Ja sicher die machen sich alle strafbar... wo steht das denn? Ich hab die DVD auch schon. Na und? In einigen Läden ist die halt früher zu bekommen als sonst wo. Meine hab ich übrigens von Amazon. Heute im Briefkasten gehabt.
Beiträge von Elvira
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Na Ela... Fernsehverbot... kein Problem nur den Donnerstag lassen wir aus... danach kann es dann weider einsetzen...




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Ich habe es mal gewagt und bringe den neuen Partner von Semir, Ben Jäger, in eine STory unter. Sagt mit eure Meinung und mal sehen, wie sich Ben im September schlägt.
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„So.... ich hoffe diese Nacht wird genauso ruhig wie die letzte“ meinte Ben als er Semir gegenüber saß. Dieser nickte nur und las in seinem Magazin weiter. „Hey... was liest du denn da?“ wollte Ben wissen und ging aus Semirs Seite. Dieser schaute nur kurz hoch. „Ach das ist so eine Autozeitschrift. Die hat immer die besten Autos im Test und nun ja.... ich meine ich würde mir nie so eine Karre kaufen aber sie gefallen mir halt.“ erklärte Semir. Ben sah auf die Seite. „Whow.... ein toller Schlitten.... Maserati.... tja den werden wir uns eh nie leisten können.“ meinte Ben nur und überflog die Zeilen. „Hat aber gute Kritik.“ nickte er anerkennend. Semir sah ihn an. „Na das ist aber auch ein Toller Wagen.....“ meinte er nur. Ben sah aus dem Fenster. „Wollen wir unsere nächste Runde machen, oder bleiben wir hier? Es schüttet aus Kübeln.“ fragte er. Semir zuckte mit den Schultern. „Bei dem Wetter würde ich am liebsten im Büro bleiben, aber das geht nun mal nicht. Es sind vermutlich wieder ein paar Verrückte unterwegs, die genau dieses Wetter ausnutzen um eine Wettfahrt zu veranstalten. Du weißt doch genau, dass es in den letzten Monaten einige solcher Rasereien gegeben hat. Bisher zum Glück ohne Toten, aber das kann sich schnell ändern.“ Meinte Semir und griff zu seiner Jacke. Er sah seinen jungen Partner an. „Willst du fahren?“ fragte er. Ben sah ihn irritiert an. „Was? Deinen Wagen? Den BMW?“ fragte er erstaunt. Semir nickte. „Bisher hast du ja noch keinen Wagen. Der Mercedes kommt erst Montag aus der Werkstatt und bis dahin ist mein Dienstwagen auch dein Dienstwagen...“ grinste Semir und warf ihm den Schlüssel zu. Ben fing ihn geschickt auf.
„Katrin.... versteh doch, es ist die einzige Möglichkeit an Geld zu kommen. Ich muss es tun. Du weißt ich liebe dich .... aber für mich ist die Firma alles, was ich habe und dafür müssen wir Opfer bringen.“ sagte er und hob das Messer. Sie sah ihn ängstlich an. „Paul! Bitte tu es nicht... denk doch an Lisa... sie braucht mich... bitte .... tu es nicht...“ weinte und flehte sie. Doch ihr Mann schien das nicht zu beeindrucken..... Er hob das Messer und stach zu. Immer wieder ließ er das Messer in den Körper der Frau fahren. Blut spritze auf seine Kleidung, an die Wand. Der Mann hatte den Hang zur Realität verloren. Nach schier unendlich dauernden Minuten höre er auf und ging ins Bad. Er wusch sich die Hände und das Messer ab. Ging anschließend ins Wohnzimmer und legte seine tote Frau in den am Boden ausgebreiteten Müllsack. Er verschnürte ihn und brachte ihn zum Wagen, fuhr weg. Nur eine Stunde später saß er vor seinem Fernseher und öffnete eine Flasche Bier. So als wäre nichts gewesen.....
„Mann, was für eine Schnulze. Der Typ ist ja völlig durchgeknallt. Also ob die Polizei so blöd ist und nicht dahinter kommt, dass er nur die Versicherung kassieren will. Der ist im Nullkommanix im Knast. So was würde es im wahren Leben nie geben ....“ lachte Jaqueline und schaltete den Fernseher ab. Rolf saß neben ihr. „Das ist es...“ stieß er aus. Jaqueline sah ihn an. „Was meinst du?“ wollte sie wissen. „Na... unsere Lösung. Für unsere Probleme. Sieh mal genau wie bei dem Mann eben im Fernsehen, geht es uns doch derzeit. Hey... nur keine Angst.... ich will dich ja nicht umbringen. Aber die Summe der Lebensversicherung von dir, könnte uns tatsächlich aus den Miesen holen. Ich meine.... wenn du offiziell als Tot giltst dann bekommen ich die fünfhunderttausend und kann die Firma von Papa sanieren. Du veränderst dein Aussehen... deine Haare... irgendwas. Jeder der dich nicht kennt, wird nicht wissen das du es bist. Wir werden uns dann erneut kennen und natürlich lieben lernen und heiraten.“ Dachte er laut nach. Jaqueline lachte. „Du bist ja verrückt!“ stieß sie kichernd aus. Noch ahnte sie nicht, dass genau so eine Idee im Kopf ihres Mannes reifte.
