins Netz gegangen. Schade nur, dass du ein Bulle bist. Gina! Komm her und kümmere dich um die Blagen!“ rief sie nach hinten. Ein Mädchen kam in den Raum und Mona verschwand.
„Chris! Irgendwas stimmt hier nicht.“ gab Semir leise von sich. Chris sah ihn an. „Was hast du denn? Wir schnappen sie uns und dann die Babys in Sicherheit. Fertig.“ gab Chris zurück. Semir schüttelte den Kopf. „Das ist zu einfach.“ sagte er. Chris Blick und die Geste von ihm sagten alles. Sie schlichen weiter. Dann standen sie in einem großen Raum. Babygeschrei war überall zu hören, aber keine Babys waren zu sehen. „Ich sagte doch... es stimmt was nicht!“ fluchte Semir und griff zum Handy. Er wählte eine Nummer und wollte sich das Gerät gerade ans Ohr halten, als es knallte. Das Handy flog im hohen Bogen davon. Semir erschrak und versuchte die Waffe hochzureißen. Ein zweiter Schuss ließ auch diese sich verabschieden. „Das nächste ist dein Kopf, wenn du dich bewegst!“ drohte eine dunkle Stimme. Semir hob die Hände. „So ist es gut. Dein Freund sollte es auch tun. Ich hab dich genau im Visier.“ lachte der Unbekannte. „Chris?“ fragte Semir nach hinten. Es kam keine Antwort. Eine Kugel prallte dicht vor Semir in den Boden. Er zuckte zusammen. „Hey! Schon gut!“ hörte man Chris rufen. Die Waffe von ihm fiel zu Boden und mit erhobenen Händen kam er aus seinem Versteck.