Andrea sah ihren Mann an. „Und?“ fragte sie. „Ich bin für eine Weile suspendiert. Wenn man nicht den wahren Täter findet werde ich sogar einfahren.“ Sagte er leise. Andrea schüttelte heftig den Kopf. „Semir! Du bist kein Mörder und du weißt genau, dass wir alles Mögliche tun werden, dass du da wieder raus kommst.“ sagte sie. Semir nickte „Ja ich weiß. Nur ist die Beweislage erdrückend.“ kam leise von ihm. Andrea nahm ihn in den Arm. „Hey… Tom und Jan werden deine Unschuld beweisen. Fährst du jetzt nach Hause?“ wollte Andrea wissen. Semir schüttelte den Kopf. „Nein… die Chefin hat wohl Angst, dass ich doch ermittle und hat mir ein Kindermädchen zur Seite gestellt. Ich werde die nächsten Tage mit Schröder zusammen sein.“ gab Semir bekannt. Andrea sah ihn an. „Mit Schröder? Das ist ja wohl ein Witz, oder?“ fragte sie. Semir schüttelte erneut den Kopf „Nein… leider nicht. Tom soll mich hinfahren. Damit ich kein Auto habe und… nun ja… das Übliche halt.“ gab er bekannt. Andrea nickte. „Aber was ist denn mit unserem Abendessen?“ fragte sie enttäuscht. Semir zuckte mit den Schultern. „Das müssen wir leider verschieben.“ gab er ebenfalls enttäuscht von sich. „Ich muss zunächst mal meine Unschuld beweisen.“ „Aber du darfst doch nicht selbst ermitteln…!“ kam von Andrea. Semir lächelte. „Das mache ich ja auch nicht… Weißt du doch..“ er grinste leicht. Andrea nickte. „Pass auf dich auf, ja…!“ bat sie ihn und er küsste sie innig.
Kai-Uwe Schröder erschrak leicht, als es klingelte. „Oh…. Kundschaft,“ dachte er leise und öffnete die Tür. „Tom? Semir? Jan? Was macht ihr denn hier?“ fragte er erstaunt als der den drei Kommissaren ins Gesicht sah. „Semir steckt in Schwierigkeiten und du bist ab sofort sein Babysitter.“ erklärte Tom und drängte sich und die Anderen in die Wohnung. „Was? Wieso Babysitter?“ fragte er weiter. „Schröder… folgendes der Informant den du mir genannt hast, dieser Ritschie ist tot. Er wurde mit meiner Waffe erschossen.“ erklärte Semir. Schröder sah ihn an. „Ritschie ist Tot?“ harkte er ungläubig nach. Semir nickte und erzählte was passiert war. „Das heißt diese Fälscherbande will dir den Mord in die Schuhe schieben?“ kam erstaunt von Schröder. Semir nickte. „Sieht ganz so aus. Die Chefin hat wohl Angst dass ich trotz der Suspendierung weiter ermittle und hat dich zu meinem Babysitter auserkoren. Also passt du auf, dass ich nichts mache.“ erklärte Semir weiter. „Ja und was machen Tom und Jan?“ wollte Schröder weiter wissen. „Nun die beiden ermitteln offiziell.“ grinste Semir. Schröder verstand. „Ah ja… und du nur inoffiziell und ich soll dich dann decken. Schon klar….“ Schröder tippte sich an den Kopf. „Ihr habt ja nicht mehr alle.“ sagte er. Tom nahm ihn zur Seite. „Semir wird gar nicht ermitteln. Er darf ein paar Freunde besuchen, aber er darf nicht ermitteln. Das ist die Aufgabe vom mir und Jan. Was Semir in seiner Freizeit macht, ist seine Sache. Du wirst aufpassen, dass er nichts unternimmt. Du bist nicht sein Alibi. Du bist sein Aufpasser. Wenn er was macht, dann rufst du natürlich sofort bei mir an.“ kam von Tom. Schröder nickte. „Aber…also gut. Ich bin schließlich euer Freund.“ gab er bekannt.
Semir sah den Beiden nach, als sie gingen. „Na komm… trinken wir was“ lächelte Schröder ihn an. „Nein… danke.“ gab Semir von sich. Er setzte sich auf die Couch und sah einfach auf den Boden. Schröder bemerkte dass er in Gedanken war. „Hey… kann ich dir helfen?“ wollte er wissen. Semir schüttelte den Kopf. „Nein derzeit nicht. Ich weiß ja nicht einmal was passiert ist. Ritschie hat mich angerufen und ich bin hin. Ich hätte Tom und Jan einweihen sollen, aber… nun ja… ich bin allein hin und gerate in eine Falle. Die Typen wollen mich ausschalten. Aber nicht mit Semir Gerkhan, das schwöre ich dir. Ich lass mich nicht so einfach auf das Abstellgleis schieben.“ drohte Semir leise. Schröder sah ihn an. „du willst dich also nicht an dein Hausarrest halten?“ fragte er naiv. Semir sah ihn an. „Ich brauche deine Hilfe, bitte…“ flehte Semir. Schröder schloss die Augen. „Und ich dachte schon, ich hätte endlich mal einen langweiligen Auftrag von euch bekommen. Aber du hast Recht... wenn ich die Platten sehen könnte, wüsste ich sogar wer sie hergestellt hat“ gab Schröder bekannt. Semir grinste. „Na dann komm…. ich will wissen wem ich da auf den Schwanz getreten bin. Fahr mich zu Hartmut. Ich will wissen was er von den Druckplatten weiß.“ gab er bekannt. Schröder lächelte und nickte. „Na dann komm.“ Schon waren beide raus.