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Semir war gerade auf der Autobahn, als sein Handy klingelte. „Semir hier!“ meldete er sich. „Schröder… Semir ich habe gerade mit Ritschie gesprochen. Du kannst ihn direkt treffen. Er wartet ab jetzt genau eine Stunde am Rheinufer an der Deutzer Brücke. Er ist knappe 180 cm und trägt einen braunen Mantel. Du wirst ihn sicher nicht übersehen.“ Erklärte Schröder. „Danke… ich fahr sofort hin.“ meinte Semir und ordnete sich in den Verkehr Richtung Köln ein. Nur wenige Minuten später sah er die entsprechende Person. „Sind Sie Ritschie?“ fragte er und tippte den Mann auf die Schulter. „Ja… Sie sind Semir?“ stellte dieser die Gegenfrage. Semir nickte. „Ja… was können Sie mir erzählen?“ wollte er wissen. „Nun es kommt drauf an, was Sie zahlen. Ich mache es nicht umsonst.“ kam als Antwort. Semir nickte und griff in seine Brieftasche. Er zog zwei fünfziger raus und reichte sie rüber. „Gut…! Also ihr solltet euch mal am Niehler Hafen umsehen. In der Halle 5 gibt es einige finstere Gestalten, die damit prahlen Blüten von bester Qualität in den Verkehr bringen zu wollen. Wann weiß ich nicht. Aber das ist euer Job. Dafür werdet ihr bezahlt. Sucht nach Sven Machleid und Andreas Speichel-Ecker. Das sind die Gehilfen von Roland Fälscher. Ich gebe Bescheid wann Sie am Besten dort zuschlagen können.“ sagte der Informant. Semir notierte sich die Namen. „Danke.“ antwortete er und verschwand.
Tom und Jan saßen im Büro und warteten auf Semir, der sich ziemlich viel Zeit ließ. Tom versuchte ihn auf dem Handy zu erreichen, während Andrea es über Funk versuchte. Vergeblich. Semir meldet sich nicht. „Haben Sie denn keine Ahnung wo er hin ist?“ wollte Jan wissen. Tom grinste. „Wir sind Kollegen, also „Du“ meinte er und reichte Jan die Hand. „Tom!“ sagte er. Jan nickte. „Gut… Jan. Also wenn ich mich in Semir nicht irre, dann macht er wieder einen Alleingang und steckt sicher in der Klemme. Irgendeine Ahnung?“ wollte Jan wissen. Tom schüttelte den Kopf. „Nein… leider nicht. Wir müssen wohl abwarten. Semir wird sicher vorsichtig genug sein.“ meinte er. „Ich weiß nicht… mit Fälscher ist nicht zu spaßen. Semir hat keine Ahnung mit wem er sich da anlegt. Ich meine wenn er da irgendwie Infos hat.“ Warnte Jan vor. Tom nickte. „Ja ich weiß. Andrea! Orte Semirs Handy. Vielleicht kann er sich jetzt nicht melden…“ befahl Tom. Andrea nickte und verschwand. Doch genau in diesem Augenblick kam Semir herein.
Semir betrat die PAST und sah Andrea am PC. In seinem und Toms Büro unterhielt sich Tom scheinbar mit dem Kollegen vom BKA. „Hey… Mensch wieso gehst du eigentlich nicht ans Handy? Nicht an den Funk?“ fauchte sie ihn direkt an. „Ach… hey…entschuldige… ich hatte einfach keine Zeit. Ist der Kollege vom BKA schon da?“ fragte Semir und küsste seine Frau zur Entschuldigung. Sie nickte. „Ja er unterhält sich gerade mit Tom über die Fälscherbande. Geh rein. Die warten schon auf dich.“ gab Andrea bekannt. Semir nickte und öffnete die Tür zum Büro. Wie angewurzelt blieb er im Türrahmen stehen. „Jan?“ fragte er erstaunt. „Jan Richter? Was machst du denn hier?“ Semir sah verwirrt auf seinen ehemaligen Kollegen. „Na das nenne ich eine Begrüßung. Ich dachte wirklich du würdest dich etwas mehr freuen.“ maulte Jan und reichte Semir die Hand. Eine herzliche Umarmung folgte. „Ne… jetzt mal ehrlich. Was machst du hier?“ wollte Semir wissen. „Nun ja… ich bearbeite den Fall der falschen Euros. Wir vermuten das ein gewisser Roland Fälscher dahinter steckt.“ gab Jan seine Vermutung preis. Semir nickte. „Ja… den Namen hab ich auch erfahren. Außerdem noch zwei weitere. Nämlich…ein gewisser Machleid und ein Speichel-Ecker….“ las Semir die Namen von seinem Zettel ab. Jan nickte. „Ja… die drei gehören zusammen. Was weißt du noch?“ wollte er wissen. Semir zuckte mit den Schultern. „Das ist bisher alles.“ gab er zu.
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Wenig später saßen die Beiden im Büro. „Also…dieser LKW hatte keine Papiere… Ist ja schon merkwürdig. Es gibt keinen Hinweis auf eine Spedition. Der Wagen ist nicht mit den Kennzeichen zugelassen. Der Typ sagt nichts aus…. Wo sollen wir anfangen?“ stöhnte Tom. „Darüber kannst du dir ja mal Gedanken machen. Wartest du hier auf den Typen vom BKA? Ich fahre mal eben zu einem der Informanten und höre ob die was wissen.“ meinte Semir und griff zu seiner Jacke. Tom nickte und sah ihm nach. Semir stieg in seinen BMW und überlegte kurz wo er ansetzten konnte. Ihm fiel eigentlich nur Schröder ein. Also fuhr er zu ihm. Als dieser die Tür öffnete sah er ihn erstaunt an. „Semir? Was ist denn?“ wollte er wissen. „Schröder ich brauch deine Hilfe….“ gab Semir bekannt und drängte sich in die Wohnung. Schröder nickte. „Ja sicher… komm rein…“ meinte er nur und sah Semir nach.
„Pass auf…. wir also Tom und ich haben, als wir von dir weg sind, einen LKW gestoppt der ziemlich riskant gefahren ist. Auf dem Wagen waren jede Menge Videorecorder und anderes Zeug. Aber das wichtigste war, dass wir Druckplatten gefunden haben. Also für Hunderter…. Außerdem eine ganze Menge an Blüten. Hast du irgendwas in deinen Kreisen gehört, was mir weiterhilft?“ fragte Semir. Schröder nickte. „Also da wäre eigentlich nur einer richtig. Ritschie…“ erklärte er. Semir sah ihn an. „Ritschie? Und wie weiter?“ wollte er wissen. Schröder lachte leise. „Aber Semir… Ritschie reicht doch. Du musst nicht alles wissen. Pass auf…. ich sorge dafür, dass du mit Ritschie sprechen kannst und alles andere ist egal…“ bot Schröder ihn an. Semir nickte. „Also gut. Ich fahre zurück ins Büro. Sag mal…. kann ich irgendwann mal mit Andrea die einsame Bucht buchen?“ fragte er. Schröder nickte. „Ja und ich werde bis dahin sogar einen Swimmingpool eingebaut haben. Dann ist es noch realistischer.“ kam stolz von Schröder. Semir nickte und grinste breit. „Aber dann nur Andrea und ich, klar?“ Wieder kam ein Nicken von Schröder. Semir fuhr zurück zur PAST.
Tom sah auf als es klopfte. „Ja bitte?“ fragte er. Die Tür öffnete sich. „Guten Tag…ich bin Jan Richter vom BKA“ stellte der Mann sich vor. Tom stand auf und begrüßte den Kollegen. „Ja… mein Kollege Gerkhan ist leider noch nicht da, dürfte aber nicht lange dauern.“ meinte Tom nur und ging mit Jan ins Großraumbüro. Gerade in diesem Augenblick trat Andrea aus dem Büro von Anna und sah ihn. „JAN!!“ rief sie freudig und fiel dem Mann um den Hals. Tom sah sie erstaunt an. “Ihr kennt euch?” fragte er. Andrea nickte. „Ja sicher… das ist Jan Richter. Er hat dich doch für zwei Jahre vertreten.“ erklärte sie. Tom lächelte. „Ach so… na das ist ja ne Freude. Besonders für Semir.“ lachte er laut. Jan nickte. „Na ich hoffe es doch. Immerhin haben wir ja einiges zusammen durchgemacht.“ gab er zu. Tom nickte. „Ähm… Semir kommt gleich, er ist nur kurz zu einem Treffen…“ meinte er nur. Jan nickte. „Wir können ja schon mal besprechen, was wir bisher haben. Ich vermute nämlich, dass eine ziemlich bekannte Bande dahinter steckt. Der Boss heißt und das ist kein Witz…. Roland Fälscher.“ gab er bekannt. Toms Blick zeigte alles. „Na… der Name passt ja.“
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Sagt mal... hattet ihr schlechte Laune oder nur schlechtes Wetter, als ihr die Story geschrieben habt? Man ließt nur... knallt ihn ab, beseitigt ihn, bringt ihn um.... Mord und Totschlag an jeder Ecke....
Na und Tom der Angsthase... vor dieser lächerlichen Punktion des Knies.... der soll sich nicht so anstellen. Finde ich aber gut, das die Ärzte da um den Zustand wetten....
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Die gestrige Wiederholung von Showdown" erreichte 2,50 Mio. Zuschauer
In der Werberelevanten Gruppe waren das 1,33 Mio. Zuschauer und das bescherrte immerhin 16,2 % an Marktanteilen.
Quelle RTL.de
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„Der Wagen kommt in die KTU und wird auf den Kopf gestellt. Ich will wissen woher die Recorder kommen. Wenn es Diebstahl ist, dann sollte es sich schnell feststellen lassen.“ meinte Tom. Semir nickte. „Hartmut freut sich schon.“ grinste er. Sie sahen beide auf Liebreitz der sich auf dem Rücksitz befand und schwieg. „Wollen Sie nicht besser aussagen?“ fragte Semir. Liebreitz sah ihn an. „Nicht ohne meinen Anwalt.“ gab er von sich. Semir zuckte mit den Schultern. „Ab zur PAST.“ meinte er nur und Tom fuhr los. Wenig später saßen sie im Vernehmungszimmer. „Sie wollen uns also nichts erzählen, Herr Liebreitz?“ fragte Tom. Der Mann gegenüber schwieg. Semir nickte. „Gut. Bis Ihr Anwalt hier ist, werden Sie unsere Gastfreundschaft in Anspruch nehmen. Siggi! Führ ihn ab.“ Tom und Semir gingen raus. „Fahren wir mal zu Hartmut. Vielleicht weiß der ja was.“ meinte er zu Tom.
„Jungs! Ich habe den Wagen komplett auseinander genommen“ sagte Hartmut stolz, als die beiden zu ihn kamen. Semir sah auf den Haufen Stahl und Gummi welches in der Halle verteilt war. „Hartmut den bekommst du nie wieder zusammen.“ lachte er leise. Hartmut grinste. „Will ich ja auch nicht. Aber hier… das hab ich gefunden!“ Er wies auf den Tisch. Semir und Tom sahen den Haufen an Euro-Scheine. „Whow… das ist aber ne Menge Kohle!“ stieß Tom aus. Hartmut nickte. „Ja, aber damit kannst du dir höchstens das Toilettenpapier austauschen. Das Geld dort ist nämlich falsch.“ bestätigte er. Semir sah ihn an. „Falsch? Na super… dann kann ich mir sehr gut vorstellen, warum der nette Herr Liebreitz uns erst nicht öffnen wollte.“ meinte er nur. Tom sah ihn an. „Ja und vermutlich ist das nur eine kleine Lieferung. Vielleicht Testlieferung?“ warf er in den Raum. Hartmut hielt einen Beutel hoch. „Na ich denke das sind Musterdrucke. Die Druckplatten hab ich nämlich hier!“ sagte er stolz. Semir sah Tom erstaunt an.
Anna sah auf die Druckplatten. „Die Qualität der Blüten war erster Klasse. Wenn die Scheine in den Verkehr gekommen wären, dann wäre das ein großer wirtschaftlicher Schaden gewesen. Der Verdächtige sagt also nicht aus. Gut… wir können ihn nicht zwingen. Wissen wir woher der Mann kam? Wo er die Blüten geladen hat? Irgendwas?“ fragte sie. Semir schüttelte den Kopf. „Nein… aber ich will nachher mal ein paar Informanten befragen. Immerhin ist es ja möglich, dass dieser Wagen nur so etwas wie eine Vorhut gewesen ist.“ Gab er zu bedenken. Tom sah ihn an. „Ich stimme Semir zur. Wir haben nur die Druckplatten gefunden. Kein Papier, keine Farbe nichts weiter. Und wenn wirklich noch mehr Blüten im Umlauf sind, und davon müssen wir denke ich ausgehen, sollten wir das BKA informieren.“ Meinte er. Anna nickte. „Ja ich habe bereits mit einem der zuständigen Beamten gesprochen und die wollten uns einen Beamten auf jeden Fall zur Seite stellen. Der Fall selbst bleibt bei uns und Sie beide haben die Leitung.“ Gab Anna bekannt. Tom und Semir grinsten sich an und nickten erfreut. „Der Beamte vom BKA wird in drei Stunden hier sein. Bis dahin können Sie ja schon mal die ganzen Informationen aufschreiben, die Sie bisher haben.“ sagte sie weiter und schnell war das Grinsen aus den Gesichtern verschwunden.
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Am Ende der Jugend 11.09.2008
Ein verzwickter Fall, bei dem es um Mord, Erpressung und die Zukunft eines jungen Mannes geht, verschafft Semir ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Zwischen den beiden entwickelt sich ein Kampf, der Semirs Partner Ben zweifeln lässt, ob dieser noch zwischen Privatfehde und der Ausübung seines Berufes trennen kann...
Als auf der Autobahn ein Selbstmörder beim Sprung von einer Brücke eine Massenkarambolage auslöst, muss Kriminalkommissar Ben Jäger erstmal alleine klarkommen. Semir kümmert sich unterdessen um seinen jugendlichen Schützling Cem, dem er eine Lehrstelle bei einer Autowerkstatt organisiert, um ihm wieder auf den rechten Pfad zu helfen.
Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass der vermeintliche Selbstmörder in Wirklichkeit ermordet wurde. Es handelt sich um den Waschsalonbetreiber Tarik. Als die beiden Kommissare den Laden des Toten untersuchen, finden sie Spuren von Zerstörung. Wurde der Geschäftsmann erpresst?
Doch bei ihren Nachforschungen bei anderen Ladenbesitzern stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens. Schließlich traut sich ihnen der Vorbesitzer des Waschsalons an. Er hatte den Laden wegen der Erpressungen schließlich entnervt verkauft. Semir staunt nicht schlecht als er hört, wer der Drahtzieher der Schutzgeldbande sein soll - ein alter Bekannter aus Teenagerzeiten: Tayfun Yilmaz. Mit aller Macht versucht Semir, seinem alten Bekannten die Schutzgelderpressung nachzuweisen. Ein Schlagabtausch beginnt. Was Semir jedoch nicht weiß: Tayfun hat seine Finger auch im illegalen Renngeschäft und er will ausgerechnet Cem als Fahrer engagieren.
Zwischen Tayfun und Semir beginnt ein Kampf um Cems Seele. Für Semir geht es nun neben der Aufklärung eines Mordes auch um ein Stück persönliche Geschichte - und um die Zukunft des jungen Cem. Dabei übertritt Semir wiederholt die Regeln des Polizeidienstes und gerät schwer unter Druck. Selbst sein Partner Ben scheint daran zu zweifeln, ob Semir noch zwischen Privatfehde und der Ausübung seines Berufes trennen kann...Quelle: RTL.de
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„Mensch… wenn ich die Ideen von Schröder hätte, dann wäre ich längst reich.“ sinnierte Semir. Tom grinste „Ja oder tot. Überleg mal wie oft der uns in Teufels Küche gebracht hat, allein mit seinen Ideen.“ Gab er zurück. Semir lachte „Ja stimmt… Also dann auf die Autobahn“ stöhnte er kurz darauf. Tom nickte und fuhr auf die A57. „So… weißt du was ich gern wissen möchte… woher Schröder das Geld für seine Geschäfte bekommt. Ich meine… was er auch anfasst, am Anfang ist alles eine Goldgrube und drei Wochen später… ist Schröder fast pleite. Aber er gibt nicht auf und das imponiert mich so an ihm.“ gab Tom zu. Semir nickte wieder. „Ja aber sein Imbisswagen läuft wie ne Eins.“ Stimmte er zu. Tom Lachte. „Ja aber nur, weil er so abgeschieden und allein da steht. Na egal…“ Tom sah in den Spiegel. „Aber Holla….! Der hat es aber eilig.“ sagte er plötzlich. Semir drehte sich um und sah einen LKW mit Anhänger in einem extrem hohen Tempo ankommen. „Was soll das denn? Ist der Blöd oder was?“ fragte er. Er fischte die Kelle aus dem Fußraum und Tom ließ den LKW überholen.
Leonard Plank fuhr ebenfalls auf der A57 und sah im Rückspiegel, wie der PKW den LKW vorbei ließ. Er schüttelte den Kopf. „Leute…Leute… das bringt doch gar nichts. Warum rast ihr denn so?“ Er zog auf die rechte Spur. Nur kurz darauf fuhr der LKW auch an ihm vorbei. Er selbst fuhr 100 wie vorgegeben. Der LKW war wesendlich schneller. Dann sah Leonard zu dem PKW, der links vom LKW fuhr. Erst jetzt registrierte er das Blaulicht. Er nickte leicht. „Tja… damit dürftest du deinen Lappen los sein. Such dir besser einen neuen Job.“ meinte er leise und sah dem LKW nach.
Semir hielt nachdem Tom den LKW überholt hatte die Kelle raus und winkte. Der Fahrer des LKWs sah auf sie hinab und hielt an. Tom stellte sich vor dem Wagen. Dann stiegen beide aus. Semir ging zur Fahrerseite, zog seinen Ausweis. „Gerkhan, Kripo Autobahn. Steigen Sie bitte aus!“ forderte er den Fahrer auf. Dieser nickte und kam dem Befehl nach. „Hab ich irgendwas falsch gemacht, Herr Wachmeister?“ fragte er grinsend. Semir ging nicht darauf ein. „Das wissen Sei doch sicher genau oder? Sie sind etwas zu schnell unterwegs. Haben wir es so eilig?“ vergewisserte Semir sich. Der Fahrer nickte. „Ja also das tut mir Leid. Aber ich habe Tiefkühlware drauf und der Akku ist ausgefallen. Deshalb muss ich etwas schneller fahren… Sie verstehen das doch oder?“ erklärte der Mann. Semir nickte und sah Tom, der nun auch kam an. „Was meinst du… sollten wir uns die Ware nicht mal ansehen?“ fragte er. Tom lächelte und nickte. „Würden Sie uns bitte die Ware zeigen, die angeblich so verderblich ist. Denn wenn ich mich nicht irre ist Ihr Wagen nicht einmal für Tiefkühlware geeignet.“ gab er zu bedenken.
Mark Liebreitz sah seine Gegenüber an. „Hören Sie… das kann man doch auch sicher anders regeln. Ich meine, sagen Sie mir, was ich dem Staat für die Geschwindigkeitsübertretung schulde und dann ist der Fall erledigt.“ lächelte er nervös. Der Kleinere Polizist lächelte ebenfalls. „Tut mir Leid, aber das geht nicht so einfach. Sie haben durch Ihre Fahrweise andere Verkehrsteilnehmer gefährdet und das können wir leider nicht übersehen. Machen Sie bitte auf!“ forderte er freundlich. Mark sah ein, dass er nichts anderes machen konnte. Er stieß einen Seufzer aus und öffnete den Wagen. „Ach… das ist ja interessant. Seit wann sind den Videorecorder Tiefkühlartikel?“ fragte der große Polizist. Mark sah ihn an. „Hören Sie… es ist nicht das was Sie denken, wirklich nicht….“ schwor er. Der Kleinere nickte. „Ja sicher… Sie glauben gar nicht, was ich so alles zu hören bekommen. Sie sind vorläufig festgenommen und die Ware ist beschlagnahmt.“ Schon klickten die Handschellen und Mark wurde abgeführt.
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Danke schön... du hast mir gerade eine schlaflose Nacht erspart

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Ja wie????
Was ist mit Semir?
Kugel in der Brust?
Tot?
Lebt er noch?
Bitte um Antwort... und zwar schnell....
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Oh Oh... ich befürchte Chris bekommt noch richtig Probleme.... warum vertraut er sich nicht endlich an. Wo ist Semir überhaupt? Und Schrankmann... tja... die ist doch nur auf ihr Ansehen fixiert. Außer sie selbst interessiert sie sich für nichts anderes. Wie konnte die jemals Staatsanwältin werden. Also wirklich...
Ela... deine Story ist einfach der Hammer!!!!

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„Och Mensch Schröder!!“ rief Semir enttäuscht. Kai-Uwe Schröder kam in den Raum der eben noch einer Strandlandschaft glich. „Und? Wie war es?“ fragte er Beifall haschend. Tom nickte. „Ja... man hatte wirklich das Gefühl von Urlaub. Aber ich würde einen echten Strand vorziehen.“ Semir nickte. „Ja ich auch. Ich dachte wirklich ich liege an einem Strand und lasse mich von der Sonne braten.“ Schröder nickte. „Ja das machen die UV-Lampen. Ach Semir... wenn ich es nicht ausgeschaltet hätte, dann hättest du einen bösen Sonnenbrand bekommen. Und glaubt ihr dass meine neue Urlaubsidee „Sunshine auf Bestellung“ der Hit ist? Ich meine ich hab auch die Wüste im Angebot, oder die Unterwasserwelt. Was meint ihr?“ fragte er. Tom sah Semir an. „Nun ja... bei uns schon. Schade das es nur eine Illusion ist. Na komm Partner... die Autobahn ruft.“ stöhnte er und zog Semir mit raus. „Ach Schröder! Ich würde die gerne mal ausprobieren... mit Andrea.... Eine einsame Bucht... und so... Oder im Weltraum! Hey... lass mich doch mal los, Tom!“ zeterte Semir. Doch Tom zog ihn einfach raus. Dann standen sie wieder auf der Straße. Regen schlug ihnen ins Gesicht. „Mensch.... der hat echt gute Ideen.“ grinste Semir und zog seine Jeans an den Beinen runter. Tom lachte. „Ja und meistens fällt er damit auf die Schnauze. Mich würde es gar nicht wundern, wenn es diesmal auch wieder so ein Reinfall wird. Schröder hat irgendwie ständig das Glück in eine schlimme Sache rein gezogen zu werden und meistens zieht er uns mit.“ sagte er und schloss seinen Wagen auf. „Na ich weiß nicht... Urlaubsillusionen sind stark im Kommen, vor allem in unserer Branche. Wir bekommen ja nie die Möglichkeit Urlaub zu machen.“ Semir stieg ein. „So und nun auf in den Alltag.“ stöhnte er und schnallte sich an.
Kai-Uwe Schröder sah seinen Freunden nach. Er dachte über Semirs Vorschlag nach. Weltraum? Das wäre was Ausgefallenes. Man müsste nur.... seine Gedanken gingen weiter. Er hatte vor einiger Zeit von einem Freund aus Amerika eine so genannte Holomaschine erhalten. Bisher dachte er es gäbe so etwas nur in Science Fiktion. Aber die Maschine funktionierte wirklich. Die Amis sind doch ein verrücktes Volk, lachte er leise. Dann ging er durch seine Räume. Drei von fünf Räumen hatte er mit dieser Holomaschine abdecken können. In einem wurde einem die Wüste vorgespielt, in einer eine geheimnisvolle Unterwasserwelt und einen weiteren Raum mit der Südsee. Tom und Semir waren die ersten, die ihn austesten durften. Wenn die beiden zufrieden waren, dann konnte das Geschäft boomen. Nun fehlten nur noch die letzten zwei Räume. Bisher hatte er dafür keine Idee gehabt. Er dachte an Semirs Vorschlag. Gar nicht schlecht. Ein Raum bekommt die Mondlandschaft und der zweite eine einsame Bucht. Schröder maß die Räume ab und wollte bald schon mit diesen neuen Räumen dienen. Anschließend wollte er Werbung machen. Aber die war zu teuer. So fuhr er mit Flugzetteln, die er selbst gemacht hatte durch die Stadt und klebte sie einfach auf Plakate, wo Sonne, Sand und Meer für Urlaub warben.
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Wie? Das war alles? Was soll ich denn damit anfangen?Ja für heute ist das alles. Will euch nicht zu sehr verwöhnen.

Sonst drehen wir den Titel Deiner Story um und sind bald alle gegen Dich!!

Das glaub ich weniger.... weil ihr wißt ja...morgen früh um sechs kommt der nächste Teil. Kannst dann ja um die Zeit aufstehen.
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So und bitte Fleisig Feeden

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Noch eine Gefällig???
Gegen Alle
„Ach ist das herrlich hier! Das Rauschen vom Wasser, die Sonne... die Wärme...einfach toll... was nun noch fehlt sind die Strandschönheiten die uns jeden Wunsch von den Augen ablesen.“ stieß Semir zufrieden aus und räkelte sich im Licht der Sonne. „mmmmh“ machte Tom nur. „Weißt du wenn wir dies nicht machen würden, was ich eigentlich gemacht hätte?“ fragte er. „mmmmmh“ kam erneut von Tom. „Ich hätte mir den Ventilator auf meinen Schreibtisch gestellt und dann hätte ich mir von Andrea den Kaffee bringen lassen. Ach... ich hätte mich mit dir auf der Autobahn gestritten...“ „... und deinen Dienstwagen geschrottet. Semir! Wir stellen uns vor, wir haben Urlaub. Vergiss doch endlich mal den Job. Erhol dich... entspannen heißt das Zauberwort.“ warf Tom genervt dazwischen. Semir sah ihn an. „Ja... hast ja Recht... aber wenn ich mir überlege... mit dir.... das kann keine Entspannung sein, weil du ständig redest. Du hast keine Freundin wie ich, mit der du abends alles diskutieren kannst und mit der du streiten kannst. Dafür muss ich dann tagsüber herhalten und wenn du wütend bist dann schreist du mich an und dein Fahrstil ist eine absolute Krankheit...“ Semir redete und redete. „SEMIR!! Halt endlich deine Klappe!“ stieß Tom aus. „Siehst du genau das meine ich. Du bist völlig abgespannt und kannst nicht einmal richtig zuhören.... wenn ich dir was erzählte, dann sagst du immer ich soll die Klappe halten. Aber das ist nicht so einfach weißt du... wir Südländer müssen uns mitteilen. Und wir müssen allen...“ kam von Semir zur Antwort. „SEMIR!!“ stieß Tom wütend aus. Semir verstummte und grinste Tom, der sich aufgerichtet hatte, an. „Ist ja schon gut... ich bin schon still.“ lachte Semir. Tatsächlich schwieg Semir. Kurz darauf schlief er sogar ein. Tom sah ihn nachdenklich an. „Meinst du es ist gut, wenn du in der Sonne einschläfst?“ von Semir kam keine Antwort. „Hey? Semir?“ versuchte Tom es erneut. „Was denn? Kannst du mich nicht in Ruhe lassen?“ fragte Semir und blinzelte ihn an. Tom lachte. „Das ist doch wohl die Höhe... du kannst doch nicht in der Sonne schlafen. Du bekommst einen Sonnenbrand und fängst dann an zu jammern.“ erklärte Tom. „Quatsch... ich bekomme schon kein Sonnenbrand.“ sagte Semir und schloss erneut die Augen. Plötzlich wurde es stockfinster.
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Und wieder geht eine Story zu ende.....hier kommt der Rest
Andrea sah auf als Anna rein kam. „Gott sei dank.“ stieß sie aus. „Was ist mit Semir?“ kam die nächste Frage. „Er ist dort wo er hingehört in seinem Zustand. Im Krankenhaus. Stolkoff ist tot, der Fall ausgestanden.“ erklärte Anna und ging in ihr Büro. „Andrea… bringen Sie mir bitte einen großen starken Kaffee.“ sagte sie müde. Andrea nickte und verschwand in die Küche. Als sie mit dem Becher zu Anna ins Büro ging, lag diese auf der kleinen Couch in ihrem Büro und schlief tief und fest. Andrea nahm die Tasse wieder mit raus, legte eine Decke, die sie im Schrank fand über Anna und ließ sie einfach schlafen.
Andrea ging zu ihrem Schreibtisch und nahm den Brief von Anna raus. Sie öffnete ihn und las.
„Ich Anna Engelhard stehe für den Ausgang des Falles Stolkoff im vollen Umfang der Folgen gerade. Ich habe die Einsätze befohlen. Meine Konsequenz sofern ich den Einsatz überlebe, werde ich tragen. Meinen Abschied habe ich bereits verfasst und sofern ich dazu noch komme, werde ich ihn umgehend einreichen. Falls ich es nicht überlebe, wünsche ich meinem Nachfolger Semir Gerkhan viel Erfolg und viel Geduld in seinem neuen Arbeitsbereich.“ Andrea schüttelte den Kopf. Sie hätte sich tatsächlich geopfert. Andrea zerriss den Brief und warf ihn in den Müll. Sie ging noch einmal zu Anna ins Büro und weckte sie sanft. „Kommen Sie… wir fahren nach Hause.“ sagte sie. Anna setzte sich auf und nickte. „Ja…sicher…“ Die Frauen fuhren gemeinsam heim und auf dem Weg zu Andrea nach Hause, schlief Anna wieder ein.
Am nächsten Morgen fuhren die Beiden zu Tom und Semir ins Krankenhaus. Als sie das Zimmer betrat, sah Semir sie an. „Morgen Chefin… alles in Ordnung?“ fragte er. „Ja danke… was ist mit Ihnen?“ wollte sie im Gegenzug wissen. „Ich bin soweit wieder fit. Die Schnitte im Gesicht heilen sehr gut ab. Der Arm wird auch wieder, die Rippen sind es ja schon gewohnt…“ zählte Semir auf. Anna lachte. „Ja alles wieder bestens. Wo ist Tom?“ wollte sie wissen, weil Tom nicht im Bett lag. „Oh… der ist eben von einer Schwester abgeholt worden. Der Gips war wohl gebrochen und muss erneuert werden. Nun ja…“ schmunzelte Semir. Anna schüttelte den Kopf. „Schön dass der Fall so glimpflich ausgegangen ist.“ sagte sie erleichtert. Semir nickte. „Ich muss arbeiten, Sie werden sicher noch ne Woche hier bleiben, nicht wahr?“ fragte sie. Wieder nickte Semir. „Ja… ich werde hier bleiben, bis ich raus gelassen werde. Keine vorzeitige Entlassung. Versprochen.“ meinte er nur und legte sich entspannt zurück.
Anna und Andrea fuhren zur PAST. „Was ist denn mit dem Brief, den ich Ihnen gegeben habe, Andrea?“ fragte Anna während der Fahrt. „Ich habe ihn zerrissen. Er ist ja nicht mehr notwendig. Sie haben den Fall überlebt. Der Täter ist tot. Also wer sollte ihn dann noch lesen müssen.“ meinte Andrea nur. Anna sah sie an. „Aber… Sie haben ihn vorher gelesen.“ kam von Anna. „Nun ja… ich lese immer erst die Post bevor ich sie vernichte. Man weiß ja nie ob etwas Wichtiges drinsteht.“ lächelte Andrea sie an.
Drei Wochen später wurden beide entlassen. Tom löste sein Versprechen ein und lud Hotte und Dieter zum Essen ein. Nach einen ziemlich teuren Abend versprach er sich selbst diesen Fehler nie wieder zu begehen.
Ende….
Danke für die Feeds
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„Nimm ihn ab.“ sagte er leise zu Semir. „Anschließend setzt du dich in den Wagen und dann mache ich dich mit der Handschelle am Lenkrad fest. Klar?“ raunte er Semir zu. Dieser nickte und versuchte den Gürtel mit der gesunden Hand zu lösen. Nach einer kurzen Weile hatte er es geschafft. Stolkoff sah zufrieden zu und nahm den Gürtel während Semir sich in den Wagen setzte. Die Handschelle rastete ein. Stolkoff grinste zufrieden, drückte den Türpin runter und schlug die Tür zu. Semir sah ihn an. „Wie schön dass deine Chefin nicht weiß dass ich an diesem Wagen gebastelt habe. Lebe wohl, Gerkhan….“ gab er leise von sich. „So und nun kommen Sie her, Frau Engelhard!“ rief Stolkoff die Chefin an. Sie setzte sich in Bewegung. Doch genau in diesem Augenblick knallte es. Stolkoff stürzte zu Boden. Anna stand wie erstarrt da und sah auf den Toten Mann. „Chefin! Der Gürtel!!“ schrie Semir aus dem Wagen. Er selbst konnte die Türen nicht öffnen. Wenn der Gürtel nun doch explodiert, dann stand er mitten drin. Anna erwachte aus ihrer Starre und griff den Gürtel. Sie warf ihn in einem hohen Bogen weg. Während er durch die Luft segelte explodierte der Gürtel. Anna beugte sich über Stolkoff. Er war tot. Erschossen. Doch woher kam der Schuss? Anna sah sich vorsichtig um. Nichts war zu sehen. Sie ging zu Semir und befreite ihn aus der misslichen Lage. „Sind Sie soweit in Ordnung?“ wollte sie wissen. Semir nickte nur. „Danke… er hat was mit den Auto gemacht… wir müssen weg…! Der Wagen!...“ sagte er leise und steig schnell aus. Als sie weit genug entfernt waren, ließ er sich auf die Knie nieder, lehnte sich an den Baum und schloss die Augen. Er atmete tief ein und aus. Dann ertönte ein lauter Knall. Eine Druckwelle war zu spüren, die Semir und Anna an den Boden drückte. Beide versuchten sich so gut wie nur möglich klein zu machen. Als es vorbei war sahen sie, das von dem Wagen in dem Semir eben noch saß nichts mehr übrig war. Dichter schwarzer Rauch stieg auf.
„Treffer!“ stieß Tom zufrieden aus, als er von oben sah das Stolkoff zusammensank. Er hatte alles von oben beobachtet und erst geglaubt, es nicht zu schaffen. Solange Semir in unmittelbarer Gefahr war, konnte er nichts tun. Anna schaffte es, dass Stolkoff ihn gehen ließ. Genau darauf hatte Tom gewartet. Er legte an und drückte im richtigen Moment ab. Hotte kam zu ihm. „Tom… die sind in Ordnung. Komm wir sollten runter zu ihnen.“ meinte er und wollte Tom hochziehen. „Langsam… Hotte… das geht nicht so schnell!“ rief Tom und versuchte auf die Beine, bzw. auf das Bein zu kommen. Der Gips war ziemlich hinderlich. Doch mit Dieter schaffte Hotte es ihn hochzuziehen. Langsam ging es den Hügel runter. Dann hörten sie einen Knall. Tom sah Hotte und Dieter erschrocken an und legte noch einen Zahn zu, schneller nach unten zu kommen. Als sie den Wald verließen, sahen sie die Rauchsäule. „Der Wagen!“ stieß Tom aus. Doch als er vor Anna stand sah sie ihn an. „Tom? Was machen Sie denn hier?“ fragte sie erstaunt. „Noteinsatz“ gab Tom bekannt. Anna nickte nur. Tom humpelte zu Semir der nun in Annas Wagen saß. „Sag mal du gehst auch mit jedem weg, was?“ tadelte er ihn. Semir sah ihn an. „Hey… ich war fast blind. Ich hab doch gar nicht gesehen, wer das war. Außerdem… du musstest ja unbedingt so fest schlafen, dass du es nicht mitbekommst. Und die Beamten vor der Tür sind ja wohl auch ziemliche Trantüten gewesen, oder?“ verteidigte Semir sich. Tom legte ihm die Hand auf die Schulter. „Bist du sonst okay?“ fragte er. Semir nickte. „Ja… danke… ich bin nur müde.“ gab er zurück und schloss die Augen. Er sagte nicht, dass sein Kopf dröhnte, die Rippen schmerzten. Anna kam zu ihnen. „so meine Herren, Sie werden umgehend wieder in die Klinik gebracht. Und jetzt keine Widerrede, klar?“ befahl sie. Semir und Tom nickten und ließen sich tatsächlich von Hotte und Dieter zurück in die Klinik bringen. Semir wurde erneut durchgecheckt, aber es wurde nichts festgestellt. Nun hieß es ausruhen und gesund werden. Anna rief die Kollegen an die sich um den Rest kümmern sollten. Nur wenig später war sie unterwegs zur PAST.